Indiana Tribüne, Volume 4, Number 426, Indianapolis, Marion County, 18 August 1882 — Page 2
Sndiana HriSi'me. FS iltche- und Ssnntagsänszaöe.
ßf icc: 2S. Delawarc Str. Rn'ZT&l L.Z seoonl-c!as matter at the i'ostofilce at Indianapolis, Imliana.l Efccr.r.cmeniS-cisc : Tägliche AnZßabe 12 Et?. Per Woche. Son.tagSausgabe K Cts. PerAununer. Veid' Zusammen 15 Ct. pcrToche. ßT" Da Tablatt rrscheint jeden Nachniit. tag um 2 Uhr. Die 6pnr.taanlßabf nsch.mt des Forcen. i?. ?ril)uno Publishing Company. Indianapolis, Ind.. 18. August 1882. Ausbildung von VerwaltungSb:amten. Man hat sich so s-hr daran gewöhnt, den aus Universitäten ausgebildeten, in allen möglichen Bureaux geschulten und mindestens viermal geprüften preußischen Verwaltungsbeamten für das Muster wenigstens technischer Vollkommenheit zu halten, daß man ganz erstaunt sein muß über die Unzufriedenheit, die er bei den ihm vorgesetzten Ministern erregt. Es ist aber wirklich wahr, daß die Bureaukraten selber an der Richtigkeit ihres vielgepriesenen Systems zweifeln. Ihre Leute arbeiten mit der Genauigkeit und Pünktlichkeit einer Masmine, sie sind klassisch und juristisch gebildet, so hochrnüthig nach Unten und so demüthig nach Oben, als man sich nur wünschen kann, voll von Standesbewußtsein und Loyalität, aber keine leistungsfähigen Arbeiter. Man hat es glücklich so weit gebracht, Mandarinen aus ihnen zu machen. Sie nicken und schreiben und schreiben und nicken, und wenn das Jahr um ist, hat der Staat nicht die geringpen Fortschritte zu verzeichnen. Darüber sind nunmehr alle Sachverständige einig, und auch Bismarck sagt eö, daß der sogenannte Regierungsreserendar zwar ein sehr gescheutes, aber ein wenig verwendungLfähiges Individuum ist. Der Reichskanzler hält es für wünschenöwerth, .daß die Aspiranten nach absolvirter Studienzeit und nach bcstandener Staatsprüfung ein bis zwei Jahre bei einem Bankhaus, oder in einem großen Exportgeschäft oder auch bei einem überseeischen Konsulat beschäftigt wür-den.- . Dagegen rmint Herr Bamberger, daß eine derartige vorübergeh e n d e Beschäftigung schwerlich die gewünschten Resultate haben würde, und Herr Dr. Engel, der so unceremoniös verabschiedete Statistiker, war der Meinung, daß die zukünftigen Verwaltungbeamten erst in einer Art Statistiksakademie ausgebildet und nachher auf Rei sen geschickt werden sollten. Schaden könnte es ihnen allerdings nicht, wenn sie sich durch den Augenschein davon überzeugten, daß es anderswo auch noch Leute gibt, du so viel wissen, wie ein kgl. preußischer Regierungsreserendar. Die angeführten Klagen undAbhilfsVorschläge zeigen schon an sich, wo eigentlich der Schuh drückt. Es fehlt den Herren an praktischer Erfahrung, an Verständniß für die Bedürfnisse des Äolkes. Schon auf dem Gymnasium lernen sie die lateinische Grammatik ausendlg, um später das Abiturientenexamen bestehen und Staatsdiencr werden zu können. Sie vorbereiten sich auf den Staatsdienst, sobald sie zu lesen ansängen, ochsen ihre ganze Jugendzeit hindurch sür den Staatsdienst, lasten sich für den Staatsdienst prüfen und betrachten den endlichen Eintritt in den Staatsdienst als bloße Formalität. Die Negierung schuldet ihnen eine Anpellung und regelmäßige Besörderung nach dem Alter. Sie haben welter nichts zu thun, als das vorgeschriebene Pensum zu erfüllen. Nicht sie sind für das Publikum da, sondern das Publikum ist sür sie da Und solange sie diesen Stand unkt einnehmen, wird keine Zahlen akademie, kein Bankhaus, kein Reisen ihre Leistungsfähigkeit steigern. Sie werden immer hochnäsige Mandarinen bleiben. DaS amerikanische Civildienst-System ist auch sehr reformbedürftig, aber es ist unzweistlhast resormsahlger, als das vreum cd deutsche. Bet uns fehlt es faktisch nur am guten Willen zur Umae staltung, denn an dem brauchbarsten Beamtenmaterial ist wahrlich kein Mangel. Wenn hier nur auf die Befähigung Rückpcht genommen werden wollte, so könnten wir die besten Staatsdiener der Welt haben. Leider aber wird bei der Besetzung einer jeden Stelle hauptsächlich nach den Verdiensten der Bewerber um die Partei oder nach ihren verwandtschaftlichen Beziehungen zu einflußreichen ! cn . r i I Politikern gefragt. Mllitürisöie Disciplin. Im französischen Senat hat am 23. v. flfl. eine interessante Verhandlung stattgesunden. Der Masor Labordere, welcher am 16. Mai 1877 in Lirnoges von dem Marschall MacMahon, der seinen bekanntenStaatsstreich beabsichtigte, befehligt worden war, gegen Paris zu marschiren und damals den Gehorsam verweigert hatte, hatte den Antrag gestellt, den Art. 218 des Strasgesetzbuches dahin zu amendiren, daß in der Armee die Verweigerung des Gehorsams, sobald eö sich um einen von dem Gesetz alö Verbrechen verpönten Act handelt, weder ein Verbrechen, noch ein Vergehen darstellen soll, wenn der betreffende Befehl in Friedenszeiten ergangen ist. Der Reihe von Autoritäten von Mlrabeau und Carnot an bis zu Thiers und Den fert-Rochereau. Es könne sehr wohl der Fall eintreten, daß ein Höchstcomrnandsiender oder der verantwortlicheKriegg-
Antragsteller bemerkte zur Begründung r ,tt v l s"' seines Antrags, er glaube nicht, daß eine im Stande und sammt, olche Bestimmung die wahre Disciplin e Ofmic auf derselben sind uroL w r.M Irma Jh niirfP in Unser Handel mit Siam Ist zur
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minister mit verbrcchttiZchcn Ävs.len umgehe, und sein Antrag biete nienigstens einige ßaranlicen gegen künftige Staatsstreiche. Der Kriegsminister, General Billot, bekämpfte den Antrag als einen überflüssigen und gefährlichen. Für die be wasjnete Macht sei in ihrer doppelten
M $ &33'4 , sin7 fitlTtr it ni i)Uth A.r i i i. rv . l Ulk uiiu tiutiuiv g, vi vi ivi. l m.s.i,,. ,'. .;?,,;,.. SW, tih hnm hr ?,i7n her 9Trmr C-Ifcff ? nfn ftii&nrhtiiAtinn n-- c2 nr nnA nx . ,.. M. .. , i CTnnrAt- h c (Htn hiflrpn fcslnn nnm " ' i aus den Kops gestellt, indem der Niedere eine Controlle über den Oberen übte. w w W v vv w -mr ww mv w ) ll Nachdem noch General Chanzy be merkt hatte, der Antrag erschüttere daS gegenseitige Vertrauen zwischen dem Befehlshaber und der Armee, welches Wf f s l W zum Zoyle oes anoes uno oer rmee notywenoig in, veiazion oer senai mn gegen nmmen, oen nirag Labordere's nicht in Betracht zu ziehen, Papieivergeudung. In der öffentlichen Druckerei zu Wasb ngton wird soeben der Censusbericht fertiggestellt, der aus dreißig großen Bänden bestehen und 18,000 Seiten enthalten wird. Die Kosten dieser Arbeit allein belaufen sich aus mehr alö $1,000,000, und sie ist so schwierig, daß sie dem größten Verlaashause genug zu thun aeben wurde. Ueber dieses Werk wird a m . V f XitHtn n8HH tun I . ti - . ' . m mm I Nüdlichleit und RamUk.U. st.ht SÄS'o?m nöö tm . ? i ußcrvem noq wayrya, tttünc Ausgaben r sich, du ebenso gut trriiiSriftnrirt niPiripn fstnnfpn. juimniuß wurnu uuiitu, iv. Da ist vor allen Dingen ene SammaaetLutnttntA unfl?fial!-nK staat. a-i" --"" ' MeSRnrnffnnc im (TnnnTf find aDtt. vu . o worden, aber die Repräsentanten und .1Z (S hnn ?ni n 7rt a---o- "" -D"ii , ' - . Rfr-tf;,, Amnir(Anhf uiuiu uvwi uuuj uu vfc -ur.n.f stttsh ..k iTJ.r. I biersür ttfarderlicke Arbeit ist aröker. v,...iiujiiu u v. ' : ; 'T .. ."7.f " Vti L?!x l ' n i n 11. nnn tp nomripn iit nnn pirn irr . . . fc 1. '.V yi hhte Konorefe unverbältn kmäkla rccnifl VV.:V ? r "wi. . n n nnn n n t iittt siini ipntrn 11 ip 1 1 1 1 1 v'v" Gedanken" drucken zu lassen. Daraus ist ein Mißbrauch entstanden, der zähr lich größer wird und den Volksvertre tern selbst bedenklich erscheint. Mancher Redner spricht nur einige Worte und bittet dann um die Erlaubniß, einige statistische Zahlen, mit denen er das . . . - 1 Haus nicht ermüden wolle, im Reeord" veröffenttten zu dürfen. Auö den .einigen Zahlen" werden dann gewöhnlich ganze Seiten von Tabellen, deren Zujammenstellung die Seher bis zur Morgendämmerung am Kasten hält. Andere wieder sind mit den schönen Sätzen nicht zufrieden, die sie selbst gesprochen haben, und innren in h Nörffenabliia-N stt viele Veränderungen, daß die ganze Ge- . schichte manchmal wieder neu aufgesetzt werden muß. ' Auf diese Weise soll das Volk erfahren, nicht, was seine Vertreter wirklich gesagt haben, sondern was sie gesagt haben würden, wenn sie ihre Rerische Phrasen und eleganten Styl 9 ' " ' kommt dem Volke sehr theuer zu stehen, Und dabei werden die brillianten Reden noch von keinem Tausendstel der Wähler gelesen. Auf mindestens sechs Monate hinaus ist die öffentliche Druckerei mit Arbeiten überladen, deren Werth mindestens zweiseiyast t. Vieler Pavier uno Zeitverschwendung sollte entschiedenHalt geboten werden. ' zweifelhast ist. Dieser Pavicr und Unsre V ezlthüngen zu Skam. Der zur Zeit ich in ew Vion amf . . v
Außen und die Ordnung im Innern zu . , r schützen, der blinde Gehorsam anerkann- demnächst wird eme Sammlung st, ermaßen die oberste Regel; es stehe ihr 'cher Gemälde, welche der König im p l . ' V?ittntisi VltnSmm nnhmieutrt und Ptn
SMr;p o flÄrÄr Äniu-Mfö S'föSfiÄ. Äfi:: 3fl '2 em billiges folgen wird. Ä
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f f, l fT f c . - V.. IV V 1 11 1 1 (p llllll WlUgl Wfc VMV.i l j -ij - Haltende General Halderman wurde von h n bi 12 Rollbewegungen bei einem Morde und Todtschläge zur Anzeige gePrändent $at)c? zunt Eonsul in Bang ro,;sllinn.mDM hon no bis 40 Krad brackt worden, deren Verüber seither von
AIhCrnXXnr )Lt,Uür Vzum G neralconsu für kok, von Siam, das SlT' c- I. l Ss.r zum Gesandten am Hose des dortigen Xr iTfi ,,f7fnrn ?nV,r w S: na der ihm durch die ttömgs ernannt. hat in Anerkennun Ernennung eine? gesandten an seinem ch einen nna.mnlZ.. tt-bild,t,n Siamesen n der ,7s d t,K(TIA myn Ist. Xi Bemühungen für den Unterricht, dahin gebracht hat, da$ alle Kinder lesen ler nen;. die Siamesen besitzen Buchstaben schritt. Eisenbahn und Telegraph wer den binnen Kurzem in Siam eingeführt werden. Der König hat einige dreißig Frauen. Die Armee besteht auö 5.900 Mann, die mit altmodischen Waffen ausaerüsiet : n 1 - c rf 1 1 - ' n Zeit unbedeutend,' würde aber schnell grönere Dimensionen annehmen, wenn wir eine ausreichende Handelsflotte be ianen : in oen lenlen zwei Jahren erschienen nur sechs Schiffe unter amerika
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fTnm.riVAVn Wenn die Engländer ihre neuesten angegeben. Die lllschen Prinzen . .on Geblüt Pr s gehende Easematt- Kajüte koet N00
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SSÄmiS S (l ü ds. i aben n Mo lm fe W hei.sbehörde hat dagegen p',estir.w.il luU Despolit, doch ist der g genwlrt g dadurch das Trm waffer erg.stet wer. Könia ein ausaellZrt und wblwllen. 't wem solchen , Sch ff ! zu jeder Zeit Un rönne ; es hat aber n.chtZ gesruchtet.
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VfcV JJVUUll, Vlil VlUtUUUkUUUltllU UHU V C ..l.. .IT.- NZ.:,. in Cr B ... v zr v v v i it v . u v . Engländern sehr freundlich gesinnt, der ft) sere Einzelstaats . Regierungen können europäische Kultur auf alle Weise be- ?JT"V sich die mexikanische in Eisenbahnsachen günstigt, Handel, Künste und Wissen. um Muster nehmen. Die Tehuantepecscha ttn nach Krästen befördert, den Bahn, welche an eine amerikanischeComchristlichen Missionären keinerlei Hinder- SSJtt SAmil Pa9nic ausgethan war, ist soebrn sür an nisse in den Wea leat und es durch seine SM 10 n Staat verfallen erklärt v7rden, weil
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nischer Flaoge in den iamestchen ie wässern. Den Haupteinsuhr - Artikel
bilden baumwollene Zeuae, erportirt werden Thekaholz, Neis und getrocknete Fische. . Unter den Missionären machen bic ka tholischen mehr Convertiten als die anderen Confessionen; der katholische ot 2 Jf ' L2S?!? fct5 ui VUlülitUS UUpilVlUlttl4tit Ul. il l l in III' i m 'l ll ll l r II in II II I II II (YT.. t c n ............ i :i i breper 55e.so.oll aus oern ajcrai-VDCDirge rv.fttt.j ... v. x ri.t! WlUl Uvuui; uuiun-jjvu ' a o I v m. v.ot . i n . v i . ' 5 l cer ounocgyaupipaoi ein 0"" ...s.:?.. Die Ernte im ordwesten. In den meisten Distrikten des großen Nordwestens ist die Ernte jetzt im Gange und von überall her kommen Berichte, ' daß das Wetter der Ernte günstig ist. Die Regengüsse der' letzten belden Wo Qen haben verhältnikmäßig nur aerin gen Schaden gethan. Ein bedeutender Theil des Winterweizens ist bereits ein geheimst und die Qualität und Quan tität übertreffen den durchschnittlichen JahreSertrag. Der Schnitt des Früh jahrsweizens hat zum Theil schon be gönnen und wird in den ubrlgen Gegen den in wenigen Tagen in Angriff ge' nommen werden. Die Aussichten sind auch in Betreff dieser Fruchtgattung durchweg günstig. Minnesota erwartet T&ti fft ketter nnnTi. 1 I n --r -w m-w-w m tstt obgleich gerade hier der Regen etwas . . . , mr tmslnfn nnnmmift nnr. ni tn Ä wchlichcn Staaten. Aus f?""VS !l'd'in' s.h gu.'Emt. bcrich. Kundin NebraSka bringt der Acker durchschnittlich 2Z Busiel Winterweizen ..-v , cn..rc.r o..-..:....:.. uiiü ou lLti iTtuuiui ixjiuciAcn. einzelnen Beurken uon indiana ist der Ä srel!en wn(hzthum nh di- WH. ill ä: uh uiu ivi uimiu ui ii, ui huuj vvl I . . rm.x... 'ry " lNlgen zoazen. m Viaare mnols ben sick die Aussickten aan; besonders ' , ' . . ' . nennten, ifnnists. vitnrnsin imn 8, ' ? ' ?V r f. tnrnn ipni ner vjfni ncupr lil i ' ' " ' O. r- r i i . rr r . v . i val" uno zcarioneln meroen eoenc.n uuiivKVMiiiiwu r r i . v o-i -' r v . a - v. nrrimiF aus anocrcn -a.acucn oes ranocs ? 1 Ueber Panzerschiffe. Die erste Bedingung, welche an jedeö Schiff gestellt wird, ist dessen Schwimmsäbiakeit und Seetüchtige t. Bei eingehender Betrachtung und gründlicher - m . G . m Erwägung der Leistungen eines Panzerfchiffes neuester Eonstruktion kommt man unwillkürlich zu der Erkenntniß, daß die Schiffsbau-Jngenieure dieser ersten und wichtigsten Bedingung nicht genug Rechnung tragen. Rivalität und der Ehrgeiz, stets Größeres zu leisten, die Anderen zu überbieten :c., bewirken eö ost, Kai; man fiä mancker Selbsttäuickuna hingiebt. Während die See-Osfiziere . . - erst in zweiter Llme bet dem Entwürfe und der Eonstruktion'der neuen Schiffstypen zu Rathe gezogen werden, überbieten sich dieDchiffsbau-Jngenieuren in Projekten, deren militärische und man1 I T T "17 U T J kommen, und vergeffen, daß die SeeI Ä . . . . - . M . A sahlgkeit eines Schisses nicht allem von seiner Stabilität bei ruhigem Wetter bestimmt wird, sondern auch davon abhängt, daß es durch sortgesetzte und stetig andauernde Bewegungen in seinem Verbände nicht gelockert werden soll ; daß die Geschütze vollkommen seefest bleiben, daß die Feuer unter den Kcffeln auch oa vie euer unier oen Hiim aueu unterhalten und bedient werden können ; daß endlich Stab und Mannschast den körperlichen Fatiguen gewachsen sein müffen, welche in's Unerträgliche sich sZeiaern. wenn man bedenkt, daß bei ftaramCTtH wahA i iit ? ft (X iTi st I IIUIULILUIIILIILL U1UILIU1. IllUi I k VI V UJtMVi ' ' s... (tr,u'in Q:..sn ttn. Neigungswinkel von 30 bis ch -$tl oxMtt zurücklegt Schiffbauer gehen freilich von deml Gedankt aus, 'd'aß iine ?ohle Kugel Unt" llkN Vekhältni kN chwlMM ähig fcl- Ob diese Kugel aber sür Menschen Ll . ;n.ir "Z7ZiS.mu9 " gewissen Reserve, daö hecht, daß w b""v- --iv
schiffe- nennen, so geschieht dies nur mit sten erwachsende
durch die Abzugskanäle, der
"8 .ÖOTWHnMvutuiiS i " V9 7".,lT'r,Z S?AUn a z abg. fth. , uU u ci.-w., i'V' w.: caupi iccaucma ötuu liiiucu. i V . oies ö Kiagc lammn JV man auf einem Monitor. Easemattschiffe oder soaenannten Widderschiffen stets säusen bestimmt ist. Viele Capitäne werden deLbalb auck vor der Zeit alt oder unterlieaen Nervenkrankbeiten als Folge der steten Aufregung und körper lichen Anstrengung. Vom in militärischen Standpunkte aug sind die der Kriegsmarine zu Gebote stehenden Waffen solgende : 1. Defensivwaffen als Panzer und Moschine. 2. Offensivwaffen als Artillerie und Ramme. Da nun alles dieses nicht im höch'
w ö c"iiV i . w.M etlri V;cf: wüiicu. uuuivuunic iöuu 5SÜÄÜ!?ül b"Ä Ä gemachten AuNag.n.schadigt.
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sten Maße aus einem Kiele vereinigt sein kann, ohne die, maritimen Eigenschaften der Schiffe zu beeinträchtigen, so will man in Zukunft die Schiffe in zwei Hauntcloffen theilen, deren jedes eine Osscnsiv- und eine Desensivwage trägt, und zwar: 1. Schiffe mit unduichdringlichcm Panzer und Ramme ohne Takeläge; 2. Schiffe mit mächtiger Artillerie aber ohne Panzer, mit großer Fahrgeschwindigkeit, starker Maschine, feuersicherer Bordwand aus ein- bis zweizölligcn Stahlwänden und voller Takelage. Diese beiden Schiffsformen sollen stets paarweife in's Gefecht gehen, fo daß jedem Panzerschiffe ein ungepanzertes Stahlschiff ohne Panzer zur Seite stehe und sie sich so zu einer taktischen Einheit eraänttn. Eine SÄiffsdivision. die
dann zur Hälfte aus Panzerschiffen, zur Hälfte aus Batterieschiff en besteht, hat viel mehr Aussicht auf Erfolg, als eine aus einer homogenen Einheit zusammengesetzte. Um nun . andererseits das Batterieschiff möglichst gegen Angriffe' durch Ramme und Torpedo zu schützen, will man dem Zellensysteme eine größere Ausbildung geben, d. h. man will das, was bis jetzt im Allgemeinen bereits durchgeführt ist, daß nämlich ein Schiff 10 bis 12 wasserdichte Zellen besitzt, ln's Detail durchführen und die Zelle wie bei organischen Gebilden zur Grundlage der Weiterentwicklung machen. Je kleiner die Zelle, desto vollkommener das Ge bilde; je kleiner die Eisenzell?n, desto weniger Schaden kann ein Leck dem Schiffe bringen, so daß, wenn emeRamme oder ein Schuß in dieselbe eindringt, m c rr nur eine geringe 'nzayi vle er ma erSTKÄ M t "ina Ä-fan "b TO ' " an .: jje.bältniüntafeia kleinen g? HSCS otui uu tumm, uuyu rnuii )uufiui dichten Elsenzellen, deren Längenachse .'it,.. ... vn H r. . ." ? ' n i NUN zwei Schiffe verschiedener Construk. ?zr:rrx;:wt. r." ?z v '"r;" r.:: uno oic Douioramcnc ..X Mlii?s.?.t M uumfU4m, us uu .... obcr Casematt- oder Widderickiff lL ?u r,.?'Ü uuirn eine uuuuiujüiuiuiiuiicu uuu . u....; i.t 'n . n. klamme. Ä;a ifBieus ICi weres U)C MW ou, l kann ver Panzer r r , k rfi k v rn dess?lken d e arnktmSalickste M cke erdal u""" w.- n n 7 i" - - - -r - wn jhrm nur -in Mlirt-lnan,r ttn, oa er zuoem nur em wurleipanzer ,., un bat. melcker d e v talen 5be le 1 " -7 r 7 - - - t " iirtt iiiiiiir. 111 jjiuiujiiiciic. mruri k. 7:u. anrjs,: m dicken Platten bestehen, deren Längen achse größer ist, als die Breite derPlatte. In ahnlicher Weise durste sich die Ge st?lt des Schiffes auöbllden. Später wird man wohl, meist aus ökonomischen Gründen, dennoch zur ganz tchen Ab scyaWng oes Panzers jqreuen. wenn I i4 1 A A w(mtm A A w A p OD O A fr D GG w u kuiuiv iyv u ju produc iveren Ausgaben verwenden wer. den, als zu kostbaren Experimenten m ""U l"B'iw " erstörungsmltteln. " . . 7 a rr l 0 s, 0 e rv lc r a ,o r v 0 n Guatemala, welcher Ende voriger Woche Mit dem Dampfer Eeltlc von der Whitt Star Linie von New York abgeI Mtt 4 k4 V A i iiM 4 A MM M Sl A M M M, m A M ltt A w . y"ul um uuu c sandten Mcxco's, vereinbart, daß das eit'ge Territorium Soconusco als Mexico gehörig anerkannt wird und daß "11 qaniuc nu jtciiuuiiuiu viyitupus Vcr. Staaten von den I m p , Neginungen um ogaoe -,ne I & J X O k Ml AM II ik All O mIii I M u., mivw 1 ' den soll. In Ausführung des letzteren soll alsdann die Grenze zwischen beiden Ländern durch eine von beiden Reglerungen zu ernennende Kommisston festgestellt werden. Nach Genehmigung dieses Abkommens Seitens de5mexika- "" 1 wmnm M fc s T schastliche Ersuchen u unction als Schlec dent Arthur gerichtet UJUMIUC ilUUJCll Utll l'tt Schiedsrichter an Prüstwerden. Oom Inlande. I ssi rt tTI 1 f st TT 11 sl T Mä. 6 i 8 1 . V V . 1 - w ssnti. r Nnd in New Nark ?.7 der Polizei nicht aussindig gemacht wer den konnten. Die Zahl der Amerikaner, die in diesem Jahre nach Europa reisten. um dort den Sommer aus angenehme Weise zu verbringen, oder Land und Leute kennen zu lernen, wird aus 50,000 Ueberfahrt in erster und der den Touri Gesammtauswand wird aus 20,000,000 geschätzt. was ß näm lia) a erroyren, wclye Trmlwa er die Compagnie mit ihren Bauten die 3clt m ßmmn um. Mjn wium baut sie vollends ertig, und zwar ist fo'.t,, ia, mit ?!.o z Mit der ExPräsident Bau betraut dem für die New v on verbreitete sich am Sonntag plötzlich daS Gerücht, der dreißigjährige Henry Miller, der vor 13 Monaten nach New Jork kam, sei an der asiatischen Eholera gestorben. Durch Vernehmung der Aerzte welche Miller jeyanveilen, ucuic nco leoo yeraus, daß die Krankheit, an der Miller litt, Brechruhr war und daß er sich solche durch den Genuß unre.ser Aepsel zugezogen hat.
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In Philadelphia findet am 17., 18. und 19. September das jährliche Bayerische Volksfest'' statt. Alö besondere Attraktion soll auf dem Festplatze der Meistertrunk von Rothenburg an der Tauber" durch, einen historischen Festzug in drei Abtheilungen und zwei Tableaus, Die Bürger und Jungfrauen Rothenburgs von Tilly Gnade erflehend- und .der Meistertrunk" dar-
gestellt werden. . Der Meistertrunk, welcher von dem Altbürgermeister Nusch ausgeführt wurde und zur Rettung seines und seiner Mitbürger Leben und zur Schonung der Stadt beitrug, gehört zu den sür die Rothenburger wichtigsten Historien. Im -Zuchthause zu Stillj water, Minn., trug sich dies?? Tage eine ergreifende Scene zu. Ein kleiner norwegischer Knabe sprach da vor und sagte, daß er weit herkomme, um seinen Vater zu sehen, der nach Hause geschrieben, er habe bei Seymour, Sabin & Eo. dauernde Anstellung erhalten. Der -arme Knabe brach vollständig zusammen, als er erfuhr, daß seinVater wegenMordes zu lebenslänglicher Zuchthausstrase verurtheilt worden sei. In Chicago ist zur Zeit Mulvaney's großes Gemälde, das Euster Maffacre" darstellend, an dem der Künstler drei Jahre gearbeitet hat, aus gestellt. Dasselbe ist zwanzig Fuß lang und 11 Fuß hoch und wird als ein wir!iches Kunstwerk gerühmt. Der S ch o o n e r Alexander" wurde am 1. dsö. MtS. von dem Lootseyboote Charlotte Webb" auf hoher See verlaffen ausgesunden und nach Brooklyn bugsirt. Ende voriger Woche wurde der Bergemannschaft gestattet, den Laderaum des Fahrzeugs zu betreten und es fand dieselbe, daß statt daS für 511.000 versicherte Porto Rico Sirup sich nur leere Fässer im Laderaume befanden. Die ganze Transaktion er innert lebhaft an einen Schwindel, der zur Zeit des Beginnes des Bürgerkrie eö m Blüthe stand.. Damals war es nichts Seltenes, daß Schiffe, welche, an gebllch Mit Bauholz betrachtet waren. hoch versichert wurden. Diese Versiehe rung wurde aus Grund einiger Muster stücke", die auf das Deck gebracht wur den, effektuirt, und wenn dann Alles im Reinen war, wußte der Kapitän, der von den Unternehmern" selbstverständlich ins Vertrauen gezogen war, die Sache so zu arrangiren, daß er ohne die ver sicherte Fracht an seinem Bestimmungö ort ankam. Selbstverständlich hatte er niemals auch nur den zehnten Theil des versicherten Bauholzes an Bord ge habt, er beschwor aber, daß er in Folge hohen Seeganges oder dgl. gezwungen war, seine Fracht über Bord zu werfen. Da nun in der Police ausdrücklich von einer solchen Eventualität die Rede 'und festgestellt ist, daß die Verstcherungösum me auch in solchem Falle gezahlt werden muß, so blieb den Versicherungsgesellschasten doch nichts Anderes übrig, als mit dem Gelde herauszurücken; doch wurde dem Treiben der Schwindler da mals bald ein Ende aemacht. In ein Hotelder Bundes Hauptstadt kamen dieser Tage mehrere m m 0 Ä ff. mt mT m Qtne en, an oenen oer voielcierr. ein aufgeblasener Laffe mit j einet faustgro ßen, natürlich irnitttten Diamantennadel im tz'.md, seinen Witz zu üben gedachte.' Im schlechtesten ewglisch - chinesisch Jargon fragte er die Gäste, ob sie sich lange in Washington auszuhalten ge dächten. Der angeredete Chinese wür digte ihn keiner Antwort und in demsel ben Augenblick meldete dem Chinesen deffen Diener, die Equipage sei vorgefahren. Der Sohn des Reiches der Mitte hat auf dem Harvard College graduirt, spricht geläufig außer seiner Muttersprache sechs lebende Sprachen und besitzt ein Vermögen von mehreren Millionen Dollars. ; Der Hotelclerk machte eines seiner'dümmsten Gesichter, als er dies erfuhr. Ende voriger Woche brachte der Dampser Ohio" 329 Einwanderer nach Baltimore. Ueber die Landungö brücke schritt auch ein altes Mütterchen mit schneeweißem Haupthaar, aber noch rüstigen Schrittes auf den Pier. Wo sie Jemand deutsch reden hörte, fragte sie, ob er nicht gehört habe, wie es ihrer in Michlgan vcrheirathen Tochter . gehe. Wehmüthig schüttelte sie, wenn dieFrage verneint wurde, den Kopf und erzählte. kurz vor ihrer Abreise habe sie ihren Al ten auf eine Dorskirchhofe in Thürin gen begraben, und dann habe die Sehsucht nach ihrer Tochter sie nach Amerika getrieben. Sei sparsam und hole mich bald ab" sagte eine imposante Landpommeranze zu ihrem Reisegesährten, mit dem sie sich unterwegs verlobt und der unmittelbar nach der Landung Arbeit als Kohlenschaufler gefunden hatte. Ein junge? Mann mit den rothen Baspoils an den Beinkleidern und der Militärmütze auf dem Kopse salutirte militärisch vor jedem anständig Gekleideten. Soldat gewesen?" fragte ihn ein Deutscher, Nee Atalariste", autete die Antwort. In den Ver. Staaten b e trug im Jahre 1850 daö in Eisenbahnen angelegte Kapital 13 Dollars per Kops der Bevölkerung, jetzt ist es auf $104 gestiegen. Der englische Statistiker M. G. Mullhall berechnet, daß in den letzten 10 Jahren der Werth der Eisenbah nen u mehr als $5,000,000 wöchentlich oder um beinahe eine Million täglich mit Ausnahme der Sonntage zugenommen hat. Phil. Kappaport, Skcchtsanlvlllt ulld Notar, 2 Süd Delaware Str., INDIANAPOLIS, IND,
Vom Auslande. An der S'ü d k ü st e von Frankreich beginnt man elektrisches Licht beim Fischen zu gebrauchen. Dieslr Tage sind damit Versuche angestellt worden. Man läßt eine gläserne Kugel, in welcher sich daS Licht befindet, auf eh e gewisse Tiefe in das Waffer nieder. Die LeitdrSHte sind mit Guttapercha um-
wickelt und die Batterie steht in einem Fischerboote. Die Kugel erleuchtet das ceer wetthln ; die Milche werden von dem Lichte zahlreich angezogen und darn mit Netzen gesangen. Der Fang war K X v . r i iu mu), oap cw Mische schitttzilch lelre Verwendung fanden. Diese Art zu fischen wurde denn auch nur versuchweie zugeiaen. Aus du Dauer würde sie in der That zu große Vcrheerunzkn unter den Meeresbewohnern anrichten. In London hat sich ein Comite gebildet, welches mildthätige Spenden für Jakob Bret, den Erfinder des submarinen Telegraphen, entgegennimmt. Brett ist in Alter von 74 Stat ten durch unglückliche Placirung seines Bermögens so sehr in Roth und Elend gerathen, daß er ohne Mittel, ja aller s Mittel zum Lebensunterhalt vollständig beraubt ist. Beiträge 'für den Brett-Beneftt-Fond" nehmen entgegen dieHerren Ransom, Bouverir & Co., London, 1. Pall-Mall, East. E i ne S t a dt ohne Dienstmann.- Berliner Blatter me den vom 28. Juli: .In dem benachbarten Chartottenburg gibt eö augenblicklich keinen Dienstmann mehr. Der letzte seines Stammes, Seeliger mit Namen, ist vorgestern in seiner Wohnung erhenkt aufgefunden worden. Die höchste Zahl der in Charlottenburg vorhandenen Dienstmänner betrug 3 ; seltsamerweise sind alle drei einem düsteren Verhangniß erlegen. Einer wurde vom Schlage gerührt, einer hat sich den Hals abgeschnitten und der dritte und letzte hat sich nunmehr erhenlt. Amputation einer T igerpsote. Eine seltene Operation wurde kürzlich in der Menagerie Redendach zu Amienö ausgeführt. Einem großen und sehr wilden Tiger war eine seiner Krallen ins Fleisch gedrungen und eine Entzündung entstanden, die das Leben des Thieres bedrohte. Eine Operation war unausweichlich, und Herr Duriax, Thierarzt in Beauquesne, wurde mit der Ausführung derselben betraut. Er und Redenbach trafen alle Vorsichtsmaßregeln, um einem Unsall vorzubeugen. - -Nachdem sich .Versuche, das Thier zu narkotisiren, als unzurei chend erwiesen hatte, konstruirte man nach Anweisungen des Thierarztes ei sinniges Instrument, .vermittelst deffen man sich der kranken Tatze des Thieres bemächtigen und dieselbe durch das Gitter des Käfigs ziehen konnte. Der Tigcr machte riesige Anstrengungen, um seine gcfeffclte Pfote zu befreien, und zehn Mann, welche sie. an Lederriemen festhielten, mußten hierzu ihre ganze Kraft aufwenden. Unter fürchterlichem Gebrüll, in das sämmtliche Thiere der Nachbarkäfige mit einstimmten, wurde die Operation vollendet, ein Theil der Pfote amputirt und die Wunde cauterisirt. Der Operirte befindet sich seitdem wohl. Die Zunge, mit der er dieWunde unaufhörlich beleckt, ersetzt den Verband,, und bald wird' er wieder im Vollbesitz seiner Kräfte sein. Eine v er hän g n ißv olle Nichte. Bei Gelegenheit der Enthüllung dcS - Monumentes, welches zum Andenken an Rouget de l'Jsle in Choi-sy-le-Roy errichtet worden ist, erzahlt man der Rappel" vom 23. solgende Anekdote : Rouget de l'Jsle hatte einen Bruder, der BrigadeGeneral war. Eines Tages sprach dieser, mit Madame Dolomicu, einer Ehrendame der Königin Amclic. Wie kommt es, lieber General, daß Sie in Pension gegangen sind,' ohne Divisionär zu sein ? Sie warcn doch sehr lange Brigadier? ÄZarum haben sowohl die Restauration als auch Louis Philipp Sie vergessen?" Familienangelcgenheiten, Madame", versetzte der General, !,ch habe nämlich eine Nichte, die mir sehr geschadet hat." Eine Nichte ? W'r ist das ?' Die Tochter meines Brudec?." Ah. Ihr Bruder hat eine Tochter hinterlaffen V Ja die Marseillaise", und die hat man mir nie verziehen." Eine gefährliche Wa kfensammlung. Ein entsetzliches Unglück ereignete sich zu Paris im Hause des Grasen Belmont. Der Graf hatte vor seiner Verheirathung lange Zeit hin-, iurch die Inseln Ozeaniens bereist und dabei eine Kollektion seltener Waffen gesammelt, worin vom malayischen Dolch bis zur polynesischen Zaaaie alles Erdenkliche vertreten war Leiter Tage war der Gras ausgegangen, während feine beiden Söhne Albert und Rudolf im Alter von zwölf und acht Jahren in seinem Kabinet spielten.' Bei der Rückkehr traf er seinen jüngeren Sohn Rudolf, der sich schreiend aus der Erde wälzte und in fürchterlichen Krümpfen wand. Sofort ward dm unglücklichen Vater klar, was vorgegangen war. Die beiden Kinder hatten aus. der Waffensammlung zwei Dolche herabgenommen, um damit zu spielen, und die Klinge eineö der beiden Dolche war vergiftet. Ein kleiner Stich in den Finger hatte genügt, um die vorgeschilderte schreckliche Scene herbeizuführen. Gras Belmont sandte natürlich augenblicklich nach einem Arzt, allein trotz dernergischesten Mittel hauchte daö arme Kind unter entsetzlichen Schmerzeu alsbald den Geist aus. Trotz eingehender Untersuchung mußte der Arzt. schließlich erklären, daß itm daS Gist, womit dieKlinge deS Dolches überzogen war). vollständig unbekannt war. Der Sultan überfiedelt nach Rom.. 'Seitdem die Türken ih ren Fuß nach Europa gesetzt haben, lebten sie stets in der festen Hoffnung, daß sie eines - Tages Rom erobern, und die Peterökirche - gleich de? Sophienkirche in eive Mvschee umwandeln werden. Sultan Mohamed II, der Eroberer Congantinopels, sührte sogar den Gebrauch
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