Indiana Tribüne, Volume 4, Number 423, Indianapolis, Marion County, 15 August 1882 — Page 2

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QX Jrißuttc. tarn F -i & xs FS FLe- nab S njagcansgaLe. Ofncc: 02 3. sDcIaiimre Ctr. EniTol . f?oon(!-cla33 mnttor at tlic roFtofficc at Indianapolis, Indiana. AbonnementS-Prcisc : tUfll .c flußab: )2 C!Z. per 53oche. on"tslßan5cctr 5 Cts. prrÄnmmer. Veid znsammen 15 Ctt. verkoche. DaS Ta.dlatt erschein! jeden chmit. taa um 2 Uizr. Sie Sountags ausgäbe erscheuü deö Morgens. Tribnne Publishing Company. JKkLNSpoliS, Ind.. 15. Auzust 1682. Auf unseren S5;ulschtfstn. Gegenwärtig werde:: Rekruten sül unser: Marine angeworben; zu diesem Behufe ist das Schulschiff Minnesota" dieser Tage von Newport, wo sich nur venig junge Leute zum Eintritt in den Dienst meldeten, nach New $orf abgefahren und dort erfolgen die Meldungen sehr zahlreich. Die unter dem Kapitän I. H. Gillis stehende Minnesota" ist eine hölzerne Dampferfre'gatte von 3000 Tonnen s halt; dieselbe kann mit 61 Geschützen armirt werden, führt aber zu? Zeit nur 21 ; sie wird bereits seit dem Jahre 1875 als Schulschiff benutzt. Junge Leute, die' in die Marine ein treten wollen, muffen über 14 und oilr fen nicht über 18 Jahre alt sein, und haben sich zu verpflichten, daß sie nicht vor vollendetem 21. Lebensjahre den Dienst verlassen. Sie haben sich einer gründlichen ärztlichen Untersuchung zu unterweisen. Bei einem Alter von 11 bis 15 Jahren wird eine Länge von 4 Fuß 9 Zoll, ein Gewicht von mindestens 70 Pfund, ein Brustumfang von 20 Zoll gefordert; diese Anforderungen steigern sich mit dem höheren Alter der Applikanten und zwar in folgender Weise: zwischen 15 und 16 Jahren Lange 4 F. 11 Z., Gewicht 80 Pf., Brustumfang 27 Z.; zwischen 16 und 17 Jahren Länge 5 F. 1 Z., Gewicht 90 Pf., Brustumfang 28 Z. ; zwischen 17 und 18 Jahren Länge 5 F. 2 Z., Gewicht 100 Pf., Brustumfang 20 Z. Haben die Schiffsjungen eine gewiffe Fertigkeit im Dienste erlangt, so werden sie zu ihrer weiteren Ausbildung einem in Dienst stehenden Kriegsschiffe zuge wiesen; die zur Zeit;. B. im Hafen von Neapel flationirten Kriegsschiffe Ports' mouth" und Saratoga- haben 300 solcher Schiffsjungen an Bord. Aus dem Dienste entlassen werden dieselben nur in inländischen Häsen. Nach zurückgelegtem 21. Lebensjahre können die Schiffsjungen ihren Abschied erhalten, in welchem der Grad ihrer Qualisikationen angegeben ist. In der Regel sind dieselben dann so im Dienste usgebildet, daß sie ihr Examen als zweiter Steuermann bestehen können und aus denen, die dies thun, recrutirt sich der beste Theil der Seeleute aus Kauffahr teifchiffen. Denselben steht es natürlich auch frei, sich für weiteren Dienst in der Marine anwerben zu lasten, und thun sie dies innerhalb 90 Tagen nach Empfang des Abschieds, so erhalten sie einen dreimonatlichen Sold extra aus gezahlt. Nach zurückgelegtem 21. Lebensjahre und bestandener anderweiter Prüfung wird der in der Marine VerdleibendcKanonier oder ArtillerieUnter ossizier, und von dieser Stellung aus kann er es zum Subaltern-Ossizier und Hochbootsmann und zu einem Jahresgehalte von 51,200 bis 51,800 bringen. Die Schiffsjungen werden in allen den Disciplinen und bis zu einemGrade unterrichtet, wie wir es für eine gute Durchschnitts'Schulbildung im Allgcmeinen für erforderlich halten. Hierzu treten der Unterricht in den Branchen, die sich speciell auf den Beruf des See manns beziehen, Exercitien an den Geschützen und mit den Handwaffen, und Uebungen im Rudern, Segeln, Schwim men. Fechten und Boxen. Währenddes Winters können die Schiffsjungen an dem weiter gehenden Unterrichte im Theoretischen des See- und Marinewesens Theil nehmen. v. .äm4 k l HrL SS : lZ V f M

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jungen, nachdem ie )c) gewaschen und angekleidet haben, Kaffee und Blscmts erhalten. Nachdem das Deck gereinigt und die. sonstigen, sich täglich wiedcrholenden Arbeiten besorgt sind, wird ein zweites Frühstück verabreicht und die Zeit bis zu dem um 12 Uhr stattfindenden Mittagessen wird mit dem Unterrichte in den verschiedenen Fächern auögefüllt. Das Abcndcffcn wird um 5 Uhr servirt und nach demselben finden gymnastische Uebungen, sowie leichtere Exercitien an den Masten und in dem Tauwerke statt. Die Schiffsjungen erhalten die vollen Rationen der Matrosen, können sich aber, so lange das Schulschiff im Hasen liegt, für jede Ra-, tion 30 Cents auszahlen laffen-und alsdann selbst verproviantiren. Denselben wird bei guter Führung alljährlich zweimal erlaubt, ihre Angehörigen auf dem Lande zu besuchen, die Besuche der letz teren auf dem Schiffe können sie häusiger empfangen. Die Schiffsjungen crhal ten vom Eintritt in den Dienst an monatlich $9.50 Löhnung ; nach bestände nen Prüfungen steigert sich dieselbe aus $17.50, resp. $31.50. Warum sie eigentlich zurück woll en, die russischen Flüchtlinge nämlich, hat namentlich in zwei Ursachen seinen Grund. Einmal stellt sich mehr und mehr herau?, daß ihnen von den europäischen Hilfscomity's sür den Fall, daß sie sich nach Amerika bringen ließen, goldene Berge, oft in frivoler Weise, in Aussicht gestellt worden sind, und zweitens stimmen alle New Zjorker Blätter darin überein, daß die Leute von der

dortigen Polizei sehr häusig in einer geradezu empörenden Weise behandelt werden. Das israelitische Hilsscomite trifft kein Vorwurf ; dasselbe hat allein im vorigen Monat $13,657.30 für seine Glaubensgenossen ausgegeben und wenn, dann und wann auch über die Beamten dieses Comite geklagt wurde, so darf man nicht vergessen, daß die russischen Flüchtlinge zum großen Theile -einem Menschenschlage schlechtester Sorte an gehören. Für die gemeinschaftlichen Mahlzeiten der Leute ist folgendes Menu zusammengepellt : Sonntag, Thee und Brod am Bormittag, Suppe und Boh nen am Nachmittag; Montag, Kaffee uud Brod am Vormittag, Suppe, Reis und Kartoffeln am Nachmittag ; Dien stag, Thee, Brod und eine Zwiebel am Vormittag, Suppe und Erbsen amNach mittag; Mittwoch, Kaffee, Brod und Käse am Vormittag, Suppe und Ge müse am Nachmittag; Donnerstag, Thee und Brod am Vormittag, Suppe, Reis und Kartoffeln am Nachmittag; Freitag, Kaffee und Brod am Vormittag, Suppe und Bohnen am Nachmittag ; Samstag, Kaffee, Brod und ein Ei am Vormittag, Erbsen und Kartoffeln am Nachmittag. NuS Liberia.

Mit dem Dampfer Bairtc" kam dieser Tage Wilmot Blyden, Präsident des Liberia College in der Rep ublic Li beria in Asrica nach New Bork. Er ist ein Prototyp der africanischen Nace und wurde 1833 auf der zu den Andillen ge hörigen Insel St. Thomas geboren. In früher Jugend kam er nach Liberia, er hielt dort aus dem Alexander College seine Ausbildung und wurde 1861 2-h rer der neueren Sprache an dem neuge gründeten Liberia College'. Später war er mehrere Jahre hindurch Minister des Auswärtigen, sowie Gesandter seiner Republic am britischen Hofe. Sein Reisewerk Vom westlichen Afrira nach Palästina" hat seiner Zeit bedeutendes Aussehen erregt und ihm unter Anderem seine Ernennung zum Ehrenmitglied des Athenäum Club" in London eingetragen. Derselbe beabsichtigt, die Verein. Staaten, namentlich den Süden, zu durchreisen und dafü Propaganda zu machen, daß von hier aus eine Auswan derung Farbiger nach Liberia organisirt wird. Einem Gespräche desselben mit einem Berichterstatter der N.Y. World" entnehmen wir folgende Notizen: Die Hitze, die zur Zeit in New York herrscht, erweckt in mir doppelt dieSehnsucht nach meinem Vaterlande, in dem es ja auch heiß ist, niemals aber eine so unerträgliche Temperatur herrscht, wie hier. Bei uns steigt das Thermometer im Schatten selten höher, als 85 Grade und mitunter geht das Quecksilber bis aus 65 Gr. herab. Die Aussichten fürLiberia sind äußerst vielversprechend. Ich hoffe während meiner Reise, namentlich in NordCarolina Farbige zur Auswanderung nach Liberia bestimmen zu können. Die AusWanderer aus Kansas, welche sich vor einigen Jahren in Brewerville, 150 Meilen von Morovia angesiedelt haben, sind sehr mit ihrer Lage zufrieden. Sie besitzen kleine Farmen, aus denen sie Kaffee, Zucker, Gemüse, Ingwer, Reis und Pfeilwurz arrow root bauen und sich mit Viehzucht beschäftigen. Vor drei Jahren haben Farbige aus dem Süden der . Ver. Staaten, sämmtlich ehemalige Sclaven, eine Niederlassnng bei Arthington, 30 Meilen von der Küste, gegründet und auch diese Colonie ist in glücklichster Entwickelung begriffen. In unsern Beziehungen zu den eingeborenen muhamedanischenStämmen und zu den Ausländern der verschiedenen christlichen Consessionen stehen wir den ersteren näher als den letzteren. Die europäischen Geschäftsleute, welche sich unter uns resp, an unsern Grenzen niedergelaffen haben, verderben, waö ein zelne wohlwollende und pflichttreue Äissionäre Gutes unter uns stiften, durch die rücksichtslose und unskrnpulöse Manier, in welcher sie ihre Geschäfte betreiben und möglichst rasch reich oder wohlhabend zu werden suchen. Die Mohamedaner dagegen, die aus dem Norden und Osten zu uns kommen, sind mit uns Farbigen blutsverwandt, lassen sich unter uns nieder und Verheiratungen zwischen ibnen und den Negern kommen häufig vor. Die arabischen Geschäfts eue liND leute sind zuverlässiger, als die europäi sch" und m.n.lich ich. daraus pich.. die Einsuhr von 1 Spiritussen schlechtester Sorte meme Landsleute zu corrumpiren. Was die Stellung der Neger in Europa betrifft, so sind diese dort so wenig zahlreich, daß man von einem RacenVorurtheile selbstverständlich nicht sprechen kann. Hier habe ich mich überall der freundlichsten Ausnahme zu erfreuen, kann aber doch nicht umhin, eines unhe deutenden Vorfalls zu erwähnen, der nicht meineJndignation, wohl aber meine Heiterkeit über die Engherzigkeit mancher Leute erregt hat. Gestern führte mich mem Weg über H'.gh Bridge, und cic Hitze veranlaßte meinen farbigen Freund w ri . v V- iwif uns) zrtrnicixcr uno mim in oas 2iiian tic Casino" einzutreten und eine Erfri schung zu genießen. Dieselbe wurde uns ohne irgend welche Bemerkung v abreicht, als wir jedoch eine Wiederho, luna wünschten, wurde unS höflich be merklich gemacht, daß dies kein Platz für uns fei und daß wir daher nichts weite? erhalten könnten. Die Uedeebürdung der Jugend In Deutschland macht sich schon feit langer Zeit große Besorgniß hinsichtlich der Uederanstrengung oder Ueberbur dung der Schuljugend geltend. Das Äorhandcnscln derselben wird freiltch von einer nicht geringen Anzahl Schul männer in Abrede gestellt, aber eö laßt sich doch nicht wegdisvutiren. denn- die Unterrichtsbehörden und medieinischen Autoritäten hahen schon wiederholt Mahnungen und Warnungen ergehen lassen uno Maßregeln zur Beseitigung des Uebels in Erwägung gezogen, ohne

jedoch dadurch eine wesentliche 'Besserung

erreiqt zu haben. Neuerömgs treten auch die Eltern der Schüler immer eneraischer gegen eine Ueberanstrenguna her vor, zumal da denselben schon viele junge Geister zum Opfer gefallen sind. Es ist diese geistige Ueberbürdung in der That eine höchst verwerfliche Erscheinung. Denn was nützt das Erlernen von tausenderlel Sachen, wenn der Geist darunter leidet ? Auf Vielwisser kommt es denn doch auch durchaus Nicht an. sondern nur darauf, daß man in bestimmten Fächern gründlich beschlagen" ist, was die Erwerbung einer sogenannten allgemeinen Bildung keineswegs ausschließt. Der gewaltige Fortschritt, den in unsern Tagen die Wissenschaften, namentlich die Naturwissenschaften, gemacht haben, hat die Zahl der Lehrgegenstände bedeutend vergrößert, und ob es thunlich und zweckmäßig sein wird. dieselben wieder zu vermindern, erscheint zum Mindesten sehr fraglich. Es käme also wohl darauf an, die Lehr- oderUn terrichtsmetjode so abzuändern, oder umzugestalten, daß den Schülern das Lernen leichter gemacht würde, das heißt, daß die Nervenkraft weniger angestrengt und der Geist während des Unterrichts weniger angespannt, sowie daß die Zeit der Schüler weniger durch Käuslicbe Schularbeiten in Anspruch genommen würde, während der Schulunterricht selbst die Hauptarbeit aus sich nimmt. Wie aber dies Alles zu bewerkstelliaen ist, die Frage ist vorläufig noch eine of fene. Ein energisches Eingreifen der Staatsreglerung erscheint Vielen als das einzige Mittel, um dlr gkquältcn Jugend Erlösung zu schaffen. Ein preußischer Schulmann spricht sich in einer uns vorliegenden. Schrist über die hier kurz erörterte Frage in folgen der Weise aus : Wenn von den auf unfern Lehran stalten gegenwärtig betriebenen söge nannten wissenschaftlichen Unlernchtsge genständen keiner zu entbehren ist und unserer Jugend demgemäß ein geradezu ungeheures Wissensgebiet zur Bearbei tung und Aneignung vorliegt, so kann der Ueberbürdung nur durch die allerbesonnenste Methode gewehrt werden. Eine solche verlangt, daß nur das aus den einzelnen Disciplinen weise ausgewählte Nothwendigste denUnterrichtsstoff bildet; daß der Schulunterricht die Hauptarbeit aus sich nimmt ; daß auch er lm Änspornen der Geister Maß hält; daß der häuslichen Thätigkeit nur solches ausgebürdet wird, was in Inhalt und Form die aufgewandte Zeit und Muhe auch wirklich lohnt; daß. alle häuslichen Aufgaben ohne Schwierigkeit aussührbar sind. LokalpatriotiSmuS Unter Patriotismus verstehen wir nicht nur die Liebe zu dem Lande und Volke, welchem wir entweder durch die Geburt oder durch unsere freie Wahl angehören, sondern zugleich die Gesin nung, vermöge deren, der Einzelne feine Privatinteressen denen des Ganzen un terordnet und aufopfert, oder sie wenigstens nicht im Widerspruch mit dem Ganzen geltend macht. Während der Patriotismus sich im Laufe der Jahre zum Kosmopolitismus a'isschwingen wird und aufschwingen muß, zu jener Humanität, welche die ganze Menschheit umfaßt und des alten .Terenz großes Wort: Ich bin ein Men ch, nichts menschlichesistMir fremd nicht nur ii.i Privatleben, sondern tn allen ihren VI fchauungen zur Devise Nimmt, steht ihm auf der anderen Seite der Lokalpatrio tismuZ gegenüber, derBruderderSelbstsucht, der sich von letzterer nur dadurch unterscheidet, daß er bei dem damit U hafteten größere Bornirtheit voraussetzt. Neben noch schlechteren Motiven verdankt die miserable Fuß- und Hafenbill ihre Entstehung und zweimalige Pafsi rung dem Lokalpatriotismus. Ein an sich nicht bedeutender Fall ist in dieser Beziehung charakteristisch. Fünfunddreißig Meilen nördlich von Chicago liegt am Ufer des Michigan das Städt chen Waukegan. Bereits vor zwei Iahren hatte der Congreß nicht für den Hasen von Waukegan denn ein solcher oder auch nur ein Ding, das entfernt wie ein Hafen aussähe, existirt nicht, sondern zu dem Zwecke bewilligt. Vor arbeiten für Anlegung eines Hafens vornehmen zu laffen. Es ist eine Art Damm in den See hinausgebaut worden, der indeß den Arbeitern beinahe unter der Hand schon zerbröckelte und an dessen dürstigenUcbcrresten höchst sel ten ein einsames Fischerboot anlegt. Die BeVilligungöbill enthielt sür den Hasen" eine weitere Summe von 20,000. Als die Botschaft von dem Veto des Präsidenten nach Waukegan kam, herrschte unter Republikanern und Demokraten Entrüstung, Wuth und Erbitterung, eine Stimmung, die' sich bei dem Eintreffen der Nachricht, daß daö Veto überstimmt worden sei, in ausgelaffenen Jubel verwandelte. Jeder Bewohner von Waukegan weiß recht gut, daß das Städtchen irgend welche commercielle Bedeutung nicht hat und nie erlangen kann, daß die Eisenbahnverhältnisse irgend welchen Jmporten oder Exporten über das Städtchen ungünstig sind, und daß selbst der beste Hasen daselbst bei einigermaßen heftigem Nordwestwinde nicht erreicht werden kann. Darauf kommt es aber auch nicht an; mögen die Arbeiten, für die das Geld bewilligt wurde, noch so unnöthig fein, die Bewohner von'Waukegan werden theils als Arbeiter Geld verdienen, und die andern werden an dem Prositiren, wag die Arbeiter verzehren. Daß diese verschwindend kleinen Vortheile zu theuer erkauft sind, bedenken die Leute nicht, . und daß die ganze Bewilligung ein Diebstahl am Volke ist. ist ihnen gleichgültig. Der Repräsentant des Distrikts, zu dem Waukegan gehört, ist,wenn eg sich um feine Wiederwahl han delt, der dortigen Stimmen sicher, - und wie es dort ist, ist es . leider- beinahe auerwarts.

NmerikauisÄt Baumwolle in der Schweiz.

Bekanntlich haben in letzter Zeit namentlich englische Fabrikanten über die absichtliche Versandung" der amerikanischen Baumwolle geklagt, wahrend die Pflanzer entschieden bestreikn, daß ihr Produkt zu Betrugszwecken mit Sand untermischt wird. Der amerikanische Consul in Basel, Herr F. H. Mason, hat der Angelegenheit besondere Auf merksamkit gewidmet und seine Wahrnehmungen demStaatsdepartement mitgetheilt. Da die Schweiz jährlich 100.000 bis 120,000 Ballen Baumwolle verbraucht, wovon die HSlste aus den Ver. Staaten, der Rest aus der Türkei, Indien und Egypten kommt, so bieten diese MittheilungenVergleichspunkte von allgemeinem Interesse. Die Qualität der amerikanischen Baumwolle wird von den schweizerischen Fabrikanten sehr gelobt. Sie enthält weniger trockene Blätter und Samenhülsen, als das ägyptische oder indische Material und verliert, soweit die besten Grade in Betracht kommen, bei der Verarbeitung nur 4 bis 5 Prozent an Gewicht, während der ägyptische und der türkische Artikel 0 bis 6 Prozent verliert, der indische sogar einen Verlust von 6 bis 7 Prozent ausweist. Auch spinnt sich die amerikanische Baumwolle leichter und wird schon deßhalb vorgezogen. Jedoch wird von allen Fabrikanten behauptet, daß die niedrigeren Grade üu ß?rst unsauber gehalten sind, und in vielen Fällen - läßt sich der Gedanke an absichtliche Gewichtsverfälschung mittels Sandes durchaus nicht zurückweisen. Die Verpackung der amerikanischen Baumwolle aber bietet den Hauptgrund zur Beschwerde. Sie wird allgemein als geradezu jammervoll geschildert. Ein amerikanischer Ballen", sagt der Consul, läßt sich in jedem Lagerhause, wo Baumwolle aus verschiedenen Ländern liegt, sehr leicht durch sein lumpen hastes und schmutziges Aussehen unterscheiden. Es ist demüthigend für jeden Amerikaner, den Contrast zwischen den scheußlichen und mißgeformten Ballen von unseren großartigen BaumwollFeldern und den netten, compacten, gleichmäßigen Packeten aus Aegypten und besonders aus Indien zu sehen, während doch , diese beiden Länder in Bezug auf die Construction und die AnWendung von Maschinerie hinter dem unsrigen so weit zurück sind." Die Eisenbänder nämlich sind gewöhnlich zer brachen und aus der durchlöcherten Umhüllung quillt das schmutzige Rohmate rial helvor, so daß es Mühe kostet, den Ballen noch auf dem Wege vom Bahn Hofe zum Lagerhaufe zusammenzuhalten. Im angegebenen und wirklichen Gewichte schwanken die einzelnen Ballen zwischen 10 bis 80 und 90 Psund. Dieser Mahnnngsruf des wachsamen Consuls wird hoffentlich feine Wirkung nicht verfehlen. In einem Lande, das so viel Gewicht auf niedliche Verpackung legt und Millionen für hübsche Buchs chen, Schächtelchen und Körbchen ausgiebt, sollte der Verpackung von Stapelartikeln sür den ausländischen Markt entschieden mehr Aufmerksamkeit zugewandt werden. Eine Waare, die nicht reinlich und nett präsentirt wird, erweckt Vorurtheile, die sorgfältige Verpackung aber kostet nicht mehr, wie die nachlässige. In Deutschland und F r a n k reich besteht unter den Pelzhändlern und Kürschnern die Sitte, alljährlich ein Fest zu Ehren der Motten" zu feiern, schon lange, und dieser Tcge haben auch die New Dorker Pelzhandler ein Mottenfest- gefeiert. Herren erfüllen da mit nur eine Pflicht der Dankbalkeit, denn, wo sollte der Bedarf nach neuem Pelzwerk herkommen, wenn das alte nicht von den Motten gefressen würde? Die Zeit wird bald wieder da fein, in der die sorglichen Hausfrauen die Arme vor Schreck über den Kopf zusammen schlagen, weil sie ihr; und der Töcht Pelze, Muffs, Kragen zwar ausgezeichnet, aber doch, nicht gut genug eilige packt haben. ' Bom Jnlande. Außer größeren Spitzbubeeicn enthält die vom Congresse dem Veto des Präsidenten zum Trotze aufrecht erhaltene Fluß- und Hafen-Bill auch eine Menge kleinerer. ' So erzählt Präsident Arthur Jedem, der es hören will, folgendes Stückchen : Unter den Bewilligungen ist auch eine von mehreren tausend Dollars behuss Entfernung einer Sandbank aus einem Flüßchen im Staate New York. Das Flüßchen hat keinerlei Werth für Schifffahrt und Han dcl ; wohl aber befindet sich an seinem User ein Gasthof für Sommerfrischler. Zur Belustigung seiner Gäste hat der dortige Gastwirth ein kleines Schiff, -für dieses ist die Sandbank hinderlich, der Gastwirth möchte daher die Sandbank gar zu gern beseitigt haben. Aber zu dicftm Zwecke in die eigene Tasche zu greisen, sällt ihm gar nicht ein. Er ist ein 'große? Politikus, steckte sich daher hinter seinen Congreßmann, und der hat es richtig durchgesetzt, daß Onkel Sam für die Entfernung der Sandbank zur Belustigung der Sommerfrischler und zur Bereicherung ihres Wirthes blechen muß," Ein gottes fürchtiger Farmer in Tuscarawas County, O., hat feine Schafe seit fünf Jahren nicht scheeren lassen, weil Gott ihnen die Wolle nicht zu dem Zwecke .gegeben habe, daß die Menschen sie derselben berauben." In Bourbon County, Ky.. wurden kürzlich eine Farm .von 373 Ackern, zu $75 92 und eine von 70 Ackern zu $100 pro Acker verkaust' Eine Fabrik in Pittsburg lätzt jetzt Glasplatten anfertigen, welche Marmorplatten an Schönheit undDau erhaftigkeit übertreffen sollen. D e r Fl eck e n -P e r r y an der Canada Pacific Eisenbahn in British Columbia zieht Ansiedler und Landspe

culanten an und man glauvr, oas oer selbe die Hauptstadt des britischen Nord westen, sowie das Hauptquartier derberittenen Polizei, welche jene Gegenden regelmäßig durchstreift, werden wird. DerFarmerHaßbei Smithsield, Ten., hat 21 lebendige Kinder gon denen die ältesten zwanzig lauter Mädchen sind : keines der letzteren ist seither unter die Haube gekommen. Der Stadtrath in Sa vannah,Ga., hat einer Aktiengesellschaft, die eine neueStraßenbahn herstellen will, das Wegerecht verweigert, well die schon bestehenden Straßenbahnen so schlecht gehalten und betrieben würden, daß man sich über sie schon halb todt ärgern müffe. Lawson Palmer in Phi

ladelphia hat Fräulein Maly Spillman das. auf Erfüllung ihres Eheversprechens verklagt. In der dieser Tage stattge habten gerichtlichen Verhandlung tu klärte die Beklagte aus Befragen des Richters: Ja, Ew. Ehren, ich habe L.awfon geliebt, innig und ausrichtig geliebt, wenn aber ein Mann fortwährend eine Flasche mit Salzsäure bei sich trägt und mir bei jeder Gelegenheit droht, er wolle mir dieselbe in's Gesicht gießen, damit meine Schönheit nicht mehr die Aufmerksamkeit anderer Männer aus sich ziehe wie soll da die Liebe bleiben V In S a l ina sind kürzlich zwei interessante Meteorsteine gefallen; der eine wiegt 85 Pfund,' der andere hat die Form einer Cigarre, ist 12 Zoll lang und mißt 4 Zoll im Durchmeffer. Daö Städtchen Shoewae-. caemette m Murnaan bat, um nicht schließlich durch die, Aussprache seines Namens die Veranlassung zum ZungenBrechen zu geben, den letzteren in Monroe umgewandelt. Die amerikanische Prima Donna, Miß Lilian Norton, mit dem Bähnennamen : Nordica, hat Ende vor. Mts. in Paris in Gounod's Faust" mit außerordentlichem Erfolge debutlrt. Der x ehn jä hrige I ohn Gil bert in Loomis, Delaware Co.. N. N., wurde dieser Tage von feinem .Vater in die Hufschmiede geschickt, um dort einen Zugstier beschlagen zulassen. Auf dem Rückwege schlang sich der Knabe das c k . C ' m reuten um oie ujien uno ging, iuitg pfeifend, hinter dem Thiere her; plötzlich -scheute dieses, ging durch und schleppte den Knaben über eine Meile weit hinter sichrer nach der elterlichen Wohnung. Der Knabe war fürchterlich zerfleischt und sonst verstümmelt und starb nach dem Verlaufe von 10 Stunden. In England ist eine Act iengesellschaft in der Bildung begriffen, welche den Anbau und die Verarbeitung von Jute in SüdCarolina in großartigem Maßstabe betreiben will. . Die Derider und S o u t h Park Eisenbahn hat soeben eine Abzwei gung nach Pitkln, Gunuison County,' r v.i fX r . r ' M. r . vouenoer. m aus? oer motu war ein Tunnel durch die Hauptkette der Rocky Mountains ju treiben. Es ist dies der höchste .Eisenbahntunnel der Welt, denn er befindet sich 11.500 Fuß über dem Meeresspiegel. Die Länge beträgt 1700 Fuß und die Zugänge zu beiden Seiten sollen Wunder der Ingenieurkunst fein. Am östlichen Ende besitzt der Tunnel eine schärfe Curve, der Ingenieur hatte feine Berechnungen aber so genau gemacht und die Arbeit wurde so exakt ausgeführt, daß, als die Bohrungen im Innern des Berges zusammentrafen, sich nur eine Abweichung von etwa einem ' Zoll ergab. . Die amerika nifche Jngenieürkunst, welche .sich schon beim Bau des Hoosactunnels so glän zend bewährte, hat somit wieder einmal einen großen Triumph gefeiert. W i e d e m D ä u m l i n g, der auf feinem Wege in den Wald kleine Steine ausstreute, um den Rückweg sicher finden zu können, glng es dieser Tage. ' ohne daß er es beabsichtigte, einem Pferdediebe in Minnesota. . Derselbe hatte whl das gestohlene' Pferd, ' konnte aber keinen Sattel finden, befestigte einen Sack mit Federn auf dem Rücken des Pferdes und ritt davon. - Der -Sack hatte ein kleines Loch, aus solchem fielen die Federn auf den Weg,? blieben zum großen Theile liegen und leiteten, die Verfolger erfolgreich auf die Spur deö Spitzbuben. E xG o u v. )W a f h b u r n s Hin terlassenschast kann dem Schicksal nicht entgehen, daö fast allen reichen Erbschajtcn in diesem mit Advokaten so reich gesegneten Lande beschicken ist und wird Gegenstand eines. ErbfchaftS - Prozesses.' Washburne hat nämlich keine .bestimmte Summe für feine irrsinnige Wittwe ausgesetzt, fondern feine Exekutoren nur angewiesen, jeden für ihren Comsort nöthigen Betrag zu zahlen, ' aber das - Gesetz des Staates Minnesota - spricht der Wittwe ein Drittel- vm Allem, inner halb der Staatsgrenzen liegenden Ei genthum des Gatten zu und' die Vormünder der Wittwe haben deshalb be reitö eine Klage eingeleitet. . In Junisville, Can., verheirathete sich. David EnniS vor 18Jahren ; die Leute lebten glücklich, konnten aber nicht vorwärts kommen; EnniS wanderte nach Australien aus und vex sprach feiner Frau, sie, wenn eS ihm gut ginge, nachkommen zu laffen. Die ganze Zeit nun hat der Mann nichts von sich hören laffen, kehrte aber in vorigerWoche mit einem hübschen Vermöaen nach Junisville zurück. Er fand seine Frau, die ihm die 18 Jahre hindurch, die Treue bewahrt hat, und ' seinen Söhn, einen stattlichen jungen' Mann von 18 Iahren. 4 Phil. Rappaport, Ncchtsanlvalt und Notar, 2 Süd Delaware Str.. . INDIANAPOLIS, IND.

vom Auslande.

In Stuttgart hat die Frau eines Handlungsdieners einen 12jährigen Knaben, der nach Gaffenbu benart ihr" kleines öjähriges Pflegekind mit Schlägen bedrohte und sie selbst beschimpfte, zweimal derb bei den Ohren genommen, wodurch der Knabe nach wenigen Augenblicken die Sprache verlcr und zu Hause angekommen,' sofort in Konvulsionen verfiel. Der Knabe ist jetzt vollständig gelähmt. Acrztlichem Gutachten zufolge wird er nie wieder gesund werden, sondern in Siechthum versallen, da die Krankheit bis zur Stunde eher zu- als abgenommen hat. Beide Sachverständige, die geladen wa ren, Stadtdirektionsarzt Gußmann und Ober -'Medizinalrath v. Landenbcrger sprachen sich dahin aus, daß dieser im Verhältniß zu seiner. Ursache ganz abnorme Zustand des Knaben unter allen Umständen durch das hesiige Zerren der Angeklagten an einem oder beiden Ohren desselben herbeigeführt woiden sei, wenngleich eine, derartige Folge unter hundert, ja tausend Fällen cirer solchen leider sehr gebräuchlichen Mißhandlung oder Züchtigung kaum ein einziges Mal eintrete. In Folge dieser Gutachten sprach selbst der Staatsanwalt sür mildcrnde Umstände, so daß das Urtheil auf nur 6 Wochen Gefängniß lautete. Man lasse sich dies als eine neue Warnung gegen Züchtigung der Kinder am Kopse dienen. Der Garantiefondder Hygiene-Ausstellung in Berlin hat, abgesehen von dem, von dem Kaiser bewilligten Bedürsnißzuscbuß von 100 000 Mark und von dem Zuschuß der Stadt Berlin von 200.000 M., bereits die Höhe von 325,000 M. erreicht, welche lediglich aus privaten Zeichnungen zu sammengesetzt sind. Täglich la,:scn noch neue Vcrpflichtungssiteine ein. An den 325.000 M. participiren :- Berlin mit 225.000 M., Dresden mit 17,.00 M.; der Nest stammt aus ganz Deutschland und Ocstcrreich-Ungarn. Der Bau des neuen Gebäudes , sür die im nisten Frühj.ihr zu veranstaltende HygieneAusstellung wird am 1. Novembcr be ginnen, und zwar werden die Hallen.von Eisen und Glas construirt, auf massiven Fundamenten errichtet werden. Die Dächer werden aus Wellblech bestehen und den Räumen Oberlicht zuführen. Aus dem Kanton Glarus schreibt die Arbeiterstimme" kommt die Klage, daß nicht blos in kleineren Stickfabrikcn in gesetzwidriger.' Weise Kinder verwendet werden, sondern daß auch von Seite Erwachsener die llstün dige. Arbeitszeit oft überschritten werde, indirekt durch die Arbeitgeber dazu veranlaßt. Die Sticker, angewiesen aus ihre Stellung und tagtäglichen Verdienst und genöthigt, den schweren Kampf um' Dasein zu kämpfen, seien nur gar zu gerne bereit, diesem stillenWunsche nachzukommen, und so komme es vor, daß solche, ihrer eigenen Menschenwürde zum Hohn und ihre eigenen Interessen ver kennend, von Morgens 5 bis Abends 8 Uhr an der Maschine sitzen. Diese Mehrleistung der Sticker laste aber am schwersten auf " den Füdlerinnen,. welche nicht nur während des Tages ihrer anstrengenden Arbeit mit rastlosem Fleiße obliegen, fondern oft noch Abends bis um Mitternacht zu Haufe arbiiten müs fen. D ie ganze österreichische Monarchie ist in der dritten Woche des Monats Juli von verheerendem Unwetter heimgesucht worden und von allen Seiten liegen ausführliche Berichte dar über vor. So wird auö Biiinn, 24. Juli, berichtet : Ein fürchterlicher Wolkenbruch hat 'die Umgebung von Sokol nltz heimgesucht nnd schrecklich verheert. Am ärgsten hauste das Unwetter bei Anjezd, Ottenitz, Boschowitz und Lowtschitz ; tausend Getreidemandeln sind dort von den Fluthen weggeschwemmt worden, Straßen und Aecker sind verwüstet. Die Anjezder Mühle steht unter Wasserader Damm bei der Prüökworka ist an neun Stellen durchbrochen und weile Strecken stehen unter.Waffer. Der zum reißenden Strome angeschwollene Wildbach der Anjezd sührte zahllose Gegenstände mit sich, darunter dreiWiegen, in deren einer sich ein lebendes Kind befand. ' Thiere, insbesondere Schweine und Geflügel, kamen im Wasser in großer Zahl um. - Auögiebige Hilfe thut dringend Noth. Der Schaden ist sehr bedeutend, wenn auch vorläufig unberechenbar. Das Unwetter brach so urplötzlich los, daß die Bewohner, namentlich in Ottenitz, nur das nackte Leben retten konnten. - Mehrere Personen, meistens Kinder, werden vermißt. Einige Leichen sollen bereits auö dem Wasser gezogen worden sein. Jenes Kino, welches mit der Wiege von den Wellen erfaßt wurde, ist gerettet worden. Eine RettungS-Kommission hat sich gebildet, die für Unterkunft und Lebens Mittel sorgt. Bisher pflegten jedes Jahr durchschnittlich 40,000 Stück Bergamaskerfchafe aus Italien zur Sommerung auf ' die Bündener: Alpen nach der Schweiz zu kommen, leider aber auch gewöhnlich die Maul- und Klauenseuche mitzubringen. Aus diesem Grunde hat Graubünden die Grenze am L. Juni gegen Italien gesperrt und am 16. Juni ist diese. Maßregel vom Bundeörath bestütigt 'worden., Dadurch kamen nun die an der Grenze mit ihren Thieren schon eingetroffenen Bergamasken! in zroße Verlegenheit : die Thiere litten ehr unter Hunger und Durst und Unter er großen.-Hitze. Endlich wurde auf dringendes Ansuchen von Wou aus für etwa 8000 Schafe' nachdem sie wohl untersucht worden waren, bei Cams'oso togno und. Castesegna die Grenze eöffnei, jedoch unter der Bedingung, tafe soort eine internationale Conferenz zuammentrete, zur Berathung dir Betimmungen, unter denen, diese? Thiere überhaupt in Zukunft nach der Schweiz zu gelassen-werden sollend Die von der Schweiz gestellten Bedingungen sind : Revision des italienischen ViehseuchenPolizeigesetzeS und Einführung der Ge-