Indiana Tribüne, Volume 4, Number 421, Indianapolis, Marion County, 13 August 1882 — Page 5
Fragmente über Wein- und Tafel Philosophie hat Karl BraunWieöbaden eine humo ilstisch-lehrsamePlauderei benannt. Die selbe bringt in diskreter Weise die Frage nahe, ob daS parlamentarische Leben in Deutschland nicht wesentlich belebt wer den könne, xotnn mit dem 'Reden und Rathen ein wacker Zechen verbunden würde. Karl Braun, der Kenner alter Weine und alter Schriften, knüpst seine Betrachtungen an diejenigen eines der geistreichsten Femlletonisten des Alter thums, anPlutarch, insonderheit dessen .Tischreden- in den .VermischtenSchris. ten. .Bekanntlich erzählt uns Tacitus, unsere germanischen Vorsahren hätten ihre parttmentarischen Berathungen inter pocula gepflogen. Wir zimper lichen Menschen von heute halten das für abscheulich, und die Reichsgesetz gebung scheint sogar von der Ansicht auszugehen, daß die sonst so ehrbare deutsche Nation eine solche Neigung ' zur Trunksälligkeit habe, daß eö drakonischer Maßregeln dagegen bedürse. Auch hier bitte ich unsere tugendreichen Gesetzgeber, bevor sie ihre unsterblichen Parlaments reden halten, die Tischreden desPlutarch nachzuschlagen. .Wir waren einst", schreibt Plutarch, bei unserem Freunde Nikostratos in Athen zu Gaste, und ka men aus die Tagesordnung der bevor stehenden Bürgerversammlung zu spre chen. .Ei, meine Freunde meinte einer der Gäste, wir versahren ja nach der Geschäftsordnung der Perser, die ja auch nur beim Weindecher berathschlagen .Warum sagst du nach persischer Sitte?" entgegnete GlaukoS, .warum sagst du denn nicht lieber nach griechischer Sitte? War es denn nicht ein Grieche, welcher sagt : .Kluger Rath kommt oft aus voll getrunkene Bauche J .Und wie war c vor Troja? (Jliade VII., 324.) Fand denn da nicht die Weisheit eben falls erst dann Eingang, nachdem man ordentlich Wein getrunken hatte? Erst nachdem die Helden gehörig gespeist und getrunken, .Redete Nestor sie an mit sol genden Worten der Weisheit .Und eben dieser kluge und beredte Greis räth dem König Agamemnou, die Führer zu Tische zu laden und nur nach einem sol chen Mahl meint er: , Sind wir dann alle versammelt, so müssen sie jenem ge horchen, welcher das trefflichste räth" (Jliade IX., 74 75). .So ließen denn auch diejenigen Staaten Griechenlands, velche eine gute Versassung hatten und mit Sorgfalt über dem alten Herkom men wachten, wie Kreta und Sparta, ihren Magistrat zur Berathung wicht! aer politischer Dinge nur beim Wein zu sammentreten Theophraft urtheilt so absällig von den berathschlagenden Versammlungen, in welchen es keinen Wein giebt, daß er sie verächtlich als .Barbierstuben- be zeichnet. Noch heutigen Tags, gerade so, wie vor achtzehnhundert Jahren, sind in Griechenland und in der Türkei die Barbierstuben der Sammelplatz der Schwätzer und Müßiggänger, vor allem aber der politischen Kannegießer. Da rin wenigsteuS hat sich Athen nicht geän
dert. In dem übrigen modernen Eu repa werden heutzutage die delibriren den Versammlungen ohne Libationen abgehalten. In dem Plenum der Par lamente wird nicht expleno getrunken. Dagegen ist, wenn ein jjg. .Frühstücks Redner" oder .Haus-Lecrer" spricht, ost die Trinkstube (sprich .Restaurant") be. suchter als der Sitzungssaal. Früher hatte der deutsche Reichstag an jedem Mittwoch Abend seine .allgemeine Knei pe", aus welcher sich Angehörige aller Parteien in Frieden und Freundschast zusammensanken. Seitdem aber die Konservativen und Klerikalen obenaus sind, hat daS aufgehört. Gegenwärtig bestehen nur noch Partei Essen, welche man in dem höchst barbarischen Parla mentZjargon .Jraktions'DinerZ nennt, und außerdem jene einseitigen .parla mentarischen Diners", einseitig deshalb, weil nur die Minister die Abge ordneten einladen, nicht aber auch um aekehrt. Im Allgemeinen kann man sagen, daß heutzutage, im Gegensatze zu der oben geschilderten Sitte der Perser, Griechen und der Germanen, der Schverpunkt des Essens und Trinkens nicht mehr in den Volksversammlungen lieat und in den Parlamenten, sondern in oen Zusammenkünsten der Diploma ten, welche sich in der Regel durch einen außerordentlich guten Magen auszeich nen und recht alt dabei werden. Was der .Wiener Kongreß" an Essen und trinken geleistet hat, ist wahrhast er Launlich. Kaiser Franz klagte, die Leute, h. h. die Diplomaten, äßen ihn arm. Den Glanzvunlt des anno Iöw in ffranksurt a. M. abgehaltenen Fürsten aaeS bildete .das große Diner im M rner", auf welchem auch der traditionelle krönungS'Ochse' paradierte (natürlich uk der srantzöfischen Speisekarte franzö isch alS "Le beouf historique"). Rut bekam diesmal das Volk nichts da von, wie dies bei den alten KaiserKrö unaen in Frankfurt der Fall war. - Wie sehr dmals die Debatten hinter dem ENen zurückblieben, beweist solgende Aeußerung eines Ministers: .Könnte das deutsche Volk einmal hier zuhören, so alaube ick, würde Deutschland mor lin Republik sein," weiche zorie oer - - . 'im . l ,ochkonservative Oskar Medmg verbürgt zat (.Memoiren zur Zeitgeschichte. ) Prozeß gegen tine Spielerbande. Vor der Strafkammer in Saarbrücken hegann am 14. Juli ein Prozeß, welcher Weithin von sich reden mach?n wird. Die drei Angeklagten, Daniel Philipp Fuchs, Bernh. Hememann und Ferd. Eugen Varady, haben eme Spielerbande ge bildet, welche eS hauptsächlich aus Ossi tiere abgesehen hatte,und die es verstand, ihren Opfern sehr bedeutende Summen aszunehmen. Auch hier hatten diese Gauner zwei age lang ihr Wesen ge trieben und reiche Ernte gehalten. Lei der sorderte ihre Anwesenheit auch ein Menschenleben. Als die Angeklagten am 12. Februar in einem hiesigen Hotel abgestiegen waren und ihrer Gewohnheit gemäß verschiedene Ossiziere zu sich ein geladen hatten, befand sich unter diesen in junger, allgemein geachteter und be siebter Offizier, Lieutenant v. R., der pch lebhast am Spiel betheiligte und
namhafte Summen verlor. Zwei Tage daraus wurden seine Kameraden durch die Trauernachricht erschreckt, daß v. R. seinem Leben durch einen Pistolenschuß ein. Ende gemacht habe. Daß dieses traurige Ende eines hoffnungsreichen jungen Lebens im direkten Zusammen hange steht mit den schlauen Manövern der Angeklagten, hat die BemeiSauf-. nähme genügend erwiesen. ES wurde festgestellt, daß an dem Abend des 12. Februar, also zwei Tage vor dem trag! schen Ende deS OsfizierS, .Makao" ge spielt wurde, an welchem Spiel sich meh rere Offiziere betheiligten, welche sammt lich bedeutende Verluste erlitten. Fuchs will nicht wissen, wie viel derLieutenant, welcher sich entleibt, verloren, es ist aber ein von demselben ausgestellter Schuld schein über $26,000 M. gesunden worden. Ein anderer Offizier verlor 6,000 M., ein dritter 20,000 M. Fuchs giebt nun zu. am Todestage des Lieutenants v. R. Morgens in der Wohnung dessel ben gewesen zu sein, angeblich, um ihm Adieu zu. sagen. Der Bursche sagte ihm, sein Herr sei nicht zuHause, woraus er ihm seine Karte gegeben und gesagt haben will : '.Sagen Sie Ihrem Herrn, ich reise ab und empfehle mich ihm de stens !" Daß sich v. R. zv?i Stunden nach diesem Besuche erschossen, davon will Fuchs nichts bekannt gewesen sein.' Der Angeklagte Heinemann will mit Lieutenant v. R. seit Jahren in freund schädlichstem Verkehr gestanden und Ge schenke gewechselt haben. Der Schuld schein von 26,000 M. sei nicht aus An laß des Spielverlustes entstanden, son dern schon vorher habe ihn v. R., der sich in Geldverlegenheit befand, ausge stellt, damit er H. daraus Geld beschaffe. (Der Schein lautet auf ein 2 Jahre un kündbares Darlehen zu 4 Proc. und ist vom 12. Februar, zwei Tage vor dem Todestage, datirt.) Der verstorbeneOffizier sei nachHeine mann ein leidenschaftlicher Spieler ge wesen, der das sonst harmlose Makao spiel trotz alles Abmahnens von ihm und anderen Mitspielern forcirt habe Darlehen zur Fortsetzung des Spiels .v i ...,
leitn lym roieoeryoir aoaezcyiagen wor den. Eine gemeinscha ttiche Kasse sei nicht vorhanden gewe Makaospiel die Bank en, oa ja dein? ortwährend um gehe. Angeklagter sucht seine Thätig keit am erstenSpielabend als sehr harm los hinzustellen, er habe höchstens 20 ! oder 10 Tl. gesetzt und sich daraus be schränkt, Cigarren herumzureichen und Wein einzuschenken. Von einem der mitspielenden Offiziere befragt, wie er als studirter Mann hazu komme, mit einem professtonSmäßiaen Spieler, wie Fuchs, zusammenjügehett, habe er erwl dert, Fuchs haht ihm versprochen, ihn mit seinem Sobye in Spanien zu asso euren. Das Zeugenverhör ließ keinen Zweifel darüber, daß die Angeklagten gewerbsmäßig daS löckSspiel betrieben. In den Städten, wohin sie kamen, lo girten sie sich gewöhnlich in den ersten Gasthöfen ein. Womöglich wurden meh rere Zimmer nebst Salon gemiethet und dort Roulette und Makao eingerichtet. Karten und sonstige Utensilien wurden mitgesührt. An bekannte Ossiziere und unge, wohlhabende Leute wurden Ein adungen gerichtet, zu erscheinen und hre Kameraden mitzubringen, und das Spiel konnte dann beginnen. So war es in Saarbrücken, so in Köln und Düs seldorf. Zwei Zeugen bekundeten, daß t recht bedeutende Summen an. den Spielabenden auf dem Tische sahen, ca. 20,000 M. Alle drei Angeklagten hat ten sich an dem Spiel betheillgt. Er wähnt sei noch, daß dem Fuchs bei sei ner Verhaftung 22,000 M. und eine Büchse i7.it seltenen Münzen, Heinemann 810 M. und Varady 1273 M. und 1100 Frcs. abgenommen morden sind. In den Koffern fand . man auch die Spiel Apparate, Karten, sowie zwei Karten Befchneldemaschlnen vor. Das Urtheil lautete: 1) GegenJuchs2 IahrGesängniß und 6,000 M.Geldbuße, eventuell noch 1 Jahr Gefängniß und 2 Jahre Ehrverlust ; 2) gegen Heinemann Jahr Gesängmtz und 2 Jahre Ehrver lust; 3) gegen Varady L Monate Ge fängniß außerdem wird die Consisca tion der Spielapparate, Karten :c., nicht aber der bei Fuchs beschlagnahmten 22, 000 M. ausgesprochen. Ein Mops-Prozeb Vor dem Landgericht in Frankfurt a. M. kommt ein seltsamer Prozeß zum Austrage. Es handelt sich um 9 Möpse oder vielmehr um 1113 M. Kostgeld sur dieselben. Beklagt sind die Marquise Harrtet de Valado und der Baron M. v. Matthias. Beklagte sind Liebhaber von Möpsen. Zuerst kamen die für 800 M. angekauften Stammhalter der Fa milie Romulus, Eda und Aida in Befracht. Die Beklagten, welche län gere Zeit in einem hiesigen Hotel ersten Ranges wohnten, sielen durch die Excen tricität, mit welcher sie die Möpse behan delten, auf. - Die Thiere wurden spa zieren gefahren, während die Marquise, welche keinen Pla mehr im Wagen fand, nebenher ging. Den Möpsen wurden die leckersten Speisen vorgesetzt. In den über diesen Prozeß stattgehabten Vergleichs'Verhandlungen beklagte sich der Baron darüber, daß die Hunde wie in einem Hundestalle gehalten worden seien, obwohl sie sich in dem Zimmer der Klägerin, Frau Brümmer, befanden und es sich auf ihrem Bette und Kanapee be quem machten. Die Beklagten mußten abreisen und gaben die drei Möpse, die sich nach kurzer Zeit bis aus 12 vermehc ten, zu Frau Brümmer, anfänglich auf 14 Tage in Pflege; für Romulus soll ten 50 Pf., für jeden anderen Mops 20 Pf. pro Tag gezahlt werden. Die Hun degesellschast blieb jedoch länger als ver einbart in der Pflege, obschon man de rer. Zurücknahme verlangte, llun hielt sich Frau Brummer nicht meyr an ds ursprüngliche Abkommen gebenden und verlangte weitere 80 Pf. pro Mops. Nach der ursprünglichen Vereinbarung bestand das Tagesmenu je nach derSai son aus Folgendem: 1) Frühstück: Milch und Brödchen : .2) Mittagsessen : Suppe, Gemüse und Fleisch; 3) vier Uhr Essen: Kaffee und brödchen; 4) Nachtessen : Suppe mit B'.od u. Fleisch Als Beigemüse mußten die Hunde täg lich, damit sie reines Blut behielten,
Weißkraut event. Spargelköpfchen er c -i l i . rr.T . ... I
ymicn. urxoyjcm waren, als zu pic i Hundesamikie kümmerte, da wurde sie . u 1 V . m v r .l. . I urmuuni unu es rourcen loaar orc dici i oennollllzen ifCOvmcit mit Beschlag ve legt. Die Beklagte bestritt Alles, selbst r- .. im . . . . T, I uic ücciuiuunaaioucn lui Die -atiiotoc i CTO ..-V: m . n r . . n . t . I nen Möpse, man volle sich vergleichen, - . . l- -r . rr acer man woue ncn nimi nreuen zanen. daö Höchste, was man eben wolle, sei ' ' . - - - - - I I M T I I I lut. er VenchtShos zog sich zur Beratbuna zurück und erklärte, dak. da von Seite der Marauile 5arriet de Ba. . i. c m ' . . , . - I iqoo uno aron v. Matthias Alles oe ritten werde, auf den 31. Oktober d. k M .. !.i ; r i , r I z. jcroeisiciinin angeiegi in, zu nie. i chem die Parteien zu erscheinen haben ; ... " . . i I Pflegemutter und sonstige Pflegerinnen auBCTücni lucroen erimeinen iDiexanie. oer UJlöpj, yotellerS, GerlchtSvollzie her, Anwälte :c. Der Prozeß beschüf tigt hier und in Düsseldorf zusammen 4 Advocaten. DaS ANeingthen junger Damen In einer englischen Frauenzeitung wird gegenwärtig mit großer Lebhaftig keit die' Frage des AlleingehenS junger Damen aus guterFamilie in den Haupt praßen Londons diskutirt. Die Anre H der früher herrschenden Sitte, die Töch ter der höheren Stände immer häusiger ohne jede Begleitung in den belebtesten Straßen erscheinen, wo sie bei demMan gel an jeglichem Schutz mancherlei Zu Dringlichkeiten und Abenteuern ausgesetzt Dame, welche diesen WarnunaSrusertS nen ließ, ahnte nicht, daß derselbe ein so lärmendes Echo finden sollte. Von -Len Seiten wurden Proteste dagegen erhoben, aus denen wenigstens so viel hervorgeht, baß die Frage des walttn'g aloneÄ momentan eine brennende ist i;ianuAiuK und das englische Publikum lebhaft A. ------- m lebhaft be schästigt. Damen trejen in die Schran ken, um mit seitlichem Pathos die Er klärung abzugeben, daß sie bei ihren Emzelgangen von Selten der Männer welt niemals die geringste Unziemlichkeit erlitten hätten. Väter behaupten mit etnh. iü&MhtnMtn hi.T, Anrnftr. II. 11111 k.n und woMmoö'n rt troVnd in uno woylerzogen, um irgeno eme - i)f -7"'TT'"- v I muht an laf,n w.nn nNA nn.rtt ins Gewühl d Weltstadt stürzen; Wüt'er einen,, wenn erwachsen Mädchen 7- u 1 I 1 1 """ ,'"", 5 "u c I si.i Kts,:.. nr.ca nutzen dürfen, könne man sie getrost auch ohne Begleitung ihre Einkäufe besorgen lassen. Ritterliche Gentlemen proteftiren energisch gegen die Zumuthung, daß die weibliche Jugend gegen die Bewunde . m. ft M STm 9 m? mJ m . runa oes narren se cyiecyles emer Schutzwache bedürfe. Superkluge Ma k. .:;. ium, ib i ,uui v- iiciutvc ÄSyffi n nnp npnrn npn ionrtJtprnrtrtrirmn t v --. .. . w fajmliche Verhaltungsmaßregeln und Ct-rtUftH nrtArifttn mif ,.k S. U w.. T "j'" 'a'""" I uinvuwk,;nnni uiu uu uu( i s...h ?.cst:. r:. I uuku umu uii)ui4i( -ütuvuiymuij IC gegen jede Anfechtung gefeit ein ollen. Bas Allemgehen der Frauen und Töch. .er der seinen Welt ist gegenwärtig in .mm. . . A. I der 'ngl'chen Ges.llschst,Mde ; was or uuiuifl Jadren als durifiauS un. statthast galt, ist heute allgemeine Sitte! liuiilluii uuti, i i uiuic uuuu u ( uu. Etwaige moral sche Bedenken gegen das Jlaniren der jungen Damen ahne Sau. Jlaniren der jungen Damen oh vegarde werden durch den Satz beschwich lgt: Die Tugend, die eme Schild wache draucht, ist nicht werth, bewacht zu werden. Wereschagin über Skobeleff. Der Maler Wereschagin, welcher mit dem General Skobeleff auf vertraute stem Fuße stand, widmet ihm in einer Zuschrift an JulesElaretie vom Temps" einen Nachruf, dem wir Folgendes ent nehmen : Er verabscheute die Deutschen, wie Sie glauben, nicht aus Temverament,sondern o:... v.. viumiii uus fluui fl4iiyc, uci iyu selbst unentbehrlich machte. Als Militär war Skobeleff in der That unvergleich lich. Ich spreche nicht von seiner Tapfer -n p. v.w- . ich, oie eiuaunucn, aueroroeniliq war, sondern von seiner militärischen Beson nenheit, die noch viel mehr ist. Er war nicht bloß ein Haudegen, sondern auch ein sehr belesener Mann (un komme de iivrei; er lannie oie rleasaeianmie t' . ... m ' ' J - V I - I "- . fl o , S. I (TT.t- .ti f..i. auct -ouuer ausiccnuiq. eyr osl lagie :it. : er jtt. ..c v T.OW'JuJ c i,qr. uoci iro iuou . Erinnern 7uV Feldherr m ener Schlacht gesagt hat?Da ich in der Kriegsgeschichte nicht eben f,.vrts.r f,; I : r.. wuiiim vui, ju uiiv vu imuiu lästig, und ich antwortete ihm: Laffen rr:. : to..c. :x . zi.c. v. .rr. '.ri v;. ni. eine ciiaj uo oie gegen Vn-trtfrt V f rt Vfii4.vi seT1Xnf v4iav uav i uiuiu;vii viuwu4fcu und Ossiziere gesielen nicht Jedermann, aber sie waren voll gesunden Urtheils und t. rr:. o.Cs Z.: " ä-? i ii tt .r "OUMMHr fcrt'.riH V itI niitAÄfi.i vtrlit Wrr..v w;.M.v.., uv3a3iU4i, i'"kunkN aller Art 111 fi:r einen ruSwimtn -1- 1 '"iriT" .oiKi f itftpnRfif: itr ""3 av.vvyiinvy ytup. . iv . v den Krieqsgott ; Sie werden das über trieben finden, ich nicht, der gesehen habe, wie er eine Schlacht vorbereitet und befehligt, wie er zum Soldaten spricbl und ihn mit sich sortreißt, wie er sür oie Verpflegung lind Bekleidung der Tcup pen diS in das kleinste Detail, tos aus die in Ta.lg getränkten Jußloppen bei
bejisch und der Gesundheit der Möpse Soldaten aller :anoer nno lapser, aoer gen. wxi oeiorn leger leoen oen on nicht förderlich, ausgeschlossen. Als nicht alle folgen gleich willig ihren Ossi venfarbenen Spanier an; der oliven schließlich die Zahlung ausblieb und die zieren. Skobeleff war sehr abergläubisch, farbene Spanier lacht den Negern in's Marauiie nck aar nickt mebr um die Wir hatten einmal Feldfahnen mit ein Gesicht ; alle reißen daS Maul auf und
seien. ,a. wlcbe durcu ,bre Sckönde t. " 'r
thu oft auffallenden 5ilett?n und xhr mtn Jim Vmtx arDl" 3."3l N3,roas DeficS Jen eitS hinüberleiden zu lassen. Zst 1rg?"s eigentlich unter dem erican Lkam Wer heutzutage Rheumatismus hat, und selten geradezu 'provozirten Die j? S 1 ZlllXZnZ' VB? f i.M;.n m.:?.?. kunstler-Ateliers prangt, verstanden wer modernen Krankbett. mrd mit Sckau
V vu v i v v4 ivviii c f r i . rv r rv. . . ' , . ' diese, in vi.llch.r Hinsicht bedenklichen g m -2 " "1 " SS, W l"m ltitt", ?,i1)tn ST bit Salonpromenaden als förmlichen Spor, ' '.W B'" der Aerzle. sahr Es 'st unglaub und siödnten durch dieselben einem 1ante.n- S e,.n a," . .1 ich, wie d,.l. Mittel die g.lehr en Dc-
schiidlichen. die elterliche Autorität und SSg " " .nen. um Den yeumal.smus ihre echte eidliche Äürde untergraben. ""gS". '? ax! Tn Ä au 8 den Eman,ipa,inSdrn. Die alt. Kunxserst.che In breiten oldmm Rah. erste Wor glauben, daß ich nach Anwen
Osftzlere Klagen sich lieber, als datz sie roerden über die Jmger gerollt und extra ton sein DoltorExamen abgelegt Habe .rsickttlÄ Weiaert f fi ViT 5 Wen-Mr mich war Skobeless ein eingeölt. So geht es um den Kops und seit zwei Monaten hier die Praxis UcnSnTürbia luf aormte3; bnaleicölu
nimmim ienu. viinei rannci ureun yeruiri, uno wenn enoiicj oer anoy ausuoe. er zunge 'cann, o vxtxrte v. v.. (tt....( i. :t t..i! . - r-i . r . . I . t. . -- v , , I
vz. uev vituciux .i ujciciöinc, nanim iuu itiua m. nai er eine vsiunoe
. m9 . I iqn, uyic iym. tuuuu m, . , ander ausgetauscht; er gab mir seine alte, l ! - I . -. u . ! ffZ. tk 4 bimA XXmmm I 011 in aroarnia üwiuuj"" vuiujiuuji i c rr V IX. :t : t V - " - 1 uno zerrien war, uno iaf mts iym aiur aus indischen und chinesischen Stoffen ! r. V tXL. .. mi n ffyar VTI K. I eine itui iujuiu ikui muiui. wu , verlangte die alte sehr oft von mir zurück, . C fCm sU.t I immer vcrurorns. " vycui i W . . . mx mm. I Tepe; und nach leoer kleinen schlappe . nm r m t mt l . VP . . I ooer Mlpersolg iiagic er, ouv mem Fähnlein ihm nicht genug Glück brächte, und an Alle. schuld wäre. Als er dann r, k. . V V rv rl I VVeolz.exe genommen unu ucn ezozug i zuEnde aeb,ackt hatte,war er mit meinem TJ . f Jt ...CI.V iat)Att ... V .C. I vscjicni juiicucu uuviiu gu, uup , man mit lym auch Chance yaven könnte, r .ut orwxi ... : v.. I zx iccinie iciaj. yiiw hui v jm u de seines VaterS und zumal seiner Mut r, lonoern aucy oe. oem oor oes ai fers vergoß Thränen. Vielleicht sürch tttt er, oafc nun seme ausoaon gescylo, tn wäre, um meinen inorua von otesem Hingeschiedenen Freunde in einem Worte zusammenzufassen, so wäre ich, wenn ich nicht daS schnelle Vergessen der ' w - . Men "r"". ment .zum Anden l k n des tapstrsten ssischen Soldaten zu eröffne $ S ,banÄ?cn,; tihfA nnIiH.nx TtnR IVt.ntrrt. 4n uuuyini tu u s ". mem s ch a g in. Ein Stund üen bei einem amerikaNischen Barbier. Baroterituyle erregen Erstaunen. Es sind hohe, mit Purpur sammet überzoaene Lehnstühle, deren Lehne . aus und niedergebogen werden kann, damit der größte wie der kleinste Kunde sich vollständig ausstrecken und r c ..tü. i t Y - I " "'V' -vu. jk m mmmm- lrmmWktm m M m m mm m , uv 1 o gromr, edensalls Mit Sammet uberzogenerSche mmmt M f AC lM XM M AM V A 1 1 C A Ta4 I um, uu wuiyui rnun u u. Ein Dandy sitzt im Stuhle, Bob Fergus tritt flüsternd auf ihn zu, wispert ihm in's Ohr: XV ant shaving r ,ies, antwortet der Dandy. Bob Ferguö, m . . ., 1 kin groker, feister eger, .geyl gravi a i:X. , (TT1 im. 1..11 I 11 UN vcn urmvi.l,u,, yiu. m;..k...18" . irn.rr.. x n . tt i n j i. :u i i r.. . I ?"T- X EK 'TS ,; ' LÄx.. 5. wwu wvi a!m MimVik e,.. n. cm vuuuuiu iv(ipvs vuuv"m -Mvv aehSnat hat. und taucht nun das vor derste Glied des Zeigesingers in denSei f.?rtm cvst ;.L .s.n ski snf I I" V I T r , I U I er an, das Gesicht mit diesem Zeigefin ,..,,.. OI-öWVM' iö' ger zu streicheln, zu tüpfeln, zu liebkosen und zu magnetistren ; peyt er, oag ore i-mm m 9 m m' a m C I iciui uuun, imuj uuu uu u vh .: ß:,., . ;mhs;v :.k. . Arbeit dauert 10 Mmuten. B0V fergus :fn v- rc.. s,. ff-, I Whifc hä nnhn TfiAt nn nh sin Ämttdemdünnw. iraanrn 'jjicucr. juil iuuciiic lUiuuu i iiM 1 ; . iCC( g e wikvl 5. V4ti rillillll I "T " -g- fj r"h "l' siViirliÄrcir S??'.5 SVV. V fc r "rv'. r-,v "V.:;r "i.L I" ye. geym. St v.. f7. crn'i er .. v.rr-f-.. and? SM4 F "d d Hau, g badet. m,t einem feinen weißen Tuch abgetrocknet. Dar aus holt Bob emen Quast aus Schwa nendaunen, tunkt ihn m Puder und be tüpselt das Gesicht damit. Wieder ersolgt eine icic jiorcioung um ucui -tu uuu der Dandy ist rasirt. Die Arbeit hat rxTsc , 'k. cwt.it c..jt i eine halbe Stunde genommen, er schläst fest. Bob rae$, daß der Dandy schäm poont werden will. Er reibt ein Ge misch von Vottalcke. Vomade und wohl riechenden Oelen in die Hand, tritt hin ter den Schlafenden zehn Fingern in's f0 und fährt Unt den Haar. Die zehn Im ger fangen auf der Kopfhaut merkwür . ) M " o - "rn" dige Manöver an; sie kratzen, jucken, streicheln,, tupfen, reiben und scheuern die : J..jc v:. t.ui. ajUUi, ülö UUU uic vsyiu vuu Staub losgerieben ist. Es bildet sich ein Schaum im Haar, etwas Eau de Eologne hilft zur Beför . r p. oerung oes scyaumes. oo Iprlyl au de Eoloane auf den Kopf des Dandy, Er knetet das Haar, wendet und dreht es, flicht es, biegt und beugt es, hätschelt und liebkost es. Endlich ist der Staub . p i . - r . enliernr. oas aar mun aewaicoen wer I I ' 9 V ' ' v... tr .... v:. V msoen. me oyre, oie uulcr cem m I ? . ..v t . v.tt -rs nono oiniauii, wuü uu u , unuy ops oirlgiri, em seiner üiro9 launain1" n 8 sich über den Schaum. Bob Fergus arbeitet schnell, damit das Waffer nicht : k. v. K... s .k. fc in uui yiuuui vi vuuwvu tuui. vfc reibt, walzt, scheuert, wa cht dreht den I -..je c s. rtc vv ; a w uui uno ,angi an zu uoan n.-vjin neuge I Vav.m.. Sl . x iiiAl tiA.kiifitiAa p. vvuii -huuj luuu uu; wuviu;tiijti. ugetrocknet werden, als Dandy's Kopf, Es ist eine sörmliche Liebkosung, die ihm ... oc:r .:v :a . - - j . viu uuu. ua yu .1, u u I Vvp 3 (,irrtnv (Ai4Aln ju? üy eiuukmui, wvmtiii, slitrutnirpn v?r fitslmm hstrt tinr 1 r 1 - - 1 ,P,: c. ,.k .;Mmrtr kki. . x;f jivmijiy ojUUll UU uiimai UVil) llt(. tt . w 1 .. Spanier stimmt den Triangel an und das Concert nimmt seinen Anfang. Melodie ist keine vorhanden-wäre auch
kaltem Wetter sorgt. Der voloat liebte :t r.ri. . X( r. Kt m. h. I
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icl' uno oxn ioaiuici uuuic ciicac nifnn nii' mttr wimtl Ost lrntnff mtim
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de da. Bob Holt seine Geige Hervor und DaS ist mein Mann rief ich fröh liuWttn spielt ; sein Nachbar, ein Apfelsinen- lich, .ich bitte Dich, sende mir diesen . . , o Händler, spielt die Mandoline, ein klei bossnunasvollen jungen Artt. tarke Zumuthung. -
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schade darum der den yoytre.anree CT aT' !h YY (tlf. - 1,1 vwymu zeigen schneeweiße Zahne, alle trampeln .V iaUi 1mm mtmm CH mmmtml m mmt mmtl m m 1m m uuu tuuuuu vus vuuiiuuiu. uic uuiirn1 !n i - r tt.fl. . - mm . , V 1 mjuic auvsroiqe ; oer xaii wiro ,m mer schneller, wüthender, leidenschaW O Q , AmZlm lJ . LH..i l. uu, ju um uir iuucs iujivi ein. Er will schampoont" werden. Der CWi-t-Tn t!r, t-LL 1" JC. . f.I u (innfnqanoi icbi naj neoen icincn ' " - . ' . ' Korb, der Spanier holt eine Zwiebel aus i ... ? T. r.c.. r . oer xaicve, uno oeioc warren aus oen Augenblick, wo Bob FerauS von Neuem die Violine ergreifen wird. Bob Fer M, xi ...i. ttt -f Jt tri. . .r ir gus maryr guic cjcgayic , er zngu lerne Rente regelmäßig, ernährt seine zahlrei Jt, m. 0Ms! AnslAnViIi .mV ft4 AtI.fK ,..C uyc uuu"" y vau uuj der Bank. m7ltn NhenmatismuS. Ein Capitel ur 9abttIon. Der gute Doctor Sangrado aus dem Gik Blas- geht mir seit einigen Tagen nickt aus dem Smn. AÄ. welch em Biedermann war dieser Arzt, der jeden seiner Vatienten eimerweise Wasser trin iyn oann ruyig perlen neß. xrnc ein sach war doch seme Cur: Aderlaß, Wasser und-Tod ! Heute dagegen hat jede halbwegs Mit Patienten gest VI-I !rJL.. Clr 1 . . i. ! L ! . CV . . Tl a mcouirniajc uioiuut ein iJu vvtt tteilmetbooen. eine Unmane von Eur arten, von denen eine schrecklicher ist als die andere, und die alle mit einander den alten Jnquisitionsfoltern an Schrecklich keit nichts nachgeben. Wie die grausame spanische Inquisition hat die moderne medizinische Wissenschaft keine andere Absicht, alS den ehrlichen Menschen mit so viel Schmerzen als nur möglich in em dung all' dieser Mittel noch immer mei nen Rheumatismus besitze oder richtiger wohl, daß er mich besitzt. Ich weiß nicht mehr, welchem Zug' ich meine Erkältung verdanke, die mit einem harmlosen Gliederreißen begann und sich -. , . r ' später zu emer Anzayl von Vewmlien abrundete, um endlich m emer vollkom menen Steifheit zu gipfeln, doch fo viel P 1f 4. P . tf.f . 4J mely IQ, oaß es ein yerzlver j ge esen sein muß. Meine Feder fühlt sich nock tu sömack. um meine Sckmer,en ju schildern. Es zwickte, stach, polterte nd dämmerte in meinen Gliedern, dak ' . . ' mir ast alle Sinne vergangen em wür . iyi l . rtl rn t oen, wenn Mir mazi vas emyl meiner o.rv .7:.t 2' jx oillerrii iiciucn tuucuui iöu. juu iiu , . , r n - w . ?" mJ? m ganger erAn,,qi dai Jeder nach njrrocn idu. raar illZ iinincr ein ucinii ;........... l.X V " f pttuer üciuü auci cijic , wo) uicsuiui wurden meine Schmerzen nack und nack so enorm, daß ich keine Hoffnung hegte, ..r...,... .s . ' 9 . uiuiv i, uu vipyuiu yp , UMMVUIMIli; tw mich der Führung eines Arztes anzuver trauen, um rasch von meinen irdischen Leiden befreit zu werden. i HH Al. I """t n jUDUDI emvsoy.en. oen man einen ung.auvlgen oma nunnit, aiigcy t..t:.. ti ' .fi t !ich, weil er auf keine medicinische Auto .TV. x. . . ..7 r . as.J. iu m. niWÄÄ ntiinpn nnu? nrnnrn niirrpn. prirnipn i ii ?,T. n, t', ?i s.i.V CÄ; 5.wj?i ÄÄ.SLW K ""T" . .""r ITl r'. .'.r."'.."? .".uy."' i"" tt N' nwe ,w tUUUUlCUi KUi iiuujuu -euue icyic iuj i rfsflart rtA Tf ief --"ä1 .v.fc i N0 ch. Der Arzt war darüber fast mehr erralcht als ich und verordnete mir LL1 ' üb sofort Blutegel. Ware es mcht besser, Sie liefen mich schröpfen V frug ich. (Ctn, nein, enigegneie er, mu Blutegeln geht eS langsam, aber sicher." .? ..v c öl. t m ... . ' m ... i. ... ... uq, oine, veroronen ie mir einige Aderlässe. Es ist nach einem - alten II ilUUJ IIUIUI ' Uillit ; frr s. e,t besser, wenn uns der i uic triuuc. Sprichwort weit Wolf frißt, als Er lächelte überlegen und ging. Der seltsame braune Sast, der mir für theu res Geld in der Apotheke erkaust wurde, und die .Blutegel erzeugten mir solch, i Vb, 44(w v iv vtunuvi i-ivu'uvii ui vtwt i Uebelkeiten.' daß ich dem Herrn meine Seele empfahl und ruhig einschlief. I .7 .' - .Z '..J .... I AIS icy ver UM NUcyUeN Uge N0ll) IM mer nicht todt war, nahm ich mir einen anderen Arzt. Ich hatte gleich Ver trauen zu diesem ' Manne, denn er . - j 1 .. . . schimpfte sürchterllch über seinen Eolle en. Dieser ungläubige Thomas" will auch mitreden ? Warum Umschläge ! Bluteael! Um Gotteswillen, der Mann l - ... I - - ' ' - . " " " I i- n trr . v . . ...... . mn ite ete ,a tstöten ii5 iN nur oeiM zollen eotteoen, I .'.... enigegneie xaj mu t inem eun. yssxt mutn i tau oeyanoell weroen," 'Uyr oer neue 5 rzr sorr, lau, elSlair. Kalte Umschläge auf die Glieder, Eis wasser trinken, nasse Tücher auf den ri. i ' ' nur uuc : aiuiic ; Dann werde ich hoffentlich bald ganz I . ? . . ? .. ..m, J B ,em, üuiöic iuj wir unv ,uu Mnge scme eroronungen zwei zoqen 1 t ' V JC Ot X. , S . . ! u rC!o...C.u. ginouio. uiüc ci iäjuen, aber meine Schmerzen ließen nicht nach. Meine Verzweiflung wuchs von Stunde 1 t.-.t.i i . rr,- . jU tunue. jui " r c I fl.- Tt.v. c,,x t. i uct cuicii uiicn tjltuuu " v", uct I Inr nsiprin KfrtMfsnn.'fi orinTTf 1 mm mmvv. w.v.i.tu; nium, ..-t- ,rt,:.. cv-t..A w UUK UJl Cl yUltlU UU ilivy U UiCUllU all I . p . 1 n- . Anton kam, sah uno ordinirte etwas Neues. Er war entrüstet über seine Col legen. Warm und kalt tauge nicht?,
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man muffe von innen nach außen wirken, meinte er, und erplicirte mir hierauf, daß er eine Wunderkur leisten wolle. Er werde mir d?ei Pulver verschreiben, die mich kerngesund machen würden. Ich verschlang die Pulver es war Salichl und gerieth in solchen' Schweiß, daß mir daö Wasser in Strömen über den Körper floß. Ich glaubte nicht mehr in meinem Bette, sondern in einer Wanne zu liegen. Eine Woche hindurch schwitze ich, ohne auc nur eine P?use eintreten zu lassen. Kein Faden u meinem Zimmer blieb trocken, aber trotz qsiedem var mein Zu stand nicht besser geworden. Ich jagte Anton davon und lud einen anderenArzt ein, sein Meisterstück an mir zu versuchen. Derselbe erschien alsbald und begann seine-Arbeit wie alle Anderen : er kriti sirte seine Vorgänger in der schärfsten Weise und behauptete, daß sie alle zu sammen nichts verständen. Ich billigte diese Ansicht und begann jetzt Jod in allen Formen m mir zu nehmen. Ich pinselte mir meine Glieder damit, trank eS löffelweise und wurde schließlich nicht gesund. Meine Geduld riß. Ich ließ mir einen Professor rufen nnd dieser wunderte sich sehr, daß man mir noch keinen Gypsverband angelegt hatte. Er holte aber rasch das Versäumte nach, legte mich, so weit ich rheumatisch war, in Gypö und ließ mich vier Wochenlang liegen. Meine Schmerzen nahmen zu, obgleich ich hoffte, daß sie schon den Ze nith überschritten hatten, doch endlich, als man den Verband abnahm, wurde mir leichter. Meine Schmerzen freilich waren noch vorhanden .... Die lassen sich nicht wegblasen," sagze der Profes sor. Als ich einige Tage später wieder einen neuen Arzt bei mir sah, erfuhr ich, daß ich ganz falsch behandelt worden war und jetzt ein Schlammbad gebrau chen müßte. Sie können noch von Glück sagen meinte der Gute, daß Sie mir in die
Hände gekommen sind. Sie wären sonst unrettbar verloren gewesen. . . ,r Seit acht Tagen siße ich im Schlamm. Gott helfe mir. Amen. Julian? mj m lAuZ dem Schall.) Dom egyptischen Kriegs und Jrie denö'TtJattplatz. Bencht deS Cor?esxondenten Ltbkrcht Cchtfgkn au TrtödkN. Alexandrien am 10. Juli 1882. Meine aute. aeebrteste Äeaction ! Gestern Awend um halb achte kam i 5 tzsie mit oem vchtiymer vier an un heite schont ergreife ich de Straußenfe der (mit andern duhn mcr'sch hier nich), meiner lieben Schalkreaktion den ersten Bericht zu senden. Von meiner Reise will ich weiter nischt sagen, denn se ge heert ja nich unmittelbar zun Bombar demang, awer EenS will ich Se nich ver schweigen: Seeschlang'n giebt's eben doch ! Gott Strahlanx, war'n das Vie cher, länger wie auög?wachsne Babbel beeme und dicker wie 'ne HäringSdonne, awer 'S aloobt'5 Een' doch Niemand, f" Zu mer bik Ichtlue uno Wirt darum sag' ich zu mer selwer : Schesgen de Berlen ich nrftt, m,,s.s;,.ni Ms,; flf W V nVU V MM XIX V f ft V morgen macht' ich den englischen Admi ral Seymour mit en Dolmetscher (denn rc aTi x m 4 a ifCwA f V- -fy ' duna. Mer subr'n in en Kabne an sei M ii ii i i ii ii ii iii ii iiii i '.ir i nr i i i iiii i Lv' . ,..,. . v., otv ';,rr : orain ran uno wuroen warinco aanz ""VZ :i u' Tnl a aanz vermooster er!, balelck merim mal.chmal so vorkamals ob er mich hohnibeln dähte. Zuerscht daht er durch V fT - ifi ... k v. je jf'.r oen vimeiilver iragen, wie i ole. M.....dHH . t : i -- . . Gott VerdruHIHaHn, war'n das Dinger, lewendiaer Mann ha, gan, autdrinni Blak. Ich rnu-nTgene n.inkriechen. unb bann Iüfctn V. mlfi hur h.n ?Tlot. ,, far ,j g wr-l v-: rx Lt f' ffl : ertt :.t. rjcl.c. rrn... : W'. X 21 Schädel w.rde de Ve schanzungen 7i lnykm V 1 1 Vl aTiiA n(l l-rt vn vjiy.fc. vvivip j4viu viitjivfc Viiu vti. Da hatt7 ich wer genug. Komm' Se Herr Dolmetscher, sagt' ich, mer machen heem! Ich empfahl mich ä bissel sehr kihl (ich gloobe, se ham 'M gemerkt) und abkratzen dahten mer alle beede. Den Befschtecks war' ichs schon! noch emstrei v- . ." " r . , . . r . j chen : von heite an verbinde ich Mich mit Eingeborenen. - Jh. sollt chon o:vv.f -jc.:tt x. , g?Ä'9 V.V uS.y.TA .U'i r"' "UUVJ a de L s,h och alle n Badehz en, d err 'ff C X.1 . . Weibsen och, en Schleier ham se awer oem lmmer nocy rwer oe ilalqe. neite will xm meine Usmarouna beim. Heite will ich meine Ufwardung beim tthedive machen ; '5 soll ä recht gemltz licher Mann sin. Dadervon awer m mein' nächsten Berichte. Ihr Leberecht Schesgen. - ?. 8. Grißen Se mer doch ja mem' "ewen ouegen, oen yerrn ttstsravy Dokoor Dagobert Wahnfried, und ich I nhrtl'n n n nr war hrtAntm irtm s . "w . Wenn irgend ein höhe tcr russischer Zollbeamter an der Grenze sich in Geldverlegenheit befindet, (was, beiläusia bemerkt sehr oft der Fall ist) . Ar. srurc;. l wr v'"-? v. 5hr viel (Selb broiimen sa heron staltet er a B eine Lotterie iri der ?o FlU " 1'' 11115 ,iiic, ; uet iu und so viele Loose je nach der Größe der Objekte, mit einem, zwei oder drei I ' " vuocl das Loos abaeseN '.erden müs ccn erster Linie werd, als Abneb. l der Loos Ultt uci ,uuC it tciucuic UUt.lü I ""0 ihnen 81 t den freundlichsten I . 7 . . . I l (fitndht und in einer nia'.t erkk,nn !i 1 . . r- ( 0 i a e,, ßt neireTTeTinf n nnt? mm ic um.ts.iucA vv,e zum Ifnilfpr sinnfri I v. " n Loose zu saufen, so kann er sicher sein. Ba'conesse: Johann. Du mut da Thermometer mal stellen, eö zeigt k ganz salsch !
tkN. Jer fimtprhrtT ist
Cetm Ck: v.
äuisuaifiä SÄ; CWI9 ktzoe, 0Uf; Unreinst ut Ol, chttr.k ttmlmimJ 1" Slmi Kisre Nrrsachtcn id. EYptoe elner erkrakte Leiern rtl ihn ; Cjnftj U Ist Cfti JuwriTor ; unter tem Cchvltnblzltt und Irt dn mit iRMvca -Warn tntetffU; agonetn 8!f ctümlaß r ! Sfcnli Tersto?ftheit, ,uuka obwechselud tt . Offenleibizkkit: tn Kexf roa echNi?a bk!i!ttzk, -; jrcfefi tttrichtlichk? Cfrlcft tek Eitkrll??rerae t ; zuireUea cm f4afr, ttcdtna Hust . a Skftcht ten Rölhe Cbcrpco, ra rft rar f Ecksintsucht gkbaltk wird; tcr Pattmt klagt übe?, m?p,-,s,it L?An4,-rp??rK? S!t et rren , itener fTB in rn uinr uitcuc m i" Empfindung; ti Leievkgk'.fter iedergestlagkn, und pi,nsl,iZ, man tbtriHiat tab ktvltStCXtWTlt mm, -ww 1 ft L t . 4. . . flj4tMPtf feilsam xrre, so kann rnaaftch kaum dazu aufraffen,; a, man mißtraut jedem Heilmittkl. V?nchiednlk dn ,' rhism PcmrtfniF feealtiten tit ffranfiett: fttft C; s.d Kille rorgekommea, in terea urwrnige tnes orbantkn war,; doch bat die Untersuchung Im Trde ine detrachtlie Clrrunz d Lebn achLkwiesen. - mm. .... . Sl Mittel s,llt von alle ys, 3f, nd Zttt, gedrauch wnde, so bald PHzZ tkntV der odkgen Sympto lekgt' i Wer us eise ist der n uneunttt Gegen ,kn, kvtrd durch gklegentltcheS Etnnkh -wen einet Ttfi?, r die Leber i ?esurder Ttattz ' Itix zu kalten, c2 Tlalatie, Oallige WfäHr Wine, ilftf'JtU, KUtfrafchUgfnbeU . C . t trrettrr. TaS MUteinird wie ein o'la Oein Ixftf' Nsk. itt aber kein berauschendes etrink. i enn man.,twaA schwer VerdaxxlicheO ae? entt I,at, ode, Racht ,6t stlafea kann, khm, an ine Tssit und die Erleichterung wird ntret. Sowohl Zelt wie Toktonechnunge werden spart, wen xa den R,gltsr ktktA vorrathig i Hause halt : 4 Ten ßleichriel wklk Leide sib eiusteLt. cl urckau ti&aet, cbahttnUt, e&sU vrb,s: sernds und stSrlkndcs Mn:kl xvnd nie nrecht n?klra5t sein. DaS Mtttel ist unaesäkrlich nd beeinträchtig weder die veschästtrhatigkett ! och das vergnüge. . i t?A ist rein vesetabilisch' ! nnd hat die ganze Lrsft und Wsagikeit voz lemel? rderkhini rbn irgend ine der schUld sch'' ' virlungcu derselben. Zeugniß von eine Souverneur. .SlmmovK xxver Regulator" ist sx Ulo,krer Zeit,, bet rnetner Faiil:e tn SedrauS,, vr.d ich iin übn zeugt, tas er eine Bereicherunz der Qrineiwens5a1d , dildet. I. lStll Eher ter. e?rvkrneur ro, T!a :' Hon. lerander H. Stephen re kerqi' Ezt: Der Erdrauch rca Ciutmon Lir,r Rkgula. -1 ist wir tc:hl belo?.r-.ka ad ich wünsch tT ' weiter ja prüfen. .Tar Slniige da5 niemals Linderung ! derfgt.3? riele Ntttcl $t;tn TysxkLsia, ; icberiexdeaund SchU draucht, cd me kinek aefunde da xnir so wohl kcmmnr ist wie.Sim' rnonS Lirer Regulatcr. Ich had rca Mw.neset,' iil Seorgia raaach gcstiöt.nnd ult,'.t einer selben . Mediji wge och weiter schicken ; auch öLie iSf Ccn Khnlich leidende enra:den 8 tnit diesem . jntltel ,u rersu5en, ta eS de einzige zu sei fctat daS niemals Minderung rersagt. 4P. M. Janaer, MinnesreNS, nia.. 5k. T. KS. Nason sagt : Durch thstsaSltche kkfatrunz im Gebraute ron .Tima:cnS iivev'. Rezulater- in meiner Pruri bin ich rr seinrr Za Wendung k friedigt uad ich rercrdve ih als ein LbfSbrunyö.Arznei. - i Af- Man ntbme v? den chtc. Itt stexS die toth Z Handelsmarke urd die Nsmenöunter lsHrift I. H. Zeilin & 0. crf dem Uschlase trazt. Sei allen Axotheker ,u Haie. DersichersteWeg. AuS I. I. Hebel's ungedruckten Papieren veröffentlicht Rosegger im Heimgarten . folgenden Schwank: Der sicherste Weg. Bisweilen hat selbst ein Betrunkener noch eine Ueberlegung oder doch einen guten Einfall, wie einer, der auf dem Heimweg aus der Stadt nicht auf dem gewöhnli chen Pfad, sondern grade in dem Wasiee ging, daS dicht neben dem Pfad fortläuft. Ihm begegnete ein menschenfreundlicher Herr, der gern der Nothleidenden und Betrunkenen sich annimmt und wollte ihm die Hand reichen. Guter Freund," sagte er, .merkt Ihr nicht, daß Ihr im. Wasser geht ? Hier ist der Fußvfad." Der Betrunkene erwiderte : Qr finde er es hier bequemer, auf dem trockenen. Psad zu gehen, aber diesmal habe er ein. wenig auf die Seite geladen. .Eben., deswegen," sagte der Herr, .will ich Euch. . aus dem Bach heraushelfen !" Eberr. desmeaen." erwiderte der Betrunkene . bleibe ich drin. Denn wenn ich ini Bache gehe und falle, so falle ich auf den -Wea. Wenn ick aber aus dem Wea aehe. so falle ich in den Bach." So sagte er: und klopfte mit dem Zeigesinzer auf diedie Stirn, nämlich, daß darin auer dem. Rausch auch noch etwas mehr sei, woranein Anderer nicht denkt. Achtundsechzig Jahre in: einer Zelle. In einem der auf deur Berge Athos in Macedonien gelegenen griechischen Klöster starb vor wenigen -Tagen der Mönch Athanasios in dev t hohen Alter von vierundneunzig Jahrer von denen er nahezu achtundsechzig ' m einer ganz vereinsamten Zelle zugebrai cht hatte. Er war 1812 als Mönch in eil ies der auf dem genannten Berge geleger len Klöster eingetreten, fand jedoch das Leben daselbst nicht für asketisch genug und so übersiedelte er mit Genehmiguns sei nes Abtes nach einer in einer t iahen Thalschlucht gelegenen Zelle, die ey.r von da ab nicht mehr verließ. Nur Frrth und Abends fand er sich immer zum Lottes dienste in der Klosterkirche ein, versah sich dabei zugleich mit dem r.Sthigen Proviant, woraus er wieder in sk.ineZelle zurückkehrte. Seine VeschästigU'.Nz während des Tages war das Anscrligen von Bildern der heiligen Jungfrau, die er nachher verkaufte. Seine Leiche wurde aufweinen eigenen Wunsch vor der Thür seiner Zelle bestattet. Die altesten College des Verstorbenen konnten sich nicht erinnern, daß derselbe je den. Besuch oder ein Schreiben von irgend 'einem Ander wandten erhalten habe. Russische DiözipUn. Jemand rühmte in Gegenwart eines Rus sen die Disziplin rnd d in passiven Ge horsam der deutschen D.-uppen, indem er sür seine Behauptung r erschiedeneBelege aus dern letzten Jelzug anführte. -L WA w nlrt A Ca-an CV. . . uy,uinufc mii-, Jütf ggS ist gar nichts ivr Ver gleiche zu dem Ge. horsam, der bei ur.s geübt wird. Zu Anfang der Regierung des KaiselsNiko laus bediente man sich noch der Signal Telegraphen, und da geschah es einmal dan auf einer Station in hrr q?s. v ' Hauptstadt, ein Posten die Depesche wei terzugeben versäumt hatte. Als er s spat bemerkte, erhängte er sich au Furcht vor der Strafe an dem Sianal' trmrrrt fstTo-tiX . n . 3 . p r , it,,v " vvzlen. welche iorn i w n r r . . s . V Yr ""s."" .""l- i'ji veierövura bis Wr!chau-Älle tthsng, ßcfunocn ant c tn Ängste Tochter des Sons Meyer Karl von Rothschild in Frankfurt, welche mit dem Prinzen Alexander von Wagran-. verlobt ist, wird an Der Prinz ' soll erklärt haben, daß er nur dann eirathen werde, wenn ihm 'Fon vor ver Hochzeit die Rothschild'sche Schatzaroei unaiünaster EmiMon. en. verNrt übergeben werde. '
