Indiana Tribüne, Volume 4, Number 416, Indianapolis, Marion County, 11 August 1882 — Page 2
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o w hzgna MLMlNS. f V nf nd Ss:ltK5?anszsöe. Qs lce: .SS S. Dölawars Str. Eo;i as Becond-c!a3S matter at tue i -.Atoffice at Indianapolis Indian&.J S6onnr.sn!-il"c : tdärae as 12 6J- c Qoe Sir.tagttflab8 5 GM. Permmcr. eibf zusammiu 15 Ctt.perÄZche. Da? Ta.solatt erscheint jebcn Nachmit. tag :m 2 UH?. D'.e SenntJgZauZzab eischrt des McrzcuZ. Tribune Publishing Company. JndiapoliS, J::d.. 11. August 1632. ZurHoZzwdusiri. . Das neueste vom CensSLuau ver kffenZlichte Bulletin beschäftigt sich mit 'der Statif!ik der Holzindustrie vcrschie ,dkner"Staatcn der Union. Die in dem selben aemaütcn Angaben beziehen sich ?quf das mit dem 31. Mai 1880 endigende Jahr. Nach demselben befanden sich in dem Staate Qhio 2352 der HolzIndustrie gewidmete Etablissements, ' elche cm Capital von $7,944,412 rcpräsentirten. Die Mazimalzahl der in dem Laufe des in Frage stehenden Iah- . re in dnsen Etablissements beschäftig ten Arbeiter belief sich auf 15.277, da- , runter 548 Kinder unter dem Alter vol? 16 Jahren. An die Arbeiter wurden den im Ganzen Löhne im Betrage von 51,703,300 bezahlt. Der Gesammt. werth der Produktion des genannten Jahreö betrug $13,S64,400, so daß Qhio,'. waZ den PröduktionZwerth in diesem Industriezweige betrifft, die sechste Stelle unter den Staaten der Union einnimmt. fcrtif fisin Vefrtfttc r?frtfn? CtVtllUVll If Ultl IIUU VllU4ll)h V 4 V V - ' sementZ, die Marimalzahl der in densel fcen Beschästigten betrug 5,140 und der Gesammtwerth der Produktion 94,064, 361. Kentuöy nimmt somit unter den Staaten der Union die vierzehnte Stelle ... rt in oer oijinoujine ein. zn noiana gab es 2,022 solcher Etablissements ; die Maximalzayl der Arbeiter derselben ve lies sich auf 16,252 und der Werth der Produktion aus $14,260,830. Jndiana nimmt somit die sünste Stelle ein. In Tennessee befanden sich 755 derHolzindu strie gewidmete Ewblissements mit einer Marlmalzahl von Arbeitern von 5,587 und einem Produktionswerthe von $3, 744,945, so daß es die sechzehnte Srelle unter den Staaten der Union einnimmt. Der Staat Michigan stand in der Holz .iv..ri..:.. V. m n: je..lUÜUIlllC UH Vti KSVUtZ lUUiUUllUjCC , Staaten der Union, und zwar mit einem . (Ti v.fi! i t . . tn r r r r r r r roouillonLmerilze von sais.ouu.uuu. Früher nahm Maine die erste Stelle ein aber eö ist jetzt zur siebten hinabgesun ken, rangirt also nach Qhio und In ..diana. . Zunächst nach Michigan kommt 7Pennsylvanlen mtt elnem Produknons werthe von $22,500,000. Acrzt licht NnttrsuÄuno dc? Einwanderer. Der Gericht des Dr. Rauch an die nationalen GesundheitZbchörde über die äutlicke Unteriuöuna der ?kmmaranten während des Monats Juli beweist von .-- - ,j V l - J -V v Neüem, wie wichtig eine solche Maßregel für die Gesundheltsverhaltniffe des Lan des , ist. Während des letzten Monate -untersuchten die medizinischen Jnsvekto 'ren deS den Staat Illinois umfassenden DiftrttteZ 19.077 Einwanderer und impften 3,268 derselben. In den beiden letzten Monaten wurden zusammen 46, 993 'Immigranten einer Untersuchung unterworfen und 7.619 derselben ge lmpst. Wie Zahl der vorgenommenen Untersuchungen war im Juni nur des .halb größer als imJul:,weil in jencmMo W Pr tttlnrtnhffritnr st?hiiff0h ff7?r?r fc. VV VlllIVUlIVVkHIllJ VWV.t4V.lfc 14IV4 war,, als in diesem. Dr. Nauch tLrilt . mit, daß dieMaßrcgeln gegen ansteckende Krankheiten auf den Dampfern jetzt weit umfangreicher sind, als früher, daß aber glerchwohl in dieser Hinsicht noch man ches. zu wünschen übrigbleibt. . Vonielen Schiffsärzten würden den Einwanderern sogenannte Schukkarten . gegeben, ehe sie landen, damit sie sich mcht einer nochmaligen Impfung zu un xerziehcn brauchten. Und doch sei ihre Impfung HSusig sehr mangelhaft. Ein Inhaber einer solchen Karte habe gar keine Spuren von einer srüheren'Jmpfung aufzuweisen gehabt, und ein an derer habe, als er in Chicago ankam, an den Blattern gelitten. Aus dem Dam dfer ..Erin" babe man thu Neconva.escenten entdeckt, welche in dem lctztenMo nate vor ihrer Abreise von Irland noch .an den Blattern gelitten Hütten. Ucbrigens -seien in dem Monat Juli wcnllch .vom , Mississippi nnd in Chicago weit .. weniger Erkrankungen an den Blattern 'Vorgekommen, als in den vorhergehen den Monaten. Qb aber diese ärztliche Untersuchung, resp. Impfung der Eia Wanderer bei der knauserigen Bewilli gung, welche der Conrcß s'r die natio nale Sanitätsbehörde gemacht hat, wird sortgeietzt werden können, erscheint sehr fraglich. , r j .. Teksil'S TSziZsale. Der Kh:dive hat seine Schicksale so erzählt, dan die Eöl,!una siÄ der Wie dergabe lohnt, weil daraus seine Bot Mäßigkeit gegenüber den Befehlen des Sultans neue Bestätigung erhält. Am Tage vor Beginn des Bombardements, also am 11. Jili, siedelte er von RaS el-Tin nach Ramleh über und nahm am folgenden Tage den Bericht seines Pre mierministers entgegen, der ibm von dem- großen Schaden sprach, den die englische Flotte durch das Feuer der Forts erlitten. Aber diese rosige Auffaffung wurde schon am selbige:: Adend durch die Nachricht zerstört, defc fci i fl - rt ? zu ammenge cho en seien. Um qM v. t IVftVtl ließ Tewfik Arabi Kommen, um ihn we
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gen der Loge' um Nath zu sragen. Arab: bemerkte : Weih Ew. Hoheit nicht, was geschehen soA.?" Nein!" antwortete der Khedive; Sic haben mir keinen Bericht abssestattet, obschon Sie mein MlNiUer stnd.- Daraus sagte Arabi : r ä Ä r t . . wt i5oms stno zerstört und nicht lan gcr zu vertyeidlgen. Wir muffen zu anderen Mitteln unsere Zuflucht nehmen oder -mit dem Admiral unterhandeln." Der Khcdive forderte darauf einen Bericht, den Arabi aber verweigerte. Eine ärgerliche (-?cene erfolgte. Derwisch mischte sich ein ; tadelte Arabi, nicht sei nen Rath befolgt und die Befestigungen entwaffnet zu haben. Endlich beschloß man, uiva Paiqa seymour zu schicken. Am folgenden Tage kam Tulba schreckensbleich zurück, behauptete, der Admiral habe ihn nicht empfangen wol len, habe die ungehinderte Landung sei uer Truppen an drei verschiedenen Stel lön ausbedungen, widrigenfalls er um 2 Uhr das Bombardement wieder aufney men roerde. Der Khedive und Derwisch entschieden sich nach Anhörung Tulbas dafür, dem Admiral melden zu laffen, daß sie ohne Genehmigung deS Sultans , t TruppenlansLNÄ gestatten dursten. Oie Canada.Paelsie Bahn Ein englisches Syndikat, an dessen Spitze der Herzog von Westminster steht. hat, wie schon telegraphisch gemeldet. von der Canada Pacific Railway Co.kürzlich 5,000.000 Acker Land für die Summe von $15,(00,000 gekauft. Das erinnert unwillkürlich daran, daß einst mals ein amerikanischer Zeitungsmann kalten Blutes die kühne Behauptung aufstellte, das Gebiet, durch welches un sere Northern Pacific" führe, sei zu weit nördlich gelegen, als daß es bewohnt werden könnte, und um seine Behaup tung zu beweisen, einen Reporter aus sandte, welcher mit der Meldung zurück kehrte, daß es dort in der That zu kalt fei, als daß menschliche Wesen sich da selbst dauernd niederlassen könnten, oder doch wenigstens nicht mit Erfolg Acker bau treiben könnten. Das geschah aber aus keinem andern Grunde, als um zu beweisen, daß die Compagnie sich eines Schwindels schuldig mache, wenn sie ihre Ländereien zu $1.25 pro Acker verlause. Aber nun verkauft man die Ländereien der Canada Pacific Co." zu $3 pro Acker, wie jener von dem englischen Syndikat gemachte Ankauf zeigt. Und doch liegt das Gebiet der Canada Pa cisic" Hunderte von Meilen nördlichvon demjenigen unserer Northern Pacific", und jenes Syndikat beabsichtigt, aus den von ihm erworbenen Ländereien englische Farmer anzusiedeln, welche von England aus nach der Hudson Bay und von dort direkt nach Winnipeg befördert werden sollen. Was mögen, danach berechnet, die von derBundesregierung an unsere Nor thern Pacisic" verschenkten Ländereien erst einbringen, wenn sich für sie Käufer in genügender Anzahl gesunden haben werden ! : i. Arabien und die Pforte. Sultan Abdul Hamid hat guten -Grund, sich. vor der Intervention .m Äegypten zu yutey. Denn in Arabien droht man schon lange mit einer Los sagung vom Sultan und die Bande, die Mekka mit Stambul verbinden, sind schon lange gelockert. Die angeborene Abneigung der Araber gegen die türkische,' wenn auch im Großen und Ganzen mehr nominelle als faktische Herrschaft, die ambitiösen Neigungen des Großscherifs, die immerwährenden Ausstände im Hed schaz sind Thatsachen, die hier dle rich tige Lage der Dinge wohl erkennen las sen. Arabien bezahlt der Pforte keinen Tribut; im Gegentheil ist es der Sultan, der mit gewissenhafter Regelmäßig keit in dem ,Surre'iHumajuna", den jährlich sich wiederholenden Geschenken des Sultans an die Kaaba, die Gunst derAraber sich zu erhalten sucht. Dieses Jahr soll der kaiserliche Beutel, die Surre, besonders reichlich gespickt worden sein, obwohl es schwer hielt, das Geld zusammen zu bringen. Mit der Lossagung Arabiens vom Herrscher der Osmanen und der Pro klamation eines arabischen Khalisen wäre der Einfluß des Sultans auf die orien talische Welt aus ein sehr bescheidenes Maß zurückgeführt. Der Glorienschein, in dem den Sultan unzählige Gläubsge zu betrachten gewohnt sind, würde zwei fellos alsbald verschwinden. . Der Sul tan mag den Einfluß Arabi'S auf seine Mitbrüder überschätzen; Thatsache ist aber, daß die Mehrzahl selbst der Tur ken in Stambul Arabi Pascha mit den besten Wünschen in seinen Unterneh munaen begleitet und der Fanatismus desselben wächst. Namentlich scheint die mednge Volksmaffe- durch Dick und Dünn mit Aradi zu gehen. Otvölkerungsverhültnisse. Laut dem Census ist in den atlanti' schen Staaten das weibliche Geschlecht vorwiegend, und nur in Delaware ist die männliche Bevölkerung unwirklich star ker als die weibliche. Unter den Golf staaten haben nur Louisiana und Ata bama mehr Frauen als Männer. Im Inneren erreicht der Ueberschuß des weiblichen Geschlechts in dem Distrikt Columbia das Marimum. Im Mnsis sippithale findet , ein leichter Ueberschuß aus männlicher Seiti statt. Die auf fallendste Ueberzahl an Männern zeigen die Staaten und Territorien des We stens.' Die Neuheit' der 'Besiedelung, das Zuströmen der Einwanderung, die Hauptbeschäftigungen der, Bevölkerung, V V l fw mm Nleyzucyt und Bergbau, erklaren dies. In dieser Beziehung .stehen , Montana, Arizona, Jdaho, Wyoming und Nevada V. T . i rv mr an oer pl;;e. 'cew Mexico, das eme Ausnahme davon macht; hat eine alte. bleibende zklasje von Farmern und Vieh züchtekn mexicanischen Blutes. In allen besiedelten ackerbautreibenden Gegenden sollten nachAnsicht desCensus . i x; ftit&ir(xi ;.mf:4. :f:j;. ' 'Jiiiuy uifc iyiuyi. gitimiu iiiuyii
litrivSaal fein, mit einem leichten ueber
- 0 fl sV t M weiblichen. Das beste.Bei
spiel dieser Klasse vonBevölkcrung stellen o'e südlichen Staaten dar. In dieser Gegend giebt es wenig Großfläd!?, und es findet wenig Ein und ?lusandcrung statt. Das Zusammenfließen der Bevölkerung in Großstädrcn, das Wechseln der Fabrik und BergwerkJndu strie, Einwanderung undAusmanderung, alles dies trägt zur Störung des vor malen Zahlenverhältnisses zwischen den Geschlechtern bei. Alle auffallenden Veränderungen in dieser Hinsicht seit 1870 können einfach erklärt werden : In den Neu England und mittelatlanü? schen Staaten war die Bevölkerungs zunähme gering, aber diese bestand im Allgemeinen i:' einer verhältnikmäkiaen
Zunahme deS weiblichen Geschlechts. verursacht durch die Auswanderung der Männer noch dem Westen und der mehrte Verwendung der weiblichen Ardeit in gewerblichen Etablissements. In den südatlantischen und Golsstaaten hat eine auffallende Zunahme der relativen Proportion der Männer stattgefunden. Die Grenzstaaten (KansaS, Nebras ka,) und die westlichen Territorien zeigen einen Fortschritt nach einem oeordnete ren Zustande der Gesellschaft. In Co lorado ist diese Richtung durch die rasche ntwiaelung der Mmeralschähe und den ! durch dieje angezogenen ungeheuren Zufluß männlicher Einwanderer unterbrochen worden. In NeuMexico hat die selbe Ursache und der Eiscndahnbau eine ähnliche Störung mit sich gebracht und daffelbe kann von Utah und jedoch in geringerem Grade' von Texas ge sagt werden. Auf dem Wege zur Nepublik. Björnsterne Björnson, Norwegens bedeutendster Dichter und Patriot, haü Ende vor. Mts. in einer zu StiklastaÄ im Stiste Drontheim abgehaltenen, von wmdeflenS 3000 Bauern besuchten Versammlung eine Rede gehalten, die so revolutionär als irgend möglich war. Er forderte direct zu Beseitigung des Königthums und Aushebung der Union mit Schweden auf. Wenn das König. thum sagte er unter Anderem nicht das absolute Veto aufgeben kann, dann muß das Volk das Königthum ausgeben. Bei der bevorstehenden Storthingswahl handelt es sich um nichts Geringeres, als um Besiegung des absoluten Veto und des Königsthums." Diese Aeußerungen fanden donnern den Beifall. In einzelnen radikalen Blättern beginnt man denn auch schon, darüber zu diskutircn, wie man sich am zweckmäßigsten einzurichten habe, salls man sich für die Nepublik entschließen sollte. Das englisch! Heer. Die Langsamkeit, mit welcher dle Entsendung eincsLandheers nach Aegyp ren betrieben wurde, hat England bc greiflicherweise dem Gespötte der euro Päischen Militärstaaten preisgegehen. Jedoch haben die Franzosen nicht die geringste Ursache zum Hohn, denn es ist ja bekannt, daß die französische active Armee sich bei der Expedition gegen Tunis so sehr schwächte, daß einzelne Liniencompagnien nicht mehr als 10 Mann zum Dienste hatten. Auch ein militärisch so starker Staat wie Oester reich hatte bei der Expedition gegen die Herzegowina sich furchtbar geschwächt, derart, daß jetzt eine vollständige Um bildung des österrelchifchen Heerwesens im Gange ist, , zu dem Zwecke, rasch ein Heer zum Schutze der Herrschaft m dei neuen Provinzen entsenden zu können. ohne daß dadurch die gesammte Armee desorganisirt wird. Italien leidet eben falls, an demselben Fehler; auch dort würde man, trotzdem schon seit Wochen elsrlg gerüstet worden ist, aroße Schwierigkeiten haben, ein einigcrmaßenRespekt einflößendes Heer nach Aegypten adzusenden, ohne das Gesammtheer des Lan des zu desorganisiren. Schlagscrtig im eigentlichen Sinne des Worts ist von allen europäischen Militärstaaten doch nur Deutschland, das haben die jüngsten Erfahrungen- in England, Frankreich, Oesterreich und Italien gezeigt. - In England nun hat man seit länge rer Zeit darauf hingearbeitet, eine Ein richtung zu treffen, wodurch ein Heer rasch zum-Schutze einer britischen Be siyung oder zum Eingreifen in einem Kriege England's aeacn einen kleinen Staat mobil gemacht werden könnte. Man ist jedoch mit diesen Plänen noch Nicht weit genug gediehen. Jedoch las sen sich binnen kürzerer Zeit ungefähr 27,000 Mann englische Linlcntruppen für solche Zwecke, zusammenziehen und zwar 21 Bataillone Infanterie, 6 Regi menter Reiter, 4 reitende und 13 Fuß batterien. - Ein solches Contingent kann England verwenden, ohne daß die Ver Hältnisse der Truppen im Mutterlande dadurch wesentlich verändert würden. Natürlich kann nach einiger Zeit diesen ersten Truppen, , falls das Mutterland nicht bedroht erscheint, eine zweite Serie folgen. Außer den schon aufgezahlten Truppen kann England außer Landes auch noch indische Truppen verwenden. Es unterhält in Indien eine Armee von 120.000 Eingeborenen, welche zu Regi mentern zusammengezogen sind und nur 7 Officiere (darunter den Commandeur) in ihren Reihen zählen. Die ebenfalls daselbst stehenden europäischen Regimen ter (etwa. 60,000 Mann) sind außer Landes nicht zu verwenden. Man hört sehr häufig daö Bedenken aukern, die poluiiche Berlasstakeit eng lisch. indischer Regimenter leide unter den Religiönsverhältniffen ; der Moslin gehe nicht gegen Moslim. Im englische afabanlschen . Kriege munte ein aus GrenzÄsghanen geworbenes Regiment hinter die Front geschickt werden, wel es. bet eiuem nächtlichen Umgehungs' Marsche' durch Schüffe die Gegner warn te. Die . Verwendung dieser Truppe gegen ihre Landsleute war eme Unvor sichtigkeit, welche der Heeresverwaltung mancherlei Tadel eintrug ; es ist jedoch irrig, anzunehmen, dak ähnliche Ver hältniffe in jedem Falle wiederkehren mußten und daß eö Moslims in zedem
Resimente gäbe. Wir halten uns zu?" Widerlegung lediglich an die neue Organisation der indischen Armee vom 9. Mai 1882. Unmittelbar nach dem Niederwerfen des Sipahi-Ausstan des von 1857 hatte sich eine eigene Com misston mit der Frage eingehend befaßt, ob die Regimenter und Compagnien aus einzelnen Nationen und verwandten Kasten zu bilden seien, oder ob es sich empfehle, die Nationalitäten zu mischen; es wurde Zusammenstellung der Com pagnieen und Regimenter naü Religio ner, Nationen un) Kasten vorgenom men, und dies als ZZege! ; bei der jung sten Organisation wurde den.Comman deuren, welche die Mannschaften ihrer aufgelösten Regimenter an andere Ab theilungen abzugeben hatten, ausgerrazen, die Ziige genau nch Kasten u. s. w.-zu forttrcn, damit in die Gleichartigkeit der socialen Elemente des ausnehmenden Regimentes lein Riß komme. Nichts ist falzchcr. als anzunehmen, die Moslimö seien so zahlreich, daft die Kriegstüchtigkeit der Corps oder die allgemeine Rechtssicherheit darunter leide, wenn die außerchalb Indiens operirende Truppe aus Nicht -Moölims genommen werde. Nur 13 der 80 Jnfantcricrcgimentcr der indischen Sipahiarmee beste hen aus Muhamedanern. .
ist, Do!6) und Plstol. Joseph Foreman, ein in der Nähe Cmdcn's, Pa., wohnender wohlhabenint Farmer, erschien dieser Tage vordem Friedensrichter, um einen Haftbefehl ge gen seine Tochter Jda, ein sehr schönes und gebildetes junges Mädchen, von siebzehn Jahren, ausstellen zu laffen. Letztere hatte sich schon feit längerer Zeit von einem jungen Farmer Namens Gar dincr den Hof machen laffen, während ihre jüngere Schwester sich die Aufmerk samkeiten eines Bruders jenes Gardiner gefallen ließ. Der Vater der beiden inngen Mad chen wollte jedoch von diesen Libeleien nichts wiffen, und als dieselben dennoch sortgesetzt wurden, verhing er über Jda, die älteste Tochter, Stubenarrest. Das leidenschaftlich verliebte junge Mädchen wußte sich jedoch diescrSlrase bald durch die Flucht zu entziehen, und als ihr Va ter sie zum ersten Male wiedersah, befand sie sich in der Gesellschaft Gardiner's. Das Ichlug dem an den Boden aus. und ihr Vater wurde so erbittert, daß er ihr mit körperlicher Züchtigung drohte. Diese Scene fand in dem Foreman'schen Wohnhause statt, und als der Vater am Abend heimkehrte, fand er in dem EiS schranke, an welchen er trat, um seiner Gewohnheit gemäß einen Schluck Milch zu sich zu nehmen, zwei kleine, einen wei ßen, pulverartigen Stoff enthaltende Packete in unmittelbarer Nähe der Milch schale, aus welcher er zu trinken im Be griff stand.' Diese Pulver erschienen ihm jedoch verdächtig, so daß er sich des Muchtrinkens enthielt. Am anderen Morgen befragte er seine Tochter Jda bezüglich der in dem Elsfchranke gefun denen Pulver, und diese gestand denn auch ohne Zögern, daß die Packete Ar seni! enthielten, welches sie in denSchrank siiitgt hatte, um ihn, den Äater zu ver giften. In Folge deffen erklärte Herr Fzrrman seiner Tochter er werde sie demnächst in einem Irrenhause unter bringen laffen, da er annehmen müsse, daß sie verrückt sei. Das regte die Toch ter dermaßen auf. daß sie in die Küche lief, ein großes Tranchirmesser holte und damit einen kräftigen Stoß gegen ihren Vater ausMrte. Und dieser Stoß würde wahrscheinlich verhängnißvolle Folgen gehabt haben, wäre die Mutter der Rasenden nicht in den Arm gefallen. Dann gelang e, ihr das Messer zu ent reißen, worauf sie aus dem Haufe floh. Als man ihr Zimmer durchsuchte, fand man in ihrem Bette einen geladenen Re volver nebst einer Quantität Patronen. Selbstverständlich zögerte der Richter nicht, einen Haftbefehl gegen diese unna türliche Tochter auszustellen. Man ersieht aus dem im Vorstehenden Mitgetheilten von Neuem, wozu die ungezügelte Leidenschaft führen kann. üozs Jlllande. Unser S t a d t p a l a s t" schreibt der Phil. Dem.," gewöhnlich das öffentliche Gebäude" tituliri, wird sehr bald noch nicht fertig werden. Er kostet jetzt über acht Millionen Dol lars, und nach den Andeutungen der BauCommiffion wird es sicher noch 4 bis 5 Jahre dauern, bis sein hoherDom, von dem Standbilde William Pvnn's überragt, der höchste Bau der Welt sein wird. ) In dem F e st z u g e, welcher sich bei Eröffnung der Bergbau und Jndustrie-Ausstcllung in Denver durch die Straßen dieser heute 65,000 Ein wohner zählenden Großstadt nach dem Ausstellungsplatze bewegte, befand sich noch ungefähr em Dutzend jener Pioniere aus den FünfziHe? Jahren, welche Denver noch als ein Bauern und Jn dianerdors und nrining camp mit höchstens 1000 Seelen und einer rasend schnell wechselnden Bevölkerung gekannt habe. Vorherrschend in dem Festzuge waren die Pioniere 2. Klaffe", die sogenannten wiiäersost". aus der zwei ten Hälfte der Sechzig Jahre. Von Herrn Gordon Bennett, dem Eigenthümer des New York Herald", hat die .Franks. Ztg vom 26. Juli folgende abenteuerliche Ge schichte zu berichten : Herr Bennett war vor einiger Zeit mit seiner Privatyacht am Goldenen Horn angekommen. Durch den amerikanischen Gesandten beimSul tan eingeführt, drückte er diesem gegen über die Hoffnung aus, die Entfernung Arabi'S von Aegypten bewerkstelligen zu können. Abdul Hamid griff zu und schmückte den kühnen Amerikaner mit dem Orden des Osmanli zweiter Klaffe. Es bleibt nun abzuwarten, ob eS dem Amerikaner, dn nach Aegypten abgereift ist. gelingen niird, Arabi den Wünschen der Pforte günstig zu stim men." , ?. m
In Philadelphia hat sich urner den Apothekern ein Verein gebildet, um diejenigen ihrer Collegen ge richtlich zu verfolgen, welche bei Berei tung von Arzeneien anstatt der vorgeschriebenen echten Stoffe un'echke und wohlfeilere verwenden. . In dieMorgue inNewYork wird während des Sommers im Durch sönitt täalich die Leiche eine? ertrunke
nen, resp, aus dem Waffer aufgefischten Person gebracht. Die Äe'ognüivn scl cher Leichcr ist sehr schwer und med? als drei Fünftel werden beerdigt, ohne daß sie identisicirt worden sind. Häufig tra gen die Leichen Spuren von Wunden an sich, die zu dem . Schluffe nöthigen, daß die etrefsenden verbrechen zum llper stclen und ylnreryer in oas al ler vesoroerr wuroen. eciamanonen von Lelchen geben havstg von beuten aus, die dem Verwalter der torgue verdächtig vorkommen, allein derselbe kann ihnen die Leichen mcht vorentkalten, wenn sie versichern, daß sie solche von Angehörigen seien. Oft wird die Beerdlgung solcher Leichen mit eine? Hast S (T).VAii . kl I ocituuc:, luciiyc um otiuuwi uuium men lädt, es handle sich darum, den ow 'r. rx-.ss 1 'u.t:x vi. I üüie u laiilku uia luuyuuj uiuct uic iirOC 0. y. vkl 'Seile zu fazasseN. UnfereZollgefeZe enlvalten folgenden Paragraplzen : Wenn em nicht besonders ausgeführter Artikel gleich sehr zarn oder mehreren ausgezayl rw.'.. ? C. . I ttn AriittlN anniiq neni, aus weisen Zollsätze von verschiedener Höhe ruhen, so soll von solchem nicht besonders auf gesührten Artikel derselbe Zollsatz erho den werden, als von dem höchst besteuer ten ähnlichen Artikel." Aus ltt stelle berust sich das kaiserl.Schatzamt in Ver ?. :.. r.; rn.fx.:v v:.l.: un in icincr Jüqajeiunng un vielttgen Kaufleute, welche sich beiden Oberzoude hörden darüber beklagt hatten, daß in Baumwolle eingenähte Schinken als feine Webwaaren, eingemachtes Fleisch und Fruchte m Blechbuchsen als klfen Waaren, Tomatoes als feine Delicates sen", Stockfische in Holzkisten als Holz. fabrikat :c. zu den höchsten Zollsätzen besteuert werden. Sollten wir nicht! Kanarienvögel als Messingdraht, Wein müiT hT " ' - Im Bundes Repräsen tantenhause sind während der gegenwär tigen Sitzung 0832 Bills und 270 Re oiuiionen cingeoraazr uno an ouille s . : c . v- ..v r.c- c to r. r " m 7:"' " ' ''0 du Halste derselben wurde von den Letzteren berichtet. Von den Berichten wur .Z? t nTÄ IlPr TTl I r 1 r 1 1 irilirilKTI IIIIFT IIIFIir II 1 n uu iuuiuivc : 1 iT.. IZrorS " .1 uiu uuöi oü-. fcin ganzes or t zu v e r kaufen. Der Schreibmatcrialhändler David Felt von New Nork kaufte vor 38 Jahren in Union Countd, N. I. 600 n 1 v ; r fr v Aller xano uno lieg em a;ory oaraus ,,Lss meifheU StTttttss ntnnnrii tnitr uustvuvni ivuuivw iivttviuv uviiuiiiii i.. or.i ffl.Äis f,..;f. i ir mrriä iniiiir nur iiiiuui i 111 lull Sommerhäuser, sowie 2 Papiermühlen I j " ""il T - "V I 1 i)" V " " I - und that Alles, was er konnte, um das ' . ' .1 aanzen Grunovenn Medizin'Fabrikanten Namens Towns end, welcher von der Globe Mutual Le ist jetlt vonEinwohne naheZu verlaffen. Der Receiver der Globe Mutual Co. fntin Mit infen nit eintreiben und hrA einen Nesebl von den lAerickten er. U I V - I ' 7 " sf?strt tnprhcn ?n(T. i' ö vv.. n cr cr ri 3 New Vork ist zu urzem iuu" w hflnnntf CFhiinnf lift rn PÖrtnffti nrn. MG,, M y t av iftAv nnn io rr nitiinn nor V W vVl ti ,!! , ' . . . n v sarb.ge .Mmstrel Am. B,,hop m,t der HiliialiiiiAhiiMiii Vk tAar hrhAr.. ,üa5V..uviÖ. vuvS vgendenAdvokaten und Millionärs durch. t . S CVV At V rT ? ,uu icm ja uvwu ,u4 uu, pur, em. Alle zwe i Jahre wird die Weder Gchälter 'derjenigen Postmci ster, welche der Präsident, selbst anstellt, einer Durchsicht unterworfen, wobei die Gehälter erhöht .werden, well das Wachsthum der Bevölkerung mehr Post geschäste mit sich brmgt. . Die Zahl der präsidentiellen Postmeister beträgt jetzt 2003, nachdem 239 neue hinzugekommen !- c ..V v. cn t ? UNO, uno oic ganze zermeyrung iyrer Gehälter macht $444,100 aus, 14 Pro zent der bisherigen. Gehälter, und im Durchschnitt $221.00 auf den Mann. Alle Postmeister des Landes (die yom Oberpostmeister ernannten zugerechnet) beziehen $3,549,700 Gehalt. Die bankerotte Hilgert' sche Firma in Philadelphia hat dadurch lyrc Jn,oioenz ,o lange zu veryeimiicuen gewußt, daß sie alle von ihr ausgestell ten und von ihr mit gefälschten Accepten versehenen Wechsel bei sich selber domi citirte. Durch diese Manipulation wurden die fälligen Noten nie ' dem Zahlungspflichtigen, sondern nur in der Office der Firma Hilgert präsentirt und dort eingelöst, ohne daß der in der . V tfatf 4 t Tratte Bezogene eine Ahnung hatte, daß sein Name je auf , einem von Hilgert r:-i..f.i! .r .1. i irn.xr.r ...4 in liiriuiaiiün gcjcgi-n ucuic( jiu hatte. Von den 1231 StrSfl5ngen im Zuchthause von Georgia sind 1114 Neger. Es sind darunter nur 30 F.auen, alle bis auf eine Negerinnen. Phil. Rappäport, Ncchtsanwalt und Notar, : . -' . : : 62 Süd Delaware tr, INDIANAPOLIS, INI).
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IGOOC ?au f boi fia?; när ' eil ener . otlVfur den Reichsten in - flfi-rf-in ,..h , Nach Ausweis der d:cc, ihrigen
wirkt, nach welchem das Dor am 12. d. '"'V"'? t vu" M. im Court Hause zu Elizabeth meist hrrsfM.rt rrhrtt ?n(T. deN (IN solches VON MlNdk tkNs 4,7b8,
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Oom uslauöe. Die zwanzig Zünfte der Ztadt Basel zählen zusammen 4105 Zunftbrüder und besitz: ein Vermögen von 1,950.616 Fr. Für gemeinnützige Zwecke verausgabten dieZünfte im Jahre 1881 48,324 Fr. Durch die Feuersbrunst in myrna nno l-iw Mauser cingce schert und 6000 Persoei obdachlos ge worden. Ein Todesfall ist vorgekom men. Das izcuc? wulye neben östun den, ehe es geloscht werden konnte. Der angerichtete Eigcn:humsschaen ist gar. z enorm. Der Verbrauch des Kafi sees auf der ganzen Erde beträgt in runder Summ: 1081 Millionen Pfund. Arn größten ijt dle Csnsumlion in 5)ol land, wo 18 Psd. aus den Kops kommen In Deutschland, das die größte Zahl von Kaffccschl?lstern bkherberot, komme,nur 3 Pfd. auf den Kovf; dies stndcs s'ine Erklärung in dem starkniJerdrau gon Ciäzorie und anderen Surrvo.aten : ein Loth Kaffee und zehn Lolh Zusatz ist i ri. . i m lki armen amlÜCN 0iC negei. :;. , ? v 4 s; n . yi 1 qnnxnn -yssen hntr s,WA und fr en ,iA flfnnnl. Männer die Äilduna einer AltienGk ellschast beadncht,qe:. bebusS ....... Gefangennahme Arabi Pascha? durch seine eigenen Soldaten. Das Grundkapital oll zwei Millionen P Ö. St. be . . " ' . tragen eine summe. metcke tur eine friedliche Lösuna der äanvtischen Anae leaenbeit aukerordentlich aerina aenannt werden muß. 5)auptbedingunq ist, daß die englischen Truppen vorläufig nicht schienen, um die ae chä tlichen Anknu psungen mit der Umgebung Arabi Pa I ti r cgas Nicyl unnug zu erlcyweren. H ö ch st achtens werthe Ein wohner" so schreibt der Berichterstatter der London Times" aus Alcxandria erzählen, daß ihre Häuser von englischen Solöaten ausgeraubt wurden. Es ist schwer, die Scham eines Engländers unter diesen Umständen auszudrücken ; wir hoffen nur, das; das gewöhnliche Versahren hierbei beiseite gesetzt und eine -a !s Ab schreckungsmittel wirken soll." Es wäre wirklich interessant zu wissen, ob das von Admiral Scymour in Alcxandiia gegen plündernde Araber eingesührte Lynchge seh auch gegen englische Soldaten zur Anwenduna käme. I I . . , . . B e l ver IN Paris i a 1 1 g e m Einweihung der Statue Rouget iöle's. des Autors der Marseillaise, hielt der Ministerpräsident Jrcycinet eine Rede, in welcher er das Andenken Rou get's und seiner Gcnoffen feierte und u. A. sagte, die Franzosen wie die Ange böriaen der fremden Nationen wüßten daß das heutige Frankreich nicht die blutiae Standarte, sondern die Zvabne des Fortschritts, der Civilisation und der ! .V 1 Freiheit hochhalte. I . t y ri r , i . Die reichsten Leute t n der ' . r:fx.. orn r:v r.: .aiconaig. , nu anjj
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eingcfchützt war. Indeß ging man fehl, wenn m daö Haupt des Frankfurter Bankhauses, den Freihcrrn Meyer Karl ansah. Frank U7t , :..v 4 ,.U;V"T ioeim v. üiomwuo auf io.uiu m. f f MI . f "Ngeicyaßl i,i. Bei dem einen bedeutet i nr.n cTT vm; I vvv a uuiiiiia uuui ubhiuui b. übrigen L)öchstbesleuerten in i - . v " der reichen Stadt Frank urt ab. I " ' I , f. . , Eine allerliebktkStati' st i k. Den leklen rsflzikLen Angaben der italienischen staMIchen Vureau'z tnlntmn b vcfl te' tiMn axt B0n r v ' ioo Brautleuten in Venedig 57 weder U-Sfn nftA tur f.n. . ? I VM. UIVHI V4I1IVI III uiivvivii italienischen Städten stellte sich die Zahl der elben aus 01 in Neapel, au 5 in Palermo, auf 75 in Cagliari, aus 79 in Catania, auf 81 in Syracus, auf 80 in Cosenza. Die Stadt Italiens, welche die geringste Zahl von Leuten ausweist, die nicht lefcn und schreiben können, ist Turin, von 100 Brautleuten waren nur lg des Lesens und Sckrcibenö unkun. big ; nach ihr kommt Sondrio mit 17, Novara mit 24. Alcffandria mit L. Mailand und Genua mit je 34, Florenz . ' j mit 49 und Rom mit 59. Ein Meteorstein im B a ti k a n! Am 2l. Juli Mittags hörte man in der Nahe des Va'ikans einen furchtbaren K'iall, der einem Kanonen schuß glich. Es war ein Meteolsiein, der auf der rechten Seite der PetcrL Kirche niedergcfttllcn. Diejenigen, welche sich in jenem Augenblick auf der Piazza Nusticuert befanden, haben das Luftgc schoß beobachten können, und erzählen, daß der Meteorstein etwa 30 Centime! Länge und' 8 Centimeter Breite hat:e. Seine Fcrm war walzenförmig. Etwas Rauch will man auch bei dem Fallen deffelbcn gesehen haben. Im Vatikan. wurde durch den plötzlichen Knall eine große Bestürzung hervorgerufen. I " cn; Gendarmen und die Palastgarde eilte zu den Waffen, die Prälaten suchten sich, so r v v ... - . ' ' ' i erzayli poiieino oas lrlllo , zu ver stecken ; Leo XIII. trat an's Fenster. Alle schienen zu befürchten, daß man den Vatikan bombardiren wolle. Al? man aber den Grund des furchtbaren 5knalles erfuhr, soll es geschienen haben, als schaue Lco XIII zum Himmel und sage: Tu quoque ? Das Alter der deutschen Universitäten. . Bekanntlich begeht die Würzburger Hochschule in den Anfangs tagen des August diescSJahres die Feier ihres 300jährigen Bestehens. Bei die ser Gelegenheit, erscheint , es am Platze, die Reihenfolge, in welcher die jetzt de stehenden Universitäten deutlcherSprache ins Leben gerufen sind, unter Beifügung des Gründungsjahres hier anzugeben Die Zusammenstellung ergiebt: Prag
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