Indiana Tribüne, Volume 4, Number 417, Indianapolis, Marion County, 9 August 1882 — Page 3

5)csfr?eder!sbruH crutitcilt orten.

-Duü Reichsgericht ist diesen Urteil bei- i c-r.rctcn. Z n d e r S ch w c i z bestehe 7. l,czenr?ä?tig 88 Klöster, rr.it einer Cc'ammtzihl von 540 iränr.üchcn unb 020 lDcifclichcn Qrdensnitoliedk?. Mcn dm Mönchcri sind 422 Vatrc. ü$ oulrr iroiesi snC 'Ji oknbn'iJvr. ?3on öcn kennen sind 1811 (5!?nrjfije stern, 3 25 Laien oder i5onvrtt:s.5nies?e:n l nb 58 Novizen. "Zn Vcrn:öarn befihen iese 88 Klöster isi Cianjcn 2 Millionen vjranitn. Eine P e o p kz e z e' i u ijaufcrianby. Französische Vlötter citixtn ci:3 dem 11. Adschnitte dcs Gcdich ti Los Martyrs" uen lljatcoubnan elcheö vor 80 Jnhr'N erschienen ist, folgende Stelle : Ach, trenn der und sei h noch so groß, sv Ktii$ ist, was sind erst jcinc Werk? ? Dieses prächtige Alexandrien wirb seinerseits zu Grunde gehen, wie sein Gründer. nes Tages, verzehrt von den drei Wüsten, die es umgeben, werden das Meer, der Sand, der Tod eS an sich nehmen, wie ein ihnen gehöriges Gut, und xa bien wird wieder ans zerstör!? Ruinen sein Zelt ausschlagen." Diese Prophezeiung ist nahe daran, in Erfüllung zu gehen. S o r a u lschlösvig), 21. Juli. Di: Eheleute AltenZhciler Dohse zu Allenweide feierten ihre diamantene Hochzeit. Dchse ist 81, seine rcm 80 Jahre alt. Deutsche Lskal-NachriSjlen. Arnau, 18. Juli.- Eine große Ueberschwernrnung hat heute in Arnau und Umgebung enormen Schaden angerich tet. Viele Fabriken sind längere Zeit betriebsunfähig. Zwei Personen sind ertrunken. Staßfurt, 19. Juli. In einem hiesigen Bierlokale ist der wegen unsitt licher Versuche verfolgte Schuhmacher geselle Arold verhastet werden. Er ist vier Tage von Staßsurt fort gewesen. Verschiedene noch schulpflichtige Mädchen sind die Opfer dieses Mischen g;wor den. Köln, 19. Juli. In der hiesigen Garnison sind durch den Genuß trichinenhaltigen Schinkens tfot große An zahl Soldaten erkrankt. Allein vom 3. westfälischen Infanterieregiment Nr. 16 haben bis gestern 64 Mann Aufnahme im Lazareth gefunden und 12 vom ho henzollernschen FüsilierregiNent No. 40. Außerdem werden mehrere leichtere Fälle im Revier behandelt. Wis es heißt, soll der trichinenhaltige Schinken von einem hiesigen Metzger für die Gaatine bezogen worden sein. Nordh a us e n, 19. Juli. Gestern entstand in Gernrode (Kreis Worbis) Feuer, es brannten ab zwel HauptgeZzäude und einige Nebengebäüde. Leider verunglückten dabei.sechs Personen der Rettungsmannschaft; eine Person blieb sofort todt, zwei Personen wurden schwer verletzt, und die übrigen drei sind mehr de? weniger schwer verletzt. M ü n ch en, 13. Juli. Heute wurde aus dem hiesigen alten Friedhose das Denkmal für die neun unglücklichen Künstler enthüllt, welche am 18. Februar vorigen Jahres bei dem Künstlerfcst im Kolosseum durch ein schreckliches Ver Büngniß den Flammentod fanden. Das Denkmal besteht aus einem Kruzisix, welches einer der verunglückten Künstler, Emil EiNhand aus Constanz kurz vor feinem Ende modellirt hat, ohne zu ahnen, daß es sein Grabmal sein würd.'. Rüdesheim, 20. Juli. Banquier Stern jr. aus Köln hat als erster Unternehmer des Baues der Zahnradbahn nach dem Niederwald, die Ausführung 'der Firma Sönderopp & Co. iy Berlin übertragen. Die Bahn soll innerhalb eines Jahres dem Betriebe übergeben werden. G er a, 20. Juli. Heute früh 5 Uhr fand die Hinrichtung des zum Tode oer urtheilten Hanke statt. Hanke hat seine Frau vergiftet und ein Kind seiner Schwägerin erstickt. Ein katholischer Geistlicher begleitete Hanke zum Schaf sot. Die Hinrichtung nahm der Berti ner Scharfrichter Krants vor. Sie machte einen peinlichen Eindruck aus die Anwesenden, da Krauts zweimal mit dem Beil schlagen mußte, ehe der Kops des Verurtheiltcn siel. Der protestan- . tische Gesängnißgeistliche sprach das Schlußgebet. ' Der Leichnam Hanke's wurde nach Jena auf die dortige Anatomle geführt. Mainz, 19. Juli. Gegen das Jahr 1881 haben sich incl. Kastel die Gewalt samen Todesfälle (Selbstmorde, Unglücksfälle zc.) in einer ausfallenden Weise vermehrt. In dem ganzen Jahre 1881 sind m Mainz und Kastel zusam rnen 42 Personen eines gewaltsamen Todes verstorben, während in der ersten Hülste dieses Jahres (Januar Juni) die Zahl dieser Todesfälle bereits auf 39 gestiegen tst. Das wäre nahezu das Doppelte von 1831. Dt. Eylau, 22. Juli. Seit eintgenTagen istderMaschinenfabrikant nnd Fabrikpächter Ignatz Steinhard aus unserer Stadt verschwunden, wie rnan sagt, aus Furcht vor dem Ausfall ihm dro- ' hender Kriminalprozesse. Marienburg, 22. Juli. Das hiesige Schloß soll nach Anweisung der Militärverwaltung in die Brückenkopsbestigung hineingezogen werden, zu welchem Zwecke in nächster Zeit verschiedene Baulichkeiten vorgenommen werden ; u. A. soll die Zuschüttung des südlichen Schloßgrabens beseitigt und an jener Stelle wieder eine Holzbrücke hergestellt werden. GODFBIED Verfertiger von FZrunncv, ßisternen und Sinüs". 70 Süd Delaware Straße. Alle Arbeiten roerden gut auZgefhtt. Rexeratu, ken roersen rlomvt besorgt. ?ses ranrasF? nay bo fonnd on rSI iNLL & Co's iii. az uu. i Newspaper Advertiaing Eurcaa 10 Spruca sing Bur-caa 10 fapruca mi v. Bireei)twnere auvt-r tislng contrnctd niay xi-tuUa. J'or i- w

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Berliner Müder.

- , Cn j.i .'lO!cs.i iTtaj l Vcldc Frcnndc glaubten und crrartctcn eine neue, schöne Zci:,dcn Sieg der Wahr- ! hcit, die Herrschaft dcs Guten, dcn Triumph der sittlichen Mächte ubcr d:e Luge, den Materialismus und die Frivolität der gemeinen Welt. Um so schmerzlicher war ihre Enttäufchung, als sie nur zu schnell an ihrem schönen Traum erwachten und ihren vcrzeihlichcn Irrthum erkannten. Schon nach wenigen Wochen war bie hohe Begeisterung verflogen und die heilige Gluth erloschen, oder wenigstens gedämpft. ' ' An die Stelle des patriotischen Siegesrauschcs trat jenes unglückliche Milliardenficbcr, von dem die große Menge wie von einer giftigen Pcst ergriffen ourde. Bald beschränkte sich das herrschende Misasma nicht mehr allein auf den engen Kreis der Börse, sondern verbreitete sich :ber alle Stände und Schichten der Geellschast, die in Mitleidenschaft gezogen wurden. Auch solche Persönlichkeiten, die durch hre Geburt, Stellung und Beschäftigung einer ganz anderen Sphäre angehörten und bisher einer besseren Richtung huldigcn, wurden durch die Aussicht aus einen chnellen Gewinn verfuhrt. Ztauflcute, Fabrikantcn, Grundbesitzer, selbst Beamte und Mitglieder der höchsten Aristokratie, die Würdenträger dcs Staates ließen sich von der vcrdctblichcn Strömung fortrclßen und folgten widerstandslos dem rnacncllcn Zug jener Zelt. In Kurzem wuchs die Zahl der auftauchcnden Unternehmungen und der sögenannte Gründungöschwindcl stand in seiner vollsten Blüthe. Jeder Gegenstand, jede Thätigkeit, ledcr Besitz, Eisenbahnen, Transportwesen, Banken, Wechjclsti:bcn,Zcitungcn,Grundstucke, Häuser, Fabriken, Bergwerke und Hütten wurden von der Spekulation ausgcbcutct, gekaust und verlaust, gehandelt ind verschachert, zu schwlndclhastcn Gechäftcn benutzt, in die Höhe getrieben und zu fabelhaften Preisen losgeschlagen und verwerthet. EincSchaar gewissenloser und zwcidcuigcr Spekulanten benutzte die Gewinnucht und die Lcichlgläubigkeit dcs Pubikums, um sich aus Kosten der bcthörten und verblendeten Menge zu bereichern. Gleich dcn Alchymisten und- WunderHütern vergangener' Jahrhundcrtc,rühmen sich diese modernen Engliostro's der Kunst, Blei in Gold, Lumpen in Aklön zu verwandeln und wie ihre bcruchigtcn Vorgänger lebten sie herrlich und in mcuocn von oer ummyeir ocr Welt. Auch diese neuen Adepten suchten wie ihre Lehrmeister sich vorzugsweise mit der Aristokratie der Geburt und dcs Geldcs zu verbinden und ihr gefährliches Treiben durch die Autorität hochgestellter Männer und angesehener Namen zu decken, um dadurch dcn Uneingeweihten zu mpomrcn und cme scheinbare Garantie für ihre schwindelhasten Geschäfte zu bieen. Die verlockende, nivcllircndc Macht dcs Goldes besiegte alle Unterschiede dcs Standes und der Religion, alle Vorurtheile und Bedenken. Christen und Juden, Fürsten und Gründer reichten sich die Hände und dcugtcn sich vor dcs Macht dcs VDölOCä. r -v Hand in 5oand mit dem leichten Gewinn ging zugleich die rafstinirteste Genußsucht, entwickelte sich eine immer weiter um sich greifende Frivolität und ein schrankenloser Materialismus, der das innere Familienleben in seinem sittlichenKern bedrohte und alle idealen Guter des Volkes mehr als ze in Frage stellte. Während die aleichgesinnten Freunde von dem Treiben der großen Menge angewidert wurden, stürzte sich Heinrich Freudenberg kopsüber in der Strudel der verderblichen Spekulation, in den er auch den schwachen Kommerzienraty ylnemzureißen suchte. Wir müssen uns wirklich schämen. sagte Heinrich eines Tages zu seinem Vater, der über seine Handlungsbücher gebückt saß, das wir uns mit unserem alten Geschäft noch rmmcr herum quälen und uns mit einem so geringen Gewinn begnugen müssen." Ich denke," erwiderte der Kommersen rath, daß wir mit unserem Abschluß ganz zufrieden sein können. Das Geschäft hat sich in der letzten Zeit bedeutend gehoben und auch einen ganz schönen Nutzen abgewyrsen Was will eine solche Lumperei teU sagen, wo man mit einem Schlage Hunderttausende verdienen und ohne alle Mühe über Nacht ein Millionär werden kann, wenn man nur den Muth hat zuzugreisen. Das wurde mir gewiß sehr angenehm sein, aber ich zweifle,daß das so leicht geht, wie Du dir einbildest. Eine wahre Kleinigkeit," entaeanete Heinrich mit überlegenem Lächeln. .Man muß nur die günstigen Konjunkturen zu benutzen wissen nnd das Eisen schmieden. so lange es heiß ist." Ich begreift Dich nicht," versetzte der Kommerzinrath nachdenklich. Willst Du mir nicht Deine Pläne deutlicher ausernandersetzen ?" Die Sache ist ganz einsach. Wir lassen uns gründen u. dann verwandeln wir unsere Fabrik in elnAktienunternehmen, worm v ver wir wenig icns cme uaivc cluion im Handumdrehen herausschlagen." Wo denkst Du hin!" rics Herr Freu dcnbcrg überrascht. Ich soll unsere Fabrik, die seit hundert Jahren m dcn Handen unserer Famill war, aufgeben. Rein, nein! Das werd' ich Niemals thun. Lächerlich !" erwiderte Heinrich in argcrlichcmTonc. Wie kann man nur solche Schrullen und vcraltetcVorurtheile haben! Ob die Fabrik fünf oder hundert Jahre unserer Familie gehört, erscheint mir ganz glcichgiltig, wenn wir sie mit so großem Vortheil v?rkauscn können. Eine solche falsche Sentimentalität habe ich Dir wirklich garnicht zugetraut." (Fortsetzung folgt.)

Teutsche Lo7alNti5zrichtenV B r e s ! a u, 20. Eine) Art cause celebre, die in .5 en hiesigen Gesellschaftskreisen vielfach' besprochen wurde, gelangte dieser Tage vor dem hiesigen Schwurgericht zum Austrag. Der Kaufmann Schlepitzki stand unter der Anklage, den Versuch gemacht zu haben, seine Gattin zu vergiften und der Ehemiker Dr. Werner war der Beihülfe beschuldigt ; er soll dem Schlepitzki das Gift geliefert haben, obwohl er wußte, wozu dasselbe gebraucht werden sollte. Die Verhandlung ergab jedoch nicht die genügenden Anhaltspunkte zu einer Ver-

urtheilung, so daß beide freigesprochen wurden. In dieselbe Anaeleaenheit war auch der Professor Dr. Hirt verwickelt. S p ey er, 20. Juli. Für die hierzu bauende Gedächtnißkirche der Protestation (Retscherkirche) sind in der letzten Zeit nahezu S000 M. an Beiträgen gespendet worden, darunter viele kleine Gaben, aber auch namhafte Beiträge, so von Hrn. Henry Willard von New Vork eine zweite Jahresgabe von 5000 M., von Gehelmrath Stumm-Neunklrchen 500 M., von Reichsrath Krämer-St. Jngbert 500 M., von Graf v. Bylandt ötoeydt in Bonn 100 M., d'esgleichen je 100 M. von dem Bierbrauereibesiker Sick-Svever und Hildebrand Ulrich zu Psungstadt. Gleis horbach (Pfalz), 19. Juli, hier hat sich der 45 Jahre alte Küfer Peter Weis in seiner Werkstatt erhängt. nachdem er einen mißlungenen Selbstttschießungsversuch gemacht. DerSelbstmord scheint eine Weis'sche Familieneigenthumlichkeit zu sein. Ein Bruder des P. Weis hat sich erschossen, die Mutter erhängt, ebenso ein Bruder der etzteren. Weis hinterlaßt eine Wittwe mit sechs Kindern. Elbing, 19. Juli. Der hiesige Handel hat, wie sich aus dem Jahresbe richt der Aeltesten der Kaufmannschaft giebt, auch im Jahre 1881 keine Besserung ersahren, sondern ist eher im Rückgang begriffen. Namentlich klagt der Eetreidehandel, der in Folge des neuen Zolltarifs durch die Abnahme an polnischen Zusuhren empfindlich keinträchtigt wird. Was die Lage der Industrie betrifft, so ist eine Vermehrung der Fabrikunternehmungen nicht zu verzeichnen, wennschon sich in der Fabrikatiön von Lokomotiven und EisenbahnWaggons, sowie beim Schiffbau infolge gestiegenen Bedarfs eine erhöhte Thätigkeit zeigt. Von einem segensreichen Einfluß der neuen Zollpolitik weiß indeß keine Branche zu melden. Für die Zukunst setzt die Elbinger Kaufmannschaft ihre Hoffnungen aus den Bau der Eisenbahnlinie Elbing - Eüldenboden - Möh-rungen-Allenstein und auf die Verbesse rung und Sicherung des Elblnger Fahr Wassers. Heidelberg, 20. Juli. Die Leiche des im Zweikampfe gefallenen sind. jur. Neu mann wurde heut: nach 'em Wohnort der Familie des Verstor'enen, Berlin, verbracht. Dessen Geg,er, stud iur.S chiffrier ausWindöheim Bayern), ver sich dem Gerichte gestellt jat, wurde gegen eine Bürgschaft von 10.000 Äc. auf freien Fuß gestellt. Ueber den Verlauf des Duells wird berichtet: Schisfncr, ein Bayer, früher Corpsstudent in München, welcher derzeit vor ftincm Examen als Jurist stand. und Neumann, Med"iner, der Sohn einer angesehenen isr. 'Mischen Familie in Berlin, trafen sich vor Kurzem im Zremcncck in Heidelberg. Hier war es nun, wo N. sich gestattete, den Sch. in höchst auffallender und beleidigender Weise derart zu rnsultiren, daß Schiffner glaubte, mit der Verabreichung von je nen bekannten Früchten dienen zu müssen, welche nur dann wohl schmecken, wenn sie nicht aus thierischem Boden, sondern im Erdreiche gewachsen sind. N. forderte jetzt au Pistolen, dreimaliger Kugelwechsel, 8 Schritte Distanz. Sch. hatte den Edcisin:?, seinen Gegner zwei Mal aus dessen Zimmer zu besuchen, um ihn um Nücknalzme der Forderung zu bitten, da c? scltst ein sehr guter Pistolenschütze sei und sie sich wahrscheinlich Beide unglücklich machen würden. Die Mensur fand trotzdem statt ; N. schlte die beiden ersten Male, während Sch., welchem ein Mal eine gegnerische Kugel dicht am Ohre vorbeiflog, regelmäßig in's Blaue schoß. Ein Sccundant machte N. auf die Noblesse seines Gegners aufmcrkfam und bat ihn, mit Rücksicht darauf, aus eine Fortsetzung des Kampfes zu verzichten. Allein auch hiervon wollte N. nichts wmen, was Sch., nach so viclen vergeblichen Schritten zur Güte, ziemlich gereizt zu haben scheint. Denn im nunmehr folgenden dritten Gange schoß er nicht mehr seitwärts iVs Blaue, sondern auf feinen Gegner, welcher. Blase, Nieren und Milz durchschoffen. zusammenstürzte. Das Leben und Wirken von slAmesA.Gnrkiclll cdem 20. Präsidenten der Vcr. Siaaten. N e b st d e r Beschreibung seine tragischen TodcS, von ?ohu Kkark Wdpail), LL. dit vic len Illustrationen. , l?ebunden in ertra. feinem "LnLii.-?k riatll" schwarz und vergoidet 12 50 Webunden in bald Varotto. m't vergoldetem Teckel und marmonrtem Schnitt 13.00 L l)atcn in : iV. SCHMIDT'S, Buch- und Zclt!lNgS-Agct,tttr No. 11 Creer Straße. ?. T. XEIJJKTIVXIV, Deutscher Friedensrichter (j tisl'u-c os the r:arc.) ' tto. 12J- Nord Delaware Straße, Zimmer No 0. - Wzhnurig. 127 Jlxi Noble Ti?

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