Indiana Tribüne, Volume 4, Number 415, Indianapolis, Marion County, 7 August 1882 — Page 3

waren begraben. Dor! war ein (ÄreiZ schon auf bcm Wcae von de.r Unq'.ücks i statte bis MzenS! seinen scdicälichcn j Wnnden erlegen; seine Tochter, eine ! junge Iran, war ebenfalls gräßlich zugerichtet: da lag ein Ossizicr irn: schmerer KopszJUndc, die Augen geschlossen. Ein anderer OZsizicr saß, an der Brust verwnndet, auf cinern Stuhle neben sein?r Schwester, die schroer verleU aus dem Strohlager ächzte, und so irar jeder der 33 schwer Verwundeten in seiner Lage bedauernsnk?th. Der Zuq war voll b:sett, in jedem Äaggon I. Klasse befanden sich 30 Persoi'.en.-son-.it laßt sich die Zahl der Vergrabenen us den fünf Waggons 3. Klasse '17,0, aus dem Waggon 2. Klasse mixte auf mindestens 20 feststellen; ni:s dein Waggon mixte baden sich nach einige Passagiere gerettet, einige- sind schwer nerwundct ; ein lleir.er T?,?il der siinfunddreißig Verwundeten w'rde mittelst Strichn aus dein schrecklichen Grabe heraufgezogen. Hilfe war hier unmöglich, der ganze hohe Eisen bahndamm war eine schauerliche, dick flüssige Masse, und jeden Augenblick konnten noch schwere Eifentyeile, Tender, Lokornotive nachrutschen, zu denen man weder von oben noch von unten gelangen konnte. Mitten aus diesem Chaos stürzte das schmutzige, gelbe Lehmwasser nieder und führte hier und da unentwirrbare Massen mit sich, Kleidungsstücke, Decken kleiner Kinder u. s. n. sj mm Deutsche Lokal - Nachrichten. Erfurt. 20. Juli. Die BerufLsta'.

tistlk hat für unsere Stadt ergeben : ll,6tj Haushaltungen, 53,497 ortsan' wesende Personen, 13GG vorübergehend abwesende und 795 vouibergehend anwesende Personen. 327 landwlrthschast liche Haushaltungen, 1883 ausgefüllte Äcwcrbekarten. Die Bevölkerung be t:ägt 54,008 Personen. Da die Volks' zählunq am 1. Dezember 1880 52,871 Personen ergab, so ist in 1 Jahren eine Vermehrung von 1197 Personen oder 2.2G Proz. eingetreten. M a n n h e i m. 18. Juli. Daö vierte mittelrheinische Verbandsschicßen - hat gestern mit einem großen Volksfest, seinen Abschluß gefunden. Der Verlauf des Festes darf nach jeder Richtung hin als ein äußerst gelungener bezeichnet werden und namentlich der eigentliche Hauptzweck, das Schießen, in seinenRe sultaten sehr befriedigend. Die Frankfurter Schützen können aus ihre Leistungen stolz fein und haben reiche Preis mit nach Hause genommen : Hr. Willy Schmidt erhielt den ersten Preis auf btr Feldstandscheibe Pfalz" und den sieben ten Preis auf der Standfestscheibe Mannheim"; hr. Louis Beyerle erhielt den dritten Preis auf der Standfest scheibe Mannheim", den dritten Preis auf der Standfestfcheibe .Hanau", den dritten Preis aus der Jagdscheibe" und den zehnten Preis auf der Standehrcnscheide und Hr. H. Diedolf errang sich den achten Preis aus der Feldsestscheibe Baden-. Auf derselben Scheibe erhielt den ersten Preis Hr. W. Förster au? Berlin, auf derStandfestscheibe .Mann heim" Hr. I. Schmitt, Gingen, auf der StandZesilcheibe .Hanau" Hr. H. Bach mann, Stuttgart, auf der .Feldehren scheibe" Hr. G. Stöhr, Zeulenroda, aus oer .stanoeyrenichelbe" Hr. G. allen berger, Mannheim und auf der Jagd scheibe" Hr. H. Schcrer, Mannheim. Zarbor ze in Oberschlesien, 20. Juli. Ein erschütterndes Grubenunglück ereignete sich dieser Tage vor Beginn der Tageszchlcht. Drer Bergleute 'waren mtt der Anfertigung von Pulverpatro nen beschäftigt, als des einen Lampen licht (er soll mit der brennenden Lampe in die Nahe des Pulverkastens gekom .men sein) die Explosion der im offen ae ilassenen Kasten befindlichen acht' bis zwölf Pfund Pulver bewirkte und eine Katastrophe hervorrief, wodurch der eine Bergmann aus der Stelle getödtet und die zwei anderen lebensgefährliche Kör Perverletzungen erlitten. Die Bergleute sagen, daß manche Grubenarbeiter neben dem offenen Pulverkasten ihre unzuge deckte Tabakspseise so ungestört rauchen, als wenn sie aus einer Rasenbank säßen. Breslau, 19. Juli. Einer der Leoparden des zoologischen Gartens hatte sich zwischen dem' Eisengitter und dem Boden seines Küfigö durchgezwängt und auf diese Weie in Freiheit gesetzt. Unter Leitung des Dl:eltorS des zoolo gischcn Gartens, Stechmann, wurde nun von dem mit eisernen Stangen und Junten vewanneten Personal des Gar tens eine Leopardenjagd, veranstaltet, wober es nach anderthalb Stunden ae lang, den Flüchtling, ohne daß er irgend welchen Schaden anrichtete, einzufangen. Das Thier war in einem Bosquet am Elephantenhause umstellt worden, und dann nachdem man eine Umwährung geschahen, tn die zwei Käfige mit Fall gittern eingesägt waren (außerdem war auch die.Ueberdachung schleunigst zur Ausführung aclangt)-dazu gereizt wor den, vorwärts zu springen, 'so daß eS schließlich möglich wurde, den Leoparden :n einem der Käfige zu fangen. i Duderstadt, 14. Juli. Unser Stadtchen ist heute m eine freudige Aus regung versetzt, indem einigen hiesigen ärmlich gestellten Familien eine gewisse Aussicht eröffnet ist, an einer lange schwebenden Remhardt'schen Erbschaft, welche sich aus etwa 80 Millionen Gul den beziffert, zu Participiren.' ; Der Erb lasier stammt aus Bischofferode, im Kreise Worbis, ging als Matrose nach Indien, wo er 1851 hndcrloS verstarb . , . , c - r i . . m . v ÖCII vielen lU)weoen -ucryano lungen um Hebung des kolossalen Nach lasses. doch schienen alle desfallsigen Be strebunaen resuliatlos, bis unerwartet beute Mittag den fraglichen Erben ein ministerielles Telegramm zugegangen, worin sie ausgefordert werden sofort n.ick Ner! n rn kommen, worauf aue Be theillgten denn auch die Neise antraten. Dassel (Hannover),' 1. Juli. Bürgermeister Klügel feierte hier sein 25jähriges Dienstjubiläum.

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Gegen Zlnrcgclmiißlglzcttcn der Lcbcr. (Z Leber. 'e6cr.! Leber. Leber. (ja(l Du 3sopfc0rner5f n ? Leidest Du au TwverdaulichkettZ gast Du unreines ZZlut ? Gebrauch e Dr. Attgnst König'S Hamburger Tropstn. - Ein bewährtes Heilmittel. Gegen K o psschmerzen von sicherer Wirkung. Gegen Nnverdaulechkeit unübertroffen. ' Gegen Magenleiden ' von Tausenden empfohlen. . Gegen Bltttkrankheitcn von Aerzten verordnet. Die Flasche öamburaer Trodsen ko stet 50 CtS. oder fünf Flaschen zwei Dollars, sind in allen deutschen Apotheren zu haben, oder werden bel Beuellun gen im Betrage von $5.00, nach Empfang des Gelde?, frei nach allen Thei len der Vereinigten Staaten versandt. , Man adresstre : L. Vogelcr & Co., Baltimore, Md. ' ' I Ein ? bekannnies, .. vorzügliches Mittel ,. gegen , Rheumatismus, Aelße !m ßestSk,' . Vkicoer-ZUttzen, MroftSeutt, . Sicht, ökieuschnß. tuzet), Küftenkeldeu. ZZ randmunden l , ö?erfiauHunaen. Skekse Kaks, snelschnnae, sruyvnaen. frische ZSkNöcn und chniltwurden, Zahnschmerzen geschwallene ZSrüste, Koxswey, Flückenschmerzen, ' lnsges?rungkne Kände, Helenkckmerie, . Hhrenwey und alle ,'Schmerzen welche , ein äußer liches-Mittel benöthigen. Eine Flasche St. Jakobs Oel kostet 50 CtS., lfünf Flaschen für 52.00, ist in jeder Äpotheke zu haben oder wird U Bestellung von nicht weniger als S5.w srei nach allen Theilen der Ver. Staaten versandt.' Man adressire : 8. Loaelcr & Co., BÄtimore, 931: Mclnic VtitUxUv Wi XnctlXi.

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Berliner Kind??.

?!ku.stk? NkN2?, Lön Mar' T)aran den't me:no arme Ccc:c nicht. , " erwiderte er, plötzlich ganz crr.it werdend. Ich ircrfcc nicht mehr heirathen. Dat wollen mir anderen Leuten überlassen, !die mehr Glück,wie w7r baben. Arropo5!" süate er wieder in heiterem onc hlnz'.'.. .hast Du schon gehört, da?; Dein freund Lödcl Pintus sich eine schöne Kallc an geschasst hat und glücklicher Bräutigam ist r Da muß ich ihm dr-ch gleich gratulircn. Ich wollte ohnehin im Vorü'vcrAehcn bei dem alten Samuel roisprechen und mich nach ihm It.iiilCu;.. sivtf rt(..r v?rif tiii's'.r IM linifs IVVlJHt UVll llUlt llltlv ti rein vause. Daö ist dem öbcl nickt noiet gk'nug. Er- ist auch nicht mehr Pfano'ielher und Rückkaushändler, sondern ein vorriekmer Bankier. Seit letzten Mi chael hat er sein Geschäft Behren- und Mauerstrahen-Ee, gerade gegenüber von Bleichröder." Er macht gewch eine gute Partie. Das will ich meinen. Pilfein, die Tochter von dem reichen Wollhändler Goldstein in der Aleranderstraße. Jetzt ist der Löbel ein großer Mann, geht an die Börie und macht mPapierchen und Wechselchen. Er wird sich bald eine Equipage halten." Wer hätte das von dem kleinen Looel gedacht " entgegnete Wilhelm zerstreut. ganze Welt kommt mir seit meiner Krankheit wie verwandelt vor und ich glaube, das Alles nur zu träumen. Du wirst mich gewiß auslachen " Warum denn r fragte Fritz, als Wil Helm in ein nachdenkliches Schwkigen sank.Weil ich, versetzte dieser zögernd, am hellen Tag überall Geister und Gespenster sehe. Ich glaube auch, daß unsere arme Marie noch lebt und daß ich ihr begegnet bin.Um des Himmelöwillen !" rief Fritz, ihn erschrocken anstarrend,als ob er an dem Verstand seine? Freundes zweifelte. Was fällt Dir ein? Du bist noch krank und rebest irre." Ich bin," erwiderte er ruhig, so gesnnd wie Du und weiß, was ich spreche. Von einer Täuschung kann kaum die Rede sein, da ich bei vollem Bewußtsein war und mich deutlich .an jede Kleinigkeit erinnere. Sie saß an meinem Bett und gab mir die -Medizin mit ihrer Hand .Das wird Dir nur geträumt haben. Wenn man im Fieber liegt, sieht man die tollsten Dinge, gerade wie unser August, als er den Typhus hatte. Du bildest Dir nur ein, sie gesehen zu haben." " .Ich möchte einen Eid daraus schwören, daß Marie noch lebt." Das ist ja nicht möglich," sagte er kopfschüttelnd. Marie hat Dir doch geschrieben, daß sie in die Spree gehen und sich das Leben nehmen wollte. So was schreibt man doch nicht zum bloßen Spaß." Wer weiß,was sie abgehalten hat, ihren Vorsatz auszuführen! Vielleicht hat sie noch im letzten Augenblick wieder Neue empsunden oder sie ist durch einen Zufall gerettet und an der Ausführung der schrecklichen That verhindert worden, was mir um so glaubwürdiger scheint, da man trotz allen Suchens undNachforschens ihre Leiche nicht gefunden hat. Das ist unhl wahr. vlücr wenn ic noo) am wen wäre, wuroe man ie gewiß schon früher entdeckt oder sie inzwischen gesehen haben.. Ein Mensch kann doch nicht o ' mir nichts )ir nichts verschwinden und spurlos verloren gehen Jch vermuthe, oan jic Uch die ganze Zeit über an einem sichern Ort verborgen hielt und uns absichtlich an ihren Tod glauben ließ. Das ist schon vorgei. ... . . V l ... ommen und in einer gronen raoi wie Berlin nickt so unwahrscheinlich. Wer kümmert sich um ein armes, unbekanntes Mädchen, das außer uns Beiden keine Verwandten und Freunde in der wellen Welt hat?" .Wenn man Dich so vernünftig reden bört ." versetzte ftrik schwankend, kommt Einem die Geschichte sast natürlich vor, so wunderbar sie auch klingt. Ich begreife nur das nicht, warum sie nicht im Lazareth geblieben ist und Dich gleich wieder ver lassen hat ?" Gerade dieser umstand ist sur mich nur ein neuer Beweis, daß ich mich nicht tau cke. isobalo iarie um von mir erkannt iah, ist sie heimlich, ohne Ab schied von mir fortgegangen, um sich die Beschämung und mir den Schmerz eines so traurigen Wiedersehens zu' ersparen. Nach meiner Ueberzeugung konnte sie unter solchen Verhältnissen gar nicht anders handeln." Herrgott!" nes Fritz plötzlich aufsprm geno. Lenn au acccöt ijatteu, wenn sie es wirklich gewesen wäre und unsere Marie noch lebte ! Ich weiß nicht, was.ich thäte." Vor allen Dingen müssen wir uns erst die nöthige Gewißheit verschaffen und von Neuem nach ihr forschen." Ich will sie bei Tag und bei Nacht su chen, bis ich sie wiederfinde. Aber das mußt Du mir versprechen, daß Du ihr kein böses Wort sagt, sonst und wir geschleoe ne Leute." Deshalb kannst Du ruhig sein," erwi derte Wilhelm traurig lächelnd. Ich ha be iar läiigst verziehen, so schwer sie auch gesündigt hat. Wenn sie reuig zu uns zu rückkehrt, werde ich sie nicht verstoßen und sie wie eine unglückliche' Schwester wieder ausnehmen. Das hab' ich unserer seligen Mutter gclchworen und ich will der Todten mein Wort halten." So ist cö recht," versetzte Fritz, ihm die )and reichend. Wir wollen unsere Marie nicht verlas sen und nicht ruhen bis wir sie gesunden haben." - Nachdem Wilhelm mit seinem Freund noch die nöthigen Schritte zur Aussihung der Bermiptcn verabredet und ihm noch mals die Urengste Vcrschwicaenheit über die ganze Angelegenheit empfohlen hatte, kehrte er geraden Weges nach seiner Wohnung bei dem Järbermeister zurück, da er sich durch das Gespräch ausgeregt und von seinem ersten Ausgang zu ange

griffen sühlte, um noch heute wie er ur sprünglich beabsichtigt hatte, die Familie Pinkus zu besuchen und dem glöcklichen Löbel zu dessen Verlobung zu gratulircn. Als er aber in das Hans trat, kam ihm schon von Weitem der alte Kalbe freundlich entgegen, der nach wie vor Wilhelm's besonderer Gönner war und ihn wie seinen eigenen Sohn liebte." ..Wo bleibst Du denn so lange?" fragte der bekannte Haushälter." Wir ängstigen uns um Dich und Herr Rifard hat schon zweimal nach Dir gcfragt." .

Was lt denn vorgefallen ?" Das weiß ich nicht. Eine Ordonnanz ist hier gewesen und hat Dir ei.. großes Schreiben mit einem kleinen Packet gebracht." . Vermuthlich eine Dienstsache. Es wird wohl nicht so wichtig sein." Da er aber Richard nicht warten lassen wollte, so beeilte er sich, dem Rufe seines Freundes zu folgen, obgleich er keineswegs neugierig war. Trotzdem konnte er sich einer leichten Ueberraschung nicht erwehren, als Richard ihm in Gegenwart des Färbermeister das wahrend leincrAbwelenhelt angekommene Schreiben mit ungewöhnlicher Feierlichkeit überreichte. Wahrend Wilhelm das Schreiben las. röthelen sich seine blasicn Wagen, glänzten seine Augen, füllte sich sein Herz mit unbcschreiblichcr Freude, die er nicht zu ver bergen mochte ' Wie es ichcint," sagte Richard lä chelnd, hast Du eine gute Nachricht erhalten." O!" erwiderte er bewent. eine ausaezeichnete Nachricht. Ich habe das eiserne Kreuz als Anerkennung für meine Tapserlcit bei Scdan bekommen." (Fortsetzung folgt.) . Teutsche LokalttaHrkHien Oannenberg, 14. Juli. Am leh ten Montag wurde der Hofbesitzer Sol tau zu Wietzctze, hiesigen Amts, von emem ausschlagenden Pferde derart an den Kopf getroffen, daß er sosort eine Leiche war. Frankfurt a. M., 15. Juli. Ge stern hat die Verlobung des Fräulein Bertha von Rothschild, der jüngsten Tochter des hiesigen Barons Mayn Carl von Rothschild, mit dem Prinzen Alex ander von Wagram (geb. 21. März 1830, Sohn des Herzogs Napoleon von Wagram, Fürsten von Neufchatel und Valangin und der Gräsin Zenaide von Clary, Nichte des Königs Bernadotte) stattgesunden. Der Bräutigam ist ein Schwager des Punzen Joachim Murat und katholischer Religion. Der Uebertritt der Braut zur katholischen öklrche erfolgt am Tage vor der Hochzeit. M ünchen, 18. Juli. Die Beruss. zählung in der Stadt München hat folgendcs Resultat ergeben : Numerirte Wn0?n Q Q7rt n.n.n fiQI QTnnn 1 QQ( Haushaltungseinheiten 50,575 gegen - iny b vu vj.vj v, uwftlv ' ti, X uu f 53,457 Anno 1880, am Zähltage anwe sende Personen 230,890 gegen 240,029 Anno 1850, am Zähltage abwesende Personen 0,393 gegen 2,013 Anno 1880, zusammen also 237.283 Personen gegen 232,036 Anno 1880. Freiburg a. d. U., 14. Juli. Auf Grund einer Anregung des Champagner Fabrikanten Förster Hierselbst haben sich 30 unserer Weinbergöbesitzer zu einem Weinbuervere:" vereinigt. der einestheils die Redencultur in's Auge fassen, anderntheüs den Traubenversandt concentriren und organisiren will. Thorn, 19.. Juli. DaS hiesige Schwurgericht verurthciltc den Käthner Jakob Orden aus Abbau Londzyn zum Tode. Derselbe hat am 31. März d.J. seine Schwiegermutter ermordet, um sich der lästigen Verpflichtung zu entziehen. ihr Wohnung. iiot und ein Jahrgeld von lo Mark zu gewahren. ,U e l z e n (Hannover), 14. Juli. Der am 1. April d. I. in Ruhestand gesetzte Lehrer H. W. Mariens in Hanstedt feierte heute in seinem letzigen Wohn orte, dem Amtsdorse Oldevltadt, mit seiner Ehesrau, geb. Meyer, das Fest der zoldencn Hochzeit, bei welcher Gelegen heit dem würdigen Ehepaare mancherlei Ovationen zu Theil wurden. Beide Jubilare ersreucn sich noch einer gewissen Pustigkeit. - Aus Württemberg, 18. Juli. DaS Unwetter vom Sonntag hat in Deizlsau, Könaen, Nurtmaen, Neutlin gen. Steinlach. Ohmenhausen, Mössin! gen, Balingen, Tuttlmgcn, Spalchmgen, Ehingen, Ulm, Backnang, Kirchberg, Vopsingen, Neresheim, , Obersontheim, Gcrabronn mehr oder Minder bedeuten den Schaden angeriijtet.. ' -. Das Leben und Wirken von muesA.Gmkielil cdem 20. Präsidenten der Ver. Slaatev. Nebst d e r ' Beschreibung seines tragischen TodeS, von ?ot)n Klark ZUdpaly, z. Mit vi.-ltn Illustrationen. Kebnnden ln ertra. feinem "'En eitel i 'rlotli" schwär und eraoidet. $2 50 Kcdunden in bald Marokko, m t vergoldetem Deaei und marmonrttm Scynnt. jj.w 50"" Lu haben in :. A.. S O H MID X'S, Buch- und JeitttttgS-Agentur No. 11 Greer Straße. c xi. it,js2IBe;il(m:a-1V, Deutscher Friedensrichter (Jnsticc ot the Veace.) . No. 12K Nord Dclaware Straße, Zimmer No . WoHuung, 27 Nord Noble Etr. TC31S PAPER mnj ho sonnd on un ac 'UEO.' i. IIOWELL & CO'i Newspapor Aslvertising r.urcau 10 Spruco Street), wiiero auver im voqKp tisin contr.icts uiay bo luauö icr lt in

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