Indiana Tribüne, Volume 4, Number 412, Indianapolis, Marion County, 4 August 1882 — Page 2

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rj 9 97 w FögNche- und Ss5AlazssASga5e Office: 2S. DelawarcStr. lEDtered as seeoml-class matter at the t Ofitoffice at Indianapolis, Imliana.j AbonncmntS-Preise: tHVvf Sonni Lndz ET uibe 12 perTZöchk. . uC ö EtS. Pc:?nmmcr. .16 Ct. per Woche. ,4 tagMsttt erschein: jeden Nachmit. 2X4 Nhr. Die Conntazssuigablaa nn. erschein. deS Morgens. Tribime Publishing Company. Judi:apolis, Ind., 4. August 1382. SMschland'S Beruf für den Handel. ' lAus iem B?rl.Tagbl.-) FreiMan hat in früherer Zeit, ehe der Umschwung in der englischen Handelspolitik erfolgt war, roohl gesagt, daß in CMayd. die Freihandelslehre für den Expytt. erfunden sei. - Wahrlich, wenn - irgend ein Land Ursache hat, jene Lehre in der ganzen Welt zu verbreiten, so ist es das deutsche." Jn.verhängnißvoller Blindheit regißrirt unsere Regierungspresse immer noch' jedwede Regungen schutzzöllneri serRichtung, wo immer, auf dem Er denrund sie auftreten mag, mit Froh? locken als untrüglichen Beweis dafür, daß auch Deutschland sein Heil in der Schutzzollwirthschaft zu suchen habe. Es ist nicht zu zweifeln daß in dem bevorstehenden Wahlkampfe dieser Hinweis auf das Ausland bis zum Uebermaß sich . breit .machen wird auf den Rednertribü ; neu de'r ParteiVismarck saus phrasc" und es ist deshalb selten eine gelehrte Arbeit gelegener gekommen, . als dieje nige des Professors Erwin Nasse in Bonn : Der Eobdenclub und die deutsche. Waarcnausfuhr", in welcher dieser durchaus parteilose, jedenfalls am wenigsten 'als Oppositionsmann" zu bezeichnende Nationalökonom dem deut schen Volke die im Eingang mitgetheilte Mahnung zuruft und die ernste Berech tigung derselben schlagend nachweist. Wir halten es für die Pflicht der deut schen Presse, soweit sie nicht von den durch die. neue Zollpolitik in ihren Gern derinteressen geförderten Wirthschaftsgruppen, abhängt. Alles daran zu setzen, daßdem deutschen Volke endlich die Ueberzeugung in Fleisch und Blut ül,ergehe, daß Deutschland an der Wegräu mung . der fremden Zollschranken mehr interessirt ist,' als alle übrigen Großstaaten. '. Der Einfluß der fremden Zollpolitik auf' unseren Export liegt ja auf der !)ölnd)tö'ist darüber nichts Weiteres zu agen."Leid'er ist es aber in weiten Krei seri nichts, weniger als klar, daß gerade . Deutschland mit seinem Export von den Zöllen der avllrnrten Großstaaten in et er Weise abhangt, die es ihm völlig unmöglich macht, durch eigene Schutz mS . m m m zolle,izcy sur Die fremden schadlos zu hallen; uno es lst deshalb em entschiede veZ 'Verdienst des Herrn Prosessor Nasse auf diese eigenthümliche Lage der deutschen VölkLwirthschäst jetzt gerade aus daS' Nachdrücklichste ausmerksam gemacht zu haben." " Deutschland grenzt, wie kein anderer Großstaar. Europas, .unmittelbar an mehr ober minder entwickelte fremde urhschgstSgeblete ; nur an emer ver hültnißmäig kleinen Strecke ist dieSee sein-Nachbar ' Fast noch mehr als die ser Mangel an natürlicher äußerer Ab geschlossenheit bedingt die Richtung der von der Natur vorgezelchneten Kommu nikationsweae, die aeoanostische Beschaf senbeit'Und die aesckicktlicke Entwicklung jllr. Deutschland die Nothwendigkeit, auf der einen -Seite Produkte an das Ausland k zu verkaufen, welche es auf emer anderen .Seite vom Auslande em führen muß. Man braucht nur an die ganz eigenthümliche Lage unserer Koh tenbenrke zu erinnern, um jene allae meine Thatsache zur Anschauung zu Drin 'CtNt fts s..... in ffN..fjs. b" mjt uuiyi ywuuw vup mjkuiU) land.io.NahrungSmitteln und Rohstof : seh neben 'einer überwiegenden Einsuhr gleichzeitig eine so bedeutende Aussuhr hat, ja daß selbst in Halhsabrikaten. sobald dieselben einigermaßen voluminöser Arl1ind,.s,ch in Deuschland Ausfuhr und Einfuhr in einem anderswo unerhörten Grade neben einander zeigen. '. , Ein,'Beispicl genüge für viele. Es betrug 187!) an lebendem Vieh den Werth in 1000 Mark berechnet: Ausfuhr. Einfuhr. 6,053 418 39.411 in Nordamerika in Rußland, . inOester.'Ungarn . in Deutschland in Frankreich 4 in England 61,503 40,810 60,000 107,001 17,840 118,0981 150,781 2,315 141,500 . unzloeiltiyail unterliegt ver Export von Fabrikaten vielmehr der Venach theiligung oder Vernichtung durch fremde Zölle, als der Export von Roh. Possen und Nahrungsmitteln. So lange clsojcin Staat, in -der Hauptsache die letzteren. Güter exportirt, um Fabrikate ' dafiH iy. kmportiren, wie dies mit den Vereinigten Staaten, Rußland und auch och mit Oesterreich-Ungarn der Fall ist, kanß jer die Errichtung oder Erhöh- . wijj von Zollschranken im Auslande mit weit größerem Gleichmuth sich gefallen Iassin. als'ein Staat, der, wie Deutsch .'landein umgekehrter Lage ist.. Es ist, v!e Professor Nasse schlagend nachweist. H " r r in einem größeren 'Zollgebiet von einiger yirthschaft'lcher Kultur viel leichter mög lich, . durch Einsuhrbeschränkungen die eigene Produktion von Fabrikaten bis aus daS Maß des eigenen Bedürfnisses zu'. steigern, als die. von Rohprodukten. England zum Beispiel könnte vielleicht durch Zölle irgend eine Branche unserer possveredelnden' Industrie, welche vom nglischen.Markte lebt, zur Uebersiedeluna über den Kanal zwingen, abernie-

Snduma wumne.

ma!Z kann es die Erzeugung von Weizen, Petroleum, Baumwolle aus Arne rika Herüberholen. Wer sich die Mühe nimmt, in unsere Ausfuhrstatistik hinein zu sehen, der kann darüber nicht zweifelhast sein, wg3 c5 für uns bedeuten muß. wenn England, die Niederlande, Belgien durch Zölle unseren Waaren ihren Markt abschnitten. England allein ist für uns ein so unent bchrliche? Kunde, daß es, wie gesagt, unseren Exporthandel zur Zeit fast ganz vernichten würde, wenn dort die in unseren Regierungs-Kreisen jetzt beliebten Schutzzollideen zur Herrschast gelangten. DaS ist aber die Blindheit der Jnteressenwirthschaft, an welche: wir jetzt lciden, und über welche Röscher ein schlichtes, aber um so derbes Verdammungsurtheil fällte, als er vor einem Jahre es aussprach, daß die deutsche Tarifönderung von 1879 ganz anders ausgefallen wäre, sobald die persönlich dabei interessirten NeichstagSabgeordneten sich der Abstimmung enthalten hätten." ' Wird das persönliche Interesse der Mitglieder der zur Zeit in Long Branch tagenden Tarifcommission sich in ähnli

cher Weise geltend machen ? Qui vivra, verra. Die Getreidevreise. In den Weuenpreisen hat sich ein Rückgang vollzogen, der selbst in diesem, an .Eorner"-Konspirationen und daraus hervorgehende schroffe Preisunterschiede gewöhnten Lande zu den Seltenheiten gehört. Rother Winterweizen No. 2 (die hier sowohl,wle an den europaischen Märkten maßgebende Sorte) notirte am 29. Juni 51.50 per Bushel. Daraus brach der .Corner- zusammen, und am 1. Juli war der Preis $1.36, der sich auch bis Mitte des vorigen Monats ziemlich behauptete, indem die Notsrungen zwischen $1.32 und $1.35 schwanken. Seitdem jedoch haben die Ernteberichte eine Art Panik hervorgerufen, so daß die Preise fast täglich fielen und am ekten Samstag zu $1.11 (V $1.12 fchlosien ein Rückgang von 21 Cents in zwei Wochen undwenn man denSchlußtag der Corner-Perlode mit m Betracht nehmen - will, von 38 bis 39 Cents in vier Wochen. Die Ursache dieser Panik ist die massenhafte Zufuhr von neuem und altem Weizen an die acht westlichen Hauptmärkte, welche, zusammen in den beiden letzten Wochen etwa 30 Prozent mehr als in derselben Zeit des Borjahres und 10 Prozent mehr als in 1879 empfangen haben, so daß die Zufuhren nur um 10 Prozent gegen 1880 zurückstehen. Man glaubt jedoch, daß letztere Differenz schon m dieser Woche sich ausgleichen wird. Die neueren Berichte über günstigere .Aussichten für die Erträge von Mais'haben die Wirkung.daß auch von dieser Frucht unerwartet große Menaen alter Waare an die Märkte gebracht werden, indeß sind die Lagervorräthe davon noch immer so schwach, daß die Preise nur wenig gewichen sind.' In Haser cristirt wieder em böser Corner und die Preise sind daher sehr hoch, werden aber wahrscheinlich schon in. den nächsten Tagen bedeutend sinken, da bereits neue Waare in Chicago eingetroffen ist. Die niedrigen Weizenpreise haben erfreulicherweise mehr. Leben in das Exportgeschäft gebracht und würden dies in noch stärkerem Maße thun, wenn nicht der Mangel an Schiffsräumen und folglich sehr hohe Frachtraten im Wege ständen. Während vor ein paar Mo naten die europäischen Dampfer wegen Mangels an Fracht längere- Zeit hindurch Getreide fast umsonst, mitunter sogar, um nicht Ballast laden zu müssen, ganz umsonst sür die Rückfahrt mitnahmen, ist die Fracht von New fyoxl nach Liverpool augenblicklich auf 6 Cents per Bushelgestiegen. Ein Skandal im Quirlnal. Italienische Blätter wissen von einem Skandal zu erzählen, der sich kürzlich am italienischen Hose zutrug. ES sand daselbst ein kleiner Empfang statt, und die Königin bildete gerade den Mittelpunkt einer größeren Damengruppe, während der König in einem anderen Theile des Saales einige ihm soeben überbrachte Depeschen überflog. Die Damen waren in'einer lebhaften Unterhaltung begriffen, als die Fürstin. Belgiojoso, eine Hosdame, sich plötzlich an den Herzog Ssorza-Cesarina mit der Frage wandte, wo in Rom die besten Marionetten zu finden seien. Obgleich etwas überrascht durch die eigenthümliche Frage, nannte der Herzog ein gewisses Theater. Aber die Fürstin erwiderte : Sie irren sich. mein lieber Herzog, die besten Mario netten findet man hier im Quirinal." Allgemeine Bestürzung; nur die Königin bewahrte ihre Ruhe und sagte : .Wenn die Fürstin Belgiojoso hier unter Ma rionetten zu leben glaubt, so hindert sie nichts, uns zu verlassen.- Die Fürstin erwiderte in großer Ausregung:. Se. Majestät der HochsellgeKönlg behandelte mich mit Auszeichnung, aber um jetzt mit geouyrenoer Achtung beyanoelt zu werden, muß man sein, wie jene" und sie nannte eine hochgestellte Dame, über die man sich in letzter Zeit allerlei zuae flüstert hatte. Der Kammerherr. Fürst Vicovaro, wandte sich an die Königin mit der Frage, ob er die Furstm aus fordern solle, sich zurückzuziehen, als diese ein Abzeichen, das sie als Hofdame trua. von ihrer Schulter riß und, es . auf den Tisch werfend, den Saal verließ,- die Königin, den König und die ganze Hofgesellschast durch ihr leidenschaftliches Benehmen in die größte Aufreauna versetzend. Gleich daraus verließ sie Rom, um vorlaung ihren Ausenthalt in Mai land zu neh-men. Umwälzung im Fleis6ig:schäft. Schon seit längerer Zeit werden bedeutende Quantitäten frischen Rind- und Hammelfleiches don Australien und Süd-Seeland aus. nach Großbritannien exportirt. Dieses Exportgeschäft . ha schon jetzt einen bedeutenden Umfang er reicht und ist noch lmmer im Wachsen

begriffen. Man wendet die geeignetsten Mittel an, um dieses Fleisch in dsm vorzüglichsten Zustande auf die englischen Märkte zu dringen, und scheut dadei weder Mühe, noch Kosten. ' Mit Hülse der geeignetsten Mittrl ist man jetzt im Stande, selbst auf Segelschiffen frisches Fleisch von Sidney nach Glasgow zu bcsörderrr. Angesichts dieser Thatsache wird jetzt die Frage aufgeworfen, ob es sich nicht lohnen würde, die Städte an unserer atlantischen Küste von Südamerika aus mit srischemFlcische zu versehen. Die Entfernung New Kork's von den südamerikanischen Hafen ist weniger als halb so groß, als die Entfernung Glasgov's von den australischen Häfen. Die großen, grasreichen Ebenen Südameri ka'S besitzen einen außerordentlichenReich-

thum an Rmdern, die jetzt nur ihrer Häute und ihres Fettes wegen getöMet werden, während man füe ihr Fleisch keine Verwendung hat. Es ist allerdings wahr, daß das Rindvieh Australien's und Neu-Seeland's das südamcrikanische in jeder Hinsicht, namentlich an Güte des Fleisches übertrifft, aber einigeJahre würden hinreichen, um die südamerika nische Race zu verbessern. Außerdem ist die Viehzucht in Südamerika weit billiger als in Australien und Neu-Sce-land, wo das Weideland einzelnen Pri vatpersonen gehört oder von der gierung gepachtet werden muß. m i m Fliegende Fifche. Re Die Passagiere des französischen Dam pfers Labrador", welcher kürzlich von Havre'aus in New Z)ork eintraf, genos sen einige Tage vorher, ehe sie auf den Neusundland-Bänken ankamen, ein sehr ungewöhnliches Schauspiel. Sie erblickten in unmittelbarer Nähe ihres Schisfes große Schaarcn fliegender Fische, welche sich vor dem Buge des Schiffes aus dem Wasser erhoben, eine Strecke weit flogen, wieder in das Wasser suchten und sich wieder aus demscl ben erhoben. So ging es abwechselnd eine Zeit lang fort, und das Interesse der Passa. giere und Seeleute wurde in einem um so höheren Grade erregt, 'als die Fische sehr beträchtlicheStrecken fliegend zurück legten. Wie fliegende Fische im nörd lichen Theile des Atlantischen Oceans überhaupt eine Seltenheit sind, so pflegen sich die sogenannten fliegcndenFische sonst nur aus dem Wasser zu erheben, um sie verfolgenden Raubsischen zu entgehen. Es ist jedoch nicht unwahrscheinlich, daß jene vcn dem französischen Dampser aus beobachteten Fische das Fahrzeug sür einen riesigen Raubfisch hielten, dem sie durch Emporschnellen aus dem Wasser zu entaeden suchten. Sklaverei in Brasilien. In Rcy Relasam in Brasilien wurde neulich ein interessanter Prozeß cntschie. den, durch welchen 105 Sklaven ihre Freiheit erhielten. Der Sachbestand war folgender : Vor etwa sechsunddreU g Jahren hatte die t. John d'El Rey Minencompagnie in London von emer anderen englischen Mmncompagnie die einstmals sehr reichhaltige Morro Belho.Goldmme aus vierzehn Jahre in Pacht genommen und damit 250 in der Mine.deschäftigte Sklaven übernommen, welche nach Ablauf der Pachtzeit in Freiheit gesetzt werden sollten, wie es ausdrücklich in dem Pachtcontrakte bestimmt worden war. Die Pächter kamen dieser Bestimmung jedoch nicht nach. sondern schlössen, da sie eingesehen hatten daß sie ohne' jene Sklaven den Betrieb der Mine würden einstellen müssen, einen neuen Vertrag mit Repräsentanten der alten Compagnie, welche in Wirklichkcit gar nicht mehr bestand. Nach diesem neuen Vertrag verpflichteten sie sich, der nicht mehr bestehenden Com pagrne für die Arbeitsleistung der Sklaven jährlich $7500 Pf. St. zu bezahlen und. von Zeit zu Zeit solche Sklaven, die. sich besonders aut aufführten (soll wohl heißen : die unbrauchbar wurden) freizugeben. Zwanzig Jahre lang nahm die Sache ungestört ihren Fortaang, bis ' ft. T mm m m. W . es ourcy einen entlasjenen 'ngejiculen der. Compagnie bekannt wurde, daß der ursprüngliche Pachtcontrakt eine Claufel enthalten habe, nach welcher die 25o Sklaven nach Verlaus von vierzehn Jahrey in Freiheit gefetzt werden sollten. Die Compagnie hatte ane Menge frein de, namentlich weil sie sich das.Votum ihrer zahlreichen brasilianischen Angc stellten wiederholt zu Nutzen zu machen gewußt halte. Es wurde also im Ramen der noch überlebenden 105 Sklaven eip Prozeß anhängig gemacht. Seitens der Kläger wurde daraus hingewiesen, daß die Sklaven vierzehn Jahre nach Abschluß des ursprünglichen Pachtcon tralteS hätten in Freiheit gesetzt werden müssen, und daß sie, da dleS nicht ge fchehenfei, zu Löhnen im Gcfammtbc trage von $100.000 berechtigt seien. Und in diesem Sinne hat' neulich auch das Gericht entschieden, so daß die Com pagnie nicht nur die Sklaven wird frei zulassen, sondern ihnen auch die rückstän digen Löhne in dem genannten Betrage wird zu bezahlen haben. Uebrlgcns be schäftigt dieselbe noch eine Anzahl Kulis, deren Lage nicht bester ist, als die der bisher beschäftigten Sklaven- war. Vor zwei Jahren importirte sie deren hundert ... ni . . c ... . : im . von neunion aus uno IM vorigen wo nat hundertundzwanzig, von welchen übrigens b.ei ihrer Ankunft nur noch 100 arbeitsfähig waren, denn acht waren aus der Reife von Vmberi gestorben,- und zwölf mußten in das Hospital gebracht . , . r weroen. . Der norwegische Oerfassutlgölan pf ' Der Conflikt, in welchem sich König Oscar mit dem Storthing oder vielmehr mit dem'ganzen norwegischen Volke be findet,' zieht die allgemeine Ausmerksam. teit in einem um so höheren Grade au sichlri8 er sich semer Krisis zu nähern scheint .' Die Londoner - St.. James Ganite" theilt darüber Folgendes mit Im Gegensatze zu Dänemark, wo auch s?it Jahren em Verassungslamps ge-

führt wird, unb wö König yruan iiuH genug ist, sich persönlich als König nicht einzumischen, sondern Die Sache seinen Ministern zu überlassen, tritt in Not wegen König Oscar stets mit seinem königlichen Ich" hervor und hat dieser Tage im Storthing wieder eine Thronrede verlefcn lassen, welche in jedem Lande, das keine despotische Verfassung hat, höchst seltsam klingen r.iuß. denn ihre ganze Haltung gleicht dem "lioc volo, sie jubeo" (dies will ich, und so befehle ich") der römischen Imperatoren in einer wirklich anstößigen Weise. Und auch bei den biederen Norwegern hat diese Thronrede so großen Anstoß und einen solchen Unwillen erregt, daß man öffentlich von einer Wassenerhebung gegen die Vereinigung mit Schweden und der Proklamation der Repubblik spricht. Und falls es auch nicht so weit kommen sollte, so hat die monarchischeGesinnung in Norwegen doch einen schweren Stoß erhalten, und die Populärität der Dynastie und des Königs selbst hat sehr verloren. Schon zum zweiten Male hat der Storthing sich geweigert, dem Kronprinz? in Folge seiner Vermäh lung eine Erhöhung seiner Appanage in bewilligen, und niemand in, Norwegen würde sich darüber wundern, wenn diese legislative Körperschaft zum Schutze der Volksrechte gegen despotische Willkür von den äußersten ihr zu Gebote stehenden Mitteln Gebrauch machte.

Bluthunde für Irland. In Irland will man jetzt, wie es einstmals die Spanier den Indianern und die südlichenPlantagenbesitzer fluchtigen Sklaven gegenüber thaten, BlutHunde bei der Verfolgung flüchtiger Verbrecher in Anwendung bringen. Das Dubliner Freeman's Journal" schreibt über diese Angelegenheit Folgendes : Von glaubwürdiger Seite kommt uns die Nachricht zu, daß aus Anrathen eines nicht unbekannten höheren Regierungsbeamtcn eine Anzahl Bluthunde nach Irland gebracht, werden soll, um mit Hülse derselben - an Mordthaten bctheiligte flüchtige Verbrecher zu verfolgen. Es würde ade? eine Schande für England, sür die liberale Partei und für Herrn Gladstsne fein, wenn man heutigen Tages in Irland solche Mittel in Anwendung bringen würde, welche von Sklavenaussehern und Menschcnjagern angewandt wurden. Es würde ein schändliches Zugestandniß der Grausameil und Barbarei früherer Zeiten gegenüber sein. Wir hoffen ernstlich, daß von einer solchen Maßregel, welche den Namen der acaenwärtiaen Reaicruna nicht iur in den Augen der jetzigen, sondern auch vieler folgender Generationen mit Schmach bedecken würde, gänzlich abgesehen und die Lage Irland's nicht noch zehnmal schlimmer gemacht werde, als sie letzt schon ist, indem man von Mitteln Gebrauch macht, mit welchen verglichen das ausgeprägteste Spionirsystem und des ärgste Denunciantenwescn als etwas völlig Legitimes und sehr Moralisches angesehen werden müssen." Eine waSere That. In vorigcrWoche ließ in Saucelito bei San Francisco, Cal., eine Dame ihr ungefähr zwei Jahre altes Kind an der Werste allem, wahrend sie ich aus eines der dort liegenden Fahrzeuge begab, um einigen Fischern beim Angeln zuzufehen. Das Kind ging an den Rand der Werfte und gleich daraus hörte man cm Plat schern, welches von dem Falle des Kindes l's Wasser herrührte und laute Rufe er schallen. Die entsetzte Mutter schrie um Hülfe. Ein junger Mann, 'welcher- auf dem Fahrzeuge - mit Angeln beschäftigt war, lief, ohne sich einen Moment zu besinnen, quer über das Fahrzeug, ent ledigte sich schnell seines Rockes und sprang in's Waner. Das Kino war be reits zweiMal gesunken, als er es erfaßte, und mit ihm nach dem nächsten Pfeiler schwamm, wo er sich anklammerte, bis man eme citcr verunlerlics;, uno ein anderer junger Mann ihm behülflich war, das Kmd nach oben zu bringen. Vom Jnlande. Die Toronto Mail" k ü ndiat an. daß in der Dominion sich eine Freischaar bilde, welche dem britischen Mutterlande in seinem Kampfe egen Arabi Bey zu Hülse kommen wolle. Ja, möglich ist's wohl, aber wahrschemlich nicht," wie ein altes Schnadahüpserl sagt. In Newark, N. I., hat ein Conserenz zwischen der Central Organi sation der Gewerkschaften und den KnlahtS os Labor" stattgefunden, ver welcher gemeinschaftliches Borgehen m alle.-. Arbeiterfragen beschlossen wurde. Eine größere Parodie auf locale Selbstverwaltung, als sie Long Island City darbietet, dürste sich schwer finden lafsen. Die meisten dortigen Be amten werden der aronten Vergehen ve zichtiat und einige derselben befinden sich sogar nur gegen Bürgschaft auf freiem Fuße, einen großen Geist aber genirt so etwas nicht. Der offenkundige Skandal liegt in dem ewigen Schachern, welches zwischen den Polizeibehördern und den Pool"-Verkäufern stattfindet. Dasselbe muß eine schwere Ausgabe für die Spielhalter involvircn, die jetzige Häu fiakeit der Rennen sichert ihnen aber auch entsprechend hohe Einnahmen. Leider verschweigen di Philadelphia Zeitungen den Namen des Lumpen von Arzt, der vorige Woche in das Haus emer armen rau gerufen wurde und an dieser die Symptome einer Vergiftung vorfand. Die Frau gestand ihm aus Befragen, oan i aus Lebensüberdruß Pariserrün genommen habe und der Arzt erklärte, daß er ein' Gegenmittel verschreiben könne, daß aber das Recept $2 koste. Die Frau hatte kein Geld und der Menschenfreund liche Arzt verließ kaltblütig ihre Woh nung. lrn tubennacyoar der krau meldete deren Krankheit einem Polizisten

und dieser veranlaßte ihre Ueberführung nach dein Hospital. Hierüber vergingen ungefähr zwei stunden, und als der Hospilalarzt dU entsprechenden Mittel anwandte, war eö zu spät, so daß die Frau starb. Der Detective Von Gerichten brachte Ende voriger Woche auf dem Damvfcr Spain" zwei Gefangene nach New iork.die derselbe in QucenS-

town vcrbafiet hatte, um sie dem ihm er theilten Befehle gemäß behufs ihrerPro, zcssirung, eventuell Bestrafung hierher zu befördern. Der eine ist Jacob Weil, der angeklagt ist, durch Fälschung der Unterschrift seiner ehemaligcnPrinzipale, Wirths Bros. & Owcn eine Bank um den Wechselbetrag von $3.000 betrogen zu yaven. Ver Ändere war zur Zelt einer Verhastung erster Osficicr. auf dem Dampfer Jmperial" von San Francisco und ist angeklagt, als erster Ossi cier aus dem Schisse Gatherer" während dessen Fahrt von Baltimore nach Wil mington, Cal., im September vor. I. den dritten SteuermannDriscoll lebens gefährlich verwundet zu haben. Wie die Hitze wirkt! Zwei angeschirrte, zahme Krokodile zogen dieer Tage einen Wagen durch die Stral;en Atianla's, meiver ein eorglaer Blatt. Warum nicht gleich zwei See chlangen ? es klingt doch glaubmurdiger. - . - B altimore hat gegenwärig einen Gast aus Reichelshelm m Hksendarmstadt. Namens Philipp Göttmann, über welchen der altimorer Corresp." schreibt : Herr Göttmann ist ein stattlicher Mann, aber er hat beide Augen verloren, und zwar m der chlacht von Gettyöburg, wo ihm eine Kugel das Augenlicht raubte. Er empfing m .dem furchtbaren Kampfe auf dem Gettysdurger Fnedhofe, unp fast im selbenAugen' blicke, nicht weniger als fünf Schüsse und lag lange Stunden aüf dem Schlachtfelde, ehe ihm Hülfezu Theil wurde. Er war Sergeant m der 5. Compagnie des 74. New Norker Freiwilligen-Regi. mentes. Es ist seinem Gattin, die seit öeiluna seiner WunBen liebevoll alle seine Schritte g:leitet hat, und sie hat ihn auch nach Baltimore begleitet. Göttmann war vor Ausbruch des Krieges zu Pittsbura wohnhaft, zählte aber viele Bekannte m Baltimore und lag, vo Annapolis dahin gebracht, langeMonat? rm Baltimore? JaruiS-Hospltale" dar nieder. Damen widmeten dem deS Au genlichtes, beraubten Manne .besondere Ausmerlfamlelr uno oracylen auq em kleines Kapital zusammen, von dem er regelmäßig Zinsen bezieht.. Göttmann hält Baltimore im besten Andenken und bethätigt seineDankbarkeit jetzt in seinem Verkehre mit semen alten Freunden. Er tritt am 20. August die Rückreise nach Deutschland an." Eine erschütternde Scene spielte sich am Sonntag in und vor der Wohnung des Italieners Jppollto m New Bork ab. Dort brach Feuer auö. und als die Feuerwehr m das Zimmer drang, fand sie den ganzen Fußboden mit alten halbverbrannten Lumpen, Pa vier uno Vtroy bedeckt. Als man eme nähere Untersuchung anstellte, um der Ursache des Brandes aus die Spur zu kommen, entdeckte man zwl Knaben. Sie hatten hmtcr emer im Zimmer ste henden Holzkiste vor dem Feuer und Rauch Schutz gesucht. Dort kauerten sie regungslos aus dem Fußboden. ; Sa boleto, das ältere .der Kinder, war todt, Luigi lebte noch, war' aber bewußtlos. i ' . ' c ' .'. ": A)ie ötorper oer oeoauernsweriyen m der waren mit schrecklichen Brandwunden bedeckt, die Haare waren versengt und die Kleider verkohlt. Die Leiche Saboleto's wurde in'SStationshauö gebracht, während eine Ambulanz daS andereKind rasch in's Hospital brachte, wo es sich jedoch herausstellte, daß an eine Wie derherstellung Luigi's nicht zu denken war. Sein Tod trat in wenigen Mi nuten ein. DaS Feuer war bereits gelöscht und dieKinder waren weggeschafft, als die Mutter ahnungslos die. Straß' hinaufkam, um nach. Hause zu gehen. Als sie. die Dampsspritzen in der Nahe ihrer Wohnung stehen sah,' und dann schließlich die verkohlten Fensterrahmen an ihrem Zimmer erblickte ahnte' sie Schlimmes. . Sie beschleunigte ihre Schritte, beständig die Namen .ihrer Kinder rufend, als ihre Nachbarin ihr schonend mittheilte, was geschehen war. Die Frau stieß einen markdurchdringenden Schrei aus, lief in ein Nebenhaus in die Wohnung einer Bekannten,, wo sie sich die Kleider vom Leibe, riß und mit den Fingernägeln tiefe Furchen in's Geficht schnitt, bis sie, von Blut überströmt. ohnmächtig zusammensank. Die unglückliche Mutter wurde wenige Minuten später in derselben 'Ambulanz in'S ChamberS Str. Hospital gebracht, in welcher kurz zuvor ihr' sterbende Kind gelegen. Sie befindet sich nach Aussage der Aerzte in höchst, kritischem Zustande, Die Farm erövittwe, Kätherine Albert, die älteste Frau im Staate Ohio, starb . Ende vor. MtS. in Coshocton County, O., im 110.' Jahre. Die Aeckereiner. noch vor drei Jahren in blühendem Zustande besindlichen Farm in. Jndiäna' sind "jetzt von Unkraut überwuchert und 'ihre Gebäudc gehen dem Verfalle entgegen, dloS weil sich weder einKäufernöch einPächter dafür findet, da der Geist deS 'Herstorbenen Besitzers in ihr umgeht. Vielen Lesern wird hierbei die Geschichte unseres Fritz Hecker einfallen, : der vor Jahren den auf einer Farm im südwest lichen .Illinois umgehenden Geist sehr handgreiflich vertrieb. inen Dollar, . um einen Zahn mit Ga auszuziehen. ' Qiinen Dollar und fwSrtS für Soldfüllung. Ich Dollar sür tn Ober odr Untergkblp Rubber, defte Ouall:t. .'. ' Alle Arbeit garanttrt.in J)x. Sutßerrand's Dental Aoomz, (Nachfolger von Atlgore,) .4 IV. Illinois Str.

Vom uSlsnde.

De ä l t e st 0T O ein d t : Welt ist in Agio Georg, der ftaupifiaU von Nemca, entdeckt worden. Dort hat man unlängst beim Umgraben eines Weinberges" ein alles Fas; mit Silberund Kupfermünzen gefunden. Das Fan enthielt außerdem noch eine Qnan tilät Flüssigkeit, welche nach chemischer Untersuchung als alter Wein constatirt wurde. Da das Fay w?h! schon 2000 Jahre in der Erde vergraben lag, so dürste dieser Wein als der älteste aettcr'. der je ausbemabrt worden ist. Unter den grlcchllchen ?lrchäologcn ist hierüber Streit entstanden, welch, r Gattung von Antiquitäten sie dkscn Iiöchst merkwür digen Fund anreihen sollen. Eine a m ü s a n t c G e s ch i ch t e wird aus Pctereburg mitgetheilt : Bckanntllch wurde das ungeheure ischlos; (das Winterpalais), welches vor dem Attentat im F.'br. 1880 nahe an 5000 Einwohner zählte, nach demselben mrhr und mehr von seinen Bewohnern aeräumt, so daß die Zahl derselben hlt r.nt noch einige hundert beträgt. Doch begnügte man sich nicht damit, die un bequemen Bewohner zu entfernen, man wollte sich auch der unnöthigen alten Möbel der aus den Böden herumlagern den alten Gemälde u. s. w. entledigen und verkaufte den gesammten Schund" an einen Trödler, frob. ibn für die Summe von 2000 Rubeln losgeworden zu sein. Bald aber stellte es sich herauS,,daß der Trödler Derjenige war. der das beste Geschäft gemacht, denn unter den verachteten Bildern befanden sich Gemälde alter italienischer Meister, von denen Jener schon einige sür den Preis you je 10.000 Rubel und d 'rübcr verkaust hat. Der Trödler soll sich sofort zu. etwa.gcn ferneren Einkäufen im Palüis bereit erklärt haben; in der Palm? Verwaltung herrscht jedoch keine geringe Bestürzung. Eine .interessante- Studentendemonstration an der Prager Universität verzeichnen die .Rar. Listy". Bekarntlich ist jüngst vom österreichischen Unterrichtsministerium ein Erlas; an den Prager akademischen Senat gelangt, worin bestimmt, wird, daß an der künstigen cechischen Universität in einemGegenstande .die Staatsprüfung in der deutschen .Sprache abgelegt werden müsse, damit die Kezniniß der deutschen Sprache sichergestellt werde". ' . Als nun dieser Tage Pros. Bras in seine ausschließlich von czechischen Studenten be suchten Vorlesungen kam, singen die anniesenden czechischenHochschüler in gleich, mäßigem Takt zu dekliniren an: Der des -dem den die der der die das des dem das Hallelujah ! Prosessor Bras lachte und begann seine Vorlesung. Von einer d r o l l i g e n Namensänderung berichtet der Rh. (.": Der Elisabeth Sanft zu Weinähr ist nämlich die Genehmigung ertheilt worden, an Stelle des von ihr geführten Familiennamens .Sonst" den Namen Sturm" anzunehmen. Lamm blut in denAdern. Eine interessante Operation wurde die ser Tage.im GarnisoNshospital der Uellörstraße zu Budapest vom Regimentsarzt Dr. Tyroch vollzogen : Die Transfusion, von Lammblut in die Blutgefäße cinc3; durch Skorbut ungemein herab gekommenen und an allgemeiner Atrophie. leidenden Soldaten. Der Soldat würbe von -dem ordinirenden Arzte zu Beginn der vergangenen Woche ausaegeben, worauf sich Dr. Tyroch zu der Transfusion entschloß. Die Halöschlagder eines gesunden Lammes und die Hauptschlagader am Arme des Patienten wurden geösfnet und mittelst eines eigenen Apparates das Blut auö dem Thierkörpcr in den menschlichen Körper tranöfundirt. Der in Folge des AderlaffeS ohnmächtig gewordene Soldat erlangte, als das warme, frische Blut seinen Körper durchströmte, das Bewußtsein wieder und sein früher leichenhastes Antlitz zeigte eine scheinbar gesunde Röthe. Das Befinden des Patienten ist seith'r .den Umständen angemessen. Er ißt mit Appetit, schläst gut; abnorm ist nur seine Körpertemperatur, welche mitunter zu 39 bis 40 Grad steigt. Auf Grund des Sozialistengesetzes wurden seit dem Erlaß dieses Gesetzes bis Ultimo 1880 in Berlin 12 Vereine, resp. Mitgliedschaften auswärtiger Vereine verboten, in 3 Fällen Versammlungen ausgelöst, 149 in Berlin, verbreitete Druckschriften verboten und 21 Personen die Besugniß zur ös fentlichen Verbreitung von Dluckjchristcn entzogen. Anzeigen wegen ZuwiderHandlungen gegen das Sozialistengesetz sind von der politischen Polizei an die Staatsanwaltschaft abgegeben worden (von 1878 bis Ultimo 1860) 16, woraus jedoch nur 67 Verurthcilungen erfolgt sind. Der Ausenthalt in Berlin und Umgegend ist bis Ultimo 1880 ausGrund des Sozialistengesetzes im Ganzen 122 Personen verboten worden, von denen 12 Personen die Rückkehr Erlaubniß wieder erhalten haben. Der Sensemann. Ein Vorfall, , wie ihn grauenerregender die Phautasie nicht ersinnen kann, wird aus Träödorf in Nlederösterreich gemeldet. Abends kehrte ein , Schnitter, mit der Sense auf der Schulter, vom Felde heim. AuS einem Gebüsch fuhr keifend ein Hund aus ihn los, worüber derTag. löhner so erzürnte, daß er mit der Sense in die Richtung des Gebüsches schlug. Plötz ich vernahm er Aechzen u. Schmerzensgeschrei, und der. Mann war nicht wenig erschrocken,, als er, das Gebüsch durchsuchend daselbst ein etwa jähriges Kind gewahrte,, das .mit einem abgeschlagenen und mit einem , verletzten Fuß blutend dalag. Das Kind hatte auö Furcht vor einer angedrohten Slrase sich nicht nach Hause- getraut und war, im Gehegevertteckt, eingeschlafen, während daS 'Hundchen bei ihm wachte. DaS arme Kind ist vier Tage später in Folgt ter erlittenen; Verletzungen, gestorben. Der unfreiwillige Todtschläger hat sich sofort dem Gerichte selbst gestellt.