Indiana Tribüne, Volume 4, Number 409, Indianapolis, Marion County, 1 August 1882 — Page 2

CV Gtfß ben, indem sie diestlben gegen die ZerIlMttNll NVMlö.Wzung Mäuse und Ratten schüe&!! DW'vierbeiniaen Wächter wur

Fkigllkye- UNS S0NÄlagSSUSgav5. , - Oi?ce: tt2S. Dclawarc Vd. lEirreä 2 sccoiul-cLasä matter ftt the jt'öatoffioc at Indianapolis, Imi'uuiA.) Jflbonncncnts-teisc : . Tägliche Ausgabe 12 CtZ. per Woche. EorntagSauSgabe 5tS. perZlummer. VeW-zusammen 1 pcr SSoche. Daz Taqblatt scheint jeden Nachmit. tag am 24 Uhr. Die Conniaasausgabe erscheint deS Morgens. ' Tribun Publishing Company. Indianapolis, Ind., 1. August 1832. Der Angris? af Alexandrls. Catutcln (tameron, Commandeur des bri:..vyen Flaggenschisfs Jnvincible", liefert einen ausführlichen Bericht über die 'Episode. Wir entnehmen dem Berichte folgende Episoden : Diel Aegypter im Fort Mex erwider ten unser Feuer lebhast; aber obwohl wir''mehrere Male getroffen wurden, drang keines der Geschosse durch unsere Batterien oder Wasserzone. Wo der Panzerschutz sehlte, sandten die Geschosse einen Hagel, von Splittern durch das Schiff. Gegen 9 Uhr hatte unser Feuer sämmtliche Kanonen im Fort Mex zum Schweigen gebracht, mit Ausnahme von vier. Zwei derselben waren schwere ge zogene Geschütze. Diese vier Kanonen gaben uns viel zu schassen. Sie waren alle unter Deckung und die Kanoniere thaten ihre Schuldigkeit. Folglich wurde dem .Temeraire- signalisirt, den drei vorher engagirten Schiffen zn Hilfe zu kommen. , Es war schwierig, die genaue Oertlichkeit der Geschütze zu ermitteln, da sie nur undeutlich und gelegentlich durch den Rauch gesehen wurden, aber gegen 101 Uhr hielten nur drei ihr Feuer aufrecht. Diese Kanonen konzentrirten ihr Feuer aus den Jnvincible" und müssen von einigen der besten Kanoniere bedient worden sein, denn ste trafen uns jedes Mal. oft ganz an der Wasferzone. Ehe ste zum Schweigen gebracht wurden, htten wir sechs Verwundete. Einem Manne ward durch ein Nundgeschoß ein Fuß weggerissen, ' und die anderen wur den durch Splitter verwundet. Gegen 11 Uhr war das Fort ein Trümmerhaufen und dessen Kanonen waren verstummt. Dem Monarchwurde stgnalistrt, . sich dem Gestade zu nähexn und das Fort gründlich zu zertrümmern. Eine Stunde vorher hatte das zwei Meilen entfernt liegende Fort Marabout ein Feuer aus die mit Fort Mex engagirten Schiffe eröffnet. Die Schüsse pelenZalle weit vom Ziele weg, und 'vir -nahmen keine Notiz von dem Angriffe aber Lord Charles Beresford, der Befehlshaber des Kanonenbootes .Condor, griff das Fort mit seiner Hei nen Besatzung muthig an. Das Kano nenboot .Beacon- schloß sich ihm an, und schließlich wurde das Feuer von den muthlgen 'kleinen Kanonenbooten zum Schweigen gebracht. Inzwischen waren jfie Schiffe der übrigen Abtheilungen des Geschwaders stetig mit den Forts Pha n5, Naffeltin und Ada cngagirt, wäh nd der ".Jnstezible- mit seinem Feuer dem Sultans Süperb" und der Alezandra Beistand leistete. Die ägyptischen Batterien antworteten stetig und rasch, und das Brüllen ihrer Kano nun war säst anhaltend, während das Sausen der schweren Geschosse durch die Lust dem Geräusche entfernten Donners glich. Die ägyptischen Osstziere gingen ihren''' Mannschaften mit glänzendem Beispie.lt voran. Ost sprangen ste auf dje. Brustwehren, um die Wirkung ihres geuerö zu prüfen. ZU Louisiana'ex Lotterie. Zraischen dem General Postmeister towe und der Mehrzahl der Luisiana'er ongreßdelegaten, namentlich dem Ne präsentanten Robertson, herrschen zur Zeit Meinungsverschiedenheiten betreffs der Gesetzmäßigkeit der Louisiana'er Lot-terie-Cömpagnie und derenBerechtigung, yöstsckchen durch Vermittlung der Bundespost zu versenden und in Empfang zu nehmen. General - Popmeister Howe hat auf eine, Anfrage Repräsentant Ro öertson.'S.von Louisiäna in einem aus sührlichen. Schreiben erwidert, daß an der Gesetzmäßigkeit jener Lotterie-Com-pagnieIind an . ihrem Rechte, sich der BundeShost'zu bedienen, nicht zu zweiseln sei. Zur Begründung dieser Behauptung citirt er den Erlaß der Legislatur LöüIstänö?Flnd den Volksbeschluß jenes StaateS,wlchurch eine die Legalität der Lotterie-Eumpagnie bethätigende Clau sel.in die Constitution aufgenommen und de? Cvmpagnii gestattet wird, in dersel den WM,:wie srüher, ihre Geschäste zu betreiben. ( TÜie schon gesagt, sind Repräsentant Robertson und die Mehrzahl der Loui siana'er Delegaten anderer Ansicht, als der General-Postmeister. Wie sie aber ihre Ansicht durchsetzen wollen, ist nicht recht sichtlich, es sei denn, daß sie, falls ftcl überhaupt möglich ist, ein Gesetz durchsetzen, durch welches jene LotterieCompagnie von der Benutzung der Bun deSpost ausgeschlossen wird. Es ist übrigenS wohl kaum nöthig, zu bemerken, daß Robertson und Consorten durch die VekSÄpfung jener Lotterie ihre politische Existenz aus's Spiel, setzen und schon deßhalb die Achtung aller Gutgesinnten verdienen. . 8 ttafeen im Bundeödienste. Unter den Vierfüßlern inOnkel Sam's Dknlten befindet sich auch eine größere Unzahl Katzen. Dieselben sind nämlich in vem GeneralPostamte zu Washing tön sowie in den Postämtern in Ne Bork nnd Philadelphia und anderen Großstädten zu finden, wo sie über die Sicherheit der Postsachen zu wachen ha

. 6iCTff ifn New Yorker Postamte an. AQfctt; und wurden alljährlich $80 bis fiotf für sie bewilligt, welche den Katzen

ln Gestalt von frlnsq und anderen Nah rungsmitteln zu Gute kommen. Die Dienste, welche die Katzen leisten, werden von allen Seiten nach Gebühr anerkannt und gewürdigt. Auch in dem General-Pastamte zu Washington ve finden sich gegen hundert Katzen, welche sich dort gleichfalls sehr nützlich machen. Im Ganzen werden für die in den Postämtern der verschiedenen gröszcrenStädte dieses Landes befindlichen Katzen alljährlich etwa 1,000 bezahlt. Zuletzt wurden diese Kammerjägerin Philadelphia in Dienst gestellt, nach, dem eine Vcrwilligung von $30 bis $10 für sie gemacht worden war. Behufs Lieferung des erforderlichen Futters für diese Thiere ist cm Eontrakt abgcschlosscn worden. Der Contraltor hat sur eine genügende Ernährung der Katzen zu sorgen und sich ihrer m besonders dringlichen Fällen, mit alle Sorgsalt anzunehmen. Die Pariser Gasexplosion. DaL Kabel hat bereits über die furchtdare Gaserplofion, welche am 13. Juli ,n Paris stattfand, kurz berichtet. Jetzt liegen nähere Nachrichten darüber vor. Danoch fällt die Schuld an derExplosion allein der Nachlässigkeit eines Beamten zur Last. Die Kölnische Zeitung-vom 14 Juli berichtet darüber : .Der schreck, liche Unglücksfall, der sich gestern Mor gen im 4. Arrondiffement in Paris er eignete, hat die Gemeindeverwaltung be stimmt, die ihr sür das Fest der Einweihung des Hotel d: Ville" (Rathhaus) zur Verfügung gestellten Gelder sür die unglücklichen Opser zu verwenden. Der Besitzer des Cäse desEntrepreneurö-, wo die Hauptexplosion stattgesunden, war schon des Morgens gegen G Uhr zum Polizeiposten gegangen, um ihm anzu kündigen, daß ein unerträglicher Gasge ruch in seinem Case herrsche. Er ver langte, daß der Beamte komme, der die Arbeiten an der Rue Louis Philippe zu überwachen hat. denn die Gefahr sei sehr groß. Die Polizei meinte aber, sie könnte nichts th un, da der Beamte erst um 8 Ulfc auf sein Bureau komme. ES geschah infolge dcffen nichts. Gegen 8 Uhr fand eine erste Explosion bei einem Coiffeur in der Nue du Pont Louis Phi lipp statt. Man achtete aber nicht dar auf, als plötzlich gegen 9 Uhr ein don nerähnliches Getöse fast ganz Paris in Schrecken und Angst versetzte. Man glaubte alliemein, die Communarden hätten das neue Stadthaus in die Lust gesprengt. Es war aber die Gasexplosion in dem Cafe des Entrepreneurs". Die ganze Vorderseite des Gebäudes stürzte ein und ihre Trümmer .schlugen Alle nieder, die grade in diesem Augen blicke vorübergingen. , Die Erschütterung war so groß, daß mehrere Nachbarhäuser in ihren Grund festen erschüttert wurden und wahrschein lich abgetragen werden müssen. Alle Fenster in der Umgegend wurden zer schmettert und die Bürgermeisterei des 4. Arrondissements, welche dem Case ge genüberliegt, bedeutend beschädigt. Die Zahl der Verunglückten beträgt bis jetzt 12 Todte und 50 Verwundete, unter letzteren 18 Feuerwehrmänner und Po lizeibeamten. Neuer Kulturkampf? Während man in Berlin darüber streitet, ob Fürst Bismarck wirklich ge sonnen sei, eine Coalition Bennigsen Zedlitz also eine nationallideralcon servative herzustellen, hat Herr v. Schlözer, der preußische Gesandte bei dem Vatican, vor Antritt seines Urlau bes eine Unterredung mit dem Papste gehabt, in welcher er sich namens seiner Regierung über die zweideutige Haltung der Curie beschwerte. Leo XIII. beschwichtigte den Beschwerdeführer, allein damit ist der Berliner Regierung wenig gedient. ES sind sehr concrete Dinge, um die eö sich handelt: Anzeigepflicht und Verzicht der Herren Melchers und Ledochowskl aus ihre Bischofssitze m Köln, resp. Posen. Ist die Curie nicht dahin zu bringen, daß sie sich diesen bei hur ftnrhpninnfn fiint. ist kann es viel . leicht doch zu einer neuen Schwenkung www mm l!!" I w der heutigen preupfcyen ir(yenpoltttt kommen. Die ultramontane Berliner Germa ma" macht sich aus dieselbe schon jetzt ge faßt und sormulirt bereits die Zkriegs erklärung der Ultramontanen, welche lautet: Die Regierung, die in den Ideen der Staatsomnipotenz verstrickt oder in der Scheu, falsche Schritte zu thun, in ihrer Kirchenpolitik von Neuem die Freude der kirchenferndlichenLiberalen zu sein sich anschickt, die Regierung, welche die fanatischesten Kirchenseinde zu den gemäßigten" Parteien rechnet und auf diese Rücksicht zu nehmen erklärt, eine solche Regierung ist auf dem besten Wege, das eben wieder aufglimmende Vertrauen von mehr als neun Millionen Seelen wieder auSzulösZzen und diese dadurch zu zwingen, eine Befferung der Zustände nur von dem Grade zu crwar ten, wie sie der Regierung unbequem zu sein vermögen. SlilS dem Leben Skobelesss theilt ein Pariser Berichterstatter der Köln. Ztg." eine ihm von Skobeleff selbst erzählte Geschichte mit, die sür die Art des berühmten Generals, mit seinen Leuten zu verkehren, und nebenbei auch '.militärisch recht bezeichnend ist. Wir sprachen vom Feldzucs gegen Geok Tepe, und ich sagte dabei dem General, daß man auch in der deutschen Armee allmä lig aushöre, ihn als bloßen Haudegen zu betrachten, seit er sich als Sieger von Geok Tepe auch ein strategisches Denk mal gesetzt habe. Skobelesf antwortete hieraus : Als Sieger von Geok Tepe ?

Wissen Sie, wer eigentlich der Sieger

von Geok Tepe ist ? Ich will cs Ihnen erzäblen. Als ich Geo: cpe eingeschlössen und mit chukengraden umgc den hatte, ging es mir schlecht, und ich bekam furchtbare Keile. Die Tckinzcn machten Macnausfälle und stürzten stch, die blanke Waffe in der Hand,auf meine Schützengräben, sprangen trotz allerVer luste auf die Brustwehr derselben und metzelten dann, böhcr stehend, meine Leute in den Grüben nieder. Ich wußte gar nicht, wie ich mich ac gen diese heldenhaften Angriffe wehren sollte, als ich. Nachts durch di: Schü tzengräben reitend, ein Gespräch zlveicr Soldaten belauschte. Der eine, ein kleiner Kerl, sagte : Was ist der General doch dumm, daß er uns immer bei Nacht in die Schützengräben stellt ! dann springen die Tckinzen aus die Brustwehr und schlagen uns von oben todt. Wenn der General uns zehn Schritt hinter die Graben stellte, so muntcn die Tck,n;en von den Brustwehren in die Gräben hineinspringen, nnd dann könnten wir sie in den Gräben zusammenschießen." Als ich das hörte, ging mir ein ungeheures Licht auf. Ich gab sofort entsprechen den Befehl, und am anderen Morgen lagen 2000 Tekinzenleichen in meinen Grüben. Die Tekwzen aber waren dadurch so entmuthigt, dan ich nun leichtes Spul hatte. Jetzt Mitten Sie, wer der eigentliche Sieger von Geok Tepe ist. Am anderen Tage gab ich ihm das Ge orgskreuz." Eine Gefahr für Schwimmer. Gerade die allerbesten Schwimmer sollten immer daran denken, daß sie in einir Benebuna der Gefahr, zu ertrinken, mehr ausgesetzt sind, als Ansängcr in der Schwimmkunst. ' Gegen den Krampf hilft bekanntlich auch die größte Virtuosität imSchwimmcn nichts. Herr Latrobe, der Bruder des Mayors von Baltimore,. badete neulich mit meh reren Freunden ; er galt für den besten Schwimmer in der Stadt und hatte namcntlich eine ganz ungewöhnlicheFcrtig kcit, unter dem Wasser große Strecken schwimmend zurückzulegen. Er cntschwand den Blicken seiner Freunde, die iämmtlick ebenfalls aute Schwimmer sind, und, während diese erwarteten, ihn an irgend einer entfernten Stelle wieder auftauchen u sehen, kam seine Leiche an dem Platze zum Vorschein, wo Latrobe, diesmal nicht vorsätzlich, sondern von Krämpsen ersaßt, untergesunken war. Jahrzehnte hindurch kann der Kramps emem Schwimmer fern bleiben uno oann besällt er ihn doch. ' Z an tat) Die Stadt, in welcher sich die letzten Gräuel des Krieges in Aegyptcn abspiel ten, in den einzelnen Scenen scheußlicher noch als das Massacre in Alcrandria, ist die Hauptstadt der Provinz Gorbeeyeh im Delta des Nil. Sie liegt 31 Meilen nördlich von Cairo an der Bahn zwischen dieser Stadt und Alexandria, und ist der Einwohnerzahl nach die dritt größte Stadt Aegyptens. Die Aevölkerung wird aus 00.000 bis 100.000 Seelen geschätzt. Während der militä rischen Operationen, die möglicherweise in Aegyplen stattfinden werden, wird die Stadt einen der strategisch wichtigsten Punkte bilden und der Sammelplatz bei fanatischen Anhänger Aradi's sein. Dort findet seit Jahrhunderten in jedem drit ten Jahre der Zusammenstrom der ortho doxesten Muselmänner statt, und während des Festes des Heiligen, Scyyid Ahmad El-Bedawec, kommen ost bis zu einer halben Million Pilacr dort ,usammen, so daß Tantah als Wallfahrtsort nur von Mccca übertroffen wird. Da erwähnte Fest zeichnet sich durch Aus bruche der größten ohheit aus, die von dtti Derwischen, sovie durch den unmö ßigen Genun des Araki, eines aus Reis gebrannten berauschenden Getränkes, in gleicher Welse zu den wildesten Excessen gesteigert wird. Abendländer verlassen zur Zeit dieser Feste musclmännischer Camp - Meetings m größten Eile Tantah oder verbergen sich vorsichtig in ihren Wohnungen. In den Lagerplätzen haben verschiedenartige verheerende Seu,chen ihre Brutplätzc, die sich von da aus über das Land verbreiten und wieder holt schon auch nach Europa cingcdrun gen sind. Schisssgeschiitie. Es ist nicht unwahrscheinlick, daß bei den, bei der Beschießung der FortS von Alexandria gemachten Ersahrungen die nestgen Schlffsgcschutze von achtzig Ton nen bedeutend an Renommee verloren haben. Dieselben sollen weniger wirk sam gewesen sein, als die kleineren Ge schütze. Jene Riesengeschüke lassen sich weniger leicht bedienen und langsamer abfeuern; kurz, sie sind zu schwerfällig, und außerdem sind ihre Geschosse zu kostjplelig. Man ist der Ansicht, dak, da man hauptsächlich in der Form der Geschütz?, sowie in der Vervollkommnung des Lauscs, der Kammer der Projektile und der Wirksamkeit des Pulvers bedeutende Fortschritte gemacht hat, die Wirkung der Geschütze von sünfunddreißig Tonnen mit denjenigen dcr.Ge schütze von achtzig Tonnen auf gleichen Fuß gebracht werden kann. Die Er setzung der Riesengeschütze durch kleinere. wurde auch die Drehthurme der. Pan zerschisfe überflüssig machen und die ccntralen Schiffsbatterien wieder einführen. Durch die Thürme wird die Zahl der Geschütze auf den größten Schiffen aus vier beschanlt, und gerade weil die Ge schütze in solch' geringer Anzahl vorhan den sind, hielt man die größten für die zweckmäßigsten. ES unterliegt aber kaum einem Zweifel mehr, dan Kriegs schiffe, mit kleineren Geschützen ausge rüstet, mehr zu leisten vermögen, als solche, welche Riesengeschütze an Bord haben, und man will bei Alcxandna be merkt haben, daß die Wirkung der Ge schaffe der kleineren Geschütze eine grö ßere war, als diejenige der aus den großen Geschützen abgefeuerten.

Tcwfik's 55ezfcrNg,!ng. Die Franks. ZtI." nimmt sich folgendermaßen des vielverleumdcten Kbediven an: Tcwsil'S Schisal' flößt befondere Tbcilnahme ein, nachdem sich her ausgestellt hat, daß sein häufiges Schwanken wenige? eine Folge seiner eigenen Schwäche, als das Resultat der kopflosen Politik der Westmächtc gcwe sen ist, welche ihm zu heroischen Schritten riethen, ohne ihm die Mittel zu die ten, im richtigen Augenblicke energisch auftreten zu !?nncn. Ucbcrall, wo der Khedive mit der unbotmäßigen Soldatcska zusammenstieß, bewies er pcrsönli chen Mv.th und in seiner ganzen öffcnt lichcnThätigkei! zeigte er einen varlamcn tarischcn Takt, der für das Nilland Viel lcich! verfrüht und gegenüber dem revoltirenken Militär nicht recht am Platze war, dc? aber dem Vizckönig jedenfalls Ehre macht Jcht, wo die Hcrrjchast dcrMili tärpartci in die Brüche geht, wird der schwergeprüfte Tcwfik cA ein Haupt ausgangsp:ln!t der Neucrganlsation Aegyptens zu betrachten sein. An ihn und an hie Häupter der von der Solda teska losgelösten Nationalvartci wird diese Organisation anzuknüpfen haben. Die Mächte, England voran, haben Gründe genug, dem Khediven das nicht entgelten zu lassen, was nicht er verschuldet hat und was gewiß nicht eingetreten wäre, wenn er neben dem Willen, Gutes zu thun, auch die Macht dazu be sessen hätt?." Wunderbare Nettung.

Wie ein Vater, der Farmer Belange ,n Canada, seine beiden todtgeglaubten sUnder im Walde fand, lassen wir ihn selbst erzählen : Am Sonntage hatte mein ziemlich sechsjähriges Mädchen mit ihrem o Jahre alten Brüderchen das Haus verlassen, um im Walde Erdbeeren zu sammeln. Als sie bis gegen Abend nicht zurück waren, gingen mein Weib und ich suchen ; wir fanden die Kinder nicht. Mit dem frühesten Morgen lief ich zu den Nachbarn und wir durchsuchten aus das Sorgfältigste den Wald. Wir thaten dies auch am Dienstage, ohne Erfolg. Am Mittwoch früh begann ich mit den Nachbarn die Suche aus's Neue ; mein Weib war vor Schmerz und Anstrengung beim Suchen krank qeworden. Gegen Mittag fand ich mich an einer Stelle im Walde, an der ich nur mit der größten Anstrengung durch das Unterholz dringen konnte. Ich hatte alle Hoffnung, die 5Nndcr lebendig zu finden, aufgegeben, aber ihre Leichen wollte ich haben. Da drang es wie das lttfe Weinen eines Kindes an mein Ohr. Hörst Du nichts r ncf ich meinem Nachbar Bertrand, der vielleicht hundert Schritte von mir suchte. Nein," lautete die Antwort es giebt so titlt Stimmen im Walde, die Kinder können nicht mehr am Leben sein." Wieder und wieder glaubte ich das Weinen zu hören. und da endlich sagte eine ganz schwache Stimme: Keine Beeren, Wasser, ich bin so durstig." Mir vergingen die Ge danken, die Aeste des Gebüsches krachten, das Blut lies mir von Gesicht und Hän den, ich drang durch und sah aus einer kleinen Lichtung meine Kinder vor mir. Der Knabe lag mit dem Köpfchen auf einemSteme, sein Gesicht war bleich und durchsichtig; mein Töchterchen kniete ne ben ihm und hielt ihm eine Erdbeere an den Mund. Auch sie war so blaß, aber sie konnte ausstehen, als sie mich sah, rief Papa", streckte mir die Aermchen entgegen, und ich sank zwischen meinen Kin dern zu Boden. Wir hatten Waffer undWein bei uns; Ht Kinder hatten die ganzeZeit hindurch nur von Erdbeeren gelebt. Wie wir die Kinder auf die Arme nahmen, durch den Wald zur Mutter brachten, schwebt mir nur noch vor, wie im Traume. Nur dessen erinnere ich mich, daß mein Töch terchen, schon wieder lächelnd, unterwegs zu mir sagte : Siehe nur, Papa, wie schmutzig mein hübsches Sonntagskleid geworden ist 1 vom Jtllauvk. Das Städtchen Helena in Montana erfreut sich in Folge der raschen Fortschritte, welche der Bau der nördlichen Pscisicbahn macht, eines sel tenen Aufschwungs. Der Acre Land in seiner Umgebung, der vor vier Wochen noch sür $W feil war. ist jetzt nicht für N00 verkäuflich. Drei neue Banken wurden in letzter Zeit dort gegründet. Der Ort hat in der That gegründete Aussicht, mit Vollendung der Bahn ein Gefchästscentrum zu werden; er ist 1,505 Meilen von Chicago, 1,300 M. von San Francisco und 800 M. von Portland entfernt. Ein schönes Alter. Die neueste Nummer des Natchitoches Bindicator" enthält folgendes : In hiesiger Stadt wohnt eine hochgeachtete Dame, die gestern ihren hundertsten Geburtstag feierte. Frau Sarah Pincus wurde am 21. Juli 1782 in Bromberg, Preußen, geboren und lebt seit den letzten fünfundzwanzig Jahren in den Ver. Staaten. Frau Pincus ist in bester Gesundheit, erfreut sich eines vortreffli chen Appetits und unaeschwächter Gei stcskräfte. Sie unterhalt sich lebhaft und intelligent ubcrorfallc, die sich vor drei Viertel Jahrhunderten ereignet ha ben. Es befindet sich in dieser Scction des Landes keine andere weiße Person, die fich eines so hohen Alters erfreut, wie diese Dame. Mary Good, eine sehr hüb sche und gut erzogene Jrländerin von 18 Jahren, langte dieser Tage in Castle Garden an und wurde hier von einem Herrn Murphy empfangen, der sich ihr als weitläufiger Verwandter vorstellte. der von ihrer m Albany lebenden Tante den Austrag habe, dasür zu sorgen, daß fie glücklich bei der Tante ankomme. Mary fuhr mit dem neuen Vetter in dessen Wohnung und wurde hier von mchrkren jungen Damen, cbensalls weitläufigen Verwandten, sehr freundlich empfangen. Aber Mary fiel es auf, daß die Zimmer so elegant waren und.

da kamen ihr die Warnungen ihrer guten, aber armen Mutter in Irland ins Gedächtniß, daß ein junges Mädchen in dem Sündenpfuhle New -))srk nicht vorsichtig genug sein köniu. Sie floh wie ein gehetztes Reh aus dem Hause, kam mit Hülse eines Polizisten wieder nach Castie Garden und gleich nach ihr tras auch Herr Murphy dort wieder ein. Das Mißverständniß kläric fich schnell

aus und Mary lehrte, freilich nicht wenig beschämt, in die Wohnung ihrer höchst respektablen Verwandten zurück. Als Ende voriger Woche ein Satg. weicher die Uederreste einer Frau Bridget Raven in New Zjork enthielt, aus der katdolischen St. PeterSZkirche daselbst nach dem in der Straße halten den Leichenwagen gebracht werden sollte, stürzte sich eine Frau, die durch ihre Länge, ungewöhnlich kräftigen Körper formen, ihr wild um den Kops flattern des Haar und den verstörten Ausdruck der Verzweiflung in dem bleichen Ge sichte ausfallend erschien, aus den Sarg, riß die Träger am .lkops'Ende zur Seite und schrie mit weithin gellender Stimme: gebt mir meinen Mann, Ihr habt kein Recht, mir die Leicbe meines Mannes zu stehlen.- Dabei suchte sie den übrigen Trägern den Sarg zu entreißen und tonnte schließlich von vier Polizisten mit Aufbietung aller Kräfte überwältigt und gebunden werden. Sie wurde zunächst nach einer Polizeistation gebracht und hier als die kürzlich verwittwete Sarah Maloney recognoscirt. DerDampferS.L. Mastic", welcher dieser Tage von Sitka, Alaska, in New Bork landete, brachte die Nach richt, daß an ersterem Platze jene eigen thümliche Krankheit, von der schon srü' her berichtet wurde, und die eine Combi nation von Scharlachsieber und Masern zu sein scheint, noch immer , unter den Ruffen und Creolen wüthet und daß an Aerzten u. Arzneien vollständiger Man gel herrscht. ' D ie B eileg ung eines Ehren Handels im ritterlichen- Süden bezeichnet einen Fortschritt , in der Richtung wahrhafter Civilisation. In .Atlanta, Ga., waren die Herren Lamas, Redac teur des Tel. and Meff." und Howell, Redacteur derConstitution", in ein Pi stolenduell verwickelt; ihren Secundan ten gelang es aber, die Angelegenheit vor ein aus drei angesehenen Bürgern bestehendes Schiedsgericht zu bringen und dieses hat eine sür beide Theile gleich ehrenhafte Beilegung der Sache vermittelt. Die betreffenden Schriftstücke wurden dieser Tage in beiden ge nannten Zeitungen publicirt. Ueber die Haftbarkeit und Verantwortlichkeit der bekannten Ge schäste, welche die AuSkunstsertheilung über die Creditverhältnisse berufsmäßig betreiben rnercantile agencies hat das Ver. Staaten Kreisgericht soeben eine interessante Entscheidung ge fällt. Das Gericht stellt folgenden Grundsatz auf : Hat ein solches Bureau auf Veranlaffung eines Abonnenten eine Auskunst ertheilt, wie sie dieselbe nach den von ihr gewissenhast angestellten Recherchen für thatsächlich richtig halten mußte, stellt sich später trotzdem die Un richtigkeit der ertheilten Auskunst heraus und macht die Firma, welche die Mit theilung betraf, aus Grund dieser Un richtigkeit Schadenansprüche geltend, so ist das Bureau, auch die Nachweisung des Schadens vorausgesetzt, sür solchen nicht hastbar. Anders verhält es fich dagegen mit solchen Auskünsten, welche die merkantile agencie ihren Abonnenten ohne vorausgegangene specielle Anfrage ertheilt, sowie mit denjenigen, welche sie allen ihren Kunden in ihren allgemeinen Berichten notisicirt. Müh rend die ersterwähnten Mittheilungen als confidentielle zu betrachten sind, ist dies' bei den letzterwähnten nicht derFall, und für Schäden, die durch Unrichtig keit der letzteren veranlaßt wurden, ist das Bureau verantwortlich. Der Werth des Kautschucks, welcher jährlich in den Ver. Staaten im portirt wird, beträgt ungefähr 15 Mil lionen Dollars. Eine Meile Eisenbahn er fordert 352 Schienen von 30Fuß Länge, 5250 Pfund Nägel, 5650 PsundPlatten und 1ö50 Pfund Bolzen. Der Gesammtreichthum der Ver. Staaten ist nicht so groß als der jenige Englands "oder Frankreichs, aber die Zunahme desselben ist in den Ver. Staaten die' rascheste der Welt. Fol gendes ist die jährliche Zunahme: In den Ver. Staaten 5725,000,000; in Frankreich .375,000.000; in Großbri tannien $32 5,000,000 ;' in Deutschland $200,000,000." Der Wohlstand in den Ver. Staaten nimmt jeden Tag um $2,000,000 zu. Herr George P. Marsh, der amerikanische Gesandte in Italien, wel cher dieser Tage in seinem 81. Lebens jähre gestorben ist, hat seinen Gesandt schastsposten 21 Jahre hindurch in mu sterhaster Weise verwaltet; derselbe hinterläßt auch als Sprachgelehrter und Naturforscher einen hochgeachteten Na men.. Seine Gattin, die U7.ter dem Rom de Plume Miß Caroline Crane" deut sche Gedichte In'ö Englische' übersetzt und herausgegeben hat, überlebt ihn. Der ästhetische! O L c a r erklärt Frl. Alsatia' Allen in Mont gomery, Ala., sür die schönste Dame in den Ver. Staaten. Wenn der moderne Paris unter unseren hiesigen , Damen Umschau gehalten hätte, würde sein Ur lheil selbstverständlich anders lauten. inen Wollar, um einen Zahn mit Gas auszuziehen. inen Tollar und afwtt sarKoldfüllung. Äcb Dollars für ein Oder odr Untergebch Rubber, beste Qualität.' Alle Arbeit garanttrt in . Dr. Sutyerrand's Dental Von (Nachfolger von ilgore.) 4.0 IS. Illinois Str.

ZU0M tuulande. Ein geadelter Bettler. In der spanischen Provinz Navarra. erzähl! ein spanisches Blatt. cristiN eine Ge dirgsschlucht, Jgurcarada benannt, die ihrer ungeheuren Tiesc wegen allgemein bekannt ist und in der schon viele Ver zweifelte ihren Tod gesucht und gcfunden haben. Vor einigen Tagen stürbe

siÄ nun ein von seinem Geliebten ver lacneS Mädchen in diejc Schlucht, blieb aber beim Abstürze an einem Gesträuch hängen, von dem cS sich nicht mehr los machen konnte. Das Jammergeschrei der Unglücklichen lockte mehrere Bor übergehende an den Rand der Schlucht, aber keiner derselben vermochte ihr H:lfe zu bringen. Endlich kam ein Bettler des Weges, der sich erbot, das Mädchen auS der Tiefe heraufzuholen. Es wurde nun ein Flaschcnzug herbeigeholt un) am Saume der Schlucht aufgestellt. mittelst dessen dann der Bettler, dem mn einen Strick um den Leib gebunden hatte, in die Ti'sc hinabgelassen ward. Der Strick erwic sich jedoch als zu kurz, und so mußte man nun umeinen neuen schicken, der aber erst nach sieben Stunden eintraf. Während dieser Zeit blieb der Bettler in der Tiefe schwebend. Endlich war der Strick da, und bald da rauf befanden sich auch Bettler und Mädchen in Sicherheit. Der Retter er dielt dann für seine kühne That einen Orden, der ihm zugleich auch den Titel, aber keinesfalls die Mittel eines Ritters einbrachte. Der geadelte Bagabund muß daher nach wie vor sein Brod in den Städten NavarraS erbetteln. Man weiß nicht, wa man mehr bewundern soll, die einsame Schlucht, an welcher die Leute zujammenlausen; den Flaschenzug. den man sofort in Anwendung drachle; den Bettler, der sieben Elunden an einem Stricke hing, oder den Orden, der ihm zu Theil ward. DieBlindenunterrichts Anstalten und die Stenographie. Ein Experiment von eminentester Tragweite sür den Unterricht an Blindenunter richts Anstalten ist, nach langwierigen Versuchen, 5)errn Dr. Arendjs, dem Er sinder des nach ihm benannten steno graphischen Systems, geglückt. Bekannt lich hat man vor drei Jahren sich end gültig sür die durchgehende Einführung der sog. Punklirschrist an sämmtliche Blindenschulen Deutschland's entschieden und kann auch im Ganzen mit den Resultaten, die dieses System gezeigt, zusrieden sein. Ein großer Uedctstand lag darin, daß bei Anwendung dieses Cchristsyflcms zu viel Zeit in Anspruch genommen wird und auch das Lesen viele Schwierigkeiten bietet. Der Gedanke, die Stenographie aus die Blindenschu len zu übertragen, ist, namentlich in den Kreisen der Blindenlehrer, schon seit ge raumer Zeit erwogen worden, ohne daß es.biLlang'gelungen wäre, diese Idee zu realisiren. Bor etwa nem Jahre wagte' Herr Dr. Arendts den ersten Versuch und begann, einem 13jährigen, blindgeborcnen Knaben in der Stenographie Unterricht zu ertheilen. In einer in Berlin abgehaltenen Sitzung legte die ser Zögling überraschende Proben der erlangten Fertigkeit ab. Herr Dr. Arendts diktiere ihm einen politischen Artikel auS einer Tageszeitung, eine Beschreibung Griechenland's :c, alles selbst sür den geübten sehenden Steno ?!?aphcn schwierige Stücke und ließ ihn odann daö Geschriebene selbst vorlesen. Der Knabe vermochte ebenso schnell zu stenographiren, wie ein geübter Schrei der in der historischen Schrist zu schrei ben vermag und las daö Niedergeschrie bene vollständig fließend, indem er mit den Fingern sich die Größe der einzelnen Schristzeichen vergegenwärtigte. Die Schrift ist eine' durchaus korrekte und gefällige und nimmt wie durch einen Vergleich constatirt wurde kaum dendritten Theil der Zeit in Anspruch, die bei Benutzung der Punklirschrist denö thigt wird. Der Ausweis über die in Irland wählend des Monats Juni verübten Agrarverbrechen bict't folgendes Bild: Im Ganzen geschahen 283 Verbrechen, darunter waren 5 Morde, 8 Mordversuche, 18 Brandstiftungen, 21 Fälle von Viehvcrstümmclung u. s. w. Gleichzeitig ist ein amtlicher Ausweis über die PächtcrExmissionen erschienen. Die Ausweisungen nehmen in erschre ckcnder Weise zu. Während die Zahl derselben in den sünf Jahren von 1873 bis 1878 nur 2,515 betrugen, sind sie im Jahre 1k80 aus 1.000 und im Jahre 1881 aus 3 200 gestiegen ; in den ersten sechs Monaten dieses Jahres sind bereits 2.990 vorgekommen. Der Conflict des Fürsten Bismarck mit den Handelskammern ist daö Tagesthema in Berlin. In seiner Eigenschaft als Handelsministcr hat Bis marck die Görlitzer Handelskammer ihrer Funktionen enthoben. Diese Handels kammer hatte vorher erklärt, sie werde ihren Jahresbericht einer Censur des Ministers nicht unterwerfen, und wenn der Letzlere ihre Auflösung in Aussicht nehme, so würde, da das Gesetz über die Handelskammern eine Auflösung nicht vorsieht, eine Aenderung dieses Gesetzes nothwendig werden. Fürst Bismarck ist anderer Meinung ; er sistirt die Hanhelskammern, wenn sie sreihändlerifch sind, und damit übt er allerdings einen schweren Eingriff in die Selbstverwal tung. Die Bemühungen der französischen Politiker, ihre Nation vanchesähig- zu machen, haben sich neuer' dingS auch auf die Schuljugend erstreckt, der man schon frühzeitig militärische Disziplin und Militärische Geschicklich, keit einzuimpfen trachtet. Zu diesem Zwecke sind Schulbataillone errichtet worden, deren Organisation soeben fest gesetzt worden ist. Zunächst sind es die Real und Mittelschulen, an denen diese Neuerung ins Leben gerufen werden wird. Jede Lehranstalt dieser Art, die 200 bis 600 Zöglinge im Alter von mindestens zwölf Jahren zählt, kann ein solches Schulbataillon auf Grund einer Ermächtigung des Präfekten ins Leben rufen. Jedes Bataillon muß aus vier