Indiana Tribüne, Volume 4, Number 405, Indianapolis, Marion County, 28 July 1882 — Page 2
Z Maus HrZöi'ttle. Fi Vi$t und Sonvtagsansgaöe. ßf ?cr: tt2S. Dclawarc Str.
IEp w. ;is second-claM matter at the '!;üce at Indianapolis ltulianA.) Adonncmen!SPrcise: Tag Es VeU t Ausgabe 12 GW. dcr Woche. .agSauZgabe. b KtS. perNummer. rafamnuu: . . .' 15 Kt,. per Woche. ß Das Tagblatt erscheint jeden Nachmtt. tag m 214 Uhr. Die ConniagSaulgab, ttsch b Ißtßtni. ?ribii29 Publishing Company. Jnd.mäpoUs, Ind., 28. Juli 1882. XU ErvsöiaftSstcuer ? ie preußische Negierung beabsichtigt, eine neue Erbschastösteuer einzusühren. Verdankt auch dieses Gesetz zunächst der Nothloendigkeit seme Entstehung, dem Staate gzönere Einnahmequellen zu ver schaffen)'. so lSßtslch doch nicht verkennen, daß gerade die Wahl dieser Steuer den socialistischen Zug trägt, der sich sowohl in der deutschen, als in der preußischen Politik des Innern schon mehrfach aus gesprochen hat. Wir erinnern an die Arbeiterunterstützungskassen, die für den Fall in .Aufsicht gestellt waren, daß das Tabakswonopöl : zum Gesetze geworden väre. Wir halten eine Erbschaftssteuer nicht nur für eine der vernünftigstenArten der Steuer-Erhebung,- sondern glauben auch, daß vermittels derselben auf lange Zeit hinaus den berechtigten Forderun gen desjenigen -Theils des Volkes abge holsen werden' kann, der Grund genug hat, eine Verbesserung seiner Lage zu verlangen. Eine einträgliche Erbschastssteuer muß dem Staate die Mittel an die yand geben, alle anderen Steuern zu ermäßig? und gewisse Vortheile zum Gemeingute Aller zu machen; vom Staate ausreichend subsidiirte Unfall versicherungs KrankenunterstützungS-, AlterSversorgungs und ähnliche Kassen sind nur einzelne der auf diese Weise in's Leben zu rufenden Anstalten und Vorkehrungcn. . ; Die Erbschaftssteuer gestattet eine gleichmäßige .Vertheilung des Steuerdrucks auf das Volksvernögen und stellt, der Vermehrung des Volkswohlstandes entsprechend, dem wachsenden Staatsbedarfe wachsende Einnahmen zur Verfügung. Sieist ohne Mühe zu erheben und wird.da derjenige, welcher empfängt, auch zu geben im Stande ist, leicht getragen. ? 'Außerdem ist die Erbschaftssteuer Defraudationen weniger als jede andere 'Steuer ausgesetzt und umfaßt namentlich. auch das bewegliche Vermö gen, welcheS 'sich bekanntlich jeder ande ren Besteuerung sehr gern und mit dielem Erfolge entzieht. In allenStaaten, in denen Erbschaftssteuern schon jetzt er hoben werben, treffen solche lediglich die den eitenverwandten oder solchen Per sonen zufallenden Erbschaften, welche zu dem Erblasser in keinem Verwandtschaftlichen Verhältnisse stehen. Die an Descendenten und Afcendenten, Ehegatten und an milde Stiftungen fallenden Erd schasten und Vermächtnisse sind von der Steuer eximirt. : Die Höherer letzteren richtet sich bei den Collateralen nach dem Grade, der. Verwandtschast. Daß der Heimsall eines hinterlassenen Vermögens an Descendenten, Ascendenten und Ehegalten von der Steuer befreit ist, ist zwar in dem naturrechtlichen Verhälti. sje der Familien-Zusammengehörigkeit begründet, aber doch dürste es sich mehr empfehlen, alles durch den Erbgang seine Besitzer wechselnde 'Vermögen der Steuer zu unterwerfen und nur die letztere mit Rücksicht auf das nähere oder entferntere Verhältniß zu dem Erblasser verschieden zu normten. Ebenso sind Schenkungen auf den Todesfall und solche Rechtsgeschäfte den Erbschaften resp. Vermächtnltten gleich zu beurty len, bei denen derjenige, der sich eines Vermögensobjects entäußert, sich den Mmbrauch und die DlsposiUon aus Le benözeit vorbehalten hat; andern Falls würde die Erbschaftssteuer in colossalem Umfange umgangen werden. Deij zur Zeit der preußischen Regie rung vorliegende Entwurf setzt außer einer Stempelsteuer von Testamenten die Erbschastssteuer wie folgt fest : Bei den Kindern des Erblassers, von 100 Mark beginnend, je nach der Größe der Erbschaft bis 2 Procent, bei Ehegatten nift Geschwistern 2 4. Procent, bei entfernteren Verwandten 68 Procent und bei nicht verwandten Erben oder Legataren 810 Procent. Der Ertrag der Steuer wird aus jährlich hundert Millionen Mark veranschlagt. In Preußen und in -dein übrigen Deutschland ist die Erbschaftssteuer aus die Seitenverwandten und Fremden mit Progression sür die entfernteren VerwandtschaftSgrade beschränkt, in Oestreich sind von Decendenten und Acendenten 1 Procent, von Geschwistern und Geschwisterkindern 4 Procent, von entsernteren - Verwandten und Fremden 8 Procent zu entrichten. In Frankreich stuft sich die Steuer zwischen 1 und 8 Precent ab, in Italien beträgt das Maximum 10 Prozent und in England sind von dem beweglichen Vermögen von 1,5 bis 2 Procent und zwar in der Weise zu entrichten, daß der Prozentsatz mit der Größe der Erbschasten abnimmt; unbewegliches Vermögen ist dort von einem Werthe von 1,000 an mit 1 bis 10 Prozent belastet. Qln amerleanlsches (3 tf freut an Italien. In Richmond Eounty, Staten Js land, wurde dieser Tage eine UebertragungSurkunde unterzeichnet, nach welcher daSHauS, welches Garibaldi während seines dortigen Aufenthaltes bewohnte, vgn seinem bisherigen Eigenthümer dem
italienischen Volke zum Geschenke ge. 1 v . ' v i
tnnf m rh nS auS I nr ,in int Minuten von Cliston Landing entfernt. f?s ist .Zn ir-hrin, atnnsT n8 ffifwtti, de. Hat aus der Vorder, und 5interseite c i. -, .. I Äeranoas uns tu von einem yoizernen toiaici umgcoen, oas einen Blumenbeete und Lauben enthaltenden Garten einschließt. Der bisherige Eigenthümer des Hau . , V-n -! et1 ses, Fred. Bachmann, sprach sich über die Verschenkung des Hauses an das italienische Volk folgendermaßen aus: Ich bm fett zehn Jahren Eigenthümer des Hauses gewesen. Seit Garibaldi'3 1 - V. ' . I 3-ni niitrh- A tntfh-rhnlt tonn tnl t. ncrn angegangen, welche das Hausju kaufen nun chten und mir Summen SnHMfr siten hi seinen tnirfllrfif n v vv """x" i 1 1 . " ' I Werth weit überfliegen. Was HauS befindet sich nsch in demselben Zustande, in welchem Garldaldl es bewohnt hat, und ich hielt eS daher für passender, anstatt dasselbe zu verkaufen, es dem ita- .. . " . ' - lienischen Äotte zum beschenk zu ltta An oh.prtn tnrfmprf- b,. sindet sich ein kleines Zimmer, in a'elsinrifinsht in nrhrUtn hrsrnt- i:nN HtH, r -.. ... riD " in welchem seitdem Alles o geblltden Ist, ie es damals . " ' Ter falsÄe Prophet". Allah ist groß, und Mohamed ist sein Prophet," heißt es bei den gläubi aen Bekennern des Islam, aber jetzt wird im südlichen Aegypten, im Sudan und in Nubien der Ruf laut: Allah ist groß, und El Mehdi ist sein letzter Propyei. vs 3 i eine eigeniyumiilyr v . , rr tn , i..! t : x. I Ertckemuna. wie dtt er sal chePropyet" den Fanatismus der Bewobner des Su dan und Rubien'S wach rust, wie er das rnj - - - W I Mischvolk des Sudan, m dessen Adern i . rn 1 l v . cr . V . - tr- . I oas -oiui oer jizu, ver uruzcnru, s ä i & . . t t. I der surren und der Aeaypler Nlenr, an seme ffabne m sesseln und zum ttampse zu begeistern weiß. Bekanntlich hat er schon eine ägyptische Armee, die ihm entgegentrat, vernichtet, und es ist keine andere vorhanden, die ihn aus dem Marsche nach Kairo aushalten könnte, denn Arabl Bey wird ichn als Bundesgenossen mit oftenen Armen aufnehmen. El Mehdi ist bereits vom Sudan IM
Nubien vorgedrungen, bis nach dem obe- alle mei eren Entdeckungen von Rihiliren Negypten und steht nicht weit südlich sten mittheile. Der Kaiserin suchte
von dem alten hundertthongen yeven, wo, wie die alten Geschichtschreiber melden, der Nil überbrückt war und süns Millionen ,n dem Tempel Bulak's anbeteten. Ohne große Muhe hat der mia mc Provyer" oen Vuoan mu ltincr e r t. . fi . : . m v v !. f.! I Bevölkerung von dreißig Millionen erobert, ienes entlegene Gebiet, welches vci iAtrt st nt.Atihi.n'A t i4irt tl I Vlll jllllliyilll ii(HtVl(U 9 uui i Kovsttibrecken verursackt bat. Was kann ich thun ? pflegte der .verflogeneIsmail Pascha zu sagen, wenn er von Gesetzwidrigkeiten, die dort verübt wurden, hörte. .Was kann ich thun? Der Sudan läßt sich mittels der besten Be kaum in .w.m'Mntt :.:i.- v m i ttt.... erreichen, und jeder General - Gouver neur, den ich dorthin entsende, usurpirt gleich nach seiner Ankunst die Praroga tive eines Königs und macht sich voll ständla unabhängig. Und das war auch hinsichtlich der Mehrzahl der in w f,rtMftrtM Ms ß,.
r6ÄrÄjst b elÄtn" . v.L o. n er-.- r .... ca., Jk rci Abnahme ocr Schuld mögen hier als
Utt XJÜUf VSll VUlllUC ÜUt(l UHU ViUi. Gordon ausgenommen. Außerdem wa ren die dort wohnendem Araber in den letzten fünfzehn Jahren wiederholt nahe daran, sich gegen die ägyptische Herr schaft zu erheben, da ihnen die Corrup tion derselben nur zu wohl bekannt war. Das war namentlich während derStatt Halterschaft Muntarz Pascha'S der Fall, welcher sranzSsischer'Bildung leicht übertüncht, sich öffentlich einen Schuler Voltaire's nannte und den Scheiks geaenüber, welche gegen seinen Abfall vom Islam protestirten, erklärte : .Ich werde Euch mit Eurer Religion erschießen. Aber es dauerte nicht lange, und Mun m r r . - r m t rwi :arz uzaiqa wuroe emes iqonen coraens auf seinem üppigen Lager als Leiche gesunden. Derartige Vorfälle sind in Sudan durchaus keine Seltenheit und trugen nur dazu bei, den Fanatismus der dor tigen Bevölkerung zu stärken. Daher m da El 7. ,,. .1.,,. ist es auch Mehdin Z"rä ä S ' 7:: rn Sr: in insnZr-n h.n ffilrn.n Qrn tu UVWUUM UVtllUlU V4VUIM 0" v.. ...., V.. ,,. V' s O" erklären wagte. Die Araber, welche die imUfotn hrn nfn T?iT itnh hrnWntfn SgSSd schaaren sich um ihn, ebenso die Stämme aus Kordufan und Darfur, m den Was fen geübte Neger, welche - den Truppen Aegypten's weit überlegen sind. fanatischen 'Scha Der falsche Prophet" steht mit seinen Meilen nördlich von Kartum und tauuk m?.,s. mm r.k. nem Mr chlnäch dem le eren O , fnnnB.ih.n ,,NK,N m .V w.SV . X. Weg g.k . w7rdln7 Bei dem nöidlich. NknKatarak, n.lan, N,K'N ihm!,. sende von Schiffen, darunter eine Anzahl Dampfboote, zur Verfügung und au a i"T wt wWVt. Vlllli VtlUfc kUUliVtl. vit Vfc Flotte nachfolgen erden. Die Bjröl. .,,,,, (n,7w.n's l.s,. n ka n rttrrtprn in lllront Ifrtm I hi r7 d. gy He?Ichch' bei reien, qn eit dem Tode Jdrahim Pascha's, welcher aus seinen N.lsahrten die Uferbeaohner zum Ziele zu nehmen ' 7. . y y. pflegte, um die Tragweite feinst li von Europäern geschenkten Büchsen an hnen zu erproben. . Bon der Grenze Nubien'z US nach Kairo ist die Gegend 1 I v iiformiS irih.nr nf . ; zunehmen, daß die der Massen entwöhn ten Fellahs sich dem .salfchenPropheten vu vu anschließen werden. Der gehetzte Czar. n .u.tx. v i (n(crxi'0.iiVH AciJtuy un ou in uj5 o"h vom 12. Juli melden Folgende : Die Vorsicht ist in Peterhof verzebnsacht worden und sür den Kaiser wie sür dentzof. , i - i nn - f- v siaai eroruaeno. ic Ävaqen weroen oft unverrnuthet abgelöst, die Schiffe aus der Pelershoser Rhede in mancher Nacht
n? aiarmm uno ourq,uq)r I . (,.(,nk(t m - v. r .: 4i
J0 UCl eil will ucyuuyici, VjUUh irni Wladimir sei mit dem Kaiser gespannt. lerner o3ß oer eioe ein myrn u .u .0 desurtheil zugesendet erhalten habe. Mit, ht iPr Xnin Ir.ini' nnn.liinnt s r WaS die KrönungZfragc. anbelangt, so soll der Ezar dem Drängen der jaren, die Krönungsseicr zu beschlcunigen, nachzugeben geneigt sein. Es soll demgemäß erwogen werden, ob- nicht in der Petersburger Kasan-Kathedral: oder in der Pcterhofer Schloßkirche Alles zur Krönung im Geheimen vorberettet und diese sodann zu Aller Ueber Mun? pVÖlä) Böor3nomiai werben U M cPv m. m fC .. X fUil.4l..3 - lumic. mv uiittuu vyimmuiiuiiuib ?fl ionen i.ürde 19". cuiiuubiuuuii HUincurcn meqrcn ICD Mll leocm .age. . c w r. 4 c ta UT S a j 1 X . n A t t tMIMA . JI.UWU1 ?ulv uyiJJ"uy Iere, serner zwei rnuerie. uuo nn v"!"''"" l'"'' land -lM Innern der Generalstabs Aka. demu-mhikpM Ulkt fr. IM. MI ifrl UM MIHA nP Wüt. " hoser Schloßtheaters hat man Exploswnsstoffe gesunden. Der verhaftete Urheber derselben soll Nicht zurechnungz. fSW- (.;M nn. U (T.n ..5ks... s iten Kosacken voraus, welche blaue MIVii'ftvf tan rrtUart lnan rtit fUl"!411!11 UUltl UHl, UUUHi Vll Kutscher des Czaren weiß, welchen Weg er gefahrlos nehmen kann. Der kürzlich als ' Nihilut en:larv!e Husarenmajor, welchem der Kaiser aro ßes Vertrauen schenkte und der in die Leibwache aufgenommen werden sollte. hat früher verschiedentlich die kaiserlichen pachten besucht und man befürchtete. daß aus denselben Vorbereitungen zu v . , . re einem ynamirAlienlaie geiroen waren. Di v achten sind nun auf das Sorasaltioste durcksuckt worden, fö?. ' XI I ' 1 1 i " , I W " ' rade die Entlarvung dieses Husaren mazors hat aus den Czaren den furcht n fr v t j. , rr . r . n . oaruen inorua gemalui. vzz oi ivu . . P P t tuend darüber aewe en sein, oan man hm nicht die aenauefle Melduna von dem weiteren Ümsichareifen dcr Ver schwörung machte, namentlich, daß man ihm die Betheiligung der höchsten lesell schastsklassen, vorzüglich der Ossiziere, verschwleaen hat.' Vom obersten Polizelches Osschewsky bat der Ezar verkannt, daß er ihm s osott die ungeschminkte Wahrheit über man möglichst lange die neuesten Ent deckunaen vorzuenthalten. ' Seitdem die um ihren Gemahl und ihre Kinder be sorgte Frau sie kennt, soll sie wohl trübe aestlmmt, aber durchaus nicht, wie Ein . . , ff , r zeine oeoauvlen wouen, muiyios lein. Im Gegentheil, die Kaiserin zeigt bei iealicker Gelegenheit, daß sie eine tapfere o . . . in UlUll ijl. Unsere Nationalschuldett. Das Bundesschatzamt hat neuerdings eine .Analy e un erer National chulden" ''St. J W von 185G viS 1882 erstreckt. Wiese Veröffentlichung ist nach demselben Plane versaßt worden, wie die früheren derselben Art, aber die Zahlenangaben lassen ersehen,- daß sich die Verthcilung ; T ? ll k - chon wesentlich geändert hat. Einige der Schuld und der Zinsen pro Kops hme der Schuld mögen h von allaemelnetn Interesse mitgetheilt werden. Im Jahre 1856 beliesen sich unsere Nationalschulden auf $31,072,528, mit Abzug des Baarbestandes im Bundesschatzamt auf $10,965,953. Es kamen somit an Schulden 30 Cents und an Z" '"' T"?" ,Z ? S V" o:r.. i it.i o c : . v. rr'.... . "7." ' ?b" Z?$ L tl 1 " A"'A" das war von da an in jedem Jahre bis uach dem Bürgerkriege der Fall. Im Jahre 18G0 belief sich die Schuld schon auf $64,842,288 oder auf mehr als das Doppelte von dem, was sie im Jahre 1L56 betrug; mit Abzug des Baar bestandes im Schatzamte aber belief sie sich auf $59,961.402. Drei Monate nach Beginn des Burgerkrieges war sie schon auf $90.580.874' angeschwollen. Und von dieser Zeit wuchs sie in cinei Sl'nS 186 rite höchste höbe erreichte, nämlich den B.,r von k2.4i,S4v.2 oder ..4 , , ' V . O stl t . sl V.O I ffX.L ulu ucs uuiuciunuca im euju 7.7' JlNieNveirag amte $2,756,431,571. Der jährliche p' w ,s "schü.d dam7.s - i r r nT-7 rtJ m Wirklichkeit nur $77,395,000 an Zinsen bezahlt, im folgenden Jahre dagegen HIVVII HV'IUlil 14 VtUI OUi;t AUW I I $133,067,625 und im Jahre 1867 nicht weniger als $143,781,592, was der ?ar, der jemals an Zm V -V r Bon der Zeit an, zu welcher die MMS 'Ä' "" lf alllhilich ab, IM ersten Jahre um mehr I 20,000,000 und im zweiten um Schatzamle vorhandenen Baarbej!ande. 5on oa an tand die Ävnayme in gerin gerem Maße statt, was der Abschaffung und der verav ekung der steuern ;u r y ri crrtjt v v a O-'n f . m ? 5'5Ca .ah"s 18C8 betrug die Abnahme meni Y M d l0 weniger i ,,v r iZ' V m i . 5'!' sich schnell von kn Nachwirkungen "" iglelch die Aushebung I ii i.n maIimhX TaQ CTtAA. ava . rw " n.ri i b'? Steuern stattgefunden hatte, nah Z", Ca V V "'"". Zlkm doch bedeutend zu. D.e ldfii1nAiif(lnn v m Am t m I -hiv.m luiuivill UUUIIUUIUI UUJ llll f., iQ7n,,m (im mn nnn ; ci...... juiiv iuiu um fivi,uuu,vw; in OuV" 1871 um $84,000,000 und im Jahre 1872 um mehr als $97,000,000. Die Folge davon war, daß wiederum eine Herabsetzung der Steuern stattfinden konnte. Im ?labre' 1873 betrua die l m m errmaeruna ver national aiu o nur etwas mehr als tz44.000.000. Dann kam die Panik, was zur Folge hatte, daß die Schuld im Jahre 1874 um nickt - - V- " . meyr ms Pl.300,000 reoucirt wurde, 1875 um tz14.000.000. 187 um $297. V00.000, 1877 um tz42,000,000, 1878
um $20,000.000 und 1879 um weniger als ;H,000,000. Dann erfolgte die Resumption und die Zunahme der Jn landsteuern nebst einer Verminderung der jährlichen Zinsenzahlung, was eine Folge des NefundirenS war. Im Jahre 180 betrug di Verminderung der Schuld $77X).000, im Jahre' 1881 nahezu 5100,000,000 und im letzten Fiscaljahr mehr als $144,000,000. ' Kein Land der Welt hat seine Schulden so prompt bezahlt, wie die Vereinig ten Staaten. Daraus ergibt sich, daß der Credit der Vereinigten Staaten heute besser ist, als derjenige des reichen Brit tanien, sowie, daß ganz ernsthast davon die Rede ist, 50 Jahre laufende Bonds zu zwei Prozent Zinsen zu rmittiren.
Küttstlkllie isÄZucht. Der soeben erschienene Jahresbericht der Fischerei' Commission des Staates New tyoit weist den außerordentlichen Ausschwung dieser Industrie nach. Die Ver. Staaten sind in der künstlichen Fischzucht am weitesten vorgeschritten und dieselbe ist, obgleich die Fische schon in den ältesten Zeiten als Nahrungsmittel in hohem Ansehen standen, erst neueren Datums. In den Pfahlbauten gehören zu den am häufigsten vorgefundenen Werkzeugen aus Knochen verfertigte Angeln und aus Flachsfasern gestrickteNetze. Wie -von so manchen Ersindungen und Einrichtungen sollen die Chinesen schon vor Jahrhunderten Kenntniß von der künstlichen Fischzucht gehabt haben. In Deutschland führte vor hundert Jahren ein preußischer Lieutenant die künstliche Fischzucht praktisch em,dleselbe vermochte aber damals nicht, irgend welche Ausbreitung zu finden. Der Aufschwung der künstlichen Fischzucht in Europa wurde durch die Gründung der kaiserlich sranzöllschen Brutanstalt m Yuningen bei Basel im Jahre 1851 emgeleitet.aber erst im Jahre 1868 ernannte der Staat New Vork eine spezielle FischereiCom Mission. Der Zweck der künstlichen Fischzucht ist, sämmtliche Eier der Fische, von denen ein großer Theil bei dem na türllchcn Hergange unbefruchtet bleibt, entwicklungsfähig zu machen, die Eier und die Jungen vor einer Menge von Feinden zu bewahren und verschiedene Gattungen von Fischen in Gewässer zu verpflanzen, in denen solche seither nicht cxistirten. . Die künstliche Bcf.-uchtung geschieht in der Weise, daß dem Laich der Weib chen die Eier ausgedrückt werden, und daß über solche die Milch des Männ chcnS ergossen wird; nach geschehenerBe sruchtung werden die Eier aus Hürden in einem Strome fließenden Wassers ge halten, wo. sich dann die jungen Fische entwickeln. Der Staat New'Z)ork hat durch geregelte Bewirthschastung fast seineS ganzen Wasserrcviers seinen Ertrag an Fischen mächtig erhöht und verviel fältigt. Mit der Besehung des Hudson mit 15 Millionen Alsen Schads wurde der Ansang gemacht und sofort darauf wurden Weißfische in alle Ge ässer des Staate vertheilt, welche einigen Jahren bereits einen durchschnitt Jahresertrag von über hundert Millio nen Stück liefern. Die mit der künstli chen Fischzucht verbundenen Kosten sind verhältnlßmäßig geringe. Nächst New )ork bcsiht der Staat Connecticut vorzügliche Brutanstalten. deren eine im Caledonia Flusse alliähr lich G Millionen junge Fijche liefert. In die Gewässer beider Staaten wurden Zither namentlich verpflanzt calisori sche Stein oder Bachforellen, von denen der Rogen gegen Vergütung der Ver packungskosten und der Fracht versandt wird, Lachse und Lachsforellen aus dem Huron und eine große Anzahl aus dem Wege der künstlichen Befruchtung er langter Bastard-Arten. In diesem Frühjahr wurden 1,200,000 junge Lachsforellen in die verschiedenen See'n des Staates New York versetzt; als Futter sür dieselben wurden Stinte Smelts in denselben Gewässern aus gesekt, und ebenso wurden Flußbarse und 'Kaulbarsche in großen Quantitäten 'n verschiedene Flülle verpflanzt. Oom Inlanve. DerDampfer City osBrus tels war autlelner letzten !ttelle von Liverpool nach New Bork 11 Tage un terwcgs und stieß auf meilenlange Eiö selber, die er im dichtesten Nebel zu durch schneiden hatte. Eisberge, so hoch wie Häuser, umgaben ihn aus allen Seiten; dem Dampser Main" ging es nicht viel besser. Die Passagiere schwebten in fortwährender Todesangst und hatten Tag und Nacht seine Nuhe. Dabei am gen die Wogen sehr hoch und warfen Eisschollen von riesigen Dimensionen auf's Berdeck. r D i e britischen ForstCom missäre haben angekündigt, daß sechs wichtige Kohlengruben an die Krone ver sollen seien, weil sie' ihre Verpflichtungen nicht eingehalten haben. Wenn die amerlkanlsche Vundesbehörde alle Eisen bahnen und Ländereien sür verfallen er klärte und einzöge, weil sie ihre Verpflich tungcn gegen sie versäumt haben, so waren die Monopole großentheils ver nichtct. (r tr' I u ii5 1 i.i i st o n, v(. y., v e r suchte die 10jährige Tochter emes Hrn. Schwartz mittels Petroleums schnell Feuer zu machen. Resultat 7 sie ist die ser Tage begraben worden. Im Zustande be ixa lis ch e r Besoffenheit machte vor einigen Tagen der Jrlander Pat. SuLwan dle Stra ßen von Cairo, Jll., unsicher und suchte mit jedem vorübergehenden Streit an zusangen. trnoua) taumelte er gegen einen Lampenpfosten, ging einigeSchritte zurück, und den Träger der öffentlichen Beleuchtung sür einen Menschen haltend. der ihn uhen wolle, verlangte er eine Entschuldigung. Diesen Gefallen konnte ihm der ehrliche Lampenpfosten mit dem besten Willen nicht thun,' worauf Pat den Kopf voraus, mit solchem Grimm gegen ihn rannte, daß er (der Jrlända) einen Schädelbruch davontrug. Viel leicht kommt er mit dem Leben davon.
Die vorsündfluthlichen Knochenlager in Süd'Carolina, welche vor 10 Jahren bei Charleston entdeckt wurden, erweisen sich als ein wahrer Segen für die Baumwollenstaaten. Die Phosphate bilden jetzt einen bedeutenden Handelsartikel. Im vorigen Jahre wurden 2.000 Tonnen davon per schifft und 914,000 Tonnen gemahlen.
um an rt und tzsleue als Wunger be ! nutzt zu werden. ' In Florida wird das Fett der Alligatoren zu 'Kochzwecken verwenbet. B e i dem Gouverneur von Iowa gingen zur Unterstützung der durch die wiederholten Tornados Heimgesuch' ttN $28,244 em. Die Frucht: eines Aprikosenbaumes in Frcsno Co., Cal.. werden aus eme Tonne Gewicht geschätzt; der Baum hat 3 Fuß über dem Boden einen Umfang von K) Zog. I n Kingston. Q n t.. bat kürz, ich ein 83jähriger Greis um Ausstellung eines Velrathserlaubnißlcbetnes. Nack dem Namen seiner Braut gefragt, ant wortete er, er habe noch nicht gewählt. das werde ihm aber nicht lange Zeit nehmen, und er wolle dann nicht durch Formalitäten aufgehalten sein. Er war sehr ungehalten, als ihm eröffnet wurde, daß er unter diesen Umständen den ge wünschten Schem mcht erhalten könne. In Alida Valley. Nevada. lgte dieser Tage eine Indianerin ihr neunmonatliches Pappoofe m denSchat ten eines Baumes und vergaß desselben über ihrer Feldarbeit mehrere Stunden. Als sie dasselbe endlich aussuchte, war es von Mosquitostichen so bedeckt, daß es kaum noch athmete und wenige Stun den daraus starb. D er chi nesische Botschafter Chang Tsao Ju welcher dieser Tage von Mardrid, an welchem Hofe er eben' falls als Gesandter accredldlrt ist. nach NewVork zurückkehrte,erwähnte gesprächs weise, daß seme Regierung einen noch maligen Protest gegen das Gesetz, wel che für dle nächsten zehn Jahre die Eln Wanderung von Chinesen verbietet,erlas sen werde. Der Gesandte, welchem r v sr ir i , nr . r tr r . auaz ote ieimane eine not azaskers in Peru übertragen sind, bewohnt mit sei ner zahlreichen Bealeittng, die auS 42 Zimmern und sonstigen Räumlichkeiten bestehende Beletage deS Grand-Hotel und wird Ende der Woche nach Washmg ton abreisen. Dieser Tage hatte Mayor Kmg von Philadelphia abermals einen Angrin der .saddalyA ociatlon' zu bestehen. Er erklärte seinen Besuchern, daß er bei seinem Prinzip beharre, seiner Polizei weder m einer Wirthschaft, noch in einem Park, weder in der Woche, noch an Sonytagenden Eintritt zu gestatten. Was die Sabbatharier erreichen wollten, müßten sie durch eigene Mittel er reichen, er stehe ganz unabhängig und neutral m dieser Streitfrage und zwi schen den verschiedenen Ansichten dar über. . In Leavenworth, Kansas, ist eine richterliche Entscheidung dahin ... c V r i, . , avaegeoen moroen, oan em .eiegrapyen amt die vollkommene Genauigkeit einer beförderten Botschaft nicht davon abhän glg machen durse, daß- sie repetirt (und doppelt bezahlt) werde. Sie könne kei nen Schadenersatz sür eine unrichtig be förderte Botschaft verweigern, auch ohne Neretition. Denn'wenn die letztere zur jl. ii tv -1 1 v . - fit r . Heutigen esoroerung noiyig iei, 10 yaoe die Compagnie sie aus eigene Kosten zu besorgen. Und darin giebt die gesunde Vernunft dem Gerichte vollen Beifall. Ende v o ri g e r W o che h a t te in Williamsburg, N. N., die Sonn tagsschule einer reformirtenKirche mittels des Dampfers Genera! Sedgewick- und zweier Barken im Schlepptau eine Ex curston veranstaltet, an - welcher' 3,499 Personen, meist Kinder, Theil nahmen. Am Nachmittag brachte ein Abendblat die Nachricht, auf dem Dampfer habe eme Dampfkeffel'Explosion stattgesun den und ungefähr 500 . Personen, seien verunglückt. Nähere Nachrichten, waren nicht zu erlangen und beinahe die ganze Einwohnerschaft war am Hasen versam melt. Gegen 8 Uhr kam der Dampser ... i v t ' c r ' ' : rv : t Mil oen arien zurua und ieme Ä)amps pfeife ließ: Home, eweet home" ertönen; es klang nicht besonders melo disch, aber die am Ufer Harrenden ver sicherten, daß sie nie schönere' Musik ge hört hätten. . . Das HauScomite für aus wältige Angelegenheiten empfiehlt bekanntlich die Jncorporation der Mari timen Canal'Compagnke von Nicara gua und sührt namentlich cn, seine Mitglieder seien durch die Vernehmung von Sachverständigen zu der Ueberzeu gung gelangt, daß die NicaraguaRoute sowohl in Bezug aus Facilitäten sür den Bau, wie aus die Erhaltung deS CanalS den Vorzug vor allen anderen vorge schlagenen Routen verdiene. Die Ren tabilitSt des Canals ist durch eine große Menge Zahlen nächgewiesen. Dem Großmeister des Or dens der Qdd.Fellowö" in Illinois ist der Großmeister der V. Arbeiter von Amerika" (A. O.. U. W.') gefolgt, benn auch er hat an die Logen und Mi! glieder der Gesellschaft eine' Proklama tion erlösten, in welcher er ihnen verbie tet, an SonntagSPicnics oder Ercurstonen theilzunehmen. Auch die deut schen Logen haben sich dieser Anordnung e u sugen, wenn it nicht vom Orden in en ann gethan werden sollen. 3. G. Parsons, V D. S. Zahnarzt, 14j West Wastington Straß,, (Ueber I. W. Heß & So' Dk, Sr, oob8 Stor, Arbeit bester Qualität zu annehmbaren Plei.t. Jndianaxoli.
Vom Auslande. Aus Alerandria wird unterm 8. Juli vom Reuter'schcn Vureau gemeldet: Amtliche Berichte aus dem Sudan stellen frst, daß die äcivpn schen Truppen in einer Stärke von SbQ'd Mann den falschen Propheten angegris. fen hätten, aber geschlagen worden s'le::. D'kPerluste wären außerordentlich groß:
2000 ägvptische Soldaten seien aus den chlachiftlde geblieben und 4 Kanone?i nebst 3000 Gewehren in die 5ande des Feindes gefallen. Der falsche Prophet befinde sich mit 7000 Mann aus dem Wege nach Sennar. D i e .S e l l g m a ch e rA rnier hielt in den Gründen des Alexandrapalastes in London ein großes Feld manöver" ab, an welchem sich etwa 20.000 .Heilige- betheiligten. Das Manöver bestand aus Manenubungen im Beten, Singen, Seufzen. Hallelu zahlufen u. s. w., wobei das Geschäft icht" auch nicht aus dem Auge gelasskN wurde, denn die veranstalteten Samm lungen brachten nicht weniger als .300i) ein, wozu nzch der Ueberichub des Ein tnttsgeldes kommt. Daß die Selig macher den Rummel verstehen und immer neue Anhänger heranzuziehen wlen, geht u. A. auch daraus hervor, daß sie nämlich in ihrer neuen Congreßhalle in Clayton iog. .Die ganze Nacht bei Je sus"Meetings veranstalteten, zu denen man nur gegen Einlaßkarten Zutritt erhalten konnte. Tie Meetings dauer ten von lU Uhr Abends bis 41 Uhr Morgens und durfte wäh end dieser Zeit Niemand die Halle verlassen, auch keinerlki Mittheilungen darüber machen, was dort vorgekommen sei. Was die Heiligen" da wohl gemocht haben mögen ES ist im Jewifh Me, senger- eine Anzahl von Fällen berichtet. worin mavrend der Judenverioiaungen in Rußland Christen große Wagnisse unternahmen, um veifalgte Juden zn beschützen, und Ovfer brachten, um die in tiefste Noth Gerathenen zu unter stützen. Die n e u e st e n (d i e s j S h r igen) statistischen Daten über die Bevöl kerung Rußlands ergeben interesiante, mitunter auch überraschende Resultate. Gegenwartig betragt die Bevölkerung im europäischen Rußland 75,'.' 1.788 Cin wohner, im Königreiche Polen 7.219, 077, in Finnland (nach der VolkszSH' lung vom Jahre 1L80) 2 028.021. im Kaukasus, Sibirien und Mittelasien 13, 180,456 Das gestimmt Rußland zählt 100.038 318 Einwohner. Im Jahre 1870 zählte das europäische Rußland 65,91.!)10 Einwohner, das Königreich Polen .078.5!, Finnland 1.732.G21. Kaukasus, Sibirien und Mittelasien 11, 77.5')l. somit das gesammte russische Reich 85.57. 1 Einwohner. Im Laufe der 12 Jabre stieg die Bevölte rungszahl um 1U Millionen einZu wachs, welcher in sich allein der Bevöl' kerung eines europäischen Staates zwei ten Range gleichkommt. Die Zunah me der Bevölkerung in großen russischen Städten ist sogar überraschend. Im Vergleich mit demStande von 180 stieg die Einwohnerzahl in Petersburg von 6L7.000 aus 927.000, in Warschau von 271.000 aus 401.000, in Odessz von 127.000 aus 198,000, in K.em von 82, 000 aus 1 7.( 00, in Charkow von 5, 000 auf 107 000, in Cherson von 4. 000 aus 128.000, in Lodz von 38.000 auf 80.0 .0, in Ebiowetgrad von 32.000 aus 68.000.inDünaburg von 25.000 aus 52.000, in Helsingfors von 28 000 auf 46.000. Das Königreich Polen zählte im Jahre 181 nur 2.717,287 Einwoh ner, im Jahre 1831 schon 3.014.CG5, 30 Jahre später 4.972.193, im Jahre 1870 9.078.564 und gegenwärtig 7.219. 077. Somit stieg im Lause von 5 Jahren die Bevölkerung Polens unge achtet so vieler politischer Katastrophen um 16 pCt. Ueber die' W ein aus sich ten schreibt die deutsche Weinzeitung : Den Rebenstand in der Rhein Provinz anlangend, laßt sich heute feststellen, daß die Traubenblüth'e durchaus nicht gün stig verlausen ist, bezw. verläust. Gute Lagen in bevorzugteren Orten blühten schon vor 14 Tagen, während viele Mit tellagen und besonders die Reben in ge ringen Lagen theils jetzt blühen, theils noch zu blühen haben. . Eme gleichmäßige Blüthe fand demnach nicht statt, wenn auch andererseits ausrecht erhalten werden muß, daß dieselbe deshalb noch nicht alS vollständig verfehlt bezeichnet werden darf. Die Fruchtansätze sind gesund, und wenn der Nachsommer will, kann vieles, waS jetzt nngleich erscheint, verbessert, bezw. gewissermaßen ausge glichen werden. So viel steht übrigens aber heute schon srst. daß auf keine her vorstechende Qualität beim 1882er ge rechnet werden darf. Im Wein Einkauf ist es ganz ruhig. Kleine 1881er zu 350 400 M. das Stück werden hier und da von Wirthen gekaust, während der eigentliche Weinhandel sich gleich gültig verhält,-obwohl er nach Lage des Marktes und angesichts aller Umstände grade jetzt Veranlassung nehmen .sollte, bei dieser flauen Conjunctur brauchbare Weine der vorhandenen Jahrgänge ein zulegen. Einen interessanten Be richt über ein absichtlich herbeigesührtcS Schinken-Ouiproquo meldet der Konsul in Zürich. Dort war ein behördliche Interdikt gegen Jmportation von ame titanischen Schinken erlassen, jedoch nach einiger Zcit wieder theilwcise ausgehoben worden,nachdem sich die Furcht vor Tri chinen etwas gelegt hatte. . Nun begab es sich, daß eine ausschließlich mit echten westphällschen Schinken handelnde deutsche Firma eineQuantilat Schweine hinterviertel nach Zürich lieferte, nach deren Genuß izehrere Personen an der TrichinosiS erkrankten.. Gewisse Züricher, Beamten waren aber um eine Erklärung nicht verlegen; sie wiesen mit überzeu gender Schälse nach, daß weflphalische Schinken mit Trichinen behastet, eigent lich keine veflphälischen,sondern amerika nische seien.' In Folge dessen wurde nicht etwa die Einführung derdeutschenSchin ken von der ausschließlich in Echten ma
