Indiana Tribüne, Volume 4, Number 404, Indianapolis, Marion County, 27 July 1882 — Page 4

StabKrl 1869.

AUGUST MAI, rmser u. Juwelier, 3 Sf Jllittvis Straße, icnj esi'ders seine große AuLmahl in Jfj-l Uürcn, v cm N Springsield Nbren, ElginNhren, Waltham Uhren, . . ., und sichert zufriedenstellend Bedienung. George F. Borst, Deutsche Apotheke. kccepte werden nach Vorschrift ange tigt. Toiletten - Artikel jeder SUt. 4 iO Siied Meridian Str. Jr.zianapoliZ, Ind., 27. Juli 1882. Lokales. CivilgandSreglster. Geburten. ' Die angkfähttkn Namen sind die des Caxerl oder der utter.Z John BSumer, Knabe, 23. Juli. John B. Schäfer, Knabe, 7. Juli. George H. Heiney. Knabe, 19. Juli. . Jsaac Wright, Mädchen, 12. Juli. Heirathen. Benjamin EcholZ mit QUie Warren. rnitrf wt fW . M. itirt wniim tritt u nrirnina .craenun tJ wvvrm w-j www vw Todesfälle. Patrick DaviS, 1 Jahr, 25. Juli. Wm. McCarty. 45 Jahre, 21. Juli. James Ehanihan, 6 Monate, 20.- Juli ; LS DaS ist vorzügliches Erntewetter ! DS M. HigginZ an Pleasant Strafe wohnhaft, wurde um ein Pferd bestohlen. TS- Das Campmeeting in Ncton ist zur Zeit außergewöhnlich gut besucht. t&, Im Criminalgericht sind die Ae Handlungen in dem Prozesse gegen o wan noch immer im Gange. BlafeN'Katarrh. Stechende Ncizung, Entzündung, Nieren und UrinQrgan Beschwerden geheilt durch "Biicinipaiba". $1. James Stockes, ein Flüchtling derBesserungSanstalt, wurde gestern dort hin zurückgebracht. sT Der Schweizerbund wird am 6. August in Meyer's Grove ein Picnic'ab halten. S- Der Farmer, Jacob Wagner hat sich wegen eines Gemeinschadens, den er 'hält, vor Squire Feibelmann zu verant Worten. I AlvhiuZ Hoagland, an Süd West Straße wohnhaft, wurde von seinen Nachbarn wegen unanständigen Beneh mens verklagt. Fliegen und Wanzen. Fliegen, Roth äugen, Ameisen, Bettwanzen, Natten, Mäuse, vertrieben durch "Rough on Rats. 15c. kS" John A. Sullivan, der Schlau meier, welcher Oleomargarin als Kuh butter verkaufte, wurde zu $10 Strafe und Tragung der Kosten verurtheilt. tF Heute Nachmittag versammelten sich die Damen der jüdischen Gemeinde im Tempel um sü? die hier angelangten russischen Juden Kleidungsstücke zu fertigen. j&Sy Mary Christian wurde zur Ver walterin der Nachlassenschast der Mary Kolb ernannt. Sie stellte Bürgschaft im Betrage von $2,C00. t& An der Lokomotive eines E. I St. L. & C. Eisenbahnzuges war gestern Abend etwas außer Ordnung, wodurch dieselbe beim Einsahren in die Stadt entgleiste. Glücklicherweise hatte der Un fall weiter keine schlimme Folgen. S- Scott Marschall, ein Angestellter der Jnd'pls Wollenspinnerei hat sich vor Squire Johnson zu verantworten, weil er bisher noch nicht daran dachte, eine noch schuldige Doktorrcchnung zu be zahlen. kS Schon wieder Einer. Der Sohn des GrocerS, Wm. Buschmann, amüsirte sich vorgestern mit einer jener gefährlichen Kinderpistolen (toy pistol.) Dieselbe entlud sich plötzlich und zerschmetterte dem Jungen die rechte Hand. t& Unverbesserlich. Barncy Gray, ein Bursche, welcher erst vor cini gen Tagen vom Gouvernör begnadigt wurde, befindet sich schon wieder hinter Schloß und Riegel, diesmal in Madison. Er ist des Einbruchs, und de? weiteren Vergehen?, einerFrau unzüchtige Anträge gemacht zu haben, beschuldigt. tzr Wm. Carty. der Expreßmann . welcher vergangenen Freitag aus seinem Wagen geschleudert wurde, ist gestern in seiner Wohnung No. 77 Camp Straße, gestorben. Wir berichteten damals, daß er nur leichte Verletzungen erlitt, diefel den scheinen stch jedoch später als viel schlimmer herausgestellt zu haben. In der gestern Abend stattgefun denen Versammlung des Schützenvereins wurde der neue Vorstand für das fol gende Jahr gewählt, welcher dann die Aemter unter sich wie folgt vertheilte : Präsident-F. A. Maus. Vlce.Präsident-D. W. Grubbs. -Corresp.Sekretär Ernst Kitz. Jinanz.Sekretär-J. L. Vieler. Schatzmeister-Wm. Pfafflin.

Ein Weib, wie eö nicht sein soll. John I. Buckner klagte auf Schei dung von seiner Ehehälste,. Mary Buck ner, mit der er seit 1875 verheirathet ist. Seine Klageschrift ist eine lange Leidens geschichte und führt zu dem Schluß, daß

er ein Weib, wie es nicht sein soll, besitzt. Der Beschreibung des Klägers nach, ist Frau Mary eine von jenen bösen Sieben, die es nur daraus absehen, einem Manne das Leben sauer zu machen. Sie ist eine tzauötyrannin, die ihren Gatten grausam behandelt, ihre Pflichten als HauSsrau vernachlässigt und wie der sessen daraus ist, Bälle und sonstige Fest lichkeiten zu besuchen. Zwei Millionen Dollars. Es hat volle zwei Millionen Dollars gekostet und diese wurden in bedacht samer geschästskluger Weise verausgabt, um die große Forepaugh Show zu dem zu machen was sie heute ist, die unbestrittene Königin auf dem Felde der Zelte. Schon das Geld, das für Anschaffung der präch tigen Heerde von 22 großen Elephanten verausgabt wurde, die doch nur einen kleinen Theil der täglichen unentgeltlichen Straßenparade bilden, würde ein ganz hübsches Vermögen für einen hervorra genden Kapitalisten sein. Das Geld, das in der Forepaugh Show zur Unterhaltung und Belehrung des amerikanischen Volkes angelegt ist, wurde redlich verdient dadurch, daß man einem urtheilssähigenPublikum gegenüber in jedemPunlte hielt, was man versprach. Forepaugh's große Show wird in Jndia napolis sein am Samstag den 19. August. Männerchor. Der Männerchor kann abermals auf ein sehr gelungenes Sommernachtsfest zurückblicken. Obwohl eö gegen Abend den Anschein hatte als ob der Wetter macher dem Verein einen Strich durch die Rechnung machen würde, denn der Himmel sah wirklich unheilverkündend aus, so hatte sich doch eine große Men schenmasse, größtentheils zum Jammer der vielgeplagten Maulesel per Straßen bahn, nach dem Phönix Garten begeben. DerGarten war theilweise mit chinesischen Lampen, theilweise mit Gas hübsch illu minirt, und die Anwesenden, darunter ein stattlicher Damenflor, schienen sich in der gehobensten Feststimmung zu besinden. Das sük den Abend aufgestellte Pro gramm wurde recht gut durchgeführt. In dem ersten Theil desselben fand namentlich No. 5 .Liebe und Polizei viel Beifall. Aus dem zweiten Theil erwähnen wir vor Allem No. 7. eine recht hübsche .Composition des Herrn Ernestinoff. Dieselbe mußte auf stür misches Verlangen deS Publikums theil weife wiederholt werden. Herr Bennerfcheidt sang eine Arie auS .Zar und Zimmermann" im Costüm deS Bürgermeisters von Sardam. Sein Anzug saß sehr adretto, er sang und spielte äußerst n:tto, sein Corpus war sehr setto, er hatte ein Da Capo im petto und wahrscheinlich ging er sehr spät zu Betto. Den Schluß des Programm bildete eine )!ummer sür den gemischten Chor mit Frau Wüst, Frl. Adam und Herr Bennerscheidt als Solisten. Für die junge Welt bedeutete das freilich noch lange nicht Schluß deS Festes überhaupt, denn sie gab sich noch eine geraume Zeit dem Tanz hin, was jedoch in Anbetracht der großen Hitze von Man chem als ein sehr zweifelhafte? Bergnü gen betrachtet worden sein mag. Männer.Leiden. Nervöse Schwäche. Unverdaulichkeit.GeschlechtS'Unvermögen kurirt durch "Wcll's Health Kencwcr". $1. öS- John Müllen und Dan Grifsith, zwei in der Rolling Miß angestellte Arbeiter machten gestern einen Ausflug um eine Schwimmpartie zu unternehmen, und haben seitdem nicht? von sich hören lassen. Im .Christlichen Botschafter" lasen wir von der herrlichen Wirkung von Dr. August König's Hamdurger Tropfen. Da meine Frau schon seit langer Zeit an einem hartnäcklgen Magenlelden Im, ließen wir welche kommen, und können nun gottlob sagen, daß sie unsere Hoff nuna nicht zu Schanden machten, son dern daS sind, wofür sie ausgegeben wer den. John M. Rockenfeller, Cl Paso, Jlls. Mehrere Polizisten wurden gest ern Nacht durch die Nachricht, daß daS Saus von George Wallace No. 101 Fletcher Avenue von Einbrechern umzin gelt ist, aus die Beine gebracht. AlS sie hinkamen war Alles öde und leer. IS" Die Schwaben können mit Recht auf ausgezeichneten Besuch ihres cm nächsten Sonntag in GimberS Grove stattfindenden WaldfesteS rechnen. Die einzige wirklich vorteilhafte Ellolung, welche man sich bei dieser Hitze gewähren kann, ist die, ein paar Stunden in Got teS freier Natur zu verbringen. tS In der MayorS Court wurden beute Morgen sechs Aagabunoen, zwei Trunkenbolde, ein Raufbold und eine Prostlluirte abgestraft. Da sich unter den Malesikannten, weder Prominente, noch Leute von Distinltion befinden, deren Namen eö werth wären, der vater ländischen Geschichte einverleibt zu wer den, unterlassen wir die Anführung der Namen, um so mehr, da wir keine Ur sache haben, vorauszusetzen, daß unsere Leser sür die Betreffenden sich besonders interesstren.

Was ist Mode?

Die Frage ist schwer zu beantworten; sie ist ein Beg'iff voll von Widersprü chen ; einmal liebt sie daS Schöne, fcnnn haßt sie es. Mit vollem Rechte sagte daher ein berühmter Schriftsteller : .Wenn c3 Mode wird, nackt zu gehen. so werden diejenigen Frauen sür unan ständig gehalten, welche Kleider tragen." So paradox dies zu sein scheint, so wahr ist es, denn die Mode hat viel tot lere Streiche angerichtet. Sie ist eine Tyrannin, deren Gesetze aus das Genau este, selbst von den revolutionärsten Umstürzlerinnen befolgt werden. Keine Ge setze werden in der ganzen Welt so rück sichtsvoll befolgt wie dieGesctze derMode ; sie ist in der That die Weltbeherrscherin. Wäre die Mode eine ästhetische Schönheitssorm, so würden wir sie bewundern und wie die griechische Benus Kallipygos verehren. Aber einmal hat sie die unschönen gepolsterten Hüs en, dann den Reifrock, dann die Crinoline, ferner'die Grenadiermütze der Chignons, die langen Schledven. die Schminke, die Schönheitspulver u. f. w. ES gab eine Zeit, in welcher die Damen lnieend in den Wagen fahren mußten, um ihren thurmhohen 5?opfputz nicht zu deran giren. BeideGefchlechter,daS männliche wie das weibliche, sind von der Mode tyrannisirt. und beide haben das Bestreben durch diese Mode inander zu gefallen und sich ge genseitig anzuziehen. In unserer Stu dentenzeit wurden die Dandls nur Po madenhengste genannt, deren Geruch man schon in weiter Ferne verspürte. Alles Unsittliche wird gerechtfertigt, weil eö Mode ist. Man gebe nur in die Volkstheater der großen Städte, in denen es Mode ist, durch die verführerischen Formen die Sinnlichkeit zu reizen und die Jugend gründlich zu verderben. Na mentlich sind es die Modejournale, denen wir den Krieg erklären ; man vergleiche nur ihre Jahrgänge, in denen sie das vergöttern, was sie früher verdammt haben. m9 mm Waö unseren Frauen fehlt. .Ich wollte ich wäre todt." ist eine Re denöart die wir häufig aus dem Munde unserer Jranen hören.-Sckwere Arbeit, die treue Erfüllung der Pflichten als HauSsrau und Mutter und die dem Organismus eigene Leiden haben Hyste ne entwlaelt nno Die Lebenslust ver drängt. Für solche Frauen wurde LU big Malz Extra erfunden, reist UN verzüglich nach dem Mittel, ist unser Rath, und die Mattigkeit, die Müdigkeit und der Lebensüberdruß werden wie Ne bel vor der Morgensonne entschwinden. Ed. Dickmann, der Sohn von I. Dickmann an Nord Ost Str. wohnhaft. übte sich gestern im Scheibenschießen. Plötzlich etnlud sich die Büchse und die Kugel verletzte den jungen Mann am rechten Ohr. Der Verunglückte und desZen Bruder Otto sind die als die "Durrcll Bros." bekannten Sänaer. Sie wollten eben ein Engagement in EvanSville antreten, als der unvorherge sehene Unfall eintrat. vjum naazvar vaiie es to im Kreuze, daß er sich nicht rühren konnte Er kaufte sich eine Jlasche St. Jakobs Oel, rieb sich damit ein und wurde durch den Gebrauch dieses herrlichen Mittel' wieder vollständig hergestellt, so schreib uns Herr L. Tschirhart, White Rock, Mich. T Seitdem Herr John Grosch di Wirtylchast in oer Mozart allc an Herrn Bernhart abgegeben, verlegt er sich ausschließlich auf das Weingcfchäft im Großen. Sein Geschäftslokal befinde sich in dem Gebäude der Mozarthalle in dem Store nördlich von dem Wirth schaftölokale. Herr Grosch sührt die be sten einheimischen und.importirten Weine und verkauft dieselben an Wiederverküu ser und Private. Er hat auch-stets einen großen Aorrath von ächtem Selterscr Wasser an Hand. ; . ' CT ES ist nicht genug daß ein Gi schüft gute Waaren hält und daß die Kunden billig bedient werden, um das Vertrauen der Kunden und namentlich der auswärtigen zu erwecken und zu er halten, gehört auch ein guter zuvcrlässi ger Reisender, der es sich angelegen sein läßt, den Wünschen seiner Abnehmer ent gegen zu kommem. In dieser Beziehung hat die Firma H. Sweeney &6o. einen glücklichen Wurf gethan. Capt. Pseiffer ist Reisender sür jene Firma welche sich hier und auswärts eines außer ordentlich guten Ruses erfreut. Llqueure und Branntweine jeder Art werden von genanntemHause ausS Allerbeste geliefert. Capt. Pfeiffer ist nicht mehr .grün" in diesem Geschäfte. Er war seit Jabren in einem ähnlichen, hiesigen Wholesale Geschäfte thätig, und alle Käufer obiger Produkte können ihm volles Vertrauen entgegenbringen. rS" Zu den besten Feuer-Versicher ungS Gesellschaften des Westens gehört unbedingt die .Franklin". von Jndiana poliS. Ihr Vermögen beträgt $320,000 Diese Compagnie rcpräfentirt die .North Western National" von Milwaukec. Vermögen, $1,007,193.92 und die .German Arserican" von New Aork. deren Äermö ge über $3,091,029.59 beträgt. Ferner reprüfentirt sie die .Fire Association os London," Vermögen $1,000,000 und die .Hanover os New Pork" mit einem Ver mögen von $2,700.000. DieFranklinist namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten hat. sondern weil außer den regelmäßigen Raten auch bei großen Verlusten kein Aufschlag erfolgt. Herr Fr. Merz, No. 439 Süd Ost Straße ist Agent sür die hiesige Stadt und Umgehend.

OS Herr Jalcweski, welcher unge-

fähr zwei Meilen von der Stadt wohnt. brachte heute Morgen eine alte jüdische Frau in's Stationshaus, welche sich bis zu leincr Wohnung verlaufen hatte. Wahrscheinlich ist es bei der alt'n Iran nicht ganz richtig im .Oberstübchen. Ihren Namen gab sie als Latz an. Die Frau sollteach St. Lonis reisen, wohin sie ein Ticket hatte, und ist als sie von Philadelphia hier ankam, vom Zuge ab gestiegen. Sie wurde vom Stationö hause aus wieder auf den Zug gebracht. V ö h r e n b a ch (Laden), 8. Juli. Der Ausschuß der Schwarzwälder Ge werbevercinc hat beschlossen, seine Gau ausstcllung in Vöhrcnbach unter dem Titel : .Schwarzwälder Gauausstellung ausgeführt vom Gewerbevereine Vöh renbach" zu genehmigen. Es soll keine Kunstgcwcrbe-Ausstcllung sein, sondern ein Bild von gutgearbeitcten, im Handel gangbaren Gegenständen darstellen. Pforzheim (Baden), 7. Juli. Die Pforzheimcr Goldwaaren-Jndustrie hat in Folge der ueuen Zollpolitik des Rei chcö stark gelitten und die Arbeiterzahl ist nur noch die Hälfte jener von 1873, auch die Arbeitslöhne sind um ein Drit tel gesunken. Es sollen hier 366 Fa briken mit -über 4000 männlichen und weiblichen Arbeitern existiren. Die Zahl der Hilfsgeschäfte soll 202 sein, die 500 Arbeiter beschäftigen. Maulbrvnn (Württemberg). 3. Juli. Am Samstag feierte der 73jsh rige Joh. Jakob Hahn mit seiner nur um einen Tag jüngeren Ehegattin die goldene Hochzeit. Der Jubilar bekleU det schon seit über 30 Jahren das Amt eines Gemeinderaths in unserer Mitte. NürUngen (Württ.), 5. Juli Um von dem heftigen Gewitterregen, welcher heute Abend niederging, sich zu schühen, fluchtete eine Anzahl aus dem Felde beschäftigter Leute in ein in der Nähe stehendes Häuschen (am Börlen berg), als ein Blitzstrahl niederfuhr und zwei Personen, einen Knecht bei Pflug wirth Vogel und einen Knaben aus Reudern, tödiete, andere mehr oder we niger verletzte. D e r Antrag der Mecklen bürg Strelitz'fchen Regierung auf Ab' schasfung der obligatorischen Civilehe ist im Justizausschuß des Bundesraths, welchem eine rationelle Prüfung aufge tragen war, vorläufig bis nach den Sommersericn liefen geblieben, und es hat nicht den Anschein,' als ob die An gelegenhcit eine Beschleunigung erfahren würde. Zum Berichterstatter ist der bayerische Oberappellationögerichtsrath Kastner bestellt, dessen Regierung jeder Aenderung der Civilstandsgesetzgebung bisher widerstrebt hat. P o! SV am, y. Jmr. Äuf der Brandstätte in Tremsdors bei Saar mund fand man beim Aufräumen des Brandschutts in dem Gehöfte des Bauern Trebus eine bis zur Unkenntlichkeit verkohlte männliche Leiche, welche eine ei serne Kette um den Hals hatte. Ver mißt wird in dem ganzen Dorfe Nie mand, so daß hier nur zweierlei ange nommen werden kann. Entweder hat sich ein Fremder in die Scheune geschli chen und sich erhängt, hat vorher jedoch die Scheune in Brand gesteckt, oder es ist hier ein Verbrechen begangen worden, dessen Spuren durch die Brandstiftung vernichtet werden sollten. Der Unter suchungörichter hat sich der mysteriösen rw w vingeiegenyeil ocmacyilgr. R a t i b o r (Schleswig), 9. Juli. .An Bord des Regierungsdampfers .von Seydewitz", welcher auf der Fahrt nach Kofel begriffen war, brach durch unvor sichtigen Gebrauch von Petroleum beim Feuermachen Feuer aus, wobei der Ca pitän Noack und dessen Frau so schwere Brandwunden erlitten, daß sie nach kur zer Zeit denselben erlagen. Der Boots mann Anders, der durch seine Unvor sichtigkeit das Unglück verschuldet hat. ist mit geringen Verletzungen davonge kommen. LUIBER ! Wir haben einen große Vsrrath von Bau Holz und Dachschindeln don jeder Sorte und Qualität. Seinen Sie dessen versichert und sprech?n Sie bei uns vor, ehe Sie bauen. MM W'8 and C0L80RII, Ecke der Ost Washington Straße und Michigan Avenue. Jce Cremn ! in vortrefflicher Qualität au dem besten, iiißen Rahm hergestellt. Ferner selbstsabrizirte, aus gezeichnete Butter bei W, II. BiVLIL.A.llI, 102, Ecke Delaware und Obio Str. Cadwalladcr, der Maler, Cadwallader, der Maler, Cadwallader, der Maler, Cadwallader, der Maler, Bei Tageslicht nicht nur allein, . Bet Gaslicht auch und Sonnenschein, Jin rosenrothen DZmmcrschkin. , . Vit rerfckem Avparat, '. ' Mit schnell arbeitende Linsen. B!tt trockenen und feuchten Platten. Pbotograpbirt die Vabics, Photograpbirt die Kinder, Pbotograpbirt die Leute, . Die neuen trockenen Platten Arbeiten wie der tttitz. Gerade i9 Beste, io8 je erfundui wurde um die schatthasten BabieZ zu xhotograz'htten. Den kleinen Schlauen Ist nicht zu trauen. Ich aber erwls cde sie im Laufen. Ich photographire sie in Haufen. Hasserie an der Vee - Kive ßcke. 1 Treppe hoch. (5s wiid Teutsch gesprochen'. E. W. Pursell, 'ZZzxiUnjirL'- JLjx?zztl 28i Süd Issinois Straße, Cgeg. vom Ocridknta! Hotel.) Äy Lachgas . Einrichtnna. echaftöftunden von , Uhr Morgens diö s Uhr Abende.

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