Indiana Tribüne, Volume 4, Number 403, Indianapolis, Marion County, 26 July 1882 — Page 2

Awiana Hriöüne. Fi :7lche- uud Sonntaansgaöe. Of lcc: 62 S. DclawarcStr.

Ed ;red &3 aifond-class matter at the i ostoflice at, Indianapolis, Indiftna.s Abonnemcn!sPrcisc : tfigl.U NuZgJ5e 12 l?tS. Per Woche. Ton tagsauSgabe K KtZ. PerNummer. Vew Wammen . . . 15 Et, per Woche. fS" Da TaMatt erseint jeden Nachmit. tag m 2)4 l!Hr. Die Sonntagaugab, ersch' Lt tti Morgen. r -i rilraiie Publishing Company. t Indianapolis, Ind., 2. Juli 1882. Glucosc ist gegenwärtig das gröpte Näthsel deS amerikanischen Volkes. Oleomargarin erfdUint doch noch manchmal unter sei nem richtigen Namen im Markte, aber Glucose" giebt es essectiv nicht. Keine ossicielle Preisliste, kein Marktbericht roeiß etwas von diesem Artikel, kein. Brauer kauft ihn, kein Conditor ver braucht ihn, kein.Dctailhandler verkaust ihn, und doch kamen dieser Tage fünf zehn GlucoseFabrikanten in Chicago zusammen, wünschten sich gegenseitig Glück zu dem ausgezeichneten Stunde ihrer Geschäfte und erklärten übereinstimmend, das; sie mehr Bestellungen hätten, als sie auszusühren im Stande seien. . Die jährliche Produktion beträgt augenblicklich 180,000 Tonnen (G 2000 Psund) und jetzt wird wieder in Chicago eine neue Fabrik errichtet, die täglich 15,000 Bushel Mais verbrauchen wird. Jedes Bushel Mais liefert 30 Pfund Traubenzucker oder u Gallonen Syrup. Die Herstellung des Zuckers. kostet den Fabrikanten etwa 3 Cents per Psund und wird.'zu etwa 7 Cents verkaust, und der Syrup ist gleich profitabel. Aber wie gesagt, keines der Produkte erscheint unter seinem wahren Namen im Markte. ES ist klar, daß mit diesem Produkte der größte Schwindel getrieben wird, und gleichgültig, ob es gesundheitsschädlich oder nicht ist, sollte dafür gesorgt wer den, daß es unter seinem wahren Namen verlaust wird. Die SamoaJnseln. Herr Theodor CanisiuS, der amerika nifche Consul auf den Samoa-Jnseln, theilte aus seiner nculichen Durchreise durch Chicago einem dortigen Bericht erstatter in Bezug aus die genannte In selgruppe Folgendes mit : Die Bundes regierung hat mich von meinem Consu latsposten in Deutschland abberufen und nach den Samoa-Jnseln geschickt, und zwar allein aus dem Grunde, weil ich über das Verhältniß zwischen Deutsch' land und jenen Inseln genau unterrich tet bin. . Es ist Thatsache, daß Deutschland Jahre lang dahin strebte, die Sa moaJnseln in Besitz zu nehmen, und seitens England geschah dasselbe. Aber die amerikanische Regierung ist fest entschlossen, den Bestrebungen beiderMächte mit Entschiedenheit entqegenzutreten. Darin wird sie durch das sreundschastliche Verhältniß, welches von jeher zwi schen den SamoaJnseln und den Ver. Staaten bestand, kräftig unterstützt.. Die Ver. Staaten, befinden sich bereits in dem Besitze des besten Hasens jener Inselgruppe, PagoPago'S. Es ist das ein natürlicher Hasen und dient uns als Kohlenstation. Unsere Regierung wird in Zukunst den Inseln größere Ausmerk samkeit, zuwenden, namentlich dem Handel derselben. Mit der regelmäßigen Colonisation der Inseln wird schon in der nächsten Zeit begonnen.werden. Ob gleich die Inseln ein nominelles König reich bilden, so werden sie in Wirklichkeit doch von dem deutschen, dem amerikanl schen und dem englischen Consul regiert. Onkel Sam und Bruder Jonatyan. Ueber die Entstehung der in derUeber schrist genannten scherzhasten Bezeich nungen der Vereinigten Staaten theilt die N. N. Sun- solaendes mit : Als Washington zum Obergeneral der Re volutionsarmee ernannt worden war. war es oft außerordentlich schmierig, den ersorderlichen Proviant zu beschaffen. Dieselbe Frage beschäftigte einst wieder den vom Obergeneral zusammenberuse? neu Kriegsrath,und keiner der Offiziere wußte anzugeben, woher Proviant bezo gen werden könnte. Da hob Washing ton die Sitzung mit dem Bemerken auf: .Well, ich muß Bruder Jonathan con sultiren". Hiermit meinie er Jonathan Trumbull, damals Gouverneur von Connecticut, dessen Urtheil er sehr hoch schätzte. Gouvernenr Trumbull wußte in der That Rath, und so wurde der Bruder Jonathan populär in der Ar mee und schließlich zu einer scherzhasten Bezeichnung des amerikanischen Volkes. Während des Krieges von 1812 war SamuelWilson Proviantmeister inTroy, N. Derselbe wurde von seinen Un Ergebenen nicht anders als .UnclcSam" genannt. Eines Tages sah ein Solda eine große Kiste vor dem Magazine stehen, die mit den Buchstaben .U.S." signirt war er sragte nach der Bedeu tung der' Buchstaben und wurde belehrt, dieselben hießen : linde Barn", sur den die Kiste bestimmt sei. Auch dieser Scherz wurde schnell in der Armee allge mein bekannt und seit dieser Zeit werde die Ver. Staaten, personisicirt gedacht, .Uncle Sam" genannt. Preubische Vrandstatlstir' . Laut einem Ausweise sind die 'in Preußen während des Jahres 1881 ent standenen Brände aus folgende Ursachen zurückzuführen : - Durch Blitzstrahl . ent standen 771 Brände ; durch Dampskes seleiplosion 5 ; durch Explosion von

Leuchtgas 32 ; Erplosion anderer Gase 16; Explosion von Aether 11; Ezplofion von Petroleum 113; Selbstentzun-

oung von Glossen 104; mangeiyasle Neuerunasanlaaen 803; durch Zabrläs sigkeit im Umgehen mit Streichhölzern n0 CAnfttA rVn!f CrtfrTif ftsitcit utii y fti4tv)k niiiniv jwywv iyiv 2,Gü5; erwiesene Brandstiftung 1M8: gemuthmaßte Brandstiftung 1,242 ; end llch durch sonsUge zweifelyafte Ereigmjje 8.22C. Zusammen 14.G0S. Die Brände vertheilen sich aus Städte 4,961 Fällen und auf das Land in y,647 füllen. Fräulein Mary Hall von Hartford, Conn., hat Jura studirt, die Prüfung, welche zur Zulassung zur ad volatorischen Praxis berechtigt, vor der Supenor Court des County glänzend bestanden und um Zulassung zur Bar nachgesucht. Genanntes, Gericht, hatte, da dies der erste Fall im Staate ist, in welchem eine Dame sich dem Berufe eines Nnwalts zu widmen beabsichtigt, die Supreme Court um BerhaltungSmaß regeln ersucht und dieser oberste Ge richtshof hat dieser Tage verfügt, daß dem Gesuche der Petentin stattzugeben sei. Die Sklaverei in der Türkei. In fast allen unter türkischerHerrschasi stehenden Ländern herrscht, trotz der ge gentheillgen Bestimmungen der mit den europäischen Mächten abgeschlossenen Verträge, noch immer Sklaverei. Ein Berichterstatter der Londoner Times" theilt über snne Ersahrungen, bic er :n dieser Beziehung gemachthat. Folgendes mit : .Vor einigen Tagen wurde auf dem Hose einer Moschee in Galata ein zwölf jähriges Mädchen öffentlich verlaust. und es lst seitdem verelts bekannt gewor den, daß zwei Mädchen, von welchem daS eine jenem verlausten sehr ähnlich sieht, von ihren Eltern vermißt werden und wahrscheinlich von Sklavenhändlern ge raubt worden sind, ein Verbrechen, wel ches, wie aus den Spalten der Lokal blätter ersichtlich, sehr häufig vorkommt. Aus einem Harem in Konstantinopel entfloh kürzlich eine junge Tscherkessin und begab sich nach dem nächsten Poli zeibureau, wo festgestellt wurde, daß sie ihren Eltern während des russischtürki schen Krieges geraubt worden war. Von den Behörden zu Salonichi wurden neu lich vier junge Negerinnen in dem Au genbltcke befreit, in welchem sie gelandet werden sollten. Dieselben hatten nebst sechs anderen Leidensgefährtinnen, über deren Verbleib man nichts weiß, wie Häringe zusammengepackt, die Ueber fahrt von Aegypten aus gemacht. . Dieselben befanden sich in einem bemitlei denswerthen Zustande und waren bereits völlig abgestumpft. Es gelang leider nicht, des Sclavenhanblers yadyaft zu werden. In Damaskus wurde vor drei Jahren der öffentliche Verkauf von Sklaven durch Midhat Pascha unterdrückt. Seit dem aber werden die zu verkaufenden Sklaven in den Stellungen von Dienst boten in Privathäusern untergebracht, bis sich Käufer finden. Selbst in der türkischen Hauptstadt hat der Sklavenhandel in der letzten Zeit nur unbedeutend abgenommen, und diese Abnahme zeigt sich nur in der geringeren Zusuhr von Tscherkessinnen, da Rußland die Bezugsquelle derselben mehr und abgeschnitten hat. Aber :m Uebngen steht der Handel mit Menschenfleischna mentlich mit weiblichem, in Stambul noch immer in voller Blüthe, und es spie len sich Scenen dabei ab, die im letzten Viertel des neunzehnten Jahrhunderts in Europa nicht mehr möglich sein soll ten." . Der Tyrann vsn Guatemala. ' Der Präsident der angeblichen Repu blik von Guatemala, Rusino BarrioS, befindet sich jetzt in Wa hinaton. Er ist gekommen, um die Unterstützung der Bundesregierung zu erschnorren,' behufs Förderung seiner ehrgeizigen Pläne, welche auf eine Art von Dictatur über Centralamerika hinauslaufen. . Er reist in Gesellschaft von acht Staatsbeamten und sieben Dienern. BarnoS wird als ein höchst brutaler, gewaltthätiger Pa tron geschildert, der einen größeren Des potismus über' das republikanische StaatSwescn Guatemala's ausübt, als irgend ein Despot im vorigen Jahr hundert auszuüben wagte. Er herrscht seit zehn Jahren, allerdings in beständiger Angst vor Ver schwörungen, umgeben von einer Bande von elenden Kerlen, welche jeden Wink des Despoten als Vesehl erachten und ruckttchtsloS ausführen. Sem söge nanntes Ministerium soll er schon mit derReitpeitsche auseinandergejagt haben, wie er denn überhaupt die Prügelstrafe ganz nach Belieben an irgend welchen ihm mißliebigen .Burgern jener Repu blik vollstreckt. BarioS ist ein ganz gewöhnlicher Abenteurer und es ist auch für diejem gen, welche mit den entsetzlichen Zustän den der spanisch-amerikanischen Republi ken näher vertraut sind, ein Räthsel, wie sich dieser Tyrann so lange am Ruder erhalten konnte.. Wir wollen hier nrnge den Schurken charakterisirende Episoden aus seiner Lausbahn erzählen, und zwar liegen diesen Schilderungen' die Berichte des Gesandten der Ver.- Staaten in Guatemala zu Grunde : Gegen verdächtige Personen, und seien es auch die besten, wird die Folter mit derselben Grausamkeit, wie nur jemals früher in Cpanien, in Anwendung ge bracht und politische Gefangene müffen, . . fc. p tw ' mir oen gemeinsten Äervrecyern zusam mengekettet, in den Straßen' der Stad arbeiten. ... . Im Jahre 1877 ließ BarrioS zwanzig politisch Verdächtige, sämmtlich ehren werthe Bürger, verhaften, schrecklich mar lern und, da sie nichts gestanden, . oder nichts au gestehe hatten, auf demMarkt platze erschießen. Der Wütherich' sah - o n t .'. ver Vinrkazlung vom uenner ikines

lastes aus 'zu und stieß Verwünschungen gegen die Opfer seiner Grausamkeit aus.

vor denen es selbst den rohen Soldaten graute, die zu dem Henkersd:enste com mandirt waren. Den Priester PajoS, der 1878 für eines seiner Beichtkinder um Gnade bat. schlug der Unmensch mit der Reitpeitsche ins Gesicht, ließ ihn von seinen Dienern beinahe todt prügeln und jagte hm eine Kugel in den Leib; die Diener mußten diesem Beispiele folgen. Der Herausaeber emer Zeituna in Guatemala, welcher sich einen leisen Ta del gegen die Regierung erlaubt hatte, wurde, obgleich die Verfassung Preß sreihett garanhrt, zu 500 Hieben vcrurtheilt und starb während der Execution. Das Wa Hingtoner Journal" bemerkt über die . Angelegenheit : Was will Barrios hier? Der Zweck seines Kommens ist nicht bekannt, wird aber wohl die Sicherung der Hülfe un lerer- Regierung zur Beilegung des Grenzstreits mit Mexiko sein, der bckanntlich ein ernstes Aussehen angenom men hat und möglicherweise zum Kriege führen dürfte. Diefen Krieg muß Barrios vermelden, da er ihn stürzen würde. Was können wir in der Angelegenheit thun? Gar nichts. Wie General Grant in einem Briefe an den mexikanischen Gesandten Romero sagt, wird Barrios hier höflich behandelt werden, aber mit seiner diplomatischen Mistton keinen Er folg haben. Bon einer Annexaiion cen-tral-amenkarnschen Gebletcs,die Barrios vielleicht vorschlagen werde, könne leine Rede sein, da unser Volk nichts davon wissen wolle und ebensowenig glaube er. daß unsere Regierung jemals den Ver such machen werde, ein Elnverständniß zwischen Gnatcmala und Mexiko detreiZs der Grenzfrage herbeizuführen, ohne vorher von diesen beiden darum gebeten worden zu sein, in welchem Falle wir aber dennoch wahrscheinlich nicht über die Rolle eines gemeinschaftlichen Freundes und Rathgebers hinausgehen würden. Roch weniger könnten wir die Consolidation der central amerikanischen Staaten fördern, so wunschcnswerth dieselbe auch scheinen möge, denn wir sollten in allen Füllen die Politik der Richteinmischung in srcmde Angelegenhellen befolgen. Obgleich General Grant natürlich nicht ossiziell gesprochen hat, so liegt doch klar auf der Hand, daß er der An ficht der großen Mehrheit des Volles Ausdruck gegeben hat, und den Wink sollte der Tyrann von Guatemala beachten. Hätte er die Ver. Staaten und unsere Regierung gekannt, so würde er wahlscheinlich zu Hause geblieben sein, wohin er hoffentlich recht bald zurückkehrt. Xt Ha,idel5sl lt?. Unsere Handelsflotte befindet sich in einem kaum befferen Zustande. aU die Marine, und diesen unglüclseliacn Zustand verdanken wir dem Festhalten an dem Principe, daß ein ,m Auslande ge bautes und von amerikanischen Bürgern geeignetes Schiff hier nicht registrlrt werden und nicht unter amerikanischer Flagge fahren darf. Alle anderen Nationen können sich ihre Schisse bauen lassen, wo sie dieselben am billigsten bekommen; in Folge dessen nehmen ihre Handelsmarinen von Jahr zu Jahr zu. während die unsrlge mehr und mehr dem Versalle entgegen geht, unsere Schiffs' werften mehr und mehr veröden. AuS dem lungsten Berichte des Herrn Vret Harte, Consuls in Glasgow, läßt sich der immense Tonnengehalt der Schiffe ersehen, welche im vorigen Jahre am Clyde sür nicht englische Rheder er baut worden sind. Derselbe beträgt 54,263 Tonnen und vertheilt sich auf 51 Schiffe, und alle Nationen mit allciniger Ausnahme der amerikanischen. Deutschland lst am bedeutendsten, mit 0 Schiffen und 1ö,0O Tonnen, China mit 1 Schiffe und 2200 Tonnen vertreten. Diese für fremde Nationen gebauten Schiffe machen noch nicht ganz den siebenten Theil der im vor. Jahre am Clyde gebauten aus, welche sich auf 217 Dampfer und 52 Segelschiffe mit 293, 017 Pferdekraft und 310,823 Tonnen gehalt belaufen. Nach Abzug der für fremde Länder gebauten Schiffe bleibt sonach sür britische Rcchuung ein Ton nengehalt von 28G,5si0 üb'riq. Daß unsere Schissfahrtsgesetze liberaleren Platz machen müssen, führt uns der Ver fall unserer Handelsflotte täglich vor Augen ; England hat der Förderung, . a v i t r i rv . . i. n v oic es ocr qlffoau-nouslrle angcoeihen läßt, seine Suprematie im Wcl'than del zum großen Theile zu vcrdanken,und, obgleich die Ver. Staaten ihren Seehandel zur Zeit nicht zu schützen ver mochte, dars sie doch die Hebung desscl den nicht vernachlässigen. Aufschwung des fernen Westens. Den Censusberichten entnehmen wir folgende Thatsachen über den Aufschwung des fernen Westens : Unter allen Staaten und Gebieten der Cordil lerenRegion hat Colorado die mächtigflen Fortschritte gemacht. Von einem schmalen Bcsiedlungsstreiscn am Fuße derFelsengeblrge, hat sich dieBevolkerung über 'die gesammte Bergegend und in großer Ausdehnung über die Ebenen er streckt., Dies war der Entdeckung der reichen Metallschätze bei Leadville zu ver danken, die ein ähnliches Stampcde" wie das Californische in den Jahren ibVJ und 1850 verur achte. Rew m xiko zeigtet wenig Veränderung, dach werden der Bau von Eisenbahnen und die Bergwerksmteressen bald auch dort hin einen stärkeren Zuzug veranlassen. Für Arizona ist durch die Ausdehnung i r . ver isenvaynen und die Unttroruckung feindlicher Indianer aber eine Periode rascherer Entwicklung angebrochen. Utah gewährt, dank der Politik der Mormo nenkirche, die die Erschließung der Schätze in der Erde anfeindet und nur denAcker bau begünstigt, einen verschiedenen Anblick,' den des 'stetigen, regelmäßigen

Wachsthums des Agrikultur-Jntercsscs. Nevada zeigt eine sehr geringe Ausdehnung der Besudelung, und die vom Ackerbau abhängende BeJi)lkerunz h.it sich seit !870 eher vermindert als der mehrt. In Kalifornien, wo Landbau und Viehzucht auf Kosten des Bergbaus Fortschritte gemacht haben, hat dies eine gleichmäßigere Vcrtheilung der Bevölke. rung zur Fols.e gehabt. Diese hat sich in den Minenbczirken verringert, wahrend sie in dem großen Thal? und in den fruchtbaren Thälern der Küstenbcrgüge gewachsen ist. DaS Wachsthum in Oregon hat sich hauptsächlich auf die Abthcilung östlich von dem CaScade. Gebirgszuge beschränkt, eine Gegend, die, gleich der entsprechenden im Washington Territorium, jetzt als Weizenbaubezirk in dcn Vordergrund tritt. Die meisten der hier erwähnten Gegenden bedürfen keiner künstlichen Bewässerung. Im Washington Territorium, im Jahre 1870 kaum von der Einwanderung bcrührt, finden wir jetzt westlich von den CascadcGcbirgen eine leidlich gute Besiedelung. Der Zug dieser geht durch Columbia hinauf nach den Thälern des Walla-Walla und Snake Flusses und der großen Ebene von Columbia durch die Vortheile der Viehzucht und den gro ßen Gewinn des Weizenbaus angezogen. In Dakota macht sich ein' Kern von Ansicdlungen in den Blackhills bemerkbar, im Jahre 1870 einen Theil der Sioux - Indianer - Reservation bildend, eine Folge der Entdeckung von Goldniederschlagen. Montana wuchs vor züglich durch seine großen Vortheile für den Ackerbau, Jdaho aus derselben Ur sache in Verbindung mit den Bergwerks

interessen. Die kleinen Niederlassungen vom Jahre 1870 um Boise City herum und an der Mündung des Clearwater haben sich zu vielen Hunderten von Quadratmeilcn ausgedehnt. Die Nie derlassung im südöstlichen Winkel des Territoriums besteht fast nur aus Mormonen und zeigt nur ein geringes WachS tbum. - Tie Cigarre des Prinzen. . . In einem Waggon erster Klasse der von London nach Bath führenden Grcat Western Bahn faßen zwei Herren. Der Eine derselben nahm aus einem elegan ten Etui eine Cigarre, zündete dieselbe an, nachdem er zuvor, ohne etwas zu äußern, einen sragendcn Blick aus seinen Reisegefährten geworfen hatte. Der elegante junge Mann rauchte mit gro ßem Behagen, und erst, als die Cigarre nahezu consumirt war, bemerkte er, daß sein Reisegefährte über sein Rauchen sehr ausgebracht zu sein schien. Ich fürchte, der Tabaksrauch ist Ihnen fehr unangenehm." Allerdings," erwi' derte der Andere ; ich kann durchaus keinen Täbalsrauch vertragen." Aber Sie werden gütigst mein Rauchen ver zeihen," sagte der junge Mann und warf seine Cigarre aus dem Fenster. Das ist alles recht schön," sagte der Andere, aber ich werde Sie bei unserer Ankunft in Bath zur Anzeige bringen, denn Sie wissen sehr wohl, daß dies kein Rauch Waggon ist." Es thut mir in der That sehr leid, Sie mit meinem Rauchen belästigt zu haben, aber ich l.ahm an, daß Sie gegen mein Rauchen nichts einzu wenden haben würden,- entschuldigte sich von Neuem der Raucher. Ich bin einmal entschlossen, Sie in Bath zur Anzeige zu bringen," erwiderte der An dere sehr entschieden. Es entstand eine längere Pause, welche der junge Mann mit den Worten unterbrach : Vielleicht darf ich Ihnen meine Karte überreichen." Ich bin durchaus nichts begierig nach Ihrer Karte," lautete die Antwort. Aber Sie thäten doch vielleicht gut daran, nur einen Blick auf die Karte zu werfen." Dazu ließ sich der Andere denn auch schließlich bereit finden, wobei er die Entdeckung machte, , daß er eL mit einem Prinzen des englischen KönigsHauses zu thun habe. Das machte ihn allerdings etwas höflicher, aber als er auLflieg, äußerte er noch, Se. königliche Hoheit werde hoffentlich eingesehen haden, daß er, der Nichtraucker, vollkom men im Reckte gewesen sei, was der Prinz auch bejahte. Oo Jnlandc. I n den Spalten derZei tungen in New Orleans erscheinen in neuerer Zeit wiederholt Anzeigen in spa nischer Sprache, ein untrüzliches Zei chcn des zunehmenden Verkehrs mit Mexico. Im Besitze des Farmers W., F. Eastman in Butte Creek, Or.. besindet sich ein Zahn, kein Stoßzahn der 11 Psund wiegt; er fand ihi im Flüß chen, während solches ungewöhnlich wasscrarm war. Verschiedene Gelehrte ha den den Zahn in Augenschein genom men, aber noch keiner vermochte, zu be stimmen, welchem Antediluvianer der selbe angehört haben mag. Die seither vielfach bezwei felte Geschichte, daß Frau Lincoln in den ersten Tagen nach ihrer Verlobung mit dem nachmaligen Präsidenten die Ueber zeugung ausgedrückt habe, daß ihrBräu tigam dereinst Präsident der Vereinigten Staaten werden werde, ist eine Thatsache. Der betr. Brief war an eine Tochter deS Gouverneur Wickliffe gerich tet und bcsindet sich zur Zeit im Besitze des General Prcston in Lexington, Ky. Es ist übrigens durchaus nicht schwer zu erklären, daß eine liebende Braut da mals in Lincoln einen Mann erblickte, den sie der höchsten erreichbaren Ehre für würdig hielt. Lincoln war, als er sich verlobte, allerdings immer noch der unschöne Sohn der Armuth, hatte sich aber in der Staatsgesetzzebung von II linois und als Rechtsanwalt einen be deutenden Namen gemacht. Auch Omaha, N e b r., hat seine russisch-jüdische Einwanderung be kommen. Ganz unerwartet langten dort 40 Familien, auö 20 Männern, Frauen und Kinder bestehend, in voriger Woche an.' Die dortige israeliti'che Hülssge-

sellschaft hat sich der Heimathlosen an genommen und sie vorläufig in einem großen Schuppen untergebracht. . N a ch R e d C l a y , einem F U cken in Georgia, kam dieser Tage . ein Farbiger, der mit den schwarzenBlattern bebastet war, und bat um Ansnahme und Pflege. Die Einwohner wiesen ihm eine 5ütte als Unterkunft an, brach ten täglich genügende Nahrung in deren Nähe und wiesen den Kranken an, sich nicht weiter von der Hütte zu entfernen.

als nothwendig sei. um die Speisen zu holen. Als die Farbigen, die zwischen Red Clay und Coltewah am Eisenbahn bau beschäftigt sind, von der Anw?sen hcit des Blatternkranken hörten, bemäch, tigte sich ein panischer Schrecken dersel den und in der folgenden Nacht begaben sich mehrere nach dcrHütle, feuerten durch das Fenster verschiedene Schüsse nach dem im Bette liegenden Kranken ab und steckten dann die Hütte in Brand. Die Thäter sind entflohen. Die Einwanderung im Ha fcn von Philadelphia betrug in den ersten s.'chö Monaten d. I. 22,520 Per sonen, davon 15,303 männliche und 7217 weibliche gegen 22,472 in der glei chen Periode des Vorjahres. Von den Eingewanderten waren 51 Künstler, 12 Brauer, 49 Metzger, 130 Schre. r. Tischler und Zimmerleute, 40 Kaufleute. 2 Ingenieure, 15 Gärtner. '36Mecha. niker und Maschinisten, 34 CommiS, 43 Bergleute. 20 Anstreicher, 25 Buchdru cker, 3) Bediente, 87 Schuhmacher, 12 Maurer, 97 Schneider, 1040 Bauern. 6713 Taglöhner, 'ö50 weibliche Dienst boten, 2284 Knabenunter 15 Jahren und 5093 Frauen ohne reguläre Be fchäftigung. Die Phil. Times" enthält eine Correfpondenz- aus Washington, wonach eine neue Untersuchung im Con grcß wegen, Bestochenheit von Congreß mitgliedeln aus den Jahren 186870 bevorsteht. Ein r. I. I. Newell . klärt sich bereit, den . dokumentarischen Beweis zu liesern, daß damals n,000,. 000 im Hause und etwa ebensoviel im Senate angenommen wurden, um die Texas Pacisic Eisenbahn zu chartern und mit Congreßland auszustatten. Da diese Compagnie das Land durch Ver säumung .des Baues verwirkt hat, aber seitdem mit der GouldHuntingdon SüdwcstbahnCo. sich verschmolzen hat und' nun Verleihung' des Landes ver langt, kann der Congreß doch wohl nich umhin, die Untersuchung einzuleiten. PaterGazzoli,dessen irdi sche Ueberreste Ende voriger Woche in der Coeur d'Alene Mission am. Hang mar Creek im Territorium Jdaho bestat tet wurden, war wohl der ausgezeichnetste katholische Indianer Missionär unserer Zeit. Er war 1814 zu .Orviete rm ehe maligen Kirchenstaate geboren, kam be reits 1846 in die nordwestlichen Felsen gebirge und wirkte namentlich unter den stattlichen und hochbegabten Nez Perces Indianern, denen er in ihrer Mutter spräche predigte. . So sehr der Verstor bene für seinen eigentlichen Missionsbe ruf begeistert war, so segensreich wirkte er als Erzieher und Lehrer auch in Dingen, die nicht dieect zum Glauben gehören, und kann in dieser Beziehung dem berühmten Jefulten Pater De Smet, der unter den Siour großen Segen ver breitet hat, völlig an die Seite gestellt weröen. Endlich war der Pater auch ein ausgeleichneter Arzt, dessen Kunst sich Weiße wie Rothe, Protestanten, Heiden und Katholiken mit gleichem Vertrauen überließen, der stets mlt.Selbftaufopfe rung zur Hülfe bereit war und nie eine Bergütung für feme Bemühungen be anspruchte. Noch im vorigen Jahre war Gazzoli im Bekämpfen der unter den Nez Perces auögebrochenen schwarzen Blat tern unermüdlich und keiner seiner wilden Patienten ist an dieser Krankheit gestor den. " ' Der alte Spruch: D .8 Einen Noth ist des Andern Brod" gilt für Amerika stets, .wenn die europäi schen Nationen sich in die Haare gera then. Ganz besonderen Vortheil hofft San Francisco von der eventuellen Zerstörung des Suez Canals ; dasselbe glaubt mehr als je das Emponum des Handels der Länder des Stillen Oceans zu werden. ....... Ueber unseren gegen wär tigen Minister deS- Auswärtigen circulirt der Witz, daß er keine Le bensversicherung bekommen könnte, da Niemand es verstehe, to mo'iQ out bis policy". : : I n S a i n t L in, dreißig Mei len von Montreal, Can. hat das uner klärliche Verschwinden zweier Kinder im Alter von 8 und 7 Jahren große Aus regung hervorgerufen. , Sonntag den 16. d. M. begab sich der Farmer und Mühlenbesitzer Juleö Belanger in den an feine Besitzungen grenzenden Wald, um nach einer' Kuh, die . .sich verlaufen hatte, zu suchen. Seine beiden Kinder folgten ihm und er verlor solche, indem er die aufgespürte' Kuh verfolgte und zurückzutreiben versuchte, aus denAugen.' Er glaubte, die Kinder , seien nach Hause zurückgekehrt, und langte mit der Kuh auf seiner Farm an. Die Kinder waren weder dort noch in der Mühle und an gestrengtes Suchen nach' .denselben blieb ohne Ersolg' Nun trat die ganze Nach barschast zusammen und die - ganze Um gebung wurde in der Weise durchsucht daß 250 Männer und 100 Frauen: eine Reihe bildeten und zwanzig bis vierzig Schritt von eineinander. entfernt in el nem Meilen weiten Umkreise jedes Blatt umwendeten. . . . Diesem Rachsorschungett wurden die ganze Woche hindurch fort' gesetzt, und weiter und weiter ausge dehnt; am letzten Samstage hatte man noch leine Spur von den Kindern gesun den. - - ' J. 0. Parsons, D.D. S. Ja h n arz t, lii S5e(! .'ff!iif!5!w8f; (Ueber I. W. Heß So'S Dr? Kr, Sod Stor, fjy A:beit bester Qualität ,u annehmbaren Preue. Indianapolis.

Vom Auslande. . Angeblich nach dem Mustee des deutschen Schulvereins hat siÄ in Pest ein ungarischer Schulverein gebil det. Seinen Zweck und die Mitte! zur Erreichung desselde sp.icht derselbe in sehr unverblümter .Weile aus : Der Zcck des Vereins ist. der Magy.'.risi' rung auf geseUschafllichem Wege Äuf

schwung zu verleihen, insbesondere in dcn von Deutschsprachigen bewohnten Thei !en der Hauptstadt die Stiftung von tlpendlen und die ÄuZtheilung toi Belohnungen sur diejenigen armen, deutschsprechenden, Elementarschulen be suchenden Schüler, welch: in der magyzrischen Sprache verhältniümähig dcn größten Fortschritt ausgewiesen haben. Wenn es die Vermögeneverältnisse dc Vereins gestatten werden, dehnt t seine Aufmerksamkeit auch aus die Provinz aus und wird auch in dcnProvinzstädtcn deutscher ZungeBelohnungen verleihen." Die ungar. Regierung hat die Errichtung einer dritten Universilät ernstlich ins Äuge gesaßt. Minister Trefort hat der Stadt Szegedin, die nebst Kaschau und Preßburg als Sitz der neuen Universität in Aussicht genommen ist, bekanntgegeben, daß er noch vor Er Öffnung der Herbstsession de Reichs tas dem Kaiser eine Vorlage zu unterbreiten beabsichtige. Er hat demgemäß Szegedin aufgefordert, ihm gewiste Daten bis Ende August zu unterbreiten. Die Aussichten neigen sich derzeit zu Gunsten Kaschau's. Furcht vor d en B l.a t t e rn. I Paris trug sich dieser Tage folgender amüsante Vorfall zu: Eine Dame, die ein großes Haus macht, aber ohne ihre Lieferanten zu bezahlen, hatte sich in die Rue Richelieu gezogen und schickte sich an, Paris zu veilassen, ohne ihre zahlreichen Schulden berichtigt zu haben. Die "Lieferanten, hiervon velsländigt, erschienen zwar bei ihrer Kundschaft. wurden aber höflich abgefertigt. Die Frau eines Juweliers im Palais Royal glaubte jedoch ein Mittel gefunden zu haben, zu ihren sechstausend Francs zu gelangen. Sie stellte sich deshaid am i. Juli bei ihrer Schuldnerin, die sich in Gesellschaft ihrer Tochter und einiger Personen befand, mit der quitt''IenNcch' nung vor: Ich habe lange genug im Vorzimmer gewartet. Ich stehe auf glühenden Kohlen. Halten Sie mich nicht lange auf. Madame; ich habe mein Kind zu Hause gelassen, das an den Blattern stirbt und muß mich beeilen, zu ihm? zurückzukehren.- Die Dame und ihre' Umgebung, vom Schrecken ergrif fen, hielten sich weit von ihr entfernt. Sehen gut. Madame", sagte dieLchuldnerin. Gehen Sie nur geschwind nach Hause. Ich werde Ihnen das Geld sür die Rechnung schicken.- Ach nein", ' entgegnete die Juwelierßsrau. Ich habe Alles, verlassen, weil . man mir gesagt hat, , daß' Sie.' abreisen . wollen Wer hat eine so niederträchtige Lüge verbrei tet?- Ob es nun wahr oder salsch sei; das geht mich nichts an. Ich bin .da!und. bleibe da." Sie bleiben ?" Nein, ick bin nur gekommen, um die Sache in Ordnung zu bringen. Da ist die! quiltirte! Rechnung.- Gut, gut, nehmen Sie nur geschwinde.- Und sechs Banknoten zu tausend Francs sielen der unbarmherzigen Gläubigerin zu Boden. Diese beeilte sich, dieselben aufzuheben und bemerkte dann gelassen : Es ist keine Gefahr.- Beruhigen Sie sich, Madame, mein Kind besindet sich so wohl, wie das Ihrige. Leben Sie wohl, Madame, und glückliche Reise.- Sie hatte Recht; denn die 'andern Gläubiger, welche sich hatten abspeisen lassen, und jene, die nicht ge kommen waren, hatten das leere Räch sehen und sanden ihre Schuldnerin nicht mehr., ' Die drei k. b a y r. F a b r i k inspektoren resp, sür die Bezirke Ober bayern Niederbayern und Schwaben, für die 3 Franken und die Oberpfalz und' endlich sür die Rheinpsalz, die Her ren Engert in München, Kops in Nürn berg und Heuser in Speyer haben ihre Berichte sür daS vorige Jahr jetzt abge stattet. Dieselben enthalten über die Bewegung der bayr. Industrie mit Be zug auf Entstehen oder Vergehen von Arbeitsanstalten, Geschäftslage u. s. w. ein bedeutendes . Material ; die Ver werthung desselben ist noch vorbehalten. Gegen das Vorjahr 1880 wird, eine all gemeine Besserung in Befolgung der sozialpolitischen Schukvorschriften gefunden. In dem südbayrischen In spektionsbezirk hat sich durch den Wieder ausschwung der Weberei die Zahl d r' w: den Fabriken beschäftigten Kinder und jungenLeute um etwa 100 vermehrt. Mehrfach hatten Arbeitgeber jugendliche Arbeiter aus deren Versicherung von ihrem erwachsenen Alter aufgenommen, ohne sich um die Arbcitbücher zu beküm rnern. In einer nahe an der Tiroler Grenze belegencn Fabrik bcsinden sich 50 : aus Tirol stammende und dort auch wohnende Arbeiter unter 21 Jahren ; keiner -derselben besaß ein Arbeitsbuch. Namentlich 'die Buchdruckereien, Ziege leien und Steinbrüche hatten sich bisher nicht als Fabrikbctrieb aufgefaßt und sich deshalb um die 'betreffenden gesetzlichen Vorschristen im.' Ganzen wenig geküm mert. , Schlimmer als mit den Arbei tern zwischen 14 und 21 stände im All gemeinen .mit-den Arbeitern unter 14. Jahren. Weniger in dem großen als in dem kleinen Geschästödetricbe soll eine Überschreitung der L stündigen Ardeits zeit bis zu. einer 10- oder llstündigen häufig sein:4 In einer Fabrik war ein 13jähriger Knabe aus Grund eines vom Gemeindevorstand'aüsgestellten Erlaub nißslheines- zu regelmäßiger Ivstündiger Arbeit zugelassen worden. Hinsichtlich der. Lohnverhältnisse wird die Fabrik iudustrie als der Hausindustrie durch weg bevorzugt bezeichnet ;1n einer Hand schuhsabrtt mit 300 Fabrjk. und 7 600 ; Hausarbeitern erhielt ein .Zurichter 30, ein Handschuhmacher 20 36,' ein Ger ber 24. . eine Knopfnäherin 1012 M. Wochenlohn; die HauSnäherinnm höch stens 4 M. Die Ursache liegt an den