Indiana Tribüne, Volume 4, Number 402, Indianapolis, Marion County, 25 July 1882 — Page 2

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tt FSc.siche- und Ssnntagsansgaöe. Off oe: 02 S. Dclawarc Str. sLot, red as pocontl-clasa matter at tlie fVatoffice at Indianapolis, Indiana.) Abonnements-Preise: kSglirbe Ausgabe. 12 C!Z. per Woche. Eonn-agZauögabe 5 Cts. perNummcr. rttc ufammen 15 CtS. per Woche. tST tag Tagdlatt erscheint jeden Nachmit. tag un 2VC Uhr. Die CouatagSaukzabfHel: Ui"Zlixtzi. Tribune Publishing Company. JndionaPolis, Ind., 25. Juli 1882. SaS Mandamus'Verfahren gegen die Eisenbahnen. Der Prozeß in Sachen oes Staates 5Ztw ?)ork vertreten durch Generalan valt Leslie W. Rüssel und Col. Edward James, resp. . Simon Stern, als Anwalt . Nev Yorker Geschästshauser gegen die 'Mes York Central und Hudson River -Z Bahn vertreten durch Noscoe Conkling und Frank Loomis und die New Port, Lake Eric und Western EisenbahngesellZchaft vertreten durch ExNichterShip man, welcher gegenwärtig vor der Supreme Court in' New Jork verhandelt wird, ist factisch und principiell einer der , , wichtigsten Prozesse, die je gesührt wor 'den sind. So interessant dieDeductio nen der Parteien sind,und so sehr diese! den eine Angelegenheit detresfen, welche für das ganze Land von größter Bedeu tung ist, müssen wir uns doch darauf beschränken, die Hauptpunkte aus den .Plaidyer? hervorzuheben. Der Antrag , des Generalanwalte geht dahin, die genannten Bahngesellschasten anzuweisen. Gründe anzugeben, warum sie nicht ge richtlich gezwungen werden sollen, ihnen übergebene Frachten in der gewöhnlichen Weise zu befördern. Hrn. Nussell's Begründung des Antrag? geht von folgenden Gesichtspunkten aus : Wenn durch die NegierungZgewalt Privilegien an Korporationen verliehen - werden, fo schließt dies die Uebernahme gewisser Verpflichtungen Seiten? der Corporationen ganz von selber ein. Die EisenbahnEompagnieen sind in Ansehung" ihres Eigenthums, ihres Geldes, r$rn Einnahmen Privatgesellschaften, als solche zu behandeln und zu demsel den Schutze wie jene berechtigt. Als Verwalter von Verkehrsmitteln dagegen dienen die Gesellschaften der Qesfentlich kett, ' dem Publikum, sind sie Agenten deö Staates. Zu denPftichten,welche die Bahngesell .. schaften für die Gewährung der ihnen ertheilten Privilegien, zu welch' letzteren . auch die Ezpropriationsbesugniß gehört, ' zu leisten haben, gehören: Erhaltung der Bahngeleise und regelmäßige Personen und gracht'Besörderung. Erfüllt eine Gesellschaft diese Verpflichtungen nicht. so kann sie IM einzelnen Falle aus Scha -.denersatz verklagt werden; beschränkt sich - dagegen die Versaumnch der Gesellschaft ' ' nicht auf einzelne Fälle, betrifft sie das ganze Land, so erwachst hieraus für das Volk, oder dessen Repräsentanten, den Staat das Recht, den Widerruf der der Gesellschaft verliehenen Concession Charter zu verlangen, resp, bei Ge ..richt zu beantragen, daß die Gesellschaft lsder Erfüllung ihrer Pflichten gezwungen wetde. Mittel, dies zu thun, bilden die Mandamus QuowaiTanto und Jndictment-Verfahren. Die angeklagten Gesellschaften haben ihre Pflicht verletzt und verletzen solche fortwährend und deßhalb ist es die Ob:liegenheit des Generalanwalts, sich' mit , feinen Anträgen aus Abhülfe an die Gerichte zu wenden. Die Gegner behaupten, der Zustand der Dinge rühre davon her, daß die Arbeiter ausgestanden seien. Dies zugegeben, wird durch jenen Ausstand .die Pflichtvernachlässigung der Compägnieen keineswegs gerechtfertigt. Die Gesellschaften machen nicht einmal den Versuch zu behaupten, daß es ihnen unmöglich sei, tüchtige Arbeiter in ausreichender Anzahl zu erhalten; daß sie eventuell diese Arbeiter, deren sie bedürfen, etwa theurer bezahlen müssen, als ihnen lieb ist, ändert selbstverständlich nichts an ihrer Verpflichtung, die ihnen übergebenen Frachten ordnungsmäßig "zu befördern. Ein Strike giebt nicht einmal für einen Privatmann einen Rechtsgrund ab, sich seinen geschäftlichen Verpflichtungen zu entziehen, noch .viel weniger mithin für Eiscnbahngesell schaften, die als Anstalten des 'öjfentli- . chen Verkehrs anzulegen und zu beurtheilen sind. Der Erlaß eines Manda mus sei daher in jeder Hinsicht gerechtfertigt und er der Gencralanwalt überzeugt, daß das Gericht die Macht, d'en Willen und das Recht habe, auch in diese: Frage zu zeigen, daß der Geringsie, wie der Höchste ihm Unterthan fei. Roscoe Conkling führte aus, viele Kaufleute seien nicht das Volk, resp. .der Staat, und dazu, daß ein Antrag im Namen des Staates eingebracht werde, gehöre, daß das ganze Volk geschädigt - worden oder daß dies wenigstens behauptet sei ; die Geschähe von "cornttion carriers" könnten von dem GeÄ richte nicht beaussichtigt werden, und wenn ein Mann sich durch das Nichtbefördern Don Fracht geschädigt glaube, so sei eine Schadenersatzklage der einzig richtige Weg. Aus den dem Antrage angefügten beschworenen Aussagen New Yorker Geschäftsleute gehe nicht bervor, ,.,daß die Eisenbahnen sich weigern, Fracht anzunehmen, zu transportiren und auszuladen und dieselben seien daher eventuell zur.Substantiirung von Schaden- . ersatzklagen, nicht aber zur Begründung " eines ' Mandamus" geeignet. Dle Schwierigkeit bestehe darin, daß gewisse Leute, welche angestellt worden waren, die Verschisser beim Verladen zu unter ..stützen, ihr Wort gebrochen und die Ar- ' tttt liegen gelassen Hütten. Man habe

Dndmna

Urivüne

alles versucht, um neue Leute zu dekommen, sei aber in Folge der von den Strikern ausgehenden Einschüchterungen nicht besonders erfolgreich gewesen. Das Gericht könne unmöglich das nachgesuchte Mandamus bewilligen, da der Staat in diesem Falle nicht als Kläger auftreten und eventvell von Beschädigung Einzelner, nie aber von Schädigung öffentlicher Interessen die Rede sein könne. Aus den angesührten Andeutungen dürste wenigstens so viel zur Genüge hervorgehen : daß die Eisenbahnen die Verpflichtung haben, die Fracht in geschästsmäßige? Weise zu befördern, nebenbei eine ausdrückliche Bestimmung ihrer Charters", daß sie dieser Verpflichtung in einem Umfange nicht nachkommen, welche die Gesammtheit schädigt, daß es für sie nicht unmöglich ist, ihrer Verpflichtung ordnungsmäßig nachzukommen, und daß sie daher hierzu ge richtlich angehalten werden können. Alle anderen Gesichtspunkte sind für den Pro ceß irrelevant; - völlig unrichtig ist es zu behauptn,, daß der Autrag im Interesse der Striker gestellt sei., Dem Staat ist es ganz gleichgültig, wie die Bahnen ihren Verpflichtungen nachkommen,wenn dies nur überhaupt geschiebt.

Die Nisachcn der ügyptischin Wirren. So verschieden auch Aegypten und Rußland im Allgemeinen von einander sein mögen, in einer Beziehung herrschen in beiden Ländern gleiche oder doch einander sehr ähnliche Verhältnisse, In beiden Ländern ist im Gegensatz zu der wissenden Menge ein geringer Pro zentsatz von Halbgebildeten herangewachsen, welcher, mit den socialen und politi schen Verhältnissen des Landes unzufrieden, nicht einsehen will, daß ein Volk sich erst zur Freiheit heranbilden und ihrer würdig sein muß,' ehe es ihrer froh werden kann, daß also die große indlsferente und indolente Masse des ägypti schen Volkes des köstlichen Gutes der Freiheit noch nicht theilhaftig werden kann oder, mit anderen Worten, von der politischen Reife noch sehr weit entfernt ist. Diese Klasse der Halbgebildeten und Unzufriedenen entstand dadurch, daß schon seit Mehemed Ali alljährlich eine Anzahl junger Leute nach Paris geschickt wurden, um dort zu studiren. Bei ihrer Rückkehr waren dieselben zu einem nicht geringen Theile Freidenker geworden oder standen im Verdachte, eS zu sein, und um diesen abzulenken, wurden sie religiöse Eiferer. Ferner verfuhr die patriarchalisch despotische ägyptische Regierung mit diesen im Auslande gebildeten Leuten sehr willkürlich, indem sie diese! den aus einer Lausbahn in die andere warf. Die Zahl dieser Leute wurde noch dadurch vergrößert, daß zu Kairo, Alexandria und Tantah - Schulen gegründet wurden, um dort Ofsiciere, Ci vilbeamte und Lehrer heranzubilden. Die erste Schwäche eines Khediven mußte diesem Elemente Anlaß zu einer Revo lution geben, an welcher sich das' Gesindel oder die große arbeitsscheue Masse aus reinen individuellen Interessen, aus Raub- und Mordsucht betheiligte. Eine andere Ursache der gegenwärtigen ägyptischen Wirren bestand darin. daß Riaz Pascha, welcher an der Spitze des Ministeriums stand, der internationalen Commission, welche behuss Ordnung der ägyptischen Finanzen eingesekt wurde, zu dem Glauben brachte, daß, nachdem der Khedive Ismail falsche Angaben über das Budget gemacht hatte, seine, Riaz', Angaben die richtigen seien, was übrigens keineswegs der Fall war. Jene internationale LiquidationS-Com-Mission war,-statt aus Finanzleuten und berathenden Juristen,' aus Diplomaten und Consuln zusammengesetzt und ist, obgleich sie gewissenhast gehandelt hat, nichtsdestoweniger an den gegenwärtigen Zuständen mitschuldig. - Sie ' war es, welche trotz allen Warnungen die ihr von der ägyptischen Regierung vorgelegten Ziffern ohne Weiteres als richtig anerkannte und auf diese Weise Aegypten unfähig machte, irgend welche Verbesse rungen oder öffentliche Arbeiten, die Geld kosteten, auszuführen, und verordnete, daß alle Ueberschüsse derjenigen Provinzen, deren Einnahmen zur Zahlung.der Zinsen bestimmt waren, zür Tilgung der Schuld verwandt würden. Und .damit diese Anordnung auch ausv . 4. k. ' . Igezuyrl wuroe, wuroe von nglano uno Frankreich je ein General-Controleür ft 4 W A s r( t i ' ... Üta 4 . A . ciuuiiui, luuuyt 91 uuu iiuimc uu Ministerrathe hatten und dadurch gleichsam die Regenten des Landes wurden, zumal da sie jede ihnen mißliebige. Verordnung mit ihrem Veto belegen durften. Auch sie wurden auf diese Weise Miturheber der traurigen Zustände jenes Landes, da sie über die finanzielle Lage Aegyptens durchaus nrgttiüjnb -unterrichtet waren, die wahren Interessen des Landes.' unberücksichtigt ließen und alle 'höheren Verwaltungsposten mit Ausländern, Engländern und Franzo sen, besetzten, die übermäßig hoch bezahlt wurden. - Sie selbst erhielten ein Gehalt von 5,000 Ps.St. und viele der übrigen höheren Verwaltungsbeamten ein solches von L000 Pf. St.,'das heißt, bedeutend mehr, als die eingeborenen Beamten, wodurch .bei diesen Neidend Unzufriedenheit erzeugt wurde. Schon im Februar 1881 brachen die ersten Unruhen unter dem Militär aus. Die Regierung war zu 'schwach, um so sort mit aller Strenge einzuschreiten, und ebenso wenig war sie im Stande, den gerechten Wünschen der Armee nachzukommen. In Folge dessen wiederholten sich im Mai und August des vorigen Jahres die Meutereien und am 10. September rückten 4,000 Mann mit 16 j Kanonen dem Khediven vor den, Palast I v. f.. Ia v r- r . unu oaicn, um ocm azwerle in oer Hand, um Reformen," eine' Notabelnkammer und eine Versassung. Hätten damals die Mächte der 'Türkei bewasfnete Intervention gestattet, so hätte die Sache einen ganz anderen Verlaus g nommen, zumal da die Türkei seelenfroh gewesen sein würde, ihre Oberhoheit über Aegypten voll und ganz anerkannt

zu sehen. Ob aber dieselbe in Zukunft noch anerkannt werden wird, ist ange sichts der verdächtigen Rolle, welche die Pforte jetzt spielt, sehr zweifelhaft. Was aber seitdem in Aeaveten aelcke-

hen ist, da3 haben England und Frank- ; t . v (m.(i.t!Xi. i reicy vor oer juugccninjie zu veraniworten. Durch Ute Ereignisie tn Alci. andria ist die Lösuna der äanvtisckcn Frage in weite Ferne gerückt, und welcher Art sie sein wird, das läßt sich bei dem jetzigen Wirrwarr durchaus nicht absehen. Die Lösung des Räthsels der Svbinr bat möalicker Weise nock seb? schwerwiegende Folgen. Im Walde umgekommen. Am 1. v. M. hatte Frau Wilson ihre Wohnung in der Nachbarschaft von Marquette, Mich.,, verlassen, um Verwandte in der Nachbarschaft zu besuchen; sie hatte einen Knaben von 8 und ein Töchterchen von 7 Jahren mit sich genommen, den ältesten, 12 Jahre alten. Sohn aber zur Aufncht über das Haus in solchem zurückgelassen. Am fünften Tage nach dem Weggange der Mutter suchte der älteste Sohn seinen Vater auf, der in einer Entfernung von 18 Meilen an der Elfenbahn arbeitete und theilte diesem mit, die Mutter sei mit den Geschwlstern noch nicht zurückgekommen. Der Vater suchte mit anderen Arbeiter die ganze Umgegend ab, zog bei allen dort spärlich verstreuten Farmern Erkundlgungen ein, erfuhr aber nichts, als daß sich feine Frau nach cintägigem Auf enthalte bei ihren Verwandten mit den Kindern auf den Rückweg begeben hatte. Am 19. d. uJt. fand ein Farmer, der im Walde jagte, die Leichen der Frau und des Knaben neben einem umgestürzten Baume liegen ; das kleine Mädchen saß neben den Leichen und die ganze Stelle dort war mit reichlich tragenden Preise!beerbüschen bedeckt. Nack den Angaben des Mädchens hatte die MutUr auf dem Heimwege den rechten Weg verfehlt und war von. der Nacht üb.errascht worden ; in den nächsten Tazen hatten sie in dem Walde vergeblich nach dem rechten Wege gesucht; nachdem die Speisen, welche die Frau mit aus den Weg genommen hatte, ausgezehrt waren, waren sie zwei Tage ohne alle Nahrung gewesen; dann hatten sie den Platz mit den Preiselbeeren gesunden. Nach solchem waren sie, um nicht zu verhungern, an jedem Abende zurückgekehlt und um den Weg nicht zu verlieren, hatte die Mutter ihr Kleid in Streifen gerissen und solche, während sie nach einem Wege suchte, an die Bäumk gebunden. Der Knabe war, als die Leichen gefunden wurden, drei Tage, die Mutter erst wenige Stunden todt. DaS Kinderptstol.

Wie im vorigen Jahre, so werden auch jetzt wieder die Verlustlisten" des 4. Juli veröffentlicht. Es ist eine sehr traurige Erscheinung, daß die Feier des nationalen Geburtstages, über deren Art und Weise schon seit langer Zeit von allen verständigen Menschen gellagt wird, so viele Opfer fordert, und zwar gerade unter den jugendlichen Patrioten, welche e5 als ihr unveräußerliches Recht ansehen, den Tag durch eine fortwährende Kncllerei und Schießerei, die in der Regel schon einige Tage vorher beginnt, zu verherrlichen." Die Un glückssälle, die sich von jeher dabei zutrugen, sind seit dem letzten Jahre noch bedeutend vermehrt worden, und zwar Folge der Einführung des Kinderpistolö (toy-pi8t.ol), welches bei der vorjährigen Feier des nationalen G' burtstages zum ersten Male von sich reden machte und auch dieses Jahr wie der genug Unheil angerichtet hat. Wie groß die Gesammtzahl dieser Todesfälle und die durch jene mörderische Knall büchse hervorgerufenen Verwundungen ist, läßt sich nicht genau s-flstellen, aber sicherlich ist dieselbe eine sehr groe In Chicago sind bereits gwölf Knaben in Folge der unvorsichtigen Handhabung des Kinderpistols gestorben, und in an deren Großstädten wird die Z..HI wahrscheinlich eine gleich große , sein, fielen doch schon im vorigen Jahre in Valtimore der Mordwaffe neunzehn junge Patrioten zum Opser, die an Blutvcrgiftung und nachfolgender .Mundsperre starben. Das Pistol ist um so gcfährlicher, als es nur in gespanntem Zu stände geladen werden kann, wobei es an der Mündung mit der linken Hand fest gehalten wird und sich selbstverständlich sehr leicht vorzeitig entladet, wobei die den gistigen Zündstosf enthaltende Blechhülse gewöhnlich in die Maus der linken Hand eindringt und, das Blut vergiftend, weit schlimmere Folgen hat, als eine die Hand durchbohrende Kugel haben würde. Vielleicht ist die Zahl der durch das Kinderpistol verursachten Todesfälle und Verwundungen geringer als im vorigen Jahr, da man den gefährlichenCharakter des allerdings recht harmlos aussehenden Dinges noch nicht kannte, aber die Zahl ist noch immer so groß, daß m,:n sich nicht genug über die Fahrlässigkeit wundern kann, deren man sich im AUgemeinen dieser heimtückischen Knallböchse gegenüber schuldig macht. Die französistye Panzerflotie. Seit einigen Tagen ist die Zahl der französischen Panzerschiffe, welche für den Dienst auf dem mittelländischen Meere bestimmt sind, von neun auf fünfzehn vergröbert worden. Drei dieser Panzerschiffe bilden das sogenannte levanti sche Geschwader, das sich zur Zeit bei Port Said befindet, sechs bilden das Evolutionsgeschwader, welches gleichfalls nach den afrikanischen Gewässern beordert worden ist, und die sechs übri gen sind noch in der Ausrüstung begrif fen. Mit Ausnahme der das Evolu tionSgefchwader bildenden Schiffe besteht die französische Pänzerflotte zum größ ten Theil aus alten, wenig Manövrirfä higkeit besitzenden Fahrzeugen. Auch ist ihre Schnelligkeit eine sehr geringe. Sie sind mit verhältnißmäßig leichten Ge

schützen ausgerüstet, und ihre Panzerung ist gleichfalls sehr leicht, so daß ihre Tüchtigkeit undMrksamkeit alsSchlachtschiffe eine sehr zweifelhafte ist. Das levantische Geschwader besteüt aus der Galissoniere", der Thctis- und der Alma", von welchen das erstgenannte als Flaggenschiff den Contrcadmiral Conrad an Bord hat. Die Bemannung dieses Geschwaders zahlt im Ganzen 1.850 Offiziere und Mannschaften. Die Galissoniere" hat circn Gebalt von 4,487 Tonnen und ist- zehn Jahre alt. Sie ist nur bis zur Wasserlinie gcpan zcrt, und die Eisenplatten sind nicht dicker als Zoll. Die Thetir und die Alma" stehen an Stärke der Galissionicic" bedeutend nach und sind kleiner und älter als diese. Wie schon gesagt, befinden sich in dem Evolutionsgcschmadcr die besten Schiffe der französischen Flotte, nämlich folacn de: Redoubtablc", ..Trident", Friedland", Colbcrt". Ocean" und Ma rengo", unter welchen der Redoubtablc" das neueste und stärkste Schiff ist. Sein Gehalt beläuft sich auf 884 Tonnen ; die übrigen Fahrzeuge sind von gleicher Größe und Stärke. Die noch in der Ausrüstung begriffe nen Schisse bestehen aus süns gepanzerten Fregatten und einer gepanzerten Corvette. Die Fregatten sind : Devastation", Heroine". Savoin", Revanchc" und Surveillance". Dieselben sind sämmtlich stark gepanzert, haben aber einen geringeren Gehalt, als die Schiffe desEvolutionsgeschwaders, nämlich einen solchen von ungefähr 0000 Tonnen, mit Ausnahme der Devastation", welche einen solchen von 39 Tonnen hat. Preubisches Polizeistückthcn. Breslau,2. Juli. Gestern hatten die hiesigen Sozialdemokraten wieder ein Begräbniß, woran sie sich in großen Massen betheiligten. Der Cigärrenarbeitcr Rappich, welcher plötzlich gestorben und in sozialdemokratischen Kreisen als eifriger Genosse be kannt war, hatte ein großes Grabgeleite, das stch wohl auf nahe an 1500 Pcrsonen belaufen mochte. Die Leiche des Vcrstobenen wurde am Sonnabend in der sechsten Stunde des Nachmittags die Frau des Verstorbenen, welche ebenfalls in einer Cigarrenfabrik beschäftigt ist, war nicht zu Hause plötzlich mit Entwicklung vieler Polizeikräfte nach dem Kirchhof überführt. Das Zimmer, in welchem sich die Leiche besand,mußte von einem Schlosser geöffnet werden. Die Leiche wurde auf den von der Polizei requirirten Leichenwagen gesetzt, und fort ging es nach dem Jriedhose ohne jede andere Begleitung als einige PolizeiMannschaften. Nachdem die Leiche verladen war, wurde die Hausthür einige Zeit geschloffen und mit Polizei besetzt. Als der Leichenwagen sich schon außer Sicht befard, wurde die Thür wieder geöffnet. Die Frau hatte man von der Absicht, die Leiche fortzuschaffen, vorher keine Mittheilung gemacht. Sie fand, als sie von der Arbeit nach Hause kam, daß die Leiche ihres Mannes ohne ihr Wissen und Willen fortgeschafft war. Es mag deshalb manchen gewundert haben, der gestern Nachmittag einen Leichenzug von mehreren Hundert Menschen, wovon viele, auch die Frauen, mit rothen Bändern und Blumen , geputzt waren, andere große Kränze mit langen rothen Schleifen trugen, die Straßen entlang nach dem Friedhofe wallfahren sah, bei welchem die Leiche fehlte.. Es hatten sich nämlich die Leute, welche dem Verstorbenen das letzte Geleit geben wollten, vor dem Trauerhause eingefunden, sich dann, als sie erfuhren, was vorgefallen war, im Zuge nach dem Kirchhofe in Bewegung gefetzt. Der Zug hatte, ehe er bis zum Kirchyos kam der Verstorbene wohnte in der Vor stadt, von wo man den Kirchhof in j stunden erreichen kann : sich bis auf nah: an 1.500 Personen verstärkt, und Hunderte hatten sich bereits auf dem Kirchhofe angefunden. Unter den vielen Kränken mit rothen Schleifen, welche auf das Grab des Verstorbenen nieder gelegt wurden, waren auch solche aus einigen Städten afts der Provinz.

Oom Jnlande. Laut des neuesten Berichts des statistischen Bureau in Berlin sind im Jahre 1881 über Bremen, Hamburg, Stettin und .Antwerpen 210,547 Perso nen aus Deutschland ausgewandert ; von diesen haben sich 94G Promille nach den Ver. Staaten, der Rest hat sich meist nach Brasilien und Australien gewendet. Die diesjährige Auswanderung schätzt das Bureau auf mindestens 300,000. Von den verschiedenen Lebensaltern sind die Jahre zwischen 20 und 30 am stärksten unter den Auswanderern repräsentirt, und das Bureau hat daher recht, wenn es bemerkt, daß die Auswanderung dem Volke einen beträchtlichen Theil seiner Knochen und Sehnen" entziehe. In Arkansaö schloß kürzlich ein. Farmer seine Frau nach der Trauung so fest in dle Arme, daß er ihr zwei RippenZdrach. Ein Mr. George H. Andrews sucht in der N. Z). Times" eine Erklärunq der Thatsache zu liefern, weshalb dle Mitgliedschaft der Methodisten, Boplisten und Presbyterianer kaum zurimmt, während die Bischöfliche Kirche die der Reichen und die katholische, die der Armen, zwar weniger als die Bevölkerung, aber doch ansehnlich zunimmt. Jene Kirchen seien die des Mittelstandes, und der Mittelstand nehme eben in der Stadt New Z)ork ab ; er werde ausgetilgt". Der Staatssekr etair hat entschieden, daß das Thomas Jefferson in Monticello, Va., zu errichtende.Denk mal nach dem Entwürfe des Col. Cafe von dem Geniecorps der Ver. Staaten Armee ausgeführt werden soll. Auf zwei Granitstufen von je 0 Zoll Höhe ruht ein Würfel au3 Granit, 4 Fuß im Gevierte, und auf diesem erhebt sich ein Obelisk in Höhe von 11 Fuß. Die Höhe

des ganzen Denkmals beträgt 18 Fu und dasselbe wird folgende Inschrift tra gen : - Hier ruht ThomaS Jefferson, der Verfaffer der amerikanifchenUnabhänglgkeitserk!ärung des Statuts des Staates Virginien übe? Glaubensfrcihcit und der Gründer der Univer sität von Virginien. Gcb. 2. Apr. 1743. Gest. 4. Juli 1820.

Chicago klagt über sein Geschworencn-Wesen. Eine Hälfte der zum Geschworenendienste Pflichtigen entzieht sich demselben, und die Sheriffs müssen die Bummler und Tagediebe zu ziehen, welche immer zu haben sind, so daß Spieler, Gauner und Mörder freigesprochen werden. Die Gerichtshöfe wollen also Hastsdefehl gegen säumige Geschworene ausstellen. Es hat dem Töwn Middl:town iu Connecticut in Gestalt von ge richtlichen und anderen Kosten 36 Doll. gekostet, um ein Pint verbotenen Whiskey zu consisciren, und noch $6 dazu, um ihn zu vernichten. Die - dortige Preffe prophezeit den Bankerott der Vtadt, wenn einmal etliche Faß WhiS key von Amtswegen vertilgt werden sollen. Im Staate Kansas sind unter dem Gesetze, welches Land schenkt, sobald es mit Bäumen bepflanzt worden ist, 93.000 Acker so bewaldet worden, hauptsächlich mit Pappelweiden (Cottonwood) und Nußbäumen, und man erwartet davon eine Milderung des trockenen Klima's. In einer dieser Tage an der Battery in New ZZork aufgefundenen kleinen Kiste aus Zink wurde ein fein ge arbeitetes Uhrwerk ausgefunden, von dem aus ein starker Stift in ein abgesondertes Behältniß führte. Die Feder des Uhrwerkes war gebrochen. . Die Po lizei hält den Fund für eine mit Donamit geladene Höllenmaschine und hat solche im Hafen versenkt, wo dieser am tiefsten ist. . Die portugiesische Brig Francisco Felix" von Aracaju, welche am 3. d. M. von der russischen Barke Navigator": auf dem Ocean verlassen angetroffen und von- deffen Capitän Patterson mit einem Osfizier und drei Matrosen bemannt wurde, ist am 19. d. M. glücklich im Hafen von New Z)örk gelandet. Die Prig ist Eigenthum, einer Firma in Oporto und an deren Agenten in 'New-York confignirtl ihr Capitän wurde sammt der aus 9 Matrosen bestehenden Mannschaft von der Barke .St.' Anna" am 6. d. M. aufgenommen und bereits am 11. d. M. in New York gelandet. Er versichert, die Brig sei damals in Folge eines Leck am Sinken gewesen. Die ganze Geschichte erhält dadurch einen höchst mysteriösen Anstrich, daß die Leute von dem Navigator" bei der Untersuchung des Felix" entdeckten, daß in die Seiten des letzteren unterhalb der Speigaten Oeffnungen zum Ablausendes WafferS Löcher gebohrt wa ren.die keinen andernZmeck haben konnten als hochgehende Wellen in den Kielraum eindringen zu lassen und so daS Sinken des Schiffes zu bewirken.' Die Leute vom Navigator verstopften diese Löcher und setzten die Reise erst im Tau-dieses Schiffes, dann mittels der eigenen Segel und schließlich im Tau des dem Felix entgegengeschickten - SchlevpDampserS fort. Der Felix war mit Zucker befrachtet, Schiff und Ladung haben einen Werth von $50,000 und: sind voll, aber nicht über den Werth' versichert. Der Verlust des Schisfes konnte sonach den Eigenthümern - keinen Nutz?n 'bringen, und es läßt sich kein Grund absehen, der die, Leute des .'Felix veranlaßt haben kann, Löcher in das 'Schiff zu bohren. Das beste Geschäft bei der Sache' macht jedenfalls der Capitän des Navigator. ) Der zehnjährige' Willie O'Brien in Pottsoille,'Pa., 4 Juli Kinderpistole Kinnbackenkrampf am 19. Juli todt. Mit dem 20. Juli hat die fünfte Woche des Strike der Frachtver lader in New Z)ork und Brook.yn ihren Abschluß gesunden. Jeder Arbeiter hat in dieser Zeit $40 bis $45 verloren und der desfallsige Gesammtverlust der 3400 Arbeiter beziffert sich sonach auf $145, 000. An auswärtigen 'Unterstützungen sind in runder Summe $10,000 für die Ausständigen eingegangen. Die Verluste der EisenbnhngeseUschaftcn und der Geschäftswelt beziffern sich nach Millionen. Die Sympathie des großen Publikums ist in diesem . Strike ausschließlich auf Seiten der Arbeiter,' ob diese siegreich' aus dem 'Kampfe' hervorgehen werden, ist äußerst 'fraglich.' 'Die Entscheidung in dem- MandamuS-Versahren ist bald zu erwarten und inzwischen wollen die Eisendahncömpagnien so ver lautet wenigstens - gerüchtweise auS New York die Leiter desStrike'S der FrachtVerlader wegen Verschwörung" verhasten lassen. Z u m B e w e i s, w i e st a r k n e uerdings der Unternehmungsgeist in Virginien ist, . wird angeführt, daß unter 409 Gesetzen, welche von der letzten Legislatur passirt worden sind, 109 Bezug auf neue Minen-, Fabrik-, . Eisenbahnund ändere Aktien Unternehmungen hatten. In den Seebadeplatzen klagt man dieses Jahr über Mangel an Gästen. Viele für Familien gebaute'Häuöchen stehen leer... 'Anfangs schrieb man dies der zurückgebliebenen Jahreszeit zu ; seit aber die große Sommerhitze eingetreten ist, erklärt man es aus'dem Mangel an Mitteln' bei einer großen Klage frühmr Gäste. , j. G. Parsons, v. v. 8. Zahnarzt, 14j Mest Wastingto. Straße (Nebrr I. SB. Hcß 5o'ö D,, r? ood tore, Es5 Arbeit beste? Qualität zu annehmbaren Pcenen. - Jndianaxoit.

Vom Auslande. Srevy als RitterdeS Ordens vom Goldenen Vließe. Die Ceremonie der Aufnahme des Präsidenten Grevy in den Orden um Goldenen Vließ ging am 1. d. Mts. im Slysee ganz geräuschlos und in den erdenklich einfachsten Formen von statten. Der

Präsident cer Republik, sowie seine Pathen, der Herzog von Anmale und der Herzog von Firnan.Nuncz, und alle sonstigen Mitwirkenden waren in Civil ; dtt bei der Verleihung des Goldenen VließeS üblichen Förmlichtcilcn waren aus ein Minimum beschränkt, und es wnrde auch im Verfolge des Actes keine Messe gelesen. Der Sccretär der spa nischen Botschaft zeigte 5)errn Grcvy an, daß König Aiphons XII. ihm dics-n höchsten Orden verliehen habe, undfragte ihn, ob er den Orden annehme, sich den mit ihm verbundenen Pflichten und zunächst der Investitur unterziehen wolle. Als Herr Grcvy dies bejaht yatte, trat der Herzog Fcrnan-Nunez mit dem Ordenshalöbande vor und sprach: -Don Alpbons XII., König von Spanien, Ehes und Großmeister des Ordens vom Goldenen Vließ, er nennt Eure Excellenz, um Ihnen einen Beweis seiner Hochachtung zu geben, so wie in der Hcffnung, daß Sit den Glanz dieses erlauchten Ordens erhbhcn werden,'zum Ritter desselben. Der Eid des Ordens ist Ihnen bekannt ; nehmen Sie ihn an ?" Der Präsident antwortete : Ich nehme ihn an," und nachdem er das Haupt ein wenig geneigt hatte, legten ihm die beiden Pagen die Jnsignien an. Ein Protokoll wurde ausgenommen, und damit war der Act de endet. EinKartenauStauschvor Gericht ist jedenfalls ein ganz außcrordentlicher, vielleicht noch nicht dagewesener Vorfall. Ein solcher vollzog sich dieser Tage in dem Sitzunqszimmer des Berliner' Landgerichts. Der Thatbestand war der folgende : Frau Majorin von H. zählt zu den Mitarbeitern der in Leipzig von dem Ritter Leopold von Sacher Masoch redigirten Zeitschrist : M der Höhe". Unter dem Titel: .Grüße aus Berlin" erschien in der genannten Zeitschrist von Frau v. H. .ein Artikel, der nach der Ansicht der Verfas serin derart gekürzt war, daß sich der Gatte derselben, Herr Major v. H., veranlaßt sah, an 5)errn von Saber-Ma-soch einen Brief u schreiben, in welchem er, da der Name der Vcrsafferin unter dem Artikel abgedruckt. war, dem Redakteur 'das Recht absprach, solche eigenmächtige KürzunIcn vorzunehmen. Fcrner stellte Herr Major von H. das Verlangen, daß der noch nicht zum Abdruck gelangte Theil des betreffenden Artikels sofort seiner' Gemahlin zurückgesendet werde.' Daraufhin sendete die VerlagsHandlung in Leipzig den fraglichen Artikel ohne weiteres Antwortschreiben zurück. Herr Major v. H. schrieb inFolge deffen an v. Masoch : .Sie sind vielleicht der unnersch Schreite? des Briefes u. f., w.? - Herr von Masoch strengte deshalb die Privatbeleidigungsklage gegen den Major v. H. an, und dieser wurde von dem Schöffengericht zu 30 Mark Geldbuße, event. 2 Tagen Haft verurtheilt. Hiergegen legte der Ver klagte die Berufung ein. Der Berufungstermin war vor der 4. Strafkammer des Berliner Landgerichts 1. Der Verklagte war persönlich erschienen, mährend der Kläger durch Referendar Dr. T. vertreten war. Vorsitzender : Herr Major,- Sie haben Comperenzeinwand erhoben;, Sie behaupten, Sie seien pensionirter Militär ? Major v. H.: Jawohl, nicht nur ollein das, ich habe auch das Recht,' Uniform zu tragen. Ich habe aber einen Sachverständigen laden testen, der bekunden wird, daß ein Redakteur nicht das Recht hat, Artikel, unter denen die Namen der Verfaffer gedruckt werden, derartig zu verkürzen. Wenn 'der Gerichtshof diesen Cachverständigen vernehmen will, dann unter stelle ich mich auch dem Civilgericht, sonst verlange ich von dem Militärgericht abgeurtheilt zu werden. Vorf.: Auf Bedingungen können wir uns hier nicht einluffen 'Wenn Sie pensionirter Militärsind, so sind wir nicht zuständig; es ist alsdann Sache des Klägers, den Beweis zu führen, daß Sie ohnePenflon aus dem Militärdienst geschieden sind. Major H.: Wenn ich die Versicherung abgebe, daß ich mit Pensionsberechtigung und mit dem Recht, die Uniform zu tra'gen aus 'dem' Militärdienst' geschieden bin, so wird daö wohl genügen. Referendar Dr. T.: II) bestreike es. Major v. H. (an den Rcferendar hcrantretend): Dann bitte ich um Ihren Namen. Wors.: Lieber Herr Major, im Gerichtssaale sind derartige Dinge nicht zulässig. - Der Gerichtshof hat beschlossn, den - heuligen Termin zu verlegen und dem Kläger aufzugeben, binnen vier Wöchen den Nachweis zu führen, daß der Verklagte nicht pensionirter Militär ist. . Major n. H. verläßt den Gerichtssaal. ' Referendar Dr. T. ziehl eiligst seine Amtsrob: aus, begicbt sich aus den Corridor und überreicht dem Major v. h. .seine Visitenkarte. Eine gegenseitige Verbeugung und die seltsame Affaire war vorläufig beendet. Gotthardtunnel. Lautdcm Mailänder Sole werden Studien angestellt, ob die Eisenbahnzüge nicht mittelst Elektricität statt mit Dampf durch den Gotthardtunnel befördert werden könnten. Uni die Ucbelstände zu beseitigen, welche ' die Lokomotiven im Tunnel erzeugen, habe Oberingenieur Bridel bei Siemens in Berlin eine elektrische Bahn bestellt, die derjenigen ähnlich sein soll, welche ans der Pariser elektrischen AuSstellung zu sehen war. Das Experiment soll auf 180.000 Fr. zu stehen kommen, doch wären hiervon im Falle eines Mißlingens nur 80.000 Fr. gänzlich verlo-ren."-Im Falle des Gelingens aber etgübe sich eine große Ersparniß, und die Ventilätionsfrage wäre gelöst. Gmünd (Württemberg), .4. Juli. Bei dem hier abgehaltenen Schützenfeste erhielten Preise : Jäckle von Hall den 1. Preis, einen Pokal im Werthe von 300