Indiana Tribüne, Volume 4, Number 401, Indianapolis, Marion County, 24 July 1882 — Page 3
ne: vilden Gattin der Nachtruhe zu Pflegen. 5)alberstadt, J.Juli. Das Ergel'nif; dcr BcrüsZstatistik ergiebt für hie sigc Stadt, daß sich am 5. Juni c. Hierselbst 7:110 Haushaltungen, 31,352 anniesende Vcrsoncn befanden ; ferner wurden sS2 vorübergehend abwesende Personen ohne Kinder und 47G vorübergehend anwesend; Personen gezahlt. Houdaltugen mit Landwirthschaft waren 724 vorfanden, ausgefüllte Gewer bekarien würben 1091 zurückgegeben. In Quedlinburg ergiebt sich folgendes v-esultat : 45-17 Haushaltungen, 18 COy aniveseude Personen, darunter 324 vorübergeheno anwesende. SSI vorüberge hend abwesende Personen. Haushal tungen mit Landwirthschaft 897, ausge süllie Gewerdekarten 710. In Werni gerodc betrug die Zahl der Haushaltungen 2042, der anwesenden Personen 8229, der abwesenden 110, der Haus
Haltungen mit andwirthschast 64si, und r nuSgefüllken Gewerbelarten 387. Meiningen, 4. Juli. Die Berufs zählung der Stadt Meiningen hatte 2354 ÖaushaltuNgen und einschließlich von 1131 Mililärpttsonen 10,819 See len ergeben, ohne Militär 9G88; im Berglelch zur Volkszählung am'1. December 1860. welche mit Militär 11,227 und obne dasselbe 10,000 Einwohner ergab, sind jckt 372 weniger gezählt. Zcutfdjt $otalv.aaivlütczt Hannover, 2. Juli. . Cm Act großer Äohheit kam beim hiesigen Schös sngerichte zur Verhandlung. Derprak tische Arzt Dr. .Müller in Linden war wegen saussriedensbruchs, Beleidigung und Atißhandlung angeklagt. Der Thatbestand ist folgender : Müller beKandelte die kranke. ZZrau des LehrerS W., ohne daß eine Besserung in deren Befinden eingetreten wäre. Man er suchte ihn, seine Besuche einzustellen, da man sich an einen anderen Arzt gewandt habe. Trotzdem erschien Müller wieder und ließ sich im Hause der Patientin zu Beleidigungen fortreißen. Als ihm die Thür gewiesen wurde, mcchte er die Be merkung, es käme ihm nicht darauf an, daß die Kranke todt wäre. AIs; die Mutter der Patientin die Frage an ihn richtete, ob er etwa betrunken wäre, gab er dieser einen Faustschlag in's Gesicht. Die Staatsanwaltschaft führte aus, daß der Angeklagte die Frau in brutalster Weise mißhandelt habe, und daß es keine Entschuldigung für ihn sei, sich in auf geregter Stimmung befunden zu haben. Dieses Verhalten eines 'Arztes, eines akademisch gebildeten ManneS, verdiene die schärfste Rüge. Der Angeklagte wurde wegen Körperverletzung vom Ge richte zu einer Strafe von vier Tagen Gefängniß verurtheilt. Freudenstadt. (Württemberg), 1. Juli. Letzten Montag starb Karl Schmid. ein in weiten Kreisen Württem bergs, Badens und des Elsaßes besann ter und geachteter Qchsenhändler, an einem Schlaganfall in Kehl, wo er sich auf Gefchöften befand. Seine Leiche wurde hier unter allgemeinem Beileid der hiesigen Einwohner gestern begraben. Er hinterläßt eine Wittwe mit Kindern. Heute fand die Beerdigung des ehemaligen hics. Oberamtsgerichts' dienerS (und auch vor: Oberndorf und 5all) Bräuning statt. Man traf ihn vorgestern todt auf dem Boden feines Wohnzimmers an. Wien, 3. Juli. Dr. Berggrün,der Anwalt der verstorbenen Marie Dalmont, hat von der. Familie seiner ver storbenen Clientin die Vollmacht erhalten, gegen den Grafen Coudenhove sen. wegen mehrerer ehrenrühriger Aeuße rungen seines Rundschreibens aus Grund des Strafgesetzbuches die Anklage wegen Vergehens gegen die Sicherheit der Ehre zu erheben. Berlin, 3. Juli. In Neu-Wei ßensee wohnen der Handelsmann Kcrsten und der Arbeiter Huhn. Dieselben waren am Sonnabend aus geringsügiger Veranlassung in einen Streit gera ' ttzen, in Folge dessen der Arbeiter Huhn, ein zu Gewaltthätigkeiten geneigter lücenjd), p'.ötzllch em Messer zog und es Z , 1. i VT. ' or - n r - yr. iu lvuüilig IN oie iinie niji seines iseg ners stieß, daß dieser sofort zusammen brach und aus der Stelle verstarb, da die ftlinge das Herz getrosten hatte. Ger a, 2. Juli. Der Handarbeiter Hermann Oertel in Schleiz, 39 Jahre alt, ijt geständig, anv 10. März d. I. leine rau mit einer Spitzhacke erschla gen zu haben. Der Angeklagte lebte mit seiner Frau in schlechten ehelichen eryallnisien, er war oem .runle erge ben und bereits zweimal wegen Säufer Wahnsinns in Behandlung. Er gerieth am genannten Tage wieder mlt seiner Frau in Streit, schlug sie zuerst Mit ei nem Stieselknecht und zertrümmerte ihr sodann den Schädel mit der Rückseite einer Spitzhacke. Das Schwurgericht erkannte aus 10 Jahre Zuchthaus. Hamburg, 4.'Juli. Der'General Plan für die Bauten des Zollanschlusses in nunmehr sertmaetteltt und wird in der nächsten Sitzung der -Bürgerschaft zugehen. So weit bisher festgestellt, werden nach Abzug bttl 40 Millionen Mark, welche das Reich zum Zwecke des Zollanschlusses ' hcrgiebt,' etwa 8083 Millionen Mark aus Hamburg entfallend rr ' . , r s t iin vorzugilcyer zeieyrler, der Profesior Mumsscn. erst 47, Jahre alt.wurde heute zur letzten Ruhe 'gebracht Der Heimgegangene war früher in Göttin . -.ri.ni v r i . , gen uiigcjicm uno ueoeltt vcr einigen ayren naß) emem Geburtsorte Ham bürg an die Gelchrtenschule über. GODFIUED BLUM j Berferliger von Z5runnen, CisZernen ud SinKs7. 70 Süd Deläware'zStraße. Alle Arbeiten werten aut ausgeführt. Repe czg ttn werden v oz rt desorzt. 7!Z!3W!M mir bo soand on t IS i Kl UKO. ' 1'. 11ÖWELL.& Co'3 Nfwsnawr Alvcrti3in2 Burc-au 10 fepruco Mreet),wlicro nuv
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Segen Kraakheiten deS SluteS, der Nieren u. drrSlase M a g e nXf i d en de? VerauunBeschVttde,' Aopsschmer,, Schul terschmer,. Beklemmung der Brust, saure AuZstotzen au dem Magen, Schwindel, schlechten SeZchmack im unde, Gallenieideu, öer,klxfen, Schmerzen in der Nieren, Segend und hundert andere nlHeit rscheinungen, welche durch Unverdauiichkeit erleugt erden. g e t N ' HatttkranSYeiten ?luSschlZge, SchmZren, Satz-slüsse, Z?lecken Mitesser, schwüre, Earbunkel, ingwurm4rindkxf,schlilme Augen, .Rothlauf. Echors. Mlßfarbe nd andere ran!delten der Oaut,ist der Gebrauch der Tropfen on . u,n,eraletcht,ich Wirkung, öin e t n , i g e ff lsche wird rn fast akengällen den lbisslZudigften on der Wirkung dieses Heilmittel überzeugen. Haltet rntttt VRtut rein uV ie Ash,u j Cure craautern wi,V U Jge sein. ' Die Flasche Hamdurge? Trovfen lostet 50 Cent, te, fünf 'jlatoen fut i'Z.OO sin in allen deutschen xotheken ,u haben, oder erden rbci BeKellunge in tosttnfrn versandt luidy n Wogtler &.Go, aUtui!(iRK
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r.eu ft?k Neman sott XX az Rikrg. (itciticfeiino.) .Ich 'will von der ganzen Familie nichts wissen und auch nichts haben. iebcr nehme ich das Geld aufZbohe Zinsen von Pmkus, als von den hochmuthlgcn Geldprot-.cn,diean mcmem Unglück Schuld ind Du bm alt qenua, um zu wlcn, .was Du thust. Im Ucbrlgcn bleibt cs bei un serer Abrede, ich nehme die carle zu mir. sobald die Mutter Schneider todt ist und will sie bei mir behalten, bis Vu im Stande bist, sie zu heuathen. Berubiat durch das versprechen ocs wackeren Flickschusters, begab sich Wil Helm zu dem Pfandleihe?, um mit ihm ebenfalls wegen leiner Äeryaltnine zu re den und ihn an die ihm zugesagten hundert Thaler zu erinnern. Zu seinem Bedauern sano er den alten Dinkus nicht au öciusc; daaeaen erklärte ' , . ' c , slcy oer anwesenoe ZOUti vereu, !ym oa? Geld auszuzählen,.sobald er danelbe brau würde. Zugleich überraschte er ihn durch die unerwartete Mittheilung, daß er .. . ö.:xstiW-.so.. ue vnnrn ei, uus vrm vytiuiu i iciucj ou ters au treten und nch als Makler oder Börscnagent niederzulaen. Du wemt ia," laate Löbel, ihm leine ZukunstSpläne auseinandersetzend, daß mir der Handel mit alten Sachen schon lange nicht gefällt und daß ich nur dem Sl?"i4t in Oiol-i S.trtri AOftsPTt -JUtll )ll lll'l tl'J 1'Ullll IJlVlllVUI bin. ?st dan ich u etwas Besser:.rm n,unrtm i,;n CsW hnt fl'" u" " yi"v.v nesat: wächst dcrA!enlck Mlt IklNeN o. . oycrcn Jwrurn. ja) umi aua) umujui und an die Börse aeyen, wo man m ti ner Stunde mehr "verdienen kann, als itt einem Jahre mit unserem lttMpiaeN Geschäft. Warum soll ich nicht mit der Zeit werden ein großer Bankier und ein feiner Mann ?" .Ich kann mir nicht denken, oaj; das )o leicht ist," versetzte Wilhelm nachdenklich. .sonst wurde es rncht so viele arme cute geben." Man muy nur etwas Bcrstano uno viel Glück haben. Was meinst Du, was eute im .Handumdrehen schon verdient 7 d 1 um t Wie kann ich das wissen " Zweihundert Thaler," versetzte der f';?;' T? rttiSTAtlh mit chcnM UtUtlttvv v. . V I I D I acm Lächeln, baare zweihnndert Tha. (,rt" Mein Gott! Das ist ia fast so viel, als ich im ganzen Jahre erwerbe, wenn ich noch so fleißig arbeite. Wie ist das mög lich ?" Das will ich Dir sagen, wenn Du schweigen kannst. Kommt heut srüh eine Dame ui mir, die ich von früher kenne, die Frau Hauptmann von Schling, und fragt mich, ob ich kaufen mochte ein Wechselchen über zweitausend Thaler ron dem limgcn Herrn Freudenberq ?" Frcudcnvcrg ! rief Wilhelm überrascht. Bon dem Sohn des reichen stommerzienraths," bestätigte Löbel, der da die arone Fabrik und das schöne Haus in der Kövnickerstraßc hat, wo Deine Pflcgcmutter wohnt." Und Du hast der Frau das Geld gegeben?" fragte Wilhelm, unwillkürlich intcresjirt. (r.si hab' ich mir den Wechiel angese hen und mich i"lbazeugt,daß er nicht falsch war. Dann hab' ich mir überlegt, wie viel ich an dem Geschäft verdienen kann. und ob ich nichts dabei rlskire. hab' geyori, oaß oer Zunge reuoenoerg lunslige Woche heirathen wird die einzige Toch , . l. rs v ...ti: ter von dem relchenFarbermeilter Grüner, der aus eine Million geschätzt wird. Darauf bin ich einig geworden mit der frnrn Hauptmann und habe denWechsel genommen, an dem ich verdiene zweihundert Thaler, wenn ich ihn präsentiren werde nach der Hochzeit." ch verstehe nur nicht, wou er das viele Geld nöthig hat, wenn er eine so rei che Partie macht ?" Wozu?" erwiderte der schlaue Geschästsmann mit psisstgem Blinzeln. Umfönst giebt der Herr Freudenberg nicht einen Wechsel über Zweitausend Thaler der Frau Hanptmann, darauf kannst Du Dich verlassen. Die ist eine seine, geriebene Dame und hat es dick hinter den Ohren siden, wenn sie auch so thut,als ob sie nicht Dreie zählen könnte, und dem lieben Gott die Füße abbeißt. Ich will eine Wette machen, daß dahinter eine faule Geschichte mit einem Frauenzimmer steckt,mit dem sich Herr Freudenberg noch vor der Hochzeit abfinden muß, damit steihm lelnen (skan !dal macht. Das 4vird schon die Frau suptmann besorgen, wenn sie es ordentlich bezahlt bekommt. Die Ankunft eines fremden Kunden unterbrach diefe vertraulichen Mittheilungen, die Wilhelm nur in seinem Haß gegen die Reichen und in seinen Vorurtheilen gegen die besitzenden Klassen bestärk? munten. Von solchen Gedanken ersüllt, kehrte er zu seiner Pflegemutter zurück, deren Besln den sich während seiner Abwesenheit wie der verschlimmert hatte. Der kurzen Aufregung und scheinbaren Besserung war ei ne um fo tiefere Erschöpfung und Abspan nun aefolat. Hoffnungslos, in düsterer Verzweiflung san die unglückliche Acarie an dem Stcrbcbctt ihrer Mutter an der Seite ihres Verlobten, der sie leise mit liebevollen Worten zu trösten suchte. Weinc nicht!" flüsterte er ihr zu. 3ch neroe Dich nicht vertanen. Schon schwand das Bewußtsein, aber das brechende Auge der Icutter suchte insiinktmäßig die weinende Tochter und den treuen Psicgcioyn, oer oie trouioie 'carie in feinen Armen hielt. Noch einmal hob sich die Brust krampshaft und stieß einen tiefen, schauerlichen Seuszcr aus, dann wurde cs still todtenstill. Sie stirbt !" schrie Marie in wildem Schmerz auf. Todt !" murmelte Wilhelm düster. Tief erschüttert, drückte er der Todten die Augen zu und trug das ohnmächtige Mädchen auf ihr Bett, an dem er wachte. , V ' l. 4. Fi CXW .
verweinten Augen wieder ihn mit ihren Blicken anllarrte. Ich werd: Dich nicht verlassen," sagte er, sie umschlingend und an seinHerz drii ckend. Das schwöre ich Dir." Stumm und bleich keines Wortes mächlig, stützte sie sich auf den starten Mann, ein Bild des tiefsten Schmerzes und der furchtbarsten Verzweiflung. 15. Wie in jeder großen Stdt berühr:?, sich auch in Berlin Freude und Leid, L'ben und Tod, die größten Gegensätze :irn schneidendsten Dissonanzen oft so unmi r teilbar, das sie miteinander zu verschmelze scheinen. Zu derselben Stunde, als die Lriche de. armen Wäscherin bestattet wurde, versar?, melte sich eine glänzende Gesellschaft, um ein freudiges Ergebniß in der Familie des Kommerzienraths Freudenberg, die Hochzeit feines Sohnes mit der Tochter des reichenFärbermeisters Grüner, zu feiern. Während ein glänzendes Dineß zu lehren der Neuvermählten die Gäste ver einte und in schäumenden Champagner das Wohl des glücklichen Paares ge trunken wurde, bewegte, sich ein düsterer Leichenzug nach dem entlegenen Kirch Hof. Nur wenige Freunde und Bekannte folgten dem Sarge der armen Wäscherin. Zwei Trauerkutschen bildeten das ganze Geleit; in der einen saßen Wilhelm und Marie mit dem Prediger, der Worte des Trostes an die unglückliche Tochter richtete; in der anderen der befreundete Flickschuster und seine Frau mit Fritz, die sich nicht ab halten ließen, der Todten die letzte Ehre zu erweisen, obgleich der gute Kalbe von der Hochzeit imHause seines 5)errn in Anspruch genommen wurde. Bon Wilhelm mehr getragen als geführt, schwankte Marie nach dem Begräbnisse die Treppe hinauf in die Wohnung ihrer verstorbenen Mutter, kaum ihrer Sinne mächtig. In dumpfes Brüten versunken, starrte sie vor sich nieder, bis Wilhelm's freundliches Zureden sie aus ihrer Betäubung zum schmerzlichen Bewußtsein ihrer Lage weckte. Du kannst nicht hier bleiben," sagte er sanst. Willst Du nicht mit mir tommen?" Wohin V fragte sie, ihn verstört anblickend. (Fortsetzung folgt.) Die Ausstcllungs von Bottm achten, TcstiNttctttett i Einz ehung von E r b s ch a f t c n krlcbigunge. von Nüchlassettschaftcn,! in cutschlanb, wird besorgt von PliiÜp Lapuuvoi't, Mo. G2 Süd Delawanstr.! . IT ni3ZZ Die Offizin der Indiaiia empfiehlt sich zur Anfertigung von Rechnungen, Cirklilaren, Briefköpfen, Preislisten, Quittungen, , Eintrittskarlcu, Mitgliedcrkartcn, . ' r Broschüren, ; ' Canstttutioncn, Adrcßkartcn, i und ullcn eittschlaglici'N Ar 4 t 4 L r " it. . " ' tircln unter littNVlZrttNtt ! clts ' a.' r -.' .' t tut aanter AuSlubrnna bei billl ' M Ofltl FCMf.
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