Indiana Tribüne, Volume 4, Number 401, Indianapolis, Marion County, 24 July 1882 — Page 2
Indiana Tribune Mgkiche- und SonniagsansgaSe.
Osstce: 2S. DclawarcStr. E otered a 8CC0.nd-cl.ass matter at the oetoffice at Inliftnapolis, Iruliaua. Adonnements'Prcise : Lk gliche Ausgabe 12 CtZ. per Woche. eZnuntagZauZgade öktt. perNummer. 9tht zusammen 15 t. per Woche. 3T Da? Tagblatt erscheint jeden Nachmit ta . nm 1H Uhr. Die Sonntagaugar crfteiat Ui Morgens. Tribnne Fr-blishiag Company. Indianapolis, Ind., 21. Juli 1882. Vetrüz crisHt Diprschm Die Chicagoer Spekulanten scheinen sich vor 'allen Uebrigen durch besondere Rücksichtslosigkeit und Unverschämtheit auszuzeichnen und vor keinem Mittel ,uröck,usckkuen . ' um ibre Interessen au fördern. In der letzteren Zeit haben sie .sich namentlich auf das Absenden betrü - gerischer Depeschen verlegt. So ver breiteten sie vor einigen Tagen auf tele graphischem Wege die Nachricht von dem Austreten deZ gelben Fiebers in New Orleans, und zwar zu keinem anderen Zwecke, als um die Lebensmittelpreise , hinabzudrücken. Einer der Conspirato . aima (aai. C a a I ST?m lui u will; v u p it iuu; juw . Orleans telegraphirte, man möchte jene falsche Nachricht nicht eher dementiren, als bis . der bei ihrer Verbreitung ve? folgte Zweck erreicht worden sei. Diese Depesche wurde von New Orleans aus verschiedenen Blättern mitgetheilt und somit ! der in ihr enthaltenen Ausforde " rung selbstverständlich nicht entsprochen. Vor einigen Tagen wurde ferner von Chicago aus die Nachricht von der An kunst von 18,000 Schweinen auf dem dortigen Markte durch den Geld- und Aktientelegraphen im Lande verbreitet, wobei kein anderer Zweck verfolgt -wurde, a!S solche Geschästsleutc, welche einen größeren Vorrath von Schweinefleisch auf Lager hzben, zum Verkaufen zu ver anlassen. Es waren nun allerdings Schweine in größerer Anzahl aus dem Chicagoer Markte angekommen, aber nicht 18,000, fondern genau die Halste. -Der Geld, und Aktientelegraph steht unter der Controle der WesternUnion". Diese beschäftigt Reporter, welche ihr die Quotationen liesern. Da jene falsche Nachricht aber nur mittels eines Com plotS verbreitet werden konnte, so sollte - die Compagnie dieSache einer eingehenden Untersuchung unterwerfen. ES kommt übrigens täglich vor, daß von Chicago aus falsche telegraphische , Nachrichten über die Wetter und Ernte aussichten verbreitet werden, welche sich nicht selten geradezu widersprechen und von Personen ausgehen, welche in den Getreidepreisen interessirt sind. Wichtiges Präjudiz. In Kansaö stand vor zwei Monaten ein Whiskeyhändler unter der Anklage vor den Geschworenen, Whiskey ver. kaust u haben, ohne daß er vorher die hierzu ersorderliche Ver. Staaten Licenz erlangt hatte.' Der Angeklagte plaidirte nicht schuldig", führte aber Zeugen zu seiner Entlastung nicht vor, und die Be. weiöaufnahme .des StaatsanwaltS be pätigte .die, Anklage in allen Punkten. Der Richter instruirte hierauf die Ge. fchworenen, sie hätten unter den vorliegenden Umständen den Angeklagten - schuldig zu sinden, und stützte sich hierbei aus das bekannte, von Bundesober, richter Ward Hunt in Sachen gegen Susan B. Anthony abgegebene Urtheil. Die Geschworenen erkannten der In struktion gemäß. Der Angeklagte wen dete auf Grund der letzteren Revision ein und Kreisrichter McCrary entschied dieser Tage, daß das erstinstanzliche Urtheil zu cassiren und die Sache an das Distriktsgericht zu anderweiter Ver. Handlung zurückzuverweisen sei. Der selbe führte hierbei aus, daß kein Gericht befugt fei, in Strafsachen die Jury an zuveisen,.vie sie zu erkennen habe. Es s mue unter auen umslanoen ven st '' 'fss. uvmUv vmu u,u -uM, der Thatsache das Urtheil selbständig zu finden, und die richterliche Jnstrucüon habe sich auf ein unparteiisches Resume und Deduktionen über die einschlagenden Rechtsfragen zu beschränken.,' Obwohl der Angeklagte zum Beweise der von ihn behaupteten Unschuld oder zur Bemängelung der gegnerischen Beweisaus nähme nichts vorgebracht habe, sei es doch nicht unmöglich, daß die Geschwo renen aus dieser Beweisausnahme die Ueberzeugung von der Unschuld des An aeklagten geschöpft hätten. Diese Ent : scheidung ist von großer Bedeutung, denn die mitgetheilte Hunt'sche Rechts anschauung steht im direktenWiderspruche ' mit dem Geiste des SchwurgerichtZver fahrenö in Strassachen, und ist, obgleich von einem Bundesoberrichter ausgehend, ein juristischer Unsinn. Qn gefährliches Nevival". Das Staatszuchthaus Kentucky's hat schon seit längerer Zeit den Neuigkeiten, markt mit den interessantesten Jtems" versorgt.. und. spielt in dieser 5insicht unter allen ahnlichen Anstalten des Lan de eine Hauptrolle, obgleich es unseres WissenSi dort noch nicht vorgekommen istf, daß , sich die Sträflinge die Zeit mit Falschmünzer vertreiben, wie das be kanntlich lm' vorigen Jahre in dem Ohioer Staatszuchthause zu Eolumbus geschah.,. . . Auch 'jetzt macht jene Änflalt wieder von sich .reden, .und zwar in folgender Beziehung 'Der Baptisten . Prediger Barnes welcher die Bekehrung des Gou
verneurZ von Kenwcky herbcisührte, rich. tete später seine Bekehrungsversuche aus die Insassen des Zuchthauses, und zwar mit solchem Erfolge, daß eines schonen Tages fünfhundert Sträflinge unter entsprechender Bewachung nach dem Flusse aefübrt und daselbst aetaust wur
den. Um auch die Uebrigen zu bekeh. ren, wurden innerhalb der Zuchthaus mauern bäufiae Erweckunaversamm lungen abgehalten, welchen sämmtliche Strüll nae mit arov.em Untere ,e benu. wohnen pflegten. Während auch am lekten Sonntaae in der ZuchtbausKapelle ein solches jteötoai" stattland, und die Anwesenden mit grob Eifer sangen und beteten, schlichen sich mehrere derselben hinaus und begaben sich in einen der Arbeitssäle, wo sie sich mit ttUtn rnstnl Atn lNerätkschasten bemalt, neten. um mit denselben über die Wächter herzufallen und sich die goldene Frei beit zu erkämpfen. Ihr Vorhaben wurde iedock nock u rechter Zeit entdeckt und verhindert. Damit war es aber auch mtt den ErweaungSversammlungen vorbei, da durch dieselben offenbar ein sehr verwerflicher FrecheltSdrang erweckt oi den war. Qlnt Musteranstalt. Taubstumm sind diejenigen Menschen, welche in Folge ihrer Taubheit stumm geblieben sind. Sie sind nicht zu ver wechseln mit denen, die hören, aber in Folge mangelhaster Sprachorgane nicht sprechen können, und nicht mit denen, die in Folge Blödsinns stumm sind. Die Taubstummen sind in meisten Fällen bildungsfähig und besitzen mit sehr we ntgen Ausnahmen fehlerfreie Strach Werkzeuge. Das Gehör ist das erste
iu"" ,T?W"uul ' rto mi.mi.k.cn. dhks Lob moüt Da
. . :r V:. gkwngi vurq ,,q nur zu au iuuuu iuc uiiu ouuciu. Dir ErMhung und Ausbildung der Taubstummen widmen die Nationen Eu. ropa's sei, der zweiten sSIjte des vorigen ..... 'vi. s. ..xli. i..t-...ttJL-1. m ; cLSi.T o.rr ,. nfit&m.Z iuu, Ullv jiciy ifvn ucii (im uuv stummenAnsta!t, deren Leistungen von keiner einzigen in der ganzen Welt übertroffen werden. ES ist dies die unter Leitung des Direktor Grünberger aus Wien stehende Anstalt. Der nächste Zweck deS Taubstummen Unterrichts ist natürlich, den Taubstummen dabin zu bringen, dak er Andere verstehen und sich ihnen verständlich ma chen könne. Früher suchte man diesen Zweck durch die Zeichen oder Geberden. Sprache, und zwar zunächst durch eine einfache oder natürliche, später durch eine dieses iel erreicht, so wird die Livven. Laut oder Tonsprache gelehrt und sernerbin als Mittel für den sonMaen Un. terricht benutzt. Die letztere Sprache ist schwer zu erlernen, erfordert auf Seiten des Lehrers unendliche Anstrengung und Geduld und würde, selbst diese voraus, aesebt. kaum u Resultaten führen, wie solche erreicht werden, wenn nicht zwei Kiaentbümlickkeiten der Taubstummen die Krlernuna beaünstioten : die Schärfe ihres Gesichts, und Gesühlö.Sinnes und W 0 m.ffiff fnrtfotr fnft nN iturts. W WVt IIV V U4 V V IV stummen Kinder beseelt, sie sactisch idie Schulstube dem Spielplätze vorziehen läkt. Durch die Lamsprache gelangt ;ine arone Anzahl Taubstummer zum voll ständigen Besitze, der Sprache, wird in den Genuß der höchsten Vortheile der menschlichen Gesellschast eingesetzt, sür das bürgerliche Leben so brauchbar ge macht, als von der Natur glücklicher ver rtnlnsit Menschen, foer Unterricht be ginnt damit, daß man die Taubstummen lehrt, auf die bei jedem einzelnen Laute veränderte Stellung der Organe ,des Mund, ,n chten. si, mit dem cttestchte auslufassen und vor dem Svieael nach. zuabmen. Sodann läßt der Lehrer, wäbrend er e nen Ton vor bricht, den I-,lnstmmen seine 5iand an seine des Lehrers Kehle halten, damit er die zit ternde Bewegung bemerke, welche ent n,sf .rtnh er den ?-ttn vnn sich althL
methodische, zu erreichen. Jetzt bedient yocygeacylele ecylsanwair arnuiam v man sich der Zeichensprache nur noch, Cvdk unternahm im Sommer 1878 eine um das erste VeriZändnm ,u wecken: ist Geschäftsreise nach Doylestown, Pa.,'
Während der Schüler dann den Ton ist, bringt eines der grauenyastestenVcrnachbildet, hält er die furnd an die ei. brechen der Neuzeit in die Erinnerung.
In I?eble. So aelanat der Taub, so"- - - numme zum Äusiprccyen von -iont, er Siirif hn Wrtrf nhmtn der t w, II VMWy VMi VMUMHI1I V. ..I. den, Gestckte 'aufaefanten Livven- und Mundvtellungen Nicht wurde hervor bringen können. Hat man es dahin ge bracht, daß der Schüler eine gewisse Fer tigkeit im Ablesen von den Lippen des Lehrers und in der Wortbildung er reicht hat, dann wird die Lautsprache als Mittel sür den Unterricht benutzt, welcher dieselben Ziele anstrebt, wie der Unter richt in guten Volksschulen. Derselbe . umsaßt sonach Lesen, Schreiben, Rech nen, Geographie, Geschichte, Gramm tik, Syntax, Naturwissenschaften, Ma thematik und Zeichnen, resp, bei Mäd chen die Unterweisung in weiblichen Handarbeiten. Wenn die Taubstnmmen die Anstalt verlauen, sind sie binlänalick sür die ör. lernung eines praktischen Berufes vor bereitet; bei der Wahl eines solchen, ist d e bekannte Ersabruna makaebend. dan der Wandel eine Sinnes die i?!fse v mtt tMMQt v j I V der ubriaen Sinne zur Jolae bat. und in Folge dessen sind die Taubstummen im Zeichnen, Llthographlren, Graviren und ähnlichen Beschäftigungen besonders er folgreich. Ein Zögling der genannten Anstalt studlrt zur Zeit aus dem Eolum bia College die Bergwissenschast und folgt den Vorträgen der. Docenten, beantwortet die von diesen gestellten Fra gen mit einer Gewandtheit, daß nur der eigenthümliche hölzerne. und mo notone Klang seiner Aussprache erken nen läßt, daß der. junge Mann taubstumm lst. Eine Eigenthümlichkeit der Gründer. ger'schen Lehrmethode, welche dieser . cl ST . 1 . .'1 w at e. c -.uijc ci ucicacnyen er vgungsoru
sungen neuen Triumph gefeiert hat, ist die Combination des Unterrichts im ar tikulirten Sprechen, Lesen und Schreiden. Der Lehrer benutzt eine Karte, auf welcher die einzelnen Laute in den Buchstaben des Alphabets ausgedrückt stnd; während er die Ausspracke eines
Lautes in der angegebenen Weile lehrt, oeurer er aus oie Vucyziaocn, oie oen,el ben ausdrücken und, wenn der Taub stumme den Laut hervorbringen gelernt uno zum rn ianont& oer iiin re Präsentirenden Buchstaben gelang, ist, schreibt er denselben ohne Ansicht der Karte wiederholt aus der Wandtafel nieder. So schreitet der Unterricht s::ccessiv vor und bcvundernsn?erth ist der Scharfsinn der Methode, welche es er mögllcht, von Begnften, die aus der An cgauuna vcrutzen, zu üoiaeninaen. rie lediglich der Spcculation,gcwisscruiastcn der eigensten Geistesarbeit, angehören, überzugehen. Der Besuch der Anstalt steht allen unbemittelten Taubstummen de Staates New Bork uncntgcldlich irci. pVom Jnlande. Neun der bedeute n d st e n kommerziellen Körperschaften von New Nork haben sich zu einer Freu Canal Union of New York vereinigt, um sür das bei den tzerbstwahlen zurVolksabstimmung kommende Amendement sür freie Kauäle zu aglttren. In einer polrnj chen Mal stNversammwng in San Antoniz, Tc-, ! rach kürzlich & grisisser Cfchcüuar aus Veranlassung einer witzigen Bemerkung, die einer der Redner machte, in ein Gelächter aus, das sich schnell zum Lach krampse steigerte. Der letztere konnte nicht Anders, als durch eine bedeutende Dosis Morphium gestillt werden. Unseren Mann e-S o l d a t e n wird sür den Eiser, mir dem sie zur Kommen mm übt die Zriliwaen und . nser, braven Seelenlk seien nur x.r t. it, sA A,? r; c-.u ÄbÄ C ', , Ä" 5"n "slC SÄ"' enbliJ sürchlen muhten. Die eidcn Zeitunqen bringen den braven Robcjon s nächsten Präsidenten in Vorschlag, Die Ironie wäre gut. wenn die .. Ironie wäre gut, lassung nicht zu schmachvoll wäre. Nach dem von dem enqlischen Generalkonsul in Alcxandria aus gestellten Verzeichnisse stehen 1280 Euro päer im ägyptischen taatso:enl!e, von diesen sind 358 Italiener, 328 Franzosen, 269 Engländer, 118 Griechen, Oestcrrcichcr, 41 Deutsche, 73 hollän. der, Belgier, Russen, Schweizer, Spa nier und Rumänier. Ein bochintercssan ter Fall von dem Verschwinden einer Person wird ans Philadelphia berichtet. Der und wurde noch aus mehrernEisenbahn stationen gesund und munter gesehen, Derselbe kam nicht nach dem Orte seiner Bestimmung und war übelhaupt plötzlich verschwunden. Die sorgsältigstcn, von seiner Familie angestellten Nachfor. schungen blieben ohne Ersolg und Eook wurde sür t?dt gehalten. Derselbe hatte aber m Folge einer unerklärten Geh.rn. Asscction plötzlich seinen Namen vergcs sen und jede Erinnerung an seine Ver. gangenheit verloren. Ueber ein Jahr HOst tt im Lande UMhe? UNd IcttC V0N v w einer ziemlich bedeutende.i Geldsumme. die er der sich trug. Als diese aufgezehrt war, erhielt er eine Stelle als Runncr" in einem Hotel m Newport und wurde dort blos der General Hill" genannt. Vor Kurzem erkrankte Eo-ot an einer GeHirnentzündung und erzählte während eines Deliriums, wer er war, nannte seine Frau und seine Kinder, und schilderte seine Verhältnisse so. wie diese wa ren, als er im J.ahre 1876 Philadelphia verlieh. Der Besitzer des5)otels setzte 9 mir oer vamuiz ocs nraniien in Berbmdung. und diese lb ,hn nach s. ner Genesung nach Philadelphia br,ngen. . Hier lebt derselbe zur Zeit, hat aber jede Spur von Erinnerung an das 1" i9m vvrgcgu.'uri, verloren. Der Tod desAndrea s u ch s von Broollyn, der am 17. ds. Ms im Zuchthau e in Auburn, R. A . verstorben vucys war ein Usiazmleo voPrvie!on ,.nh nrlM 5m ..., 1 .Q7st junsei "',7 " ". . r Ml! AülUlaNi VZM0NS. INll vkiN er iN , , f , , , bitterer Femdschast lebte, m einer Elscn gieperet in Williamrvurg. Ver i!ops des Simon wurde zu jener Zeit unter alten Brettern in einem Schisfsbauhose ausgesunden, und bei einer Haussuchung in der Wohnung des Fuchs entdeckte man den übrigen Körper des Ermordeten. Herz. Lungen und Leber standen in einem Topse- mit Wasser auf dem Ofen, in dem ein mächtiges Feuer brannte. Letzteres I ..V AAlüi Jt. L u A .mJ ba4am VtAM Ivulvr ciuuji, uuu rnun sllliv uiuci uiu Kohlen Stücke halbvcrbranntcn Fleisches. Eine große Partie Fleisch war eingesalzen in einem Waschkcsscl; die Knochen waren zersägt und lagen in ei nem Sacke unter dem Bette. Fuchs gelang es, in der Untersuchung nachzuwci. sen, daß der Ermordete ein strasbareö Verhältniß mit seiner deö Fuchs Frau unterhalten habe, und er wurde oayer nlcyr zum a.ooe, lonoern nur zu lebeoSlänalichem Gefängnisse verur I Kl w ii vei. In Providence, R. I., starb am 18. dss. Mts. der 14iährige Charles Traverö am Kinnbackenlrampf. Er hatte sich am 4. Juli verletzt, felbstver stündlich beim Abseuern einer jener ver maledeiten Kinderpiflolen. Fünfzig Zöglinge der Zeich nenschule der Akademie der schönenKünste in - Chicago haben einen Ausflug nach den MuSkokaSeen in Canada unter nommen. um dort für einen Mona Studien nach der Natur zu machen. Unglaublich klingt es, abe Thatsache ist es, daß Daniel Smith von New Orleans und Patrick Considlne von l l
I , , m v . . i rr fi . . . r
Philadelphia, welche am 7. Juli, ans einem Laden in New orl einen Laib Brod im Werthe von 3 (sents siahken und unmittelbar darauf aus der Strafe verzehrten, am 18. d. M. zu eincrStrafe von 5 A!onaten Gefängnis, vernrtheilt worden sind. Die armen Teufel hatten zwei volle Tligc nichts zu essen gehabt, waren zu stolz gewesen, zu betteln, aber bei dem Anblicke des Brodes der Bersu chung unter egen ; dak die Männer einen kläglichen Eindruck n:achtcn, geht daraus hervor, des; der Polizeisergeant, der sie nach dcr BkkhaZtuttg vernahm, dieselben nach einer Restauration brachle, che er sie einstecken licß. und ein tüchliges Frühstück bestellte, "'ach dem deut schenStrasgcsctzduche ist die gesetzwidrige Aneignung von Ledersmitteln' behuss unmittelbarer Verzerrung u::!cr solchen Umständen, wie sie hier vorlagenstraf
10?. I n N c w I o r k hat :n j n d i eser Tage eine gzoszartige B:nt?ch!he:li' gung des Zollamtes entdt'ckt. Bei Gü tern, welche aus Europa importirt werden, wird bekanntlich das Verfahren beobachtet, daß eine beglaubigte Factur über die betreffenden Waaren bei dem amerikanischenEonsul des VerschissungSHasen zurückbleibt, eine gleichlautende Factur an das betreffende Zollamt und eine dritte an den Empfänger der Waa ren geschickt wird.' Häusig liegt es im Interesse der letzteren, daß sie so schnell wie möglich in oen Besitz der für sie an kommenden Güter gesetzt werden und so hat sich im New Yorker Zottamte die Usance ausgebildet, .daß die Adressaten eine bschworene Factur der Waaren, die ie aus Grund ihrer Eorrcsondenz über die Bestellung anfertigen, bei dem Zoll amte einreichen, auf Grund derselben den Zoll entrichten und die Waaren ausgeliefert erhalten. Eine Berglei chung der sogenannten pro lorraa in? voice" mit der von - dem Absender der Waaren ausgefertigten Factur bleibt clbstverständlich vorbehalten, scheint aber nicht in ollen Fällen vorgenommen zu werden. Wenigstens hat sich dieser Tage herausgestellt, dak die Firma Zeimer und Feldstein m New ')ork allein in den ctztcn, Wochen durch falsche Pro-Forma Facturcn die Zollbehörde um mehr als $l3,000 betrogen hat. Die genannte Firma imporürt namentlich Straußen edern und künstliche Blumen und von solchen ist ein Zoll von 50 bis 00 Pro zent ad valoiein zu entrichten. Seit Jahren lebt bei Nor , .?. L. crols, 0)a., ein ocjayrler ceuueyer V5)C0 oa. der sich cme complcte Sammlung aller in dortiger Gegend vorkommenden Mineralien angelegt hat. Bor Kurzem fand er aus einer seinerEzcursionen einen durchsichtigen Stern in der halbenGröße eines Hühnereis, dcr nach vorgenomme ner Neinigung vollkommen wasserhell war und vle orm eines claeoers hatte. Obwohl dcr Stein alle Eigenschastcn emes Diamanten hatte, konnte sich doch dcrGelehrte, da er nie einenDia mantcn in dortiger Gegend gesunden hatte, nicht entschließen, ihn wirklich für diesen Edelstem zu halten. Er schickte den Stein an einen Juwelenhändler nach New Jork und dieser hat dieser Tage $16,000 sür solchen geboten. Bor einiger Zeit c r m 0 r bete William Ritter in hcnderson, Ky., seme leidliche Tochter und vergrub die Leiche., Den Nachbarn theilte er mit, das Mädchen habe sich zu Verwandten begeben und alle Welt schenkte , dem Glauben. Ader als ob es ibn dränge,eine Entdeckung seines Verbrechens herbeizu fuhren, brachte er dieser Tage den Hut der Ermordeten zum Vorschein und er zählte, er habe solchen merkwürdiger Weise aus der Straße aeknndcn. Der 5)ut sah so neu aus, daß er unmöglich sich, seit daö Mädchen verschwunden war. un Freien befunden haben konnte. Da erregte Verdacht und kurz darauf wurde die vergrabene Leiche entdeckt. Ritter wurde verhaftet und sür seine Schuld sprechen so zahlreiche und owichlige Jn dicien, daß er vcrurllznlt tauben wird. auch wenn ihn sein (5'e:visseu nicht zu emem iö)cstandnie zwingen sollte. , Die Dynamit Sektion der Fcnier Die Londoner TimeS veröffentlich einen Artikel über die Pläne und Ope, rationen der sogenannten Dynamit Sektion der Fenier in den Ver. Staa ten. Die in diesem Artikel gemachten Angaben scheinen aus guter Quelle zu kommen. Der Hauptinhalt jenes Artl kels ist folgender: Obaleich sich, das -Hauptquartier der Organisation (der WynamitSektlon der Fenier) in New ZZork befindet, so dehnt sich die Sektion oocy uver oa ganze heblet oer Zver Staaten und Canada aus und ist na mentllch m Chicago stark vertreten Während einer Zeit lang O'Donovan cossa scheinbar an der Spitze der Orga Ntsatlon stand, besitzt er weder jetzt. noch bejak er jemals einen controllrenden Einfluß. Ja, er war sogar nich einmal in die Geheimnisse der Partei eingeweiht, denn er war von jeher zu schwatzhatt, als daß die Verschwörer ihm hätten trauen dürsen. Die Operationen wurden in der Regel ohne sein Mitwissen dirigirt, und das ist es gerade,. was zur Zeit eine gewisse Mißstimmung zwischen !. VV.CV i ' r . lym uno oer Parier yervorgerutcn yar. In Wirklichkeit stand li Sektion schon seit längerer Zeit unter der Leitung eines z,rlumvirals, ve teyeno aus Dr. bhie Spearman und Byrne, alle drei in New '1)0x1 lebend. Der tonangebende-Fuh rer ist jedoch Dr. Shine, ein tüchtige Arzt und demokratischer Politiker.' wel cher schon städtische Aemter in New Bor bekleidet, hat. Er verwaltet auch den Fond der Organisation, welcher sich au $20,000 bis $30,000 belaufen soll. Haß gegen England war das Motiv der Gründung der Organisation, und ver wecr oer elben ist, der englischen cn . 1 1 -. u ' negierung an leocm Punkte, wo es möglich ist, Schwierigkeiten zu bereiten und Schaden zuzusagen, sowie solch
I englische. Beamte umzubringen, welche
iq oeonoers vel oer Unterdrückung I: land's auSzeichnc:en, und ferner den Engländern durch- die Zerstörung on Eigenthum und ösfentlichm Gebäuden zu zeigen, daß cS in ihrem eigenen In tercsse-liegt, sich aus irgend eine' Weise mit Irland zu verständigen und ihm seine Unabhängigkeit zurückzugeben. Wie es heißt, sind die Führer der Land l?ga zu den Fcniern in ein engeres Ver hältniß getreten und haben ihnen an beiden Seiten des Oceans lebhafte, Un tcrstützung zu Theil werden lassen. Die Entdeckung der Höllenmaschinen, weiche im vorigen Sommer, in Cement sassern verpackt, nach England gesandt wurden, hat eine Aenderung in den Operationen der Organisation hervor aeruscn. So wurde, zum Beispiel der Plan entworfen, Prinzessin Louise. die ailln oes Gencral'lLouverneurs von Canada, gefangen zu nehmen, während sie ihren Gemahl auf einer Reise nach Manitoba begleitete, und sie solange als Geisel festzuhalten, bis die irischen Verdächtigen entlassen sein .. würden. Dieser Plan wurde jedoch der Polijei verrathen, und da die Prinzessin Louise reine oqonoere fcun hatte, von vr Fernern als Geisel fortaeschlevvt zu wer. den, so zog sie es vor, bei Muttern- in England zu bleiben. Im letzten Sommer plante die Dvna5 mitSektion eine Expedition nach.Ber muda, um daselbst das schwimmende Dock der. englischen Regierung in die usr zu.iprengen. Dle dazu ausge wählten'Leute erreichten Bermuda,mutz. ten aber von der Ausführung ihres Auftrages abstehen, da die dortiaen Bebör den Wind von der Sache bekommen zu haben schienen. Die Sendlinge kehrten jedoch unbehelligt nach New Bork zurück. ie:-. m . . K Ji .. im U!tvlr.vurlle war. Mir oer AMia rung englischer, in canadischenGewättern befindlicher Kriegsschisfe. beauftragt. Sie begab sich nach Montreal, Quebee und yali ax, an welch' letzterem Orte sie al lerdings englischeKriegsschisse fand, ohne daß sich ihr jedoch eine Gelegenheit ae boten hätte, ihren. Austrag auszuführen. c CT cyv- . t : r. . r: . . r. . r 0 ov wvyin ic ncy vonpaiisax aus oegav, vesano sich eme alte Kriegs fchaluppe unter der Aufsicht eines einzi Wachters. Die Fenier beschlossen, die selbe in die Lust zu sprengen, und bega ben sich, um das dazu erforderliche' Ma lcrlal zu holen, nach New Nork. Als sie nach St. John zurückkehrten, war oas omptot ruchbar und seine Ausfüh rung unmöglich geworden. r . . r m. Ajit jraniiQuon vai togar eme Vv namit Schule. Dieselbe befand sich früher in New York, mußte aber, damit die Sache geheim - gehalten ' werde, nach Brooklyn verlegt werden. Die Schüler l ? r 11 m ivruft.i r v v.'r , oizni netten üinnan. nno eiouca - oer Pflichtet, jeden Befehl, den sie von Ber sonen erhalten, die sie nrcht. kennen und Niemals sehen werden, prompt auszu führen. Der Jnstruktor in der Dvna mit-Praris ist ein Russe, ein Professor Mezeron, welcher ein sehr tüchtiger Ehe mller in. j-zvonovan vtoa, welcher betrens der vorstehenden Anaaben .m tervlewt" wurde, erklärte, dieselben be ruhten der Hauptsache nach auf Wahr heit, enthielten aber auch mancheöFalsche oder Irrige; worm dieses bestehe, dürfe er freilich nicht Mittheilen. Italien'S erste C lonie. Italien hat soeben seine. erste. auSlan dische Colonie erworben, die kleine Nie derlassung .Assab am rothen Meere. Aber dieser kleine Besitz ist lein unbe stritten, sowohl Egvpten alS.diePsorte und Anfangs auch England j protestlren oagegen, obschon Italien erklärt hat daß es in Assab keine Militarstation begrün den will.- ... . . ' Die Anfänge der AssabAssaire gehen auf die italienische handelSGeskllschasr Rubbattlno zurück, welche an der Sud küste am Ausgang des Rothen Meeres eine'Kohlenstatiön anlegte, zu der . sie Grund und Boden den dortigen arabl schen Häuptlingen abkaufte. Kurze Zei darauf verkauftes sie ihren Besitz., an die italienische Regierung. Ob es-auf die ses Endresultat schon beim ursprüngli chen Erwerb abgesehen war, mag dahin gestellt bleiben; indeß wollen, wir doch daran erinnern, daß die nämliche Ge sellschast. Rubattino vor einigen Jahren m Tunis .mit offener Unterstützung oe italienischen Regierung ähnliche Kausge schäste versuchte, ein Unternehmen, dem w t. t m nf w 1 oura ote tranzo t cot tzroeomon etn Ende' gemacht wurde. Es'mag woh erwähnt werden, -daß die Assab schräg gegenüber, liegende englische .Besitzung Aden auf ähnliche - Weise! entstanden ist; eine englische Gesellschaft kanste den Platz als Handelsstatlon, , vep kaufte ihn später an die englisch Regierung und diese machte 'aus dem Civilbesitz einen Bestandtheil englischen Gebiets. Was' die. ila!icnischeRegie. rung bei ihrem Geschäft mit der. Gesell schast Rubattino bezweckte, das .ist aus dem kürzlich veröffentlichten Grunbuch daS nur die Assab Affaire behandelt, kla zu ersehen. Es heißt nämlich in einer De pesche Cairoli's an Lord 'SaliLbury .Sowohl' im Interesse einer nationa len Gesellschast, die sich um, das Land wohl verdient gemacht hat, als im - In tercsse jeder andern Gesellschaft,, die ih Beispiel befolgen möchte, übernimmt die italienische' Regierung alle juristischen Conseauenzen des Kaufvertrags,' den die Gesellschaft -Rubattino geschloffen hat. Indem wir . erklären, - daß eS, xq ich darum bandelt. .inAsiab ein. militärisches Centrum zu'fchaffen, verlangen wir, daß die gegenwärtigen Bedingungen des Be sitzeS nicht verändert.Verden.5 ' ' i 'i. 1 j. G. Parsons, 1). V. S. Zahnarzt, Uh West WasHingt Straß,, (Ueber I. 23. Heft ffo'S D, r, od Stor, CS Arbeit Pieiic. bester Qualität zu annehmbaren JndianaVoli.
Vom rluölauk. D e r berühmte Arzt und Prof. Nicolaus Friedrich, einer de: le" deutcndsttn Pathologen Deutschland?, ist in Heidelberg seinem largiäbricen Leber! iben erlegen. Friedrich, der sich besonders als Diagnostiker eines Weltruss erfreute, ist am 3. Juli 1825 zu Würzburg geboren, widmete sich in sei ri k l V -
ner iüaieinaox uno itoeioera ccin vsiu dmm der Med'.zin und habillUrie ü 1853 an der erstgenannten Universi:ät ür das Gebiet der inneren Paiyologie. nachdem er mehrere Jabre als Nssisten: am JuliuS'Hospital daselbst unter Mar (US sungirt hatte. Im Jahre 1857 zum außerordentlichen Proleior de- patholo gischen Anatomie und zum Leiter des pathologisch . anatomischen Institut ebendaselbst ernannt, folgte er 185 e'.nem Rnse a!S ordentlicher Prosesior der Paiholoaie und Tberop:e und als Direktor der medizinischen Klinik nach Heidelberg, wo er bis zu seinem Tode eine überaus segensreiche Thätigkeit en:altete. ' Eine eiserne Hand, unge sähr wie sie Götz von Berlichingen trug. hat der Schlo ermeister Straßderger in Rosenheim. (Bayern) angefertigt und zwar nicht etwa a's Curiosttät und Spielerei, sondern als wirkliches Ge brauchs . Instrument zum Ersatz einer verloren gegangenen rechten Hanl,. Das mechanische Kunstwerk ist in allen sunf Fingern, dem Handwurzel und EllbogenGelenke leicht und gut beweglich und sür einen Oekonomen in unserer Gcgend bestimmt, der das Unaluck hatte, die rechte Hand sammt dem Vorderarm ein zudüßeu, :i: )t Qcnorien ujcenirnen rri . . n ? rw . e i. - fresser. Der Jahrmarkt zu Gilly in Frankreich ist neulich in eigentkümlicher Weise gestölt uorden. Unter denSchaubuden befand sich eine, worin echte Menschenfressec gezeigt wurden, die lebend? Kaninchen u. dgl. m vor dem Publi kum fraßen. Die letzte Vorstellung des Abends sollte gerade beginnen, dicTrompeten und die dicke Trommel machten ihren üblichen Lärm, als plötzlich eine schrille jugendliche Stimme sich hören ließ, die Papa,, Papa rief. Der jüngste Menschenfresser, ein . scheinbarer Reger und gekettet wie die anderen, hatte unter den Zuschauern seinen Bater er kannt. Der arme Junge war vor etwa zehn Jahren aus Montigny sur Sambre entführt worden und hatte diese ganze Zeit mit den angeblichen Mcnschensres fern herumziehen müssen. Der Valer hatte anfangs Mühe, feinen Jungen unter der Verkleidung und Bcmalung wieder zu erkennen, aber die Identität stellte sich doch endlich heraus. Als das Publikum' den Vorgang begrissen hatte, stülzte es sich.ous die Schaubude und riß sie nieder. ' Die Menschenfresser hat ten sich bei Zeiten geflüchtet und die Kasse mitgenommen. Gerade die Arbeiten zur Sicherung .des Rizaer Theaters gegen Feuersgesahr, haben, wie sich nun her ausstellt, den Brand dieses Theaters verschuldet. Tic indirekte Ursache der Katastrophe ist die Kommission gewesen, welche aus .Anlaß des Ringtheatcrbran des, wie. überall, auch in Riga zur Bc seitigung der Uebelstände eingesetzt war. Dieselbe-hatte eine Umwandlung der Plafondbeleuchtung angeordnet, und bei der Ausführung dieses Auftrages ent stand durch . Ungeschicklichkeit eines Be diensteten der Brand. D i e zu dem Nachlaßdeö Prinzen Friedrich der Niederlande ge hörige l Herrschast Muskau in Schlesien, eine Schöpfung des phantastischen Gra-. sen Pückler-Muskau, soll durch Kaus an die Fürstin Dolgorucki. die Witt-e des ermordeten Kaisers Alixander II. von Rußland, übergehen. Die Fürstin, der es in.ihremiVaterland ungemüthlich geworden, gedenkt ihren bleibenden Auf enthalt in Deutschland zu nehmen. ,D er s ach s i s ch e General Staatsanwalt Dr. v. Schwarze ist mit dcr Ausarbeitung einer Denkschrift über die zweckmäßige Entschädigung unschul dig Verurthetltcr beschäftigt. Ein in derselben Angelegenheit von dem voll, parteilichen Abg. Dr. Philipps während der letzten Rnchstagßsession eingebrachter Antrag konnte bei dem abrupt.. Schluß der , Sitzung nicht zur geschäst liehen Verhandlung kommen. Die vor einiger Zeit ge gründete amerikanische öffentliche Bib liothek in Stuttgart" unter dem Mana ger" Karl Lautenschlager umfaßt bereits nahezu 2000 Bände, die Bezug haben auf die' Gesetze, Institutionen, hilfs quellen und Verhältnisse der Einzelstaa ten'wie.der BxndcSregkcrung dcr ameri kanischen Union, vorunter auch zahlreiche Geschäsi5"Adrrß.ücher und andere Privatmcrke, In einem besonderen Äesezimm sindmehr als 20 verschie dene amerikanische Journale, in deut scher wie in englischer Sprache, ausge legt , Die Bibliothek hat den Zweck, nützliche und richtige Kenntnisse in Dcu'schland über Amerika zu verbreiten. PraktischeVerwendung. Ein Pariser Gelehrter stellte einst fol gende Frage auf : Es werden immer fort neue Klaviere, sabrizirt, aber was geschiebt endlich mit den allen V Man hört, nicht, daß sie als Brennholz ver wendet. werden.ivnd der fühlende Mensch gedenkt' unwillkürlich der Zeit, wo die Klaviere-alle Woharäume au5süllcn und dem. Menschen keinen Platz mehr übrig lassen werden. Die Leute finden den noch zuweilen eine praktische Verwen dung sür-. ein schrilles Piano. Solist in' einem - Pariser Jour nal eine diesbezügliche Geschichte aus gezeichnet: Der. arme Herr Tuneins, der sich Konig Aurelius von Araucanien nannte, schenkte einem einflußreichen Häuptling von Patagonien ein altes Klaviex-,. welches, er um den Preis bin 80 Francs gekauft hatte. Einige Tag; später besuchte er seinen wilden Freund; dieser führte ihn. triumphirend vor das Piano, aus welchem er die Tasten und Saiten entfernt hatte, ua darin mit sei
