Indiana Tribüne, Volume 4, Number 400, Indianapolis, Marion County, 23 July 1882 — Page 5

Die Durchbohrung der Landenge I

von ttrah. Jmer neue Entwürfe zur Verbeffe rung des Weltverkehrs sieht unsere Zeit cniftefien. und Irinn hfrotfTm 9ftlnne werhtn ttipdrr in'S 9thtn xnrüÜ ruhn : auch die in der Ueberschrift genannte Un. irnirimutm in sckan vor etwa birnin Jahren angeregt worden. Die Aufgabe, die man sich hier stellt, ist, durch Durch. grabung der Halbinsel Malakka den Weg nach Hintenndien, China u. s. w. für die Dampfschiffe um etwa vier Tage zu verkürzen. Vielleicht erscheint dies denen, welche derartigen Fragen nie näher getreten sind, im ersten Augenblick ein sehr kleiner Vortheil im Verhältniß zu den Kosten einer solchen Unterart mung; doch wenn man nur den Kohlen, verbrauch der Dampsschiffe berücksichtigt, und von den anderen Kosten ganz ab. sieht, so wird man sich leicht überzeugen, daß der Handel beträchtliche Summen für Canalzölle bezahlen kann, wenn nur die Dauer der Reise abgekürzt wird, und daß ihm dabei doch noch direkter Vortheil erwächst. Die günstigen Ergebnisse, die der Suez.Canal gehabt hat, haben in dieser Beziehung ermuthigend gewirkt, und so hat man die Durchgrabng der Landengen von Panama und von Ko. riuth zur Sprache gebracht, und im An. fange dieses Jahres hat ein französischer Ingenieur, Herr Leon Dru, versucht, durch zwei Schriften, ein Herr Deloncle durch einen Vortrag, den er in der Ge. fellschast för 5)andelsgeographie zu Paris im Monat März hielt, allgemeines Interesse für den Durchstich der Landenge von Kräh zu erregen, eine Arbeit, welche F. de Lesseps außerdem für eine Kleinig. keit erklärt bat. Schon im vorigen Jahrhundert soll die Verbindung zwischen dem Golf von Bengalen und dem Meerbusen von Siam durch einen natürlichen Canal (?) vermittelt worden sein, welcher die beiden Flüsse Pack-Cham und Tjum. Pong, die sich in die genannten Meer. busea ergießen, verband. Im Jahre 1843 nahm Capitän Tremenheere die Vorarbeiten ernstlich auf, er wollte den Krahfluß, der sich bei Krah in den Pack, Cbam ergießt, benutzen und denselben durch einen Canal mit dem Tjum-Pong verbinden. Die Cap täns Fräser und Forlong untersuchten die Frage im Jahre 1863; sie wollten die Verbindung beider sM,s,,s,n hrÄ eine G.ütnbahn kerNel. len, welche nur etwa acht Millionen Franken gekostet haben würde. Der große Uebelstand, welcher mit diesem EntVurf verbunden war, bestand darin, daß man zu kostspieliqem und zeitraubendem Umladen der Schisse gezwungen n'rtrhn w.'?, Faaeaen 'würde die Anlaae eines durchlausenden Schiffahrtsweges sehr ftfefiA iinh nickt f.rfnndfrS sckwieria sein: nüfelick namentlich, weil auker dem Gewinn an Zeit auch größere Sicherheit für die Schiffahrt erzielt werden würde,. da die Fahrt in der engen, vielbefahrenen Malakkastraße nicht ganz gefahrlos ist. Die Halbinsel dchnt sich von 1 Gr. 1ö Fuß nördl. Breite bis etwa 10 Gr. 15 Fuß nördl. Breite aus. Die Breite wechselt im allgemeinen zwischen 100 i.nd 9nn ffn, nn her iAmniOfn &ttfi (es ist dies jedoch nichl die sür die Anläge des Kanals in Aussicht genommene) beträgt )ie Malakka aetbeilt d (das en Theil: unabhängige Staaten und eng lische Niederlassungen. Die Stelle, die man sür den Kanal in Aussicht gcnom men hat, liegt im mittleren Theile, wo die Ausläufer des Himalaya, welche sich übrigens noch südlich fortsetzen, zu einem Sattel ,on 2025 Meter Höhe herabsinken. Man will von einem großen Theil des Lauses der Flüffe Pack Cham V T:1J:: ;LrZJrv7Z uno -tjum 4usä K,trx mnn r 1.., .um,,. Pack-Cha-l bildet erst die Grenze zmifif. hrm pTinfim Nkrm ntih fiislm. Bis KraH, wo er eti?a 100 Meier Breite Hat, ist die FlutH bemerkbar. Weiter abwärts wird er viel breiter, bei derJn. sel Victoria beträgt dieselbe 4000Mter: er eraießt sich in den Golf von Aenaaftn ad d p1T? nhiiM fitlhf in 9Intii v - arium von 14 Km. Breite. Derselben V MtW V V mmi t w Vw --- Zegenü'oer iiegt eine Reihe von Inseln, welche einen stieren Ankerplatz bilden; das Meer ist ruhig, die Winde regelmä ßig abwechselnd, und nur bei dem Wech sel der Monsune kommen Stürme vor. auf 57km von d-r n.ps ?rtnrirt nn. sangen ud n mr 10 11km bekommen, :em Tayong zu vereinigen um sich mit dem und mit diesem (der nach derBereimgung mit dem T3cn den Namen Tjum Pog annimmt) den Golf von Siam zu erreichen. Auch dieser Thiil würde ver hältnißmäülg senig Verbesserungen nö' thig haben. Demgemäk würde die ganze Lange des Canals etwa 110km betragen. Die Arbeit wird, wie man mit Rücksicht auf die Geologie der Halb iufkl nnnedn'.en darf, für d beutiae Technik keine besonderen Schwierigkeiten verursachen. Natürlich sprechen die Be - . - , richte von den lchönen Ausjlchlen, welcye die tfntmirfliinß einer so aesunden. mit Reichthümern des Pflanzen, und Mine- . . ? . . . . , . -ralreiazs gesegneten Gegend vletet. ?as Gebiet, auf weichern du Arbeiten auS- ' aefübrt werden würden, aebort.wie sckon crwäknt, dem König von Siam, welcher öie Concejnon chne Anstand verleihen Vürde.' Mi: Singapur und Kalkutta ttfird? man in Tfoeimstfeinfr Nerb nduna eben, was natürlick die Arbeiten er leiütern würde. Naü einer vorläufiaen Schätzung würden die zu bewegenden Erdmaen 240 Millionen Meter be traaen, vaS einem Kostenaufwande von 0 100 Millionen kranken entsvrickt. ttntntn Ui man berechnet, dak Sinaavur Zäbrlicb 2.500.000 Tonne mnnrtn !iZr?n ttnhnn etwa 1 .500.000 Tonnen den Canal benutzen und zu vier Franken sür den Gebrauch desselben ei nen Ertraa von si Millionen ranken er. geben würden. Dies stellt einigen Ge . . ' . . - ... vinn in Aussicht, obwohl ireUich der

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AUi eine aiiyc cun ou o:viu i i " '. '""' 7. ' ; ' . r sumen. ic iuiiiucii uiui vunucisuns und eitsÄrMen 2tt 000 betraut wovon der J uß öiu tief, von da n,ird dz Bett dck-A',lMfl b.ete. aber außerdem hwgegen erhielt ein zufällig Zota 11 400 SufC flacht biZ Krad. o die Tiese nrn l.80rn .Wf"w Ne7 mir"d Wir R'u'r't'nder Händler aus Balw dj ttOO auf Ästen ISO aus AustraUen betrügt! die er Theil mübte vertust, die Befucher, aus sich lenken wird. Wir mf) ju dem elben Prei e, den Ski, und S aus Afrika ommen. Di ahl Einfahrt in die Mündun e.!.sier. ab ' ?4 "9 nur M. Ski vergeblich geboten A,S dieser teMoMtoM&IM "den. Ter eigentliche Canal sollte "tL11'" i?"1 3a".n 6le:. nun dem Bauer. Bomurse machte, zog Millionen und iene der Leser au unae-

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Anschlag noch aus sehr unbefiimmten

Daten beruht. (Ausland.) Die historische VuchdruSer - Ausstellung, welche aus Anlaß deS BuchdruckerJu biläumS in Wien veranstaltet wurde, ist außerordentlich reichhaltig und liefert ein ebenso lebendiges als fesselndes Bild niwlaelung oer Vuqorucrertunii in Wien während der letzten vier Jahrhun. rte- Die zur Ansicht ausgestellten Drucke sind auf Pulttischen placirt, und ittat unter Glas, jedoch derartig, daß ic0e3 einzelne Stück sich dem Beschauer hinreichend deutlich präsentirt. Es sin n 14 unter den Tausenden von Blät. tern, Heften und Büchern wahre Kost. baikeiten, ja unschätzbare Gegenstände und darunter einzelne vollständige Unica. Auch an den Wänden sind zahlreiche tU ?Ieas und txJ?l F?n gestellt, welche sich ans dtt Geschichte der Wiener Typographie beziehen, Gleich aus dem ersten Tische, dem man beim Eintritt aus dem großen Saale des österreichischen Museums in bie Galerie naht, findet man den älte. pen Druck, als dessen HerstellungSort Wien angegeben lst, dte Rochus'Legende von 1482. Der nächste Tisch bietet eine Sammlung von Druckwerken aus der des als ersten Wiener TypograPhen bezeichneten Johannes Wmterbur. S, welche sich eine Kollektion von Büchern und Heftern anreiht, welche featet us derselben Druckerei hervorgegangen sind, die lang Jahre in dem Bejitze der Familie geblieben ist Be. sonderes Interesse erregt das auf einem der nächsten Tische ausgelegte Wiener llgthumbuch von 1502, welches über 250 Abbildungen enthalt. Daraus folM Drucke der beiden aus der Schule Wlnterburger's hervorgegangenen MeiHleronymus Victor und HanS f.l"F""r- Wah Juwele sur den Bibliophilen bilden das der Kommune Wien gehörige Buch von Wolfgang Schmelze!, gedruckt im Jahre 1548, und das Turnierbuch von Francolln aus dem .Jahre 1560, welches m schönen und großen Illustrationen die Höse der k. lichen Burg und die Art der auf den. selben abgehaltenen Kampssplele vor fuhrt. Von mcht geringerem Werthe 'st Stelnhoser'S Ansicht von Wien aus dem Jahre 1566 und die Beschreibung eines Festzuges von Wirich, welche bei Blasius Eber im Jahre 1571 gedruckt ist n0 m einer neiye von uoern nunx bloß festliche Gruppen, sondern auch die damalige Wiener Burgergarde und die Wappen der angesehensten Burgerfami. llen Wiens vorfuhrt. Aus der näm lichen Zeit briläufig stammen die Bilder ?n von David da Necker, Founschmider zu Wien, gefertigt sind. Dies Werk ist em höchst seltenes, Dasselbe gilt von dem Todtentanz von 1579 von dem nämlichen Meister, Das ausgestellte Exemplar ist daö em. il9 derart vollständige, welches über. pt epftttt. Die. Ärbetten aus der Werkstatte der Familie Cosmerovms, welche im 17. Mrhundert die Buch, druckerkunst in Wien ausübte, charakterisirm sehr deutlich den Uebergang von 'V i " "i1"" " u?"wwr ten aeienntticynel. ?en von nn an beginnenden stettgen Fortschritt manise stiren Dte Prsoukte, welche die Samm lungen der Firm 18. Jahrhundert Gerold aus der ersten Halst zehnten vor das Auge sühren. Schritt M7p7f T V rn r" chrltt lat sich h:er den Berbernsür runaen folaen, welche die Letter und rTrftt llnn iiim utiu seit 1772 auck die Nrenen ersabren da. i" " i'": xV Vfi,m den. Den Aus chwuna ZU den vollkom O.:n ' t.fx. cv.nit. " "" f ; - " ocr.-2.ca;nii un eter aac z c etn iw, reprajentirt die Ausstellung der Wiener of' und StaatSdruckerel. Diesem Musterlnstitute hat man es überladen. ?urch seine vorzüglichen Efzeugnisse die derzeit errelchle yoye iu e oer öpo. Ilf M. M W I A A M. MM . Uufijic in uiiu jui vcuuuu u uiui , . p - 9 L, ? i"n!Sf"Jre legung oer onlurrenzsaylgieli oer '-pu vaiunternehmuugen vermeiden und le diglich die bis nun erzielte Leistungsfähigkeit der Wiener Buchdruckerkunst im Ganz? und Großen dem Publikum lkN's uno .yvmas -Lrannern'5, oic . , . V. O - O ll - V' Kaiser Josks-Presse und das Modell der Auer'lchen Schneöpresse, sowie eme Kol. iciiiuii tiijjniti jiuuiiauii (uuiuuiiuyci Zeitungen des Jahres 1848. Jude und Bauer. Die Wiener .Neue Freie Presse" crquii von uu rnu ranzos joi aende MNtheiluna : .Gestatten Sie .ti - rr 1 rr : 1 o : . . o C . mir, an dieser Stelle einige Details zur Charakteristik der Judenhetzen in Süd cn..c.f .v :...&-.:. . f . nx V Rußland mitzutheilen, welche sich der historischen Darstellung, wie ich sie jetzt ' v cn o.: cn.rr.( .c . in oer musn un iqjc zu groen versuche, nicht recht einfügen wollen und doch vielleicht bekannt zu werden verdie I rs n. cs v. n:r o . ! rr . neu. ?vznn ic pnu urannc eugnie gegen oic iwagrocu jener eyauplung., l'i.t r -m r y en t welche die russische Regierung zu wieder holen nicht müd wird, daß es sich hier um spontane, unbezähmbare Ausbrüche eines wilden Racen und Glaubenshasses danole. uno vewel en, weicyer luye wobl die Agitatoren aus der moSkowiti schen .Intelligenz" bedürfen, bis sie den apathischen, gutmüthigen tleinrussischen Ba Cli Sckc tnUr ack Amerika ausaewandert. kun vor Auöbruck der dortigen Excesse eine (MellfAaft seiner Stammaöste. forderte jedoch keinen SchnapS, sondern steckte die Köpse zusammen und discutirte eis r!a. Endlick meinte ihr Wortführer .Wir vollen den Juden selbst sragen I. . rm i , - .. und wendete an ven mxv) : .vore,

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m Trattnern aus dem I. d . kck i der Norm ncke V1 u V '

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uer zu lyrem erizeug gemacyk. In numenr cryroi cy aus oer Plazza m.oi uno wenn er oas moyl oeoacyr, sabethgrad kam zu eiüem jüdischen vetto. Die Gestalt Mazzini's ist in Nehm' sein Bestes er in Acht,

lnkwirtb. Namens Lwcsker, der fett- nachdenkender altung aus einer Säule Und der Sanstmuty viuye wähl'

Moschko, du bist ein braver Mann, sag' uns aus Ehre und Gewissen : würdet ihr Juden uns Christen plündern, wenn ihr an unserer Stelle wäret und wir an der euren V Gewiß nicht betheuerte der Wirth. Das ginge ja gegen Gott und die Menschlichkeit." .Du also venig. stens thätest es nicht?" Bewahre Die Bauern blickten betrübt drein. Schwöre es uns!" riesen ße. Der Jide war erstaunt (er hatte von der beginnen den Agitation noch nichts erfahren), schwor eö aber den Bauern zu. Sie ließen die Köpfe hängen : Das ist eiu schwerer Fall, seufzten sie. Schlechter als der Jude können wir doch nicht han dein." Kurz vor Ausbruch der Odessa Unruhen erschien bei einem jüdischen Fabrikanten m der Nahe der Stadt, Herrn Szczedrowitz, eine Deputation seiner Nachbarn. Herr!" sagten sie. Wir wissen uns nicht zu helfen. Der Czar hat den Ukas erlassen, daß alle Juden geplündert werden sollen. Demnach siel deine Fabrik uns zu. Aber eö wird unö schwer, dich zu plündern. Waö ist da zu thun ? ! Herr Szczedrowitz betheuerte natürlich, dieser Ukaö sei eine Fälschung. Nein l" riefen die Bauern eifrig. Mit Lügen, Herr, sollte sich ein so braver Mann wie du nicht abgeben. Der Ukas besteht wirklich, das haben uns so feine Herren gesagt, daß ein Zweisel unmöglich ist. Aber wir wissen einen anderen Ausweg. Siehst du, Herr, auch ein Ukas braucht nicht befolgt zu werden, wenn man nur mit dem Is pravnik gut steht, und du bist ja mit ihm befreundet. Versprich uns, bei ihm zu erwirken, daß wir straflos bleiben, wenn wir den Ukas an dir nicht voll strecken." Ich verspreche eö," schwor der Fabrikant. Gib es uns schriftlich mit deinem Siegel." Auch dies that Herr Szczedrowitz herzlich gern ; die Bauern ließen das Docu ment als vorsichtige Leute vom Popen nachprüfen, und da wirklich die verlangte Bürgschaft darin stand, so rührten sie die Fabrik nicht an, ja sie schützten sie gegen die Angrisse fremder Haufen. Fast noch drolliger ist die Geschichte, wie ein jüdischer Arzt, Dr. Gold in Sienawa, der Plünderung entging. Auch zu ihm kamen die Bauern am Charsamstag: Wir müssen dem Ukas gehorchen, aber weil du unser Wohlthäter bist, soll Dir nichts geschehen. Wir kommen morgen um 9 Uhr und pochen an dein Thor. Da öffne du dein Fenster, ruse uns zu : Wer nicht geht, ist des Todes !" und feuere aus deinem Revolver einen Schuß in's Blaue ab. Da können wir dann getrost abziehen, denn sein Leben braucht man doch bei Befolgung eines Ukas nicht zu riskiren." Und die Sache verlief wirklich am nächsten Morgen völlig pro grammgemäß. Bei einem Gutspächter des Chersoner Gouvernements, Herrn Nathan Awras, erschienen, gleichfalls am Charsamstag, in aller Frühe mehrere Bauern mit Wagen und Pserden und erklärten ihm : Bist du morgen noch da, so müssen wir dich plündern. Da rum scheint es uns das Beste, wenn du noch heute dich und deine Familie und

alles Geräthe auf dem nächsten Bahn qojc in öiajerorn wacnici . acomm', r. . i" flüf unseren Wagen zur Station. xoii yeuen otim vaatn uno ,ayren iius m an dem Bauer der ursprüngliche Charakter roher, naiver Gutmüthigkelt noch alten Pusa in der Boulewardnaja Mica, feilfcktT im einen Kürtel und Nie, da I i. . . . - , i sr CSnnMpr nun Vln-nphnfp tiirnt niufrn I- T:' mcn ro0UlC' üie anumu ige ,royung nu& . q n kpZ- iwa iu8 o ia . .DaS wirst Dulluch ,u Ostern ich, ;.. Prmidprtp der hi rnift nd ..v. fl v. bem Manne ins Gewissen. Dieser lit aufmerksam zu, zog dann ein Fünszig'Kopekenstück aus der Tasche nd leate es aus den Ladentisch und sollte fort. Auf die Fraae, was I ' bedeute, erwiderte er ganz gerührt: Jch vu: moule mir mein injn sur oie beit" erleichtern" Der Proviant meiste? der Zuckerfabrik im nahenStädt chen Czeczelnik, Moses Sklarewski, ver handelte mit einem reichen Bauer aus Kasaskoje wegen Ankaufes einer Partie ihn der Dorskrösus beiseite und flüsterte ihmu: .Gönne doch dem armen Teusel die kurze Freude, zu Ostern wird er ja ohnehin ausgeraubt! Zum Buch blnder Samuel Wiener, einem aebilde ten jungen Manne, der sich bei denBau ern der Baltaer Vorstadt großer Be liebtbeit erfreute, wen er ibre Kinder unentgeltlich imLesen unterrichtet, kamen i r v . e i crt r , . . m oic vrunooeiiger ilanielewsil uno nje trowolski und boten ibm und seiner fta milie für die Feiertage ihr Haus als Asyl an: .Nur bei unS bist du sicher ! rr...n... r. ... , . Christenhänser werden nicht angerührt, auch nxnn sich Juden darin verbergen. . . r n , I . weit es ioni rrog auer oitcni mqi ohne Scbädiauna cbristlicben Eiaen thumS abliefe.- .Woher wißt ihr da I m . . M . cun, wlr .aroeilen" naiuriicy aucy mtt r Ehrlich und wohlgemeint war I . . . . . jenes Anerbieten deßhalb doch. MazziniDenkmal in Ge , a & p. mm - nua. AM tz. JilNt lanD in Genua Die feierliche Enthüllung eines Mazzini Monuments statt, des ersten, welches dem großen Verschwörer und Aaitator in Italien gesetzt worden ist. Das Mo dargestellt, die eine breite massive Plat form als Basis hat. Bei der Enthül lung waren viele italienische Beamte, die sämmtlichen Municipalräthe Genua'S, viele Gaste aus anderen Städten und : eine ungeheure Volsmenge zugegen. Aurelio Sasfi hielt eine begeisterte Fest I cn .v . ... ., ....

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GeisterbtsHwörung. AuS Chemnitz in Sachsen wird fol gende fast unglaubliche Geschichte be richtet : Der 63 Jahre alte Strumpf. Wirker Heinrich Wilhelm Viertl und der 70 Jahre alte Müller und sogenannte Sympathiedoktor Christian Gottlob Parthum, beide in Wechselöurg wohn hast, haben es verstanden, verschiedene leichtgläubige Personen glauben zu ma chen, sie standen mit höheren Geistern in Verbindung und könnten mit ' deren Hülse Anderen Geld verschaffen, natürlich gegen vorherige Gewährung von Geld. Unter Ander hatte Viertl den Leichtgläubigen gegenüber, welche dringend Geld bedurften und zur Erlangung desselben 13 Thlr. bezahlten, eine (Seisterbeschwörung" in Szene gesetzt. Nach Aufforderung Viertl's gehorchte auch der Geist" ; derselbe erschien und frug die Drei, welche ihn natürlich nicht zu sehen bekamen, mit hohler Stimme nach ihrem Begehr. Diese trugen ihm denn nun vor, daß sie zusammen 9000 Thaler ha den wollten. Und als der Geist hierauf erklärt hatte, daß sie zur Ablösung dieses in der Erde vergrabenen Geldes 100 Thaler hergeben müßten, wurden sie durch Vermittelung Viertl's mit dem Geist, der mit sich handeln ließ, dahin einig, daß sie zusammen 45 Thlr. be schaffen wollten. Beider nächstenZusammenkunst wurde dieser Geldbetrag hinter Viertl's Scheu ne unterhalb der Dachtraufe in die Erde vergraben; am nächsten Morgen, als nachgesehen wurde, hatte der Geist" das Geld schon geholt. Hiernächst erhielten die Drei von Viertl wieder Anweisung, zu ihm zu kommen, und da nun wurde ihnen eröffnet, der gute Geist habe mit den bösen .Geistern einen tücht'genKamps gehabt, weil er sich mit der Hälfte begnügt habe, die Geister seien nicht eher zu beruhigen, als bis auch die anderen 55 Thaler bezahlt seien. Auch diese wurden beschafft und am gleichen Orte

vergraben. Hieran knüpften sich in der Folgezeit noch verschiedene andere Gel sterbeschwörungen in Viertl's Wohnung, wobei Viertl' es verstand, den Dreien noch als Geschenke bezw. Trinkgelder sur die Erdgeister" verschiedene Geldbe träge von je 20 und 10 M. abzunehmen. Schließlich bekamen die Drei die Ge schichte.satt, zogen sich von Viertl zurück und schwiegen schwiegen still. Durch andere ähnliche Betrügereien kamen aber die Thaten Viertl's an den Tag. Das Urtheil lautete für Viertl auf 5 Jahre Gefängniß und für Parlhum aus 3Jahre Gefängnis. Bei Gelegenheit des 400 jährigen Buchdruckerjubiläums in Wien theilen die Blätter auch einige Notizen über die Entstehung der Zeltunaen mit. Dieselbe datirt von den einzelnen gele gentlichen Neuigkeitsblättcrn, welche zur Mittheilung wichtiger Thatsachen schon im 10. Jahrhundert verbreitet wurden. Das älteste fliegende Blatt stammt an gebllch sogar schon aus dem Jahre 1488. Emes der ersten solcher Zeltungsunter nekmunaen ist das des Nuckdruckers I v 0 "I" ' on3 Apffel in Wien, welcher im Jahre 1595 unter dem T te .Neue .e tunaen n 1tfrfirft ih?r di? OrrpinnifT im ft ! V VIM Vtt VV vl 9M zusammenhängenden ordentlichen ur aanze Monate aetrofsen Aus dw historischen Mo natsklättern mtmlctelten sirf Mocken Blätter, welcke in Anfana des 17. ?lak,r. hderts schon in ziemlicher Anzahl in 1C2G sind die Ucberreste einer größeren oahi üns erhalten Johann B Sacaue IT"-J? hatte von der Universität das Privileg . . ... ? ..?..? . ?.. v mm .qaiicn, uanzmw ai,ll?e) nno late n sche Ze tungen ZU drucken: erstere v. t: V." " 2 .z 1 .'7 - maren oie Iaiini .111881. Uieie Vrwilemun, ahm auf öacaue'S Nackkäl 1 r - wl ' ? , ger, Johann van GYelen. uoer. Vas erste tägliche Blatt in Wien gründete Johann van Ghelcn im Jahre 1703 unter dem Titel : Wiener Diarium aus welchem sich allmählich die heutiae Wiener Zeitung entmickelt?. Un Q(lin schien die erste monatliche Zeitchri tt im Iabre 1721 in lateinischer und im Jahre 1781 in magyarischer Sprache m Preßburg. Gegenwärng giebt es in Oesterreich Ungarn 1200 Journale, während die Gesammtzayl der aus der ganzen Erde herausgegebenen Zeitungen iene oer ejer aus unge sähr das Sechsfache veranschlagt werden. Der nge Ezako. Draußen tobt der wilde Winter, Und das Abendbrod ist hinter. Und die Pfeifen sind gestopft. Und die Flaschen sind enlpfropst. T) .. i uz-. iuif iitn ,v yuiti i,, Die ick wahrheitstreu berichte. Und die klar und deutlich lehrt, Wie der Mensch oft hart verfährt, n : Mks.kt S ffl,4? Wen er in der Pflicht des Amtes Sein erregtes und entflammtes w.ip.tr.ui v.f..:r m Unnachsichtlich walten läßt. Jeder, der sein Temp'ramenr flfss .! ,.t uufy' " no oaoe, nrn incn aoen Int.il.;- C.1 ;V 1 VI t Lehrt die Mädchen und die Knaben, Oder, wer aus Jntenne Schreibt und dichtet sür die Presse, I M m am m. ( mtt aar sruber oder pater Dient dem Land als Volksvertreter : Merke, wie dies Beispiel zeigt, Dak der Mensch bedenklich neiat Zu der Uebertreibung Fehler ; er Vierzig Jahre ist es her. Und es stand beim Militär, Um dem deutschen Vaterland Gut und Blut und Herz und Hand Zur Vertheidigung zu weihen, In der jungen Krieger Reihen Auch ein Jüngling, schlank und srei, i cw. o v crr rr..rf.i ua o üaiupgiu.

Nun P es ja allbekannt. Daß ' nicht allzuviel Verstand

Manchen Jener ward gegeben. Die in dieser Gegend leben. . Doch, was die Natur gethan. Respektire Frau und Mann d Denn noch Keiner war zu sinde Der die Weisheit konnt' ergruNM Die in ihren Werken oft . Schön üch zeigt und unverhont. Doch der Unteroffizier, Der dem braven Jüngling hier Ward zum Commandeur gemallt. Hatte dieses nicht bedacht, . Deu er sprach m diesem Ton: Donnerwetter, Kreuzmmlon : Haltung fest und kerzeng'rade! Besser durchgedrückt die Wade, Und die Augen geradeaus ! Kerl, auS Dich wird nie 'was b'ral$! Trampelst Dich ja aus d'r Hose. -T ". Und die Stiesel sitzen lose. Schlaff und schlottrig i Rock und Weg, .. -- " ' .. uno ixt viiQio, niCQi incu tit, ri , - . . " fltl !.,F. .. wuuut tuiuui jyui uuu iv, AIS ob er besoffen wär'. Mensch, ich bitte Dich, pass' auf, Oder ich klopp' eklich d'raus m Also sprach er. Auf die DauK Wird natürlich das sehr sauer. So auch ward es herzlich schwer Diesem jungen Militär, Und besonders war'S 'e Last, Daß dem Kopf nicht angepaßt War sem Czaks, deßhalb ging'S Auch mit ihm bald rechts, bald'NnkS. Doch sem braver Commandeur Nahm den Czako selbst sich her, Und er paßt ihn auf den Scheites, Aber sein Bemüh'n ist eitel. Da auf einmal regte sich Sem Gefühl ganz fürchterlich. Und mit einem wucht'gen Hieb Auf den hohen Czako, trieb Er ihn über Ohr und Nas', Daß er auf der Schulter saß. Dieses war, wie Jedermann Klar und schnell begreifen kann. Der so etwas nicht mag lieben, Aufge und auch übertrieben. Doch es ist noch nicht zu Ende, Denn die Strafe folgt behende Jeder Sünde zum Verhruß Jedes Sünders auf dem Fuß. . Und so gmg es nun auch hier; Denn der Unteroffizier, -Als er sah, was er gemacht. War in Eile d'raus bedacht. Den Rekruten in der Stille Zu besrei'n von seiner Hülle. Doch vergeblich war sein Mühen, Denn, wie er auch mochte ziehen An dem Czako, heben, stoßen, Oder sonst sich noch erbosen, -Wehe ! es gelang ihm nicht. Zu besrei'n sein Angesicht. Da er nun die Mittel all' Hatt' erschöpft, ging er, den Fall, Wie er sich hat zugetragen. Dem Herrn Lieut'nant anzusagen. Der Herr Lieut'nant kam und sah. Und er sprach : .Ergreife da' An den beiden Beinen ihn. Ich will an dem Czako zieh'n !" Doch, wie sie ihn auch gehoben Und ihn hin und her geschoben Mit der Kraft des .edlen Strebens, Ihre Mühe war vergebens; Denn der Czako, ob aus Hohn Oder Desperation Wie vorhin, so auch mgleichen Wollte dieses Mal nicht weichen. Und der Lieut'nant sprach : k.Nayu, Unt'ross'zier last' mich in Ruh' ; Geh' zum Hauptmann und berichte Ihm eingehend die Geschichte Und der Hauptmann, etwas banglich. Findet diesen Fall bedenklich, - -Und er spricht : Nicht nur allem Gilt's, den Czako zu.besrei'n Von dem Kops, der d'rin gefangen. Nein, auch so muß man's erlangen. Daß der Czako, wie's gebührt. Nicht so sehr wird malträtirt. Denn der ist, Herr Lieut'nant Bluhm, Königliches Eigenthum. Diesen Fall, ich trag' ihn vor Nun sosort dem Herrn Major Und der Herr Major, am Orte Angelangt, sprach diese Worte : Hier bleibt weislich zu entscheiden. Welcher Schuld hat von den Beiden, Ob der Czako ihn hält fest. Oder ob e r ihn nicht laßt. gelegentlich Ihn hat ausgeladen sich Komme die Gelegenheit, - - -Die vom Czako ihn besreit." Also wurde kommandirt : Rechtsum marsch !" Und abmarschirt Wurde mit dem Bataillon Nach der nahen Garnison, Und der Jüngling auch dabei Aus der Wasterpolackei. Als sie nun zur Stadt gekommen, Haben sie den Weg genommen G'radezu durch die Gertrauden Straße, wo sie- g'rade bauten. Und der Meister mit Bemüh'n Balken hoch hinauszuzieh'n Emsigttch beschäftigt war. Da ward dem Major es klar. Daß man ohne vieles Wesen Und noch weit'res Federlesen Mit dem Czako kurz genommen Könnte hier zu Stande kommen. Und mit sicherem Geschick Schlangen sie den langen Stritt Um den Czako eins, zwei, drei. Und mit jubelndem Geschrei Zog man rasch ihn in die Höhe, Und dem Cak, that'S nicht wehe. Darauf band man um die Beine Dem Rekruten eine Leine, Und mit dieser Doppelkraft Hat man's endlich auch geschafft, Daß der Czako, so gefaßt. Von dem braven Jüngling laßt. Als er ausfiel, schwer und dumpf. Rles man allerseits Triumph ! Und den Hauptmann hört' man fragen, Ob er sich auch nicht geschlagen? Doch der Jüngling sprach beherzt : .Ach, wie nett war das gescherzt ! Zwar ist das Soldatenleben Voller Ernst, doch merkt' ich eben, Dieses Leben hat zu Zeiten Doch auch seine schöne Seiten ! BetrübteRomanze. Der Ritter Bodo saß voll Zorn : Er hatte seine Ras' erfroren. Herr Bodo war mit Recht verdrießlich ! Man hat nur eine Nase schließlich.

DeHerrOardikutter Leyman

Ja, mid die Krankheiden iS Sie's manchmal ä märkwirdiges Ding" sagte der Bardlkuller Lehmann zu sei nem ehemaligen Geschästsfreunde, dem Barommer Pützold aus Dlppoldö walda, den er eines Abends bei Kneift auf der Brüdergasse in Dresden beim Däbbchen Kulmbacher traf, als das Ge spräch sich um das .Krankwerden" drehte ..ich bin Sie ämahl aus burer Gud miedhigkeid zu äner dichdigen Lungen entnnduna mid beinahe deedlickem Aus' nnnrtp rtrtnmmm . . . . (5t hrnn&en nick' Gw w w w ,u lacken Das war Sie nämlick ä so: Vergangenen Sommer sidze ich emes sckeenen Dabckes l's war im Juli un' äne unbänd'ge Hidze) aus'm Behm'. schen Bahnhose un' drinke in aller Ge miedblickkeid ä Bebm'sckes. das kiebld xw,n& x w;sn . Sa (SiX r, Mftfci. I IIUUIIIUI U. ISUllll UU IU1U ILU UIUUI! lich ü Herr an meinen Disch, dem ich MtVn nfon 9fitntinT?f hftt Krmdpn IMMI.. .IH. I . . V ... I 1 tHHIVIII I L . -3 . W beerde denn er badde von oben bis 'nunder Sn' grau rarlehrden Anzug an, wie mär dä Engländer ja zum esdern auch abgebilded sinded. Nu' müssen Sie aber wiffen, war ich noch gar nich' lange erst Midglied vom Dräsdener ffrämdenvereine aeworden. der fick's ,ur . ehrenvollen Aufgabe geschdelld had, den . T... ... .... . lo. . ö1!'7r. vlelen i?ramoen, ole uni.er icyones iras den besuchen, in jeder Beziehung behilf fix. ... ..' v. r- -...! um zu um, uir oas lennen mi glauben, wenn ich ämahl irgendwo dabei bin, dann bin ich auch dabei mid Leib und Seele ! Un' nu' gar erst, was ge wiffermaßen dä Ehre gild un 'n Badrio dismus! Aber wie gesachd, manchmal drnbd Mich aben meine verflixde Gud niedhigkeid, die ich als geborener Sachse for'S ganze Läben nich' los werde, ä' Bischen zu weid. Um wieder auf den Eng s?nh it fnrnrr frt ?fiAX iiJf' tuuvvi tvrnutiii, v tuuyvt iuy u navlerlicy ganz heettlcy, ov er lan ger in Dräsden bleiben, oder ob er edwa nach der Sächsischen Schweiz ma chen wollde. Er andwordede ziemlich kurz na, das sin' mir ja bei 'n Engländer SÄ"?-:," SrkÄVÄ zu. .uyt, o uu)ut Z'fZn 'yLM,iy?S':' 35?' St je v t . . : r . c ? n x. . t r . t , . i . vm Ä.B..-V ;l' JFV '.'.' - - nrnft 'ijtn nnittt (c, ii t Vvvuv vtfun rni. vm tu3lbtM siipfrtlTpn sppsp jitm smirt. ttpN WtITfih WShrptih n s VIMHVIt V I V -bT 1 Ms AMM W V 1 . . ..." 1 ? dischkurire, pseifd auch richdig draußen schon der Zuhch! Mid äm Donnerwed. der söirinad nu' mei' Knoliinder aus. Ich sacke auch gleich seinen Handkoffer, Yon rtiif'rn &lnfT T?Atn frtV nvt . VVIt V HUI 'W.MW. IltUVIl UUWWV, Mi , I ..... ' ' .'I er vorne wea un' wir Beide 'naus aus'n Bärron. Ja, brohsid die Mahlzeid, sährd uns der Zuhch gerade vor der Nase weg ! Nu' standen wir da. Aus eemal drehd sich mei' Engländer um un' sahchd : Viellelchd hält er ä' Weilchen na k? n,cn la V mJx basde XM? 51 TjnJ!X AX r?" s : ü .7.'".. vuir IM fal "MrllÄlnA1" '(25 Ä verboden, hären Sä doch ! SS wär'n in die gesedzllche Strafe verfallen!" kL.'!,?!. SSSSffi LVttVU Ä tL ÄÄf W ne?Li n tS Härchen nah. S. f .PS'Sh? fthf ffj? rÄ -Ä " Handkoffer. Da Sh' ich'n schon ü' ganzes Ende wel. der unden lausen. Ich nu' immer hin. der her un' schreie, was dä Lunge här giebd wie ä' Leewe, er soll doch nu' älidllch sei' alwernes Gelaufe sem lassen, Sie kennen sich denken, was das ber der Julihidze und dem Handkoffer für ä' Vergnlegen war! Un' aus burer Gud. mledlgkeid ! Wie ich nach Strehlen komme un am Bahnwärderhelschen vor. Fitttt ifi ri ßnftlrtnn!" irnrtt nid) meyr zu eyen. Bas war le nu- une ganz oerwm,oe lvuazioyn. Aver,vachv' ich, nacyyaue lausen Mit'M srämden Handkoffer kannste doch nich', da wirde meine Frau scheene Augen mauzen, was vlelvo . vlr alo ieorig : Ä)u gallobierst'n nach, bis du'n einHast. Einmahl wirst'n schon erwischen! Nu' also vorwärds mit Dohdesverach. dung! Was ich an dem Dahche gewiozo oaoe, is mcy mir zor. Yot nihrit rfa ,, ?Jffi n ssa vi tvtvwbtAuuvvitt un ivuuuuviu uufcb I geschichdlichen Beschreibung ! Mei Kops , w. : . ..tv. o s v x urnuue, wie uiiuc luuut uuciuc, uu Beine beweaden sich nur noch so mechan; 5 5Zn .I, M. V WVIItll VkHIllIVVII mip h pHifAp stpipr drnrfnpr ?nn'L in der Wüste Sahara nich' sein, wie da v HviMf m winschde Handkoffer hadde mir ordent. uiuis 111 uiiui ui vilw un uci uti AlP 7 VA AM tJ Xa äm liche Dick-Schwielen in die Hände ge !'"'.-Sn io 'nem desoluhden Zustande 4UUI IUi W6 UUUJ Ullfc. IIUUJUIVIIUJCU - a 1. v en' c r . Stunde wie a Dohder m Niedersedliz an. Richtig, sidzd da mei' Engländer under der Värranda 'un'. drinkd ist 'un1 drinfh onn ruhig ä Glas Bier. .Na, säh'n Sä' po schreie ich schon vonWeidem, .wer hadde denn nu' Rechd ? Hüdden Sä mir doch glelch gesolgd ! Hler haben Sa auch Jh ren Handkoffer !" Der Handkoffer ge heerd mir nich'", sahchd er mid der greeß den Kaldbliebdiakeit ! Was?" drille ich, der Handkoffer geheerd Ihnen nich'! Wem aeyeero er denn dann, wenn er nich' Ihnen geheerd ? Wozu hädde ich'n Ihnen denn nachher nachgeschlebbd ?" Nee, nur geheerd er mch'", sahchd er noch ü Mal, un' lächelt ordentlich hee nisch. Das gab mir nu' vollends den Rest; nich' ä' einziges Werdchen mehr brachd lch 'raus; 's wurde mir schwind lich un' duselich vor'n Augen, un' ich sah nur noch' wie da Welegraphenstc'.n gen, der Engländer, der Kellner un' ti- rr r r. jt Vanvlvsser a) mio unyelmllqer, vse schwindigkett um mich 'rum orehden, nachher knickde ich zusammen wie ü Da

anaye. 'S muß ä' Engländer gewesen Vcyneulelser, oer pcy vszumai graoe ,rr sein wenn er auch weider nich' aus- Dräsden aushield, aber ich glaub'S nich', ländisch aerade sckbrack. wie ick nackber denn er hadde än' rickdiaen englischen

SnL ri -m nTiLlll? K Was das Jebäud: sür den deutsche 22 S? '7; S S U ?Ä;J Reichstag anbelangt, o sind die Pläne lÄ Ä1 ! dafür richtig einieliefert, beiutachtet v.rt

schenmeffer. Was nu' m den Emzel Dich unter's Bett gesteckt und, mit de Heiden solgde, weiß ich nich'. Zu Hause Stieselknccht bewaffnet. Dich Stunden in rffei'm Badde erschh kam ich wieder zu lang nicht hervor läßt l

Besinnung und Verstände. Der Wlrdh vom Vahnhofsrestaurant in Niedersed lidz, der ä' guter Freind von mir i5, hadde mich in sein'mGeschirr nachDrSöden schaffen lasten. Na, den Schreck von meiner Frau kenne Sä sich denken. Aene dichdige Lungenendzindung mid beinahe deedlichem AuSgange hadde ich weg, ganz abgesehen von den Unau nehmlichkeiden, die mir der infamige Handkoffer noch smachde, bis ich'n sei'a richdigen Eigendiehmer wieder zuschdel len konnde. Grobheiden kriegt ich noch

obendrein, wie ich mich underschoeyeu lännde. Mick an frömdkN Sacken ZiU Vtt' r - " - y v greisen! 's bad mick ä' sckeeneö Geld ae. kostet, bis Alles wieder in Ordnung war. ........ Un' warum das Alles ? Aus burer uoymleolgleiv: Wenn was orauq mich eigendlich der srämde Engländer zu kimmern ? Am CrnV fifd ßst tnfr gar noch, 's wäre gar kei' England " vnvv IUWU.V " aewa en. sondern 5Vr fe Kädernick. itr I J I ' J M T ' I y ri r . t. . . " , . . . . larrleyroen Anzug an. Wie meme li r yf . , jti rau stcy oenaym, als ich ihr die $t schichde schbäder erzählde, das woll'n mär hier weider nich' effendlich ieriehren; nur so viel kann ich sahchen : Vom Främdenvcreine därsd' ich ieberhaupt gar nich' Mehr anfangen. Ich bin auch wieder ausgedräden; denn das war ichI sa .r...vt. rt..rvur. 1 ,ulg. Ja, 's is Sie manchmal ä' märkwird' a C. mU I i un vuiuciucii : W. WolterS. Russisches ausdemJahre neunzehn Heute fand nun wirklich die Krönuncr des Czaren in Moskau statt. In Verbmdung hiermit wurde das Jubiläu der funsundsiebzigsten Verlegung deS I rt. fi nftrf i jvvv vvvtvt. Der (5,ar war bei voller Nnstiaseit und trotz seines hohen Greisenalters in Stande, die aar nickt leickte Krane ei. ige Sekunden lang aus dem Kopse zu behalten. Hieraus .rsolgle .ine öffentlich. 6 ritnn n. 1 1 .nfll.i.IT.r. tUr n.rnrrnlr i I " v v BL'S". Unter ihnen befand' sich nige A.lteste. die sich zu Erga.n.nAl. ux d.r Thronbesteigung des körtet krönten Czaren erinnern zu lönnen UI . U hrtlthtPtPTt upicn. I t . I C7tAiMtrM ahVmUmKm 0 1 4 . tmm l,,,ai uitwi iuvin oimiH' r.fpondenlen. welche .rwieseneroiaßm lm' wehr als sunshunderlmal d,. be vorstehende Krönung signalisirt hatten. wden mtt dem Andreas'Orden dek. I 111. ff" r iw . ine groue Amne Nie wuroe eria en. In Folge deren dursten mehrere Tau 1o ioirler, welcye nacy AUMno oe portirt worden waren, in ihre Heimath zuruareyren. ejpen.) N u n n e. "ii jroße Preise belohnt worden. So. weit sind wir einig und Allens iz janz jut und schön. Nu möchte ick aber man blos wissen, ob es nicht möglh wöre daß man sich auch für V was in daInnere die es Jebäudes vor sich jehen so, und über dln Jesichtspunkt, der bei l- x,nUh.nei 12, hun!m 5ftais Das wäre vielleicht noch jar nich so janz unpraktisch. Ick hab't aber immer j t wat nutzt mir die schöne Schaale,wenn das Inwendige vo?die m schwerer zu knacken is, als daä Auswendiae Mlk V usmenoige. iu.) iscene aus v er Menagerie, .Dieses hier, in diesem Kasten, geehr. tes Publikum, ist der gefräßigste Löwe aus der Wüste Sara :c- ac. Wer von Sie, geehrtes Publikum, in diesen Käfig hen dhut, soll janze 60 Schilling kriege. Hat Jemand Lust? (Natürlich meldet sich Keiner.) Ick sage et noch . ... v?.r... rust ein soeben einaetretenerBauer, ;z will rm, ab:rst Sei geben Mi vena gk de 50 Schilling Der Menagerie beiiker luckt den Mann von seinem Bor hn abzubringen, aber .Ach, wal! 50 Schilling gah ick rm m'n Kasten! jUn. wenn Sie denn daraus beNe ben. so tbun Sie es. aber obne unsere Verantwortlichkeit ! Nun, was zauderu Sie noch .Ja, ja, ja ick will woll. erft dat Biest mött erst herrut! I Uebertrossen. I :x .:. ,"7 v b C" V-7V TV gekauft ; wenn man die auszieht, geht sie Cf . . . 0rct ÖB?in ttrtifc nnr tffifS tnpttr ff. ttuua i ivuf yu. niwft j vtii meine Alle am so..nrag aunler-.' i 1 vi. cmAx4 m Ölumiul ulC Schlau. Wirth : Also hier ist die Rechnung : I CTTJUi.tla OETIrtfArtt VUin CP,5 I 1 1 ci ... . . i r Al in Wnrf 5ß 5stf nd w.;, s... Q flut aelckmeckt bat. hnn?rr V," V . 1 u A 1-t: Z. T"'V im lcinpr nom eine Tiairac äu lUfflrr. dann macht es gerade 13 Mark 56 Pf. - w i - w

In der G e ometriestunde. Profestor : Nun, Maier, in roaS theilt.

man die Winkel ein ? Was Sie viffew das nicht einmal ? Man theilt sie. eim

in rechte Winkel, spitze Winkel und. . . .?

Maier (dem Einer .stumpse Winkel-

einsagt): Und in Schlupfwinkel ! Ein Existenzmittel. Commmär (zum Vagabunden). .Sa ben Sie Existenzmittel?- '

Vagabund: O ia, emn ZHr auten

Etagen i Ja, dann

.Aber, Freundchen, De'me Frau solk . . . ? ' .

der Dich ja fürchterlich unter dem Pantoffel ri I n t '

oaven 5 : . .Du hast gut reden !. I?ana' D u em

mal mit einer Frau e.twaö an, wenn sie