Indiana Tribüne, Volume 4, Number 309, Indianapolis, Marion County, 22 July 1882 — Page 2

Zudicma Hriönne.

FSsliH.?- nud Sonntagsansgak e. Office: DclawarcStr. IKijtvreil a ooconil-class matter at the i'ostofliec at Indianapolis, lhiliana.s Atoanmcnts-Prcifc : Tägliche Ausgab, 12 St5. per Woche. Sountagkausgabe s C.tZ. perNummer. Beide zusammen 15 fet. Per Woche. tff Da Tastdlatt rrfdjctnt jeden Nachmit"taa um 2g Uhr. Die SonniagSauSzade erschemt Iti MorgeNs. . Tribimo Publishing Company. JndianapoÜS, Jnd, 32. Juli . 1882. Sie SozialöcmokrsjZe unter dem Nnsnaymegesetz. (2fu tt ,3linr (fortschritt!.) LoZzeitung''.) Diejenigen Männer haben Recht ge babt,' die seiner Zeit erklärten, daß das Sozialistengesetz die erhoffte Wirkung v n je. . t tt x. vuruiaus mal yaoen ramuc. Zerstörung rein Sußerllchcr Organisa lionen, ' durch Verbot von Preßerzeug nissen, denen alh Ersatz vom Auslande eingeschmuggelte, viel radikalere, um stürzlerische Schriften dienen, wie das gleichfalls vorausgesagt wurde, läßt sich eine so tiefgehende Bewegung nicht un terdrücken. Die Verfolgung einzelner . Personen, wie sie ein Polizeigesetz natur " nothwendig im Gefolge hat, dient der ' verfolgten Partei ; sie schasst Märtyrer, und da? Volk ist immer bereit, für die Verfolgten Partei zu ergreifen, . selbst wenn eS die Ideen derselben nicht theilt. Wenn nun gar die Polizei die Versol gerin. ist und die Verfolgten sind im Allgemeinen in privater und gesellschaft licher Hinsicht unbescholtene und ehren haste Männer, dann ist eben nichts na türlicher, als daß das Mitgefühl für die selben sich regt und daß die Polizei noch - mehr an Kredit verliert. Elne große Idee und eine solche, mag sie nun falsch oder richtig sein, ,ver ficht die Sozialdemokratie läßt sich nicht durch Gendarmen bekämpsen, und wenn man "behauptet, das wolle man auch nicht, man wolle nur die Auswüchse der Sozialdemokratie durch das Gesetz treffen, so strast die Handhabung desselden eine solche Auffassung Lügen. Weshalb ht man denn sämmtliche Schristen Lassalle'S, weshalb das rein wissen schastliche, von jedem agitatorischen Beigeschmack freie Werk von Friedrich Engel. Eugen Dühring's 'Umwälzung der Wissenschasten" verboten, weshalb die .Zukunft-, weshalb die .Neue Ge sellschast-, von denen namhafte Zeitun aen und auch der Geheime Regierung Rath Jacobi in Liegnitz erklärt haben, daß diese Zeitschriften lediglich die sozialen ftronen besnröcken ? lind w?nnls, jj y v y w w ww w W MV 4 T sind späterhin Zeitungen verboten, nur aus dem Grunde, weil sie von Sozial demokraten redigirt und von Sozial .demokraten gelesen wurden, und trotz ,ihreS gemäßigten Inhalts? Nicht die Auswüchse also will man treffen, nein, die sozialistische Weltanschauung und einzelne mißliebige Personen. Aber auch die positiven Maßregeln zur Hebung der Lage der arbeitenden Klas fen, von denen man bei Berathung des SozialistengesetzeS im Jahre 1873 so viel Aufhebens machte, würden, so lange daS Polizeigesetz in Krast' bleibt, keine besonders günstige Wirkung auf die Muffen ausüben, selbst wenn sie ehrlich und geschickt in's Werk gesetzt werden sollten, da das Mißtrauen der Arbeiter .gegen jede staatliche Autorität sich ganz fi.tnwX. ,z. ...rx . Ci v.b irr Ulllll Utl d(i(UU)l ÜC3 SZJV' zialistengesetzeS ausgebildet hat. Und hier ist der Kernpunkt. Als das Gesetz erlassen wurde, glaubte man, daß die Masse der Arbeiter, wenn einzelne her vorragende Führer in den Schlingen desselben , verwickelt worden seien, vom ' Sozialismus abfallen würde. Das war aber eine durchaus falsche Berechnung. Die sozialistischen Führer machten es natürlich ähnlich, wie' im Kriege die Feldherren, sie selbst vertheilten keine verbotenen Schriften, sie gingen in keine verbotenen Versammlungen, doch ver cnstalteten sie, wie man allgemein an tiimmf kl ' ,., vv.wvy vtbtfcv)UUUtUllil4Utll., Geburtstagsfeiern u. s' w., die nicht ver .volen waren und kaum verboten werden können, da sie vorher der Polizei gar nicht bekannt wurden. So hat man bis jetzt meist bei der Verkeilung verbotener Schriften Arbeiter im strengsten Sinne des Wortes ertappt, Lohnarbeiter oder kleine Handwerker, fodaß sich daS Poli zeigesetz wenigstens in der Aussührung zu einem Klaffengesetz zugespitzt hat. Und daS ist das Allerschlimmste und auch daS Tadeinswertheste an dem Gesetze, wenn dasselbe mit antisozialdemokrali schen Augen angesehen wird. Aber noch mehr hat sich das Gesetz als ein gegen die Arbeiter gerichtetes durch die Anwendung des Velagerungszustan deS dokumentirt. Nicht 5 oder 10 oder 15 hervorragende Parteiführer hat man auS Berlin, Hamburg-Altona und Lcip zig ausgewiesen, sondern mehrere hun dert .Arbeiter-, die nicht mehr und nicht veniger verbrochen haben, als hundert r v cvsc.!io v v;. jauciiu.iiiücut5iuuuimjin, oie in jenen Städten zrückblieben oder im übrigen Deutschland wohnen. Daß durch solche Ausweisungen, welche, wie bemerkt, fast nur Arbeiter trasen und jetzt noch treffen, eine hochgradige Erbitterung' gegen die Urheber der Maßregeln und gegen Alle, die sie begünstigt haben, gerade bei der Arbeiterklaffe hervorgerufen wird, wer wollte dies leugnen ?- Und so erzeugt dieses Gesetz vielfach den Klaffenhaß, deffen Erzeugung es vorzugsweise treffen sollte. Deshalb können die sozialistischen Führer mit einer gewiffen Berechtigung sagen,' daß gegenwärtig in Deutschland die politisch animirten Lohnarbeiter in ihrer großen Mehrzahl mehr oder wen!

ger den Anschauungen dieser Führer solgen, da der Haß gegen das Ausnahme f.esktz manches andere Bedenken über den Hausen wirst.

Die Tromm l wieder elngesührt. Am 3. Juni 1880 war es, daß der ehemalige Kriegsminister, General Farre durch eine Verfügung in der französischen Armee die Trommel abschaffte. Äm 4. Juli hat sein Nachfolger im Amt, Gen. Billot, jene Verfügung außer Kraft ge setzt und die Trommel wiedereingeführt, sodaß am nächsten 14. Juli der kriegeri sche Klang des Kalbfells die zur Heer schau aus die Longchamps ausrückenden Regimenter wieder begleiten wird. Den Tambours war übrigens ihre Stellung in der Armee durch das Gesetz vom 13. März 1875 über die Aufstellung der Stämme und über die Stärke der acti ven und territorialen Truppen gesichert; nur ein ParlamentZbeschluß, nicht aber eine Verfügung des Kriegsministers konnte ihnen dieselbe absprechen. Gen. Billot hat somit recht gethan, dieseTact schläger des militärischen Vormarsches wieder in Dienst zu stillen. Kairo. Kairo, die Hauptstadt Aegypten'S, ge genwärtig so sehr bedroht, ist die zweit größte Stadt in der mohamedanischen Welt, die größte nach Konstantinopel. Sie liegt 120 Meilen südlich von Alex andria, eine Meile vom rechten User des Nil entfernt, den sie jedoch mit ihren Vorstädten berührt. Die Stadt hat 400,000 Einwohner, Araber, Kopten, Juden, Armenier und Europäer von verschiedener Nationalität. Besonders sind unter den letzten die Griechen sehr zahlreich. Zum größten Theil in der Ebene des Nilthales gelegen, zieht sich die Stadt im Südwesten am -Abhänge des Mokkotam hin. Ihr Umfang beträgt sieben geographische Meilen. Von der Ferne aus gesehen, gewährt sie einen wunderbaren, großartigen Anblick, der aber schwindet, je näher man der Stadt kommt. Die ägyptische Hauptstadt ist sehr schlecht gebaut; ihre Häuser sind sehr klein und machen, in der Regel nur ein Stockwerk hoch, einen sehr unfreundlichen Eindruck. Auch die Strafen be finden sich in einem äußerst schlechten Zustande. Die Stadt enthalt viele stattliche Mo. schec'n, wahrePrachtexemplare arabischer Architektur. Die Zahl derselben beläust sich auf vierhundert, unter welchen sich die Moschee ElAzhor und die im Jahre 879 erbaute Moschee des Talun besonders auszeichnen. Im Südwesten der Stadt liegt aus einem 250 Fuß hohen Hügel die Citadelle, welche den Palast des Khediven, das Arsenal und verschie dene RegierungLbureaux, sowie eine prachtvolle Moschee, deren Bau schon von Mehemcd Ali begonnen wurde, um saßt. In der Citadelle befindet sich ferner ein 280 Fuß tiefer Brunnen. Die verschiedenen Nationalitäten woh nen in besonderen Stadttheilen. So giebt es dort ein Juden, ein Franken, ein Griechenviertel u. s. w. Diese ver schiedenen Stadttheile werden Nachts durch Thore abgesperrt. Der Khedive unterhielt bisher in Cairo ein Theater für die französische Komödie, sowie ein Opernhaus mit einem guten Ballet. In dem Frankenviertel befindet sich die Bi bliothek der Aeayptischen Gesellschast" und eine Anzahl protestantischer und katholischer WohlthätigkeitS - Institute, sowie eine amerikanische MlsstonSanstalt. Die beiden Vorstädte Cairo'S, Boolak und MusrelAlek, erstrecken sich bis an den Nil und dienen auch als Hafen Plötze. .Kairo wurde um das Jahr 970 ge rundet, und war von Jovar. emem Heerführer ElMoeS', des Statthalters des nordwestlichen Afrika's. Eine Meile südlich von Kairo laadaS alteMemphlS. Der Gründer der Stadt gab ihr den Namen El-Kahireh (die Siegreiche) zum Andenken an seine Eroberung Aegvptens. Im Jayre 1171 wurde die Stadt von den Kreuzfahrern belagert, doch mußten sich letztere vor emem aus Syrien heran ziehenden mohamedanifchen Heere zurück ziehen. alaom verschönerte die Vtadt we sentlich, und seine Nachfolger dehnten die Grenzen der Stadt immer weiter aus. Im Jahre 1786 besiegten die Türken die MameluckenBey3 unter den Mauern Kairo'S, eroberten die Stadt, verloren sie aber' 1790 wieder. Acht Jahre später, gleich nach der Schlacht der den Pyramiden, zog Napoleon Bo naparte mit seiner siegreichen Armee in die Stadt ein. Bald nach dem Abzüge der Franzosen aus Aeaypten eroberte Mehemed Ali die Stadt mit Hülfe sei ner Albanesen und erklärte den Mame luckenBey3 den Krieg, deren Truppen im Jahre 1806 in den Straßen Kairo'S, in das sie sich unvorsichtiger Weise hatten locken lassen, niedergemetzelt wurden. Daffelbe widerfuhr im Jahre 1811 sämmtlichen Mamelucken, 470 Mann, die sich von Mehemed Ali auf die Cita delle hatten locken lassen, wo sie, nachdem man die Thore der Citadelle verschloffen hatte, bis aus den letzten Mann abge schlachtet wurden. Durch diese Blut that wurde die Herrschast Mehemed Ali'S über Aegyptcn befestigt. Korallen in den Meteoriten 1 Gegen die Meteoritenthiere desRechts anwalt Hahn in Reutlingen, die in Dr. Weinland m New Viork ihren bedeutend sten Vorfechter nefunden haben, spricht sich jetzt auch Dr. von Laffaul, Proseffor der Zoologie in Bonn, energisch und mit dem Bemerken aus, daß Niemand, der mit dem mikroskopischen Bau der niederen Thiere, Pflanzen und Mi neralien genau bekannt sei, die Hahn'schen Meteoritenthiere, anerkennen könne. Deutschlands 'Biologen, Da läontologen und Mineralogen halten übereinstimmend die Meteoriten sür aus schließlich mineralische Bildungen. Die

Frage hängt eng mit der ÄcschaM- . e f- ! 1 a f

yelr 0t3 sruyer oerens oezproHenen eozooii o:niaüLiicL" zusammen von dem die Paläontelogen Dawson rm r-. . UNS arpenler evensaus annahmen, oaj; eS aus versteinerten Foraninifercn bestebe. wäbrcnd der deutsche Gclcbrtc Pros. Dr. Karl MSbius in Kiel übcr zeugend nachgewiesen hat, daß das eozoon mit keiner lesenden od:r sollen Foraminijere Achnlichkeit hat und daher weder aus Ueberresten diese? Thierllasse, noch aus solchen von irgend welchen organischen Wesen besteht. Bis aus weiteres scheint sonach der aus dem Vorbandensein von Korallen in den Meteoriten gezogene Schluß aus die i r l vr P t ' Cxislenz lcvenoer ezen aueryalv un serer Erde widerlegt zu sein. Havanna-Cigarren. Die Bestätiauna des dieöandelsnarken betreffenden Vertrages mit Svanien durck den Bundessenat beraubt die ame rikanischen Fabrikanten des bisher ge rr t.r a . i noncnenen Privilegiums, naq roaa,)em sie von ihnen fabricirte Cigarren, mit den wohlbekannten Handelsmarken Cu ba's versehen, als echte" Havanna Ci garren verkaufen durften. Und von diesem Privilegium machten unsere Ci gariensabrlkanten bekanntlich den aus aiebiasten Gebrauch, während die cuba Nischen Fabrikanten nicht im Stande waren, sich gegen den Mißbrauch ihrer Handelsmarken zu schützen, cs sei denn, daß sie sich seitens der Negierung der Ver. Staaten ein Copyright" für dieselben erworben hatten, yerr Lazaro, . .... V st . frein vervorranenvtr -jluu viorier uiaai renfabrikant, sprach sich über diese Sache folgendermaßen aus: Die Consumcn ten würden in der That sür wenigerGeld beffere Cigarren erhalten, saus wir unö eines erügenden Schuhs ersrcuten. Da ist eine Kiste einheimiscker und eine importiter Cigarren. Auf der I.tzte ren befindet sich ein Regierungsstempel, während die erstere einen solchen nicht auszuweisen hat. Aus diese Weise erfährt der Abnehmer sogleich, welche Cigarren importirt sind und welche nicht. Darin bcst:ht aber eine große Unge rechtigkeit. Wir verlangen in derselben Weise behandelt zu w?rd'n, wie die auswärtigen Fabrikanten, und' wünschen deshalb, daß die Regierung den Stempel von den importirten Cigarren cntfernen lüfct, wie sie eö yrnnchttich des WbiSkeli's thut, so dasj die amerikani schen Cigarren mit den importirten con curriren könne", und zwar nur insoweit, als ihre beiderseitige Qualität in Betracht kommt. Ware das der Fall, so würden bald alle albanischen Fabrikan ten nach diesem Lande kommen." Für kranke Kinder. Großartig wie alle Verhältnisse in New Aork sind, ist auch die Fürsvrgc. die man dort armen und kranken Kindern insofern widmet, als man ihnen häufig Gelegenheit bietet, sich im Grü nen oder am Seestrande an der hcrrlichen frischen Luft zu erfreuen und zu laben. Die zahlreichen Anstalten, welche diesem Zwecke dienen, sind in diesem Jahre wiederum erweitert worden und auch die nur sür einen Tag berechneten Ausflüge wiederholen sich rascher, als jemals vorher. In allen größeren Städten des Landes geschieht Achnliches und eS bedarf daher besonderer Anre gung ln.dleser Beziehung nicht; trotzdem halten wir einigeNotizen über dasjenige. was m New yoxl geschieht, für zeitge mäß und interessant ; es mag ja wohl auch der eine oder andere Leser auf den Gedanken kommen, gerade zu diesem Zwecke auch ein Scheiflein beizustcuerr. und wer dies thut, mög überzeugt sein, daß er seine Gabe besser nicht halte anwenden können. Die Childrcns Aid Society" in Bath, L. I., besitzt ein besonderes Sommer'Heim", das am 10. Juni d. I. eröffnet, und in welchem im vorigen Sommer nahezu 4,000 Kinder auf Iän gere oder kürzeie Zeit, zum Theil mit ihren Muttem verpflegt wurden; aeacn 3000 Kinder blieben eine Woche und länger. Dieses Heim mit feinen schat tigen, parkartigen Anlagen bildet gleich zeitig das Ziel beinahe täglicher Excur fionen, die nur für einen Tag berechnet find. DaS Heim hat im vorigen Som mer einen Aufwand von über $G,600 erfordert. Zur Mittagsmahlzeit wer den Weißbrod, Rindsbraten, Kartoffeln und Reispudding, am Abend Weißbrod, Syrup, Kuchen, Beeren und Fruchte verabreicht. Beste frische Milch können die Kinder trinken, so viel sie Durst ha ben ; die Kühe, welche die Milch liefern. werden in der Anstalt selbst gehalten. In dem schwimmenden Hospitale St. John's Gulld" haben feit den acht Iah ren seines Bestehens über 200.000, im vorigen Sommer gegen 30,000 Kinder Ausnahme, Pflege und zum größten Theile Erholung und Genesung gefun den; in diesem Jahre wurde eineZweia anstalt des Hospitals in Cedar Grove auf StatenJsland eröffnet. Hierher senden die Aerzte des schwimmenden Hospitals solche im Stadium der Re convalescenz befindliche Kinder, für welche sie den Aufenthalt am Lande für ersprießlich halten. - Auch diese Anlagen werden Exkursionen zur Benutzung ein geräumt. Bei Eldert's Grove, am Strande von Rockaway, finden 245 Kinder einen rei zenden, gesunden Ausenthalt sür eine Woche oder länger, und der reuende Garten wird täglich von mehr als 200 Kindern, die dort nur für einen Tag ver weilen, besucht. Diese Anstalt wurde vor 6 Jahren gegründet und hat seitdem 51,000 Kindern Segen gespendet. . Dies sind nur einzelne der dem Som merAusenthalte armer und kranker Kinder geweihten Stätten; zu ihnen treten die Zweig. Anstalten hinzu, welche die meisten Hospitäler außerhalb der Stadt , besitzen, und zur Veranstaltung regelmäßiger Exkursionen wirken Gesell schasten aller Confefsionen zusammen; die verschiedenen Kirchen und Synago gen erblicken in dieser Thätigkeit einen

schonen und herrlichen Theil ihres Be rufes, und cs muß noch mit besonderer Anerkennung hervorgehoben werden, daß c:, -1 : i. ?i .:. , .

lic iuijiiu;ii uiuca acmocrn ilzre voyif.itr rirt.i itnN Vtt V . ititic Liebes Tragödie. Eerman Vaücy ist eine der ältesten Niederlassungen im Nvrd.cn des Staates New Jersey. Es liegt in einem Thalc, durch welches jcl die Eisenbahn hin durchgeht, wurde bereits in der Aütte des vorigen Jahrhunderts von deutschen' Lutheranern gegründet und erfreut sich noch heute des Ruhmes, daß sie auö lay. ter Musterfarmen besteht. So ziemlich in der Mitte der Ansiedelung steht die kleine, bald verfallene Kirche, die von den ersten Ansiedlern bereits erbaut wor den ist; der Friedhof, welcher dieselbe umgiebt, zeigt nicht nur durch die In schristen ciif ten Grabsteinen, von denen einzelne über 150 Jahre alt sind, daß lauter Deutsche hier ruhen, sondern auch die Form und der Schmuck der GrabHügel erinnert an die Gottesäcker deutscher Dörfer. Unweit des alten Kirch leinS erhebt sich seit einigen Jahren die neue lutherische Kirche, ein Prachtbau im Verhältnisse zu dem alten Gotteshaus?. Bis vor einem Jahre lebte und wirkte Herr Alfred Hiller als Pastor in Ger man Valley, und sein Haus bot völlig das Bild eines deutschen, protestantischen Psarrhauses, das selbstverständlich des ersten Requisits, eines sehr bedeutenden Kindersegens, nicht entbehrte. Als Stütze der Fron Pastorin waltete in dem Hause Lucy Wien, ein gebildetes Mädchen, das sich schon srüh durch un. gewöhnliche Schöiheit auszeichnete. Der älteste Sohn des Pastors, James, besuchte das Seminar in Hartwick, Otsego Co., N. N., brachte die Ferien regelmäßig im elterlichen Hause zu und verliebte sich in Lucy, rrie sich dirs eigentlich von selber verfleht. Die Eltern schätzten Lucy und hatten nichts gegen das Ver bältniß einzuwenden, nur machte der Pastor zur Bedingung, daß nicht eher an's Heirathcn gedacht wurde, bls sein Sohn sich eine sichere Lebensstellung begründet habe. Glühende Liebesbriese kreuzten sich seit der Zelt täglich und zur Zeit der Ferien umschloß das Pfarrhaus zwei ungewöhnlich glückliche Bkenschen. Vor einem Jahre wurde der Pastor an das Seminar in Hartwick als deffen Director berufen, Lucy zog zu ihrer Schwester, der Gattln des wohlhabenden Kausmanns Feilenhauer in Calison, ei nem Städtchen 6 Bceilen von German Valley, und verdiente sich etwas Geld sür ihre Aussteuer durch Kleidcrmachen. James war in New Port in einem kauf männischcn Geschäfte thätig, und seine Aussichten auf eine glückliche Carriere schienen die besten zu sein. Die Liebes briese dauerten fort, unvermindert an Zahl und an Zärtlichkeit des Inhalts. Am 5. ds. Mts. erhielt Lucy plötzlich ei nen fchr verständigen Brief von ihrem Bräutigam ; derselbe schrieb, er sei noch zu jung, um jetzt schon an seine Verhei rathung denken zu können undLucy solle nicht ihre schönsten Jahre verstreichen lasten, indem sie warte, bis er eine Stellung errungen habe, wie er sie erringen müffe; die Versicherung ungeheurer Hochachtung u. s. w. bildete den Schluß des Briefes. Das Mädchen sagte kein Wort, packte Bild, Ring und Briese des Geliebten zusammen und übcrschickte sie ihm, ward stiller und stiller, hat sich am vorigen Sonntage mit Arsenik, den sie sich zu verschassen gewußt hatte, vergiftet und ist. gestorben. Sie ruht auf. dem kleinen ' Friedhofe in German Valley, und ihre einfache Geschichte ist ein Beweis dafür, daß auch in Amerika die Romantik mitunter eine größere Rolle spielt, als sie eigentlich in unserem prac tischen Zeitalter und Lande spielen sollte. D er K ö n i g von Baiern hat bei dem Schlachtenmaler Heinrich Lang zwei Gemälde bestellt, welche die Tdaten der Baiern im Krieae von 1870 71 verherrlichen. Vom SluVlandt. Das vorläu fig e Ergeb niß der Berufsaufnahme vom 5. Juni 1882 in Berlin ist nunmehr festgestellt. Darnach zählt Berlin 270M1 HausHaltungen, 1,148.531 anwesende,. 22, S82.vorübergehend abwesende Personen, also eine Gesammtbevölkerung von 1, 171.513 Personen. Die fortgeschriebene Bevölkerung betrug am Tage vor der Aufnahme 1,1O,0ö; es ist also eine Differenz von nur 1707 Personen vorHanden, welche sich nach endgiltiger Fest stellung vielleicht auch noch vermindert. Es ist dies ein guter Beweis sür die Zu verlässigkeit der Fortschreibung. Den vorübergehend abwesenden Personen ste hen 17,085 vorübergehend anwesende gegenüber. Von 1516 Haushaltungen wird Landwirthschaft betrieben. Ge werbckarten wurden 42,452 ausgefüllt. Im Münchener Hof und National Theater wurden wah rcnd der . Ferien die Arbeiten der flammensichercn Jmprägnirung aus geführt, und zwar in großem Maß stabe. Obenan steht die große Menge Wolkenfchleier, denen die hochge fährliche Entzündungseigenschast ge nommen wurde, und eS ist wohl nicht uninteressant zu erfahren, daß allein die Ausstattung der Richard Wagner'schen Nlbelungen'Trilogie 30 Gazeschleier er heischte, deren jeder gegen 300 Quadrat meter groß ist. Von höchstem Interesse aber sind die drei großen Wolkenzüge in der Gölterdammerung , von denen je der nahezu 1000 Quadratmeter und ei nen Werth von beiläufig 5000 M. hat. Die sämmtlichen Schleier des Hosthea ters rcpräsentiren einen Flächeninhalt von nahezu 150.000 Quadratmetern und einen Anschaffungspreis von 50, 000 M.

.;uvi. VI jnw. UHU IJIUUll UU II1UUI rnung, Hautfarbe oder Confeffion der Elicrn keine Rücksicht nehmen.

E i n S a n d st u ? m" hat. wie eine Mittheilung der isländischen Zeitung Jsasold besagt, vom 24.' April bis 4. Mai fast ununterbrochen im süd lichen Theile von Island getobt. Die Temperatur sank aus 09 Grad unter Null, und die Luft war so mit trockenem, scharfem Sande gestillt, daß eine Fernster ganz unmöglich war. und die Son nc, trotz des meistens wolkenfreien Hirn

mels, nur selten durchdringen konnte. Die Flüsse. und Bache hatten sich in wenigen Stunden mit einer dichten Eisschicht bedtckt. An ein Verkästen ihrer Wohnungen war für die Bewohner nicht zu denken; wer kein schützrndcs Dach übcr sich hatte, ersror. Dabei drang der feine Sand durch alle Ritzen der Häuser und vermischte sich mit Speisen und Getränken, jeder Athemzug führte ihn in die Lungen von Menschen und Thieren. Etwa 2000 Schafe und eine gleiche Anzahl Pferde sind dem Sturme zum Opfer gefallen. Die Sardinen sind wieder da ! Während die am Sardinensange betycuigten eesischer noch vor zeurzem diesen schmackhosten Fisch vermißten und das Ausbleiben auf eine veränderte Richtung des Golfstromes zurückgeführt wurde, meldet der Phare de la Loire", daß an einem der letzten Tage 750.000 bis 800,000 Sardinen gefangen worden sind, und daß diefe Anzahl Tags darauf auf 1,100.000 bis 1.200,000 gestiegen ist. Wie Bucht von BelleJsle wimmelt von Sardinen, wie denn z. B. der 16. Juni d. I. ergiebiger gewesen ist, als die ganze Saison im vorigen Jahre. D i e Familie Garibaldi's befindet sich jetzt auf dem Kontinent. Auf das Grad des alten Freiheitskämpscrs ist ein , 4 Tonen schwerer Granit gewalzt. Das Grab wird un ausgesetzt bewacht. Die Entscheidung über den letzten Ruheplatz Garlbaldi's überläßt die Familie dem Parlamente und dies wird sich wohl sür das Jani kulum entscheiden. In den ersten vier Tagen nach dem Tode erhielt die Fami lie 12,000 Beileidstelegramme. Hans von Bülow steht im Begriff, einen Religionswechsel vor zunehmen; er will, sich in den Schooß der katholischen 'Kirche ausnehmen lassen. Die Liebe sührt ihn zur Meffe. Die Braut des Herrn v. Bülow, Frl. Schanzer, gehört der katholischen Kirche an, wünschte aber ihrerseits keineswegs den NeligionSwechsel ihres Verlobten. Herr v. Bülow jedoch ist neuerdings der Ansicht, daß Eheleute nicht nur die Liebe, sondern auch der Glaube und die Hoff nung vereinen muffe. Um seiner ersten Gattin willen Frau Cosima ist auch katholisch hatte Herr von Bulom den Glauben nicht gewechselt und, vielleicht fehlte nur darum der Ehe der rechte Kitt. Charakteristisch sür ruf fische Zustände ist folgende Mittheilung, welche der Köln. Ztg. zugeht : Bei den jüngsten Verhaftungen .in Petersburg hat sich herausgestellt, daß die Nihilisten lange Zeit hindurch Verbindungen mit einem höheren Beamten im Ministerium des Aeußern unterhielten, welcher ihnen die wichtigsten Mittheilungen zukommen ließ und alle aus dem Auslande untres fenden Geheimnisse verrieth. Der be reits übersührte Verbrecher er heißt Wclkow befindet sich m sicherem Ge wahrsam; er bekleidete einen hohen Ver trauensposten im Ministerium deS Aeu ßern und bezog von Nihilisten für seinen Verrath ein unglaublich hohes Gehalt. Die Polizei besitzt nämlich nicht das Recht, direkte Anfragen über verdächtig Persönlichkeiten oder Weisungen über flüchtige Verbrecher an die Vertreter Rußlands im Auslande zu richten. Diese und ähnliche Dinge werden im auSwar tigen Ministerium durch besonders ange stellte Vertrauensmänner vermittelst chchrirter Depeschen erledigt; so gehen fvi ...!.. w vr aue Venaqricyngungen uno Warnun gen, die aus Rußland eintreffen, chiffrirt durch daS Ministerium und werden von demselben Beamten, dechiffrirt.' Die Chiffrlrdepeschen übermittctic Wolkow entziffert den Nihilisten, so daß diese die vollkommenste Kenntniß der ihretwegen mit dem Ausland geführten geheimen Korrespondenz besaßen. Nach der neuen japant' sischen Heirathsverordnung ist in Japan das Heirathen keinem Manne gestattet. der nicht das 20. LebenSiahr erreicht hat. Frauen haben indeß das Privilegium, mit 18 Jahren sich verehelichen zu kön nen. Ein wunderbares Geschäft hat in den letzten Jahren em Marqms de Raus in Port Breton gemacht. Die er, wahrscheinlich einer der vielen zwei' elhaften Adeligen, welche in dem tropi schen Klima der Kolonien wild wachsen. raufte vor einiger Zeit die Insel Neu Irland an der Nordküste von NeuCale donier? für 1500 Francs und verkaufte sie hektarenwelfe weiter an naive Colo nisten, wobei, er im Ganzen gegen 15 Millionen, Francs einnahm. Soweit scheint dies Geschäft allerdings wenig stenS materiell brillant; die Kehrseite aber ist, daß die Gerichte sich nun damit besoffen werden, da dieselben Verdacht geschöpft haben, es möchten dabei Unre gelmäßigkeiten vorgefallen sein. D i e Leichen - Verbren nungS-Gesellschaft in, Mailand hat im Sca!a?Theatcr ihre Versammlung ae halten und einmüthig beschlossen, daß Garibaldi's Wille ausgeführt und deffen Leiche verbrannt werden muffe. . In Basel bezahlen 4150 Personen .Vermögenssteuer. Wavon versteuern 716 ein Vermögen von über 100.0W Fr., 217 besitzen mehr als ?ine Halde Million und 86 sind Millionäre. E. W. Pursell, ZZsxxUnjin. - -iQ-Hzzitl 28j Süd Issinols Straße, (geg. vom Occidental Hotel.) lö? Lachgas Sinrichtnng. schästistunden von 7 Uhr Morgen M3 9 Uhr Abend?.

OSR? Inkanve. Die von demRepräsenran ten Rosecrans in Betreff der Jncorpori rung der Maritime Canal Company of Nikaragua" eingebrachte Bi'i bestimmt, daß das Aktienkapital dir Gesellschast aus nicht weniger n!S 50.000 und nicht mehr als 1.000.000 viciicn

von je Hl00 besteben soll, und schreibt serner vor, in welcher Weise die E.nzay! lung, die Uebertragung der Akli n :c. , stattfinden soll. Weiter heißt eS Sarin,daß die Vereinigten Staaten solche Kon trolle über den Kanal auüudcu soüen, wie durch bestehende, oder noch abzu schließende Verträge fcstcstkllt r.:c7den mag. Auch sollen die Ver. Staatcn den sreien Gebrauch des Kanals zum Tranö Port von Gruppen, Krlegsmunlt'.cn, de? Posten :c. nach bestehenden Ver rcgsdestimmungen" haben. Falls du Ver. Staaten es aus nationalen Gründen ' sür angemcffcn halten, zeiteil.z den Kanal in Besitz und unter i!)re Lütuna zu nehmen, so bleibt denselben dies R'chi vorbehalten, vorausgesetzt, daß sie den Aktieninhabcrn 5, Prozent aus ihr Kapital zahlen und die Kosten der Unterhat tung des Kanals übernehmen. UnsereAusfuhr vonBrod floffen hat in dem letzten Fiöcoijahrc um 88 Millionen gegen das Vorjahr abgenommen. Aus den vorläungen Berichten des statistischen Bureaus über einzelne Zweige des Cxportgcschajts der Ver. Staaten ergiebt sich nämlich detreffs der Aussuhr von Brodstoffen im veifloffenen Monat Juni und seit dem 1. Juli 1S31, verglichen mit derentspre chenden P:riode deS Vorjahre?, das Folgende : Monat Juni 1882 $ 9 247.400 Monat Juni 1881 2l.'.005.67 Sechs Monate vom 1. Jan bis 20. Juni '82 01 323.581 Die gleichen sechs Monate des Vorjahres 111.980,917 Zwöls Monate des Jiscal jahreS vom 1 Juli 1881 bis 30 Juni 1882 176.977.490 Die gleichen zwölf Monate des vorigcnJikcaljahreS. 265.561,991 JnJamaica, L. I., prügelte dieser Ta'ge .er Farmer Richard de Haas seine 87jäyrigc Großmutter, Frau Mary Bloomsield, dermaßen, daß die alte Frau wahrscheinlich ihren Verletzungen erliegen wird; die alte Frau bezieht eine kleine Pension. aus Frankreich und hatte sich geweigert, den an dem fraglichen Tage eingegangenen Betrag ihrem Enkel auszuhändigen ; der Kerl ist verhastet. Die Ermordung des Dr. Joell G. Preecott in Chicago ist noch immer ein unaufgeklärtes Geheimniß. Derselbe hielt eine Bade Anstalt und wurde vor einigen Wochen in einem wc nig betretenen Theile des Gebäudes mit eingeschlagenem Schädel aufgefunden. Die Taschen feiner Kleider waren nach außen gekehrt, einzelne Papiere lagen neben der Leiche und Geld und Werth sachen waren verschwunden. Die Poli zei hat es an den eisrigstcn Nachforschungen nicht fehlen lassen, seither aber noch nicht den mindesten Erfolg erzielt. Ein eigenthümliches Ver dict wurde dieser Tage von einer CoronersJury in Penns.i'.vanien abgegeben. Dasselbe lautete : Elmira Showcrs kam in dem Flüßchen Cocalico dadurch zu ihrem Tode, daß sie sich freiwillig und absichtlich ertränkte, und, indem sie solcheö that, hat sie sich an dem Frieden und dem guten Namen des Staates Penn sylvanicn versündigt." ' Die russische Barke N.'vi gator", welche am 18. d Mts. in New Vork eintraf, begegnete am 8. d. Mts. der portugiesischen Brig Franciska Fe!ir",melche ohne alle Vcranlaffung von ihrer Mannschast verlassen worden war. ! Die Brig führte eine volle La dung Zucker, war aber sonst in gutem Zustande. In dem Numpse stand das Waffer mehrere Zoll hoch, doj zeigte sich nach Anwendung der Pumpen, daß daS Fahrzeug nicht leck sei. Kapitän Peter son schickte seinen ersten Ossicier und drei Matrosen an Bord der Brig und nahm dieselbe in das Schlepptau. Am 15. Juli sah man sich aber gezwungen, das Tau zu kappen, da sonst ein Zu sammenstoß ersolzt wäre. Da derWind günstig und alle Aussicht vorhanden war, daß die Brig von ihrer jetzigen Mannschast nach New tyoxl gebracht werden könne, so setzte die Barke ihre Fahrt fort und verlor in Folge des Ein trittes von Nebel die Brig aus den Au gen. Ein Schleppdampfer ist der Brig entgegengeschickt worden. Bei Mexico in Audrain Co, Mo., wurde dieser Tage aus der Farm eines Charles Cowan die giößte Eiche gefällt, welche seither im Staate Miffouri erwachsen ist. Der Baum haite zwei Fuß über dem Boden einen Durchmesser von 9 Fuß, war 110 Fuß hoch, und seine Krone begann 30 Fuß über dem Boden ; derselbe lieferte 800 Jenzriegel, 300 Fenzpsosten und zehn Klaftern Feuer holz. ' In St. Paul, Minn. sind sämmtliche Barbiere Farbige. Dieser Tage verweigerte ein Hotelbesitzer einem Farbigen daS bestellte Getränk an der Bar.' Kurz darauf wollte sich der Wirth rasiren lasten, erhielt aber den Bescheid, daß ihn kein Barbier in der ganzen Stadt bedienen werde. Der Mann kann sich nicht selbst rastrcn und ist somit in großer Verlegenheit. Jn Baltimo.re wurde am 17. dies. Mon. ein registrirtcs Paquet zur Beorderung an eineBankierö'Firma inLondon zur Post gegeben, welches laut Declaration. den Werth von einer Mil lion Dollars in Ver. Staaten-BondZ und sonstigen Werthpapieren enthielt. Das Paquet war einen Fuß lang, zehn Zoll breit und echt Zoll hoch und sorgfältig versiegelt. Das Porto sür die werthvolle Sendung betrug genau $25. Die vereinigten h e b r a i schen Gesellschaften haben einen Census der in den Ver. Staaten ansässigen Ju den aufnehmen lasten. In Bezug aus