Indiana Tribüne, Volume 4, Number 307, Indianapolis, Marion County, 20 July 1882 — Page 2
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lErteral as ecoml-clasa matter stt the ostotliee at IiuUanajMrtis, lndiairn. Abonnement?Prcifc: lösche AuZzabc 12 CtZ. per Boche. onntegSauZgsbe 5 Cts. perNummer. Ve'be zusammen 1& Ct5. per Voche. f3T DaS Ta.Iatt erscheint jeden Nackmit. tag' um 2X Uhr. Die Soanwgauszab, erjcheiut fce Nergens. Tribune Publishing Company. StoiWfcoIiS. tnb.. '20. Kult 1382. ""-"T -v Nesyptcn's TSznldrn. Nationalschulden AegyPtcn'S sind ei ' detai'Nte Größe, während die E ; c.-zum größten Theile englische in. zösiscde Unterthanen sind. Eimm mit dem Khedwe getroffenen Uebereinkommen gemäß wurde daher im ja jre 1879'bie Leitung der ügyptischen .Finanzen von englischen und ZranzSsi Aschen General 'Controleuren gemeinschastlich übernommen. Im Jahre 1878 beliesen sich die Einnahmen aus $42, V00.0U0, wobei ein Defizit von $10, 000,000 entstand. Die eigentliche Schuld betragt $150,000,000 und ist mit V.Prozent verzinst. Uebrigens haben ' die General-Controleure einen Plan er sonnen, durch welchen die Schuld nomi nell auf $300,000,000 reducirt wird. Dazu kommen noch die Privalschu!ten des abgesetzten Khedive, des Vorgänger? des gegenwärtigen, im Betrage vvn $44,000,000. Jener Khedive hatte nämlich eine große Vorliebe für die Erbauung von Palästen und Harems und verschwendete aus diese und andere Weise außerordentliche Summen. Die schwe dende Schuld ?!cgypten's betrug im Jahre 1878 $25,000,000 und ist seitdem wahrscheinlich noch bedeutend gewachsen. DaS eigentliche Aegyten hat eine Bcvöllerung von fünf und einer halben Million. Der Exporthandel des Landes befindet sich zu siebzig Prozent in englijchen HZndcu. 5cr CchnapS in Irland. AuS einem im Auftrage der englischen Regierung angefertigten Berichte über die wirthschastlichenVerhältnisse Irland's im Jahre 1880 ist ersichtlich, daß da selbst in dem genannten Jahre mehr für Schnaps ausgegeben, als an Landpacht bezahlt wurde. Behufs Löschung ihres Durstes mittels Spirituosen verausgabten die Bewohner Irland's nämlich $9, 115,510, nährend sie an Landrente $57, 591JCO bezahlen. Es wird angesichts dieser Thatsachen daraus hingewiesen, daß, obgleich die Bevölkerung Irland's bedeutend geringer ist, als die England's und Schottland' zusammengekommen, ioLrland doch weit mehr strafbare Trunlenheit herrscht, als in England und : Schottland, und daß dort jährlich gegen ' 25,000 , Personen wegen Trunkenheit .verhastet werden, doppelt so viel als in - den beiden anderen Ländern. Ob die traurigen socialen und politischen Verhältnisse Irland's dazu beigetragen ha . bendie Trunksucht des Volkes zu stei gern, und ob die englischen Constabler in Irland, Fällen von Trunkenheit gegenüber strenger versahren, als in Eng ? land und Schottland, darüber spricht sich der Bericht nicht, weiter aus. Auch vermissen wir in demselben die Bemer kung, daß es, sich nicht lohne, ein solches -Volk von Trunkenbolden unter der eng .lischen Herrschast zu halten. England 'scheint somit entschlossen zu sein, seine Herrschast über die Jrländer unter allen Umständen zu behaupten, mögen diese!den nüchtern oder betrunken sein. Frequenz der teutschen ttuiversl täten. ' Eine vergleichende Zusammenstellung der Frequenz der Universitäten im deut sehen Reiche während der Sommersemefler 1872 und 1882 ergicbt folgendes Resultat: Jmmatrikuliite Studenten. Zunahme in Prvj.
1872 1882 rund : lJJO 3i00 S pCt. aill 34 " 1220 2017 05 " 81)7 15:12 71 " 872 1100 01 " 1185 l'J77 41) " 75!) 1001 44 " 871 10S3 24 " 750 lUttl 41 " 811 1)22 10 - 5 iü 8C3 57 2i2 823 288 " 375 "M 104 " 2a l 721 212 " 520 C59 27 " 3.VJ 575 00 423 570 35 " 200 l:i5 50 " 152 381 151 " VA7 217 58 " a71 320 14" : 1510 23830 58pCt.
Berlin 'Leipzig München Breslau Tübingen ,&aflt : Würzburg Göttingen Bonn Heidelberg ' Königsberg Straßburg ' Marburg Freiburg Ereisswald Erlangen Jena teßen Kiel Rostock Münster Summe m) Abnahm. 21 innrer hinter den Coulissen Der .Hochverrathsprozeß" in Lemberg . hat die slavophilc Presse Rußlands so in i Harnisch gebracht, daß sie wieder einmal eine sehr kriegerische Sprache gegen Oesterreich sührt. Da Herr Jgnatiew nicht mehr am , Ruder ist, wird ihr Geschrei in Oester ,eich und überall wohl sehr kaltblütig aufgenommen werden. Natürlich gibt eö dann auch wieder eine kleine Enthüllung". Nusji", das Organ Aksakow's, - schreibt nämlich am Schlüsse eines hestigen Artikels gegen Oesterreich :
Sußlar.d ließ sich, weder durch die Vorschläge Napoleons I. verlocken, noch folgte es erst unlängst den politischen Combinationen der Macht, wclche. viel leicht aus dem Grunde, weil sie Rußland sur ihre Anschläge nicht gewinnen konnte, zur Gegenpartei so zu sagen überging und gegenwärtig Oesterreich in dessen russenscindlicher Politik Unterstufe:." Diese Macht ist natürlich Deutsch land. Allerdings ist Niemandem, wie !r deutsche .Petersburger Herold" her vorhebt, von diesen Anschlägen Deutsch land's etwas bekannt, gleichwohl erzählt Russj" weiter : Wl? persönlich haben den Mann ge kannt, dem gegenüber der deulschcNeichZ kanzler seiner Zeit in überzeugendster Weise zu beweisen suchte, die Einverlei bung Galiziens sei eine Nothwendigkeit für Rußlands Dieser Mann soll der verstorbene Fürst Tscherkasskij sein. Die hohe Glaubwürdigkeit, welche die ganze Nachricht an der Stirne trägt, wird naturlich durch die posthume Zeu--genfchast des Fürsten Tscherkasskij zur abseluten Authenticität.
Vor dem Tlurmr In der Kölnischen Zeitung vom I. Juli finden wir Specialcorrespondenzen aus Alexandria, welche die Stimmung dort, wenige Tge vor dem Bombardc ment schildern. Danach scheinen die in Alkrandria zurückgebliebenen Fremden trotz der furchtbaren Warnung vom 11. Juni, sorglos dem entsetzlichen Gewitter entgegengegangen zu sein. Der Cor respondent schreibt : Wer hier ansässig lst, hat sich bedingungslos sur die ache des Khedive's erklärt und die Deutschen werden es bei jeder Gelegenheit bettet sen. Hier ist die Sachlage so einsach und klar, daß auch der Verstockteste er röthen müßte, wenn man ihm in's Ge wissen redete. Einem guten, fleißigen Volke, das von zeher den Fremden wohlgesinnt war, hat man mlt großem Auswand von Mühe und StaatLkunst endlich zu einem bessern Dasern verholsen ; all gemeine Besriedigung herrschte unter der Landbevölkerung und eine prachtvolle Ernte war der Lohn ; die Verwaltung war aus dem besten Wege, den höheren Ansprüchen vorgeschrittener europäischer Staaten zu entsprechen ; der Diebstahl, von Beamten geübt, in vielen Vermal tungszweigen, dank der Controle, ein Ding der Unmöglichkeit geworden ; der Herrscher, ein seelenguter Mann, von wirklicher Liebe zum Volk erfüllt und genau nach den Erfordernissen eines konstitutionellen Staatöwesens regierend so sah es aus in diesem schönen Lande, als der militärische TerroriSmus dazwischen trat und alles zu vernichten drohte, was so mühsam zuwege gebracht war, und -schlimmer als dieser, im Hinter gründ die Wiederkehr der Türkenherr schaft, über welche die Geschichte längst den Stab qebrochen hat. Wen noch Recht und Pflicht, Ehre und Gewissen I leiten, wird sich für diese nicht begeistern können. Man schätzt gegenwärtig die Anzahl der abgereisten Europäer und Syrier auf 40,000 Köpfe. Gestern hat sich auch das große französische Transportschisf, die Sarthe", in Bewegung gesetzt. Dasselbe hatte 1Ü00 Jreipassa giere an Bord, darunter nicht weniger als 570 Kinder. ' Morgen soll der. Rest der sreieFahrt erhaltenden Franzosen auf der va" abgehen. Gestern ist auch der von der deutschen Regierung ge miethete Dampfer Dnae" mit fast 200 unserer Landsleute nach, Trieft abgegan gen. Die Wenigen, die noch ruhig dreinzuschauen vermögen, sind indeß der An sichr, daß ein Zuhausebleiben, als das Gerathenste erscheinen muß. ' Jedenfalls wird es sich nur um wenige Stunden handeln (!!) und in dieser Zeit könnten die erwarteten Pöbelzusammenrottungen unmöglich in alle Häuser der. Europäer, von denen jedes einzelne erst gewaltsam zu stürmen wäre, eindringen. Die Hülste der Stadt besteht aber auswohl gebauten, leicht zu verschließenden, auch vertheidigungssählgen europäischen Häu sern. Inmitten einer plötzlich ausbre chenden allgemeinen Verwirrung wäre es ein Ding der Unmöglichkeit, an Bord der Schisse zu gelangen.. Bei dem ersten Donner der Kanonen wird, aber ganz gewiß die Panik auf Seiten der Araber eine ganz allgemeine sein (ü) und diese wird ihre Ausschreitungen im Keime ersticken. Ist Alexandria erst einmal beseht, so wird die.Panik ebenso in Cairo herrschen. Cairo ist übrigens für jede Armee in drei Tagen von Jsmailia am Suezcanal zu Lande und ohne Eisen bahn zu erreichen, da aus diesem Wege nicht das geringste Hinderniß zu finden ist. Selbst die Bahn zwischen Jsmailia und Cairo bietet nur unbedeutende Brü ckenübergäng? über Kanäle dar. So sehen wir hier ziemlich getrost den vonTage zu Tage mehr drohendenEreignissen entgegen, die endlich die Lösung des ögvptlschen Räthsels bringen sollen. Daß den Eingeborenen bei dem Gedan ken an eine Beschießung und Landung sremder Truppen daS Herz klopft, davon kann man sich bei jedem Gespräche mit ihnen leicht überzeugen. Die Haltung der arabischen Bevölkerung hat sich in ihremAeußercn Hierselbst wenig geändert, und man hört nur selten von-Beispielen srcchen Ucbermulhs. Auch in Cairo verhält sich die Bevölkerung ruhig. Das Heer der Eseljungen und Kutscher, die ihre besten Kunden verloren, macht offene Propaganda für. den öffentlichen Frieden und trägt gewiß nicht wenig dazu bei, die feindselige Stimmung gegen die Europäer zu dämpsen. Tausende brod los gewordener Tagelöhner werden gar i n ? . n " . . oaio in oie iro :lo e re uaae. aerallzen. i und alsdann kann eine Gegenströmung Nlcht ausbleiben. Was Schlimme lst nur, daß die Masse des Volkes es sich jn den Kops ge etzt hat, alle mußten Chn sten werden, sobald, die Fremden das Land besetzten. Ihr Unverstand erhält beständig neue Nahrung durch die Brand reden fanatl cher Vrle ter, die n von Idcr gesammten Bewegung eine Aussri
schu7.g des leligiösen Bewußtseins, ihnen zum Gewinn, versprechen.' '
Oeffcntliche Gebäude in WasHi?s. ton. Der American Architekt", ein ZW, blatt für. Architektur, schreibt über die össentlichen Gebäude in der Bundes' Hauptstadt Folgendes : Dr? aus die Errichtung eines neuen Gebäudes für die National.Bibliothek bezügliche iBill ist bis zur nächsten Congreßsitzung zu rückgelcgt worden, weil man sich noch immer nicht über den Vlatz. auf welckem das Gebäude aufgeführt werden fall. einigen konnte. Obgleich das mit der Sache betraute Comite die National Bibliothek auf dem Capitol Hill", in der Nahe des Capitals errichtet zu sehen wünscht, ist eine Aniabl Cona7cs:mita:'isder dafür, daß das Gebäude auf dem Judiciary quare" aufgeführt werde. Sie lassen sich übriaens dabei von einer falsch aufgefaßten Sparsamkeit leiten. Der Judciary Suare" ist nämlich schon Eigenthum dcr Bundesregierung, und da das Grundeigcnthum der letzte ren in Washington selbst sehr beschränkt ist. so würde, salls die National'Bibliothek auf dem Judicialy Squarccrbaut würde, der Erwerb eines andercn Areals für Regierungsbauten seh? bald nothwendig sein. Außerdem ist jene? Platz für die National-Bibllvtüek. welche ein dem Capito! nur wci.ig nu.t.stedcndks Prachtgcbäudc werden wird, l,ö,st rffigeeignet, da er zu iNilcgen ist oder wenigstens jcdcm Flemden so erscheint, so cenirnl seine Lw? auch im ?lllgemci ncn sein mag. Obgle'.cd Wasiilngion hinsichtlich seiner 'age und seiner Terruini'clyälln die beste Gelegenheit zur Ausführung esscnllia'ier lachtbaulcn bietct, so ist dlcsc Gclcgcn'?cit doch in einer unverantwortlichen Weise unSe nutzt gelassen worden. Da? Capito!. welche der Mittelpunkt einer Anzahl st.ittlichcr dsfentlichcr Gebände sein sollte. 'stcht noch immer einsam auf seiner stolzen Höhe, uno inii rend ihm Tnumcnihäiijcr iiicdcrcnRan ges von Jahr zu Jahr nä.;cr rücken, sind die Gebäude des Schatzamtes, des Staats, des Kriegs- und des FlottenDepartements, sowie das Patcnlburcau, gleichsam von Schrecken befallen, den Hügel hinabgcflüchtet und in Eonfusion am Fuße desselben angekomm?n, geführt von dem Washington Monument, wcl ches noch weiter gerathen ist und unmit telbar am Flukufer aus dem Sumvse hervorragt mit einem neunzigFuß hohcn yugel im ylulcrgrunoe. ' V Unsere ftMtc. Die Begebenheiten vor Alxak'.5r!a. welche zur Zeit das Jnteresle dsr Wcl: auf sich concenlriren, hüben natürlich auch auf unsers Flotte die Aufn'erljanl' keit aufs Neue gelenkt. Daß die drei amerikanischen Kriegs'chlsse Lanoi st er", Galcna und Quinnebaugk" eine traurige Figur unlerider vor Alex andna liegenden Armada spielen, ist selbstverständlich; sie sind die drei clnzigen hölzernen Schisse, die dort liegen, und ihre Arm tur ist entsprechend alt modisch. Der Lancaster" ist einSchraubendampser von 2,120Tonnen und sührt eine Batterie alter llzölllgcr glatter Dahlgrcen Geschütze, die in völlige ge zogene umgewandelt worden sind. Du beiden andern Fahrzeuge sind kleine SchraubenDampser von ein paar hun dert Tonnen und führen nur glatte Ge schütze. Alle Schiffe der anderen Na ttonen sind Panzerschisse ti:n Ranges Mit Geschützen von so ungeheurer Leistungssähigkeit, daß die amerlkanis(Kcn Schiffchen in jedem Augenblicke von je dem einzelnen von ihnen hinweggeblasen werden könnten. Ein amerikanischer Correspondent sagt, der .Jnfl rible" allein sei der gesammtcn amerikanischen Flotte gewachsen ; derselbe hat Ittzölligl gezogene Geschütze, ails denen er mit emer Pulvcrladung von 371 Pfund 1700psundige Projektile nrnft. die einen 17zölligen Panzer aus eine Entscrnnnl, von 500 )ardö dnrchbohrcu. Die grauenhasle Zerstörung, welch? die englische Flotte in wenigen Stunden anrichtete, zwingt jedem Amerikaner den Gedanken aus, was wohl das Schicksal New Kork's oder irgend einer anderen Seestadt fein würde, wenn cs lemuls einem Kriege mit (Großbritannien fom nun sollte. Dle Brr. flauten haben es vermöge ihrer Lage nicht nöthig, eine Flotte zu schassen, die den bedeutendsten Flotten der europaischen Nationen lbcn dürtig sein würde, aber die Berechtigung des von der Handelskammer in San Francisco an das Handelscomite dcö Repräsentantenhauses gerichteten, die Herstellung eines lediglich unter amcrikanischer Controle stehenden Kanals durch den Isthmus betreffenden Liesuchs sülll sofort m dle Augen, wenn man be denkt, doy England in Zukunft die Be herrschung des projcltirten Lcssep'schen Canats ebenso gut sur nothwendig erachten kann, als jeht diejenige des Suez Canals. Ueber die Schaffung einer modernen amerikanischen Kriegsflotte sind schon die mannigfachsten Vorschlage gemacht worden; über die Nothwendigkeit einer solchen herrscht unter dem amerikanischen Volke nur eine Stimme, aber leider sind die Bedenken gegen die Bewilligung größerer Mittel zn diesem Zwecke nur zu sehr gerechtfertigt, so lange die Verwal tung des Flotten Departements mit größtem Mißtrauen angesehen werden muß, so lange ein Robeson nur noch den geringsten Einfluß auf die Angelegenheiten der Marme ausübt. Das Repräsentantenhaus hat für die alten Monitors, an die unter und seit Robeson Unsummen verschleudert wurden, wieder anderthalb Millionen bewilligt, und auch dieses Geld wird vorauösichtlich wieder weggeworfen werden. ' Die Ver.'Staaten haben Schiffsbau höse und sonstige Etablissements, aus denen Schiffe, wir wir sie brauchen, her vorgehen könnten, zur Zeit nicht, und es
bürste sich daher empfehlen, io!2zesqi: au England zu beziehen, wie dies so ziemlich alle Mächte der slMt thun. Robeson und seine Leute wollen hiervon nicht wissen, sie bezeichnen ein solches Verfahren als unpatriotisch, als eine Schädigung der einheimischen Industrie und sie thun dies lediglich aus dem Grunde, weil sie wissen, daß bei einem Geschäfte mit inländischen Contractorcn mehr für ihre Taschen hcrauöspringt, als bei einem solchen mit auswärtigen.' Es ist daher die unabweisbare Pflicht des Con gresfes, die Flottcn-Reconstruction endlich einmal Männern in die Hände zu geben, welche eine? solchen Aufgabe sowohl in Hinsicht ihrer Fachkcnntniß, als in Betreff ihrer Ehrlichkeit und Unbestechlichkeit vollkommen gewachsen siid. m m mm Dör Nihilisten Fang. Wassili-Ostrow ist der Name des St. Petersburger Stadttheils, in welchem die dortige Polizei Ende vor. Mon. eine ihrer wichtigsten Entdeckungen gemacht hat. Der Thierarzt Pribjlow hatte seit längerer Zeit bei Verdacht der Polizei erregt und wurde in Folge dessen schars überwacht. Man entdeckte, daß eine junge Studentin Pribiljow zn be stimmten Zeiten Besuche abstattete, die ihrerseits mit verdächtigen Persönlich!?! ten Umgang pflegte. Dieselbe wurde verhaftet, einem sogenannten Vorver hör" unterzogen und machte in dessen Verlause Enthüllungen, die zu den Ver hastungen in Wassili-Ostrow führten. Der wichtigste Fang ist der eines 5ufarcnMjors aus der Provinz, der sich zum Eintritt in die Gendarmerie gemel
dct hatte, nm für die Sicherheit des Czarcn zu wirken". Dieser Major wohnte rn einem der feinsten und theuer sten französischen Ncstaurants an der aristokratischsten Straße Petersburg's, der großen Marskaja ; er hatte durch sein sashionables" Leben die Ausmerksamkcit der Polizei auf sich gezogen und wurde als ein Werkzeug der Nihilisten entlarvt, der von diese gcsülschte russische Kreditbriefe empfing, die er an den Mann zu bringen harte. Bekanntlich haben die Nihilisten ja in ihrem Organ, der Semlja Wolja" öffentlich erklärt. daß, da sie dem russischen Staate den Krttg erklärt hatten, sie eine Schädigung desselben, sei es durch Einbruch in die Renteicn odcr auf andere Weise, als kein Verbrechen betrachten. mMmZum jZaffce Handel. Jn welchen Proportionen der univcrsclle Kaffcchandel in der lchtcrcn Zeit gewachsen ist, läßt sich auf oas Deut lichztc aus dem Umstände erkennen, daß die Tokalprodukt'.on sich seit dem Jahre 18J ron (;7H)(),00l) P und au 1,::OO,OOO,OÖO vergrößert, also sich na hezu verdoppelt hat. Allein in dcu cnropäischen Ländern hat sich der Kaffee confum in dem Jahre 187'J um 210,000.000 Pfund . oestci.rt. Was die Prodilllion anbetrifft, so nimmt Brasillkn in diese? pinsicht di? erste Stell? ein, denn es produzirt jetzt 500,000.000 Psund, während seine Kaffeeproduktion im Jahre 1S70 33O,oiO,0üo Pfund be trug. Man glaubt übrigens, daß dle Emancipation der Sklaven in Braulien den Kasseebau erheblich beeinträchtigen . V. f.! v v.r. f? i. O ' mcroe, es iei ccnn, oan na) oie zu im portirenden Kulis besonoerS gut zu dkA Kaffeebau eigneten. Zunächst nach Brasilien kommen die holländischen Besitzungen in Ostindien, wclche ;?tzt g?gen 150,. 00,000 Pfnnd exportircn, während die Ausfuhr aus den englischen Besitzungen in Ostindien sich aus etwas mehr als 110.000,000 Pfund beläuft. Venezuela producirt 100.000,000 Pfund. , Der Kaffecertrag der Antillen hak schon seit längerer Zeit bedeutend abgenommen. Jamaika pro ducirt jctzt nicht halb so vielKassee mehr, als im Jahre 1505, der Ertrag Marti nique's hat sich in einem noch höheren Grade verringert, und der Kaffee von Reunion, der einstmals hoch geschätzt war, findet jetzt in Europa keinen Markt mehr, da er einen eigenthümlichen bit lern Geschmack. hat. OoR Uuölcttve. Aus der I a h r e s o't r sammlung der Bcgetarianer zuBlrmingham lu England theilte ein vkltgllev, mc Frau Aerzlin Dr. Anna Kingsford, mit, dan sie sieb auck aller auö demThierreiche stammenden Kleiderstoffe enlschlagen ha be. Am meisten Muhe Habens ihr ge macht, einen Pslanzcnstoff zuschuhen zu finden. Ihrem Schuhmacher sei es aber endlich gelungen, einen solchen zu finden,' welcher'wie Leder Dienste thue. Eigenartige Richter. Die Geschichte der administrativen und richterlichen Willkür in den transkaukasi scheu Gebieten Rußlands erreicht ost eine geradezu anekdotcnartige Höhe : Ein spezielles juridisches Organdes Kaulasus kericktet iilier einen icbuldenbelasteten Friedenttichler, der.seinem eigenenGläu- . . ' I ' dlgcr, dem er 1000 ViuDci icgmoeie, c:ne von ihm selber versüßte und bestätigte Anordnung übersandte, nach welcher er, der Friedensrichter, zur monatlichen Abzahlung von je 75 Kopeken (100 Kop. 1 Rubel) verpflichtet sei ; somi dürfte der Gläubiger eine vollständige Rückcrlanauna seiner 1000 Nudel nach circa 111 Jahren erwarten. Ein anderer Friedensrichter ertheilt zweien um ö 'Jiu bel Rechtenden den üblichen Rath, sich gütlich zu vereinigen. Da nun dieLeute darauf nicht eingehen, so ärgert sich der Nichter und verurtheilt sie zu bö nuvel Gerichtskosten ! D ie inden Dienst der Vkorte aetretencn deutschen Ossiziere ha den bekanntlich die Ausgabe, die türkische Armee zu reorganisircn, und zwar be steht einer Mittheilung aus Constantino vel Ziusolae ibr Vlan darin. Muster Compagnre'n einer jeden Dienstwaffe zu bilden, welche von türkischen Oisiüeren besehligt wird, die nach einer gcwiffen !. t j ! f IM jxii ourcl) anoere lurliiaze iZlere er sekt werden. Aus diesen Comvaanie'n werden später Bataillone und schlißlich
Regimenter gebildet, wcicye ers iu,.r. sur die übrige Armee dienen sollen. Der Jnstrultionekursus dauert drei Jahre. Jede M'ster-Compagnie erhält aus Deutschland Sudaltern 'Ossiziere welche die Manschasten unter der Oberaufsicht der erwähnten vier deutschen Ossizieren einrxcrclrcn. Das im türkischen Heere bcsteh:nde französische Reglement wird beibehalten. Von den vier Offifieien
ist der Oberst Ködler zum Brigade Ge neral ernannt worden und hat den Os l'.lanicOrden zweiter Klasse erhalten; die anderen wurden unter Verleihung des OsmanieOrdens drMcc. K;ajjc zu Obersten ernannt. Luftdallonbrand. Der italicnifche Luflschiffer Berlolli stie'. vor einigen Wochen unweit Pr auf. Kaum aber befand er sich etwa 40 Meter über dem Erdboden,. bemerkte er, ui fernem r.'cht geringen Schrecken, daß der obere !hc:l des .Ballons brenne. Man denke sich das Entsetzen des Unglücklichen, als er den sicheren Tod sozusagen vor Augen sah. Der hcstiger Luftzug, wclche shm die Flamme in's Gesicht trieb, ließ ihm keine lange Zelt ;rn:v Besinnen. Mit seltener Geistesgegenwart griff er nach dem Hauptventil und befreite durch einen kräftigen Druck Die Gase, welche mit einem nicht geringen Knall entwichen und verpufften, während er gleichmtia den Anker auswarf. Glücklicher Weise hackte sich derselbe auf einer großen Eiche fest und stellte so die Verbindung mit der Erde wieder der. Inzwischen sank der Ballon, der einer riesigen 'Feuerkugel glich, mit Windeseile herab. Mit einem kühnen Sprunge rettete - sich der be drängte Luftschiffer aus eine hohe Eiche, von welcher er zur nicht geringen Ge nugthung der herdeigeeilten Neugierigen den festen Boden erreichte. Der Ballon wurde ein Raub der Flammen. 'Gleich nachdem sein Insasse gelandet war. schoß er wie ein phantastisches Feuerr'oß wie der ln die Höhe. ' Herr Vertolli hat mehrere nicht unbedeutende Verletzungen davongetragen. Das Mobiliar des eng. lischen Herzogs Hamilton wird jetzt auf feinem Schlosse versteigert. Man schützt den Werth dcö Mobiliars auf 50 Mil lionen Franken, die Versteigerung wi'd noch Monate lang weitergehen Cs jst eine Preisfrage, für solche, die nicht aus den 5öhcn des Lebens eingebürgert sind, wie es möglich ist, ein Vermögen zu zerstören gleich dem, welches vor wenigen Jahren der Vater des jetzigen Herzogs dem jetzigen Haupte der Familie Hamil ton hinterließ. Für Denjenigen, der die Geheimnisse des Turss kennt, ist in deffen das Räthsel gelöst, für den uner mestlichen Schlund dieses Spieles ist selbst das Vermögen der Hamilton nur ein Mundvoll. Der alte Herzog war in seiner Weise ein Lebemann; in Ba den Baden galt er als las Muster eines schönen Sp'.clers, Roulette und Trente et-Quarante waren indeffen nicht im Stunde, in ein so fest angelegtes Ver ml'gcn auch nur eine Lücke zu. reißen. Der Nennsport, dem sich fein Sohn und Erde leidenschaftlich hingab, hat bessere Arbeit gemacht. Indessen bleiben dem selben noch schöne, Neste, und es.brgucht ihn Niemand zu bedauern. Das SchlofL dessen Mobiliar versteigert wird, steht sammt fernem Park auf Kohlenarund: sehr möglich, daß es bald dem Schicksal des Adgcnffenwerdens verfällt ; dann müßte auch das prachtvolle Mausoleum, welches mit ' Auswand vieler Millionen sur die Vorsahren des Herzogs errichtet wurde, und in welchem diese zur .ewigen Ruhe" gebettet wurden, mit seinem gan z?n prächtigen und ehrwürdigen Jnven tar den, jetzigen Platz räumen. Sine T o ch t er;V ic l or Hu go's lebt als unheilbar Irrsinnige in ei ncr Privatanstalt zu aris. Adele Hugo ist jetzt etwa sünszig Jahre alt und ähnelt außerordentlich -ihre? Mutter. .Da sie zuweilen lichteMomen te hat, erzählt sie gern ihre, traurige ,Ge schichte. Vor achtzehn' Jahren verliebte sie sich lu einen englischen . Obersten,' den sie gegen den Willen ihrer Eltern hcirathele,und der sie dann mit auf seine. Be sitzungcn nach der Insel Trinidad nahm. Hier aber verließ er sie 'nach wenigen Jahren und der Schmerz um ihre ver lorcne Liebe machte Adele wahnsinnig. Sie gericth in die äußerste 'Noth bis Victor Hugo sie endlich nach Paris kommen, und sie in jener, .Priostanstalt unterbringen, ließ. Drrt lebt sie . mit mehreren Dienerinnen unter sorgfältig per Pflege seil dem Jahr 1872. . Wie toi rfchon berichtet haben, wurde in englischen, industriellen Kreisen eine schwimmende Ansstellunggeplant. Ein zu diesem Zweck erwor bencs Dampfboot von 3,000 Tonnen, der Vicekönig", wird gegenwärtig in London ausgerüstet, und soll eine große Mannigfaltigkeit von Erzeugnissen englischer Aussteller in sich aufnehmen. DaS Schiff wird die Welt umfahren und. sich in allen bedeutenden Hasen der verschie denen Länderaufhalten. Zweck deöUn ternehmeus ist, .dle Spezialitäten' des GewerbcfleißeS von London,' Birming ham, Manchester und den anderer: Mittelpunkten der Industrie den- fremden Käufern vor Augen zu stellen und ihnen die Mühe einer Aeise nach England zu ersparen. Der Vicekönig-, in dem große Säle für die Ausstellung .eivge richtet sind, wird Gibraltar anlaufen, durch das Mittelmeer fahren, durch den Suezkanal gehen, Ceylon, Indien, Au stralien, die Fidji-Jnseln, Tasmanien besuchen, und' über das Cap ' der guten Hoffnung, Madeira' u. f. w. zUrückkehren. inen Bollolv, um einen Zahn mit Ga anSznjichen. inen Dollar und smärtS für lSoldsüllung. Zeh Dollar für tn Ober oder Untrgeb,ß Rudder, beste vuatttüt. J&Ue Arbeit garanttrt in Dr. Sutynland's Dental oom, lNachfolger von Kilgore,) 40 IV. Illinois Str.
Ocn ?nlnve. Die E. h t t u t c C l a u s e n t Peoria. Jü.. hadtn gcoen dcn hochgro. tetln Supervisor Fritz Lahmer di? An klage erHoden, derscloe habe die veredel. Claus' n verfuhrt und unter dem Versprecken, sie m heiratdcn, rcran'.ipt, ihren Eyemann zu veraiiten; dieselbe h be imch zwei elfoiglo'c "criu.be. die? zu
tdun, gemacht. 5err Lammers erklär! leschitc fü? einen schamlosen Er presilingr'ersi:ch. Von den mehr als MO ruf Aschen Flttchllingcn. !? elfte seildcr in h?!?idelph'a akipctommcn sind, d'ir nur der dritte Theil VkZcl'i1i'''.s.ung gesaz-dcn-der Rist lebt von der Mildtdatiakci: Ui' ncrGlaudcnsgenosjLN, u::d Familien kehrten Ende voriger ?ö?Äe nach Rrß' !and zurück; an demselben Samstage kamen mit demDampscr .Penr.srzivana 200 Flüchtlinge vvn Odessa und Ki?ss in. Philadckvh'a an und wurden nach dem Westen weiter 'pi-dirt. ii C n n n c 1 1 ö i) i II c, P n., . lcb'.c seither Edgcrton DaviZ, roelcber tex toei Jahren dahin gekommen war. zunächst mit Üohlcnschauscln sein Brod verdiente und schließlich in den Werkuattcn der Baltimore und Ohio Irijen bahn etwa? besseren Verdienst gesunden Im Jahre 1837 als der Sohn riner Mittellosen adeliaen Familie in Liverpool geboren, hatte er seine Aus bildung tn dem berühmten College in ton rlj'ilten, hane in veis nedenen llnternkhmungm l:ur Mißklsolg gchal t and war, fchlilich nach Ämcrika gekomnen. Ii Philade'pha wurde er um en Nest niucr 5)al.c destohlcn und wan erte sod.nln als Tramv durch alle theile dcr .Ver. Sta.uen, lis rr ji schließlich in onnellvvine ciiälls,. 'nit rcgelliiäßcr Aitcit zu uerjulhe;,. nde voriger 'o.bc wurde cr von Ci'gand aus Uuachmhli, ti;ß sc:u 0.;M, der Carl von Clscnikr. gcstvrl.t'ii sei und hm diesen ttcl. orjtc ein j UMlulnc Cinkommen vt)i! 'tO,ooo huiiciluijoi labe. Falls d i e I a p a n e s i s ch e C n t schädigungdill rn der ilrsplllng'.iäzen Form nun doch noch Gscl) wird, so wird, wie ein Washingtoner Ooriespon dent meldet bcr Präsident Artdur das Geld in Japan seihst durch unsern dortigen lAcsandlcn auszahlen lassen. Er fürchtet nämlich, daß, - wenn es in Washington ausgezahlt würde, nicht viel davon bis nach Japan seinen Weg sinden würde. Ja, es wird versichert, daß der japanesische Gesandte in Wash ington schon eingewilligt habe, daß mehr als die Hälste des Geldes in Washing ton bleiben also den Urhebern der Bill zufallen solle. Die handelskammmer zu San Francisco hat an das Comite des Repräsentantenhauses sür HandelsAn legenheiten das Ersuchen gerichtet, mit aller Eilergie dahin zu wirken, dar. ein den ' atlantischen und pacisischn Ocean verbindender Canal hergestellt werde, welcher einzig und allein unter dcr Controle der Ver. Staaten zu flehen hat. Das Vorgehen, England's in Betreff des Suez.CanalS ist alsMotiv sur dicothwendigkeit einer derartigen Wasserstraße angeführt. Der Gesu ndheitsrat h und die Handelskammer in New Orleans desavouiren ossiciell die an dcr Börse von Chicago colportirten Gerüchte, als ob einzelne Fälle von gelbem- Fieber neuerdings in New Orleans vorgekom men seien. Die Bekanntmachungen dersichern auf das Bestimmteste, daß seit dem emen bekannten, Falle, rm Juni d. I. auch nltl die geringste Spur von gelbem Fieber sich gezeigt habe ; zwischen den Zeilen ist zu. lesen, daß das Gerücht in Chicago nur erfunden worden sei, um den HandelsJntercssen der Stadt New Orleans zu schaden. Die, Saison in Saratoga, deren gewissermasse ossicielle Eröffnung alljährlich auf den 15. Juli fällt, hat unter noch günstigeren Auspicicn begonnen, als im vorigen Jahre. " D ie deutschen Zeituungs schreibe? von Kansas haben sich in Lea venworth einstimmig gegen den heiligen Hannes erklärt und wollen den demo kratischen Kandidaten unte.stühen, im Falle jener Fanatiker wieder nominirt werden sollte. In A b e r d e e n, M i s s.. hat letzte Woche eine Seidensabrik ihren Geschäftsbetrieb eröffnet; der Direktor, welcher bereit? g!cicharligen Etablifie ments in vielen Theilen dcr Welt vorge standen hat, versichert, kein Land quali sicire sich besser für die Cultur der Sei denraupen, als der Süden der Bcr. Staaten; das Klima sei dort noch ent schieden günstiger, als in Japan. Der Prediger I. E. Starr in Brampton, Ont., verlobte sich kürz. lich mit Fräulein Graham daselbst. Die Braut . hielt es. sür ihre Pflicht, ihrem Bräutigam mitzutheilen, daß ihr dessen Amtsbruder, der Pastor Willouqhby. früher sehr cisrig die Cour gemacht uno sie auch ein paar Mal geküßt habe. Dies war dem geistlichen Bräutigam außer Spatz und er hat den Eollegen bei den Aeltesten der Kirchengemeinde verklagt; die Gemeinde folgt den Verhandlungen über die Verech'igung dcr küssenden Thätigkeit des frommen Scclenhirten mit großem Jnterrssc. Herr Pastor Maycs in West Alexander, Pa., hat dieser Tage sein zwellauscndstes Paar getraut, und zwar ein Fräulein Squiggens mit Herrn Alton, Beide aus Ohio. Zufällig ge fchah dies an demselben Monatstage, an dem derselbe Geistliche vor 20 Jahren die Eltern der Braut ehelich verbunden hat. Fräulein VenieClockevin Washington, Pa.. ein hysterisches Mägdelein von 3 Jahren, hatte sich in den AuswärtcrJohn Miller im Auld Hause" daselbst, einen hübschen Negerjungen. sterblich verliebt, ihm solches durch eine Vermittlerin mitgetheilt und der Junge war, da die alte Jungfer ein paar tau send Dollars im Vermögen hatte, sehr
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