Indiana Tribüne, Volume 4, Number 305, Indianapolis, Marion County, 18 July 1882 — Page 4
ötcMirt 1569.
AUGUST MAI, Nhrmschcr u. Zuwelier, m Süd Illinois Straße, empfiehlt ganz besonders seine große Auswahl in Rockford Uhren, ; Springfield Ubren, Elgin Nhren, Waltham Nhren u. . ra und versichert zufriedenstellende Bedienung George E. Borst, DcutscheApothcke. SReetntt iverden nack Vorsckrift an gefertigt. Toiletten - Artikel jeder Art. ssLO SiiocI Meridian Str. Indianapolis, Ind., 18. Juli 1882 Lokales. CivilstattdSreaifter. ' Geburten. . Die angefahrten Namen sind die Ui LaterZ oder de. Mutter.) James Hill, Knabe, Gregor Noceto, Knabe, 15. Juli. Joseph Sponata, Knabe, 18. Juli. John Beck, Mädchen. 17. Juli - H e i r a th e n . James Nodgers mit Mary KcUcy. LemiS Yabency mit Mary Shea. John Winterburn mit Carrie Mcbzer T o d e s f ü l l e. Cvrus Garnes. 5 Monate, 1. Juli. Elfte Paget, 1 Jahr, 4 Monate, 17. Juli. Chas. Riley.1 Jahr, 7 Monate. 1. Jull. Chlorince' Pearce. VA Monate, 17. Juli. Bessie Davis, 1 Monat, 10. Juli. Cora Johnson, 2 Jahre, 17. Juli. Fred. Winsch, 15 Jahre, 1. Juli. Bonnie Anderson, 1 Jahr. 17. Juli. Kate &o?, 11 Monate, 17. Juli. English, 7 Monate, 17. Juli. Gracey Stanley. 22 Tage, 17. Juli. eSSr Masern No. 170 West Gcorgia Strafe. t Robert CollinS stahl eestern Abend eine Peitsche und wurde verhaltet. lö Einem Angestellten der Stock Vards wurde Samstag Nacht eine Uhr im Werthe von $225 gestohlen. TS" Der Stadtrath hat den neuen Contrakt mit der GaS Compagnie für das nächste laufende Jahr, angenommen Sgjr Sieben Mitglieder des Stadt rathes glänzten gestern Abend durch Ab Wesenheit. "BUCIIurAIIiA". Scknelle ariind liche Kur für alle schmerzlichen Nieren, Blasen und urln?rgan ranlyenen. $1. Bei Apothekern. t&" Als gestern Abend ein Wagen, welcher mit einem schweren eisernen Kas saschrank beladen war, über die Alabama Strafe Brücke am Pogues Nun fuhr, brach die Brücke. Herr Otto Stechhan erwirkte Permit zum Bau eines Lagerhauses an Alabama Str. zwischen Pratt und St. Joseph Str. für $4000. Im Lokale des Herrn Mji Herr lich wird im Laufe dieser Wce ein Preiskegeln veranstaltet werden, woselbst Preise im Werthe von $25 bis $75 ausgekegelt werden sollen. Oesfentliche Erklärung ! Ich be zeuge hiermit, dah ich das Jakoos Oel angewandt habe und daß es mich, nach dem ich dasselbe nur wenige Tage ge braucht hatte, total von Rheumatismus befreit. August Price, Bergen, N. I. t John Pfafs band gestern sein Fuhrwerk an einen Pfosten vor dem Courthause. Als er wieder hinzukam (atte ihn Jemand der Mühe des Abbin dens bereits überhoben. Edward und CyruS Leonard, zwei jugendliche Durchbrenner von Dub lin, Wayne Co., wurden gestern hier verhaftet, um ihren Eltern ausgeliefert zu werden. SWebster und Halt Beymcr machten gestern in der Supcrior-Court eine Klage gegen die I. M. & I. N. N. Co. anhän gig. Sie verlangen $2,000 Schadener fafc für Verlegungen, welche sie bei einem Unfälle auf jener Bahn erlitten. I. C. Montgomery von Posey County, welcher der Verledung des Bun dessteuergesetzeS angellagt ist, will ein gütliches Abkommen treffen und seine Offerte wurde vom Bundes - Gerichts Distrikt'Anwalt zur Annahme empfehlen. Magere Menschen. "WclU1 Health llenewer" stellt die Gesundheit wieder qcc und aiebt Kraft, kurirt Magen schwäche,' Unfruchtbarkeit und andere Geschlechtsfehler. $1. 1 Oscar Holmes ist eineS Berge henS beschuldigt, das civilisirte Menschen schon lange nicht mehr als ein solches betrachten, und wir sind begierig, was der Mayor darüber denkt. Er hat dem Chinesen Wing Lee einen Regenschirm gestohlen. Die lküche und der Keller der Mozart Halle stehen hier in gutem Ruse. Jedermann weik, daß Speisen und Ge tränke vorzüglichster Qualität in der Mozart Halle verabreicht werden und daS wird auch in Zukunst, wo Herr John Bernhart als Aerwalter fungirt und Frau Bernhart die Leitung der Küche unter sich hat, so sein. Herr Bernhart wird sich freuen, seine Freunde in der Mozart Halle begrüben zu können.
Die Deutfch-englifche Schule.
De? , Telegraph- widmet uns, oder vielmehr Herrn Rappaport wieder einen langen Artikel. Wir müssen uns au zwei Gründen weigern, denselben zu er widern. Erstens enthält derselbe absolut keine Widerlegung, sondern nur eine Reihe ge meiner Ausbrüche und roher Schimpsre den und auf dieses Gebiet ist die Tri büne" nicht Willens dem Telegraph- zu folgen, weil sie sich auf demselben nicht zu Hause fühlt. Zweitens wirkt eine auf diese Art ge führte Controverse nicht aufklärend, fon dern verwirrend, und verletzt höchstens das AnstandSgesuhl unserer Leser, welch an eine solche Sprache nicht gewöhnt sind. Die Tribüne" begnügt sich mit dem Bewußtsein, die richtige Stellung einzu nebmen. das freisinnige Deutschthum auf ihrer Seite zu haben, die deutfcheSvrache richtig zu gebrauchen und alles Neue so rasch, wie möglich zu bringen, so da& sie mit ihren Lokalnachrichten zuweilen sogar der News" voraus ist. Damit schlieben wir die Controverse und fügen nur noch eine ruhige leidenschaftslose Darstellung der Sachlage bei. Sei es Mangel an Interesse, sei eö der Umstand, dak die öffentlichen Schulen besser geworden sind, genug, was immer auch die Ursachen sein mögen, die deutsch englische Schule, welche so lange Jahre i Lieblinasinstitut des freisinnigen Deutschthums war, konnte in den lebten 7 oder 8 Jahren nur mit allen möglichen Ovsern aufrecht erhalten werden. Trotz aller Zufchüsie. welche die Herren Tschent scher und Pingpank erhielten, und welche durch Privatsubskription aufgebracht wurden, wurde die Existenz der Schule zur Unmöglichkeit. Herr Pingpank, der dieselbe bis zum Ende dieses Schuljahres aesübrt batte. lab sich gezwungen, die Sache aufzugeben. Die Frage entstand nun. was mit dem Eigenthum anzufan gen sei. Eine Partei im Schulvereine glaubt, bafc es nöthig sei, die Constitution so zu ändern, dab der Verein über sein Eigenthum selbstständig verfügen könne. Der Verein zählt zur Zeit noch etwa 40 Mitglieder. Es ist klar, dak wenn keine Schule mehr da ist, das Jnteresie sür den Verein ver schwinden muß, dak die Zahl der Mitglieder noch kleiner werden und die Verfü gung über daö Eigenthum in den Händen einiger Weniger sein wird. Daß zur Zeit die Absicht vorhanden ist, das Eigen thum den Zwecken des freisinnigen Deutschthums zugänglich zu machen, ist natürlich. Die Schule wurde von freisinnigen Deutschen gegründet, von freisinnigen Deutschen geleitet, von freisinnigen Deutschen erhalten. Darum lautet auch 1 der Versassung des Vereins: ..Die Schule soll unabhängig von allem sektirerischen Einfluß die Erziehung freier gesitteter Menschen im Sinne der Humanität erstreben." Unter solchen Umständen wird jeder billig Denkende eö für gerecht halten, daß wenn die Schule unmöglich geworden ist. das Eigenthum für Zwecke des freisinrngen Deutschthums verwendet wird. Diese so natürliche Schlußfolgerung verträgt sich jedoch nicht mit den An chauungen einer Partei im Schulvereine, die bloß dadurch Einfluß ausübt, daß zur Aenderung der Constitution eine Mehr heit von zwei Dritteln nothwendig ist. Wohl einsehend, daß sie das Eigenthum des Vereins nicht ihren Zwecken dienst bar machen kann, sucht sie doch zu verhin dern, daß eö dem freisinnigen Deutsch hum zu Gute komme, und um dieser Stellung einen Rückhalt zu geben, be hauptet sie, es bestehe eine moralische Ver pflichtung das Eigenthum zu erhalten und streitet der anderen Partei jedes RechtSgefühl ab. Diese Verpflichtung oll nach ihrer Anschauung deshalb cxisti ren, wett das ganze Veullcylyum zur Schule beigetragen. Angenommen dies sei wahr, obwohl wir davon überzeugt sind, daß es in dem Sinne, in dem es gemeint ist, nicht we)hr ist, so bedarf es doch bloß der Anführung eines analogen, wenn auch hypothetischen Falles, um zu zeigen daß die Schlußfol gcrung der Opponenten der Constitu tionsveränderung eine falsche ist. Gesetzten Falls, eine Gemeinde, sagen wir z. B. eine lutherische, hat nicht Geld genug, um eine Kirche zu bauen und die Mitglieder sammeln zu diesem Zwecke Geld. Da steuern nun auch Katholiken. Juen, Methodisten u. f. w. bei. Der Eine giebt aus persönlicher Freundschaft für etliche Mitglieder, der Andere aus GeschäftSrücksichten. der Dritte auS Philantropie, der Vierte weil er freigebig i u. s. m. Wird irgend Jemand, der hier beisteuert, glauben, daß wenn die lutherische Gemeinde ihre Kirche baut, er ein Anrecht aus dieselbe habe ? Und wenn nun die Gemeinde später aus irgend welchen Gründen nicht weiter existiren kann und über ihr Kirchengebäude verfü gen will, würde es den Katholiken, den Juden, denMethod'isten u. f. w. einfallen, zusagen: Wir haben zu Eurer Kirche beigesteuert, Ihr habt eine moralische Verpflichtung unS gegenüber, Ihr dürst mit Eurer Kirche nicht machen, waS Ihr wollt, wir müssen auch ein Theil davon abbekommen? Würden sie daS sagen, selbst vorausgesetzt, die lutherische Ge meinde hätte in ihre Verfasiung den Paragraphen eingefügt, daß daS Eigen thum nur als Kirche verwendet werden soll?
Es ist ein Gesetz der Wohlthätigkeit und der Menschenfreundlichkeit, dß wenn man giebt, man es ohne Aufcrle gung einer Verpflichtung thut, sonst hört es auf eine menschenfreundliche freiwil lige Gabe zu sein. Eine moralische Verpflichtung, eine für gewisse Zwecke gemachte Gabe, auch zu diesem Zwecke 'zu verwenden, existirt so lange die Ausführung dieses Zweckes möglich und nützlich ist. Es dcsteht aber niemals eine Verpflichtung, das Unmögliche und daS Nutzlose zu thun. Wenn die Mitglieder der ange führten lutherischen Gemeinde das sür den Bau einer Kirche gesammelte Geld zu anderen Zwecken verwenden würden. dann allerdings hätten sie eine moralische Verpflichtung gebrochen. Wenn aber im Laufe von Jahrzehnten die Ver Hältnisse sich so verändert haben, daß die Kirche nicht mehr erhalten werden kann, dann hat jede Verpflichtung aufgehört. Wir fragen jeden Unparteiischen, wie man in diesem Falle das Verlangen der Nichtlutherischen nennen würde, welche nun ein Interesse an dem Kirchengebäude beanspruchen. Aber, sagen die Oppo nenten der Statuten Aenderung : Wir
haben Euch eine Gelegenheit gegeben, die Schule fortzuführen und Ihr habt sie zurückgewiesen. Wenn die Schule nicht weiter bestehen kann, habt Ihr Schuld. Die Herren, die. daS sagen, hatten sich seit Jahren von jeder Thätigkeit für die Schule zurückgezogen, haben ihre Kinder derselben entweder entnommen, oder gar nicht hingeschickt, haben also seit vielen Jahren Nichts gethan, um den Verfall der Schule zu verhindern. Jetzt da zum Theil durch ihre eigene Unthätigkeit dies Resultat da ist, jetzt wo eö nach Ansicht der Andern zu spät ist, entdecken sie plötz lich die moralische Verpflichtung die Schule zu erhalten. EL ist ihnen noch nicht beigefallen, daß es leichter und bi! liger ist, ein stehendes Gebäude zu erhal ten, als ein eingestürztes aufzubauen. Auf ihre Bemühungen hin erbot sich Herr Dingeldey die Schule zu führen. wenn man ihm einen Zuschuß von $500 für ein Jahr gebe und das Gebäude auf fünf Jahre zusichere. Der Verein hat kein Geld. Er beschloß, ein Comite aus zustellen, um die $500 auf Privatwcg zu sammenzubringen, beichloß Herrn Din geldey das Gebäude kostenfrei aus ein Jahr zu übergeben, mit der Zusichcrung eö ihm aus weitere vier Jahre zu über geben, wenn er Erfolg haben sollte. Herr Dingeldey hielt sich für berechtigt dieses liberale Anerbieten alö eine Ver werfung seiner Offerte zu betrachten und dieS Leuten gegenüber, von denen er aus eigener Erfahrung überzeugt sein mußte, daß ihnen gar nichts erwünschter sein könne, als Erfolg von seiner Seite und daß ihnen in diesem Falle die Ueberlas sung des Gebäudes nur Freude bereitet haben würde.. Herr Dingeldey der von dem Schulverein volles Vertruen ver langte, trug diesem selbst Mißtrauen cnt gegen und zog sein Anerbieten zurück. So steht die Sache jetzt. Die deutsch englische Schule hat aufgehört und die Verwendung des Eigenthums ist die zu entscheidende Frage. DaS Morten Monument. Das Executive Comite der Vereinig gung, welche sich um die Errichtung des Morten Monumentes bemüht, versam melte sich gestern zu einer Besprechung in Postmeister Wildmann's Osfice. C. T. Nixon, welchem die Finanzverwaltung übergeben ist, berichtete, daß er 32 Counties zum Zwecke der Organisa tion besucht habe und daß von allen Seiten die Beitrüge bereitwilligst entrichtet werden. Herr Simmons, der Bildhauer, weicher zur Zeit i Rom weilt, schreibt, daß die Arbeit schnell vorwärts schreitet. Das Monument wird bis zum Herbste vollendct sein und soll während des Winterö in München ausgestellt werden. Bis im August ist eine weitere Zahlung im Betrag von $2,500 an Herrn Sim monö zu entrichten und es ist deshalb nothwendig daß die Collektionen hierorts lebhaft betrieben werden. Sterblichkeit unter den Kindern. Dr. B, W. Nichardson, der Präsident des. Britischen Gesundheits Congrch," hielt vor 5kurzem vor diesem Körper eine Berufung über die überhandnehmende Sterblichkeit unter den Kindern. In einer wohldurchdachten Rede schrieb der bedeutende Gelehrte eö folgenden Ursschen zu : schlechte Muttermilch und War tung sür Säuglinge, Ueberanstrengung der Geisteskräfte in den Schulen und ungenügende, ungesunde Nahrung und Lust. Tiesern Urtheil stimmen alle unsere Autoritäten der Neuzeit bei und es ist deshalb als ein Segen zu betrachten dab uns in Liebig Malz Cxtract ein Mit tel in die Hand gegeben wurde, welches den Gefahren die auS obigen Ursachen entspringen, entgegen wirkt. Liebig Malz Extract schafft einen reichlichen Zufluk gesunder kräftiger Muttermilch rundet die Wangen der Knaben nnd Mädchen und bringt den frohen Jugend. muth wieder. & Der Mayor hat im Monat Juni durch Einziehung von Strafen und Gc bühren die Stadtkasse um 350.1!) berei chert. Seit einer Reihe von Jadren ge brauchte ich in meiner Familie Dr. Au gust König's Hamburger Tropfen, schreibt Herr Jakob Busch. Taylorville, Pa.. u. fühle mich veranlaßt denselben das beste Lob zu zollen. Schon mancher meiner Bekannten hat aus mein Anrathen die Tropfen genommen und sich in jeder Be ziehung befriedigend darüber ausgesprochen.
Drr Schulbesuch im Staate.
Der Staatssuperintcnder.t für den öffentlichen Unterricht ha! soeben das Äc sultat über die Zusammenstellung der die öffentlichen Schulen des Staates besuch enden Kinder bekannt geben. Demnach werden die Schulen besucht von 355,413 weißen K.iadcn und 338.23 weißen Mädchen; von 7,422 farbigen Knaben und 7,525 farbigen Mädchen. Die Zahl der im Alter von 1021 Jahren stehenden Pelfonen, welche weder lesen noch schreiben können, ist 1,291. Davon gehören 735 dem männlichen und 559 dem weiblichen Geschlechte an. Wären wir einmal so weit.Schulzwang zu haben, so brauchte man mit Zahlen wie die letztgenannten nicht mehr zu rechnen. Ader leider scheint es noch gute Weile bis dahin zu haben.' (Eingesand'.) In den Redakteur der Jndiana Tribüne." Herr Seidenstickcr sah sich veranlaßt in seinem Sonntagsblatte meinSchreiben," welchem er vorher Aufnahme verweigert hatte, dennoch zu publiziren und zwar mit dem Bemerken, daß er die Publikation aus Freundschaft verweigert hatte. Die dasselbe begleitenden Commentare stellen diese Freundschaft in das wahre Licht. Dieselben gaben meinen Sätzen eine sehr gewandte sophistische Ausle gung, an welche kein Unbefangener ge dacht haben würde, viel weniger habe ich selbst je daran gedacht, daß ein Mann, zu dem ich stets i.ux in freundschaft.ichen Beziehungen gestanden, die erste Gele genhcit ergreifen würde, mich bei meinen Mitbürgern zu verdächtigen. Wenn Herr Scidenstickcr sich die Mühe nehmen will sein Blatt vom 11. Juli nachzusehen wird er finden, daß seine Ausfälle gegen die geschlagenen Kandidaten für Auditor ganz allgemein gehalten sind, nicht wie er sagt, sich nur aus die Unzufriedenheit der Jrländer beziehen. Ein Mann kann in seinem Prinzip treu sein, ohne deßhalb die Anrisfe auf seinen Charakter, feine Stellung tn der Partei und der Gesellschaft und auf seine Ratio nalität, wie das von einem erfolgreichen Candidaten viclfach geschehen ist, ohne Mur?cn hinzunehmen. Meine demokratischen Mitbürger ken nen mich hinlänglich, um zu wissen, dak bei mir keine Gefahr ist demokratische Prinzipien zu vcrläugnen. Ich habe für die Aufrechterhaltung dieser Prinzipien gekämpst so lange ich sie kenne und werde es auch ferner thun. Den Mantel nach dem Wind zu hängen, war nie meine Sache. Herr Scidcnsticker ergeht sich eines län geren über die Redensarten" brutale Geldaristokratie- und Speichelleckerei" und verwendet dieselben zu einer, von ihm selbst gewählten Logik, welche mir nie in den Sinn kam. Wie man meine Worte dahin auslegen kann, daß ich die große Majorität meiner Landsleute und Par tcigenossen derSpeichellcckercr beschuldige, ist mir nicht erklärlich. Im Gegentheil haben sich diese Tugenden in einem Kreise breit gemacht, dessen Demokratie von sehr jungem Datum ist, und dessen Führer vor nicht sehr langer Zeit in einer deut schen Versammlung die inhaltsschweren Worte sagte : Die demokratische Partei hat keine Prinzipien und hat noch nie welche gehabt." Carl H a b i ch. Das Comite für öffentliche Ver besserungen hat im Monat Juni sür Straßenverbcsserungen $5,503.66 verausgabt. "KOUGII OX 11 ATS. Vertreibt Ratten, Mäuse, Rothaugen, Fliegen, Ameisen, Bettwanzen, Stinkthiere. 15c. Bei Apothekern. Jgg Der Gesundheitsratü berichtet im Stadtrath dah in der ersten Halste dieses Monats hier 00 Todesfälle vorkamen. Das ist eine außerordentliche große Zahl. öS" Der Junge von John Carlon lehnte sich gestern Abend gegen ein Ge länder, an welchem eine Treppe in die unteren Räumlichkeiten des Printing & Publishing House", hinabführt. Das Geländer, welches sich, wie Alles an genanntem Hause in- schlechtem Zustande befand, brach, der J'lnge siel hinab und brach ein Bein. Zu den bes'-n Feucr-Vcrsichcr ungs Gesellschaften des Westens 'gehört unbedingt die Fr nklik von Jndiana polis. Ihr Vermögen beträgt $320,000 Diese Compagnie rcpräscntirt die .Rorth Western National" von Milwaukee, Ver mögen, $1,007,193.92 und die German American- von New ?)ork, deren Acrmö gen über $3,091.029.59 beträgt. t ferner repräsentirt sie die Fire Association of London Vermögen $1,000,000 und die Hanover os New s)oxV mit einem Vermögen von $2.700.000. Die Franllin" ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten hat. sondern weil außer den regelmäßigen Raten auch bei groben Verlusten kein Ausschlag er folgt. Herr F r. M e r z. ?!o. 439 Süd Ost Straße ist Agent sür die hiesige Stadt und Umhegend. LÜIBER ! Wir hüben einen große Verrath von Bau Holz und Dachschindeln ton jeder Sorte und Qualität. Seinen Sie dessen versichert und sprechen Sie bei unö vor, ehe Sie bauen. UM BRQ'S and C0LBQR11 Ecke der Ost Washington Straße und Michigan Avenue.
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