Indiana Tribüne, Volume 4, Number 303, Indianapolis, Marion County, 16 July 1882 — Page 6

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Naturwissenschaftliche Sund schau. v - Der Rector der PeterSburgerUniversi tät, ProZesior Beketoff, hat einenTrumpf für die Vegetarianer ausgespielt durch den -Nachweis, daß diesen die Zukunft gehört. Und Professor Beketoff ist nicht einmal selbst Vegetarianer oder doch nur so weit, w'it ein guter Freund von unS Revolutionär ist und ein anderer Freund kirchlich gesinnt. Unser erster Freund nämlich, der in Sievering wohnt, stimmt für eine allgemeine Revolution der ntx rotteten Zustände Europa's jedoch mit Ausnahme von -Sievering. Und unser zweiter JFttüflb ist von der Noth, vendizkeit der Religion und der 'Kirche durchdrungen jedoch nur. sür. die Andern. Ebenso beiläufig ist Professor Beketoff Vegetarianer sür die Andern, Während er selbst von der süßenGewohn heit. der Fleischfresser nicht lassen mag. Ein so vernünftiger ' Standpunkt wird unsernLesern einleuchten ! Liebig sagte: .Könnte der Mensch von Wass:r und Luft leben so gebe es weder Herr,- noch Diener, weder Fürst noch Unterthan, weder Feind noch Freund, weder Haß, noch Liebe, weder Tugend, noch Laster, weder Recht, noch Unrecht.". Gott U wahre uns vor, solcher Homunkulus Existenz ! Um der Liebe und der Tugend Villen ziehen wir schon vor, in unserer Nahrung Haß und Laster mit in uns zu fressen. Wie dem auch sei, jedenfalls gehört das große Problem von der Er nahrung des Menschen zu den wichtig pen Culturfragen. Was für eine Nah rung begünstigt nun am meisten die rich iige, regelmäßige Entwicklung und Ver vollkommnung der Menschennatur ? Um diese Frage zu beantworten, construirte Pettenkofer sein diätetisches Jsolirzim mer. In dasselbe sperrte er einenMann, der dasür gut bezahlt wurde, und ver suchte sodann an ihm verschiedene Fut terungsmethoden. Alles, waö derMann erhielt oder von sich gab, wurde genau gewogen und analyZirt, die ein und ausgeatymete Luft nicht ausgenommen. Die Temperatur seines Körpers, sein ti ...!Xi v . r. r.;. . . t o..f . o stt r I ewl, er suiiano mes PUlies.vn. . V- V P 1 . 1 V . I les wurde methodisch beobachtet und in tm be onoeres Einnahmen, und Aus. gaoenouev geiqrieoen. 'M.uiui und ähnlicher Versuche fand man : der ...je. .rjc.:.L cmüi.in v!.r-0 Mensch, der sich von eiweiß'freienStofsen ..zc,.. ..t:.i ... st . i : 4 cv.v. jf :ri I ru, ycuiui un vcwii. o" l Eiweißbedarf nicht gar groß, denn in der Nahrung, des erwachsenen aroettenoen Menschen bilden trockene eiweißhaltige Substanzen weniger als einFünftel aller Nahrung. Jedenfalls ist eme gemischte rr.. m. ..r.uri.C .. u W ztaurung, cic iraciß, üuhi;ü uiw eine Mischung von Fett enthält, die beste. . Man berechnete weiter : ein er s 0 rvi r v r t vach'.ener,- arveuenver ceniq iou ,n vierundzwanzig Stunden ungefähr 80 Gramm trockener Eieißstofse ungefähr 400 -'-Gramm Kohlenstoffe mit einer Mischung von Fett verbrauchen. Das kann man erreichen, indem man sich von Brct allein und von Fleisch allein nährt, Da aber das Verhältniß der Eicißstos fe zu den Kohlenstoffen im Brot und im Fleische nicht das gleiche ist, so geht darausFolgendeS hervor: wenn derMensch von Brot allein sich nährt, so muß er, um die nothwendige Menge Elweißstoss 1 zu gewinnen, täglich nicht 1330 Gramm

Nahrung zu sich nehmen, wie bei günstig form, und die eine wie die andere Nah weiße ode: erlaubte, unter Berufung auf chemischem Wege darzustellen. Gold, Also weg mit allen diesen Eharlatanper Nahrungs-mischung, sondern viel rungsmischung erhielt ihm (bei erhöhter Gottes und der Heiligen geübte, und die Vitriol, Quecksilber-und Weinstein wa- erien und Geheimmitteln! Das beste ist, mehr, nämlich 'ungefähr 2870 Gramm. Muskelthätigkeit) Gewicht und Kräfte schwarze, unerlaubte, mit Hülfe des ren die Bestandtheile, aus denen man der Natur ihren Lauf zu lassen, denn wir

Andererseits muß er, wenn er von Fleisch allein lebt, zur Gewinnung der nöthigen Menge Kohlenstoffe taglich ? CY L . st - . noa meyr geniern ais ver Vroi aurin, nämlich ungefähr 3080 Gramm. In ff Vnit tt V r nftÄlSmtlS I i;ci;cii wuut iu tuiii""13"1"3 I ein Nahrungeüberschuß eingeführt, der die Verdauungsorgane überladet. Daraus geht hervor, daß die beste. Nahrung sür den Menschen eine gemischte ist, die nach der Berechnung auf den Ge halt an Grünstoffen aus ungefähr drei hundert Gramm Flei ch (ohne Zuwage! ci-. a. 5 tix. c . I UNO em uogrammm roi Illgttu, vr stehen MUß. - oen gelten nur für den Baiern-Burschen, an htm er erverimentirte. Man kann sie nicht einmal sür König Ludwig, ge schweige denn für die ganze Menschheil als urneblbar anseben. Auai uno rn oer That die Resultate solcher Fütterungs Experimente verschieden bei verschiedenen Meniksien:, bei demielben 'cen cven rusen . schon kaum wahrnehmbare Ver änderungen im Zustande feines Organrsmus erbebliÄe Unterschude hervor. Wenn Vettenkoser's Versuche, meint er, auf der einen S.'ite n einem rufst schen. sich ausschließlich von Roggenbrot .. ' ' '. ' . r . . . v nährenden Arbeiter, und aus der andern an einem nur Öammel- und P erdesteisch ?1 . . L . . 4.!. euenoen Kirgisen gemacht wuroen, oie Refultate wären ganz und gar verschieden, Man soll kzineswegs daraus schließen,daß jeder c..sch derFlei chnahrung bedarf, xy. . . ' m t J. Das abn.Svstem des Men chen hat mit dem des Orang-Utang und desGorilla am meisten Ähnlichkeit, und doch nähren sich diese braven Aettern aus' schließlich veaetabilisch. Der Speise Canal des Mer.schen ist sechsmal länger .ar; n . ' v . ci5 ciii norper. ?eri.enige oesotyroew nes, eines unbedingten .Allesessers",da

Das ist nun ganz schön und wohl urocir niqr oemaiilgen rönnen, meiqe cenen, ven er an ncy seein wiu. Goethe, indem er, um den pedantischen und frei vonFalten, Runzeln und Flecken auch recht zuträglich, meintBeketosf, aber ihnen durch die schwer . verdaulichen Den Stein der Weisen zu sinden, streb Materialismus zu verspotten. Waqner zu halten, ist die, alle heftigen Leiden es ist im Grunde nicht? als das Nah eiweißreichen Hülsenfrüchte zugemuthet ten in der gläubigen Ueberzeugung, daß im zweiten Theile des Faust einen Ho- schasten, alle niedrigen, Gefühle Möglichst runas.Jdeal des westeuropäischen Mit- vurde, und daß von dem vegetabilisch ihr Suchen von redlichem Erfolge ge munculus fabriciren läßt. zu bekämpfen und fern von sich zn halten; telstandes: .Weniger als 300 Gramm zugeführten Eiweiß nicht selten mehr als krönt werden müsse, die besten Mnner . Auch die mittelalterliche Sage bezeich, denn nichts ist gesährlicher, als sich den

QcksenfleisÄ. 5)ammelfleisch oder diesem die Hälfte verloren ging. Man erreichte der mittelalterlichen Wissenschaft, und net, eben so wie die ra

WthnUfas äebt nickt " Die west em ökonomisch wie physiologisch gunsti Betruger gaben vor, ihn zu besitzen, um Teufel als Besitzer des

ländischen Herren Physiologen haben geres Resultat, wenn man dieMenge der die leichtgläubige Menge aus das Un- sen. In Paris erschien er mit ihrtr tomtaU&btihlaztt nur eine (vegetabilischen) Kost herabsetzte und die verschämteste auszubeuten. Bis in die sensdurstigen, aber mit sch

Menschen-Gruppe, aber nicht oleMenzch- zi""v unmm neue o" yu" ivitu u umiiiu' vaa)iniß oeyaslelen sluoenlen uno fragbeit nicht die Nährmittel der Erde be- lischer Nahrung, Milch, Fleisch oder liche phantastische Problem eine Rolle te ihn: Willst du mir den Lehnseid N,ttenkoffer's Nolaerun Käse verwendete. Prosessor Beketoff und hat sich, wenigstens im Sprüchwort, schwören?" Als der Student sick will

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gegen zehnmal längerund weist damit rianern, aber die Wisienschaft muß erst Ausnahme von Zuthaten aus der altauf eine Rabruna bin. die weniger leicht das rechte eiweißhaltige Universalbrot klassischen und nordischen Mythologie zu

zu verdauen als Fleisch, aber leichter ver daulich ist als Gras und Kräuter. Sehen wir zu. wie der Mensch selbst sactl Q oaz Problem seiner Ernährung . . fSri - - - . iox, o Oliven wir zunacyll urvu, dak Großbritannien am meisten Misch Z n r . c v .. n . . rrcunsumirt. aiier doch nur täglich 10 Gramm per Kopf. In Frankreich lom wen auf jeden Menschen nicht viel mehr als 34 Gramm täglich, annährend eben soviel in Rußland. In den andern eu ir --.V 'n . rt-r.. M . . . I ropäischen Ländern ist der Fleischverkauf noch geringer. Berücksichtigen wir dabei, daß das meiste Fleisch auf die Städte kommt, aus London Z. B. 200 Gramm

ffnn?. fn nemabren wir. dan selb in Europa das Ideal der 300 Gramm Fleisch nicht entfernt erreicht ist. Nach Neumann.Spallart kämen, wenn man in - ' , can Euroka alle Omlen. KüdeSSase uno Vazmeme illZlaazlen uno inr iicijcg w e i l f (V 'fl I an die 280 Millionen Emwobner Europas gleichmäßig vertheilen würde, nicht I zumeist ganz entbehren. ' Ebenso steht es m Afrika, wahrend Amenka undAuflra lien Europa an , Fleischreichthum weit übertreffen. . Im Allgemeinen kann man jedoch sagen, daß .weitaus die. meisten Menschen nicht von Fleisch und nicht von gemischter .? animalisch vegetabilischer, sondern geradezu von '. vegetabilischer Nahrung leben. Vielen Millionen Hin dus ist der Gebrauch des Fleisches sogar von ihrer Relrgron verboten. - t v ..Ö... - Stür die Zukunft ailt der Safe : -. Mit steigender Zahl der Menschen verringert sich die Zahl Kr Hausthiere. JnWest. Europa zeigt sich schon jetzt eine fortwäh. rende Viehverminderung. In Qst'Eu-, ropa. amtlich in Ungarn und Süd Rußland, wandeln sich die Weideländer . - ... m1 immer meyr in Allerieioer um.. ie . , - . ' . . m - . ' I Fleifchproducte steigen imVerhältniß zum Brot im Preise. , Aus solchen .Thatsachen und Erwa gungen schließt Beketoff, daß in Zukunft das Fleisch-Element in der menschlichen Nahrung nicht' nur abnehmen, sondern ganz und gar verschwinden wird. , Mix dem Verschwinden der Jleischnahrung würde indeß nachBeketoff keinNach. theil für die Menschheit verbunden sein. Es würde daraus nicht folgen, daß etwa der größere Theil der Menschheil sich immer dürstiger nähren und immer mehr durch eine Handvoll fleischeffender, kräf. tiger und intelligenter Leute geleitet wer. den würde, sondern lediglich, daß die von den Physiologen aufgeflellteErnährungö formel f , . . - wv . M . . 1 alsch ist. Äie WMenichast muß Ausstellung einer richtigern For sich mtt mel beeilen, damit die Regierungen nicht noch mehr - als bisher durch die Fleischsormel irregeführt werden. Viele . . i. . I vegeravillicye scorper enlyailen meyri I r- . r T 1 Ä"P weißstoffe als das Fleisch, die Hülsenfruchte sogar mehr als das Eiweiß selbst.n. .. .i.irjt. cw..r. . 2 . an: le pralliiaze Allsgaoe Ivare, riar wu schuna veaetabilllcher Produetr aussin. big zu machen, in welcher das Verhält ..f. ... ... .:r. c rr..x.ei . ... ... I niß oer eiweyuttlgen uoiianzen zu den stickstofflosen gerade ein solches wäre, wle'vel unserer jetzigen ammausch-vege-tabilischen Nahrung. .Derjenige," ruft Beketoff enthusiastisch' aus, welcher ein Brot ersindet, welches zweimal weniger err rr. v .. ? rr:. . : r. n . cc . Zaer uno zweimal meyr lweiWone als das jetzige 'Brot enthalt, wird der sl?pns?it kin?n ?.!ensi ermeisen. der I "1 . ....... . . 1 ' " ' " ' . I TT STinn 4 I svrKrt7MtAW I alle möglichen technischen rnnoungen UUt nt4vt tmyuitvvi i übertrifft." . enn nur Die ganze ncenschyei! oie nrt . .c ... 1. l . I zror wiro c nen mögen uno gur ver - w I bauen können Ein anderer Russe, Dr. Woroschiloff, - n? . i.t'i'fi I hat zur Bestimmung der .vegetabilischen Ernührungssormel an sich selbst Versuche gemacht. Er nahm zu der gleichenMen ge Brot (400 Gramm in vierundzwanzig Stunden) und Zucker (100 Gramm) das einemal 140 Gramm trockenes Fleisch (ungefähr 525 Gramm frisch), das an deremal 400 Gramm Erbsen m Breiauf unverändertem Niveau. 5Dr. Wo roschiloff hat offenbar einen gutenMagen, aber seine dankenswerthen Verdauungs i. f V . ff.l. ! Y. 1 Experimente oewei en ,ur nq auem nimi mehr als diejenigen Pettenkofer'S mit taMHi . AltnnKH IaiM .Winiff uusm ytu4.ni ;uiuu-juhw" Mehr Allgemeingiltigkeit können die Bc obachtungen beanspruchen, welche man m neuester Zeit m Gefangenanstalten, Armenhäusern, Kasernen :c. über die Ausnützung der vegetabilischen Kost gemachthat. Diese svrechen aber, zunäch-. stgegen aus chlienllche Pflanzen- . n ov .i ...l..i.j. v . r. (rn. I0ZI. ,can ylll oeooacylrl, vllp rna gen- und Darm-anal zumeist die gievl uvrlgens zu, vaß ver Organismus ... c.r. v. -n der Europäer sich ,m Lause der Jahr xt haa. CW!f&M a(miiha AHrtKi uuuwc uct u ujuuuiuuu uuucimbu . I t t. r . r r vave, oayer man eine niaji ,o,orr ganz utfUl!iul o i4 eme rem vegetabilische Nahrung, die nach ihren Eigenschaften vollkommen der ieslgeü uuzlliuzt,u,-vrtllvttl schen entsprechen wurde. Eme solche 'Aayrung yerzueuen iu oie groe Aus gäbe, welche Chemie und Physiologie Noch ZU lösen haben. Die geschichtliche Entwicklung besteht für Beketoff in.der allmäligen Vervollkommnung der aaer(....U.ltxnyiin f..At.(iinSi fstÄs ni.v oauireioenoeü oroleiiknoen dozier unier erorangung ver - sleiichverzeyrenoen I O .V mV VAi.inhXs(. TOanCA oub mu; tritt .allmälig aus dem Zeitalter der Selbsterhaltung in das der Art oder aceneryallung, weem wwz eminai I V 0t(Ttaw S (S. farv nft t - das Zeitalter der Selbstvervollkomm nung folgen wird, wo der höchste Genuß in der Zllerwlrlllchung oer Mtilchen Ideale bestehen soll. Dann wird , der Mensch seine Kräste ausschlleßlich aus demPflanzenreiche schöpfen undSchlachthäufer so wenig kennen, als Schlachtfel der ! Die Zukunft gehört den Vegeta sinden ! Einen guten, praktischen Anhalt für die Köchin, soweit die Wissenschaft einen . solchen bis leßt w aeben vermag, bietet, I i . . r.. .rjc! wie uns vkvunll, eine veven lcqicnrn Tafel von Drosessor Dr. 9L Könia. dem Vorsteher der agricultur.chemischen Ver suchsstation in Münster, vorm derselbe den Nabrgeldwertb der menschlichen Nahrungsmittel unter Berücksichtigung ihrer Verdaulichkeit im Wesentlichen nack den Prinzipien der Münchener vbvsiolo qischen Schule mit drei Farben bildlich darstellt. Nach König sind die drei wich I tigsten Bestandtheile unserer Nahrung

mehr als V2o 'Kilogramm per- ops. . . &k ö uniij. ju vmnuc aawn iuiui ,-ctuuucu, um iiu 4ymi z u- schön gewesen Weit ungünstiger.steht 1)ie Sache in mindesten flost.Rationen per Tag be Jen. ;alomo liefe das. JBojl ob.ttnb getrübter Seele, mit China. Japan und Indien, deren 612 tragen nämllch für Kinder bis 1 Iah. füllte den Brunnen mit Wem. , Äls- der tl so HMaeschä . . . . ,n: r. Ji'jm.Hfj.rn . in cy...f.f ViJ... i. i ..-V. rJdi " lv,7v"akl"iH

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Stickftoffsubstanz (Eiweiß .) aus wel cher wesentlich' das Blut, 'alle 'Gewebe und Organe des KSrpers.'alfo gleichsam die Maschine, - gebildet werden, sodann fj . . i v - . t ..... itcir uno enollm oyienyyorale, iveime (;' Aittl sh!TM er m matenal sr-t - r. . ' rr-. ' ' , . I (XI CV.4i.X TA i s. (Ahl. I vyiuuua u" uuu ,1 muiui,,:, iiz ; lüt mnUAJ'lii5 ....... Tj? rci jn. cxr..i.ri. i ren 76 - Gramm Stickstomubstanz, '44 Gramm Fe t und 320, Gramm KohleHydrate; für Männer be; mittlerer Arbeltsleistung 120 Gramm. StlSstoffsUb. L, .Ü"v Pm Kohlehydrate ; - für txhUt (Bxtoatnt S6 Gramm Stickstoffsubstanz, 48Gramm izett und 400 Gramm . Kohlehydrate.' Um das Bedurfnm eines Säuallnaö an r,v 1 Frauenmilch zu beurtheilen sehen, wir m der' Tabelle- der chemischen Zusammen setzungen : 100 - Gramm Frauenmilch enthalten annähernd 2 Gramm Strrk stoffsubstanz..' 4-Gramm ' Fett "Llnd -0 Grümm Kohlehydrate. Der. Säugling bedarf aber täglich 20 brs 36 Gramm firiBftst. ' OA IIP K ' tl.. Ul',i,uv,t,z, SV viS' o iuiw CV -11. -V' r t!: f f tl nCtu err uno ou vi, uu rarnrn oy.eyy. k! .t . M m K O . te. Xl(tM I I uiun;, uuyci-ciwu-; scyu- w wvimui i 1 ss (Hrnmrrt fsl?tsf rS 1 sitrnrnrn I 100 Gramm Milch oder 1200 Gramm oder 1 bis 11j5 Liter Frauenmilch täg lich zunr mindesten. - - ' ' - Man sollte die sehr lehrreiche Wand tasel König'sin unsern Küchen aushSn. gen, oamll vie aussrauen oel iyren U' (Wiener Deutsche Ztg.) Der Vtein der Weisen. Das Streben, das MenschenlooS u verbesiern. . die ..Begier: dem Schicksale . ' . .-. . . ' . I Geschenke abzuringen, die es Nicht frei willig darbietet ist so Ält, wie das Men. schengeschlecht selbst.! Ist doch die Erzäh luna von .Mutter Eväs Avkelbik. welcker uns nach der Lehre ek Orthodoxie ... ...7 ... . . . . mmmUlch' zu Kandidaten tur den yöl I. . m . . . - . . . lenpfuhl machen soll, nichts anderes wie eine Allegorien sür jenes tief im mensch. I? ... cm r i .. 1 . X , ' I ilchen. iüCCN. oegrunoeie eynen uno Streben, band in Sand mit diesem Streben ging zu allen Zeiten und geht r , rs . i . u nocy yeungen .ages oer Jrrlyum. &s irrt der Mensch, so lang' er strebt Und jedes Zeitalter. hat seinen .besonderen Irrthum. . Nach den Anschauungen des .Mittelalters ehielt 'man es für möglich, auf übernatürliche Weife, durch die M a . . T. r .c , g t e, dem Schicksale und den Mturkras. :en abzutrotzen, 'was sie im natürlichen s hr inn ii??s?n - itnS tni mir I- ''"U" .v ..v .v. 1iU' !ttm V.a lt)iri.(iiiM.M iiütt Va tutC . UUll. UIC ?t4UUUHyCU UilU ÜUJ I heute . über, die Bestrebungen und das uns Msam und. abenteuerlich erscheinenoe ebahren' der .mittelalterlichen nm . -r i r. .. . n. Magier lächeln, werden spätere Jahr Hunderte vielleicht über die heutigen Be5 l r r r glückungstheo'cien lächelnd die Achseln ' rv cm ....... t. iwi i . i . zucken.' Den Magiern des Mittelalters war es heiliger Ernst mit ihrer vermeintlichen Kunst, vermöge welcher sie durch geheimnißvolle, übernatürliche Mittel wunderbare Wirkungen hervorzurufen bemüht waren. Man brachte den Wahn wch einer mißleiteten Phantasie m em förmliches System und unterschied die Teufels vollbrachte Magie. Diese Kunst wurde sogar öffentlich auf Uni versitäten, so besonders in Krakau und rSm I H z.oieoo geieyri. n oer er igenanrnen Stadt ließ sich der Sage nach Dr. Jo (ah9 V (i3sVHAM uhuis uuui " iyuuijni evuu unterrichten. ' Als das vornehmste Mittel, zuGutern zu gelangen, welche der Mehrzahl der Sterblichen versagt sind, zu Reichthum, Macht, langem Leben, unerschütterlicher Gesundheit, wurde der Stein der Weisen angesehen. Wer fich m seinem Besitz ! t.rtv.i. n jf. r:t . v ! . . . r jf.it ccyinoci, lan ia) uoervle un,!llilour machen und gewinnt die iiicbc ledes I ...c v o-. . t.n 01s. au, oen uruilgen .ug eroanen. Wenn wir den Stem der Weisen auch I Mi Mafii. ! (Si rf M T T imS SOaIaw. uiuji uicui iu wumiuauiut uuu iivk' I . . n jr.i ... r .. r.i. .... ren yerzu,leuen .rrachien, ,o , ,uyren rolr vv"t "uuf iUi l,,ult wruchwörtilch tagen : .Vas nt derbstem der Weisen," wenn von emem unlösba icu tuuicmc wie yicuc Mi. . Es ist interessant, dem Ursprung des mittelalterlichen Strebens nach dem Be sitz des köstlichen Steines und somit auch unseres Svrückwortes nackuaeben. Da sinden wir .denn als ersten Besitzer des Steines der Weisen keinen Anderen wie .. .. ... rr .. . r . v r ... . den uralten Erzschelm und .Erzbetrüger, den Teufel. Dies vielgestal'ige Phan I . .. . jr. i . ' r. . iom, wezcyes noch yeure in manchen unklaren Köpsen spukt, ist persischen .Ur sprungs. Ahriman, der. Geist der Fin sterniß,. der böse Gott, stand dem guten I m ' .1. nünt..!.. -n i. Nrincive. dem Licktköniae Ormu,d. oe. genüber. Diese Vorstellung "brachten die ?!üden aus dem babvloniscken Erile zück und bildeten sie weiter aus, so daß wlr im Talmud eine vollständige Dämonoloaie vorfinden.' Aus dem?iu denthum ging der Teufelsglaube in das Cbrittentbum über, um Ncb bier unter jenem Fabelwesen z gestalten, welches durch den stupiden Glauben an die Teu felöbündnisie und das Herenwesen UN -. . .'. . W I endliches Unbeil über die Menschheit ae 1c r. . c . I uiuu;i uui. Nack einem Nabbinermarchen aao es einen Teufel, der Adramelech, an einer Stelle auch Aschmedai genannt wird, welcher ,m Ben emes wunderbaren Steines war, den er aus das Sorgsäl tigste hütete. - Dieser Stein, dessen wei terer Ursprung nicht angegeben wird. besaß die Eigenschaft, andere Steine, Glas und Metalle zu spalten und zu I glätten. Aus diesem Grunde, und weil

im jw, Ul3 ja tu biUwi w ttu v.Cv ; r 1 gcnhcit und Ruhe das Bewußt ein haben en können und . gleich am daS Seiz. gab sich alltäglich nach emem :m Walde ... r, ipiA Sh

; r'.-w- . " ' :. belesenen, mitlieben' Slegttn verschlos. und noch weit seltener 'sind' diejenigen.

Vi.l"i)Juc-" uÖui yuuui. oay oie eye-.mne oer yiaiui uner- Zinkblumenweiß :c..die fast durchgängig vlel sie für die nothwendigr Ernährung korschlich sind und alles menschliche Wis enfo' jie . verschiedene Hautpuder und und wie viel sie fur.Wohlgeschmack aus sen nichtig ist.. Höchst Intereffant ist die tU iZnlisck sind und

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es verboten war, die Steine zum Tem

pelbau mit eisernen Werkzeugen zu be hauen, .trachtete-, König Salomo nach seinem' Besitz.. Da aber Adrämelech den 1 . jfc i crr " r VY 1 öiein..nimr guimlulg uergeoen rooulk. i v ,n ' V ' .'i j I rV - tVf r " I ' if iilff in V ii IST! aFsiI hnn uu , im uiimiu. fu.v. vMwiyi -len Könige, gesestelt.. Um ferne lt , , i,r, i, Frerhett wleder'ZU erlangen, nek. ti sich zur.Hetausgabe d S.SWneS berett , sin. den. , . .. - . , Er führte den König tief in den Wald,. blS rhnen ein goldgelber ogel entgegen flog, der.' sie zu, einem Neste, führte, in welchem ein ' purpurfarbenes Würmchen lag . 'Dietz war der : iWunn chpmjt MricMhh btnUlhtn tu in QrW K V 11, ' . "."77? siallaeM: woraus der.Voael einenStein im ' Schnabel.'herbeibrachte' ünd' diesen aus.das Gesäß herabsällen,,ließ,' so daß dasselbe zersprang.' ",Der Würm Scha mir entschlüpste. Salömö aber ergriff den Stein, durch dessen Besitz,' da er der Stein', der. Weisen .wär,', sich alle seine M)...ft.. . f... . n...P.t-. f.rt1. izaunt criulllen,. ange aoer oure I rrjt r . . m ?i .". ii . 't I er sich selnesBeptzes nlcht freuen. Der L'f . rv . rt-. ' ' r . I nnoiaje a,euiei uoerneuan im soziale, :t . V COs-; 'I- W. .U. " - V.. I muu;c iiu uui uij, i jvuuytui. uui köstlichen Stejn hatte, einfügen, laffen, und warf ihn in. da Meer.' .Dort liegt er noch und wartet-darauf.' dön Neuem gefunden zu weiden. " Der Gründge. danke die es Märckens i t onenbar der.

m.. rr. mr. .

(.. ta.:l.p. V 7r.. Vli. I

weitere Aus pmnung ver vaae. Wa. nach hat der Teufel dem KönlgeSalomo nicht allein den Stein, geraubt, sondern auch den König 596 Meilen weiten . di tmf.n. ...if.ii.i .iijt .f.itn r-v. wuii eniiuyri, iic? .11011 aoer aus oen Thron SalomöS gesetzt und in der äuße- . -. . . . . .. . I ren gestalt 'desselben die ebsweider wirthschaft eingeführt,' eine Wendung, welcye von oen avvmern ossenvar zur Ehrenrettung Salomos ersunden. ist. Nach einer Variante besitzt nicht der Stein die .Kraft, andere Steine. (5Ua8 I und Metalle zu spalten.v.sondern der Wurm Sckamir. 'Derselbe befindet Nck . " " . . I" . im Besitz des Fürsten des' Meeres, wel cher ihn durch den Geist .Aüerhahn" be wachen läßt ' Es , ist von Interesse, den Geist Auerhahn in der Faustsage wieder kehren zu sehen. '"Dort tritt er als Diener Wagners in ' der Gestalt eines Affen aus,' während die rabbinische Sage sich denselben, dem Namen 'entsprechend, als Vogel denkt. Es ist von dem Neste . u . . . .. Auerhahn's die Rede. - Um ihn zu bethören, verschloß Jojad'a, ein Freund des (S. ti tn n m.tt Mu mikriiA suiVUlU, VU3 Jlllt UIU lUlli. ViUUSiHUUt. M tf. . r ' ru Auerbabn. um zu seinem ,?lunaen ae. AileryayN, um zu elnem langen zu können, holte -den Wurm Sckamir berbei und svrenate mit seiner I . ' . ' . . Hülfe den Glasverschluß. Jojada aber bemächtigte sich des Wurmes und über- -. . ' - . . gab denselben Salomo. I . . Das Streben der mittelalterlichen Magier und Adepten lehnte sich an die erstgedachte Fassung der Sage an. Da man die Hoffnungslosigkeit des Ver suches einsah, den Stein der Weisen aus oem runoe des Weltmeeres auszusin den, so verwendete man viel Zeit, viel Muhe und viel Geld daraus, denselben m W m W f itf m ihn glaubte gewinnen zu können. Doch war außerdem ein Hahnenei unumgäng lich nothwendig dazu. Wie wahnwitzig m m m . ' ö die vlrnge pmnste waren. vl denen s ck sonst verständige Menschen unter dem T!H..rr. !t.n O i . i . . n . .' vjinjiujc lyres Jenallers verfliegen, oe weist der Glaube, daß man aus chemi schem Wege Menschen erzeugen, und daß ein auf diesem Wege hervorgebrachter Mensch zum Besitz des Steins des Weisen verhelfen könne. Theophra stus Paracelsus, einer der bekanntesten Alchymisten, hat sogar ein Recept ' . . . ' . ' . T zur chemischen Herstellung von Acen chen hinterlassen. Diese.Vorstellung benutzte bhinlsche, den Steins der Wei einem wis wachem Ge i.O . . . ' . tahng zeigte, druckte Satan idm einen Stein in die Hand, indem er ihm alle I CW...'i r iw t lleisoeil ZU aeoen veröle. ÄellNilwe I ' " " ' . ' ' Anklänge finden sich auch in der Fauste age vor. acy ocm:aiic icn iiau uouche von 1587 unternimmt :Faust von Mit tenberg aus unter Führung des TeuselS eine slnoeriDsliDmnnce ytenc vurcy Sie Welt. Von Britannien bringt er den Stein Gottes" mit, offenbar identisch mit dem Stein der . Weisen. Ferner aiebt auü in Wittenbera einem Edel manne einen Ring,, mit dessen Stein derselbe ein junges von ihm geliebtes emivt.- r...:t r . sY .... V.rr. T . Maochen berühren soll, u.:i dessen Ge genllebe zu gewinnen. - I "TN Tl , i. v f t .! V Y . ! , er slauoe an oen &izn oer ÄZersen hat sich bis in neuere Zeit erhalten. .Auch der Freiherr von Ziegler und ZtllppDauicn, IM geboren. Verfasser V... Offt.i:rY. on ; r . uzn r .n . . . .. der Asiatischen Banise." ist fett von der Existenz von Haneneiern überzeugt, welae. wie wir aeieben baben. Ziur erttel lung des wunderbaren Steins nöthig sind, und bekannt ist es, daß Eagliostro und ähnliche Betrüaer unter dem Vor geben, im Besitze des Steins der Weisen zu sein, noch im 13. Jahrhundert ein gläubiges Publikum sinden konnten. Heute dürfte er bis aus daS, an ihn er innernde Sprichwort verschwunden sein, Fataler S ck e r h t 11-' ' französischen Komödiendichters Cbarles I n .. c -. . f ri inni ..ri.o r..riri.r. i jüujiuiu ll ULl) rslrs Ujllplei .Sancko Vansa" siel in Varis alän.end durch. Gegen Ende des Stückes muß nämlich eine Person sagen : Der Sancho Pan a tangt an mir zur ast zu wer den !" Und mir auch," fiel Jemand aus dem Parterre ein, und das gesammte Publikum brach in ein so lautes allaemeines Lachen aus, daß das Stück nicht zu Ende gespielt werden konnte und der ell Vorhang fallen mußte Vorhang fc

Die Pflege der Haut.

'Wt' ke für Damen. Es giebt verhältnißmäßig wenig Frau weiche mit- vollkommener. 'Un.vesan' und dann' mtt .UN' geduldiger Ergeb' tzten Relze. dahin UIUI.kVM 1 fcU Vl, VkHH Ull HUl.tlU 1 '. . . 7 ' 3 - m tun ri . -TrtYt r nor ßj Anstatt ;u versuchen ' durch ae ; Bildung durch' ' Liebenswürdig s .... ' Schönheit in Vergessenheit zu bringen. sind sie mit fieberhaftem 'Eiser bestrebt, durchAnwendung vonSchönheitsmittesn, kett undÄe eldenoett den Mangel an Reize aller-Art, welche. die Rawr .ihnen versagte, zu: erlangen, oder im Ent. schwinden festzuhalten, ohne vor : Thor heit und Lächerlichkeit eines solchen Be ..;....u.j UUMICJl .JUlUUjU lUllUCU.; jl.:- ". . , .r mm S Mnt nh rfrf rthf die Mite und Schönheit der 'Haut Haupt, sMich dazu beiträgt.ein Gesicht frisch., jugendlich erscheinen zu lassen, so greifen! fthr pselewelche ihre Haut zu bräunlich oder zu gelblich finden, oder gar entdeck en dak dieselbe beainnt. runttlia oder CU;UUPjül4üt ütyillHl, UilJllllJ .uwfc saltia ,ü werden, zu derAnwendung emes O. B . l . . . . . . oder mehrerer kosmetischer Mittel, zu .. v Sckminken.' Schönheitswasiern, Pom- . ' . 7 'L ' ' ' ' ' maden, zum Puoern :c., um oem uevfi' stände abzuhelfen. Am schsjmmsten.kom. men sie. an, ' wenn - sie , zu.den , weißen i?;nn'.z-...Ä,',ssn'.nm?n. wZ, . B.dem' sogenannten Circassirweiß, i?mfPri& AliiklisrmkZü. Nerlmeik. ' " .1 Kr r' ' NspZmü nd Klilk tnihaüm weshalb sie der Gesundheit den erheb lichsten'Schäden'bringen. Der-, längere , Gebrauch solcher". Schminken. .hat -nicht . 1 . 7 ... , . . . 2 . . ' - ur die üble Wirkung, dak dre vaut da dr trnn. salt.'a und leickenbalt aräu I"" II " 71 L wird, sondern er wirkt wie eine langsame Vergiftung," führt heftige Kolikanfälle, Erschlaffung der Muskeln, schwere Ner. venleiden, ja zuweilen ' sogar Wähnsinn und 'Tod herbei.'. ' Uehcrdies hat er . noch jnr fthTne. hak die 5iäbne und 5)aare ausfallen die Augenttder - anschwellen I,nd Atkem übeirieckend wird. : r Und doch obwohl solche traurige EraebniNe längst duich alle ärztlichen. No- ' - . tabillläten bekannt gemacht und bestätigt worden sind' giebt es noch genug Frauen aus 'allen Klassen der EesellsH'äst, welche das Schminken 'als ein unentbehrliches Mittel zur ' Erhöhung ihrer .Reize betrachten.' Die Hauptbeweggründe, um sie ibr Gesicht weiß und roth b y . -s y. r & y war bemal en sind ' gewöhnlich,- ersteus,. die seste Ueberzeugung, daß Niemand dieTäusch. ... .. ckx I UHU IWUK lüliU, uuu uuiui ivtu vit , outt I , . t . , ' L . r daNe scb5ncr dadurch werden: aber bei de'Motlve beruhen auf großen Irrthum ern.-denn ein aeickminktes Antlik erkennt I ' , , . . man auf 'zehn Schritte weit und es flößt nie etwaS Anderes' als Widerwillen ein.' . . . . Es klagt die, die es angeht, stets der Un wissenbeit. der Leichtaläubiakeit und der Frivolität an,denn keineFrau mit reichen Herzens- und Geiflesgaben würde Zeit und Mühe darauf verschwenden und Gefchmack daran finden sich der sorgfältigen zeitraubenden Anwendung von fcchön heitsmitteln und Schminken zu unter ziehn. I . . ä haben stets die Erfahrung gemacht, daß die Haut nur häßlicher wurde, je mehr man dasür that, und mehr als eine I V' Dame, welcke ibren etwas unreinenTeint durch kosmetische Mittel zu verbessern, s , .. c r r . t. ' I lUchle, wuror uoer uno uoer rupsersleaig im Gesicht. Jndesien finden wir den Wunsch, die Jugend so Ünge als mög lich zu erhalten, und Fehler der Haut beseitigen zu wollen, zu natürlich, als daß wir uns nicht bereit finden lassen sollten, unseren lieben Leserinnen hierbei mit einigen einfachen, unschuldigen Rath I . P ' . ! ' . . 7. schlagen beyllsllch zu sein. Eine der erst en Hauptbedingungen, die Haut glatt Einwirkungen von Zorn. Haß, Neid oderEifersucht hinzugeben: sie machen die Züqe alt-vor der Zeit und graben tiefe. unverwischbare Spurenein aus dieStirn, um die Augen und den Mund, welche das Gesicht häßlich und abstoßend macken. Werner sind Mäiakeit und I V. . " --K-ö---- ----- Diät unerläklich,ur Erhaltung der Ge sundheit und hierdurch auch der Schön I - .... . M , kett, denn um lanae VUV Q und anne I " ' 7 j hend zu bleiben, muß eine Frau gesund lern. Die zu häufigen Tanz und anderen Vergnügungen, welche man auf Kosten eines erauiaenden Schlafes genlenr. er müden nnd erhitzen den Kopf und raub en dem Teint schnell alle Frische. In lMsicht des Essens hüte man sich vor zu ftrnct actoünten und u fetten, wie vor sehr süßen Speisen ; man halte sich nicht für mäßig, wenn man sehr wenig ri r.... ..; i . C r. f Y! ißt,sondern man richte sich 'darin völlig nach semem Appetit, yute sich aber vor Kuchen, Eandy und allen derartigen Lcckcreien.. Dabei ist eS am gerathensten, das Gesicht häusig mit frischem, nicht al kaltem Wasser, vorzugsweise mit meickem Quell.oderNeaenwasser. und u weilen mit einem feinen Flanell abzureiben, auck nck so oft als tbunlick Ziu baden. Sehr brünette Damen können ihre Haut dadurch bleichen, daß sie Haut und Gesickt mit desiillirtem Wasser, dem sie einige Tropfen Weingeist oder Lan de Cologne zusetzen, waschen. Ist die Haut sehr spröde,so reibe man sieAbends mit Cold Cream ein, doch hüte man sich sebr vor dem Gebrauch der Seife im Gesicht, eil dadurch die Haut zu . glän. zend und straff wird. Anstatt der Seife. "III I II I oder wenn man diese -unbedingt bedarf. I :i V.r.rC.u I. m.m CJ X vn)M lltt! vrljrlvru, iUUU umu Vll il U 11 delk.'eie bedienen. I Der Gebrauch V0N einfachem NNd Reispuder ist wenigstens unschädlich. Ist man rm ommer dem onnenvranoe sehr ausgesetzt gewesen, so ist das ein fachste Mittel, die Erhitzung aus der Qaut vi ziehen und dieselbe vor dem Verbrennen zu bewahren, wenn man Mge Petersilie pslückt, in emem Topfe mit Wasser mehrere Stunden liegen

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läßt und dann die Haut Mit dtM Waffer wäscht. : Gegen Kupserslecke Sommer sprossen,Miteffer und ShnlicheHautsehler wollen wir. einige einfache und: treffliche Mittel angeben, die man sich selbst mit geringen Kosten.bereiten kann,, so - daß man nicht zu .jenen Büchsen zu greifen braucht,-welche um daS Zehn undZwan zigfache, ihres eigenllichenPreises verkauft werden, und oft doch gar nichts ' helfen, sondern nur schaden. . .i - r: ::;-::! . Gegen Kupferslecke ist ein auteS ' Mit tel:'Man,mische.1Loth'.Soda.'mit?tin i Lpih Lavendelgeist -und thue dies in Pint,Regenwaffer;: damit'. feuchte' man das Geficht zwei biS dreimal: täglich an . Ein anderesiMittelNst V!an!. drückt deni .Saft einer Citrone -über einer ' Por-zellan-Schüffel in ein weißes Muffelin-! läppchettfüge.dann dem Safte düsWe'iße von einem Ei hinzu.mische beideö' (mittelZr. einet .Wtidenruthe) durcheinander

lluv a. " unüK.9w 4 AI AUA .M AM Xa9 I M A M A i 'tft A m I V f -o . f-.- (T-a.. V t ! , I aus gieße inan.das. Ganze lahmen neuen tTlr y T i nt5' S r, sehr gelmdeö. Feuer und ruhre.'.es,' fortwährend l mit dem-. Weide.Ärüthchen"um.' r - r.rr. ... v rrr 'T . , ? So lasse man die Mischung.einmal ans wallen,, ohne daß sie ordentlich kocht bis r j . l '.: . r f rr r ' . M v r n:.-r. k,7:r?:. -s . ...,t .ti I SS1 1 KSli TJ ffi Mt UUItt V IUUII UUV. WWUV,k , VU rtir.x Lx. -!-- tc- I XVn: ifif.r; Viunoe wieoer ao. izzegekr ore eniueu enden'Blätterchen, welche .gewöhnlich der Ausbildung der Kupserslecke vorangehen, ist es ambesten, das Gesicht abendlich vor 'dem Schlafengehen mit Eliz Schla eöaeben Mit .Glizcerm einzureisen uno urenge mr zu yanen. Gegen die Sommersprossen und ähn- . ..'t. rt r.: . . 4 . i . .. liche Flecke, welche nicht von Magenund Leb erKran kheiteL herrühren, ist ein'treff. liches Mittel sölgendes: ..Man lasje..ein stUa Benzoeyarz m einer, eyr, geringen Quantität satter über dem Feuer . auflösen,' wobei -man' das 'Harz, umrührt. Wenn das Harz völlig, aufgelöst ist, gießt man eö jn einFläschchen, stöpselt dieses güt'zu und fügt jedesmaem .WaschM zu und fugt zevesma. dem Wa choasjeretwas von diesem Benzoewasser ,inzu; man wäscht.daS Gesicht zwei- bis reimal .täglich .damit. . Auch . kann man cr ' ..iar... .ii'im.r .rr.' wa h dreimal UtV VVIIWVtVHtjj ttkl rV(VtttU W VV V V 4 - Mnntrr (rfoMn sind dZ?Misüi,nn?n mZl Y SPtii ftM Ä7itrt frtil' T? nTetiVnrtfTer ir VMIItl.l. MV 475) (y.ttroncnfslft: Borar mit' Nosenwafler. asl von unreilen urien gegen om merspronen za empfehleu. ''. ""-""'"z"l'. - z, " i-.- .--r .. r.' vr - Die Mitesser, welche.sich so häusig an den Nasenflügeln zeigen, sind leicht zu beseitigen, wenn man die damit besetzten Hautstellen Abends mit ColdCream oder Glycerin einreibt .und . des Morgens dann mit Mandelkleienseife reinigt. Bei sehr bartnackiaen ffallen' lege man .die Nacht über einen auS. Honig und' Mehl gekneteten Vrer aui, oen man mit emem Lei nw'ändstreifen bedeckt. ' . Eine Falschmüuzergeschichte. ' In einer Straße von Berlin, lebt ein Restaurateur, der zugleich .Hausbesitzer ist, in guten Verhältnissen, der Mann ist aoer rrov erner guicn . Vermögenslage i r . m bestrebt, sein Vermögen zu verarökern. ..s. s.:.3 ...x iL .'1.-1 d uuu iuuit. uiia uuu in uluIlluul ClöUs zweifelhafter Weife. Ein in . feinem &uu'!:,;yuu ü" üwvv vc,,en mjmmi,. wus .,rguro:gc an 41 j4 A V A W ll ' Na m VI m A m A a 4 ciujiciicu, um iuu uciu üuiyc uuuiuu geworden, und sie hatten dann und wann über die Nachahmung von Kassenscheinen" geschwatzt. Ich. mache ieden Schein in 24 Stunden nach," hatte der Lithograph renommirt, das Alles ist'ne Kleinigkeit; aber das Ausgeben, das ist immer der Jammer, das ist die Schmie rigkeit." : Wenn's weiter nichts ist" hatte der Wirth listig lächelnd geantwortet dafür will ich schon sorgen." Denken Sie sich das nicht so leicht," hatte der Andere gesagt, wenn. Sie aber schwören wollen. Alles verschwel gen, niemals etwas zu verrathen, dann tonnen wlr's ja emmal versuchen." Der Wuth schwur, was von ihm verlangt wurde. Am Abend des übernächsten Tages ruft der Lithograph den Wirth geheimnißvoll in eine abgelegene Kammer und giebt ihm einen eben fertig gewordenen" Einthalerschein. Der Hauswirth, etwas ängstlich zwar, läßt den Schein bei einem Kausmann wech sein, der ihn unbeanstandet annimmt. Am andern Tage empfängt er zehn solcher Scheme, die m derselben leichten Weise angebracht werden. Die Scheine waren zwar recht neu, als ob t eben aus der Bank eingewechselt worden, wären, aber sie wurden dennoch genommen." Die Kumpane theilten den Gewinns Am darauf folgenden Tage übergiebt der Lithograph wieder zehn Scheine. De? yauswirth ren0mmlrt jetzt : Se hen Sie, das Ausgeben ist 'nc Klemig kelt für mich, von den Scheinen" gebe ich hnndert den Tag über aus." Na, dann könnten wir ja gleich hundert" und JünfhundertThaler scheine" machen, das fluscht besier." Freilich !" rust strahlend vor Freude unser Wirth. Ja, dann müssen wir nur 'ne gute Vorlage haben." Die besorge ich.- sagte der Resiaura teur.- ' ... ' Und so geschah's.. Am andern Tage schon erhält der Lithograph einen hun dertThalerschein" und einen Jünsbun dert'Thalerfchein" und macht sich in seiner Stube sofort an die Arbeit. ' Der Wirth schwelgt in Gedanken, wie' vielFünfhundert.Thalerscheine" er.'in acht Tagen dem Brauer, dem. Fleischer anschmiere", und welchen Verdienst er daran haben wird. Am anderen Mor gen rechnete er schon zusammen, welche Häuser er kaufen- oder ob eö am Ende doch gerathen wäre, später nach Amerika zu gehen, wenn einige Millionen ange bracht wären? Er wird doch etwas ängstlich und beschließt, das mit seinem Lithographen zu besprechen. Oben angekommen, findet er das Nest leer. Er wartet, wartet : was aber nie mals wieder zum Borschein kam,ar der Lithograph, waren mit diesem deS Wirthes hundert- und Fünfhundert Thalerscheine. Die Einthalerscheine aber, welche die ser mit aller Aengstlichkeit ausgegeben hatte, waren echte gewesen. Falsch ist bei dieser Falschmünzerei nur der Wirth gewesen, und auch besonders darüber, daß er gegen Niemanden über seinen Äerlust klagen konnte ; echt waren alle Scheine, die in er Affaire mitgespielt hatten.

VolkSton. : ün i bin holt der Hainer, Un i saus wie cr.zey ! -So fidel-,is holt ke.jneri Un so voll als wie i! :z HDldnoh?;!. -;)i:V '' Un bal: v koa Fleisch hob, C. So kress' i holt SM, . ' Un bal i koa Bett.hob, . So schloss im Vreck!. '. zi. 'Holdrioh - ( ' r j " ' i ' ifc ' ' ' ün mei'Saia i5 'a Viehmagd, Die loßr mir ka Ruh;-. Unvaliebt ;s, die akra, Un 'drall 'wie a Kuhl jy. Holdnoh !,;.- t .. : , .. . - ltn 'tiip GnfotX fnn ticiKxr.. ' r. -- , v.v i 3' Dös süllt mir den Wanst. " - - 1 - 0 sß Du doch aa 'mol,. Un z ig wos Du kannst ! - 'oldriod' '-"- ' - . M So a städtischer Lackel Der hält si os werth. W.U W. f., ,a Gld.n V" - CVl I.lii. J ha.l.h.i I Un a Söietftecl verzehrt : ... : aldriob ! - " inViL'::' jwha' M g Üfffiffl, rt::::'r:4 r . Blieb dennert a Sau! Holdrioh! Us der Kerchweih in Krosdors vors Schwelnsbrot'n.geb'n. Förrnein Schatz un wos Schweinern 5 Da lost' i mei Leb'n! c ; Y0iorloy : - :... ... - ' t ' " mua a joi f cipi. Zab attaropst. Met Muata Hot fleiß'i , -7 .' . , an sett ander halb Tog'n o bm l verstöpft l c'.: voldnou!., u - . . ... . , , - 1 . - BkrstopstsclN fllMMt traurig I J- . . , . , , m , Sogt dem Strohwlrth sei Franz; Doch a guale Verdauung, Dös ist wos Brillants ! Holdrioh ! " ' Apropos, Sie können meine Tochter haben. Spazieren Sie binauf. Sie ut bei ihrer Mutter im Zimmer.' .Das Capital, das für sie bestimmt ist. . liegt auf dem Hause."-7Ta will ich doch zuerst aufs Haus.hinaussteigen." - Alter ünd''Ju gen d. Die Jugend muß Champagner sein, , Das Alter nur istedlcr Wein. B es ch e.rd e n he i t. Vater :; Sieh, meine Tochter, mit dem l . ratn verbalt sick's a Wer htlta. itt ns -b.' 73 . P.4' vk'vv I tuut noch besser ' Tochter : Das Bessere ist der Feind des Guten, Papa; d'rum will ich be. chciden sein UND gut daran thun ! 1' 1 W Unnöthige Vertheidigung. Bauer (vor der Assentirungss-Eom misnon) : Bitt' schön, den großen Kovf j hat mei' Sohn' sein scho' aus d' Welt I ii1frrft V . ifi f& 'Dtmnrtiti a X unt uiuvj.y vu I? -a jvwyjiip vuu J, Ortsobrigkeit.damit dieHerren net cpper glaub'n, mei' Bua wär' a' Selbstverstümmler." ' Mißverstanden. Schulinfpektor: Nun, liebe Kinder, wollen wir cS mit der Satzbildung ver suchen. Ihr könnt wch! schon Säie bilden, wie? 55a ? Sckon ' Nun so r . - beginne Du Kleiner dort in der dritten Bank! Ohne Zweifel kennst Du die Verhältnißwörter, und unter diesen wieder das kleine Wörtchen kraft" ? Bilde mir also einen Satz, in welchem daS Wörtchen .krast" vorkommt." Der Schüler (nach längerem Befin nen): Gestern nach der Schul' hab' i mit'n Hcsbauer Lenzl g'rast (gerauft)." U n g l a ü b l t ch. ' Gardelieutenant : Denken Sie sich, Herr Kam'rad, es soll bei derL'mie sogar Offiziere geben, die sich nicht einmal alle Tage frisiren lassen ! Gestörte Nachtruhe. ' ' (ÄuS Schalk'S Eitatensch,.) Frei war mein Lager sonst vonRaub gestndel !" sagte der Rentier Piepenbrink zum ersten Mal. Da war er aufgestan den, um eine Razzia auf die Störer sei nes Friedens zu insceniren. Mehr Licht!" sprach er ein zweites Mal. Da konnte er im Tämmerschcin die Nachllampe nicht entdecken. Ihr sollt mir alle in's Gras beißen !" sprach er ein drittes Mal. Da fühlte er, wie sie ihn grausam in's Fleich bissen. ,'::;.:.'.. ; "' - Ein Sprung von dieser Kante macht Dich frei!" sprach er ein viertes Mal. Da sah er einen derMissethäter dasWeite suchen. ' Dir will, ich den Daumen aus'sAuge setzen," sprach er ein fünftes Mal. Da ßatte er einen alückliü aefanaen. v i - i V i j " " , tT mstAte " trin SSunYi fr. fnnner leben l" sprach er ein sechstes Mal. Da meinte' er den zermalmenden Druck, der den-Gesangenen breit quetschte. - Voni, v:6i, - vici !" ' sprach er zum letzten Mal. Da. ging , er wieder zu Bette. : An meine Tochter. . . . (Vermächtniß JgnatifsZ. Wenn Du diese Zeilen zu Gesicht bekommst, bin ich nicht mehr der russische Minister des Innern. rK. - . )as t leider wahr, meme Tochter, obwohl ich es Dir sage. Dein Vater. : Verzeihe mir die kleine Aufrichtigkeit: es ist eine Nothwahrheit. ": Du aber laß den Muth nicht sinken, meine Tochter. Wenn Du für den Au genblick auch meiner Stühe"bcraubt bist, für Dein weiteres Fortkommen .in Nntiland ist mir nickt banne.

Im

Dafür wird das Heer der Hetzer ;nd Säbelrosseler und meiner sonstigen Freunde schon sorgen. Der Lügner vergeht, die Lüge besteht! Das tröste Dich ! Dein Vater Jgnatieff.