Indiana Tribüne, Volume 4, Number 302, Indianapolis, Marion County, 15 July 1882 — Page 2

ZMsuü Hriöi'me. Füglich e- und Sgnn!sg02U5ga0e. Öfsicc: D.elawareStr.

ILore as flponnil-clas matter nt tiio rtstnßicc at ImUfinii polis, IiIi.ana. AbonnementS-Preisc : Tägliche AuSgcidk.... . TonntagSauSgabe Beide usammen .12 6t J. pcrWoch?. 5 pcrZInmmer. .Isi et?. cr Woche. Da TßMatl erfd.fint kirn ?!achmit taa nnt 2W' Uhr. D!e Souniagsaulqabschein: des Morgens. . TribirnePaMisliicg Company. Indianapolis, Ind., 15. Juli 1882. QtxVcvt Spencer. Den Ver. Staaten steht der Besuch deS bedeutendsten englischen Philosophen Ut Gegenwart bevor. Herbert Svencer wird am 21. d. M. in New Ysrk eintreffen. Sein diesmaliger Besuch hat ledoch einen anderen iwea als um er ster, welchen er den Ver. Staaten vor : ' . Ä. . r i zwei Jahren machte, r vcavucaiigie - damals eine, freilich nicht ausgeführte. Reise um die Welt, und er kam nach Amerika, um hier wissenschaftliche Veob achtunaen zu machen und die politischen Einrichtungen dieses Landes aus eigener Anschauung kennen zu lernen, ies mal aber handelt es sich um eine Echo lunasreise. denn Herbert Spencer's Ge sundheit ist sehr angegriffen, so daß er ri s . r . . s ' - Tl.A! - . sta) genolylgl gelegen yai, seine Vliivien und literarischen Arbeiten eine Zeit lang zu unlerbrechen. Es ist seine Absicht, mit Muße und Ruhe die Ver. Staaten 4. r V I.V. 9a.-is!X. CW..C zu ourcyreisen uno zos oncimuuc u, merksamkeit, namentlich aber die Zu dringlichkeit der amerikanischen Reporter zu vermelden, zumal oa er überhaupt an ein zurückgezogenes Leben gewöhnt ist. In London hat er eine Junggesellenvohnung innc und verkehrt nur in einem kleinen Gesellschaftskreise, welchem bis vor kurzem Darwin, George Eliot und Lewes angehörten, und unter Dellen ge aenvStiaen berühmtesten Mitgliedern sich Männer wie Huxlcy, Tyndall und rifc f . i n rr . Andere vestnden. Außerdem tu vpen r ein Mitglied des Athenaeum Club" in dessen Räumlichkeiten er sich nicht selten Nachmittags dem Billardspiele hingiebt. ' In politischer Hinsicht ist er ein eifriges Mitglied der liberalen Partei und stimmt in der Hauptsache mit Gladstone und John Bright überein. . Er besitzt ein nur sehr mäßiges Einkommen, denn gerade diejenigen seiner Werke, durch welche er seinen Ruhm als Philosoph begründet hat, haben ihm nur sehr wenig eingebracht. Mit seinen mehr populären Werken hatte er einen besseren pekuniären Erfolg. Unter denselben be ' finden sich seine Efiais", Sociale Statistik" und ein Werk über Erziehung. Sein berühmtestes Werk, .Die synthe tische Philosophie Herbert Spencer's", hat ihm fast nichts eingebracht, aber mehrere tausend Pfund Sterling geko stet. England ist sreilich stolz aus Spencer, als seinen ersten Denker, aber gleichwohl ist dort der Absatz der Werke desselben ein sehr unbedeutender. WaZ daher den pekuniären Erfolg des Philo sophen betrifft, so verdankt cr denselben in einem weit höherem Grade den Ver. Staaten, als seinem Vaterlande. Wie er hier viele Leser gefunden hat, so haben' auch seine Ansichten, namentlich diejenigen über sociale Verhältnisse, in diesem Lände eine weite Verbreitung ge funden, und viele derselben sind in die Praxis übertragen worden. Herbert Spencer, obgleich ein tieser Denker, hat cte Soclal-Wmcnschasten populär ge macht, denn er behandelt dieselben nicht allein von theoretischem Standpunkte, wie das andere Gelehrte vor ihm gethan haben und noch thun, sondern ergeht dabei praktisch zu Werke, indem er die menschliche Natur von allen Selten ve trachtet und seinen Lesern vorsührt. Aegypten und der Welthandel Durch die Zustände in Aegypten wird der Handelsverkehr mit einer nicht zu unterichäkenden Störunq bedroht. Wie dieselben bereits zu einer starken Vcr theueruna des Gummi arabicum geführt haben, dessen wesentlichste Bezugsquelle daS alte Pharaonenland ist, so kommen jetzt.auch zwei andere, weit wichtigere Handelsartikel ln Frage, namllchBaumwolle und Weizen. Es handelt sich hierbei nicht allein um Aegypten, sondern auch um Ostindien, da die Ausfuhr des selben durch eine Blockirung des SuezCanals arg beeinträchtigt werden würde. .Zum bessern Verständniß derSachlage werden folgende Angaben beitragen : Im Jahre 1880 war die BaumwollProduktion der ganzen Welt folgende : In den Ver. Staaten wurden 2,773,000.000 Pfund, oder 75.08 Prozent der Gesammtproduktion erzeugt, in Aegypten 450,000,000 Psund oder 12.28 Prozent, in Ostindien 303,000.000 Psund oder 9. Mi Prozent und in Brasi- . lien 78,000.000 Pfund oder 2.13 Prozent der Gelammt-Produktion. Die Baumwoll Produktion Acgyptcn's bclies sich somit für das genannte Jahr auf etwas mehr als 1.000,000 Bullen, welche Quantität zum bei Weitem groß ten Theile nach Europa exporlirt wurde. In Ostindien wurden 900,000 Ballen probuzirt. Die dortige Ausfuhr nahm in., diesem Jahre namentlich aus dem Grunde einen'großen Ausschwung, weil die - Baumwollaussuhr aus den Ver. Staaten hinter derjenigen des letzZen , Jahres um 1)00,000 Ballen zurückdlieb. Der Ertrag der letzten Weinernte Ostindien'S belies sich auf 20,000.000 Bujhel, wovon zwischen dem 1. Januar und dem 27. Mai etwas mehr als 9.000.000 Bush el ezportirt worden war. Der. Weizenexport Aegyptcn's war in derselbenZeit weit geringer als derjenige Ostindien's und betrug vielleicht nicht mehr als 2,000.000 Bushel.

F?tt5rc?5.i ttn!) Negyptcn. Soba'.o England Miene machte, in

Aegypteu vorzugchen, machte sich in der Pariser Presse, welche zu dem Minister--Präsidenten steht, eine ankerst semdzelige Stimmung gegen England geltend. Go z. B. sagte o:c iveric" am na ;$iini: Wenn sich England dann aesallt. die Welt durch eine ctlatnnic Widerrufung (seiner früheren Politik) in Erstaunen zu setzen, so ist dies kein Grund, daß wir das Gleiche thun. England ist eine Insel, von wo aus es leicht ist, den Vor würfen oder rncueicht den Anseinoungcn Europa'S die Stirn zu bieten ; aber Ei? als continentale Macht müssen den Gefühlen und eventuell den Aergcr un sercr Nachbarn Rechnung treuen.' Eine Intervention, erklärt das Blatt, ehe roch die Confcrer:) alle Ättttrl e-.schöpst lzat, sei eine .Injurie" gegen die übrigen Mächte. In ahnlicher Weise ergehen sich die übrigen Blatter des Minister!ums und der Kammermehrheit. Nur die gambetiistischen Organe drängen beharrlich zum Anschluß an England. WtttercS von den Nkh.ttst'N. Selbst in Gatschina, wo der Ejar bisher allein geschützt zu sein glaubte, ist eine Mine entdeckt worden. Der N. Fr. Pr." telegraphirt man aus Petersburg unterm 20. Juni : Im GatschinaPawis wurde nach der Uebersiedelung des 5oses nach Pljerhof eine angelegte Mine entdeckt, welche der Sohn des Schloß - AusseherS hergestellt hat. Diese anfangs bezweifelte Meldung ist nach eingezogenen Informationen authentisch Ebenso richtig ist, daß ein zweites Verschwörer - Quartier entdeckt wurde, in welchem ein Mann und eine Frau wohnten; Letztne entkam, der Mann wurde verhaltet. In der Woh nung fanden sich Handpressen und Proklamationen. Als zuverlässig verlautet ferner, daß die in der PeterPauls Festung in Hast befindlichen politischen Verbrecher mit Vorwissen der Wache und eines Osnäers die Abende im geselligen Verkehre zusammen verbrachten und aller Wahrscheinlichkeit nach auch mit der Außenwelt Beziehungen unlerhiel' ten. Das ist Thatsache. Die Meldung eines Berliner Blatte?, daß dreißig Mann der Wache sofort justisiart rour den, beruht ans Ersindung. Die .N. Fc. Pr.- sagt in ihrem Leit arlllel: ,ie tznldcaung eines neuen Nihilisten. Quartiers in Petersburg lenkt abermals die allgemeine Ausmerlsamkeit aus die inneren Zustande in Rußland Elne ganze Werkstatt Mit fertigen Dy namitbomben und vorräthigem Spreng Material wurde auögehoben, und es ist nicht zwnselhast, daß durch diese Ent dcckung ein Theil jener Vorbereitungen zunichte gemacht wurde, mittelst welcher die KrSnungöseter in Moskau von den Nihilisten in eine furchtbare Katastrophe verwandelt werden sollte. Und aber mals ist nun m ffolae des anges von Wassili-Ostrow der Krönungsakt hin ausgcschoben worden, allein nachgerade muß der blindeste Anhänger der czarischen Autokratie gewahr werden, daß die Krönung niemals wird stattfinden tönL V ncn, so lange ocr lzar sia) rncyt entschließen mag, von den Bahnen seiner Väter abzulenken und dem russischenVolk moderne Institutionen zu schenken. England'S disponible Armee. Der Londoner Eorrespondcnt der Köln. Ztg." schreibt unterm 29. Juni : Nach den englischen Erfahrungen im Boercnkriege und den französischen Tu nis liegt der Satz sehr nahe : Soll geschlagen werden, so schlage man sofort und mit ganzer Krajt.- Es gehört dazu blutwenig Weisheit. Sobald , cö sich aber um die praktische Verwirklichung handelt, häufen sich sofort die Schwierigkeitcn. Wo soll man schlagen, am Nil oder am Suezcanal, oder an beiden 7 Sollen Flotte und Heer zusammenwrr ken? Und soll daö Heer europäische und indische Truppen umfasten ? Ich berichtete Ihnen gestern nach Aeußcrun gen eines britische Admirals, daß der Suezcanal infolge der topographischen Beschaffenheit seiner Umgebung durch die Flotte allein zu halten sei. Ob es aber für eine Flotte möglich ist, unter der versengenden Sonne Afrika's wo chenlang dort auf dem Eanal den Lauf der Ereigniffe abzuwarten, ist eme andere Frage. . Ohne große Opfer wäre dies nicht möglich; vor allen Dingen .aber nicht ohne frisches Trinkmasser. ' Um letzteres aber zu beschaffen, wäre die Ae setzung des nach Alexandria hin sich er streckenden Gebietes fast unabwendbar; und damit wäre man sofort in einen Land- und Seekrieg zugleich verwickelt. Was die Zusammensetzung der Be setzungstruppen betrifft,, so spricht man viel von der Hinzuziehung indischer Re gimenter. Die Liberalen haben sich zwar über diesen Einfall Lord Bcacons ficlds im Jahre 1878 sehr belustigt, doch P 1. ST scyelnr lynen seron oer Gesqmaa zur Nachahmung die es Theatercoups ac kommen zu sein. Vielleicht glauben sie jetzt, wie die Eonservativcn, daß rS der Schreck vor den GurkaS war, welcher die Nuffen zum Abstand von den strengen Forderungen des Vertrags von San Stefano bewog. Jedenfalls soll die Maßregel einen guten Eindruck auf die indischen Truppen hervorbringen, für die es eme Ehre ist, aus daffelbe Schlacht feld mit I. Maj. weißen Truppen aus Europa gefuhrt zu werden. 10,000 der selben sind in Indien leicht verfügbar ebenso könnte die 00,000 Mann starke englische Garnison Indiens eine gleiche Anzahl für den lkrteg am Nil abgeben ohne daß dadurch dle VertheldigungS stärke Indiens erheblich geschwächt würde In England soll daS erste Armee corps, das nach der letzten EhilderS'schen Resorm orgarnstrt ist, marschbereit um das zweite wäre leicht durch Reserven zu ergänzen, alles mit dem Dienst vertraute Leute. .Der. Verschiffungsplan für die selben ist ferner so ausgearbeitet, daß nicht der mmdeste .Verzug entstehen wird

wenn der Befehl einmal außgegeden ist. Theoretisch betrachtet wird daher die englische Streitmacht einen durchaus würdigen Eindruck machen, sg lange man sie nicht mit den ftjriadcn dcö (.nnii ncnti? vergleicht.

Concurrcnz de? Ziscnk'.,kznez. Das Railway Age", ein den Eisen bahnangclegenheiten gewidmetes Blatt, findet eS ganz in der Ordnung, dak der lstaat Masjachnietts ein Getek deslkt. nach welchem cS jeder Compagnie, die den Bau cmcr neuen Eisenbahn beab sichtigt, zur Pflicht gemacht wird, vorder Ausführung der Absicht ein Eertisicat der Eisenbahn'Commt'järe vorzulesen. dnrch welches bescheinig! wird, doß die öffentlichen Interessen eine neue Eizenbahn verlangen. Das Blatt meint serner, es sei vlcl welser, den Bau concurrlrcndcr Linien zu verbieten, als tz rol lendeten Bahnen zu verhindern, exorbltaute Preise zu fordern. Falls der Staat in den bestehenden Bahnen interessirt ist, so ist es freilich selbsiver stündlich, wenn er den Bau unnöthlgcr concurrirender Bahnen verbietet; und falls der Staat die Eiseubahnpreise regulirt, so würde überhaupt kein Anlaß für den Bau von ConcurrenzBabncn gegeben sein. Aber unter den bestehen den Verhältnissen ist es durchaus nicht einzusehen, warum der Staat die bestehenden Bahnen vor Eocurrenz schützen sollte, falls er nicht auch alle übrigen Gefchäfte vor Eoncurrcnz in Schutz nimmt. Es ist allerdings sehr wünschenswerth. daß die Eoncurrenz der Eisenbahnen eine sehr beschränkte sei, und die Erfahrung ! lehrt, dan, sobald zwei concurrirende.! r t , v r'v v'r r j senvayncn voroanoen uno, vleseiven sey? bald einen Pool" bilden und dann solche Preise verlangen, daß das Publikum bchuss Ausbringung der Zinsen und der Dividenden doppelt so hoch besteuert wird, als zu der Zeit, da ihm c r pi 4. nur eine BaynilNle zur ';clsugung siavo. Das ist nun sreilich ein Grund für senbahnlinien verhindert werden könnte, Das heißt, wenn das Publikum mittels der Staatsgewalt interveniren will, so sollte (8 das unter allen Umständen nur seiner selbst wegen thun und nicht, wie daS .Railway Age- cs wlll, zu Nuhcn und ffrommen acwlsser Eorporationcn, welche vielleicht im Begriff stehen, Eapi' talicn in unprositablen Eisenbahnbautcn anl.uleaen, denn das geht den Staat durchaus nichts an. Gesundes Laaerdle?. Daß daS deutsche Natiou.ilgctränk in den Vcr. Staaten so gut, wie in anderen Ländern, in denen es seine Hcrrschast ausgebreitet und bcsestigt hat, sich als wirksamer Vorkämpfer gegen die !lnmäßigkeit im Branntwclngcnusse und somit gegen die Unmäßigkeit in ihrer schädlichsten Form bewährt und bewiesen, und daß es somit als ein Förderer der Sittlichkeit im Volke Mit vollem Rechte bezeichnet werden muß, wird jeder zugetehen muffen, ohne daß cr deßwegen geneigt ist. sich in Ditl yramben übcr die Eulturmission des Bieres zu ergchen. Das Verfahren bei Herstellung des Biercs hat aus diesem Grunde auch in den ff trtrtllin ry Wirft N? Ms t f tn fr f - I w. viuuivii nn iivity vu tut ttik 1 1 -i k .:i v -u .r i , ..,.,: c uuiiiu vzx ycurnuucti ttvtttuiu uu ich gezogen. Vielfach wurde behauptet. daß hier die Bierfabrikation das solide Verfahren, welches früher wenigstens in Deutschland allgemein üblich war, veräffen und sich Methoden zugewendet habe, durch welche vermöge der Fortchritte in der Chemie ein weniger geundes Fabrikat hergestellt werde, als das ehemaliae Getränk aus Malz und Hopfen war. Die Brauer vieler Städte, wie z. B. in Eincinnati. St. Louis. Milwaukee haben dicfcn ihrer Industrie gemachten Vorwurf dadurch schlagend widerlegt, daß sie das Binnenstener Bureau um Veröffentlichung der laut ihrer beschworencn Berichte von ihnen bei der Brauerei verwandten Rohmaterialien ersuchten, und in anderen Städten, in denen gerade so gutes Bier gebraut wird, die aber nicht in so hervorragender Weise Mittelpunkte des Braue reigemerbcö sind, hatte icdcr, der sich sür die Frage mtcrcssirt, Gelegenheit, über zeugende Auskunft über die Reellitä! des GcschästLbctrlebes der Brauereibcsitzer zu erhalten. Nur im Staate New yoxt hatten einzelne Brauer gegen die Veröffentlichung ihrer Berichte an die Binncnfleucr - Behörde Proteshrt und hierdurch den Verdacht, daß es in ihre Brauereien nicht ganz koscher hergehe. um so mehr crrcat. als loncn laut w bekannten Erkläruna des 5ierrn Raum das Recht eines derartigen Protestes aar Nicyr ZUs!aN0. , .. Doppelt freut es uns daher, auf Grund wiffenschastlichcr Untersuchungen, die seitens der aemäkiatcn Temveren; Partei im Staate New Bork vcranlakt worden sind, constatiren zu können, daß auch dort zur Evidenz nackaewielen wor den ist, daß daö daselbst produzirte Bier ein aesundes Getränk und von sckädll. chen Beimischungen völlia frei ist. In einer Zeit, wie die gegenwärtige, da daL wichtige Brauercigewerbe in Kansas vernichtct. in Nebraska durch unvcrbältnis mäßig hohe Lizensen beschränkt, in Ohio durch eine fanatische Sonntagsfeier Verordnung dcnachtheiligt ist, in Iowa der Vernichluna entaeaenacbt. in 5nomna emen Kamps um seine Existenz . " - vor sich sieht und in anderen Staaten von hirnverbrannten .emperenzmakre- ' i -.v .ipi ?r . . v sein oeoroyr , r. i i es von oem auergrößten Interesse, hervorzuheben und nachzuweisen, daß das Bier als ein Getränk hergestellt wird, gegen dcsjen vcr nünstigcn Gebrauch aus Gesundheits rücksichten kein Einwand geltend gemacht werden kann. ' Die Brauer New Z)orl's und benachbartcrSlädte hatten die .Busineß Mcn's Moderation Society" ersucht, einen von der letzteren anzustellenden Sachversiändigen mit der Einsicht der GeschÜsts-

staatliche Intervention, ourcy weiche eas wcndung zu Bier entfernt wird. Pool"-Geschäst und die Negulirung der Der Bericht constatirt schließlich, Preise durch die Combination der Ei- alle untersuchten Biere Näbrltosfe

bücher, der Brauereien, Kellereien und der Brauerei-Mcthoden, sowie mit der Lerabsassung eines Berichtes über die von rhm in den einzelnen Brauereien erzicltenErgebnrije seiner Untersuchungen zu beauftragen. Die genannte Gesellschast hat hieraus ihren Sekretär. Eol. Hadley, mit dem gewünschten Auftrage verschen und außerdem die Professoren R. Ogden Doremus und Engelhardt von Syracuse ersucht, die Biere der sämmtlichen Brauereien des Staates einer möglichst gründlichen, chemischen Untersuchung zu unterziehen. In New tyozt, Brooklyn, auf Statcn Island, in Jersey City und 5cwark existiren zur Zeit 75 Brauereien. Aus denselben wurden Bicrprobcn cntnommen und in einer Weise untersucht, die jede Möglichkeit einer Verwechslung der einzelnen Bicrsortcn, resp, ihrer Bezugsquellen ausschloß. Alle untersuchten Biere waren frei von schädlichen Substanzen. Um ein Bild von der Zusam mensetznng der Biere zu geben, führen wir die höchsten und niedrigsten Procentsätze an, die in den verschiedenen Vieren vorgesunden wurden : höchster Alkoholgehalt 4.G200, niedrigster Alcoholgchalt 2.000, höchster Waffergchalt 89.5420, niedrigster W. 88.550. höch' ster Zuckergehalt 2.0472, niedriaster Z. 2.2034, höchster Dextringchalt 7.0075, niedrigster D. 5.7170, höchster Albumingehalt 0.8750, niedrigster A. 0.0375. Die übrigen Bestandtheile zersallen in Extractiv . Stosse, Asche, phosphorige Säure, von denen sämmtlich constatirt ist, daß sie in dem Verhältnisse, in dem sie in den Vieren gesunden wurden, der Gesundheit nicht schädlich sind.

Sowohl Eol. Hadley, als die beiden Chemiker stimmen in ihren Berichten ' . . . 7 . ' darin übcrein, dar. die Brauereien in durchaus reeller Weise verfahren und ihre Produkte herstellen; binzu. daß einzelne B ; der erstere fügt rauereien Mais statt Malz, resp, mit letzterem gemischt, verwenden, daß dieselben hierbei aber ' ' Apparate gebrauchen, mittels deren das ftiiicloi ans dem Mais vor dessen Nerdaß enthalten und daß die Untersuchungen m Allgemeinen ergeben haben, daß alle in der Brauerei acmachten Fortschritte lediglich eine Verbesserung des Getränks hcrleisühren. Wenn trotzdem Biere aefunden werden, welche, auck nickt im Uedcrinas-e ocnossen. Zesundbkltsstörungen herbeiführen, so habe dies in der nicht vollständigen Vergährung, resp, dem zu frühzeitigen Ausschank des Biercs und in dcffcn mangelhafter BeHandlung in den Wirthschaften seinen Grund. Viele Araucrcibcsitzer haben sich aus Grund der crwäbntcn Berichte Eertisicatc ausstellen lassen, cs ist diesen Gesuchen aber stets erst entsprochen worden, nachdem noch eine specielle Untersuchung der. beti'. Brauereien vorausgegangen war. Als interessant heben wir noch aus dem Berichte hervor, wie sich der Wassergehalt des Lagerbieres zu dcmjenigen anderer Nahrungsmittel verhalt. Während der Gehalt des Bieres zwischen dem oben angegebenen Maximum und Minimum schwankt, weisen Eier 74, mageres Rindfleisch 78, gelbe Rüben 83, weiße Rüben 90, Wassermelonen 94, Gurken 97 Procent Wasser nach. "A celcbnileil couplo at tlic a lir.tl 4 UlCilUC . Wie die N. 'g. Tribune" erzählt, fiel an einem der lettten Abende lm Bijou Theater in New V)on ein ju gendliches Paar durch seine elegante Er scheinunq, den Geschmack seiner Toiletten und die zarten, aber tactvollen Auf merksamkeiten, die der yerr der Dame erwies, höchst angenehm in die Augen. Die beiden machten den Eindruck eines vollkommen glücklichen iunacn Ehepaa res und der Schatten eines ermordeten Mädchens, an dem man hätte erkennen können, daß sie Blanchc Douqlak und Walthcr Malliy waren, stand nicht zwischen ihnen. Er wird sich aber sicher noch in das Glück der Hetäre und des Verbrechers drüngrn. Osu? Inlands. .Das ist die letzte Ra st f ü r den alten Jra gleicher", sagte dieser Tage ein ältlicher, anständig gekleideter Mann, setzte sich aus die Stcinstuse vor der Methodistenkirche in East-Greenwich, R. I., und schoß sich eine Kugel in das Herz. An' dem Todten wurde nichts aufgesunden, noch konnte sonst seither ermittelt werden, wer Jra Fletcher war. Zwer Farmer in I n d r a n a ferne liren lcn Kit zwei fahren um den Besitz eines alten SchraubenzieherZ Gerichts- und Adyokatenkosten betragen I l. .lit iilu. IF1 rTtl nk. , rt ui iiji uu i,iuu, uuvt uit mmu verasten lyre Farmen milypoiyeren uno Ilreuen wencr. Ein .Wunder" wird au S Bristol, Pa.. berichtet. Fräulein Baw ley war seit 10 Jahren gelähmt und bettläaeria. Da versammelte ncb vor Kurzem die Kirchengemeinde, zu der sie acbört. in dem Krankenzimmer und den benachbarten Räumen und betete und sang ununterbrochen vier Stunden lang. Die Zirankc stand aus, wandelte und seit der Zeit kerngesund. Es ist Niemandcm verwehrt, die Geschichte sür buchstablich wahr zu halten. ?inFarno. Dakota. würd i einer der ichtcn NäAte ein Bolinst. " 1der seinen Bezirk abpatroulllirte, er chos sen'. Vor seinem Tode war derselbe noch im Stande, das ÖauL. auS dem der schun kam. und ben da elve vewoy I. .."..,. tr nende Jack Knudson als seinen Mörder zu bezeichnen. Der letztere, ein übelberuchtigtes Subject, hörte rechtzeitig yiervon und floh ; die ganze männliche Be völkcrung machte sich zu seiner Vcrfol aung auf und würde den Mann gclynch kabcn. wenn ffe ibn erwückt bättc. Am folgenden Tage legte eine Frau, die ne den Knudson wohnt, das Geständniß ab sie habe den Polizisten erschossen; sie habe Schritte gehört, sei an das Fenste

getreten, habe den Beamten für einen Einbrecher, der es auf ihr HauL abgese-

hen habe, gehalten und, schlaftrunken, j wie sie war, d-n Schuß abgefeuert. E i n c e i g e n t l, ü m l r ch e e l c U irische Erscheinung ereignete sich in Nork ingham, N. E. Frau Daniel Gay saß daselbst in ihrem Zimmer, als sie aus der daneben befindlichen Kinderstube eineu Knall, wie ihn die Erplosion eines 7b n ,sch.,d' ti flirte- bit. ht lh ;,Vn, M sammelte und noch Im Zimmer spielten V! .. t r;' f. r m. w uic üiuu iüui int rnruretc üiunocn oe wußtlos, hatteaber weder an ihrenKleier Spuren der Tochter und ein gewisser Logan, der sich in demselben imm.r b-iand vn n,m Blitze getroffen, verspürten aber bloß , - -1 , " ......... eme leichte Erschütterung, während ihnen die Stiefel, resv. Sckube von den Füßen und in Fetzen gerissen wurden. f j m o ii I m . . ; P o r t l a n d tnOregon macht . f t in den letzten Jahren staunenswerthe Jortschrittein seiner Entwickelung; theils durch die El enbahnen, thells durch regelmüßige Dampfer - Verbindung mit San l Francisco Herrscht ein so reger gelchastllcher Berkeyr, wie er zur Zeit vielleicht in keiner der neueren iiederlassungen innerhalb der Vcr. Staaten gefllN' den wird. Die Besiedelung des Wash' lngton Territoriums, macht riesige Fortschritte und alle Ansiedler halten sich vorübergehend, in Portland auf und be ziehen später ihre Bedürfnisse von da. BeiG o'lden, E o l.,w u rd ekürz-

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nahm. Sie trat ein und sah die Stube dieser Konkurren mit Qi& .rfr.n hns u -s i .i. die preise klyaltcn.

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hatte fcU Efschfwung lfm. Spur zurück, 's- " F a? gtlag. m Frau Ga, kurze Z it da- ", f ' fertifana ctnc ttr. t tauf in ihr Zimn.fr zurückkehrte, tifs ihr p?p!Ks 'rhu'te-,. Toal f,!cttf icms auf Wn Bodeti eineseurige Kugklenl. !C vl ZTl" gege, welche die J m eine Strahls ' !.H?".??..'.' nnahm und sie gegea die Brust traf; P8' WJBL. 1" " 5

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elektrischen Beruhrung.-Jm 5)ause des VV-u mX Alexander Avery in Eentteville, Ala.. Ä.. f. wurden der Besitzendesten Gat in und ? 1 f I

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lich ein Axoloti, eine Art Salamander, em Student, wurde damals vcryaslet, gefangen. Dieses Thier' wird gegen 0 besten enthüllende Aussagen zu den jetztZoll lang, hat einen aal-ähnlichen gen Entdeckungen führten. Bisher hatte

Schwanz, einen fi chähnlichen Kopf, und . ' v. . . . . . Vier Beine, wie em liemer AUraalor. und wurde seither ausschließlich m einem See in der Rüde der Stadt Mexico und in einzelnen Bergscen der Eordilleren gefunden. Das Vorkommen des hiees in l5olorado hat die Aufmerksamkeit der Zooloaen erregt. - ' Ttt,rnmi rAfc8i.ii" in ; Gummt .Arabtcum l st l n ... . ' 4.YX k den letzten Tagen erheblich im Prelse ge .Mucilasr triunini arabici wird se!,r rar werden. Die im Markte be tindlichen Borrütde und deretts von Spekulanten ausgekauft worden. Zwischen Fräulein RhodeL , m Dccatur, Ind.. und dem talentvollen Rechtsanwalt McEarthy daselbst bestand schon seit eintger Zeit em zartes Verhältniß: der letztere trank häufig über den Durst und seine Geliebte hatte ihm angekündigt, sie werde nie seine Gattin werden, wenn er nicht feierlich und. ösfentlich das Temperenzgelübde ablege. v äw rr. cm r r , 'ccarryy er,uule oen vun,az ,elner Braut, und die Hochzeit wurde auf den achten Tag nach Adlegung des Gelübdes festgesetzt. Am Morgen desselben erschoß sich der Braugam m seiner Wohnung img, und man and neben der Leiche ie Notiz, daß er sem Gelübde nicht hald ten könne und lieber sterbe, als dasselbe breche. Eme andere Hochzeltsgeschichte wird ebenfalls aus Jndiana berichtet. An ihrem Hochzeitstage übergab die junge Braut ihrer besten Freundin emen versiegelten Brief mit der Bitte, ihr fol chen, wenn sie nach 0 Monaten noch lebe uneröffnet zurückzugeben,' falls sie dage aen innerkalb dieser. Zeit ..sterbe, den Brief zu lesen. Am letzten Tage des 6. Monats beginn die .junge Frau Selbst mord : der im Befifee der Freundin be findliche Brief pautet : Ich ,w'ciß daß ich mit meinem Ehemanne unglücklich werde; meine Eltern wünschen die Verbinduna und ihnenzu Liebe will ich wenigstens einen' Versuch machen. Trifft meine Befürchtung ein, dann will: ich! mein Unglück nicht länger als sechs. Mo nate tragen In fast allen großenStäd - ten der Ver. Staaten herrscht die. vortrcsfliche Sitte, kränklichen und armen Kindern zur Sommerszeit Ausflüge in's Freie zu veranstalten. Baltimore dürfte in dieser Beziehung alle anderen Städte übertreffen. Dort werden jeden Donncrstag, solange die heiße Jahrcözett dauert, 1500 und mehr Kinder. . zum Theil mit ihren Müttern nach - Ehesterwood. befördert, ...n0 sie .sich den ganzen Tag . unter den herrlichsten Schalten - Bäumen . tummelnd ; unp erholen können. .An solchen. Tagen werden verth-ilt: bestes. Weißdrod, . nach Bedarf. 200 Gallonen frische Milch, kalteö gebratenes Fleisch, reichlich und gut, 100 Psund frische Butter, 200 Gallonen reiner, Java.Kaffee,. 100 Gallonen Thee und Jngmerdrod. Dabei . tief.'rt .em gutes Orchester ansprechende . Musik. Die Kosten betragen bei jeder Expedition zwischen $400 und $500. Außerdem wurde im vorigen Jahre.15,000 Kindern unentgeldlicher Aufenthalt am MeereSstrande für längere oder kürzere! Zeit gewährt. An diese Elgenthumlichkciten des amerikanischen Lebens, .muß man sich erinnern, wen ti rinem manches anöcre nicht gcsa llt. inen Dollar, UM einen Zahn mit Gas auszuziehen. v(nrn DoNar und auswärts für ttsidfüll. Ich Dollar für tn Oder odkr Unirrgedid Nudder, beste Qualität.. , . t Alle Arbeit garantirt in ?r. Sniyerkand's'Dental Aopm (Nachfolger von Kilgore.) IN". Illinois &tr. 49

stiegen, as Erzeugnis per. Acacia txmn diesolbe entdeckte, in Hoskreisen iioiiüca komlil vornchmlich aus dem kannt und von Katkow b:m Clären Lande Arabl Pascha , Mtt dem so Zlem. hZnjbracht, welcher dadurch in seinem

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Qs Ausland. Dc? Architekt Herr Hubcrt Stier in Hannover hat zugleich mit dem dritten Preise, welchen cr Vi der Konkurrenz für das deutsche !Zei.h-tags' gebäude davongetragen, die Nuchiicht erhalten, daß er bei einer Kon'urr'n; in Buenos Avrcs aleichfalls vrci.?gckkönt worden ist. Es sind scltsamir Weise durchweg Architekten aus yann,ver. o:e z in Btteno.'.'lytts und die Ko7.k.llrenz ,mM,öm d englische " 01,5 "km (?clt rsch!cn tu bfn. Htkr Stier, et den $k:3 non i. 00! D r z f , . Ar empfangen haben Die deutsche t iesen'. densalls " . nV ? ausgksuyrt. . . , ... V . u e v e r d e n y e a i e r v r a n o lga wiro venajiei: a eu ulUu bei dem Beleuchtungsapparate aus. und Zwar während einer Probe. Das innere itt v ;n . rin-j.-v . . UH4 i2i0auoe isi vouiianoig aiisijcuiuinn. rrw 5tt tnr.r vnn 9km.oknfc t l. v V . v " - w -7 n.x. ; k. s. i erhxnt f.?.., .-.der 2000 Zuschauer, die sich yn ortrr. i,h hrri önn- v?r. tk?,l,?n mrihrtt,r; r.,Ui. Z ;f Ll J .1 s' l ' . X 1 C Petersburger Polizei bereits seit MonalUilll II VklUU II III IIUIII VII w. vv ten vigilirt wurde, und sind die ersten Spuren, welche zu deren yadhastmachung führten, auf die bekannle Entdeckung von Minen unter den Bahnschienen in der Nähe von Moskau zuruckzufuhren. Em einziger Theilnehmer, Jgnattess ein energisches Borgeyen oer Ii.,5..z v.A i . v v c Poiizri vrryinorrr, za.rr oriiunv vuuu,. daß Alles vorerst vertuscht werde, damit dadurch das tattsindcn der Krönung nicht beeinflußt werde. Tercmin, der entlaffene Pollzelchef, hingegen, drängte zu etnem sosortigen energischen ÄorgeYen und nahm, als er mit seinem willen I r. . r r r tten Müuess mchl durchvrang, seine Kntltt..n c:. .'N.. yln,l,ns,p t I ..ll . "fc HI1 .. jv j tn.,rh. hnrrf. Pnrie elifcfr welckem Vertrauen zu Jgnatieff's Macht gegen die. Nihilisten vollständig erschüttert wurde. Die Angelegenhelt trug zum Sturze Jgnatieff's sehr viel bei. I n My e r s' Eircus im Alexandrapalast zu London wurde diess.? . Taae ein Wärter von einem Ele phanten in schauderhafter Weise gelödtet. -Man glaubt, daß der Getödtete, der nicht der regelmäßige Warter des Elephanten war, das wegen seiner Gelehrigkcit und Gutmüthigkeit ausgezeichete. Thier gereizt haben muß. Der Elephant wendete sich plötzlich um, j ' ps)te sein Opfer mit seinem Gewicht von nahezu 120 Eentncrn gegen eine Säule und durchbohrte die Brust des Unglücklichen mit einem seiner Hauer. 5"nf-n c? ist myUUuntt bslfe Mc Judenbckchrung in kostspieliges Werk ist. Aus eiuem neulich der Generalversammlung der freien Kirche von Schottland überreichten Berichte geht hervor, daß dicferSekte die Judenbekchrung im abgelaufenen Jahre 954 Pfd. St. per Kopf kostete, denn die Ausgaben für die Judenbckeh-rungs-Missionen betrugen Lstrlg. 0080 und es waren nur sieben Taufen zu verzeichnen, nämlich 4 in Konstantinopel, 2 in Pesth und 1 in Breölau. Von einer zooioaDchen Seltenheit wird aus dem Triebischthale bei Meißen berichtet. Es ist daselbst dieser Tage eine GanS mit zwei Zungen auf die Welt gekommen. : Bambusstäbe. Vor einiger Zeit hat die preußische Regierung unter Vermittlung des Obcrgärtners Elholk vom Kriegsministcrium mit ei ner Mma m Batavm die Lieferung von 100.000 StuclBambusstäbcn abgcschlo,sen. Dieselben sollen probeweise als Lanzen bei den Ulanen eingeführt werden,wie cs in der holländischen Armee der Fall ist. Schwalbenmord. Jtalicnische Blätter berichten, daß ein Signor P. in Bologna in Folge einer Wette 5 Uhr Morgens bis 0 Uhr Abends lrentratteuer-siinterladern 21S6 Schwalben und andere Zugvögel aeCAniTen Iaht in Keaenwart einer 5ulN ö0n aicht Herren. Der Direktor der janbtrjtrtr)fc!jaftlici)en ehuke in Hildes5ierr E. Michelsen, macht zu dieschnöden Schwalbenmord die fol.recktkertiate Bemerkuna : Das mu t-i welches 'uns dabei unwillkürNch auf die Lippen kommt, werden wir Deutschen so lange unterdrücken müffen. m der Taubeumörderei unserer Ilauw voleo daS 'verdiente Ende bereitet sein wird. ; - 3 D ie mittelalterliche Kunst die feinen Goldfäden herzustellen, war feit dem 1.: Jahrhundert verloren gegangen; zwei jüngeren Gelehrten an der Münster , technischen Hochschule, den Doktoren v. Miller und Hart), ist es nun gelungen, dieselbe wieder auszusinerr. Die beiden stellten an Goldfäden, welche sie alten Paramenten entnahmen, zahlreiche chemische und. mikroskopische Untersuchungen an, und so gelang eS ihnen, die alte Kunst zu neuem Leben zu erwecken... j-,- ... Ueber JoachimRaff'S leUe Lebensstunden und über . seinen plötzli chen Tod wird berichtet : Nachdem er Vormittags den Conservatoriumsprü fangen beigewohnt, ward der Nachmit

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