Indiana Tribüne, Volume 4, Number 301, Indianapolis, Marion County, 14 July 1882 — Page 3

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Die 0!tcr.31)eitnt; Jra--c-.äMt beschäftigt n:& immc? narn SiBren

Tic Zeichen der jungen Mädchen wuxfcen ' neu) w:en iir-erjulti, rnari errcartc: jetzt Verwandte auf die dem sticrlichcn BädnZsje deiwotzncn wcrden. Die iencr Jölalicr rcranficltsn Uttch "9a:nm!miiKi jh einem rafcdent mal 5c? iinoiliiuiuijcn Freundinnen. Tic griisliä?- Fm:!ie Coudcnhove fcat daö S.t-'.'s', Oitcaftciir. tsnlajjcn biete! dojjclb: tun; Verkaufe ou-S. Der fam?fs ypiiirciJ Landstti,'cr, arch l.oi:: 3iir.ii:tfii."prc3?tj b?r bvtar.nt, der tyiaric T.Uinon? r.:rli;d iv it)r ntitdem GciVab" 5r?h?e. ncnn sie nickt die Va tcrföafl des (fesen v)si:i:;!) Isolden lwv? sisr.rc ci"k !?:-.t'chsiZ?:!Nvon 4100 t3!cn vrrJerirr ::re ieegen ii D i c : p ! : ,'. r I ? t e i s n 7! g gezogen, (sine nc:frosirSi;.e 3irfura hzt üd?ig"ns tv. Q:??.icrv 2ri:p,5öic bei Cen jungen Leihen 'Ocflerrciu-i httvore Krach! : i'ai;: ünt cm, eingegangene Vcrvflitnnqcn l;ctjcr zu stellen, als Niicksichtc:: ans eöallmnecn". ftres Dominik 5)ardcg, einer ber tefnnntcflen unh liebenswürdigsten jungen Kutalicrc Wien?, hat sich dicse? Tge mit seiner bisherigen Geliebten, der Tänze rin FlSulcin Löscher, verlobt, und die öffentliche Meinung Wiens, die diesen sensationellen- Fall lebhast bespricht, erblickt darin nur eine Folge derOttens heinier Tragödie. X::zif)c ccaU'?lc.C):l&)ttiz. D a r in s! a d t, 10. Juni. DerStadt verordnete Dr. I. JlSsinfl, ein nament lich um dn? Kleinlindcrschulnzesen hoch verdienter Pädagoge und seines vielseitigen uncigennühigen Wirken wie seines biederen warmherzigen Charakters roe gen allgemein beliebt und geschätzt, ist deute im nahezu vollendeten GG. Lebens jähre gestorben. AusVayern, 19. Juni. Der Stadtpsarrcr Chrysostomus Stangl in Grasenau (Niedcrbayern) wurde durch den StationLkommandantcn vonSchönberg in seiner Wohnung verhaltet und nach Dcggendorf gebracht ; der Sta tionscomandant war in Civilkleidern. liegen den Verhafteten schwebt seit längercr Zeit wegen mehrerer Vergehen ge gen die Sittlichkeit eine Untersuchung, welche mir einer Verweisung vor das Landgericht Deggendorf endigte. Wie verlautet, wurde von der Strafkammer des vorbezeichneten Gericht die Verhastung auf Grund einer Einwirkung auf Zeugen und wegen 5luctscfat;r belassen. Stuttgart, 20 Juni. Am 29. Juni wird in Schnaith, einem Dorse des einreichen Nemöthales, eine Feier zum Gedächtniß Friedrich Silcher's, des Meisters des deutschenVolksliedes, statt, finden. ' Silcher ist am 27. Juni 1798 in Schnaith als Sohn des dortigen Schullchrers geboren, und am Schul Hause, seinem Gcburtshause, wird nun an dem genannten Tage eine Gedenktasei mit dem Porträtmedaillon Silcher's eingeweidt werden. Das Medaillon, vom Bildhauer Dietelbach ousgesührt, zeigt lebenswahr die schlichten Züge des liebenswürdigen Meisters, der von 1817 an bis zu seinem im August 18G0 erfolgten Tode Musikdirektor an der Uni vcrsität Tübingen war, insbesondere durch die Begründung der Liedertafel" um das musikalische Leben der Univer sitatsstadi, durch seine Volksliedersammlungen aber um die ganze Nation sich verdient gemacht hat. Heidelberg, 21. Juni. Aus dem Neckar wurde die Leiche der jungen So phie Eisenmann aus Mcckeöheim gc zogen. Mitten berg, 21. Juni, heute beging hier der Sattlermeiste? W. EichHorn mit seiner Ehefrau das Fest der goldenen Hochzeit als drittes Jubelpaar, welches in unserer Stadt seit dem 1. Mai d. I. diezen schonen Ehrentag fei . ern konnte. Dem würdigen Paare wur den zahlreiche Glückwünsche, Geschenke und Ausmerlsamkciten dargebracht. Herr Eichhorn feierte bereits vor einiger Zeit cas öOjcgrige Burgerjuduaum. O L n ab r ü es, 20. Juni. Der ehe malige GaLwerlsdiencr Wiendieck ist, nach Äcrbüßung nicht ganz eines Jahres der gegen ihn verhängten Strafe, im Cesünaniß gestorben. Wiendicck wurde am 9. Jull 1881. roegen einfacher Urkun densülschung, d. h. Fälschung von Gas Werksquittungen, in 1111 Fällen vom hiesigen Schwurgerichte zu fünf Jahren STl . . . vseiangnin verurizzeui. D i r s ch a u, 23. Juni. In unserer Stadt benndet sich eine UrUrnrokmut ter ; es 'st die Wittwe Frau Libe Grob mann, wohl über 100 ahre alt, wohn haft beim Gastwirth Herrn Großmann am Markt. Die alte Dame ist noch geistig und körperlich vollständig kräftig und schenkte ihrem verstorbenen Gatten sechs Kinder, von denen vier noch leben und verheirathet sind. Frau Großmann umgeben außerdem noch 60 Enkek, die ebensalls schon verheirathet sind und gleichfalls Kinder haben, 53 Urenkel und ein Ur.Urenkel. der vor einigen Tagen in Rössel geboren ist. Die ganze direkte und indirekte Nachkommenschaft der Frau Großmann beträgt 118 Personen. Eine ebenfalls noch rüstige Tochter der Frau . m m - t X Wittwe Nronmann (tfrau Prie lei) ici erte 1870 in Lauenburg (Pommern) mit ihrem Gatten die goldene Hochzeit und erfreut sich ebenfalls noch der besten Ge sundheit. N 0 r d b a u s e n. 24. Juni. Die hiesigen Eigarrenarbeiter und Tabaks spinn (etwa 1000 Mann) haben ge stern in Folge der Ablehnung des Ta dalömonopols im Reichstage den beiden hiesigen Nezchstagsabgeordneten, AmtS gerichtsrath Lerche und Nechtsanwalt Träger, em.cn Fackclzug gebracht. Göttingen. 24. Juni. Der Pri vatdocent Dr. FeSca ist als Agronom der kaiserlich Japanischen Gcologiscken Landesaufnahme (agriciiltiirist of tlio gcologioal survey) und Professor an der lanl-.wirlhjchsllichen vlkademle nach Tokio berufen m:t einem Gehalte vor 13,000 M.

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! Äerlkttcr Kindrr.

neu rta iTicnan ?on Mar Ni.'g. (5. IortschuriF.) Das wird'unZ nicht nücn und die Sache nur noch ärger machen. Ich glaube, daß Du Schmicder durch Dein Benehmen beleidigt hast. Wenn Du ihnnicht bei dem Fest so schlecht behandelt hättest, wäre es gewiß nicht so weit gekom mcn." - Wie kannst Du das sagen und mir mein Benehmen vorwerfen i Hast Du ihm nicht zuerst die Freundschaft aufgekündigt und Dich mit ihm herumgezankt i Aber so sind die Männer; wenn sie eine Dummheit gemacht haben, müssen es die armen Frauen büßen." Wir wollen uns darum nicht streiten. Geschehene Dinge lassen sich nicht ändern. Auch mache ich mir ans Schmicders nichts; mit ihnen bin ich fertig; aber wenn wir die achtzigtauscnd Thaler nicht zahlen können. ind wir nnmrt." Nuinirt, wirklich ruinirt ? Das überebe ich nicht." Wir müssen unser neues Haus verkaufen, eine billige Wohnung miethen, unsere Equipage abschaffen, unsere Dienerchast entladen und uns aufs Aeußerste inschränken." Einschränken! Du kannst doch nicht von mir verlangen, daß ich zwei Treppen hoch ziehe, in erncr Droschke zweiter ztlasie ohre, mich wie eine Zcochm ilciöe, aus je des Vergnügen verzichte und mit einem Mädchen für Alles mich behelfe ? Lieber den Tod." Ich fürchte, daß uns nichts andres übrig bleiben wird, wenn ich mir das Geld nicht zur 'rechten Zeit verschaffen kann." Mein Gott!" rief die Kommerzienräthin händeringend. Giebt es denn gar kein Mttel, keinen Menschen, der Dir he.sen kann." Der Einzige," erwiderte er ernsthaft, der sich vielleicht entschließen würde. mir das Geld zu geben, ist der Färbermeister Grüner, von dem Du nichts wissen will." Glaubst Du wirklich V Heinrich, der ihn genauer kennt, hat mir den Nath gegeben, mich an ihn zu wenden,und zweifelt nicht daran, wenn wir leine schwache Seite benutzen, ihn zu uns einladen und recht freundlich aufnehmen. Solche Leute sind gewöhnlich eitel und machen sich eine Ehre daraus, mit besseren ZamUien zu verkehren, ch will Wich nicht zwingen, aber Du wirst selbst einsehen, daß man unter solchen Verhältnissen ein Äuge zudrücken und nicht allzu wählerisch sein muß." Wenn es nicht anders sein kann. versetzte diese Kommerzienräthin scufzend, und Heinrich dazu räth, so will ich Dir auch dieses Opscr bringen und die Färbcrfamme bei nur sehen, unter der Bedingung, daß wir ganz entr nous bleiben und keinen Menschen dazu laden." Das wird ihnen nur angenehm sein. Du brauchst auch nicht große Umstände mit ihnen zu machen. Je einfacher, desto besser. Nur bitte ich Dich, recht liebenswürdig gegen die Alten zu sein und ihre kleinen Schwächen zu schonen." Ich werde thun, was in meinen Kräften steht, erwiderte die Kommerzienräthin mit der Miene einer Äcartyrcrln, die den qualvollsten Tod erleiden soll, und mich für das Glück und die Ehre unserer Familie opfern." Um keine Zeit zu verlieren, erlien der Kommerzienrath sogleich die gewünschte Einladung, die Heinrich persönlich überbrachte. Natürlich war Herr Grüner sehr erbeut über die ihm widerfahrene Ehre und machte mit seiner Frau den üblichen Antrittsbefuch, der.von Herrn Frcudcnberg überaus höflich aufgenommen und bald darauf erwiedert wurde, was der Frau Kommerzienräthin die größte Ucberwindung kostete. Nichtsdestowcniacr beherrschte die liebevolle Mutter und Gattin ihren Stolz und ihren Widerwillen aus Rücksicht auf die Lage ihrer Familie und bemühte sich an dem Abend, wo die cingeladenenGastc bei ihr erschienen, die liebenswürdige Wirthin zu spielen. Zugleich benutzte sie die ihr mitgetheilte Schwäche des Fürbermeistcrs und seiner Frau, mit denen sie sich über ihre Kinder in so schmeichelhafter und anerkennender Weise untcrhlclt,daß sie vollends das Ycrz ihrer in diesem Punkt leicht zu täuschenden Gäste gewann. Ich gestehe," sagte die Kommcrzienräthin, mit ihrem liebenswürdigsten Lächeln, daß ich selten einen jungen Mann kennen gelernt habe, der mir so gut wie Ihr Sohn gefällt. Er hat etwas so Distinguirtes und zugleich Solides in seinem Wesen, wie ich es bei jungen Leuten liebe." Das stimmt," erwiderte der geschmci chclte Färbermeistcr. Der Junge macht uns große Freude und ist ein Prachtkerl. Sie sollten ihn nur einmal bei der Arbeit sehen, was er anpackt, hat Ehie und dabei hat er etwas Tüchtiges gelernt. Englisch spricht er wie Wasser und von der Ehemie versteht er mehr wie mancher Professor. Dafür hab ich eS mich einen schönen Groschcn kosten lassen, aber das Geld reut mich nicht." Was können Eltern Besseres thun, als ihren Kindern eine uute Erziehung geben und für ihre Bildung sorgen," versetzte sie mit leichter Ironie. Da haben Sie mir aanz aus der See le gesprochen, Frau 5commerzicnräthin. Bildung ist dicHauptsache und mehr werth. als alles Geld. Darum hab' lch auch mane Kinder immer m die besten Schulen geschickt und sie alles Mögliche lernen lassen. Französisch und Englisch, Geographie und Älathematil, Zeichnen und Acuur, daß sie. sich überall sehen und hören lassen können." Während die Eltern sich in so freund schastlicher Weise unterhielten, lauschte Martha mit niedergeschlagenen Blicken den berechneten Artigkeiten und vcrsührcrischcn Worten Heinrichs, denen sie nur zu gern Glauben schenkte, bewunderte Richard von Neuem den Geist und die bezau

bcrnde Anmuth - seiner holten ?!achbarin, die ihn mehr als je entzückte und frsseüe, ohne die Pläne und geheimen Absichten ihrer Familie zu ahnen oder zu theilen.

13. Nachdem Herr Freudenbera noch einige Besuche in dem Hause des Färbermeisters gemacht, benutzte der Kommcrzicnrath eines Tages die geeignete Gelegenheit, ilm unter dem Siegel der Verschwiegen;cit über die ihn druckende Angelegenheit zu sprechen und sein Anliegen vorzubrin cen. . Wie Heinrich richtig) vorausgesetzt hate, fühlte sich der reiche Handwerker von dem Vertrauen des großen Fabrikanten l)och geehrt, obgleia) er sonst in Geldachcn etwas zäh und mißtrauisch war und an dem erworbenen Vermögen festhielt. Nichtsdestoweniger erklärte er sich sogleich bereit, die ihm angebotene Hypothek zu nehmen und die gewünschte Summe uner den billigsten Bedingungen herzugeben. wenn er auch eine acwisse Uebcrraschung über die unerwarteten N!ittheilungcn des Kommerzicnraths nicht verbergen konnte, da er diesen bis jetzt sür einen reichen ''!ann gehalten hatte. Die Entdeckung des Gegentheils ichien jedoch dem Färbcrmeister keineswegs unangenehm zu icm und nur noch seine Gencigtheit zu erhöhen, den Wunsch des Kommerzicnraths zu erfüllen, der eine so schnelle Hilfe kaum gehofft hatte und den ilnclgenniltzlgcn Wohlthäter mit den übersch:ren!ichstcn Danksagungen und tzxrenndschasvcrttchcrungcn förmlich überschüttete .un Sie mir den einzigen Gefal len," sagte der , Färbcrmeister. und xz den Sie nicht so viel von der Geschichte. Es macht mir eine große Freude. Ihnen zu helfen. Ich habe das Geld liegen un ie sind mir nchcr, mich wenn ich nicht die Hypothek von Ihnen in Händen hatte." Hoch erfreut, als wenn ihm ein ungehosstes Glück widerfahren wäre, eilte der Färbermeister zu seiner Frau, um ihr seine Verhandlung mit dem Kommerzienrath mitzutheilen, da er vor ihr kein Geheimniß hatte und auf ihre Verschwiegenheit rechnen durste. 9intl)c einmal," sagte er völlig aufge regt, wer eben bei mir gewesen ist V Da hätte ich viel zu thun ! Es kommcn so viele Menschen zu Dir ins Geschäst. die mit Dir sprechen." Der Zcommerzzenratlz Freudenberg" Ist die Möglichkeit ! Hiie große' Eh re. 'a-Z Yat der denn 0 früh am Morgen schon von Dir gewollt Er hat sich gewiß die Appreturmaschine angesehen oder e:::e irtctlung in der Färberei cz--macht." Weit besser ' Er hat sich nchtzialzu send Thaler von i;;ir geborgt." Du willst :iir nur was aufbinden. Der braucht nicht unser Geld er ha! selbst .jenug." ..Da Kncibet Tu Dich lehr. Es ist nicht Alkes Gold, was glänzt. Ter Kommerzteiin.it; hat :',ur reinen Wd:i eingeschenkt und mir seine Verhältnisse aufge deckt. Er bat sich verbaut und ist jetzt in großer Bredouillc.weii ihn: fein Schwager d:e Zlznvotbek gekündigt hat." Mein Gott !" rief die Färbcrmeisterin überlaset. Das hätte ich nicht geglaubt. Ein so vornehmer Herr, der ein so großes Haus macht und so nobe! lebt, so schön eingerichtet ist. Equipage und Diener hält, muh zu Dir kommen und sich Geld borgen. Das ist ja nicht menschenmöglich. Da ist er wohl bankerett." So schlimm ist cs nicht. Es fehlt ihm nur im Augenblick an baarem Kapital. Das Hans und die Fabrik sind wenigstens noch eine halbe Million werth und das Geschäft geht nicht schlecht wenn auch nicht mehr fo gut wie früher, weil grade jetzt cme traurige Zeit und Geld knapp ist. Von Bankerott ist keine Rede, nur eine vorübergehende Stockung, wie sie in den beste und solidesten Häusern einmal vorkommen kann." (Fortsetzung folgt.) Die Offizin der Indhiim a Tnlmm" empfiehlt sich zur , Anfertigung von Nechttungelr. Cirkularen, Briefköpfen. Preislisten, ?' Quittungen, Eintrittskarten, Mitglicderkartcn, Brofchürcn, Constitutioner, Adrcßkartcn, und allen einskbläglicbe Ar tlkclu unter Znflcherung eleqanter AuSfttbrnng bcl l'IIll qew Preksx.

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