Indiana Tribüne, Volume 4, Number 298, Indianapolis, Marion County, 11 July 1882 — Page 2
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L sTr " 0 v FSglZ Je- uud SgNnlagsau5gaöe Osflc : 2S. DclawareStr. sEntere i 23 gecond-c!as3 Wetter at the fost'siIce at Indianapolis, lndiana.j Abonn:mcniSPreife : Tägliche lujßabe 12 Ctt. Per Woche. Sonntag inCgabt 5 CtZ. perRummer. Veide zui mmen: ....15 Ctt. Per Woche. ZgT ' aS ToIb!ati erscheint jeden Nachmit. tag um l4 Nhr. Die EonntagSanZgab, erscheint reS Morgens. Trilrnno Publishing Company. Jndne?oliS,.Jnd., - 11. Juli 1682. Zngla.d'S Tk?5?52thkc'a izt Sst?- . zcrtrisiz?. Der nlische Geistliche Brooke Her ford, m sich seit einiger Zeit besuchst weise in jtn Ber. Staaten aufhält, kam neulich tN Chicago in einer öffentlichen Rede auf die Haltung und die Sympa ihtYn England'S während des Bürger krieges zu sprechen' und glaubte seine Landsleute in dieser Beziehung entschul digen zu müen. .Aber dabei machte er sich wahrscheinlich unwissentlich, großer Unwahrheiten schuldig. Er behauptete nämlich, die Engländer feien durch ame rikanischeZeitungen, Redner und Staats männer in dem Glauben gehalten wor den, der Krieg werde seitens des RordenS nur zur Aufrechterhaltung der Union und nicht für dieEmancipation derSkläven geführt. Diese Behauptung enthält aberwenn'teine absichtliche Unwahrhei ten, so' doch große Irrthümer, denn etstens 'Waren' die Engländer keineswegs so schlecht unterrichtet, und zweitins handelte es" fiay für den Norden in erster Linie' gar nicht um die Befreiung der Sklaven, sondern um die Erhaltung der Union erklärte doch selbst Lincoln zu Anfang 'des Krieges, daß, wenn er die Union retten könnte, ohne das Institut der Sklaverei anzurühren, er dies thun würde. Für den Süden handelte es sich dage gen in erster Linie nicht um die Auflö sung der Union,, sondern um den Fortbestand der Sklaverei, und das wurde vo jeutt''Scite auch offen zugestanden. Der Gründ 'für die ' Secession beruhte darin, daß die nördliche Abolitionspartei an Macht bedeutend gewachsen war, und daß die Erwählung Lincoln's den Skla venbaronen für den Fortbestand der doraesiie institution", der Sklave rei, fehr gefährlich erschien. Und alles Dieses war den Engländern zu jener Zeit wohlbekannt,, und doch machten ge rade die reichsten und vornehmsten Klas sen des englischen Volkes aus ihren Sympathien für den Süden kein Hehl. Daß sie aber für die für die Erhaltung der S.klaverej (ämpfenden Südlichen mit großeuö'Eifer Partei nahmen, dafür Ia gen folgende Gründe vor : Sie waren eifersüchtig auf die Macht und Größe der Ver. Staaten und sahen daherine Spaltung derselben mit gro ßer..'FreÄoe,'' Ferner grollten sie den Nördlichen, weil diese durch die Block! rung der südlichen Häfen eine Vertheue-rung-der Baumwolle herbeiführten, während sie selber bei niedrigen Baum wollpreisen den größten Vortheil hatten, und schließlich war ihnen der Ausschwung der Industrie und die Prosperität der freien. Land'clrbeiter 5in den nördlichen Staatm-ttn Dorn im Auge. Denn die englischen Lords mit ihrem großen Land besi fühlten sich den aristokratischen Sklavenbaronen des Südens weit näher verwandt, .als den nördlichen Farmern und' Industriellen, welche freilich unter gewissen Klassen des englischen Volkes auch große Sympathie fanden. Daö Wachsthum der Llustern. In dem.an der Ehesapeake Bay gele genen zoologischen Laboratorium der JohnS Hopklns Universität inBaltimore hat Dr..W- K. Brooks, unter desien Leitung VasJnstitut steht, in den letzten Monaten. Untersuchungen über das Wachsthum der Austern angestellt. Er wies schon vor einigen Jahren nach, daß das animalische Wgchsthum überhaupt davon abhängt, in welchem Maße das animalische Wesen mit gewissen, für dasielbe besonders geeigneten NahrungS ftosfen, die es in der Regel in kleinen Quantitäten zu sich nimmt, versorgt wird. Dr. .Brooks gelangte auf diese Weise zu de? Ueberz?ugnng, daßder Ertrag der Austernbeute aller Wahrschein lichkeit nach von der Menge des daselbst vorhanberien t-kohlensauren Kalkes bedingt werde. Diese Ansicht ist jetzt durch ein Experiment als richtig nachgewiesen worden. .-.Dr. BrookS brachte nämlich Austeryleich.in ein mit Wasser gefülltes Gesäß, in welchem eine Quantität sol cher aus kohlensaurem Kalk bestehender Muschelschalen gelegt war, die sich schnell im Wasser 'aullösten. 'In diesem Gesäße bildete' sich sehr bald eine Schale um die jungen Austern. Die Fortentwicklung der jungen .Austern ging in diesem Ge söße.sehr schnell vor sich, und zwar in 36 Stunden schneller, als es unter andern Umständen - in acht Tagen der Fall ge wefen sein würde. Außerdem waren diese jungen Austern weit gesünder und kräftiger, als sie ohne die Hinzufügung kohlensauren Kalkes gewesen sein wü? den. Diese Entdeckung ist für die Au sternzucht von großer Bedeutung, da sie ein Mittel an die Hand giebt, die Ent Wicklung der Austern zu beschleunigen und zu vervollkonrmnen. Neue amkrikanischs Antiquität. In einer im Thale des Dcvil's River in Texas befindlichen Höhle hat man dieser Tage ein interessantes Ucberbleib sel aus dem amerikanischen Alterthume entdeckt. Es ist eine Büste, allem. Anschein nach ein Götzenbild, welches mit alten ägyptischen Figuren der Art eine große Ähnlichkeit verräth. Das Bild
nifj ist ungefähr rin Fuß hoch und ist an? hartem Sandstein herstellt. Es ist seh? gut erhalt:, und selbst die Ge stchtslinien sind NOÄ sehr scharf ausge prägt. An jeder Schläfe befindet sich ein eisenthümlich geformtes Eichenblatt und auf diesem eine Eichel, zur Hälfte von der Schale eingeschlossen. Der Hals ist von einer Art Kette umgeben.
An einzelnen Stellen oesanocn sich der Figur Spuren von rother Farbe, welche übrigens durch anhaltendes Rei ' lJ ' . . nn VI U,vv ....... .v inmntnt n hfrrn fftfit niÄt e.meiselt iiHrnf tcrhfn rnnn mist rrntt. w,sn kann, wurde in einem 5otel in San Antonio, von dessen Eigenthümer sie ihren Aussindern für einen Spottpreis abgekauft wurde, von einer großen Anzahl Personen besichtigt. Man halt sie allgemein für das Bildniß eines der Götter, wie sie von den prähistorischen Einwohnern des SüdwestenS dieseSLan des verehrt wurden. Daß die Figur nicht von Indianern hergestellt wurde. . .rn.n w,a rr,Af5 nA k.in hTnnifa nNw.rk ,vv... ,.v .-. ?"-,--,-," - ; kt fr prfffNunn hn immer. I, I " " ---7 " 1 i sctrtinttt in a:. haucrkunst voraus. y... " D - V O ' BeZchlsanalime elneö nihilistischen 2l)namitDeotS. Die europäische Post bringt ietzt aus' fübrlicke Meldungen über die am 20. Juni in Petersburg erfolgte Beschlag' nähme eines bedeutenden Dynamltvor rathS der Nihilisten. Die aufgefundenen Bomben sollten wie es heißt, zu Atten taten bei der bevorstehenden Krönung des Ezaren in Moskau verwendet werden. .Der Vorrath lagerte in einem sorg fältig geheim gehaltenen Zimmer des Hauses Ro. 24 Wasiili.Ostrow'Straße in Petersburg. Das betreffende Zim mer war nebst mehreren anderen von dem Thierarzt Pribylow gemiethet wor den, der dort zusammen mit einem in Weiberkleidern einhergehenden relegirten ; .;t5 bylov galt, und cmcr Köchln wohnte.! Studenten, welcher als Frau deö Pn Die Geheimpolizei hatte Pribylow seit längerer Zeit beständig durch den Dwornick (Hausknecht) des HauseS und durch Geheimpolizisten beobachten lassen. An jedem Samstag pflegte der Hausbe sitzer die Fußböden der Zimmer bohnen zu lassen. Es siel dem Dwornick aus. daß Pribylow das Bohnen des Fukbo denö eines der von ihm bewohnten Zim uwi-j iiin:? wfc vvii iuui vtivvuiiivu i mer nicht aestaItcn wMk,md überhaupt da? Zimmer, das best, im ganzen Hause. niemals öffnen liefe. Zwei Gehe.mp. linsten, als Arbeiter verkleidet, kamen Morgens ganz früh in das betr. Haus, um die Zimmerböden zu bohnen. Die Arbeiter behaupteten, daß das geheime Zimmer feucht sein müsse und daß sie es össnen wollten. Dem widersetzte sich die Kochin jedoch, und es kam zu einem Streit Pribylow und Genossen, welche un terdessen sämmtlich zum Vorschein ge. kommen waren, bcstritten dies. Mitten in dem lebhaftesten Gespräch stürzten sich nun die Voliüsten und der Dwornik af ein verabredetes Zeichen auf die Jnfasien . .1 . 1 . '21 des Quartiers, welche in wenigen e künden überwunden und gebunden wa ren. :n dem sewunten Zimmer oü . . . , eine vollfländiae Werlstätte sich befunden baben inr Ankertiauna von Svrenaae schössen, von denen bereits emiae. wie schon früher gemeldet worden, vollftän d a sertia waren. Man fand außerdem " - cme beträchtliche cenae von Dynamit, . ' . .. ... . ' .. etwa 2z Pud, d. h. also 100 Psund. Die Sprenggeschosse sind-klein, stach und vollkommen bequemem veibergen. vrä veriaulei ferner, oan. vie Polizei rr . i f vr w? cv am Sonnabend gleichzeitig, hier und in - ' ' Moskau vielsacke Arietirunaen man spricht von 32 Personen vorgenom men und bier in der .Svalernaia" noch einen besonders wichtigen anq gemacht sin? mnk,,: ns,,rm,s ,i'n, nmt.t Mn Dynamit gesunden worden fei. In der Wohnung Pribylow's erschien gleich nach der Ueberrumveluna der ÖberPolizeimeis!er Koslow, später ver schledene Artlllerie-Ossizlert der'galva Nischen Batterie, der Marine, Techniker Ll und Andere als Sachverständige. das voraesundene Material ,u untersuchen. Die Arretirten vermeiaerten anaeblick in dem Vcrhör jcgliche Aussage. In der Stadt cirkulirt das unverbürgte Ge rückt. Wribnlom bätte ück nur ,u der r,nis,n )Kem,Ttnnn .niil.,? pn, Untersuchungsrichter herbeigelassen: Er könne versickern, dar. die Devots der Ribilisten besser in Ordnuna seien, als die Artilleriedcvots der Krone Von der angeblich , vorgefundenen Menae fertiaer und balbsertiaer Ge. schosse sollen einzelne mit AchsclbSndern versehen sein, dazu! bestimmt, dieselben umhängen und das Geschob selbst unter der Achselhöhle verbergen zu können. Ä)er wo 1. Zig. leiegrapylrt man unterm 23. Juni aus Petersburg über die weiteren soeben verhaftetenNihiliste'n: S war ein in der Malam Masters kaiastrake verbasteter ' Marineosfi,ier riftmftfi. 9pttr der 3rrnrinn w, einst Kibaltickitsch. Bei der5aussuckuna fand man unter der Diele Pläne der Moskauer KrönunaS'Katbedrale und Rezepte neuer Sprenamittel. Die in Reval voraekommenenVerbaktunaen von zwei Seeoffizieren standen mit diesen . . " " . . Berhastungen in unmittelbarer Verbin duna und fanden auf Grund ausaekan gcncr Korrespondenzen statt.- DU Staatsvolitti." so schreibt man dem Blatte, .kannte alle Anschläge dieser Terroristen, welche für die Zeit der Krö . ' - v nung geplant waren, hatte aber durch sorgfältige Umstelluna und Bewacküna jederzeit Gelegenheit, die Verhaftung vor der in's Werk gesetzten That durch zusühr en Villlgeö Petroleum.
Die Entdeckung der Pctroleumquellen Ausr von Reis wird nchgi.big in Marien County, p hat den Oel. gestattet werden Die Regie ssrnaMg S.?
genwSrtige Peiroleumvorrath sich auf ungefähr 23,000,000 Barrels belSust, so
32 Cents einen Vcilust von etwa 8,000, 000 in sich. Aber diese Summe rcpräsentirt leinesnieqs den Gesammtverlust, denn auch der Werth der Oelqucllcn ist im Allgemeinen um 50 Prozent gesun ken, und in den älteren Oelregionen hat man in vielen Fällen die Bohrungen, so wett man mit denselben auch schon f?geschritten war, eingestellt, da sich dieselben bei der durch d:e ncuentdcckten TaM . 4 sm .3. k 11 ufT Ju ..C.Ii V - .. - t o it t Preise nicht mehr bezahlten. Im Uebr, -uiutu uciut uirnv -un uujciucu uki gen fühlen sich die im Qclgeschäst in teressirten Leute durch diese Verhältnisse kelneswegs beunruhigt, denn alcheror dentliche Preisschwankungen sind für sie mchts Neues, bo leitete das Petro leum :m Sommer i87-l ntcht mehr als 45 Cents per Barrel, im Sommer 187 dagegen $4.25. Noch größer war der Preisunterschied in den Jahren 1859 und 1861 ; denn in dem ersteren kostete l fS . A v L oas Peiroieum zu pro arrei uno in dem letzteren 10 Cents. cv CrAAA V. V. OT..P O übl ucuuiiu iuu r a V - . . oeuiung oer Heineren ueucn yai oie Petroleumproduktion in den alten Re gionen im Allgemeinen etwas abgenom men, doch wird diese Abnahme durch die Ergiebigkeit der ncucntdeckten Quellen völlig gedeckt. Während sich die Petroleumproduktion dieses Landes im Jahre 1859 in's Gesammt aus nicht mehr als 2.173 Barrels belief, betruq sie im Jahre 1881 28,136.353 Barrels. Die tägliche Rachfrage beträgt gegenwärtig "."i nnn Cr iT kt,o 72.000 Barrels und die tägliche Pro auswarilge naHfrage nimmt ttcis zu wie folgende Angaben über die Verschistungen rassimrtenPetrolcums ersehen lassen. Ruch dem britischen Ostindien wurden im Jahre 1881 2.342.000 Gal lonen versandt, in diesem Jahre aber bereits 11,050,060; nach England gin gen in 1881 11.547,760 Gallonen, in diesem Jahre 20,574.212 ; nach Deutsch. land wurden im vorigen Jahre 23.153. Gallonen verschifft, in dem gegen ... .n ' ' !-1!st9aj b V wärtigen dagegen 35,160,284. Im Ganzen betrug der Export rasstnirten Petroleums im Jahre 1881 90,942.261 Gallonen, in diesem Jahre dagegen 127.047.698. Den täglichen Ertrag der in Warren County entdeckten Quellen schätzt man auf 6.000 bis 8.000 Barrels. Die Ge winnungskosten des Petroleums belan i. r. - lYi r c . jrt , k" sich Pr Van I au, durMn, tl.ch 'v", ? ' '... ' wird, machen die Qelproducenten Profit, und zwar m der Regel nenn sehr be deutenden. Der Handelbvertraa mit itotca Der von dem Eommodore Shusseldt in Vertretung der Regierung der Ver. Vtaaten und der Regierung von Scorca abgeschlossene Vertrag wird nach seiner Ratlsi ation den Bürgern der Union größere Vortheile einräumen, als sie den Angehörigen irgend welcher Nationen jemals zugestanden worden sind. Seit . !.bh.... ...i i. . r . . oie porlugie,i,cyen eesayrer oen Vee weg nach Asien entdeckten, ist die Halb i ii .1 n.i rr . . ;:ri. üu uiö uucu curuiim iucii tionen verfchlolsen gewesen und selbst den Ehme en und Japane en war lcdig lich ber Aufenthalt an bcstimmtenPlätzen an der wccluste gestattet. Infolge I i rw i oenen nno un ere ennlnine uver oas I o v . o (i...v.s .a-cci . . , f c t ""r uc aiu-9 cuuji munüiiyun und unzuvcrläslig. Seit Japan seine Vasen anoercn Kanonen gcossnci, uno scttdem die See zwischen Shanghai und i nViH t vf , f -rt n 0Mit,iH(n iuitiwi" i , rr m r m a r r r schissen vcsayrcn wiro, war oic rois nung von Korea und zunächst die Ab schaffg der dort den Schissbrüchigen ZU Theil werdenden empörenden BeHandlung nur noch eine Frage der Zeit, Die Halbinsel von Korea hat eineBieite von 400 Mei'en und eine Tiefe von 14 Meilen und zu derselben gehören ein ielne nieln. io dan es zu ammen einen Flächeninhalt wie das europäischeGro.ß brltannien umfaßt. Die Zahl der Ein I t. Wft. wohner wiro verschieden, von bis 20 Millionen veran,cylagi. Die Koreaner sind stärker und krü tl ger gebaut als die Chinesen undJapane stn und sie bilden jedenfalls den körperlich oe,len ausgeuaneien .yeli oer mon ghlifchen Rasse, d:r sich China und Ja van gegenüber U'int Unabhänaigkei factisch zu wahrcn gewußt hat, obwohl kMt Art AbhängigktltsverhältNM beiden Ländern gegenüber wiederholt formell bestanden hat und zur Zeit besteht. Die ste Bestimmung des abgeschlossenen Vertrages enthält die Erklärung der völligen Unabhängigkeit Korea's von China und man muß, so lange nicht nä here Nachrichten vorliegen, annehmen, daß diese Erklärung im Einverständnis mit China aufgenommen worden ist. Korea producirt Weizen, Gaste, Reis, Hirse, Hanf und Ginseng, (nanax quinque soliuin, Kraftwurz, aus der amilie ver Araliaceen), owu im 11D lichen Theile Tabak und Baumwolle. Ferner werden Gold, Silber, Eisen Salz und Kohlen, jedoch zur Zeit nur in kleineren Partiecn, in Korea gefördert Die Einwohner fabriciren Kleiderstoffe aus Baumwolle, Seide und ver chicde en Gras'Arten,Papier aus Baumwolle I cr, . nr" t (nc . a t . no Neisiroy, 'luxen aus Pseroeyaa n und eine große Anzahl von Waffen namentlich Speere, Lanzen, Bogen und Pfeile und seit Jahrhunderten plumpe Feuerwaffen mit Luntenschlössern. Die Leibgarde des Königs ist mit kunstvoll ?.. f t , v . . gearoeiielen-. euen.Panzern oelieioei, welche Flintenkugeln, nicht aber Büch. senkugeln Widerstand leisten, Der Vertrag verbietet die Ausfuhr von ReiS und Ginseng und die Einsuhr von Opium und Feuerwaffen, außer wenn letztere auf Bestellung, des Königs und an diesen geliefert werden : die iiujcn eornsnoiyoursl gegoren, uno von
schließt jene PrciscrniccriQuiic; um
30 Procent, ircnn dieselben (eacnpanoe des Luxus sind. Ausfuhrzölle dü:sen nicht erhoben werden, außer in der Höhe von 5 Procent ad valorcrn von der
Wurzel des Betelpfcssers (aus welchem das auch in Ostindien gebräuchliche Kaumittel hergestellt nird.) Würde die Regierung mit irgend mel chcn Ländern Vertrag? abschließen, die den betr. Rationen noch vvrt!,cilhastcre Concessionen machen, so ge'.tcn solche ohne Weiteres als auch den Ver. Staa ten gemacht. Der Aufenthalt ist nun kanischeu Bürgern zunächst nur in drei Hasenplahen gestattet, jedoch der Erwerb von Grunbejih verboten ; die Ver. Staaten iönncn für ihre diplomatische und consularische Vertretung in Korea sorgen; in Streitfällen zwischen Ameri kanern und Eingeborenen haben in An klagesachen die letzteren vor ihr?n Ge richten, die ersteren vor ihren Consuln Recht zu nehmen, in Eivilsachcn ist der Gerichtsstand dcs Beklagten maßgebend, und zwar in der Weise, daß, wenn der Beklagte ein Amerikaner ist, der Consu! Competenz hat. Bestimmungen für den Fall einer et waigcn Massen-Auswanderung von Ko reanern nach den Ver. Staaten sind in dem Vertrage nicht vorgesehen, denn e wird einer langcu Reihe von Jahrcn be dürfen, ehe die Koreaner daran denken, in ähnlicher Weise auszuwandern, wie dies Seitens ihrer chinesischen Rassen Genossen geschieht. Amerikanische Schisse können bchuss Vornahme von Reparaturen an irgend einem Punkte der koreanischen Küste an lausen. Unfer Handel wird voraussichtlich t. r i . aus Dem Vertrage, m ocr er ten AM wenigstens, ncnnenswerthe Vortheile nicht ziehen, dagegen ist es wünschen werth und wahrscheinlich, daß Topogra phie, Geographie und Naturwissenschaf en aus der Erforschung des unbekann en Landes werthvollc Bereicherungen erhalten; zu Erforschungsreisen in das Innere wird die Regierung specielle Er aubnch ertheilen. Zur Nssaire Mciling. Der ,Hamb. Korrespondent" schreibt . Vor geraumer Zeit ließ ein untcrge ordnete? Beamter der russischen Botschaft in Berlin bei dem Chef er Admiralität, General von Stosch, sich melden, um demselben, wie er sagen ließ, eine wichtige Meldung zu machen. Der General empfing den Mann indeß nicht. Dieser kam am nächsten Tage wiederum auf die Admiralität und wiederholte fein Ersuchen, dem Ches vorge sührt zu werden, in dringender Weise. Aber auch dieses Mal wurde er abgcwlesen. Der Russe besaß i?.veß Ausdauer, wartete vor der Thüre etwa drei Stunden lang und überncl den aus dem Hause tretenden Chef der Admiralität in förmlicher Weise, demselben sosort den Grund seines Erlchelncns entdeckend. Dies änderte die Lage der Dinge. Herr von Stosch ließ sich die Angelegen heit berichten und eine sofort eingeleitete genaue Untersuchung ergab das wenig erfreuliche Resultat, daß die Angaben des Russen auf Wahrheit basirtcn und der in der Admiralität angestellte Ober steuermann Meiling die Pläne der Küstenbefestlgung und der Mincnspcrrz un sercr Hüsen für einen namhaften Betrag, wie uns mitgetheilt wird, beziffert sich derselbe auf 450.000 Rubel, in Abschrift an die russische Botschaft verkauft hat. Meiling wurde sofort verhaftet und in den Untersuchungsarrest abgeführt. Der selbe erkrankte jedoch gleich nach seiner Verhaftung am Ncrvensieber und haben die Verhöre mit ihm . in Folge dessen bislang nicht begonnen resp, fortgesetzt werden können. Die Motive, aus welchen der Beamte der russischen Botschaft die Denunciation bewirkt hat, sind bis her noch unbekannt. Ueber den Meillng'schen Landesvcrrath wird osjiziös gemeldet, daß die wirklichen Pläne der Küstenbcsestigun gen nicht entwendet seien, wohl aber sei dies bezüglich kleinerer flüchtiger Sk:z jcn geringeren Werthes möglich. Oo:n Inlanve. Die Nekrologe der Universitätcn H'arvard und Vle weisen nach, daß die Beschädigung mit den Wissen schasten einer langen Lebensdauer gün stig ist. Unter 149 Prosessoren, welche seither an diesen Anstalten wirkt, wur den 00 über sicbcnzig und zwei je 9tt Jahre alt. Auf einer z u m Besten ihrer Kirche in Palcstiue. Trx., dieser Tage veranstalteten Festl'.chkcll der Congre gationalicn verau.attktcn 10 Zunge Damen eine Vorstellung im Gebrauche des Fächers und zeigten wie anmuthifl, unschuldig kokett und sinnreich dieses Stück der weiblichen Toilette gchnndhabt werden könne. Hierauf wurden die gebrauchten Fächer r.':stcigclt U!,d bci'cin zelncn derjcidcn ücbaicn sich die Vcr ehrcr der jungen Dmen so, daß ein glänzender Erlös erziel! wurde. Nach Deckung sämmtlicher Unk sten blieben von dem E.löse $0 für die Kirche übrig. Vor 20 Jahren sollte der Deutsche Pcter Helm bei Fort Wayne, Ind., gelyncht werden, nnil er einen nn gesehenen Einwohner dieser Stadt in einem durch Trunkenheit vcranlahten Streite gctödtct hatte. Die empörten Bürger brachten den Helm in die Nähe eines Wäldchen?, als cin Advokat, der sich unter ihnen bcsand, um nur 5 MU nuten Gehör bat, da er etwas Wichtiges zu sagen habe. Die Pause wurde ge nchmigt, und der Anwalt führte Helm einige Schritte abseits ; hier sagte er demselben, er solle m den Wald lausen und für sein Leben fliehen, das sei der letzte Versuch zu seiner Rettung. Helm befolgte den Rath sosort, und eö gelang ihm, seinen Verfolgern zu entkommen. Der Advokat wäre von den empörten Bürgern beinahe selbst gelyncht worden ; dieser Tage erhielt derselbe einen Brief
von H:!m mit einem Wechsel über $500 und der Mittheilung, düß der Schreiber zur Zeit der wohlhabende Besitzer einer Kasfceplantage in Mexiko sei. In der am 5. dies. Mon.au! dem UnionSquare in New Pork zu Ehren des Herrn Michael Davitt abge haltenen Massenversammlung, die von wenigstens 20,000 Thcilnehmern besucht war, wurde die Frachtver!aderUnion bei ihrem Erscheinen mit besonders herz lichcm Applause begrüßt. Davitt er widerte auf eine an ihn gerichtetcAderesse desArbeiter-Vercins, daß er über die Ar bcitcrfrage in Amerika nur manaelhafl unterrichtet sei,' daß Irland in seinem
Kampse nicht nur sür sich, sondern für I d e aan,.e Men übe t t re te, das; der Landkrieg in Irland insofern eine Ar beiter-Beweaung sei, als er gegen ein monopolistisches,, die Früchte der Arbeit rn . . consiZeirenokS AiveitSlystem gerichtet lei, und dan auch Charles Stewart Varnell. de: erwädlte Führer des Volkes, zuGun sten der ArbciterBewegung sei, die auch in Enaland mehr und mebr anschwelle, Davitt's Rede wurde von wiederholtem ' ' . ' I Beifalle, der am Schlüsse derselben min bestens zehn Minuten andauerte, unter I vrochen. ?isr5aawurkkxi9,i. chenverbrennungS.Gesellschaft in New mesrt Infrtrhnrirt; hn8 9IftinfslhitoI fnff .,... ,.. . u.000 in Avvoints ,u ie ä2'i betraaen. Vereine sür Feuerbestattung existiren in den Ver. Staaten noch in St.Louis und San Francisco. In Europa macht die Leichenverbrennung Fortschritte; die be deutendstcn Crematorien besinden sich in Gotha, Paris und Mailand. In Chicago beabsichtigt man eine Musikhalle zu errichten, die eine Million Dollars kosten soll. 1 - r - - r Y j , ff Ein lururios et na e richte ter Reiscwagen pafsirte am 0. d. MtS. Pittsburg, Pa., und erregte allgemeine Aufmerksamkeit. Die Kutsche war im Innern aus, daS Eleganteste eingerichtet und mit Teppichen, einem Ofen, Betten, sowie Möbeln wohl versehen. Es be fanden sich im Wagen ein Herr nebst Gattin, deren Tochter und eine farbige Dienerin. Die Reisegesellschaft wohnt . ' in Alma,Michlgan, und befindet sich auf ihrer Rückkehr von wem Winters'AuS fluge nach dem Süden. Außerhalb des ' ' . . . luxuriös eingerichteten Wagens war die Inschrift Palast Kutsche" angebracht. Kurz die ganze innere und Sußere'Ein ricbtung deutete auf beträchtliche Aus gaben hin, welche die Herstellung dieses Wagens zweifellos für feinen Eigenthü mer verursacht haben mag. Die Jnfas sen der Kutsche sagten, daß- der Trip" ft. iT. M & V . 1. A . von ihnen der Ge nnodtit uno des Aer gnügens wegen unternommen wurde. , Drciundzwanzig Insassen des Staatszuchthauses in Franlfort, Ky.. haben sich zum Baptismus bekehrt und der Geistliche, der dieses gottsällige Werk vollbracht hat, ersuchte den Ge längnludircctor. sich mit den Gesänge nen nach dem Flusse begeben zu dürfen, um die elben dort durch Untertauchen un fließenden Waffer vorschrislmäßig taufen zu ionnen. er aroen yaiie nicqis gegen denSchwindel einzuwenden, ließ aber die Täuflinge durch , GefängnißAufseher escortiren. die mit scharfgelade nen Vllcyieu oewaunrl waren. 0 ging die Taufe ohne Folgen vorüber.' die , ' ff 1 r T ohne tene Vorsicht jedenfalls zu einem Fluchtversuche benutzt worden wäre. ' Die er Tage starb tn Salt 2a!c riöftam Youngs erste Frais; viksee viuijUK vy m auun, 31. y., im Jahre 1831 zum .Mormonenschwindel, ließ sich später in der damals im Staate Ohio existlrcnden Colome der Heiligen des jüngsten Tages nieder und heirathete hier Brigham. Sie muß den alte Obergauner wirklich lieb gehabt haben, denn so oft derselbe später sich ein ande res Frauenzimmer ansiegeln ließ versiel sie in Aufregung und Krankheit, Sie lebte von den übrigen sogenannten Frauen ihres Mannes getrennt und er zog auch ihre ö Kinder jeperat von den j? ...7l . ... proniingen oer scevAveiocr. n N k i l d'e l'l ! n ! k s ck S s. tigt sich Herr Blumchberg mit Experi. menten mit einem. neuen Motor, der durch ein Feuer, nicht größer als ein gewöhnliches Hcerd iu,r, seine Kraft er hält und im Standbein soll, den qrößten Dampfer rascher über den Ocean zu befördern, als dies den gegenwärtigen . -v. u Maschinen möglich ist ';. als Brennmate rial . wird überschwcfelsaurcs Cardonat genannt. AuS derselben Stadt wird von Versuchen Mit einer neuen GaSbe leuchtung berichtet, ; deren Bedeutung außerordentlich einleuchtend erscheint. In einen . gewöhnlichen Brenner wird aus einer coyre as,aus emer andern com .. . .k ?-i.v?Tr . ? . primirreusl geiener ; oie .omprimirung wird sehr einfach dadurch erreicht,, daß eine Wasserfäule aus die Luft, in der zweiten Röhre drückt. Ueber - die Oess-' nung des Brenners ist einNetz auS ganz feinemPlatindraht gezogen ; dieses wird, sobald man das Gas und die Lust aus strömen läßt und anzündet, glühend,und hierdurch leuchtet die Flamme in einem ähnlichen Glänze, wie das elektrische Licht; der GaSconsum ist geringer,-als bei den seitherigen Lampen. Ein junger Mann Namens Nandolph in Winona, Miss. hattevon einer Farmerstochter einen Korb bekom men, er sing daö Mädchen, als er demsel ben auf der Straße allein begegnete, mit seinem Lasso ein und schleppte eö nach dem Bureau eines Friedensrichters, Dieser war ein ungewöhnlich kräftiger Mann, bläute den Nandolph, nachdem er die Geschichte des Mädchens erfahren hatte, gehörig durch und warf ihn auk . . M. die Straße. tuen Wolmr. , UM einen Zahn mit Gas auszuziehen. (Sinnt Dollar und axkwZrtS für Soldfüllung. Zkd Dollars für ein Ober- oder Untrrgrbiß Rubber, best Qualität. Alle Arbeit garantirt in Zr. Sutyttkand's Dentat Hiosm (Nachfolger von Kilgore.) t O IV. XllinoiK Str.
SeuisSe S??s?nttÄ:tÄ?. Berlin, IS. Juni. Ein erschüttern des Familiendrama hat die Gegend vor dem Schönhauser Thore in fieberhafte Aufregung versetzt. Eine ganze Fami lie, Vater. Mutter und drei Kinder.sind durch die Polizei in ihrer Wohnung todt aufgefunden worden. Der Schuhmacher Bartsch wohnte seit längerer Zeit in dem Hause Weißenburgcrstrare (l. Man fand die ganze Familie, den ca. 3djäh rigen Schuhmacher Bartsch, seine ungc sähr gleichaltrige Frau und die dreiKin der, im Alter von 6 Jahren, 3 Jahren
und 7 Monaten, todt im Zimmer liegen. .w Wtf m -r . IV r . ?e An,qetne nach yaiie Van,q zu ji ine uno $zau unu lch selbst vergifte:. Dortmund, 20. Juni. In einer Nacht des JahrcS 1SS0 wurde das Haus Ick. rwk . a 4. f V u es Wirthes schulte in oer 'aye oe vöch'schen Stahlwerkes mittelst dyna mit arg beschädigt, und bald daraus wur den drei Personen, als der That ver dächtig. verhaftet und vom Schwur -, r gmcht zu lanaiahrigen Zuchthaus lra,en verurtheilt. Eine dieser Personen, der Fabrikarbeiter Kellermann, erhielt eine X-it. an-r. . 1 r 0 . t U..m Juailyauszirafe von lv aurcl,. vrgcn die eN wird nun in der nach ten schwur . . ,v , . t i. Sc"chisverlooe von 'euem veryanoezr werben, da sich Anhaltspunkte ergeben baben follen. nach welchen er bei jenem Verbrechen nicht betheiligt gewesen wäre. Neustadt. (Sachsen), 19. Juni. Abermals ist hier ein Sittlichkeitöver brechen und zwar wiederum von einem im Armenhause wohnenden Arbei ter, dem 42jährigen Valentin Matthias, gegen em zwölf ahre altes Schulmad chen verübt worden. Der geständige Verbrecher ist gesanglich eingezogen. Berlin, 19. Juni. Die feierliche Eröffnung der Kettenfchleppfchiffsahrt auf oer yavei uno spree yal in vegenmarr einer, großen Zahl geladener Gäste in vpanoau stattgefunden. is wuroen dort zwei festlich bekränzte Doppelschrau bendampfer bestiegen und nach der Vor fuhrung eines Kettenschleppzuges die Fahrt nach Pichelsdorf angetreten, wo eine genaue Besichtigung der Dampfer t. . r i . uno oer ganzen mnrlcytungen erfolgte, Die Kette, in ihren Dimensionen etwas schwächer als die der Elbe, liegt aus der m l wp ri treae von oer Nienvruae m criln biS Pichelsdorf?. sie ist Nicht verankert und gestattet daher dem Schleppzuge eine vollständig freie Bewegung. . Drei Ket tenschleppschisse vermitteln den Verkehr auf dieser Strecke. Von Pichelsdorf bis zur ncunoung oer avei in oie ive stellt bie Gesellschaft dem Verkehr vier I . C - - 4. 4. V . U 1 k 1 U tts groß?" aiirpl'vumuier unl 'vpprt schrauben zur Verfügung. Jedes Ketle.n,cyiepculff i in oer agc, vis deladene üyne anzuhängen ; die ia schincn der 1 Doppelschrauben.Schlcpp dampf haben 30 Pscrdekräfte. B er l in, 18. Juni. Der gestrige sie vente Tag deö Bundesschießcns vcrreg nete wenigstens nicht ganz so gründlich, sein, Nnranr. tn der Aiefc. hgg. it sich gestern auch der Pistolen schütze: Jra Paine sehen. Trotzdem er mit einem ihm vollständig fremden Ge .kr scknü. eriielte er dock mebrere Zwer. .Schützenkönig" ist Herr Hos büchfenmacher Förster-Berlin geworden, h.-?.,.. m,f v. 'aus 9n !ffinn.i I fc V.VIY'PV v w v gii .stekenlie ckeike .Kaiser ilbcl 175 m freibündia Ringe und ihm mi somit ,,ck der arob vom Kaiser gestiftete Kaiserhumpen zu. Erster Rit ter mxtt aus die Scheibe .Kronprinz' 17z m ausgelegt. Herr Hcrbst.Schandan mit 54 Ringen ; zweiter Ritter 5eir GrundBerlin,mit 53 Ringen, r r, . ... .... ft . v.? Oberst a d t, 2l. Juni. Der uu"i online r "uyit,li hadmcrsleben wurde wegen wissentlichen Meineides zu 3 Jahren Zuchthaus, Chr vertust aus gleiche Dauer uno bauender Unsähigkeit, als Sachverständiger oder Zeuge eidlich vernommen -zu werden, verurtheilt -ZweltenS wurde d:r Arbei ri?.irr stlhfsf niS sfn.Titf menfn .. . . V, . r, " . ' . vorsöklicher Brondstiftunz zu -1 Jahren Zi.chthauS und Ehrvcrlutt auf gleiche Dauer verurthe, lt. Anoe.lagter hatte einen dem avrilvcyVer eiing geyo. "en Viroyoiemru imeriae von M. 'nach seltterlgeuen Angabe aus Aerger darüber, daö er als Arbeiter aus der Fabrik entlassen war, in Brand ge ri . jf im -ff l r: r. f w Item. anucuuguc yui iu; uhuunn hierherbegeben und bei der hiesigen Po lizei gestellt, um in'S Gefängniß zu kommen." H a m b u r g, 19. Juni. Die Vorarbeiten sür das dritte deutsche Sängerfest sind hler se:: Wochen im vollem C!wngc. Dasielbe findet bekanntlich vom 10. bis sich I . . ' . ' . . iz.. Auau t d. I. statt und wird dürcb eine aan, besonders nrone Theilnähme der Gesangvereine ganz Deutsch, lands auszeichnen. Auch die Deutschen in Oestcrrcich.Ungarn werden Hunderte vön sangeslundigen Gästen hierher entsenden. . Nach der letzien ' Liste hatten sich 8620 Sänger angemeldet; davon entfallen auf das Königreich Sacbsen 2833, Schleswig.Holstein. Lübeck !'20, Baiern 740 Oesterreich. Böhmen 534, Thüringen 532,Hannover,Braunschweig. Bremen 33, Preuß. Provinz 4tt3.Preub. Provinz Brandenburg 397, Hessen.Nas sau, Frankfurt 215, Mecklenburg 145, östliche preußische Provinzen 313, Wärt temberg 30, Rheinland 0, aus Hamburg und Altona 812. Das Ehrenpräsidium hat Bürgermeister Dr. Kirchcnpauer übernommen, als zweiter und dritter Präsident fungiren Senator Hahn und der Präsident der Büraerfchasf Dr. yacymann. )le Auuyrungen weroen !.. . 1 ti nn , in der neuen permanenten Ausstellung' halle auf der Moorweide stattfinden, ei ncm großen, sehr akustischen Gebäude, ganz aus Eisen und Glas bestehend; eö ist em Theil des letzten Pariser Ausstel lungsgebäudeS. N ö r d l i n g e n (Bayern). 20. Juni. Im Alter von 80 Jahren ist hier der im. ganzen Ries allbekannte Privatier und frühere .ttübeleswirth Matth.Stramm bacher gestorben, den besonders die hie sige Filiale des Augsburger Sternllo
