Indiana Tribüne, Volume 4, Number 296, Indianapolis, Marion County, 9 July 1882 — Page 6

: k)ari0sldi. ' ' OUI Ui ,Liter Fr. PreZI.-.K-

.Die Italiener möchten .vielleicht "zürISh, venn an ihnen faßte,;ßctiBaIol dürfte deutscher Abstammung ? gewesen lein. Sie hörten es ja auch nicht gerne, venn man dasselbe von Cavour behaupt tete. Aber es ist unzweifelhaft, daß Garibaldi's Urväter, longobardischen, also germanischen Blutes waren. Nicht ur seine blauen Augen und blonden Haare deuteten auf deutschen Ursprung, such sein Name (Gerbald oder Gerwalt, abgekürzt noch jetzt Gerold) ist ein deutscher undnur romanisirt. ' Sollen wir hinzufügen, daß die selbstlose Hingabe an eine Idee em vorwiegend' deutscher nationaler Zug W? Wenn 'wir in der modernen Geschichte' nach Gari baZKi verwandten Erscheinungen suchen. bieten sich allerdings nur zwei deutsche Männer dar. Ueber ihnen leuchtete nicht der helle Glücksstern, der denSohn Nizza's sein großes Wer? vollenden ließ, aber als Andreas Hofer die Bauern im Passeier zum Kampfe gegen' die Fremd berrschaft aufrief, alZ Schill mit seiuen Husaren aus Berlin ritt, um auf eigene Faust den Krieg gegen Napoleon zu beginnen waren sie nicht, von ähnlichen Gedanken geleitet, setzten sie nicht Beide, der Tiroler Wirth und der preußische Major, das Leben -für. den -nämlichen großen Zweck em wie Garibaldi, als er mit seinen Tausend von Quarto absuhr, rm Sicilien und Neapel zu erobern ? Die Italiener haben sich jedoch dage gen geschützt, daß man die hochherzige Selbstverleugnung als ein ausschließlich germanisches Erbgut, bezeichne. - Die Geschichte ihrer nationalen Wiedergeburt ist überreich an Beispielen' idealer.. Be geisterung, und 'sie haben ihre Einheit nd Freiheit mit dem höchsten Preise gezzhlt, den ein Volk entrichten kann: mit dem edelsten Blute. Wenn ich die end l,se Reihe von Gräbern überschaue, die durch fündig: Jahre von. 1820 bis 1870 für die Streiter der nationalen Fahne in . Italien aufgeworfen wurden, venn ich daran denke, wie viel Talent, Hoffnung und Glück mit diesen Jüng lingen verscharrt wurde,' die. immer und immer wieder dem'Todeentäeaeneilten. sobald der Ruf zu den Waffen erscholl oann seyil mir oer cuth, die Ausopserung für eine' Idee als eine deutsche Charakter-Eigenschaft zu bezeichnen.' Die Italiener, man muß es ehrlich gestehen, haben uns darin übertroffen, und sie ver dienen m dieser, Beziehung . den. ersten Rang unter ven modernen Böllern. ; :; Garibaldi war, ehe Alter und Krank beit seinen Körper verwüsteten, ein vol kndet schöner Mensch. Nicht groß, aber wunderbar ebenmäßig gebaut, vereinigte er in seiner Erscheinung nordische Kraft r-ctf j .! . w nix iuollqer. Anmuly. eine Augen, die in der Aufregung förmlich Bllhe fryoizen, naocn maji nur vle grauen oe zaubert, sondern auch unwiderstehlich be feuernd auf die Kämpfer unter seinen Be edlen gevttkt. Er liebte es kemes vegs,? seine Freiwilligen durch Anreden zu begeistern. Schon für gewöhnlich wortkarg, war er auf- dem Schlachtfeldk pts schwelgsam.. Als er du römischen Studenten' musterte,, fagte er zu ihnen blos : Ihr habt bei'mir nichts Anderes zu erwarten, als Hunger, Leiden und den Tod." Als er am 30. April die jungen ' Streiter ZUM erstenmale itft Feuer führte, rief er ihnen zu : Jetzt kommt .die Reihe an euch; vorwärts!" Uno sie stürzten Zra) jubelnd den Iran zosen entgegen und .hatten redlichen An theil an der schweren Schlappe, die General Ondinot erlitt. Einige Tage früher hatte der franzosische Anführer, ls Ihn pipctetc : semes Stabes aus merkfam machten, dan die Römer ver zweiselten Widerstand leisten würden, in roegverfendem Tone erwidert : Bah! Die Italiener schlagen sich nicht." Auf dem Rückzüge nach Civitavecchia mag er wohl anderer Meinung gewesen sein, denn er war gründlich geschlagen wor den. Garibaldi wollte ihn verfolgen und gab unmittelbar nach dem Treffen vor der Porta San Pancrazio die 2o sung aus : Nach Civitavecchia ! Aber die Triumvirn waren anderer Meinung. Sie sagten, man dürfe die französische Schwefter-Republik nicht zu sehr demü thigen; sie hofften noch immer auf An erkennung und Frieden, und wurden erst dann aus ihrem Wahne gerissen, als es zu spät war, Garibaldi's Rath zu besolgen und den Widerstand im Lande zu organisiren, statt sich auf die Vertheidigung Rom's zu beschranken. Am; 30. April erschien Garibaldi zu Fuß aus dem Kampfplätze. Sonst fah man ihn fast immer zu Pferde; denn er war ein vorzüglicher Reiter und ver schmähte gleich den alten Kriegskameraden, die er aus Montevideo mitgebracht. Sattel, Steigbügel und Zaum. Er ritt wie. die Gauchos in den Pampa. An seiner Seite befand sich stets ein rie. siger Neger, der ihm aus 'Südamerika nach Italien gefolgt war uud als einzige Waffe den Lasso führte, ' Mitten im heftigsten Jeuergesechte' sah man den Schwärzen wie einen Dämon aus der Unterwelt gegen die feindliche Linie jagen, die Schlinge fauste durch die Lust, und im nächsten Augenblicke sprengte der Mohr zurück, hinter sich her den zucken den Körper eines Franzosen schleifend. Er hing mit der Treue eines huttdeö an Garibaldi und trachtete ihn stets mir feinem Leibe gegen die Kugeln zu decken. Er selbst schien unverwundbar, .bis ihn in den letzten Tagen der Belagerung das tödtliche Blei zu Füßen seines Herrn ' niederstreckte. Garibaldi weinte um ihn, wie um einen Bruder, denn er hatte ein veicheS Herz, und die vielen blutigen Scenen, denen er beiwohnte, übten keinen Einfluß auf fein Lindergemüth. Er irauerte.nach jedem Gefechte um die Gefallenen und konnte helle Thräuen vergießen wenn er die Leiche eines jener blutjungen Freiwilligen sah, die kaum eine Flinte im Anschlag halten konnten und dennoch zu den Waffen geeilt waren. Sie trugen 1849 noch nicht die später bistonsü gewordenen Rothhemden. Nur GanSaldi selbst und die Osfiziere, die mit ihm gegen Rosas gesochten, hatten diese südamerikanische- Kriegstracht beibebalten. . Dtt Truppe selbstvar nach französische. Muster uniformirt, so daß 1. U . (V L .i . i..fI!A . . 55?euno uno emo'iaum uiwriaj.eoen erden konnten. Die und die Zweifel-

haste' Güte der Gewehre, welche die Freischäaren aus den päpstlichen ZeugHSusem -geholt hatten, bewogen Gari c . vl r r - V - : ET - '

uaioi zu foriwayrenoen Vlurinaugriijrn. i Das Baionnet sollte entscheiden, da die kusketen iü wenla rauaten uno oas . et I Baionnet wirkte, denn damals aab es noch .keine wunderthätigen ChaffepotS und kein Scknellseuer. Nach dem Siege vor der Porta ' San Pancrazio nach den Tagen von Velletri uno ivaleurina. wle nam leoem anoerrn m m ' jt i.v. " v ' Kampfe lehnte Garibaldi jedes Berdienst , ' . . ab und schrieb den ganzen Erfolg ftetS den Osficreren und Soldaten zu. Seme Bescheidenheit vertrug Lob nur sehr schwer.' Wenn spater aus Caprera enthu. siastische Besucher, von denen er über Gebuhr geplagt ward, seine Thaten pne sen, pflegte er gern zu antworten, sein Glück m eS gewesen, m emer Zelt zu le ben, in welcher die Idee der italienischen Emhett sich unwlderstehllch Bahn brach. Er betrachtete sich nicht als ihren Träger und Helden, sondern nur als ihr Werk zeug. )a& er nacy oer rooerung t cilienS und Neapels das Land Victor ,..s sffs cr;t,.s von dannen ging, ohne auch nur daran ' ' - ' . I m denken wovon er künftig leben werde hxi.t iftm frt. rnnM; r gar nicht beariff wie man ihn 'deshalb rühmen könne 'An ihn war nicht ein. mal die Versuchung herangetreten nicht in lAedanke-selbstsücktkaen c?brae!,es hatte sich in ihm geregt Er aber bräuchte ' ' 4j . ' I "Iftfis itr nt tnnN,tt tih ,r ftrtnh rtia Dictator an der Spifce einer süditalieni. schen Republik oder er konnte das Roth Hemd mit dem Purpurmantel vertäu schen und den Thron der Bouroonen ve steigen. Was wußten ! die Massen des Südens von Freiheit was verstand das Volk Neapels,' dieses große Kind, im iA?ni? hsttt htr ttsllinnnlpn hft? ?in der Person Garibaldi's, besten Bildnoch heute in jeder Hütte neben den Heiligen hängt, verkörperte sich den armenBauern, Schiffern und Fischern die neue Zeit, die man ihnen , verkündete. Ihn kannten sie, ihn verehrten und liebten sie, ihm allein wollten sie gehorchen. - Er aber verzichtete nicht nur auf Glanz und Macht, sondern auch auf die Erfül lung seines Lieblingstraumes. - Im entscheidenden Augenblicke wich der Partei. manNs.vor oem Patrioten 'zurück: er , , . - g, , t erkannte, daö er der italienischen Einheit das Grab schaufeln würde, wenn er in Neapel die Republik proclamirte, und ent agte der Verwirklichung seines Ideals dem Vaterlande zu Liebe. , . Dak er es vermocbte. erklärt YCb d eS . - . - i blos aus seiner überströmenden Liebe für v.vw VMikvuH.vuuunv u Italien? War nicht auch reifliche politische Erwägung dazu erforderlich ? Ich alaube ia. und ick Kalte Stintn ßntfAIiifc Italien ? War nicht auch reifliche poli von 18L0 für einen. Beweis, oak er m yr --7 -7 I 1 -t- . hrtwiem k.-, ra vc ..:. politischen Dmgen Nicht gar so naiv war. als manche semer Aeußerungen vermu then ließen. Den Einzelheiten der Po ttltt uano er woyl stelö zremo uno'av i n . P i t ' lehnend gegenüber, aber für ihre großen Zuge zeigte er manchmal das semste, Verständniß. Im Jahre 1872, nachdem -r ' I " V - O K T . B 1. whrt cr.TvT " guvvitt uptitt v "" xeoens oegangen ? dem Namen der sremde- Sacke aesckl er in emem Gespräche, sur Italien sei es . . " ra ' ".". UNbedMgt nothwendig, sich an Deutsch. land anzuschließen. Daß er in der näm- .. , c rs--r 1 liegen, unierreoung rne Myrung Der österreichischen Armee in der Schlacht von Cuflona l1866) eine ausaettichnete. an die Taktik Napoleon's I. erinnernde nannte, mag als Zeugniß seiner Unparteilichkeit erwähnt werden. UM bei Der eventteler ver Ncttianl chen Vttper g.g.wSttig ,u sein, o bit Viaor wleoeriay, vie er ein i mu prmender Hand genommen, d erschien er alten Waffengesährten, deren manche ' ' O I " ' aus weiter Ferne herbeigeeilt, waren, um ihn zum letzten Male zu begrüßen ; aber der stecke 9eib bot einen sckmer,licken Anblick, und wer ibn sab. abnte das nahende Ende. Er konnte Keinem mehr die Hände reichen, denn sie waren von - --w-- i i r v der Gicht verkrümmt, und wehmüthig klana es von iemen lvven: Icd kann . - Nichts mehr leisten." Ihm war es noch ij ' - T T w nickt oenua. was er oetban. nickt oenua. daß er den Stoff für ein Epos gefchaf e . m l y . ? 7 t ! " scken könnte l Den Löwen Italiens maa ien. wie mn rem tmicr vracunaer wun man ihn mit Recht nennen, und nach k;, k tnrrtmi v; V I1"11" um. uuuj, uuiig r SW w , . schlägt, wird es seiner Dankbarkeit gedenken. ' Karl v. Thaler. m m m Ier gestohlene Liebking. .Zehn lause Pudel, gen obigeBelohnung wiederzubringen an Fräulem Doubledee, Centralpark'Ave nue 183." So , Tabitha, und nun lauf und laß allen Ecken und Enden affichiren . . eö an sprach nach andächtigem Zuhören der ausasekter7 Annonce daS dicke NrSu ,. aMthtt tnihrtt Dienerin Tabi. bald als Kelellsckasterin hm airte und bald die Köchin revräsentirte. by schluchzte die dicke fünfzigjährige Jungfrau, .schaff' ihn wieder ! Plato, rief sie, die wurstartigen Finger m ein ander flechtend,' was soviel als höchstes Stadium der Aerzweistuna bedeutete, wie magst du dich nach demer Herrin sehnen, in welch' rohe Hände magst du geraioen fem r Und ,u denken, dak fi ihn nUtiti&t schlagen, Fräulein-, jammerte Tabitha. tt n s. . mxj .aooy, wie lannnuu nur l yeul te räulein Doubledee' Mein rme S:rz bricht bei dem' Gedanken! Laus' Tabby. laus', daß ich Erlösung von meinen Qualen finde !" Tabby lies, daß die Hacken flogen,

uno ncy, geoienoel von i umi v"- rwrt Satz und fpringd aus mich zu- um mich Klmyaus, der mu sunt Jayren erbttn. Republik,' für eine bei diesem Lob -.und zugwch erbebte Brust Ziu vacken. M aebe ibm dete. wurde ein berühmter Bildbauer

aaen batte. äußerte ich vor Zorn, als ich ihn MlKyanoelk von ,. ,.s. c;jhtrtrt x:. ,,h HihnT htr hk Nariser Knrck s,in?

wle em kterbenoer, um Ad,chieb zu neh. am nuA,n vu miyi Ich gebe ihm mit der Rechten einen auf, die von Blinden geübt werden, von men vom Schauplatz seines Ruhmes, E'gknthur, l bleiben .Snne. Als ich er- zweiten Faustschlag ; das Fleisch von der Handhabung der Pumpen in den von stimm Vaterland.'. Sein Geist fuhr, dak Ihr verlorener Hund aus den meinem Schenkel reißt sich los, und die Minen und der Blasbälge der Orgeln m t'tx. i?rttt,n Usntn nftrt? nnn ant Jftsllßnrtnn . - r 1 rv, v . . . ... m.rüti! "

wui iiuu iuui, cnuuiiu uu it ' T"r ? ;T : iöcnte lüni ntirn Tauen. ncutt Mlcv m oen ttlimen ois zur e cqaillauna als

avel, vie von auen euen yeroel, m i wech elt. Er sieht bald das Publikum Menschenfreunde, darunter öle bekannten um ihm Fußtritte, zu versetzen. Er ist lh -Schutt .zurückzahlen könne. Aber nd bald mich an. Ich mache ihm mit RamenKrantz, DollfusKöchliDenortodt, aber so lange ein italienisches Herz da kam sie schön an. . Der Herr wollte der Sand das dicken forNuaeben. er mandie.'Bisckossbeim. Reinack. Sentsck.

in Mieöe Und vuvvi, mujia wincu.

,H7...' peno, vle lorpmen,eungfrau,' .so viel toWelt. damit meine band, mackte einiae im Kronen oraanisirt werden.

"r- Güte,1oviel Mitleid, fov.ele Umstände Schritte nach demVorderarund und sagte Levauchy miethete also ein Lokal

Dollars Belohnung ! (Ent- r -?Vll LTr-T ach einer Verbeugung: .Meine Herren seit süns Monaten bescyastlgt er

.oder gestohlen em kleiner weißer 1 und Wamen : Mir ist soeben em kleines Blmoe,vie er aus oer slrape ausge

i - - ' i iiiniiirvn 11111 i iv ti riiivr n m rn rn w . . a. r m r r

.aus denNamenVlato hörend.. Ge "5 . ' Unglück zugestoken. wie Sle gesehen da hatte. .Kommt mtt mu,' agte er

Fräulein Doubled'ee, die reichePrivatiere, setzte! sich neben das leere Lager 'ihres vermißten Lieblings und streichelte inEr i s I - a (Q.nLA. V. ls .

muligciung icin ?cigci vu uiuu i seidene Ruhekissen, welches sie selbst'mit , .".. . - 1 ioerounnen aeoomerruno mn aoioaeiben Cbenillefranstn besekt hatte. :'". :..: ' Giebt-es noch ein zweites solchesWesen auf derWelt 1" stöunte Kt J So schön, I. . m J f . I !o klug, so treu ! : Äwetl5utz y0ky iprmgr er über memen Sonnenschirm) appornrl tnttt ihvi i tut ' iiha niitii itiittrrt i 1 1 It.ll LH..' 0 ' wy -u ' -zo aue .z.age die Zeitung;l welche der Briefträger unter, rle yauslyure yqitou . . ... mm .m l Wenn es im Winter kalt ist,,! liegt er stundenlang auf meinen armen, frieren, den Füßen. Aufrecht ' kann ' er fitzen -bitte, bitte.' deutlick bellen.' - 2dauke, danke", knurren,' daß ein Schwerhöriger ta htnrtiU. nnhrfnltfit Werle tjfltt einem Hunde, ',der' mehr, als daSi Epitaph Sund" verdient. iZt mir verloren, wäh rend ich in derKirche für seinWohlergt hen betete. .'Hätte ich ihn doch nicht ver sss i ftmitift pM nrfk filr ihn an zittern. Warum erlauben sie auch nicht, . . . - v I Ilt, if V M M WU V IV IMHfl I" 7 " ' 0 I & man Uöau utiDe munimmi :Tj,' mein Vlato ist trok seines heidnischen Namens. ein gutes treues - Gemüth, den r t - ' v!. ; . ..C M I man nqerer in. oit irrye nryulkl! juhh, als so viele i Httne: dumrar. Kinder: von Nework,! .welche die lAndacht styren. Bei 'der nächsten Session werde ich, eine Bill ! einreichen, .welchem das!. Mitführen auf Wohlerzogenheit geprüfter Hunde an allen' Orten gestattet ..... 4 C C. . Jt -1 .C kIa klAU I Uno 0 Ä,'aBlC CCfflIK, HU Unterschriften in besreundeten .' Kreisen diese Petition wohl rechnen könnte, als . r V " .r w - l i f " n I z.avvy scyon zurualeyrie, nocy aioemlos vom icyneuen )Sau. Aber die Herrin gönnte ihr nicht lange Ruhe. - Sie mußte m der Staat umyer lausen, zu sehen, ob die' Asslchen auch Nledrlg, genug angeschlagen und .lesbar seien. Dann versank die Herzgebroche ne wieder in schmerzliche Meditationen, siioi m vMiiuuvn, Diesmal erweckte ne . em yaim : jiua a ue allem im yaute an der Klingel. , Da . n i t- , . r- t , . . r L.t . . I war, steckte sievorsichttg den -Kops j zum ooeren lagenienr ymaus mo m nen eleaanten uerrn. derben vlelbewem nen eleaanten Herrn, der den vielbewein ten Plato an der Schnur ylelt. So rasch ihre zwei Center Gewichtes erlaub ten, flog sie die Treppe hinab' ün! öffne te. Freudia bellend lagen die grausamGe nennten ncy m oenArmen, oas yeißi, ver , .. t . t t...CW j V.. t.!l V r- - i , Tt . v V 0 tT.V.. I Hund bellte,, und Fräulem Doubledee hielt ihn ummngen. . .O, mem Herr, schluchzte sie m Freu, oeniyranen uno imaic mwi noene,yanv entgegen, rommen Vie ge r tt n v r -. . ; . - c k a vi i u m i samg i aerein, mtm arr, vap iuf oy" oanken.kann. : - y. .. f . V r . m i.n.o V. . Sle schloß trotz.semeS Protestes die hausthure und zog den eleganten Gent. leMSNN M ihren. Salon. - t mti. r . . c' . V n -t tfrjslnien feie. Dtite. raofaie DßNi'lßD iing sanoen,' var ne uno praiennne Ww.0-7'v- -r v 7 - ' . Wem und ttonsett, und wayrenl) der i. f ti CV V Oft ben ßjlttMen Fr und am Her en und. sutterte ihn Mit eingetränkten 1 u. u.4 lv um- - 1 Mglenen. . . .Der Hund erregte l durch seme außer. npmnnniirnp Mrannocii mnnr ziuimcii fv:a' -iTitN-7 v; ' : (.:.. vsn i r.. w:. royen iroen " Alrlll zerrien uno oen Mioelslreo norn Hund schlugen.- DieJungfrau schluchz....X va Bit A TltrtvSnl ipwuwuuvm w mit oem cywanz. .zcy reoeie oie -ow ben an und sie boten mir den Hund zum Verkauf. Mem Mitleid setzte sich über den hohen Pttls hmweg, welcher gesor. dert, wurde, und ich erlöste das liebe r rinn innen lmanoiirnfn inaifrn k rC l tC- 4 " V5"1" ÜC v?ul we otnn e n rn o anUl f i '"'2"" oem wuchtigen rua. .noer as lcy i . . . , M e vielen veruymten 'camen gravi sano, I n . fi. V!. 1t. C. . t -. wir ioion o ueoerzeugung ausge wegen, vav verunv vonirviryen , eni wendet und mem unrechmählgeS Elgen thum war. Deshalb brachte ich dem ge I . r, ? r . . , . o-.!.-. eynen qramem loio oa iiugr our, welches ich m der kurzen Zeit jo Neb ge. onnen. . .. i m.i. n i. (i. aTh M.i.o)(. . JUQüh u luuinuiiiiiü uuiumiü, I , , . . ' , r w w . aber freier icjieni eine ewie rnc?;; u würdigen und schnappte nach der lieb kosenden Hand, zur größten Jndigna t!H Xi. Cah m CfN 1 SCrtf Hat trfi&tll lütl ült uuaim "i i , , . . rt o v 1 'rf . ver terten dieLuft. FraulemDoudledee öfs mte ihren t"tar unb fragte, p t)Ul I Ms ltebe XITT TUT DÖS lCDÖttfc 3-Dier ttllSl " " ' V. U - T I . V . . a mmm m m. m. M Aim ' Ul m m. . schütze Mich der Himmel davor, Fraulem, Die RUtNigleit öUOzu nehu.., urnwu.u w. 0 0 Z 1 , mx, littet yerr, ms, ttampshast u vor mm m VW n m, w mm fm 111 W V m Wm mrWmmj9 u;uiiut..u ..u u Aber mein Fräulein Aber mein Herr , 1 , Nach langem edlem Wettstreit ent r. ZZ.ÄW HtnlT 111 tTrtftrtt .lUtt SMt&rtlrttSI. schloß , Herr JinkmS so hieß der, edle m nicyt zu nanren, ,,em ausg usgeld zurückzunehmen, und noch lan. V e,ang prauiein voiipicocrpu un B;nnu"8wi m novicr cen n, welchem man t ng .ouars ausormgen So ost sie auch beim Klingeln an der ' . Thür sein Erscheinen erhoffte, er kam nicht. ' : Und doch traf ne bald unerwartet wieder mit ihm zusammen. Die Milen brachten einen ffall. wel cker ffräulein Doubledee in Erinnerung der auöaestandenen Anast um den ae labten Aiersütter dodvelt intereNirte. Man war einer Bande Diebe auf die . . . . fl. n Jt tr. pur geiouimen, weilye nru M auer orm als Sundefänaer etablirt batten. um die Sunde theils aeaen Belobnuna wieder abzuliefern, theils auswärts zu verkaufen. ?in der ersten Ausckauerrkike j saß die dicke Dame und bebte vor Ent I "W- -V I I ' M

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zücken, als die gefangenen Diebe zurAburtheilung vorgeführt wurden. Nun traf 'doch die muthmaßlichen Räuber !( .'Q:.!iVA Vi hn.ki.Mi (SZlrtf

' uiltwc"w Ult i-uuum w , Besonders gegen einen derselben, einen ' r je. .' ..u err je. i ganz lajaomcn, -iuii ac ajorenen s&aiuf ken, erging sich des öffentlichen Anklägers Rede in heftigster Beschuldigung..Et weiß si da Anschrn neS 6iul . . . t ' I C . t'jt I zers : zu geoen uno vrmgr oen angeonry lyeuer errausien yuno ocn Ve,loy!enen jnriTsT mpi nn npTR ; niTPn. TiiirriiQjcTi i närrischen Jungfern soll rrauf diese Weise 3." r: . ir . : : : ' v:el r c v ..fr. w t l w m . . wzio aogqnjinorn yaoeu .-; So weit kam der Redner, als em Schrer im Audttormm thn unterbrach. Älter Augen wandten - sich vonym, aucy die arotzen srechen Schwarzaugen des also,' Beschuldigten. Er erkannte die Dame, und Nld rronttck verbeugend, nickte er ihr impertinent vertraulich zu. ' . .Das ist er, das ist er schrie wüthend Fräulein Doubledee, er hat mir aus die se Weise siebzig Dollars abgelistet. O, 5akbn z 7 ' I .Die Dame ist gebeten, an den Zeu . i : r jr. l i m -r v cw'i gcnujca nu iitn, :ncy ummi. Aber , indignirt- öber.daS Gelächter ' des Publikums schwebte sie zur Thür hinaus. 0.(rl.ki M i 1 n k.M XaIiiiih 1 . mt uuuy, juc . wuumu uuytim I und kükteidiei kalte Schnauze desPudelö, .es ist mehr Glauben unter den Thieren heute zu finden, als unter den i Herren menschlicher Keatur. O Tabby, sie kön nen auf dieSchmerzen eines mildenher. Und, oTabby, WaS sind, V a A (! U I a mCamam AMUhitKlif 1 mvyt ui hh wu uwvum, welche einem Beamten den .Ausdruck .alte närrische Jungsern" gestatten ! .Uu I uvo: Einige Anekdoten 'auö dem Leben berühmter. Thierbändiger finden wir in der Wiener 'Presse" :u sammengestellt. Der erst vor wenigen Wochen verstorbene Henri Martin war .m e,Q.rC Iggg nach Bouloanesur-Mer Kulmen, um daselbst vier Vorstellung i, ,.; uitt a uvvvti. fc vi vtiiitu ' vv ti- i suna wir, lassen ihm selbst das Wort

j "Frau Martin, damit sie man in diesem Punkte' bis jetzt zurück, rf...t. w.t" v. it..fu.-t.' .IcrN-i mfAc?. k.-.a., v,

niuji aiauuc. van rniaj ua& unaiua uoii rasche -könnte: .Höre, ich glaube, dak ich morgen einige Schwierigkeiten :mit meinem Löwen .Coburg-haben' werde, Ersieht mich sonderbar an. 'Sie sagte mir': So annonciren Sie das, ändern Wl .V UIIHVillUlil UU9, UIIU14U Sieben Taa der Vorstelluna :. da lieat ja ' schließlich nichts -daran .Ich ant. ortete: .Nein, denn wenn ich dies ein. mal tbäte. so mükte iö eS immer tbun. mtnn ht 6:ete .(?avricen" üaben 5n Ur hni .nl- iA nnrfn ; y, " ? m tp Löwen . von . Myfore", in iener Scene, vioru nun 'Jjiuiuii , in luict ae, wo die Indianer mich angreifen, meinen Zen und meine Löwin zu Hilfe rufe, ,-,f..fxfT- flxn. i wo die Indianer mich anareifen. meinen I vniu , vvt . vwv rnituv nniivv itiiui; I r. V. .... c r r n . (.i ( ivnoern ouar um uan oenen noBum h stbt fcin8 mg., in bi. Bretterder Vühne. ' Seme Augen . werden ganz H' uj , tvu uts iivmmi ui kleidet; ich trug einen Dolch im Gürtel, ,stf.nfZ6, ?,;. ?,;,n.;.s. ntr,,r,s c Vnnv Tfi . cn fei .lV .fVfc M V VMIIHMl tu llk VKlIVklimitt Zch rch ein Zei. & wegzugehen. Sie gehorcht, , aber v r. . n .. f . m ? . . 05 onjt inacni tn ttlner Aa erel emen Schnauze und. breche mir. dabei da! das Handgelenk und zwei Finger. Ich mache Coburg" darauf ein Zeichen, sich zu m Ö ' : V 7. ' ' 0 entteinen s er ! c&uitelt btc 9R&fine. budt sich in zweites Mal und springt gera ..5 ant miA . ikm Mit cinem Schlage begegnen, bemerke aber, nft' - daß meine Hand gebrochen ist.... Schnell wie der Blitz drebe ich c . - . r Mlcy um, oarnu er mir Nllyl ms isenqt svrinat. und b ete ibm me nen Sckenkel. e , , f , 8 , ; lft aus und Kalt mick in der Lust, wie eine eine Maus. auf und blicke um mich wie eine Furie. denn ich sah wohl voraus, daß mein letz i . . r . ier AUgenoiill geiommen. cn lonme mich ihm nicht uim dritten Mal entae genstellen. Ich sagte mir: Wenn ich I ! ivl I K . vi iwu zzust Alles davon, das größte Unglück kann geschehen, und ich bin nickt vom aerettet. der mick erwartet n '-v mn nffn i.n- ,:.s m... UIHWV U I w vyv VII IllWil SJ . . .weircIten . ich mende dem Löwen den Rücken, damit er mich packen und mir im Nacken den Garaus machen kann, . ohne mir das Gesicht zu zerfleischen. Aber I sfcluy an iiiviiuyvtt. avw ,,;s:,,.., hiÄwA.n m!(S5fiis bic mir cinc gnjigteit'ctfiencn, 3 ! t... n... ICDTIC MICU UUI, ver IlOlöC IU IDiK ausae m I J frnt itnX rtfi Snrt ls nh tsfStfi Knrgefallen wäre. Diese Scene . hatte keine drei Minuten gedauert, und jetzt erst tnMt trfi 9 KnMfTmnftr tnt tnnn i f -wvif vtiujj , w. v kni ich plgtztich ,m Liben mrückkehrte. Ich - . - nabm den Skaml. den ick trua. um ben. Aber ich hoffe, dak ich morgen oder uoermoraen oie vierte uno imt oer an V.- . v i... gekündigten Vorstkllungen werde geben , ... m erf r i. i r-rs. f der Neger Delmoncio noch Vielen in der Erinnerung t f r-v m Sr unlmuskulSS.und er wuöte die Wirkung seiner Erscheinung noch durch eine aus stcfud6te Eleaam ,u eiaern. Der Neaer. ein Dandy von Scheitel bis zur 1 ,uwiwu4 uviivuirnti schude an den Sänken und eine arell. rothe oder blaue Seidenkravatte um den Hals gelegt, wäre bei seinem Anblick vor Entzücken sicherlich in Ohnmacht ge fallen. UebriaenS bat Delmoncio nickt nur bei riubischen Schönen Gefallen . erregt, Sein Glück bei Europäerinnen war auerordentlick.Gwie eS ibm ia auck schließlich gelang, eine solche, die Tochter I i. . t. l mi !.t.n oes oeiannlen ieuagrrirocnßer reuz bera. beimmfübren. ES ist ein zartes blondes Weibcken. daS den Riesen' wie ein Schooßhündchen am 'Gängelbande sübrt. Der moderne-Otbello ist der I ' , I willenloseste Gatte, der größte Pantos

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felheld des Jahrhunderts geworden. Man mag sagen, was man will, diese Leute, welche ihr tägliches. Brod unter V . , (I)hIh V -flzmm

uui uyuuttit lumu vu ..iti zu sammenrassen, verdienen unsere volle cn U v. . , er., j . . i ,.!. : cm . i. craunüciuna. yiugcn oai xücu allerdings 'keinen von ihrer Thätigkeit, aber waS für Nutzen 'bringen schließlich die meisten jener Herren, die alle AuS . . zeicynungeu-ur ncy rerlamrren In oen yleroanmgern.leol was von oem an tiken Heldenmuthe, der' antiken Lebens iiirri i lPiupnTniiinp. nn nniiirri vrnpne Verachtung : auch in .rbren .Erfolaen müssen wir einen Steg der. menschlichen Jntelllgenz über die wrlden Jnstmkte der Natur', begrüßen. Aaß sie .trotz der oyyett uno yane lyres Meuers iikhi schen : bleiben wie wir, 'schwach, klein müthig und. abhängig, daö haben, die anaesubrten.7.BeNvtele ,ur Genuoe er wiesen. Auch der Humor , gehtnhnen selten aus. . ; Da locken z. B. gegenwärtig die Brüder.' Hezon ganz .Paris .vor die Barriere du TroTle, woselbst sie , in einer Klkaubnde Nnrstellunaen mit drei . . q . " unddreißig Löwen geben. Die. Pezons r.v' cn r: r v r ti.(.:.i. pu inr muunge aus uuicm jcüicic, denn sie entflammen einer alten Bändi .Dynastie. Ihr Vater war eine siÄ..aa!t:i V . Isk ..V IC 4 umuium uu. vyuuc.uuu uu ztt llvi tete! ein Amateur' einmal, die.! Frage: .Sagen Sie, wenn Sie in den Käsig zu Ihren Tigern treten bekommen, Sie da keine Furcht ??'s.Ueber das Gesicht des alten Pezon flog ein königliches Lächeln: 'Furcht Z.'Jch?Nem-aber Flöhe!. i . , , m m m Beschäftksüns der Blinden in PariS Nach der Zählung von 1876 gibt-eS in Frankreich 31' 631 Blinde von denen etwa 2,00) m öffentlichen Anstalten und 6,000, die den bester situirten - Ständen angehören, in ihrer Familie sich befinden, während die übrigen 23,000 däS Haupt. sächlichste 9ntingent zur Bettler chast liesern. Andere Länder Europa's, selbst 9Ypnhlen nhh TOprien nriinbetp SHIin ""övr"" " - - o--" o . . . . denWerkstätten, in Frankreich aber blieb i -u- i" iy- " "p UiV Blindennicht blds'arbeiten - können, sondern' auch -gern 'arbeiten.'. Zunächst ist den Blinden ' die Gelehrtenlaufbahn nicht verschlossen; .der Mangel des.Au. genlichts scheint vielmehr den Blinden I " V .... zu zwingen,-! sich zu konzentriren, also mehr zu leistend Der bedeutende Publi zist Rodenbach, einer der Hauptakteurs der Maischen Revolution,' war blind ; Auaustin Thierry setzte auch nach seiner i v ' . rbl mduna seine b tt or ,cken Arbe ten fort unter den bei der.Pariser Elektri. v zitätsausstellung' dern war auch ein ht 9ltnhpn ttnn 9 zitätsausstellung' preisgekrönten Erfin Blindgeborener, und Plamgeon waren aroße vi v T .0........ (m.ic..iü.." raCuV.. tA...u.v :n miücinumci. iiduuci utucuuuu u das Gedächtnis der Blinden;' in Iavan gibt es ein Institut, für Blindgeborene, I Trrt J11lT(lrtn tlT. PTP IJI f I m T (Tl TP ttiri uj-v p, 7 7 v Landes auswendig' zu wissen: sie sind rendine Annalen. " Aber nickt blos I ""'n' " - Rechnen, Gedächtniß, Musik u. s. w. ist bei den Blinden zu Hause, sondern auch 1 .. . jt c..r:;sf: . 0 no AUsslluigeres. ausgestellten .'Thiergruppen entzückt, ist in seinem fünfzehnten Jahre erblindet, Die Beschäftigung der Blinden mit in. j . ' -. . ... bußiteuen Arbeiten .ist namentlich in England praktisch durchgeführt. Im ?labre 1877. waren dort in 29 versckiedenen Geschäften 914 Blinde verwendet, welche für 1,222,M Fr. Waaren pro. duzirten und 577,000 Fr. Arbeitslohn, i- ; n in o . c v .e . voas lst ooi tjr. llll, oen ops oeroicnien. ?in den letzten suns Jakren haben na, b, f Zig wesentlich mmehrt. Die otMieue engmaze 'vran nr iuyrr eine sehr große Zahl von Beschäftigungen Weber, Uhrmacher und Musik'Jnstru mentenmacher. Das letztere Handwerk I . i r . - - cVi ;4. . v. o : t oai logar einem tinven, vem paiir Montal, große. Berbesjerungen zu ver danken. Ein solcher blinder JnstrumenI . tenmacher (Piano.Accordeur) verdiente in London, laut einem dem Congreß von 1878 erstatteten Berickt. iäbrlick 3750 i - " ' ' ' ' 5LS &r merinfttr tr nnprf hrtnn nn I I II wl.. ... die Thätigkeit des Schweizers Levauchy Clarke und konstatirt, datz derselbe auch in Frankreich es unternommen hat. An stalten zur Beschäftigung der Blinden zu i iu4v n -w -w. .... rflnSm.- fnnr üVrpirp hprftirn ihm die Mittel dazu, aber er starb, ehe der cn o..oC.n;-..- . orv. Jüia AUl US UlHUim 4UUi. UllUClK ' I ßtnfrifh. N,?ns? . s. Xn.. tmtpn itki zusammen und versprachen Levauchy ihre Unterstützung ; er sollte einmal praktisch I ipintn: nnn nt JnitttnfN OTbtIN innnfM. " " ' -w w .w. .M , dann wäre die Sympathie des Publi . vmm w !um aemonnen'UNS die acue konnte und dreifjig lesen zu ihnen ; .ich gede euch drei Franken tag. r- . : . i i. . : c v - aoj, io mnge iar rni, enu igi vas Handwerk kennt, so könnt ihr zu Hause I . t - li. ...W.l u.. si!t.".j t... .t.Tl V. arbetten,.werdet per tua bezahlt und bekommt außerdem 20 Sous fix perTag; r ' cwt -I ( X.X : seid ihr ein guter Arbeiter, so braucht ihr keine Hülse mehr und ihr könnt euch an ständig durch'S Leben schlagen." DaS Anerbieten war mcht sehr. verlockend für Leute, die in Paris ein gutes Quartier fache.' Aber viele kamen doch, denn die Arbeit war ihnen lieber als der Bettel. .Jedesmal,sagte einer von ihnen, .wenn -man Mir em Soustuck zuwirft,ist eö mir, als wenn man mir eine Ohrfeige gäbe." Auch ein kräftiger, blinder Neger kam. der in den Straßen . ,die Mandoline spielte und in ParlS eme bekannte Per' sönlichkeit war. Ich habe Nie em Al mosen verlangt," sagte er, .und sür jede I CTT) ftf IM min Qtk A(HtTf ftiim V'' biv ich ziehe die Arbeit vor." DaS war der Anfang und er hat schon emen netten Erfolg zu verzeichnen, Dremia Blinde arbeiten, in der gemein. ' Zm . . . rV mm - samen 'erlMte, Nue Vasfro; 11, unv

dreißig werden . zu Hause deschäst'gt.

vie siechten orbe,- machen ursten, Stöcke. Stublaestelle. Matten, eder.. Drechsler und TischlerArbeiten.' Die Werkftätte hat bereits, für 4000 FrcS. Waaren verkauft und ' ihre Produkte werden immer aesuckt. .Die Blinden sagt der Artikel, .fabriciren in der That fouder als die Sehenden,' das hat die Erfahrung auker Zweifel ; otstefll: Die armen Menschen können sich nicht mit dem äußeren Scheine . begnügen, weil vieler für fie nrcht existict; ihr Unglück zwingt sie. Alles nach der strenasten Me thode zir machen und darum sind ihre Bürsten,' ihr Stuhlwerk, ihre Tischler arbeiten u. s. w. die haltbarsten, weii sie nicht im Stande sind, die Zekler des Produktes hinter einem gleißenden Aeu ßeren in verbergen.- Die Blinden Wttkstätte bat sich daber bereits eine namhafte Kundschaft erworben, die sich stets vergrökert;,' ewlge öffentllche Gar. ten,' große Hotels und Eisenbahngesell aanen .bmeden lbr , Matmal nur von den Blinden. Das menschenfreundliche Werk hat demnach emen guten Ansang, und hoffentlich auch , einen guten Fort gang. . Urtheile über die Frauen. Eine englische, Monatsschrift Nellt aus ord Beaconsfteio's Werken unter der ueverchrlft: .Was Lord Beaconssield von den ffraucn dackte eine kleine Sammlung .'von Aussprüchen dieses scharssichtigen Diplomaten und Roman ciers über die ffrauen Zusammen. .Es giebt keinen Augenblick, in welchem nicht grauen irgendwie unser Geschick beem flußten, sagt derselbe imSybil. .Heut zutaae und iumal mit Nnckstckt nk n sere Frauen kann man dreist behaupten. daß Gesundheit em normal-unnaturli cher Zustand sei." The young duke) .s giebt kem Elend, moralisch oder äußerlich, welches die Frau nicht zu lin dern vermöchte.. (Ooririsdy). .Die Frau, über welche die Gesellschaft me,' disirt hatte sich gewöhnlich den Neid Nichtbegünstigter zugezogen.- (111 infernal raarriage). . .So viel wie möglich zu Frauen zu sprechen, ist' der beste Weg. gut reden zu lernen.VOon L ; T?l rr r -j - . laniia rieinmg; .rfvig oeemstUöl krauen, am meisten (orinsdy) Auch einige Sentenzen französischer Au toren sind hörenswerth. ' .Das höchste Maß von Ächtung beweist' uns ' eine Frau, welche uns um unsereFreundschaft bittet, die höchste Indifferenz wenn ste uns dieselbe bietet", sagt Madame de Glrardln. Es ist schwer", sagt dieselbe, Wittwe zu sein: man muk die aan,e Bescheidenheit des Mdchenö zur. Schau tragen ohne deren Unerfahrenheit." ,Kem Martyrmm ist der Frau zu schwer wenn es gilt, ibre Sckönbelt i erdflhen (Montaigne) ,Die'Frau hört nie auf zu lieben, muk sie der Erde ent sagen, nimmt sie ihre Zuflucht '-zum! ylmmel'. .grauen stnd Ideale erst angebetet, dann zerschmettert". ' Wir begegnen in der Kesellsckakt wunderbarerweise so ost einer Frau, von oer wir memen, ste wurde eme aus gezeichnete Frau für diesen oder jenen unserer Freunde werden. (A.'Dupuy.) Unbeständigkeit tadeln wir nur an den Frauen, wenn wir deren Opser sind."' -uesnJyers.) .In Afrika ist die Frau ein HauZthier, in Asien ein Ausstattuasstück. in Eurova ein rätdselbaf. tes Kind." (Scinac de Meilhan.) Recht boshaft ist Pierre Veron. Er hat fol genoe Epigramme verbrochen : "Die 5Vrau vlaudert nur das nickt aus. waö sie nicht weiß. Im Haß beständiger, .r:Li..n!.t, s. ais xn oer ieoe. racyen wlen stcy nur diese Geschöpfe zwischen Mensch und Engel. Hat sie keine schönen Zähne, so lacht sie nur mit den Augen. Freund schast unter Frauen ist nur Waffenstill, stand. Herrin und Zofe zusammen überlisten zwöls Teufel. So schnell wie oie yanvjchuhe andern ste ihre Nei gung." Nun, man weiß, zum Äielvunkt wäblt jeder Schütze die Punkte, auf denen da meiste Licht ruht, und je boshafter ein Epigrammatiker gegen die brauen ist. desto weniger glaubwürdig, weil er da ostenbar pro dorno sich ereifert. Das N i l w a s s e r. Dasselbe wird von den Reisenden als ein aan, besonderes Getränk geschildert. Klun zinger, der treffliche KennerNor2)afrika's, welcher auf dem Nil eine gane Strecke stromaufwärts fuhr, - sagt darüber in seinemWerke: .Bilder aus OberEgyp ten" Folgendes : Es dürstete uns und wir ließen einen Krug an einem Strick in die Fluthen hinab. Ehe wir denselben an den Mund setzten, drängten sich unl allerlei Bedenken auf; das Wasser ist trübe, lehmig, wir haben schon unter dem Mikroskop niedlicheThierchen,KrebS chen und Würmchen darin bemerkt, wir haben Vieh sich baden, Menschen sich und ihre ffleider oberhalb des Schiffes wa chen sehen ; da, treibt ein Ochsenkadaver ort, auf dem ein Rabe pickend steht, und olche Mischungen hat das Stromwaffer chon auö semem ganzen großen Hinter ande aufgenommen eine Mixtur von Unrath ganz Nordafrika'S, die sollen wir trinken ? Wir wagen es, hat es ja schon der Sohn der Sonne gethan und alle seine Söhne bis auf den heutigen Tag, und' sie besinden sich wohl dabei. Und wirklich, es war lauterer Nektar ; daö weiche frische Waffer hat uns so ge labt,, daß wir dem Landeseingeborenen, besonders dem aus ber Wüste, beistim men, der das Nilwaffertrinken für eines der größten Erdenglucke hält Aehnlich sprechen sich andere Afrikareisende, na mentlich,der deutsche Forscher Gerhard Rohlss, aus, ohne daß man über die Ur suchen dieses Wohlgeschmacks im Reinen wäre, o Der Nil ist einmal ein geheim nißvoller Fluß und noch lange Zeit wird vergehen, ehe der über ihm lagernde Schleier ganz gelüftet wird. S ch ül er-g lück". . DemBra. der Paul kommt ja gar nicht mehr in die Schule sagte ein kleiner Quintaner aus dem Wege von der Schule zu dem neben ihm wandernden Schulkameraden, lei det das denn Dein Vater?" .O,mein Bruder Paul hat Glück rust der Ande re auö, .erst hatte er vier Wochen das Scharlachsieber und jetzt auch noch bie Masern ! Ich sage Dir, der Junge hat ein riesises Glück!"

orobe Väter größere Söhnt. War ein Äedner und Scribent Tullius Cicero jufcencnnt. Dieser hatte einen Sohn, 's war ein lustiger Patron, . Namens lareus üllus. Studio war er zu. Athen, Ins Colleg wollt' er nicht geh'n, Wußte von Philosophie , Mehr und wen'ger nicht als wie Ein etrur'scher Hausknecht. ' 1 ' i

: Kind'schte sich mit Gret' und Miezchen, . - i... Mn. V!. n erz . ! u azrleo oer nue üic 2jicica Bücher drei, in echtem Schwein Schickt er ste an Marcus ein. Lern' er daraus mores. Und der Sohn war sehr erbaut, .Alter," rief er, .trcue Haut, Du verläßt mich nicht." Und baar Nimmt er von dem, Antiquar ; Einige 50 Drachmen. . Hat's darauf in einer Nacht ' Gleich mit Freunden durchgebracht. Und man riefbei'm Glase sroh : . .Hoch d?r alte Cicei-o, Dreimal hoch der junge V Studio, zieh' daraus den Schluß, Wie man's eigentlich machen muß. Denk': .Ein Buch, ein großer Schatz Trog' es schleunigst zum Versatz, Und verzech's mit Brüdern ! ' W. M. SD er g efä hrlich e Rival e. JsaakMeier wollte heirathen die reiche Wittwe des Aron Hirsch und hatte sei nem Freund: Lern so lange von derer.. Schönheit vorgeschwärmt, daß dieser. endlich frug: Sag-, mir doch, Meier, wie viel bat denn wobl der Aron öirscö hinterlassen seiner Frau, daß Du bist so f Jt . t fT- jf w tm TV - mecquJge von , iyrer scyonyeil k , aju erwacht die Eifersucht in Meier, er fürch tet, daß Levi ihm gefährlich werden könnte, und schwört bock und tbeuer. d& Rebecca nichts, gar. nichts Hai, als ihre cyönbelt. Wenn Du ne ldöt'st kenne von Angesicht," ries er' begeistert auö, f v . n s . c " ' c r y Ho wuroei u oicu uvcrzeugen, oay nicht frag' nach ihrem Vermögen." Wie soll ich nicht kennen Rebecca Hirsch V sagt Levi, .iZ sie'doch gestern erst gewe fen bei mir, und hab' ich doch ihr ertt heute geschrieben...," Weiter kommt Levi nicht. Ganz aufgeregt packt Meier ihnan denSchultern und schreit ihn an : .Was haftDu bei Dir zu sehen die Re becca Hirsch ? Was hast Du zu schrei ben an die Rebecca ? Gleich fag' mir, was Du geschrieben der Rebecca l" .Laß mich nur los," flehte Levi ägälich, ich will Dir Alles sagen." Levi, ich werd' Dicht nicht lassen los, bis Du mir hast gesagt.waZ Du hast geschrieben der Re becca Hirsch Meier, Du bringst mich um, laß mich los, ich hab' der Rebecca geschrieben eine Rechnung über 12 MarkRrßhaar, die sie hat bei mir gekaast zu e Matratze." ; Kinder undNarren :c. :c. Elsa : Papa, was thust Du da Vater: Ich zupfe mir die weißen Haare aus." Elsa : Warum zupfst Du Dir nicht die schwarzen aus, die sind ja viel weniger." Neuer Titel.. 1 1 . Reisender : Was ist Ihr Phter, mein Fräulein? Büffetmädchen: Uebergangsinspektor. Reisender: Wie? WaS? , Vüsfetmädchen : Die, Leute sagen ge wöhnlich Bahnwärter dasür. Erweiterter Sinnspruch. Salz und Brod Macht Wangen roth Aber Vutterbröder Macht sie uoch röther. Neue Fl'exion. In einer sozialdemokratischen Ver sammlung aus demLande ertönt plötzlich ein Pstff. . Vorsitzender (wüthend) : Wer hat denn da gepseift?" Bauer (voll Selbflgesühl) : Das war ich, der psoff." Aus Kalau. ' Hans'l : Weißt Du, warum der Jo nas so geheißen hat? Pepi: Nein, warum denn ? hans'l : Wie ihn der Wallstsch an'ö Land gespien und die Leute ihn g'fun den haben, da sagten sie : I, Du bist jo naß !" ... Aus der Schule. Lehrer: Karl, sgge mir, was ist denn Furcht? Karl (nach längerem Besinnen): Wenn mer denkts.kimmt.Eens! Zu viel verlangt. k ' Lehrer (zu seiner Schuljugend, welche er zum Empfange des 'Landessursten aufstellt) : Kinder, wenn - Ihr Seine Hoheit kommen feht, so brüllt dreimal Vivat hoch, wie junge Löwen, und ver geßt ja nicht. Euch gleichzeitig zu ent Häupten ! Fruchtlose Drohung. A.: Haft. Du schon gehört?' Unser Komiker hat gestern gesagt, ec würde dem Rezensenten Piepfer nächstens eine Ku gel vor den Kops schießen. ' - ' , S8.: Ach; das ist nicht gefährlich ! Der Kerl hat ja ein zolldickesBrett vor'm Kopf. . . Unverbesserlich. Ein biederer HandwerkSmann war von Amerika zurückgekehrt und wußte natür lich maffenhaft zu erzählen. Unter Anderem berichtete er auch über das Unwesen der dortigen Spitzbuben. Texas bezeichntte er hauptsächlich als das Land, in welchem man. im Handum drehen durch ein? Kugel in's Jenseits ge schickt werden könne; Räuber und Diebe gäbe es dort in Maffe. Nun, wendete einer seiner Zuhörer ein, die werden doch wohl, wenn sie bei einem Diebstahl oder gar einer Mord that getroffen werden, aufgehenkt ? I, antwortete der Erzähler eifrig, das nützt alles nichts : bei der ersten besten Gele genheit, thun sie es doch wieder.