Indiana Tribüne, Volume 4, Number 295, Indianapolis, Marion County, 8 July 1882 — Page 2

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L "W FSgliLe- und Ssv NiagssRszaLe. Offtc -: 62 S. DelawarStr. Entcrf V Rocontl-class irmtter nt the iOüt See s.t Indianapolis, Indinna.) Abonncm.ntsPrcise: Tägliche -luSgabc 12 CtJ. Per Woche. VontzauZzab? ö Cts. PcrNummer. Beide zusammen 15 6U. per Woche. ÖT" -)a5 Taqdlatt ctfdjclni t7 Nachmit tag nrn Uhr. Die SounwgZc:u?gab erscheint Msrzer.Z. Trine Publishing Company. Jndian Polis, Ind., 3. Juli 1682. Utl txtvc 5;u::q Scr soziattstischlV keiözStaaSaögesröttLten Vekaintlich fiiIcn fidj die sozialiischen ichstagsabgcord'neten urrter der steten UederWachung seitens der Berliner Polizei schon seit längerer Zc,rt seh?, imdehaglich. Wundern lanxt nun. sich darüber durchaus nicht, denn es muß in den in Irage kommenden AbzkoÄneten ein empörendes Gefühl hervorrufen, auf Schritt und Tritt von geheimen Agenten der Polizei verfolgt und. beobachtet zu werden, und noch dazu in der Eigenschüft alsVolkLvcrlrc!:?, als unverletzliche Mitglieder des deutschen Reichstages. Es sind darübu schon wiederholt 53cschwerden laut geworden, und vom sozialistischen Abgeordneten Grillenber. ger wurde in Bezug auf diese Angelegenheit folgende Interpellation eingebracht: Geschieht eS im ''lustrage der Reichsregierunz ode? der preußischen Regie. rang, deß die fozialdemokratischen Mitglieder des Reichstages, sowie mit ihn verkehrende ' Personen durch geheime Agsnten der Berliner Polizei in dcr zudringlichsten Weise auf Schritt und Tritt verfolgt und überwacht werden? Und was gedenkt die RcichSregicrung zu thun, um die Würde des Re:ch'Ztazes und die betreffenden Mitglied;: des Hauses gegen diese Behandlung zu schüfen V Diese .Interpellation . kam in der Reichstagssitzung vom 16. Juni zur Verhandlung. Herr Grillcnberger motivirte dieselbe durch Anführung clniger Thatsachen,. dk allerdings sehr haar, sträubender Natur sind und dem glor reichen- deutschen Reiche tsox dcr ganzen Welt zur Schande gereichen. Herr Grlllenberger wies, zunächst auf den Möbrauch und Unfug hin, welchen die Wijex mit dem SoziaZistengcsctze treibt. Er führte dabei, an, daß nicht nur tagtäglich Personen wegon Verdachtes sozialistischer Besinnung verhaftet und der strengsten Personaluntersuchung ' unter vorsen würde, sondern dab in Nürnberg kürzlich eine Frau aus der Polizei bis auf da?. Hemd entkleidet und sich tivdr Körpezdäsitation habe unterwerfen Nüssen, ohne daß der hochlöbliche Mag! flrat jent? Stadt irgend etwas dagegen einzuvnden gehabt hätte. Siach seinen Mittheilungen w'rden schon zu.' früher Morgenstunde geheime Agenten, vor den Wohnungen der so cialistischen Abgeordneten postirt und haben dann die zu Beobachtenden wäh rend. des ganzen Tages im Auge zu behalten. Sie verfolaen die zu Ueber--wachenden Uebcrall hin, m's Parlament j m die Restauration, in die Straßer. eisenbahnwageu und folgen ihnen, weun z Tv r v . .?. 1 jcnx( eine jijroicou mtcigcn, zu Zageu ach oder laufen, falls ein Fuhrwerk nicht zu haben ist, neben dem Wagen her, in welchem sich der Abgeordn:te be findet. Es ist sogar vorgekommen, dah Nll. 'Mann, .welcher den sozialistischen Abgeordneten ZZrohme auf dsr Straße begrüßte, zur Polizeiwache gebracht und dort gefragt wurde, was er mit dem Abg. Frohme zu thun hat?, und wie er dazu komme, sich, wie aus einem Briefe hervorging, mit Frohm: zu duzen. Verschiedenen Soziallsten Berlin'? sind von den Vigilanten als Belohnung für Spionage beträchtliche Geldsummen: geboten worden, welche jene aus eigene Mitteln nicht geben können. Es mußten, meint daher Hr. Grillenberger mit Recht, Gelder der Behörde sein, über welche jene Spitzel zu versüßen hatten. Trotzdem benähmen sich diese sehr unbehülsen und unentschieden, wenn man ihnen entgegentrete und sie nach dem Zweck ihrer fortwährenden Versolauna fragte. Hr. Grillenberger beendet seine Darlegung mit folgenden Worten: .Wir haben Ihnen viele Tatsachen vorgetragen, 'irrn damit die Frage an Sie zu richten, ob Sie dulden wollen, daß dieWürde des Reichstages in dieser uner hörten Weise mit Füßen getreten werde." Staatssekretär v. BMticher erklärt, diese Ueberwachung finde nicht aus Veranlassung der deutschen Reichsregierung statt, und es sei auch nicht anzunehmen, daß dieselbe von der preußischen Regie rung ausgehe, übrigens würden seitens seitens .der Behörden solche Maßregeln getroffen werden, daß die sozialistischen Abgeordneten in Zukunft vor derartigen Belästigungen geschützt eien. An der Besprechung der Interpellation bethei ligen sich die Abgeordneten Laöker, Eün ther und Frohme, welche letzterer zum . Schlüsse folgende Aeußerung tljut : Es kann uns nicht daraus ankommen, in eine Straßenprügclei verwiegn zu wer den, aber wenn das Maß voll ist, so werden wir Mittel und Wc.c zu sindcn wissen, uns diese Kerle vom Leibe zu halten und dcr Polizei ihre Vexalionen zu verleiden. Daß rnsststc :?ZserkzuS. Anläßlich der Gcbnrr einer russischen Prinzessin bringen europäische Blätter Berichte über die russische Ka,ssami!ie, welche Berichte angesichts des nihilistischen Vulcans, aus welchem das HerrjcherhauS heute steht, auch für hier von Interesse sind. Die neugeborene russische Großfürstin Olga ist ds fünfte Kind deS russischen Kaiserpaarcs, welches sich am 9. November ISCi; vermählt hatte.

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Aus dieser Ehe wrde am 13. Mai der gegenwärtige Großfürst-Thronfolzer Nikolaus geboren. der also vor Kurzem sein 14. Lebensjahr zurückgelegt hat ; eS folgten dann Großfürst Georg (geboren C, Mai 1871), Großfürstin Xenia (gcbo ren 6. April 1875) und Großfürst Michael (geboren 5. Dezember 1878), de nen sich eben in bunter Reihe" die kleine Großsürstin Olga anschloß. Der Vater, Kaiser Alexander 111., wurde am 10. März 1845 geboren und steht also erst im 38.,dieMutter,ttaiserin Maria Feodorowna (geboren am 26. November 1847) im 35. Lebensjahre. DieKaiserin ist bekanntlich eine geborene Prinzessin von Dänemark und führte vor fijnm Uebertritte zur russtschenKirche den 'Namen Dagmar. Sie war in ihrer Irgend von hoher Schönheit und ursprünglich mit dem älteren Bruder ihres Gemabls, dem Großfürsten Nikolaus, verlobt, nach dessenTode erst dasThron folgerecht und die Anwartschaft auf die Hand der für den russischen Thron be stimmten dänischen Prinzessin aus den gegenwärtigen Kaiser Alexander überging. Die royibitionö-AervrguwI.

Für solche Leute, welche ihren Durst gelegentlich mit etwa? Stärkerem als Brunnen, Fluß und Seewaser oder als Milch, Thee und Kaffee zu stillen pflegen, sind die Aussichten für die näch ste Zukunft dnrchauS nicht sehr erfreu l?ch. Ueberall strecken die Prohibitio nisten die Köpfe in die Höhe und blicken mit Stolz auf ihren neuen, in, Iowa er rungencn Sieg. Ueber die auf der re pub'likanischen Staats Convention zu Springfield gezeigte Haltung der Jlli noiser Staatsmänner sind sie zwar nicht sehr erbaut, aber sie denken : Ausge schoben ist nicht aufgehoben"', und setzen ihre Agitation mit ullgcbcugtcm Muthe fort. Auch in den Südstaatcn machen die Prohibitionistcn innuer größere Fortschritte, und die traditionellen Ansichten von der jenseits Mason and Dixon's Linc"allg:mn herrschendcnTempcrenz losigkcit" vcalieren mehr und nhr ihre Bercchtigunxz. Allerdings wird dort dem Berksaife von Spiritussen kaum irgend wcüchc Beschränkung ausgelegt, aber doch achten sich schon rn den Le gislatureo verschiedener SüdstaatcnPro hibitionseigungen geltend. Um üfc?,gn8 nach dem Norden zurück zukchrcÄ,o herrschen in Maine und Bcrmonr seit dreißig Jahren sast ununter brochcn Prohibttionsgesctzc, und scrncr silck dorr die EivilEntschädigungsgcsctze in. Kraft. Auch in Massachusetts bcstand das Prohibilionsgcsctz, während jetzt die Lokalbehörden das Recht besitzen, den Spirituoscnvrrkauf zu licensiren oder zu verbieten, je nach ihrem Gutdünken. Das Eivil-Eutschädigungsgesetz erstreckt sich in Massachusetts nur aus solche, welche den Spirituosenvcrkauf ohne Licenz betreiben. Auch in Rhode Island ver su5)te man die Prohibition einzusühren, do ch mußte man sich dort mit der Lokal O.ption, dem Civil'CntschädigungS'Und CSonntagsgcsctze begnügen. Auch in Connecticut lxstcht die Local Option. In New Z)ork ist der Kleinverkauf von Spirltuolen an solche gestattet, welche die Spiritussen an dem Verkaussorte genießen. Diese Erlaubniß erstreckt sich jedoch nur auf solche, welche sich im Be sitze einer Gnsthaus-Licenz besinden,wäh rend Bier auch von Anderen verkaust werden darf. Außerdem besteht für den Staat New Z)ork das Sonntags- und Civil Entschädigungsgesetz. In New Jersey herrscht die Local-Option nur in einer einzigen Toion". Pennsylvanien hat ein Licenz - Gesetz. In Kentucky besteht die Lokal'Option, doch darf die Frage behufs des Spirituofenverkaufs den Bürgern nicht öfter als einmal im Jahre vorgelegt werden. In Ohio und Michigan war die Aui stellung von Licenzen bisher verboten. doch hat Michigan jetzt ein Licenzgesetz eingeführt, während die Legislatur von Ohio eine Besteuerung des Spirituofengeschästcs einführen wollte, was jedoch vom Obcrgericht des Staates für UN' konstitutionell erkannt wurde. Das Weitere bleibt jedoch noch abzuwarten. Uebrigens besteht in Ohio das CivilEntschädigungsgesetz in jkraft, ebenso loic in Illinois, welches ein Licenz-Gesetz chat. In NordCarolina wurde imJahre 4874 die Lokal-Optlon elnae ührt. Das daselbst von der lctztjährigen Legislatur angenommene ProhlblttonSgesetz wurde vom Volke verworfen, wobei die Demo kratcn zu Gunsten desselben und die Ne publikancr dagegen stimmten. In Texas wurde das Lolal-Optionsgesetz imJahre 187G cingesührt und von verschiedenen 5ountles angenommen. Uebrigens darf mc Frage belrcszsVerbots deS Spirituo fenvcrkaufes den Bürgern nicht öfter al einmal im Jahre vorgelegt werden. Wisconsin hat cinLiccnzgcsctz und machte im vorigen ahre einen Versuch mit ei nem Anti-Treating-.Gesetz, welches je doch von der nächsten Legislatur widerrufen wurde. In Kansas wurde im vo O. 4"V . . . rlgen ayre oie Proylditlon mittels eines Volksvotums cingesührt, und sein Belzplel ist ncucrdmgs in Iowa nachge ahmt worden. Minnesota hat einLicenz gesctz, ebenso WestVirginicn,in welchem außerdem das Elvil-Entschädigungsgc setz besteht. Auch Missouri hat ein Li nzgcsetz und ein thcilwciseL SonntaaL gesetz. In Nebraska wurde im vorigen Jabre ein Gesetz angenommen, durch welches die Licenzen für den Sprntuo senverkauf auf $500 und $1,000 sestgeletzt und die Lolalbehörden zugleich mächtigt wurden. dcnSpirituoscnvcrkau gänzlich zu verbieten ; außerdem wurde dort ein strenges EivilEntschädiaunas Gesetz eingeführt und die Bezahlung von Rechnungen für Spirituofen kann dort soweit eö sich um Kleinverkauf handelt nicht gesetzlich durchgeführt werden, was auch in Mifsifsippi der Fall ist. In Sud-Earolma wurde vor ewigen Iah ren ein Gesetz angenommen, durch wel ches die Ausstellung von Licenzen außer halb incorporirter Städte und Dörse ' verboten rn.

Vernünftige Stimmen aus Paris

Die Sprache der großen repiiblikani süen Blätter von Paris, .des Tcmps", National", Journal des DcbatS", Sicclc", XIX. Sieclc", Parlement France", Libcrte" beweist, daß die republikanische Mehrheit der Kammern nüchtern die Lage prüft, und daßHcrr dc Freycmet das Land hinter sich hat. Die ewigen Hetzereien dcr von Gamdetta gekauften Presse haben werng Eindruck ge macht. Folgender Artikel der Libertc" spiegelt die Ansichten der Gegner des großen KrakehlcrS wieder : Man bedars eines gewissen Muthe?, um das instinktive Gefühl der Tapferkeit, des Muthes und Stolzes, das der hervorstechende Zug unseres Nationalcharakterö ist, zurückzuhalten. Unglück licher Welse mangelt eö niemals an Prahlhänsen, welche die öffentliche Meinung aufzustacheln und zu heroischen Thorheiten zu treiben suchen, indem sie auLrusen, dcr Chauvinismus sei nichts anderes als die Religion des Batcrlan des Als Phrase ist dies sehr schön, als Politik ist es verrückt. Mit diesem Fanatismus einer besonderen Art stürzt man sein Land in die schrecklichsten Adenteuer und gelangt nur zu Niederlagen. Es ist nothwendig, daß Alle, die noch gesunden Verstand und kaltes Blut in Frankreich besitzen, gegen diesen falschen Patriotismus reagiren in dem Augenblicke, wo gewisse ehrgeizige Parteien, um die Staatsgewalt an sich zu reißen oder wieder zu gewinnen, den Versuch machen, die nationale Saite in Schwung zu bringen und eine bestellte Entrüstung asseltuen, wenn sie von der Vemutylgung und der Erniedrigung Frankreich's sprechen. Wir glauben wie irgend Jemand das Gesühl unserer Würde zu bcsitzen, aber die erste Pflicht eines großen Landes ist, sich genaue Rechenschaft von seiner Lage abzulegen und gcnau seine Action seinen Kräften anzupassen. Dcr beste Patriotismus ist derjenige, dcr dem Lande freimüthig die Wahrheit sagt, dcr es nicht Niederlagen aussetzt, wenn es nicht die Kraft hat, einem ungleichen Kampfe die Stirn zu bieten und der für die Sicherheit des Gebietes das Blut und die Schätze Frankreich's aufspart, anstatt sie tollkühn in einem Abenteuer an den Usern des Nils auszuspscrn. Das beste Mittel, die Nationalehre zu wahren, ist, sie nicht in abenteuerlichen Unternehmungen 'einzusetzen, w Alles zu verlieren und Nicht zu gewinnen ist &lc Stürme des Juni. Vier Mal haben in der letzten Hälfte des vergangenen conats Tornado'6 Iowa heimgesucht. Dcr letzte dieser Sriirmc hatte die Eigenthüchlichkcit, daß er sich nur durch ziemlich hohe Lustschichten bewegte und nur an einzelnen Punkten am Boden seine verheerenden Wirkungen äußerte. Die Stürme der letzten Wochen sind, abgesehen von den Verlusten an Menschenleben undEigenthum, die sie verursachten, in meteorologischer Hinsicht interessant. Ihre Ecntrcn dcfanden sich östlich vom hundertsten Meridian, erstreckten sich aber nicht in den Suden; Iowa bildete gewislermanen den Brennpunkt. Hier wurde das Städtchen Malcolm zweimal innerhalb einer Woche verwüstet und dicTornado's kreuzten ihre Bahnen. Der viertcSturm entsprang in Dakota und scgtc nur durch den nordwestlichen Theil des Staate Iowa. Nächst diesem wurden Kansas, Illinois, Dakota, Nebraska, Missouri, Minnesota und Jndlana am meisten bc trossen und Sturme von geringerer Be deutung erstreckten sich durch Kentucky, Michigan, Ohio, Pennsylvanien, New yoxt, New Jerscy und Canada. Die Sturme waren zum großen Theil mit Hagelschlaa und Wolkcnbrüchcn vttbu den, welche dieselben nur um so vcrhecrendcr machten. Einzelne dcr ntmo fpharlschen Erscheinungen fanden gleich zeitig an verschiedenen Orten statt, wie z. B. am 24. Julll in Nocsood, Jll. und in Minnesota. Tornado's sind in den westlichen Staaten nicht selten, aber dennoch noch nie ln so schneller Ausnnandcrsolae vor gekommen, wie in den letzten Wochen ; die Erscheinungen derselben nchmen das Interesse dcr Meteoroloacn rn hohem Grade in Anspruch, und man versucht ihre Erklärung aus verschiedenen Grün den. Das gruppcn- oder hecrdcnweise Austreten der Tornado's wird cuf die Sonnenflecken, die m einer außerordcntlichen Ausdehnung an unsrer Lichtquelle wahrnehmbar sind, resp, aus durch solche verursachte Störungen des erd-magneti-schen Stromes zurückgeführt und jedenfalls mit um so größerem Rechte, als die Sonnenflccken im Jahre 1882 den Cul minationspunlt innerhalb ihrer elsjährigen Periode erreichen. Die Wissenschaft der Meteorologie ist in einem Stadium raschester Entwicklung begriffen, und. wahrend es Wetterpropheten wahrscheln lich von Anbeginn der Menschheit gcgeben hat, uehmen die Vorhcrsaaunacn desWetters heute einen hohen Grad von Wlsscnschastlichkcit und Nichtigkeit in i t. r. rr:.. r. ... u,nrulli. in fernerer cwclö oatur. daß die Tornado's eine Folge dcr Son nenflcckcn sind, kann jedenfalls in dem Umstände gesunden werden, daß, wäh rend der Tornado über Kansas Cily. Leavenworth und andere wcstl:cheStädl dahinbraufle, in New ZZork am nörd lichen Himmel ein unvollständig ent wickeltes Nordlicht beobachtet worden ist. Gleichzeitig mit dem Tornado am 15 Juni sanden in England undSchottland heftige Sturme statt. In das Bereich hochinteressanter at mosphärischcr Erscheinungen gehört endlich auch die Fluthwelle, die sich am 23. vor. Mts. im Erie See bildete und, in südlicher Richtung vorrückend, in einer Höhe von 10 bis 12 Fuß über die Dämme der Stadt Cleveland hereinbrach. Wie eine mächtige Wand in der angegebenen Höhe näherte sie sich dem Lande und ergoß sich über die Eisen bahndämme hinweg, große Steine,

Schienen u?:d Balken mit sich forirei-

ßcnd bis cn den Bahnhof. Nach den Berichten a.le? Augenzeugen hatte die Erscheinung nicht Dte ßtngi Ähnlichkeit mit einer ÄVasjerhose, sondern sie bestand in einer breiten und hohcnWelle, dlc sich plötzlich aus dem Master erhob und n?ährend dcr See in ihrer Umgedung ruhig blieb, ihren Laus nach dem User nahm.' ' Einzelne wollen die Ursache dieser Erscheinung in einem Erdbeben suchen, welches unter dem Grunde dcS Sccs stattgcsundcn hat, allein dem widerspricht der Umstand, daß an jenem Tage von leir.em andern Orte oon Erdstößen bcrichtet wird, sowie die Gestalt d?r Welle, die sich sars von ihrer ruhig bleibenden Umgebung abhob. Eine andere Erklärung wird in der Weise versucht, daß di zu jener Zeit herrschende H'.1'.e durch die über dem See hängenden Wolken eine Eompession d?r Luft Über jenem herbeigeführt, dnß dlcse ungewöhnlich erhitzt: Lust durch die sich plötzlich theilenden Wolken einen Ausgang gewonnen habe, daß hierdurch ein Bacuum entstanden, und daß das Wasser in solches ein gedrungen und alsdann von dem Herrschenken Nordwinde an das Ufer ctrieden worden sei. Luftfahrt übtv tcn (5 nal. Von England aus ist kürzlich wieder das Unternehmen gewagt worden, mit einem Ballon. die Fahrt über den Canal zu viachen. Die Expedition ist gclungen, ovwoyi iic gleiai zu negmn rnoiu . uu umuyu,v ju, cyicn. er jiuii cnincr otmmons liicg n Begleitung des Sir Elaude Ehamton de Eretpigny mit seinem Ballon .Eolo - e üüt war von Waiden S W ach Zttag. aus Da? Loslasie! der Strecke wa? jedoch nicht gleichmäg, UW ÜCf uuua murüc in üüirc en . v v . cu.n- . . of. v .r:. durch den heftigen Wind gegen eine Mauer geschleudert. Bei dieftr Gelegcnheit siel Sir Elaude rücklings aus dem Korde heraus und erlitt einen doppellen Beinbruch und mehrere Nippenb:üche, während der um daö Gewicht des Nerunalück en erleichterte und ftark oeerungiuclten erlelchtcrle uno arl gcspannte Ballon mit Simmons, der eine Eontusion am Kopfe und Arme erlitten hatte, pfeilschnell emporschoß. Der Ballon stieg in Folge des zu geringen Ballaste über die Wolken empor, fo daß Simmons nicht sehen konnte, wo er sich bcsinde. Endlich hörte er die Brandung an dcr englischen Küste und schloß daraus, daß ein günstiger, von der Erde nach oben gerichteter Wind ihn über den Eanal treiben werde. 0 -J tlitt vtitiu, uiitvfc v i' - ken zu kommen, und er sah sich gerade Es gelang ihm endlich, unter die Wolüber den Kallklippen an der Küste zwiAm .Mr i.nh os Winntn lrnftff .vi wvvv. uttv vu.. V"tvil VUU1 v,.rr.. v. rn.n.v x sr. JUtlllUilll fUlllilt Utl v!UUUII (HU ViUilUI hnn nh.r hiä fCnTntS hng CJrnmrttiS vvt -fcvvfc vv vuuw, M Wllliuivn ganz deutlich unter sich liegen sah. . Bei Arras, gelang Der ehrliche Grant. Die Erklärung des General U. S. Grant, daß er von Eiscnbahn-Ange legcnhclten nichts verstehe, welche der s,Ib. nm (ÜtUntnhn her ITnrf Aiinn v.- fi-i.n..a. o m uu v. va"v" " -""a ' fin sCrrr 5'rrnt iri macht ihm alle Ehre, Herr Girant ist J...fU. V.. fl).SCiXt ,",.,.,. bekanntlich der Präsident mehrerer hnndert im B vollendeter er muß am fallsiae Stellu von Eisenbahn - Angelegenheiten nicht voraussetzt. Möchte doch Herr Nobeson so viel Ehrlichkeit besitzen, zu erklären, z-miutHM VMI.)U., jU ltlUlt.ll, d'b r nichts n Mari.,eAngelegenhei' iiu utcui'e uiiu ijieiuuiu eine tunituc . .ri.c v :v..j. i: j. . Verwaltung dieses Zweiges dcr Admi nistralion möglich machen. Vom JtUöuve. Wahrend des glänzenden Feuerwerks, welches kürzlich in Baltimore zu. Ehren des dort abzehalicncn anonal-Mlolngers ocr Grano '.'lrmy of ll-c Ncpublic" abgebrannt wurde, traf cm mi Dcmol)c hciao alleiiDcr amkcicn stall heu 2:iial)rucn r. chrwer, oer sich tm Grase gelagert hatte, unmittelbar über i)cn Öercn negen die Vrust und führc d:iii augenblicklichen Tod herL ' 0CI in diesem Jahre. Der j ä h r i g c I o h n B ll r k c r in !Zrook!!?n machte am 3. Juli vorbcreitvnde rcrciticn für den 1 fXuli und schoß bei dieser Gelegenheit seiner 20 jährigcn Schwester eine Kugel in die iinu wui ; c? ii icino-voiiining vvr handeir. Dnß das Mädchen am Leben er halten b'.eidi. Der Strike der Frachtver lad.r in New 'York ist seit dem S. d. M. ... u.:.aJt -ri.sf zu, VUiuttt ULl viuiu kt.'ivi. So sehr ni a n w u n ch e n niöchtv, das; die Sfcchnungen der Aerzte, wclaje Gavsicld Pttinndcltcn, ohne jedc weitere Wort bezahlt würden und daß hierdurch dcm Lande dS Gefühl, über die ScZximloslgkit einzelner dieser Acrztc errötkznr zu müssen, erspart bliebe, so . j-m. . . v . , f f n r ttiitt ftnrti Btttocnni iccrni.ra ici nci- um. wenn er die schmachvolle nqe'eqenheit nch:ms einer genaueren P.sug unterzirh. Sei,? dezk chnend ist e n Bri d..' Dr. Bynwn n Cleveland. O.! oiil 2i. Olldr. 1SS1, der mährend der Verhandlung X d. . M." erlesen 'Ä?' Garpeld. noch des,enGa n die Beland. un 'WM' 'rmogen n cht n bur. !ye len, vo IHl uu uiiiiijuut ci. ?t".ÄÄ?.WfSI!i wird, als Arzt blamirt hat, aber soviel fl ti t st V f h..frrtS t,t 82? seives Geldbeutels auszubeuten.

D i e A b b e r u s u'n g des E o mmodore Shufeldt ist durch diplomatisches Ungeschick veranlagt, dessen sich derselbe der chinesischen Regierung gegenüber schuldig gemacht hat. Die Verwaltung dcr Zucht Häuser dcsStaatcs New tyoxl Nuburn, Clinton und Sing-Sing hat im vor! gen Monat $36,428.70 Einnahmen für Sträflings Arbeit gegen $32,857.5 Ausgaben, mithin einen Ueberschuß von ?3,571.1 erzielt. Der Ueberschuß im Juni 1881 betrug 51,700.42, so daß sich im letzten Juni ein Mehr von $1,870.74 herausstellt.

Die Zahl dcr c i v ilifir ten ooer cucrpz uazllgen o. y., oerzenlgcn Indianer, welche aus den Stammesver w r . . geoen. von oer Jayiung ausgel0en ImX S i (1 i iX A m 1 äk Ot M2.MAa Waku I f. OI Oiti c r m t . rr uiv yciciuiw wuutn iiuwiiKt, uzizr. Gefammtzahl in den Ver. Staaten nach der Satzung der Jndmner-Agenturen aul 4,41. angegeven wird, auSjchllel:lieft des Territoriums Alaska. Aus Texas werden gegenmfirtia. 7i nnn Ktnsf YZi-s. n w .uw MV v v f m ß VVII VI4 I licken Märkten -trieben, und mit den in. April und Mai von dort bezogenen Thieren schwillt deren Zahl aus 80.000 sm rm,uut snf, kis ,,m sc.

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oui.u.a uaw t u uiu. ,tcgui 0e XVI. darstellt, 37 Pfd. Sterl.; oer worden und, wird für dle Ver. Staaten rautsächer der Königin Maria Lesrm Eensus von 180 auf 6,407 anetc umhn sndmislXV.. ccrnalt

"wuim, "a v 3 " vit-fc in - f . f . cnÄr Saison 100,000 Stück Vieh und über deckt, welche wahrscheinlich einem Post10.000 Pserde nach dem Osten gesandt stück entschlüpft war. Die Schlange

sein werden. San Francisco scheint sebr lustiae Friedensrichter iii beNken. denn einer derselben, der Jrländer James Connolly, trank sich neulich .einen Ge nengen- an uno 'prang oann .zum Spaß- aus einemFenster e nes im dritten Stockwerke beleaenen Gericktsloka. leö. Er brach den Hals, . "Plodirte &tnL Zn ' ffin "L fS! "nÄ I r" i " : cvnlnf ,:npg ff;- ,rhn VTJnnh j 'o i' v,... a" -r wiegendes Bruchstück wurde über 100 mpit nt h1t nhrf inh Yr fJiittAoi des Wagen, von dem der Ballon adgeladen werden sollte, wurde tödtlich verfet 1(tnnrttiftM tnTiJh Kt f?r UMp .Vv. a,M.vv4, vii omivv9 . v nnb .inn SL ploston zu Folge hatte, gab einen. Kag,ch ürt Stärke nichts nach. " m a I . . 4 Die N. B. Sun" bezeichnet die SternPost"-Prozcsie in Wqshington als eine Komödie. Dasselbe, Blatt deutet daraufhin, daß ein Bundes-Se nator implizirt sei, und Dieses erkläre, . nt. . 1 ... n . 1 f 1 rTt 4. V wcsyaio man iaus poiliilcyen runoen) rcmen UrtdeilZ pruch haben wolle. . Der Dampfer .Belgiekam ssnde tiniv Wocke mit 5!M Kulis anRnrd nn hema Knno in San ftrnnciSrn nn ffiner der binesen batte die Blattern i ' I " und das Fahrzeug muß deßhalb Quarantäne bestehen. Ca , t V T a rt l ff l K . . I V u ' V U V 114 U II l l Vvil :m.c.:-.i.- W ..w : I llil i;iltUlUil lllliUllUUl UUU IU1 a tOTrt i nti n f. C . O lUUtiUtUIIU VIIUIIIIIIUIU vVllVUUll Jäger ; derselbe theilt mit,daß er.obwohl zu betreib, war er bei jedem Schusse einer Beute sicher, aber in Folge d r ' -7 - ' V ' Vielsachen Nachstellungen sind die Thiere o cheu geworden, daß sie den Jäger nicht näher als 00 Nardö an sich heranfnmrncii InTTen ?biere. tnelrfi nlnS nn "VV" .' '- V 7l. nnmn pn mrrnrn nnn inr nrn innert ö-rv-n-. i- , o--rloren, da sie in daSMeer zurückgehen, : irrenden lind hnnn rn-nhmn . 7 . " Ü d aetr eben werden. Seeottern - lylen reisten am 5. ds. Mts. von New Bork nach Salt Lake City auf der Chiivi ri ip-rr r cago cc orlymeliern iicnoayn ao 7,,.,, rt C) Xfi , """ Z' ;....' Mts. unter i nuuitiuu i'u atitttivu ttuiv ivti i rvtne r 0rtttfi. H ' s. hrtM o t. , UUU MJ t IJiUISVU UIIV WH J IllltltUl' V - ordneten Kirchenlichtern der' mormonischen Schwefelbande aus dem Dampfer ' ' . ' . . .1' evada- von der Gulon Linie m New Aork angekommen. Dies ist seit 182 die größte Anzahl bcthörter Op er des Mormonismus, die in einem Schiffe in New y)ork angekommen sind ; lm ge dachten Jahre landeten einmal über 1000 neubekehrte Heilige deS jüngsten TaaeS. Die Leute und ihrer Nation ütät nach 050 ScanOinavicr, TZ yol länder, und die Uebrtgen Schotten, Jr länder. Walliser und Enaländer. Die Skandinavier sind meist Landwtrthe, I M r-w , , . 0!( j. v V mit etwas Bcs,k, und sie würden, wären sie nicht eben Mormonen, einen werthvollen Vevölkerungs.Zuwachs bilden. In ungefähr 14 Tagen wird die gleiche Anzahl mormonischer Einwände rer erwartet und nichts verlautet davon, daß unsere Regierung irgend etwas thut, in den verschiedenen Ländern Europa's vor den Missionären der Mormonen zu warnen. Auf diese Welse helfen ur.s sprünglich tüchtige Elemente einen .s oTnZ L Krebsschaden unserev Landes, die mor-

manische Hierarchie, fort und fort ver auszufüllen. -mehren. x.t.

In der Katastrophe bei LongBranch lautet das Verdikt der Eoroners Jury auf: Verschulden durch grobe und sträs llche Fahrlafstglelt Seiten der Etsen bahn-Verwattung. . .:v..c . . :, ..... t?,M;n hn,Lt 1 M m O ra ".r..; "i"- " "t'ifr",,!" ? f n 8 grtne b.l ' , ';7 .'.-i Z K 'S iVinePerSniShäte I . ß. j ,. in seinen Tosch77 daggeni. and sich in ,,, fiLi folflB Bemekkunai k rv rt.ltl.t.n 't. ct,rtC. Ä ern SgtSS&viS' , k'v... , r. wu IWlUJt Ul UllUUJC b'dars Ä der Bestätigung.

Vom Vuölauöe Fächer-Au ction. Die schönste gächer.Sammlung der Welt ward vor wenigen Wockcn in Bondstrect in London verauctionirt. AchtTage srühcr war ein illustrirter Katalog ausgegeben, von welchem jedes Exemplar eine Guinc:

kostete. Elscnbclnsächcr, gcmali von Angelica Kaufmann und vo. y.osway, erzielten Preise von lO biL 20Ps. S:erl. per Stück ; der BrautZücher v'.-r'45rlnzc,,in Anna, Tochter Georg 11.. U. V. Sterl ein Bäcker, von Grcu.c iiemall. 50 Pso. Sterl.; der Brautfächcr der Köniain Marie Antoinctte 3tt Pfd. Sterl.; em grober cstcner, njcicocn oie uui . 4 i. w i 2Mittii viii Antvinette im Templc benutzte Spr f?ftl1;rt; selbst und Ludwia Wi VV i-- ' ' on oiicher, 75Pfd. Sterl.; der Braut- ' m. fö&tx ton Adklaide DON SV0?eN, JpCr .0slin ßün jöurauno, Mutter Ludwig's XV.. aemalt von Watteau, 62 Psd. &t,ri V ' ' - Unangenehmer P a s s a aier. ?kn demBabnvostmaaen derBabn w ; . Post Breslau - Stettin wurde ulich Abends, kurz vor Ankunft des Zuges in Posen zwischen den Päckerel endungen eine etwa 14 Meter lanae schlänge cntbesindet sich im Zoologischen Garten in Posen rn Ausbewahrung und Pstege. Ein merkwürdiger Fall von Scheintod erregte vor cinigenTagen in dem ungarischen Städtchen Szenitz iem fanU Zl: 1 nistV mär k!"ks dortigen ludlschen Bürgers war Ktf'M wurde stündlich erwartet. In der That igten' sichres Abends Spuren des 'n To ame , irmirniiir nmiiic uii 11. i in vii niuuini II V. ' " m: . mei ilIUCUCII -fliuyi uiiijtui juvut, welche an dem Lager der Todtkranken I v . . trti. IM Kranke starb; ihr Leichnam wurde aus tn Strohlager gebettet, ihr zu Häupten i julm ' Ti Vlerocgeoeie verricyien ouicn. S58- c S"lr 1 tu Männer hatten sich ln traucrvollem Sckweiaen entfernt, nur zwei von ihr?oei?fi. C"X' TJ' 5S nen blieben bei der Hingeschicde' nen zurück, um die Todtenwache zu ballen. So brachten sie die ganzeNacht an dem Lager der Todten zu, leise Gebete vor sich hinmurmelnd. Da, am r IW1 . - es Jt. IILt'X. fruyen morgen vegann es lieg piognaj unter, der Ichwarzen Ä)eae, oie uver oie Verstorbene gebreitet war, erst leise, dann immer stärker zu regen, das Stroh raschelte unheimlich und mit einem Male stand vor den entsetzten Männern die . , . , r , , . Todtgeglaubte hoch ausgerichtet IN i den wen rorgun. ü""4." UUCIl UUU UUI. lic vtuiuitt uititvu. rff v f f X . :c it.t.. Ebe diese sich noch von ihrem Entsetzen I i t , st VI. (V,.!., (C I ttüOuN tOtllUCN, lUCu OlC UOIN &Oüt Ml I , , fr"u. Vwach e einen markersch tte nd n S. i.B" toTi 'u . al,c 3lau 6c' b'k"m Wohl, I Ixn Mfni f 15 olae der AuLschreibuna ,ur Einlenduna von Entwürfen ! r.-.. ci:i : at.i : o;;;. rk ui ein oU""" in I" " jjiuuiui nimuuiiui, vuu x. jnnn.v.ir. X. nm k 5i 2S Juni für daS Publikum öffentlich im r.-rn ..fT-n.n ..JL m. I 1UI llliUUUl UU Ul llUI WIUUlll. Uia rr,.. ti flu.;.,; (Z in Frankfurt, Ernst Stückelberg, Maler in Basel und Oberst Th. de Sausiure in I tv w ni scnz zur Veurlyeiiung oer Preisaroeiten zuiamwentreten. 3sl6 5Rtnnrfinifc der Nkr. I - --iJ " "M - " t; : r. . r (.:.. liner Studenten im Sommerhalbzahr 1882 bezeugt eine fortwährcnne ZuI 1 . v .ii .r . ; ti v r nalime oes eiucns. . z oas oe ucuteste Sommerscmesler. das Berlin erlebt hat. Am anttynltch lcn l Die Zunayme in .der Thcologie ; hier ist gegen den vorigen Sommer etn Zuwachs von rn, bei den Medicinern von 77. Im Gan zen zählen wir 385 Theologen, 10si3 Juristen. si53 Mediciner. 1700 Philosophen. Die Gesammtsumme beträgt 3000 (101 mehr als im vor. Sommer.) Dazu kommen noch 77U, welche als Schuler der Akademie dcr Künste, der tcchniI fJk.M C rt.Jf? 4..sa um C Ä rrt nnn )irrflaubnißschein. erhalten. Vorlesungen zu hören: das heißt, welche in Eioil oder Militär angestellt sind und deshalb nicht immatrikulirt werden können. Bei dieser dauernden Steigerung des Besuchs reichen alleNäumlichkeiten nicht aus, und es sollen jetzt im Hose der geburtshülslichen Klinik, welche zum Winter geräumt wird,, ein paar neue große Hörsäle gebaut werden. Im Personal der Universitätslehrer ist die Lücke, welche Lotze'S Tod gcrijsen hat, am schwersten ..,,,, c.tnrh N,ss,m-r -inen 9Wsrfi Urfff.iilfit. der. so stukia er sXeden im ersten Augenblick macht, in der Ausfuh' , r w m w rung doch wobl verbältnißmäßig einfach sein dürste. Sein Vorschlag geht mim lich dahin, London mit einem der nächste 0'lkg'nen ohlenselder direkt mittels ei. , m ?0B x Durchmesser j veebinden. Die er Vraht wurde gtaude sem. Elektrizität im Bet, im rage " 84000 "delra ten zu u 8?"- 5 A der Annahme.db du bcrtradurch die Verbrennung von 3 Psd. Kohle pro Stunde eine Pferdekrast erzeugt werden kann und daß die Maschinen ci Tag in der Woche arbeiten, würden wir zur Erzielung einer solchen Krast 1,012.000 Tonnen Kohlen jährlich bedürfen. Diefe ganze Menge Kohlen könnte nunmehr in unmittelbarer Nähe der Kohlenzeche ver brannt werden, und zwar zu einem

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