Indiana Tribüne, Volume 4, Number 291, Indianapolis, Marion County, 3 July 1882 — Page 4
Etablirt 1869.
AUGUST MAI, Uhrmacher u. Zuivelicr, 43 Süd JllknoiS Straße, emxftehlt gan, besonder 'seine große Auswahl in 5kockford Uhren, Springfield Nbren, ' - - Elgin Uhren, - . Waltham Uhren, u. . und versichert jufriedenstkllendt Bedienung. Georg F. Borst, Deutsche Apotheke. Vkecepte werden nach Vorschrift an pefertiat. Toiletten - Artikel jeder Art. 440 Suod Meridian Str. Indianapolis, Ind., 3. Jnli 1832. Lokales. ' CivilstandSreakSer. Geburten. ' Di angefahrten' Namen sind di be Vater der der . i 4 Mutter.) Franz Mummenhoff 25. Juni Knabe. Jacob Kieser 27. Wm. Homburg . 17. " Wm. DeVay 27. CbarleS EvanS 2. Juli Mädchen. James'. Cullman 1. " Heirathen. I C. HoUingSworth mit Eliza A. MyerS. ChaS-. Rebentisch mit Maggle Sullwan. 5lobn Webber mit Nellie Calahan. LeviS Ridendoler mit Elizabeth Egland. Jeremiah CollinS mit MargaretHennesly Todesfälle, fflorence Poundstone 4 Monate 2. Juli Lewis Bruce 6 1. " Virginiana Shive 10 3. McGinniS 3 2. " ff. W. Showe 1 " 1- m Bttbov 3 21). Juni Freddie Grant 5 25. -Elisabeth Manöhardt 9 Jahre 30. Lillie Smith George Ziegler I. E. Burgen Mary Blumer Mary I. Aber Folkening 20 50 " 2 " 4 todtgeboren 29. 30. m 1. Juli. 1. " 2. -1. " S' Des Feiertages wegen und um unseren Leuten den Besncb deS Feldlagers zu ermögliSien, geben wir morgen keine ZeiInng Heraus. S- Heute Abend ist StadtrathSsi dung! I Die Postossice ist morgen von 7 9 Uhr Vorm. geöffnet. j- Robt. Smith wurde heute vom Mayor in Strafe genommen, weil er seine (nicht des Mayors) Frau prügelte. Zur Feier des vierten Juli ächte Turtel-Suppe zum Luuck bei Tonh Vulack No. 20 Nord Delaware Straße. S- Die 7. Lieferung von Fred. Las falle? Reden und Schriften ist soeben bei Herrn Carl Pingpank eingetroffen. 19 Jesse McLaughlm Naht elnen. Andrew Vogler gehörigen Rock im Wer the von 5 Dollars und wurde der Grand Jury überwiesen. Habt Ihr Gäste denen Ihr ein be tondereS Vergnügen bereiten wollt, so führt sie zum Caplan J5ke No. 135 Ost
Washington Straße. Morgen Turtelsuppe als Lunch bei (5. Linden, 93 Süd West Straße. t&- Sogar das heilige' Conzert welches auf gestern Abend im Germania Garten angesagt war, wurde als eine SonntagSschändung ausgelegt, und durfte nicht abgehalten werden. Magere Menschen. "Wellst Health ilencwcr" stellt die Gesundheit wieder her und giebt Kraft, kurirt Magen schwäche, Unfruchtbarkeit und andere Geschlechtssehler. $1. SS" Trotz Feldlager und Sonntag wurden gestern nicht viele Verhaftungen vorgenommen. Auf der Verbrecherliste befand sich die für einen Montag außer gewöhnlich kleine Zahl von 15 Namen. In der Wirthschast von Mar, Herr lich No. 91 Ost Washington Str.btftn den sich zwei Kegelbahnen und ein Pool tisch. Sowobl auswärtige als bieflge, schnhbedürftige Personen machen wir darauf aufmerksam, daß der Capital Schubladen No. 18 Ost Washington Straße gute, billige und danerbafte Waareu verkauft. Endlich doch! Folgendes entneh men wirtem Hanover Citiz'm Hano ver, Pa. : Die Frau des Herrn JonaS Wehler, eines geachteten Bürgers, wohn hast in Paradise Township. litt am Hal. se und in der Schultergegend so arge Schmerzen, daß sie zwei Wochen lang an'S Bett gefeffelt war. Ich empfahl ihr öfters das St. Jacobs Oel, aber sie fchien kein rechtes Vertrauen darin zu setze. Als die Schmerzen aber gar zu arg wur den, schickte sie zu mir und ließ sich eine Flasche St. Jakobs Oel holen, wodurch sie gänzlich hergestellt wurde. Frau Wehler sagte mir es sei daS beste Heil Mittel, welches sie je gebraucht habe, fo schreibt Herr I. I. Klwe Hanover, Pa.
Der Erste.
Gestern Nachmittag schoß sich ein Junge, welcher mit der Feier des vierten Juli schon zwei Tage voraus anfing, einen vavniwm m oiz yano, oic selbe sehr schwer verletzend. Der Junge lief Zum Doktor und der sagte ihm. er solle settes Fleisch auf die Wunde legen, rrni r. fr ir..f v ru iüi oieier mpseymng um oer unge nacy vau,e uno Die nuge Mutter , legte ihm geräucherten Speck auf. welcher natürlich mit Salz und Salpeter durch, tränkt war. Der arme Junge litt in Folge deffen natürlich schauderhafte rm v . . merzen, oeiam vunoneoer uno muw zu Bette gebracht werden. Der m . M rr rv warnt oes Zungen tu George orcan
und seine Eltern wohnen an der Ohiostr., gangenen Arbeiten werden am 2. Juli eiin der Nähe der Pine Straße. nemComite aus ZSerren ixrShüiiinsl to.
. 3) er Zweite. Jameö W. Tyompion, vio. sud West Straße, wohnhast, war gestern M( V -. l. !i -f Jt f l! .1 f.! I "veno um iu ugr oamii ociajaiiifli lernen nr . M . t L. I Revolver sur oen 4. uil ,n slano zu seken. Plöbllch entlud na) dle Wane und der Schuß ging durch die Hand. Er wurde im wurgical Jnmtut ver bunden. Entkommen. Wer zunge iZerrmer, welcher paz am Samstag Abend in einen Abzugskanal dem Arme deS Gesetzes unerreichbar machte, hat nun trotz aller Wachsamkeit, welche die Polizei anwandte, dieser doch eine Nase gedreht. In der AbzugSröhre steckt er nämlich nicht mehr, und verhaftet wurde er auck nickt, also ist er ent kommen. Vielleicht hat er mit dem Gotte der Unterwelt ein Abkommen getroffen, viel- .... x t ü er v v . ch,uch ht,...Freud. d. .hn US linfrn onAtirtnhmn Ml rO.rf tttrtfn
h a . -n 1 Vi vl berechtigt Zwischen ihm und jeder einDas Letztere ,st wahrschemllch. Elmge . . . lmt
Bursche krochen nämlich in die Röhre um nachzusehen, ob sich Ferritter noch nicht entschloffen habe, sein Quartier mit einem anderen ebenfalls sicheren Orte zu vertauschen. Als sie wieder herauskamen, mag viel leicht die Polizei nicht wachsam genug g( wesen sein, und sich Ferritter unter den Burschen befunden haben. DaS Feldlager. Die Anzahl der Besucher gestern betrug ungesähr 15,000. Am Abend fand Parade statt und nach, der konurtirte die Jefferson Barracks Pand. Gestern Morgen .kamen noch an: Cnmhnrttii IC htr UeiiinnaXnatYtfn tonn ffiffnnri. Kumuli l! hri tifl 9mI. mmlS tonn 5tnhinnst sPofotoett. Kam. VM.MU.... "I"" 1 vagiX d.S 8. R.gim.n,S n Illinois (Arcola) und die Lackk, Zuaven von g()jca8( r,,,.'M'.n n, Q ,1k' d, Pr,is.r,ir.n der Arlill.ri. fo.Ig.s.dt. um 11 Uhr begann das Preis.kerzlr.n der Milizen n Jndiana. Um 8 Ubr inspizirte Eouv.rnSr Porter und Od.rstli.u,.n. JameS R. Rb, ru r cYM(v,.,trt. oys; vsenerai - UVII IViUilU US Lager. . Um 6 Uhr heute Abend findet wieder Parade statt, wobei Myron M. Reed dem ersten Jndiana Regiment eine Fahne überreichen wird. Dieselbe ist das Ge schenk der Union Oyster Compagnie. Es befinden sich jetzt 2200 Soldaten im Lager. Ueberflüssige Vorsicht. Am hiesigen Bahnhof war gestern Abend um 11 Uhr eine ganze Abtheilung der heiligen Hermandad ausgestellt. Warum 1 Weil man von LouiSville etwa 50 farbige Aufaärter erwartete, welche die Stellen der hiesigen, ausständigen Aufwärter besetzen sollten. Natürlich nahm man von vornherein an, daß die hiesigen Striker ihre Concurrenten mindestens mit Pistolenschüsse begrüßen würden, und daß ein Gemetzel stattfinden würde, das seines Gleichen spottet. Aber sonderbar, nicht? von alle dem. Die Ersatzleute nahmen undehin dert ihre neuen Stellen ein. Die Striker waren nicht wenig erstaunt, als man ihnen mittheilte, wie sehr man ihren Wi derstand befürchtete. Plötzlicher Tod. Frau Margaret Cook, eine 67 Jahre alte Frau wurde gestern früh in der Wohnung ihrer Tochter, an der Ecke der Plum und Drake Straße
todt im Bette gefunden. 6)ie war bis um 4 Uhr Morgens auf und mit der Pflege eines kranken Nindes ihrer Tochter beschäftigt. Nachdem sie etwa zwei Stunden zu Bette gegangen war, betrat eines ihrer Enkel ihr Schlafzimmer und fand sie todt im Bette liegen. Da die Frau schon mehrere Schlagan fälle hatte, glaubt man, daß ihr Tod durch einen solchen herbeigeführt wurde. "BUCIIUrAIBA". Schnelle gründ liche Kur für alle schmerzlichen Nieren, Blasen und Urin Organ Krankheiten. ZI. Bei Apothekern. 13 Die alten Schul'Commissäre wer den heute Abend ihre letzte Versammlung abhalten. In der nächsten Versammlung wird sich der neue Rath organisiren, der aber bis auf Herrn Frenzel, aus den alten Mitgliedern besteht. - Zur Feier deS 4. Juli ächte Turtelsuppe zum Lunch bei Tony Bnlach. No. 20 N. Delaware Straße.
(EtnzesaRdt.) An die Redaltizn der JndiiZnaTridüne" Herr l?mil Wulickner bat seiner
afrntiiiA dk, nmrtmn'.t .ri heniflCn Person, welche die meisten engli schen Wörter, die sich aus den Buchstadcn der Firma Emil Wulschner' Musical Emporium bilden lassen, zu Papier brächte, eine neue Orgel, im Werthe von u r -7 5185.00 zum Präsent machen wolle. Diese Offerte aalt für ffimmffl&e etari. er dieser Stadt. Durch die weiteren speciellen Bedingungen war unter ande. rcn bestimmt, dfc die etwaigen Kenfur nten bei dieser Prcis.Bewerbung ihre I i - diesbezüglichen Arbeiten vor dem 1. Steli beider Firma Emil Wuljchner versiegelt I w einzureichenbätten. Alle bis dabin einae- . a , H I T Entscheidung darüber, wem der Preis zu theilen sei. überaeben. Die Entsckei duna soll dann, wenn r.öaliä, am 4. Juli, oder einiae Tage später f olaen. bierbin wäreMcs aan fAfln. Aber nun kommen verschiedene aber". Von glaubwürdiger Seite wird uns nämlich versichert, daß das Comite jetzt nicht in der Lage sei, diese Niesenarbeit zu bewältigen; daß es serner von Herrn Wulschner sehr unpraktisch gewesen sei, daß er die Stel lung seiner Preisaufgabe nicht in die Zeit der Hundstage verlegt habe und er möge diesen nun einmal begangenen gräulichen Fehler nur schnell wieder gut machen dadurch,' daß er den ursprünglichen Termin zur Ablieferung der Arbeiten bis mindestenS zum 1. September verlängere. Herr Wulschner soll nun, um sich in der Meinung einiger Personen zu rehabi litiren, in der That den Termin bis zum " , . " aber lst Herr Ennl Wulschner allen semen tM g.g.nüb r durchaus nicht " " ' zelnen von denjenigen Personen, welche seine Offerte acceptirt, und daraus hin gearbeitet, und daö Erg.bniß ihrer Mü hen vor dem 1. Jull abgclusert haben, besteht ein vertragsmäßiges Verhältniß; und kein gegenseitiger Vertrag kann ein seitig aufgehoben werden. Dies kann ein Kind begreifen; das ist eine juridische ABC Frage. Wir können deshalb auch unS dem Glauben nicht verschließen, daß Herr Wulschner noch nicht endgültig in der Sache entschieden hat, es wäre sonst doch zehn gegen eins zu wetten, daß sür lhn aus der ursprünglich so gut gemein ten Sache sehr unliebsame Eventualitäten erwachsen könnten. Z. Lyra(5onzert. Besuch dlö Lyra ConzkklcS cr., r, r v X. i V ir-, 1 ',luu vuruuu muji uc uiwuouhüii. ' n i B'ZUg us dcnlclbcn flcQcflt j'0" ?!ttuu' .bafe ba. ot iDitit üiirnoc guintiotinutii ivurvr, u rin ha, man sich allerdings auch nicht e. wusch', aber die Gäste, velche gestern Nachm.ttag das Feldlager besuchten, hnlen auch dem dort s!altl,dcnten Ab'.ndconz.rte be. und da ,le hiesige e,n flnä)iJ """ mtit Besuch de LyraConzerles um ein Bedeutendes aelmuiKii. Die Ausführung des Eonzertes war eine recht gute. Die Orchcsterpiecen wurden mit Erfolg durchgeführt. Die Sicherheit der Mitspielenden war nicht zu verkennen und' bewies, daß die einzelnen Nummern mit Fleiß und Sorgfalt einstu dirt waren. Der Vortrag des Männerchor" gefiel sehr gut und wurde lebhast applaudirt. Auch das Clarinctte Solo des Herrn Shoemakcr wurde sehr beisüllig aufgenommen. Besonders große Anerkennung fand aber da SopranSolo der Frau Bar meier. Sie begeisterte mit ihrem prachtvollen Vortrage alle Hörer zu feurigem Applaus, der sich nicht eher legte, bis sie sich zu einem cucoro herbeiließ. Durch einen reizenden Blumenkorb wurde sie sür ihren herrlichen Vortrag belohnt. Die Besucher des ConzcrtcL waren äußerst befriedigt, ob das aber auch die Veranstalter sein werden, ist eine andere Frage. . "ROUGII ON RATS." Vertreibt Ratten, Mäuse. Rothaugen, Fliegen, Ameisen, Bettwanzen, Stinkthiere. 15c. Bkl Apothekern. tSf- Der deutschprot. Waisenverein hat in seiner gestern Nachmittag stattge fundenen Geschäfts - Versammlung beschlossen, auch in diesem Jahre am 2. Sonntag im September sein Stistungs fest zn seiern. Die Damen des Vereins beabsichtigen demnächst ein Sommer nachlösest abzuhalten. Gegenwärtig befinden sich in der Anstalt 27 Knaben und 20 Mädchen. Betrachtet die weichgesolten, geschnürten und seidegestickten Kinderschuhe von 15 bis 35 Cents ; nur deshalb so bil lig, weil 1,000 paar Schuhe ausverkauft werden. Besuchen Sie den Chicago Schuhladen, No. 21 West Washington Straße. - Der Juli ist in Amerika ein gefürchtetcr Monat, denn
mau weiß, daß er llttö mau: cyen beifzen, qualvollen Tag bringen wird. Das einzige Mittel, flcb gegen Hitze zn schützen, sind leichte Kleider, und der beste Platz ffcb lnit solchen zn verseben, ist das Herreukleider - Geschäft von (Sebr. Moßler No. ä3 43 Ost Washington Straße.
Die Geschichte einer alten Wärterin.
xV tagte die Alte und ein Lächeln hellte, die einst hübschen und heute noch sreundlien Züc. Ich wLne schon seit beinahe einem Mcnlchcnültcr, nahezu wadrc, in ükU totadt und davc ci: bewegtes Stückchen Leben durchwandert. Mein Beruf zeigt nicht nur die Lichtseiten oes Redens, lonoern ciUdullt cdcnfaUS manche Schatten die den Uneinacwcibten nicht sichtbar sind, denn Zkrankdcit kennt keinen Standesunterschicd, greift Jung u. Alt, Arm und Reich an und bringt So? gen und Kummer in die sonnigste Heimat. rr-i- . ft.i:r- . . Vie aoiien iuijen, warum iaz gerade vic sen Beruf crgrissi Gut, ich will es Jh nen erzählen. Ich war verdeirathet. v?r lor aber schon nach wenigen Jahren meinen Mann, welcher mich m;t meinem klel ncm, kaum einige Monate' alten Söhn chen allein in der Welt zurückließ. Nicht mit (Äluasgutern gesegnet, mute ich ir end etwas ergreifen um ein Leben zu machen. Ä!s ich eines Tages eine Anzeige iur eine junuierm iur einen rraniuazen Herrn im Herald" sah, beschick ich Av' t" -I C!t . i- I" ! plication sür den Platz zu machen. Ich erhielt den Vorzug vor vielen Bewerlcrn. Mein Klemcr war zedoch ein Stein des Anstoßes, da der Herr wohl mi! mir zu frieden war, jedoch von meinem Kleinen als Zugabe, Nichts wmen wollte. Sie werden es natürlich finden, daß ich den Platz unter dieser Bedingung nicht ange nommen yane. 2ü5tr sprachen orn uno her und das Aciullat war, ban ich mit meinem Söhnchen bei dem guten alten Herrn meinen Einzug hielt. Mit unsercm Einzug ging auch eine groke Vcränderung im Hause vor, denn mein Kleine? brachte Sonnenschein in das vo?he? t?üd selige Heim, bewährte fich ein Segen und zwang manches kacheln den bleichen, mit den Zügen meine Herrn ab. Herr M. war früher ein bedeutender Kaufmann, untergrub zcdoch seine Gesundheit durch aufreibende Arbeit und Sorgen. Cr war ein alter Junggeselle und da er feine näheren Anverwandten hatte, schlvk er meinen vaterioien Zungen in teln Herz ein. Als unser Freund und Beschützer starb hinterliek er meinem Sohn, der in dessen zehn Jahre alt geworden war, ein reichliches Legat, welches mir ermöglichte sorgenfrei in die Zukunft zu sehen und meinem Jungen eine gute Erziehung an gedeihen zu lassen. Wie die Zeit dahineilt ! Es scheint mir als wäre es erst acs ern, das; ich meinem Wohlthäter die Au gen zudrückte und doch ist mein Sohn nun chon feit Jahren verheiratet und hat elbst zwei prächtige Buben. Er hat ein ckSne?Geschäst und wohnt in einem aro ken Hause, alles sein eingerichtet. Sr ist edoch nicht im blindesten stolz, und wenn ch ihn Sonntags besuche, wie es meine Gewohnheit ist, so sreuen sich die Kleinen die Großmama Becky" zu sehen. Ob mein Name Jrau Becky sei? Nein Kind! aber Jedermann heißt mich Becky, da mein Bornamen Rebecca ist. Warum tch nur das Leben nun nicht leicht mache? Weil ch es nicht kann. Sehen Sie, Leutc-bit-en mich zu ihnen zu kommen und Jemand den sie lieben, unter meine Fittiche zu neh men. Sie glauben Niemand verstehe so gut wie ich den Kranken aufzuwarten, und ch betrachte eZ als ein Unrecht da ich bcachcn würde, wollte ich es abschlagen. Ich glaube, daß ich t anderen Leuten aus' warten werde bis einst meine eigne Zeit ommt, wenngleich mein Junge sagt, daß ch mir nun Nuhe gönnen solle. Ob ich Etwas von Medizin verstehe? freilich. wenn ich auch lein Recept verschreiben ann, so wem ich doch in den meisten öcranlyeilslaucn was ,u thun, ehe der Doktor kommt.. Ich habe immer meine Kräuter und Wurzeln zur Hand und die Doktoren sagen ich wisse so viel als sie ; das ist natürlich nur zum Spofc. Wenn es aus mich ankäme, würden die Apotheker nicht reich,dcnn i.ch hatte es im mer für'sBcste, wenn mann der Natur den Lauf läßt und sie manchmal nur durch ein Stärkungsmittel unterstükt. Glauben Sie es mir, es ist mein voller Ernst, ich w "V C 1 . setze meyrZutrauen tn 'caizxlratt ais in alle Rcccpte, welche die gelehrten Herren Doktoren kabbeln können. Manchmal ja wie oft, hörte ich Aerzte fagen : Sie können Nichts mehr thun" Keine Hoffnung mehr" der Tod nur eine Frage der Zeit" und dergleichen Stoff. Dann kommt meine Zeit. Ich schicke sur ein Kistchen Licbig Malz Extracl und in Dielen Fällen rettete ich ein Menschenleben durch die Anwendung dieses einfachen Mittel. Er ist der größte Krästigcr, den ich je sah ; ich empfahl lhn oft, es wäre jedoch heuie das Erstemal, daß ich nicht gutes über den Extract gehört hätte. Ich kannte Kinder, die Liebig Malz Extract regelmäßig gebrauchten und schon in den ersten Wochen ein Pfund an Gewicht zu nahmen. Aber beinahe hätte ich mich verschwatzt. Es ist Zeit, daß ich meinem Patienten sein Glas Malz Extract gebe und darum Gott besohlen." tgf Wm. Power, der vor mehreren Tagen an einem Manne ?!amenL Means seine Kraft erprobte, indem er denselben mit Faustschlägen traktirte und der überhaupt als ein Rausbold hier bekannt ist, wurde endlich gestern Abend von der Po lizei erwischt. $5? Zu den besten Fcuer-Bcrstcher ungs Gesellschaften des Westens gehört unbedingt die Franklin" von Jndiana polis. Ihr Vermögen beträgt W0,000 Diese Compagnie repräsentirt die .North Western National" von Milwaukee, Vermögen, 51.007,193.92 und die German American" von New ?jork, deren Vcrmö gen über $3,091,029.59 beträgt. Ferner repräsentirt sie die Fire Association os London." Vermögen 51.000,000 und die Hanover os New Sl)oiV mit einem Vcr mögen von 52.700.000. Die Franklin" ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil fie nicht nur billige Raten hat. sondern weil außer den reo.ellnänigcn Natcn auch bei großen Berlustcn kein Ausschlag crfolat. Herr I r. M e r z. No. 439 Süd Ost Straße ist Agent sür die hiesige Stadt und Umhegend. 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