Indiana Tribüne, Volume 4, Number 288, Indianapolis, Marion County, 30 June 1882 — Page 3
An 9 erm ünd e (bei Äe:lm), 0. Juni. Das au5 des Messerschmiedes SchiniLzek ist "durch eine surchlbare Explosion und durch Feuer zerstört werben. Binnen venigenMinuten rcac das Haus in sich zusarnmengejunZjen und begrub unter dem Trümmerhäusen sämratlichc Inwohner. 10 Personen wurden durch das rnuthige und schnelle Eingreifen der srciniiüigcn Feuerroehr gerettet. Bis jetzt sind drei Hausbewohner, der Bejiijfr, dessen Schwiegervater und ein Soldat todt. Ein Geselle und einSol. izt sind söwer verwundet. Mehr und minder sind alle Bewohner verwundet. Man vermuthet, daß die Explosion durch Dynamit, resp. Nitroglycerin, herbeieführt sei. Die Frau des Besitzers ist zur'Hast gebracht. Dieselbe soll aus Ansuchen ihres Mannes den Miethern gesagt haben, daß e3 im Hause furchtbar dunstig sei und er eine Katastrophe er warte. Der Wirth wurde angekleidet im Vctte unter dem Schutthausen liegcnd vorgefunden, seine Frau und Kinder waren ebenfalls angekleidet. Das Haus ist ein aes und an seine Stelle sollte wohl 'im besseres zu stehen kom men. Der Mann scheint jedoch die Kraft des Ezplosionsstosses nicht geahnt zu haben Die Explosion war so gewaltig, daß alle Nachbargebäude mehr oder tot niger beschädigt sind. Holz kirchen, (Bayern) 0. JuniDer Bauer Georg Seid! von Großhart penning wurde wegen Mißhandlung.deS Lehrers Hartig, der dessen 16jährigen Jungen gestraft hatte, zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt In Folge dieses Urtheils hat sich Seidl erhängt; das Motiv war die Furcht vor der in AusZicht stehenden Strafe und den Kosten, die seinen Ruin herbeigeführt hätten". Weingarten, (Württemberg) 7. Juni. Am ersten Psingsttage ist im Röslenweiher der 18 Jahre alte Kauf mann Fr. Gerbert ertrunken. Weinsberg, (Württemberg) 7 Juni. Der Küfer Karl Schwab jun. und seine Ehefrau sind, in Untersuchungshaft genommen worden. Sie sie hen im Verdachte, ihren Vater, bezieh ungsweise Schwiegervater, den Kupfer schmied Joseph Stärk dahier, mit dem sie auf sehr schlechtem Fuße standen, absichtlich erschossen zu haben. Anfänglich war der Todesfall als Selbstmord . be handelt worden, doch haben sich inzwi schen die erheblichsten Gründe für jenen Verdacht ergeben. Hamburg,?. Juni. Wie früher in Plymouth und New Bork, so wurden auch hier nach beendeter Rückreise dem Capitän Schwensen in großartigerWeise Ovationen dargebracht. Anlaß dazu gab, daß Schwensen, gegenwärtig Füh rer der .Westphalia", seine hundert und fünfzigste Reise nach und von New ZZork als Dampsschisss Capitän derhamburg Amerikknischen Packetsahrt Aktien Gesellschast zurückgelegt, mithin den Ocean dreihundert Mal durchkreuzt hat, in Ereigniß, welches in den Annalen des deutschen Seewesens einzig dasteht. Jndersdorf (Bayern), 5. Juni. In Niederndorf bei Tandn wollte der Bürgermeister Wolshard bei einer Rau ferei seinen im Gedränge befindlichen Söhnen zu Hülfe kommen. Er empsing vier Messerstiche und sank todt zusam men; die Söhne erlitten schwere Verletzungen. Frankenthal, (Pfalz) 9. Juni. Ingenieur Schncckcr.berger, Associe der Maschinen und Armaturfabrik von Wllh. Christmann k Co. dahier, wurde auf hiesigem Bahnhos vom Hirnschlage besallen. In bewußlosem Zustande wurde derselbe nach seiner Wohnung verbracht, und trotz aller ärztlichen Be mühungen gelang eö nicht, ihn wieder zu sich zu bringen. Tübingen, 8.. Juni. . Nächstens wird hier wiederum eine GerichtsverHandlung wegen Mordes verhandelt werden. Es betrifft den von Neutlingen gebürtigen Schäftcmachcr Joh. Knapp, der als des schrecklichen Raubmords in Küsnacht bei Zürich verdächtig vor we nisten Wochen in Stuttgart verhastet wurde und nun im hiesigenAmtsgerichts gesängniß untergebracht ist. (Da Wärt lemberger, die im Ausland ein Verbrechen begehen, aber im Inland festgenom men werden, nachdcn bestehenden ge setzlichen Bestimmungen auch im Inland adzunrtkeilen sind, so fällt die Führung des 5 ,: . r ripp dem hiesigen Lan' -,. ; ; seine Geburts stad X l .indigen höheren Ge
s . ' . oas eidg. Turn nehmen. Während '-') : i wegen Bcschrän :-:v und Häuserzahl ' : c: )mmen hat, istBa hren fast um's Dop le d : i. .. i' ' .z. V- l. ; i c ' 0. Juni Die Wahl : Egger zum Bischof : t seitens der Regierung i. Eaer ist 1833 iu i I. X ;:i ,gendurg geboren. Die :u c . n .V: Städtchens Ragatz sind :-:r. ir . wegen des Ausbleibens r- -'-r!.. öassers aus den Quellen -:: - Während in normalen meiden Quellen etwa 2200 eö Wasser in der Minute bis zum 22. Mai noch gert er. Nur die sog. .Strauch quelle" uesert gegenwärtig Wasser, aber ausschließlich für. den hos Ragah" und es hat nijrZ. Gr. Reaumur Wärme, wahrend eö, .lo.nst 2726 Gr. R. hatte. Das Wassers muß daher künstlich er wärmt werden Außer dem Hos Ra gatz- hat kein Bad Wasier, selbst Pfäs fers nicht. Jedoch haben in den lehten Tagen die beiden Psäfferser Quellen be deutend zugenommen, so daß wieder et iri& SIkntr hiiri-f ?i itiinri fstf v..w wMt. VHtuy vt viiiutiy I p.. Beit 1850 war die Wasserabgabe der uellen Nicht so gering als jetzt. Wahr elnllch t dles die Folge des trockenen inters. ' :ns PslPEn inay be sound on lllo ftt UEO. 'i. Uowell Cos Iwspapor Advcrtläing Hureuu 10 Spruca reet),wuereaaver. p lrnnff jgcontractamay 1 I LXU
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-m&i&wtM Empfohlen von Kttzten md medizinischkn AutorilStkn dcö In un, uelmO als ein unschäsdareS Stär!uns- und Belebungs Mittel dei Allgemeiner Schwäche, Nervöser Niederßeschlagenhkl Geschwächter Sörver-Conftttution, und bet Leiden itu weiblichen Geschlecht eigen. Aür saunende Mütter, mlüt an Milch armuth leiden, ist Liebtg Malz Er tract ein unschäidareS MMel für ibr Leiden. weckt das Berdauunas.Vermöaen, reizt den Srvetit, stärkt das System und eranlaßt eine reichliche Zufluß von Mtlch. Schwachen und kränklichen ivdern, welche durch MaMgkeit und Unaeduld, dlk Folgt.von rankhklt leiden, oder deren S?fu, durch geistiae Ueberanstrenauna unteraride ist. wird der Gebrauch den normalen Zustand d Kör per und die Blüthe der Jugend wieder geben. Invaliden u. Reconvakescen. n, wird in Liebig Mal, rtraet etntreff licher Helfer daS Leben ,u erhalten und den verlöre nen Appetit wieder urück tu brtnaen. Oer Mali ertract ,st serner in unübertreffliches rsat mittet für fest Nahrung, wenn der Magen ju gejch wacht ifr um ivtche vel ftch ,u vthalten. Schwächliche Aranen, welche an en lyrem eichlechke eigenen ranrhene ItU de werden durch den Gebrauch des SxtracteS blrl bende Linderung, wenn nichtHeilung erkalten. Er hilft der Verdauung, reinigt die Säfte, izt kta Appetit und bringt neue Lebenskraft Atterschwache und schwächliche Sttsone im Allgemeinen, deren System rünftttche Stärkungsmittel verlangt, n. befonderg slche,elche sich zur Schwindsucht hinneigen, finden in dem tfalj Extrakt neuen Lebenssaft. Er ist ferner ein sPlif Iches Mittel bei Husten und ervenanfällen, eiche ei einem niedrigen rad von Lebenskraft vrkom en. Als ein Mittel um aögemagerte Verssne ein gesundes, kräftiges Aussehen Iurückzugeben. Lieb, Mal E r t r a c t spornt ie BerdauungSorgane ,u neuerThätigkeit und hilft dadurch ,ur Lerarbeituna fett-producirender Stoffe. Ergidt der Flau die Nundung der Formen, de Manne die entschwundenen Muekeln zurück. Z?as es ist. ieökg Walz Sxtract ist reiner T!alz Extract in concentritter Z?orm. von angenehmem Geschmack und frei von Alkohol. Er kann von dem schwächsten Mgen letcht verdaut werde und enthält ntchtö als gefunde.uahr hafte Etoffe. DaS ächte Präparat führt alSEtiauttte da Bildnkß aron von Liebig'S und ein Facsimile feiner Untelfchrtft sowie derzenigen der Herren . Bogcler Co.. Baltimore, Md.. die alleinigen geu, ten für Amertta. tfffiift VSTnti rrfrrtrf tff v o 'il CJ v,v r allen Apotheken vier bet allen Händlern mit Medt,inen ,n haben: ine Flasche tostet funfiisl Cents, ein Dusend Flaschen fünf Dollar. ES kann jedoch vorkommen, daß ein Apotheker Liebig Mal, Ertract. aui diesem oder jenem Grunde, nicht aus kaacr säst unk bn fiuntn ein anbete Präparat aufzusprechen versucht. In diesem Falle möchten wir Jedem, welcher einen Mal, Ertract von aner kanntrm werthe und sicherer Wirkung anzuschaffen wünscht, rathen, darauf ,u bestehen. Liebig Mal, Extract und keinen Andern, erhalten und den Apotheker zu bewegen diesen Mal, Extract von dem Sngroshändler, von welchem er feine Droguen begeht, kommen zu lafjen. A. Vogeler & Co., Baltimore, Md. ' M alle Zlrankheiklq des Zssagen5, der Ccöer und öes llatcrsciöcs, insofern sie aus Versch leimun g, angehäuften! Kruditäten vfnt Unverdnulichkem entftade find und BlZbuna und Verstovsuna ,e? anlassen. Gegen kolikartige Leidschmenen, auch die davon abhängigen Beschwerden deS HäupteS und der Brust, den Schwindel, das Drücken und die Düsterkeit des Kopfes. Dunkelheit der Augen sd Beklemmung der Brust, beschwerliche uö und Einathmen. Zufälle, welche besonders dem Hvpochon er s ürchtenllch sind. slleLeiden des veVblichrnGeschlechteZ. 0yllblti?t.lch?cht,'l,wttmStrt, Nensnltchkett. Uebelkettcu. Ohchtk, ,ps, und ltederskM,,,, Her, klople. Seldsncht. -'Gegen rankhetten deS SluteSder Nieren u. der Olofe. Magnleid ew oder Verdauung Ltschmerdtn, opfschmer,, Schul terfchmer,, Beklemmung der Brust. faureS Ausstößen uö dem Migen, Schwindel, schlechten Geschmack im Munde, Gcrllenleideu, Herzklopfen, Schmerzen tn der Nieren'Vegend und hundert andere ArankheitS Erscheinungen, welche durch Unverdaulichkeit x zeugt werden. Hautkrankheiten AuSschlSge, Schweren Salzflüsse, Flecken, Mitesser, Geschwüre, Carbunkel, Rinmurm,rindk0Pt,schlün me Augen, Siothlauf, Schorf, Mtxfarbe und andere Krankheiten der Haut t't der Gebrcruch der Tropfen on unverglÄchlicher Wirkung. Eine einzige I l a s ch e wird n fast aZlenFiUlea den Ungliutngsten on der Wirkung dieses HerlmMel überzeuge. Haltet er Blut rein ,rnd die Qtt$tt ureS raatbmD wird U 9lef4r Die Flasche Hamburger Trafen kostet SO SentS, der süf Flaschen sur2.0y find in allen deutsche 'uZaben. oder werHen bei B.p.liungt v.VM4vtv.i.n vvfv. viiy n. Voaeler & Co..
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Berliner Kinder.
Kcu.sicT Hexan von Max (Jartjetzunz.) Gleich nachdem Marie die Schule ve? lassen und eingesegnet worden war, ging sie zu einer geschickten Damenschneidern: in die Lehre, bei der sie längere Zeit arbeitete. nm sich die nöthigen Kenntnisse zu erwerben und ihr Brod selbstständig zu verdienen, was um so nothwendiger war. da Mutter Schneider schon seit längerer Zeit so ost und stark an der Gicht litt, daß sie nicht mehr so fleißig wie früher waschen konnte und zum Theil aus den Beistand ihrer herangewachsenen Tochter angewie sen war. Bei ihrer Beschäftigung kam Marie häusig in verschiedene reiche und angesehene Familien, in denen sie den Luxus und Uebersluß des Lebens genügend ken nen lernte. Auch die Kommerzienrä thin trug ihr manche kleine Arbeiten im Hause aus und benuhie sie besonders in den letzten Wochen zur Anfertigung der' nöthigen Kostüme zu den lebenden Bil dern. Der Anblick der kostbaren Stoffe, die ganze glänzende Umgebung,die oerschwenderischen Vorbereitungen zu'dem Fest und der damit verbundene Aufwand' weckten in der Seele des schönen und, lebenslustigen Mädchens den nahe liegenden Wunsch nach den ihr versagten Freuden und die Sehnsucht nach den von ihr schmerzlich vermißten Genüssen. Während sie für Andere die reizendsten Anzüge nach den ihr vorliegenden Mode bildern nähte, beneidete sie im Stillen die Glücklichen um das Vergnügen,'so herrliche Kleider zu tragen, mit den ; eleganten Herren zu tanzen und sich von diesen anbeten zu lassen. Darum freute sie sich ganz ungemein, als Lieschen ihr im Vertrauen mittheilte, daß derKommcrzienrath auch semenArbeitern einFest geben wollte,bei dem auf Hei rich's Vorschlag sämmtliche Gäste auf kurze Zeit erscheinen und einige Touren mittanzen sollten. Nur ihre ärmliche To?lett machte ihr einige Sorgen und trübte ihre Lust. Als aber Lieschen, der dieser Mangel nicht entging, ihr gutmüthig ein schon getragenes, aber noch immer reizendesBallkleid schenkte, zweifelte Marie nicht länger an ihrem Erfolg. Den ganzen freten Sonntag benutzte sie dtoz, mit Hilfe einiger ihr ebenfalls von Loschen überlassenen Bänder undBlumen dcvß Kleid auszuputzen und zu garaniren, bis es ihr wie angegossen saß und so gut wie neu aussah. Galnz vertlest in lhre Arbeit und mlt den Gedanken an das nahe Fest beschäftigt, bemerkte sie kaum den (tmtrltt der alten Freunde Wilhelm und Fritz, die wie gcrvöhnlich an jedem Sonntag zur bestimmten Stunde zu derMutter Schneider kamen und den Abend bei ihr zubrach ten. Auch an den beiden juugen Leuten war bie Zeit nicht spurlos vorübergegangen. Besonders erschien Wilhelm wcsenlichverwandelt und älter als er wirklich war. Ein tiefer melaAcholischer Ernst lagerte jetzt aus der sonst so freien und heiteren Stirn und ein düsteres, fast unheimliches ' Feuer loderte in den früher so früh lachenden Augen. Man sah ihm an, daß er viel gekämpft, gelitten und auch gedacht hatte, aber die Schule des Lebens, der Kamps ums Dasein hatten seinen Verstand gereist und feiner Physiognomie einen geistigen Adel verliehen. Er war in der That ein eifrige? Sozialdemokrat geworden und mehr als je gegen die besitzenden Klaffen erbittert. Dagegen hatte der lustige Fritz sich seine ganze alte Heiterkeit und seinen unverwüstlichen Humor bewahrt, wenn er auch sonst mit seinem ernsten Freunde ein Herz und eine Seele war und dessen Anschauungen und Neigungen theilte. ' Diese Sympathe erstreckte sich auch aus die Mutter Schneider, besonders aber auf die schöne Marie, die Fritz ebenso sehr und vielleicht noch mehr als WilHelm liebte und wie ein höheres Wesen anbetete; deshalb begleitete er auch seinen Freund regelmäßig zu der Wäscherin und suhlte sich nirgends so glücklich, als in der Nähe des reizenden Mädchens. Auch Marie mochte den munteren Gesellen gut leiden und ließ sich in Eemangelung eines anderen Verehrers seine zärtlichen Huldigungen um so lieber gefallen, als Wilhelm, trotzdem er ihr näher stand, in dieser Hinsicht äußerst zurückhaltend war. Nichtsdestoweniger sah sowohl sie, wie auch Mutter Schneider in Letzterem gewissermaßen ihren künftigen Verlobten, was auch allen Vetheiligten so natürlich und selbstverständlich erschien, daß darüber wlc von elncr unumstößlichen Thatsache gar nicht mehr gesprochen wnrde. Unter diesen ihm nur zu ant bekannten Verhältnissen verzichtete der arme Fritz aus icde uostnung, da er eö für em Ver brechen gehalten hätte, dem Freuud den Besitz der Geliebten streitig zu machen, wenn er sich auch nicht versagen konnte. weniastcnsMane von Zelt zu Zelt zu seyen und sie im Stillen wie eine Schmester zu lieben. Potz Wetter u rief er jetzt mit erheu cheltcr Lustiakeit bei dem Anblick der ele ganten Ballrobe, die Marie noch in ihren Händen hlelt. .Das X ja em Pracht stück, der reine Gerson. Sie sind wohl Hosschnciderin bei unserer Kronprinzessin aeworden und arbeiten nur noch für die Haute-Volee." Nicht doch!" erwiderte sie lächelnd. Das Kleid ist für mich und ich hab' eS ' i . cr'.rfnur etwas umgeändert uno srllcy gar nirt.Seit wann," fragte Wilhelm finster. .träast Du denn solche Kleider und wie kommst Du zu dem Staat?" Das Kleid hat mir Fräulein Lieschen z dem Einweihungsfest geschenkt. Sie ist so gut und noch lmmer so freundlich gt en mich wie sonst. DaS wird ein groß' z artiges Vergnügen sein; von der Prach 1 1Önnt Ihr Ench gar keine Vorstellung ma . - - ..- fy... f , . c't yen; oas icyonzie en, uoenoe uoer,
Musik undÄbends Ball. Wir ÄÜc:wero. , dazu eingeladen und mit den Herrschaften tanzen. Ich kann gar nicht sagen,, wie ich mich darauf fteue." Was acht un? das Fest desKommerzienrals an V fragte er unmuthig. Ich mag nichts davon wissen und hö-
ren f Mein Gott!" rief Marie bcsö'irzt. Der Herr Kommerzienrath meint es ja so gut mit uns und liebt, wie er sagt, die Arbeiter wie seine Kinder. Er will, daß sie slch auch einmal amuilren und eine Freude haben." Eine lcdöne Liebe!" omekte Wilhelm bitter. Man behandelt uns wie die Hunde und wirst uns einmal einen Knochen hin, damit wir nicht verhungern. Aber Wilhelm," versekte dieerschrockene Wäscherin, wie kannst Du nur so häßlich reden ! Giebt der Herr Kommerzienrath mir nicht sreieWohnung in demchönen Hause V Das ist leine verfluchte Schuldigkeit, weil Vater Schneider in seinem Diensie gestorben und elend umgekommen ist. Dafür braucht Ihr ihm nicht zu danken." Du solltest Dich schämen!" versetzte Marie in gereiztem Ton. Aber so machst Du es immer. Du gönnst uns keine Freude." Ich will Dich ja nicht an Deinem Vergnügen hindern erwiderte er milder, nur darfst Du nicht von mir verlangen, daß ich mit zu dem Fest gehe. Das ist gegen mei' ne Grundsätze." (Fortsetzung folgt.) - LAPOBTE Lake Eis! absolut da einzige üali Els, welches in dieser Stadt an Familien verkauft wird; alle anderen EiZhändler liefern (19, welches aus Teichen und aus dem Kanal in der 4läbc der Stadt geschnitten wurde . Best,llrn gen laftc man tn ttobb und Branham' ohlnOsfie 9lo. i liotn Delaware Straße und tn der 'aporte Lake Si-Z Office. o. Slld Noble Straße. Alle B. stillungkn werden prompt besorgt. Trlexchone. A.. CAYLOR. Johiiston & Bonnot, 62 vst.Waslzlngton Straße. Llleintge Agenten für lttnitor Oil Stovos. Der aNetnlge dsolut sichere Petroleum.Osen. lle Sotten Koch-Oefen, Nefriaeratoren, EiSkistel , Wasserbehälter und HauihaltungSgegenstände. Varl t. MoeNer. deutscher Verkäuser. Reichwcm's Halle, S.W.GckeMarket S5 NoblcSt Meine Salle ist Uit eine der sckönsten in der Stadt und bin imStand gesetzt, sie für Concerte, Välle. Nnterb aUnnaen und für Vereinswecke vettenö zu empseylen. Die besten Tetränke und Cigarren sind ftets an Hand. Ph. Reilhlvcin, Eigenthümer. T-mrrrrp' Politische Ankuendipnpn, Demokratische 'Kandidaten. Für Schatzmeister: A. Abromet unterworfen der Entscheidung der demokratischen ominationI'Tonrention. FürSchatzmeister: EU Heiney, . untetworfen der Entscheidung der demokratischen Nominationt'Eonvention. Für County Schatzmeister: Friedrich Goepper untermoifen der Entscheidung der demokrotischen ilkininatinäl5nnkntinn. Wthrerf 9Hratr. Für C o u n t y Schadmeister: Dr. S. M. Brown, von Jranklin TownsHip, unterworfen der Gntschei dung der demokratischen S!ominationl?onvention. F ii r S ch a d m e i st e r : C. C. Hedderich, unterworfen der Entscheidung der demok,atischen XominaUonStonvention. Für Recorder: Jesse S. Whitsit. untetworfen der Entscheidung der demokratischen 3lo minationS?onvkntion. . , F ü r R e c o r d e r : . Jsaak Grube, von Perry lownshx. unterworfen der Entscheidung der demokratischen Nom,natonSEonventron. Für Recorder:: C. H. Rosebrock, unterworfen der Entscheidung der demokratischen NominationS'Convention. Für Recorder: Henry W. Langenberg, unterworfen der Entscheidung der demokratischen omlnatlonssottvention. Für Recorder: Monroe D. Walter untermorken der Entscheidung der demokratischen NominationS-Tonoention.
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FürClerl: George Adam Hardesth, ur.terroorfen der EntZcheldung der demolrurischen S!orninationienven!ion.
Für CountyClerk. Hilary Clay, in Eierk von Erfahrun und seit 3 Jahren ein Sin wohner von Indianapolis, ist ein Candidat für Slerk von Marion Coun n, unterworfen der Entscheidung der remokratlschen Nomlnati0nZEonventl0n. Für County.Clerk: Nobert L. McQnat, untermorsen der Entscheidung der demokratischen NominationS'Eonvention. Für CountyClerk: Sloo Caldwell unterworsen der Entscheidung der demokratischen NominationSConvention. Für Sheriff: Chas. P. Conard, unterworfen der Entscheidung der demo!rtischen Nominations, Convention. Für Sheriff: Dan. A. Lemon, untermorsen der Entscheidung . der demokratischen Nominationt-Eonvention. Für Auditor: Carl Habich. untermorsen der Entscheidung der demokratischen 7ominains,nvenon. FürAuditor: Jameö Renihan, unterworfen der Entscheidung der demokr'tischen Nomina ionö-Eonvention. Für CoilNtyAuditor: j C. H. 'Brien unterworfen der Entscheidung der demokratischen Nominations, Convention. F ü r (5 o u n t y - A u d i t o r : Benjamin F. Jones, unterworsen der Entscheidung der demokratischen Nominal onS-Con?ention. , FürAuditor: Eudorus M. Jobnson, unterworfen der Entscheidung der demokratischen ZtominationS-Convention. Für Repräsentant: S. L. Marrow, unterorfen der Entscheidung der demokratischen RominationS-Convention. Für County.Commissär "2. Distrikt. William Hunter unte,worfen der Entscheidung der demokratischen ')kominationZ. Convention. Äebiere Demokraten. ' ' 's JFrfSt i w C "5 ..' JffcxrF&y .iVv Cisklibahn -Zeit -Tabelle. V Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonntag, den A. Juni 1882 Cledcland, Columbns, Cincinnati und 3nM. napolis Eisenbahn (Lee Line.) Abgang: Ankunft: j!)rt.. 4.3ä Um . 5t Lr.tSg .5i Union ccom. . . .ltt m S M I z .12.40 Davton ttl j. 11.05 rn Union ceom... 3.45 m t) 0 I.... 7.1& m , Ü., 3 LtL tfll 6.U5 Nm St 1.10.66 Brightwood Division, C. C.C.und I. Abgang täglich. 4.35 Bm. - .10 m täglich. 7.20 Bm " .1 m " 11.05 Bm - 12.05 m - 12.55 Nm 3.55 Nm .25 Nm täglich. 7.15 Nm - 11.05 Nm Ankunft täglich. 3.bv vm Bm täglich. 6.55 Km 10.35 Bm 11.40 91m 3.45 Nm .05 m täglich, (i.30 Am täglich .10.55 m Pittöburg, Cincinnati & St. Louis Eisenbahn B P W P Richm ee au,. Ex täglich 4.35 Lm genom Sonnt. 9.55 Bm DEruge- NZ)PWBP nommenV0nnr.ii.iA m R KD ÄccauSg. Sonntag 5.15 Nm Ez täglich ö h.. 5.15 Nm Danton r auSg Sonntags 4.10 Bm 9t täglich 12.15 Bm 6 3t 2) tt au. Sonntag, 5.45 Nm NY 5 P El täglich 10.35 Nm Dayton 9i au. Sonntag 10.:üBm Chicago Noute dia Kokomo. Chicago Schnell ,ug täg 12 10 Nm Chlcago Erpreß. 11.20 Nm Jnd' & Lou. Schnellma... 3.45 Lm Jndpl'S Lou. Expreß .1.35 Nm Terre Haute, Vandalia & St.Louis Eisenbahn. Mail Train .... 7.30 m Tag ro. 1'2S5 Nm Zerre Haute tlce. 4.00 Nm Paeiftc 11.00 Nm Schnellzug 4.05 Bm atl undlck...l".0Bm Tag Ervreß.... 5.00 Na Rail und... Z.40N Eincinnati, Indianapolis, Et. Loui u. Chicago Stsenvayn. fetncmnaii Blvls. S ckLouiSv.ff L. 4.15 M Sineinnati cc. 8.15 m Jndian? 9.50 m EL'vtlle Ex. 11.30 Nm . 2 Cx pc. 3.45 Nm I Weftern 5.35 Nm ine. cc o.stj S!M i r ü v täglich u cc. 10.55 Nm Lafahette Division. Pe url r. 7.20 m hicLou F L. htcago Mail p.llNm täglich e e u.. 3.4 vm Western r 5.45 Nm Lafayett r..l0.4)w täglich LMatlpe.. 3 3Nm x c 11.75 Nm incinnati ce. ö5 Nm Jeffersonville, Madison und JndionapoliZ . Eisenbahn. Süd " täg. S. . 4.15 vm I JndMadNail. 10.00 Bm 8 ad ee... IM) m ' Zndhiexägll.55 Bm Jnd kad a,l 5.W Nm I N Z) N Fl x. 6 5 m Abend Ul 9 täg . 3.5J Nm!.StL5 ESLtäg 10.45 m Wabash, St. Loui & Pacific. Detd lzie Nail .50 Bm E & 55 2.10 Nm hi Mich Ex c c .25 Nm Ehi5TolEltägll.51Nm bi5G R Erräg 1.55 Nu: Tol tWr.. 11.25 v Det u Eh ail. 5.25 Nm Tol u Tetx... 7.20 m Jndiana, Bloomington undWestern Eisenbahn. Pae pi Wflil . . 7.45 m anTeigL.. 1.15 m ramfördv.. 3.50 Nm BuR N Sl täatI.'Nm Eaftern Sjr täglich 4.10 m Sine Svee 10.30 Nm tlttciW. 5.40 Nm St. Louis Division. MoresieldÄee... 6.30 m Nacht Sx 4.10 Bm Monte,umaZlcc.ll.k Bm Viatl u Tagr. .Aim Unte,uma ftec. 3.30 Nm acht 9t 11.1 m Mail u Tag Ex. 57 m Moreneld .ee.. .25 Nm Indianapolis und St. Louis Eisenbahn. rag r.xreß. ce. täglich 7.25 Bm oft u Lt L Er. 7.00 Nu N Z) t L x täglich u ce. 11.10 Nm ZI u V-Sr täg cc . 4.25 LocalPafsenger.ll.OONtn Da, x e e tägl. 7.0 Rm kincinuati,Hamilton5?ZndianapoliTisenbahn, Jndpd StLout 4.15 Bm SonervilleSce .45 m Uail.. 11.45 Cm Jnd, u StLouil0.45m onrvillkKee .o um ,ndvlu St. . .55 Nm Indianapolis und Viucennes Eisenbahn. all aik r 7 B I in kenne cc.11.00 v tnenne cc . l.'V Nm Wail tfairo 5.10 , Zügemit r. e. Lehnseffel.ikar. mit ., Tchlas.Aagen. mit p. Parlor-C ar. MU d., nol?'.Cl.
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