Indiana Tribüne, Volume 4, Number 287, Indianapolis, Marion County, 29 June 1882 — Page 2
Indicma Hriöiwe. Füglich e- und Sonniagsausgaöe.
Offfcc: 2 S. Delaware Str. fEnteml as fleeowl-clasa matter at the iC3tciüce at Iiulianapolis, Intliana. AbonncmentSPreift: Tägliche uSaive. : 12 et, per Woche. ountazSausgade 5 Cts. perNumm..'. Aride zusammen 15 CtZ. pn Seche. tW Das Tagblati erscheint jeden Na'ümit. tag um 2 Uhr. Die SonntagSauSgab erscheint deS Morgens. Tribuno Publishing Company. Indiänapoliö, Ind., 29. Juni 1832. Vom New Yorker L?Zarkte. Der Ausschwung der New $orlcr e schäfte. welcher in Folge der günstigen Ernteberichte eintrat, ist durch den Ausstand der Frachtverlader etwas gehemmt worden. Gleichwohl nehmen die Trans aktionen in den meisten Branchen zu, und im ganzen Markte macht sich eine hoffnungsvolle Stimmung geltend. Das Manusakturwaaren-Geschäst bessert sich von Tage zu Tage, trotz der durch jenen Ausstand verursachten Frachtblockade. Große Waarenquantitüten werden direkt von den außerhalb New Zlorl's gelegenen Fabriken der dortigen Geschäfts leute verschifft, weil der Transport der selben von New Bork aus in Folge des Auöstandes unmöglich ist. Der Getrei demarkt ist sehr unsicher, und große Preisschwankungen finden statt. Im Weizen herrschte vor kurzem eine Baisse, aber jetzt sind die Preise wieder gestie gen und scheinen sich behaupten zu wol len. Die Maispreise waren ziemlich sest, und auch die des Hasers sind in die Höhe gegangen. Dasselbe gilt Hinsicht lich der Baumwolle. Petroleum war in der letzten Zeit sehr flau, und im Eisenmarkte herrscht, eben in Folge des Ausstände, große Unsicherheit, welche dazu beitragen wird, denselben dem Auslande zu öffnen. Das Leder- und Schuhge schüft hat in der letzteren Zeit einen gewissen Aufschwung genommen. Das Buttergeschäst ist flau, während im Käse aeschäft ein stärkerer Umsatz stattfindet. In Zucker finden keine größeren Umsätze statt, als für den augenblicklichen Bedarf nothwendig sind, znmal da die Käufer eine Preisernicdriguna erwarten. waö auch hinsichtlich des Thee's der Fall ist. Im Kaffeemarkte herrsche feste Preise mit einer Neigung zum Steigen. Im Holzmarkte zeigt sich bei festen Preisen eine größere Tbätiakeit. Die besseren Holzarten sind ziemlich rar, w'es halb, sie schnellen Absatz finden. Im Möbelgeschäfte herrscht, waö die seine ren Waaren betrifft, eine befriedigende Thätlglett, während in geringeren Waa ren nur sehr unbedeutende Geschäfte ge acht werden. Sachverständigen Beweis. Die Mangelhastigkeit unseres Ver fahrens in Auswahl und Vernehmung ärztlicher Sachverständiger ist schon in vielen Prozcffen und Untersuchungen. noch nie aber so eclatant zu Tage ge treten, als in dem Malley'Falle in New Haben. Sämmtliche von der Anklage ausgerufenen Aerzte haben ubernnstlm rnend ausgesagt, Jennie Cramer sei an Arsenikvergistung gestorben, und als Leiche in das Waffer befördert worden; sämmtliche von der Vertheidigung bei gebrachten Sachverständigen haben ihre Urtheile dahin abgegeben, das Mädchen sei ertrunken. Unter den Experten für die Anklage befindet sich ein Proseffor der Medizin von dem Nale-College, un ter denjenigen für die Vertheidigung ein Professor von der Harward Universität, der aleichzeitla als Sachverständiger für Sussolk Counly verpflichtet ist und dem als solchem die Qbduction aller derPer sonen obliegt, die in Boston eines ge altsamen Todes gestorben sind. MS gen in irgend einer wichtigen Frage Männer der Ärztlichen Wissenschaft ein übereinstimmendes Urtheil abgegeben uvereinillmmenves iuiiii uvgeurvc,l haben, nie wird es Angeklagten, die mit fCt.fv:n.f ..r.t. r..v u. lütiuuiiwin reicuiiui verirrn inu,iyu f fsM V ! . f MMi(Lf CTAihi. fallen, die gleiche Anzahl von Sachver ständigen dem Gerichte vorzuführen, welche das diametrale Gegentheil aus sagen. Dieser frappante Uebelstand sollte endlich unsere Legislaturen veran lassen, den ganzen Sachverständigen Beweis gesetzlich zu regeln und eventuell festzustellen, daß deren Ernennung weder durch die Anklage, noch durch die Ver theidigung, sondern durch die medicini schen Facultäten der Universitäten zu erfolgen hat. Gefrorenes ftlelfd). Ein Metzger in London läßt sich über den Werth gesrorenen Fleisches in der dortigen .Times" folgendermaßen auS : Das einsaitige Gcfascl einiger Ihrer Correspondenten über gefrorenes Fleisch ich denjenigen, welche irgend etwas vom Metzgerhandwerk verstehen, geradezu Iä cherlich erscheinen. So sagt zum Bei spiel der GeneralAgent für Neuseeland, daS beste Fleisch im Markte sei das aus jenem Lande importirte Hammelfleisch. Nun weiß aber jeder Sachkundige, daß dieseBehauptung absolut falsch ist. Das auS NeuCeeland importirte Hammel sieisch sieht bei seiner Ankunft allerdings vortresslich aus, frisch, reinlich und ap petittlich, zumal da es hart wicStein ist. Unkundige laffkn sich daher sehr leicht durch das Aussehen desselben täuschen. Dieses verändert sich jedoch sehr bald. Das Fleisch wird feucht und thaut nach und nach auf und sieht nach einigen Ta gen aus, als ob eö durch eine Pfütze ge zogen worden wäre. Es ist daher kaum öglich, daß ein rernünpstigcr Mensch
es für daS beste Fleisch im englischen Markte hatten kann. Diejenigen Leute welche es als solches rühmen, machen stch entweder eines BetruFkZ oder einer großen Dummheit schuldig. Wie mit die sem Hammelslcich verhält es sich auch mit dem übrigen Fleische, welches in ge srorenem Zustande nach England imvor tirt wird Und waS kann ein Koch mit, dem Fleische, das hart wie Stein ist, ansangen ? Ist eö aber aufgethaut, so wird es jeder tüchtige Koch als schlechte Waare erkennen und e5 nicht über sich gewinnen können, es seiner Herrschaft vorzusetzen. Blömark'S flrsße SZeSe.
tfm Montag. 12. Juni, hat ViSmarcl im Reichstage die große Nede gehalten, 9 m 4 t m . in welcher er eine icic erlycivigung des Tabackmonopols, welches er selbst ein Uebel nannte, versuchte. Der Haupt theil der Rede war der Führung deöBewciseS gewidmet, daß er des Monopols bedürfe, um die preußische Claffensteuer, dte Besteuerung der Person, desLebenS, des Athmens an sich," diesen .letztenNest des Fcudalstaates abzuschaffen. Wir lassen hier nur die hochinteressanten, und auf Bismarck's Stellung, seine gegen wärtigen Ansichten, ja auch aus feine auswärtige Politik Sch.aghchter wer fenden Schluß sätze der Nede folgen. Bismarck sagte : Ich komme letzt zu dem Vorwurs des Socialismus. Meiner -.Ansicht nach müßte sich der Staat überhaupt etwas mehr Socialismus angewöhnen und müßte dem notorischen Bedürfnisse auch auf dem Gebiete der socialen Nesormen entgegenkommen, wenn wir dieselben Principien befolgen wollen, wie bei spielsweise es die SteinHardenberg'sche Gesetzgebung bezüglich der Emancipation der Bauern gethan hat. DaS war auch Socialismus; wir werden genöthigt sein, unserem Medicament für den Staat ein paar Tropfen socialen Oels zuzu setzen, wie viel, das weiß ich nicht, aber c" wäre meines Erachtcns eine große Vernachlässigung, wenn wir diese Frage ganz außer Ächt ließen. Socialistisch ist jede Organisation von Verbänden, jede Überweisung an bestimmte Verbände, weil der eine oder der andere oder die Gcmeinsamkei! beffer arbeiten können als der einzelne. Socialistisch ist die ganze Armenpflege, und ich könnte das socialistische Register noch wei ter ausführen. Wenn Sie aber denken, mit dem Schreckcnsworte socialistisch mich zu schrecken, kann ich nur -sagen, daß ich diese Gespenstersurcht längst über wunden habe. Lehnen Sie nun daS Monopol ab, so kann ich' mit einer be kannten Berliner Nedensart antworten: .Darum keine Jcindschast nicht!" Aber thun Sie nur nicht, als hätten wir mit der Vorlegung des Monopols einen Landcsverrath begangen, und als hätten wir alle Landesinteressen verkannt. Leh ncn Sie daS Monopol ab, die Regie rung wird darum ihre Meinung nicht ändern. Glauben Sie nur nicht, daß damit die Frage des Monopols, der Tabalbifleuerung oder der Steuerreform überhaupt für immer beseitigt sein wird. Akit der einmaligen Ablehnung ist die Sache nicht abgethan. Wohl oder übel. wir müffen diese Reform schassen, wenn wir auch in dieser Beziehung die reine Wüsche einer Nation tragen wollen. Ich werde, so weit meine Kräfte reichen, dazu stets mitzuwirken bestrebt sein. Die Ablehnung würde mir auch nicht überraschend kommen; ich habe auch mit anderen socialpolitischen Gedanken wenig Erfolg gehabt, so vor zwei Iah ren mit dem Plan einer Schanlsteuer zu Gunsten der Communen ; da preußi fche Abgeordnetenhaus hat die Vorlage verworfen.' Wir würden ja vielleicht die Unterstützung Kiefer oder jener Frac tion erhalten können,' wenn wir uns in ihren Dienst begeben wollten, wenn wir so zu sagen nach Canossa gingen (He; terkeit) eö muß nicht ein clericales Ea nossa sein, es kann auch ein liberales Canossa sein. (Heiterkeit ) Ich erinnere an frühere Jahrhunderte ; die deutsche Reichsregicrung hat öfter schon mit ein zelnen Gegnern pactiren müssen, um an dern Gegnern gegenüber freie Hand zu gewinnen, und wenn zu den Zeiten des wirklichen Canossa Heinrich IV. mit den Welsen, mit den Ghibellinnen oder mit damaligen Ecccff (Große Heiter keit) pactirt hätte, dann würde Ca inoffa yeule ein anoeres .eucyl yaven. iflun aber, m. H., was sollte es helfen, I c . m . . ' . nossa heute ein anderes. Gesicht haben. i wenn oie Akglerung sill) aus eine tflslC I . r i . r cv a ;ri r tion stutzte ? Keme Fractlon ist stark genug, um die Regierung zu stutzen, we der im Reichstage noch im preußischen Landtage.- ES ist aber ein großer politischer Fehler, - daß unsere poll tisch veranlagten Männer durch die FracUonspolitik dem Staatswesen ent zogen werden. Meme Herren, ich steige immer mehr und mehr von der Bühne in das Parterre des Zuschauers herunter, der ruhig mit ansehen muß, wie die Dinge sich entwickeln. Ich habe mehr den Eindruck gewonnen, daß sich unter Einwirkung der Fraktionen der allge meine Blick für die Gesammtheit ver liert. So entstehen fundamentale Irr thümer. Ein solcher ist es z. B., wenn gegen das Monopol mir entgegengehal ten wird : wir haben dir, dem Kanzler, ja erst 100 Millionen bewilligt. Nein, m. H., mir haben Sie diese Millionen nicht bewilligt, das ist ein ganz falscher Ausdruck, und ich wubte auch nicht, was ich mit dem vielen Gelde sollte. (Hei tcrkeit.) Die haben Sie dem deutschen Volke bewilligt und dabei die- Art angegeben, wie das Geld verwandt werden soll. War der Beschluß gut, so darf er Sle nicht ge reuen, war er schlecht, so hätten Sie ihn nicht fassen dursen. Nun, m. ö., wenn ich heute vor Ihnen erschei ne, so können Sie wohl zu der Frage kommen: wie kommt nur dieser matte GrelS, dieser abgemudete Mann dazu, eine so lange Rede zuhalten? Nun, Sie wissen eS alle, freiwillig stehe ich hier nicht vor Ihnen: waS mich veran laßt, noch immer vor Sie zu treten, das ist der Befehl meines kalserllchen Herrn
und weil ich mit Besorgniß der Zukunft der Einrichtungen' entgegensehe, deren Herstellung ich mich gewidmet habe. Ich
war 1877 bereit zu gehen, es ist mir da mal? die Erlaubniß versagt worden, und nachdem ich nach dem Nobihngschen At Untat meinen Herrn und Kiwig in sei nem Blute liegen sah. habe ich mir ge sagt, daß ich gegen den Willen meines Herrn, der seiner Pflicht vor Gott und den Menschen Leib und Leben gcwiffcr maßen geopfert hatte, nicht ans dem Dienste scheide. Als ich die Versaffung geschaffen habe, handelte ich unter dem Eindruck: die Gefahr für unsere nationale Einheit icgt in den Dynastieen, ihr Anker liest im Reiche, deshalb muß man dem Reiche möglichst viele Rechte geben, möglichst viel Reichsflellen schaffen. Heute beruht mein Vertrauen aus unsere Zukunft vor zugsweise auf den Dynastieen. Sie haben da Bedürfniß, Rücken an Rücken gegen alle ausländischen Gefahren zu sammenzustehen, aber auch ihre monarchischen Rechte, soweit sie versaffungs mäßig bestehen,., nicht untergraben zu lasten. Wir haben feste Verbindungen mit denjenigen außerhalb des deutschen Reiches belegenen großen Monarchieen, welche gleiche Jntereffen mit uns vertre ten, erhaltende und friedliche, und ich glaube auch, daß sich dle Verbindung zweier Reiche, wie sie im Jahre 1848 und später erstrebt wurde, vielleicht ohne den besten Glauben an ihre Beständig keit,immer schärfer ausprägen und immer deutlicher gestalten und daß inmitten von Europa eine feste Gewalt sein wird. und ich habe zu den deutschen Dynastieen daS Zutrauen, daß sie den nationalen Gedanken stets hoch halten, daß sie ihrer seits unverbrüchlich darauf halten wer den, die politische und militärische Ein heit des Reiches zu sichern, und jeder Versuchung widerstehen werden, daran zu rütteln, und uns dann vielleicht über die Gefahren und Krisen hinweghelfen werden, denen daS Reich ausgesetzt sein könnte, wenn seine parlamentarische Ge staltung und die Thätigkeit im Reichstag vielleicht vorübergehend an dem MaraS mus derFracUonskrankhelt leiden sollte. Dann, m. H., habe ich Vertrauen zu unsern Dynastleen, ich habe Vertrauen zu der Einigkeit, und Einigkeit ist die Vorbedingung zur nationalen UnabhSn gigkeit. Deshalb, m. H., hüten Sie sich vor der Zersahrenheit, der unser deutsches Parteileben bei der Unglück lichcn Zanksucht der Deutschen und der Furcht der öffentlichen Meinung, bei der byzantinischen Dienerei der Popularität, wie sie bei uns eingcrissen ist. M. H., ich werde nicht mehr oft zu Ihnen spre chen können, ich bin matt, ich habe leine Lust und keine Kraft dazu, und auch kein Interesse; aber ich möchte nicht von der Tribüne abtreten, ohne Ihnen das anö Herz zu legen : seien Sie einig und lasten Sie den nationalen Gedankcn m Europa leuchten. Er ist augenblicklich in der Verfinsterung begriffen. (Lebhafter Bei fall folgte dieser Rede, welche zwei volle Stunden währte.) Das moderne trojanische Pferd. Die Sage erzählt uns, wie die Grie chen, nachdem sie lange Jahre fruchtlos Troza belagert hatten, endlich auf eine sonderbare Kriegslist verfielen. Sie er bauten einhölzernes Pferd von ungeheu ren Dimensionen, deffen Innerstes die tapfersten Griechensührer verbarg. Von Waffen starrt sein Eingeweide." Das Heer der Griechen selbst aber zog ab und legte sich in der Nähe Troja's aus die Lauer. Als die Trojaner nun, voller Freude über die Beendigung des langen. furchtbaren Kampfes, in hellen Schaaren aus der Stadt strömten und das kolos sale hölzerne Pserd erblickten, beschlossen sie, angeregt durch einen von den Grie chen absichtlich zurückgelassenen, sich als Deserteur geberdenden Schlauberger, das Pferd als Weih-Geschenk für die Kriegsgöttin Athene in dle Stadt zu führen. Da die Thore derselben zu klein waren, wurde ein Theil der schützenden Mauern niedergelegt. Durch diese Lücke drang dann in der nächsten Nacht daö Griechenheer und verband sich mit den im Bauche des Pferdes ver borgenen Führern zur Zerstörung Tro ja's." Bei dem Transport durch die Mauerlücke hielt die Prozeffion dreimal an, und dreimal ertönte ein dumpfer Klang von Waffen aus dem Innern des Pferdes. Aber die Trojaner warnte er nicht. Die Götter wollten ihr Verder ben. Diesem trojanischen Pferde gleicht in gewisser Beziehung das heutige Europa. Auch sein Inneres starrt von Waffen und birgt den Krieg der jeden Augenblick auf die blühenden Gefilde und gewerkthäti gen Städte sich entladen kann. Scheint auch der Friede noch äußerlich gewahrt, nicht dreimal, sondern zehn und zwan zigmal und bei jeder Gelegenheit vernimmt das Ohr des Aufmerksamen den dumpfen Schall gewalliger Rüstungen v x. . : i c -fi orn .zz ' uiiu uetcu myuiiciiet wucn. Seit Skobeless seinen Kriegsrus schmetternd in die enstaunte Welt hinaus ertönen ließ, unterliegt es keinem Zwei fei mehr, daß Alles, was in Europa an den maßgebenden- Stellen' geschieht, nur Vorbereitüngen zu einer neuen, im großartigsten Maßstabe aufzuführenden Völkermetzelei sind. . Bismarck schreit nach Geld, wie der Hufch nach Waffer. Er wird und muß es haben irgendwie. Dem drohenden Hunnenansturm wirst er eine Befestigung nach der anderen ent gegen. Er schlingt seine diplomatischen Fäden an einander und durcheinander. Oesterreich hat er mit unlösbaren Van den an sich geseffelt. Das muß mitge hen aus Tod und Leben. Italien ist noch unsicher, aber er kann es gegen Frankreich ausspielen. Nußland hat dem vorlauten skobeless Schwelgen ge boten, eö .sammelt sich". ES scheint sast ganz friedlich, soweit seine Haltung nach Außen in Betracht kommt. So friedlich, wie jenes große hölzerne trojanische Pserd. Da plötzlich hört man von eifrigen Elsenbahnarbeüen zur Verbindung der strategisch wichtigen
Punkte, von unermüdlichem Schaffen an neuen detachirten Fortö und eisernen
Citadellen. Aber eö wird wieder ver tuscht. Man spricht davon nicht mehr. Der Frlkdensdujel kommt wieder über die Völker. Da erhält daö trojanische Pserd einen neuen Ruck, und abermals tönt auS feinem Innern ein seltsam dro hender Schall. Ein deutscher Mannebeamter wird verhaftet, weil er für 150,000 russische Silberlinge die Lage der Vertheidi guncrswerke und Torpedo'S in Deutsch land's größtem Kriegshasen an Ruß land verrathen hat. Ein Student er jchleß! sich wegen Theilahme an diesem Bargam-. Da sollte selbst der blinde ste Trojaner sehend werden. Gibt eö irgend eine Regierung au -r Welt, die 150,000 Silberlinge opKrt, wenn sie nicht die dadurch erkausle Kenntniß un mittelbar zu verwerthen gedenkt ! Noch eine Nacht, und wir sehen, wie die Thür des trojanischen Pferdes sich öffnet, wie die Krieger hinabstiegen, und wie das Gemetzel beginnt. (N. Y. Vlksztg.) Ehipp und Geführten Lieutenant Giles B. Harber von der Ver. StaatenMarine, welcher mit der Leitung der mittels eines Dampffchiffes vorzunehmenden Nachforschungen nach Chipp und Gefährten betraut ist, theilt in seinem letzten Berichte an das Ma rineministerium mit, daß es ihm nicht gelungen sei, mit dem Kaufmann Shi motim ein Abkommen wegen Ueberlas sung seines Dampfers Lcna zu treffen. und daß er daher einen anderen Dam pfer für die Summe von 10,000 Silber rubeln gechartert habe ; dieser Dampfer sei kein vorzügliches Schiff, aber in jeder Beziehung ebenso gut, wie die .Lena", die ihm Shimotim nicht unter 30,000 Sllberrubeln habe überlasten wollen. Laut des Berichtes war es die Absicht harber'S, sich mit seinen Leuten, unter denen sich Steuermann Schütze und fünf andere Ueberlebende von der .Jeanettebefinden, am 1. Juni aus der Lena ein zuschisfen. Für Feuerung hat er nicht als Holz zur Verfügung, und wird daher bei der Durchforschung der einzelnen Lena Mündungen ein Transportschiff mit s)olz im Tau haben muffen. Die Reise bis Viteem war außerordentlich beschwerlich, und mußte, da die Post straße überschwemmt war, aus weitem Umwege über die Berge zurückgelegt werden. Von dem Correspondenten Jackson hat Harber unterwegs wieder. holt'gehört, derselbe war ihm um mehrere Tagereisen voraus. Mit Melville hoffte er bei Abgang der Depesche am 28. April in nächster Zeit zusammenzu treffen. vom Anlande. Die arztliche Gesellscha ft des Staates Massachusetts hat vorige Woche mit 10-1 gegen 60 Stimmen be schloffen, weibliche Aerzte, welche ihre Qualifikation nachgewiesen haben, als Mitglieder auszunehmen. Die Auösührung dieses BefchluffeS fetzt eine Aenderung der Statuten der Gesellschaft vor auS, und eine solche ist ohne Zustimmung eines besonderen AusschuffeS oder Syn dicats nicht zulässig ; letzteres hat seine Genehmigung zur StatutenAenderung verweigert. Eine Eisenbnh ngcsellschatst hatte bei Meridan, Conn., einen an ihrer Bahnstrecke entlang laufenden Streifen Landes gekauft, und der Verkäufer hatte sich verpflichtet, ein verfallenes Farm Haus, sowie ein Stallgtböude und eine Scheune, die auf dem Lande, standen. bis zum 1. Juui wegzuschaffen. Da derselbe lernem Veriprechen nicht nach kam, so ließ die Compagnie dieser Tage die Gebäude mittels Diahtseile und einer Lokomotive von dem Grund und Boden entfernen. Verschiedene Zeitungen empfehlen den Erlaß mus Ges.tzeS, nach welchem deualuialisirlkd" Atcohol fleu fm jtidr cirt und verkaust werden kann. Der Voischlag erinnert an die in Deutschland übliche Denaturalisation des Salzes, welchrs den Genuß desselben für Menschen unmöglich macht. DaS selbe Versahren soll den Alcohol zum Trinken untauglich machen, aber. deffen Verwendung zu technische Zwecken nicht alteriien. Die. Maiberichte unserer auöwärligeu Conjuln beschäftigen sich mit der Frage, w,c unu Fabrikanten im Auslande si.? gi oberen Absatz für ihre Waalkli ui.d wie unsere Rheder sich Rückfracht versch.sscn können. Die An sichten derselbeu stud in der Hauptsache dahin zusammenzufassen, daß Handels reisende auszuschickcnn sind, welche die fremden Märkte zu stubiren haben, daß serner Waaren-Niederlagen in den srem den Häfen und Handetchafen crr.chtet werden müffen, und endlich, daß es sich empfiehlt, gemeinsam und mit gemein schasilichen Mitteln Commiffionshäustr im Auslande zu gründen. Im Anfange müsse nicht nur auf Profite verzichtet, sondern sogar unter dem ttosten preise verlaust werden, bis die Briten und die Deutschen ausgeschlossen seien. Unser General Consul in Aegypten nldet, daß dort sür die Ame rikaner große Vorliede herrsche, während die Europäer durchweg sehr verhaßt seien.' Er meint, daß die amerikanischen Kauf leute diese günstige Gelegenheit benutzen sollten, um ihren Handel mit Aegypten großartig auszudehnen. Thierisches Leben außer halb der Erde. Die von anderen Gelehrten bestatten? Entdeckung deSNechtS anwaltS Hahn in Neutlingen, daß sich in den Meteoriten Korallen, mithin die Ueberrestc des thierischen Lebens, defin den, hat in Dr. Weinland, soeben einen beredten Vertheidiger gesunden. Dieser hat durch seine eigenen mikroscopischen Untersuchungen Hahn'S Entdeckung be flätigt geschehen, drei verschiedene i?o rallensormen genügend nachgewiesen und kommt zu dem Schlüsse, daß alle seither untersuchten Meteoriten von einem ein
zrgen, außerirdischen Himmelskörper, vielleicht einem geborstenen Planeten, herrühren. Reste, höherer Thiere' oder vegetabilischen Lebens' find seither in keinem Meter.riten nachgewiesen worden. Die Frage ist nicht nur für die Wiffen schask von Jntereffe sondern auch für die ganze Weltanschauung jedes denken den Menschen von. hoher Bedeutung. In Atlanta, G a., t a q e n z u r Zeit die .Knight, os Wise Men, ein farbiger Orden, dem nachgesagt wird, feine Mitglieder seien so wenig weise wie weiß. Die Aussichten sind gün stig dafür, daß die Fluß- und Hafen Bill im Senate noch einige werthvolle Zufütze erhalten wird. Von einer Seite werden eine Million kür den Lannaain.
Canal, von anderer zwei und ein halb Millionen Dollars für die Trockenlegung der Niederungen des Potomac besür wertet. Die Verhandlungen deö Commodore Shufeldt wegen Eröffnung von Korea sür den Verkehr mit den Ver. Staaten drohen eine ungünstige Wen dung zu nehmen. China nimmt daS Protektorat über Korea in Anspruch, und dessen Behörden' sind in Folge deS Anti Chinesen-Gesetzes in keiner uns günsti gen Stimmung.' , Die beiden Aerzte vom RodgnrS fanden bei ihrer Ankunft auf dem Corwin" in Sltka, Alaska,' über reichliche Beschäftigung. Blättern und Masern grassiren unter den dortigen Kindern, die meist aus den Verbindun gen von Russen und Indianern hervorgegangen sind. An Bord des zur Zeit im 5)afen von Sitka stationieren Wacht schiffeS unserer Marine befindet sich kein Arzt. Am 19.-Mai hatte ein betrunke ner Indianer, den Corporal . von der Wachtmannschaft mit einem Knüppel angegriffen und dieser hatte den Kerl niedergeschossen ; die Indianer waren hierdurch in große Aufregung versetzt worden und man fürchtete für den Fall, daß der Mann sterben würde, einen all gemeinen Ausstand. Der Indianer hat sich indeß wieder erholt und bereits bei Ankunft des .Corwin" lag kein Grund zur Befürchtung eines Jndianer.Aus flandeS mehr vor. Die Ernennug des Samuel B. Axtell zum Oberrichter des Territoriums New Mexico wird von der Presse des fernen Westens, einstimmig getadelt. Während seiner Amtsführung fttt Gouverneur deS Territoriums Utah wurde Altell von Brigham Voung auffallend protegirt und begünstigte seinerseits die mormonische Hierarchie ' in. jeder Weise ; eS wird sogar, behauptet, Amtell fei im Geheimen, selbst ein Anhänger und Bi schos der Mormonen Kirche. . Diese Aut steUungen sind, um s gewichtiger da Neü-Mexico nach Utah die meisten Mor monen zählt.' Ferner wird ' von dem neuen Oberrichter dehauvtet, derselbe sei ein gkwShnlichttPolitikednd.'nichtS we' Niger, als ein. tüchtiger Jurist. Dem Obergerichte lieg Ansprüche, die .sich' auf spanische und., mericanifche GrantS basiren und'40.M000 Acker Land wn fassen, zur Evtjcheidung. vor, und die Prüfung dieserAnfprüche setzt einen be' jonderL tüchtigen Juristen vorauS. (iine Ei geythümlichktltdtS Staates New York ist es. daß daselbst bei fahrläjstgen Tödtungen den Erben Entschädigungenmicht über $5000 zuer konnt werden können, während bei fahr lässigen Körperdtilktzungen die Höhe der Entschädigungen nicht iimitirt ist. So wurden kürzlich dem Major Härröld sür Verletzungen, die .er durch Verschulden eines Beamten .der Compagnie aus der Hochbahn erlitten hatte. $30,000, und einem Knaben, der in gleicher Weise aus der Straßenbahn der 3. Abenue ' ein Bein verloren hatte. $20.000 zugesprochen. Derselbe Nichtsgruüds..tz herrscht in England. Jn' Löndon'wuiden dem Dr. Phillipvs, einem Arzte mit sehr'ein träglicher Praxis wegen Beschädigun gen. die er durch Verschulden derSouth western Bahnperwaltung davongetragen hatte. $80.000 zuerkannt ' Daß die öeördklungsges,llschc.ften angehalten werde, volley Erlab zu leisten, ist nicht mehr wie licht und billig. Auch bei dem St?ike der Frachtverlader in New Bork stellt es sich heraus, daß der Ersatz geübter Leute durch. Grüne" selbst beim Lasttragen durchaus nicht ist. So ' willig große Massen frischer Ankömmlinge sür die Strike r eintrete . und ihre ersten Dollars in Amerika .verdienen, stockt doch der ganze Frachtverkehr. Auch' beim Lasttragen ' giebt es praktische Hand griffe, HilfSappärate, die' gelernt,', resp, deren Handhabung vkistanden sein will. Unter den Geschäftsleuten der Metro', pole giebt sich großer ' Unwille über die Knauserei kund, welche die Bahn'geseU. schasten den Strikern gegenüber an den Tag lgen. ; EineVergnügungsreis. Der Vlcepräsidentdt Velöciptde-EludS in Lyon unternahm in Begleitung, seiner jungen Frau eiyige Wschen vor den Pstngstfeiertagen ein merkwürdigeTour aus einem jweipjigen Aeocipede. .Dit beiden standhafte Reisenden haben' die Strecke von, Lyon nach Neapel und re tour, da ist 755 Kilometer, ohne eine Tag zu rasten, gemacht." Sie. berührten im Hinwege Marseille.. Nizza, Genua, Visa und Rom, im' Rückwege' Bologna, Florenz, Turin, den. MontCenir und Cha'mbery' Die kleinste ' Tagreise bei ungünstiger Witterung betrug ;100;Ci lsmeter. ? ' PhiLvRappaport, r' - - : NecbtSanwalt, 95 Hst Nasölnaion Str., Zimmer 12 und 18. . Indiaiapolis, 3nd nilZma may bo foand on at G0. , P. ltmnrj.t A Co'm Newsptpcr Advertlaiag Bureau. 10 Spruo btreet , where ad ver r l rn r j 9rry1 tisiosreontractsmav I Mal f Willi 11 C
Vv wfe Nr it ü W U VbUt
Oora Auglande. Am Hose Eetewayo'S, deS König's der Zulukaffern, soll es gegen würtig unter den dunkelfarbigen Schön heilen, die Sr. Majestät durch die Ehe verbunden sind, viel Schmollen. Mur ren und finstere Blicke geben. Der Kö nig nämlich, welcher demnächst England besucht, hat stch entschloffen, den streng sten Anforderungen europäischer Sitte nachzukommen.. Er wird keine seiner Frauen mitbringen. Es ist jedenfalls hart sür die ZuluSchönheiten, daß ste nun von dem Besuch eines Vergnügen, in England ausgeschlossen bleiben, ober es ist unvermeidlich. Die schwarzen LadieS können sehr wohl in die prini tioen gesellschaftlichen Znstände Süd ZtfrikaS paffen, aber in England ist es etwas Anderes. Vielleicht wird das Ende davon sein, daß Cetewayo in Eng land eine andere Zulu findet, die etwa aus die Namen .Mary flnn" getaust ist. Ein englisches Blatt meint, der afrika nische König würde am Besten thun, wenn er einen komfortablen Bierschank in London errichten oder ein Mieth Kabriolet kutschiren würde. In beiden Füllen könnte er solcher Einnahmen sicher sein, daß diese die Vortheile, welche er als Monarch genoß, entschieden aus wägen würden. Ein Rührei a u s 43 Schlangeneiern, die von einer zweiten der Ha genbeck'schen Riesenschlangen imBerlmer Aquarium gelegt waren, ist von einigen zwanzig Herren,' die einer Einladung des Dr. Hermes gefolgt waren, verspeist worden." ES hatten sich u dem seltenen Frühstück unter Anderen Professor Bir chow, Abgeordneter KochHamburg, Dr. PäpellierBayreuth, Dt. Max Hirsch, Klotz, Hugo Hermes, Paristus, Dr. GieSchen und der Dr. Braun, der Kon strukteur der Schlangenbrutmaschine, eingesünden. 'Die verspeisten Eier un verschieden sich von den früher gewönne nen Eiern sowohl in Gestalt wie in der Farbe," sie sind nicht so groß, etwas spitzer und von gelblicherer Färbung. Die ersten Eier versucht man noch immer künstlich auszubrüten und zwar auf dop pklte Weife ; bei der einen Art erwärmt man den Sand, in dem die Eier liegen, direkt, indem man warmes Wasser in Röhren durchführt, bei der anderen Art erwärmt man nur den Behälter, der den Sand faßt. Einige wenige Eier hat man zur Schaü im Käsig liegen lassen. . Auf der JnselBornholra, auf welcher besonders seit Beginn dieses Jahrhunderts schon so manche reiche Al terthumssunde gemacht worden sind, ist soeben wieder ein Schatz gefunden wor den, der zu den reichsten seit vielen Iah re in Dänemark überhaupt gemachten Fünden zu'rechnen ist. Lei der Unter suchung eines im Kirchspiel Jdsker bele genen BegrÜbuiffeS aus dem Steinalter fund. nämlich der Lehrer Jörgensen au ßer verschiedenen weniger demerkenswer then. Geräthschasten solgendeGoldsachen: einen 4S Zoll langen, aus silberlegirtem Golde bestehenden Barren im Gewicht von 20Ö'Ge.. sowie 29 römische Gold münzen welche zusammen 127,8 Gr. wiegen; der Metallwerth dieses Fundes beträgt gegen 1000 M. Von denMün zen haben sechs am Rande ein Loch, so daß dieselben wahrscheinlich alsSchmuck fachen getragen orden sind. Die Mün zen sind geprägt theils unter den oströ mischen Kaisern TheodosiuS II , MarcianuS, Leo, Zeno und AnastasiuS (40S biS518), theils unter den weströmischen Kaisern Placidus, ValentinianuS III. (425455) und Glycerins. Während daö königliche Münzen- und Medaillen kabinet die Münzen erhielt, wurde der Goldbarren dem Altnordischen Museum überwiesen. Eine charakteristische Episode auS der in Berlin kürzlich statt
gehabte ZSHlung zur Berusöstatistik wird von dort erzählt. Ein Zähler kam in 'die Wohnung eines Korbmachers und sand' im ersten Zimmer die Hausfrau, 'während in' einem 'zweiten Wertstatts Zimmer ein Mann mit Korbmachen be schästigt war.. Aus die Frage dcs Zäh lerö, wo ihr ,Ma:.7z sei, erwiderte die grau : .Hier ist kein Mann, ich selbst c t ri v. v ..- vln vier )au50üiiano uno oerreroe selbstständig das Korbmachergewerde, mein Mann, der Esel, welcher neben mir noch zwei Liebschaften unterhalten hatte, ist von 'mir geschieden und wohnt in Rixdors. . Aus die weitere Frage, mit wie vielGehülfen sie ihrGewerde betreibe, erwiderte die Frau : .Mit gar keinem.,.Nün e'ntgegnete der Zähler, da im Nebenzimmer arbeitet ja ein Mann, ist derselbe nicht Ihr Gehülfe? Ach, der ist ja mein geschiedener Mann ; da ich allein. mein Gewerbe nicht detreiben Jann, so habe ich mir als Arbeiter mei nen früheren Mann genommen, welchem ich einen Wochenlohn von 9 Mark zahle.' Der Zähler trug nun in die Liste ein daßFrau N. seldstständig dasKorbmacher gewerbe mit einem Gehilsen, ihrem ehe mahligen Cheg'alten betreibe. 'D i e B a v ditenbraut. Die ser Tage wurde der Pope des DorseS ESkikol in Makedonien spät in der Nacht von einem Bauer geweckt, der ihn unter Thränen bat, Mit. ihm zu seiner sterben den Gattin auf einen nahen Weiler zu kommen, um ihr 'die letzten Tröstungen der'-Äeliglon zu' spenden. Der Pope machte sich sogleich aus den Weg. Un terwegS mußten sie einen kleinen Wald paspren, in dessen Mitte der Pope plötz lich von vier, Männern angehalten wur de, die ihm sofort die Augen verbanden und befahlen, mit ihnen zu gehen' Sie gaben ihm jedoch tms Versprechen, daß ihm' Nichts zuleide geschehen werde. Sie lenkten nun ihre Schritte dem nahen Gebirge zu, ms man nach jw'eiftündlgem Wandern vor einer Höhle stand. Dem Pope wc.rd jetzt die Bin de von den gügkn genommen und er sah auf einer Rasenbank ein junges Mädchen in Sterben liegen, von dem er erfuhr, daß es die Braut dk Chefs der Räuber bände fei. Er verrichtete, die übliche Sterbegebete und bcld daraus verschied daS Mädchen. Einige Stunden nach her ward die Todte unter dem Geleite des Popen zu ihrer letzten Ruhestätte in
-f---:Mj
