Indiana Tribüne, Volume 4, Number 286, Indianapolis, Marion County, 28 June 1882 — Page 2

IndMtttt Hriöüne. ' sFSglichs- und Sonntsgsausgaöe.

Ofstcc: 02 S. Delaware Str. f Kotem! a svoiiil-ol:uw matter at the iostoffice at Indianapolis, Intliaua.) AbonnementS-Preisc: qliij Ausgabe, tagsausgabe zusammen. , ..12 Cts. per Woche, . . . ö CtS. perNummer. ...15 Kt. per Woche. j3T Da Taqblalt erscheint jeden Nachmit, tag um 24 Uhr. Die EountagLaukgab, erscheint deS SCifirgen. Tribune Publishing Company. Indianapolis, Ind., 28. Juni 1882. 555e 3tr.ZtficUT.r.nb (5k)ts Laut der neuesten, unserer Neglernnz durch den chinesischen Gesandten iß Washington übermittelten Berichte hat das Anti'Chinesen-Gesetz in den Kreisen I der kaiserlichen Regierung von China große Mißstimmung hervorgerufen. Der qincii u;c ,c,unu u, , iu y j. .r:r . o.r-w c . r.:.tt:....... beide ChineseN'Bills durch den Teleqra III -JlilMl VUll V4 -w'Vifcy uiiuiunijvi uvii i ?ir.flTti nn? ron ' iPTnnnn nnnpn iinPT i phen über Hongkong auf dem Laufenden ! erhalten, und die letztere hat nach dreiwöchiger Aeryandlung udir ie zweile, .. - r 1 . ndlung über die zweite. durch die Unlerlchr, t des Prandenlen zum Ge,.d 'wordene Bill dem Präsi. deuten eme d,plmIche Corresponden, überreichen lassen.derenB.schwerdepunk.e wir m solgendem zusammenlassen D,e Beschränkung resp. Aushebung derchine. KW Emwanderung au zedn Jahre widttspricht dem Se,,te des zwischen bei. den N anontn oenegenucn iraB8, uno 4 nafniti irir rirttl - I .17 t"X.t V- VI i a V I es Hatte eine wesentlich kürzere Frist angenommen werden sollen. Es ist eine nnnötbiae Öärte Cbina aeacnübcr. dan zwischen technisch gebildeten und bloßen Hand'Arbeitern und Tagelöhnern kein .... ... . I Unterschied aemacht m: hierdurch werden viele zur Zeit in den Ver. Staaten etablirte chinesische Geschäfte gezwungen, letztere Mit großen Opfern auszugeben, da sie nicht die technisch gebildeten Art.:is.xCi. t. 1 1 ..(u nl. . maiiujic ciymicH ucjicycu iüii nen, deren sie bedürfen. Besonders hart trifft das Gesetz diejenigen Chinesen, welche zur Zeit aus den westindischen c r. r t .rx i v v t ; . . : Onicin üCtyujiigi unu uiua) iqcc ini nächsten Jahre ablausenden Arbeitscontrakte gezwungen sind, nach China zurückzukehren ; allein auf Cuba leben zur o ss sri r.ix.. rr c : r . . v:.r.rt.. Olll WUU UlUWt ViyUltjCU t UlClliUCU I werden, wenn es ihnen verboten bleibt, lich wird gebeten, den Hafencollektor in r v 'a.. v.t' ! n .-C. I van rnnnciaco ödam zu iniiruircn, cag er gemeinschaftlich mit dem chinesischen lonful solchen zur Zeit m den Ber. viaaren ievenoen .mneen, weiqe ryr Vaterland be uchen und dann blerder - . mm zuruaieyren wouen, rn Ausstellung oer . v c I Eertlstkate und sonst möglichst förderlich sei. Die Erfüllung letzterer Bitte hat der Präsident zugesichert und in Betreff der übrigen Punkte hervorgehoben, daß es Sache des Eongresseö s,dleVorstellun gen der kaiserlichen Regierung in Erwä gung zu zieyen, oafc oer oevorfleyenoe t t i t Schluß des Eongres es nicht gestattet,die Angelegenheit während der gegenwärtiatn & fcnnn in eref tnen hnfc ahtr Ytm nächsten Conaresie die Beschwerde der fl ,..,.,u.,., .u v.. .. kaiserlichen Reaiernna vnraelent m?rdk solle Kosten der StrikcS. l Tnnnpr di? P5trif?5 in l?is,n, nb 6to lA,m,rbskfiastn die k R,ttni,l dn . ... w.MT.. i ni te ÖMmBsitfoi hrtiÜM sctfianbttt nämii fiens bn iVriuB der Arbeiter an Löhnen ; zweitens die

ourq vie er. raaien nacy ylna zu im, sie uimcn iücuicniuic ocs ooeruen 'ttlilarralys m gelangen, den viel kostspieligeren Weg besitzen. Im Allaemeinen ist die Sym- tersburg schleunigst zu Wa über Enaland einschlagen müssen. End- pathie der New Norker aus Selten der ersten Ranaes erhoben werden.

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. ' . i rpifnn mn nif y(rnrtttnnhfti nir itttirt

Einbuße der Fabrikanten an Prosit, und drittens der Verlust, den die Produk tionsverringerung dem Lande im Allge meinen zufügt. Es liegt uns eine Berechnung des Schadens vor, welchen der Strike der im Baufach beschäftigten Gewerbe im Jahre 1872 verursacht hat. Derselbe dauerte von Ende April bis Mitte Juni und verursachte die Beschästigungslosigkeit von ungefähr 10,000 Leuten, welche 150,000 Seelen revräsentirten. Nach der erwähnten Berechnung verloren die Arbeiter $1.400,000 an Löbnen. die Arbeitgeber $1,152.000 an Prosit, und der indirekte Schaden für die Industrie und an Steuerwerthen wurde auf 55.7LO.OOO veranschlagt. Die gegenwärtigen Strikes dauern allerdings noch keinen Monat, aber es werden durch dieselben nahezu 100.000 Leute außer Verdienst gesetzt, so daß der bis jetzt entstandene Schaden schon nicht mehr viel hin te? der obigen Berechnung zurückbleiben wird. Und daher erhebt sich die ängstliche Frage : Wie lange wird es dauern, ehe eine Einigung erzielt wird? Und wenn diese endlich erfolgt, wer wird aus dem Kampfe am meisten zerschlagen herauskommen ? Selbst wenn der Verein der Eisenund Stahl-Arbeiter vollen Erfolg feiner Forderungen erzielt, so wird die Bestandigkeit dieses Erfolges doch eine stets offene Frage bleiben, und in den Gemü thern der Arbeitgeber wird die Niederläge eine Bitterkeit erzeugen, von wel cher vor dem Strike wohl in keinem Falle die Rede war. Im Gegentheil, in den meisten Fabriken war das Ver hältniß der Fabrikherren zu den Arbei lern ein cordiales. Die Störung des selben ist viell'icht eine nachtheiligere

Folge des als alle materiellen Verluste. Wir hoffen noch immer auf eine balüiqe gütliche iöeilcquna Uz

StrikeS und sind der Ansicht, ba& die Arbeitgeber recht rooh! eine Gcnccfucu machen könnten. Die Plttsdurger iicnindustriellen B. baden am 1. Jan. 1882 aus ein Anlagekapital von $3,200, 000 Dividenden im Betrage von $712, 000 erklärt. Das bedeutet einen NettoRrnfU iion 22 Vroeent. Davon könn' ten sie AnaesltS der Tbeueruna der Lebenömittcl und der geringen Kauf fräst des Geldes im Allgemeinen recht wohl den Arbeitern etwas abgeben. (Brookl. Fr. Pr.) Tci ?löstnd la New ?)o?r. Der Ausstand der Frachtverpacke? in New Nork, welche eine Lohnerhöhung von drei Cents pro Stunde verlangen. macht sich immer fühlbarer und hat 7 dem Geschäftsverkehr bereits eine qrofi aro'.t Störung hervorgerufen. Die New Borker Geschäftsleute sind diejenigen, welche bei der Lage der Dinge das Meiste ver lieren, zumal da sie gerade zu dieserJah' schon an die Präsid ral'Agenten der in Frage kommenden Bahnen ein Circular gerichtet und, unter c;:M.:c... vi.r.ft,, I v iu i IMrlLT" pt i t m iiptti ' ur.iTiinnp n irrn n nrnnrnrn i v jmui .'vi üiwiunvv wy vvv) vi ein Ende zu machen. Die Gefchäftsleute im Westen und Südwesten machten, abgesehen von dem Umstände, dav sie das gewöhnlich thun um ranve. vag oas gewoyn ,a lyun ! 4. . r . MS I um diele afircgjat, auch dttiftoU) 8' jeh, eö Ei,, in ' weil vom 1. Jul, an die ffrachlralen -werden verdoppelt werden D.e,e Waaren tönnen aber unter den obwaltenden Ber. HU... .nicht besördert werden sondern d, .be lang. Zeit aus den Bahr,ho en l egen. Daher kommt es denn. V. 4.- 4 T X. X'iiai...! . . . wciiyunicuic im c,icn unu .nrnf ftcn ttiMiflf ihr )U,nrm hnin an I Südwesten, welche ihre Waaren bald zu haben wünschen, sich nach Chicago, St. Louis, Philadelphia und Baltimore wenden. Verschiedene New Vorker Ge schastsleute haben daher zu einem Aus M . . . rf -X mm w . lunftsmillet ihre Zustucht genommen indem sie ihre Waaren per Dampfer nach Albany sandten und von dort per Äayn wetter befördern liefen. Ader im Allgemeinen ist das von geringem Be ..V '; . .... tl V (U.i(.t0(H uuu vuuu uui vu. uigi und an den Pieren am Rorth und East river, sowie an dem New Jersey'er Ufer sind wahre Berge von Waare aller Art ... tl st.(U(X.SaiA j uuuuui, muit. -üiuiuuiuiij yui ren. Die einzigen Frachtvcrpackcr, die jetzt an der Arbeit sind, sind grüne Italiener und an einzelnen Plätzen sotiCRC n1.4i sf rfirt. yu ou11' wi iintitt. uugens weder die ersorderliche GeschicklichAusstehenden, zumal in Anbetracht der r(t. O.k,:,,:? ..X P I yuyw. cvriivuuiicif u.iu s uuu oarauf ausmerkjam gemacht, dav die euie vor ayresrln mir iyrem oyne vvn xo uciua plv iuhuc jciut uucii , rommen rönnen, ais tv, mli enis m ' j ' r a 1 V . I pro ,unvc. Eines alten Vianneö Darling."

VAtllf hAMlIHn Sil avah! AnNlIHlliH I

"T'V .J -f i n..a Sttwinuna ntn-tfcUt sich. Dik

11UUJ UCUl -tülUlU UUU OUUlUCIlCll AU I r Ii,H ..C kj. ßU. .I. ezi .. kreischten, stiegen aus dle Sche

uiuujwi f uiui. .vuviu uuu, . f;x. ,,.;..

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, . rst , a . v.. v.l iCaSm X rt tf tAAtt VlCi rrtr4i f n ttttAA I "" yuv,a)es laoazen lcnnen, iveicyes erji kurz zuvor n einem oonigcr noroeu anacianai rour. jjjr. viuums üchieoic - , . i . stcy 'in oas muntere mg uno rrug lyr schließlich sein alterndes Herz und seine mit Reichthümern gefüllte Hand an. I tn -..; jr.it.i! - . . i i . a ?. I 4i;aö icicyijcrngc iuvll)en, lvclll)rs lyrcrn . Cl' t t - - . . allen levyaver ourcyaus reme wärmere Gefühle entgegenbrachte, doch ein Wohlleben b ihm zu gemehen hostte.nahrn den """"9 y ""'" . ".i"""U. Anirag an uno ver,pracy '-oenerung. "", Mich., m em Institut sur zunge ssinmpn mn inrp rprnnrn ninnip irr w V v. i . . . n r- . v . a. i ch'"kch nach EId,er und ,ß stch il 1" . -otlinfl hauen. Lag tvv v -wvv..lvv.. v j Frau säst Jedem bekannt war, wurde lvon oem inngen yepaare mazr wleoer jusgefuqr uno oer cttor enifqlon stly, Denver als kunstlgen Wohnort zu , wählen. DieFlltterwochen wurden au Reisen verbracht, und der Honigmonat verlief oyne legiiqe srorung. n enver erst zeigte sich die natürliche oder angeborene Verworfenheit der Zungen Frau. Ihr Gatte, der gegenwärtig das öS. Lebensjähr errelcht hat, uberhäuste sem junges ueiocuen rnii iroensrouroigielien m Gestalt von seidenen Roben, Juwelen und anderem Tand, was sonst seine Wirksamkeit nicht zu verfehlen pflegt, doch genügte alles dieS dem lebenslustigen Weibchen nicht, sie wollte sich m munterer Gesellschaft bewegen, und es dauerte auch nicht lange, bis sie solche gksunoen yane. Vie iras mu einer ,ruderen Äeno stn, iadle !U5ii on, vor einigen Monaten auf der Straße zu sammen und tauschte mit dieser Ersah runaen aus. saole voaroere" meiner der elegantesten Lasterhöhlen an der öst lichen Holladay-Straße, welche von da an auch von ter Frau Doktor AdamS häusig, und zuletzt regelmäßig besucht wurde. Hier lernte sie unter vielen Anderen einen jungen Mann kennen, in den sie sich verliebte und von diesem Zeitvunir an icic vie yeoreazerin auc Rücksichten bei Seite. ujuu uti vyuu in umiui tau Vl. fZlmtt hl. IT(wttA tt4 lyrem ievyaver in einer unoereiv- , , .. .r. zmuuuuuu uuu uchi luiu iugitt wolle. Der .Darlina- stien iedock den II.Hflfdt.lM ..mW W AMA O Afl. .Mlf AAAH " - V ' n-trnn-ttMi irttt-n iiirurf nnh 9efct-rm """ü' v.n gHtH -v .;.. . r r - cw i. oucö mcQi5 vinocrcs uona. ais eine Scheidungsklage anzustrengen.

loraoo ournai , icrnic oer aiiernoe esejugungsgurler von funfzeyn orrs enn sie in einem unbewachten AugenDr. R. F. Adame, welcher gegenwärtig umgeben werde, war eine irrthümliche; blicke seine Hand küssen konnten, was er in Denver wohnt, zu Las Vegas, N. M., eö werden nur sechs gepanzerte Forts er- atürlick sonst nie erlaubte. Denn nickts

ffir ' x . aller Art Wenn er war ein Vegetari- Der uns umlagert schwarz und dicht sich doch bereit. Alles vergeben und ver- . er aß kein Fleisch, und als ich da- Das ist der Unverstand der Massen, ge ien sein zu lassen, wenn sie zu ihm mber meine Verwundern aussvrack. ... slJ; y....

Sin Wespennest

Vor einiger Zeit lungerte daöPrototyp eines Vagabunden vor einer kleinen Eisenbahnstation in der Nähe von Bo ston umher. Zufällig entdeckte er in ei nein hohlen Baume cm Wespennest ; c3 war damals noch kalt, und die Wespen mochten noch im Winterschlase liegen. Da siel der Blick des Nichtsnutz auf er en jungen Hund.der in derNähe spielte. Denselben an sich locken und ihm daö espenne,r an oencywanj oinoen war oa anen eines ugenviicis. vernno suhlte sich durch die Belastung seines so empfindlichen und ausdruckSsähigen Körpertheils genirt und begann imKreise herumzulaufen. Hierdurch wachten die Wespen aus und nelen übe? den Hund her. Da fuhr ein Zwo langsam in dieSta hon, um oicicioe nag lüum einer Mi a . . ... v. . r . . t. m ' V? nute Aufenthalt wieder iu verlassen. ?r7i. "lcS": lSJ. :.krJ:r mit einem verzweifelten Sae in den be reits wieder im Gange begriffenen, mit Passagieren dicht angefüllten Personen wagen und ihm folgten sämmtliche WeS pen. Ein unbeschreibliches Bild von Frauen und hiel die Man. ner fluchten und fochten ohnmächtig mit den Armen in der Lust. Endlich kam der Condukteur hinzu und glaubte zu Ult vuu st. die aante Gesellschaft sei verrückt nTTinTn geworden. Kaum hatte er tedoch die Car betreten. als ihm auch die Situation sofort klar "rr hn tu ha t hi na nh linh IUUkUW VT, & tli II aIMM ,..,. ;., ,, k uh ..s...tv r.S s.m rn. .nif..nt v - I 'ä a' , d r ttein. S.. ,ion lein anderer Waggon Bersü. J7ÄS Btt',ml abtt noi) ,ge g.ll.e . nt Mii's t.r.iilf,' hrA d M ........... - . fl fahren sich die könn nach den w ö ' ' ' ' ' . - V I Beinkleidern, in denen es soeben gestochen hatte. Den Tramp hätte, wäre er er wischt worden, ein Schutjal ereilt. Die Kriegsgefahr in Europa. Neben den Vorgängen in Aegypten deuten auch die fortgesetzten Rüstungen in Rußland und die mit verdoppelter rr ? v re n.e.m Energie in Vingrisf genommene Vesen! png seiner westlichen Grenze daraus hin, daß der Ausbruch von Feindselig, leiten zwischen Nußland und Deutsch.r. ri r eland, resp. Oestreich keineswegs sur em solches Ding der Unmöglichkeit gehalten

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wird', wie man in maßgebenden Kreisen diese Beiden, sagt es, beschützen die Inmit größtem Nachdruck versichert. Lub. sei. Als Garibaldi die Neapolitaner

lm und das der deutschen Grenze nahe gelegene Kovno sollen laut Verfügung . r r. nn . . , 0 y ssenpiacn iIlelcd zeitig wird der durch den Bug geführte rr .v?. r- v . , c v kwi!.. I neue uanai 01c viaoic insi unoxrtinsi, wo Skobelesf commandirt, verbinden, vcach Vollendung dieser Arbeiten werden na viniicui oes ciillarraiyes oicic o m den corre pondirenden Befestlaunaen ge- . c r t . . , rA . I nügen, um einer jeden feindlichen Jnvaston die spitze zu bieten und sie. biö die Movilistrung oer ganzen rufstlcyen Armce vollendet ist, aufzuhalten. Die fruhere Meldung, daß Warschau mit einem cv .f.ri? , . f rs i u,, jlvv ,v vup X t Ciisf am aX a 5 AHAsAi X & zwliazen iynen ,m eoarssiaue rooris wie ver Piewna ooe? vesestigre aH ciaaciajooen roeroen lonnc. ue U. mr. ' I. t otcic Rüstungen er,qelnen nocy ourcy den Umstand um so bedeutungsvoller, daß die russischen Zeitungen verschärste i cei;ic ciganen qaeen, oie ocriaiicicn I f if . . rn.c.tf. ..t... V!. . je.... z.yaifaqen zu lgnoriren.

und

Garibaldi auf (5avrera. Der ebcmaliae Revolutionär und ied Ver ehemalige Revolutionär und ufcige Deputirte Franz Pulzky theilt im !euen Pester Lloyd eini ErinnerunI ueil U II VlJuUUUlul III 11, ült lull UlCl lui" at .i . - i lassen : .Garibaldi lauste ein Drittel der unaobnten elseninsel kavrera an der sardinischen Küsle. wo er sich ein kleines fiauä erbaute und eine Heine Wirlh. I ti.ti .: : rr in. v - it. I U0l ClUlUljlVtC. Via ll ÜUU Ulllöllli;" lichste Eiland, das ich kenne. Der heiße asrikanische Sirokko weht hier mit solcherGewalt, wie die kalteBora am Karst; jeder Baum, der nicht durch eine Mauer der Felswand aesckükt ist. verwelkt, wo ihn der Wüstenwind berührt. Granitfelsen starren Einem überall entgegen, stachlichte lkaktuspslanzen wachsen üppig zwischen den Fellenritzen, blos in einigen Niederungen hat sich fruchtbare Erde gesammelt, die eine Gartenwirthsast möttl cd macdt. dock rindet auck siornviek Zwischen den niederen Gebü. schen des Felsgrateö eine spärliche Werde. Hier besuchte ich Garibaldi nach seinem napolitanischen Feldzuae drei-, viermal des Jahres. Ein Dampfschiff fubr von Genua einmal icde Wocke dahin auf der Reise nach Sardinien und kehrte am vlerten Tage wieder zurück, Man blieb daher ae.zwunaencr Weise drel Tage hier, das hecht aus der benach Karten Insel Maddalena, die von Fischern und Schiffern bewohnt ist nnd wo eö selbst ein Hotel giebt, in dem man adUeiaen kann, wo die jccu aber bauvtsächlick in .ieaenNeisck. Eiern und böck. stens einem öubn beltebt. Bon bier us besuchten wir Garibaldi töalick. und da er viele seiner Gäste zu Mittag be hielt, war es angenommen, daß man sür Wirthschaft in Eaprera den Proviant mitbrachte. Oranaen. Maccaroni. I ' Jt 1 . V , . 4. rr cinnfmataic iwurnie. oie oer General 1 - : mit besonderer Vorliebe aß, und Gemüse I . . . 1 . . . . . . . m ' oemerile er: .yailen vle, wie lch, jay rrtnnn nie tmn?. , ,k.v. I Q -mmm, VVff. MW UUVi L.x ASRr-.s tr.st i.'v.. ofj.i uiiv umutui uj in ucil L U I ü 5 ! skenen ,kkm-r,k'; ..r.. . (Ebenen) Südamerika's gegesien, so würden Sie ebenso einen Widerwille gegen alles Fleisch haben wie ick " gegen alles Fleisch haben wie ick

In Capreru war seine Lebensweise seh? regelmäßig eingetheilt. Cr stand schon um vier Uhr in der Frühe aus, nahm ein Bad und war um fünf Uhr schon in' seinem Garten, wo er seine Bohnen und Kartoffeln behackte und un gehalten war, wenn man ihn störte. Er liebte eö, bis zehn Uhr allein zu sein. Ein eleganter Franzose in Gemd schuhen kam gegen acht Uhr auch in den Garten und sprach ihn an. Der Gene, ral antwortete ihm höflich und sragte, ob er ihm nicht bei der Arbeit helfen wolle. Natürlich erklärte sich der Franzose dazu bereit ; da sagte ihm Gari bald'l. er solle .doch an dem'Brunne?. daö Wasser herauöpumpen, mit dem der Garten bewässert wird, denn in diesem Klima bedarf die Erde bei Weitem ineh? Feuchtigkeit, als in Frankreich. Der Franzose stellt sich gleich zum Brunnen und pumpte gewaltig. Nach einer hol ben Stunde war er aber schon vollkom men müde und hörte aus. Da wendete sich Garibaldi zu ihm und fagte : Jch sehe, Sie sind müde, offenbar sind Sie nicht an die Handarbeit gewöhnt." Na türlich raffte sich unser Pariser auf und pumpte weiter,' doch als der General sich einmal weggewendet hatte, schlich er sich leise aus dem Garten hinaus in das Zimmer, wo wir ihn lachend empfingen und uns über seine zerrissenen Hand schuhe lustig machten. Um 10 Uhr begab sich Garibaldi aus sein Zimmer und empfing seine Gäste der Reihe nach : alte Kameraden aus Montevideo, seine Ofsiziere aus Sizilien und Neapel, neugie

rige Franzosen und ältliche Englände- ' . w .w rinnen. vie inn vewunoerien. :eoer balle in Anliegen. Viele verlanaleu (eine SBrntetlion. weniaNens ein üluto. graph, und er wurde n.ch, müde, war freundlich mit 5edem und aab leicht die wärmste Empsehlung Leuten, die es nicht verdienten, blos um sie los , wer. ben. Daher galten seine Empsehlungen nicht viel. Ebenso war es mit seiner Korrelsonden,. Er war mi. Briefen " Überhäu t, die ihn . ... v . . . zur Verzweiflung brachten, doch er antwortete stets mit zwei, drei Zeilen, besonders seinen poli tischen AnHangern, welche dann diese Briefe in Zeitungen setzen ließen und dadurch seinem Ruf im Ausland?, wo man an einen eleganten Stil gewöhnt lst, sehr geschadet haben. Er hielt sich ja selbst nicht sür einen großen Politiker, jedenfalls war jeder Ministcrialbcamte, der sich über seine Briefe belustiate. ein ' . . ' ' . . viel besserer Briesschreiber als Garibaldi. Aber Niemand verstand das Volk besser, als er und sein Erscheinen erregte über siu den unbeschreiblichsten Enthusiasmus. ... '' ." ' . .. Men Suilien kennt das Volk banvtsack ick die deiliae Rosalia und den Teufel: geschlagen hatte, da entwickelte sich eine Legende, er sei der Sohn des Teusels .'. ' und der Sohn der heiligen Rosalia, m der Schlacht grimmig wie sein Vater, hern Nnlke rnenüber näkia. wie seine Mutter Xck bade selbst bä'ufia vor - . . 7 ' 1 " 1 .P Asuromonte in Sizilien von Männern gehört, die untex ihm gedient hatten und darauf schwuren, daß der General geseit fc; und keine zeuael ibn verwunden kön j w . . .? Kak, in der Sülackt von Mela,,o rxt dutzendweise aus seinem Mantel ge ' ' .J schüttelt: und selbst auf die höheren blassen war der EinsluK seiner Persön lickkeit la aewaltia. dan Damen der bo be Aristokratie sick alücklick sckäkten. I ' i " v ..' ' I c 4 n . r if is . xoax iQm negt zuwiver,. ais inecylijcue Unterwürsigkeit ; er liebte und achtete ur den Männerstolz." Jnlttnde. a 5 l; k. g r e j. c o in i t ?, w bcullZir, gk ist, ellie OiciitzPurlap, D i .-)C I ' " über die Vcilnltnttg der Elnjchlcppnno Vcldrcüuiig üsttaenp-r Jfrunfljci ten zu machen, erwähnt in seinem Beluijie, Dun as acite tfieucr ,n vielem Jahrhundert ' sönsundgmal inner' bald der Ver. Staaten ausgetreten ist I mupv vfiyiuiii. ms ,juu i r.ri nvnh l,.,i. Km l tv yatte 100,00 , rkranki,nc-.en und 0,0t 0 - . . . ... Todesfälle zur Folg.?. Der Verlust an Einentbum. den dieie Epidemie veranlfce. wird .,f N',u(xw ('(.(' .schätz, und wurde' i der Haui"'!k dlirch das 1 iA.i.s.i.i;.n..n i , iii (f:Vn. ,.... I UllillUUUUJUI UUU V"UfUlk vuut sacht. Zu den G e g e wst ä n d e n, welche in dieiem Jahre einen ganz ungewöhn. lichen Umfang annehmen, gehören auch kiie e?.lnss,n. ?er.is ctMFmm in bis jkm Frühfahre den Reigen mit Hagelkörneni, so groß wie 5i:dlikrEier, dann Mm Petersburg mit Eisstückcn. wie eine? Manne Faust und jck! hat es in Dubuque. Ja., Stiickc. wie gioße Tuffenlöpie oder die allergrößten Orangen ge baaelt. Wenn es den Sommer a ori aedt. so aicdt eö sür ZlaZrr und Glasfabrilen gute Zeiten. A m Sch ! us s e ei n es A c tike lö. in dem die N. VolkSttituna" daö Thema : .Bewaffnete Arbeiter-Oraani sationen" besvricvt. saat diese.de: Dap. einst der Tag der großcn Abrechnung anbrechen wird, wer wollte das bezwerfeln. Aber damit aus dem Kamvse eine neue, bcfjere Zelt erstehen könne, nicht ein wüstes Chaos, in welchem alle Er runaenschasten der Cultur zu Grunde gehen, lasset unö vor allen Dingen erst mit vereinter Kraft an den Vorberel un en arbeiten, obne melcke wir keine 5Zu kunst baden. Lasset uns erst die Men sckien lebren. wosür sie kämvien müssen. ehe wir sie auffordern, das Schwert zu ziehen. Für jetzt und wahrscheinlich noch sür eine geraume Zeit liegt unsere Aus. aabe in den Worten des Dichters anne. 1. oeulel : bricht" ' I O l f t W Das Schicksal o c Ober In in i cnw 2 , . niim,iiin Mluinum hftMOIi'iA,nÄ nhA uH-.imuuu umum vuwvvU.i8 iiuuü steuermann Putnam domodg?rs gehör! rnfiri t' 1W,C bcr MWn l!rpeditl0..en be-

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richtet. Derselbe hatte Mitte Dezember vorigen Jahres mittels eines mit sieben Hunden bespannten Schlittens Brod und Pemmican von dem Magazine nach Topkan an der St. Lawrence Bai zu bringen und nahm seinen Weg über das Eis an der Küste. EinegewalllgeScholle, auf welcher sich gerade Pntnam mit fei nem Fahrwcrk befand, löste sich von dem Eise und trieb in die Bai dinaus. Alle

Rettungsversuche blieben erfolglos. Zu Fuß und in den Booten wurden die Küste und die Bai abgesucht, man fand aber nichts als die Leichen von fünf Hunden. Einer derselben hatte .eine Rcvolvcrkug:! imKopfc und man schließt hieraus, daß Putnam der Kälte lange widerstanden und den Hund getödtct hat, damit sein Blut ihm als Getränk diene; unmittelbar darauf wag ihn der od erlöst haben, denn der Hund zeigte außer der Schußwunde keine weitere Verletzung. Seither tourde der Nmstand, daß man im Innern einer au? dem Wasser gezogenen L?ichc keine Spur von Wasser vorfand, als nn Beweis dafür angesehen, daß die betr. Person nicht trunken sein könne, sondern als Leiche dem Wasser übergeben worden sein müsse. Dieser Tage hat der Prosesior der Medicin Plrele in Phlladelphia die Lcic einer Fran untersucht, welche in der Näbe der genannten Stadt von einem Schisse in den Delaware gesprungen war. Er fand weder in den Lungen, noch Magen, noch in der Luft-, noch in der Speiseröhre eine Spur von Wasser vor und schlicht hieraus aus die Möglichkeit, daß bei einem Sprung ln's Waster derDelar.iare hatte damals eine Temperatur von 05 Grad entweder ein Schlaganfall den augenblicklichen Tod herbeiführen, oder das. ein Krampf die Zurückprcsiung der Zunge in den Schlund verurfachcn und hierdurch das Eindringen von Master in den Körper, )n es durch den Mund, fei es durch die Nase, verhindern könne. In letzterem Falle wülde der Tod nicht durch Ertnnken im engeren Sinne des Wortes, sondern durch Erstickung eintreten. Der Fall ist von wissenschaftlichem Interesse, wird aber im Malley-Prozcsse den Anwälten der Angeklagten leider sur ihre geschickt sabrizirtc Vertheidigung zu Gute kommen. Bekanntlich ist der Mangel an Wasser in der Leiche der Jennic Kra rner ein Hauptarument der Anklage dafür, daß das Mädchen als Leiche in's Wasser beföidcrt wurde. DieMayor's vielerStädte erwerben sich jetzt das Verdienst, den vpielhöllen etwas mehr aus die Finger tu sehen, als dies sonst Mode ist. Zu ihnen gehört der Bürgermeister von 'Rilwaukec; dort wurden dieser Tage bei einer Razzia 37 angesehene Einwohner bei dem Faro betroffen, verhastet und um $10 bis $50 bestraft. I n P r o v i d e n c c, R. I , i st die farbige Methodisten -Gemcind'e der Be-thel-Kirche" reich rnd diejenige der AI len Kapelle" arm. In das vakante Pastorat der erstern berief der Bischof den Pastor Bocum von der letzteren. Gegen diese Anstellung hat die Bethcl- Gemeinde einstimmig protcstirt, nicht, weil sie an dem neuen Pastor etwas auszusetzen hat, sondern weil es eine Schande sei, an eine so reiche Gemeinde einen Prediger von einer so armen Gemeinde zu berufen. Guten Appetit. Wegen Straßcnunfugs wurde dieser Tage ein junger Italiener nach einer der .Ne:o Yorker sZolizeistationen gebracht, welcher einen i?orb mit Eigarrenstummcln trug. Be fragt, was er mit diesen Stummeln mache, erwiderte er, ?r sammle sie in den Straßen und verkaufe sie an die CigarettcN'Jabriken, die Eigaretten daraus machen. 'Leipziger Zeitungen bespre chcn das ungewöhnlich brillante Violinlpiel des Herrn Georg Lchmann von Broollyn, N. zur Zeit Schüler des Leipziger Conscivatoriums; seine Lehrer prophezeien ihm eine glänzende Virtno sen-Carricre. Veranlaßt durch die von dem republikanischen Eongrcßcomite in Washington an die Beamten erlassene Aufforderung. Beiträge zu Campagnezwecken zu liefern, hat dieOZescllschast für Civild'enst'Rcsorm im Staate Neworl ein Circular an die Beamten dieses Staates erlassen, in welchem sie auf das Gefctz aufmerksam macht, welches allen Beamten verbietet, zu politijchenZwecken irgend welche Contributionen zu machen, und versichert, daß sie allcContravenicnten dem Ctaatsanmaltc des Staates behuss der Prozessirung namhaft machen werde. Section G des Cap. 28!) der Ver. Staaten Gesetze von 17tt verbietet den Beamten, Beiträge zu politischen Zwecken zu machen, mit so klaren Wor ten, daß an einer Bestrafung der Zuwi derhandelnden, falls nur ein einziger Kläger auftritt, nicht gezweifelt werden kann. , Die Chicago'er Platform per republikanischen Partei vom Juni 188(1 hebt ausdrückltch.hervor.daß es die ernste Absicht der Partei fei, das erwähnte Gesetz streng durchzuführen. I3eutsclie Etablirt seit 1859. Charles Mcyen & Co., 39 und 41 Pait-Tlow, New York, besorgen axw Arten von Gesciliistsanzeigen, Personalanssordcrungen etc für diese Zeitung, sowie für alle deutschen Blatter in den Ver. Staaten nnd Europa. Rüninitliche Dentsob-Amerikanihe ZfitnnRcn liegen in unserem tiesrhäits-Lokal zur freien Einsicht des rullikunis ans. v Die geehrten Uerausneber deutschet Blätter werden acLtungsvoü ersucht, uns ihre PublitUou.ca für unser Registratur zu übersendet-

-WM.

öor. AuklanVe. D i e ! a i s e r ! i r u s s : ch e tt Stsatk'arossen. welche sür die Krönung des Kaiserpaares, bestimmt sind, hden jeyt eine neue Vergoldung erhalten und öieten einen blendend prachtvollenAnblick. Än einzelnen der Galawagen sind die kaiserlichen Namenzüge mit Edelsteinen ausgelegt. Zunächst sällt der sür die Kaiserin bestimmte Waqen in 3 Auge. Derselbe, ein Geschenk Friedrich'S des Großen an Kaiserin Elisabeth, ist eine geschlossene zweisitzige Chaise, eren Wa genkasten nicht aus Federn ruht, sondern durch vier starke Sammetbänder getra gen wird. Das Innere des Wagens ist mit rothem Sammet ausgeschlagen ; die Wand gegenüber dem Sitze bildet eine große Spiegelscheibe ; an dieser, sowie an den Scheiben der Thür sind schwere weine Atlasgardinen angebracht. Der gleichsalls mit rothem Sammei ausge schlagene. reich mit Goldstickeiei besente Kutschersitz bietetPlatz sür vier Personen, von dencn zwei oie beiden Kam merpagen mit der Front nach dem Wa gen zu sitzen, dem Kutscher also d?n Nü cken zukehren. An den Thüren zeigt sich der russische Doppeladler in Brillanten, oben aus dem Verdeck befindet . sich die mit vielen Edelsteinen geschmückte kaiser liche Krone. Der Wagen wird durch acht milchweiße Schimmel ohne jedes Abzeichen gezogen werden; die Geschirre, wie die sür die übrigen Wagen vollstän dig-neu hergestellt, sind sämmtlich auS rothem Sammet, reich mit Gold bedeckt. Die sür den Wagen der Kaiserin br stimmten zieren außerdem noch goldene Rosettenin deren Grunde sich ein Dia mant befindet. Vorläufig sind 23 Wa gen neu vergoldet worden. Der größte Theil derselben ist sür die Krönung Kai ser Alexander 11. angefertigt worden, doch stammen auch mehrere von der Kai serinKatharina 11. und den ihr folgenden Herrschern. Die älteren Wagen zeichnen sich durch wundervolle Malereien an den Nück und Seitenwänden ov;; durch Watteau und andereMeifle: .igesertigt. Die neueren find gleichfalls mit rothem Sammet ausgeschlagen, ebenso die Kut scherfitze, welche nach reicher mit Goldstickereien bedeckt sind, als die älteren Wagen. Besonders prächtig erscheinen zwei, die, statt wie die übrigen vergoldet zu sein,mit glänzenden vergoldeten Plat

ten bedeckt sind. Du Anfertigung jedes dieser Wagen hatte damals 70.000 Rubel gekostet. Die jetzt ersolgte NeuVergoldung und Nestaurirung der 22 Wagen soll 230,C0ü Rubel gekostet haben. Ein blindes, etwa LSjahriges Mädchen, welches seit dem September vorigen Jahres von der Stadt Leipzig verpflegt wird, beschästigt die berliner Polizei, welche Recherchen nach der Herkunft dieser räthselhasten Person anstellt, weil man Verdacht hat, daß sie von ihren Angehörigen in Berlin vor sätzlich verlassen worden ist. Sie kam mit dem berliner Zuge nach Leipzig und giebt an, ihre Eltern nicht zu kennen und bei einer wandernden Schauspiel- und Seiltänzergesellschaft auferzogen worden zu sein. Sie erinnere sich nicht, jemals gesehen zu haben, niemals habe sie Unterricht genossen und ihr Wissen beschränke sich nur auf die Kenntniß des Vater-Unser und einiger andererGebete. Niemals sei sie, bis zu ihrer vor wenigen Wochen erfolgten Flucht von derSchauspielertruppe, mit anderen Personen usammengekommen, als wie mit demTheaterdirektor. seiner Frau und seinen vier Kindern, sowie mit zwei zur Gesellschaft gehörenden Komödiantinnen. Der Direktot wurde stets ihr gegenüber mit dem Namen Pandow bezeichnet. Später habe fiz aber erfahren, daß er in Wirklichkeit einen anderen, ihr unbekannten Namen führe. Die beiden Komödiantinnen wurden ihr .gegenüber .Emma Ehrig" und Anna Wießner" genannt. So weit sie sich erinnern könne, war sie stets bei der Schauspielergesellschast, bei der sie bis zum 13. Jahre in Schaustükken als .blindes Kind-, später als .Wahnsinnige" und als .blindes Müdchen" auftrat und die von der Direktorin P. ihr vorsonstriten Worte nachsprach. Die Pandow sagte ihr, ihre Mutter wäre eine vornehme Dame zu Rom und ihr Vater ein hochgestellter katholischer Geistlicher gewesen, die sie (die Blinde) als kleines Kind den Pandow'jchen Eheleuten zur Erziehung übergeben hätten. Von Frankreich nach Preußen zurückgekehrt, sei sie von einer bei Pandow engagirten Komödiantin, die sich Emma Ehlig nannte, zur Flucht überredet worden. unter dem Vorgeben, ihr bei dem Aussuchen ihrer Ellern behülslich sein zu wollen. Mit dem Anhaller Zuge wollte die Ehrig gemeinschafllich mit ihr nach Leipzig sahren und war auch mit ihr vor dem Abgang des ZugeL in daS Coupee getreten. Bald darauf entfernte sich die Ehrig und erst nach dem Abgang des Zuges entdeckte die Blinde, M,ß sie von ihrer bisherigen Begleiterin im Stich gelassen worden sei. In Paris gibt es gegenwärtig nicht weniger als 2250 hellsehe rinnen. Die Zahl der Schwarzseher soll, namentlich seit dem Fiasko der französischen Politik in Egypten, noch bedeutend größer sein. Bismar.ck hat se inen ge zähmten Wolf dem Zoologischen Gart:t in Düsseldorf zum Geschenk gemacht. Aus die in dem bezüglichen Dankschrei ben entbaltkne Anfrage,' wie sich die Stadt Düsseldorf gelegentlich revänchi ren könne, soll der Fürst .geantwortet haben : dadurch, daß sie mir immer mög lichfl.zahme.VolkZvertretcr schickt.. ' D i e e i n z i g e A u s st e l l u n g, die täglich in Betlin stattfindet, für die betheiligten Kreise von höchster Wichtig leitest und doch von den Zeitungen mit keiner Silbe , erwähnt wird, düiste die Ausflcllung.von Wechseln sein. (!!!) ' THIS PAPER mny lx sonnd on til at Cito. 1. KüWKLL & CO'S Newspaper Advertlsing ms 1 Bureau 10 Spruc3 fcreeu,wnere auvertising contxacta may be xoaäö lor'it in iwvonii