Indiana Tribüne, Volume 4, Number 284, Indianapolis, Marion County, 26 June 1882 — Page 2

MdMNS HNNUttö FägliHe und Sottulügsausgüöe.

Ofsice: 2S. DelawreStr. f Eotered &$ giv-ond-closs mattor at tue . . a. r . i! .1 . I 1 ! 1 roöiomce at imiiaimpuiis, iiiuia.ua. j AbounemcnlsPreise : Tägliche Ausgabe 12 6t. per Woche. EonntaaSauögabk 6 Cts. pcrNummcr. Seide zusammen 16 Cts. per Voche. ST Da Tagblatt itsdiciut jeden Nachmit. tag um 2 Uhr. Dle ConntagSautgab, erscheint des LcorgeuS. Tribune Publishing Company. Jianapolis, Ind. 20. Juni 1382. Tavttt undParnell. Aus den von Herrn Davitt in New Dork und in Boston gehaltenen Neden heben wir Folgendes hervor : ; Nach Davitt's Plan soll der Grund besitz Irlands den Landlords abgelaust und Staatselgenthum Irlands werden ; zur Bezahlung des Landes soll eine ir ländische Nationalschuld contrahirt, von Großbritannien verbürgt und von den Pächtern des Landes abbezahlt werden. lim irländisches Parlament lst emzube rufen und von der brrnschen Negierung mit der Vollmacht zu bekleiden, die Landsrage endgültig zu entscheiden ; von oiesemParlamente und bezüglich von den .Wahlen zu solchem wird es auch ad hängen, ob die Bebauer des Landes zu Grundbesitzern gemacht werden, oder ob sie Pächter des irischen Staatslandcs bleiben sollen. Nationalisirung des Grundes und Bodens. ) v:.r rn . rr .:iito wn uiciciii Plane juuuui uuiti scheidet sich Ps Plan insoweit, daß die Pachter durch die Pachtgelder, welche sie 52 Jahre lang zahlen sollen, und welche nicht über die Halste ihrer bisherigen Renten betragen wurden, Pnoateigen thümer ihres Landes werden sollen. - Dies ist der einzige wesentliche Unterschied zwischen den Planen der beiden genannten Agitatoren und daß derselbe ein wirklich principieller sei, kann um so weniger behauptet werden, als es'jaDa vitt lediglich der Entscheidung des Volkes überlasten will, ob nach Bezahlung des Landes Privatbesttz an Stelle der Nationalisirung des Bodens treten soll oder nicht. Doppelt unbegreiflich ist es daher, wie Herr Larkin, Pastor an der Kirche of the lloly Innocents" in New Zjork Davitt gegenüber äußern konnte wenn derselbe der Jührerschast Parnell's QpPosition mache, so begehe er dasselbe Verbrechen, als wenn ein Häretiker den Glauben an zwei Götter predige ; zwei Führer seien sür die irländische Agita lion ebenso so undenkbar, wie zwei Götter sür die katholische Kirche. Der geist liche Herr hat nicht zu dem Anathema gegriffen, aber doch bewiesen, daß der Clerus auch bei Beurtheilung politischer und wirthschastlicher Fragen an seinem absoluten Autoritätsglauben festhält. Parnell und Davitt haben durch ihr seit heriges Verfahren allgemeine Achtung errungen, und sie scheinen in der That Männer zu sein, die ihr Vaterland ohne egoistische Neben- und Hintergedanken lieben und ihrem Patriotismus selbst ei nen Theil ihrer Ueberzeugungen so lange es sich um Nebendinge handelt freudig zum Opfer zu bringen im Stande sind. Unter den Schwierigkeiten sür die Landliga ist es, wie die N. B.Vllsztg. bemerkt, keine der geringsten, wie die Gelder aufgebracht werden sollen, um ihr Werk im Gange zu halten. Da jetzt wöchentlich an tausend Pächter aus ihren Pachtgütchen vertrieben werden, so gilt eö, diese am Leben zu erhalten, ohne daß sie massenhaft nach Amerika auswan dern. Es gilt serner, viele Agitatoren in Enaland und Schottland zu unter halten und Zeitungen und Flugschriften im Sinne der Landliga daselbst zu ver breiten. Die Organisation kostet viel Geld, und mehr werden etwaige neue Parlamentö-Wahlen verschlingen. Aber solange die Liga einig bleibt, wird es an Beiträgen aus Amerika, Australien und anderswoher doch wohl nicht fehlen ; und wenn erst in England und Schottland selbst die Landllga sich ausbreitet, wird sie sich auch dort stark genug besteuern. Berlin als Weltstadt Welch großartigen Aufschwung die ..Reichshauptstadtin den letzten Jahren Genommen und wclm verwickelter Verwaltungö Mechanismus dazu gehört. um den gewaltigen Fortschritten der m fi rw r v . . w V zungnenWeiiuaoi gerecyl zuweroen,oar über gibt neuerdings die Vorlage Auf schluß, die der Oberbürgermeister v.Jor kenbeck der Stadtverordnetenversamm lung behuss Ausgabe von 45 Millionen Mark 4pCt. Berliner Stadtobllgatlonen bat ,uaeben lassen. 5ln dieser Vorlage werden zunächst die Gesammtkosten der seit dem Jahre 187a begonnenen em beitlicken Kanalisation der Stadt zu ' sammengestellt, die sich nicht weniger . . rnn m denn 7i,0UU,uuu m. velausen. ES ya ien nickt weniaer denn 11 arone Ritter güter in der Nachbarschaft für zusammen etwa 21.500,000 M. gelaust und zn Nieselaütern einaericktet werden müssen. Die ' Ausgaben sür Brückenbauten seit ' dem Jahre 1878 werden sich aus etwa 10.580.000 M. stellen. Das Voli,eiPräsidium verlangt einen aus 6 Jahre berechneten großartigen Neubau, dessen Kosten auf G Millionen Mark geschätzt Sind; sür zwei neue Krankenhäuser von e 400 Betten und ein Sicchenhaus für Männer von 200 Betten weroen 3,500, 000 M. erforderlich sein. Die Wasser ' werke sollen trok ibrer beträchtlichen ; Ausdehnung schon an die Grenze der Leistungsfähigkeit gelanLt sein ; sür die

Erweiterung, werben in Bälde 2,600,000

M. aufzuwenden sein. Für den großen siädtrZchen Central - Viehhr.f sind seit UUX l.sretts II IMilhoiun Nark zur Vcrsügung gestellt .worden, ohne dun damit die hiesür nothwendigen kosten gedeckt sind ; endlich sollen tyunllchst d:e offenen Markte dnrch Markthallen erseht, und damit zunächst mit cincr großen Hlille an der Stadtbahn in der Neuen Fricdrichstrasie begonnen werden. Ein clnheitllcher Plan ist noch nicht sestge stellt ; doch ist für'S erste die ?lugäbe von etwa 10,000,000 M. für diesen Zweck in's Auge gefaßt. Endlich erfor dcrt noch die 3!cgu!irung von Straßen an der Stadtbahn vor der Hand noch 1,750,000 M. Ans d?r andern Seite werden der Stadt vom Fiscus für die Uebernahme der siScalischen Straßen und Brückenbaulast nicht weniger denn baare 11,128,024 M. vergütet. Man steht, die städtische Verwaltung hat mit Niesenzahlen zu rechnen. Ein Jkichcn der Zeit. New Yorker Blätter stellen eö als ein wohl zu beachtendes Zeichen der Zeit hin, daß Wallstreet Spekulanten, wie Keene, Russell Sage, Jose Navarro und andere derartige Größen, welche bis jetzt kein oder doch nur sehr geringes Interesse an den New Yorker Grundeigenthums Angelegenheiten nahmen, Bauplätze und Häuser kaufen, deren Werth stabiler und unter allen Umständen weniger nominell ist, als der von Aktien. Keene hat kürz lich das bekannte Windermere Apart menthouse" für 200,000 gekauft, welches sich mit 0 Prozent rentirt. Navarro welcher, wie es heißt, in den letzten Iahren sein Vermögen durch Spekulation in Hochbahn-Aktien um einige Millionen vergrößert hat, hat neulich acht kleinere Apartment"-Hüuser für $500,000 ge. kauft. Russell Sage hat mehrere Prachtwohnungen an der 5. Avenue ge kauft und wird daselbst eine stattliche Privatwohnung für sich errichten lasten. Dastelbe beabsichtigt auch der Bonanza König Mackcy. Ueberhaupt macht sich unter den Gcldmännern ein starkes Ver langen nach sicherer Anlage ihrer Capi talien geltend, und zu einer solchen bie tet ihnen der Erwerb von Grundelgen thum die beste Gelegenheit. Auch die Astor's haben im letzten Frühjahre eine größere Anzahl von Apartment" Haufern errichten lassen, von welchen man srüher annahm, daß sie in New York niemals populär werden würden. Die letzte Entscheidung. Als Guiteau'S Anwalt. Lierr Reed. dem Gefangenen die Entscheidung des Bundcsoberrichters Bradley überbrachte. war er von dem praktiscren Arzte Dr. Rush aus Chicago begleitet. Der letz tcre schildert das Benehmen Gmleeu'Z bei dieser.Gelegenhest wie folgt : Reed reichte, nachdem wir das Gesänaniß bi treten hatten, seinem Clienten die Hand und saqte ,ur, geschäftsmäßigem Tone : .Der Richter hat den Erlaß 'eines Ha beas-Corpus'Befehls abgelehnt, hier ist die Entscheidung.". Ich beobachtete Guiteaü scharf und nahm wahr, wie er einer augenblicklichen Anwandlung von Schwäch nachgab, sich dann aber ge waltsam ausrasste und das Schreiben, ohne zu zittern, .in uipsang nahm; eine Erregung war nur noch au dem be chleunigten Herzschlage, resp, an dem !ramvfdastcnVochen in den Halsarterien ..nd an scuem fliegenden Athem zn er kennen. Indem er das inzwischen entfaltete Schreib? durchlaö, nahm, er eine Position ein, als ob er sich noch vor ei nem zahlreichen Publikum aus der An llagedank besände. Dann, rief er aus, wenn das Volk seine Hinrichtung dulde, werde Webe über das Land kommen. Dann wendete er sich an Rced und sagte mit leiser Stimme : Wir Kursen die JnspirationS-Theorie nicht vergessen.Was Bradlcn'S Entscheid an langt, so hat wohl Niemand innerhalb der Ver. Staaten im Ernste geglaubt, dan solche anders anssallen könne, als sie ausaefallcn ist. Wir sind von jeher der Ansicht gewesen, daß der 'einzige plausible Grund, welchen die Berthcidiauna aeltend gemacht hat, sich auf das Präjudiz stutzt, laut dessen die Gerichte des Districts Columbia im Jahre 1809 erkannt haben, ein Mörder könne wegen des von ihm begangenen Verbrechens im Districte nicht wegen Mordes prozcssirt werden, wenn der tödtliche Streich zwar dem Ovfer innerbalb des ' Districts zu gefügt worden, der Tod des Opfers r.tf 1 in aoer in ivicyem mazi eingelreicn iji. Nichter Eox in erster und das )derge richt deö Districts Columbia in der Be rusungs Instanz haben erkannt und ausgeführt, daß nach dem gemeinen Rechte in Fällen, wie der erwähnte einer ist, die Gerichte des Districts compctent seien, und daß die Entscheidung vom Jahre 1L09 lediglich in Folge von un richtiger Gesetzes Auslegung gesollt worden ist. Bundesvberrichter Bradley bat sich dem allenthalben anaeschlosten und hebt ausdrücklich hervor, daß das Gesuch um Erlaß eines Habcas-Corpus Befehles an sich berechtigt sein würde. wenn die Gerichte des Viftricts ihre Entscheidungen in Folge unrichtiger' Ge seKeS?intervretation abaeaeben bätten. dies sei aber durchaus nicht der Fall. Hätte er nur den leisesten Zweifel daran, daß diese seine Aussassung die richtige sei, so würde er die Frage vor daS Plenum des BundesobergerichtS ge bracht haben ; er habe, aber hierzu nicht die mindeste Beranlassung geyavk. Uns scheinen . die Entscheidungen sämmtlicher Richter nicht blos mit den so oft während deö Prozesses cmrien ge leklicken Bestimmungen, völlig überein zustimmen, sondern wir halten es auch sür einen entschiedenen Fortschritt, wenn unsere Gerichte mehr und mehr, an der Unfehlbarkeit der Präjudize und von der Ansicht zurückkommen, daß weil ein mal in einem Falle unrichtig entschieden worden ist, in allen ähnlichen Fällen un richtig entschieden werden muß. In Deutschland ist bekanntlich das Ermesten

der Älchler unterer Jkistanz nicht einmal durch die vorher abgegebenen Entscheid düngen der Gerichte oberer Instanz grundsätzlich gLduuden, und daß diese Freiheit der richterlichen Entscheidung zur Willkür führen lnne, hat man rich terlichcn Behörden gegenüber auch noch heute wenis?cr als von irgend welchen an deren Behörden zii fürchten. Der beste Schutz kgcn alle und jede richterliche Milltitr bleiben freilich systematisch geordnete, klare und allgemein vechündli chc Gesetze, und an diesen fehlt es be kanntlich den Ver. Staaten mehr, als irgend welchem anderen Cultllrst.late.

ttttscre ?o?onerö llttlerfttSiungen. DicUntcrsuchung über die Ermordung des junge:: Guttermilh in New York erinnert in fo fern an den Mallcy.Fall in New Havcn,als auch in ihm inBetrcss der ersten Untcrsuchungsschritte nicht mit der 'erforderlichen Schielliglcit und Gründlichkeit verfahren worden ist. Der erste Angriff einer Untersuchung ist in der Regel für den Ausgang der l'tzteren entscheidend, und kein Scharfsinn eifah rener Kriminalisten und Polizcibeamten reicht aus, das wieder gut zu machen, was im Anfanq versäumt wurde. Als Guttermuth noch im Hospitale lag, weigerte er sich, Angaben über seinen oder seine Angreifer zu machen, und seincBegleiterin' in der verhänznißvollen Nacht hat zwar eine Personalbeschreibung des einen Angreifers gegeben, scheint aber wenig geneigt, denselben zu identisiciren, wenn er ihr gegenübergestellt werden sollte. Bei Untersuchungen, die resultatlos verlaufen, ohne Weiteres die betr. Be amtcn zu tadeln, ist sehr wohlfeil ; im vorliegenden Falle erscheint lediglich daS verspätete Eingreisen der Polizei ta delnswerth, im Allgemeinen aber trägt die Schuld an den vielen Mißerfolgen unserer Untersuchungsbehörden nichts anderes, als das ganze System. Unsere Coroner, ja sogar die denselben assistircnden Aerzte werden lediglich aus politischen Rücksichten gewählt. Den ersteren steht das erste Eingreisen zu und ruht bei un3 die Voruntersuchung in den Händen von Beamten, die in der Regel weder von gerichtlicher Medicin, noch von Criminaljustiz etwas verstehen und von dem Geschäfte eines Polizeideamten nicht die geringste Ahnung haben. Aus den leisesten Andeutungen, aus den UN scheinbarsten Spuren die richtigen Com binationen zu solgern, lernt Einer nicht mit seiner Erwählung zum Coroner. Durch diese mangelhaften Vorunter suchungen geht eme unersetzllcheZelt vn loren, und Civildienst-Resorm ist auch aus diesem wichtigen Gebiete eme unab weisbare Forderung. Zur Eiuwandernng. Die Einwanderung während der er sten elf Monate des gegenwärtigen, mit diesem Monate zu Ende gehenden FiScaljahres war freilich bedeutender, als die in der gleichen Periode deS letzten Fiskaljahres, ist aber dennoch hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die Zahl der m Mai dieses Jahres in den Ver. Staaten gelandeten Einwanderer belies sich auf 141,035, während sie im Mai des letzten Jahres 117,269 betrug. Es war angekündigt worden, daß im Mai dieses Jahres allein aus Deutschland 100.000 Einwanderer kommen würden. Damit war aber weit zu hoch gegrif fen, denn die Zahl der deutschen EinWanderer sür Mai überstieg nicht 41,747, allerdings auch schon eine recht stattliche Zahl, welche diejenige für Mai 1881 um ungefähr 9,500 übertrifft. Die Ge sammtzahl der Einwanderer beläust sich für die ersten elf Monate dieses Fiscal jahres auf 85,634, während diejenige für die gleiche Periode des letzten Fis caljahreö 563,155 betrug. Die deutsche Einwanderung übertrifft die irische in immer größerem Maße. Uebrigens war auch diese bis jetzt in diesem Fiskaljahr um ein Zwölftel größer, als in dersel den Zeit des letzten,- die englische Ein Wanderung um zwei Fünftel, die deutsche um zwei Siebentel, die schwedisch norwegische um ein Drittel. An Chi nesen wanderten bis jetzt in diesem Fiskaljahre 26,710. ein, während sich die Zahl der chinesischen Einwanderer für die gleiche Periode deö letzten Fiskaljahres auf 7,443 belies. Ter Heerwnrm. Der Heerwurm oder die heerraupe läßt bereits aus verschiedenen Gegenden wieder von sich hören. Die durch ihre außerordentliche Gefräßigkeit den Fel dern und Gärten doppelt gefährliche Raupe hat in manchen Landestheilen auch in diesem Jahre schon große Ver hccrungen angerichtet und viele Saat felder, namentlich aber Gersten und Weizenfelder, gänzlich zerstört. Die Farmer suchen sich dieser Plage dadurch zu erwehren, daß sie die von der Raupe heimgesuchten Felder in Brand stecken, um das gefräßige Ungeziefer m'itfammt dem unreifen Getreide zu verbrennen und auf diese Weise ihre übrigen Felder zu schützen, oder sie ziehen um die Fel der. in welchen die Hecrraupe haust, eine tiefe Furche oder einen Graben, den die Raupe nicht zu überschreiten vermag. Es kommt auch vor, daß die Farmer ihre. Gerste oder ihren Weizen, sobald die Raupe sich in den Feldern zeigt, so schnell als möglich abmähen, mag das Getreide auch noch nicht völlig reis sein, um aus diese Weise zu retten was sich retten läßt. Es ist hauptsächlich die Gerste, auf welche die Raupe es abgesehen hat und die sie allen übrigen Getreidearten vor zieht. Aber auch Roggen und Weizen felder werden von ihr verheert,' und Mais und Timothygras werden von ihr gleichfalls nicht verschmäht. 'Der Heer wurm ist eine braune Raupe, welche 1j bis 2 Zoll lang wird und an jeder Seite einen weißen Streifen hat. In Gestalt einer Raupe existirt er nicht länger als drei Wochen, worauf er sich in. die Erde

verkriecht und sich verpuppt. Aus dieser Puppe geht nach drei Wochen eine braune Fliege hervor, welche 75 bis 100 Eier legt, aus welchen in emigen Tagen die jungen Raupen auskriechen. Es heißt, daß diese Raupen aus ihren verheerenden Zügen stets eine gerade Linie vcrsolgen ; aber darüber sind noch keine genaue Beobachtungen gemacht worden.

Die Neger-Prcsse. Für die meisten unserer Lcscr durste eS vielleicht überraschend sein, zu ersah ren, daß eö in den Ver. Staaten nicht weniger als 125 Zeitungen giebt, welche von Negern rcdigirt und herausgegeben werden. Diese Zeitungen sind sammt lich Wochenblätter und erscheinen zum größten Theile im Süden. Die Herausgebe?, welche in den meisten Fällen auch die Redakteure sind, sind der Mehrzahl nach so situiri, daß lsie von den durch ihr Blatt erzielten Einnahmen nicht gänzlich abhängig sind, da sie irgend ein Bundesamt bekleiden und erst in zweiter Linie .Journalisten" sind, sich mit dem ZeitungSgcschäst also nur so nebenbei befaffen. Selbstverständlich sind diese Neger-Zeitungen mit wenigen Ausnahmen republikanisch, doch giebt es unter ihnen, auch einige demokratische und unabhängige Blätter. Die farbi gen" Herren Editoren halten alljährlich eine Convention ab. Die diesjährige wird demnächst in Washington statt ftnden, bei welcher Gelegenheit Fragen aller Art zur' Erörterung gelangen wer den. Eine derselben lautet : .Auf wel che Weise kann man am schnellsten zu Reichthum gelangen V Mancher unfe rer farbigen Herren Collegen wird viel leicht bereits beschlossen haben, die Frage dahin zu beantworten, daß die Herausgabe eineö Wochenblattes für die Neger in den üdstaaten n i ch t der geeignetste Weg ist, aus welchem mrrn am schnellsten reich wird. ttalakaua. Seine allcrhawaii'ischste Majestät, der König der Sandwich-Jnseln, haben allergnädigst verfügt, Höchstdero könig liches Palais in Honolulu umzubauen und zu dem Ende geruht, eine der be deutendsten Architekten-Firmen inBoston mit der Einsendung von Entwürfen und Zeichnungen sür alle möglichen HausDekorationen zu beauftragen. Se. Majestät kennen von Höchstsei nen Reisen in Europa her Windsor so wohl, als den Winterpalast, dieHosbura nicht weniger, als das kaiserliche . Schloß in Berlin und wollen ein Palais errich ten, welches die Wohnungen Höchstsei ner Vettern. in den Schatten stellt. Se. Majestät haben alle europäischen Throne gesehen und mußten hierbei die Wahr nehmung machen, daß. diese sämmtlich wackelig, wurmstichig und so morsch sind, daß Courage dazu gehört, sich darauf zu setzen; außerdem sind die europäischen Throne furchtbar altmodisch und unbe quem. Se. Majestät haben daher gleich zeitig in Boston die Anfertigung zweier Throne, des einen sür den täglichen-, des anderen für den. sonntäglichen Ge brauch kontraktlich vergeben. Beide Throne sind mit den modernsten Ver besserungen. auszustatten, mit Bentila tionsVorrichtungen zu versehen und so einzurichten, daß derDruck an einerFeder genügt, dieselben in äußerst bequeme Kanapee'S zu verwandeln. Se. Maje stät wollten eigentlich Höchstseine euro päischen Cousins mit .der vollendeten Thatsache des Besitzes zweier Throne überraschen, aber der Lehrjunge des Bostoner Tischlermeisters hat geplaudert. Möglicherweise kommt nun Kaiser Wilhelm seinem Vetter in Honolulu zu vor und läßt sich auch einen Sonntags Thron machen. Der Czar hat vor der Hand an seinem einen Throne genug und fürchtet, ein etwaiger zweiter würde mit Nitroglycerin gepolstert werden. Wer in k ü n f t i g e n I ahren seine Enkel auf den Knieen schaukelt und denselben erzählt, daß im Juni 1882 die Kartoffeln $10 das Barrel gekostet ha ben, dem werden die Lieblinge hoffentlich antworten können : Großpapa, Du machst uns etwas weiß.Oom Inlanve. Die tz50, 00 0, welche das Repräsentantenhaus sür Repräsentation unserer Fischindustrie aus der in Lonion nächsten Mai stattfindenden inter . of.Jori.rr c : rr: J a t. nationalen ausieuunu. uciuiuiyi yui, werden voraussichtlich reiche Zinsen tra gen. Bekanntlich wurde bereits . durch die Berlin' Ausstellung der Export der Produkte unserer Fischerei Industrie wesentlich belebt. Unsere Fischerei brachte im Jahre 1880 einen GesammtErtrag von 90,000,000, Professor Baird aber sagt, es sei durchaus nicht unmöglich, diesen Ertrag auf $900.000,000. jährlich zu steigern. Der amerikanische gesalzene Stockfisch ist als der beste der Welt an erkannt, die deutsche Regierung hat unsern .I)l)no(1 codiish" bei 17 Regimen tern als regelmäßigen Theil der Ver pflegung eingesührt, und das deutsche und russischeGouvernement beabsichtigen die Einführung desselben auf ihren Marinen. Lachs in Blechkannen und die verschiedenen Sorten marinirter Fische werden schon jetzt in allen Hotels und Restaurationen, sowie in vielen Haushaltungen Englands, Frankreichs und Deutschlands gesunden. In Canada sind dieLebenSMittel genau so theuer,wiein dem größe ren Theile der Ver. Staaten. Gewöhn liches Rindfleisch kostet in Toronto 25 Centö das Pfund, und jdie Kartoffeln haben aufgehört, ein Theil der täglichen Nahrung zu fein. ' Verschiedene Zeitun gen in Canada versichern, der Dollar habe dort zur Zeit kaum halb so viel Kauskrast wie 1878. ' New B or k' er Zeitungen machen den Vorschlag : wenn jemals wieder im Congresse eine Bill zu Gun sten einer Nordpol'Expedition eingebracht werden sollte, vor der Abstim mung die einsach-beredte Depesche ver

lesen'zu lassen, welche die Aussindung

De Lona's und seiner Geführten be schreibt In einer der lekten Ver samml ungen der Baltimorer Medizin! schen Gesellschaft- brachte Dr. Gillman einen Beschluß zu Gunsten der Verbrennung der Todten ein. Der Antrag wurde von den Aerzten Uhler, Morri-Z und Arnold (letzterer ist ein tüchtiger deutscher Arzt) unterstützt ; bn Aerzte Jones, Perkins, Ashbu. Monmonier und Smith opponirten ihm, und die Gesellschast verschob die weitere Erörterung der Frage bis zu einer späteren Sitzung. Daß sie dieselbe aber nicht aus sich beruhen lassen will, geht daraus hervor, daß die Versammlung einen Versuch, Dr. Gillman' Antrag aus den Tisch zu le gen, abwies. BenHale undKatieMor gan in Chatanooga, Tenn., wollten sich gern heirathen, aber die Eltern der letz tercn hielten dieselbe unter so unausge setzte? und strenger Aussicht, daß eö dem Mädchen nicht möglich war, auch nur 5 Minuten das Haus zu verlassen.' Da begab der junge Mann mit einem Geist lichen und mehreren Zeugen in ein Ver steck in der Nähe des Hauses, von dem aus er das Zimmeiscnster seiner Gelieb ten beobachten konnte. Endlich erschien das Mädchen am Fenster, und Hale sig nalisirte ihr, zn ihm zu kommen. Im Begriff, die steinerne Treppe, die in den Garten sührt, hinunterzueilen, wurde Katic . von ihrem älteren Bruder am Kleide erfaßt, stürzte die Treppe herun ter, raffte sich aber mit blutüberströmtem Gesicht auf und eilte auf die Straße. Hier hatte sich inzwischen eine Anzahl Nachbarn versammelt, diese' nahmen das Brautpaar in die Mitte, und der'Gcist liche vollzog mit möglichst wenigen Wor ten die Trauung. Dann kehrte die hes tig blutende junge Frau in das Haus zurück und der junge Ehemann sagte triumphirend : .Jetzt kann sie mir nie mand nehmen, alles andere hat Zeit.Bei der großen Häufigkeit verwüstender Wirbclstürme im Westen empfiehlt eö sich, jedes Haus oder jede Reihe Häuser so anzulegen, daß sie von einem gleich hohen Erdwalle aus der Westseite beschützt sind. ES gibt freilich nicht immer Scnnenfleckcn Jahre,- sondern blos je 3 oder 4 unter clsen ; aber man weiß voraus, wenn sie, und mit ih nen die Tornados, zu erwarten sind. und warum sollte man Nicht ihren Ver Wüstungen soweit vorbeugen wie es im merhin möglich erscheint? Der Farmer Giltzkow, ein Sohn unseres großen Dichters Fcrdi nand Gutzkow, suhr neulich mit seiner Gattin nach Redwood City in, Calisor nien. Unterwegs ging das Pferd durch. das Buggy siel um und Gutzkow lag mit gebrochenem Beine und Arme aus der Straße; Frau Gutzkow war unver letzt. Endlich kam ein Mann mit einem Fuhrwerk die Straße entlang. Die Frau bat ihn, ihren Mann auszuladen und nach Redwood City zu bringen; der Fuhrmann sagte, er habe keine Zeit. Da nahm das rasch etschloffene Weib ihrem Manneden Revolver aus der Tasche, ergriff das Pserd am Zügel, zielte auf den Fuhcmann und rief ihm zu : Ich schieße Dich nieder, wenn Dulmeinem Manne nicht augenblicklich .hilsst !" Der Mann mochte in dem Gesichte der Frau lesen, daß diese entschkoffen war, Ernst zu machen, er hob Gutzkow aus seinen Wagen und brachte ihn nach der ge nannten Stadt. In der weiten ttmge gend hat die muthigc Entschlossenheit der Frau Bewunderung erregt, und es ist schade, das; der Dichter des iUiel Acosta" diese Tat seiner Schwiegertoch' ter nicht noch erlebt hat. Eine dem britischen P.a r ! a mcntc zur Erwägung vorliegende Be stimmung,- die in Prozeffen und Unter suchungen nothwendigen ärztlichenSachverständigen von den medizinischen Fa cultäten der Universitäten des Landes ernennen zu lassen, empfiehlt sich auch bei uns zur Einsuhruna Eine derartige Maßregel würde der Mißachtung, ' zu welcher es bei unS der Beweis durch E& perten gebracht hat, wirksam vorbeuzen und Bestechungen unmöglich machen. De rVolschlaa desSena tors H oar ron Massachusetts, im Falle einer gänzlichen oder temporären Erle digun i des PrasidcntenstuhlcS durch Be Hinderung des Präsidenten sowohl, als des Vlceplästdenten den Mitgliedern des Cabinets in der von ihm vorgeschlage nen Reihensolge. die Verwaltung deS Präsidentenamtes bis zur nächsten or dentlichen Mahl zu übertragen, sindet in der Preffe wenig Anklang. Die Sun z. B. schlägt vor, statt der Minister den Vorsitzenden des Senates, nach ihm eventuell den Sprecher deö Hauses, dann den ältesten Senator und dann den äl testen Repräsentanten an die Spitze der Executive zu berufen. Unter .dem älte sten-.sind die ihrer Amtsdauer nach älte sten gemeint, sind jedoch mehrere Senä toren oder Repräsentanten von gleichem Dienstaltcr vorhanden, soll unter diesen das höhere Lebensalter den Ausschlag geben. Fant man allrdlngS Die Mög lichkeit in'S Auge, daß nach Hoar'S Bill, ein Marineminister wie Rodeson, oder ein Minister -des Innern wie Delano provisorisch mit den Befugnissen deS Präsidenten ausgestattet werden kann, so scheint der Borschlag der SW größere Sicherheit gegen MißverwItung zu ge währen. Jedenfalls stimmt auch der letztere mehr mit den gesetzlichen Bestim mungen vom Jahre 1792 überein und hat den . Vorzug, daß er die Jnconve nienzen einer Neuwahl vermeidet. Phil Rappaport, 1 .... .;" - " . ' , Rechtöanwalt, 95 Hft Vasyingion Str., Zimmer 12 und 1L. Jndiauapoliö, Jnd

Oom Vuölandt. Galgenhumor. In einem berliner Hotel hatte sich am :j. Juni ein Fremder unter dem Namen eines Oeko uomen HanS Edlermann cinloziit, der sich eine Flasche Wein nach seinem Zim mer bringen ließ. Da am folgenden Morgeu fein Zimmer verschlossen blieb, vtrsasfle sich das Hotelpersonal durch das Fenster Zutritt zu dem Zimmer.wo selbst der Fremde als Leiche mit durch schnlttencm Halse, ein Meffer in der Hand haltend, gefunden wurde. Auf dem Tisch wurde folgendes, von dem Selbstmörder veisaßtc und auf ein Vlalt Papier gcschricbcn.'L Gedicht ge funden : Mein Nam: ist Hans Chler

mann :saj war oicrcr ein Levcmann Und da ich nicht mehr leben kaun Als wie ein flotter Lebemann So ist es aus mit meinem Leben Und null mich be rauscht in den Tod begeben." Zuviel Naturalismus. Als neulich im Berliner Wilhclm.Thea ter zum ersten Male der Zola'scheTodt schlage? gegeben wurde, wäre es bald zu einem wirklichen Todtschlag gekommen. Der stille und verschlossene Herr Winds (Stadtsergeant Poiffou) hat seine un treue Gattin, Fräulein von Savary, (Virginie), auf der Bühne zu erstechen und exekutirte dies mit so echt Zola'schem Naturalismus, daß nach den neun Bil dern des Volksstücks noch 'ein zehntes: .Die ärztliche Hülse- aufgeführt werden mußte. Während des HerabrMenS des eisernen Vorhanges zeigte Frl. v. Sa Vary, stumm und einer Ohnmacht nahe, den nichtsahnenden Kollegen eine blut überströmte Hand. Bei dem ihremHer zen zugedachten Todesstöße des gckränk ten Vatten hatte sie ihre Hand vorge streckt, welche von dem Messer Poiffou's ganz gehörig aufgeschlitzt wurde. Die Regierung inBres lau hat hinsichtlich der körperlichen Züch tigung von Schülern eine längere Ver Ordnung erlassen, der zufolge körperliche Strafe nie für ungenügende Leistungen oder Unaufmerksamkeit an sich zu ver hängen, sondern nur aus Fälle sittlicher Rohheit zu beschränken ist ; auch darf die Züchtigung bei Kindern bis zu 9 Jahren und bei Mädchen überhaupt nur mit ei ner Ruthe, bei größeren Knaben nur mit einer biegsamen Gerte ausgeführt wer den. . Die Zahl der Altkathv liken beträgt nach den. neuesten Ermitte lungen in Preußen 16.217, in Baden 1L.L13, im übrigen Deutschland 1972, zusammen 34,802. Es sungiren zusam men in Deutschland außer dem Bischof Reinkcnö 8 Priester. Die Gemeinden in Preußen bringen es selbstständig ohne Staatszuschuß auf 38,838 M. und in Baden aus 23.G35M., zusammen 62,473 M. oder fast 2 M. jährlich pro Kops Selbstbesteuerung. Die Staatsunter stützung beträgt sür Preußen 22.000M., sür Baden 16.600 M. DieGottha,dbahn ver auögabte sür die Eröffnungsfeste die Kleinigkeit von 300,000 Fr. ! Bis jetzt haben sich in Ehiasso in Folge der Be triedserössnuug der Gotthardbahn nahe zu 20 Speditionsgeschäfte etablirt. Di.t'Anzahl der'Frem den, welche zur Zeit in Cgypten sich an gesiedelt haben, beträgt nach den neuesten statistischen Berichten 68,653 Personen. Davon sind 29,963 Griechen, 14,524 Italiener, 14.310 Franzosen, 3795 Engländer, 2480 Oesterreich-Ungarner, 1003 Spanier, 1870 Deutsche, 753Per ser, 358 Russen, 199 Amerikaner, 127 Belgier, 119 Niederländer, 74 Dänen, 44 Schweden und 36 Portugiesen. Die Städte, in welchen sich die meistenFrem den niedergilaffen haben, sind : Alexon drien mit 42,884 Personen, Cairo mit 15,753, Port Said mit 3136 und Suez mit 1094 Personen. In dem diesjährigen Nennen um den großen Preis von Pa ris (100.000 Francs), welches bei Long chamvs abgehalten wurde, siegte daS englische Pferd Bruce-. DaS Rennen war daS neunzehnte. Bisher siegten 9 Mal französische, 8 Mal englische Pferde und je 1 Mal ein ungarisches und ame rikanisches. Der Andrang zum Renn platz war ungeheuer ; man zählte 200, 000 Besucher und 10.000 Fuhrwerke aller Art. Grevy. Königin Jsadella und das Diplomatencorps nahmen die PrSstdenten.Loge ein. Während deS Rennens ging ein Gewitter nieder, die Rückkehr nach Paris war jedoch vom schönsten Wetter begünstigt und gewährte einen feenhasten Anblick. UnterirdischerForst.Auf dem Gute Lord Normanton's, unweit Crowland, sind, einer Meldung ausLondon zufolge, beim Ausgaben von Lehm etwa 3 Acres eines unterirdischen For stes, zehn Fuß unterhalb der Oberfläche bloßgelegt worden. . Einige Bäume sind merkwürdig gut ballen, und eine riesige Eiche hat eine Lange von 18Metern. Die Bäume sind von solcher Beschaffen heit, daß die Eiche von der Buche unter schieden werden kann. Eine Art von Tanne scheint am meisten vorzukommen, deren Holz so hart ist, daß die Bäume vollständig auS demLehm herausgezogen werden können. Eine hervorragende Bedeutung in gesundheitlicher Hinsicht ha ben die barbarischen Verfolgungen und Grausamkeiten, welche gegen die jüdische Bevölkerung Rußlands verübt werden, aus welchen Punkt bisher noch gar nicht oder nicht mit dem gehörigen Nachdruck hingewiesen worden, ist. 'Die Berliner Klinische Wochenschrift" meint nämlich, es könne nicht ausbleiben, daß an der Grenze, besonders in Brody, eine Brutstätte ansteckender, fcuchenartiger Krank heiten sich entwickelt, die mit Leichtigkeit und Schnelligkeit ihre Keime weiter nach Westen ausstreuen kann. Hier liege eine Gefahr vor, die uns viel näher angehe und drohender vor uns stehe, als die astrachanische Pest von 1879, und eS fei die dringendste Aufgabe der zuständigen Behörden, ljelfend und beffernd vorzu gehen und die Bekämpfung des Nothstandes nicht der doch immerhin schva