Indiana Tribüne, Volume 4, Number 276, Indianapolis, Marion County, 17 June 1882 — Page 2
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vvw 'Zägriche- und Sountagsausgaöe. fffee: DclawarcStr. IJrterel as secoml-class matter at tlie l'ostofiice at Indianapolis, lndiana.l ÄdonttementLPrcisc : TUche NuZz5.ie 12 6 t. per Woche. rnctfl(5au?flabe K Ktt. perNnmmcr. V :ide zusammen , 15 Ct.'. per Woche. DL Ja:,Matt erscheint jeden Nachmit. B5t 2 Uhr. Die S?antagS2uSZab, deö Morgccs. Tribmie Publishing Cornflany. Indianapolis, Ind., 17. Juni 1882. G p r O !Ml m. DerAckerbaucommissär Hat sich an die BeuoHner der Ver. Staaten, welche sich mit der Gewinnung von Zucker aus Sorghum, Zuckerrüben, Ahorn und anderen zuckerhaltigen Pflanzen beschäftigt, mit dem Ersuchen gewandt, ihm die Resultate ihrer seitherigen Productionsmethoden behufs .einer fystemati schen Zusammenstellung der gewonnenen Ergebnljie zu berichten. Die Yerflel lung des Zuckers aus anderen Pflanzen, als dem claent'lchen Zuckerrohre ist eine seit langen Jahren discutirte Angelegenheit. . Wahrend man in EurADa, namentlich auch inDeutschland, dem!tübenzucker die größte Aufmerksamkeit zuwcndet,dieser Industrie colossaleWerthe,aber auch - nachhaltige Schädigung der ErtraaLsäbiakeit des Bodens verdankt. haben die Landwirthe der Ver. Staaten ' I den Zuckerrüben seither eine vcrbältnibmania acrinae Ausmerlkamkeis wir " " I ' möckten lauen in ihrem (Ii cke aeschenkt. Die Anvflannma des Sorabum, des Moorhirse oder Zuckermoorhirse i ' I RnrHiniiv s;u i:ir:itiirn-aii der V?a milie der Gramineen und der 21. Classe ttinn-'s-n t5,'sl?m5 Kni ficr in ni.l V W IIIV I V4 V U 4 V W f k J V , V , . . ' ' - - 1 . . I höherem Grade und zwar schon seit dem abre 1LN die öffentliche Aufmerksam seit in An pruch genommen. 1856 wurw . i den die ersten Versuche im größeren Maßstabe angestellt und seither haben der Staat und Private die mannichfach sten Experimente angestellt, haben Analysen den Gehalt und die Qualität des Zuckers festgestellt, landwirthschastliche Vereine den Anbau der Pflanze ermuntert, die Fabrikanten mit mehr oder weniger Ersolg Zucker raffinirt. In den letzten Jahren ist die Production von Surup aus Sorghum bis zu einem Werthe von $7 8,000,000 ge stiegen. Von der Herstellung des ei aentllazen .'iuaers oaaeaen kommt man lllll V Va4s VM VVIt mehr und mehr zurück. Auch das Areal der mit Sorghum bestellten Ländereien ist vielfach in der Abnahme begriffen, so ist dasselbe in Illinois von 30,872 Ackern in 1862 auf 13,144 Acker in 1875, die nimtit t.it de nptnnnnpnpn ckers vnn 27,t86 Pfund in 1862 auf 21,768 Pfund in 1875 zurückaeganaen; daselbe gilt von dem Syrup, von dem 18L2 2,6i)tt,I 159 Gallonen gegen 028,10 in 1875 gewonnen worden sind. Die neuesten Berichte aus den fünfzehn bedeutendsten Ackerbau Staaten der Union 'weisen nach, daß zwar einzelne Unternehmer bei dem Anbau deö Sorahum und der Ge. winnung des Syrup großartige Erfolg? zu verzeichnen hatten, daß aber die Jndüstr e im ÄNaeme nen im :ttiil7aane begriffen ist. Die e Erscheinung kann man in der That nicht dadurch erklären, daß nicht aenua ;ur oroeruna der soradumCultur geschehen sei. Wenigen Jndu- ' . ' striezweiaen ist seitens der Ver. Staaten und seitens de? Bevölkerung so lebhaftes Interesse gewidmet worden und wenn die Industrie trägem nickt entsvreckend tifti,i-irt ?n mn rnnn m e?cksss, kämmen, haft hie Nerknitn sie im 9II7nf g meinen derselben Nicht günstig sind, und dak man besser tlnlt. dieselke snrtan sich selbst zu überla sen, statt eine an sich . , m m. -i .. "ii-- --i i Nicht voUl levenstaliiae Mu tne lun t. ch groß zu ziehen. Die Fortschritte, welche einzelne Industrielle m 3ctrctf verveerler Maschinen zur Gewinnung . rv- . . . . des Zuckersaftes, sowie eines mehr ratio nellen Verfahrens bet demRassirnren de Zuckers gemacht haben, sind immerhin so bedeutend, daß der Sorghumbau sich möglicher Weie zunächst in einzelaen-j Bällen als lohnend erweist und sväter plötzlich einmal wieder einen ungeahnten Ausschwung nimmt. . ' . . ' 7 Wir Chilenen mit einem (Suno urn, cos inoen.leincswegs gegen oen nnvau , . ? - - von Sorghum einnehmen soll : laut Ver stcherung des Herrn Lormg kostet da Piuno oes im veraanaenen aore im Distrikte Columbia erzeugten Sorghum zucker: T u Holland'S Tcmperkkzzgcsci:. Da der Spirituosen-Consuin in Hol land ln den leUen übn Jahren um 30 ÜJUll 5UllLlllltl.il i;ui(c, UUlllll IMl l v t i. r l.AfAltl 4fl.lrl M M rtftis.lX S A evoilcrung oes anoes nur eine seyr nermae .unaome aufiuweiien bat. entstand eine Bewegung behufs BeschräN' - - w I F I r ' ! kuna des Sviritunsennerkiittf? imh I -7 "o t t-" r " : üujc veuuvle ver uvrlige unlzminiuer, r 1 V 1. 1. ri V!. n unnmuöu oie vinnaarnc eines I fZl Z L. i V 4 4. U .f .o . . ' XtaClA tl V41 lt Hinf.4i vmu.yjui iii.ii, twiityi c äu ( einem Vergehen macht, an Leute, die nicht mehr völlig nüchtern sind, Spiri tuosen zu verkaufen, und den Kleinhan- .' del mit denselben strengen Beschränkun ' gen unterwirst. Das Gesetz enthält Iu. A. die Bestimmung, daß Kleinhändler an solche Personen, welche öffentliche . Stellungen bekleiden, keine Spiritussen ' verkaufen dürfen, und ebensowenig an ? solche, welche keine Certisicate ausweisen können, wie sie von dem Gesetze vorge1 schrieben sind. .
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vy . .,"r'l""-7 S" die Wirthschaften gerichtet. Was für (Personen aber Certisikat: halten kön Personen ab nen, darüber rnaqt oa tüaginao van Zuidholland" vom 28. Mai keine nähere Angaben, obgleich es die Ansicht ans spricht, daß die Wirkungen des Gesetzes nur segensreich sein könnten, indem durch dasselbe die Zahl der Schnapskneipen wesentlich verringert werden müßten. Im Uebrigen hätten sich die Wirkultgen desGesetzes schon früher geltend gemacht, ehe das Gesetz am 1. Mai in Kraft ge treten sei, denn die Spirituosensteuer habe schon in den ersten vier Monaten dieses Jahres um einen Procent abgenommen. - ' DeutsS!andö Ostsetkttste wird immer mehr befestigt. Kiel wird zu einem befestigten Hafen ersten Ran ges umgewandelt und zu dem Zwecke nun auch von der Landscite mit einem Gürtel von FortS umgeben werden. Bei Pillau,dem Hafen KönigsbergS'und bei Memel werden neue Panzerforts ge baut und Swinemünde nnd Stralsund sind letzthin wesentlich verstärkt worden. Die bisher unbefestigten Hasen Wiömar, Travemünde und Warnemünde erhalten Befestigungen. Gleichzeitig wird eine neue Eisenbahn von Rostock nach Stral fund gebaut. Die Strikeb Diejenige national-ökonomische Schu le, welche noch heute den Satz aufstellt. daß alle .Güter" durch das Zusammen. wirken der Naturkraft, Grund und Boden des Kapitals und der Arbeit gebildet werden, mußCorners und Stri kers als eine und dieselbe Erscheinung auffassen, als die künstliche Zurückhalluna einer bestimmten Waare zum Zweck der Preiserhöhung. Wie der Corner m . . - . , Weizen oas Broo verteuert, wiro oiei,e Schule, deren Gründer der große Adam ri . , r r . . i . . m. I nnip 1 wencr folgern, ,o veriyeurrl der Corner in Arbeit die Fabrikate und fr v -"r a . o r; v r . js. . Turners uno vouucö uiu uiurn; ui gleicher Weise zu verurtheilen. derartigen schlugen imv aver, . ? ? r o . . aä z -1 . jt ! I wie oie vi. y. löAig. cur ncung ausführt, einige Kleinigkeiten außer Acht gelassen, welche die Beurtheilung mit eiV , - . .... r ji r . . .". zi rr ! t. . I em cuiage unvern muen. -ic irric menschliche Arbeit ist me und mmmer nii .. : . v..i r v waau, ik ein Proouzl, iünü oic vrooucenlin, lucime duiui uueuea i Schaffen oder durch Umgestalten die Waaren schasst: es ist klar, daß der Producent nicht denselben Grundsätzen unterworfen sein kann, wie das Product. Die Arbeit als solche kann nicht zurück gehalten, nicht aufgestapelt, nicht, wie neuerdings die elektrische Kraft, zu be Itebiger Verwendung zur Verfügung ge halten werden. Die Arbeit ist nicht nur die vez wertem vornehmste Erzeuge -rr- tisli r v.i n. rit.i . rin uuer uiuicr. tunurrn iic iitui iu uuui i uoer vcn vciocn uuoerru on. . , , r rw m m i i-- ? ti ren der GUter - Erzeugung, ver atur. . , . ' m . , p . v - kraft und . dem Kapitale, 'dayd.ttle m.dim cnvt n 7, X9t ,DClru?Jcr:f sonach grundfalsch, emm .Strtte emen Corner in Mbezu nennen. W V urailNüRiac lltoen ver mi tzn geht dahm,di Iuno uno ooen uno ocmaplllll vel ?er uier:rz5uaung öUsauen, .zu ve K a a Ä E A m . a V A 1 i m & m lqnoen un cujur moe, msrr Vauplqueue.oerVUler.i2rzeugung. emen immer größeren hell jener Profite zu zuenoen. vai tDirtl)QftIt(5cn ?ampfc ßcgen iljrcn Mitbewerber das 'Kapital, Grund und n m icqucrii nur eine oqonocrc jkapllal, reme anvere gMtaze .vaiie, uis oie ocrianung ujrcr iriuiou kung zur Güter. Gewinnnng, den Strike. UN uno lPr öuicuaiuicucn usououng veroanien ole Aroeiler ieoeerI KaU At thfAt l j A A nA llfl ftA n A I Atf "u, 11 ä f . T - . . . . U. . ien 'iu au:en errungen yaoen, aver neben vielen Siegen Haben i die Strikes viele Niederlagen zu verzeichnen, eve siorung uno unieroremung im wirry V II.. i..f...i ! . ..' It schastlichen Leben schadet der Gesammt Heil, und aus diesem Grunde wirken o riiio i . mingiuaic V9iuic9 i9 lanac unu ver derblich nach. Die VerHältnisfe müßten emen letzt noch ungeahnten Umschwung I x . v . im.t 1 v nennen, wenn a) vie eyrzayi ver I AAjNAMtMSk ft. WA & M W A t M AtM A u....'" der Arbeiter lufej I . v. y . i rninnurtt irniiirrnit na.1! in rta iinn ' ni i " " massenhafte Einwanderung sind im All gemeinen den Forderungen der ausfle henden Arbeiter ungünstig, mögen diese nun in Betreff ihrer speciellen Forde runaen ganz ooer nur lyeliweiie un oder nur theilweise Rechte sein. Möge die Entwicklung der ri i't.o : a . o ttA"""c ''"uy" schiedsgerichtlichen Entscheidungen naher iHu,"iu"""C" rl hiiv itthnn iMhiihfi'it.iHnitiii ntn ii. bciter stehen selbstverständlich den Or ganisationen der Arbeitgeber gegenüber und durch friedliche Einigung der beider seitlgcn Repräsentanten werden schließ lich alle Streitigleiten in einer Weise beseitigt werden können, die für beide f.s t n' v 1 r, c v ol Theile billig und annehmbar ist und dcz IImIiaiI innif tiirtitni llnf(iAtirtfi( Her! Unheil wochenlanger Unthätigkeit ver meidet Z das letztere allein ist ein großer Segen, denn Unthätigkeit demoralistrt. selbst wenn man von den Unglücklichen absieht, die durch sie zu Bummlern und Säufern werden. -Zu einem Kompromiß auf schieds richterliche Beendigung der gegcnwärti gen binres ist es nie zu ipai uno oie .tl f. H, w c I w.tü.- f.-.. rr.r.t r., I aiücuci uuuu juu;iu viuuifiumip uxtx Nikderlage, die wir in den meisten I ' SVäUen für wahr chcinlich halten, vor 1V i , v,.n u , Nach dkw Hambacher ffest. Neustadt a. v.. 30. Mal. Wer .ge. fürchtete" Tag von Hambach wäre also aluckllck vorüber, und ziwar ohne weite rrs Mf cipt nmslttitmp 4 irnniirm neianr r r.f r c' T dendes Ereigniß, als daß in der Nacht y - . " V ut H WH IHM V , V II I " V W zum 20. ein überspannter Mannheimer Sozialdcmokrat eine rothe Fahne auf Schloß Hambach auspflanzen wollte und dabei erwischt und verhastet wurde.
Daß man sogar Dynamitpatronen bei ihm gefunden, bestätigt sich nicht. Die Eisenbahnzüge brachten gestern zahlreiche Gäste in unsere Stadt; die Gendarmerie war verstärkt und der Bahnhof wurde vom Bezirksamtmann und Untergebenen fjzarf controlirt, doch muß wohl von rc volutionärcn Gestalten nichts zu cntdccken gewesen sein,'und so mochte es kommen, daß das an Stelle des cs'com merseS arrangirte Concert im Saaldau denn doch erlaubt und durchgeführt wurde, ohne daß Neustadt oder Deutschland auS den Fugen ging, obwohl dieselben Leute meist ihm beiwohnten, die daS Jubiläum zu feiern deabsichiiqten. Man konnte allerdings erbitterte Reden über die Anwendung dS SozialistcngesctzeL überall hören, allein die Haltung der Bevölkerung war so ruhig und würdevoll, daß man nicht allein keine Seldn ten berbeizurufen nothwendig hatte, son dern der Bczirksamtmann sogar um 5 Uhr Nachmittags nach Landau telegrü' phirte, daß die dort wirklich constanirte ,Compagnic des 18. JnfantcrieNegi !mcnts nicht länger marschbereit ;u hal tcn sei. i I m Das Sgtiplische Heer.
Die Frage, cb das. ägyptische Heer der europäischen Invasion bedeutende Schwierigkeiten bereiten könnte, bespricht ein militärischer Mitarbeiter der .Köln. Ztg." in aussührlicher Weise, und zwar glaubt derselbe, die Frage entschieden bejahen zu müssen. Der Artikel gipfelt tn folgenden Ausführungen : Das Hülfscorps, welches während des rufsisch.türkischen Krieges derKhediv stellte. zeichnete sich durch sehr gute Ausrüstung aus und hat sich leidlich geschlagen. Ohne Zweifel hat aber die Armee seit ihrer Verminderung viel eingebüßt an innerem Halt und äußerlicher Zucht ; hiefür sprechen unter anderem schon die bäusiacn Meutereien. Jetzt könnten in v ... " Aegypten wohl 50.000 Manu mobil ge macht werden. Es muß aber trbtzdcm dahingestellt . v fr r rr rv vieiven, oo es oem muue oeo anatismus und dem'Drängcn der Ojflziere i n c .; n nurn aciinni, ivenia irns ux einen Widerstand zu bieten, den die bis jetzt getrofsenen mNltarllazen canregeln der i w j e . rv . n . niüc niiassiic still icmen au zu oremen im Stande sind. Ist es den Leitern der Nationalvarlei wirklich ernst mit dem " v n c. c . c. or . . . . loeruanoe, oann vcqugi Aegypien ohne Zweifel über genügende Mittel, orn . n i m. i . : . :i um oie xuciiinaajic zu einem wen gro netcn vuuacuoic von oxrcuuuiicn .tu nvinaen, als ihnen selbst erwünscht sein dürite. Eine fflottenkundaebuna kann an der eiaentlich'cn Sachlage nichts an dern, selbst wenn es den Panzerschiffen gelingen sollte, dlcBcfcstigungen Alexan dricns zu zerstören. Die Entscheidung müßte unter allen Umstanden aus dem Lande gesucht werden, und hierzu wären Vorbereitungen jeder Art nothwendig. !...ur. 4inunr icic .uuuiuiiii. " iv - - 'rn. - -- -- - unalaublicke Geschickte macht in V IM M . ft V V - f 9 f Oesterreich-Ungarn viel von sich reden bat bereits im ungarischen Unter hause zu einer Interpellation geführt, Irgendwelche Narren behaupten, daß ein jüdischer Schächter in Tisza.Eßlar ein ßfa ienmbfan nflAlslAtet kake. um Christendlut zum Osterfest" zu erhalten. au daß er damit Mazze backen könne. ist die tolle Anschuldigung auf den Umstand, daß ein Mädchen Plötzlich verschwunden ist, und daß der kleine ohn des Schächtcrs in wirrer Welse erzählt, er habe .seinen Bater etwas schlachten sehen. Die unter Führung Jstoszvs stehenden Antisemiten haben othaib bereits eine Judenhetze zu in rniren versucht. Der ungarische Mi i nifiernranocnt nut aber a c so ickarl m Parlament erklärt, er werde mit aller Energie die Ruhe ausrecht erhalten, daß die Unruhen im tteime erstickt wurden. w M, t . . Im Auaenviia ureilen l nun vereiis I " . d nnaar scken B!ä er. ob da sbr s en 'mädchen sich nur verlausen Habe und be .eits wiederaesunden sei oder nickt. Die I " . ' ganze Angelegenheit ist so nnenölich jämmerlich und elend, daß wir gar nicht darauf zurückgekommen wären, wenn mt 5 M nicht alle österreichischen und ungarischen Blätter und auch viele deutsche sich da mit beschästiaten. I -1 - i - u Uebrigens hat sich der Kaiser von I O ' c,s,..: rf1ün Srühn in e nem ßAm. I stiebte Jnsceniruna einer antisemitischen Bew Bewegung geäußert; der Brief ist an Herrn Ignatz Deutsch gerichtet, der schon fett vier Jahrzehnten sich des kaiserlichen Vertrauens als Hofbankicr zu erfreuen hat. Als die antisemitische Bewegung m Wien seilen min za fanen suchte. wandte sich Herr Deutsch schriftlich an seinen Kaiser und suchte die Verwers. m Allacmeinaesährlichkeit der auitauckenden Strömuna dar,utbun: i . . . . darauf wurde ihm vom Kaiser Franz Joseph folgendes, von edelstem Geiste diltirtes Schreiben: Die Gesinnun gen der Juden in OcsterreichUnaarn und ihre aufrichtige Ergebenheit sind Mir länast aenau bekannt, und Meine 14IH1I4 uiiiuit viiuiiiiia uuu jv.iiii R,g;, z (. jemals zulassen, j3 . u II ' daß 'Unsere' jüdischen Staatsanaehöri gen. in irgend einer Weise gekränkt und zurückgesetzt werden möchten." Es ist bekannt, daß der antisemitischen Bewegung in Oesterreich durch dieses cnergi schc Eingreifen dcö ' Kaisers ein rasches, jähes Ende bereitet worden ist. ln Wolk,nvruch im ?rzgebirae Am SO. Mai wurde die Umgegend von Scharfcnstein, Lengefeld und Drebock bei EhrenfricdenSdorf Abends von 9 Uhr bis.nach'Mitternacht von einem überaus heftigen Gewitter, begleitet von Regen und Sturm, heimgesucht. In riesigen Masten stürzten die Wassermassen von den Höhen herab, alles mit sich I InrlMilifnn Iinn hlrHInttll YnnX lfm I unuihinw " vihuvk, wu 1 .. . . . , , . ihnen hindernd in den Weg teilte. Vtt orx.i. -i4 c :c 11 ..v r Zschopau trat über ihre Ufer und setzte weite Strecken tief unterWasier. Die Saatkartosfeln liegen zu Tausenden in den Bergesabhängen, bunt vermischt mit
Felsen und herabgcschwemmtem Erdreich. Bei der Reichel'schen Hblzschneiderei, im; weit Scharsenstein, riß das Wasser einen vier Meter breiten und mehrere Mete? tiefen Graben in das sich dort abflachende Fclsgcstcin. Ein kleines Häuschen zwischen Schar fenstcin und Wolkcnstcin wurde von den Iluthcn fortgeschwemmt, ebenso vieles Hausgeräth und bei dem Dorfe Pockau mehrere Stück Vieh. Auch der Hcymann'fche Holzschlag im Walde bei Großclbersdorf wurde zum Theil mit in die Zschopau geschwemmt. Im Städt chen Lengcfeld schlug der Blitz in die Kirche und zündete, doch gelang es der energischen Arbeit der freiwilligen Feuer wehr, den Brand zu löschen, nachdem er einen Theil des Glockcnstuhlö zerstör hattö. Der Bahnkörper nahm gleich salls bedeutenden Schaden. Bei der Hübler'fchcn Fabrik in Görsdorf wurde ein Dammbruch verursacht und der Ver kehr von und nach Naitzenhain erlitt in Folge dessen bedeutende Störungen. Auch in Börnichen und Eppcndorf zün dete der Blitz. In Drebach wurden sämmtliche der Wetterseite zugekehrten Fenster von des taubeneiergroßen . Eisstücken zertrüm mert. Der Ort wurde völlig über schwemmt. In der niederen Mühle bei Drebach wurden der Müller, Knappe, Knecht und ein Mädchen von den Fluthen sortgerisien. Der Landmann sieht seine so
guten Aussichten auf eine , reichliche Ernte mit einem Schlage vernichtet. Der Schaden läßt sich noch nicht feststellen, er wird jedenfalls mehrere 100,000 Mark betragen. Brücken und Stege sind mas senweis weggerissen. Tte Flüchtlinge in Vrody. Aus Brody schreibt man vom I.Juni: Die hier erschienenen Delegirten der Wiener Allianz israelite und mit ihnen das Lcmbcrger Central-Hilss Comite entfalten eine wahrhaft anerken nenswerthe Thätigkeit, um die große Gefahr, welche nach AuLspruch derAerztk der Stadt Brody droht, durch schleunigst herbeigeführte Hilfe und möglichst zahl reiche Beförderung von Emigranten hintanzuhaltcn. Vom frühen Morgen bis zum späten Abend ist das Comite ir der Spinnfabrik unaufhörlich mit der Aufnahme des Nationales der Flücht linge, der Ausmusterung derselben, mit der Erthcilung von Auskünften und del Ausgabe der Fahrkarten nach Amerika oder Nußland deschasligt. Vie au Befehl des Statthalters vor dcmHaupt. Portale der Spinnfabrik postirten fünf' zia Mann Soldaten vermögen nur mi Gewalt der anstürmenden Masse Stand zu halten. Selbst durchs Fenster schlü pfen die Armen, um nur baldmöglichst sich dem Comite zum Zwecke der Erlan auna eines ffahrbillcts nach Amerika präsentiren zu können. Recht ergrei sende Scenen waren da zu sehen, wenn die bereits Abgefertigten durch die ange sammelte mchrtausendköpsige Menge hindurch sich Bahn brachen zu den Jy ren. Hier sehen wir einen Mann aus dem Gewühle herauöstürzen und mit freudestrahlendem Gesichte zu seiner am Wiesenrande kauernden Familie eilen. Drei seiner Kinder lausen ihm entgegen; nicht auszusprechen braucht er'S, an sei nen Mienen lesen sie's ihm ab, daß ih nen des glückliche Loos bcschiedet, und rufen aus: Nicht wahr, Vater,-nach Amerika reifen wir V Und auf der an dern Seite wieder ein alles in Lumpen gehülltes Weib, das mit trüben Mienen und thräncnbenctztcm Auge heraustritt aus dem Portalc."und schluchzend in der Menge verschwindet. Sie ist hilflos, zrdcilsunfühig soll nach Rußland zuück, um da seil j üjrc Tage zu beschliejc;i Gestern Abend ging wieder ein Zug mit L00 Auswanderern nach Amerika ab. Die in Brody (einer Stadt von 20,000 Einwohnern), befindlichen (15,. 000) russischen Juden hatten sich nahezu vollzählig eingesunken, den großen Platz vor dem Bahnhofe occupirend. DaL Hilss ' Comite hosst in fünf Tagen, die KartcnauLgabe an die Flüchtlinge durch gesührt zu haben. Schon jetzt läßt sich mit Bestimmtheit behaupten, daß das Comite in der Lage fein wird, jede Woche tausend Emigranten zu eve dinn." Sa Jnlallve. AufdemCamdcn-Friedhos bei Philadelphia wurden seither häusig Picknicks abgehalten, da die Lebenden so vernünftig waren, sich durch die Todten nicht stören zu lassen und die Ruheplätze der letzteren in keiner Weise schädigten, so ließen die Direktoren des Friedhoss das Publikum gewähren. Kürzlich wa ren zwei Bestien von FaustkSmpscrn so frech, den Fricdhof zum Schauplatz ihrer Gemeinheit zu machen und seitdem ist derselbe geschlossen. Die r u s f ischen Juden, die jetzt in New Nork zusammenströmen, mögen zum großcnTheile die ekelhasteste, frechste und dreckigste Menschensorte sein, die man sich denken kann. Bewundcrnswerth ist die Langmuth und wahrhast heroische Nächstenliebe, mit der sich die New Vorker Jsraeliten der beklagenswerthen, aber gleichzeitig elclhastenGlau benögenossen annehmen. Die freche Bande fordert Unmögliches und saßt die großartigste Unterstützung, welche ihnen. die New Yorker Geschäftsleute bieten. als etwasSelbstverständllches auf. Auch diese russischen Juden werden inAmerika nach und nach zu Menschen werden, wie dies manchen Jrländcrn gerade so noch heute ergehen muv. "T . Oft . r i . , n. . ... A,' c r cr. laaien )arn' pfer Dcspatch", welcher im Dezember vor. I. zu einer genauen Vermessung des Golfs von Samana unter Commo dore Vridgeman von Washington ab fuhr, ist dieser Tage dahin zurückgekehrt und hat den genannten Golf so genau untersucht und karnrt, daß, wie derCom Mandant äußerte, kein' Golf der Welt zetzt bekannter ist. Jener Theil der gro ßen Antillen, der früher durch das Trei
b?n der Vukanier berüchtigt war. bildet einen der besten Häfen jener MeeresGegenden. Großes Aufsehen erre.gt in New Nork daö Schicksal des Samuel
Odricght, des Besitzers deZ bekannten Jumbo - Saloon", oder Broadway Palace", welcher acht Tage nach seiner Verheirathung mit einer Christin Mary Myers auf Betreiben iclncr jüdischen Familie in der Irrenanstalt zu Middletown untergebracht worden ist. Obrieght war immer ein excentrischer Mensch, soll aber nichts weniger als verruckt sein. Die' Familie ist über die Verheiratung mit der Christin um so mekr emvört. weil Obrieght mit einer wohlhabenden Jüdin verlobt und die Hochzeit mit die fcr bereits auf den 18. dies. Mon. anberaumt war. Der .berübmte' Dr. Spitzka wird den Geisteszustand des Ovrieght mit untersuchen. Aus dem Süden wird berich tet. daß dort sehr häusig die Söhne an gefchencr Plantaaenbesitzer Straße' räuber" sind. In Texas wurde kürzlich ein Zua der Mssouri'PacificBahn von Räubern überfallen ; die vier Strolche wurden warm empfangen und flohen. Leider nur einer derselben blieb todt am Wege liegen, es war S ' P." Shelton, der Sohn eines angesehenen .Farmers in Zliynion .ouniy. IN zwcner anoil ergab sich, es war James Cartcr, der l t r - l fr : . .. . . ri v .' i i Sohn eines geachteten Farmers von
uenkon. en beiden übrigen schulten Polizisten Iahn und Bcrger aus Leoist es gelungen, zu entkommen, es sind voldsball sind jetzt weaen Ueberschrei
wahrscheinlich ebenfalls .Prominente" uno oyne von .Prommenlen . I n E r a st u S W. Smith, d e r am 14. d. Mts. m Z)ork bestattet worden ist. haben die Ver. Staaten ib ren bedeutendsten Ingenieur und Con structeur für Damvttckiff Maschinerie verloren. Der. -Verstorbene führte die Oberaufsicht über die Maschinen der be deutendstcn Dampfschiff Compagnien und war einer der consultirenden Jnge nieurc für den Bau der Vrooklyn'er Brücke. Das eiserne Wldderschiff Drni derderg" wurde während des letzten Krie geö nach seinen Plänen erbaut. Die Universität von New Vork ernannte den Verstorbenen lm Frühjahr 1866 lirnioris causa zum Doctor of l'hysical B"'t .c5?e ?luSJtlln.uni jfl-t m den Ver. Staaten. Die Wasserwerke Ui New lieuns uuv ieve.uno ,ino Nlllu (SimtiW & Mlf H n rt mifioritfrf ttmK rot Vttm , . , ' tfNr--o v nrr.k. ? w nv x Smiths Plänen ausgeführt und bei dem Bau des berühmten Tunnels von Ehl eago in den Michigan war er als con sultirender Ingenieur thätig. Jeder bcio tmoro in eine beklagenswerthe That, aber der Selbst mord eines geschickten und trotzdem stets und immer schweigsamen Baiblers be deutet gleichzeitig den Vcilust eines sel tenen Menschen; ein solcher war Carl f?i M bMdkl age, man welk avsoiut Nicht warum. erhängt hat. Sollten sich Schweigsam seit und der Beruf eines Barbiers in der That so wenig vereinigen lassen, daß eine derartige naturwidrige Vereinigung zur Vernichtung fuhren muß ! Das A u s t r e t e n d e s Bischofs vi.iitf v. v v iic, sv iuikii' Vereine deririschen Landliga gegenüber Gllmour m Cleveland, O. dem Frauen dürste bei vielen katholischen Würtenträ gern keine Billigung finden, wenigstens ... ' . 1 . ' lesen wir, dan der Erzdischos von Dub lin und 22 andere irländische Bifchöfe eine Adresse an das Par'ament unter zeichnet haben, in welcher sie ihre volle O ' ' - Uebereinst mmung mit Davitt's gewal tiger Rede versichern, die Morde der letz ttn sechs Wochen verdammen, aber ihre Ueberzeugung aussprechen, dak die Londliga nicht im entferntesten für solche verantwortlich sei. Auch Cardinal Manning hat seine Bewunderung für Da vitt'ö Rede ausgesprochen. m ...:. r 4 der Präsident dem Congresfe einen Bericht des Kriegsministers als Special Botschaft zugchen lassen, welche die Bewilligung der zu 'Errichtung deines Gebäudes sür das medicinische ' Museum erforderlichen Mittel empfiehlt. ?ie Angelegenheit wurde an das Comite für Bundcsgcbäude verwiesen, letzteres hat aber noch nicht dieZcit gesunden, stch mit solcher zu beschäftigen. Sowohl die Bibllotbek. als das mcdicln. Mufeum un serer Armee sind Sammlungen, wie sie in solcher Reichhaltigkeit . Vollständigkeit Nirgends in der Welt wieder rx,stlren. Beide Institute - sind zur Zeit in dem alten Ford'schrn Theater, in dem Lü? coln ermordet wurde, untergebracht. Aö gesehen davon, daß dieses Gebäude " ... ' c.rx.xti :a :rt . Mi raumiiu) ju uqiviuuu ii iuui V..M nd & 4 f Al ACt.l IttK fktA4 Sr?"'nl ?1 1 " 1, ZT:" ICfl in üuum ciuu 1 uwuiuju uim tuun , sCi. Q.rstÄrn hfi nN;.... ,Sr .i ..lllfc lV "Ö YlltllHIV U'UtV VII iimrit iiirm'nn.H- Criltm fi,-inft I "r. . 3::?:rt"" m üiup um iiiic uiiuüu uu der Wlssenschast, an der nicht viel zu machen sem wlrd. Wie viel Schaden dem Ab satz einer Waare aus dem Weltmarkt zu gefügt wird, wenn es entdeckt wild, daß die Produzenten Betrug üben, das zeigt sich an der Abnahme des CottonExpor teö und Verkauft inLiverpool, seitSand in amerikanischem Cotton gesunden wor den ist. Die Abnahme der Einsuhr des amerikanischen Cottons in den letzten 9 Monaten betrug 156,525Ballen und die Zunahme der Einfuhr an ostindischem und brasilianischen Cotton 322,437 Bal len. Es sind vielleicht nur ein Dutzend Pflanzer, welche denBetrug geübt haben, und der daran gemachte Gewinn'beträgt vielleicht etwäö mehr als sechs tausend Dollars. Der-Schaden, .welchen das Land durch verringerte Absatz leidet. . w m t i a r r . r . labt UH schon ley! auf lcajg vl aqi Millionen Dollars berechnen. Phil. Bappaport, NechtSanwalt, 95 Ast Z3assington Str. Zimmer 12 und 18. Indianapolis, Int
TeutsÄe LskawaHrickzten. S o n d e r s h a u s e n, 2. Juni. Zu. der Verpachtung der fürstlich schwarzburgischen Domäne Voltstedt bei Eis leben, die ein Areal von 1700 Morgen enthält, hatten sich fcrn Bieter cingcfun den, von. denen der bisherige Pächter, Herr Obcramtmann Spicldcrg, mit 24.050 M. Bestbietendcr blieb. Das nächstbeste Gebot gab Herr Ritterguts .Pächter Rödger aus Wallhausen mit L4.000 Mark ab. Schonin gen, 28. Mai. Heule' feierte der aus 13 Vereinen bestehende Schöninger ElM'Sängerbund im hiefi gen Schützenpark bei zahlreicher Bcthei ligung des hiesigen und auswärtigen Publikums sein zweites Licdcrfcst. Schwein i tz, 2. Juni. Anfang dieser Woche fand der Ä!urcr Danncn
berg bcim Fischen in der Schwarzen Elster dicht bei der kleinen Mühle den Leichnam eines Weibes, in dem man ein seit dem Himmelfahrtstage vermißte 23lährlgcö Dienstmädchen aus Anna bürg erkannte. Die auf den Bergen wohnende Frau des Auszuaswinzers Richter begab sich nach der Stadt, um Einkäufe zu machen. In der Nähe der Fließbrücke aber fiel sie plötzlich todt um; ein Herzschlag hatte ihrem Leben ein lchnelles Ende gemacht. . m r . - . vlratzsurr, I. unl. Ä)le lM vergangenen Jahre wegen Mißhandlung eines Knechtes ihres Amtes entsetzten iung der Amtsgewalt zu 1 Jahr und 6 Monaten Ge ängnin verurtheilt. Nach der Gründung der neuen Fabriken hier wird unsere Stadt nach ungefährer Schätzung um 1000 Seelen wachsen. Da in dem Verhältniß auch die Zahl der schulpflichtigen Kinder wächst und wir schon jetzt Mangel an Schulklasten ha ben, so ist in dem diesjährigen Schulctat eme vumme zum Bau emeS neuen SchulHaufes ausgeworfen. Aus Thüringen, I.Juni. In vielen Gewässern wird seit einiger Zeit das Jischsterben" wahrgenommen; na mentlich'sind es Weißfische undDüblinge. Aus Zkodurg wird nun berichtet, daß di: an vielen todten Fischen aus der Jtz vor nenammene mikroiknniscke IIntkrsnckinn das Vorhandensein einer Menge von ßmnrnbm hn, i j iv w v v v I . . . u wurde in Gotha Fräulein Hießet au I tt 4. . f ...fri rv. . Düsseldorf mittelst Feuers beitattet ; es ist das die 77. Verbrennung. In Tilleda unter dem lkvsshäuser wird am 1. Juni eine Postagentur errichtet. Berlin, 29.Mai. Jn den letztenTa gen sind hier 2 Attentate, begangen von emer Frau und einem Mädchen, durch Begießen mit einer ützendcn Flüssigkeit, zu verzeichnen. Eine Frau begoß ihren geschicdeneu Ehemann mit Karbolsäure, mTÄÄÄ lhrem früheren Liebhaber, einem Archi' testen, der vor der Heirath stand, Schwc selsäure in die Augen spritzte. Heidelberg, 29. Mai. In ver. flössen Nacht machte ein junger Mann Samens L. Flfcher, Studlrcnder aus Bayern, in seiner Wohnung in Reuen lc f Ot V V rr v J jc !LbÄ l " fvlT "11 l)UiZ v den Fensterriegel aufhängte ; er wurde ti ttf i.nn hAn inntm il. a19 i"1 "vu '""' va ' Leiche entdeckt. Nach nem t in dessen Besitz aufgefundenen Briefe ist anzuneh m ?B 3e"ueteV mögcnsöatjdlt tllilt n. 1Ifl kill, hnkli. HmV "l'u i" vB i. aoia? Todtenhaus. gebracht. Leipzig, 31. Mai. Vor Kurzem hatte ein Stuckateur, Namens Benu'ato, aus Ponso, welcher hier sein Gewerbe betreibt, beiEinkassirung einerGeschäfts. sorderung einen Check erhalten, welcher an der Spitze die Zahl .5000 M." trua. i?Ä .Ali:!!!: YrXrV ,!TT H1 u ?00 M enthielt. Den Irrthum ,n bie eomten Des betreffenden Ban-kmstitutes bei v.-lchem -tttttuiv viii irn fiucutuic, intyi gleich bemerkt, sondern dem Genannten 5000 M. ausgezahlt, die von Beninato auch ruhig eingesteckt , worden waren. Später wurde der Irrthum entdeckt, Beninato aber wegen Betrugs zu 8 Mo naten Gefängniß verurthcilt. Sch weidnitz, 27. Mai. Der 21 Jahre alte Landwirth Constantin Hanke, Sohn emes hiesigen -Partlkuliers, hat sich unter Mitnahme von 10,000 Mark aus der elterlichen Wohnung entfernt. und man nimmt an, daß er sich ans dem im... ..1 m i.r wege nu nurua oqinoci. I Sangerhausen. 29. Mai. Der tt..s.. n.::4. Uitt4,UllU Uti UIUUCKU,! IUIl unterhalb fUntntn C;fnkSt ifr irht.t.ihrinf ßtif, tungssest. Die einzelnen Vereine wur den bei ihrer .Ankunft am Bahnhöfe vom Festausschuß (Vorort ist Berlin) empfan gen und mit Musik nach dem Hotel Den " "- V uV A " O 1 kewltz geleitet, wo die Begrüßung und Ausaade. der Quariierbillets statifand. Etwa 450 Festtheilnehmer, darunter liio alte Herren, Preisrichter und Ehrengäste sind' eingetroffen. Es gab manche hübschc Szene des Wiedersehens. Sonn abend' Vormittag war das Welt und Preisturnen; ein Referendar aus Bei lin hielt die Absprache, in welcher er den Wunsch ausdrückte, daß die vorsehn Jahren bei Gründung des Kartellver bandes in denselben gesetzten Erwartun gen und Forderungen in Erfüllung ge hen möchten. 'Er gemahnte an den Geist Jahn's und schloß mit einem .Gut Heil". Die' turnen chen Leistungen Aus- , ' Ä . ' marsch, remvungen, Niegenturnen, Musterriegenturnen, Kurturnen wa ren vorzüglich und ernteten den ungetheilten Beifall aller Sachverständigen. Nachmittags 3j Uhr war der Festzug. in welchem die Chargirten jeder Universität im vollen Wichs vertreten waren.
