Indiana Tribüne, Volume 4, Number 273, Indianapolis, Marion County, 14 June 1882 — Page 2
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tmux MlNine. v-y Angliche- r.ad SsNr.!äZ5äUsgaöö. fttcc: DelawarcStr. JE'3ered as ppsoiul-cl.iss matter at the tWoffice at Indianapolis, Indiana. AbonnementZ-Preise : Toaliäze Angabe 12 CtS. per Woche. Srantagsaus.zabe. 5 (5t. perNummer. ! mfAtrmra 15 Et?, der Woche. I w e i 3T T.bKU M?. . ta; nm 2) Nhr. U Sonntagöankgav, i erj geint des Morgen. TriLnnePnWicliino Company. Indianapolis, Ind., 14. Juni 1682. !le neuest Zlcttt in JrZanv. Die leite Blutthat in Irland, die Erznordung des Herrn Walter M. I Bourke, hat dessen drei in New Bork lebende Brüder m Trauer verfetzt, ueber die Motive zu dem Verbrechen machten dieselben einem Berichterstatter des .Herald" folgende Mittheilungen: Der rr t. , ii y" .-' ..V O - !fiuHi. rmoroeie yane an nano junspup denz fiudirt, war später zur advokatori schen Praxis in Calcutta zugelassen worden, hatte sich dort ein anfeynliches er- - . . . -. rt 14 inöncn erworben und war mit solchem im ?ial.re 1S78 nach !Xr ano niruckaej .. kehrt. Dort erwarb er den Eurracihennh crmhhtTih" in der Krasickakt rnhA iit, h s.iä fünf Wrtftrtfsltip in der Grafschaft Galway, welche ibm Pachtgelhcr von zusammen .'2000, resp, PAino. nfnnstrfen: fein icfet in New ork lebender Bruder, Erozier Bourke, hatte den Grundbesitz bis zum Jahre ' " " I 7 I , . I Idöl) verwaltet. )ie ruoer vernaiern, mnUstr Ui tmn tt.irfitrrn nrnenübett stets aiikerardentlick liberal aemesen. ! r"" i bade während derVunaerLnoth von 187!) . . J - . , I ' ' I seine gesummten Einkünfte zur erbee-s ninsl der 9aae der Darbenden verwendet und in den übrigen Jahren seinen Päch- . . . , . . ' I tern so bedeutende 'Aachlajle an len Pachtgeldern bewilligt, daß er durchti. -in! t . " ll c fo n ?T . . . u 1 V I ujnuuicij niini mcqc iiiv oo jiuxiiii uci i contractmäßigen Pachtgelder gezogen habe. Auf der anderen Seite habe er flch nie etwas abbringen- lassen und mitunter leibst kleme Nachla ,c verweigert, wenn solche anders als in der Form von BitA ;c 1 L ..uV., CC 1 1 a I ren von iym oertangl warven. zi yuue 3 rc v . v : r.: z.: tnn I uu viiuuuiu, uic jcuitii ouiumi nicui uenan suanm uui, um uem n. et . . . o ß.,.c Vm rr..M H
o" jvutut, uiui viuiuim vuiiajuii: o"M anucnicn an ioi. ururo
Kilcoman, in welchen der Benk Bourke's gehörte, in Spannung und Femdschast gelebt, und dieser GeiMiche habe alles getdan, Bourke bei vcn reuten, namenl- . r- tL-v i I lick seinen Väcktcrn. verbaßt ,u machen. ',1 ... ' r " . Dieses Verhältniv war so bekannt, daß schon im Jahre 1880 . der damalige ' , . . . I Staats ekretär von Irland, Forster, polizeiliche Schutzmannschast offerirtc, aber Bourke kalte damals cciartmcn Samt? Zirt' m" t-c: c. .1 m UU,, UI, iui Be chädigungen eines Eigenthums die Regierung verantwortlich halten werde. n,a,ber Ie,ne perISnIche Sicherheit annge, sich aus Gol und sich selber er. lasse. Aere.U ,n emem Bruse vom 1o. f ' - - - - . I Mai 1881 hatte derErmordete an seinen . r ' Bruder Isohn Crozier in New VJori ge . . . , I cn v . ir ' M oi . I schrieben, daß er aus seinem Gute Eur raableaad Nicht medr als joW an Pachtgeldern ziehe, daß aber den Päch tern auch das noch zu viel sei und Eor bet den Haß gegen ihn schüre. Aus die Verhaftung der Mörder des Bourke und des Corporals Wallace von den Dra flonetn s.nd 2000, us diiNachweisung einer Spur, d,e zu solcher VerHastung tr--L liislA . r. j. 1 T I . .. .Cl u iui;u, xiuuu öcii. m ."ruc,.. Nachrichten besagen, daß auch mit diesen Verbrechen die Landllga" mcht das Ge ringste zu thun hat. " Die Aorktowncr Kneiperei. W)nn Tun hr 4.U4lti4t4U.J II VtV 'V4A4 4IIHIIl Rechnung für die von dem Eongreßcomite und seinen Gästen während der 1 ' . nrtnn r X .rCS;n itnh Wittf I fahrt an Bord des Dampserö Excel. . . ilU4iyill-(iik4 uiiv 44jni- I sior" consumirten Speisen, Getränke, Cigarren u. s. w. Gegenstand von Eonm m
greßverhandlungen geworden. Diese Zl lt 7 Z x E ju ce5ecjn unD Q"reil(n' EffecRechnung belauft sich nämlich auf nicht SMtfä, welches von den Weibern des Amsley wurden dessen Frau zu-
weniger als 517,000, und wenn man den Bericht über die Angelegenheit liest, ir 0 ... r. ... cv welcher oiefer age von einem jokidj erstatter des Wa Hingtoner Blattes .The Untic veronentlichl wuroe, 0 iann . . . . - w . a 1 man sich durchaus nicht darüber wunI ' ' dern. daß eine solche Summe daraufging. Jener erichlerflaller, weicyer selbst .dabei war", schreibt solgenderma ßen : Das Congrcßcomite, denen Pra sident Senator Johnston war, und seine eingeladenen Gäste, darunter Senato ren, Repräsentanten, Staats-Gouver neure, Ossiciere der Armee und Flotte, sowie eme sehr gemischte Gesellschaft an derer Personen, über deren Anwesenheit schon damals allerlei Bemerkungen ge macht wurden, waren fünf Tage und fünf Nächte an Bord des Excelsior" auf öffentliche Kosten ein auartirt und hatten Alles frei, Getränke sowohl, wie Speisen. Auch der Berichterstatter des Criric" befand sich als eingeladener Gast i. . . . r ni .. ri 4 rt..!I. unier oieien Velluniiiglen. aogleily rr .'. . , . . . . Uoi i ewia MiNvrove vleil uno ca
- . ' m . ' ' .sie. an Bord des Excelsior" herrschten. Das Schankzimmer war vom frühen Morgen bis in die späte Nacht hinein geöffnet und stets von einer durstigen Schaar besetzt, welche unter den Getränken und' Cigarren große Verheerungen anrichtete. Als der Excelsior" bei Porktown vor Anker lag, wurde er von vielen anderen dort anwesenden Perso nen besucht, welche aus das Freigiebigste bewirthet wurden. Auch die Barkeeper" waren sehr zuvorkommend und pflegten die besten Cigarren mit vollen Händen
überhaupt Nichts abgehen ließ, mußte er in iramforo ouniy, oas oen amen fon m zeder Beziehung hmter früheren sich doch zum Höchsten über den Luxus jenes unglücklichen Opfers sührt, began- Jahren zurück ist, während die aufgeund die Verschwendung wundern, wie gen worden ist. blühten Rosen noch ebenso selten sind.
cuSrattctUn." Alles 'Ubtt Herrlich und in Fremden. Anfangs wurden Wein und Champagne: r.isr aas Checks" Der aöfolqi, welche öcn Mitgliedern des Comites ausgestellt caren. Späte: aber würd: das anders, und als man entdeckte, daß ein farbiger Diene? den Na
inen Senator Johnston'Z auf solchen .Checkt gefälscht hatte, bemächtigte sich des Coniite'Z namentlich seines Prüft deuten, eine solche tiefe moralische (int rüstnng",daßd:e Schließung desSchankzimmers angeordnet wurde, und daß es ? m m d k. 1. M A . fortan sehr schwer hielt, etwas zu trinken ,u bekommen. Uebriaens hatten die v?. ri v initicrc unv uym viutuu joroic ein oeiunnuc uiuiluk jktective ihre Handkoffer mit Weinflaschen, Ciaarren ic. dermaßen gefüllt, daß sie dieselben kaum tragen konnten. Emmaline West in Richmond, Va. nahm kürzlich, um sich zu todten. Gift, jagte sich, da dies nicht half,zwei Kugeln in die Brust und Erachte ? . . r t n c v i;Q), CQ 11C linrncr noiy iuu;i jiaiy, drei tiefe Stichwunden b:i. Sie lebt immer noch und wird nach dem Dafürhalten ihres Arztes alle diese Angriffe aus ihr Leben uberwmden. Eine traurige Gedächtnißfeler Wie vor einigen Wochen zu Gnaden denhütten, O., eine Erinnerungsseier an oie vor yunoeri paaren oatwi von w 4. r . r.irn it zogene ttevermekelung armileyer n vlaner begangen wuroe, io sano am :e- . . j ten Sonntage in Crawford County, O., eine Gedäcktnißkeier an ein anderes nrausiaes reianin statt, welckes daselbst am 11. Juni 1782 stattfand und darin bestand, daß Colonel William Crawford von den u einer Mt da elv l vau enden Delaware Indianern, welche ihn gefangen genommen hatten, zu Tode geV v . " ' . , I inancix ronruc. jtne nuiunct yinuc davci mit der aröklen Grausamkeit !iu " : . i r . . " i Werke, und man kann sich kaum einen - , , . . . - chreclllcheren od denken, als colonel V- r 4. i. c i c I rawforo von oer yano oer znoianer fand. Die Delaware-Jndlaner standen damals unter der Herrschaft deS Half . v cm. vl Ztmg - vom klamme oer Wyanoois uno hatten, um ihr grausames Werk aussüh' van lnn.n t irtll lirlrtlihniti I S" iuuiini, vis ipinui v,..v...p oefzelben einzuholen. Die Stelle, wo sich' die furchtbare Marterscene abspielte, befindet sich auf einem am südlichen Ufer des Temochtee Ereek gelegenen vuael und M letzt durch cm einfaches Denkmal bezeichnet, welW n r. rv F Of ? I nj am au. ugufi von oer .Plonier cwct. . m, c . i er I 'uogiaxion von uyllnool ounly rr I ricyier wuroe. wa eioe . iragr oic nri:ri . o cvr v ... .... rr . rr I ford. welcher hier am 11. Juni im Jahre 1782 von den Indianern verbrannt wurde." I wc im,:r, nt I rtx , , .ikt .., ViU AU UfcUiUitVi UVU VVViUllil rde, darüber liegen folgende MittheiTlinmm hnr . f. sfrniirnrh mit uinn viuw viv tut iwtttv . ,,s sansi.nat..' natten M daselbst vieleTlndianet' daiunter eine ;wi.:;.. -..w U"t5 :hum-wuh vsammelt,' und em grvßeS'Femrwar an- ' i?..lvn ?Z.i',.xk,,.- 5' lllltltlVV UIIV 44 14 IliV I14U 44 44 111144,4 IltV Ersetzen, wo er von ' den Indianern mit gzn und Stücken geschlagen wurde, Dannurden ibm' die äd. auf dem t rw . - ?,-, mm,,,; mrJ e .V,.... sf x V.MUkl .1H HIllll4UUVVHilV4ll IVUU44IIV VU 1 4 i u ' t I nrf.ßilh 'hS ßtr fff sltt , N,N 15 V 9 Fubhohen.in di.Erde getriebenen Psahl be ettigt wurde. Der Sir war so lang, daß Crawford in einem langen Kreise um den Marterpsahl herumgehen - 4J T iUlUlli,. 143 VilUlU UIU VlMl VU IVUl. wandle er s,ck, an Simon Ei I. welche! Ms? lZm,S. r.rr.st l!, ,.!knz f.;. ,.-x We' en o6 Bhakf i.absich. jh zTde zu martern.' Girl, :. 7 U . 1 iiu iiii iiinuiin 1 111111 1 11 11111 11 iiiiiii . 111111 erwiderte auf d e e Nraae in der küb s en M.!t fMnf, ' r ci.n .:cvv: :.x2: I 7 ' jivuiui vitii unoyiu cincüHJüiuu -V r--t.V. . r r. ' ir ir uri rn iiiiiitii ir i innr im uni i Tl r Bande rother Teufel auf den letzteren Öv.. v..Vw.w, vvuh i4 v4 1 -ir' v11 1 m w .V " 'ÄS- l7l4 v-r uubuuuuuu uuu luiu ujiiCRuaj uic jüj- . , r , 4. O abfchmtt. Darauf feuerten die In'?er lh blind geladenen Gewehre mt&tt MJ t iI.AItif1tiaM UU9 uunj i. Jiuyi uu um 4iuuuuiujni 171 v uuuI iTiMntrt 4mnrtiif ir. nnnrntn 11s r. vr r sia-. W.K.It.- es i JXvJv uv i. 1 J T '. trennende Stäbe und brachten sie m W HtlinfllHrt mit nÄWI fi itmh tAvnflv ftn "in ßiuacnocn Kohlen beworsen wurde. Crawford wandte nm wieder an tlNln lRlrtn und r ' ' ; "L : ;:r;;s:v. ßX;.. kT.,iä 1 xipn in th urn
n oer oynung oes yo
Höhnisch erwiderte die er: ehen I . rf . le oenn nlqk, colonel, va ,q rem Geweyr vel mir yave r uno machte roct tere spöttische Bemerkungen über den Unglücklichen. Nachdem Crawford die Martern zwei Stunden lang ertragen hatte,brach er ohnmächtig zusammen,und
ein Indianer stürzte sich in demselben jede Nahrung gelassen. In dem ZimAugenblick aus ihn und skalpirte ihn, mer befand sich blos ein alter Ofen, ein worauf ein Indianer eine QuantW zerbrochenes Pult, eine zerrissene Ma-
glühender Kohlen auf den blutigenSchä del schüttete. Durch den furchtbaren qmerz lam vramforo wieoer zu sich uno fprang wieoer auf, aver naq eimgen Sekunden stürzte er wieder nieder und that den letzten Athemzug. Sein Leichnam wurde zu Asche verbrannt, während die Indianer um das Feuer fi.oiimfAnidn CTN r, 9 1ZL K.9 ((vn.. V""Z"' vs lutvuii I rr . v. . rr . w ...in . . . . . vjiciböip, uc c iunjcn r ayresiaa I .. ir e . . v r i . v c . . ri Chinesische Schuster. Das Schnhwerk der Chinesen ist von demjenigen der civilisirtcn Europäer und Amerikaner grundverschieden. Aber in Ealisornien haben die Cblnesen schnell die Verfertigung der letzteren Art von ri p . i -T r uvoelleioung ge.ernr. 'a, das Schutz macher-Geschäft in San Francisco liegt jetzt großtentheus in den Händen von , r r rs:. ct r v . ... v . . . . w viQincien. AJiz ioenopozi maozi in
dieser Beziehung folgende 2Jii::r)e:nirM
gen Es ist unmöglich, die Zahl der chinesischen Schuhfabriken in San Francisco genau anzugeben, da die meisten kleineren sich in Kellern und Hintergebäuden besinden, die selten oder nie ein Weißer betritt. Thatsache ist es, daß sechs der größten, chinesischen Eigenthümern ge hörigen Schuhfabriken 2000 Kulis Ar. beit geben, und im Ganzen svll sich die Zahl der von chinesischen Bossen" beschastigten Arbeiter auf 800 belaufen, während höchstens 800 Weiße in diesem Industriezweige beschäftigt sind. Die größte chinesische Schuhfabrik in San Francisco ist die von Hop Kee & Eo. in der Dupontstraße. Sie befindet sich in einem zweistöckigen Steinaedäude, welches von der chinesischen Firma eigens sür diesen Zweck erbaut und eingerichtet worden ist. Die Fabrik besitzt alle Ma schincn der neuesten Konstruktion, die durch Dampf getrieben werden ; sie beschäftigt 12 oder 15 Weiße als Werk. führer, Maschinisten u. f. w. und ungefähr 400 Kulis. Drei Reisende der Firma sind beständig unterwegs und besuchen alle arößercn Ortschaften in Calisornien, Oregon, Nevada und Wash ington. Die geschickten chinesischen Arbeiter der Fabrik verdienen $1 bis $1.25 den Tag, die weißen Jnstruktoren und Maschinisten U bis $6. Board- liefert die Firma ihren Kulis sür $2 dieWoche. Das Gebäude und seine Einrichtung haben mehr als N50.000 gekostet. John Kee an der Claystraße beschäftigt 180 ttulis und sabricirt fast ausschließlich Schuh zeug für Damen und Kinder. Uh Klan der Elaystraßehat 350 bis 400 mongolische Arbeiter und besitzt gleich falls vortressliche Maschinen. Quana Sing an der Marketstraße hat über 200 Arbeiter; a, Lung an ver Batteryftraf;e yar itu vitociur, uno an l'er loaion ' . . . . t tzstrape befindet luv gleichfalls eine große chinesische Schuhfabrik. Außerdem uuet y1' ii Etablissements, die H bis 12 Arbeiter . . . be chaftlgen uno oie aziecyrere uno aro lw r r rw fY v r rrt r t - r . vere vaare tiefern, ue vlcfee,cyasle r . ! v v:. ic;-rif"5 macyen emanorr vvc riiriu.,ievnlurrenz. und sie virfanger verlaufen iyre er len Fabrikate oft auf Auktionen unter dem ... . :k. zcoflenprei,e. "Der bei weitem größte Theil der Fa . jr. . V ! . r : r . ! . c orilaie, ioeill)e vlk .yineien ilkiern. taugt sehr wenig, doch verstehen die grö keren Fabrikanten es, ihren semeren Fa brikaten, namentlich Damen-Schuhwerk, ein elegantes und gefälliges Aeußcres zu aeben. Man kann annehmen, daß die Chine- . . . ' s. in San Francisco ein Kapital von . T mehr als 1'I,,000.0(X) in der schul) ur-v St -fel-Fabrikation anaeleat baden. w u dp Vom Jnlar.de. CT 1 . .! " zuerst ,n Clevelano, im Freien mit Erfolg ausgesührte M..t-t. Ol'tW . , 's i ?ÄWe von Bildern bet elektrischem Lichte ist Ende voriger BZoche auch aus i . vr i . m ' dem Madison Square m New York vollständig gegluckt. e r omet HCOt l e N l u M ' m c ' . . -1 v7' Punkt seines Glanzes erreicht, und der letztere ist ,m Abnehmen begriffen; die V ff 1 . . t . . v . Z . . . "e "Ö"tTVmt Tl- V-."8' m me bedeu,.ndeNesIwnssah,gke,,zu besitzen und aus diesem runde war er öu zur ot eines iniennv .cn vjjiun KAWWk i:4.ii u. iij . selbst zur Zeit seines intensivftk . Ö . r st , ft Xlt fT ' tt ?HK II si44s k7r. 8 m" P' ubnnuum iviyvu. n 11 . P ML M Ä. '5' ; .""" 7" .7"-"'"? ?- T V . B . 8 ' ,n 1 "de. doch seien Comete ,m Allgeme,. I , , , 1 ivnnu uvuiu iu. um ui viI tt'. ' Tl c. f . .. p''." Voraussagung zu ge, atte. B,e B0 loner vaniiiwaa . " ' WIun 3'dn, Mar,H & o. ? diesen Sommer zwo,, ihrer Verfrtltt.r Otlt IfAtt ? irtnn tli,4 (Cit ' u, ropa zum vergnügen senden, uno oas I i II TaTi mi :, At..n fTN 1 0l uiiwsnu m nd Wnnfftntfr rn pdfrtSnT tnrn I j-"" 't- - .v..v.v.. iv ir i ii n rt v m ä n vnnr .fürte Liebling der unverheiratheten Damen in Faiksield, Ja. ; jede einzelne hprfMhen dnintr dr finrrnnnt iunn. " IHHUt Mann werde sie heirathen. Da ersuh. un bie Damen, daß Amsley in einem n.- . . r . . MntNhslr tslfttiln rn itnh 17 nlr Ttfcn I -- - " "Tf U - ' yv.i a6e Schnell ent chlo en rückten sie I t im . " vor ,eme AZoynung und zwangen ihn. stehenden Fußes nach dem Bahnhofe I ' geschickt und diese bedeutet, wenn ihr Mann sich wieder in Fairsield sehen r:.e.. r v:. .t .t.. .. uc: ü lÜUlÜCI1 ln Ülc üß0IlEn 'en uno seoern. 1 rv . . .. cwrx t. mas E. Kellett, emes Clerks im New I Yorker Pouamte, der emen Gehalt von monatlich $85 bezieht, fand die Polizei Ende vor. Woche denen fünf Zklnder im Alter zwischen III. und 18 Monaten im sterbenden Zustande vor: der Nater hatte sie volle fünf Tage ohne alle und tratze und die Trümmer mehrererStühle und. eines Tisches. Kellett's Frau ist vor kurzem in Folge der Behandlung, die sie seitens des durch den Trunk her abgekommenen Mannes zu erdulden hatte, gestorben. Kellett wurde verhas tct, die Kinder wurden der Gesellschaft zum Schutze der Kinder gegen grausame (T3 Vr u (guubiuuu uuciutucii. I r i . . iy oottno Qtutr Dte bat I . - .. . wie die Strohhute und weißen Westen, wahrend noch niemand daran denkt, welchen Ort er in diesem Sommer als seine Sommerfrische zu wählen bcabsichtigt, zeigen die Berichte über Verbrechen -der verschiedensten Art eine ungewöhnliche Fülle und Reichhaltigkeit. An emem einzigen- age voriger Woche, am Freitage, wurden aus I fl..!W .-..- t ? . . v.. ivriva oer oiullge ampf oer ve cundanten zweier Klopffechter, aus . . Texas oie Ermordung dreier Amerikaner I . . u V. .t.-. (TY1:.. a Cf m .. 1 uy icjumicr, aus you
ein Gattcnmord, aus Nord Carolina S-0t fnoRS! mi XST.A. in..
n -,fcut4vivn; iWüilluCUl XlUS'jJUU ge, aus Mexiko die Berdrennuna eines Banditen, aus Vbiladclvbia ein versuck er Gattcnmord, aus dem Westen die Erhängung des Mörders Tribbetts czemeldet. Dem Laufe der Dige entsprechend haben wir nunmehr endlich arör.ere Wärme, damit aber auch zahlreichere Selbstmorde zu erwarten. j Oer n eulich e Bankraub in Brookfield ist ganz in demselben Stile exccutlrt worden, wie dieBanditenbrüder James derartige Glanzthaten zu inscenircn pflegten. Aus diesem Grunde wurde jedenfalls auch dem Frank James die Urheberschaft und Leitung der jüngsten Räuberei zugeschrieben. Zum Glück wurde Frank nach seiner Flucht aus Northsield, Minn., so glücklich angeschossen, daß er seit dieser Zeit auf active Theilnahme an hervorragenden Verbrechen verzichte: hat. Trotzdem kann man be: Eisenbahn und BankBeraubunzen von einer ames',chen Schule" ebenso gut sprechen, wie von einer Beleuchtung zi la Nembrandt, oder einem Beefsteak a la Talleyrand. Daß Menschen und Tbiere nach der Thätigkeit der Ruhe bedürfen. daß die Pflanzenwelt in den Winter monaten theilweise ausruht, ist bekannt, aber auch das Metall bedarf von Zeit zu Zeit der Ruhe. Das Gesüge desselben verändert sich schneller, seine Widerstandsfähigkeit nimmt rasier ab, wenn es in fortwahrender Bewegung erhalten, als wenn auch ihm Zeit zur Ruhe ge gönnt wird. Es ist dies ein physikalisch 1 if :.t: je. cn c rr r .W ciuji cfiiuniafcc Vorgang ; vlk rfcyulerungen des metallischen Gewebes, welche mit dessen Arbeit verbunden sind. renen die bereits schwingenden Theile der Structur nachdrücklicher und empsindlicher als die ruhenden und der selbe an sich unbedeutende Stoß zerstört das in immer größere Ausrcauna aera hende Metall. So ist es buchstäblich richtig, daß auch unsere Maschinen eines bürgerlichen Ruhetages bedürfen; die O 4xc..v. v rr . r uuytcu vrlrn jic jcicrn, vringen sie durch größere Haltbarkeit zehnfach wieder ein. und wenn ein erfahrener Maschinenkenner eine Maschine arbeiten sieht, kann er sagen, wie der Arzt von dem Menschen: dem Patienten fehlt nichts, aber er muß einige Zeit Rübe haben. In denjenigen Theilen von Missouri und Illinois, in denen die deutschen Farmer das vorwiegende Elemen: ver Bevölkerung bilden, ,st daö Land vier bis fünfmal theurer, als in solchen, in denen amerikanische Far mer AatlveS vorwlegen. Dies ist nicht allein der Tüchtigkeit und Zähigreit der deutschen Farmer, sondern namentlich auch deren Geschick in Beurtheilung deS Landes zuzuschreiben.' Land, auf dem Deutsche sich niederlassen, gilt chon aus die em Grunde als gut. Daß auch die deutsche LebenSwelfe mehr und mehr bic Anerkennung der Amerikaner smdet, ist nicht mehr bloß in den Städ ten, sondern wird auch bereits auf dem platten Lande ersichtlich. In Ohio, Iowa und Kansas findet der Tempe renzschwlndel auch m der Eountry und zunächst unter den Deutschen seine Geg ner. Daß die letzteren, wenn sie erst einmal auf drei angewachsen sind, mm oe ltns vier vereine grunoen, m eine i tfY mm minder berechtigte Eigenthümlichkeit. V iele Farbige in Mis sis sippi haben erfahrene und desLandbaues kundige Leute aus ihrer Mitte auser wählt und mit dem Auftrage nach Ehi huahua in Mexiko geschickt, Land aus tusuchen, welches sich für eine Eolonie Farbiger eignet. Wie erfreulich ist eine solche Erfahrung, wenn man sie mit dem vor mehreren Jahren stattgehabten köpf losen Erodus der Farbigen aus verschie denen Südstaaten nach5kansas vergleicht. Wie viele haben damals m der alten Heimath ihr bischen Glück zurückgelassen und in der neuen nichts als Noth und Elend gefunden. ' In Eoldwater, Mich, hat es lange Zeit nicht gebrannt. Der Chef der dortigen Feuerwehr wollte seinen Leuten etwas zu thun geben und setzte ein Haus in Brand. Der übereifrige Beamte wurde hierbei erwischt und verhaftet. Sorn NuSlande. Daö große Teleskop, wel chcö die österreichische Regierung 1875 sür die neue Sternwarte in Wien bei Mr. Hsward Grubb in Dublin bestellte. ist letzt auf dem Wege nach feinem Be stimmungSorte. Das Instrument wiegt über L00Zentner und besitzt einen Werth von über 100,000 M. N.a ch der im Auftrag des preuß.Unterrichtöministeriums soeben veröffentlichten Statistik der Volksschulen giebt es m Preußen 32,299 Bolksjchulen mit 59,937 vollen und 37,334 Hllfslehr krästen. von welchen 4,272,199 Schüler und Schülerinnen unterrichtet werben. Die hieraus erwachsenden Lasten be Ziffern sich an Gehältern (ausschließlich der Ruhegehälter) auf 68,990,211 M., an sachlichen Unterhaltungskosten auf 29,432,99 M. im Ganzen über 98 Millionen Mark, wovon der Staat etwa 12. die Gemeinden ca. 8 Millionen Mark aufzubringen haben. Jede Lehr kraft in den Städten kostet durchschnitt lich 1398, auf dem platten Lande 954 Mark. Barbier und H e i lg e hilse" ist eine tfum in Berlin, Die zu veralten beginnt. .Schutzmann und Heilgehülfe" wird nun dort modern werden. Etwa 300 Schutzleute also für'jedcs der 71 Polizeireviere 4 bis 5 werden demnächst theoretisch als emeAr von Heilgehilfen ausgebildet werden, um bei vorkommenden UngluSSfäUen au der Straße bis zur Ankunft deS Arztes mit Geschick thätig sein zu können. Den Samanterverelne wird durch dlefe. Maß nähme ein überaus Wünschenswerther Vor chub geleistet. Das PolizelprSst dium ' hat indessen schon früher den Schutzleuten praktische Anweisungen zu heilgehilfendlensten geben lassen. Dieses
Corps der Dreihundert wird demnach nur eine Fortentwicklung der ursprünglichen Idee des Präsidiums darstillen. Betreffs der von dem Frost in der Umgegend von Basel angerichteten bedeutenden Schaden wird von dort berichtet: Nachdem schon fust ein Jahrzehnt lang Frost, Trockenheit
ooer ueoerfqmemmungkn aue sonun gen zu nichte gemacht, prangte diesmal nach dem mildern Winter der Ziu'.iur tand m seltener Pracht. Ganz beson ders die Rebberqe versprachen in ihrer duftigen Blüthe einen reichlichen Trost sür die bösen Jahre. Auch diese Ho nungen haben die letzten Nächte vernichet. Nachdem schon vor einigen Wochen die Kirschen erfroren waren, was in manchen Nachbargemeinden emen höchst cmpsindlichen Schaden verursacht, hat die Nacht vom 17. zum 18. Mal auch den Weinbergen derart zugesetzt, daß die chönsten Hoffnungen gänzlich vernichtet wurden. Es ward Sturm geläutet, die ganze Bevölkerung machte sich auf die Beine, um zu läuchern-, das heißt, mit' elst eines Rauchschleiers dem Frost ent gegenzutrcten. Es hals wenig oder gar nichts. Die Kälte war zu intensiv, am andern Morgen .hingen, die Schöffe schwarz und todt von den Nebstöcken her unter, 23 Grad unter Null zeigte das Thermometer. Am 'Schlimmsten sind die benachbarten badischen Gemeinden weggekommen; auch aus der Schweiz aus en vorwiegend traurige Berichte ein ; das Elsaß kann noch von Glück reden, da sind die besten Lagen bis jetzt verlchont geblieben. Außer den Reben, dte finanziell weitaus den größten Schaden repräsentiren, sind übrigens auch Kar toffeln ersroren, selbst der Klee hat gelitten. Die Nachrichten, daß der jüngst in Petersburg eingetroffene Loris Melikow berufen sei, der Nachfolger Ja naticw's zu werden, mehren sich. Im Petersbulger Adelsklub wird erzählt. Loris Melikow soll vor seiner Heimkehr gegenüber einem bei Hose sehr elnfluß reichen Freunde seine Beurtheilung der Situation Rußlands mit den Worten brieflich ausgesprochen haben : .Es herrscht vollständiges Chaos, alle Verhältniffe sind so künstlich verwirrt, daß sie emen gordischen Knoten bilden ; sol chen entknupst man Nicht, man durchhaut ihn. Um dies zu können, wäre energisches Handeln nöthig, da? m der Gewährung von Reformen bestände." Welch außerordentlich große Arbeit mit der Erhebung einer Bcrussstatistlk im Deutschen Reich ver bunden sein wird, ergiebt sich u. A. auch aus der Menge der Drucksachen, welche ,u diesem Zwecke haben angesertlgt wer den munen. Es . sind ca. 13 Millionen Zählbogcn, ca. 800,000 Anweizuugs bogen sür dleBehörden. Zählcrinstruktio nen und Kontrölisten. 33 Millionen Zäblblättchen und . 2 Millionen Bogen Hilfssormulare gedruckt worden. Die Kosten sur Diese Drucksachen bclanken sich aus ungefakzr 272.000 Mal! ; außerdem sind noch fernere 40 0t0 M. als Druckkosten, behufs Veröffentlichung der Zu sammcnstcllung sämmtlicher Rcichzübcr sichten, in Voranschlag gebracht. Die deutsche Regierung hat bekanntlich den Bitten des Sultan'S nachgegeben, indem sie Civil- und Mmtärbeamten Erlaubniß gab. sür einige Zeit in türkische Dlenite m treten. . Be relts haben fich 3 0 C riucrc gemeldet. die zum Uedertritt bereit sind. Die Zahl der wirklich angeworbenen Oni ziere ist bis jetzt sehr gering ES sind ihnen zwar 20.000 Jr. Reisegeld ausgezahlt, aber sie verlangen auch, daß ihnen die Zahlung ihrer Gehälter sichergestellt wird, und dieser Punkt ist noch nicht ganz m Ordnung gebracht. Daß es keinen Geschmack ohne Geruch giebtdavon kann sich ein Jeder durch festes Zuhalten der Nase überzeugen. Die. widerlichste .Arznei wild durch Anwendung dieses Hausmit tels ohne Unbequemlichkeit genießbar. In der Regel hat auch der Feinschmecker eine cinc Nase. : Geistreiche Menschen haben in der Regel' sehr empfindliche Geruchsnerven, gleich den hellenischen Göttern, die sich am liebsten am Gerüche weideten. Abel'S zum H'.mmel ausslel gendes - Dankopfer ist - Jehovah schon durch den Geruch 'angenehm. Wenniin dem indischen Gedichte Mahobratha die Mshavida den Amru sucht, so folgt sie dem Hauche d.s WindcS, der ihr den D-ust zuträgt. Kardinal Alberoni hatte eine'so feine Nase, daß er durch sie im Alter, als er sein Gesicht verloren hatte, eine junge Dame von einer nl'en unterscheiden konnte. Rousseau hatte einen fo feinen Geruch, van ti eine Geruchs - Botanik hatte schreiben wollen, wenn die Zange so viele Ausdrücke hätte, als es Gerüche in der Natur giebt." Kant konnte keine durstigen Studenten im Auditorium ici den. weil die Ausathmungen von Men schen, die sich mit schlechter. Kost nährten, ihm unleidlich waren ; er nannte Leute, die viel Schwarzbrod effen .gemeine Menschen". Napoleon'S Geruch war so fein, daß ihn bei der Ueberfahrt nach Helena der SchissS und Theergeruch krank machte. Aus Furcht vordem Ge ruche frischer Oelsärbe zog er eS vor, in seinem Exil in dem alten unbequemen Hause zu bleiben, statt ein neu und kom fortabler eingerichtetes zu beziehen. KS nig Philipp II von Spanien war durch aus geruchlos. Berlin, 26. Mai. Die Strafkam mer veruriheilte' den ' Justizrath Heil bronn wegen Unterschlagung von Mun delgeldern und Depositen zu sechsjäh rigem Gefängniß und fünfjährigem Ehr. Verlust. Phil Eappaport, VlecbtSanwzlt, 5a,y,Ng!0N Z!r., Zimmer 12 und 1. Jndlauapolis, Jnd
Teutsche LskalnachriÄten. St ade, (Hannover) 27. Mai'. Im Verlaufe der letzten acht Tage haden wir leider wieder drei Feuersbrünst: zu registriren. In Waterjork wurden die Gehöfte der Hosbesitzer Möhlmann und Nieper zerstört und an demselben Tae. in Gr.-Fredenbeck bei Stade das auZ drei Gebäuden bestehende Gehöft des Peter Tomsorde eingeäschert, ?uno zwar erwiesenermaßen infolge einer Brand piftung. Endlich brannte das bei der vereinigten landwirthschastlichen Brandkaffe versicherte Besitzthum des Hoföesihers und Obsthändlers I Cordeö zu Wisch, Kirchspiels Borstel, bis aus den Grund ab. Sämmtliches Inventar wurde durch das Feuer vernichtet und die Bewohner konnten nur das nackte Leben
retten. Osnabrück, 25. Mai. Nachdem noch vor Kurzem in der Fortlage'schen Concurssache em gerichtlicher Termin gehalten war, m welchem den Gläubigern eine Befriediauna bis ni 55 Pro zent ihrer Forderung in Aussicht gestellt wurde, glaubte man der ruhigen Ab Wickelung der Angelegenheit entgegen sehen zu können. Unerwartet wurde der Inhaber der Firma verhastet. Man erzählt, der VerhastZbtsehl sei von drei Gläubigern, zwei hiesigen und einem m Hannover erwirkt, und es solle sich um Depositen handeln. Der Vater des Verhafteten befand sich zur Zeit zum Besuch seines Sohnes in London; von Beiden soll eine erhebllcheCautlon sur dic vorläufige Freilassung des Verhasteten angeboten sein. Aus dem Elsaß, 28. Mai. .Wie gefährlich es ist, während eines Gewitters unter einem Baum Schutz zu suchen. lehrt em unglücklicher Zufall, über den man aus Jttenheim im Elsaß schreibt: Ein Ackerer hatte sich vor dem Gewitter nebst zwei Tagelöhnern und einer Magd unter emen in der Nähe stehenden Kirschbäum geflüchtet; in demselben Augen blick schlug der Blitz in den Baum und schleuderte sämmtliche unter demselben befindliche. Personen besinnungslos zu Boden. Der Ackersmann war aus der Stelle todt, er hatte sich an den Baum gelehnt und der elektrische Strom war ihm durch den Körper gedrungen; der Baum ist bis zu dem Punkte, wo sich der Kopf des Ackcrers 'befunden, zer splittert. Die beiden Tagelöhner und die Magd haben schwere Brandwunden erhalten, der Zustand der letzteren giebt wenig Hoffnung. Der Munster in Straßburg l. E. wäre bei demselben Gewitter beinahe ernsthaft . beschädigt wor den. Ein Blitzstrahl ist in den Blitzbleuer eingeschlagen, welcher sich aus dem Wächterhäuschen auf der Platform des Munsters befindet, fuhr den Tele phondraht hinab, welcher das Wächte Häuschen mit dem Stadthause vbm',. und entlud sich hier, unter cheftigem Ge töse und mit einem mächtigen Funken in der zur Ableitung des Blitzes dienenden Vorrichtung, "das Glaö über derselben zertrümmernd. Ruh la (Thüringen), 2. Mai. Die Enthüllung des Denkmals für Ludwig Storch aus dem Sarkophagplatz am Bärenberg wird am 4. Juni vor sich ge hen. Das bronzene Denkmal besteht aus einem in Form einer römischen Ta sel auf einer Eisenplatte ruhenden Per trait und Relief, die in Lauchhammer gegoffen ist. Die Inschrift lautet: .Dem Andenken des Volksdichters Ludwig Storch,, geb. am 14. April 1803 Ruhla, gest. am 5. Februar 1881 Kreuzwertheim. Die dankbare Ruhl." Am gleichen Tage wird im Bardenhain die in Lauchhammer hergestellte Ehrentafel mit der Inschrift : Dem Andenken des geistlichen Lieder Dichttrs Hartmann schenk, geb. den 7. April 1034 Ruhla, gest. den 2. Mai 1681 Oflheim", ange bracht werden. . . Vom W e st er wald. 26. Mai. Die untere Westerwaldbahn. geht allgemach ihrer Vollendung entgegen. Von dem Kreisorte Altenkirchen aus, soll A' schlug an die Deutz'Gietzener Bahn ge sucht werden ; die natürliche Folge die ses Planes ist, daß ein reger Jntereffenkämpf entbrannt ist, der zwar nicht mit Pulver und Blei, wohl aber mit allen möglichen Petitionen ausgefochten wird. Bemerkenswerth sind die niedrigen Ar beitslöhne bei der im Bau begriffenen Strecke ; es mag wohl sein, daß diese nach Vollendung der Bahn fremde In dustrielle anlocken, aus- dem Westerwalde lfr sClrt fit I JT.wi o yti &4uvijii4itu4 ßii llllUlUl. ? Z it tau (Sachsen), 27. Mai. Vom hiesigen Schöffengericht wurde der Redakteur P. Ehrentraut wegen durch die Preffe begangener Beleidigung des Pastors Hey in Großschönau zu 6 Monaten Gefängniß, ferner wegen gleicher Velei digung deS Klempnermeister Schmidt daselbst zu 14 Tagen Gesängniß, endlich wegen- deelben Bergehens gegen den Gutsbesitzer Heidrich in Türchau zu ein Jahr Gefängniß verurthcilt. Wegen Fluchtverdachts mußte die sofortigchaftahme des Ehrentraut verfügt werden. Berlin, 25. Mai. Eme Tochter des neu ernannten Gesandten der Vereinigten Ptaaten am Berliner Hose, Miß Lizzie Sargent, beabsichtigt, ihre mcdicinischen Studien an einer deutschen Universität fortzusetzen. Miß Sargent hat bereits in Amerika ein Doctordiplom erhalten, nachdem sie mit Erfolg das Pacific-Medical-College in New York abfolvirt hatte. Wir habcn einen qroßen Verrath von BauHolz und Dachschindeln don jeder Sorte und Qualität. ' Seinen Cie dessen veisichert und I sprechen Sie bei unö v.'r, ehe S.i bauen. . UM anlj Rli, Ecke der Ost Washington Straße und Michigan Dlvkiluc.
LUIBER
