Indiana Tribüne, Volume 4, Number 272, Indianapolis, Marion County, 13 June 1882 — Page 3
Eltern nach Dahlhauscn gegangeN, In dessen erwiesen angLstellte ?tachsorschungen diese Annahse als irrig, und es drängte sich den Leuten die Gewißheit eines Unglücks oder Verbrechen? auf. Bereits am Donnnstag berichteten d:e LbkalblSttcr über bc8 geheirnnißvolle,' verdächtige Verschsinden deS Mädchen?, die ganze Feldlnark vurde abgesucht und endlich sand inan am Freitag die Leiche in einem Noggenselde. unsern der Stelle, an welcher man vor zvei Jahren die der Hebamme Bccker gesunden. Statt der Hansschlinge n?ar diesmal das Messer gebraucht ; wie Leute ans nortiger Gegend berichten, war der Kops vollständig vomRumpfe getrennt. Nach j'dem neuen Morde steigert sich in der dortigen Be völkerung mit dem Gesnh! der Entrüstung und des TlbscheueZ auch das deö Schreckens und der vollständigen Unstcherdeit. und man zweifelt daran, daß e der Polizeibehörde trotz aller ange wandten Mittel und Kräfte gelingen werde, den oder die teuflischen Verbrecher dingfest zu machen. D ürkh cim (Pfalz), 26. Mai. hier starb nach schmerzlichem Todeskampfe der frühere Bürgermeister hjesigerStadt, Herr Privatmann Heinrich Tartter, im Alter von nahezu 86 Jahren. Der Verewigte gehörte der Verwaltung des Sechserfonds an und war auch sonst in früheren Jahren noch in .städtisch! unv kirchlichen Aemtern thätig.-
Deutscht Local'Nachrichten. Leipzig. 23. Mai. Die hiesigen Studenten Mayner aus Strelitz uib Sützner aus Crollmitz wurden wegen ei ner Schlägermensur zu je 3 Monaten Festungshaft, perurtheilt. Der Besitzer der ländgchen Kneiphalle, bei welchem die Helden, gepaukt, erhielt ebenfalls 1 Monat Festungshaft. In Folge einer Explosion in der Droguenhandlung der Gebr. Spillner in der Windmühlenstr. wurden acht Feuerwehrleute aus dem Lagerkeller hinausgeschleudert und verletzt; die vier am schwersten Verwunde ten, darunter der Brandmeister Grünberg, mußten alsbald mit Wagen von der Brandstätte gebracht werden. Bei dem Brande erlitt außerdem ein Markt . r- m rv TZ " " I yelser schwere Verletzungen ßen. an den Fu- - Schleswig. 25. Mai, DerKai : skr hat zur Wiederherstellung der durch die Sturmfluth vom 14. zum 15. Okto VIV vM ti uy wu a-x. g . M.V mv l der vor. I. schwer beschädigten Gebäude, ittl v Vi '. . m c Cs.t lege unu Umzäunungen uui uc vu4 ligen in der Westsee 8000 M., für die für den Verlust an Heu undSchifssfahrzeugen schwer betroffenen Halligbewoh ner45L2 M., und zur Unterstützung der armen tfiirner zu Ockholm an der fest - r f. r I ländischen Küste des Kreises Husum, die durch die Sturmfluth ihre Fischereige räthschasten verloren haben, 200 M. auö Staatsmitteln bewilligt. Frankfurt a. M. 2. Mai. Die Stadt Frankfurt hat seit 18L7 etwaö über 10j Millionen Mark für Schulbauten verausgabt. Davon nehmen die WSHler. und Musterschule Uei 1,70. 0C0TO. in Zwsxruch. ES dürst kaum eine andere Stadt in Deutschland in . : ' I dieser Hinsicht soviel geleistet haben wie Frankfurt. Gestorben sind u. A. der Senator Dr. Supf im 79. Lebensjahre, Frau N. de Harder geb. Stieglitz im Alter von 76 Jahren, eine lyrer großen Wohlthätigkeit wegen allgemein verehrte Dame, der Schauspieler v. Moser, ge nannt Wallys, ein Bruder des Lustspiel dichterS Gust. v. Moser, und der Gym nasiallehrer Dr. Ed. Raabe. S o l in a e n lRbeinprovin,) il. Mai. In der Nähe von Dorv wurde unlänast die schon stark in Verwesung übergegangene, gänzlich entkleideteLeiche eines Frauenzimmers aufgefunden die anscheinend schon mehrere Monate dort gelegen hat. Der Fund hat große Aus regung verursacht, da man einen neuen .Lustmord" vermuthet. In der Todten wurde die im Dezember vor. I. auS dem Gefängniß entlassene Bertha Heinen von hier erkannt, bit seitdem mcht aeje hen worden ist. Dieser' Tage wurde nun em Tagelöhner Namens Weber ln . . V . . t t . Weltmann unker vem eroaqr, oic ci nen ermordet zu haben, verhastet. Reichenbach (Sachsen). 27. Mai. In Lauscharün ist der 38iühriae Hand arbeite? Mitlacher verhastet worden.weil er sich an seiner eigenen IllahrlgenToch ter in thierischer Weise vergangen haben soll. Villinaen. (Baden) 25. Mai. Hier ist nach kurzer Krankheit der Ober amtmann und Kreishauptmann Bert bold Hak gestorben. Bei .einer bauli chen Veränderung des Herrn Heßler ge .x.:... c&txCfo Kv hörigen .Schlößle- stürzte ein Theil der Faade ein und verschüttete den beim r ftjfi'.i m : -f er-1. : v 4 Bau oeicyasliglen jiiiui. üujhuui vuu hier. Derselbe war sofort todt. M y l a u (Sachsen), 2. Mai. Eine vom Unglück wirklich schwer yelmgeiuq.e Frau ist die Wittwe Niklas dahier.'Vor n. t . V ? im Ml. orel ayren waro iyr -mann um nyit toriasckackt u Luaau durch Schacht HSlzcr erschlagen, vor ö Wochen mußte sie einen 7iähriaen Sohn zur Erde be statten, der an-den Folgen von Schreck (RmdH nm st li in l in ii ii itii li ui li i.i ii i k. u. u u . w m. . rr V . Jedruar ertrankt und gelorven war, x, fr ITirtfrirtÄw.Ärtfin tttn rtntl u, 4,. ,(,i.Bnw.. v' Mitarbeiter im Streit eine lebenSgesühr liche Verwundung erhalten und nun yat man ihr ihre 15jährige Tochter Alma rooi nj ajanä groraai. jas -mavn war in der Druckerei von Karl Beust alS Streicherin de chä tigt und hatte sich in
der Frühstücksstunde mit ihren Kamera- r 9 , " binnen auf die abhängige Wiese an der ld alle Schmerzen, welche em äußerSchloßmauer gesetzt. Der Uebermuth! l i . licheö. Mittel, benöthigen. .
einer Anderen brachte sie währenddem in'SRollen. so daß sie über die Felswand hinab in den Zwinger slurzie unv zo ihren Tod fand. . m. r TE3IS PAPHCl tnny bo sound on Ist t. F.st. p KOWEIX & CO'3 vwsnatcr AdFertlsing Bureau 10 Spruco Street), wnere auver iraoiiL tialog contracta rnay U.cuidd.ior it. ux
MMWMNV C w erisl y äWtv Jimi jj- -f?v5ivr . y Ls? '-r..r - 4 "jA t'-Tir: kLMM K'ü'i .if'AuW- " WÄAWM Ost Gegen . Unregelmäßigkeiten der Leber. i ever. n O T I Leder. ever. Hast Du Aopsschmerzen ? l!eidefl Du an Anuerdaulichkeit? gast Du unreines Ufat ? Gebrauche Dr. August König'S Jd f 2) st llt ü U t fl C r Cropj kN. K v I in bemZbrto svilmitteL Gegen ' m m . ... . ök Y v s I M M ö k j k N LL iivu,i,i. .v4mh i Gegen . . I Unverdanlim iClt w s r v TV?T c et unübertroffen. " Gegen .
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I H fUHl I slHll P T P fl p mrf J v j .ffe Arüfie, Ksxfe?,' AUiäenstvmerzkn, Ausgks,rnngeue Mnde, ykien,mmerzen, Eine Flasche St. JakobI Oel kostet 50 Cts.. (fünf Maschen für 52.00, ist m l m . . w - i ' " . c zever Apotheke zu haben over wiro ve: Bestellung von nicht veniger als 5.00 zrel. nach, allen theilen der Ber. vtaalen tetlöNOt. VVMHW. Man adressire : Ü. Bogele'r & Co., Baltimore, ZkV. ' Zelnlze Nikderlaze für Crnttir.
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Von SchM zu Schritt. i Nach einer Episode aus dem Leben von I. E. Mand. Nun, Tag für Tag' ward der Laden des Juweliers beobachtet; die Leute der loren die Geduld nicht, bis endlich Bei mont erschien, um sein Pfand einzulö sen. Das verabredete Zeichen ward gegeben und zwei Polizeibeamte fuhren mit ihm zu demChef. Jetzt sitzt er fest. Und nun, meine Herren, fuhr der erregte Du boiö, seiner selbst kaum mächtig, fort, indem er aufsprang, dcnkenSie,derElen de hat ausgesagt, daß jenes Halsband, air welchem das Fermoir sich befand, der Donna Jnes gewaltsam geraubt worden sei, und der Marquis ein Betrüger, den Gott verd möge, der Mörder seiner Gattin sei. Lautloses Entsetzen fesselte allerZungen. Lnchenbiaß und starren Blickes hatte der Schläfer in der cke sich halb aufgerichtet, doch rasch drehte er sich wieder nach der Wand herum, scheinbar tief und ruhig athmend. Doch in der furchtbaren Aufregung, die dieser Enthüllung nun folgte, beachtete ihn niemand. Möglich, daß der Mann gelogen hat, um sich zu retten, wissend, daß der söge nannte .Marquis auf amerikanischem Boden sicher ist sagte Dubois; aber ich frage Sie, meine Herren, ob das leuch tende Sternbanner unseres Landes dazu
S!nn Sr? 4oS fsfYnnrt ffnt K? im vifciiw vut jvw wytvujv im Auslande begangen wordcn,zu verhüllen? Wir sind es unserer Ehre, den Manen der lieblichen, jungen Frau, seine siZ. 4 m a a! 4 t dt C a A0sO t 44a lUUUlt ITCvlC WUAUlU' 111 ti-iiiiV keinen Mann au dulden.der unter solcher i . . . . ' . Anklage steht. Bon Paris aus ,st em Agent an Bord, um der Wahrheit nach. zuforschen. Ich aber fahre direct hin aus ' MmpM zum FriedensrichUr. Jjuy Wfc mjvu 0UIV vwy4viy vi, wenn er kann. Es gilt einer america nifchen Bürgerin! schloß er. Laßt ihn federn, laßt ihn federn! rke fen die empörten Südländer, denen die Lynchjustiz noch immer als das promte jle rriayren crjcaicn, uns in großier Aufregung eilten die Herren in die Sa. v ... rv v orn ... et ste Versahren erschien, und :n größter lons zu oen amen, oie ar zu erzay len. Der Rauchsalon war leer; Don Jose befreite sich beftia von seiner Hülle und starrte einen Augenblick vor sich hin: Ja, sie ar gekommen, die Rachegöttin! Kein I r w sc. Entfliehen! Geächtet angeklagt ver urtheilt ! Plötzlich verließ er dasGemach, stürmte- die Treppe hinaus aus tas$eck. """- y Y " - w und mit raschem Anlauf schwang er sich .';;..v.mc;a;;p.ahx : k.H s,.cs..t. uvu ümwivupiuinf ui um yuii(jiuii 0e Stromes.. Mann über Bord! rief die Schisfswa che durch Sturm und Regen. Von der der Cajüte, war die Antwort. Unnütz, r .f S. (Y . Jt i ern cn . Li in solcher Nacht einen Mann zurNettung zu opfern. Leben in einem freienLande, wenn's nicht darin gefällt, voll, der Sgt war die Nur aus dem Gepäck des Schläfers m dem Rauchsalon errieth man den Zusammenhang. f r i . i Er hat M W omteU nnalni. jn - ri Ste M lflt sx yar ncy selver gerichtet: unglualim i1 ü"" vm.v. Im Hasen. Ein Jahr später sah es aus derPslan zung Bourbon gar lieblich aus: Marion in duftiges Rosa gekleidet und Rosa im Haar, stand, selbst eine schöne entfaltete Rose, auf der' Veranda. Als einzig Erbin ihre? Oheims war Bourbon ihi zugefallen, ihr Heim geworden welchem sie als milde, verständige walteie. Festlich rmch deuis-,Z, r ware.i Thii'.en u.' 5Zi !" ;r.'' landen geschmückt, und die gespannteEr Wartung, mit welcher sie in die Ferne horchte, zeigte, daß liebe Gäste erwartet wurden Zu ihren Füßen machte ein prächliger,blauäugiger Knabe seine ersten Gehversuche, unter Merys Anleitung,und das kleine Schoßhündchen, sein Spielge fährte, rannte voller Lust und Leben um ihn her. Marion aber sah nichts als den Weg, der zumLandungsplatze führte und ihreUhr. EJAch, wie lange! seufzte sie. Endlich aber vernahm' man Näderrollen und bald bog ein leichter Wagen, um die Krümmung des Weges. Er hielt und rasch sloa die Harrende binab in die Arme des geliebten Gatten. Im näch sten Augenblick aber fühlten sie sich beide von Ernst's geliebten Mütterchen um schlungen,dic er von New Orleans ab geholt httc. ? Und mit wem ist sie ge kommen? Mit Capitän Smith! Wird wohl bald herauskommen und sich bei uns vor Anker legen, wie er Igt. Dame Mery aber hob mn Kleinen, den die Glücklichen ihr schon zu lange ver gaßen, empor, und was irdische Seligkeit hieniedcn' zu bieten vermag, vereinigte sich für alle m diesen schönen AugcnbU cken. " ( Ende. ) kv-4;stfü. lUttAv,zi zuukriu afrika. Der 27. April 1827 war ein väng nißvollcr Tag für die Geschichte -)cordaf rikas, damals wurde der Grund zn den Kämpfen gelegt, welche noch heute die Franzosen in Algerien und Tunis zu bc I stehen haben. An jenem Tage es war Bairamsfesl sand der feierliche Empfang der euro päischen Konsuln durch vussem, den letz ten Bey von Algier statt. Hart und Mi verächtlichem BNae redete er den sranzo sischen Consul Deval an, der damals eine ähnliche Rolle spielte, wie jetzt Eonsu Roustan in-Tuniö. Hast du fraate 5)usiein. .mir einen I 2 ' V ' . ' " Brief von Deinem Herrn zu uberrel' chen?-' Deine Hoheit weiß recht aut ant wortete der unverfrorene Franzose, .daß der König von Frankreich keinen BriefWechsel mit dem Dey von Algarien süh'ren iann :
Nach dieser beleidigenden Antwort brach der gereizte Bey in einen Strom on Schimpsreden aus, in welchem auch die königliche Majestät gar schlecht weg kam, und schlug schließlich den Consul mit einem Fliegenwedel von Pfauenfedern ins Gesicht. Das war die eiste Ursache zum Kriege zwischen Frankreich und Algerien. Em paar Jahre vergingen und die Franzosen hatten festen Fuß an Nordafrikas Küste gefaßt. Am 5. Juli 1630 übergab husiein seine Hauptstadt dem französischen General Graf von Bourmont. Also fiel zur Ge nugthuungFrankreichs unter dcmBeisalle Eurooas dieser Raubstaot, dessen Da sein ein unversöhnlicher Krieg gegen die Christenheit war. Durch diesen Sieg machte Frankreich dem Christensklaven Handel, dem schimpflichen europäischen Tribute an die Barbareskcnstaaten und den lange geduldeten muthwilligen Be lcidigungen ein Ende. Um II Uhr früh zog der französische Obergcneral feierlich in die eroberte Stadt ein. Laut schallte die Militärmu sik, hell wirbelten die Trommeln, sreude
Urayiend zogen Die Sieger ein, da sollte i!,:c IliV.di: durch ein entsetzliches, nicht erwartetes Schauspiel getrübt werden. Eines JedenBrust zog sich krampfhaft zusammcn, als die siegreiche Kolonne dem .horc sich näherte und in dem Stadt graben die verstümmelten Leichname. vom Körper getrennte Köpfe, abgerissene Glieder, durchlöcherte, von Kot h und Blut besudelte und der ekelhaftesten Befchimpsung preisgegebene Leichen aller, von den Algieren seit dem ersten Tage der Belagerung gefangenen Franzosen wahrnahm! Das war das, Vorspiel der Greuel, die da kommen sollten und die mit Unterbrechungen bis heute andauern Und diese Kriege sind viel ' schrecklicher und gewiß ebenso mörderisch als die euopaNchen. Die Grausamkeit und wilde Taktik der Eingeborenen sind es. welche yncn ihren fürchterlichen Charakter aufdrücken. Denn wenn jene sich auch zuweilen herbeilassen, einen Gefangenen zu ma chen, so geschieht es nur in der Absicht, hn den gröbsten Bcleidlgunaen ihrer Weiber und Kinoer,den peinlichsten Marern preiszugeben. Der Dienst dcrSchildwachen und VorPosten ist mit unzähligen Gefahren aller Art verbunden und die Araber wissen schliche zu ersinnen, die einer Rothhäut Ehre machen würden. Die Lager bilden gewöhnlich ein Viereck; vor der Mitte jeder ffront wird in größerer oder geringerer Entfernung ein Hauptvorposten errichtet. Alle diese yauptpostcn stehen vermittelst kleiner Posten oder einzelner Schildwachen in Verbindung und ziehen auf diese Weise um das ganze Lager einen Sicherheitkordon. JedeKompagnie stellt bei einbrechender Nacht ihre Gewehre fest zusammen; diese werden von einer stündlich abaelötten Schildwache behütet und dennoch gelingt es zuweilen den Arabern, sich ins Lager zu schleichen, um Pferde oder Waffen zustehlen oder einen Schläfer niederzuste-, chen. Es ist vorgekommen und eine bekannte List, daß die Arnber oder Kabyen sich den Körper nut Laubwerk und Zweigen umwunden haben und so als wandelnder Busch den Lagern sich genä hert und in dieselben eingedrungen sind. Ost, wenn die Schildwachen abgelöst' werden, findet die Ablösung nur den kalten Leichnam ohne Kopf. Es war em junger Soldat, der, versühcrischem T A i.- ' 5 c r " r coiummer nacygeocno, ncy uoeriaucn lezz. Der alte Zkrleger aber, der Afrika ?ennt,rekognoszirt, wenn er auf Posten lieht, genau die Gegend, zahlt die Bäume Lud Sträucher in der Nahe und achtet zenau darauf, ob ihre Zahl sich nicht MobiicH vermehrt bat. (Fortsedung folgt.) Reichwem's Halle, S.WEckeMarket Lk NobleSt Meine öalle ist ikdt eine der sckönsten ia der Stadt unk bin in,Stand ntfrfet. fit für Koncerts. Bälle, Nnterb altunnen und für Verem?;wecke . Dtlen zu empfehlen. Die besten GetrZnke und öiaarren sind sten an Hand. . ' Ph. Relchtoein, ji Eigenthümer. B P II r e m e M u a ck FndiNNBpM! ÄTi A ö &CV.Gebrüder Frenzetj EckeWIUngton Slrake und Virginia Avmue. lBance Block.) Road Hat Store ? Hst Wastkkgtpn Straß. vollfländlgt ' Auswahl in- - HWsW welcke eben eingetroffen sind, zu ten nieirizsien Prellen. ZT Sprechen Sie dor.
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