Indiana Tribüne, Volume 4, Number 265, Indianapolis, Marion County, 6 June 1882 — Page 4
Stablirt 1889.
AUGUST MAI, Uhrmacher u. Juwelier, 43 Süd Illinois Straße, empfiehlt ganz besonders feine große Auswahl in Nockford Uhren, . Sprlngsield Uferen; Elgin Nhren, - . Waltham Uhren, u. f. ro.,'und versichert zufriedenstellende Bedienung. POUDER'S Reinlicher Fleischmarkt, 232 Ost Wasbinqton Str. 76 Pennsylvania Str. ' ' Stand: No. 1 0st Market.HauS, Woselbst nur die besten Sorten Fleisch zu den niedrigsten Preisen verkaust werden, in Folge dessen daZ Geschäft sich mit jedem Tage bedeutend vergrößert. George F. Borst, DeutfcheApotheke. vkeeevte werden nach Vorschrift an aefcrtigt. Toiletten KtHUl jeder Art. HO Snod Meridian Str. Indianapolis, Ind., 6. Juni 1882. L o L H l e s. Zur Beachtung l Die Office der .Jndiana Tribüne besindet sich 62 Süd! Delaware Straße. Achtung! Es ist Niemand autoristrt, Gelder sür uns zu koUektiren, als Herr A. Schmidt. CivilftandSreglster. Geburten. i$ie angeführten Namen find die des Vaters oder der Mutter.) Thomas (Tarier 4; Juni Knabe. John E. Bronm C " " Nathaniel Burt 3. - H e i r a t h e n . Adolph Bauer mit Amanda Boetticher. Wm. P. Mellon mit Mary E. Stemple. Todesfülle. Mahala English 83 Jahre alt 3. Juni Frank W.Klingstein 8 " "4. -Emma Jeffries 25 " 4. 0 Jackson MapleS 50 . G. Allen 1 Stunde" . Masery 363 Süd West Straße Staatssekretär Hawn ist erkrankt. Scharlachsieber 223 S. Tennessee Straße. LS Während des MonatS Mai star ben 92 Personen in der Stadt. LS Im städtischen Hospitale besinden sich zur Zeit ö3 Patienten. KS Die DeSinsection deS Wenning scheu HauseS wurde heute vorgenommen. 5T Herr C. C. Hedderich ist, wie aus einer diesbezüglichen Anzeige zu ersehen ist, Candidat sür Schatzmeister. Im städtischen Dispensarium wurden im Monat Mai 761 Patienten behandelt und 885 Rezepte angefertigt. "ROUGII ON RATS. Vertreibt Ratten, Mäuse, Rothaugen, Fliegen, Ameisen, Bettwanzen, Stinkthiere. 15c. Bei Apothekern. Ellöworth Elder. des Diebstahls angeklagt, wurde unter dem Versprechen sich bessern zu wollen, frei gelasseu. Franklin LanderS, der Asstgnee der Bankerottmasse von Woolen, Webb & Co., stellte gestern Bürgschast im Be trage von 5150,000. fö Der AuSgleichungSrath organi sirte sich gestern durch Erwählung des EommisiärS Allen zum Präsidenten und und vertagte sich bis zum nächsten Mon tag. Die Confidenzler Grunson und Smith haben gestern ihre Reise nach Mi chigan City angetreten, wo sie sechs Jahre zu verweilen haben. JS" Die Einnahmen der StaatSkasia für den Monat Mai beliefen sich auf $1,417,401.12; im gleichen Monat des vorigenJahreS betrugen sie 51,464,029.42. Dem in CarterS Sägemühle an gestellten JameS Hacker wurde gestern der rechte Fuß zerquetscht indem ein Baum stamm auf denselben fiel. jö Len Aanton wurde gestern aus der Irrenanstalt entlassen. Er bekam je doch einen Rückfall und wurde wieder in die Anstalt zurückgebracht. DaS Comite für die neue Markt halle empfahl dem Stadtrath die Annah me deß vom Architekten Stem angefertig ten Planes, der zweite Preis wurde dem Architekten Bunting zuerkannt. Aecht befunden. Seit 3-4 Iah. ren gebrauchte ich Dr. August König'S Hamburger Tropfen. Dieselben übertreffen Alles was ich je anwandte und sind das, für was sie ausgegeben werden, ein wirksames Mittel aeaen alle Krankheiten des Blutes, des Magens und der Leber. C' F. Semann, Hamburg, Pa.
Ein scheußliches Verbrechen. Gestern Abend gegen acht Uhr wurde das No. 129 Nord Davidson Straße
wohnende Wchs'sche Ehepaar unter einer schweren Anklage verhaftet. Crittenden C. Wells istals.Schristseder im Journal- beschästigt. Er ist beschul digt, ein dreizehnjähriges Mädchen, Na menS Alice I. Dooley vergewaltigt zu haben und seine Frau Olive Wells soll ihm bei der Ausführung seines Verbre chens behülflich gewesen sein, indem sie daS unglückliche Opfer festhielt. Die Einzelheiten, des Verbrechens sind so haarsträubend, und die Angabe, daß die Frau zur Ausführung desselben mit geholfen .hat, klingt so unglaublich, daß man eigentlich leicht geneigt ist, die ganze nicht geringe Sensation verursachende Geschichte sür unmöglich zu halten. Und doch treten drei Zeugen in der Angelegen heit auf, deren Aussagen ziemlich über einstimmend sind. JameS E. DaviS und seine Frau, welche daS obere Stocktverk desselben HauseS bewohnen, erklären, daß sie Sam stag Nacht aus den Zimmern der Wells' schen Sheleute einen ungewöhnlichen Lärm vernommen haben. Frau DaviS bat ihren Mann doch einmal nachzusehen, waS vorgehe, und als Herr Davis durch ein Fenster 'in daS Schlafzimmer der Wells' sah,' bot sich ihm ein entsetzliches Bild. DaS oben erwähnte Mädchen lag jam mernd auf dem Bette und Wells beging ein unnennbares Verbrechen an dem un glücklichen Kinde; seine Frau stand aus der andern Seite des Bettes und weinte. In dem Augenblicke als Wells Herrn DaviS erblickte, sprang er vom Bette. Gegen 2 Uhr NachtS wiederholte sich dieselbe schändliche Szene. DaS de dauernSwerthe Kind schrie entsetzlich und alS sein Klagen nichts half, verlegte eS sich aus' Bitten. WellS ließ sich jedoch nicht erweichen. DaS sind im Allgemei nett die Angaben des DaviS'schen Ehe paareS. DaS Opfer des Verbrechens fügt dem noch hinzu, daß eS feit Kurzem bei Frau WellS als Dienstmädchen thätig war. Am Samstag Abend wollte ihm Herr WellS Wein zu trinken geben, und als sich das Mädchen weigerte, den Wein zu trinken, drohte er, es erschießen zu wol len. Den Wein trank es trotzalledm nicht, aber kurze Zeit nachher wurde eS von WellS in der oben angeführten Weife gemartert.. Einmal, als es recht laut schrie, wurde eS in einen Schrank gesperrt. Am andern Tage wurde Alice durch allerlei Drohungen eingeschüchtert. damit sie die Geschichte ja nicht verrathe. Gestern Nachmittag gegen 4 Uhr ge lang eS endlich dem Mädchen, bei seiner hier wohnenden Mutter Schutz zu suchen. ES ist dies eine Frau Miller, die 123 Süd New Jersey Straße wohnt und mit einem Reisenden verheirathet ist. Alice Dooley ist ihre Tochter aus erster Ehe. DaS Mädchen ist hübsch und sür sein Alter sehr weit entwickelt. C. C. WellS behauptet unschuldig zu sein und ebenso seine Frau. Sie sagen Beide, daß die Daviö'schen Ehelcute nicht gut aus sie zu sprechen sind und nur des halb die Anklage gegen sie erhoben. Unbegreiflich ist eS auch, daß DaviS, als er das der Verzweiflung nahe Mäd chen sah, nicht gleich Alarm machte, oder der Gequälten zu Hilfe eilte. Nundie weitere Untersuchung der Angelegenheit wird eS ja ergeben, ob es sich um eine schändliche Verläumdung oder um ein allen menschlichen Gefühlen Hohn sprechendes Verbrechen handelt. DaS Verhör der Angeklagten wird am Donnerstag stattfinden. Weißwaschung. DaS Comite, welchem die Untersuchung der Anklage von Klob gegen den Stra ßenkommisiär Fulmer übertragen war. erstattete gestern Abend dem Stadtrath Bericht. Derselbe lautet wie folgt : Wir sind dafür, daß die Angabe eines Manneö, welcher zwei Jahre lang für die Stadt zu $1.75 perTag aröeitete, die ganzeZeit über feinem Vormanne 76 centS per Tag ab gab und erst jetzt, ein Jahr nachdem er aufgehört, für die Stadt zu arbeiten. diese Klage einreicht, keinen Glauben verdient. Die Arbeiter des Straßende partements sagen, daß ihnen nie ein Abzug gemacht worden sei. . Klob wurde von dem Stadtrathsmitglied Hartmann zu Cropsey & Cooher gebracht, die Klage wurde aufgesetzt und Klob unterschrieb sie, ohne zu wissen, was er unterschrieb, und wozu die Anklage gebraucht werden sollte. DaS Comite sagt ferner, die Anklage sei bloß zu politischen Zwecken eingebracht worden und werfe auf die Herren, welche sie veranlaßten, und welche sämmtlich Demokraten find, kein gutes Licht. Herr Dowling erklärte, daß er in der Sitzung des Comites nicht habe anwesend sein können, daß er gebeten habe, die Untersuchung aufzuschieben, was man ihm verweigert habe. Er wünsche, daß die Sache weiter untersucht werde. Die Herren Coy und Fultz wünschten eben falls eine weitere Untersuchung. Der Bericht des Comites wurde jedsch mit 16 gegen 5 Stimmen angenommen. Somit ist Herr Fulmer osfiziell veißgewaschen. DlebilligstenSchnbeund Stiefel und die billigsten Vreise findet man im Capital Schubladen No. 18 Ost Wasbington Straffe.
Selbstmord.
Laura Van Camp, ein Ä!adchcn im Alter von ungesähr 30 Jahren, welche bei seiner bcjabrtcn 76 Jahre clua Alutte? No. 384 Ost Market Str. wohnte, beging im Laufe der vergangenen Nacht Selbst mord. Das Mädchen litt entsetzliche Schmerzen und theilte seinen Verwandten mit daß eS Gist genommen habe. Die selben eilten sofort zu einem Arzte. Die ser aber weigerte sich ohne Vorauöbezah lung mitzugehen. Obwohl ihm gesagt wurde, das Geld sei im Hause und er werde dort sosort bezahlt, blieb er doch bei seiner Weigerung. Die Verwandten behaupten, die Unglückliche hätte noch ge rettet werden können, wenn der Arzt so sort mitgegangen wäre. Die Verwand ten beabsichtigenden Arzt deshalb gerichtlich anzuklagen, wenn dies auch nur zur Bloßstellung desselben dienen sollte. Da diese Mittheilung zu ernsterNatur ist und wir aus bloße Mittheilung hin, uns nicht der Möglichkeit aussetzen wollen, Jeman dem Unrecht zu thun, behalten wir vot läufig den Namen des betr. Arzfes zurück. Das Mädchen starb heute Morgen um 3 Uhr. Dr. Taylor, welcher später herdeigeru fen wurde, erklärt, daß die Symptome auf eine Morphiumvergiftung hindeuten. Unter die Motive, welche die Unglückliche zum Selbstmord trieben, sind die Ver wandten derselben sehr zurückhaltend. Aus Andeutungen derselben geht jedoch hervor, daß irgend Jemand das Mädchen unglücklich gemacht hat. Wieder ein Blatternfall. Der GesundheitsRath wurde von Dr. Van Vorhis heute Morgen benachrichtigt, daß in der Nähe des Zollhauses auf dem Wege nach Crownhill nahe bei der Woh nung der verstorbenen Frau Van Buren wieder Jemand an den Blattern erkrankt sei. Der Name wurde nicht mitgetheilt. Die Connth-Comissäre waren gestern in Sitzung und bewilligten Rechnungen im Betrage von $3,100. Die Zinsen sür die fundirte Countyschuld wurden zur Zahlung angewiesen, des gleichen die Zinsen einer Schuld gegen Center Township. Marc. A. Dawson wurde wieder ein mal mit einem Gesuche um eine Wirth' schaftslizens sür Broad Ripple abgewie sen. C. M. Grave der Armenarzt sür Perry Township hat resignirt. Feuer. Gestern Abend gegen 9 Uhr brach im oberen Stockwerk des Bijou Theaters Feuer aus, indem ein Strohsack in Flam men gerathen war. DaS Feuer wurde bald gelöscht. Gegen 11 Uhr Nachts wurde die Feuerwehr nach einem der Ställe an der Nord unweit der Davidson Straße gerusen. Heu welches dort aufgespeichert lag, war in Brand gerathen und der durch das Feuer entstandene Schaden beträgt etwa 5500. . jpg Der Mississippi Str. Spar- und LcihVcrcin ließ sich gestern mit einem Capital von $100,000 im Staatssekretariat incorporiren. "BUCIIUFAIBA'V Schnelle gründ liche Kur für alle schmerzlichen Nieren, Blasen und Urin Organ Zkranlheiten. $1. Bei Apothekern. S$ AuS der Office des Dr. New an der Ecke von Washington und Meridian Str. wurden letzte Nacht drei Bilder ge stöhlen. Die 55. jährliche Convention der Diöcese von Jndiana wird heute Abend in der St. Paul's Kirche ibren Anfang nehmen. . x Die Counly CommisZSre haben den Garfield.Posten, G. A. of R. die Erlaubniß ertheilt, die Mansardenzimmer des Courthauses als Sitzungszimmer zu benutzen. Wm. H. English bezahlt süx Steuern aus persönliches Eigenthum nicht weniger als $352,855. Das hat natürlich der Mann AlleS durch Fleiß und Sparsamkeit zu Wege, gebracht. D. V. Burns, der Partner deö Herrn Denny, des städtischen AnwalteS reichte im Stadtrath eine Rechnung für $687.50 ein. Dieselbe ist für Dienste, welche er der Stadt geleistet, indem er dem Stadtan walt bei Führung verschiedener Prozesse half. Wurde der Gehalt des StadtanwaltS auf $3000 erhöht, damit die Stad noch jedesmal extra einen Advokaten be zahle? Wenn der Stadtanwalt Hilse braucht, so soll er selbst dasür bezahlen. Die Rechnung sollte nicht bewilligt werden. , Editoriell Deutscher Anzeiger, Free Port, JU. Hr L. Fritzel, der wenige Meilen westlich von hier wohnt, hatte am Dienstag letzter Woche das Unglück vor seinerWohnung mit einer scbwerenLadung Holz, die er auf seinem Schlitten nach seinem Hofe brachte, umzuwerfen. Da Herr Fritzel herabstürzte, ehe derSchlitten umwarf, war ein großer Theil des Holzeö auf ihn gefallen und man befürchtete, daß er Arm und Beinbruch erlitten habe; glück licherweise war er aber mit zwar jcdmerz hasten, aber doch ungefährlichen Quetschungen davon gekommen. Herr Frinc! ersucht uns nun, unseren Lesern mitzu theilen daß ihm daS St. Jakobs Oel in diesem Fall außerordentlich gute Dienste leistete. Nach zweimaliger Einreibung seien die Schmerzen in wenigen Stunden fast ganz gewichen und er war in kurzer Zeit wieder befähigt seinen Geschästen nachzugehen.
Eine rührende Episode. Untcr den herrlichen Cigenschasten, mit welchem Mutttr Natur ihren Lieb.ing Iuftus von Licbig, so reichlich dcschenlle, glänzt seine Herzensgute als ein strahlen der Stern. li eine schwache Jllustra tion zu Obigem liefert Professor Hof mann von der Universität in Berlin ein Schüler und Genosse Liebi's, folgenden Beitrag : aus einer der Feriereisen, we che Liebig in Begleitung von Freunden und Schülern häufig unternahm, trafen die Touristen in den Bergen Tyrol's auf einen alten Veteranen, welSer fich nur mühsam fortjcdleppte, augenscheinlich ge schwächt durct' Mangel und Entbehrung. Licbig ließ fich mit dem alten Manne in ein Gespräch ein und gab ihm eine Geld Unterstützung, wozu alle ihr Scherflein beitrugen. Vcn Schützling am Wege zu rücklassend set'.te die Gesellschaft ihre Wanderschaft fort, um im nächsten Dorfe Mittag zu halten. Als die Gesellschast noch bei Tiiche saß, machte auch der Wan derer sein Erscheinen und labte sich an Trank und Speise. Da es sehr heiß war, beschlosz man über den Mittag auö zuruhen und erst am Abend weiter zu ziehen. Der Baron jedoch verließ nach kurzer Rast sein Lager und eilte in der Hitze des Mittags nach dem über eine halbe Stunde entfernten Städtchen, um in der dortigen Apotheke ein Recept sür den alten Mann, an welchem er Symp tome von Fieber bemerkte, machen zu las sen undkehrte auch ohne sich eineErbolung zu gönnen, bald wieder nach dem Wirths Hause zurück, dem erstaunten Veteranen das Pulver mit genauer GebraucbsanWeisung überreichend. Nicht ein Wort über das Opser daS er brachte, kam über Liebig's Lippen und der Baron war, als wir unseren Weg fortsetzten nicht weniger frisch und munter, obgleich er in der Mit tagshitze einen We von einer Stunde zurückgelegt hatte.anstatt sich auszuruhen, wie der Rest dir Gesellschaft, der sich un terdessen für die Strapatzen der Reise, durch einen kurzen Schlummer gestählt hatte. LS?'' Die Verwaltung des Jrrenasyls hat gestern $19,168.98 für UnterhaltungSkosten pro Juni und $662.36 für Klei dungsstücke au der Staatskasse gezogen. Eduard Looth hat gestern während der Arbeit in der Cabinet Factory den Daumen und Zeigefinger der rechten Hand eingebüßt. DaS Fuhrwerk des Briefträger? Fred. Ward wurde ges ehn Abend geei 5 Uhr gestohlen. Dasselbe stand vor der Postossice und Mehrere wollten gesehen haben, wie ein junger Mann dasselbe be stieg und eiligst davon kutschirte. ' fir Die Wirthe Phil. Reichwein, Simon Koch, C. E. Flagg, F. und Tho mas Stout, John F. Snyder, Bernard Kaufmann und John Highstreet haben gestern städtische Lizcns herausgenommen. Magcrc Menschen. '-Wells' Health Uenznor" stellt die Gesundheit wieder her und giebt Krast, kurirt Magen schwäche, Unfruchtbarkeit und andere Geschlechtssehler. $1. Willst Du eine sichere Garantie da sür haben, daß du bei dem am Donners to&im Garfield Park stattfindenden Pic Nic deine durstige Seele erquicken kannst? Sie sei dir! Max Herrlich sorgt für das labende Sftlein. JGST Der städtische Schatzmeister be richtete, den Stand der städtischen Kasse am 1. Mai $385,374.90. Ausgaben wäh rend des Monats $106,121.2S. - Kassen bestand am 1. Juni $288,714 86 ents. SS Der Stadtrath hat beschlossen, keinen Contrakt zur Wegschasfung der Küchenabfälle abzuschließen, sondern dies den Bürgern selbst zu überlassen. Die Stadt hat kein Geld dazu. Man erhöht lieber die Gehalte der Beamten. SV- Einige Stadtrath! Mitglieder wollen mied r eine Vergnügungsreise auf öffentliche Kosten machen. Deshalb beschloß gestern Abend der Stadtrath ein Comite nach Washington, D. C. zu schicken, um sich das dortige Asphaltspfla ster anzusehen. Zu Mitgliedern deS Co miteS wurden die Herren Pearson, Cole, Coy, Morrison und Ward ernannt. Zu Vergnügungsreisen hat die Stadt Geld genug. jß-Das unglückliche Mädchen, Hattie E. Dunn, wird nun wahrscheinlich doch nicht kriminell verfolgt werden. - Der Coroner unterwarf die Unglückliche einem Verhör und kam zu dem Schlusie, daß in dem Augenblicke und auch noch längere Zeit nachher, als das Kind zur Welt kam, die unglückliche Mutter bewußtlos war, und daher sür ihre Handlung nicht ver antwortlich gemacht werden kann. Er gab ein dahinlautendes Verdikt ab. fcsT" Herr Knodel reichte gestern Abend im Stadtrathe eine Resolution ein, dahin lautend, daß da gegenwärtig wegen der städtischen Lizens ein Testfall anhängig sei, der Stadtanwalt den Fall schnell möglichst betreiben solle. Die Ordinanz soll bis zur gerichtlichen Entscheidung UN ausgesührt bleiben. Der Schatzmeister soll über die für Lizensen eingezahlten Gelder separat Rechnung führen, und im Falle die betr. Ordinanz für ungiltig er klart wird, die Gelder zurückdezahlen. Die Resolution wurde mit 14 gegen 6 Stimmen sür außer Ordnung erklärt.
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