Indiana Tribüne, Volume 4, Number 249, Indianapolis, Marion County, 21 May 1882 — Page 5
Zur Refonn tx ychologie und T
Pädagogik. I. Seitdem die Psychologie den Weg dn metaphysischen Spekulation verlassen hat und die Naturwissenschaften, vor allen Dingen Anatomie, Physiologie und Physik, als Ausgangspunkte ,hrer Untersuchungen betrachtet, ist sie m ein ganz neues Stadium getreten. Helmholß, Fechner, Dubois-Reymondt Wundt u. A. haben mit den Traditionen einer emseittgen Beobachtungsmeihode gebrochen, die überall nur den Menschen als Objekt ihrer Studien aufgrsaßt und Alles unberücksichtigt gelassen hatte, was außerhalb der menschlichen Seelenthätigkeit zu liegen schien. Seitdem man aber kxgann, die ersten Spuren dieser Seelentütigkeit im Thierreiche auszusuchen, dle einfachen Verhältnisse thierischer Nervensunktionen bis zu den verwickelten Kombina turnen derselben im Seelenleben des Menschen zu verfolgen, und dadurch nachwies, daß im Thier- wie im Menschenlcben dieselben physikalischen Gesetze wirken, seitdem ist auch ein richte ges Verständniß der menschlichen Seelenthätigkeit angebahnt. Dadurch ist eine Totalauffassung der Natur, eine allseitige Naturbeobachtung. Voraussetzung und Bedingung zu modern psychologischen Untersuchungen geworden. Ein Allgemeinblick über den KoZmos war schon von KopernikuS und später von Goethe und Humboldt als dasEndziel aller naturwissenschaftlichen Bestrebungen hingestellt worden. Jener hatte die mittelalterliche Anschauung zerstört, daß die Erde und der Mensch im Mittelpuntt der Welt stehe und daß um sie und uns sich Alles drehe; diese wichen durch umfassende Studien auf dem Gebiet der Naturgeschichte und Physik, der Paläontologie undPflanzengeographie, der Länder- und Völkerkunde von der althergebrachten Weltanschauung ab, welche überall den Menschen als Krone der Schöpfung, als Herrscher der Natur, für sich gesondert hinstellte, ohne die außer ihm ezistirende Geschöpfe zu ihm in Beziehung zu setzen. Nachdem endlich Darwin die Glieder der Wesenkette in noch nähere Beziehung gebracht und eme Entwickelung von den niederen zu den höheren Gruppen der Orgamsmen nachgewiesen hatte, ward man selbst daraus geführt, weiter zu denken und gewisse Aeßerungen des Seelenlebens, wie den Instinkt und den freien Willen, als den Thieren und Menschen gemeinsam zu vermuthen; und als die Forschung diese neue Anschauung bestätigte, lag nichts näher, als konsequent weiter bis zur thierischen Abstammung des Menschen zu schließen, nicht um in dem Nachweis dieser Verwandschaft etwas Demüthigendes für den Menschen zu finden, sondern um ihn noch höher zu heben und ihm noch größerer Vervollkommnungssähigkeit zu geben. bo ist die Natur dem denkenden Menschen ein einziges großes Reich gewordenen dem überall dieselbenEntwickelungsgesetze herrschen. Dies ist das große Humanitüts-Prinzip der Neuzeit, von dem die Wissenschaft des Mittelalters Nichts wußte, ja das selbst dem Christenthum, das nur den Menschen ja nur den Christen, in das Bereich seiner Heilsgüter zog, sremd war, weshalb sich Schopenhauer veranlaßt sah, ihm den, Vorwurf der Barbarei zu machen. Den Darwinschen Gedanken der Entwickelungsgeschichte der Wesenkette vom Niederen zum Vollkommenen hat in neuerer Zeit G. H. Schneider in seincm Werke: Der thierische Wille" zur Grundlage einer thierischen Willenslehre gemacht, welche geeignet ist, die deutsche Psychologie abermals in ein neues Stadium zu bringen. Zwar hahen schan Cspinas, Wundt u. A. durch ihre Entdeckungen auf dem Gebiet der Physiologie die verbindende Brücke zwischen Psychologie und Zoologie geschlagen, aber erst Schneider hat uns eine eigentliche Thier-Psychologie gegeben. Es läßt sich über manche der von ihm rücksichtslos ausgesprochenen Ansichten streiten; aber man wird deshalb seine Verdienste auf dem Gebiete der Thier-Psychologie nicht leugnen können. Ihm haben wir eineplanmä ßige Beobachtung der thierischen Wil-lens'-Erfcheinungen und eine systematische Darstellung derselbenzu verdanken. DicS Verdienst Schneider'S wird man erst dann recht würdigen, wenn man im Sinne seiner Untersuchungen mit den gewonnenen Thatsachen und Gesetzen das menschliche Thun und Treiben beleuchtet, wenn man die Untersuchungen der elementaren WillenSäußerungen im Thierleben als Grundlage für das Verständniß und die Erklärung entsprechender Erscheinungen imMenschenleben auffaßt. Auf diese Weise ergeben sich für das Gebiet der Pädagogik einige wichtige und interessante Gesichtspunkte. Es ist nicht meine Absicht, dieGrundsätze der modernen Pädagogik einer Kritik zu unterwerfen. Ich will nur versuchen, einige Konsequenzen zu ziehcn, welche sich für die Pädagogik aus der neuen psychologischen Auffassung ergeben. Bevor ich dieS thue, sei es gestattet, die Grundzüge der letzteren kurz darzulegen und dadurch gleichsam eine Pflicht der Dankbarkeit zu erfüllen für die Anregung, die ich aus dem Schneior'fchen Werk gewonnen habe. Das Gemeinsame aller LebenZerscheinungen, sagt Schneider, ist die Zweckmäßigkeit. Jedes Organ und jede Beschaffenheit und Thätigkeit desselben, jeder Trieb im Lebn eines Oräanismus ist zweckmäßig gewesen, oder ist es noch gegenwärtig. Alles Unzweckmäßige ist früherem oder spaterem Untergang geweiht." Die Zweckmäßigkeit in der Natur hat sich nach den Darwinschen Prinzipien allmälig mit der Entstehung und Vervollkommnung der Organe ausgebildet, ist dann auf die Nachkommenschaft dererbt und durch diese zugleich mit den Organen weiter ausgebildet und vervollkommnct worden. Am besten zeigt sich die. Zweckmäßigkeit in den Bewe-
gungen der Organismen, die bewußt, oder unbewußt alle der Arterhaltung
dienen. Alle unbewußten (Physiolog!-, schen) Bewegungen, welche durch innere Organe immer in derselben Weise verrichtet werden, aber auch alle Bewußtseinserscheinungen .haben nur den Zweck, unsere Bewegungen den äußeren Verhältnissen entsprechend anzupassen und so unsere Erhaltung zu ermögliehen." Auch den Willensäußerungen des Menschen liegt der Trieb zu einer unbewußt zweckmäßigen Handlung zu Grunde; ihm ist zum Zweck der Selbsterhaltung ein instinktiver Nahrungs trieb, Schutztrieb, Geschlechtstrieb angeboren. - Allein wie das Thier, so denkt auch der Mensch nicht an denEndzweck seiner Thätigkeiten, z. B. nicht an den finalen Zweck der Arterhaltung oder Glückseligkeit,sondern an näherllegende, spezielle, die nur die Mittel zum finalen Zweck sind. Wird aber nicht der Endzweck allein, sondern jedes relative Endphänomen einer Erscheinungsreihe" Zweck genannt, so sind auch die Willensäußerungen der meisten Thiere (von den Cephalopoden aufwärts) zweckbewußte, und der Instinkt der Thiere und der freie Wille des Menfchen sind keine Gegensätze. DaS menschliche Handeln, auch das prinzipielle, ist kein absolut freies, denn unsere Prinzipien hängen von unserem ganzen Bildungsgang und unserer Organisation und von der Beziehung zu unserer Umgebung ab. Siegt die Vorstellung von den zukünftigen Annehmlichkeiten über den augenblicklichen instinktiven Trieb, so ist der Wille frei, siegt der für die Person unzweckmäßige Trieb (z. B. Trink- oder Spieltrieb), so ist er unfrei. Daß auch Thiere zuweilen einen relativ freienWillen haben, zeigt sich, wenn ältere Thiere vor einem Köder stehen, und Vorstellung von der Gesahr über den Wahrnehmungstrieb siegt. Als die Grundlage alles WollenS, aller psychischen Bewegungen, des thierischen Lebens muß das Gefühl bezeichnet werden. Selbst die menschlichen Smne, vorzüglich Geruchs-, Gefühu und Temperaturempfindungen, zeigen noch den Charakter des Gefühls. Al les geht aus dem Lust-, und Schmerzgefühl hervor und alle Gefühle sind zweamämg, Lust und Leid, Hunger u. Liebe. Ein Gefühl ohne Beziehung zu unserer oder zur Sliterhaltung ist un denkbar. Indem in der Folge der Verfasser die Systematik der Gefühle entwickelt, führt er in das Gebiet der Psychologie eine Neuerung von eminenter Beden tung ein. Man hat nämlich die Gefühle bisher in sinnliche und seelische und letztere wieder in Affekte, Stimmungen, ästhetische, sittliche und intellektuelle Gefühle eingetheilt. Diese Eintheilung ist eine unklare. Viel übersichtlicher und organischer gestaltet sich die Eintheilung rn Empnndungs-, Wahrnehmung?-, Vorstellungs- und Gedankengefühle. Empfindungsgefühle nennt Schneider alle diejenigen, die durch unmittelbare Berührung Mit ei nem Körper hervorgebracht werden und nur einen einzelnen Zustand, z. B. hart, weich, kalt auffassen (gewöhnlich einfach Vorstellung genannt). Wahr nehmungsgefühle sind die, welche durch Unterscheidung eines Dinges aus der Entfernung entstehen (auch Anschau ungsvorstellung genannt); hierher gehören hauptsächlich Gettchtswahrneh mungen und Empfindungen, so daß der Gegenstand der Vorstellung ganz abwesend sein kann. (Sie werden sonst Erinnerungsbilder genannt). Gedankengefühle endlich entstehen aus der kausalen Verbindung mehrerer Vorfiellungen. Die Gcdankengcfühle sind nur auf die höheren Wirbelthiere und den Menschen beschränkt. Sie bilden sich aus Vorstellungen, wie diese sich aus Wahrnehmungen bilden. Es findet also eine Entwickelung im Sinne Darwins statt von den Empsindungsgcsühlen, die keine Organe fordern, zu den Wahrnehmungsgefühlen, welche Sinnesorgane und Unterscheidungsvermögen voraus setzen, zu den Vorstellungsgefühlen, die auch ohne die Nähe des Gegenstandes (der aber schon einmal dagewesen sein muß) entstehen; und endlich zu den Gedankengefghlen, bei denen eine Anfangsvorstellung zur Bildung einer Reihe und ihrer Endvorstellung genügt. odaß vleesuhlsvorstellung ein Phanasicgcöildc sein kann. Auf Grund diees einheitlichen Entwickelungsprinzips der Gefühlserscheinungen kann man folgende Stufen der Thierwelt unterscheiden: 1) EmpsindungSthiere (von den niedcrften bis zu den Weichthieren) ; 2) Wahrnehmungsthiere (die Höheren Weichthiere und die Gliederthiere) ; 3) Vorstellungsthiere (die Wirbelthiere) ; 4) Gedankcnthiere (der Mensch). Neben den höheren Triebsgattungen bleiben auch die niederen bestehen, so daß in den Willensäußerungen der höchsten Organismen mit den Vorstellungsund Gedankentrieben sich auch Wahrnehmungs- und Empfindungstriebe kombiniren. Die Entstehung und Entwickelung der Gefühle ist im letzten Grund auf chemische Verbindungen zurückzuführen. Das Gefühlsvermögen ist eine Eigenschaft des lebenden thierischen ProtoPlasmas. Sobald diejenige Kohlenstoffverbindung zu Stande kam, welche in jeder Beziehung die Eigenschaften des thierischen Protoplasmas besaß, war auch die Vielfähigkcit entstanden." Wie jede andere Eigenschaft des thicrifchen Protoplasmas, so ist auch durch Entwickelung frcr Organformen und ihrer Funktionen und durch die Vcrcrbung derselben das Gefühl nach und nach zur Entwickel::'.lg und durch die Reihe der Empfindungs-, Wahrneh-mungs-, Vorstelluns.s, und Gedankengcfühle zu derjenigen Entfaltung gelangt, welche wir bci den höheren Th'eren kennen. Eine Jntelliller'. war zu dieser Entwickelung (wie überhaupt zur Ent Wickelung einer zweckmäßigen Erscheinung) nicht nothwendig. Wie sich
durch natürliche Zuchtwahl nur zweck-
mäßig orgamstrte Bildungen erhalten, so erhalten sich durch dieselbe auch nur die mit zweckmäßigen Gefühlen ausgestatteten Seelenwesen. Diese Cntwickeluugsreihe wendet Schneider nun auf die thierischen Triebe an. Er unterscheidet demnach : Empfindungstriebe, Wahrnehmungsmede, BorftellunaS- u. Gedamenmebe und findet bei jedem derselben wieder : ErnährungS-, Schutz-, BegattungS- u. Muttertriebe. Was zuerst die Emfindunastriebe betrifft, so sind die Bewegungen, welche durch sie veranlaßt werden, keine Reflezbewegungen; denn diese müßten ohne alles Bewußtsein erfolgen und physiologische Borgänge darstellen; sondern sie sind physiologischer Natur, bewußte (nicht zweckbewußte, sondem instinktive) TriebSbewegungen, Willensäußerungen im weiteren ' Sinne. Also ist auch die Eintheilung der Thierbewegungen in spontane und reflexe falsch. Wie die Empfindung der AusgangsPunkt alles Erkennens, so ist der EmpfindungStrieb der Anfang alles Wol lenS. Daher find auch die nieder len Thiere willkürliche Bewegungen fähig. Aus dem primitiven Willen (den Empfindunastrieben) der niedersten Thieren entwickelt sich das höhere Wollen der Wirbelthiere und deS Menschen. Die Wahrnehmungstriebe geben den Thieren Anlaß zur Verfolgung der Beute, zum Fluchttrieb, zur Annäherung. Die bloße Wahrnehmung einer Puppe oder eines kleinen Kindes erweckt schon bei den Mädchen den Trieb, sie zu liebkosen. Denn diese Triebe, die früher mit einer angenehmen Erregung des NerveDstems verbunden waren, sind ererbte,und es genügt schon die Wahrnehmung, um jene Erregung des Nervensystems hervorzurufen. So wird auch der Zerstörungstrieb, der Trieb zu Fischfang nnd Vogclstellerei beim Knaben nicht durch Vorstellung von einem sinnlichen Genuß, sondern dadnrch erzeugt, daß ihm schon die bloße Wahrnehmung angenehm ist. Die Strafe vermag den Trieb nicht zu tödten, da der Wahrnehmunzstrieb stärkcr ist als der Vorstellungstrieb. Er ist eben angeboren, ererbt. Die meisten instinktiven Bewegungen der Menschen, die wir Gewohnheiten nennen, lassen sich auf Wahrnehmungstriebe zurückführen. Die stärksten Triebe sind die Empsindüngstriebe, dann kommen die Wahrnehmungstriebe und endlich, als die schwächsten, die Vorstellungsund Gedankentriebe. Wenn Schneider über die Liebeswerbung sagt: DaS Aufsuchen und Nachfolgen der Gelleo ten, das Werben durch allerlei Bewegungsspiele und Liebkosungen, die Ei fersucht auf Nebenbuhler, die Vertrei bung derselben und die Kämpfe dabei: alle diese Scenen find schon bei den Fischen, Lurchen, Reptilien, insbcsondere aber bei den Vögeln und Säugethieren ganz allgemein, und der Mensch macht keine Ausnahme von dieser Regel" ....so müssen wir ihm wohl Recht geben, allein auch bedenken, welchen großen Einfluß die durch Umgang erworbene Kenntniß der geistigen Vorzüge nicht allein auf Intensität und Dauer,' sondern auch auf Veredlung und Vergeistigung der Liebe hat. Die Bemerkung Schneider'S, daß Liebestrieb umso stärker fei, jemehr man Verwandschast zu sich selbst in dem Individuum anderen Geschlechts erblickt und daß der Sohn ein Mädchen wähle, welches seiner Mutter möglichst ähnlich ist, entspricht den Thatsachen 'des Lebens nicht. Zutreffender erscheint die Auffasjung der Brutpflege (Mutterliebe) als Instinkt. Sie ist in der Organisation des Thieres begründet und beruht auf ererbter Gewöhnheit, nicht auf Ueberlegung. Sie ist psychischer Natur, weil sie nur entsteht, wenn der Gegenstand der Mutterliebe da ist, und sie ist Instinkt, weil sie immer dieselbe ist und nicht variirt. Auch die Deutung der Thiergewohnheiten und ihre Zurückführung auf Wahrnehmungstriebe ist bei Schneider neu und originell. Er beftrettet, daß beim Vorrttthesammeln des Hamsters, beim Nestbau der Vögel, bei der zweckmäßigen Eiablage der Insekten und ihren kunstvollen Bauten eine Ueberlegung stattfinde und daß diese Gewohnheiten wie die zweckbewußten mcnschiichcn Handlungen durch Zwcckvorstellungen angeregt . würden. . E? erklärt sie durch die Wahrnehmungstriebe, und weist sowohl die Anschauung? vonEspinas (die thierischen Gesellschaften) als die '.höheren Befehle" unddas unbewußte Hellsehen- Ed. v. Hartman.i's zurück. ES genügt", sagt er, dafc in einem Thiere bestimmte Wahrnehmungen seiner Organisation nach mit bestimmten Gefühlen und Trieben in Beziehungen stehen, um die zweckmäßigsten und komplizirtesten Handlungen ohne Zkcckbewußtsein zu ermöglichen." Die Vorstellungs- und Gedankentriebe endlich sind diejenigen, die das Leben des Menschen am meisten berühren. Die Vorstellungen könnten keine Triebe erzeugen, wenn nicht vorher die Wahrnehmungen solche verursacht hütten. Also erklären sich die aus ZweckVorstellungen entspringenden Willensäußerungen (Willensäußerungen im engeren Sinne) aus den sogenannten animalischen Reflexbewegungen, die aus Empfindungs- und Wahrnehmungstrieben hervorgehen, und stnd also von ihnen nicht fundamental verschieden. Die Entwickelung der Vorstellungstriebc im Individuum geschieht ganz im Darwinschen Sinne; sie ist eine abgekürzte Wiederholung der phylogenetischen Triebsentwickelung im ganzen Thierreich, sowie die Entwicke lung der Individuen eine kurze Rekapitulation der Stammesentwickelung ist. Die Triebe gehen ineinander über, und die Beziehungen zwischen Wahrnchmungen und Trieben, zwischen An fangs- und Endvorstellung werden durch Zwischenvorstellungen immer indirekter, so daß bei wiederholter Association von Gedankentrieben mit Wahrnehmungen schon diese letzteren allein
genügen, um Triebe hervorzurufen, dle
ursprünglich durch Gedanken veranlaßt, wurden. So werden Geros hnheitstrinker schon durch die Wahrnehmung deS Wirthshauses nngelockt, so entsteht die gewohnheitsmäßige Berufsthätigkeit und wird dadurch einer instinktiven Handlung ähnlich, was auch einen Fortschritt bedeutet und beiDressurund Erziehung von großer Wichtigkeit ist. Die VccftellungS- und Gedankentriebe zur Ernährung treten zuerst bei Thieren mit entwickelten Augen auf. solche Thiere machen Erfahrungen, wissen ihre Beuteln Verstecken, Umhüllungen zc. aufzusuchen, lauern ihr auf, ködern sie, beschleichen sie, überfallen sie gemeinsam und planmäßig und lehren das Alles auch ihre Jungen. Die Vorstellungs- und Gedanken triebe zum Schutze äußern sich in VorstchtSmaßregeln beim Verlassen deSVerfteckeS; beim Lauschen, Aeugen Wittern, im Beobachten der Umgebung während deS Fressens, im Ausstellen von Wachen u. s. w. Die Vorstellungsund Gedankentriebe der Begattung und Brutpflege zeigen sich im Aufsuchendes Begattungsthieres, Rufen nach ,bm: im Füttern der Jungen, im Erziehen derselben bei Gefahr, in der Vertheidig gung derselben und in der Aufopferung für ste. Die Empfindung?- und Wahrnehmungstriebe umfassen das Gebiet der Instinkte; Vorstellungs- und Gedankcntriebe das des Willens im engeren Sinn. Da nun Empfindungstriebe die Bedingung zur Entstehung von Wahrnehmungstriebcn, diese die Bedingungen zur Entsteyuna des Willens Beides sind Bewußtscinserscheinungen. Absolute Willensfreiheit existirt also nicht; die Vorstellung, die den stärksten Trieb erzeugt, d. h. die angenehmste. führt zum Entschluß und veranlaßt die Handlung. Neben den direkten gibt cZ auch indirekte oder Hülfstriebe. Dies sind der Fylgetrieb und der Associationstrieb. Der Folgetrieb erzeugt die Gewohnheiten und Fertigkeiten ausgebildeter thierischer Wesen und des Menschen und ist daher für die Erziehung zur Ausbil dung bestimmter Gewohnheiten sehr wichtig. . Seine ersten Anfänge finden sich schon bei den niederen Thieren, bei denen au? dem Nahrungstrieb das Austrecken des Körpers. aus bem Schutztricb das Zusammenueben desselben entnebt. DasAusstrecken eines Körperthcils zieht bei österer Wiederholung instinktiv, gewöhnheitsmäßig den andern nach, ohne besondere Vorstellungs- und Erkenntniß' triebe z. B. bei den Gehbewegungen, oder bei den Bewegungen der Insekten, die oft 100 Flugelschläge in emer Sekünde machen, oder bei den Fingerbe wegungen eines Klavierspielers. (Fortsetzung und Schluß folgt.) Erncsto Rosst's erste Liebe ,AuS dem 51. .Figaro.) Das Spruchwort , der Prophet gilt nichts in seinem eigenen Lande" mag für die ganze Welt gelten, nur nicht für Italien. Dies zeigte klar das Gastspiel Ernesto Rossi's in Mailand im Jahre 1874. Ich gebe zu, daß auch wohl selten ein Kunstler die ihm ae spendeten Huldigungen mehr verdiente, als gerade mornl Was aber die Italiener ihrem großen Compatrioten entgegenbrachten, das war mehr als Bewuuderunq, mehr als Begeisterung das war Liebe, abgöttische Liede und Zärtlichkeit. Bei sei nem ersten Anstreten als Nerone" in Cassa S gleichnamiger Tragödie schien das nach Tausenden zahlende Publikum nicht anwesend zu sein, Ernesto Rossi in einer neuen oue zu teyen und zu bewundern, nein : diese Tausende erschienen mn wie eine einzige, große Familie, die zusammengekommen war, um den mit Ruhm und Ehre zurückge-. r i c c ri . n ' rennen oyn in oer oemonnraiwsten Weise zu empfangen. Unermeßlich waren die Zahl der Gedichte, der Blumen, Tusch S und EvvivaS! Mir selbst war Rossi doppelt in teressant, denn er war die erste wirk lich erste Liebe meiner besten Freundin, der reizendenWiener Naiven, Ellse. , ; . ES sind 12 Jahre seitdem verflossen ob er auch ihre letzte Liebe war, da, mein verehrter Figaro, kann ich Ihnen beim besten Willen nicht sagen! . Ich wohnte schon längere Zeit in Mailand, hatte einen großen Kreis von Bekannten, und wie es sich für eine gutsituirte Frau, die wenig zu thun hat, von selbst versteht, war ich auch Mitglied eines wohlthätigen Vereins, der wie alle Vereine an chronischer Mittellosigkeit litt. Um diesen Uebelstand zu beseitigen, wollte die Präsidentin des BereinS,eine höchst geistvolle, bildschöne Russin, ein Conzert arrangiren, und als Star" hatte sie sich keinen Geringeren als Ernesto Rossi ausgesucht. Er sollte, so meinte sie, drei bis vier seiner großen Scenen dcklamiren. Sie erwählte die Frau des deutschen Eonsuls und mich -zu ihven Begleiterinnen und sührte uns eines Morgens 10 Uhr ohne Weiteres in die Wohnung des großen Tragäden. ' Ein pfiffig aussehender Diener, daS Urbild des Lcporcllo, öffnete uns die Thüre, nahm unsere Karten und trug diese in Rossi'S Zimmer. Nach einigen Minuten kehrte er zurück und theilte uns mit, sein Herr wolle uns um 12 Uhr empfangen. Er schnitt dabei ein so schlaues, durchtriebenes Gesicht, daß Alexandrine ihn von oben bis uw tcn maß. Als wir draußen waren, sagte sie, noch ganz hochroth vor Acrgcr: Wißt Ihr, Kinder, ich bereue schon, daß ich uns anmelden ließ; ich bin überzeugt, dieser Bursche hält uns für verrückte Engländerinnen oder sonst für Damen, die seinem Herrn nachlaufen." Trotzdem waren wir Punkt 12 Uhr wieder in Rosst's Wohnung. Er empsing uns im Frack, weißer Cravatte und obligatem Ordensband. (Um 12 Uhr Mittags!) Alexandrine 'rüg ihm in gewählter Rede unsere
Bitte vor, er mwoncte ebenso gewählt
mit emer Weigerung. . Merkwürdiger Weise sah er dabei nicht auf unsere wirklich reizende Wortsührerin, sondern, immer nur auf mich. Vlödlich unterbrach er seine WeigerungSgründe mit dem an mich gerichteten Ausrufe: Signora, sagen Sie mir um Gotteöwillen, wo habe ich Sie gesehen?" Sie haben mich selbst, wie ich glaube, nie gesehen," erwiederte ich ihm, wohl aber ein sehr, gutes Porträt von mir bei meiner Freundin Elise...." Wo?" frug er nochmals. BeiElise....inWien." Einen Auaenlllick starrte er mich wie geistesabwesend an, dann stieß er einen wilden Schrei aus und lies wie rasend im Zimmer umher. Er rief fortwährend den Namen Elise, untermischt mit Flüchen, Jammern, Anschuldigungen und Liebesbetheuerungen. Er war ganz Othello, dem Jago das Tuch Desdemona's eingehändigt hat. Nach und nach beruhigte er sich, Hauptsächlich wohl, weil er sah, daß wlrganz erschreckt uns in eine Ecke geflüchtet hatten. Meine Damen," begann er nun mit zitternder Stimme, verzeihen Sie mir; der Schmerz, den ich mit eifernem Willen seit Jahren zn meinem Innern verschlossen, brach sich Bahn bei Nennung des theuren, noch immer heißgeliebten Namens." Oh, meine Elise," fuhr er sort, wie liebe ich Dich, und Du konntest mich verlassen, mich, Minen Ernesto, der Alles für Dich hingeben wollte. seine Triumphe, seme Kun t; der Dich liebte, wie nie ein Mensch liebte noch lieben wird. Elise, die Erde, worauf Dein Suß trat, hätte ich küssen, anbe ten mögen, nnd Du ? Du warfst mir diese Liebe, die Liebe eines Nofji, wie r" c rx " r cm '.'ciHis vor oie ue:In dieser Weise fuhr er sort zu klagen, wie Romeo am Sarge seiner Julia. Mir standen die Thränen in den Augen, so erschüttert war ich. Was waren wohl die Romeos der aesammten Bühnenwclt gegen diesen Romeo? trotz Frack und weißer Eravatte! Er bemerkte, wie e5 schien, meine Thränen, raffte sich aus und sagte ernst: Mein Schmerz muß Ihnen übertrieben erscheinen, aber bedenken Sie, ich hatte, ehe ich Elise sah, nie wirklich geliebt. Als mich das Unglück dieser Liebe tras, war ich fast 40 Jahre alt, da kann ich nicht mehr hoffen, daß die Wunde, die so heiße Liede geschlagen hat, je vernarbt. Und ich Unqlückseliger hänge heute noch wie am ersten Tage an diesem Weibe und nähre dieie unselige Leideuschast mit meinen Erinnerungcn!" Sehen Sie, sehen Sie hier!" er wies auf einen großen, ziemlich staudigen Koffer hin, hier verwahre ich Elifens Briese; jede Nacht suche ich sie ht.coor, lese sie, küsse sia nnd versenke mich in die Zeit meiner Liebe. O, diese Briefe, diese Erinnerungen, sie werden mich noch wahnsinnig machen!" Wahnfinnig, wahnsinnig!" fuhr er zuf, bin ich es denn nicht schon? Wie ?ft schon wollte ich Hand an mich selbst legen!" In diesem Augenblicke trat sein Diener ein. Nossi legte ihm die Hand auf die Schulter und sagte weich: Du mein treuer, mein einziger Freund, weißt am Besten was ich gelitten habe; wie of hast Du mir die todbringende Waffe aus der Hand gerungen!" Der Diener nickte uns traurig zu und rang hinter Nossi'S Rücken die Hände. Nun weinte ich aber schon bitterlich, das war doch zu viel ; wahnsinnig werden, sterben sogar wollte ein Rossi um meine kleine Freundin Elise, die mir immer so' lieb und harmlos erschienen war. Vertrauen Sie sich mir," tröstete ich ihn, noch heute schreibeich Elise; wie ich meine Freundin kenne, kann nur ein Mißverständniß hier obwalten. nd lch bin fest überzeugt, sie kehrt, so bald sie meinen Brief erhält, reuig zu Ihnen zurück." Der Jubel Nossi'S bei diesen Worten ist nicht zu beschreiben, er nannte sich meinen ewigen Schuldner. Immerwährend bat er mich, Elisen nur Alles, Alles mitzutheilen und ihn nicht zu lange in Ungewißheit zu lassen. Ich versprach ihm nochmals, Elisen sofort zu schreiben und verließ mit meinen Begleiterinnen seine Wohnung. Auf der Straße angelangt sagte AlerundrineRavizza: Che Charlatano ! aber waS macht das, er ist ein großartiger Schauspieler; diese Mimik, dieses Organ wunderbar! Diese Elise muß ihm doch noch nicht gleichgültig sein, sonst hätte er sich nicht solche Mühe gemacht; vielleicht bezweckte er mit seiner Comödie auch etwas anderes, wer kann das wiffen!" Aber," riefen die Frau Conful und ich wie aus einem Munde, Du hälft das für Comödie?" Für was denn sonst?" erwiderte die schöne Russin. GlaubstDu," wendete sie sich an mich, Deine Freundin wird ihm nicht oft genug Deinen Namen genannt haben? Er wußte. Du warst in Mailand, außerdem' hat er unsere Bisttenkarten erhalten also die Comödie war vollkommen vorbereitet. Ich bin überzeugt, der Diener wußte genau sein Stichmort, und der riesige Koffer, liebes Kind, auf den Deine mitleidigen Thränen sielen, er enthielt statt Elisens Briefe, so bin ich überzeugt, alte Stiefeln oder abgelegte Garderobe. UeberHaupt, die Requisiten ließen .viel zu wünschen übrig ; in solch schäbigem Ungeheuer von Koffer verwahrt man doch sonst keine Liebesbriefe." Ich war außer mir über Alexandrinens Herzlosigkeit und verabschiedete mich so bald ich konnte auf die frostigste Weise von ihr. Noch ganz unter dem Eindruckder bei Rossi erlebten Szene schrieb ich einen acht Seiten, langen Brief an Elise,
welche in Pest gaftirte; ich schilderte ihr MeS, wie ich ihrem unglücklichen Anbeter versprochen, forderte sie auf, ihr Gastspiel sofort zu unterbrechen und zu mir nach Mailand zn kommen.
Mit bangem Herzen hanteich der Antwort, eineLtheilS weil ich großes Mitgefühl für Roffi hegte, andererseits aber auch weil Alexandnne mich tügllch mit meiner Leichlgläubigkeit neckte. Endlich kam Ensen'S Antwort, ,n Form einer Postkarte, die nur diese wenigen Zellen enthielt: Mein liebes, guleö" Kmd! Rossi ist ein ebenso großer Schausvieler im Leben, wie auf der Bühne. Ich denke, dies wird dir genügen! Für Mich ist er todt. Bitte sende im diese Karte. Mit steter Liebe. Veine Elije. DaS hatte ich nicht erwartet. Wem sollte ich nun glauben? Ich kannteElise als daS bepe, neueste erz von ver Welt! Alerandrinen'K' ewiae Neckereien wären doch nicht ohne Einfluß r , ' . : . a f JL I aus ml geoiieoen uno, wie es jtme. hatte sie doch nicht so ganz und gar Unrecht. Ich schrieb einige artige Zeilen .an Rossi und sandte ihm Clisen's Karte. ES war dieS ungefähr um drei Uhr Nachmittags. Abends sollte Rossi den Hamlet spielen. Um ö Uhr Abends faß ich mit Ale xandrine und deren Manne in meinem Zimmer, als heftig an der Klingel gerissen wurde: nach einigen Minuten brachte mein Diener einen eben mr mich eingegangenen Brief. Rom schrieb mir, wie es schien, mit zitternder Hand: Signora! Es ist genug! Mein trauriges Schicksal soll und muß sich erfüllen. Wes- I halb dagegen kämpfen? Wenn diese , Zeilen in Ihren Händen sind, wirdAlles zu Ende sein und Sie können Elisen die Worte an die sie dann vielleicht glauben wird, schreiben:. Er hat Dich doch geliebt!" Rossi. Ich bitte Sie," rief ich, helfen Sie, retten Sie, sagen Sie ihm Alles was Sie wollen, sagen Sie ihm, ich reise heute noch nach Pest und werde Elisen sicher bestimmen, sich zu versöhnen, ich beschwöre Sie, Herr Ravizza, eilen Sie in Rossi's Wohnung oder in die Garderobe!" Herr Ravizza war ganz blaß geworden und selbst Alexandrine war sehr ernst nach Lesung des Briefes, auch sie trieb ihren Mann zur Eile. Ich wartete mit wahrer Todesangst aus feine Rückkehr. Endlich, es schien mir eine Ewigkeit, trat Ravizza wieder in's Zimmer. Sein Gesicht hatte einen eigenthümlichen Ausdruck. Nun?!" frug ich ihn erregt. Es ist Alles gut," antwortete er. . Haben Sie Rossi gesehen'" Gewiß!" ' - Wo?" .DaS möchte ich Ihnen lieber nicht lagen,' aber todt war er nicht, das dürfen Sie mir glauben, im Gegentheil." Im Gegentheil, wie soll ich das verstehen? Bitte!" rief ich. erzählen Sie mir Alles. Was sagte er?" Herr Ravizza setzte sich ruhig hin und sagte: Ja, wenn Sie eS durchaus wissen wollen, liebe Frau, dann muß - ich Ihnen wohl AlleS erzählen. Ich fuhr also von hier, ganz wie Sie wünschten, - SW ' m N0 n s Wounung. eporeuo wollte mich nicht einlassen, ich drängte ihn bei Seite und öffnete die Thür des Salons. Ich sah Rossi auf dem Dlvan, aber wie gesagt, durchaus nicht todt, im Gegentheil, er war lustig und meiner Ansicht nach hatte er allen Grund dazu, denn an seiner Seite saß em bildsmöneS dlondeS Mädchen, wie t9 schien eine Engländerin. Ich tbat. wie jeder Eavaller in meiner Lage gethan hätte, bevor daS Pärchen mich anreden konnte, war ich Vers chwun den!" Wie versteinert saß ich aus meinem Stuhle. Alexandrine sah mich eine Weile an und sagte dann : 3$ denke, wir sehen Rossi heute Abend als Hamlet". AIS OtheUo" und Romeo" haft Du ihn in nächster Nähe bewundert, und ich denke Du wirst nicht wemxer entzückt uud bege,nen don seinem vamlet" sem." Am andern Morgen war der große Traaöde nach Benedla abaereift. Zum Andenken sandte e? mir sein Bild, ouf dessen Rückseite er folgende Worte geschrieben hatte: Werden Sie verzeihen können, wenn die Qualen meiner Seele einen trüden Schein auf einenJhrer herrlichen, son nigen Tage geworfen? Sagen Sie -7ja. Aarumbittet Sie Ihr Freund und Sclave Ernesto Rossi Wer erklärt mir dieses Räthsel?! . Ein schriftgelehrter Dieb. Richter: Janos Ayaan. Du baff also dem Juden Aron Ujwas ein Pserd gestohlen! Warum?" Janos : .Hab' ich, weil hob ich nix zu essen g'habt und kan Wein." Richter : Das ist doch keine Ursache, um einem armen Menschen sein einziges Pferd zu stehlen. Kennst Du denn die zehn Gebote Lottes ?" Janos : Kenn' ich." Richter: Run, und warum hast Du sie übertreten V Janos : .Jsten, hob' ich nit übertret': haßt nur: Sollst nit begehren deines nächsten Hansweib, nit Ochs, nit Esel, aber von Fcrd is kan' Red'." Zur Kafseehaus'Praxis. Nu, Sie haben gethan den Zucker in die Tasse, eh' eingeschenkt hat der Gar on !" Nu, warum soll ich's denn nicht thun?" Nu, wenn Sie lgen den Zucker v 0 y her in die Tasse, werden Sie doch stiegen weniger Kaffee !" -
jg?3n y?? ? H' 1 H i E ai y'l 1 mi : ?fl Empfohlen von Aerzten und medizinischen Autoritäten Ui In. und Vuölande alt tm unlchözbareS Störunge, und Belkbunak Mittel bei AUgemeiner S6,wöchk. err!sr Niererksch!genb4tt. elchncht? Kgr?k,-5onsttti,n. und da Leiden dem eibllchen GeUt eigen. Für saugende Müller, weklJe an ?!i'charuth leiden, ist Liebia ILal, ?. t r a , et ein unZchützdarekWtUkllürtkLkidkn. Er weSt da VrdauungSLe,mö2kn, ci-t Un Srrttit. stärkt dai E?stem und eraniart einn reichttche jUflus von Vittq. Schwachen und kränklichen idern, eich durö MaUieteit und Ungeduld, die Folge ron Krankheit loben, oder deren Sv'm. durch geiftioe Uedkianstrcngun, rnmiatn i. ttd der verrauch den normalen Zstlld Ui 5ör xerS und die Blüthe der Jugend ??ude7 geben. Invaliden u. ?!econvalesccnten wird in L i e d i g N a l , E r t r a e t ein treff. ticher Helfer da Leben ,u erhaUen und ten verlöre neu ppcui luicvci uii ju ungin. CCt tslll Cjtract ist ferne? ein unübettrefflichcS Crfctnttttl fi-r feste Nahrung, eun rer '.sgen zu en'ita: Xft. l m solche bei sich ,u behalten. Schwächliche Frauen, wckche enden ihren Eeschlechte eigenen Kranlijkücn Ui en erren vurey ren evraum les er.::s Hei bende Linderuns, wenn nia,tHi!ung erda.n. Er b'.lft der Lerdauug, reinigt die z'm, ic.n de arjetU und dringtneue iklcn$!r. rt. Alterschwache und sk,WSSliche Personen im ÜZgemeinen, deren Cq?.su !2r,stl:che Stärtungsmittcl verlangt, u. d.slNdkiS jelchk.wktche kch zur Echnzindsucht hinneigen, sinr m ten y;al rtract neuen Ledens'st. Cr ferner in frtitft schSL!i:tel dkl Husten und Neroenansen. rrelche vet rnera nttirigen ,rav von üeventtro't ork men. Als ein Aliltel um aögcmaSerien Vei?nf ein esundeö. iräsl-ces Tus'ehe urüSjugeben. Liebtg Mai, Ertreetsrernt die BerdauuneSorgane u neurThä:,a:ci: und Lilft dadurch zur Vrardeituna stt-xrduc,:kk::cr Etoe. Ergibt ter frau die Nunduna der Formen, dk Spanne die entschwundenen NvsZein iuu. Was es ist. cLievig Malz Stract ist reiner Malz Sxt'act in ccnceririrtM Form, von angenedmem &cfjtna und frei von Alls hol. Cr kann rvn dem fchrsächsten Vagen leicht verdaue erden und ern;ait niqls an pejuride.nahr hafte Stoffe. Da ächte P.kxarai füZtt 0isduette das Blldnlß Laron ron :evlg'S und tt ?acf;.su setner Unteschr.sr sowie derjenigen de: Herren S. Sogeler So., Baltimore, ZÜd dle alleizigen gen ten für Amerika. Ier Lie0ig Walz ß-ctract ist in allen Txotheken oer iei allen Händlern mit Medizinen zu Habens ine ZZlcksche tostet sündig Cent, ein Dutzend Flaschen fünf Dollar. El sann jedoch Vorkommen, ufc rn Apotheker Liebia Val, extra ct. auft diesem oder jenen 'Ironie, nicht auf Lager führt und den Kunden ein dere Prärarat aufzusprechen versucht. In diesem Felle mkchten n Jedem, welcher einen Walz Extract ren antu kannte Werthe und sicherer Wirkung arznseffen ünscht, rathen, darauf zu bestes, Lietig Tlalt Extrakt und keinen Ändern i erhalten und den Aretheker ,u lcegen diesen VI al (frtract von den EngroShöndler, von welchem r seine Trog bezieht, kommen zu lassen. Ll. Vogeler & Co., Baltimore, Md. ' ' alle ArankYeilm i)c5 ZNagen8. der Leger und dc5 lintersciöcs, insofern sie auk Lersch leimun , ang,lZustn KrudUäten und Nnueröaulichkeit ntftaxden sind und BIZHuvg und Lerkexsunö rer. lassen, ege lka,tige Leibschmenen, auch die davon abhängige Beschroe?kn re Hauxt un der Brust, den Schrotndel. daS Drücken und die Düsterkeit de Lovfe. Tunkelh'it der Äugen ud etlemung der ruft. beser:ichc u und, Einathmen, Zufälle, roelche besonder demHzrochon er fürchterlich sind. alleLciden deS veVblichcnGrschlkchteS. Segen : OoildlSttHltit. rcltfjf!. ZOstottmüV'HUit, enlichkeit. Uebelkeite. OV mach ten, opf nd ltederstk,'', 4?c, . opse. eldsach. , Gegen .tirankhkittn dcS Blutes, der Nlercn u. der Blase. Mag eil leiden oder Lerdauunz-Jeschwerden, exsschmerz. Schul terschn.er, Beklemmung dcr Brust, saurri Äufstoßen auS dem Magen, Echrsi del. fchlkchtkn Geschmack Munde, Kallenleiden. Heriklepfen, Schmerzen in der Nieren. egend und Hunde andere ranZheitis Erscheinungen, roelche durch Unverdaulich!e.t er zeugt erden. Hautluankheiten, uSschlSg?, CchTZren, Czljflü??. ?leöen. Mitesser. Geschwüre. Earbunkel. ?stn,murm.rintkovs,schlim me Äugen, Rsthlaut, Echorf. Nißfarde und andeee Ärankhettcn der Hsut ist ter (Gebrauch der Troxfen von unvergleichlicher Wirkung. Eine einzige Flasche wird rn satt allenSll den Nk.glLudigstr on der Wirkung dieses Hetlmittei Üleijeugen. Haltet Oute Clt rein ti Oefuttlhrtl Cure ergattt nt ern die ff,lge sein. Die Flasche Hamburger Troxfe löstet 50 Cents, der füf Flaschen für 52.0) sind in llen deutsche rotheken zuhaben, oder erden bei Besttllange ron tt.UO kostenfrei erfanlt durch 0 C Dcztltz ü Cc. :
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