Indiana Tribüne, Volume 4, Number 248, Indianapolis, Marion County, 20 May 1882 — Page 2

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Indilma Hnönne.

t SgliHe- und äoraitagsausgaöf. v f 5?o5: 62 S. DclawarcStr. -vroii.'!-! -is- Mutter aT tYe föc at Indianapolis, Iudiana.1 AdonnemenlS-Preise : T ßUge Ausgabe 12 C!?. per Woche. E .'nntagZauSgabe ß Cts. perNummcr. Seite zusammen 15 Ctt. per Woche. ST Das Tablatt erscheint jeden Nachmit. .ta; um 2 Uhr. Die SonniagsauSgab, N'chewt des 2Korstcn. Tribune Publishing Company. JrdianapoliS, Ind., 20. Mai 1882. Zunahme 5cö LpiumlssterS. Das Op'lumlaster nimmt in den Ver. Staaten von Iah: zu Jahr in crschrek kender Weise zu und damit auch dieZahl der Opfer desselben. Während im Jahre 1869 90,907 Psund Opium nach den Ver. Staaten eingeführt wurden, betrug die Einsuhr im Jahre 1876 schon 228,-.7-12 Psund, im Jahre 1880 schon an 500,000 Pfund und soll im Jahre 1881 noch gröher gewesen sein. Ueberdic, wild in den Ver.Staatcn auch eine nicht unbedeutende Quantität von in einzelnen Wesjstaaten gewonnenem Opium verbraucht. Die Zahl der Opiumcsser in den Ver' Staaten soll sich auf nahezu 600,000 Menschen belaufen. Außer China giebt es thatsächlich kein Land mehr, in welchem so viel Opium verzehrt wird, wie in den Ver. Staaten. Besonders sind es die kleinen Ortschaften, in denen die strengste Temperenzsucht herrscht, wo daLOpiumlaster immer mehr und mehr um sich greift. Dieses entsetzliche, fast nur unter Amerikanern beiderlei Geschlechts wüthende Laster führt den Irrenhäusern fortwährend neue Insassen zu. Man darf ohne Uebertreibung behaupten, daß auf einem Jrrstnnsfall, der durch bestialischenSuss entsteht, fünf oder sechs Jrrsinnssälle in Folge des Opiumlasters kommen. Kein Stimulanz übt einen solchen vernichtenden Einfluß aus das menschliche Nerven- ' System aus, wie das betäubende und berauschende Opium. Es wird das ein körperlich und geistig entsetzlich herabgekommeneZBankccGeschlecht geben, wenn das Opiumlaster in den nächsten zwanZig Jahren in derselben riesigen Weise um sich greift wie bisher. Man nehme die ohnehin ziemlich ungesunde, die Ner ven angreifende Lebensweise der Jankees, denke sich dieselbe durch dasOptum laste? noch mehr zerrüttet, und man kann eine Ahnung von der Generation haben, die den jetzigen Opiumcssern sol gen wird. -Aber an diesen traurigen Zuständen, bemerkt dazu der Mtltt. Herold", und noch traurigeren Aussichten trägt einzig und allein die Bande der verrückten Temperenzler die Schuld. Stimulanzen sind einmal seit Jahrhunderten der menschlichen Natur zum Bedürfniß geworden. Aber indem die Temperenzler den milderen, vcrhältnißmäßig unschuldigen Reizmitteln wie Wein und Bier den Krieg erklären, fördern sie nur die Verbreitung von Schnaps und Opium. Besonders aber den Opiumgenuß, dem man sichln der unauffälligsten Weise er geben kann. Leute, die Stimulanzen bedürsen, aber durch den Genuß von Wein oder Bier den Unmuth ihre? ver bohrten Umgebung nicht Heraussordern wollen, greifen zum Opium. So zeigt es sich denn, wie die Tem perenzlerei nicht nur eine Quelle desUnrechts, sondern auch des entsetzlichsten Lasters ist, und ein soziales Unglück für diese Nation, die mehr als irgend eine andere die Vorbedingungen zur krästigsten physischen Entwicklung, besitzt. Zur Agitation gegen den Temperenzunsug muß diejenige gegen das Opiumlaster kommen. DkeSonntnstnsternlb. Totale Sonnenfinsternisse sind dc . a halb so selten, weil sie das Zusammenfallen mehrerer örtliche Beziehungen d.er Gestirne zu einander erfordern, de ren jede für sich nicht gar häufig eintritt. Die scheinbaren Scheiben der Sonne und de Mondes haben annähernd gleiche Größen, doch sind dieselben Veränderungen unterworfen in der Weise, daß bald die eine und bald die andere größer wird ; und die Ursache dieser abwechselnden Erscheinung der beiden Körper ist die Veränderung ihrer Entfernung von der Erde. Weder die Bahn der Erde um die Sonne, noch die Mondbahn sind Kreise, sondern beide haben eine elliptische Form, so daß auf einem Punkte derselben die größte Nähe(PeriHelium) zu ihrem Umlausscentrum und auf dem entgegegengesetzten Punkte die größte Entsernung (Aphelium) liegt. Anfangs Januar ist die Erde der Sonne um den dreißigsten Theil näher, als Anfangs Juli, und die geringste Ent sernung des Mondes verhält sich zu der größten wie neun zu ?chn. .Die Art der Versinsterungen hängt nun ab sowohl. von den wirklichen wie von den schern baren Bewegungen der drei Körper: Sonne, Erde und Mond. Der tagliche Lauf der Sonne über den Himmel hinweg ist eine Folge der Achscndrehung unseres Planeten, und diese Bahn liegt für uns im Winter südlicher, als im Sommer, indem sie sich mit jedem Tage ändert. Deßhalb sagen wir im Sommer: SU Sonne steht höher" während sie im Winter tiefer steht. Der Mond, wiewohl auch seine schnellste Bewegung eine scheinbare ist und aus der Notation der Erde resultirt, bewegt sich außer dem infolge. seines Lauseö um die Erde täglich um etwa den vierzehnten Theil des Halbkreises von Westen nach Osten

und bei dieser Bewegung kreuzt der Mond während jeder Umlaufsperiode zweimal die Bahn der Sonne, da die scheinbare Sonnenbahn und die wirkliche Mondbahn eine verschiedene Lage zum Acquator der Erde haben. Nur, wenn beide Körper so über den Knotenpunkt hinweggehen, daß die Mittelpunkte ihrer beiden Scheiben zu gleicher Zeit in den Knotenpunkt (oder doch dessen unmittel!are Nähe) , sollen, kann eine totale Sonnensinsterniß stattsindcn. Dazu aber ist noch ein besonderes örtliches Verhältniß erforderlich, welches die Wirkung hat, daß der scheinbare Durchmesscr des Mondes größer als derjenige der Sonne ist. Gegenwärtig hat die Sonne weder ihren größten noch kleinsten Abstand, aber sie ist ihrem größten

Abstände von der Erde näher, als dem kleinsten, und deßhalb erscheint der Durchmesser der Sonne unter seiner mittleren Größe. Der Mond dagegen. obgleich nicht m seinem geringsten Ab stände, ist der Erde doch näher, als in rner Mittleren Entfernung, und hat darum einen größeren, als seinen mittleren Lurcume er. nun cie veioen Centren von Sonne und Mond am 17. Mai zugleich auf den Knotenpunkt ein trafen, so mußte eine totale Bedeckung der Sonne durch den Mond stattsrnde?. ist NtttuöL iC m Wenn ein Sturmwind den Vorhana en-.porschlsndcrt, so schreibt die Wiener N. Fr. Presse", welcher die innere Entwicklung in Nußland vor Europa verbirgt, dann zeigt sich ein Flammenmeer. Was haben wir in den lctz'.cn Jaliren nicht Allcs gehört, was nicht erlebt. Der nächtigste Herrscher der Welt wird zum gehetzten Wild, um endlich zerfleischt mit 'seinem Blute das Straßenpflaster zu röthcn. sein Erbe wohnt im einsamen Schlosse, ein Gefangener-' seiner Furcht. Selbst der Czar, welchem. das Schicksal alle seine Schrecken gezeigt hat, rief, als ihm die Grausamkeiten gegen die Juden geschildert wurden, in der Bestürzung eines gewiß edel veranlagten Geistes: .Das ist unmöglich !" Wie isolirt muß dieserFürst sein, wenn er nicht weiß, daß seit der Vertreibung der Protestanten aus Salzburg eine ähnliche Auswanderung aus religiösen Gründen nicht mehr ersolgt ifl, wenn er es nicht erfahren hat, daß in allen Staaten die Mildthätigkeit angerufen wird, um die Flüchtigen vor Hunger und Elend zu bewahren, ihnen eine neue Heimath zu gewähren. Es war möglich, daß friedliche Einwohner überfallen, daß Frauen angesichts ihrer sterbenden Männer geschändet, Kinder getödtet, Häuser zerstört wurden ; es war möglich, daß die Organe der össentIichen Gewalt müßig blieben, als vor ihren Augen unsägliche Verbrechen verübt wurden; es war möglich, daß die Behörden es duldeten, daß die Habsucht, Trunkenheit und Begierde ganze Stadttheile verwüsteten, den Mord in dieHän ser der Juden trugen und eine Schmach zufügten, die ärger ist als der Tod. Die russische Verwaltung hat diese unglückseligenGeschöpse demPöbel preis gegeben, sie entzog ihnen den Schutz der Gesetze und ächtete sie förmlich als rechtlos. Man schmeichelt sich mit, der Hossvung, daß dieses Wüthen den Eiter ent laden werde, welcher den Körper Ruß lands vergistet. Ehe verderbliche Täu schling! Ist einmal die Bestie im. Menschen geweckt, dann wird sie um so gieriger, je mehr Blut geflossen ist. Die Massen, welche heute die Juden verfol gen, steigen morgen zu den Schlössern des Adels empor und greisen .endlich selbst an die Krone. Das Grundmotiv der Bewegung ist ja nicht blos ein konfessionelles, sondern auch ein socialistisches; der Hß gegen den Besitz drapirt sich mit der Stola, um ungeschcut plün dcrn r.u können. '' Der Träger dieses Systems ist Graf n. .. r. a r c ; - cv. Agnanem. Ä)er zcamvs qcge.n oic ju, den und Deutschen entspricht den Zielen, welche er verfolgt, und die Rettung vor einer inneren Umwälzung will er ve wcrkstelligen durch eine künstlicheReizung des Chauvinismus, durch das Anfachen emes leidenschaftlichen National Be Wußtseins, welches sich vernichtend gegen alles Fremde wendet. So lange dieser Mann das StaatSruder führt, ist die Ruhe verscheucht aus Europa, besteht immerfort die Gefahr, daß ein Brander ausgesendet wird, um Verderben zu ve reiten. -Aengstlich horcheV alle Freunde des Friedens nach Petersburg,? ob nicht endlich die Nachricht von der Demi fron Janatlew' eintreffen werde; - aver ne will nicht kommen, und der lizar chwantt zivilen xiremen yin uno gir, ßiciuj . .ff - v. .r.: x unsöiluma. u bandeln oder zu unter lassen. Der Herrscher thront in Gat Ichina, sern von vem Gemeoe oer iujcii, eingesponnen in den tnwn Gesichtskreis, m i sr , err - i welcken eine Munster sur ihn adgren zen, ohne die G'legenheit, selbst zu fehn uno zu piiu.ii. . ? ' -y Parnell über die situatton. Wie der Telegraph berichtet haltel Parnell am 15. d. M. m dem Hanse ver Gemeinen emen Brief an fernen. Freund Q'Sbea m London, dat. Kilmam Kam. 28. April, verlesen, welcher' seinen Ansichten über die damalige Lage der Dinae in Irland Ausdruck giebt. An demselben Tage hatte der Londoner Cor respondent des N. Y.' Herald" eine Be sprechung mit Parnell, der wir Folgen des entnehmen : . .AIS ich aus dem Gefängnisse in Kil mainham gegen Ehrenwort entlassen wurde, nabm die Zahl der aus ihren Wohnsitzen vertriebenen Pächter täglich zu. Ueber 7.000 Personen waren in bem erken Vierteliahre d.J. ermittirt worden, und die Erfahrung lehrte mich, daß die Anzahl derselben mit' jedem kommenden Vierteljahre, wachsen, und war in arithmetischer.Progression wach sen' müsse. Betrug doch im-zwelten Quartale des Vorjahres die Anzahl der Erm ttirten dreimal so viel als im er ten Vierteljahre und würde consequent im laufenden Quartale über .vw vra

gen haben. Ji den Eounties 5ö'l:go, Donegal, Leitrim, Mayo, Galway, Kerry und Roscommon ist es dreien von fünf Pächtern absolut unmöglich, den Pacht zu bezahlen, in einzelnen derselben sieben von neun.

Die Landliga hat zur Ur.tcrstükuna der Exm:ltirten gethan, was irgend in ihren Grasten stand, aber wir wußten, daß trptzdcm neun Zehntel derselben bei hereinbrechendem Winter an den Straßen verkommen oder in den Arbcitshäusern untergebracht werden mußten. Un ter diesen Umständen hatte ich mit meinein Freunde O'ena einen Entwurf ausgearbeitet, dessen Maßregeln die Lage der Pächter dadurch verbessert Kaben würden, daß sie die Leistungen der Päch ter um durchschnittlich zwanzig Procent niedriger normirtcn. Ich bin überzeugt, daß durch Annahme dieses Entwurfs und durch eine versöhnliche Politik die Lage in Irland wesentlich hatte verbcssert werden können. Da kamen die Schandthat im Phönix. Parke und die Ausnahme-Gesttze über mein unglücklilichcs Vaterland." Die scgcnwärtige Elnwattdcrung. Im Mopat April sind 108,823, in den letzten zehn Monaten 544.599 EinWanderer in den Ver. Staaten nnge troffen. In England, Schottland und Irland wird die Auswanderung und die Richtung derselben sehr beträchtlich durch die Agitation der hiesigen Stsatsbehö? den und Privatgesellschaften gefördert. In Deutschland hat diese Agitation weniger Einfluß, dort ist die massenhafte und in ganzen Trupps vor sich gehende Auswanderung wesentlich eine Folge der Bismark'schen Wirthschapolitik. der gedruckten Zustände, der Unzufriedenheit mit den bestehenden und der Furcht vor den kommenden Zuständen und ihre Di rektion geht von den hier bereits leben den Angehörigen, Freunden und Lands, leuten der Auswanderer aus. Aber ganz einflußlos ist auch in Deutschland die von hier aus Seitens der Staaten betriebene Agitation nicht. Vom Rhein wurden Bergwerksarbeiter, aus Schlesien Weber, aus Holland Milchcreiarbelter und aus verschiedenen Gegcnden Winzer, Glasbläser, Korbflechter :c. angeworben. Mit der Seitens der Staaten bctnebenen Agitation haben sich seither namentllch die sudlichen Staaten besaßt. Von den Einwanderungs'Gesellschasten hat diejenige von Missouri, welche einen Zuschuß von $15,000 durch die Legislatur erhielt, eine hervorragende Thätigkeit entfaltet. Aus Kansas findet eine zahlreiche Rückwanderung statt und das hat mit seinem Unsug der Temperenzschwindel gethan. Sa? Qermntniß des Giftmischers. Der amerikanische Arzt Dr. George Lamson hat mehrere Taaevor seiner Hinrichtung in London 'seinem Vcrthei diger. Mills einen schriftlichen Bericht über seinen körperlichen und aeisiiaen Zustand in Folge des lang fortgesetzten Gebrauchs von Morphin und Atropln übergeben. Er sagt darin, daß er zuerst nur subcutane Injektionen von Morphin angewendet habe, um Physische Schmerzen zu lindern. Bald habe er aber Morphin in Pillen und in immer gröeren oen nehmen mujlen, um icn Schlaf zu verschaffen und für die Aus Übung seines ärztlichen Berufes sähig zu erhalten. Dadurch wurde aber sein körperlicherund geistiger-Zustand in den Zwischenpausen, wenn die Wirkung der narkotischen Mittel nachzulassen begann. immer qualvoller. Er schrieb hierüber : Das ganze Leben war nur ein mechanisches und , der" Geist ersüllt mit den unklarsten und wesenlosesten Vorflellun gen und Träumen. Wirkliche Unannehmlichkeiten und Unbequemlichkeiten, selbst der leichtesten Art, wurden zu schrecklichen Schmerzen und alle Vermu tyungen traurig und furchtbar. Die Vorstellung erstreckte sich auf Jahre hinaus in die Zukunft, und die Einbildung ungeheurer Erfolge oder Niederlagen erzeugte entweder die lebhafteste Freude oder Verzweiflung. Gewöhnlich kehrten dieselben Vorstellungen immer und immer wieder, und in den seltenen Fallen, daß die Gedanken sich vernünstig und zusammenhängend gestalteten, schien ein Gefühl vollständiger geistiger Erschöpfung und des Staunens über die krank haften Einbildungen sich des ermüdeten Gehirns zu bemächtigen, wozu sich dann unglaubliche ' physische ; Qual gesellte. In dem abnormen Zustande dagegen herrschte eine vollständige UnsÜhigkeit, zwischen wahr, und falsch zu unterscheiden, zwischen dem Realen und solchen Ideen, die real erschienen, zwischen Recht und Untecht'; das. Bewußtsein von Zeit und Raum'Axirr' verloren und ebenso das edachtnik kur Namen, Ge ichter und sur die;Vorkomnnisse 'DeZ täglichen Lebens fast vernichtet." : Lamson-.spricht schließlich in seiner Schrift '.-die' Ueberzeugung äuSda sein'Gehitn unter demEinflusic t tvt'T' . ? r . . Pl Mi l!. oer vcarcoiica gcunen yave, uno ncur oie Bitte,', nach siiner Hinrichtung sein GeHirn ärztlich untersuchen zu lassen, indem er überzeugt sci' daß dadurch der Wis ? et. r. r - pi leniqail, ein wiazirger renzi gcinuci werde. . . Ein englischer (Zu trau. Vor dem Zuchtpolizeigerichtshos in Bowstr. in London stand am 1. Mai ein Telearaphenbeamter Namenövjoung, an geklagt,' die Königin schriftlich zum Zwecke - -r c - rr . t f. 4. oer Geloerprejsung mil oem ooe vedroht -'zu haben. Er sandte an den Secretär der Königin, Sir H. Ponsonby, einen Brief,' der folgendermaßen anfing : Madame.! Ich bm ein römlsch-kaiholr-scher Priester und habe' in meiner Psarrei fünfzig von ihren Guksherren ausgcwiesene Pächter. Diese Junszig haben sich zu Ihrem Verderb geeinigt, da sie Sie an ihrem Unglück sur schuldig halten. Sie versprechen aber nach Amerika auszuwandern nach Empfang von je 40

zur Bestreitung ihrer Reisekosten. Vieler Betrau mutz innerhalb dreier Wochen an eine Mitteltperson au-ge-liefert werden, sonst werden sie ihre Anschlüge gegen Ihr Leben ins Werk setzen." Fragen Sie Prinz Leopold", schreibt er wie ihm eine Kugel durch den Kopf an seinem Hochzeitstage behagen würde"'u. s. w. In einer Nachschrist wird Sir H. Ponsonby gebeten, der Königin den Brief zu überreichen. Wenn er dem Inhalte desselben jetzt keinen Glauben schenke, werde er es jedenfalls dann thun, wenn er eines Tages folgende Botschaft erhalte : Prinz ermordet. Mörder ergrissen." Der geistreiche Verfasser dieses Briefes ist ein schäbig aussehendes Individuum mit einer furchtbaren Narbe im Gesichte. Vor Gericht zitterte er und gab sich Mühe, seine Handschrist abzuleugnen, was ihm aber nicht gelang. . i?in gescaneteS Leben. Nicht leicht ist der schwarze Fürst der Schatten" von einem müden Pilger so lächelnd empfangen worden, wie am 14 d. M. von einer unverheiratheten alten Dame in Newport, R. I. Seit zwei Wochen erkrankt, fühlte sie am genannten Tage das Ende herannahen, und der Arzt bestätigte ihr auf ihre Frage, daß er den Tod für nahe bevorstehend halte. Da dat sie ihre Umgebung, man möge sie im Bette ausrichten, und die welken, weißenhände beschauend sagte sie : Die Nägel werden schon blau, es wird bald zu Ende gehen, aber ich sürchte m'ch nicht. Gebt mir meine Schreibmappe und das Schreibzeug von dem Tische dort, ich will meine Todesanzeige selbst aussetzen und das Verzeichniß der Personen anfertigen, welche dieselbe gleich nach meinem Ende geschickt werden soll." Die alte Dame schrieb und schrieb, und als sie fertig war, las sie die Todesan zeige noch einmal sinnend über. Dann wurden dieHände kalt, der Todesschweiß trat aus die Stirn, und' wenige Minuten später hatte die alte Dame vollendet. Fräulein Taylor war vor ungefähr 60 Jahren in New Bork geboren und in Reichthum und Luxus auserzogen worden. Vor vierzig Jahren machte sie die Bekanntschaft John E. Phillipps', eines gebildeten, aber armen Mannes, der als Steuermann aus eincmKausfahrteischisfe rts y- . r s v angeileul war. oft PyMlpps in New Bork war, verkehrte er häufig mit Fraulein Taylor, die er liebte, der er aber wegen ihreöNeichthums nicht wagte, seine Hand anzutragen. Da war er o glücklich, die Führung eines bedeutenden Kauffahrers als dessen Kapitän zu erhalten, er verlobte sich mit Fräulein Taylor, und die Hochzeit sollte nach seiner Rückkehr von der bevorstehenden Seereise stattfinden. Der junge Capltän kehrte zurück, aber krank und wurde in das Haus seiner armen Eltern in Newport gebracht. Dorthin begab nch Fräulein Taylor, trotz der Gegen Vorstellungen ihrer Eltern, und pflegte den Gcliebten Tag und Nacht, bis ihn nach Monate langen Leiden der Tod erlöste; die Braut schmückte noch das Grab ihresBräutigams und verfiel dann in Folge ihrcrAniirengungen und Nacht wachen selbst in eine lancc Krankheit Ihre Mutter eilte aus tro York herbei und pflegte die Tochter, aber als letztere der Genejang'cntgcgen ging, bat sie ihre Mutter so herzlich, sie noch in der Nähe des Grabes ihres Geliebten und in der Umgebung, in der sie mit diesem gelebt, zu lassen, daß diese nachgab. Ueber 40 Jahre hat die Dame imHause der armen Eltern ihresBräutigams gelebt, diese erhalten und bis zu ihrem Tode liebe voll gepflegt. Sie war die Freundin aller Armen und Elenden und hat in der Stille gutes gethan, daß die Be wohncr des Stadttheils, in dvn sie lebte, ihr Scheiden schwer empfinden werden. Die Verehrung, die ! sie in Newport, trotz ihrer Zurückgezogcnheit, genoß, kam bei ihrem Begrabniß zu ruh rendem Ausdrucke. Sie ruht j an der Seite des Geliebten. Ihr Vermögen ht sie ihrem mittellosen Neffen John C. Taylor in Asbury Park, N. J.z h'nter X m r . la en. Ayre vorigen Verwandten :n New Jork, Brool'yn und Jersey City sind reiche Leute. Für die, die ihr in Newport am nächsten gestanden, ist durch Legate gesorgt. . ! Oom Jnlande. Mit dem Bremer'D ampfer Neckar traf dieser Tage eine sunsun) zwanzig Fuß lange Boa-Constriktor ein. Dieselbe befand sich im Zustande der Erstarrung in einer starken, mit. Ei fen ausgeschlagcnen Kiste und war m wollene Decken eingehüllt. Bald nach ihrer Ankunft in New Pork erhielt sie ein warmes Douchc-Bad, woraus sie sich zu regen begann und ein neugeborenes Kalb verscklana. wom sie zwei volle I 9 J' W Stunden zybrauchte. In New Nork würd e e in al ter Deutscher, Namens Philipp Speier, von einer Katze in den Daumen der rechten Hand gebissen. In Folge dessen schwoll zunächst der Daumen, , dann die ganze Hand und zuletzt der ganze rechte Arm stark n. Der herbeigerusene Arzt erkannte bald, daß der Mann an Erysipelas litt, welcher Krankheit der Patient nach einigen Tagen erlag. Bei Provincetown, Mass., wurde kürzlich ein grcßcr Walfisch ge schössen, während er in unmittelbarer Näbe des Strandes sein aus kleinen Secthicren bestehendes Frühstück ein nahm. Die Bombe flog dem Ungethüm gerades Weges in den Rachen. in m el aiaz oi i cy o'r e r n schauender junger Mann nahm dieser Tage in einem Restaurant in New tyoit sein Mittagsmahl ein. A!s er bezadlte. ließ er eme Zwer-Dollarsnote wechseln. Nach seinem Fortgehen untersuchte man diese Note genauer und machte die Wahr nelunung, daß auf der Rückfeike derselden Folgendes u lesen stand : Der letzte Rest eines Vermögens von $10, 000 ! Spare dein Gehalt! Spiele nicht! Spiele niemals Faro !

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Zu der Hochzeitsfeier des

englischen Prinzen Leopold mit der waldcck'schen Prinzessin Helene war unser Gesandter in London, yerr Loweu,niqi eingeladen, wie auch sein Vorgänger, Herr Welch, zu der Hochzeit des Prinzen Eonnauaht nicht eingeladen worden'war. Wie es heißt, ergingen deshalb an sie keine Einladunacn, well sie nicht d,e persönlichen Vertreter eines Souveräns varcn. Aber sie waren doch die Dertrctcr von sünszig Millionen souveräner Bürger. I n N : w H a v e n, E o n n., g a b ein des Pferdediedstahls Angeklagicr sei nen Anwalt als Entschädigung sür seine Vermeidung ein Ruderboot. Der Angeklagte wurde freigesprochen und hatte nichts EiliaereS zu thun, als den Staub New Haven's von seinen Füßen zu schütteln. Bald daraus stellte sicy heraus. daß er das Ruderboot, welches er seinem Anwalt gegeben hatte, gestohlen hatte. Mehrere Chinesen in San Francisco haben sich jetzt aus das Gebiet der Kunst gcworsen und zwar ans das der Portraitmalerci. Zu Ü2.00 das Stück liefern sie Oelgemaldc) die aus sehen, als wenn Kinder anstatt Münchener Bilderbogen vergrößerte Photographicn angestrichen hätten.Das Malheur, das dem Vormann einer Zeitungsdruckcrei Passirte und darin bestand,daß er dieBerichte über ein von jungen Damen veranstalte tes Concert und den Verkauf von kurzgehörntem Rindv'eh unter einander mischte, ist bekannt.' Jetzt ist einer in Montreal, Conn., erscheinenden Zeitung dasselbe Mißgeschick, arrivirt. . Dieselbe schließt emen Artikel über die katholische Mission in Afrika mit einem Passuö über die Conservirung von Tomaten in folgender Weise : .Die Missionäre beginnen ihr Werk damit, daß sie die Kmder heidnischer Eltern' ankaufen und er ziehen. Die beste Methode ist, daß man dieselben'mit einem sauberen Tuche ab wischt, dann in einer Bratpfanne an das Feuer setzt und sie dort belast, bis sie völlig mürbe und weich geworden sindVDaß der Be ruf des pra ktischen Arztes mancherlei Gefahren mit sich bringt, ist bekannt. . Auf einem seit' her ungewöhnlichen Wege wurde dieser Tage ein Doctor in Schoharia Co.,N. I., von seinem Patienten in das Jen seits bcsördcrt. . Er stand am Bete eines in Bewußtlosigkeit liegenden Kranken und lauschte mit dem Ohr an der Brust des letzteren dem .Herzschlage.'' Da würde der Kranke von Convulsionen 'befallen, deren erste Aeußerung in einem heftigen Stoße der Füße gegen die Magengeend des Arztes bestand. Derselbe flog bis in die Ecke des Zimmers und wurde dort mit drei zertrümmerten Nippen todt aufgefunden. Unter den Krämpfen von denen er befallen war, starb gleich öaraus der Kranke. . , V; N Frau Nicker von NewHamp shire hat dieser Tage in der BundesHauptstadt das Examen, 'um vor den Gerichten des . Districts practiciren zu dürfen, nicht bloß glänzend, sondern bcs ser als 19 gleichzeitig geprüfte Männer bestanden. . '. . Auch in C a n a d a c i r k u l i r t jetzt ein Gesuch an die Regierung der Dominion zur Unterzeichnung, welches um ein Verbot der ChineseN'Einw'ande rung bittet. Veranlaßt ist die Petition durch die Thatsache, daß von BritishColumbia her. über Manitoba zahlreiche Chinesen nach Canada einwandern. Der Weg ist weit, aber trotzdem hat die EinWanderung seit dem' Veto) mit welchem der Präsident das erste Anti- ChinesenGesetz belegte, große Dimensionen angenommen. ' . i . ' Eine gro ße Anzahl'New orler Arbeiter wurde vorige Woche von der Kcystone Bridge Co. m Pitts bürg, Pa.zu annehmbaren Bedingungen uud mit der Versicherung dgagiri, daß sie in dem Etablisjemrnt der ge nannten Gesellschäst Bcschäsli. ung sin den würde. Diejenigen Arbcitcr welche die Engagements annahmen, wurden mit PassagierbillctS versehen. . Als die Leute in Pittsburg ankamen,. sollten sie in verschiedenen Fabriken angestellt werden und sodie Plätze füllen, welche' von den zur Zeit strilenden, früheren Arbel tcrn aufgegeben worden ,warcn .Die Arbeiter weigerten sich dessen und ver. langten die Kosten der Rückreise , nach New York, da sie,nnter falschen. Vorwänden zur Reise nach .' Pittsburg ver leitet worden, seien. Der' Superinten dent der Kcystone Bridge Co. weigerte sich, diesem Verlangen zu entsprechen, und mehrere Arbeiter haben jetzt Klage gegen die Compagnie erhoben.! E in e g r o ß e. A n z a h l P e r s önen in Philadelphia, die mit denDogmen der verschiedenen Kirchengemeinden, zu denen sie gehörten, nicht völlig übereinstimmten, erklärten ihren Austritt' Und versammelten sich am vorigen Sonntag in einer geräumigen Halle,' , um das Glaubensbckenntniß der neuen Gemeinde fcstzilstkllen. Ueber den Namen : Outcasts of Israel" hatte man sich , geeinigt. Ueber das Dogma erhielt zunächst Schwester Miles das Wort und cr k ärte: Ein heiliges und völlig sünde loses Leben zu führen, muß unser erster Grundsatz sein'" .Das geht nicht, geliebte- Schwester,' . ,.fie! ihr Bruder Hartshorn ins Wort das bringen wir sündige Creaturen nicht fertig.". Das kann nur ein'Männ sagen, in dem das Thier noch ' u' mächtig' ist." Und das kann 'nur , in Weib sagen, da! noch ganz und, 'r "Z h'?cr ist.-.iDi. übrigen' OükiUs' nabmen siir und argen Partei. i h l ach hal'-sjürdigcn. S ch i c i c k l u n d S ch n i p s s n . h . : i e s: ' d i . neue (Kcv.nde im iiHs.Wi; isiifit PIiiL Rappaport, NechtSauwalt, 95 M Washington Str., Zimmer 12 und 1L. Jndiauapoli, iM.i-

Vom Auslande. Strauß über Darwin. Unter den Deutschen ist dem crrßcn Britten wohl keiner mehr gerecht gew07den, als David Friedrich Strauß. In seinem Buche : Der alte und der ne.:e Glaube", sagt er von Darwins Therri:: Sie ist unstreitig noch höchst unvollständig, fie läßt unendlich Vieles u rer klärt, und zwar nicht blos Nebensachen,

sondern rechte Haupt- und Kardiia! liegt etwas in ihr, das wc.I)rhcits u?ld sreiheitsdurstige Geister unwiderstehlich en sich zieht. .Sie gleicht einer nur erst abgesteckten Eisenbahn : welche Abgrunde werden da noch auszusüllen oder zu üerbrücken, welche Berge zu durchgrabn sein, wie manches 'Jahr wird noch verstießen, che der Zug reiselustige Menschen schnell und dcqlicm da hinaus besördcrt. Aber man sieht doch die Nichtung schon : dahin wird und mus; es gehen, wo die Fähnlein lustig im Winde flattern. Ja, lustig, und zwar imSmne der reinsten, erhabensten Gcistessrcude. Wir Philosophen und kritischen Theologen haben gut reden gehabt, wenn wir das Wunder in Adgang dekretirten ; unser Machtspruch verhallte ohne Wirkung, weil wir es nicht entbehrlich zu machen, keine Naturkrast nachzuweisen wußten, die es an den Stellen, wo es bisher am meisten sür unerläßlich galt, ersetzen konnten Darwin hat diese Na turkrast, dieses Naturversahren nachge wiesen, er hat die Thüre geöffnet, durch welche eine glücklichere Nachwelt das Wunder auf .Nimmerwiederkehr hinauswerfen wird. Jeder, der weiß, was am Wunder hangt, wird ihn dafür als einen der größten Wohlthäter des menschlichen Geschlechts preisen. . ' , ' ' S e h r v i e l dürs ten Darwin und Fürst Bismarck nia?t g mein haben. Allein darin stimmen sie überein, daß auch Darwin wie der deutsche Kanzler nach, gethaner Arbeit zur Zerstreuung französische Romane las. Am liebsten waren, fo berichtet man ausLondon, dem ;roßcnNaturforscher gleich dem Reichskanzler die schlcchlesten'Romane. Es amüsirte ihn offenbar, zu sehen, wie tief die höchste Stufe der entwickelten Wesen sinken könne! ' Mysteriös. Die. Leiche des vor. einigen Tagen in Paris gcstorbenen 'Ingenieurs Henry Giffard, der sich durch verschiedene Entdeckungen verdient, aber namentlich mit seinem gebundenen Ballon (Uailori captif) in weitesten Kreisen populär gemacht hat, ist vor einigen. Tagen in Folge einer bei der Staatsanwaltschast eingelaufenen Anzeige der , Schwägerin des Verstorbenen auf dem Pere'Lachaise ausgegraben und unter der Leitung deö Dr. Brouardel einer gerichtlichen Obduclion unterzogen' worden.-Dieselbe soll, ergeben haben, daß Giffard an einem vcgetabili schen Gifte, und zvar allem Anscheine nach an..Digitalin gkstorbcn ist. Giffard hinterläßt ein sehr bedeutendes, auf acht bis zehn Millionen geschätztes Vermöge; vuch verrieth er nie einen Kummer,' bahcr' die. Annahme eines. Selbstmordcs sö gut wie ausgeschlossen scheint. Dagegen ist es nicht nnmöglich, daß Gissard, der sich bis an das Ende seines Lebens viel mit chemischen Experimenten beschäftigte, sich hierbei durch eine Unachtsamkeit eine Vergiftung zugezogen hat. - Jedensalls ist eine gerichtliche Untersuchung eingeleitet. Z u m L o n d o n e r D i a m a n t e n-D i e b st a h l. Man schreibt aus Berlin : In Bezug aus die hier verhastcten drei Engländer sind in den letzten Tagen einige neue interessante Thatsachcn zur Kenntniß des Untersuchungs richters gebracht worden. Bekanntlich sind bei dem Reynolds ein englischer Paß und Visitenkarten auf den Namen des Reverend LeMcsiuricr gefunden worden, welchen Paß er der feiner Reise nach St. Pctcrödurg als Legitimation benutzen wollte und bei seiner Festnahme zu vernichten versuchte. In Folge dcr darauf bezüglichen Zeitungsnachrichten hat dcr Rcvekcnd Le Mcssuricr oon dcr Insel Wight.au? an die hiesige Behörde eine llibcilong gelangen lassen, wonach ihm .m Sommer des vorigen Jahres aus einer RhciN'Dampferfahrt seine Arics tascye, in dem sich der gedachte Paß be'undcn hatte, gestohlen worden war, so )uß Ryaolds der Dieb gewesen sei. Da oieje That im Jnlande begangen worocn, ju ttüide Reynolds wenigstens deS halb in Ttll'.schlano stzascilchllsch verfolg! wllen !S nen. Bvn dcm Ober lelirur fci$ r.icr ! en Lü'd'N, in we'chem 'jm Da Tater JfcSu t'rcrcn gerniinjchstsil ch mit si'iicel tcr tic einem Bricftlä'üer in Pans gtstohlcncn Norwegischen AIe:Zie;che:l,e zu?t Theil bei einem hiesigen 'Bankier verkauft hatte) gcwchnl Halle, ist nur.mehrouch vordem Unteisuchungrichter d'e Jdentilät des Rcurode mit dcm damals eritkomraenen Bnwn mit Bcftlmmthcit bekundet worden. Nach dcr Angabe dicscö Zeugen war Reynolds bcrclls vorher einmal, im August 1880, in Gemcinschast mit Smith alias Bcrncr in Berlin gewesen. Die englische R-gicrung hat, wie wir hörcn, bereits die Auslieferung der drei Engländer beantragt. ' Die Firma Krupp in Essen besitzt 439 Dampskesscl, Dampfmaschinen von zusammen 18,5lX) Pserdekrüsten, 82. Dampfhämmer von 100 bis 50,000 Kilogramm Gewicht, 1556 verschiedene .Ocfcn, darunter 11 Hochöfen, .5 Schrauber.dawpfer von zujammen,7600 Tonnen' Tragkraft. Die Jahresproduktion beträgt ungefähr 130, 000 Tonnen Stahl üi.d -.'tt,00 Tonnen Eisen. Die bekannte Krnpp'schc Arbeiterstadt ist brvölkert von beiläufig 15,700 Arbeitern. . ' DieKoflenhöhedesZollanschlusses in Hamburg erregt doch viel fach beöcnllicyes Kopffchütteln. Daß von den vier vorliegenden Projekten das umfassendste und theuerste zur Aussüh rung kommen soll, sindet zwar überall Zustimmuug, aber man denkt doch mit

punkte; sie deutet mehr aus tüt;f Ire mögliche Lösungen hin, als daß sie diese selbst schon giebt. Aber wie dem sei, es