Indiana Tribüne, Volume 4, Number 242, Indianapolis, Marion County, 14 May 1882 — Page 5
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Wiener Brikf.
- Püi '. w V.ii 1 S a m o j e d e n. m . Chasawanu ? Bist du ein Samojede? Chasawadni. 3$ bin ein Samojede. , ' Chasawa wadauna lahananu ? Sprichst du samojedisch ? ' Lalianam. 3 spreche. Tolaliar ! D ann bitte ich. zähle ! Ngopoi (1), sidea (2), njaliar (3), tjet (4), samljan(5),math (6), siu (7). sidendjet (8), habiju (9) lutsaju (10). . Sawan ! Du bist gut ! 00 viel als : Ich danke.) Unser gelehrter Akademiker Professor Friedrich Müller ttar es, der aus diese Weise den struppigen Herrn Wasco, das Haupt .des Samojeden-Völkchens, welches im Qrpheum" sein Zelt aufgeschlagen hat, ezaininirte, um zu prüfen, ob die Leute echte Samojeden und nicht etwa Qstjaken seien. Die Bezeichnung der Zahlwörter Neun, liabiju, welches die ostjakische große. Zahl (lmd!--Ost-jake), und Zehn, lutsau, welches die russische Zahl von liitsa, Nüsse, bedeu tet, sowie der Worte für Drei und Fünf, versicherten ihm daß man wirkliche Samojeden, und zwar vom Zweige der Jurak-Samoieden vor sich habe. Noch nie sind Samojeden in unser civmrtes Europa vom Eismeer yeravgestiegen und Her? , Wasco ', gab seiner Verwunderung über die plötzliche Anspräche durch erstauntes Lachen Ausdruck, während Professor Friedrich Müller sei nerseits über die Bekanntschaft . nicht minder erfreut war, denn die Samoze den gehören für Sprachforscherund Eth noaravhen zu den merkwürdigsten Merk würdiakeiten. Qbwobl zerstreut über ein Gebiet von Tausenden von Quadrat i . . r em l meuen an oen anniesen ceeren enila'ng, vom Weißen Meer, bis zur Bucht r- 1 . rr l!a . 1 1 n oer uaaianaa. vom 01 um v. Länqengrad, ist ihre Zahl so sehr zusam mengeschmolzen, daß man sie nur mehr auf 16.000 oder qa? nur mehr aus 11, 000 Seelen schätzt. Ihre aussterbende Sprache aber bildet ein Unicum, sie ist eine selbstständige Grundsprache, die mit den andern noastattjcyen spracyen, welcke man unter der Btteicknuna der ural-altaischen Sprachen zusammenzu fassen pfleat, nur sehr geringe Aehn lichkeit hat. Man hat früher die uralaltaischen Sprachen eingetheilt in die fünf Stämme : finnisch (mit magyarisch :c.), tungusisch, mongolisch, türkisch und famojedisch ; Professor Friedrich Müller jedoch verwirst . diese Eintheilung und. fiatuirt dafür dieGrundsprachen altaisch, bestehend aus tungusisch, türkisch und mongolisch, uralisch oder sinnisch (magyarisch :c), und drittens' famojedisch. Also allen Respect vor unsern geschätzten Gästen, die, wie gefagt,zu dem westlichen Zweiae der Jurak-Samoleden gehören. deren Dialekt sich don demjenigen der östlich vom JeniNtt hausenden Renthler Nomaden, welche Tawgy-Samojeden genannt werden, sowie von denDialekten der vorzugsweise Jagd und Fischfang treibenden Zweige der Jenissei und der Omak-Samoieden wesentlich unterschei det. Die Truppe im Orrcheixni" stammt von der kleinen länglichen JnselWaran dei, östlich von der Petschora-Mündung und ungefähr südlich von der großen Nowaja-Semlja-Jnsel, auf welcher die altere Frau ihre Verwandtschast hat. Vielleicht kann man nicht einmal sagen: sie stammen", denn nomadisirend zogen sie in ihre Heimath, wo die Trennung von Jnjei und jemand nur eine zeu weise ist, durch die Tundren, jeneMoossteppen, welche ihren Renthieren, deren sie zwölf schöne Exemplare mit sich süh ren, Nahrung gaben. Fast ganz abhängig von diesen Thieren, mußten sie,wenn' sie einmal weiter im Süden bleiben wollten, doch wieder in die eisigen Regionen znrückkehren, weil die Thiere in der bäum- und strauchlosen, aber im Hochsommer ziemlich üppig blühenden Tundra zu sehr von den Fliegen und andern Insekten geplagt werden. So haben die Samojeden-Familien durch die Jahrhunderte mehr oder weniger vereinzelt in den trostlosen Einöden, wo sich keinerlei Cultur entwickeln konnte, dahingelebt. Nicht einmal zu einer or dentlichen Religion oder zu Priestern haben dieseJuraken es gebracht,während bei den westlichen und den ostjakischen Samojeden, den Büchern zufolge (siehe Fr.Müller's Allgemeine Etnographie") allerdings Schamanen-Priester, zauber? kundige Medicin-Männer, , existiren sollen. Brauchen die Juraken einmal dringend eine Vermittlung mit dem Himmel (Num), so zimmern sie sich aus einem Stück Schwemmholz einen Götzen oder Fetisch, den sie Sjade (Sjadaei) nennen und welchem sie opfern, indem sie diesen Götzenklotz das Blut des Rennthiers trinken lassen, dessen Fleisch sie mit ihren Familien selbst verzehren, natürlich roh, da sie die Kostkunst noch nicht kennen. Sie trauen indeßder Vermittlung des Götzen nicht besonders, indem sie meinen, der Himmel (Num) sei viel zu groß, als daß er sich um die Einzelheiten aufErden kümmern könne,und hierin sind sie vielleicht gescheidter als die anderen Bewohner Europas. Ja, wahrhaftig, der Theil des Samojeden-Gebietes, aus welchem diese Leute herkommen, gehört noch zum europäischen Rußland. Sie sind die einzigen wirklichen Heiden, die in Europa vorhanden sind, etwa 6000 Seelen. Unser Stolz als Europäer" wird ein venig herabgedrückt, wern wir diese edlenMit-Europäer im Orpheum" behaglich ihre rohen fauligen Fische ab. nagen oder ihre Zähne in ein Stück ro- , hen schmutzigen Renthierfleisches Versen ken sehen. Sogar ihre russischen Nachbarn scheinen sich über diese primitive Nahrungsweise entsetzt zu haben, daher sie das Volk Samojeden, das heißt LeIvstesier (een)cyensresjer) nennten. In ihrer eigenen Sprache nennen sie sich Ebasawa (Menschen) oder in nicht erwachsenem Zustande Nienniez (Njesa':n. in t iieiju;, im ii i ituu wnuuti . rotbwanaiae Piriptija, ein sonst ganz hübsches Weibchen von 17 Jahren, dem die mongolischen Schlitzaugen gar nicht übel stehen, beeinträchtigt die Wirkung ihrer Schönheit erschrecklich dadurch, daß r- 1 cn k' . v. t(..i!.. cm . : r. . iie Mll loonieoe an um uiuugc ünp fischen und Schillsischen nascht, welche
vor dem Zelte hängen. Auch die Sa mojeden, haben indeß ihre. Gourmandise: unsere Karpfen mögen sie nicht, die sind,
ihnen zu süßlich. Auch unser Rindfleisch st ihnen zu weichlich. Der Versuch lyres Impresario, der sie bei ihrer auf-ein Jahr berechneten Tournee durch Europa begleitet, sie an rohes Rindfleisch zu gewöhnen, ist bisher nicht geglückt. Sie bekamen danach stets heftigen Durchsall. Dagegen hat man ne an Thee gewöhnt, den sie Morgens und Abends trinken. Vor Allem aber neben sie den Zjerka, das heißt Wutki, leidenschaftlich, und sie erhalten Morgens, Mittags und Abengs . . f . . t eme 6scyaie Ztornorannimem von z ein Viertel-Llter. Är Me Zwka wird es auch whl mißtrauischen Leute bewogen hat, Herrn uvivv vi vi v v v v v wswvftv l v w 1 311 ' I 7 tf s., hr hi hnn ntnr Alexe;. Feodorowisch Skalmzos aus lyrer Heimath zu dieser Kunstreise zu folgen. Herr Kalmzoss, der bartige, gedrungene Rüste, der bei ihnen ist und als ihrDol-, metsch sigurirt, trieb für seinen Bruder, emen sehr reichen Kaufmann m Archangel, seit Jahren Mit den Samojeden Taitschhandel. Er gab ihnen Messer, Schießgewehre, eiserne Harpunen, bunte Lavven - Ulm Schmuck der Uvelberklel
" JTÄirSi.: : :riZ. Wmunm von volksthümlichen Tragö-
V"ä "llu.vwl Oi yi3A" wofür sie ihm schöne Seehunds elle lie. ferten, bis er wohl schließlich auf den Gedanken kam, die Leute selbst alsWunderthiere in Europa kaufmännisch zu verwerthen. Die Kalinzosj's gewannen "Wl I zuerst ' den "alten Wasco, schwere Leben in - den Sm Sn2 ÜCCl ÜUÖ sc;smr.n.tt viisiuuuut um so sauerer ankam, als er im Kampfe mit einem Eisbären einen Fuß und an der rechten Hand drei,' an der linken Hand zwei Finger verloren hatte. Mit Stolz zeigte er un8 die furchtbaren Verstümmelungen. Hätte er einmal einen falschen' Reinigungs'Eid geleistet oder Bärenfleisch gegesten, so hätte der V M M v- j O II I V 1 toa ..F, v,;c, ..r.k.k?. k ti,! UUUfclUlllUilil IV 4 V UUVit ilU UUI Sjadai, den Götzen, in intimen Beziet... k, m ' . my. ms ra: Man zer chneidet eine Bärennafe mit mV' rw-:i . (m.i'..ms. Ullll AJW U. UHU UllUJi . tflVU( Uli-CUl mich fressen, wenn mein Eid falsch ist.' Was o's Gallin ist Njeja, eine Frau . .:...!. ' .fV. ... V:;:. TrtS. 1. . . "JL ... ..-" Iuitilli ivuk. uit iit luuji uuiu viuu it ert gkeit aus Rennthiersellen mit Spagat aus Rennthiersehnen zusammennähte. Die Kleidung, welche die Leute gegenwärtig tragen, ist übrigens ihr leichtestes Sommer-Habit. Im Winter traaen sie den Vel, mit den 5aaren nack einwärts und in dreifacher Auflage. Die . . . 1 ' . . 3 ! Frauen sind bei den Samoieden willen. lose Arbeitsthiere des Mannes und so gar verachtet, doch scheinen unsere bei den jurakischen Damen aus der Reife ins civilisirte Europa sich bereits einige Kleickberecktiauna errunaen in bab?n - Z3 " I Man merkt nicht mehr viel von ihrer Subordination. ' mm ittiSfflMft inu .;ö;x den sechsjährigen Knaben Ortje, ein auf.' gewecktes BüZschchen, das sich wie e n n.: &fJ?Zt Lcz.lZ 'WVVWMttV UH VllllWUltVI, VVV VVUk I w..s,:..,.,7. 'n..,.: .k.. &uJn .r s,m KtMttZn 5.7.. kz:,.. mit den Äffl' Sfl& lÄlSt Me? Knalie nebt a inteN nent hrrto W W V Q W W W V t J man meinen ollte, er wurde sich Mit Leichtigkeit civilistren lasten. Auch das junge, mit den Alten übrigens nicht ver wandte Paar, Herr Jderach, neunzehn Jahre alt, und eme holde nebzehniäh rige, mit blauen und rothen Tuchläpp chen reich geschmückte Gattin Piriptiia präsentiren sich manierlich genug, namentlich die Letztere, wenn sie mit einer gewissen plumpen Verschämtheit näher an uns herantritt, nur darf man sie nicht Fische essen sehen. Es ist noch nicht lange her, daß Jderach um Piripti'z geworden hat, indem er eine Stange mit einem Haken zu ihrer Familie' gesendet hat. Sie behielt die Stange zum Zeichen, daß sie durchaus nichts dagegen habe, wenn er Piriptija für sich angle, Dann zahlte er ihrem Vater einige Renthiere als Kaufpreis, von denen man eines im Zelte der Eltern und eines in seinem eigenen Zelte schlachtete und mit dem warmen Blute der Thiere alsBrübe roh verfpelste. Dann fuhr der Braut zug m Renthier-Schlltten um das Zelt des Bräutigams herum, bis dieser aus dem Zelte sprang, Piriptija aus ihrem Schlitten riß und in sein Zelt trug. Seitdem ist sie seine rechtmäßige Gattin, fo lange es Beiden gefallt. Von Warandei ist die Gesellschaft bis Archangel zehn Wochen, und von da bis iii.i o w 7 cm v . i Hcicioiirg orei Zonale in rnxen unierweg gewe en. ,ur oie Nacyl yaUn die Frauen pflichtuldigst das Zelt uuiu,u,.uu. mw uuuii vui man carn plrt, wöbe: die Paare zur besteren Erwarmung ze in emen Pelz zu schlupfen pflegen. In Archangel übernahm em üiAiKit.Afi. y u .in cv.i- r.! pguuia, vi rfiuuu, u uaiw die Fuhrung der Truppe.. Unser Klima t. C L V . ' , behagt lhnen bisher recht gut Sie sin-
uu,, vup ui üci uns ein ximi an Op erjung rauen und Barden, mit genehmer Monat ist. Ob sie aber den Stierenwaqen und Waffen der SteinHochsommer, den sie m Pans und Lon. zt das Möglichste gethan worden.
oon oerormgen wouen, eoenp gut ertragcn eroen, ii nocy sragilcy.
sdüu lner von iynen sterben, )o uns vorgeführt werden. Getriebene Arwird es schwer werden, seinem Geiste, beit des Lelmes und Goldpanzers hoben der noch drei Jahre hindurch über der seine markiae Maur vor denen der fteld
Erde herun.schwebt und an den Bedürs.v. (VlufittSALx... V..n.t...v... Hintu unu ii,u,u,zuiigctt vereoenoen theilnimmt, gerecht zu werden. Obwohl man nämlich den Samojeden nachsagt, daß sie Schwerkranke und Altersschwache lool,a)iagen, ,o feiern ue oocy oas An- . r. . , ' uenien -tüülcn uuiictüiucnuiaj. Vle macyen em yoizouo von oem Zerstörr. . .!i r oenen, oeileloen es mu leinen atietoern, setzen es Mittags zu Tische und legen es Abends ln's Bett, drei Jahre hindurch, denn st lange dauert die samozcdl sche Unsterblichkeit. Mlt d. m Lelchnam selbst A X L a A II iMklAMXA V X A M macht man weniger Umstände und der selbe sällt, nachdem r.an für den Todten und noch mehr für die Hinterbliebenen ein Nenthier zum Schmause geschlachtet hat, gewöhnlich Raul:thieren anheim. Wie sehen nun die Samojeden aus ? Nun, ungesähr wie cin Mittelding zwischen Eskimo und Chinesen, kurz aber kräftig, 4 bis 5 Fu hoch, mit schwarzen dicken Pserdehaaren und etwas schief liegenden lebhaften Schlitzaugen. Sie
haben unverkennbar den mongolischen Typus,.und der.Gelehrte,der sie unlängst mit ihrer Sprache zu den Jndogermanen rechnen wolltehat sie sicher nicht gesehen. Johannes Meißner.
Der historische ffestzug zur Einwei. hung der Gotthardbahn am Sechseläuten in Mich. Zürich,. im April '52. . Den Schweizer von heute kennzeichnet durch alle Kantone und alle Stände eine merkwürdige Leidenschaft, sich in der Oenentlichkeit mit buntem Kostüm unv blinkender Waffe geschmückt zu sehen. Z 'st, als h.tt di mangelnde Gelegen- . t ri v o r iM A IttlAH? V A AAH S tcn, wie meistens bei den Taysatzungen, oder hinwieder die klassische Einfachheit und Nüchternheit der Milizunisorm.nur V" "I '3llu t.vv '"'I zur Verstärkung zenes Triebes belgetragen. Vielleicht spukt noch die uralte Neigung. des Reislausens'in den Gemüthern nach und regt sie zum harmlosen Ausbruch im heimischen StMbanne an. Genug, es nnden nirgends m der Wett so vieje Aufzüge von streng historischem Charakter und so viele dilettantischeWary;. n.. ; gza,', czbk .TT T .7 kleinere Dorsschasten, wie z. B. eme ganze Reihe des Kantons Zürich, lasten kaum ein halbes Jahr vorübergehen, wo nicht in vielfacher Wiederholung fünf .r:.s. : r$Ari:;M luiip. im ulliuc -i.iuucii;iiit; in mm, i(u itu r .risrrr ci it.Ifo u?iajiu cnc jiuuiuc, iut. uci ui ivnw -rn nvnr i n w r nm u ii n d ti iittii 11 it i i r 1 1 ; iv:t' ..c msL. ..v tirr.. ivi Uiiajiii uu Plugin uiiu vyuvi M Tcene aeienl weroen. ie oarie Spräche und das ungelenke Wesen der bäuerlichen Mimen scheinen so sehr zu dem meist der vaterländischer Heldensage entnommenen Stosse zu gehören, dav weder der ost übermäßige Eifer noch die zweiselhaste Ausstattung komisch zu wir m len vermögen Auf irllich künstlerischer Stuse be f t V . Tl TX 1t '3" 'ÄM" ucit. Woblvorberkltet und on lundi äs a"" o : " -V. i lunaeren Leuten aus vorneh 111 v . . l m.. i. (D.I...! H r n , sich d r Pu, , d Gedttgenbelt. Nichts wird vernachlas Rat, die Kostiimlreue zur höchsten Bl leniuno ,u führen. Die zahlreichen cm et r t o..-.rx..f-Wa.nlamlug. i der von ihr n u?d.h vor vielen Jahrhunderten m der onne. . . r,.;,. ; Die Theilnehmerzahl übertraf : nicht viel 800 Personen, aber m der Ausstati x. i . n x. . : ..13.1.. cm.ii iung mauzie ncy ein unctqouct umi eifer geltend unter allen Betheiligten, so daß nicht bloß an Waffen, prächtig gerüsteten Wagen,Federn uvs. w., sondern auch an Stoffen und Snaere: so viel ' . m . . M . Pomp entfaltet wurde, datz er der yi to rischen Wirklichkeit wohl nahe genug kam. Man ist gewohnt, .je im zweiten oder dttttenJahr an demFrublmgssefle, tm genannten Sechseläuten, inZürich 'rgend welche Umzüge zu arrangiren Man beschloß, dies Jahr länger als bis i - 1 . , . i wr gewohnten Zeit zu warten und die Feier der Gotthardbahn-Eröffnung da verbinden. Die Grundidee des WS mvö1 v" .8" land, Italien und Frankreich seit der Vorzelt bis heute. Seit eine Verheerung der Cholera energische Forderung nach Luft undLicht wachgerufen hat, sind in dem alten Turlkum allerdings gewaltige Neuerungen entstanden,Straßen durchgebrochen,neue Quartlere angelegt worden mlt genugendem Raum. Gleichwohl gibt es in den winkeligen, engen ältern Straßen "och Gelegenhelt genug, den pastendsten Rahmen zu den mittelalterlichen Bildern Zu erhalten, wie sie am Nachmittag des 17- April zwischen der Menge hindurchwogten. Die Masse der Zuschauer war eine enorme. Läden, Boutiquen, Comptoire sind heute alle geschloffen, aus den Kan tonstheilen und entfernteren Gegenden strömt es herbei, sogar von Stuttgart war ein Extrazug erwartet worden und Mailand hatte Schaaren hergesandt. Gegen drei Uhr wird das Brausen der Menge übertönt von jubelnden Fansaren und hmter dem m Roth und Weiß gekleideten Zugmarfchall erscheinen eben salls zu Pserde wallensteinische Trompe ter als Vortrab des Stadtbanners und derjenigen von 14 Zünften,- zu deren Trägern ze die stattlichsten. Mitglieder ausgesucht werden. - Nun beginnen die historischen Gruppen. Der Auszug der Helvetier unter Ci efi hhf n fn- w?n; Nnkltsni., plastischer und malerischer Darstellung, . daß die ergänzende Phantasie icht in anachronistische Kollisionen kommt. Ueberdies wollen unsere modeinen Gesichter trotz aller Nachhülse . 1 ' 7 n,t mehr genugsam unter den Stier, w-.?,,,., wuihu VUIIMI v IVUV tiUV4 hin mit Fellen und wilden Bärten, mit Vollkommen konnte Cäsar von römi schen Tuben und Posaunen angekündigt Herren, die ihm nachsprengten, worauf t!..i. fv.K.. (. c n ymier eiozelqen UNO illoren nramme Legionssoldaten marschirten. Den üp piaen römischen Einwanderer im unter worfenen Helvetien stellte ein Triklinium dar, unter zoni ch leichtem Säulendach Irr t . .. . , ,. . ' icyweigenoe Scanner und Tänzerinnen und Gladiatoren. I c? n hrrnrr r,f,r i.inS nf, bringt uns deutsches Hofleben vor die Augen. ' Kaiser urnch III. liebte es, zuweilen die Pfalz aus dem Lindenhose in Zürich zu besuchen, wo er zu Weih. . ' u . nachten 1055 seinen Sohn Heinrich IV. als fünfjährigen Knaben mit Bertha von Savoyen verlobte. Man hatte also Grund, unter den vaterländischen Gruppen zene Gronen, die auch zu den Wan derern nach Süden gehörten, einzurei t rr or yen. aao zeranla nuna vx einem Prachlwerk auf dem Gebiete derKostümarbeit. Die Tunika des Kaisers, von schwerstem weißem AtlaS durchaus mit Goldadlern gestickt, glühte förmlich her
vo? unter dem mit violetter Seide gefütterten ächten Purpurmantel. Krone, ScepterPferdegeschirr," alle? war schwer von Steinen und Gold, der Werth des Anzugs beziffert sich nach Tausenden.: Vor und hinter dem Kaiser bewegte sich zu Fuß und zu Pserde eine ansehnliche Menge ebenfalls gut ausgerüsteter Vasallen. ' : , Heimkehrende Schweizer aus Barbarossas Kreuzfahrten gaben neue prunkvolle Gestalten zu erkennen, bei denen auf morgenländisch geschirrten Pferden der gefangene Scheik und Tochter nicht fehlten, noch erbeutete Kostbarkeiten al ler Art. Höchst vollendet war her Kinderkreuzzug gelungen, durch 72 Mädchen und Knaben mit brillanter Kostümtreue. Vortritt der Geistlichen, predigen den Anführern :c. verdeutlicht. Der Ernst der Kleinen auf dem ganzen vier-
ständigen Wege machteiese Gruppe zu einer der intereffantesten.' Saumpferde und ihre Führer wiesen jetzt aus die Gotthardbeförderung ältesten Datums hin. Aber aus's höchste spannte sich die Neugier, als das Horn des unstlers eine ächte kampfbereite EldgenostenZchaar verkündete. So mußten sie 1442 nach Arbedo ausgezogen sein. Der Anblick jener Morgensterne, Hellebarden, Sensenpuker, yarsthörner wirkt stets elektn. strend aus den Schweizer, um wie viel mehr, wo die Ausrüstung der voransprengenden Ansührer wie die des GeMatthäusens genug alte Helme undPanzer zeigte, die auf Aechtheit Anspruch machen dursten. Für den Glanzpunkt des Zuges konnte die demnächst folgende Gruppe erklärt werden : Waldmann's Empfang am Hofe von Mailand. Lombardisch gekleidete Musikchöre ritten einer Schaar. mit vollendeter Eleganz gekleideter Nobirt voran, hinter denen Waldmann auf mächtigemHengst trabte. Im leichten Harnisch mit überaus prächtigen weißen Reihersedern den Helm geziert, dunkler pelzverbrämter Sammt mantel bis zumSchweif des Pferdes fallend,so bildete der berühmteste der zürcherischen Bürgermeister einen gelungenen Gegensatz zum zierlichen Herzog von Mailand, wo gleich seinen Höftingen Brokade, glänzende Stickereien, Ketten und Schmuckwerk ein sinnberückendes Ensemble von Koflümherrlichkeit schuf. Wirkungsvoll löste em neuerSchlacht Hause das üppige Hostrieben ab : Der Auszug nach der Riesenschlacht von.Ma rignano, welche die Machtstellung der Schweiz auf ausländischem Boden für für immer brach. Die fortgeschrittenere Kriegskunst, Gleichmäßigkeit m Bewaff nungErfindnng der Geschütze, all' daS wurde dnrch eine zahlreiche Schaar Rel er und Funvolk dem 'Auge vergegen wärtigt. Unter neuer 'Musikbegleitung sah man alsdann Papst Julius II. aus vergoldetem Wagen im Thronfestel fei nen Künstlern zunicken.' Römische No bili und gute Kopien der großen Zeitge nossen, Raphael, Burnarotti, Romano ritten vor und hinter dem von Kardlnä len und reizenden Pagen wimmelnden Wagen. Zu Fuß schloß sich , ganz in Eisen die Schwrnergarde an, von da an des Kirchenherrn stete Hüter. Weniger farbenreicher, aber für Zürich von größ ter Bedeutung, schwankte nun das Schiff daher, welches die vertriebenen evangell schen Lukarner durch Antistes Bullinger, Lavater :c. seeabwärts holen ließ, woraus sich bekanntlich die Seidenindustrie und die blühenden Geschlechter derOrelll Muralt und anderer in Zunch niederlleizen. Das Getöse derTrommeln und schril w rv m 9 m . i t . t len usTeircn rirn oic i-siimmuna zu emer charakteristischen Scene des dreißigjährigen Krieges hervor : Kämpfe für Befreiung Bündtens vom Joche der Spanier. Auch hier wieder die Anfuhrer, Herzog Jenatsch, Guler und andere zu Pferde, daraus em Trupp Graubundtner m lhren schlichten Hirtenhemden und mit Keulen, aber um sie pluderhosige wallensteinische Erscheinungen mit. den Spitz, bärten, die wir längst vom Theater lennen, freülch ntcht einmal auf Hofbuhnen mit solcher Gediegenheit der Kostüme dargestellt. Pikeniere, Arquebusiere schließen den Zug, der nach einem kleinen Intervall von stattlichsten Carossenrollen fortgefetzt wird. Endlich die Gotthardpost ! - Extra wurde einer jener gelben Kasten, die von 1822 an ununterbrochen über den Paß rollten und erst seit wenig Wochen ver dienter Ruhe pflegen, geholt, um uns ein fröhliches : tempi passati zu erpressen. Nebenher saust auch die Extrapost mit den unvermeidlichen Engländern und Rüsten; verschiedene Schlitten erinnern an die Gesahr und Beschwerden der Winterreise, bis zur Nase bepelzte Individuen sitzen ' opfermuthig drin. Auch vom Schwärm der Fußreisenden wallt eine Musterkarte heran, namentlich die Tesstner Brüder in ihren mannigfaltigen Beschäftigungen als Kastanienbrater, Orgelmänner, ' Glaser, Erdarbeiter. Uebrigens hatte man durch wirkliche Originale dieSache höchst drollig gemacht, denn die braunen Kerle sreuten sich königlich über den Jux. Ein Wagen mit Künstlern, ein paar Blicke in italienisches Treiben, Pilger, Räuber und derlei wenig geschütztes Volk schloß diese Gruppe jüngster Vergangenheit. Die zwei bed?utsamen Gruppen der Gegenwart entbehrten keineswegs des Reichthums und der sorgfältigen Aus stattung, die bis anhin "die Zuschauer vollständig gesesselt hatte. Es mochte den Seidenindustriellen der günstigste Moment bedünken, um ihre Wichtigkeit sür Zürich und die Schweiz gegenüber dem Streben der Gegner des sranzösischen Handels - Vertrages .in's hellste Licht zu setzen. Anders wäre der Aufwand der Gruppe Seidenindustrie sast räthselhast gewesen. Der SeidenHerold, altdeutsch in weiß und gelben gepufften schweren Atlas und mit pompöser Standarte ritt einem gewaltigen Wagen voran, der eine lombardische Fl landa vorstellte; alle Verrichtungen der ersten Zubereitung der Seide vom Cocon an konnte man daselbst, von schmucken Mädchen besorgt, wahrnehmen ; . die weitere Verarbeitung erfuhr man in der braunen Copie emer Schweizer Web stube. Handwagen mit fertigem, gepack ten Material bewegten sich zwischen Trüppchen von bäurischen Weberinnen, wie sie Arbeit abliefern ' und holen.
Dann erschien ans feenhaft geschmücktem Wagen, dekorirt mit den glühendsten il . rr ..i" rw . . r - .
MDCn ;öl0ncn,? vtimqtütvzT Seide : von blendend aekleideten kleinen Genien umrinat. . unter, herrlichem Bal. dachm em Weib,, fürstlich' angezogen, alles in Seide vom höchsten Werth. " , Alsdann zum Schluß, hinter den Bau
ern von Deutschland, Italien-und -der heraus. .Beide Erfindungen sind kunstSchweiz, die Gotthardaruppe ! In Eaui- voll, und es scheint auch, als ob ' sie sich
Pagen die Konkordatschließenden, .Bismarck, Viktor .' Emanuel, Sr, Alsred Escher, Bundesrath Weltizlauter vorzügliche Eopien ; daraus unverfälschte Tessiner Erdarbeiter, blos gut gewaschen , r i".r?jt ..v.J.. .c- :j. IC . u uno lonniagiill) gelieioer, aoer Mll liilen Schubkarren, Grubenlichtern, . Pickeln und Hauen; eine Imitation des Tunnelbohrers und der Lokomotive mit all' lyrem tzspettaltt, uno dem .Vollwagen voll Ingenieure, eine - Osteria auch von den beiden Seiten des - Gotthard und endlich in großartiger' Erhabenheit- der Tunneleingang.' ; Auf mächtigem Wagen hoben sich beschneite Felsen empor, Gnomen nisteten n den Spalten, Bäuerinnen .m den m? ereffantesten Schweizertrachten drängten vor der Höhle, oben drüber aber in c t:jc. o-ii:i"v vl cvÄ.... I yettmyec iiiuuuc luiniitii uici uiuucn gestalten mit den. Palmzweigen, Gero, J . n mifi.-.-nianta, laua, yeiociia. . vjinouu vvu überwältigender Schönheit ! , .. r Der tiefe Eindruck auf alle Zuschauer warder beste Gradmesser des Werthes diefer StückeEultur und Sittengeschichte, . r ? v. r . :jc v wie ne woyz laum irgenowo.lv liu unv vollendet zu . öffentlicher Darstellung gekommen sind. Auch das .Wetter hat seme Gunst dem tfe te voll zugewandt. I m Neue technische Erfindungen. ' Bon Tr. uvav Lewinsttin. . ' ' Aus dem Gebiete der Elektricität hat 1iO) em Cngianoer, Profenor ÄZ. . w r c m r rr rvY rr I Nnvtn in Vnnhnn tn lyrftnniinrr hrts ... -vvv.., ...v rv. nnn uunng nT uc- & u A L m. KA u k O Vn tiK4k JA a Im 1 3n giüjici uuUKuin in wcucii Krelsenzu machen, die aber ur die technnirif Jcrnirinitnct nr llPTtri:itnt tinn v-"ö t . S?vn ?eu mn leder Elektrizitats-Techniker weiß, wie schwierig es ist, wenn eine großere.AnZahl von Leitungen neben einander lie- , vxiVKn Bcuiiii uui iiwiiuc u nnltn itnn Vnt iinturrnhitm n7 milh 7 1 r "'j w"Vriv-, am es be; Reparaturen ist, die zusamIjUA4 A4ktMAM ILulA 41 ftAAUA I wciiBcuuiiu i iiucii "ui zu velvintir , A frZl Vkj4 Ml 4 A I ...n 12 .'V vuvui,u uciui, uus u uicviiuiiysuiutic w I ij vivw vtMy., 1 und zwar. in. der Weise, daß nicht nur nlfi Iftnlrnlnsr emt& lnina hnnfet der Schluß aus nichtleitendem Material . m . . . . . . besteht, sondern auch die den Einschlag bildenden Drähte : durch nichtleitende Einscklaassäden oetrennt ünd. Ist das Gewebe fertia. so wird es durck ein Narafnnband aezoaen und dann mit einem Oelanttrich oder. Mit elastischem Cement verseben, ' .Man- bat nun eine Anzahl " . . von Leitunasdräbten. die-aanz isolirt von einander varallel laufen: will man sie verwenden, so rollt man den. Stoff V ... l J - T 0 angc ; nary zu einem naoti zuiammtn. 3n diesem Kabel stellen : die Drähte eine punktirte Spirallinie vor, und man hat, um bei Reparaturen die zusammengehörigen herauszufinden, nur nöthig, vom Mittelpunkt die gleichen Zahlen abzuzahlen. Viüt die Kartoffeln bat man eine neue Art der Verwerthung gefunden, lindem man sie secksunddreikia Stunden .lana mit einer verdünnten Lösung vonSchwe selsäure lackt Tkeile Sckweselsäure und hundert Theile Wasser) behandelt, verwandelt man sie m eine feste, dem Cellu loid ähnliche Masie. welcke so bart ist. daß man daraus Billardbälle anfertigen n, r, . ' v r 4 " . lann. n yranireicn louen oaraus Pfeisenköpfe,die den Arbeiten ausMeersckaum aleichen. hergestellt werden : ein Beweis, daß dieser Maffe gewiß nicht zene Feuergefahrlichkeit .mnewohnt, die I. ... rP.n.. .'.il tvtrx.r:. r . ..e - oern euuioio iai rniicn 10 oiciTaaj zuaeschrieben wird. ... .. . . Eine sür Ladenbesttzer recht wichtige Beobachtung ist in der Schweiz gemacht worden. Man soll nämlich dadurch, daß man bei den, Schausenstern ganz schwach aelblick aefärbte Gläser anwendet, das Ausolelchen der ausgelegten 1 I J m m. -m Stoffe verhindern. Da man den Fen stern, wenn man kein gelbliches Glas hat, diesen gelblichen Ton leicht durch emen ganz schwachenueberzug von durch sichtigem Kopallack geben kann, so kann sich Jeder mit geringer Mühe und ohne große Kosten davon überzeugen, . ob die at r. jr i ' rv Angaben richtig sind. Es ist erklärlich, daß die Gastechniker letzt sehr 1 große Anstrengungen machen. die Leuchtkraft der Gaslaternen- zu er höhen, um dem elektrischen Licht mit Er folg Konkurrenz machen zu können, und es treten daher allerhand neue Laternen auf, welche em dem elektrischen Licht ebenbürtiges Licht geben sollen. Unter den neuesten Vorschlagen verdient der von il, tzlamono m Paris Erwähnung, welcher bezweckt, das sogenannte Dru mond'sche Kalklicht in die Praxis einzu suhren. Dieses blendend weiße Licht wird in der. Weife hergestellt, daß man Leuchtaas unter Zutritt von reinem Saucrstongas verbrennt und m der. da durch erzeugten Hitze einen Cylinder von Kalk oder Maanesta zum Welßqluyen bringt. Bis jetzt war es nicht möglich. das reme Sauerstoffgas durch die atmo sphärische Lust zu ersetzen, da der starke Stiastonsthalt derselben die Tempera tur zu sehr ermäßigte und so keine Weiß gluyyitze erzeugt werden konnte. Clarmond vermeidet nun die Abkühlung, inoem er oie un ourq em m meyrere Kammern getheiltes, erwärmtes Rohr r v v .-..j-j- n. ci lnelqen iapi uno oie ery, ufl m dem Zuleitungsrohr mit dem Gase mischt. Zwei andere Patente, welche gleichfalls das Beleuchtungswesen betreffen, wollen wir der Kuriosität wegen erwähnen ; wir glauben kaum, daß sie eine besonders praktische Bedeutung erlangen werden. Das eine ist ein Kerzenauslöscher in Form eines Knaben, welcher eine Art von Glocke in seiner rechten Hand hält. Ein Stist, welcher das Ende einer Feder bildet, wird an die Stelle des Lichtes besestigt, bis zu welcher man das Licht will brennen lasten. In dem Moment nun, wo die Maffe des Lichtes so weit verbrannt ist, daß der Stist frei wird, dreht sich durch den
Druck der Feder der Knabe um und setzt die Glocke aus die Lichiflamme. Das -. . 01 X l l i irr. . -v .
5wvaicTfrpmiyTtnen:SCajurrtn dessen Fuß ein Behälter für eineStreichTV holzschachtel.ist.. . Diese. wird durcb eine Feder in dein Behälter festgehalten, will man sie gebrauchen, -so drückt man sie durch eme fogenanntcNurnberqcrScheere recht gut zu Geschenken eignen; ob sich aber auch Viele finden werden, welche sie benutzen, scheint uns zweifelhaft, . Ein Biergras mit abnehmbarem Henkel hat sich Herr Th. Kaulke in Liegnitz Ui.cil.. .rr... rf ..-... .atcullleu mzien. Äer yenie: lst an einer Fußplatte mit Rand versehen, auf welche das Glas gestellt wird: an dem oberen Theil des Henkels besinden sich! zwe lemmvaaen, welche m eine Ein schnürung des Glases greifen und so eine feste Verbindung herstellen. - ' Interessant ist eine den Gebr. Pruner in Wiener Neustadt patentirte Maschine zur Herstellung von. Zundbolzschachteln aus. Karton. Die Maschine schneidet die ganzen Stucke des Papier-Kartons aus, ritzt sie an den Stellen, wo sie ae bogen werden, biegt sie in die richtige cv.au . ..r..ti n . v.. . r- c uuuu, yctjicyi ie an oen paszenoen Stellen mit Klebstoff; ' preßt ste zusamV . J 1 1- p 1 U min unu oringi lcyließilcy nocy etwa Klebstoff auf die Stelle, welche als Reibfläche benutzt werden soll. , Auf diese Stelle wird für gewöhnliche Streichhölzer etwas Sand gestreut, für schwedische 0.':vt!f v?. mi.rr. ' ouuvllvlzer oie caize Mll amorphem Phosphor aufgetragen. Erwähnen wir zum Schluß noch einer Neuerung an Tabakspfeifen, welche Herrn rt.lt : i.r: .i.j;i ..Ver.. , ijiuuju in elnn paienurl woroen 11.1. Derselbe setzt, um das Eindringen der t-I , t f Mlh(.tuX..a.u.U V . Q O- -X. - r. uu uuui. au uuvuuiiucii ue .aoais rauchs m das Hol, des Wfeifenrobrs !U Verbindern, in hnfffsfi in inrtrnr in f-t.-' v. :. . V r.,, . ..r.'xr. 7 . Das ist hhr sauber nh s,br !r; a i.h I 1--7- 1 w w w im mv aiebt allen Nickt - Nfkifenrnck,?rn di rj. ri v . r . . l , ' . ewilzyen, oan iic Nlcyl von oem unangenehmen Geruch der Pfeife, die ein An I. .. . . . I ÖCm rauckt. ZU le den baben. ht Annehmlichkeit derjenigen Leute, welche .. rnt.!t: . P leine Psene raucyen, wiro aver vem rfinder nichts helfen ; die 5)auptsache ist, daß seine Erfindung den Pfeisenrauchern .baat. k n& r;. ims n Die meisten von ihnen wollen ein Rohr', ixotltyZ etwas von der erwähnten Flüs I t v vt ' . ! ' i81 ourcyorungen in; aus einem euen Rohre schmeckt es nicht, und ein ' . ' ' Metallrohr wird stets den Ge chmack e ' - 1 ' neuen ohrez haben. , f, , fm k T Y V . Gute Entschuldigung. 1 rv ' c 111 t 1 oen ralulen eines luvs m caumiaiano ncy wie cei oen meisten derartigen Gesellschaften ein Paragraph, der alle! Mitglieder, welche an Versammlunns-Abenden gar nicht oder Z ' spät 'erschienen, mit einer' kleinen 1 m Vt rf- . . 1 . . m mm Velovutze veurafte, wenn w.ne genu gende Entschuldigung vorhanden war. '.Kurzlich trat ein .Mitglied erst eine volle Stunde nach eröffneter Sikuna in oen aai, nachdem es das vorletzte Mal I smsmm MAi ..tX!. s au- .iyiciuu wui. , Warum kamen Sie das letzte Mal gar nicht und heute erst jetzt fragte der Vorsitzende und Strafe dictirende. Wirklich, ich konnte das vorige Mal nicht und heute auch nicht früher da sein. Familiensorgen Aufregung Kummer ich weik nicht, wer Zuerst sterben wird: Tochter!" mein Weib oder meine ' Ach !" sagte der Vorsitzende mit gro ßer Theilnahme, ich habe das nicht ae wußt ! Streichen Sie die Geldbuße aus, yerr Sekretär ; folch eme tzntfchul diaung genügt." . Das Mitglied nahm seinen gewohnten I C11fi. CV . C r i. "ö rz. um -tage oaraus lragie iyn sein Nachbar, wie es um seine Frau und Tochter stünde? Danke, sie besinden sich ausgezeichnet woyl, entgegnele er. I ' m:. 1tV : J . v .r. ? uuu iuj cicmu, a ge stern Abend gesagt hätten, Sie wüßten mcht, wer von Beiden zuerst sterben würde V Allerdings; und ich weiß das auch wirklich uoch immer nicht. Die Zeit aber, UaV tch, wird diese Frage ent . m. ' w I I" W MM fcyeioen. Dc neue Gefangenhaus. Amtmann : Na, Kilian, das sind doch einmal ordentliche Arreste, was V Kilian : Ja wol, Gnaden Herr Amtmann, aber viel z'schön für die Bauern, da gehörschon lauter Herren I 'n Jrt Vnt ftK n rtS'r C w nfmtrnnfin !nr nein, wie Gnaden Herr Amtmann einer sind!" . Jmmerderselbe. (Ort der Handlung : Am Bahnschalter emer Universitätsstadt. Zeit.: Der Morgen nach Semesterschluß.) Studiosus Bierendemserl (noch stark lm Sturme): Em dritter Magde vurg : Billeteur : Fünf Mark fünfzig. Studiosus Bierendempserl: Schreiben Ses an ! Untergebracht. ' Herr Bliemchen kommt stark 'angeheitert spät Abends ins Hotel zurück; der Hausknecht hat die größte Mühe, ihn auszukleiden und m's Bett zu bringen. Nachdem ihm dies endlich gelungen, sagt Bliemchen : So, Friedrich, jetzt können Sie gehen, jetzt sind' ich mich schon zurecht " Vorbereitet. Lieutenant (bei einer Visitirung in der Kaserne, zum Wirth) : Die Feuereimer sind sckon wieder n sck eck em Auffände. und Ihr wißt, daß die Kaserne schon I . .. . ' . . 1 ' emmal abgebrannt ist." (Bei der nächsten Visitirung): Wirth, wie steht's mit den Feuereimern ?" Wirth: Jetzt kann's schon brennen, Herr Lieutenant." Aus demGerichtssaal. (Der Staat-anwalt hatte 6 Monate beantragt, der Vertheidiger 2 Monate ; die Nichter erscheinen eben und verkünden 4 Monate Hast.) Präsident : Angeklagter ! Haben Sie gegen eses Urtheil etwas emzuwen den V Angeklagter : Nein, Herr Präsident! Mi' sreut's,daß der Streit amal a' End' hat, und daß koana von dene zwei Anwäll' da Recht kriegt hat !"
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