Indiana Tribüne, Volume 4, Number 237, Indianapolis, Marion County, 9 May 1882 — Page 2

ndiana Hribune.

FSgliche- und SsRntagsausgaLe. ßfftcc: 62S. DclawarcStr. Entcrcd as peeoml-class matter at the fostosiice at Indianapolis, Indiana.J AbonncmentSPrcife : Tägliche Auögabe 12 CtS. Per Woche. SonntagSauSgabe 5 Ctt. PerNummer. Leide zusammen .15 dti. Per Woche. ZT DaS Tagblatt scheint jeden ZZachmit. tafl um 1 Uhr. Die Sonnws.Saukgabe erscheint des Morgens. Tribune Publishing Company. Indianapolis, Ind.. 9. Mai 1882. 3? er Kornvucher. Unseren sonst so schlauen und gerirdenen Geschäftsleute, namentlich aber den Spekulanten, geht in der Regel eine Kenntniß ausländischer Verhältnisse vollständig ad. Von der Geographie des Auslandes verstehen sie selten mehr wie jener sranzösische Staatsmann, der von den Haidschnucken der Lüneburg?? Haide als von einem Volke sprach. Für sie giebt es meistens nur ein furchtbar reiches Amerika und ein hungerndes Ausland. Europa muß unseren Weizen lausen, denn nur mir sind im Stande, jenen darbenden 29elttheil vor dem Ver hungern zu schützen. So rechneten im sere Herren Kornwucherer und hielten deshalb mit der Versendung des Getreides zurück, später auf um so höherePreise hoffend. Jetzt stellt sich jedoch immer mehr her aus, daß die Europäer den amerikani scheu Weizen sehr gut entbehren können. Von Ostindien allein, sind bis Ende März über 40 Millionen Bushel Weizen nach England verkauft und zwar zu gu ten Preisen, wenn auch nicht zu den Räuberpreifen, welche unsere Kornwu cherer forderten. Das hat zur Folge gehabt, daß man in Indien den Weizenbau im großartigsten Maßstabe zu betreiben gedenkt. Durch die unersätt liche Habsucht unserer Kornwucherer hat man so einen mächtigen Concurrenten des amerikanischen Weizens hervorgerusen. Eine Schwergeprüfte. Es gibt kaum eine Frau, deren Lebens lauf sich so seltsam gestaltet hat-und an Abwechselungen so reich, gewesen ist, wie derjenigen der Exkaiserin Eugcnie, der Wittwe Kaiser Napoleon's. Von einer, Gräsin Montijo schwang sie sich zur Kaiserin von Frankreich aus und jetzt, nachdem ihr einzigen Sohn, auf den sich alle ihre stolzen Hoffnungen concentrirten im fernen Kasfernlande gefallen, nachdem sie schon zuvor vom Throne hatte herabsteigen, mit ißrem inzwischen gleichfalls verstorbenen Gatten in' das Exil hatte ziehen müssen, liegt sie krank darnieder, in demselben Paris, von dem auö sie einst die Mode und die Politik Europa's beherrschte. ' Sie .ist erkrankt in Folge der Aufre gur.g, oder sagen wir lieber : in Folge der Entrüstung, über Insulte, die ihr zu Lyon zugefügt wurden, indem sie dafelbst vom Pöbel nicht nur ver höhnt; sondern sogar mit Schmutz bewörfen wurde. Das mußte sich die einst so stolze Kaiserin Frankreich's, aus deren Wink sich srühcr ganze Armeen in Ve wegung gesetzt haben würden, bieten las sen, ohne daß es auch nur irgend jemand in den Sinn gekommen wäre, die ihr zugefügten Beleidigungen zu rächen und die sie Beleidigenden zur Verantwortung zu ziehen. Freilich ist sie wirklicher Noth und Entbehrung, wie andere unglückliche Fürstinnen sie kennen lernten, bisher nicht ausgesetzt gewesen und wird davon auch wohl sür immer verschont bleiben. Auch jetzt bcsindet sie sich auf ihrem Krankenlager in dem Palais deS Herzogs von Mouchy in Paris. Bei ihrer dortigen Ankunft von Lyon aus war sie so schwach, daß sie auf einem Sessel aus dem Wagen in das Palais getragen werden mußte. Sollte sie sterben, so würde mit ihr die letzteErinnerung anNapoleon III.,an die Herrscherfamilie des zweiten sranzö sischen Kaiserreichs dahinschwinden. Ob aber damit auch die Ansprüche des Hau ses Bonaprte zuGrabc getragen werden würden, ist eine andere Frage, über welche selbst'in Frankreich dieAnsichtcn getheilt sind. Daß es aber noch immer eine, nicht zu übersehende Partei in Frankreich giebt, deren Streben aus nichts Anderes, als die Wiedererrichtung des' bonapartistischen Kaiserreichs ge richte ist, daö ist eine nicht wegzudisputirende Thatsache. Bei dem Czaren. Am Tage nach ih.er Ankunft in St. Petersburg dinirten Dannenhauer und der Naturforscher der Expedition, Newcomb, sowie der Correspondent des ,N. Z). Herald- bei dem General Schwcinitz, dessen Gemahlin eine Amerikanerin und zwar die Schwester deö Herrn John Jay in New York ist. Am- folgenden . Tage leisteten dieselben einer Einladung des Grasen und der Gräsin Jgnatiesf Folge und am Dienstaa brachte sie ein Ertra zug nach der Station unweit Gatschina und hier standen zwei Hofequipagcn bc ;rcit, die sie inBeglcitungeincs russischen Oisinerö nach Gatschina beförderten. 5lm kaifeclicken Palaste wurden sie von General Tchercvine empfangen, ersucht,' ein Gabelfrühstück einzunehmen und Nachmittags 2 .Uhr ,n den Salon, in dem um der Kaiser und dtc Kai erm be fanden, gebracht. Beide erhoben sich bei dem Elniritt der Amerikaner, druck ten in herzlichen Worten ihre Freude über deren Rettung aus und dann folgte des Kaiser's Frage: Welche neuesten Nachrichten haben Sie über De

Long und dessen 19 Gefährten?" Dannenhauer, den die Nachritt von den: Auffinden Leichen noch nicht erreich! hatte, gab joV.nn eine gedrängte Schil derung über oje Erlebnisse aus der Jeanette", wahrend der Schlittenreise, der Fahrt in den offenen Booten und der Vegebenhetten seit der Landung in der Mündung der Lena. Sich speciell an die Kaiserin wendend schloß er : .Fast in jedem Hause und in jeder Hütte in Sibirien fand ich Abbildungen Ihrer Majestät, von Ihren Kindern umgeben. Dies erregte den heißen Wunsch in mir, Ew. Majestät von Angesicht zu Ange. sicht sehen zu dürfen und seit mir die Erfüllung dieses Wunsches zu Theil wurde, habe ich alle ausgestandenen Strapazen vergessen." Dann hob der Offizier noch in warmen Dankeswortcn

üervor. wle gut sie von allen Nutten behandelt worden seien und daß sie gerctet waren, als sie dem ertten Nutten be gegneten. Die ganze Conversatior wur de englisch geführt und Czar und Czarin entließen ihre Gäste auf'ö freundlichste. Die Amerikaner erhielten serner fcni adungcn von dem Großfürsten Aleris, der kaiserlichen geographischen Geseu fchaft und vielen Anderen. 5 Cyitt und Peru. .Die Geschichte des Krieges an der PaäsioKüste", lautet auf Deutsch der Titel eines ncuerdinas in Paris von Scnor Diego Barras Arana verösfent lichten Werkes. Dasselbe legt zunächst die Enlstehungsursache des Krieges Ghi i's mit Peru und Bolivia dar und giebt des Weitern eine sehr übersichtliche Dar flellung von dem Verlause deö Krieges.' Von chilenischem .Standpunkte aus ge schrieben, ist das Werk allerdings nicht ganz frei von Parteilichkeit, wodurch sein historischer Werth jedoch nur in sehr ge rlngem Grade vermindert wird. Der Verfasser geht zunächst aus die Verhältnisse zurück, wie sie vor dem Kriege m den drei hier in Frage kom menden Ländern bestanden, und schon aus dieser Darstellung muß man zu der Einsicht gelangen, dak Ehill siegreich aus dem Kampfe hervorgehen mußte. Die Chilenen standen nicht nur aus einer hö heren Stuse der Civilisation, als ihre Gegner, sondern waren denselben auch hinsichtlich der Industrie und der politischcn Einrichtungen überlegen. Dies wird in dem Buche durch eine Reihe von Stellen aus den Werken und. Berichten englischer, deutscher und französischer Reiseschriststeller und Consuln bewiesen; ferner wird auf denUmstand aufmerksam gemacht, daß, wahrend in Peru undBo livia eine Revolution aus die andere folgte, in Chili in den letzten fünfzig Jahren nicht eine einzige Revolution stattfand. In den Jahren von 1821 bis 1871 hatte Chili nur vier Präsidenten und von 1871 vlS 1881 standen nach einander zwei Präsidenten an der Spitze der chilenischen Regierung. Und nie mals ist es vorgekommen, daßderRechts tltel emeö dieser sechs Präsidenten ange fochten wurde. Daß die Chilenen nicht nur m mate rieller, sondern auch in moralischer Hin sicht ihren Nachbarn bedeutend überlegen sind, rührt, (wie der bekannte lange Jahre hindurch zu Santiago als engli scher Geschäftsträger lebende Hr. Rumbold behauptet, allein daher, weil es in ihrem Lande keine sogenannte Zufallsquellen des Reichthums gab, wie in den Nachbarländern, und weil die Chilenen auf diese Weise sich genöthigt sahen, ihre Hauptthätlgkelt dem Ackerbau zuzuwen den, der ihren Fleiß allerdings reichlich lohnte. Diese : Umstände erklären es denn auch, daß sich in Chili zu Anfang des Krieges die öffentliche Schuld aus Nicht mehr als $50,000,000 velies, wäh rcnd diejenige Peru'S 5213,000.000 be trug. j Die Entstchungsursachen des Krieges sind imAllgemcinen zur Genüge bekannt.Sie beruhten aus einem ; Grenzstreife; welcher in Folge der Entdeckung werth voller Salpeterlager aus. dem -streitigen Gebiete Noch hitziger wurde. Es han dclte sich speciell um die Feststellung, der Grenzen zwischen Chili und Bolivia in der Wüste Atacama. - Bis zum Jahre 1842 war stillschweigend anerkannt wor den, daß daö Gebiet Chili's sich bis zum 23. Breitengrade erstrecke. Als aber.in der genannten Wüste reicheKupferminen, sowie Salpeter und Guanolager' ent deckt worden waren,' trat Bolivia mit der Behauptung hervor, das chilenische Ge biet erstrecke sich nicht weiter als bis zum 2-1. Breitengrade. Erst im Jahre 1805 kam es. zwischen beiden Ländern zu -einem Vergleiche, nach welchem die Grenze Chili's aSs den 24 Breitengrad festgesetzt aber stipulirt wurde, daß daö zwischen dem 23. und 24. Breitengrade gelegene Gebiet gleich sam ein gemeinschastlicheS Eigenthum Chili's und Peru's bilden sollte dessen Einkünfte gleichmäßig zwischen beiden Ländern zu vertheilen . seien,' Dieser Vertrag wurde 1874 Vesentllch movrn zirt, und zwar zum Nachtheile Chili's, welches jedoch die Bedingung durchsekte, daß die Ausfuhrzölle auf. Salpeter sei tenS Bolivia'S auf die Dauer von fünf undzwanzig Jahren nicht erhöht werden sollten Als dasaber im Jahre 1878 dennoch geschah und die Regierung von Bolivia das Eigenthum der chilenischen Compagnie, welche sich weigerte, den er höhten Zoll zu zahlen, verlausen lasicn wollte, da landeten an dem für den Ber kauf festgefetzten Tage, am 14. Februar 1879, 500 chilenische Soldaten in Anto fagasta, und der Krieg begann. . Aehnlich wie Bolivia, war auch UJmj gegen Chili verfahren, indem eö die ju Tarapaea befindlichen chilenischen Sal peterlager gleichsam eonfiscirte, denn eö hatte, wie sich nun herausstellte,! schon vor sechs Jahren em Bundrnß mit Bo livia geschlossen. ' Am 6.' April 1879 . V- r . rrt.ii' V.. ' wuroe aucy lym von ugm ver tuiea er klärt. . s ! Der Verlauf dieses Krieges, welchen Chili gegen Peru und Bolivm führte und der mit der gänzlichen Niederlage der Verbündeten, sowie mit der Abtre tung des streitigen Gebietes von Ata

cama und iz.aravaca an imn uno der

Zahlung einer Kriegsentschädigung von 120,000,000 endete, ist unseren Lesern der Hauptsache nach bkkannt. Die Folgen des Krieges, aus welchem Chili. da .sudamcri.anlsche Preußen", mit Ruhm bedeckt hervorgegangen ist, werden in dem gänzlich zerrütteten Peru und Bolvla, wo sich die ve.schlcdencn Partcien n offener Feindschaft gegenüber stehen. und zahlreiche Banden daö Land unsicher nachen, noch lange fühlbar fein. Die Ute-Indianer, welche vgr einigen Jahren durch die Er mordung des Agenten Mcekcr viel von sich reden machten, werden aller Wahr schelnllchkelt nach ihren Wohnsitz in io orado sehr bald verkästen müssen. Col. Henry Page, ein Mitglied der Ute Commission, theilte kürzlick einem Cor respondcnten mit, daß die UteS, einerlei, ob die ihre Entfernung aus Colorado befürwortende, von dem jetzigen Sclrc Är des Innern, Herrn Keller, elngebrachte Scnatsbill angenommen würde oder nicht, aus Colorado entfernt wer den würden. Das verlangten nicht nur die dortigen Bcrgwerkbcsitzcr, sondern auch die Farmer, welche, so lange die Indianer in Colorado blieben, sich nie mals völlig sicher suhlen, könnten., Außerdem "befänden sich aus dem zu der üblichen Ute Reservation gehörigen Gebiete sehr werthvollc Minerallände" reien. ... Wie Lcr' erwähnte' Correspondent scrner mittheilt, ist Hr. Teller fest entschlos en, alle Indianer aus Colorado zu enl ernen, und wird, um diesen Zweck zu erreichen, von jedem gesetzlichen Mittel Gebrauch machen. Col. ,Page befand ich zur Znt, als das .Mecker.Mas. sacre" stattsand, der bei Utes, unter wei chen er drei Jahre lang gelebt hat und st in Folge dessen mit allenVerhältn,ssen derselben sehr vertraut. Er erklärte.daß Capt. Jack, .welcher kurzlich von den BundeSsoldaten in Arizona gctödlet wurde, nicht, wie die telegraphischen Berichtegemeldet hätten, an dem .MeckerMasiacre" direkt betherngt gewesen sei. Er, Capt. Jäck, sei cS gewesen, welcher Thornburgh ermordete. Thornburgh Habe sich nach der White River Agentur, aus der sich Capt. Jack mit seiner Fami ie besano, vcgcven wollen uno ei von Capt. Jack benachrichtigt worden, daß er dorthin nicht weiter, als' bis an den Mill Crcck. vordringen dürfe. An die sem Punkte sei Thornburgh mit dem ge nannten Häuptling ' zusammengetroffen und, da er aus' feinem wetteren Vordringen bestanden hübe, ; von jenem ge tödtet worden, und das sei die , achstr Veranlassung dks.Mttlcr Masjacc- ge wcsen. Die Sonsular ertchtöbarkekt. Wie dringend eine Reform unserer Confular Gerichtsbarkeit geboten ist. zeigt solgcnder Vorgang in Kode in Ja pan, aus welchen dieser Tage Senator Pendleton von Ohio die Aufmerksamkeit deö BundcssenateS gelenkt hat. JameS O'Neil, ein Bürger der Ver. Staaten, wurde vor dem amerikanischen Consul Julius Stahel in Kode des Mordes angellagt, . des ,Todtschlagcö. schuldig ' be funden und 'm 20jähriger Zuch:hausstrafe verurtheilt, welche Strafe er zur Zeit in dem Consulär-Gesüngniß in Kanagawa verbüßt. Sem Anwalt reichte im Dezember vor. I. bei dem außeror dentlichen Gesandten der Ver. Staaten, Bingham in Tokio, ein Habeas Corpus Gesuch em, welches damit begründet war, daß seine Verurthcilung sowohl zur Konstitution, als zu den Gesetzen der Vereinigten Staaten im Widerspruch stehe. .Unser Vertrag mit Japan bestimmt. daß amerikanische Bürger, die sich in Ja pan emeö Verbrechens oder Vergehens schuldig. machen, vor- einem, ameruam schen Generalkonsul oder Consul prozes sirt und nach den amerikanischen Gesetzen bestraft werden sollen. Ueber das Ver fahren, der Consuln enthalten die revi dirten Statuten der Ver. Staaten die Bestimmung, daß bei Kapitalverbrechen die Consuln ein aus mindestens vier Per fönen bestehendes Richtercollcgium zu ziehen und mit , diesen gemeinschastlich und nach Maiorltät! der? Stimmen das Urtheil'sällen sollen Im vorliegenden Falle war dies geschehen und das Ilrtheil einstimmig gesprochen worden. . ) a rtlCnMX w.:pcvfr).:iA MJ VyiMMUlt JlliyUl4i VT3KJ VI il V

Gesuch ab und zwar aus dem Grunde, das letztere und las : weit er . nicht .competent sei. und sührteNolle bestimmt, die Sie spi tnr r rnmh(tn( Ia tniirl n r. (v....u irv 'I e:

weiter aus, wäre er kompetent, so würde er daö Gesuch ebensall abweisen, denn cö sei. richtig, daß nach -amerikanischem Rechte, 'aus Todtschlag eine HöHereStrase als zehn Jähre Zuchthaus nicht zuer kannt werden könne, aber das deösall dem O'Neil widersahrene Unrecht sei von dem Präsidenten dadurch bereits gut gemacht worden, daß! dieser die' zuer' kannte 20iäbriae. im Gnadenwege in eine 10jährige Strafe verwandelt habe. Daß die, letztere Ausführung des Ge sandten ein juristisch Nonsens ist, bedars keiner besonderen Begründung; die Zurückweisung deö Antrags wegen Incompctenz des Gesandten, dagegen ist in Ordnung., k. ' ' 'Ii'i.i ; ( i - Ader die angesochtcne Entscheidung ist nicht nur mit den ameiikanischen Ge setzen, sondern auch mit' dem sechsten Amendement der Constitution insofern unvereinbar, als letzteres den amerikani schen Bürgerndie Verhandlung vor Geschworenen garantirt. .. So sind nach der bestehenden Einrich tung unsere Bürger in Japan der Jg noranz unserer'Consuln, hilflos anheim !-gegeben und oen Consuln 'kann daraus. doß sie . jurifti)che Kenntnisse nicht best tzen)t nicht, der ' mindeste' .Vorpurs gemacht w'crden. So nothwendig die Elistenz ) der :Coissulargerichte . ist, so müssen diese doch insofern verbessert wer denalSidieGesktzgebun irgend eines StäatcS'älS'Norm für die Consuln bezeichnet und als irgend ein Bundesgericht als .Berusunssinstanz zur Beurtheilung i ' - '' ' v : - rr-i t von Verusungen- gegen vie n!iazei düngen der Consulargerichle qualisizirt wird.

Der Indianer Krieg.

I. S. Clark, einer der bedeutendsten Geschäftsleute in Tombstone. Ar., ist nach Washington gereist, um für be schleunigte Vundeshütfe gegen die In d'ianer zu wirken. Er spricht sich über die Situation in Arizona wie folgt aus: Daß der JndianerAusstand dasGeschäst in Arizona völlig gelähmt .hat, ist natürlich. Die unL so nöthige Einwänderung bleibt aus, und das Kapital zi:ht sich zurück. Ansälle auf Eisenbahnzüge sind namentlich aus der sogenannten jüdlichen Route häufig, und dieselbe wird daher, obwohl sie vier Tage kürzer ist, als die nördl'che, von Geschäftsleuten fast gar nicht benutzt. Diefe Ueberfälle werden ausschließlich von den Viebhirten ausgeführt, die überhaupt womöglich noch schlechter sind, als die Indianer. Was Woth thut, uns zu helsen. ist wen! ger eine ausleichende Anzahl Vundl.s truppcn, als eine Mi!izOrganisation, die mit einer Summe von $150.000 ins Leben gerufen, equipirt und beritten gcmacht werden könnte. Erhalten wir jetzt eine starke Mi!itärAbtheilung, so werden sich die Indianer einfach vor dcrfcl ben nach Sonora zurückziehen, und von dort kehren sie zurück, wenn sie schließlich von den Mexikanern vertrieben werden. Inzwischen werden sie nicht versehlcn. sich die ihnen zukommenden Decken, Mu nition und Waffen zu holen. Geradezu schmachvoll muß man eL nennen, daß die Indianer erst noch im vorigen Herbste mit Winchester Gewehren ausgerüstet worden sind ; die Jagd , ist in Arizona fast ohne Bedeutung, und es war nicht ,der mindeste Grund dazu vorhanden, den Indianern die besten Gewehre, die es überhaupt giebt, in die Hände zu ge ben. Der Präsident hat den besten Willen. Arizona zu helsen; ich habe dcmseldin meine Ansichten auseinander gcsebt und ich hoffe, daß er entsprechende Maßregeln dem Congrrsse durch scinCa binrt empfehlen lassen wird. Sluö dem Lcbcn der Völ. Es kommt bekanntlich häufig vor, daß Vögel sich Plätze sür den Nestbau auösuchen, die dem beschränkten Menschenverstände als höchst ungeeignet sür den genannten Zweck erscheinen. Die deut sche Lerche nistet zum Beispiel nicht sel ten aus dem Etscnbahngelcise, in unmtt telbarcr Nähe der Schienen oder Schwel len, und läßt, während sie ihre Eier legt oder ausbrütet, einen Zug nach dem andern über sich hinweg fahren, ohne sich dadurch irgendwie stören zu lassen. Von einem Paar Rotschwänzchen wild berichtet, daß sie ihr Rest an der unteren Seite emeö Frachtwaggons bauten und mit dem Waggon auf einer langen Eifcnbahnftrccke hin und her fuhren. Ein pcnnfy'vanischcs Blatt erzählt jetzt von einem Spatzenpaar, das in dem aus dem Bahnhofe zu Williamsport, Pa., befindlichen Schlagwerk (gong) sich häuslich einrichtete und in unmittel barer Rähe des Mit:elpunktS desSchlag werls fein Rest baute. Je lauter das .Gong" ertönte, desto mehr Vergnügen schien es den Spatzen zu machen. Aber kaum hatten diese ihr Rest vollendet, als sie von einem Paar Vlue Birds" nach verzweifelter Gegenwehr vcijagt wur den. Diese Usurpatoren zogen in dem von den Sperlingen gebauten Neste eine Brüt auf und schienen sich an ihrem eroberten Wvh.ns tze sehr behaglich zu süh len, so daß sie auch. im folgenden Jahre dahin zurückkehrten. Sie begannen wieder zu bauen, wurden gber, nachdem man ihr Nest zerstört hatte, verscheucht, da ste den Platz arg verunreinigten. . In diesem Frühjahr hat sich wieder, ein Sperlingspaar in dem Gong" eingerich tet und ist bis jetzt nicht , gestört worden. Die nächsten Nachbarn dicfer Sperlinge sind ein Robin"-Paar, welches oben aus einer in der Nähe des Schlagwerkes befindlichen Laterne ein Nest gebaut hat und sich nichts daraus zu machen scheint, wenn die Laterne Abends angczündet wird. I Bo Jnlande. ,,, : , ; v 1 . JnGrcenBay, W i s . s a ß eine sröylichc HochzcitsgcscUschast luirn Hoch zeitsschmause, als der jungen Frau ein Paquet nebst einem Bricflcin üderdracht wurde. Die Neuvermählte öffnete zu Für die spielen. Ihr LouiS TreLcott." , Dann öffnete sie das Paquet und zog ein p ar getragene Männerhosen hervor. Entsrtzcn, Un willen, Zorn aus jedem Gesichte und in jedem Munde. .Ich bin also eine, die in der Ehe dicHosen anhat"' schluchzte die jungeFrau und sank aus ihrcnStuhl. Der junge Gatte beschwichtigtes tröstete, es fei ein schlechter Witz, seine licbe.klcine Frau werde ja' ganz gewiß die Hosen nicht anhaben. Da trat 5crr Trescott echausfirt in das Zimmer. Die Gäste saßen, wie Salzsäulen. Unglückseliges Mißverständnis brachte er keuchend hervor, meine Cousine- spielt.. heute Abend im Liebhabertheatcr eine Herren rolle und . da habe ich ihr ein Paar von meinen Beinkleidern geschickt. Der Acte sollte an Sie diesen . schwachen Beweis meiner Verehrung als Hochzeitsgeschenk abgeben und hat Paqucte und Briefe verwechselt hierbei stellte Prcscott ein silberne iLössel, Messer und Gabeln enthaltendes, elegantes Etui aus den Tisch. ; Die junge Frau war schnell ge tröstet; .Strafe muß sein, sagte sie, warum haben Sie keinen besiercn Boten, und somit bestimme ich, daß. wenn ich, wie es nun einmal Sitte ist, bei dem Descrt Küsfe austheilen muß. Sie den letzten bekommen." Der. Reingewinn des G overnments aus der Geldprögung in den drei Jahren 187O, '1880 und 1881 be trug N0.081,4!)6.31. Der Wisconsin er deutsche Abgeordnete Günther hat wiederum eine wichtige Bill durch das Hauö manöve' rirt, nämlich die Bill zur Einführung besserer Schifsssignale auf dem Meere.

C ft8. t.'fct fpftf.nS trM.-T. nfrn V

a ' V u j t' S vvjtwi.yvvv w y i i t - - j v .ll l4 durchaus ungenügend, hat schon viele Collisionen verursacht und bedarf daher nothwendig der Abänderung. Rcprä--scntant Crapo von New Bork hatte zu Beginn der Sitzung eine Bill zur Abän derung des Signalsystems eingereicht, die an Herrn Günther zur Berichterstattung vermiesen wurde. Dieser Herr studirtc die Frage gründlich, überzeugte sich von der Fehlerhaftigkeit der Bill und brachte ein Substitut dafür ein, das das Haus passirte. Die Herren Randall und Holman opponirtcn zwar der An nähme der Bill, aber Hr. Günther wi dcrlegte ihre Einwände so gründlich, daß das Haus die Vorlage passirte. Der junge deutsch-amerikanische Abgeordnete entwickelte dabei bedeutende Schlagscr tigkcit in der Debatte und zeigte gründliche Kenntniß der parlamcntarischenRe gcln. Die Bill bestimmt die Einsetzung einer Commission, die den Namen .Ma rine-Signalbehördc" führen und aus ei ncm Flottenoffizicr und zwei Ossiziercn der Zollmarine bestehen foll. DicfeBchörde soll ein Signalsystem ausarbeiten, das, wenn es die Zustimmung des Prä sidentcn erhält, sür alle amerikanischen Schiffe gelten füll. Außerdem verfügt die Bill noch einige andere Maßregeln, nach denen die Behörde sich zu richten hat. Dulch diefes Günther'jche Sub stitut ist Gelegenheit geboten, unser Signalsystem mit dem jetzt bestehenden internationalen in Einklang zu bringen, 'eine Aenderung, die äußerst nothwendig ist. Dannenhauer und. New comb glauben nicht, daß sich in den nächstcn Jahren ein nennenswerther Handel zwischen Sibirien und den Ver. Staaten entwickeln werde; , sie klagen über die Mangelhaftigkeit der Karten, rühmen die Intelligenz vieler Verbannter und versichern, daß sie alle werthvollen Auskünste, die sie über das Land und die Verhältnisse in Sibirien erlangten, den Verbannten verdanken. Der Commandant des .?lroquois", Commodore Sands, hat in einem Berichte an das Marine - Ministerium r v r -rr? .? icmcr unv, seiner nciere summMig darüber Ausdruck gegeben, daß nicht sei nem Schisse, oder wenigstens einem an deren Schiffe der Marine die Aufgabe zu yeil geworden sei, die Schissbruchigen von dem .Rodgerö heim zu holen, sonder dem Zollkuttcr .Corvin". Wenn auch der Jroquois" erst zwei Tage spä ter hätte absegeln können, so würde er doch in Folge de? größeren Leistung? sähigkcit seiner Maschinen srühcr in der St. Lawrence Bai angekommen sein, als dies dem Conm"' möglich sei. Hätte er dort die See noch nicht offen aefunden, so hätte er ohne befondere Gefahr Lieutenant Berry und Gefährten über Land erreicht haben. DU höchste und ehrenvollste Ausgase, die emem Anae hörigen der Marine vom Admiral bis zum letzten Matrosen übertragen werden kann,' ist diejenige, seinen schiffbrüchigen ikameradcn zu yulse zu eilen." Die Chicago Times", ver öffentlich! einen an sie crichteten Brief. welcher angeblich von Frank James, dem Bruder Jcsie James'.gcschriedcn worden ist. Der Brief, welcher datirt ist : In der Nähe von Calhoun, Ga.. 10. April 1882, lautet solgendermanen : An den Redacteur. Ich fand in Ihrem Blatte eine Mittheilung, in welcher behauptet wird, der Mann, welcher von Bob Ford getödtet wurde, sei gar nicht mein Bru der gswesen. Ich las neulich auch in der Atlanta Constitution" einen Brief, welcher von mir geschrieben sem sollte. Dieser Brief ist aber nichts Anderes als emc Fälschung. Ich habe mich hier den letztenMonat hindurch ausgehalten.wcrde mich aber, wenn Ihnen dieses Schreiben zu Händen kommt, schon weit von hier befinden. Ich fuge keine Drohungen gegen irgend Jemand hinzu, denn das ist in unserer Familie nicht Sitte. Aber wir vergessen niemals . unsere Freunde und vergeben niemals unseren Feinden. Haben Sie die Gute, das zu verössentlichcn und sprechen sie Allen, ' welche gegen meine Mutter und meines Bruders Familie so freundlich waren, meinen tiefgefühlten Dank aus. Eine der Töchter deö zum Gesandten , in Deutschland ernannten Sargcnt machte die Reise nach Berlin mlt verbundenen Augen. Wle es heißt. hat sie sich durch übertriebene Srudien, sie beschäftigte sich namentlich mit Sanscnt und dem Angelsachsischen, die Augen verdorben und wurde von verschiedenen Augenärzten behandelt. D i e F e n c e xi" in ben Ver. Staaten haben eine Gcsammtlänge von 6,000,000 Meilen und kosteten ungefähr 5200,000.000. Allem im Jahre 1880 wurden $7 0,000,000 für die Errichtung von Fencen" ausgegeben. Mag auch diefe Schätzung etwas zu hoch gegriffen fein, sie zeigt doch wenigstens annähernd. wie furchtbar die Wäldcrvcrwüstung be trieben wird. Es wird jetzt als unmöglich angesehen, daß Bundesscnator Hill von Gcorgia von seiner' Krankheit genesen kann. Er selbst saßt die Sache sehr pht losophisch auf und fagte neulich : Ich kann mich Nicht beklagen. Ich habe acht undsünfzig Jahre gctcbt und glaube, daß kein Mcnfch ..so glückliche achtundfünfzig Jahre durchlebt hat, wie ich." Ein in der Nähe vonZ)azoo, Mitt., wohnender Plantagcndcjltzcr er klärte dieser Tage, daß in Folge der ucbcrschwnmunq die Baumwollseiocr pro Acker um. $4 bis im Werthe ge stiegen seien. ' , ' ', Pliil. Rappaport, i t ; : l , . : r NecklSanwalt, 05 Gst Vasyinglon Str., Zimmer 12 und 18.

IM. uapolii, Ind.

Bo NnSlanve. Ein industriellerGefängnißdirector ist der von Jurgat in der Provinz Sivas der asiatifchen Türkei. Dieser würd: offenbar von seiner vorge-. setzten Behörde schlecht besoldet und ver siel in Folge dessen aus die Idee, die Arbeitskraft seiner Gefangenen in feinem Brivalintcrcffe auszunutzen. Er sing' dies auf originelle Art an. Er suchte sich unter den Gesangenen zehn der ge-. schicktest? Diebe au?, fchickte dieselben des NachtS, nachdem er sie mit genauen ' ' - - r n a

Instruktionen verschen, aus Nauo aus und erhob aus diese sehr merkwürdige Weise bei Nacht und Nebe! eine Steuer - von den Einwohnern. Borgens nurien die sonderbaren Steucrcrhebcr mit ihren Schätzen heun und theilten dieselben mir dem Gouverneur, schliefen den Tag über ind unternahmen Abendö emcn neuen Streisiua. Einiae Monate lang dauerte dies Spiel, bis eines Abends die Gcsangenen an das unrechte Haus lamen. Der Besitzer desselben, ein tapferer Ar menicr, setzte sich zur Wehr, vertrieb mit seinen beuten die Gauner von seinem öosc und vcrfolate sie so cncraisch, daß dieselben sich schließlich in das Gesängnlk zuruckstuchteten. Wa lam's venn an das Taaeslickt. da& die Räubereien welche so lange, Nacht sür Nacht, die Vtadt unsicher gemacht hatten, aus An ordnuna des Öerrn Gefänanißdirectors und Gouverneurs vorfielen. EinCorrespondentder London Times" in Sydney, .Neu Süd-Wales schreibt, daß sich die dortige Bevölkerung mit wenigen Ausnahmen gegen eine fortgesetzte Einwanderung ausspreche. Die Leute befinden sich wohl' und wollen alle Vortheile, die ihnen das Land bietet, allein sür sich ausbeuten. Eme unverständigere Äuffaffung der Einwanderungssrage läßt sich kaum den ken. Wie eng, beschränkt und durstig würden die Lebensverhältnisse unserer verbohrtesten Motivistcn sein, wenn .die Ver. Staaten jemals einen ähnlichen Grundsatz verfolgt hätten ! Ein W u n d c r d o c t o r,- w e lcher Jahre lang in kaum glaublicher Weise zahlreiche Personen, die an seine Wundcrkraft geglaubt haben, getäuschtund um bedeutende Summen geschädigt hat, ist von der Criminalpolizei in Ber lin festgenommen worden. - Der ehema lige Weber und Comptoirdiener Krutzi ger, ein mehrfach wegen Diebstahls bestraster Mann, etabhrte sich vor mehreren Jahren als Schwarzkünstler und Wunderdoktor und übte zuletzt in seiner m der Schönhauserstraße belegenen Wohnung seine Kunst aus. Sein neues Gewerbe hatte einen goldenen Boden, denn rasch verbreitete sich bei den Nach barn sem Ruf als Schwarzkünstler, der mit dem Teufel einen Bund gefchlosien habe. Kranke aller Art consultirten ihn oft und ließen sich von ihm behan deln, sie zahlten ihm hohe.. Hono rare, in der Regel 2000 M. In welcher Weise er die Kranken ausbeutete, ergiebt folgender, aus zahlreichen von der Criminalpolizei ermittelten Fällen herausgenommener Fall : Der seit Iahren erblindete Schlächter L. begab sich zu Krutziger, welcher ihm versprach, ihn bald wieder sehend zu machen. K. übergab dem L. zunächst gelbe Tropfen zum Ein nehmen und Einrciben der Augen, wofür er sich Zwanzig Mark in baarem Gelde und sür zwanzig Mark Fleisch geben ließ. Bei dem zweiten Besuche deö L. gab Krutziger dem Erblindeten zwei Ta schenbücher, einen kleinen Spiegel und zwei Schlüffel, welche Gegenstände L. eine Zeit lang beständig b'' sich tragen sollte, worauf er wieder seyend werden würde. Außerdem sollte der Spiegelnach der Versicherung des K. die Eigenschaft haben, daß, wenn 9 Tage lang nicht hin eingefehen werde, dann darin Alles gese hen wcrde, was in der Welt vorgehe. Der eine der beiden Schlüget. sei ferner heillrästig gegen Krämpse und der andere sei ein sog. himmelLschlüsscl", deffcn Besitz die ewige Seligkeit im Himmel garantire. Für diese wichtigen Zauber mittet ließ sich Klvtzigcr von L. 52 M. 5.0 Ps. zahlen. Schließlich wollte K. dem L. noch ein Pulver, bereitet aus cincm verbrannten Stück Fleisch eines schwarzen Katers, zum Streuen in die Augen sür 20 M. verkaufen.' - Da jedoch sie bisherigen kostspieligen Mittel nichts geholfen halten, fo verzichtete der erdlin öcte L. aus dieses Mittel. Ganz in derselben Weise, wurden noch zahlreiche andere Personen, darunter Leute, deren Lebensstellung nicht vermuthen läßt, daß sie folaY läppischem Treiben zugänglich sein lönicn. von Krutziger behandelt. Krutzigigcr hat sein beaügeiijches Trci ben in vollem Umfange eingeräumt. E s dürfte noch wenig he kannt fein, daß der Papst Leo XIII. er solgrcich einen Zweig delLandwilthichasl betreibt, weder Getreidebau noch Milch wirthschaft, wohl aber die Fischzucht. Die Lagunen von Comacchio macht dce selbe auf diefe Weife nutzbar. Unge heure Züge von Aalen steigen im März und April aus ' dem adriatifchcn Meere in die Lagunen hinaus und werden dort, mit vegetabilischer Nahrung und zu die sem Behufe bereit gehaltenen kleinen Fischen gefüttert. Sind Sie hübsch sott geworden, so werden sie in einer, großen Fabrik marinirt und tonnenweise' ver sandt. In der Fastenzeit kommen sie auch in ganzen Eisenbahnzügen in Eis nach Rom. Die. Fischer und die Ar beiter in dem Etablissement, in dem die Fische marinirt werden, wohnen in Ba racken auf einer kleinen Insel, mitten in den Lagunen. , Der fanatischste Gegner deö im englischen Parlamente eingebrach ten Gesetzesvorschlags, welcher einem Wlttwer gestattet, die Schwester seiner verstorbenen Frau zu heirathen, ist der Bischog Dr. Woodöworth der Diöcese Lincoln. Er hat sich in einem sulmi nanten Aufruf an die Frauen des Lan des gewandt und beschwört diese, eine Monstre Petition gegen Passirung der Bill zu unterzeichnen.