Indiana Tribüne, Volume 4, Number 236, Indianapolis, Marion County, 8 May 1882 — Page 2

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Zndiana Hriönne. FäSliche- und Ssnntagsausgaöe. Qfsicc: 02 3. DclawarcStr.

(Enteret as gwond-clasa matter at the i'ostofücc at Indianapolis, Indiana.J : . . Abonnements-Preise Tägliche Aukgaie 12 Cts. per Woche. EonntagSausgabe 5 Cts. per?!ummer. Veide zusammen 15 Ct. per Woche. ET Das Tagblatt erscheint jeden Nachmit. tag um 2 UH?. Dte EoantagsauSgabe erscheint des Morgens. Tribnne Publishing Company. Indianapolis, Ind., 8. Mai 1882. Xle MZWkise. 17. Juni 1881 dem Jahrestage dtrSchlacht bei Bunkcrshill -vier &ge .nach der Untergange der .Jcannette", waren die Borbereitungen füt die Fahrt .auf dem Eise so weit gediehen, daß die l letztere! selbst angetreten werden konnte. '.Fünf Schlitten waren je rnitl,200 bis 1.500 Pfund ProvisionenMunition und Pelzen bepackt die dreiBoote waren mit den Zelten, Instrumenten und ' dem Al cobjol für Feuerungszwecke im Gewichte von 2,300, 2,500 und 3000 Pfund be fruchtet, und die Männer mußten diese Lasten von zusammen 15,400 Pfund ausschließlich des Gewichtes der Schlitten und Boote über rauhes, wellenförmiges und vielfach zerklüftetes Eis, 'oft ' auch durch den lockeren Schnee7" in' den die Schlitten einsanken, dahin schleppen. Die. Hunde waren in Folge der dürstigen Nahrung, aus die sie hatten beschränkt werden müssen, so entkräftet, das; sie sich selber kaum aus den Füßen zu E halten vermochten. Ost legten die Schisfbrü chigen unter aufreibender zwölsstündiger Ausbietung aller Kräfte kaum eine Meile zurück Um die Gefahr der Schnee dlindheit zu vermeiden, wurde der Marsch nur fortgesetzt, wenn die Sonne nicht über dem Horizonte stand. Im Ansang wurdcnzu den drei taglichen Mahlzeiten folgende Rationen pro Mann vertheilt : Frühstück : ' 5 Unzen Pemmican an der Lust getrocknetes Fleisch, 2 BiscuilZ, 2 Unzen Kaffee, $ Unzen Zucker ; Mittagessen : 8 11. Pemmican, 1 U. Licbig Äscher Fleischextrakt, fU; Thee, :z 11. Zucker ; Abendessen : 4 U. Pemmican, li: Theej 11. Zucker, 2 Biskuits, 1 U. Taselbouillon. h . e . - ' Später wurden diese Rationen aus zwei Drittel, noch später aus die Hülste reduzirt. Uebernachtet wurde - in fünf Zelten, die mit einem AlcoholWärm und Koch-Äpparat und je einem großen Kessels ausgestattet waren. In jedem Zelte war einem Manne das Kochen übertraacn. wäbrend das Öerbeisckasfen ' von Schnee zu Kochzweckcn abwechselte. . Aus Rennthicrsell waren, die Schlassäcke . hergestellt, in welche die Leute hinein krochen, so daß nur eine kleine Oeffnung zum Athmen frei blieb. Anfälle von . Schneeblindheit, Scorbut, Blutschwären und 'andere ' Krankheiten befielen nach ; und nach sämmtliche Mitglieder der Ex ' pedition, wichen aber meist bald der un i ermüdllchen Thätigkeit des Arztes Dr. j Ambler und den eisernen Constitutionen . der ; Leute. lEine Art Geschirr w.ar ( aus breiten Gurten hergestellt worden, vermittelst dessen die Reisenden Schlitten und Boote dahinschleppten. Oft mußten l Wasserspalten vermittels der Boote gc kreuzt werden und die Arbeit, die Boote ?'in das Wasser zu bringen, mit den s Schütten zu beladen, dann dleselben an idas Land zu ziehen und die Schlitten ( wieder reisescrtig zu machen, ließ die 'Leute ost im Zustande völliger Erschöps ung zurück. Häufig nothwendig wer rdendc Reparaturen, die fürchterliche lKälte7 Krankheiten und im spätcrenVcr ?Miif her X? ttiiiitriti AT5sf ST)rtfi UUV vit vivtjt wtv uiiQiiiutittuyi yiuyrunZ 'bilden eine zwar eintönige, aber unbeschreibliche Rette von Laden. ' "Am 12. Juli kam den aus gefrorenem Meere dahin Keuchenden Land in Sicht, und am 21). Juli gelang es, über eine offene Wasscrspaltc hinweg aus solchem zu landen. Der Capitän - erklärte die Insel unter Auspflanzung der von seiner Gattin gestickten Flagge der Ver. Staa. ten sür das Eigenthum der letzteren und nannte dieselbe: .Bennett-Eiland. Ein kdreisacheS, trotz alles Elends begeistert auSatbrcrckteS .öurral)! ' .beendete die Feierlichkeit, und Millionen von Vögeln i fielen .schreiend,und""krächzend ein, lauter als dröhnende' Artillerie-Salven. Und .IdieShäßliche Schreien und Krächzen der tzVögel war Musik, in' den Ohren der tCi? st.. Öfsf S hnifi infnrtr Vll'vu"b 3 ' I w vy vnitiivvtrath von frischem Fleische m sichele Aus ficht. In der That war die Jagd-AuL beute bedeutend ; die Vögel schmeckten w!e junges Kalbfleisch und mundete den Leuten besser,, als den Kindern Israel die ersten Wachteln. Aber sie aßen nichts, als die gebratenen Vögel, und dies hatte vorübergehende Krankheits-Erscheinun-gen zur Folge. Die später zusammen mit den andern Nahrungsmitteln verzehrten Vögel bekamen vertrcssiich. Das östliche Vorgebirge der Insel tauste der Capitän auf Ersuchen der Offiziere und Mannschaft zu Ehren seiner Gattin: Cap Emma". ' Bennett-Eiland wurde am S.'August in den Booten verlassen uno dann die öNeise abwechselnd im Wasser und aus HXim ftif fnrtnfffH Ultit IV Als die Jeanette" vomEise umschlossen wurde, hatte- sie 40 Eskimo-Hunde an Bord. Während des ersten Winters starben ICk Nachdem das Hundesutter ausgezehrt war) begann eine Periode des 5)ungers und der Erschöpfung sür die Lärmen Thiere. Jeves verselven yalle gan einem. der Leute seinen , speciellen zJrcund. und Beschützer: dtr seine für ihn Kkaum ausreichenden Rationen mit ihm stheilte; aber die Rationen wurden lleihur und die Ossiciere mußten streng dar X r r i. r . rt i. V..X. saus sehen, daß die Leute durch ihre ? Freundschaft sür ihre Schützlinge sich

nicht selbst Schaden zufügten. Auf Vennett Eiland lebten noch-23 Thiere und von diesen erkrankten 11 und mußten erschossen werden. Der Rest von 12 wurde 'in die Boote vertheilt, und von diesen waren, als die Boote getrennt wurden, bloß noch zwei: Krimatka" und Suvoyer" am Leben; der erstere war in De Long's Boot und bildete sür des sen Mannschaft vielleicht die letzteMahl zeit, an welcher auch noch NoroS und Nindcrmann Theil nahmen, bevor diese vorausreisten, um Hülfe zu holen. Die Fahrt in den offenen Booten, die Trennung der letzteren, die Landung d Leute unter De Long und Melville ist aus den telegraphischen Berichten bc kannt, und die Details enthalten lcdig lich eine Fortsetzung der furchtbaren Leiden - und Beschwerden. - In Folge des wiederholten DurchwatcnS des WasserS zwischen den Booten und dem Lande waren die Beine der Schiffbrüchigen so geschwollen und kraftlos, daß sie auj Knieen und Händen dahin kriechend da; spärliche Feuerholz sammeln mußten. Möge es uns vergönnt sein, bald herich' ten zu können, daß auch De Long's und Ehipp's Mannschaften bu : .Zg fun den worden sind. ; ; . . ; ' : y Oange maSen gilt n'.cyt. . " ' ' j .... ' y ' Mährend der vorige Sommc? die Ernte durch.anhaltende Dürre und Tro ckenheit schädigte, stellt unS Vennor sür: Heuer einen Sommer, in Aussicht, . der aus einer sortgesetzten Reihe von Land regen, schweren . Regengüssen und 'Wol-, kenhrüchen, Gewitter und Stürmen be steht. Die neblige Atmosphäre' wird uns Wochen hindurch den Anblick der Sonne.vorenthalten, undwührend.der vereinzelten intensiv, heißen Tagen wird duuipse Schwüle aus, uns lasten Mit wenigen Ausnahmen wird die Tempera tur nur zwischen kühl und kalt schwanken, und wenn es nicht regnet, werden sich die feuchten Niederf chläge aus den . Wolken mit den der Erde entsteigenden Dünsten' mischen. Der heurige Sommer wird das contradictorische Gegentheil des vorigen sein, und über die Folgen kann man sich nicht täuschen, wenn man an das alte, aber wahre Wort denkt, daß' nicht die trockenen, sondern die nassen Jahre große Theuerung und eventuell Hungersnoth bedingen. " Im Juni und August sind selbst im. Süden wiederholte .Fröste.zu erwarten, im September werden des Himmels Schleusen sast ununterbrochen geöffnet sein, der Oktober bereits bringt Schnee und Kälte und der Rovemberes öffnet den Winter, der durch seine Kälte einer der remarkabclsten des Jahrhua dertö sein wird; eine wahrhaft arctifche Temperatur wird auf der ganzen nörd lichen Halbkugel herrschen. Und , dieser liebenswürdige Sommer des Jahres 1882 ist nur der milde Borgänger feines Nachfolgers in 1883, eröffnet den Reigen einer ganzen Partie kalter' und naf ser Jahre. Das sind in der That keine tröstlichen Aussichten, aber Vennor hat bekanntlich öfter geirrt, als das.Rjchtige getroffen und bange machen d gilt nicht. DeVoe sagt für den Mai in der Zeit vom 6. bis ö. und vom 17. zism 20. kühle resp, kalte Tag voraus und empfiehlt, um diese Zeit empfindliche Pflanzen zu bedecken.. Einzelne schwere Gewitter und Stürme, angenehmeTem peratur, mit Ausnahme der angegebenen Tage und eine im Ganzen dem Wachs thum der, Saaten günstige Witterung werden prophezeit. . Unsere ycrMcye ttcitgöfiottt. ' i -iii rLi r ? ft : ' Der Sccretär der Flotte hat, in Ge mäßheit eines Beschlusses des nationalen Repräsentantenhauses, dem Congreß ,dic Berichte der zu dem Flottendepartement gehörigen AusrüstungS, RekrutirungS und .Steam Engineering"Bureaux zu gestellt, in welchen, specisicirte Angaben darüber gemacht werden, wie viel Geld von dem 1.'Juli'185' bis .zum 1. Of. tober1881 für die Schisse der. Kriegs flotte seitens der genannten Bureaux verausgabt worden ist.. . . , ! V, Aus diesen Berichten geht hervor, daß von den .am 1." Januar 1882 existiren den Schissen der Flotte 14 nicht mehr ausgebessert werden konnten, und daß hinsichtlich sieben anderer noch im Bau begriffener , Schiffe eö sich nicht, lohnti, dieselben zu vollenden. Von den übrigen Schiffen waren 25 noch in einem solchen Zustande,s daß sie ausgebessert werden konnten, aber unter einem gro ßen Kostenaufmande. Unter den 29 im aktiven Dienst befindlichen Schiffen wa ren 4 in gutem Zustande,' 5 derselben wurden umgebaut, und zwei waren im Allgemeinen seetüchtig. ' - ' Aon den Dampfmaschinen diese? im Obigen erwähnten 91 Schiffe, befinden sich 24 in einem guten. und 24 andere in einem leidlichen Zustande ; 2 waren condemnirt und 2 andere waren in Schiffs bauhöfen untergebracht; 14 bedurften gründlicher Reparaturen, 4 waren in einem solchen 'Zustande, daß sie unter einem großen Kostenaufmande noch repa rirt werden konnten, 5 andere sehr stark abgenutzt,und vier ande noch nicht bergestellt worden. Verschiedene andere wui den umgebaut oder zu anderen Zwecken benutzt, als zu denen, zu welchen sie ursprünglich bestimmt waren. . ' Nach den in Frage stehenden Berich ten wurde allein ' von dem Steär! Engineering"Bureau von dem JiScal. jähre , 1862 L3 bis. 188081 sur die erwähnten Schiffe im Ganzen die Sum me von ik!l 2,478.430.34 verausadbt. Diese. Summe. 'wurde, .-was .nicht änßei Acht zu'tässen ist,' 1usschlicßlich sür die Maschinen der Schiffe ausgegeben. : Es ist nicht möglichste ursprünglichen Kosten der Maschinerien' der Schiffe der Bundesflotte im Allgemeinen anzugeben, doch liegen über einzelne Fälle , yenave Angaben vor. Die Maschinerie - der Pensatola- welche' zwischen 1863 und 1860 gebaut 'wurde, kostete. ursprünglich 5468,783.02, und inzwischen sind für die Maschinerie dieses Schiffes' noch weitere 357.507.62 verausgabt worden, j Die ursprünglichen Kosten der Maschinerie der .Nipsic- beliefen sich auf 594,443.48

und $31-i,S10.9S waren für spätere Vie vara!u:en der Maschinerie erssrdcrlich. Es liegen -noch mehrere ähnliche Fäc vor, doch genügen oic angeführten vollständig, um nur anen zu lassen, welch' ungedeuic Summen unsere herrliche" Kriegöstolte, welche j tzt zum Spotte der Well geworden ist, r?,schlnnczen hat, respektive wie viel von dem verwilligten Gelde gestohlen wurde.

Tie Blattern,, gebannt Am gestrigen Tage, wird unterm 16. April gemeldet, bot sich den Bewohnern von Köniqgrätz.ein Schauspiel, das ihnen lebhast ein wahres tück Mittelaltcr vor Augen führte. Um 3. Uhr. Nach mittags schlugen cn 8 bis 10 Stellen der.-öffentlichen Platz-' und Gössen lo dcrndc Flammen, auc- kunstgerecht auZ Reisig, 5olz, Stroh und Theer hergcstellten Scheiterhaufen gen Himmel empor. ES galt, die im hiesigen Orte seit acht Tagen herrschende BlatterN'Cp'ide mie aus diese am Schluffe des neunzehn tenJahrhunderts gewiß einzig dastehende Weise zu bannen" und auszubrennen! Der Vorschlag zu diesem, geistreichen Mittel, die Blattern zu vertreiben,, hing von dem Gemeinderathe Cerveny aus und, fand beim .Bürgermeisteramte beste Ausnahmedenn die Gemeinde stellte sosort bereitwilligst aus ihren Forsten' das zu ' den Scheiterhaufen ersorderliche Material ' bei, ' nachdem' ' vorher . vo ja StadtphysikuS ein. sachverständiges Urtheil abverlangt .ward das merkwürdi gerweise zustimmend, ausfiel. .. Daß ne bnhei in den Häusern und Hösen unserer Stadt fast, ausnahmslos . Zustände ünbeschreibjicher .Art im Punkte der Neinlichkeit Lüftung, Kanalisirung' und der, Abfuhr der Absallstoffe herrschen, wie man selbe in den ärmsten Dörsern kaum ähnlich wicdeisindct; daß die Kanäle, welche trotz unserer Wasserleitung nicht geschwemmtwerden, mcvhitische Dünste ausströmen ; daß nach den Wochenmärk ten.und den hausigen Vichmärlten, die mitten in der Stadt auf dem Ningplatzc abgehalten werden, dcr 'Unrqth liegen bleibt, bis 'Niedeifchläge dir Pläke rein spülen ; daß ein Seifensieder ohne Conzession jahrelang inmitten der dichtesten Bevölkerung sein wohlricchcndcsGcwerbc zum Entsetzen aller Nachbarn und zum Trotze, aller eingebrachten Beschwerden ausüben darf ; daß zeitweilig die Jauche aus den übervollen Senkgruben und Höfchen der Herren Gemcinderathe über die Straßen sich ergießt alles dies und noch viel mehr Achnliches übersehen üU lerdings die weifen Väter unserer Stedt und halten der jetzigenZeitflrömung sich anpassend an dem Glauben scst. Der neuest Justizmord. 1 Der im besten Rufe stehende Weber Hartmann, in Hannover hatte in der Untersuchung ..gegen feinen Freund Daber daselbst, welcher der Verbreitur;?. der .Londoner Freiheit" angeklagt wär, theils ' Angaben gemacht, theils That fachen verschwiegen, welche nach den bceidigten Versicherungen des in demselben Prozesse! als Zeuge, vernommenen Schneiders Geythe, eines verrufenen .Subjects, dem , von Hartmann geleistc ten Zeugeneide .wicdersprcchen. Dar aushin erhob der Staatsanwalt Anklage wegen Meineids gegen Hartmann, Genthe brannte wahrscheinlich nach Amerika' auZ seiner Hcimath - durch und auf deffeu in einem anderen Prozesse gemachten und iZridigten Angaben zlin landen die Geswörenen H'artmann des Meineides schuldig und der Gerichtshof verürtheilte. ihn zu' sechs Jahren Zucht har ö und ' zum Verluste der bürgerlichen Ehrenrechte auf denselben Zeitraum 5 verhüßter Strafe.'' -' Ist es nun an sich schon unerhört, eine Anklage lediglich aus die in einem ande ren Prozeffe' abgegebenen Zeugen-?!-sagen zu basiren. erscheinen die Angaden des Gcnthe in. Folge der 'Flucht demselben höchst fragwürdig,' so wird all' dieser juristische Wahnsinn noch durch die Entscheidungsgründe des Gerichtshöfe übertroffen. In solchen heißt es wörtlich: .Hartmann , hat .durch seinen . Meineid ein soziales Vergehen verdecken wollen das .ist als, ErschwerungSgrund in Be tracht, zu Ziehen ; , desgleichen- der Umstand): daß. er. selbst Mitglied )der'sozialistischen Partei ist." zZ.'Alsy. .politische-Motive? zur Begründung einer richterlichen Entscheidung! Das deutsche Reichsgericht hat. auf eingewendete Revision das Erkenntniß einfach bestätigt und auch seinerseits dem Ur Fundamcntalsatz der Rechtspflege in's.' Gesicht geschlagen, daß der Richter, daß' das Gericht sich nur . mit den 'einen Angeklagten zur Last gelegten Handlungen, nicht aber mit dessen Person zu beschäftigen hat. . Leider scheint es,' daß man- in politischen Processen von Deutschland nicht mehr sagen kann, was 'der bekannte Müller von Sans fouci von Berlin sagte . .Es gibt noch ein Kammergericht in Berlin." Die Kriegskosten.' ' , Me.das .Kavcl.vör kurzer Zeit mel jet?;f mUerbrcit i;arische,ReLie rün g "dcn Delegationen beider Mndereine Vorlage bchuss Bewilligung eines Extracrcditsvon i 23, 733,000 .Gulden.,'. Die Regierung 'er lärCdüfTsie sich im Januar, h. zur Ze5t der letzten Delegationssitzung, über den'Umsang des südslavischcn AusstanYjS)?m1 Unklaren besand.z:?Vittc Fcbruar . drohte 'der Aufstau v bekanntlich sich' auf das Llmgcl5ict und Nordbosnien auszudehnen, so . daß die Regierung mit einer sür Oesterreich bewundcrungswürdigen Energie und Raschbcit 't weitere Tslippenmassen nach dem Kriegsschauplätze sandte, denn durch vereintes Ein greifen auch die Riederwersung des Aus standes gelang. Der gesammte AktionsPlan wurde unter direkter Leitung bcs -Kaisers Franz,Jofcph entwplsen. ' ' Interessant ist, "wie dies anch in der Vorkacje mi'sgethtilt'wird, der Zusammenhang des Auf standes mit dem Aufbrausen des Panflavismus. Ende Fe

bruar, als der Ausstand den größten Umfang angenommen hatte, hielt Skobeleff seine erste Brandrede in Moskau, und dieser folgten kurz darauf die pnslavistischcn Kundgebungen in Paris. Als jedoch irr März die österreichischen Truppen den Jnsurgcntcnschaaren eine Schlappe nach anderen beibrachten, verstummte auch in Rußland, gleichen Schritt mit dem-Zurückgchen dcr Insurrektion haltend, das panslavlstischc Kriegsgeschrei. In der Vorlage erklärt die Regierung, daß die Bewegung den Charakter des Brigantenthums angenommen hat, giebt jedoch indirekt das Fortbestehen der Insurrektion zu, indem sie es für unerläßlich hält, die j.tzt im Jnsurrektionsgcbicle befindlichen Truppen noch mehrere Monate dort zu belassen. Der letzte Ausstand hat bisher gegen .s'2.000.000 verschlungen, und in kurzer Zcit wird die Regierung abermals eine Anleihe aufncha.cn müssen, außer den von den Delegationen geforderten Rachbcwilligungen von 23.733.000 Gulden. Aber alle Gcldopscr. Bcscstigun gen, Garnison - Verstärkungen werden einen neuen Ausstand nicht verhüten können, wenn nicht eine gründliche Systemänderung, ferner eine totale Besserung in dcr Verwaltung und Endregu lirung des Verhältnisses des Jnsurrek tionsgebictes zu der Monarchie vorgenommen wird. Bruno Bauer:

Einem Nachruf, den . die , Berliner Post" dem unlängst veistorbenen Bruno Bauer widmet, . entnehmen wu Folgendes : Nur Wenige wußten, daß der streitbare Kämpe, der stolz von sich sagen konnte, daß er niemals seine Ueberzeugung einem materiellen Vortheil geopfert hat, überhaupt noch lebte. In stiller Zurückgczogcnlzcit' von der Welt führte er bei seinem Bruder, der in Nix dors die Gärtnerei betreibt, auch äußerlich das Leben eines Philosophen. Seine Bcdüifttißlosigkcit und 'seine Entbehrungsfähigkcit machten es ihm leicht, allen Stürmen und Widerwürtigtcitcn dce Lebens zu trotzen. Was er durch rastlose Arbeit erwarb, .opferte er seinenVer wandten, mit weichen er seit langenJah ren zusammcnwohnte. Wer ihn in der letzten Jahren gekannt hat, wird sich mit lebhafter Freude des würdigen Greises erinnern, der. selbst in der e,srigsten Diskussion die Ruhe und Würde eines anti' kcn Philosophen bewahrte und . mit bt wunderungswürdigcr Geistesschärfe und einer Icidenschaslslofen Klarheit, wclchc die bcncidcnswcrthe Eigenschast dcr guten Alten ist, von denen einer nach dem andern in' Grab sinkt, die schwierigsten Fragen dcr Philosophie und Theologie behandelte. Sein energisch geschnittener Kopf war wie auL Bronze gegossen : seine feurigen Augen unterstützten das Feuer seiner Bcredtsamkeit, die ; keiner, doktrinären? Beigeschmack hatte. Stolz erhobenen Hauptes,. wie er eö that.durstc er durch das Leben., wandeln. Allen Kleinigkeiten de? Leben?,' um welche an dere Menscher, ihr Leben selbst einsetzen, stand er wie ein Diogenes gegenüber. Mit dieser Verachtung aller irdischen Dinge nur seines Tabaks -und seines Kaffees freute er sich verband er im persönlichen. Verkehr die Liebenswürdig keit und , die seine Ironie eines Sokra tcs. Noch bis in icincn letzten Lebens jähren hatte er sich seine hohe Geistes' gäbe in unverminderter Irische bewahrt, und sein Stil hatte an der plastischen Ausdrucksweise, an der ehernen Schnei digkcit und .Präzision des Ausdrucket nichts verloren. Zeugniß davon legen ab seine IctztenSchnsten Philo, Strauß Renan und das Urchristenlhum? und Christus und die Eäsaren". Wenn er' auch der biblischen Tradition als jcfc: ser philologischer und . philosophischer Kritiker gegenüberstand, so war er doch weit enlsernt, in den seichten Rätionäliömus und die gehaltlose Schönrederei ei neö Renan zu verfallen. : ' '. ' - ' : DieGrandArmy of t h e RePublic" zahlt 'im Ganzen 85,000 Mit glieder, sämmtlicheauS dem Bundesdienst ehrenvoll entlassene Soldaten.! i ' Oo Jnlande. Y. r: j : : 7 D i e Aussich ten 's r 'd en' .Eorvin der bekanntlich " nach der Nannschast 'des Rodgers"- unteiwegö ist. aestalten sich' immer aünstiaer- Am 25. v: Mts. passirtc der. englische Dampfer Glamorgan" unter .46 Gr. 20 Min. n. Br. einen Eieberg von über 500 Fuß Höhe, aus dem sich zahlreiche Eisbären befanden, würde gleich darauf von ungeheuren Eisfeldern eingeschlossen, trieb mit solchen 20 Meilen aus seinem Cours, .steuerte, nachdem er frei geworden, 180Mcilcn südlich von der gewöhnlichen Linie und begegnete aus dieser Fahrt mehr als ;100 mächtigen Eisbergen. ! i... , ' ;:: ,. .,; A u s s o n st g u t u n t e r r i ch tetrr Quelle" verlautet, daß in der Bundeshauptstadt ein Monaco - Ring", in der Bildung begriffen .ist Das Für stenthümchen soll, anekauft,' dort eine ttohlenstativn errichtet und' hierdurch Fuß am mittelländischen Meere gefaßt werden. ' Nachdem die ähnlichen Versuche in' St Thomas, Savanna, Ehiri qui und am Golfe'Dulcc gescheitert sind, ist am Ende derPlan gär nicht so'ohne" und eine ehrliche Ausführung wäre verbürgt, wenn mn. dem. braven Robcson die Oberleitung dcr Angelegenheit übertragen würde. !.F ü r d i e S ch ö.n st e d er Schönen, in der Bundeshauptstadt gilt, die Gattin, des schwedischen Gesandten, die Gräsin Löwenhaupt.' ' '. ! . Die einzige' S ' ch w e st e r Stonewall- Jackson'S, Frau Andersön, welche während 'des Bürgerkrieges 'zu Beverly in West-Virginien wohnte, war eine' begeisterte Anhängerin der Union und nahm sich der kranken und verwundeten Unionssoldaten mit großem Eifer an. Ihr Haus in Beverly hatte sie in ! eine Art Lazareth umgewandelt.

In d c m Z u ch t h a u s e in SingSing wurden im vorigen Monat $15,517 verausgabt und für Cträflingsarbciten vereinnahmt. Das Scnatscomite in 211 bann emp fielt einstimmig die Annahme eines Gesetzes, welches anordnet, daß bis zum 1. Januar 1885 alle oberirdischen Telegraphenleitungen in den Städten des Staates New 9)or? beseitigt sein müssen, und serner bestimmt, daß vom Tage der Publikation des Gesetzes ab die Erlaubniß zu Anlegung oberirdischer telegraphischer, telephonischer und der elektrischen Beleuchtung dicncnderDrnht leitungen nicht mehr ertheilt werden soll. ES ist dies eine Maßregel, die sür alle großen Städte innerhalb der Vereinigten Staaten mehr und mehr zur Nothwendigkeit wird und mit welcher sich die Legislaturen dcr verschiedenen Staoten nicht frühzeitig gcnug bcfchäftigcn können. - " RechtSanwalt C a s s i d y aus Philadelphia, welcher in dem gegenwärtig stattfindenden Prozeffe die Mallcy Boys" vertheidigt, erhält für seine Dienit $10.000. Die Pappschachteln, in denen sich die New Jorker Höllenmaschinen besanden, stammen aus der Fabrik von Taylor, Nichols & Co. in Springsield, Maff.,, deren Agent Hitchcock in New York der Firma Ridlcy & Co. daselbst vor zwei Monaten tausend solcher Schachteln verkaufte. Man hofft aus diesem Wege den Absender der Höllenmaschinen entdecken zu können. Am Samstage, an welchem die Sendungen ausgegeben wurden, hat man den griechischen Dr. Tachymentis im Postamte gesehen, dcr sich vor Kurzem durch seine Erpressungsvcrsuche und Drohbriefe dem Direktor des Long Jsland-Hospitals in Broollyn, Dr. Dudlcy gegenüber berüchtigt gemacht hat. Als das Marine-Hospital-boot in Nework am 4. d. M. Vorm. 10Uhr sich aus seiner gewöhnlichcnFahrt nach Bcdloe's Eiland befand, näherte sich ihm die britische Barke Ornella". welche signalisirte, daß an ihrem Bord eine Mrutcrei auögebrochen fei. Die Barke hatte aus ihrer Fahrt von Liverpool die aus 39 Bretagncrn bestehende Mannschaft von dem Wrack dcr Germaine", von St. Malo in Frankreich, aufgenommen und zwischen einem der Matrosen und dem britischenHochboolSmann Murphy war es kurz vor derEin fahrt in die Bai von New Z)ork zu einer Stecherei gekommen, im Verlause deren dcr schwcrverwundcte Murvhy denFran zosen erstochen hatte. Das Hosoitalboot dampste nach deHasen zurück, und die Hasenpolizei brachte, die Leiche, den Verwundeten und die für die Untersuchung n.öthigenZcugen in Gewahrsam. Dem englischen und dem französischen Conful, sowie demBiindesgerichte wurde Anzeige von den Vorgängen gemacht. In Chicago kämpften dieser Tage mehrere Zimmerleute um einen Preis, welcher demjenigen zufallen sollte, der eine gegebene Arbeit in der kürzesten Zeit fertig, stellen würde. Es galt 30 Listen, jede 2 Fuß lang, 1 F. breit und 1 F. hoch, zusammenzunageln und hier ! 27 Nägel sür jede Kiste zu verwenden. Der Gewinner sührte die Arbeit in genau 30 Minuten zur Zufriedenheit der Preisrichter aus Zu Weedsport im Staate Bork lebt ein Mann, Namens W'illiam jfriapp, welcher, eine Gattin besitzt, die ihm das Lcbn arg verbittert. ' Um der Sache ein Ende zu machen, erklärte der Vielgeprüfte neulich' seiner Gattin. c4 wolle sich das Leben nehmen, und sprang in einen Mühlteich. dkssenWasser jedoch nur vier Fuß tief ist. Er tauchte semenKopf wiederholt unter, ohne jedoch seinen ausgesprochenen Zweck zu erreichen und wurde schließlich von der Jugend des Dorses, welche ihn mitSteinen bombardirte, auö dem' Waffcr aetrie- , 'i ..,...-., ' " ven. ' Eine in diesen Tagen in New Bork vorgenommene chemische Prüfunz von 29, aus verschiedenenApothekcn bezogenen Chininp.llen ergab das Re iultat, daß nur zwei Sorten diejenige Quantität Chinin enthielten, die in üv betr. Recepten vorgeschrieben war. Fast alle übrigen Pillen enthielten lediglich Einchonin oder Cinchonidin, die bekannten, zwar ebenfalls aus Chinarinde her gestellten, aber weit billigeren und minder wirksamen Alcaloidc. In Fieberkrankheiten ist es von der größten Wichtigkcit, . daß .das verordnete Chinin in Quantität und Qualität ganz genau der ärztlichen Vtkschrift entspricht, und du Äerzte, sowie das Publikum sollten von dem aus New Bork berichteten Unfuge flotiz nehmen. D i e Chinescnmachen Miene, sich eines neuen Erwerbszweiges zu bemächtigen und wollen sich als Schrift sctzer versuchen. Vor einiger Zeit kam ein Chinese zu dem Herausgeber einer in San Francisco erscheinenden Monatsschrift und erbot sich ihm,, feine Zeitung auszusetzen,, die Formen zu schließen, Cörrccturcn zu besorgen, kurz das BlaU so weit herzustellen daß eS dem Druck übergeben werden kann. Dcr Zeitungsmann wies! den Antrag ' mit Entrüstung zurück und. erklärte, daß er leine Chinesen beschäftigen wolle, auch wenn sie sich erböten, dicArbeit gratis zu thun. Der mongolische Versucher lächelte darauf verschmitzt und sägte, daß er die Arbeit bereits für zwei Wochenblätter thue, weigerte sich aber, dieZcitungen namhaft zu machen. Diese chinesischen Schrift' setzer lernen ihr Handwerk in denDrucke. reien von Canton und Hongkong, wo Zeitungen in englischer Sprache erscheinen. . ' ' ' ' :

Phil. Kappaport, RechtSanwalt. . ; . 1)5 W Masylngton Str.,

Zimmer 12 und 18.

Jndicuapolis, Ind.

Oo Auslande. Heb er dieVerhaftuna

orcicr in Berlin durchreisender Cngländer wegen Verdachts, den großen Dic?rantcndicbstahl in dem Postdureau zu hatton Garden in London am 10. No vember 1881 verübt zu haben, wird folqendeö berichtet : Im Februar d. I. befanden sich in Berlin vier Engländer und eine Engländerin, die sich Eduard Smith, Watzon, Henry und Scott nannten. Die sie begleitende Dame war angeblich die Frau des Scott. Diese 5 Reisenden kamen in einem hiesigen Case mit dem hiesigen Coisfeur Kleczewskl zusammen, welcher gut englisch spricht und sich erbot, die englische Reisegesellschaft in Berlin herumzuführen und ihnen d;c, hiesigen Sehenswürdigkeiten zu zeiger.' Dieser Vorschlag wurde angenommen.. Auf oen Wunsch der Gesellschaft, Zchmucksachen für eine junge Braut zu kaufen, führte Kl. die Gesellschaft zu ei nem namhaften Juwelier, mit dem die Engländer wegen Ankaufs vonSchmuck fachen im. Werthe von 400.000 M. in Verhandlung traten. Die Verhandln gen wurden aber dadurch abgebro chen, daß Eduard Smith, Watson und Henry, plötzlich nach Brüssel abreisten und auch Scott nebst seiner Frau sich aus Berlin entsernten. Am 17. April begegnete Kl. auf der Straße wieder dem Ed. Smith unter den Linden und solgte demselben bis zum Ostbahnhose, holte eilig einen Criminalcommissär und hier wurde Smith mit noch zwei anderen ' Reisegefährten verhaftet. Die drei festgenommenen Engländer, die nur englisch sprechen und einander nicht kennen wollten (sie hatten sich zufällig im Wartcsaal getroffen und als Landsleute sich für: die Reise vereinigt), legitimirten sich durch Pässe als der Buchmacher Frcderic Berner (iden tisch mit Edward Smith), Pserdehünd ler John Reynolds, Rentner Wm. Davis. Der Paß des Berner (Smith) ist von dcr hiesigen englischen Botschaft am Tage der Festnahme des Berner als echt attestirt. Sämmtliche drei Festgenommenen versicherten, harmlose Reisende zu sein, und von dem Londoner Diaman tendiebstahl nichts zu wissen. Gefunden wurden bei ihnen 10,000 Mark in baa rcm Gelde, darunter sieben Eintausendmarkfcheine und ein Checkbuch auf die Bank von Schottland über 550 Lstrl. LicbeSAben teuer eines Deutschen in England. Anton Eisen hofer, ein Lehrer, machte im Haufe des Nr. Turgot in London, wo er durch einige Zeit wohnte, die Bekanntschaft von oessen-.Nichte Elisa Es entspann sich zwischen den beiden jungen Leuten ein Licbesverhältniß, und Eisenhoser wollte nur den Moment abwarten, bis er eine Srau ernähren könne, um Miß Turgot heimzuführen. Endlich erhielt er eine Stelle als Lehrer in einer Schule in Hastings, und von dort schrieb er in jeder freien Stunde glühende Liebesbriefe an Elifa. . Er sandte' ihr unter Anderm nicht weniger als 332 Blätter, worauf er ihr Porträt gezeichnet hatte, die fämmt-. lich, we'.in auch nicht viel Aehnlichkeit mit dem Original, doch jedenfalls guten Willen zeigten. Die Mutter Eifenhofer's ihrerseits schickte. Briefe an ihre ' künftige Schwiegertochter mit ihrer Einmilligung und der Ermahnung, Elifa möge nur recht sparsam und fleißig sein. Eines Tages jedoch erhielt die glückliche Braut ein Schreiben von einer fremden Hand 'Eine Miß Everts 'bat sie in trockenem Geschästsstyle, sie möge, ihr gütigst den Bräutigam überlassen, der jedenfalls . besser . für sie passe, als sür Elisa. Einige Zeilen Eisenhoser's lagen bei. Er schrieb : Elisa, wenn Sie mich iwingen, Sie zu heirathen,' werde ich Sie ewig hassen, lassen Sie mich frei, so werde ich Sie ewig lieben Diese über raschendcn Zuschriften wirkten wie ein ölitz aus heiterem Himmel aus Elisa; sie oersiel in eine schwere Krankheit, und als ile wieder genesen, war Eisenhoser be eits verheirathct. Sie klagte aus Ent'chädiguig, doch der vorsichtige Unze reue halte fein ganzes Vermögen feiner 5rau abgetreten und besaß nicht einmal ii Eigenthum5lkcht auf feine Kleilungsstückc Der Richicr, vor dem die , Zache anhängig gemächt war, ordnete . n, daß 4) ß Turgot duich drei Jahre ? cn dritten Theil dcö Einkommens des ! 5reulosen mit Beschlag belegen dürse rj ,bcr den Bräutigam tonnte er. ihr nicht giedcrcben. ' ' ' ' A " u lseltc nct Alter. Am Eharamstag ist im Spltat der barmherzigen 3chiiiisteni in Prag der Belllti'l'i'atlzlas ' tviotwlcka in dem seltenen Alter von'. 1 1-4 Jahren an Maraemi.s gestorben. orolwicka hatte noch ts in die letzten'' Jahre wiederholt rca mehrere Meilen an gen. Weg aus sciucr Hcimath nach l!rag zu Fuß Zlirückgclegt. um sich ein .'tlmojen zn holen. Bor einigenWochen var er jedoch nach. Prag gekommen, um m Spital eine Unierkunsi zu suchen. S ','':. ' - Die russische Regierung hat am 21. April endlich gethan, was unmittelbar nach den Skodelesf'schen Brandreden erwartet wurde und auch wohl erwartet werden durste. Der Regierungsanzeiger veröffentlicht einen Be fehl, welcher allen Militärpersonen ver bietet, öffentlich politische Reden zu halten. . . . .., Die N o w o j e 23 x t va j a" fordert die Russen auf, im September dieses Jahres das tausendjährige Jubi läum der -Gründung Kiews und des Uebertrittes des . Großfürsten Wladimir zum Christenthum - feierlich zu deaeben. Diese Feier soll mit der Krönung in Moskau m Berbmdnng gebracht. werden, um derselben eine weitgehende politische Bedeutung zu geben, t ; ? : r; ,;:, Kürzlich biel i Heinrich Laube in Wien einen Vorttag überGoe thes Liebschaften. Er sagte darin u. A.: .Und immer verliebt ' läßt Goethe seinen Mephisto sagen zu Faust i und was war denn Faust anders, als der liedreiche Wolsgang?! Ich bin zuweilen überzeugt, in der Zahl seißer Liebschaft

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