Indiana Tribüne, Volume 4, Number 235, Indianapolis, Marion County, 7 May 1882 — Page 5
Q natnrwisseuschastttche Feuilleton 28 Dr. ernjt Otf e&. Seiner Entstehung nach.ist'das naurwissenschastlicheJeuilleton noch jung, fest seitdem größere Zeitungen, gelese-
vere Wochen- und Monatsschriften eutanden, fand es eine verbreuetere Heimstätte. Und mit dieser stellten sich vuch seine berufenen Pfleger ein. Eikige von den bekannteren, wenn auch mcht immer auserwähltcren . Pflegern fäsa hier erwähnt. ES . liegt jedoch Sicht in meiner Absicht, näher auf ihre m - v rri t.'.i JXllZR, Vorzüge NNO iHCUijcucu nugehen. Nur möge der Leser kurz diese vawnvissmschaftlichen SchriftHeller hingewiesen fein. Ein Name, der besonders in frühexQ.Jahren vielgenannt wue, lft Dr. ffT.. m..! 'i Virfirt .' Gin stPYmfs Jt.lM4bU i4 ö ßs'Verdicnft mdie Verbreitung - na1 'ff f I P rwineuschastkch ermnnne yar um :se? Schriftsteller durch seine naturMsenfchaftlichen Volksbücher erworsea. Seine. Schreibweise ist VolksMmkich und kicht verständlich. Und dnrch ewe geschickte Auswahl der Msjfcrie weiß er schon von vornherein bei ptm Leser das Interesse zu erwecken, znmnl wenn dem Stoff noch ein inteeZsuutcr Titel vorzeucht ist, was. jetzt vNgcmeiu Mode wird. C gehört freikich in unserer zurMasirtheitneigenden Zeit nun ewmal zum Handwerk, daß Äcr Autor wie der Marktschreier vor seiner Schaubühne ein Neugierde ureßendes Aushängeschild seinem Aufsätze dochängt, denn ohne dies würde die großc Meuge der Leser an seiner auch xvch so mühevollen und verdienstlichen Arbeit gleichziltig vorbeigehen. Von Bernstein liegt mir gerade eine Sammlung Aufsähe vor, die unter dem &iiel Natur und Cultur, Leipzig 880" erschienen sind. Sie weisen fast 'alle jene Borzüge auf, welche den Vcrsasser beim Leser beliebt gemacht haben. Aber schon bei einem flüchtigen DurchZcsen stößt man auf so viel JncorrectSeiten und Falschheiten, daß anderer.feits das geringfchä5ige Achselzucken mancher Fachzeute über derartige na!iurwissenschaftllche Feuilletons uns nur aar tu anecktkertiat erscheinen muk. Da wirft an einer Stelle, aufdiezufällig unser Blick fällt, Herr Dr. Bernsteen die Frage auf: Von wem erbt die Biene ihre Baukunst? Vom Vater, ?der Drohne, nicht, von der Mutter, der Bienenkönigen, auch nicht. Die Bienen selber sind geschlechtslos. Mein auch mit dem besten Willen: .wir können die Bienen nicht geschlechtslos machen, denn fecirt man eine Biene, i nli1fa Klon frtrtrtr Jft juivct HlUi wiiuiiu i vyviiuuuvu,Hane, aber verkümmert, unauSgebildet. Sind aus einer. Biene oder besser Arbeijtran kcmn wohl eine Königin oder ein ZausgeMetes Weibchen werden, wenn isie nur danach gepflegt wird. Die junSüx Bienenmaden sind in den ersten Tan aar nubt von einander zu unterscheiden. Erst später, infolge der ungleichen Kost, welche die Maden in den sog. Weiseiwiegen nnd in den gewöhnZiehen Bienenzellen erhalten, treten die 'Unterschiede hervor. Und bringt man txt Maden, welche in Weiselwiegen liegen, in gewöhnliche Zellen, wo sie mit einfachem Futterbrei genährt werden, so entwickeln sich auö ihneu Arbeiter, während aus den Maden, welche in den Arbeiterzellen lagen undin die Weiselwiegen verseht wurden, Königinnen hervorgeHen. Mit diesen Ergebnissen fällt die Beantwortung der Frage über die Vererbung des Instinktes zusammen. . Ein paar Zeilen weiter . macht nun Har unser Autor die geschlechtslosen Glieder der Ameisen und Termiten zu Zwittern! Jetzt hatte ich aber wirklich genug nnd blätterte weiter, um auf eirien sehr autoritativ auftretenden Passus zu stoßen, der von dem Stiel des Glockenthierchens, einer der bekannteftcn Jnfusorieuart, handelte. Hier sagt Herr Dr. Aron Bernstein, daß man bei genauer Besichtigung in dem Stiel einen beweglichen Faden findet, den man mit größtem Recht als einen MuSkelfaden betrachtet, der ganz so beschafsen ist, wie die Muskelfasern, welche in großen Partien die Muskeln bei Thieren und Menschen bilden. . Jawohl! umgekehrt: mit größtem Recht" ist der Stiel kein Muskel! Denn der Muskel ist ein Organ, das aus einer Reihe von Zellen durch bestimmte Differenzirung entsteht, was bei dem Stiel des Glockenthierchens durchaus nicht der Fall ist. Und deshalb kann man auch im histologischen Sinne nicht von einem Muskel reden. Ja, unser belesener Schriftsteller er bewegt sich mit seltner Vielseitigkeit auf fast allen Wissensgebieten scheint nun einmal das sonderbare Mißgeschick zu haben, daß eS in der Regel umgekehrt ist, wie er sagt. So läßt er die zablreicken rmbaren Haare" des bekannten Sormenthaus, welcher wegen seiner insektenfressenden" Manieren diel von sich reden macht, auf kleinen Drüsen stehen", während in WirklichXtxi die Drüsen an der Spitze oder an der oberen Fläche des Haares stehen, Und von einzelnen im Sumpf- und Torfvasser lebenden insektenfressenden Pflanzen berichtet er, daß sie gar keine Wurzeln" hätten. Wünfchenswcrth wäre allerdings gewesen, wenn er uns diese wurzellosen Blüthenpflanzen namhaft machte, da wir nur knzptogamische Pflanzen kennen, die wurzellos sind, Ueberhaupt steht unser Autor mit den. Pflanzenorganen auf nicht allzu vertrautem Fuße. Von einer anderen, ausländischen insektcnsangendenPflanze berichtet er. daß sie einen kannenförmige Kelch" treibt, während die Blättr d;?s? kannenförmiae Gestalt baden, Und so geht es in einem fort. Wer sich die Mühe giebt, wird wohl in jedem seiner Aufsätze ähnliche Unrichtigkeiten nachweisen. Es ist zu wünschen, daß Bernstein, der über eine recht ansprechende Form verfügt, mit mehr Kenntniß arbeite. Unserem Autor verwandt ist Dr. Julius Stinde in Berlin. Den Lesern nird er durch seine Aufsätze besonders im Dabeim- und der Gartenlaube bekannt sein. Eine Sammlung derar - tiger Aussatze ist unter dem Titel : .Aus
bcr geHelmen Werkstatt der Natur!" Leipzig 1880, erschienen. Sie zeichnen sich besonder durch eine anregende, oft humoristische Darstellung aus, in weleher phantasierciche Schilderungen vorwalten, zuweilen sosehr vorwalten, daß die Phantasie auf Kosten einer ' .. .. rw m rt
nüchternen ÄNscyauungswelje oieoerhand gewinnt. Auch seine bilderreicheu Gleichnisse sind oft besser in einem Naturgemälde am Plae, als in einem naturwissenschaftlichen Feuilleton, da beispielsweise den Regenwurm zum VorrZurf hat. So meint er, daß dem Angler, der emen Regenwunn als Köder auf den Haken spießt, das Eewifsen ein wenig unruhig wird, wenn er bedenkt, daß er in jedem Regenwurm ein kleines Kunstgenie hinopferi, das sein HauS ebensowohl mit Mosaik auS kkeinen Steinen zierr,ro!eeinstdiePompejaner die Wände ihrer Wohnungen mit musivischen Arbeiten versahen; Stinde berichtet hier über die Untnsu chungen, welche jener Victor Hansen, Professor der Physiologie in Kiel, über die LeoeuSweife der Regenwürmer anstellte und vor mehreren Jahren in dn Zeitschrift für wissenschaftliche Zoologie veröffentlichte. Allein der Regenwurm ist nichts weNiger als ein Kunstgenie. Gemeiniqlich ist fein HauS eine einfache Aus höhlung in der Erde Hm nnd wieder trifft man freilich, wie Darwin'S jüngsie Beobachtungen erst gelehrt habeu, den obersten RShrentheil mit Blättern, Steinchcn und Excrementmasscn austapezirt. Aber die auf dem Röhrengrunde angetroffenen Steinchcn und Samenkörner, von denen Hansen berichtet und welche Stinde als V!osaikve?zierung anspricht, die sind wohl weniger dem Kunstgenie des Wurmes, als den Expectorationen des Verdauungstractus zuzuschreiben. Von den Verwandten des Regenwurms, von den marinen Borstenwürmern, wissen wir allerdings, daß sie sich kunstreiche Behausungen bauen, aber unserem Wurm eine solche Kunstfertigkeit beizulegen, wohl generös gehandelt, entspricht aber nicht der Wirklichkeit. Während Herr Dr. Julius Stinde den Würmern vollauf Intelligenz giebt, nimmt er ihnen dennoch den vornehmsten Träger derselben. Er behauptet nämlich, der Regenwurm hätte keinEeHirn. So geht es: der eine Fcuilletonist macht die Bienen geschlechtslos und der andere die Würmer gehirnlos. Aber der Wurm hat ebenso gut ein Gehml, wie die hochintelligente Ameise, wenn es auch nicht so hoch entwickelt ist, wie bei diej'er. Das Gehirn der Würmer, wie der Ameise liegt oberhalb des SchlundeS im Kopfe. Ein Feuilletonist, der vornehmlich durch die Gartenlaube" in den weitesten Kreisen bekannt wurde, ist Carus Sterne vulgo Dr. Ernst Krause in Berlin, der umsichtige Herausgeber der bekannten oarwmlstljcyen Lettjcyrlst Kosmos". Wenn wir Jemandeu als Feuilletonisten, was die Form angeht. gelten lassen, so ist es Carus Sterne. Seine Diction ist elegant und geistreich. Seine Beweisführung übersichtlich uud leicht verständlich. In einer eigenen Art weiß er die Aufmerksamkeit des Lefers zu fesseln, ja ihn sogar in eine gewisse Spannung zu versehen. Herr EaruS Sterne hat das seltene Talent, in einem kurzen Essay doch so eingehend über ein weitschichtiges Werk zu referiren, daß jedwedes Berücksichtigung sindet. So knapp und pointirt ist seine Darstellung. Manche seiner Feuillctons machen den Eindruck, als hätte man eine topographische Reliefkarte vor sich, wo jeder Gegenstand nach seiner Bedeutung graduell hervorgehoben ist. Derartig sind die Einzelheiten des Materials herausgearbeitet. Als eine größere Arbeit unseres Autors sei dessen Werk Werden und Vergehen", Berlin 1880, angeführt. Eine sinnige, tief gemüthsreiche Darstellung waltet in den Naturstudien" von MasiuS vor. Er knüpft feine Betrachtungen und Beobachtungen an alltägliche Gegenstände und Erfcheinungen und weiß an ihnen gerade die Seiten hervorzukehren, welche für uns von Interesse sind. Seine naturgefchichtlichen Essays sind Stimmungsgemälde, aus denen uns eine Beschaulichkeit und Innerlichkeit entgegenströmt, die auch auf den Leser übertragen wird, An Masius erinnern die gemüthlichen Natnrschilderungen und Thiercharakteristiken von Dr. Karl Ruß und von den Gebrüdern Karl und Adolf Müller. So anschaulich ist ihre DarstellungSweise, daß der Leser unwillkürlich an ihren Beobachtungen wie selbstthätig Theil nimmt. Er begleitet sie auf ihren Streiszügen durch Feld und Wald, sieht, wie sie sich im Gebüsch verbergen, um den Vogel beim Nestbau zu beobachten, oder den Ausgang eines Thierkampfcs zu verfolgen, und freut sich mit ! ihnen wenn ihre Excursionen und Beobachtungen von Erfolg begleitet sind. Sie führen den Leser in ein Stück Natürleben hinein und lassen ihn unmittelbar an Allem Theil nehmen, was die Sinne übermitteln. Ihnen schließt sich der ebenfalls wie Ruß als Ornitholog bekannte Dr. Alfred Brehm an, der in gewijien Kreisen erst als naturwissenschaftlicher Reisebegleiter deö Kronprinzen von Oesterreich bekannter ward. Brehm verdankt die Welt ein großartiges Werk: Das illustrirte Thierleben.". Mit vielem Fleiß ist in ihm ein beträchtliches Bcobachtungsmaterial angehäuft, in welchem freilich manche Ueberschweglichkeiten mit unterlaufen. Von ihnen sei hier eine erwähnt, auf die mich ein Bekannter nZaen ibres aeradem verblüffenden Eindrucks aufmerksam machte, Herr Dr. Brehm kann:e nämlich einen gar gescheidten Papa:!, der holländische und deutsche Woi !e aufgeschnappt hatte. Und nun will er uns wahrhaftig weis machen, da.7, dieser ' Papagei die Worte zweier Sprachen sinngemäß gebraucht hätte, wenn ihm in der einen Sprache das passende Wort mangelte oder nicht einfiel! i Als ein höchst gesandter ffcuilleto1 nist erweist sich Dr. Ludwig Büchner, Ider geistreiche Vorkämpfer deö Darwi-
nismus. Seine Feuilletons, welche er ! in dem seiner Zeit so viel Aufseben erw 9 tt
regenoen ALerre .5?rattuno :on nie d erlegte, sind zum Theil wahre Cabinetsstücke einer übersichtlich aealiederten, berückenden Diction. : Unser Autor weiß mit einer solchen Eleganz und Leichtigkeit die schwierign t:f.r.i.t:fx cr .ti ' . ... C. pen polivjooyizOzen Pivoemc zu vchandeln und m,t einer solchen Gewandtheit über die Schwierigkeiten hinweg zu Voltigiren, daß seine schmiegsamen De- . Ll I r. C V :r.. aI uuuiuiicu v uucrjcuijcuu wuic, ius hätte man jetzt aber wirklich die tolle Wahrheit ersaßt. Aus Büchner'S' Arbeiten spricht ein ernster, wahrer Ueberzeugungseiser, der auf manchen Leser ansteckend wird. Und er schreckt nie zurück, wenn eS heißt, die letzten Eonsequemen zu ziehen. Man lese nur ein mal seinen GotteSbearifs. in welchem es umer Anoerem yelkl: ein evttdeter oder mit den . Erwerbungen der Naturwissenschaften auch nur oberttäckr t. i r w I lich Vertrauter kann heut zu Tage noch c rm jr i . cm v v i an oie Zvcogttlylen von )unocrn uno Offenbarungen glauben. Auch glauben die Serreu Pfarrer und Pfaffen, wie ich glaube, der großen Mehrzahl nach selbst nicht mehr daran!" Oder an einer anderen Stelle: Meiner fe- . . m-t , i pen llederzeugULK naq yat oerV0ttezi alaube als solcher rwch niemals eman-1 den ernstlich vom Verbrechen zutückgeyalten, wayreno ansererieus zayuoze. Gräuel der Geschichie'durch ihnderschuldet worden sind." Frernch pflegt man-. eher Bandit sogar, bevor er seinen christr ' . V f ' e i . umen Nimenzlyen rnsenieii expeoiri, einiae Ave Marias zu beten, domit seiner löblichen Absicht auch der Erfolg nicht ausbleibe. Darin können wir Büchner zustimmen, wenn er sagt, daß Erziehung, Bildung, Freiheit und Wohlstand die t .n... x (n.fUKir:. nn UCiCil LllCl ÜCl iilU IU114UI 1 1 Itll JJU sie fehlen, sagt Büchner, ist kein angeharnt Sittenaesek im Stande, diesen Manael auck nur annähernd versetzen! Wo ist das Gewissen, fragt er. beiden Wnnrhfirinm mtfortr nnd niedrmster Stände, dem sogenannten Pöbel, der in w m,ps nur hnrA (T.phislitiinhme setz im Zaume zu halten ist?Leider schreckt nicht der Gottesglaube, sondern die Furcht vor Strafe oft vom Verbrechen ab' Und manchem EideSMwam kommt Ans ein kalke? Dufcx sm,;,; r mt rt w,n nur nickt dabei abaefakt wird. ,u w t, mrnm S iTsinr 't zzy-Zrxxr ü lW i, .nS ibn durch VtXlW 17lVAL trZ " Zir züüui nano am cucucn uu iüh cu u ll Mufw, Hhrffrnl " S fimh m t; -t;t;r.,Ä st;k cm:kst c:Flucht, lnnk &de, 3ntnj Der Mmsch UlllUl VUfcU MMHUJf VV IIIIV I Sieinbaufen ans der LandÜrake. oder iBÄntB S0aIt mttM' ÄÄft Öi"- ----- r - ; r"'.- S,7i,nTi, fJtZrt fL riLarff ein älteres Feuilleton udn die Ro e StftsÄ y 5m.x . Wi ll f,Ä J 21 w ts ! lall und 6tt& WiÄb wn,n SSS S denckSnk,ei??nd Anmü?d Sen' "" UU3, vun uit iuit iuv iu vw4 Miuvi, iti, i mit , n 7, d X SÄ I ue l?iVft,?fi ,8 ?f?5f S fut lUht gehuldigt; sie ist nicht wie die stolze m kt. e ve f2ÄifZniirW schont Mit gleich ANMUIY das artd?g M?na?en . Ne blübt mit LNS,VÄ Ni v;. S.m XaS min DittoS , , - - w ,uu, vir, i uiiiii!. evuiv. . . . v - m.r. ... crrLiSSKJ?. ZV:-JX.?3: 'BW W' wu;wu i i viw bereits ihr grünes Züchtern der un chuw hmge tellt ; ne KSfiSffi aber hastig wnufl rn jeben übcrmu lyigen nuflTiTT zurunzuiveien ; 10 geoen fle dem Rosenstock einen eigenthüml.'Len. vikanten Reiz." m:. f.xun n llt uuuti hü ciu ut., iiuujit.nnForscher sich zupoetischem Schwünge binöik n lSK,7 wenn er n der RolenMuthe spricht, erhellt aus folgendem Pasius: .Vielleicht ist die ?lzLn- 7 u.7rsv:. ro.r. 1 - . . t ' . . '
IU Ull IC ITUilu, iüCiUJt; Ult 01V t VUkU)' , ' !tMlin P iArr;4 m .Miij.jjmMVilebt, das Symbol alles Lieblichen auf chen, ohne daß ihnen .was, Mstri. stück. Ick wollte immer Sammler werKr, her ilnfrfiiish her untnh. her Heimliche nlucht Mit der Gelieb- den. aber ick konnte keene uftreiben. Eens
Hofsnunq, der keimenden Liebe, der !T 1 1 '.. - wie diuvsft y omm ujiuiui u droht das enge Mieder zu Ziersprengen; . fr- iv 0 w r v. etn 1CI1C5 utroiflcn oammerr ourcy oie eng geschlossenen Blättchen. Endlich, an einem thauiacnunimoram hat die
Blume sich geöffnet und blickt schüchtern Ein 'ffollector Zn Louisdille bein die Welt umher." Der beschreibende suchte einen Arzt 344 Mal, um eine
Botaniker allerdings dars diese blüthenreiche Sprache nicht anwenden, wenn er die einfache Thatsache, daß die Nose ov..: r.-. ci s im ;sunt vluye, entupn. viocr oer . - r v Sveiiiacionist muk sie hfiuRa anwenden, um trockene Daten einzukleiden und um ... w . 0 Nia)t langmclttg zu roetoen. Auch em anderer, letzthin verlloroener Botaniker hat sich um die Verbreitun iener WMensckast cunerbalb der Fachkreise große Verdienste erworben. . . . m. & Es ist dieL der aemale Kntdcacr der . Buch: Das Leben derPstanzc" '
Püunzenzeue, Ar. wl. I. ai'.eiocn, rzieyungslrage namruai mehr ver
weiland nach einander Profor an. stehen, als oie Muttcr, dke zu Hau . m . .. i r r .w-. f
verscbiedeneu lluivernlaren. teer- oiciosn uo lur lyren axisvail ora
erinnert Zn der Behandlung der Materie an Humboldt'S, klassische Ansichten der stn i
caiur. - - , Ein gleiches Verdienst ist Friedrich von Tschudi, Pfarrer in Glarus, zuzusprechen. Durch sein Thierleben der' Alpenwelt" ist uns der Genuß dieses eigenartigen Erdenstücks erst recht zu-' t.. r: X. . JCl KTCi U Zim CD , vliU" uuu,t. uiTivit fterung strömt aus den in edler Diction gehaltenen Naturschildcrungen seines.' HeimathlandeZ. Man hörenur: .Das! (X VA X flTit nl twin, ww wu ubui uhu unter den Fußen haben, die oft betre! tene Alpenwelt in ihren mineralischen? Rinden-, und Kernverhältnisien, ihror Eisbildungen, Begetationsprozessen,' meteorologische Gesetzen, mit ihrenkumatischen Wechseln und Abflusungen, mit den Entwicketungsreihen ihrer le-. benden Wesen ftlbst daö ist uns noch rrn .Tl I lange leine errvrrn ÄXtl. ' . ' Wie die Berge hoch und einsam über das 'Flachland hinausragen, so ra'den' die Gedanken Gottes, die m ihnen rn r X. -L. V . .st i X TlJlm O.C. V. I gen, uoct uns nuiagmc -ccuea unv Gemüth, und wn würdul wohl tlef, aufathmen und die Hüllen unserer so' oft in kleinlicher Verbildung rnheuden.. Weltanschauungen brechen, wenn ww unsern JdeenkreiS und unser Gemüths-! . r , ....... r m. m !.' leoeu vneranleuen,cyonenrigmalen,, an jenen krvstaMsirten Schöpfungsge-! danken des Wcltgeistes auffrischen und! ausweilen wouicn. anz ver,ryieoen von Tschudi arbeitet deffenLandsmann, Dr. arl Bogt. Proftjjor der oologle. in Genf. Während aus Tfchudi'si (. . .;yi - ' o ? . c. ca. :n ! euiuions zmc qoyirre ociciiung,i eine Freude und innige Liebe für die! erhabenen Werke desSchSpfcrs spricht,'; betrachtet Vogt mit nüchternem vinne; die Dinge an und für sich, wie sie alA solche sind, und siecht au ihnen eher Unvollkommenhenen,als weise Emnch-, fnnnfit. . 0 . . . . . I Gerade dieser Zug ,ft es, oer semew eumcions oen pnanicn, yumoriia)-. satirischen Charakter aufdrückt. Erbe-' handelt seinen Stoss autzerst gewand und geläuttg; hin und wieder Mktuns ein packender Witz auf, und in manchen seiner Feuilletons sprudelt es vor 'geistreichen SarkaZmen, die wie tücki-l sche Kobolde gerade da austauchen, wo man es am wenigsten erwartet. Alöj Beleg hierfür und zur Erinnerung an! die sensationelle Elster-Affaire, die noch' vor aar nicht langer Zeit in den Zei tungen sputte, seien hier einige AuZlaf-' sungen Vogts aus dem Ansang der 60crz Jahre mitgetheilt, aus welchen der Leftrllnsern geschilderten Feuilletonisten herausfinden wird : .Als schädlichen' Boae mt icö die Ei ter genannt und Behauptung aufrecht er. BMiiÄf AW Beweis des in unserer Zeit noch Herrsxv.- otc i''n. iujchüui uciuiuuuuwuuu, uiucwiic 'e öffentliche Aufforderung geh n mese v1 cnn ia; uiuji uic jiui ujcu ucui zu. December und 8. Januar) Elstern für mmmuW in Dresden zu ssflt&tt p ' . .... .. ii i? u 7t t l j m w . schss7neuClstVnb'nen"d?nn SS ÄfcrÄ uud schön Tansende dn Menschen e, heilt hat. Heilige Einfalt! Ich kannte einen Apotheker im Val do Trayera, h r , X.. . . SXSSSS: "& es t iliki ust!S wenn wci uütiümiucuucm iumuuzi iro Maulwürfe und starler Rachftage dann und wann auch einige Mäuse und Ratten in seinen Brenner geriethen. s baä s Wirksamkeit der Pulver nicht den mindesten Eintmg. Denn . t u..i.. cm i wenn etwas Wirksames darin ist. so kommt das weder von den Diakonissen, " der .heiligen Zeit, noch von ,....,. .!,.-,. n.! überhaupt in geschlossenen Räumen it. wickelt. Vielleicht gehört, es aber auch . o;j vvn de wähnten Seite .ünl Aufforderung kommen mußte-' i iinrthtin LvrmniiMCAtTn tttMetit uiuuuk. iiV"U-u.iV4i muj - . oTt,rh-f qlZNst-;,. I au uiuui uui uvu luuviuiuit i Es wären tni mehre gewandte Feuil. ri Ä i.".Ä-0:i r;;" u;tZ2 Ci; tt .01 ' " Ein Eisenbahniournal behauptet. dak die IScit der Brauchbarkeit sur eine o.,-i:k. vv:r,. cÄt,vll t V,' h betragt, seb ber Niiglich hmzn, wenn ihr vorher 1 TiimT nrn titt LTu mnTP TnrPTninnr in "J.'z., a, llche Alter von dreiklg fahren erreiten, dazu rafft sich ein Chinese : nie I r: t . . V Vl a! 1 fUAlt.K. - i ----- : , , druckt sich em Correspondent m emer i-ATKrtvntfian Qi4nttft rtllfi lim Itr Ist' 1 vuiW4iHUjn.i ov,m" s - gen, was für em moramcy verkomm:nes oil oieie umjen nno. Bill von $0 zu collcctircn; es giebt hier Leute, zu welchen man gctrou Oöö Mal kommen. kann, um $ zu erhalten und n s;n im NAsi rv r rrr erry ? p rann uaicr cm ocimoö. -.taie auTgc aeiordert m werden, wiederzukommen. Im Staat Vermont haben die rv v . a rn.xi t.: ... cm ..... p". . grauen oas uei aucn vanien ui schulamter mnzunnnmen. rordem giebt es Countieö,' in welchen noch mcht ein Kalbes Dutzend Damen an den Stimmkästen erscheinen und dies sind l.nf-ii- i . 1 . al xm ant Jungsern, welche 'oon der r p !. muß. .
?Jn der heraldisn Nuöpez ku I ' Dmi; ? : V ' . . I
- :i , ! , , MuSenich und fein. Sohn Au aN treten ein. ; . MuckeniS. '5lckdaöte: Kinderdie sHäiste, un denn hätte ick Dir den Jenuß Mn viertel Hundert Pfennig bereiten I L rr-. . r r , lonnen. l war aver nicy, icr mußie Dir als alt verzollen un habe öOPfennig für Dir jeben müssen. Nu seh Dir ooch Allens jründlich an,: Aujust, sonst is det v.w . rj irr ;io wegzeirymijien. August. Wat heeßt denn heraldisch, Vater? . Muckenich. Heraldisch, det weeßt Du ich ? August. Nee. wie soll ick' det wissen! Mucken ich. Heraldische Ausstellung is nt Ausstelluna. wo Allens ,u seben . . . s I v ls,wat yeraldlsch is. . ' ' August. Det habe'lckmir jleich je daät. ' v. . . ; M u ck e n i ch. Aber nu halte Dei r- . , inen öioocutt, 1SNN neytte immer Mlk an un nischt von det Ausjestellte. Det bier is aurn Beisviel 'n Stammboom. Fürsten, Ritter, Jrafen un andere Man ner, die nich so niedrig wie wir jeboren sind,sondern denen ein blaues.,von" durch . Ll. " ... Augu st. Wie die Droschkenkutscher ertter huat Muckenich. Nanu! A u g u st. Jck.meene man, weil bei die ooch immer vonVorsahren iesprochen . ' ' 17 A irv Esel, denn Vorsahren un Vorfahren is doch'n Unterschied. Hier also is'n Starnrnboorn,den der jewöhnliche Wald un Wiesenbürjcr nich hat, weil enich von einem alten adeligen Herrn jeboren i. . . A u gu st. Stammen wir denn nich aue von Ävarn av 5 Muckenich. Et is verschieden. Adam zerfallt nämlich m zwei Theile. Bis zum dritten Kapitel lebte er nnPa radies, wie Jarnbetta in Frankreich,legte die sämmtliche Hände in den Schooß UN so zeugte er den Adel, hieraus wurde er ausjewiesen un mußte sich im Schweiß seines Anjesichts ernähren, un da wurde er der Stammvater der unteren Steuer stufen, der Enterbten, kurzum, der Bür jerlichen, die allerdings geadelt werden können, aber ooch erst nach harter Arbeit un nach vielen Kosten, oder wenn man ein Dichter wie Schiller is was aber selten vorkommt. Dajejen kann -der Adllgevurierllcy werden, wenn er sich eines Berdrcwens chuldlg macht, wo er denn ein Von kürzer jernacht ün zu le 2Tmm Bürgerthum verurtheilt August. Vater, sieh mal hier die ei erne Uni orm ! m . . v " . Harnisch. Die allen Ritter jeriethen !ää iÄi0Ä.u ujuiwumuu, vvahalb man sie Eisenfresser nannte. August. Fraßen sie denn ihre Rüstungen ? K 1., S "w Ü-ich August. NichZ Du sagst aber im. mer, unsere Armeen verschlingen den M u a e n i ch. Unsinn, man nannte jröszten Theil der Steuern. Baier, war. um nennst Du denn un ere Soldaten m 2oIbttftet z Ä tÄffi SenM "M Hier ooch. c:.- .n .,xt ::.- u u ui i iy. jict. itui, uc jiebt et unter all die Siej.l keen Siejel der Verschwiejenheit' u wenn Du noch gst. (flüstert) unsere Soldaten sind Joldsr.sser un der JuliuSlhurm is der Wschrank oder derjleichen. dann, wirst Bu zu 'ner verknackt. August, -q,n. Nt Wir Haien doch aber Ken darf ma die Steuer stusen überschlugt. Hier also sind rn. tr Sie l. Stempel UN P.t chaste. un w,nn ? fni,nt nnuu minn denn torde ick se r .liich. AuguS Daran tteg. Mr nischt. tuiri. raicu miiik mui uir lrunnrn rrn l t IT " nanen. , ,M u ck . u i ch. Det .sind heraldische beet allens Sä doch Art rc keene Artillerie mehr, weil doch Art französisch is un Kunst heeßt. Is Dirdetklar? August. Jar mch. Aber die Mün zen möchte ick alle haben. . .. . i,-. v lauter seltene Joldstücke ste ist nich mit mang. Muckenich. Det jlobe ick, det sind aber det sei i ' n n . . c . p . . p, ugu 1.. ansoenn oei euen ie, . a,, rn, ?. hatte ict mal, et at'n ($5ne8 Ssentplat I . rv - f t o a r nn " August. - Wer is denn der jrößte (n)nH(m.l. l!: ? mjumuuu üuhns, ; Muckenich. Der Steuerbote. August. .Hat denn der ausjestellt? Muckenich. Dtt wird sich hüten. Da wäre det Jebäucke nich jroß jenug jewesen. August. Wat is denn hier, wenn nischt Heraldische I ?Hiisfntffi. los is? I i) .. . M . 7 . uf..en.Tf . n ujieuung von Schwamm. Dies Jebäude ,s nämlich eijentlich die Jernäldeausstellung, un nu i ! V. .w 1 VI fv. rn..n... vciywmuui m uu itnuE oreiicrouoe leiornmen. August. ' Jiebt , et denn ins Restaurationszirnrner ooch Schwämme ? Muckenich. Wir. wollen mal us II Z- . . T i vf m k . i vie peiierarle nachstyen., Venn bei Iv;.--;y... . xt . . rvt uic oiucn Ducn aiunrnen. yistutnrnmpn se unnnf Homer, die hier rumstehen, kriegt - "T ' - -" ' eniimi" oiöcrniicn ucn. :un ei tg immer anzenehm für nen Trinker, Durst zu I kriegen. Von die Seite betrachtet, zefallt
ir die heraldischeAusflellung jroßartig. Komm, August. ' (Sie gehen an'S Bus. f) ' 'V'. (Wespen.) ortsiZskoss.Antkdsten. i - ; Kaum hat der' alte Herr das Porte feuille von außen zugemacht, so begin nen die Journale aller Schattrrungen die Gortschakoff - Anekdoten einander nachzudrucken. Da wir nicht Luft haben, hinter ihnen zurückzubleiben, aber gleichzeitig verpflichtet sind, nur Origi nalartikel zu bringen, so veröffentlichen wir die folzenden, wie wir glauben, selbst dem genanneen russischen Reichskanzler unbekannten Gortschakoff-Anek-doten. Als Gortschakoff schon sehr geistvoll war, war er noöh ganz jung. Kaum hatte er damals einJahr lang die Schule besucht, so sagte sein Vater zu ihm : Du bist ' zwar schon sehr geschickt. Du mußt aber noch viel geschickter werden. Ich will aber nicht geschickter werden ! rief das berühmte Kind. Was denn? fragte der Vater. Gesandter! war die Antwort des künftigen Lenkers der auswärtigen An-
gelegenhetten, der, wie man weiß, auch wirklich Gesandter wurde. : . . In der Geographiestunde bemerkte einmal der Lehrer, wie einer der Schüler, der berühmte Staatsmann, in seinem Atlas die Karte von Oesterreich entzweiriß, und pellte ihn wegen dieses Unfugs zur Rede. ' I, sagte der spätere russische Reichskanzler schon damals, Oesterreich' muß um jeden Preis zerstört werden! Und diesen tüchtigen Knaben hat der uru Blsrnarck nach dem Berliner Con greß einen senilen Schwätzer genannt ! . Vor etwa icchs Jahrzehnten war der ausgezeichnete Diplomat ein Jünalina in den zwanziger Jahren und ein großer Ritter der Damen. Eines Tages nun befand er sich auf einem Balle, als der Festgeber auf ihn zutrat und ihn fragte : Wollen Sie nicht ein Tänzchen ma chen ? Ja, antwortete der geistvolle Staatsmann' aber mit Deutschland. Kaum waren fünfzig Jahre vergangen, so erinnerte er sich dieser seiner Worte. Aber da kam die Schlacht bei vedan, und der allmachtlgeMann konnte nicht über Deutschland herfallen, was er dem deutschen Reich niemals verziehen yat. Als ein Beweis für die Tüchtigkeit oicjcs großen Staatsmannes mag noch erwähnt werden, daß er nach der Ein nähme von Paris noch elf Jahre im Amt blieb und erst ging, als er nicht mehr gehen konnte. (Wespen.) Neue Variationen über ein altes hema. Kinder des Lichts und der Liebe, hold selige Frauen ! Les't hier in artigen y i . n M m . m spaßen, wie Jyr jem ollt, und wie Ihr. nicht sein sollt! Aber nehmt's Euch dann auch gehöria zu Herzen ! Die Frau soll sein : wie ein Stern so glanzend uud so erhaben: sie soll nicht sein wie ein Stern so absolut unerreichbar. Die Frau soll sein : wie eine Lilie so zart; sie soll nicht sein wie eine Lilie so langstielig. Die Frau soll sein : wie ein Landbrot gesund und kräftig ; sie soll nicht sein wie ein Landbrot so hausbacken. Die Frau soll sein : wie eine Erdbeere so frisch und duftig ; sie soll nicht sein wie eine Erdbeere so an Niederen haftend. Die Frau soll sein : wie eine Muffe sie soll uns erwärmen ; sie soll nicht sein, wie eine Muffe außen werth voller als innen. Die Frau soll sein : wie der Mond schein so mild ; sie soll nicht sein wie der Mondschein der den Männern unerbet'ner Weise über den Kopf kommt. Die Frau soll feint wie eine Bürste das Symbol der Reinlichkeit; sie soll nicht sein wie eine Bürste so kratzig. Die Frau soll sein : wie eine Gas laterne eine Leuchte auf unseren Wegen ; sie soll nicht sein wie eine Gas laterne so leicht Feuer fangen. Die Frau soll sein : wie ein Kirch thurm sie. soll ihr Kreuz mit Würde tragen ; sie soll nicht sein wie ein Kirch thurm so vornehm über Alle hinwegsehen. ' Die Frau soll sein : wie ein Makart Bouquet so eigenartig ; sie soll nicht sein wie ein Makart-Bouquet so von der Mode abhängig. Die Frau soll sein : wie eine Droschke zweiter Klaffe bedächtig und. nie voreilig ; sie soll nicht sein wie eine Droschke zweiter Klaffe so schlecht gezogen. Die Frau soll sein : wie ein Tilegraphendraht Vieles erfahren un!, nichts ausplaudern ; sie foll nicht fein nie ein Telegraphendraht sich zum Träger jeden Klatsches machen. ' Die Frau soll sein : wie ' ein Lustballonsie soll den Mann erheben ; sie soll nicht sein wie ein Luftballon immer oben hinaus wollen. Die Frau soll sem : wie eine Uniform -adrett ; sie soll nicht sein wie eineUnisorm so zugeknöpst Die Frau soll sem : w:e eme Wettersahne wiffen, woher, der Wind webt : sie soll nicht sein vie eine Wetterfahne verdreht. ITNT. CV P p iyie tfiau icu. ein : wie eme neue Serviette so ohne Flecken; si soll nicht sein wie eine neue Serviette Jedem oyne WeiteceZ über den Mund fahren. üt itraii lou. ein : wie eine warme rw rYJt Wurst s? appetitlich; sie soll nicht sein wie ewe warme Wurst so im Innern scpienen. Du Frau soll sem : wie das Ötrna laya-Gebirg das Höchste auf der Erde; sie soll mcht sem wie das Himalaya-Ge birg immer -nur nach Kaschmir und Thibet ouaen. Die Frau soll sein : wie der Verfasser dieses über Alles etwas Gutes zu sagen Nnden: sie soll nicht sem wie der Ver sasier diesesso Zchwatzhast, mit welcher Selbsterkenntnis derselbe schlikßt und schweif. -
Gin buddyistisHes OegrSbniö. i - Ein nach strena bndksZff,'sn,
durchgeführtes Begräbnis erreate Ende l2 Ö Bork außerordent. lches Interesse. Eigenthümlich ist die Uebereinstimmung einzelner Formen und Gebrauche mit den unsr!, w ' lddhistische Geistliche erklärte nach der ?""llchknt dieselbe sei, 03 den rettÜ J n ie r ""nie anbelangt, genau so durchgeführt worden, wie feit Taufenden von Jahren in p.: . '.t den kleinsten Z.g enthalten. Stande lebenden viimcjcn aoopl'.rr worden sei Fünfundzwaniia Ebines? s;. verstorbenen Eha Afuch zunächst gestan. ben hatten, saßen im Kreise 5 den diecicyc cnigauenocn sarg, der in beut größten Zimmer bcr WohnNna des Verstorbenen aufgebahrt war. Die eicke war in das Nationaleostüm gekleidtt, de.icZL a 4 .. Jff . o . wua wm, em? Xannenoolt gearbeitet. Am - Fußende- desselben laaem gebratenes Spanferkel. Das immer war mit seidenen Bändern und (tX-Ci rffirr i"UaTX. icXJ 't, ., w.mmv. vviv utiu wiivcitipi Qe schmückt, die im Scheine der zaheichen ' WachZIerzen erglänzten. Die Leidtra genden saßen mit gefalteten Händen undblickten unverwandt in daS Gksicht desTodten; nur einer liebäugelte mit dem Schweinebraten, und dieser eine hatte sich vor zwei Jahren vom Buddhaismus zum Puritanisrnu? bekehrt. Die Stille wurde durch den Eintritt des buddhistischen Priesters und seiner zwei Assistenten unterbrochen. Der erstere sang in den Gutturaltonen des in Eanton bräuchlichen Dialekts ein langes Gebet, während dessen Assistenten wiederholte Vorbeugungen und Kniebeuaungen machten. Dann wurde der Sarg geschlossen und nach dem Leichen wagen gebracht ; als derselbe auf der Straße erschien, spielte eine vor dem Hause ausgestellte deutsche Militärkapelle den Trauermarsch aus Handels Sauluö. Die Leidtragenden, der Priester und seine Assistenten schlössen sich an und der Zug nahm seinen Weg an dem Club hause der Chinesischen Brüderschaft" vorüber. Hier schlössen sich die Mitglieder der letzteren Loon Ye Tong , zu je zweien nebeneinander gehend, an, welche die chinesische Festkleidung und weiße, mit Flor umhüllte Schürzen trugey, in deren Mitte das Symbol der Brüderschaft, ein Viereck und ein Compaß, in schwarzer Seide gestickt war. Eine rothe Flagge zeigte in chinesischen Schriftzeichen den Namen und das Alter des Verstorbenen und zwei gelbseidene Banner trugen chinesische Inschriften die in freier Uebersetzung lauten : Ruhe in Frieden" und Wir beweinen Deinen Verlust." Bis an das Grandstraßen--Fährboot gab eine Abtheilung Polizisten der Prozession das Geleite. In Williamsburg erhob eine Bande Row dies bei der Ankunft deö Zuges cm wüstes Geschrei und Steine wurden nach dem Leichenwagen geschleudert, jedoch brachten Williamsburger Bürger das Gesinde! schnell zur Raison. ' Auf dem Evergreens - Friedhose wurde der Sarg in die Gruft gesenkt. Der Priester sprach unter stummer Mitwirkung seiner Assistenten zwanzig längere und kürzere Gebete und hierauf warf jeder Leidtragende eine Hand voll Erde in daö Grab. Letzteres wurde aufgefüllt, der Hügel gewölbt, am Kopfende wurden zwanzig Gebetstöcke in die Erde gesteckt und ein dreimaliges Schwenken der rothen Flagge beendete die Ceremonie Da ruht nun der Todte, bis daß Buddha zum zweiten Male kommt t;nd mit ihm. die Auferstehung. Der alte gute GortsSakoss. Fürwahr, er hat sich gut gehalten, . In manchen Stürmen hielt er aus ;. Doch endlich war es für den Alten Zu viel, die Welt ward ihm zu kraus. Man kann nicht mehr von ihm verlan gen, . Er war von dauerhaftem Stoff; Nun ist er endlich doch gegangen. Ber gute alte Gortscbakof Held Skobeleff liest's in der Zeitöng Und wird vor Schrecken leichenblaß; Er geht? Wer übernimmt die Leitung? Nicht Jgnatieff ? Was ist mir das ? öchon träumt' ich das gesteh' ich ot sen Daß roth mein Schwert vom Blute troff; OTC... u ! i. l r r f jiuu rncinu er mii jq OU' mein yonea. Der gute alte Gortsck akekf. - , In Friedrichsruhe mit Behagen rr r , w . rsayrr ein Anorer, was gejcheh'n Und sieht aus längst vergangenen. Ta gen Ein Bild an sich vorübergehn. gewandter war er. eleganter Als Jeder sonst auf t w" und o ö damals als BundestagSgesandter, Der gute alte G o.r t i &.al ofH w . - - , j. I Der müden Hand entfiel das Riider, V. m . ' . uno nicyr mer o .wie früher gisg's; Ob er der allerbeste Bruder Gewesen, fragt sich allerdings. Er hatte seine kleinen Schuächtn; sn: c:oJt tir ? rx--s viui uisiin l"!0 ein ouqcn icyii War er, und schlecht aus Ihn zu sprechen. Der gute Ue Gs rt Zchakof. Er gct. An des Entlannen Stelle. m Tritt 5)err von Wers in Amt und Pflicht; Da lagert srtundlich eine Helle Sich auf Europa's Angesicht? ..Für Frieden hast du dich entschieden. O Rußland, wie ich glaub' anv hos,'. So mag auch er hingehn in ncoen. Der gute alteÄortschakofN (Kladderadatsch.) VerstärkteBitte. Ich bitte recht schön um ein Almosen; ich bin ein entlassener Tunnelarbeiter und habe nichts plehr als ein paar Dynamit. Patronen v. meiner Tasche." Doppeldeutig. Psar.rer: .Du, Jakob, was that der Kam mit seinem Brudcr Abel? Ja-kob--.Er hat ihn verrathen! Pfarrer: M war nicht recht, - sag's Du, ?5ritz!-Fritz: .Kaw hat seinen Bruder Abel todtgelqlagen! . wuum Das war brav.-
