Indiana Tribüne, Volume 4, Number 235, Indianapolis, Marion County, 7 May 1882 — Page 4
Ein junger oyeman. ine Federzichnung nach der Natur. ' 'Da schlägt die Wanduhr aus meinem -Torridor sechs. . . Schon seit mehr als .uer Stunde sitze ich hier bei dem wuch Lgen Quartband, ohne über die erste Seite hinauszukommen. Ich bin jetzt seit els Monaten verhei--cathet. Meine Josephine ist die LieöenZmürdigkeit selber... und doch trage ich das unbestimmte Bewußtsein mit mir herum, daß ich vom Standpunkt deö rein Menschlichen etwas eingebüßt habe. 3$ bin so häuZlich, so philiströs solide ztvorden, daß die Muien mich gewiß 'chon halb und halb zu oen verlorenen Söhnen rechnen. Wenn ich bedenke. . . chedem . . . die burschikose Ungebunden hcit, die Frische der Weltanschauung.die gtnialische Lust an Abenteuern . . . und ... bei Gott, ich glaube, es vergehen manchmal drei, vier Wochen, ohne daß ich einen einzigen cdiegenen Kneiperei anwohne. Und nun läßt sie mich seit einigen Itagen überdem auch allein, anstatt, wie sonst, drüben in der Ecke auf der kleinen Ottomane zu sitzen .'und meine Studien ziit einer Handarbeit zu begleiten. Mein (Zeburt-tag ist in der Nähe, und da es iine Überraschung gilt, so verbleibt sie ta ihrem Boudoir und halt eine strenge iClausur ein. Die gute Seele! Sie ZLtht cZ so ehrlich, und es ist eigentlich dankbar, daß ich mich in dieser misantropischen Stimmung besinde, aber die Thatsache ist nicht zu ändern, und alle Qesühle der Zuneigung können mich Sicht abhatten, diese ehrsame Monotonie bürgerlichen Daseins hin und wieder du wenig farblos zu sinden. ' Warum bin ich eigentlich so gut iiihig, mir diese aufgezwungene EinZamkeit gefallen zulassen? Das Wctizz ist herrlich, drei Grad Kälte und mondhell . . . ' Bis zum Thee habe ich nech zwei Stünden Zeit. Wer weiß, :ü mir da draußen nicht irgend etwas begegnet, waZ riich aus dem Cirkel meiztt Alltaasempfindunacn herausreißt.
Apollo ist mein Zeuge, daß ich nur aus rein künstlerischen elicktsvunkten. nur -im diese slickte Gristeiu etwas essectvoller vd coloriren. nur um der ästhetischen Anregung willen... Doch . ich tljue aerade. als bedürfte ich vor nur selber einer Entschuldigung! Lächer:ich! Ich kenne meine Pflichten, aber uch meine Rechte. Langsam richte ich mich empor, lege bl: Opera orniiia meines Theoretikers Sei Seite und fahre in meinen Ueber-, ziehe?. Den Hut setze ich ein wenig r.36 links aus's Qbr : das verleiht der qanxzn Erscheinung etwas Keckes und Selbstbewußtes und wirkt indirekt auf i n-ni'-.tkZvprknssikNk, So, und nun den Stock nicht jenes 3tbe. mucktZze Oliben&oh mit der amilicnväterlicken Krücke, das ich ge ähnlich ;u traqen pflege, sondern dieses 'legante Bambusrohr, mit dem ich einst :n den goldenen Tagen der sufcen Ju--gendeselci den alten 'Scligmann abge fuchtelt, als er mir in gar zu dringlicher n eiie ein unanacnehmeS Papier vra Zentirte. An der Gasflamme der Sausklur Mde ich mir im Vorbeiaehen eine zrre an. aualme ein vaar bedeu mngsooiic auawotten nnoer cie veae c r ., i t r,r tm c l . if o-i r . i. ... . . ano lazrelie oar.it cionticgen vanoels durch die mächtige Bogenpforte ins ?sre':e.
Von allen Seiten bestürmen mlch sehe Nlcht em, weshalb ich so uvermaßlg , . . .. 'Irf- pvtt r r . . yy r" i rt
-neue, benzegenöe notuce. Nahezu sechs Wochen sind verttoslen. seit ick ,um letzten ?).'.l eine abendliche Flanade über ottie Trottoirs unternahm, und es war damals obendrein eine äußere Veran ?ässuns?, die mich hierher führte, ein specieller Zweck was dem eigentlichen Mvrit des' Bummelns bekanntermaßen . Döllig zuwiderläuft. Nein, ich begreise -such nicht ! Sechs Wochen halte ich's 2us da drüben merner besckau tcken 'iniamkeit. sinh Litt ma-it unn brandet ?m äücean ton Bildern und Stimmun- . ' 7s" i. . I aen. mie ikn d: &u rs'ynkrtiakr
M W " VVf rll 9 W- ' i " - . M r . . r . T ' j U. f. JC.o CN 1 Ct h.a iihX in
" " Ich sehe meinen h Äüonce schiefer auf's man men rann. Stock in der Mitte und :?ie ein übermüthiger nächsten Augenblick eine Zudenkt. 5Xefet beaeanet mir eine Mutter mit -rn Töchtern.- Wohlgebaute Blondi .-7-en im Stile Paolo Veronese'3. Wahr Jastia, die eine hat ein ganz allerliebstes 'Äesichtchen : ctnzaS geistlos, das ist : aber Du lieber Gott, am Ende M der Geist nur ein Vorur Ion der Leinwand wirkt das .arnat eines blühenden Nackens falls energischer, als der seelisch einer feingeschnittenen Lippe. Bimmel; wenn ich ebensoviel Technik als Verständniß besäße, ich möchte diese ?altiae Blondine malen, wie Tizian seine ?t!il,rina Eornari aemalt bät. als jnriittnl in ontima sorrna xxl dem famosen Gemälde Murillo's! :n nnür Stunde, dan ick mir ... ,v. , . Monaten eine 10 pemooiie cicroc ,. au Rücknckt .. . ?aJ"iltiB,, r.Ä ?!l!e Vorzüge ionrn im .m- ? ..mV Snvl(AVt Aber in rein künstjur.cien ü?cut. ni; VAsah!lrtll. mit dem.Auae eines Safacl cdc? cii'.e? ocreggio gc,euen. . . $ab, man nird rolhaedrungen emselllg, tjcnninan'sii andcrwe:t,gen Betziv ?err.r4 enthalten löitt chdcnllich W lch ln:ine Wände. runz fort. Elc: gelinder Groll gegen VVi 1 M 7 iw J - - r . . . r v.n::i sociale Ocdnung ivinni lncn . rt n e v Ttt b siirif.,ifr irrn rnane pt ant uQ anaiatitclie Seele. Warum nehmen es die brauen auck nur so heillos übel. 'xny.i man gelegentlich eme ihrer Mit' 55,:.'os:ern bi.dfck' findet! Ich ennner, :Anoch des seltsamen Bliaes, , . ' . c s :x . - . i -1 ' vin mne Auwan, ui Utm tLi.LU AIVLUIL IV. v " vrM c ,.T l icrr n inrrinua Unbekar.ute im Foyer
Zchlichies Por'rüt 1e ngend nt w Der seltsame Bann ist gelöst. Noch Sorge,, datz ich Achtzehn werfe, rtistische u,HÄ . . . Und seht d.ese m mm schone Uni n , l ,
fiiiRenöe l;j(CöDctUo . . . oo maqt v v"ry .fc"r,w mnfi tncin sliseßil ffjrter; ;.s.r
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mal unmögiiH i ein "ttv v"i"" uvc iu miiM iyv uuj un3a iuu Avendganges. Ein reizendes Geburts- uuz leme ng,i einstoße, oa er oie 'P?rson vereinigen. genähert. Es halt schwer, ne bei dem wgsgeschenk, viel sinniger und liebens- Schweden in der Tasche habe.. Josephine ist hübsch, freundlich, aui- bieten enWenserou im pluge 5u be- würdiger, als es ein Mann verdient, der -Gut aetr offen -fiUm zärUich, liebenßioerth,--furS, halten. Dabei schreit sie tüchtig zu die poetischen Anregungen ußer dem Ul 9Ctrnen. rzm Standpunkte eine christlich-germa- Ja ia solche novellistische Naturen sind Hause sucht. Ich schließe Josephine an Vater: Ihr seid schon rechte Nasch. of4li.,nä fieiisiAipLbslabcsil itets oute unaangerlnncn. m om- mein .er, ,.nd ,'wke nir inärn, s,,!
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te. . Für etwas Romantisches haben diese Töchter aus guterFamille absolut keinen Sinn. Als ob meine' Neigung unter einer derartigen praktischen Studie, im mindesten leiden .könnte! I tem künstle tisch angelegtes Herz verlangt mehr, als die bloße häusliche Glückseligkeit,' und schließlich der Teufel weiß, wie es zugeht, aber das Factum bleibt unansechtbar schließlich haben diese Unbekannten immer ein gewisses Etwas, das den uns so wohlbekannten Gattinnen ab geht, ein N68ei0 quid von poetischem Zauber, einen Hauch von geheimniß' voller Novellistik, .dessen nähere Desinition ebenso unmöglich ist, wie die Aua lyse des Schönen überhaupt. Was ist das zum Beispiel sür eine reizende, graziöse Gestalt, die da quer über di? Straße. kommt und jetzt in den Galanterieladen eintritt! Ein Füßchen zum Entzücken, und eine Anmuth' in je der Bewegung, wie man sie eben nur bei Unbekannten findet. ' Ich trete an's : Schaufenster. . Ein Seufzer entringt sich meiner Brust, lang und gepreßt, wie ein Passns aus Scho penhauer's Kapitel über das Leiden der Welt. Zwischen den Fächern und Schmuckkästchen hindurch dringt mein Blick in das Innere des Gewölbes. Die schöne Unbekannte kehrt mir den Rücken. Jetzt beugt sie sich über den Ladentisch, um eine Waare in Augenschein zu neh men . . . Wie pittoresk war diese Wen dung des Armes ! Und wie geschmack voll sie gekleidet ist! Hier erkennt man so recht den Unterschied zwischen dem Schlicht-Bürgcrlichen und dem Classisch Poetischen. Mich . dünkt, ich habe eine ähnliche Jacke auch bei Josephinen ge sehen : aber wie ganz anders war der Effect ! Hier eine gewisse Genialität im Faltenwurf, dort eine nüchterne Accuratesse, eine ruhige Einfackheit, die für geisse Charaktere ihren Reiz haben mag, aber aus die Dauer eine ästhetische Lücke läßt. Kleider machen Leute, sagt das Sprüchwort ; mit der gleichen Berechtigung kann man die These umkehren. Dasselbe Gewand von verschiedenen Personen getraaen, ist nicht mehr das
selbe. Die Individualität haucht dem Kleidunasstück ihr ganzes Wesen ein. Ich glaube, Aspasia wäre im Stande einen Zwillichkittel so zu drapiren, daß er emen königlichen Purpur beschämte. Und diese reizende Robe! Einsach und - anspruchslos, und doch bedeutsam und charakteristisch. . Diese stahlfarbene.Nüance bat etwas Aristokratisches. Warum Josephine einen, derartigen Stoff nicht gewählthat? Aber es ist nun einmal mcht zu ändern. Gewlsse Dmge epstl ren mcht für die normale deutsche Haus frau : man entdeckt sie nur fernab von dem We:chbtlde des heimischen Herdes, Wie lanae sie wäblt und.vrüft! Auck hierin offenbart sich ein distinguirtcr Charakterzua. Da... da... um em Haar hätte ich ihr Gesicht zu sehen be kommen. Das Stückcheu Wange, das Mlr m oustlger Verklarung entgegen geleuchtet hat, erweckt eme unwldersteh U M W ' itcc weyn ucyt ln Mlr, oas ganze ambrosische Angesicht aus der nächstcnNähe zu schauen. Ich ,nteresnre mich jetzt so glühend sur dttse schöne scauserm, daß es mich bereits nach lhrer Btographie gelüstet. Wo mag sie wohnend Wie mag sie hemen ? Das beste ist, ich la e Irr. f.- i . r r. . . . . s sc v .J ic yicr ooiociuinicii mw iyi uumi jr f!iir V J t.fi.IS. T 1 Nllly, iiujani unu n ueityciucuct viui sernung, wie es emem verhenatheten Aesthetlker geziemt . . . Oder nem ... Ich oe,azeloen jem 0ülZt cein 'jiaiurcu steht mit tut solchen Vorsatz m dia metralem Widerspruch . . . Nun,wir wer den za seyen. Ah, da kommt mein trefflicher Freuno Leo. Schon von fern lacht er mich mit dem ganzen Vollmond seines biederen ttnelpgesichts an, als wollte er sagen : Trifft man dich auch endlich wieder ein mal unter den evenvcn r Auch ich bm er reut, lcy zu leg en. wackerer Genoffe' meiner akademischen " ii.. rr . Ausschweisungen, unvergieicytte naidemak. m denen bodenlo emischtun i( v muiiuji:; vmuu "v , schastlicben EnUückens. .Wie lammer cvaoe." lugl er nacu ciner Weile hinzu, daß ich gerade jetzt nicht Herr meiner Zett vm.' C 7i Uhr ' " ' . . . . , . .Ich muß meine Tante ui's Konzert M ... - , . ) liriO QC ftlw JwrtnT satteste er mW dZettand und poltert dann-fürbaß über das Pflan . , I4VV. ÖOTratDtniicn. AZ0Ä lzatt, dort biegt die Holdselige um die Ecke. Das war noch gerade Zeit, sonst hatte ich den EnI r.-;. ; r1nrn HU,i ,.S i i- i. .. nach ! cv Äf, ni..r:....4. 0n Wi.iitbi ms nuit ii4c.muuic 1 f. 1C ! rl .fiw stit f i"i M f rt ( n icZ. iviit. ner begegnet man ihnen auf dem Gipfel des Pilatus oder aus oen ielicyern oes i,uamounilyaiz. unnz uk vöüiic. Jetzt schwankt sie seitwärts ab. Aha, ue nimmt den ÄZea naa, ocr icrlruf c rv-v (vi denttrake auer uder oen Martt. jcnn, um so besser, aus diese Weise entferne ich . . . v.. o- -is scp i w ZT r . -. cn .r. i r jjr.l inicg nitiji ooii ueui unuum. m sieben, ich habe also vollauf Muße, mein derivatetisckes Abenteuer biZ aus die Hefe auszukosten. Ich muß jetzt ersah. ren, welche Göttin ln dieser reizenden ti V f 4 w Am Cn I C. v in ic i:i 1 1 i i i 1 1 i i in r i 1:1 i iiir i ii i u i i i in in 1 1 i n
"ä z mimk rjsßs sr5 et,lcnfSS3tt ODt, lOlie Oen Grtlhn ilt lll At lll Untn Unr nnmtn v v r '
runjle bie Stirn (Jtjqui eii mir mit wx Biuu)n.- - --v-r ---. .
Dandy, der im ß. v,a ' ! u um. , . vfcm & ÄBh S ch arze A u g en.
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theil, unb svrünalicke kockacktuna tu sollen. Mein Meines Serien bettle Nuv'
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üppige In- eriei,i W verfällt in einen Zustand ' ' . '
seden- ..1.. 5?... moralischer Äerriffenbeit : ick möchte mick Sckwar,e Auaen. fcfcmane Auoen.
. Ctn( I lXUl JiJiui Itiic utiiuu, uuu ms viiuiuuu t r " ' ' ' . w c. ' V Vr.r V. R.im dient N. einige Rücksicht. R will HK'S . . . . Meme Qual und dch mem Gwck ! eim x., .Hr. t, ,, Da leat sich em Arm um meinen Na- Ack. ick kann nickt von euck wenden
vki ciuc ii uwyumi.. . I ..1. t,...A. ftv .. . ; ' . i;..;
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, ajum wuuuu., .tu upuimutu.iij iqnoe gcucioei ijt, mayreno ju, die lomml, Mily aoer Nie aunoroersr, A i ch 1 i) i n u ni u n o I e 5 I. . erklärt sich in Permanenz ! . Gattin eines einfachen Geschäftsmannes zubesuchen?" ,Ja sieh' mal, Emil, .:- . t k r r.r. ... c r. v ... p. J- f....i. L. : .A m.. vtAr.i ..T m. ' ; s Mein Großvater und meine Wrak
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den le eil ain oo miiunier oer.usau von mimt vsuimui, ciue uno ipoio üo yai cxncn guien runo..BiN ily vei a k.;?,;;.:.. im spi.lt! Da bieg, sie richttg in di neue chen ,sttz.ft,7 -.,. lieber Mann. Dir und Du langmilst mich, dann gehe I? 5"'VÄ, " fe2
Anlage em: , J ,ann ,r a,,o unier en, zgm caiguot eine, oeso in no orn.iuio) ios. Warst Bu ad " s S.! se,S. r i. 7.
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äußersten Ende der' Stadt . residirte. Wirklich Fortuna ist mir hold. Es hätte sich eben sogut treffen können, daß die kleine Zauberin mich nach dem Ludwigs Hain oder den BernstSdter Linden gelockt hatte! ; Jetzt scheint sie bemerkt zu haben,' daß ich ihr auf den Fersen bin. Sie hat leise den Kops gewendet, sie beschleunigt ihre Schritte. Das. ist entweder ein Zeichen von hohem sittlichem Ernst, oder von reizender Koketterie. Aber Gott sei Dank ! Noch bin ich nicht so sehr zum Philister geworden, daß ich nicht im Stande wäre, eine solche Parforcepro menade auszuhalten. Noch habe ich miä von dem Embonpoint deutscher Familienväter freizuhalten gewußt. Bei den Göttern, diese Eilfertigkeit steht ihr entzückend. Wie - fest und doch wie schmiegsam sie auftritt.,-; Daseist eine Poesie des Wandelns, an; der' sich ein Apollo berauschen könnte. Jetzt beginnt die Sache in der That humoristisch zu werden. ; Das räthselhaste Geschöpf schlägt immer entschiede ner dieselbe Route ein, die ich . wählen müßte, wenn ich direkt nach meiner heimischen W'lhelminenstraße eilen wollte. Wäre ich ein gläubiger.Romantiker aus der alten Schule, so dächte ich jetzt an eine moralisch gesinnte . Fee, an eine ideale Personisicirung meines ehelichen Gewissens. Die schöne Huldin wäre etwa Titania, die, von heiligemSchmerz erfüllt, ihren Liebling auf Irrwegen zu sehen, die Gestalt einer bestrickenden Sirene angenommen hätte und mich nun, ohne daß ich es ahnte, zu den Laren des häuslichen Heerdes zurückführte. So wahr ich selig werden will, da sind wir an der Ecke der Wilhelminenstraße, und jetzt wendet sie sich nach links, ganz den Weg, den die alltagliche Moral mir vorzeichnen muvte. Am Ende ist sie eine von den schönen Engländerinnen in Nummer 20, die ich bc rcits drei oder viermal durch mein TaschenTelcscop zu bewundern die Ehre hatte. Das wäre in der That ein höchst pikantes Zusammentreffen ! Wenn sie nur nicht so verteufelt liefe, daß ich ihr einmal en passani in' Gesicht sehen könnte. Aber sie scheint instinktiv zu fühlen, wie sehr sie mein Herz entzündet hat, und so scheut sie sich wohl vor einem Rencontre. Verdammt, daß der Weg an meiner Wohnung vorüberführt. Es wäre mir doch unangenehm, wenn Josephine . . . . und wer garantrrt mir dafür ? Bei Mondschein sitzt sie oft stun. denlang am Fenster und vertieft sich in die wundersamen Lichtspiele. . . . Heute freilich ist sie beschäftigt.... Aber was seh' ich ? Bin ich von Sin nen ? Da hüpft mein bezauberndesRäth. sel in meine Hausflur und eilt meine Treppe hinan. Um aller Heiligen wi len, was habe ich angestellt? Gewiß eine gute Freundin Josephinenö, die mich erkannt hat und mich nun in flagnuili verklagen will. Soll ich ihr folgen? Oder ist es rationeller, so schnell als
mogncy umzureyren? Aber nem, das y x. . . rr ."."." die den Edlen entwürdigt. Was kann sie überdies sagen ? Es Ist nur zu begreiflich, daß ich den Nächsten und bequemsten Weg nach meiner Ävoynung eimchiage. und dieStraße ist Gemeingut. Nein, sie wurde sich mit der geringsten Andeutung nur lächerlich machen, sie muß etwas anderes ln Petto yaoen; ai,o vormarrs. ; ; ja) lurmr iyr nag. )ie orrioor ri :l . : r. r rrs . rr i . . m m . . yur yat sich inzwischen bereits geschlosuu uinaic. man onnei mir. Und wer öffnet mir? Vor mir steht, in dem malerisch drapirten Tuchpaletst, in fc i rif.fCsA.,4 Qt V C & a I dem stahlblauen Promenadenkleide, das kleine Packet in der Hand, das sie auf der Straße getragen meine Frau. Sie schaut mir mit emem unbeschreiblich schelmischen Ausdruck ihrer dunkelbraunen Augen in's Angesicht, wünscht mir Guten Abend, und eilt inn, mir A & A A A & A 3fe A A A m. A . . herzlich zunickend, in ihr Zimmer. Keines Wortes mächtig, starre ich ihr nach; dann entledige ich mich stumm und geräuschlos meines Ueberziehers, schleiche in mein Gemach und werfe mich in den phine, wüthend auf meine künstlerischen uns Nilyl lunnzeiiiazen Venreoungen, c . jti nt . . .te f. . . rn n wüthend aus alles Bekannte und Unbekannte. Ich habe mich vor meiner eiae nn r!nn 5s! rHiinFt i t 11 nfi k,s. ii
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1 P ' tvvip, uu tuf .uiui7 tvituti I :u v et . r: . . ;c;..-r-cken, zwei srifche blühende Lippen senken ftch a! l die meinen, uad eine ttttcheHand streichelt Mir wie beschwichtigend über die I I Cxfirtll Josephine erwähnt das Vorgefallene mit Trift- t r. r . , iiuitc viioe, uuec im lege es lyrem P Y. f. . Pl ... " m mm imn rnirfl r i ir aitt am au a ,-tV-lilu ÜUI IlC UltUU ganze Thorheit durchschaut hat. 'ul" .uw"lul1 jic mia; Zwei Tage wäter überrascht sie mich mtt oen fruchten ihres imvrovinrten , . . mich nie wieder j von den Launen einer telbstbetrugerischen Verstimmung aängeln zu lassen. Der erste Versuch einer unori ii'th(M yjAVM.xCt . i ... rx.i.u.n l!tiÜaIÜ(ft. hnß isf ntt hPirfhiirf uiivttuuvtvii viuauurn iu au lujiimtuüüu ! " -1 r. j i . - ... l ca - M s. vkf m.v, hmrf, ,nm !mMtn m? rh;.; zweiten Male aus's Glatteis ,u :vaqen. rj ' J Nach eigenem Maß. Sieh' nur, liebe Seraphe, wie einfach und schmucklos die Herzogin Maif K. .!v .i ? n r i l vnira v Briairir iit m a c l a & rnA
' ': t v o o. ' - " ach dem Verke des Kaiser ,on Vrasil'ie'n ' : Nachdem die Schrift 1900 in den weitesten Kreisen mit großer Befried!gung gar' nicht in die Hand genommen.
sondern nur durch Jertungönomen be rannt wurde, verossentUchen wir nun den zioclien ycn verctocn. i Der 1. Then setzte bekanntlich auseinander; wie im Jahre 1896 Europa von Deutschland mit Krieg überzogen C i r s r ir . . . uno ivvyj anncinri uno oeunai aemor-i den sein wird, der 2. Theil theilt Nähe m res über das dann Folgende mit.' ', Der Berliner Thiergarten "wird in das Reichstagsgebäude umgewandelt, um den Abgeordneten halbwegs Platz zu verschaffen. Windthorst M' am (soldftschteich, Richter am großen Stern, Ludwig am Goethedenkmal u, s. w.' Die einzelnen Fraktionen werden durch Pferdebshnen miteinander verbünden. ' Der Präsident verschafft sich mittelst einer Kanone Gehör, indem er die Sitzung durch einen Schuß eröffnet, zur Ord nung feuert und durch ein kurzes Bombardement Ruhe stiftet. ' Die ProvinM-Correspondenz erscheint in allen 'curoväiscben'Svracken und wird den arökeren Journalen als Witzblatt gratis. beigelegt. Zum Geburtstag des deutschenReichs kanzlers kommen nicht nur aus Iever Klbltzelcr, sondern die Eier aller bekann ten Böael des Continents. ?lm Ganzen etwas über zwei Millionen. Freudige Bewegung wird in allen deutschen Provinzen durch die Nachricht hervoraerusen,dan uniere Steuerbehörde zur Erleichterung des Ueberganqs in die Markrechnung alle außerdeutschen Mün zen zu den höchsten Coursen annehmen. . Nur schwer entschießen sich dieHolländer, ihren Käse fortan, deutschen Reichs käse zu nennen. Da sich aöe? die Belgier in die totywendlglelt nnden, die Brüsseler Söiken fortan a! Berliner Spitzen in den Handel zu brwgen, so fügen sich auch die 5iolländer in das Unvermeidliche. lspspff hrtm .n , rni hslü er sett war. ni errate üpM den ersten Anstok ZU dem. 1itter Welt, kriea aab. wird von dem dankbaren Deutscklank durck tin tnlmni nTurf Daffelbe wird in Dalldorf aufgestellt. Berlin, die deutsche ReiasbauvMadt. wird so arok, daß in eine Nebenstrake ' , , - i - , r i ' Weimar zu liegen kommt. Nach diesem Maßstab vergrößern sich alle Verhältniffe. Ruppel's Ostendzeituna B. verhundertfacht ihre Auflage, so daß sie im Jahre 1900 fast tausend Abonnenten kat. nnk htr (?chniiife her N?vtilZ?n. preffe wird so coloffal, daß Nachts drei Bürttenwaaen nötbia sind, um in dem betreffenden Bureau auszuräumen. . In verschiedenen größeren deutschen Provinzstädten werden zur Beruhigung Titel und Orden vertbeilt. 3V? Ks. mann von Venedig wird Commerzienrath, der Barbier von Sevllla erhält den Titel Hoffriseur, die Stumme von Portici wird als erste Solotänzerin am TOorTinor fWtfirttr n.n ;m1M v Vvl'7VH"t '3V 1 viMtvit von Athen in den Volksvirthschastsrath Drusen, und Johann von Leyden erhält den Kronenorden i-rter Klaffe. Aus KonsZantinovel erscheint eine Deputation von zwölf Paschas mit zusummen 5, Raklckweif.n in Rerlin. um U;, ffinfnfiritnn d,r ndMtr i ,r. bitten. ' Ein Aufstand in Nortuaal. woselbst 11 i - -u ' i , r, n.n Wrt Mnsnkp,. I yM Puttkammer'schen Orthographie erhob. , r im Oktober unterdrückt. pTSnton h.a ; m;r ur(tiri pommerischen Regiments ver- . . . ' . suchen daselbst den schiefen Thurm, der sie ärgert, so lange gerade zu kriegen. bis derselbe einstürzt. Das Berliner Polizeipräsidium be fiehlt den Schweizern, binnen 24 Stun den die vor ihren Thüren befindlichen Berge von Schnee und Eis zu reinigen 1 . V und Asche zu streuen. Indem wir diesen Auszug aus unserem 1900" deröffentlichen,. glaube wir. n ckt weniaer als der Ra Wer. der Unergründlich tiefe Nacht ! I 5 5 ..... sirayien gianzeno Mir enlgegen, Voll entzückend schöner Pracht. I (SAtHA. OfiiAtn Ci&vmaw.a Qtittn i v4i.uyt. iuii. rnut iu uut(iiu gu . t.ti r ? Den verlangend heißen Blick. Schwarze Augen, schwarze Augen, m I VU II. 4 ..B O. Ui4.. i.lji lUUll UU9 UKUl -ÜCUCi 4UU, Ein Gerücht will wissen, daß zwi iazen scymeocn uno ?emicyiano em ? S C if L. M"' , . 7 " 'scnuh-uno ruoerirag gegen 'UMN0 avgen wo oen nl. ove.ew t"ZriL iT.r. . Iu. gruußerl yuoen, ollß iym oiee ÄlliI .. . . ! . or n V . ... . mal der Kalbsbraten mehr aut aenua. Wint Jbr. was ick bei meinen Eltern als Nachtessen bekam ? Eine Suppe und ein i c ... i o (xt . " r . .. rv , , I mnttfsimrtT itf mif !nn svoTAn i uuiaeioucinicij vseiiillie von 'jJiiuaci. I w . - . .. pen Bier und ein Stück schwaes Brod." tttt. ui u UM; uu. vittvt vyu.vvtt wvuu Un n;,..,Hs.;., a,vuMA.,.pm.A Binder : Gelt, Papale, da geht's Dir bei uns schon bener !" Eaoistisck. Hör' mal, August, eigentlich finde ich es sonderbar, daß Du so oft zu mir ' n - v . w l
Thierleben in der OiNerleitttug.
' v ' !' 4 T 4 ! Man schreibt auS Berlin ? - Wasser afseln, Blutegel und Salamander er reaen.wenn ne aus dem oyrentavy rinth der Wasserleitung, im Reiche der (schmortöpfe und Lkasserolen -zu Tage ireien, leoesmal einen siurm oes un wlllenL : -nicht wemaer anrüchw lst die Pflanzliche Trübung 'der Erenothrix (welche, nebenbei bemerkt, gar kein Alge, . ? . i je r y r wie man ne a?coniiaj ocu;cnnci, ion v dern ein Spaltpilz" ist), während mikroskopisch kleine Thierorganismen meist übersehen werden. Und doch bendea sich diese nicht selten im besten eitungswasscr. So hat man unter ungefähr 100, wahrend eines Monats im Osten der Stadt Berlin voraenommenen Untersuchungen in 20 Fällen ihre Anwesenheit konstahren können, stets freilich nur in so geringer Anzahl, daß m einer Karaffe voll Wasser höchstens em halbes Dutzend von diesen Liliput wesen zu sindcii war. An Arten fand man auö der niedrigsten Thierform da sogenannte Sonnenthierchen (.cti'n Inr8), im runoe mchts, als ein lebender Maacnsack ohne iraend ein Organ, ein richtiges Schleim- oder Ur thier; von Infusorien - (ebenfalls Schleimthierchen, aber körperlich schon zu Organen differenziirt) Glockenthiere (Vrti?6l'as), welche glasartigen, auf beweglichen Stielen sitzenden Maiblüm chen gleichen, ferner Pantoffelthiere (von der Gestalt eines Pantoffels mit Borsten -besetzt, welche eine sehr schnelle Bewegung rnogucnenj uo rompeieniylermen (dtentor), an Gestalt einem Nachtwach terhorn seligen Andenkens nicht unähnlich. Am intereffantesten war eine Ko lonie von Räderthierchen. Die aanze. aus etwa vierzig Einzclindividuen bestehende Gemkinde bildet ein durchsichtiges UIelchen von stec!nadelknopfgröße. Während die Einzelnen sich mit den Fü ßen aneinander klammerten, bewegten sie die am Kopfende sitzenden Härchen ohne Aushören, wodurch das Gemeinwesen durch das Unwer um der Karane, wie , " . ein Planet durch den Weltenraum, dahingetrieben wurde. So klein diese Thierchen übrigens sind, so komplicirt ist ihr Körperbau. Außer ver chledenen Sinneswerkzeugen hat ein Naturforscher mehr als 100 Emzelmuskeln an ihrem Leibe gezählt. Auch ein Krebs urde attrapirt, ein Waffersprlnger, von den Zoologen wegen seines mitten am ttopse leuchtenden Auges nach dem griechischen Riesen Eyclops" getaust, von kaum Steanadelknopsgrone. Für den mensch Ilchen Organismus find diese mikrosko p'lfchen Thiere vollständig unschädlich, ÜU ilC I ü oiuii.Vciuiui mu, wi ter exlstiren können. Frappante Wenn Morgens früh beim Strahl der - onne Der Schornsteinfeger mit der Bonne Korn dreschen wollt' am Aepfelstand, 5lnden Kameele ibn umtanten. ? Und Schweine Orchideen pflanzten: Das wär' im höchsten Grad frappant. Doch wenn ein Kalb mit frommem ,tx m Lächeln Dem Flei cher wollte Kühlung fächeln Mit. Bugspriet, Raa und Mittelmast, Bis vor des Ofens heißer Röhre Der Fleischer rettungslos erfröre : Das wäre noch frappanter fast.Wenn Morgens früh beim ersten Däm mern Ein Hausknecht Würste wollt' zerhäm- ! mern. Und 'Schinken schleudern an die Wand, Bis, hold geführt von Molch und Kröte, Ein Nilpferd ihm die That verböte : DaS wär' im höchsten Grad frappant. Doch wenn ein Storch auf hohem Neste In schwarzem Frack und weißer Weste ; Das Rind begrüßen wollt' als Gast, Indeß die Störchin, die empörte, m on f i - 1 n-t.i aj.v... ni.u uttii Wenn Morgens früh beim Hähnekrähen Gambetta wollt' im Zuber stehen Sechs todte Ferkel in der Hand, Und Grevy käm' als Hottentotte Und würs' mit Möpsen ihn zum Spotte: DaS wär' im höchsten Grad frappant. Doch wenn sich Windthorst mit Sar- ' dellen Auf's Haupt der Wehfrau wollte stellen Zur wonnetrunk'nen Abendrast, Und wollte dort mit schnödem Witzeln Per Telephon die Sonne kitzeln : DaS wäre noco frappanter fast. Aeschylus. -LtbenS.WeiShtit. Ich weiß eS noch, wie heut'; am Prüfungstage. Da war es, als ich an der Tafel stand ; Die Kreide zitterte in meiner Hand, Ich harrte der verhangnißvollen Frage. Subtraction! Der Lehrer schrieb die Posten, 1tnS JA Wftnnii rrtmm e?,: " . , ' 1lnS immer wieder " I 1 - - - - , f,w.i, Drei von Eins, Mach' weiter, willst Du nicht die Ruthe kosten DaS öffnete die Schleußen. UnterThränen Begann ich: Drei von Eins das kann ich Nicht." , Und eine ew'ge Wahrheit trat an's Licht: ,Das kann ich Nicht; da muß man sich entleynen::' , , Schreckliche Drohung. .Nicht einmal die Maß Bier kann ich mehr zahlen. Wenn mir jetzt mein AlC.T ni. .5aIb Ltincii Wxdi lge ich thm das Schmoll ls. . ? . rr r n kün
tttue Astronomie. ; ., N , t ' , - ' .. ; ' ' Suf der Wiener Sternwarte mtiife T ' I f. : -- 1 . M.1...1L.. j L . Jt A. .
j . ' ' - - jungil inig iitiBioin iniotui, . ren ine? den Ramen der Sänget ' ' , , , . ' Bianca Bianchi erhielt. Eine. Bianca Bianchi sehn wir heute Einverleibt dem Planetarium, ' ' Fahrt so fort, Ihr stern enkund'gen Leute, Tauft den ganzen Himmelsglobus um. Nagelneue NämenSelemente, Ihr Gelehrten, den Gestirnen gebt, . Denn es hat sich ja am Firmamente ' Das Gewohnte längst schon überlebt. Mit enorm gesteigertem Behagen ' Folgen wi5 alsdann der Sterne Lauf, Jeder Puls würd' merklich höher schlagen, Ging der große Befc" im Osten aus. . Alle Menschen würden sich verbinden, ' Eifrig durch das Teleskop zu spähn, ' Um die Gerster-Monde aufzufinden ' Und den Patti-Durchgang anzusehn. Jeder, ob semitisch oder arisch. Würde durch die Kunde froh erregt. Daß die Tagliana planetarisch , Sich in einem Kegelschnitt bewegt, . ' Daß von . Niemann. Nachts ein Strahlcnschimmer ', Unvolarifirt herniederfällt, ' Und, besonders, daß die Lucca immer ' ' Streng die Kevler'schcn Gesetze hält. Nicht mehr wollen wir im Mythos kramen. Wenn wir aufschaun zu gestirntenhöh'n Nur noch hochberühmte Opernnamen ' Wollen wir am Opernhimmel fehn. Auf der Sternwart binnen Kurzem werden Alle Teleskope abgeschafft. Wo nur Astronomen sind aus Eröen Tritt der Operngucker dann in Kraft. ' (Wespen.) . i . In Manchester in England befand sich' kürzlich ein junger Geschäftsmann aus London, der dort zu einer Tempe renz-Clique gehörte, beiFreunden zuBesuch. Die Gesellschaft hatte die Nacht durch gekneipt und aus dem Wege nach seinem Hotel glaubte der Fremde, er befinde sich in London und läutete an einem Hause,' das ihm in der Dämmerung als sem eigenes Haus m London vorkam. Niemand öffnete die Thüre, und er kletterte durch ein offenes Fenster in das Haus. Auf einem Tische im Zim mer standen noch die Ueberreste der Abendmahlzeit vom vorigen Tage, und der Londoner, dem 'das viele Trinken Appetit gemacht kfttte, langte zu. Dann entkleidete er sich, wie er es zu Hause zu thun gewohnt war, und stieg dann die Treppe hinauf in das Schlafzimmer. Hier sah er bei dem unsicheren Lichte der Dämmerung seine Frau im Bette und neben ihr einen fremden Mann. Unglückliche ! ist das Deine Treue V rief er und schmiß den Fremden auS dem Bette. Ein Kampf erfolgte, und beide Männer kugelten die Treppe hinunter. Die Frau eilte den Männern nach und nun erst klärte sich das Mißverständnis des Londoners auf. Dieser bat um Entschuldigung, wurde aber, sehr wenig bekleidet, wie er war, durch die Hausthüre auf die Straße befördert. Hier traf er endlich, vor Scham und Kälte beinahe umkommend, ein Eab, das ihn nach seinem Hotel beförderte. . Ehoung Ehi Lang, welcher dieser Tage, mit dem Dampfer Spain" in New Vork ankam, soll der einzig wahre chinesische Riese wnd Eapt. Eoshen. der sich seither für solchen ausgab, ein Monteneanner sem, der früher mit Natten fallen handelte. Ein hübsches Köpfchen scheint das Männchen zu haben, denn als ihm der Agent dec Broadway Mu seums seine ehrerbietige Aufwartung . r i. v ; . : f x. s. : . c inaaic uno uirtoci uu cuycij uic uui dem Tische stehende Angströhre aufsetzte, siel ihm solche bis auf die Elbogen herab. MadameLang ist ein sehr niedliches, kleines Persönchen mit Füßchen von nicht ganz vier Zoll Länge; sie ist überzeugt, daß ihr Mann, den sie sehr liebt, ebenso großes Aussehen machen wird, als Jumbo. Diplomatisch. Eduard : Nein, eö ist wahrhaft haarsträubend mit diesen heutigen Moden ! Gott, diese Rechnungen ! Emma, ;eder Kuß von Dir kostet mich auf diese Weise ein Goldstück. Emma (zärtlich) : Aber das ist m doch nur Delne eigene Schuld, lieber Eduard. Es steht a ganz allem bei Dir, daß Dich eder nicht mehr als zehn Pfennige lostet! Unverschämte Vorsicht. Fremder : Verzeihung, meire Dame. Wie ich erfahren habe, sind Sie die Besitzerin dieses Hauses. Dürfte ich mir vielleicht deßhalb emkge Fragen erlauben?' Dame : Zu dienen, mein Herr ! Fremder : .Führen wohl hier in diesem Stadtviertel die Polizeiorgane die nöthige Aufsicht über das Bettler und Vagabundenvesen?" Dame: Leider geschieht gar mchts. es läßt sich nur höchst selten einmal ein Polizist ,n diese Gegend blicken." . Fremder: Smo Sie, meme Dame, oder Jemand von den Hausbewohnern, vielleicht gesonneu, einem Verein gegen Armennoth und Bettelei beizutreten. oder sind Sie bereits ein Mitglied eine solchen Vereins?" Dame: Weder ich, noch sonst Jemand von den Hausbewohnern." Fremder: Nun, dann darf lch wohl auch um einen kleinen Zehrpsennig bitte." Der S t u d e n t e n-K o s s e r. Fritz, des Kausmann's Ladenmeier Aeltester, hatte das Gymnasium absol virt und soll nun die Universität bezw hen. Am Taae der Abreise war Nach bar Lohnkutscher erschienen, um ihn zum . ' rrtl c Bahnhos zu fahren. Manm, verlaus knecht, besorgte daL Vepaoi, und war nicht weniger stolz auf die Schwere des Kossers als aus ieme eigene orper kraft. Nach einem Jahre kehrt Fritz nach Hause zurück. Zum - Abholen erscheinen Nachbar Lohnlutscher uno Martm, wel cher den Koffer in Emysang nimmt, will neuerdmas eme.Pro.be feiner Kraft ab legen und faßt den Koffer mit derselben Wucht, wie er eS im Vorjahre gethan; dock war dien Krastanwenduna' übel ausaesallen der Koffer enthielt ein - J II V ... . .... . l
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