Indiana Tribüne, Volume 4, Number 235, Indianapolis, Marion County, 7 May 1882 — Page 2

Der Fanatiker.

rziZIung !n Tfi Abtheilung Syst. an rl (3. Fortsetzung.) Und Olaf, wie betäubt, schrieb mit im sicherer Hand nieder, was Karen ihm vorsprach : .so betheure ich, keine unmittelbareAn klage gegen die Mörder zu erheben, mich dabei zii bergigen, drei Unschuldige vor einem schmachvollen Ende bewahrt zu haben. Noch einmal warne ich Sie: Em furchtbares Verhängnis schwebt über Jh. rem Heupte, über dem ganzen Mormonenstaate !" Ich hoffe, dies wird seine Wirkung nicht verfehlen, bemerkte Karen eisig, sogcr feindselig, nachdem sie den Brief noch einmal durchgelesen hatte. Und verfehlt er sie, iroMan, dann sotten keine Rücksichten, nichts, gar nichts mich hindern, in den Stracn der Stadt die Wahrheit laut nnsznschreien. jeden rechtlich denkenden Mcr?onen zum Schutz der unschulld:g cniitl;eiltcn anzurufen doch so wett wird es nicht kommen nein, es kann nicht, wenn im Himmel noch Erbarneu leb! ! Nun noch die Adresse, sprach sie, und ihrer Anweisung folgend, schrieb h : ,ln die Herren Brandvold, Dowlas U7.d B:!5c t, zu Händen des Herrn Brandvcld auf Vrandvol's Farm." . Dann, nachdem sie das Licht ausgelcscht hatte, erhoben sich Beide. e. p::el.-Zm letzten eentlick. tfuitrn ritt der Poftreitcr früh Moro;t, als Karen ebenfalls ein c?n3 k x, Wcio cetaeg, um mit dem Briefe des FlnchtlüiI nach der Salzsceftadt zu reiten. Mochtest Du zur rechten Zeit kommen, fouicrllc Helga, und ein Schatten der Bisor7i!s; glitt über ihr jugcndfrisches Ani während Karen sich im Sattel zurechts cYt: und die Zügel ordnete, ich habe keine ruhige Stunde, bevor ich Dich wieberiefe. Aeistlg? Dich nicht, versetzte Karen zuversichtlich lächelnd, nach dem, waS Olaf uiir anvertraute, ist ein guterErfolg gar n:5i zu bezweifeln, sie wandte das Pscrd, welches sofort in einen scharfen Trab tcisiel, und die letzten gewechselten Grüße rr.TyJlten in der schnell wachsenden ENifcrllung. Auf dem ersten Theil der Reise schonte sie vorlchiJdeZPferdes Kräfte, dann aber, nachdem sie ihm kurze Rast gegönnt und es am Flusse getränkt halte, ließ sie es voranschie?n in unermüdlichem Lauf. Jicber! ist röthete sich ihr Antlitz bei der ihre Kräfte aufreibenden Anstrengung, und doch rief es den Eindruck hervor, als ob sie dem Grabe entstiegen wäre. Denn ihre Züe erstarrten, indem ihr Geist dein Pferde weit vorauseilte, zu den drei unglücklichen Männern,' die vielleicht dem Himmel fluchten ob seiner Ungerechtigkeit, mit E:Ui!?rung und Hohn die ihnen noch gegönnten Minuten zählten, ahnungslos, daß aus, ihnen noch Jemand dieselben Minuten zählte, eniM der MögllchZeit gedachte, um eine einzige zu spät einzutreffen. VorrtZ, vorwärts, mein armes Thier ! rief stt mitleidig über die flattern de Mähne hin, nur noch elnViertelstünd chen, dann mag aus uns beiden werden, was da wolle. Endlich, endlich erhoben sich zu beiden Seiten der Straße Gehöste und naher zusa:;ustehei:de Häuser. Die Stadt war erricht ! Nach der inne zu haltenden Richtung brauchte Karen nicht zu fragen. Hier und dort bemerkte sie Menschen, die ougenschcinlich alle demselben Ziele zukilten. Erstaunt blickten dieselben auf die Reiter::., die wie im Fluge von dem keusenden -Kenner an ihnen vorübergetragen -wirrte, nichts zu sehen, nichts zu hören schien, nur müt sichtbar ermattetem Arme Die &rh schwang. So ging es durch "ySiraiitn, wie aus den Flügeln des 'Windes. . Schwerer leuchte das Pferd, unsicherer wurden fetrt Bewegungen. Aus der anderen Seite der Stadt - flioüiicn die Menschen aus allen Richtungen c;: dem Hauptwege zusammen, wo sie txv.t sich schnell vorwärts schiebende Prozession bildeten. Dieselbe endigte auf ei cr Anhöhe, wo ein dichter Menschenl::äuel ein häßliches Gerüst umringte. Bei dem grausigen Anblick legte es sich wie ein Schleier vor KarenS Augen. Halt! Haltet ein', rief sie mit äußerper A.is.rengung in die Prozession hinein. Haltet ein '. Sie sind unschuldig ! und hoch schwana sie den Brief. Und wie ein Echo wiederholte es sich in oer nelye oer Neugierigen : Hallet ein! Sie sind unschuldig! daß es klang 11 e erleichtertes Ausathmen. nd nichts wenig als -Belriediann über die U:tterbrechung des Velfhrens offentcxU. -Du hier! weckte Brandvold sie au5 ihren mcrteroollen Betrachtunaen. Darf ich vielleicht fiagen, was die?" Alles bebeutet l. C$ bedeutet, baß ich eine heilige Pflicht ersi'Üe, sprach sie lant genug, um im we.icrcn Umkreise verstanden zu werden uns dadurch Freunde auf ibre Seite, xu Stoen. Hier ist ein Brief: er wurde mir m.t ocr Weisung übergeben, daß von dessen 'rechtzeitigem Eintreffen das Leben dreier Unschuldigen abhänge. Gott sei T.'.:?k, ich kam nicht zu spät. hatte den Brie s geöffnet. Uk". As. em er aeeudiat. reickte er den owl.iZ mit den eisiaen Worten v, t i Ts; ' sint, eine alberne Mysilsuaiir i. Z owias sah flüchtig auf die Adresse . . ' in. j TDuiiicouioi neuen ia p. i'uuu ... .'. r . . k l.'icn l.i)e zugleich. Auch ihre Physisgv " 7 . ' I r ' :' ucr.iien beobachtete lkaren aufmerl!a:n ; fc-.ü v rnn if sei lurcs tostnuancej -oct 'i s m. , . , ' - . . . - iJ rr tT 1 erleictjtctt aufaUirneteo envad)t nenc Zweifel an dessen SchuldlvsigJ. l rrt'ff . i ', ? ?r r-. Dowlas uno Niuoi, Sie M'.I 10 w V i':r:euaender Entschiedenheit als r;'rte7 btteicknct worden waren, dieselbe ? . et ir KlinC llir aajllU'llHWvii. v. . i . . i r z . mrm I m n nt v . an ' Wriia :n si'itufis

' S n.tS b7 3 . m MMchmittaÄchein. hiclisich aber das Eigen.humsrech. r, .e ruc oa ia" ))t düsteren Blickes z.y... .2. u. n f...; trTrfna nnA ikrem Tode aus 5elaa über- sich

inmitten anoerer Männer, ibr Schwager ??&y"VL 1 ? I ; ' MM, das wäre klar

Brandvold. der AvoNel ?nmsz nd malgl, uno ruhiger ais vui oumui Öva..bv.. WKVÄSS 9SSSSt SfficM'SÄ 8

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U u?ö bereitete sich daraiks vor, die ver- Versuchen, deine ewige Wohlfahrt zu ber '".' e Menge zum Schu der Verur- gründen. Deine Zurückweisungen sollen ti, iten aufzurufen, als sie entdeckte, daß mich nicht entmuthigen, immer wieder

n rill Vt iyium.j vi o" v

Dowlas und Billot, für jeden Anderen unbemerkt, einen flüchtigen Blick des EinVerständnisses wechselten, worauf Ersterer zu ihrem Schrecken, als sei es in Gedan ken geschehen, den Brief in 'kleine Stücke zerriß. Endlich entblößte der Apostel sein Haupt und seinem Beispiel folgten Alle, in deren Gesichtskreis er sich befand. Herr und Erlöser ! rief er mit weithin schal lender Stimme aus, indem er die Arme zum Himmel erhob, wie sind Deine Wege so unerforschlich ! Wie führst Du die Deinen so sicher aus rauher Bahn ! Du duldest keine Ungerechtigkeit unter Dei nen Kindern ; hast nicht giwyllt, daß sie, wenn auch in dem Bewußtsein treuer Pflichterfüllung, ihre Hände mit unschuldig vergossenem Blute röthen. Ja, Hort es Alle und tragt die Kunde weit fort, so weit, wie menschliche Zungen reichen: Der Herr hat gesprochen, hat seinen Willen kund gethan; sein Name sei gelobt! Und ihr, kehrte er sich den Verurteilten zu, wenn euch Todesschauer durchrieselten, das Bewußtsein eurer Unschuld euch aber die Kraft verlieh, dem Tode unverzagt ins Antlitz zu schauen, so habt ihr jetzt doppelte Ursache, euch lobpreisend vor dem Höchsten zu neigen. Eure Banden sollen fallen, euer Eigenthum euch zurückgegeben werden ohne weiteres Gerichtsverfahren ; denn ich bin eö, ich, euer erster Anklägers der jetzt mit seinem Leben sür eure Unschuld bürget. Bruder Billot und ich hosfe, keiner der Anwesenden erhebt Einsprache dagegen nun säumt nicht den Willen des Allmächtigen zu erfüllen. Löst ihre Fesseln, damit sie frei und aufrecht als ehrliche Männer unter ehrlichen Männern stehen. Des greisen Fallenstellers Banden waren kaum gelöst, als Karen zu ihm hinritt 4Hti, den feuchten Glanz der Rührung in CT.. f. c . r t

icincu tilgen geivayreno, lym cte jperno reichte. An mir war nichts gelegen, sprach der alte Mann heiter, wie nach dem Gewinn eines lustigen Spiels, aber der da der junge Bursche ist nämlich mein SohnVater und Sohn zugleich, versetzte Karen bebend, doch sich schnell ermanncnd, ließ sie ihr Pferd so um Jerim herumtreten, daß ihre an ihn gerichteten Worte von den zunächst Stehenden .nicht leicht verstanden werden konnten; dann sprach sie gedämpft, jedoch mit vollkommen sorgloser Haltung : Hören und thun Sie, was ich Ihnen auftrage. Reiten Sie im Thale des Jordan am Fuße des cro r.rrjs. .r r. : " ..t I Wahsatschgeblrges hin, bis Sie auf dem halben Wege nach dem Utay See emen Mann finden. Der ist Ihr Retter. Er schwebt in Gefahr. Bringen Sie ihn auf den Weg nach dem Missouri. Meinen Sohn haben Sie gerettet und meinen alten. Kameraden, antwortete Jerim laut, und das ist mehr, als ich je vergelten kann. Ich that meine Schuldigkeit, versetzte Karen vernehmlich, und wie ein Hauch traf es wieder Jmm's Ohr : Sie lon nen's vergelten. Im nächsten Jahre zur guten Reisezeit kommen Sie nach BrandfeY';? rKAm CVJf. i'.U t.. timm I vukv 5 uu"" ov üiu iui wii ifvii, vielleicht dak ick mit Ihnen nebe auch muß ich Sie entschädigen, und wieder r ... . or.- nY. .. . s. ... v zauier : ytcin, nein, yren warn verolene ick nickt : ein anderer ist's, der über ?lbr Leben wackle, und abermals leise, indem sie sich vom Sattel beugte und scheinbar an ihrem Steigbügel etwas ordnete : mir Mebe treten Sie nicht als Ankläger auf: beeinflussen Sie Ihren Retter in diesem Slnne. Wollen mer mich bes durch irgend ein Die Nackt schritten, als Karen endlich auf der Farm eintraf. Ist AlleZ geordnet? fragte sie den alten Utah, als derselbe ihr Pferd in Cmpsang nahm. Er ist fort, antwortete dieser, brachte a m m i ihn selber auf den Weg. Er campirt oben am Back. Gut, Groß.Elk. Ich fand Jemand, der ibn dort Molt. NUN sorgt, dak die Sache Geheimniß bleibt. ' ... ' . . . i S. Cavltel.-Die Werbung. Beihnah ein Jahr war verstrichen, seitdem man die achtzehn braven Manner in S.. AtAsA ict . Ct"snt tt T t rr Krfyn ri-l UCUl UlHlCtLUlUlil tiutivtiltb Uliliuuui, und wie einer Sage aus sernliegenden Xött.;. 'J w & w, Deseret jenes schrecklichen Ereignisses genv ivu ,vtv.iv,v.. j o äre man nicht hin uno wieder . . Oft CCiJfii ciüii Öu r,rr, 7, tSi ; n)ni it lk .hm. TU trn hnrtrtPtt rtiir. rtl UartTl UND V"1 0""' - 7 : V , '? ??arm iutruaen. Karen, erö nete Vranovoio enoiicy e:n neue OKipraai. ivynie ia; wvui. . r. . y rr - r . f .. i . njC u.tf bevor wir mit Helga zusammentreffen, um .. ... . ? c .-i.. irr. unser beider nuue wiuen noch einmal zu berühren seit vielen Jahren unse licken Beziehungen trübten Und sie truven werocn vis zu meinem lektcn Athemzuge, antwortete Karen her ve, ohne die Richtung ihrer Blicke zu än--dern. Und doch wäre eine Wandlung zum Guten ein Leichtes, fuhr Brandvold fort, und fein baacres. nebrüuntes Antlitz färbte sich tiefer, während ii P V I tiefliegenden Augen verborgene fanatische die irdische Wohtsahrt wir unier I ' m, Tl eUn, ... rs... f.r ... ;; .'.Ike.;. i ---- -- yvu 3u ,uuui vuuui. vM u. v..Vv rathet, erklärst unverheirathet bleiben zu I ' ' - wollen. Beani t du denn immer nocy I i v . r. . ... .. . . . fr r' v , liik l. ouk. um N ce i mmnuiia cu ititu ben cinsucjecn, bu auf Grbcn durch unaufloSliche Banden an einen Mann geket I , .r r ....... r , n itl gewc en lein MUNI e Du übersiehst, daß aus dir der sanati sche Mormone zu einer Nichtmormonin f. .!Y . f. II. Y . ? c I iuuvui, vniirni 0VUHU uuuiti (UU i i nv m t niri0rri iirnn rtM4 t ah r I iniss nirfit Niiid- wpvdn tri mr?nn V., V

öic im nach ten born oen ersten ve len avenieuernoen yeioen öcaren ylllle Jen gesunven, iyrer liefen Allmählich ader klärten ihre Züge sich

uchen, so geben Sie mir hange? Karen, es kann dem Ernst mcht Erregung Herr zu werden, und antwor- auf, und hätte Brandvold sie beobachtet.

Zeichen Gewißheit. sem ; du kannst Mir Nicht ernstlich zumu tete scheinbar unbefangen :..,So mochtest sg würde ihm kaum entgangen sein, daß war bereits weit vorae- then. meine Tochter m verstoßen, eine du Helga einem Mormonen zur Frau es vlöklick .vie ein Blik des Triumvbes

dacht, w

hiirm diese oder jene Nachricht und die en oay iem lenill), uu nityi, viiaiu o Pv... ranovozo, oas oai rni gqajcacn : oder ienen Besuch aus den östlichenStaa- he gegen ihre Anordnungen erheben Der Bursche erscheint dir zu jung. ? ... Einige Secunden schien er zu schwante daran erinnert worden, daß man dort tonnte: Es geschah aus meinen Rath, Du irrst, erwiderte Karen von neuer ken; darauf antwortete er versöhnlich : mmer noch nicht ermüd te, wenn auch jedoch aus ihrer sreien Entschließung. Bangigkeit ergriffen Andrew ist Mor- Es sei. Auf meine Vermittlung wird wnia auffällig, nach den unbekannten Außerdem gebrauchten wir die Vorsicht, mone, unt von mr kannst du n em. Dowlas fern bleiben. Führe diesen EntvfclUil mu mm. v.. . , . m t t.! ry . t Kam t4t ?n VUrilihitntt Urt21!ftr. r t r rc?. rr . ..i r" c. r?.-.

I . .ci-. 1... 1 r, iHy Hiit nna nrirp , nn 1 arnnic nuuiii wiihs. niuu um uivmv, v ,

Leiter unueililtich au aluucn vegann. u uamuiennua uno gonnie oeincr vyive- vwiw nun uuu uiiyctcuuii "v".. .. muu;t9 ui ckst ungeduldig die Achseln, Karen, und ster gern, ihn als ausschließliches Eigen- Apostel. Ich liebe ihn wie einen Bruder manchen . r; bx??i-e doch dacs ich Nicht müde werden, dir im- thum zu behüten. 'Genau so dachte ich und wünsche aufrichtig, m iNMgcreBezie- ehrerbietig die Hand und zugleich erhellte ..... ,.:... .., . l.... dnf. uhfr ruck ihrem ade dir aeaenübcr. fXdi bung ;u ihm zu treten. sein verwittertes, ehrliches Antlitz sich wie-

IlLLlLJlLl,ILl.lllI'inill AL IVIIIIf I -w ' J J

dich aufzufordern, an die Stelle deiner Schwester zu treten, die Mutter meiner Helga zu werden. , . Helga's mütterliche Freundin wurde ich an dem Tage, an welchem sie das Licht der Welt erblickte, oder ich wäre schon damals nach Norwegen zurückgekehrt. An die Stelle meiner Schwester trat ich dagegen in der Stunde, in welcher sie in die Erde gebettet wurde. Helga'S Mutter hoffe aber ich zu bleiben, bis meine Augen brechen ; nichts sollte mich sonst hindern, noch heute von hier fortzuziehen und den Staub von meinep Füßen zu schütteln, In deiner Verblendung bemitleide ich dich, oder ich würde nimmermehr auf ein Gespräch eingegangen sein, welches allen meinen Empfindungen so vollständig wiverstrebt. Es flößt mir nur Abscheu und Verachtung ein, wenn Jemand mir allen Ernstes zumuthet, mich nach einem sinnlosen Ritus ihm antrauen zu lassen, zugleich aber in die Rechte und Pflichten einer Gattin mit anderen Frauen mich zu theilen. Verschone mich daher mit Vorstellungen, die ich als Blasphemie bezeichnen muß. Laß ruhen die Jugendträume, Karen'; sie sind nichtig wie Seifenblasen. Die Wallungen junger Gemüther sind keine Bürgschaft für irdisches Glück, noch weNiger für den Frieden nach diesem Leben, Anders dagegen gestalten sich die VerHältnisse, wenn reise Erfahrung getragen von heiliger Gottesverehrung, prüft und erwägt. 'Deine Schwester war eine treue Mor-

monin. S:e ist emaeaanaen ,u allen himmlischen Freuden. . Paßte sie aber ihre Anschauungen nicht immer den meiniaen aenau an. so wird ibr das vor dem Throne des Allmächtigen nickt anaerecki I w net um ihrer Treue willen.' Ja, sie war Mormonin, Gott sei's geklagt, versetzte Karen herbe, allein du verschweigst, wie sie Mormonin wurde. Oder hast du vergessen, daß dein Bruder ihr ein guter Gatte gewesen, daß er seine Hand drohend noch heute aus dem Grabe erheben würde, erführe er, daß, als du in anscheinend ehrlicher Weise um' die Hand or:ii, . t ri v . r. cri.

uzi üiiiiuc umiui, ui9 uu ueiipraqjii, i uu vcijiiiujcji uercu uuty jiocunai einer IClCu UNO tjCUCt DCiCOicix umgeouiiij ihrem Kinde ein gewissenhafter Vater zu zwanzig, so würde mich das nicht über- zu vertauschen. Ich setze voraus, du besein, du eine Täuschung begingst? Und zeugen. Nein, erst dann, wenn ich von leitest sse nickt aern nach ihrem zukünf-

damals, als man in unserm Vaterlande den eigentlichen Charakter des Mormo nenthums noch nicht kannte, da war es ja zu spat. Sie geHorte dir bereits an, musste Dir folgen ; ob sie das aber ,m Herzen zur Mormonin machte, ich dächte, .j. r ' ' . das wäre nicht schwer zu - entscheiden. Denn weshalb sonst hatte sie sich von ih rem Nlnoe getrennt, wenn nicht, um es vor einem Loose zu bewahren, wie ihr selbst ein solches zu Theil geworden war ? Diese Trennung aber war der erste Nagel zu ihrem Sarge, und zu verwundern ist's, oap ne mir emer loicyen al aus oem crzen ily nocy zayre lang an oemer rr ji. jtrv.ir v . c i eite hinschleppte. . , . , , Gott mag dir verzeihen, dak du in deiner Verblendung meiner Schwester ein martervolles Erdendasein bereitetest, wie es auch Helga bevorstände, hielte ich nicht CammX f &!tMMtk .& C ' 1t MV I mime yuu juuicuu uvu ic. uuu j nun bitt' ich dich, lasse sie binauöneben mit mir in die Welt, nach unserer schönen (V....t.! i w ;i n . jt. . I etsenyelmaiy, oamn ne nicyi von oem Gi sie des Mormonlsmus anae steckt, als ein neues Ovler. aleiÄ ihrer Mutter, in Jammer und Elend ihr Dasein beschließe, Mit dir soll ich meine Tochter ziehen lassen, fragte Brandvold erstaunt, mit dir, damit sie ihr unerfahrenes Herz an unübersternliche Scheidewand zwischen ihr und mir zu errichten! So begleite uns und überwache sie selbst, erwiderte Karen mit wachsender VeiorgNlp. ri t m w w . r-. . . ? i . : i. l ? " . i cy vieive uno elga vicloi, erliarie Brandvold rauh, wie erbittert durch die an iyn aemme Mmulyung, wiu r ou hingegen in deine Heimath zurückkehren, so hindert dich nichts. Vle Ueversiedew r r w r t : .? 111 l lung soll dir sogar auf jede mögliche Art erleichtert werden. Es würden dann allerdlnas yelaa's BermogenZveryaltNiNe zuvor zu ordnen sein. So Viel ich weiß, find sie geordnet, sprach sie scharf ; bevor Helga's Mutter rni'n. . rv . ". I T ' I l7 1 ' 'es - . den Wittwenschleier ablegte, ließ sie drüben in Norweaen und sväter in NewNork die freie Verfügung über ihr Vermögen : -iifix ..v erst.:: ...:.k gcnnjuiuj unu ui cui -u?cic ui, t tm...f r.tim v.. 'jti. rr:..z. l ?. ,1,1 MII HICIUCUI UUIUCII uu uuu wium:... nttriab tthbtnnltacn; Die andtte rxrci , x.:. s;rfir ht B,ra. V - Y Y e er mag lyr erzeigen vuri die seltsamen Bestimmungen b.w,esen).. Hltuv g. v I O "V- ' will ick mit dir nickt weiter darüber reckten. Doch eine andere Frage : In deii . t -w ' . . ner 'erwayrung verinoct nch oer iaii man deiner Vorsahren, jener kostbare Schmuck, welcher sich stets von der Mutter aus die Tockter vererbte. Meme ffrau trna ibn an ibrem 5ock;eitstaae.' Seildem habe . . . , . . - a. . n na davon au. d die iKeit loinmcn . , , mm ä turhi in niUdr xrirt um mit nrm i o zi ? " ' r . ' . 'V.v V0 V.7 ' v....r u-man vramuq lymucile, uno .oaraus !. . v ? w . .. ü t. 111.1 . ' lege icu ocioncers yoyen iq,wtu I ...iiiiXlifli. Ü. toAt IWiMtrf ittft ififttn im uum v-,. " -tt" I , . , . ? sich an da-memod mupsen, uno. sogar unvqangene vscmuiqcr oei joiajugcn bensabschnitten durch die Befolgung altherkömmlicher Formen in ihrer Stimmung günstig beeinflußt werden.' 1 Brachte der Talisman meiner Schwester Glück ? fragte Karezr scharf. Wir sind erhaben über Aberglauben, hieß es ernst zurück, und wenn ich lindlich harmloses Hinneige zum Geheim-

. 5,e )rstitte oe ermoaens oeiner ,vrau "o vvv4u.twv.i imiun aui an? 'anlvarieii lur oi üicde

ich ihn nicht wiedergesehen. Ich enKer, yal moenen aus lernen uvaraiur ein, rief er uem iiaj nisernenoen cen

betrachtete ihn als ein unveräußerliches mchl oen mmoeuen mnsiuß. icizucieno nu, vergirikuen vergiß ncy . I p I y.. . 'Xl . -??L'l(.1r ...!n

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nißvollen in diesem Falle nicht tadle, sogar gut heiße, so ist damit keineswegs dieAnerkennung einer in dem Schmuck verborgenen Kraft ausgesprochen. Es ist mit dem Talisman ahnlich wie mit dem Dreizehnten am Tisch. Einem Verstoße gegen die durch Generationen hindurch hochgehaltene Sitte schreibt man nnwillkürlich jeden -Mißerfolg zu ; dergleichen soll bei Helga vermieden werden, Darüber magst du dich beruhigen, versetzte Karen spöttisch, denn erstens gestattet jene Sitte nur der ältesten Tochter, den Schmuck als ' Eigenthum zu tragen. und dann hielt m&t. Schwester auch für rathsam, ihn da sicher niederzulegen, wo wir unsere Gelder unterbrachten, lAlso im Osten? fuhr Brandvold lei denschaftlich auf. Auch das noch muß ich erfahren ? Er lachte gehässig, fügte aber bedachtsamer hinzu : Nun ertheile ich dir gern die Antwort auf die Frage, ob der Talisman Helga'S Mutter Gick brachte, Ja, er hätte ihr Glück gebracht .Du glaubst, zu einem Kinde zu spre chen, unterbrach ihn Karen, geringschätzig die Achseln zuckend, laß diese Phantastereien ; ich müßte dich weniger genau Nn nen, stände der Werth des Schmuckes dir nicht höher, als die sich an ihn knüpfenden Sagen.' 'Und daß wir ihn im Osten ließen, benutzest - du . als Vorwurf gegen uns ? O, du beweisest jetzt selbst, wie klug wir handelten, indem wir, einer ungewissen Zukunft nnd unbekannten Verhältnissen entgegengehend, vor allen Dingen daraus bedacht waren, das kostbare Klei-

nod demlemaen zu sichern, ocm es recyt lich zustand. Lege die Hand aufs Herz und sage selber, ob du es jemals herausaeaeben hättest, wäre es dir anvertraut worden. Ich hätte es nicht minder gewissenhaft aufbewahrt, um es Helga an ihrem Hoch zeitstage zu übergeben. Und damit ein Verbrechen an dem Eigenthum'einer andern zu begehen, Womit willst du das beweisen? Und womit willst du das Gegentheil beweisen? . , Einsach durch die verronnenen Jahre, . it-v. t-ri-l.-. . : einem Grabhügel sortgetreten bin, verfüge ich über den Schmuck in deinem Sinne, und das wird mir, so Gott will, erspart meiden.- Und nebenbei, bevor Helga sich vrautilch schmückt, mag noch manches Jahr hingehen und bei den letzten Wori r. ' . -... X. I ten sah Karen mit ängstlicher Spannung auf' das stn ter geneigte Antlitz ihres Schwagers, als hätte sie. mit Gewalt in seine Gedanken emdrmgen wollen. Eine Weile verharrte dasselbe noch in seiner starren Verschlossenheit; dann aber bemerkte Karen zu ihrem Schrecken, daß n oineres acoein jcin Juge nucniig oet i i üic. Sie wird früher heuathen, als du ahnst, sprach er zuversichtlich, wie um dadurch jeden Widerspruch abzuschneiden, und wenn ich dir eben den Vorschlag machte und er kam aus ehrlichem Heri rn! aY8 ft4fttt tM CinR s vmuu u itutii lyuus ou folgen, so betrachte das wiederum als untrüglichen Beweis, daß ich die dein rrr i: .C cv in ,v uz uyiinut rugr, ia, meine deme' voraussichtliche Trennung von Helga, in der zartesten, dir am wenigsten schmerzlichen Weise zu lösen wünschte, ja, sogar darauf bedacht war, eme eigentliche Trennung nicht eintreten zulassen.' , c . . geben i .... . Vle ist Mormomn. Nein, sie ist Nicht Mormonin, höchstens dem Namen nach ; sie weiß von euren aZungcn yruic maji meyr nis oarnais, wi iu uvu wu'uimuiutui n M n m Tinn ? i iiirrAra v n n tt n r tti n an wurde. . . u.'"" luimumu wuu ,tc das Versäumte um so schneller nachholen, uno oer um ne anmeir,., ein 'cann nur einem treuen Herzen, ein gottbegnadeter Mann, dem ich alle meine Töchter mit amam rniiiAii knvinn in ä m tt r i n nrnw oreuoen anverirauen mochie. . Ich errathe, Andrew hat sich zu dieser unoezonnenyeir mnreipen mnen. Mit einer -heftigen Bewegung kehrte CQ-MSirtsK ViX CPnrnyi ... kn . fi, " . Brandvold sich Karen zu. Was soll es mit Andrew ? Doch ich errathe, er ist's. der sich in das Herz des arglosen Kindes I trtrr! rtrttift hrtt ? nimt 2nffsn8 tnetnfest Z-. , st I X. Xaü Mn4i CYhv tnntiltn tnnnn um SSpTnst nntTnih Uüitn würde. . " vot . .'J'" . ' New nmmkrmcyr. Rann Ansrew'Z mattttn: Xü flMcvstö ts. weil IM em. oan .uneigung oes naven zu oem moe v , , , - - t" l r-m w r-r ' . 'allmaylich in eine lt u ewen cha t verwandelte ' A V V aYV 44a tMA CHl)aTa ua miu sjiuiiüDUiü um mit ju iweigend einher.' Plötzlich sah Brand10 wleoer empor, uno iem Psero oim I .1.. 2 i.:mt.mmx LL

Nur n glücklichen Stunden, aber

7 " AX wünschte, Uata in m b StaM ? , . I . , . . n und einladend ? I w v i warf nur emen siuchllgen ua m I ' (- t " c. x. I. . :i t .: : je Ti üic yur, itui ,ic um tjcimutyemvDrau en, denn in ihren Ohren vibrirte Olaf'S Stimme : Dowlas, Billot und Brandvold., lsauverlm geyort zu leder wohlgeordneten Häuslichkeit. Sie zicrt den m - i - w r r i i rv I ? . J Ä. 1 VII. j. . I . 1. . waren eroicimie louuim uno wn in eine . - ,, ... , . i , . i v . m: j-i.... k izi' fr..... v . . c i anocrc jiiaimna; vrmc xxiDiocruna rouiDC :a m; Üh,,, .n.: 5. iyi uiununu, ujwu, mm , uwüi I 4 X K.wt.-f. i , . l, .VAC.U . uuuhuu "' Ich' kenne ihn zu wenig, um ihn beurthei len zu können. Du wirst von jetzt ab häusigerGelegen heit sinden d'en'Verkehr mit ihm zu pfle gen Es mögen sechs Monate darüber bingehen, bevor 'ich l die Stadt wieder. betrete. ' Dagegen wird DDwlas uns hier draußen besuchen ; wir kommen beide zusam - men. - -

Du gehst also wirklich damit um, fiel

ga, die Tochter meiner Wcywener, oas unschuldige Kind, dem Mormonenthum zu opfern ? Ich gebe meine Tochter Jemand m bit Ehe, dessen Namen zu tragen ihr und uns Allen nur Ehre gereicht, einem Manne, welcher zu den kräftigsten Stützen des MormonenthumS zahlt. Ja, ich verhel rathe sie und fanatischer glühtenBrandvolds tiefliegende Auaen, begeisterter klang seine Stimme , ich verheirathe sie zur Ehre des Allerhöchsten, und auf daß sie deremst eingehe zu dem Vollgenuß aller himmlischen Freuden. Jch'verheirath sie im EinVerständniß mit Jemand, dessen Willen zu widersprechen zum elenden Sünder stempelt, weil er der Trager des ihm unmittelbar offenbarten Willens des Allmächtigen ist. Du wirst es nicht thun, versetzte Karen, nein, du wirst nicht dasTodesurtheil über din eigen Kind aussprechen wollen, nicht dessen sittliche Gefühle und Anschauungen unter die Füße treten nein, du kannst es nicht thun , ha, jetzt verstehe ich, weshalb du mich zwangst, 'einen Blick in das Familienleben dieses Apostels zu werfen! O, wie ich ihn hasse, diesen sogenannten Apostel, diesen hofsärtigen Heuchler, dessen Lippen von , Weisheitssprächen überströmen, während es in sei-nen-unsteten und doch durchdringenden Blicken, wie die Gier eines .Basilisken wohnt, eines Teufels in Menschengestalt, dem Leben und Eigenthum anderer nicht bober aelten. als meinem Pferde der Staub unter seinen Hufen . Nicht plötzlich und in Ueberstürzung soll sich der beschlossene Wechsel vollziehen nein, dazu liebe ich meine Tochter zu sehr sondern idj werde sie, um das junge Gemüth allmählich mit seiner künftigen Lebensausgabe vertraut zu machen, aus unbestimmte Zeit besuchsweise, m Dowlas' Haus geben. Im Kreise seiner Familie, die mit Recht eine der glücklich sten genannt zu werden verdient, wird sie sich bald heimisch fühlen, so heimisch, daß es sie keine Ueberwindung kostet, die bisherige ländliche Einsamkeit auf immer mit ? v . i . . .r.r.i... it t... tiaen Heim ; wie ich dich beurtheile, wirst du nach Helgas Verheirathung überhaupt wohl nicht mehr lange in dieser Gegend weilen. Muu -m it enimt. . . ' - . Obne ein weiteres Wort zu' wechseln. batten. die beiden Verwandten . sich der Farm bis auf einige 'Hundert Schritte genähert, Brandvold in düstere religiöse Grübeleien versunken, woaeaen Karen ibre Blicke in alle Winkel des GeböfteS sandte, wie u sich zu überzeugen, daß während ihrer Abwesenheit die alte Oro nung Nicht gestört worden. Nur zwe . , Gestalten bemerkte sie auf dem. Hofe srfdft. 3itn5fctl Grok-Elk. der auk einem Waaenaestell kauerte, neben fick einBündel Meiden und in den banden einen entstehenden Korb. , Flüchtig sah sie über I c... n:tt... l . . - M..r I oen iiiucn uiay yinweg, um iire ivs merttamkeit einem Zweiten Manne ,1,!,, wenden, welcher auf der Bank neben der . Vaustyür wk, zwischen den Knieen eine lgnae Bückse und das von einem abae traaenen rauen SttiYfcm bestattete arau, bärtige Antlitz dem lUah zugekehrt, mit welchem er sich'in eine Unterhaltung vertieft m haben schien. Die Anwesenheit eines Fremden beunruhigte sie offenbar. einer sie fast überwältigenden Freude aus ihren Augen schoß, ihr Antlitz sich heftig röthete, dann aber, um das, was in ih. Xtm Innern -vorging, zu verheimlichen. ihre Lippen sich fester aus einander lg r- r l - " . r-"ir m f ?er Mmoe mußie vle ucy icaycrn den bemerkt haben, denn er kehrte sich der yauslyur zu, äugen cvelNiicy erwas ym einrufend. , Er konnte kaum ausgesproche haben, als Helga ins Freie trat. einen Blick aus den Weg hinauswarf, mit dem unzweideutigen Ausdruck aufrichtiger Freude nach der Einfriedigungeppe hinübereilte und diese erstieg. Hgre noch em Wort, verletzte Karen, ihre Stimme unwillkürlich dämpfend, ich . . i . . r ' r . ' erirag s ntcni, oen owias mer aus oer Farm zu sehen. Mir ist, als müsse deine todte Frau aus ihrem Grabe um Rache gegen mich zum Himmel schreien. Nein, 'V..: .rj... AUluu, uiu utiUJCi an meiner Tochter Hg,,gst, stk erzogkst und belehrtest. m4. , Nittk,. U;lU4irmi4tVU C7UAV 4 UlMiUiUiiiCll ' Tante Karen! tönte es ihnen entgegen. ca hst r.nh erlekte Brandvold. ;n,m tr nnm Nferk? stie unk fttlna rnif I . . m . V h tirn kukte. nottenllirn wein meine Tochter nur von glücklichen Stunden zu eriZhUn I " ' ch einem Be ch und. sie m es V b hinübi? -, der mir, beKaren als em alter begrüßt zu werden. redete Brandvold diesen an, der sich .erhoben hatte und den Ankommenden l einige Schritte entgegen gegangen war, sieht man Sie wieder einmal in dieier Gegend 5 Ich hätte aeglaubt, der Boden hier herum wäre Ihnen etwas zu heih geworden. 1 , - Sie brauchen mich daran nicht zu crin ,. , V T . I. I V.uA AAA W JVAMA .uu A. oer i nun, iuj yiuuui muii uuuwi cunncci - . . ... v . . l . r . r . r m rociuen, uueueu uue et um icu5 MlinS . ' uu , . v .üMi. Wl I tirftin Ml it4 . J...UV! JL u c7tft "V'U'li,"l.lw hierher geführt haben. Hätte ich acwufct. daß ich Ihren Schwager treffen würde. Miß Karen, so hätte ich meinen Besuch überhaupt noch einen .ag oder zwei auf ge choben. Wollte eben das 'Wort hal . " . .r r . ten. Miß Karen,. welches ich, Ihnen da mals unter dem Querbalken gab, und er lachte bitter vor sich hin, denn mcht eine Silbe, die Sie zu mir sprachen, tf Mei 1 nem Gedächtniß entfallen, und . gesegnet habe ich uoen Tag imon um meines

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Sohnes willen Sie entsinnen sich des'

Halbindianers ? Ich entsinne Mich seiner, antwortete Karen gedampft, und argwöhnisch lauschte sie ins Haus hinein, Sie aber kannte ich schon aus der Ferne, und mir war's. als ob der Himmel selber Sie gesandt hätte, um meine letzten Zweifel zu ver-. scheuchen. , Sie trafen im vorigen Jahre meinen Schützling ? Ich traf ihn, und em wahrer Gentleman war's ovenein. tom wütS. Mik Karen. Alles durch kbn. und ibm iu Liebe und aus Dankbarkeit für Sie beide unterließ lch's, viel Staub um daS Gemetzel aufzuwirbeln. Nach dem Missouri begleitete ich ihn, wo wir von einander schieden wie Leute, die unter demselben Dach 'groß geworden, und daS ganze Wahsatschgebirge saßt die Grüße nicht, welche er mir an Sie und das liebe Kind austrug. Das ist eine freundliche Kunde, Jenm, entgegnete Karen noch immer vorsichtig, doch davon sprechen wir später ausführ Ilcher. und noch leiser fragte sie : Wollen Sie hier übernachten ? Mit Ihrem Schwager unter demselben Dach ? fragte Jerim verwurfsvoll zurück. , Wrnt, Jenm, ich verdenke es Ihnen nicht, versetzte Karen hastig, aber Sie verweilen wenigstens in der Nachbarschast? Wir campiren weiter oberhalb am Bach ; alle, die im vorigen Jahr beisammen waren. Ein gutes Pferd tragt Sie in einer kleinen halben. Stunde hinüber, ohne ein feuchtes Haar zu bekommen. Haben Sie einen Austrag für uns, so war ten wir eine Woche und noch länger. Sie muffen Ihren Ausbruch einige Tage aufschieben. Für die Zeitversäumniß entschädige ich Sie und Ihre Gesährten reich ; es ist möglich, daß Sie Gelegenheit finden, in kurzer Zeit mehr zu verdienen, , als der Biberfang im ganzen Herbste einträgt. 'Ihr Geld nehme ich nicht,.Miß Karen; thuns.die andern nun, ich mißgönn's den armen Teufeln nicht. Gut, Jerim, was wir beide miteinan der verhandeln, muß tiefes Geheimniß bleiben. Sie dürfen einen Imbiß bei uns nicht verschmähen nein, Jerim, keine Einwendungen. Thun Sie, was ich rathe, damit der Schein gegen uns vermieden wird. Und wenn Sie gehen aber es muß dunkel sein, so nehmen Sie den Utah dort eine Strecke mit ; der ist treu wie Stahl. Sagen Sie ihm, er möchte meinen Sattel draußen aufhängen und ein anderes Pferd sür mich bis Mitternacht bereit halten. Die Nacht schritt vor. Eine Uhr, im Wohnhause hatte noch nicht lange elf geschlagen, als die Thür sich leise öffnete, ebenso leise geschloffen wurde, und gleich daraus Karen aus dem Schatten in das Mondlicht trat. ' ; Bevor sie den .Schuppen der Indianer erreichte, glitt Groß-Elk wie ein Schatten hinter demselben hervor und ihr entgegen. Der alte Jäger hat mit euch gesprochen ? redete sie ihn ohne Säumen an. Sattel und Zaumzeug draußen, antwartete der Utah, Tante Karen mag reiten jede Minute. Recht so, Groß-Elk, so wollen wir keine Zeit verlieren, versetzte Karen, dann schritt sie nach dem Weideplatze hinüber. Kaum eine halbe Stunde war Karen mit gemäßigter Eile geritten, als sie sich dem Feuerschein näherte, welcher das auf dem Ufer des Baches wuchernde Gestrüpp in geringem Umkreise mit röthlichcm Licht überströmte. Ihres Zieles nunmehr gewiß, ' verschärfte sie ihre Eile. Nach kurzer Zeit vernahm sie dasWiehern eines Pferdes, auf welches sich mehrere Gestalten vor dem Feuer erhoben. Sie erkannte Martin und Kit, den jungen Halbindianer, auf der Stelle wieder. Außerdem bemerkte sie einige braune Jager, von welchen Jerim sich trennte. Sie hielt an, und gleich darauf befand der Fallensteller sich an ihrer Seite. Sie begreifen, daß ich nicht umGeringfügiges mich zu dem nächtlichen Ritt ent schloß, eröffnete Karen das Gespräch. In meiner höchsten Noth und Ratlosigkeit gerade Ihnen zu begegnen, mußte mir als ein Wink vom Himmel gelten. Schon im vorigen Jahre trug ich mich mit dem Geoanren, vleies Thal aus ewig zu ver lassen, und was ich in dieser Zeit, namentlich seit gestern, erlebte, das konnte nur dazu dienen, meinen Entschluß zu befestigen. Hätte ich aber noch Zweifel gehegt, sie wären geschwunden in dem Augenblicke, in welchem ich Sie erkannte. Wann mochten Sie ihre Reife antreten ? fragte Jerim nachdenklich. So bald und so schnell wie möglich. antwortete Karen leidenschaftlich, sobald wie es mir gelnngen sein wird, meine Nichte mit dem Gedanken an Flucht auszusöhnen und die erste Gelegenheit sich dazu bietet. Mag es kosten, was es wolle ; müßte ich mein ganzes Vermögen v.ct- t : t r . i . r v . , cajur yingeoen, iouic micn oas nicht gereuen. Nur fort, Jerim, fort von hier. bevor es zu spät ist, bevor ein Verhängniß uver meine arme, aynungslose Nichte hereingebrochen ist, wie es grausiger, ente y t . , ' lemiozer nicyi geoacyl werocn kann. Kaum hatte sie diese Worte beendet, als der Husschlag eines schnell schreitenden Pferdes herübcrdrang, und sie in dem hellen Mondlicht die Gestalt ihreöSchwagcrs Brandvold erkannte. . Brandvold ! sprach sie erregt, und ae faßter fuhr sie fort: Er hat mir nachae fttllvl Knm irf Tilrt nUt If ... y t.iuvj w tuut iiti, tu uiu rntui iciui er? rr c . r 5 . Vliavin. ranovoio, ttt )t lam-oem auf das Feuer Zueilenden zu, wenn du mich suchst, komm hierher ! Beim ersten Ton ihrer Stimme hatte Brandvold sein Pferd angehalten, trieb es indessen wieder an und gleich darauf schwang cr sich Vor ihr aus dem Sattel. Dacht's beinah, sprach cr vollkommen ausdruckslos, obwohl seine Stimme leise zitterte, Groß-Elk meinte zwar, du könn test nicht weit sein und würdest bald heimkehren. als ich aber den Feuerschein ent ir Y . - Y r c; . n pcaie rniiHivp ia, iniu), vir weniguenz das Geleite zurück zu geben. (Fortsetzung folgt.) Die Fetts lecken. .Mama k ksoZne n?sk. tuytv vt tviiiv4 vuvuyva l4w vvvil nicht verschwenderische Mutter, .warum giebst du mir denn gar U'yit Butter auf mein Brod V .Damit du keine Fett, flecken in den Magen bekommst, liebeH Kind." -

Die Oage von der Eheroreesenose ist ebenso lieblich wie die unter diesem Namen in den Südstaaten bekannte Blume. Ihr Inhalt ist folgender : Ein Seminolen Häuptling war von denEhe rokeesen, welche mit seinem Stamme Krieg führten, gefangen genommen worden und sollte auf die bei den Indianern Übliche Weise zu Tode gemartert werden. Er erkrankte zedoch, und das war die Veranlassung eines Ausschubs der beabsichtigten Marterung. Als er unter schweren Leiden in dem Wigwam emeö Eherokeesen.HSuptlings lag. nahm sich seiner die iunae Tester des Häuptlings

an und pflegte ihn mit zarter Sorgsalt. Bald war die junge hübsche Eherokeesin in den stattlichen jungen SeminolenHäuptling verliebt und drang in ihn, zu fliehen, um sein Leben zu retten. Aber auch sein Herz war in glühender Liebe zu seiner Pflegerin entbrannt, und er erklärte, ihren Rath nur dann befolgen zu wollen, wenn sie ihn begleitete. Sie willigte schließlich em, aber das Liebespaar war noch nicht weit aus sei ner Flucht gekommen, als die sunge Indianerin vom Heimweh ergriffen wurde und den Geliebten um die Erlaubniß bat, noch einmal nach dem Wigwam ih res Vaters zurückkehren zu dürfen, um sich ein Andenken von dort Mitzunehmen. Sie erhielt die Erlaubnis, und zurück kehrend brach sie einen weiße Blüthen tragenden Zweig von dem Rosenstrauch, welcher an dem Wigwam ibres Vaters emporrankte. Dann begab sie sich wieder zu dem ihrer mit Sehnsucht harrenden jungen Seminolen-Häuptling, mit welchem sie die Flucht fortsetzte, den Ro senzweig mit sich tragend und sorgfältig bewahrend. In dem. Lande der Seminolen angekommen, pflanzte ste den Äosenzweig vor ihrem neuen äülgwam m den Boden, wo er auf das Beste gedieh und viele Jahre lang durch seme duf tigen Blüthen die ehemalige Eherokeesin an ihre ferne Heimath und ihre doriigen Angehörigen erinnerte. Des ausgedienten Kanzlers Ab schied. Ach : Alles ist nur Wähn und Schein ZU Zukunft lauscht un von derbern; WeS man auch war. kann an nicht fein, ttMVmAamftnt&t SfnftittAntttfii nm ?ton. Nun bin auch ich des Amts enthoben ! . Vergebens hab' ich mich gequält ; Ich werde durch Befehl von Oben - Schon heut den Todten beigezählt. All' meine Macht ist jetzt zerstoben. Kein Ruhmeskranz wird mir gewoben. Und klanglos scharrt mein Volk mich ein; Denn Titel, Orden, Rang und Würden Womit uns Fürsten überbürden. Ach! Alles,ist nur Wahn und rr x. - : - i lAitii is u 9 Mft 4 mr w m,m K, l H : Einst hofft' ich, daß den Geist der Väter In mir der Moskovit erkennt. Sah schon ersüllt, du großer Peter, Dein ungeschriebnes Testament. Den Halbmond sah dem Kreiz ich wei chen. Sah strahlend über allen Reichen Ausgeht des Ruffenhimmels Sterne, Und sah im Geist die Deutschen Eichen Gefällt von Slobeleffschen Streichen DieZukunst täuscht uns von derFerne! San Stefano ! Vom Glorienschimmer Einst war umstrahlt mein greises Haupt. Verlornes Glück ! O hätt' ich nimmer An Bismarck's Beistand doch geglaubt ! Ich hab' auf ihn gehofft verschwiegen,Ich dacht'. Er würd' zu neuen Siegen Mir Herz und Arm mit Freuden leih'n. Ich bin gestürzt. Er ist gestiegen. Er herrscht, und ich, ich muk erliegen Was m an auch war, kann man nicht sein! Was ich gethan, ist bald vergeffen. Und auf dem Platz, da ich geseffen, Macht heut ein andrer Mann sich breit. Muß das mein Herz nicht schmerzlich pressen ? Und muß ich fluchen nicht der Zeit ? In jeder Zeitung und Taverne Ist heut' zu hören und zu lesen: Als Erster einst von Rußland'S Knäsen Beklagt man. was man einst gewesen. Und was man ist, denkt. man nicht gerne! Gortschakoff. Eontrasignirt : Kladderadatsch. Die Schönschrift. Vater : Ja Sepperl ! wie siehst denn Du auL ! Du. bist ja an beiden Händen voll Tinte V Sepperl : .Ja, weißt Papa, wir ha ben heute ewe Schönschrift machen müffen.Glückliches Zeitalter. Fremder (zu einem alten schwäbischen Reichsstädter: .Guter Freund, wa5 ist denn heute für eine Unruhe in Eurem Städtchen ?' Alter : .Ha! an G'moa'dsrath wöl let's wühla' V Fremder : .Ah so, deßhalb dieser Tu mult." z Alter: .Do Hot ma" früher zu mei'r Juge'dzcit ko'en sötte Umtrieb g'het!" Fremder : nn, wie ging es da zu?Alter : Do isch mc halt miteinand' us'S Rothhaus ganga, Hot se an en' langlächte Tisch 'na'g'setzt ??iffet's,so Ellabega an Ellaboga. In der Mitl' von demTisch Hot ma a Laus 'than und an Wen nochta von dene' Manna' das Viechle na'g'loffa isch,der isch G'moa'dsrath Zwä' !" BescheidenheN ist eine Z i e r. Ein Emporkömm'.ing, der gern den Aristokraten spielen möchte, geräth mit einem Studenten in Streit. Dieser fährt ihn schließlich an : .Wiffcn Sie, mein Herr, Sie sind ein Esel !" Nodelmeier (der Emrsrkömmling) : Mein Herr, ich bin zu jede? Genugthü ung bereit ! - . Die schwarzen und die welß e n Schafe.' Professor : .Da hat mir Euer NebenI schüfe? gesagt, die schwarzen Schafe fres 1 lT v:. JLr.S U1. ' sen viel weniger als die weißen. Hat er mich wahrscheinlich blos angelogen V y - r s .m c r scyaser:. .z gar nu, : Proseor: .Wie kommt denn dies Schäfer: Ja wiffen's, es sind halt vi el weniger chwarze als weiße in der Heerde.-