Indiana Tribüne, Volume 4, Number 227, Indianapolis, Marion County, 29 April 1882 — Page 2
Mdicum Hriöi'me. Zägriche- und Sountagsaugabe.
Office: 52S. DclawarcStr Entered as econd-class matter at the iostoffice at Indianapolis, lndiana. Rbonnements-Preife : '&)e ÄuZgabe 12 6t. Per Woche. ?r iag:u?gabc... ö Cts. perNummer. zusammen 15 Ctt. perVoche. DaS Tagblatt erscheint jeden ?Zachmit. .,. um 1 Uhr. Die SonntagSauSgabe rscheint dek Morgen. Tribune Publishing Company. ndianapotts, Ind.. 29. April 1832. Canada d Irlind. Cr.de voriger Woche hat das Unter ,aus der Dominion einstimmig beschlsZ tn, die KSnlgm von Groz;orttannlen m tner Adresse darum zu ersuchen, daß sie, sp. die königliche Negierung Irland dieselbe Versassung, Rechte und Freiheiten gewähre, welche Canada zustehen. Allen Respekt vor dem guten Willen der Versammlung, aber dieselbe hat doch wohl nicht bedacht, daß sie um etwas ge 'radezu Unmögliches petitionirt. Die Stellung Canada'S zur britischen Regierung ist nicht etwa dieselbe, wie diejeni gen unserer einzelnen Staaten zurBun des'Regierung, sondern sie ist eine viel selbständigere und unabhängigere. UnsereBundesregierung hat innerhalb der durch die Constitution gezogenen Grenzen, das Recht, Gesetze zu erlassen, welche sür alle unsere Staaten und Territorien bindend sind; unsere Bundesund Oberbundesgerichte sind in den ihrer durch das Gesetz zugewiesenen Fal len sür alle Staaten und deren einzelne Bewohner kompetent, Bundesbeamte vereinnahmen die Bundesstcuern, der Congreß und die Executive der Nation regeln die Tariffrage. In Canada wird nicht ein Cent Steuern sür Rechnung der britischen Negiernng erhoben, ex'istirt kein köniKlich'englischer Gerichtshof und das Parlamenten London kann .-.ach der Constitution Canada'5 kein Gesetz erlas sen, das seine Wirksamkeit über die Do minion erstreckt. Diese Selbständigkeit der letzteren hat nicht ihres Gleichen und der Schein ihrer Zugehörigkeit zu Großbritannien besteht nur in solgendem. Die britische Regierung kann zum Schutze der Inte ressen Canada's Truppen und Flotten halten und verwcndten. Verträge zwischen Canada und auswärtigen Ratio nen werden formell durch das britische Ministerium des Aeußcren abgeschlossen, der General'Gouverneur wird nicht vom Volke, sondern von der britischen Krone ernannt, darf aber seine Machtvollkom menheiten nicht anders als durch Mini ster ausüben, welche dem kanadischen Parlamente verantwortlich sind. Von schwerwiegender Bedeutung scheint das Veto zu sein, welches der bri tischen Regierung den Beschlüssen des kanadischen Parlaments gegenüber zu steht, falls von demVeto innerhalb zweier' Jahre nach der in Frage kommenden Maßregel Gebrauch gemacht wird. Was es aber auch mit diesem Veto in Praxi auf sich hat, geht daraus hervor, daß es die britische Regierung nicht einmal ge wagt hat, das von dem canadischenPa? lamente erlassene Gesetz, welches aus britische, nach Canada importirte Waa ren einen Protectivtarif legt, mit dem Veto zu belegen. Es kann kein größeres Zeugniß der thatsächlichen Selbststän digkeit der Dominion gedacht werden, als daß die britische Regierung eine Be fchränkung des Marktes für englische Waaren ruhig hinnehmen und. sich so in einem Interesse schädigen ließ, das be lanntlich in England alle anderen In teressen überwiegt. Schwer genug mag diese Duldung Lord Beakonsfield an gekommen sein, aber der kluge Staatsmann wußte recht wohl, daß das brist sche Veto das Signal zur UnabhängigkettSertlärung Canada's, und daß diese die Vorläuserin zu einem Gesuche um Ausnahme in die Ver. Staaten gewesen fein würde. Ein Amendement zu der Constitution Canada's, welches diesem das Recht giebt, selbstständig und direkt Verträge mit ausländischen Nationen abzuschließen, hat bis vorigen Samstag das Parlament in der Hauptstadt Ottawa beschäftigt, ist zwar in der ansehnlichen Minorität von über einem Drittel der Stimmen geblieben, soll aber wieder und wieder- vor das Parlament gebracht werden. . Wenn nun das Unterhaus in Ottawa d!e' Verleihung der gleichen Rechte an Irland befürwortet, so stellt es damit . ein Ansinnen an die britische Regierung, dem dleielbe unmöglicy entsprechen rann. Die'Vergrößerung desAbsatzgebietes sür englische Waaren war das Hauptmotw, welches' im Jahre 1707 die engere Ver . einigung mit Schottland' und Irland herbeisührlks , - Die Jrländer würden mit einem Zu stande de'r Dinge, wie in Canada, vor länsig zufrieden sein, aber am liebsten würden dieselben ihre Insel abbrechen und tarnende von Meilen von England entfernt, irgendwo im Ocean wieder ausbauen. Parnell ist zu scharssichtig, als daß er feine Energie an Utopieen verschwenden sollte und betrachtet es jedenfalls als sein Endziel, Irland eme ähnliche Stel lung zuEngland zu verschaffen,! welcher sich unsere einzelnen Staaten oemBunoe gegenüber befinden; durch geringere Conceinonen, als die ylerdurcy beding ' ten kann die britische Regierung eine wirkliche und aufrichtige .Lösung des irischen Constikts unter kein'enUmständen herbeiführen, während Irland eine . w w V t. t r V - 1 a Stellung gieicy oerzenigen lianaocrs an weisen sür England hieße, auf eine jähr liche Einnahme von ungefähr hundert Millionen Dollars verzichten und sich einen nationalen Todfeind auf. den Rücken binden. ,
Unsere JuSerproduktlon. Der neueste Handelsvertrag zwischen den Ver. Staaten und der Regierung von Hawaii wurde im Herbst 1876 rcti ficirt, laust bis September 1883, und sein Weiterbestand ist von da ab cinjahriger, beiden Theilen srcistchcndcr ftün digung unterworfen. Für eine Kündigung des Vertrages im September 1883 wird Seitens der Zuöcr-Producenten im Süden lebhaft agitirt, weil nach demselben der aus den Sandwich-Jnscln gebaute Rohzucker zollfrei in unsern Häsen eingeht, unter der Rubrik Roh zucker" auch rasfinirter Zucker durch betrügerische, aber schwer erkennbare Manipulatiouen zollfrei eingeführt und hier durch eine unsere Zuckerproduktion schä
digende Concurrcnz aufrecht erhalten wird. Die großen Rassineure in New vlork schneien sich dieser Agitation an. weil der zollfreie ZuckerJmport großar tige Rassinerieen im Westen ins Leben rust. Zu diesen Uebelständen kommt neu erdlngs der weitere, daß ostmdischerZucker nach Hawaii gebracht, von dort nach San Francisco verschifft und als hawaiischer Zucker" zollfrei eingeht; würde dieser Zu cker duelt von Ostmdlen nach den Ver. Staaten gebracht, so wäre von demselben ein Zoll von 3 Cents per Pfund zu entrichten. Sollte der fragliche Handelsvertrag einen wichtigen Produktions zweig der Ver. Staaten in der That wesentlich beeinträchtigen, so gäbe der mit dem ostindischen Zucker getriebene Schwindel einen berechtigten Grund zur Küudigung des Vertrages ab. DaS Programm der Schweizer Xt m oktalen, welches kürzlich in Bern ausgestellt wurde, und durch welch.3 neben einer kräftigen CentralitaNon viele vortreff liche Reformen angestrebt werden, enthält folgende elf Punkte: 1) Rcvllion der Constitution der Eidgenoffenschaft ; 2) Consolidtrung aller einzelnen Theile des Canton Bern zu einem öffentlichen Organismus oder poMischen Gemeinwesen; 3) fortschritt liche und demokratische Reform Hinsichtlich der Gesetzgebung und des SteuerWesens; 4) Äereinsachung der Angelegenheiten des Fiscus und Einführung eines Budgets; 5) entschlossenes Vorgehen behufs Durchführung einer Resorm in der Gesetzgebung, durch welche in derjenigen der ganzen Eidgenoffenschaft eine wirkliche Einheit her beigesührt werden soll; G) Beseitigung der Hindernisse, welche einer wirksamen Rechtspflege im Wege stehen, und Ge fänanißresorm ; 7) Revision der Schul gesetze; 8) Verbesserungen des Ackerbauwesens und die Entwerfung eines neuen Handel und Gewerbe betreffenden Ge setzes ; J) Reorganisation der CantonalBanken und der Leihinstitute; 10) Einsuhrung beffercr sarntarlscher Gesetze und Maßregeln ; 11) Untersuchung der modernen nationalökonomischen Probleme, besonders der staatlichen Lebens-, Unfall- und Eigenthumsversicherungen. Sonderdare GesetzeSliebe. Es ist ein sonderbarer Aberglaube, wenn die AngloAmerikaner sich ein gesctzliebendes Volk nennen. Sie mögen sich selbst dasür halten, aber sie täuschen sich. Bei den Prozeffcn, welche sich jetzt wegen Wahlsälschung im Staate SüdCarollna abspielen, verräth sich die grundsätzliche Illegalität des VolkcS in auffallender Weise. Das Gesetz gegen Wahlsälschung ist noch vor dem Kriege von Weißen erlassen worden; jetzt, da es vom Governement angerufen wird, wen sie regelmäßig alle Wahlen fälschen, um keme Reger in'fi Amt kommen zu laffen jetzt schwört jeder Weiße unbedenklich seinen Memeld, erkennt jedes Gefchworenengericht, trotz allen Gegenbeweisen, daß lein Gesetzesbruch vorliege. Die Sachwalter, die den Staatsanwalt un terstützen, werden von allen weißenMän nern und Frauen mit grimmiger Verachtung behandelt. AlleWahlsälschungsprozeffe enden mit Freisprechung. lu berall, wo das Raffen- oder Religionsoder Parteworurtheil m's Spiel kommt, hört beim Amerikaner die Gesetzesliebe auf. Bei, jeder anderen Nation wäre ein Kerl' wie der Gauner Robeson' als Gesetzgeber unmöglich ; er konnte nicht die geringste Rolle spielen unter den Erwählten des Volkes bei uns ist er geduldet als hervorragendes Mitglied des Hauses. UebrtgenS tragt die Hauptschuld an der immer mehr um sich greisendenRicht achtung der Gesetze unser, elendes Flick werk von amerikanischem. Rechtssystem. Die ChineseN'Frage wird in einer der letzteren Nummern des ,N.A. Bulletin in folgender origineller Weise behandelt : Professor Sumner hat nenlich ge äußert: Wenn Ihr die amerikanische Arbeit schützen sollt, so setzt einen Zoll aus die Einsuhr von Arbeitern, aber sei nen Zoll aus die Produkte der Arbeit Nun ist aber jeder Versuch, die ame nkanischen Arbeiter gegen die Concur renz der billig chinesischen Arbeit zu schützen, gerade von denjenigen aus das Eifrigste bekämpft worden, welche am lautesten nach einem hohen Schutzzölle schreien. Es ist jedoch Thatsache: das Geschrei nach Schutz für die amenkarn sche Industrie ist nichts weiter, als die Pseise des Vogelfängers.' Zur Zeit der Kindheit unserer Industrie waren die Fabrikarbeiter zum größten Theile Ame nkaner. Da aber die Amerikaner besser zu leben gewohnt sind,' als dleEuropäer, so importirten unsere östlichen Capital! sten - irische Arbeiter. Als die Jrländer iyrer nnlcyauungswelle nacy Amerikaner r sw r rw geworden waren, wurde die von ihnen bis . dahin verrichtete Arbeit von den sranzöslschen Canadiern übernommen, und, da jetzt . auch diese nicht mehr sür Hungerlöhne arbeiten wollen, so schauen die östlichen Capitalisten mit sehnsuchtl gen Blicken nach den Coolies auS. Da liegt derHund begraben, und daher rühr
auch die moralische Entrüstung gcgen die Verletzung des mit dem himmlischen Reiche" abgeschlossenen Vertrages."
Liebknecht muß ;vicde? iljm. Am f. April wurde der bekannte Socialist LieMnct von der dritten Strafkammer des Dresdener LandcSerichis wegen Vismarck'Beleidkgung zu zwei Monaten Gcfänczni'I; vcrultdeilt. Die Anklage stützte sich ans Verbreitung eines WahlanfrilZs. in welchemdavon dZe Rede war, daß der Reichskanzler das Budget des Reiches durch die Einnahmen aus dem Tadakmonopol unabhängig zu mnchen, das verfassungsmäßige Bcwilli gungsrecht des Reichstags zu vernichten trachte und sich dabei vcrsaffnngswiöriger und unlauterer Mittel bediene. In Bczug auf die neue Wirthschastspolilik des Reichskanzlers waren in dem Wablauf rufe Ausdrücke wie Logik eines Schinderhannes", Räuberpolitik" gebraucht morden. Ferner enthielt daö fragliche Flugblatt die Bemerkung, die Reichs rcgierung sei bestrebt gewesen, die verschiedenen Schichten der menschlichen G.'scllschast gegen einander aufzuhetzen, sie habe eine Socialisten- und JudenHetze veranlaßt, sich empörende Borgange" und rechtswidrige und bedrückende Verfolgung einer mächtigen Pur Z?i verwerfen laffen und dergleichen rn! Law nensilt'Z in öl? Heim Nc . va a. Die kalifornischen Blätter bringen jetzt ausführliche Berichte über den Lawinenstu;z, welcher am 15. ds. Mts. in der Sierra Revada bei Lundy, Cal., statt sand und die Vernichtung verschiedener Menschenleben, sowie viele schwere Verletzungen der von den Lawinen Verschütteten zur Folge hatte. An dem verhänanißvollen Tage blieb bis 4 Uhr 30 Min. Alles ruhig, und die Einwohner Bundn'Z ahnten nichts von den Gesahren und Schrecken, die ihrer harrten, als um die angegebene Zeit die erste Lawine vom Gipfel des ungefähr 25C'0 Fuß hohen und den südlichen Stadtthell Lundy's überragenden Mount Scowden sich in Bewegung setzte. Diese Lawine bestand aus dem losen und trockeven Schnee, welcher sich an einem acht hundert Fuß hohen Abhang ablöste und zunächst aus einen Bergvorsprung siel, von wo aus die Lawine, in mächtigen Sätzen die höchsten Fichten übcrspringend, in verticalcr Richtung fünfhundert Fuß tief zu Thal stürzte. Mehrere Wohnungen wurden von der furchtba 7l Lait aerad?:2 itaä und eine zahl Personen, dcrusiir 1 1 r franzcsisH? Arbeiter, verschüttet. L:er der letztere? sah die Lawine aus der steilen Hohe yerlbfallen und rief noch scmen Kameradcr iu. es sei gerade über ihnen eine Schneemölke geplatzt, als er auch schon mit sammt den Ucbrigcn im Schnee bcgra bcn war. Dan die Schnccmaffe in völlig verticalcr Richtung herabsiel, beweist der Umstand, daß die Schornsteine de: von ihr getroffenen Häuser, ohne zertrümmert zu werden, vollständig mit Schnee angefüllt wurden. Die Zweite Lawine war noch aewaltl aer" als die erste. Sie stürzte zu einer Zeit, als sich die Mehrzahl der Einwohncr Lundy's auf den Straßen befand, von einer das Geschästsccntrum der Stadt überragenden Hohe herab. Die Wirkung dieser Lawine war srcilich we niaer vernichtend, denn ehe sie den gan zen Abhang hinabgerollt war, traf sie aus einen ffmenvorspruna und zerstob. wobei der Schnee mit großer Schnelligkeit und aunerordcntlicher Vehemcnz niederfiel. Der von der Lawine verursachte Lustdruck war ein so heftiger" daß verschiedene Personen vom Boden emporgehoben und eine Strecke wen fortgeschleudert wurden. Die dritte Lawine aina um 11 Uhr Abends von dem an der Westseite des Lake Canyon gelegenen Mount Discovery nieder; )te zerstörte gleichfalls verschiedene Wohnhäuser und Bauten an den Bergwerken und verschüttete eine Anzahl Personen, von welchen mehrere mit einer sünfundvicrzig Fuß hohen Schneemasse bedeckt wurden. Außerdem nahm man von der Stadt aus noch ver schiedene. andere Lawinen wahr, "die jedoch eine andere Richtung nahmen, wie die im Vorstehenden erwähnten. Einige derselben gingen sogar mitten durch den Lake Lundy, das Waffe? dcffelben nach beiden Seiten über die Ufer "dränaend. Im Ganzen wurden bei dem, Lawinenstürz 45 Personen verschüttet, von welchen vier getödtet wurden, während viele andere lich mehr oder minder erhebliche Äerlekungen zuzogen. - - t ' Moltke über die Russen. In den fünfziger Jahren hat Feldmarschal Moltke sehr interessante Aussätze über Land und Leute in Rußland versaßt. . Folgende Sätze daraus sind auch heute nicht ohne Jntercffe : ,Die väterliche Gewalt ist die Basis aller Rechtözustände in Rußland. Ein Vater kann ungerecht und hart sein, aber das hebt sein göttliches Recht nicht aus. Der, Ruffe muß durchaus einen Herrn haben, er sucht ihn sich, wenn er ihm fehlt. Die Gemeinde wählt 'sich den Stärosten aus den weißen Häuptern, ohne ihn wäre sie ein Bienenschwarm ohne Königin. Unscr Land ist gut, aber wir haben Niemanden über uns, komm' und beherrsche uns !" war die Botschaft der Gemeinen an Rurik. Und die Waräger kamen aus Norwegen und herrschten durch Jahrhunderte bis Boris Godunow, der Thronräuber, den letzten Enkel Ruril's in Uglitsch durch scincBoten ermorden ließ Ul.d so ist es auch beim Soldaten. Er würde ohne seinen Hauptmann in der tödtlichsten Verlegenheit fein. Wer sollte sür ihn denken, ihn führen, ihn strafen? Er glaubt vielleicht von ihm, daß er ihm das Seinige vorenthält, er wird im Jäh zorn von ihm mißhandelt, aber er liebt ihn darum noch mehr als den Deutschen, der gerecht und mit Ueberlegung züchtigt. Wenn der europäische Soldat seinen Unterosfizier in betrnnkc-
nem Zustand sähe, jo wäre es irni uci Disciplin aus, der russische legt ihn zu Bette, wischt ihn ab und geh-orcht ihm morgen, wenn er ausgeschlasen, mit derselben Treue wie zuvor. Der gemeine Russe ist von Natur gutmüthig und sricdscrtig. Nie sieht man die Leute sich prügeln oder boren. Er kennt keine Sticrgcscchte oder Hahnenkämpfe. Aber der Befehl seines Oberen macht ihn, zwar sehr gegen Wunsch und ?!cigung, zum hingehendsten Soldaten. Aei derUeberschwemmung inPctersburg ertranken Posten.' weil sie nicht abgelöst wurden. Als das Winterpalais ab brannte, rettete ein Priester die gemerh ten Gesäße .aus der Schloßkapelle. , Auf dem Korridor fand er eine Schildwache, er machte den Posten aus die drohende Gesahr dcs länaeren Verwcilens aufmerksam. I'rikass !" (der Befehl) sagte der Mann, erhielt die Absolution und verbrannte.
Utv Götye'S Todestag sagt F. Groß Folgendes: Fern im stillen WaUe liegt ein tiescr See und aus dcmGrunde deffclben ruht eine gol dene Leier. Wer sie heraufholt und zu meistern versteht, dem lauscht die ganze Menschheit und er hat nubr Macht als alle Könige der Welt. Viele wandern aus, um den Wald zu suchen und die Leier zu heben, aber wenige sinden den Weg und die wenigen, die an das Ufer des Sees gelangen, sehen die Leier wohl unter den Wellen leuchten, aber sie. ver mögen nicht, sie zu erreichen, und wenn wirklich ein kühner, Taucher sie heraus holt, muß er sie seufzend wieder vrsen len, da er ihr keinen Ton zu entlocken vermag. Alle Jahrhunderte findet sich Einerder die Leier hebt und zu meistern versteht. Einst trafen sich zwei Jung linge am Gestade dcs Sees; sie hießen Wolsgang und Friedrich. Sie sahen das geheimnißvolle Funkeln unter der drohenden, lockenden Jluth und Wols gang's schöne Augen flammten auf; er warf die Locken zurück und stürzte sich jauchzend in die Wogen. Friedrich dreilete sehnsüchtig dieArme aus. und tauchte auch hinab wo er cS golden leuchten sah. Beide kehrten zurück und beide hielten die Leier. Zuerst griff Wolfgang in die Leicr, Friedrich folgte ihm. Die wundervolle Musik drang aus dem Walde in die Weite, fand ein Echo an fernen Felsen und tönte fort und fort. Bewundernd lauschte die Menschheit ; Niemand aber vermochte zu sagen, wer schöner gesungen. Friedrich od'er Wolfgang. Als die Jünglinge ihr Spiel beeendet. schwangen sie sich aus den verhallenden Tönen zu den Sternen empor. Die Leier a' er versank wieder in die Tiefe des Waldsccö. Wtr wird sie zunächst h raushnlen? . . . . Bald ist ein Jahrhundert vergangen! In vr Reform schule bei Verona in den Orange Bergen unweit Newark, N. I., welche von dieser Stadt unterhalten wird,. und in welcher Kinder aus Antrag ihrer Eltern ausgenommen werden, die sich der häuslichen Erziehung nicht sügen wollen, machten in einer der letzten Nächte 5 Mädchen im Alter von 15 bis 18 Jahren einen Fluchtversuch: Sie vanden in ihrem im dritten Stockwerke gelegenen Schlafzimmer Hand und Betttücher an einander, . befestigten das hierdurch erlangte Seil an den Fensterstock und eines der Mädchen be gann an dem Seile hinabzuklimmen. Als es in der Mitte des letzteren angelangt war, folgte ihm ein anderes Müd chen. Das Seil riß, die Mädchen stürz ten aus das Pflaster des Hofes, wurden in ?olae ibrer -5)ülskruse, die. eine mit gebrochenem Oberschenkel, die andere mit gebrochener Hüfte aufgefunden und nach Anlegung eines Nothverbandes nach Newark gebracht. . Die Mädchen waren zu dem Fluchtversuche du'rch'eine miserable Frauensperson in New Z)ork veranlaßt worden, welche dieselben, zu Prostitutiouszwecken auszubeuten beab-! sichtigte. ; ' " , ; .,..' , : Vom Inlaude. Äe or g e E. T y s on ein B e'am ter im Kriegsministerium inWashington hat soeben einen Ausruf an das ame'ri kanische ' Volk ? erlassen, ..für.:.eine neue Nordpolcxpedition die Summevon $15-' 000 auszubringen, die ihn in den Stand setzen soll, den Nordpol via' Franz Jo. seph's Land zu erreichen. - Die. dänisch Reaieruna länt zur 5Mt eine Ervedition I iusrüsten, welche denselben Weg unterö!arine'Lieutenant Howyaard . einschla gen soll, und Herr Tyjon erachtet es als eine. Ehrensache füp das amerikanische. Volk, den Väncn in.der Entdeckung des. Nordpols, znvorzukommen, oder doch gleichzeitig, mit denselben das Ziel zu erreichen ; außerdem seien die Eisfelder und Eisberge in den südlich gelegenen Theilen des Ozeans eine Bürgschaft dafür, daß im hoben Norden da3 Meer ungewöhnlich eisfrei sei. Die letzten Berichte aus Ounalaska einer der Aleu ten an der russischen Nordwestküste, be stätigen, daß man in der St. Lawrence Bai einen., ungewöhnlich frühzeitigen Ausbruch des Eises erwartet, und dies macht auch für die übrigen Theile deS nördlichen Eismeeres günstige Bcdin zungen für die Schisssahrt wahrscheinlich. .. : . D ie g a n.z ungewöhnlich hausigen Tornado's, . Cyclone und Orkane der letzten Tage machen .'es immer, mahrscheinticher, daß die zur Zeit außer ordentlich großen und' zahlreichen Sonncnflecken einen direkten Einfluß auf unsere Atmosphäre ausüben. ' Es ist dies um so mehr der Fall, als an Gegenfländen, die sich in dem trichtersörmi gen Centrum jener eigenthümlichen Lustbewcgungeu befanden die zerstörenden Wirkungen' einer Krast beobachtet worden sind, welche, nichts diejenige der in Bewegung befindlichen' Lustwelle sein kann, sondern jedenfalls eine, elektrische ist. . Massive Steinmauern wurden nicht nur fortgetragen, umgiblasen,' sondern in Atl,me zerbröckelt. ; . . . : - Ein neuerlicher Vorgang innerhalb der Kreist der New Yorker Aörsenleute verdient 'imsomehr zur
Warnung bekannt gemacht zu werken.
als im ganzen Lande zahlreiche Personen Theile ihres Vermögens durch New Jorker Bankiers verwalten laffen. Der Rentier John R. Duff in Boston hatte seit Jahren sein gesammtes Vermögen dem Mackler William I. Hutchison von der Firma Kennedy, Hutchison 6c Co., anvertraut. Trotz seines unbegrenzten Vertrauens zu seinem Geschäftsfreunde siel es Duff schließlich doch auf, daß er ärmer und der letztere immer reicher wurde und als ein ihm kürzlich übersandter Rechnungsauszug mit einem Saldo zu seinen Ungunsten abschloß. beantragte er eine Untersuchung der Ge fchastsbucher der Firma. Die letztere beugte einen solchen dadurch vor, daß sie die Kleinigkeit von $750,000 baar an Duff auszahlte. Die Drei Viertel Million, welche Duff mindestens gut hatte, war durch einige kleine Rechnungs fehler verschwunden, und gleiche Jrrthü mer im Calcüle' hatten das Debet Duff's belastet. ' Derartige Versehen l . t.f i k lonnen mayricycinilru zcyr icicyl vorkommen. l.Sun .") Ein weiter Brief Noros. de dato JrtütSk,' den 24. Februar, an einen Freund m Boston enthält folaendes Neue: Während wir. feit dem 11.' Jum 1880 im Eise emaeschloffen waren. litten wir keine Notb. Wir erleaten zahlreicheEisbüren, Seeottern undWall roffe, und daran, daß witz die Hände, Nasen und Ohren erfroren, waren wir gewöhnt. Nach dem Untergänge des Schiffes hatten wir, theils die Boote !.. v.a ff'a f I.. . V ' ' er uoer oas iri5 icyieppeno, lyelis offenes Meer in den offenen Booten befabrend. entsetzliche Leiden zu erdulden. Am 13. iseplemver mal wurden oie drei Boote wahrend eines Sturme's getrennt. Unser Boot-, unter de Long landete am 17. September wir mußten bis an den Leib im Waffer an das Land waten und in derselben Weise bis zum 19. September so viel als möglich aus dem Boote der gen. Vain traten wir den Marsch in das Land an; am G. Oktober starb ein Mann an demselben Täae tödteien und verzehrten wir unsern letzten Hund, und am schickte Der Eapitan Rinder mann und mich nach Hülse voraus. Für Bundes - Gebäude (Post-Zollamts oder Gerichtshäuser oder all', das in Einem) sind noch nie so viele Verwilligungen gefordert worden, ' iv" r "r ' - aicuiüUcmiönflrcp.,jyicganjC(öUmiNC berechnet sich auf sechszehn bis'achtzehn Millionen. Es feblt kein einnaer Staat. und lein Territorium' unter den Bitt stellern um solche Vergünstigung. Im Staate- Ohio ' allein werden $705.000 für solche Gebäude verlangt; bescheiden sind die, Forderungen New Jersey's mit 40,000 und von Massachusetts "mit $20,000 nur deßhalb, weil diese Staaten schon reichlich mit Bundekgebäuden ver sorgt sind.' Texas verlangt Million (ein Zollhaus in Waco für $200,000 und eins in Galveston für $500,000). Der Staat New York verlangt 2 Mill., Pennfylvanicn. Kentucky, Löuisiana und Michigan je über 1 Mill.. San Iran cisco nur allein $750,000 sür den Bo den zu einem .Postamte. Denver' will mit einem, $200,000Postamte zufrieden sein. Peoria, Jll., mit einem dgl. sür $400,000; Morgan City. La., mit einem für $150.000, Marquette mit einem für $200.000 und Statcsville mit einem für $80,000; Ashcville mit einem für $75,000, Greensborough mit $150.000, Durham mjt $100,000; Tyler mit $100.000, Graham mit $75.000, H?rrisonburg mit $75.000; . Monroe mit $100.000. Wer wird mit mdarras de richesse in Onkel Säm'ö Staats schätze bald genug fertig werden. Ein unternehm e nde r Jünglina in Hoboken. 9i. . versuchte kür, lich, eine Billardkugel in seinen Mund ' r . o : . ylneinzuvruiliziren. vas geiang lym auch sehr bald, i Aber weit schwerer war es. die Kuael wieder berauSmbekomm'en. denn es war eine mehrstündige Arbeit zweier Aerzte dazu erforderlich. Eine Chicagoer Jury hat 3500 Schadenersatz zugcsp.roch.'n.dafür, daß Sewer-Gas", in einem.. Gcbäüde Var.und. 'die . Einmiether kränk, mächte, obwohl;der Hauseigncr diePliimber-Ak beit darin für vollkommen ausgegeben t " : hatte. er Gar d eh a up t m a'n'n v v n teuben hat einen Witz 'gemacht. , Er hat neulich seinen Berliner Bekannten von seiner amerikanischen Reise erzäh t und dabei die Chicagoer Schlachthäuser erwähnt. Er fugte hinzu: ..Das Schlach tcn geht so schnell,' daß das Schwein noch schreit, wenn es eigentlich schon Wurst ist.. ... Jöhn H. Welse in Jersey City wurde vor mehreren Monaten wegen eines mörderischen Angriffs auf Frl. Jacobus, welcher darin bestand, das er ihr aus Eifersucht eine Kugel In die Brust schoß, verhaftet und erwartete seitdem im Gefängniß seinen Prozeß'. ES ist jetzt jedoch dir Wahrscheinlichkeit vorhanden, daß der Prozeß' . niedergeschlagen werden wird, da Welfe sich be reit erklärt hat, die von ihm angeschossene, junge. Dame, welche .die Kugel ihres eisersüchtigen Liebhabers noch in ihrem. Busen trägt. zu Heiräthen, und auch . diese nicht abgeneigt ist, dem Wütherich ; die Hand -zum Bunde für's Leben zu' ilichen. ' ;. .. .... ; i H. SWEENEY & Co. Wholksale-Handler in r e i nem 'K ent u ck y m - DisTiiiED nssi ' einheimischen und importirten : L?riir'io s Ei. No. 31 S. JlllnoiS Straße, I n d i a n ä p o l i s. In d. ; N e b e n. IAnn nnn Concvld. Neben. Zahr f 15 UUllfUUU b 2l ierli40,2 3a&:e J35 bUl9. All anderen rten billig. Hüt orten Odsl'liflanjkn un, 'Zume. Xr. ZAtretttt, Bloomtngtan, 3QI. i . i w
Vom Auslande. Nach näheren Nachrichten, welche über die am 22. Februar erfolgteNiederbrennung der deutscher.Aus stcllung in Porto Allegre vorliegen, wird es völlig klar, dak dieser Vorfall ledig, lich dasWcrk eines zcrstörungöwützigen, den Deutschen feindlichen Pöbelö war, und daß die Polizei weniger als nichts that, um das Verbrechen zu verhindern. Sie hat sich sogar zum Mitschuldigen an demselben gemacht. Der der Ermordung des Advokaten Bernays in Brüssel angeklagte Leon Pelher giebt seine bisherige Behauptung, wonach die Tödtung durch einen Zufall verursacht worden se,. auf. Im Verhör vor dem Untersuchuncörich ter gestand er. daß er den Advokaten Bernays im Kampfe getödtet habe. Er behauptet noch immer, daß er im Austrag eines gewissen (unstndbaren) Murray mit Bernays wegen der Bildung einer Dampscrlinie unterhandeln wollte und zu diesem Zwecke ihn nach dem Hause in der Rue de la Loi bestellt habe. Bernays habe sich geweigert, in das Kabinet zu treten, da er Peltzer trotz seiner Verkleidung erkannt habe. ES habe sich deshalb ein heftiger Ringkamps entspon nen, in dem er Bernays zu Boden gemorsen und mit einer der auf dem Tische liegenden Pistolen erschossen habe. Er behauptet serner, daß sein Bruder Ar mand Peltzer und Frau Bernays an der Sache ganz und gr unschuldig seien. D i e Untersuchung gegen den Domherrn Bernard und seine Mitschuldigen wegen des 'in den bischöf lichen Bureaux von Tournai degangenen Diebstahls von 2,000,000 Francs, wovon der größere Theil dem abgesetzten Bischof Dumoni gehört, geht schnell vorwärts. Im Credit LyonnaiS in Paris sind 200.000 Franc, welche der verhaftete amerikanische Advokat Goodhue (aus Montreal) dort deponirt hatte, und in London 1,000.000 Frcs., welche ebenfalls Goodhue deponirt hatte, mit Befchlag belegt .worden. Der größte Theil des Pestes scheint in einer Bank in Montreal deponirt worden zu sein. Ein Beamter der Brüsseler StaatSanwaltschast, der nach London entsandt worden war. um den Theil der gcstohle nen Werthpapiere, welche dort deponirt waren, in Empsang zu nehmen, ist damit am 6. April in Brüssel angekom meu. Der diebische Domherr Bernard soll sich irgendwo in den Ver. Staaten aushalten. Ueber den Stand der Saaten in Ungarn zu Anfang April erläßt " das' ungarische Ackerbauministe rium . folgenden. Bericht: Die Saaten stehen in allen Theilen . des Landes schön, 'an mehreren Orten ausgezeichnet. Schwacher stehen die Saaten nur in einttlnen Bezirken der Komitate Baranya, Bereg, Cstk und Temeö. Weizen und Roggen sind im Allgemeinen schön, besonders der Weizen in den Komitaten
Blhar, Zemplm und VaS ausgezeichnet, nur in den Komitaten BekeS, TemeS und Zala klagen die Landwirthe über Jnsektenschäden. Raps litt an mehreren Orten, hauptsächlich im südlichen Theile dcs Alföld, durch Frost. Anderwärts, so im ödenburger Komitat, verursachten Insekten größeren Schaden. Die AuSsaat von Frühjahrsgetreide ist größtentheils beendet. Kartoffeln und Rüben-, sowie der Maisanbau und die Arbeiten in.denMeingärten sind in Angriff genommen. Die Obsternte verspricht fast ausnahmslos gut zu werden. Noch. vor zwanzig Iahren wurde der Mann, dessen irdische Ueberreste am l. April in.der WestminsterAbtei neben einem Newton beigesetzt wurden, von allen Kanzeln England's geschmäht und verketzert. .Und sie bcwet sich doch !" sprach Galilei, und Darwin neben Newton in der rust, die England seinen großenMännern geweiht hat, ist ein neuer Beleg der Wahrheit jenes Wortes. In der .Großen Oper" in Paris wird eS schon seit längerer Zeit mit Erstaunen und Unwillen wahrge nommen, daß gerade die großen Mei sterwerke nur höchst mittelmäßig zur Aufführung kommen. Ter Dircctor des KunstinstitutS, Vaucorbeil, hat nicht bloß für das Prachtgcbäude leinen Centime Miethe zu bezahlen, sondern erhält noch außerdem eine Staatssubvenlisn von 800,000 Fcs. jährlich. Am Samstag wurden Meyerbcer's .Hugenotten- und zwar wieder einmal erbärmlich aufgefühlt'; in einer der' Logen dcS ersten Ranges erhob sich im dritten Acte ein langer Herr und rief mit Stentorstimme : Genug, aknug ; e3 ist eine Schande, so zu singen ! Dem Sänger. Herrn Jourdain, Saint Bris blieden die Töne in der Kehle stecken und Fräulein Krauß ' Valentine wurde ohnmächtig. Das gesammte Publikum klatschte dem Sprecher Beifall.' der Vorbang ging nieder und der Mann in der Loge würd! verhaftet. Er war ein Kuirasster Ossi zier. Namens Dumas, und der Polizei Commiffar entließ ihn gegen sein Versprechen, an diesem Abend nicht a die Oper zurückzukehren. GrafTaafehat wegen der Antisemitenbewegung strenge Weisungen an die Statthaltern erlassen. Darnach wird zur Abhaltung antisemitischer Versammlungen ' keine' Erlaubniß ertheilt. Alle Versammlungen sind aufzulösen. in welchen gegen die Juden zu Haß und Verachtung oder zu Feindseligkeiten aufgefordert wird. DecKomtr. andant de Citadelle von Gö'.z, Oberlieutenant Terhuhovic, hat sich am 3. April in selbstmörderische? Absicht 'vorn Dach der Citadelle herabgestürzt und' ist äugenblicklich todt geblieben. . Er war ein liebenöwürdiger :ind heiterer Mann, einige dreißig Jahre clt uud befand sich in den besten Vermögen?erhältniffen. Noch um 6 Uhr Abends, zwei Stunden vor der That, verkehrte er in scheinbar bester Stimmung mit ; mehreren Osficieren. Man vermuthet, daß 'eine LiebeSgeschichte die , Ursache deS verzweifelten EntschluffeS war.
