Indiana Tribüne, Volume 4, Number 220, Indianapolis, Marion County, 25 April 1882 — Page 2
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Herald" bietet. - Man denke nnr an den Helden, der mitten in der Wildniß bei einem sterben den Matrosen zurückbleibt, man denke an Melville, der, kaum selbst dem Tode ent rönnen, sich wieder in die Schrecken je ner Breitenarade bebuss Nackforsckuna nach den Vermißten begiebt, man denke an Noros und Ninderman, die "um die Erlaubniß eingekommen sind, dasselbe thun zu dürsen, man denke an den russischen Verbannten, der das letzte, was er hat, mit Melville und dessen Gefährten theilt und diesen Hülfe durch die Einge borenen bringt, man vergegenwärtige sich die Umstände, unter, denen alles dies geschieht und man vergißt, daß. die Expedition, die alle diese heroischen Opfer veranlaßte, vielleicht kaum irgend welches praktische Resultat hat, man ist pelz, solche Männer zu Zeitgenossen zu haben. - Herr W.H. Gilder, der Berichterstat ter des Herald auf dem JRodgcrS'", mfir Vii flrtrt.f inn hsf 1tn(r gang vom Cap Senrdze bis 400 Meilen von Jrkutsk brachte,, hierbei in drei Monaten 1500 Meilen über Sibi riens Schnee und Eis zurücklegte, und dann einen Boten nach Jrkutsk schickte, ist derselbe Mann, welcher. Lieutenant Frederick Schwalka aus dessen Schlittenreise, welche vom 1. April 1879 bis 4. März 1880, mithin volle 330 Tage dauerte und während welcher 3,231 Metten zurückgelegt wurden, begleitete. Herr Schwatka sagt, der Capitän habe ftintn tietlnneteren sTT?nnrt mit Yit fstr vv.uyv vy JAAl4 Viftl VI ktl einen Einzelnen doppelt beschwerlichen Mission betrauen können.DerselbeKaval . lerieossicier und Seemann ist überzeugt, daß die Mannschaft des Nodgers sich in Sicherheit und verhältnißmäßig wohl befinde und daß es dem Jroquols ge lingen werde, dieselbe glücklich heimzubringen. Wie das Feuer auf dem .RodgerZ" ausgekommen ist, ist schwer erkärlich; das schnelle Umsichgreifen desselben wurde dadurch begünstigt, daß dasSchiff früher als Wallstschfahrer benutzt wurde und daß das gesammte Holzwerk desselben sonach von Thran getränkt war. Die Vorsicht in dem Umgange mit Feuer, die auf allen Sckiffen unverbrüülick be obachtet wird, wird bei Schissen, die im Eise überwintern, regelmäßig noch versHärst. Dicht neben dem Schiffe wird ein Loch in das Eis gehauen und stets offen gehalten, damit jederzeit Wasser zur Hand ist. Außerdem wird stets ein Vorrath lockerenSchnees auf demSchifse gehalten, der eventuell auf ein ausbre Afnd8 treuer nemnrken mirh WVm-WtW W WV W W Q UV V W W V W V VW Wr 9 Auf den Schiffen werden nicht mehr als drei Lampen gebrannt, welche nach demselben System gearbeitet sind, wie sie in den Pulverkammern der Kriegsschiffe ' zu? Anwendung kommen und die im ho hen Norden mit Fischthran gespeist werden. In der Kajüte des Kapitäns brennt mitunter eine Petroleumlampe bester Construktion. Am wahrschein lichsten ist es, daß das Feuer durch ein schadhaftes Ofenrohr in der Kombüse oder Schiffsküche, oder durch eingeborene Tschutschen verursacht wurde, die das Schiff besuchten, und welche erfahrungS Sßig äußerst unvorsichtig mit demFeuer umnthtn. GhtnSn ist 8 tnfinlirf). dak " " JJ' 9J r .p explosive Gase sich in einer der Spiri tuZlampen oder in der Petroleumlampe ansammelten, explodirten und im Au genblick die ganze Kajüte in Brand steckten. Aus diese . Weise wurde die .Ber. Staaten Fregatte Missouri in "der Meerenge von Gibraltar am 26. August 1844 in Flammen gesetzt. Der JroquoiZ", eines der sehr we nigen Ver. Staaten Kriegsschiffe, die etwas taugen, wird nicht vor dem Juli am Kap Serdze eintreffen können. Der Kriegsdampfer wurde bereits im Jahre 185 2 in New Jork gebaut, wurde aber kürzlich völlig umgebaut und die bevor . pehende Reise ist seine erste in seiner - neuen Gestalt. Die volle Bemannung deffelben besteht in 175 Ossizieren, Ma trosen und Marinesoldaten und neben , diesen ist noch i hinlänglicher Raum für blt Schiffbrüchigen des .RodgerS" vor Handen. Einige der schwersten Geschütze wird der Dampfer nicht mit auf die be .vorstehende Reise nehmen, weil es sich 'Empfiehlt, daS Schiff zu erleichtern, um ihm die Einnahme eines möglichst gro fctn KohlenvorratheS zu gestatten. Der JroquoiS hat lm letztenKrttge ane rührn liehe Rolle an der atlantischen Küste ge f niTf . stiitrhrn kr kann in den nft lind - westindischen Gewäffern gekreuzt iviWMf vm vm ijv w v w wv w -ww vmww wj w w v wr tv und war dreimal in CHina. Daß der .RodgerS gerade bei Cap serdze und in der Nähe von Tiarka und nicht etwa aus WrangellEiland überwinterte, ist ' für die Mannschaft ein großes Glück. Ttavka ist emeNlederlassung der Tschut
schen an der Küste von Nordsibirien, in deren Nähe auch NordensljSld überwin tert hat und kaum eine Tagreise von dem Winterquartier des Rodgers entfernt. 1870 bestand dieselbe aus 3 großen Zel ten mit etwas mehr als hundert Be mohnern. Nordenskjöld stand im Win ter von 1878 zu 1870 mit den Einge borenen aus sehr gutem Fuße und man kan daher hoffen, daß die Schiffbrüchigen die Zeit bis zu ihrer Rettung glück lich überstehen. Der Lokal Gouverneur von Kolyemsk, Feodor de Vacrawa hat Thee und Tabak an die Schiffbrüchigen abgesöndt und Gilder ist Melville nach gereist. Laut 'der neuesten Depeschen wurde derCorwin- beordert, nach Cap Serdze abzugehen. . ,
Niemals zuvor wurde aus der New Yorker Produkten Börse an einem Tage eine solche Menge Getreide verkauft, wie am 17. April. Daffelbe belief sich auf 1,306,000 Bushel. Der nächssgroßte Verkauf fand daselbst im Jahre 1874 . statt, als an einem Tage 1,190,000 Bushel umgesejt wuroeu. S,r Darw.nismuS. Darwin ist todt, aber der DarwlniS mus lebt fort. Diese Theorie, welche einen so gewaltigen Umschwung in den Naturanschauungen und im Denken der Menschen hervorgebracht, hat vermuth uch eine sehr lange Lebensdauer vor sich, denn sie gehört zu denjenigen Erschei nungen aus dem Gebiet des Menschen geistes, die, weit entfernt künstlich ge macht zu sem, naturgemäß wachsen. sich entwickeln, zur vollen Blüthe gelan gen und herrliche Früchte bringen. Dem Elnfluß der großen Lehre, daß die Arten der lebenden Geschöpfe nicht erschaffene und stabile Gebilde, sondern aus der stetig fortschreitenden Veränderung hervorgegangen und der Veränderung un terworfen sind; daß Individuen und Raffen um so größere Aussicht haben, ihr Dasein zu erhalten, je mehr sie im Stande sind, sich den veränderlichen Na turverhältnissen anzupassen; daß eine innige, genetische Verwandtschaft zwi schen allen lebenden Wesen besteht, dem Einfluß dieser Lehre wird sich heute schon kein gebildeter Mensch entziehen können. Und wenn einmal der Darwi nismus Gemeingut Aller geworden sein wnd, wenn wir den großen und merk würdigen Naturprozeß, der dem orgaai schen Leben zu Grunde liegt, durch schauen und begreifen, dann wird es sich zeigen, wie unendlicy vieles wir dem ausgezeichneten britischen Forscher zu verdanken haben. Das hauptverdlenstdes Dsrwnusmus besteht zunächst darin, daß er sich aus schließlich an die Beobachtung von That fachen anlehnt. Darwin selbst hat in seinem ganzen, reichen Leben Nicht' viel mehr gethan, als Thatsachen gesammelt und, auf diese fußend, seine Theorie allmallg ausgebaut. Es lst merkwürdig, wie die geringfügigsten Thatsachen im Lichte der Darwinschen Theorie an Be deutung gewonnen haben. Die uralte Beobachtung z. B., daß die zu einer Art gehörigen Individuen einander ebenso wenig absolut gleichen, wie die Glieder einer Familie, und daß trotzdem eine ge wiffe Uebereinstimmung in der Form sich forterbt welch' ungeheure Tragweite hat sie erlangt, nachdem der Darwinsche Gedanke hinzukam: Die Varietäten unserer Hausthiere, wie bedeutungsvoll sind sie geworden. Ja sogar der Ge sang und der Farbenschmuck der Vögel, die Gestalt und Farbe der Blüthen die Grelsorgaue der Insekten und hundert andere bisher kaum beachtete Thatsachen, sinden ihre volle Erklärung im Darwi nismus. Es unterliegt keinem Zweifel, daß Darwin, wie kein Anderer vor ihm, den Menschen das inhaüreiche Buch der Natur geöffnet hat. Wir verweilen gerne einen Äugenblick bei dieser schönen Seite des Darwinismus. Es ist em trostreicher Gedanke, zu wiffen,-daß nach einem nothwendigenNaturgesetz im Lause der Zeit die niedern organischen Formen sich zu höheren entwickelten, daß diese Entwicklung immer noch fortdauert, und daß kein Mensch sagen kann, wo sie auf hört. Der Darwinismus lehrt uns, daß es m der Natur keinen Stillstand giebt, daß Alles sich unaufhörlich verändert, und daß das Resultat all' dieser Verän derungen ein positiver Fortschritt, eine höhere Daseinssorm ist. Aber der Darwinismus ist seinem ganzen Wesen nach zu wahr, als daß er uns stets diese rosige Seite vor Augen sührte. Indem er das häusig mißver standene Princip vom Kamps um's Da sein und von der natürlichen Zuchtwahl ausstellt und konsequent durchführt, lehrt uns der Darwinismus die Natur von einer ganz anderen Seite kennen. In diesem Licht betrachtet, ist die Natur nichts venigex, als eine liebende Mutter für ihre Kinder. Im Gegentheil, sie opfert die Individuen millionenweise, wenn nur die Art erhalten bleibt, und sie scheut sich nicht, wenn es die Noth er fordert, die schwächeren Arten den stär keren zum Opfer zu bringen". Diee Nachtseite der Natur ist freilich nicht erst durch den Darwinismus zu unserer Kenntniß gelangt; Darwin hat bloß die eiserne Nothwendigkeit dieser 'Erschei nung und ihre verhältnißmäßig günsti gen Folgen nachgewiesen. Daß es . in der Natur einen wilden Daseinskampf giebt, haben Schopenhauer und Eras mus Darwin, der Großvater ..des tief betrauerten Gelehrten, auch schon, ge wußt. Der Letztere sagt irgendwo in seinen Werken : .Friß oder werde ge treffen !" Die ganze Natur scheint in der That ein großes Schlachthaus, ein unaushorllches Schauspiel der Gewalt that und des Raubes zu sein.- Allein es kann nicht Sache des Natursorschers -sein, diesen Zustand der Dinge verdecken zu wollen. Der Kamps um's Dasein existlrt nicht nur, s onoern er gestaltet sich sich in den Augen des Darwinianers zu einem außerordentlich wichtigen Erklä rungsprinzip. Trösten wir uns ange
sichtZ dieses ÄernichiungZlampses nu dem Gedanken, daß die begünstigten Raffen erhalten bleiben, oder wie sich Herbert Spencer allgemein ausdrückt, daß der Paffendste alles Andere überlebt.". N. V,. Stftfq.
Toi) nach 5aoffa? Das Compromiß, welches dic.Conser vativen und Clerikalen im preußischen Abgeordr.etenhause abschlössen, um. die Kirchenvorlage durchzusetzen, ist eine sehr eigenthümliche Erscheinung, namentlich wenn man in Betracht zieh', daß Bis marck demselben von Friedrichsruhe aus seine Genehmigung ertheilte, und daß man jetzt von osnnoser Seite eifrigst bestrebt ist, die Abschließunq des Com promiffes als eine Nachgiebigkeit oder gar als eine Niederlage des Centrums darzustellen, was sie jedoch keineswegs ist, so weit sich die Sache as der Ferne nach den vorliegenden Thatsachen deurtheilen läßt.'Allerdings verläßt dasCen. trum Mit der Annahme dieses Compra misses, namentlich mit der Genehmigung der diskretionären Vollmachten" der Regierung seinen bis jetzt conscquent be haupteten Standpunkt, feiert aber einen Sieg, indem es die Regierung nöthigt, die von ihm in der Commission durchge setzten Anträge, anzunehmen, durch welche folgende Punkle in die Kirchen vorläge ausgenommen worden sind : die diskretionären Vollmachten des Julige setzes von 1880 betreffend dle Dispensa tion der Bisthumsverweser vom Eide, betreffs der Aushebung des Sperrge , , r . r v . leyes in gewi en Vprengein, seiner oen BischosSparagraphen, die Abschaffung des Kulturexamens, die diskretionären Vollmachten hinsichtlich der Vorbildung der Geistlichen, und. die Beseitigung des Instituts der Staatspsarrer. Wie aber ferner gemeldet wird, soll nach ersolgter Publikation der neuen Kirchenvorlage derzenigeParagraph der selben, welcher die Rückkehr der durch ge richtliches Urtheil abgesetzten Bischöfe betrifft, seine Regelung erhalten. - Es wird mitgetheilt, daß die früheren Bi schöse von Münster und Limburg, die Herren Dr. Brinkmann und Dr. Blum, durch Begnadigung des Königs in ihre Diöcesen zurückkehren werden, wahrend die Conzession gemacht werden wird, daß die Blichöse von Köln und Posen, die Herren Melchers und Gras Ledochowsli, die in ihre Diöcesen nicht zurückberufen werden sollen, aus ihreBischofssike resigv f . 4 Tk mren. ieruver ,ouen oe ilmmie Av machungen mit der Curie vorliegen. Von conjervatlver Seite wird serner betont, daß durch die Annahme derVor läge keineswegs jedes positive Resultat der von Hrn. von Schlözer mit dem Vatican geführten Verhandlungen aus geschloffen sei. In dieser Beziehung wird von osficiöser Seite aus Berlin an ein Wiener Blatt' geschrieben.: Beide Theile haben das größte, Interesse, kei nen Fehler zu begehen, aber auch das Bewußtsein, daß es wahrscheinlich der größte Fehler wäre, aus Furcht vor einem Fehler den Streit ungeschlichtet zu lasten. Den Kanzler nehmen jetzt Soroen .Anspruch, die größer als selbst der Streit mit Rom sind. Doch ist er nicht der Mann, um gehäufter Sorgen willen das Schlachtfeld als Besiegter zu verlas sen. Er wcik, daß er die Kraft deZ Geistes und des Willens übrig hat und die Mittel dazu besitzt, den Kulturkamps, wenn die Curie es nicht anders will, nöthigensalls in einem wirksamerenStile wieder aufzunehmen." Kurz, man ist seh? im Irrthum, wenn vun in der Annahme dieser Vorlag! fes! definitive Ende des Culturkampfes er blickt; ES ist durch dieselbe kein prin zipieller Ausgleich, sondern nur ein vor läusiger moäus vivendi erreicht worden, dessen Dauer sehr zweifelhaft ist. denn die durch das Compromiß ange bahnte Annahme der Vorlage ist nur eine Maßregel, welche beide in Frage stehenden Parteien nur für eine Maßre gel, welche beide in Frage stehendenPar teien nur für den gegenwärtigen Augen blick für opportun hielten. Auf der Seite der National-Liberalen ist man begreiflicher Weise von dem Gange der Dinge nicht sehr erbaut, und die Kölnische Zeitung" kündigte schon am Tage nach der Annahme der Vorläge dem Reichskanzler an, daß sie mit ihrer Partei zur entschiedensten Qpposi' tion übergehen werde. Judenyetze in Oesterrrilö. (Wiener N. Fr. Prkfse.) U'is träumte, der Erlöser wäre in menschlicher Gestalt wieder aus Erden erschienen, um als Sohn eines Zimmer mannes der Versammlung christlicher Gewerbetreibender beizuwohnen. WaS willst du hier?" herrschte ihn der stolze Erbe eines Bau-Unternehmers an. Ich bin ein Christ, in den heiligen Fluthen des Jordan getaust!" Also ein Semit!" schrie ein wilder Chorus mit geballten Fäusten, und der Heiland ent floh mit cin wehmüthigen Gedanken, der sein edles Antlitz verklärte, daß er vergeblich den - Tod erlitten, um den Menschen eine Religion der Liebe und der Duldung zu . verkünden. Nichts empört unö mehr, als wenn Gesellen, deren Triebfedern der Egoismus und der Neid sind, es wagen, sich auf ein Bekenntniß zu berufen, dessen Lehren selbst in der Zeit der tiessten Barbarei den wichtigsten Inhalt der Humanität errettet, haben, und das sie erniedrigen und schmähen, indem plötzlich die Con fcssion mit hereingezerrt wird in die TageSkämpfe der Parteien, indem die Art, wie Jemand die höchsten überstnn lichen Probleme, von welchen nur mehr die. Ahnung Kunde gibt, erfaßt, zum trennenden Merkmale gemacht zwischen den Bürgern. . ' Die Gegner des Bürgcrthums, die extremen Politiker, welche daS nationale Programm der Deutschen nicht beschran kcn wollen auf die Erhaltung und Kräf tigung unseres Volksthums, suchen sich einer roben Masse au bemächtigen, die fiese zu gewinnen welche von starken
PartelNrömungen stets aus oen diesen ! - . -v 5 . r- I
aufgewühlt wlro, um oiz neue jrgar.i sation später ihren Zielen dienstbar zu machen. Ter Jude ist nur das Mittel der Agitation, das Aushängeschild, um Gäste anzulocken, die Menge zu diszipliniren, der Sauerteig, um neue Ge bilde zu ermöglichen. Der moderne Staat ist bedroht, von alln Seiten zieht sich das Ungewitter zusammen, noch fehlte der Coalition das Schlagwort, aber jetzt ist es gefunden, und es lautet: Der Jude ! DerBauer, welcher seineHypothekarlast abwälzen will, zu deren Contrahirung schlechte Ernten ihn ge zmungen haben, klagt den Juden an ; der Gewerbsmann, der sich in die neue Zeit nicht schicken kann, wo das Bedürf niß stets neue Formen heischt und die Arbeit ein ewiges Lernen ist, bezeichnet als die Quelle alles Uebels die' Juden ; der Latifundien-Besitzer, welcher sich von der amerikanischen Conkurrenz bedrückt fühlt, bezeichnet den Freihandel als eine Erfindung der Juden. Der Schlachtruf gegen die jetzige Gesellschaft ist gesunden ; man will ihre Ideale als die Vrodukte . eines sccmdcn Impfstoffes hinstellen, die Empfindungen, für welche eine Generation gewirkt yat, verächtlich machen: man will die blinde Leidenschaft des rohen Pödels,die Verzweiflung erschütterter Existenzen, die Oede einer dlasirten Intelligenz, all die bösen Triebe, welche Menschen bewegen, zusammensassen, um ein furchtbares Geschoß gegen die bürgerliche Freiheit abzusenden. Es ist das alte Spiel ' im neuen Gewände. Wären heute alle Ju den vom Erdball verschmunden,so würde die Sittenlehre der Protestanten in Qesterreich verdächtigt werden ; man würde losstürmen gegen die Verehrer Luther's, wie es jrtzt geschickt gegen die Anbeter Jehovah's. e Der religiöse Unfriede wird nur gefchürt um die Instinkte zu wecken, Aufregung zu schassen und den Boden zu pflügen für eine Saat ganz anderer Art. Von Deutschland ist diese Bewe gung ausgegangen; auch dort war der Semitismus das rothe Tuch, um alle Feinde , des Liberalismus zur. höchsten Wuth zu reizen; auch dort war der Jude nur das Mittel, um die Masse gegen den Liberalismus. zu stacheln. Ist es ein Wunder, wenn diese Strö mung, welche auf jeder Wange die Röthe der Scham erzeugen muß, nunmehr sich auch in Oesterreich zeigt, wenn dieselben widerlichen Scenen, welche die deutsche Hauptstadt befleckten, sich auch in Wien wiederholen, wenn zum ersten Male wie der Menschen es wagen, öffentlich davon zu sorechen, daß ihr Ziel dahin gerichtet ist, 'Staatsbürger ihrer Rechte zu berauden, sie zu expatriiren und mit dem Makel des Zelolenthums, von welchem selbst die Neger schon befreitind, behasten? Vielleicht wird dereinst die Zeit kommen, wo ein Schwager im Weißen Hause zu Washington residiren wird, aber in ganz Oesterreich lein Semile, und wäre er ein Spinoza oder Ricardo, einen Richterspruch im Namen des Kaisers wird fäl len oder gar einen Lehrstuhl wird beste! gen dürfen. . Wie glücklich sind doch die besiegten Franzosen ! Dort ist die bür gerliche Freiheit begründet, dort gelten nur das Talent und der Eiser, und selbst der Communist. dessen einziges Regie rungsmittel das Pe rolcum ist, haßt alle Religionen gleich. 1 -v m Aus C a st.l e Garden' werden Zustände auf dem Amsterdamer Dampfer Surrey" gemeldet, welche die stren gere Ueberwachung der Auswanderer' schiffe besonders nahe. legen. Hoffentlich wird die PafsagierActe", die vorige Woche im Repräsentantenhaus? ange nommen wurde i.d deren Genehmigung durch den Senat zu hossen ist, in den bestehenden Verhältnißen eine wesentliche Aenderung zum Besseren bewirken. Den. Mangel an Licht, Lust und Nahrung sowie der Unsittlichkeit wird nach denangesührten G.sctze in besserer W.'ise al; seither - vorgebeugt werden, imme' freilich vorausgesetzt, daß litzt-re au entsprechend .dnrchgcsührt. wird. Lnlande. Der V er ei n amerikanischer Eisenbahn 'Superintendenten, welcher Ende voriger Woche in New ork seine Jahresversammlung abhielt, hat den Antrag, die Legislatur um Gesetze an zugehen,' daß Unteischleife der Eisenbahnbeamten Conductcure fortan unter die Rubrik kclony'. anstatt, wie usher unter UiLäelnöanor- .fallen sollen, einem Comite zur Berichterstat tung überwiesen, sowie ein ferneres Comite mit der Beschaffung von Vorlagen für die Einführung einheitlicher Signal-Vorschriften beaustiagt. . D a r w i n, d e n die S u n" den Aristoteles unserer Zeit nennt, beschästigte sich bis zu seiner letzten Krankheit ledhast mit seiner Lieblingsidee, im de vorstehenden Sommer die Ver. Staaten auf längere Zeit zu besuchen. Die Maschinen des Mi an tonomoh", eines eisengevanzertenKricgsschiffes dritter Klosse, kosteten in den Jahren 1863 bis 185, also in einerZeid, wo die Preise, für Material und Arbeit außerordentlich hoch warn, $240,552, und bedurften bis 1869 Reparaturen, die einen Aufwand von $16,570 verursachten. So lange Ro'oeson die Ma-rine-Angelegenheiien verwaltete, wurden sür Reparaturen an denselben Maschi den $366,851 - ausgegeben, und 'diese Maschinen befanden sich bei Robcfon's Rücktritt in einem Zustande, taß in - den folgenden zwei Jahren $114.417 für Reparatur ausgegeben werden mußten. Diese Maschinen kosteten also unter Ro beson und, in Folge, seiner Verwaltung an Reparaturen $481,9G8, und dabei war das betreffende Schiff nie einer au ßergewöhnlichen Beschgoigung auSge setzt. Dies ist ein Beispiel ans unendlich vielen. j Ein e n icht sehr günstig' Ansicht von den Zeitungen hat der Far mer George B. Hotchliß von Bethany Conn. Derselbe befand sich unter den 109 Personen, die in dem Proceffe gegen die Vettern Malley und die Douglaß in q?em Haven Ende v. Woche vorgeladen
waren, um aus ihnen die Geschworenen zu nehmen. Staatsanwalt Doo
llttle fragte ihn, ob er etwas über den Jenny Kramer-Fall in den Zeitungen gelesen habe. Ja wohl, alles, was in sämmtlichen hiesigen Zeitungen über die Sache gedruckt worden ist, aber ich habe mir noch 'eine Meinung gebildet.1 Wie ist das möglich?- Jc mehr ich Zeitungeu lese, desto weniger glaube ich, was darin steht." Herr Hotchliß wurde als neunter Geschworener der Ju:y einverleibt. Die Voraussagungen u n serer. Consuln in Europa und namentlich in Deutschland über die coloffale Ein Wanderung des laufenden Jahres begin nen mehr und mehr zur Wahrheit zu werten Was, von der Quantität gilt, gilt von der Qualität ; nicht mehr kom men vorwiegend die Klassen, die draußen nicht bestehen . können, sondern die mcisten Einwanderer kommen hierher, weil sie wissen, daß unser Land der Ent wicklung ihrer Bildung, Arbeitskraft und oft uicht unbedeutenden Mittel bessere Chancen bietet, als Europa. Alle Anzeichen sprechen dasür, daß der Ver. Staaten Dampfer Jrcquois", welcher demnächst zur Abholüng der 36 Köpfe zahlenden.Bemannung des Rodgers" von San Francisco nach Tiepka in der Nähe von Cape Serdze aufbrechen wird, die ganze Mannschaft gesund antreffen wird. Der Kapitän des Nodgers- hatte, bevor er sich zum Ueberwintern in eine Bucht der St. Lawrence Bai begab, auf einer klei nen, 20 Meilen . westlich von Cape Serdze gelegenen Insel, ein Magazin eingerichtet und in solchem allen Proviant untergebracht, den er entbehren konnte. Es war dies zunächst im In tercsse der Jeanette" oder des .Cor win die möglicher. Weise jene Insel passiren konnten, geschehen. Dieses Magazin ist nun voraussichtlich- sür Berry und besten Leute sür den Fall zum Retter geworden, daß mit dem .Rodgers" der größte Theil .des Pro viants verbrannt sein sollte. Die Expedition, des Rodgers" kann als resultatlos nicht bezeichnet werden, denn der Nachweis, daß . Wranzett - Land, eine Insel nicht, wie früher angenommen wurde, Theil eines Continentes ist, ist wichtig genug, aber charakteristisch ist es sür Nordpol Expeditionen überhaupt, daß auch an dem Rodgers" die Ansicht so schnell zur Wahrheit geworden ist, die, als das Schiff am 16. Juni v. I. den Hasen von San Francisco verließ, allgemein ausgesprochen wurde, die An ficht nämlich : es wird nicht lange dauern, so wird zur. Aussuchung des Rodgerö" und seiner Bemannung ein neues Schiff detachirt werden müssen. Die Reise, welche Herr I. M. Gilder. der Correspondent des N. Y. Herald" vom Cape Serdze nach Verchojanks an der Jena, östlich von der Lena, zurück legte, beträgt 1560 Meilen und von da nach Jrkutsk sind es weitere 400 Meilen. ,Zn dem kleinen, 48 Meilen von New .Vork entfernten, Städtchen Somers dranaen am 19. ds.'Mts. maskirte Räuber in das sogenannte Ele phant?N'Hotel, in dcffen Parterre sich .Farmers und Drovers" Nationalbank besindet, feffelten sämmtliche Personen, die sie in dem Hause vorfanden, zufällig bloß sechs, sprengten den ra Banklocole befindlichen Gcldschrank mittels Glycerine, fanden sich aber, nachdem die Thüre entfernt war, einem stählernen Einsätze, der durch ein. Zeitschloß verwahrt war, gegenüber und mußten , sich wegen des anbrechenden Morgens zurückziehen. Ei nem in der Nachbarschaft wohnenden Milchmanne stahlen sie Pferd nnd Wa gen, doch wurden diefe drei Meilen von Dem Städchen an einem Baume scstgebunden, wieder entdeckt. Ein sehr gefälliger Herr scheint der Postmeister zn Somerset, Ind., zu sein. Derselbe ließ sich näm lich bereit sinden, ein Brautpaar zu copuliren, da zufälliger Weise nicht ein Geistlicher in dem Orte zu si:den und der neuerwählte Friedensrichter , noch nicht ' eingeschmoren war. Das nach postalischem Ritus" getraute junge Paar machte jedoch bald die Entdeckung, daß oic Copulation keineGültigkeit hatte, und ließ sich schleunigst von cinrm Geistlichen noch einmal trauen, um dem Ehcbündniß Sie wünschenswcrthe Festigkeit zu geben. 'JnSyracuse, N. B, wurde dieser Tage, ein junger Mann Namens SrankRhyne von seinem Vater getadelt, Veil er sich am Sonntag betrunken hatte. Der leichtsinnige Jüngling , begab sich in ein anderes Zimmer, in welchem gleich darauf drei Schüsse sielen. Erschrocken eilten die Eltern hinzu und fanden ihren Zohn, allem Anschein nach todt aus dem Loden liegen. Es wurde ein Arzt gerufen, welcher jedoch keine Wunde an dem Körper des Jünglings entdecken konnte, und bald fand man Kugellöcher :n dem Fußboden. Als man daraufhin oen Körper des Todtgeglaubtcn gehörig schüttelte, kehrte derselbe in's Leben zurück," denn er batte sich nur todt gestellt, um seinen Eltern einen Schrecken einzujagen. In New York ist dieserTa. ;e das Haus nickergcnsien worden, velchcs feiner Z it den,. Sichler Wash l"gton Jivi-g. als Wodnnng diente. Rastel c i .no. an der Ecke von State ,-nd.Hii' rsit af " nnrif zu idl als nc t c : ap : f p- bei' v fct. ReichweW Haäe, S.W'EckeMatketN NobleSt Meine Halle ist jetzt eine der schönste in ttx Stadt und bin imStand gesetzt, sie für .snecrte, ISölle,' Uvterh allungen und sür Vereine -Jottt besten zu empfehlen. Die besten Getränke , ' nd Cigarren sind stets an Hand.' Ph. Neichtocin, Eigenthümer.
Vom Llttölattve. D a r ch die neueste Blut that der Nihilisten ist die ösfentlich- Auf Wirksamkeit wieder alarmirl und :s das Treiben dieser geheimen ?!cbenreg,erung in Rußland hingelenkt worden. Man sieht die Ermordung des Generals 5trel nikow nur als den Vorläufer a iderer Gewaltakte an, die von dem For. beste hen des nihilistischen Schreckens Z ugniß zu geben bestimmt sein werden, n Pe tcrsburg waren nihilistische Protlama tionen aus dem offiziellen Orgctn de? Nihilisten an den Straßen in so großer Anzahl angeklebt, daß die Polizei ')!ühe batte, dieselben rasch zu entsernen. Die Nihilisten wiederholen darin die bereis in der lehtenNummeihles Nevolu:ionsblattes veröffentlichte Androhung weite rer Schreckenstaten und verlangen vom Kaiser liberale Institutionen, widri aenfalls sie auch aeaen ihn voraeben
würden. Da man weiß, daß dieseDro hungen keine bloßen Renommistereien sind, so ist es erklärlich, daß augenblicklich wieder in der Hauptstadt eine sehr gedrückte Stimmung herrscht. Auch nus anderen Theilen desReiches laufenNach richten ein,' die unheimliche Dinge zu ver künden scheinen. So ist z. B. bestimmt worden, daß in Odessa die Garnison durch fünf NeAimenter Infanterie und ein Regiment Artillerie vkrflärkt werden solle, offenbar, weil man dort weitere Attentate besorgt. In Kiew soll eine kolossale Ausregung unter den dortigen Studenten herrschen,welche revolutionäre Ausbrüche in Aussicht stellt. Eine Flugmaschine ist nach Angabe Petersburger Blätter von dem russischen Luftschiffer Baranowöki konstruirt worden, welche in der Gestalt ausfallend einem Vogel gleicht. Die Maschine besteht aus einem Cylinder, in welchem neben einer Dampfmaschine sich Raum für deren Bedienung und zwei Luftschiffer befindet. Zwei Schrauben seitwärts am Apparat und eine hinten, ähnlich wie Windmühlenflügel, bewirken durch schnelle Umdrehung die Erhebung u. Fortbewegung derMaschine in derLust, eine breite, ruderartige Verlängerung am Ende des Körpers dient zur Steuerung. Zwei Flügel zu jeder Seite des Cylinders, die krästig schlagen, sorgen erstens dafür, daß die Maschine sich leicht vom Boden erhebt und dann krästig in der Lust sich erhält. Zur Ersparung des Heizwate rials der Dampfmaschine kann auch ein Segel zu Hilfe genommen werden. Da mit die Maschine sich erheben kann, ist es nöthig, daß sie erst eine Strecke aus dem Boden entlang läuft, deswegen hat sie Räder, die beim Fluge sich zurücklegen. Der bewegliche Kopf .der Maschine re gulirt das Einströmen de Luft zum Athmen dkl Menschen und sür die Feue rung des Dampfmotors. Die Versuche. welch? mit einer im Kleinen konstruirten Maschine des Professors Baranowski angestellt wurden, haben überraschend günstige Resultate ergeben. Der Oesterreichs Dr. To minik Kammel, Edler v. Hardegger, or ganisitt sür den nächsten Winter eine Expedition nach dem egyptischen Sudan zu Jagd und wissenschaftlichen Zwecken. Dieselbe soll von Kairo den Nil aus wärts bis Chartum gehen und von hier entweder nachKordosan sich wenden, oder durch Senaar und Tala nach demRothen Meere durchbrechen. Der berühmte Afrikaforscher Dr. Georg Schweinfurth, welcher seinen ständigen Wohnsitz ir. Kairo hat und alle auf die Erforschung des egyptischen Territoriums in Afrika bezughabenden Unlcrnehmungen uner müdlich fördert, wurde von Dr. Kammel gebeten, der neuen österreichischen Expe dition das zu bereisende Terrain näher zu bezeichnen und dieselbe unter seinen Schutz zu nehmen. Außerdem wird Prosessor 'Dr. Paulitschke. welcher be rcits im Sommer 1880 sich in Ober Egypten und Nubien ausgehalten hat, die Expedition als Geograph mit besten Krä ten unterstützen. ' Aus Petersburg wird fol gende interessante Episode mitgetheilt : Gestern, am 19.- 31, März, stellten ca. 10j Lastträger von der Nicolaidahn ihre Arbeit ein, weil ihnen der tägliche Lohn von einem Rubel per Mann zu niedrig erschien und beschlossen, in coqwre nach Gatschlna zu unserem Kaiser zu wandern, um ihn zu bitten, sich sür ihre Lohnverbksscru'iz zu verwenden. Die That folgte dcmEnlschluß.' und die ganze Schaar m rsch::te wirklich nach Gat schina vor das Palais des Kaiser, lärmend und litten?', bei ferner Majestät vorgelassen zu werden. ?cr Versuch blikb nicht ohne Ersolg Die Leute wurden erhört uvt ihnen von dem Kai scr selbst da? Vcrs?r?chk!i aecden, daß er für Besserung oe Lohnes soigen werde. Sämmllch' Leute würden u.i Palais gespeist, und außerdem bclam ein Jder zu seiner Beruhigung zehn Nudel aus der kaiserlichen Kasse au-dczch'.t. vieleilDankcsbezeugungcn zog dieZchaar ab, natürlich geraden Weges bis zur nächsten. Schnapsbude, um dort das er hallene Geschenk sofort zu verjubeln. Nur die kleinere Hälfte der Leute fand den Heimweg, die meisten aber blieben unterwegs liegen, um ihren Rausch auszuschlafen. Inzwischen hatte der Kaiser zwei, Adjutanten nach der Direktion der Nicolaidahn abgesandt, um die Förde rungen der Arbeiter zu befürworten. Die Direkon jedoch konnte nicht nachgeben, dln der Lohn von einem Nubel ist reichlich, ja sogar viel besser, a.'s bei anderen Bahnen." , 'In Jtali en ist.es in den letztenWochen recht unruhig zugegangen. In Städten der Romagnawie ttimini, Forli, Civitella Ravenna und Lugo, sind ungefähr 200 Anhänger de' Jnter nationale verhastet worden. Zu Bo logna ging die Zuversicht dieserLeute so weit, daß sie vom Bürgermister die Ueberlasiung eines öffentliche Saales zur Feier des Jahrestages df Pariser Commune verlangten, eine Firderunz. die natürlich abgeschlagen w?de. In Forli wurde der Chesredakter der Zei-tung.Provincia-im Redaßonslokale mit dem Tode bedroht, weil e über die
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