Indiana Tribüne, Volume 4, Number 216, Indianapolis, Marion County, 20 April 1882 — Page 4

Etablirt 136?.

AUGUST MAI, J 5 und inwelier. ',' Süd Illinois Straße. POUDER'3 i Fleifchmartt, sy Washington IStr. Pennsylvania Str. S t a n d : No. 1 Ost Market-HauS, Woselbst nur die besten Sorten Fleisch zu den niedrigsten Preisen verkauft wer den, in Folge dessen da? Geschäft sich mit jedem Tage bedeutend vergröbert. J. Giles Srnitli, Wyolesale und Retail Plurntoi- und. Gas-Tritter. CJrö&t Säger. Preise 25 Prozent niedriger cl3 In irgend einem Hause der Stadt. 76 . Pennsylvania Straße, Westseite. Jnd.ianapolis, Ind., 20. April 1882. ,8 otal es. V r Zur Beachtung ! Die Office der .Jndiana Tribüne befindet sich - 2 Süd Delawarc . Straße. Achtung! Es ist Niemand autorisnt, Gelder für uuö zu kollektiren, als Herr A. Schmidt. CivttstandSregiflcr. Geburten. lic angtfährten Namen sind die deZ Vater? oder der Murter.) JameS SellerS 18. April Mädchen. Henry Obrist 18. H e i r a t h e n . Thomas Price mit Susan Griswold. Thomas Morgan mit Mary Smede. Edward Sträub mit Mary Hubcr. Henry Wilson mit Theresa Bider. Daniel Shea mit Rosa Warren. Heinrich Dinker mit Minnie Belt. ' Marion Sylvester mit Sallie Coyton. Jacob Meyer mit Sarah Holliday. Todesfälle. AugustuS Wooten 6 Jahre 18. April Ernst Ranje 11 - 18. " Jacob Thornton 84 " 18. Die County Commissär habcn sich bis nächsten Monat vertagt. es- Lucy K. Volke fand gestern im Irrenhause Aufnahme. IS Mary Royster klagte heute auf Scheidung von Moses Noystcr Ursache : Er ließ sie sitzen. K3- Man vergesse nicht, datz Herr John C. Lippert letzt in No. 191 Ost Washington Straße, zu finden ist. Chas. Ford ist aus der Besserungöanstalt zu Plainfield entflohen und gestern Abend hier eingefangcn worZen rS' Heute Morgen gegen 1 Uhr war wieder ein Nordlicht am Himmel zu sehen, da? jedoch in seiner Farbenpracht durch ht m Himmel stehenden Wolken sehr beeinträchtigt wurde. t&- In dem Union Depot ist gestern Abend durch eine Kaffeemaschine ein Lunchstaud in Brand gerathen. Das Feuer wurde jedoch gelöscht, ehe nennens werther. Schaden angerichtet wurde. t3 Herr John (5. Lippert der allbe kannte Wirth von der Nord Alabama Straße befindet sich jetzt in Frank Buch's, früher Tobias Bender'Z Soloon als Geschäftsführer und wird sich freuen dort seine alten Freunde begrüßen zu können. tZT David W. Holt hat die Jndiana Fire Insurance Co. auf $15,000 Entschäignng verklagt, weil sich die Compagnie t tigert, diesen Betrag den er durch ein Hrandunglück verlor, auszuzahlen, ob schon Holt bei der Gesellschast mit $2,000 versichert ist. tT Abraham Cohn verklagte heute Herrn Rudolph Müller auf $1000 Scha dentrsaö. Die Klage besagt, daß am 15. Npkil Müller vor seiner Grocery die Mllerthür offen ließ, daß Kläger hinab' stürzte und sich zum Betrage von $1000 verletzte. Seit einer Reihe von Jahren, gebrauchte ich in meiner Familie Dr. Aug. Königs Hamburger Tropfen, schreibt Her? Jakob Busch, Taylorville, Pa.,und fühlte mich veranlaßt denselben das beste Lob zu zollen. Schon mancher meiner Bekannten hat auf mein Anrathe n die Tropfen genommen und sich in jeder Be Ziehung befriedigend darüber ausgefpro chen. tZT Kennedy der Präsident der ver krachten Central Bank hat bis ich' alle Einladungen der Presse zu einer öffent lichen Erklärungen und Auseinandersedung seiner Beziehungen zu? Bank beharr lich zurückgewiesen. Er sagte, sein Advotat rathe ihm zu schweigen. Er wird vohl wissen warum.

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Arbcitcr-Bcwegung. , In der Mozarthalle fand gestern Abend eine von der Tradcs-Assembly berufene Versammlung statt, bei welcher Herr P. McGuire von St. LouiS eine Rede hielt. Die Versammlung war gut besucht. Etwa 400 Pcrsoncn hatten sich eingefun den. In Anbetracht der traurigen Indolenz der Arbeiter und der Schwerfälligkeit, mit welcher die Arbeiterbewegung sich entwickelt, ist das eine sehr große Versammlung zu nennen. Herr McGuire hielt eine sehr gute, feu rige Rede, in welcher er die Vortheile der Organisation der Arbeiter auseinandersetzte und darzulegen sich bemühte, wie zur Erzielung und Erhaltung eines anständigen Lohnes die Bildung von Tradcs'Unions und der Anschluß der Arbeiter an dieselben nothwendig sei. Der Redner war in seinen Aeußerungen sehr freimüthig. Er tadelte die Arbeiter in heftigen Worten, daß sie die Zeitun gen, welche ihnen freundlich sind, so wenig unterstützen, und ihr Geld den Blättern zuwenden, welche keine Gelegenheit vor übergehen lasten, die Arbeiter zu be-

schimpfen und wenn nöthig, Gewalt gegen sie zu,predigen. Er tadelte die Ar beiter sehr, daß sie Zeit genug haben, an den Straßenecken zu stehen und im Wirthshause zu sitzen, aber nicht beleh rende Versammlungen zu besuchen. Herr McGuire ist selbst ein Arbeiter, der sich durch eigene Kraft gebildet und Einfluß und Ansehen unter seinen Colle gen verschafft hat. Er ist ein guter Red ner, welcher die Sprache sehr gut zu handhaben versteht.' Als Beweis für seinen Fleiß und seine Ausdauer diene der Umstand, daß er sich eine solche Kennt niß der deutschen. Sprache erworben hat. daß er dieselbe ganz fließend sprechen kann. Der einzige Fehler, welchen seine Reden haben, ist der, daß sie zu lange sind. Nachdem der Vortrag zu Ende war, verlas der Vorsitzende, Herr S. B. Les fingwell eine Anzahl Beschlüsse, welche einstimmig angenommen wurden Die in denselben enthaltenen Forderungen sind folgende : Organisirung der Arbeiter, Schul zwang, Reduktion der Arbeitszeit, Ab schaffung der kontraktlichen Vergebung der Gefängnißarbeit, Abschaffung des Truck-- Systems, und Widerruf aller sogenannten ConspirationS.Gesetze. In den Beschlüssen wurde auch Präst dent Arthur getadelt, weil er die Chine scnbill mit seinem Veto belegte. . Ehe die Versammlung sich vertagte. lud der Präsident die Anwesenden noch malS ein, Gewerkschaften zu gründen und wo solche schon bestehen, sich denselben anzuschließen; die Office der TradeS Assembly befinde fich in No. GGK Ost Ost Washington Straße, uud werde da selbst alle gewünschte Information ertheilt. Zitber Berein. Das am Sönntag Abend imParkthea ter stattfindende Conzert wird alles bis her von Zitherverein Geleistete weit übertreffen. Dem fähigen Dirigenten des Vereins, Prof. C. Bopp ist es gelungen ein Programm aufzustellen, das nicht nur äußerst umfangreich, sondern auch äußerst gewählt ist. Wir rathen unsern Lesern das Programm zu studiren und wir find überzeugt daß sie dann die Lust, das Con cert zu besuchen, nicht abwenden können. DaS Programm lautet wie folgt : 1. Theil. l. CongreSNZlsch Bartl Zither Orchkst'r. 2. Alpen Glühen", Fantaste Gutmann' Terzett: 1. Zither, Herr A. Rützel. 2. Zither Frl. O. Gehring, Elegie Sither,F:l. L. Santo. 3. Gelenke mein" .., ....Burgmann Tuet,: Streich Zither, Herr G. Reker, Elegie Zither, Frl. L. Santo. 4. .In dunkler Nacht- Luther K Alt Solo: Frl. Nannie Schnull. Conzert Tivertisement. Tarr Quintett: (arr. von C. Bopp.) ZitherPrincixle: Frl. L. Santo, Streich Zither Obligat: Herr G. Reber, 1 2 & 3 Zither: Herren A. Nütze!, E. Santo, I. Schulmeier. C. Jlka Polka Fittig 10 Zithern: Die Damen bei Vereins. 2. Theil. 7. Frühling? Morgen," Fantasie kartl 12 Eithern. 8. .Echo im Walde." ..Tonholzer 2 Streich Zithern, 6 Zithern. 3 Elegie Zithern. '.). La Stramiera Dancla V olin Colo: Herr Ernst Rezer. 10. A:ie Beatrix. Comcone Sopran Solo: Frl. Anna Tespa.. tt. Jagd Fantasie ...... Burgstall Sextett: (arr. von C. Bopp.) 2 Streich Z thern, 2 Zithern, 2 Elegie Zithern. 12. Prin, Carl Marsch Bartl Zither Orchester. Ansang 8 Uhr. Vrüdcr reicht die Hand zum Bunde. Gestern fand die Wahl der Beamten verdeutschen einseitigen FeuerVersiche rungSgesellschaft statt. Herr Lorenz Schmidt wurde zum Sekretär gewählt. Zu Direktoren wurden gewählt, die Herren Adolph Seidensticker, August W. Nitzinger, Edward Müller, John Grosch, Peter Spitzfaden, August Buschmann, A. Henry Rüste und George G. Pfingst. Als Revifionö'Comite wurden die Herren George Reyer und Tobias Bender ge wählt. LS Der Gouverneur war gestern lebr gnädig. Er begnadigte das Kleeblatt, welches vor einem Jahre in Mijhawaka wegen Todtschlags zu zweijähriger Zucht hausstrafe verurtheilt wurde. - Zu dem selben gehören, Perry Hendershall, Her bert Thatch und Th. Needham.

Musik und

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Bei dieser Gelegenheit wild unsere mhjghr & P -

stattfinden, und zugleich werden die Waaren, welche wir noch von jenem Bankerott Einkauf übrig haben, zu folgenden Preisen verkauft.

Hosen werth $1.25 zu .75 Hosen werth 2.25 zu 1.40 Hosen werth 8.75 zu 2.50 vosen werth 5.50 zu 3.50 Arzuge wert) 7.50 zu 4 50 Amüae werth 8.25 zu 5.25 Anzüge werth

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Liederkranz. WaS mag nurder Liederkranz verfchul det haben, da& e3 allemal regnet, wenn er ein Vergnügen veranstaltet? Dies ist auch eine der Fragen, deren Beantwor tung wir dem Leser überlassen müssen. Gestern Abend feierte der herein sein Stiftungsfest und es regnete natürlich. Na, vielleicht wird eS nächstes Jahr an. ders. Das gestrige Konzert des Vereins war sehr gut, die von der Union Band" vorgetragenen Musikstücke gefielen sehr. Mit feinen Chören hat der Verein und sein Dirigent, Herr Knodel gestern Abend Ehre eingelegt. Der Chor verfügt über sehr gute Stim men und geschulte Sänger und der Vor trag deS .Jauchzend erhebt fich die Schöpfung, zeigt, daß der Liederkränz nicht bloß auf dem Gebiete des Volksliedes Treffliches leistet, sondern auch grögere Werke zu bemustern weiß. Herr Spiclhof sang die Serenade von Schubert und als da capo Du hast mir viel gegeben- von Luttwitz. Er ern tete großen Beisall. Das Flötensolo des Hrn. Aeyer und das Duett der Herren Spielhos und Hosfmann wurden sehr beifällig aufgenommen. Einer der besten Vorträge war das Solo des Herrn Knodel Gambrinus an seine Jünger." Als chcoi-c sang er die Baßarie iar excellenc In diesen heili gen Hallen wobei er mit bewundernswerther Ruhe in die tiefsten rumpelnden Tiefen des menschlichen Bastes hinabstieg: , Zwischen der zweiten und dritten Nummer deL Programms hielt Hrr W.'Sche rer, der Präsident des Vereins folgende Rede : Sänger und Sängerfreunde ! Zum elften Male haben wir uns ver sammelt, um das Geburtsfest unseres ge liebten Vereins auf angemestene Weife zu feiern. Mit Stolz können wir auf unsere Thätigkeit blicken, wir haben trotz puritanischer Unduldsamkeit gegen deut sches Wesen und trotz aller Muckerei man che frohe Stunde erlebt, und unser Ver ein steht heute auf festem Grunde. Daß Sie, verehrte Anwesende, nicht wenig zu diesem Erfolg beigetragen, elkenne ich mit Dank an; Sie haben uns:rn Verein nicht nur materiell freigebig unterstützt, sondern demselben auch bei allen Gele genheiten treue Anhänglichkeit bewiesen und die Sänger durch Beifallsbezeugun' gen zu immer besteren Leistungen ange feuert. Anerkennung der Leistungen der Sänger ist der schönste Lohn des Sän gers. Sind wir auch nur Dilettanten, ist auch Keiner von uns ein geschulter Musiker, so haben wir doch. Dank den Bemühungen unseres tüchtigen Dirigen ten, des Herrn Knödel, Erfolge errungen. aus welche selbst größere Vereine mit stolz blicken könnten. Deshalb kann auch jcdeS Mitglied unseres Vereins stolz auf die Stellung des Liederkranz sein. Ich hoffe und erwarte, daß unsere aktiven Mitglieder, xot bisher, so auch ferner be strebt sein werden, unter der tüchtigen Leitung unseres Dirigenten weiter auf der befchriltenen Bahn fortzuschreiten: zur Hebung deutschen Wesens, deutscher Gemüthlichkeit und deutschen Gesanges. Sehen wir zurück auf die Zeit der Gründung unseres Vereins vor 10 Iahren. . damals yallen wir em neincs Häufchen Mitglieder und Nichts in der Kaste, heute können wir einen tüchtigen Chor, zahlreiche Mitgliedschaft und ein Vereinövermögen von 52000 aufweisen. Wir können stolz sein, unser Theil an dem Erfofg unseres Vereins beigetragen zuhaben. Wir halfen den Liederkranz ausbauen und standen treu zu demselben in den Stunden der Wiederwärtigkeit; was der Verein heute ist, wir haben ge holfen, ihn soweit zu bringen. Denn: .Was suf der Erde Großes je geschehen. Im Busen Derer ist es nicht entsprossen, Die antheillos sich schaukeln auf den Wogen Der üppigen Last, von hohlem Schaum ' 'umflosten. DaS innere' Auge war's, das eZ er schaut, Begeisterung war'S, vor der dem Schwa chen graut!" Und diese Begeisterung war es, die unseren Verein wieder neu belebte, als wir unsere jetzige Sängerhalle bezogen und diese Beisterung ist es, welche ihn heute'erhält. Denn wo ein Einzelner mächtig auf seine Zeit, auf die Nachwelt

Feuer - Werk ! i

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Hosen werth 1.50 zu .90 Hosen werth 2.75 zu 1.50 Hosen werth 4.60 zu 3 10 Hoscn werth 7.50 zu 5X0 Anfüge werth 8.00 zu 5.00 Anzüge werty 8.r0 zu 5.75 9.50 zu 6.50 gewirkt hat er hat es erzielt durch die Vereinigung lebendiger Kräfte. . Tilgt diesen Trieb auS der Brust des, Menschen, verdrängt ihn durch die Sucht nach Absonderung und Vereinzelung und Alles erstirbt, was die Familie,' den Staat gegründet hat und erhalt. Dieser Trieb gründet Familien, Staaten, Ver. eine und er ist es auch gewesen, der den Indianapolis Liederkranz 1872 hervorgerufen, der ihn gegenwärtig erhält und, hoffen wir, erhalten wird, so lange noch deutsche Männer und Frauen leben, welche Gesaug u::d Gemüthlichkeit zu würdigen wissen. Auf das Conzert folgte das übliche Tanzkränzchen. Mit der gestrigen Feier schloß die dickjahrige Saison. Möge die nächste ebenso erfolgreich sein, wie die ebenabgclaufene und möge der Wetterclcrk ein bcstcrc's Einsehen haben. Es ist wabr, der Capital Schubladen No. 18 i! Washington Straße hatte in den letzten drei Wochen mebr Schuhe nnd Stiefel verkaust als manches andere Geschäft. aber cS wäre Thorheit zu glauben, daß deshalb der Vorratb nachläßt. O nein, da wird täglich das Lager vergrößert und mit den Geschenken gebt es ebenso. ST- Jack Murphy ein , glfährlicher Taugenichts, der schon häufig Gelegen heit hatte, Gefängnißstudien zu machen, wurde gestern eingesteckt. Der Bursche sträubte fich mit all.r Macht-dagegen, wurde aber fchlißlich von den Polizisten überwältigt. Es liegt eine Anklage wegen Vagabundircns gegen ihn vor. Das auf gestern angesagte Wettrudern zwischen Dathcr und June fand des schlechten Wetters wegen nicht statt. Man beschloß dcsselbe auf heute und bei ungünstiger Witterung immer auf einen Tag weiter zu verschieben. LS Emma Emig und I. Cage liebten sich zwar früher gar sehr, stehen aber jetzt auf dem Kriegsfuße miteinander, weil Cage dem Kind ihrer Liebe nicht Vater fein will. Emma hat ihn deshalb verklagt und der Treulose wurde unter $3(X) Bürgschaft gestillt. ' 2T Ellen Hallcy wurde gegen ihren Vater Oliver Halley klagbar, indem sie 5L00 für Dienste verlangt, die sie ihrem Vater leistete seit sie der Kinderschulc entwachsen ist. Ihr Vater sollte nun eine Gegcnklaue bringen für die Dienste die er ihr leistete, so lange sie noch im Flügelkleide in die Mädchenschule ging. OS" Da? Direktorium der Wasterwcrt Eo. wurde gestern erwählt u:;d d.stchi aus folgenden Herren: Thoma's A. Morris, Conrad Baker. W. Hendricks. Fo fttr B. Ho.d,A. D. Lynch. A. L Wriaht I. I. R. Dro.'s, S. A. W. David. D. B. Wooard, Chtist HcckiNann, Albert Baker nnd S. M. Dy?r. Auf seine Veranlaffung. Herr Eduard Nöhrling schreibt uns ron Se ranton. .Pa.. Folacnde: Scit sieben Jahre litt ich an NheumatiZwus in einem solchen Grade, daß ich oft genöthigt wur-, de mein Bett zu hüten. Der letzte Anfall warz miS) neben Monate lang auf's Krankenlager. Ich consullirte die besten Aerzte, jedoch obne Erfolg. Ein Freund ! riety mir, da ich ja schon Vieles gebraucht auch einmal mit dem St. Jakobs Oe?ei nen Versuch zu machen. Ich ließ mir eine Flasche holen und sing an tüchtig da mit eintreiben. Bald fand ich Linde rung und in kurzer Zeit wurden meine Hände wieder gerade und ge!enkia. Ich veranlaßte mehrere, welche an Rheumatismus litten, kamit einen Versuch zu machen und überast hatte dieses herrliche Mittel dieselbe sichere Wirkung." So Dir einmal ein Mann im blauen Rock mit blanken Knöpfen und blankem Schild freundlich den Arm dietet und Dich mitzukommen ersucht, und er sollte sich Dir als Diener der heiligen Hermandad zu erkennen geben, so rathen wir Dir die freundliche Einladung anzunehmen. Solltest Du es nicht thun, so dürste Mayor Grubbs Dir dies sehr i-bel nehmen. Hätte Jock Murphy dies gestern gewußt, so hätte hls lionor, tlie mayor, heute Morgen nicht Gelegenheit gehabt, ihm eine weitere freundliche Einladung ween Widerstand gegen einen Polizisten zukommen zu lasten. Die Einladung bestand darin, fünfzig Dollars zu zahlen und für die Dauer von dreißig Tagen die Gastfreundschaft des Sheriffs in Anspruch zu nehmen.

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Auch die Ruinen, rcelche von der durch Feuer gestörten St. Paulu! Kirche stehen geblieben stnd. haben keinen gro Ken Werth mehr. Die Wände stnd geborsten und der Feuer-Jngenicur hat bereits deren Abtragung angeordnet, weil ste sonst sür die Vorübergehenden gesähr lich werden können. Der Schaden wird jetzt aus 510,000 geschätzt u. derVerlust ist um so größer, weil das Gebäude nur für 3,000 verstchrrt ist. Die Gemeinde, ist aber reich, und die Kirche wird ohne Frage deshalb bald wieder aufgebaut werden. - . ; . kS" Zu den besten Feuer-Versicher-ungs Gesellschaften des Westens gehört unbedingt die Franklin von Jndiana polis. Ihr Vermögen beträgt $320,000 Diese Compagnie repräsentier die .North Western National von Milwaukee. Vermögen, $1,007,193.92 und die Kerman American" von New ?)ork, deren Vermö-, ge über $3.094.029.59 betrögt. Ferner repräscntirt ste die Fire Astociation of London Vermögen $1.000,000 und die .panover os New Vork mlt emem Ver mögen von $2,700,000. Die .Franklin" ist namentlich deshalb zn empfebtcn, weil ste nicht nur billige Raten hat. sondern weil auker den regelmökigen Raten auch bei großen Verlusten kein Aufschlag erFnTat. Herr F r. Merz No. 439 Süd k . - r tu . . r t v t . ?r utl irane in Agcnl iiir oic. ie,,gr Stat und Umhegend. B rl e f l i st e. ' I n d i a n a p o l i s, 19. April, 1882. Inländische Briefe. Hirschberz D. Mrs. (2) Hanschield Millie Miß Kempf Heinr. , Kasader Lina Miß Lutz' J. H.' ' Mezel Maggie Miß ScheleWill.(2) Ausländische Briefe. Behlman Marglr. BredeHen. . Firmin Le Fere Kern John Jae. Kohter K, C. . - . Schäfer Eeo. Ad. Spitzmesser Jos. I. A. Wild man, Postmeister. Seht! Seht!! Seht!!! Die geräuschlose OTTO GAS-MÄSCHII1E! ERRICSOFS neue Calorische Pump - Maschine ! C" föaCcfcn aller Arten auf Aus ftellung nnd zum Verkauf zu Kostpreisen in der vssiee oer InH.nniM , Gaslight & Coke Co., 49 Süd Pennsylvania Str. WM. 3IUECKE Haus- u. Schildermaler. 2 Virginia Llvenue.

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