Indiana Tribüne, Volume 4, Number 216, Indianapolis, Marion County, 20 April 1882 — Page 2

c Hndicma Hribnne. Zägkiche- und Sonntagsausgaöe.

fffcc: 2S. Delaware Str. iteral aa sccond-class matter at tlie fostoffice at Indianapolis, lniliana.) AbonncmentS'Preise : 5 iche Ausgabe 12 (5tS. Per Woche. t mtagSauSgabe.... ö CtZ. pcrNummcr. . Zusammen. : 15 Et?, per Woche. Da Tagblatt erscheint jeden Nachmit. i um 214 Uhr. Dte Conntagöaukgab, scheint dkS Morgens. Tribune Publishing Company. ,Hiaiapolis, Ind., 20. April 1882. tv: chtnestsHk csadtfchafi Vj WkshigvN. Unter den vielen MerkwurdrattlttN, welche sich lu dem tocilon der dmcicQcn Gesandtschaft vennden und von den gegenwärtigen chmestschen Gesandten nach Washington grbracht wurden, oe findet sich eine Anzahl, einen Fuß hoher Puppen, welche, aus das Feinste gekleidet, vornehme Chinesen und Chinesinnen darstellen ' sollen. Sonderbarer Weise befindet fick unter diesen Vuvven ein Götzenbild, nämlich daö des Obersten . . ' . - - der Teufel, von Thon aesormt und so schwer, daß es kaum aufzuheben ist. r. r Ti.. ;n ; -' ic T . I AlMKi kdovx i i inu einem ruiycii ic I I wände bekleidet und bat ein .wahrhaft teuflisckes euckt. 5Xn dem Salon befinden fies) auch ver chiedene Va en aus Kfl -mTf .X. CT i Porcellan und Bronze, sowie Tafeln, welche mit moralischen Lehrspruchen be schrieben sind. Auch ein Portrait Präsident Arthur's findet sich in diesem Salon und sonder barer Weise war dasselbe an dem Tage, an welchem die Eabinetssitzung statt fand, in der die Belegung der Chinesen bill mit dem Veto des Präsidenten beschlössen wurde, zwischen zwet Tafeln ge stellt, auf deren einer das Motto and : .Sei ein Mann V während auf der anderen u lesen war : .Sei aroköthia!. An demselben Tage tranken verscdiedene Mitalieder der chinesischen Gesandtschaft mit den e besuchenden Personen auf das Wohl des Präsidenten. weder sie den Wun ch äußerten, der- ' . - i. selbe möge die Chinesenbill mit seinem Äeto belegen. Die Bewirlhung der Gäste der chinefischen Gesandtschaft mit Wein ist erst seit - Kurzem üblich geworden. Früher wurden dieselben mit Tbee bewirtbet. Äa dieser aber nicht den Beifall der Besucher fand, so hat man den Thee durch Äein ersetzt, wobei sich jeder der Gäste cm einem tn der Mitte des Salons stehenden und mit schönen aeschlisfenen Maschen unis Gläsern, sowie dem fein Backwerk bcsenten Tische selbst be ttcnt. Wöibllche Studenten Achtzehn von den zwanzig Professoren rmeoicimiajcii cu:ial ver arvaro , ''s O 4 L '1 L " . V I uhu,! uui iu uuiuuuubci u,,., vuvni bekanntlich gegen die Zulaslung welblt qer ruoemen oer ceolcm ,icy ausgesprachen und gestimmt. Bon dem Käthe " .mjL Xi für die Zulassung. Die definitive 'Ent . . , ,. cr fMi i syeldung hängt nunmehr von dem aus sieben Mitgliedern bestehenden Dircctorlum ab und man glaubt, daß dieses ttr Majorität der Facultät und der Vupervlwren deltreten werde. Als vor mer ayren meseioe rage zu enl,cyeioen -w m - a W , I war, halte em gemcyles, aus yjatgiicn X CXN a?i Q X XP frZL v a - I 7 A"""""?" uuu v" fvvlc.i rmte stw Berichte aus dem Grunde lebhaft opponirt, weil die Universität erst kurz vorher beschlossen habe, höhere Anforde rangen an die Vorbildung der Aufzu nehmenden zu stellen und weil dieDurch föhrungidieser Maßregel durch die Zu lassung weiblicher Zöglinge zur Hoch schule erschwert und in Frage gestellt werde. Das Direktorium hatte hierauf. ran nrrliif storiiow in ie4?t' iAt " k"':"' " c". 9 iutti Studium der Medizin zuzulassen, Wie Maioritat der Facultat fuhrt zur Motivirung ihres neuerlichen Gutachu? an, vie uiastung welvttcyer jogunge wioeriprecye oem m oer'silsiungs. Urkunde bezeichneten Zwecke und Principe ver Anstalt. -WMtt Grund il außer. oroenlltcy ymsaulg, oenn oas lalul atfW Ms ' mw mm n K. . amaw m a pricht allerdings vlon von Ausbildung p Männern zu Aerzten und enthält Äder weibliche. Studenten der Mediem uui -nori, ouß aoer oem emsacq o !s nn im tsUrm 1 i'fQ nlfi&' t vn Hu im ov vv weiblichen Aerzten wußte, und daß daher niS narrt Utst-trVnnhn tnihVi m tlrSo.l u3 vwii vvuwMvn ivviviv ,jvalrnge die principielle Ausschließung der t Mi mm, m, m M M mM. Mtm m, mm mm . C M Mi m - - m m mw. & m m. cguua maji gqüigm rociuen ann, i"9l aW?" VQn-. lveiiere VDruno uui uui viai vuii uutuum vvi '7 .l M 1. . v. z l. . : . . ms f 1 V W L C Mren geltend gemachten zusammen, Man braucht aber nur in dem die Zufasiung weiblicher Studenten regelnden Ntbengesetze den Grundsatz auszustellen, oup weiviiaze Äipiranlen ganz genau denselben Grad von Vorbildung nachVttfen ganz gensu dieselbe Aiifnahmep11 b;?;hn nö ßna .na ibenjrioen runo,l.Zen oeuriyeiil weroen soi"v v . t p . i pup veyllllp.en .onnen, oap o.e JUia,rnoinitf'w' C?lltnnf rt ni flfnfrt "...' ..S . ..,,' daungen, dl- man an die Auszunehmen, den stellt, reeimrachtige oder herabstmme. Ein anderer Grund der Facultät er fKint von größerem Gewichte. Es ist gkwitz eine yaisacye, oanin vielen Disciplinen der der öemeinfdhQftlic Unterricht und. die gnzeinlcyaslilq "Nlerwei,ung von iuncjri Leuten beiderlei Geschlechts einfach uszulässtg ist. In diesen wallen mun rW.,eben , getrennten unttrrlcyl etnsuy. Mm. M. mmm mmm, 2tMMX M Ml t A fr ihwtAAM A tY ich, wuviuiu uui uuu. iuuu ti WNlciucgi wnoeajauc ijcjcinu;ui

..u. gu,uutturtt,rött v-itcil) nl).r (TDtnbQrat iiforrn. nack dem der Kinder ei. darüber wacdl KK

befürwortet, daß üiiiicr Zulassung . in,n cz.-,m- mnnh ? n fRnhn fi e Irtmhtn Qtu.

BtiDiiQet totuDcnten cm Äerjucy ge- st.ll, hier als ein Adverbium gebraucht ten, die über sie nach Willkür walten macht werde. Die facultät batte die ; i. a; ßum ,

t t , . , ' , M , " " I UIUtki Wfc VV VII tUfctllVUVtl WU.1 II- ! I .. w

lieh sein mag. Vi'e Yeranzicyung tötn lich wissenschaftlick, gebildeter weiblicher Aerzte hat mit Rücksicht aus Frauenund Kinderkrankheiten gewiß ihre Berechtigung und die älteste, reichste und bcdeutendöe Hochschule des Landes wird sich dieser Forderung der Zeit auf .die Dauer nicht entziehen können. Das außerordentliche Miß Verhältniß der Zahl der Eheschließungen und der Geburten zn den Todesfällen in New York wird von den dortigen Zeitungen der großen Lüderlichkeit zugcschrieben, mit welcher bei der Registri rung verfahren wird. Die 5un" z. B. sagt, die in vorigen Jahre registrirten 10,077 Eheschließungen und 26,130 Ge

burten umfassen höchstens zwei Drittel der tbatsacklick voractonuite.;;;!. suv.S dem jetzt veröffentlichten Civilstandsre aister acht unter andcrm hervor, daß 13 weiße Frauen Farbige heiratheten, und daß im Alter von 50 bis CO Jahren 199, von CO bis 70 Jahren 01, von 70 bis 80 Jahren 7 und im Alter von 80 bis 90 I. 3 Männer, daacacn in den elden Älters llaszen blon 7, o grauen rqp. mne Frau hetralyetcn. ,,b ?cc!fZsr 4 i Der London Telegraph" verössent !. , . . . na)l emen visu unvelannlen 3nq Longfcllow's an U. N, Tuckerman, einen Engländer, welcher den Dichter u:n 0s i ff I.X m n iifiv Stt Ui.&s.? .tfinm. i" v4Wiu5' abfc W sTa 1 . r n mein verarmtes wedirttf xceijlor" er sucht batte. Lonafcllo:o schreibt an oenzelven olgcnoermancn : TI?!f nrnWrn )IrrtiiiMt ff (si(Jn?n ich hiermit den Empfang Ihres Schrcibens in Bezug auf mein Gedicht Ex celsior und theile Ihnen mit der größ mW fr ltftl)V VV,V V V I UJ V III I K W ten Bereitwilligkeit meine bei der Absassung des Gedichtes bcsolgten Absichten mit. Dieselben bestanden in Nichts Anderem, als in einerReihe verschiedener Btlder das Leben eines Mannes von Genie zu schildern, welcher allen Versu chungen widerstehend, alledurcht ab trei send, alle ängstlichen Warnungen unbc achtet lassend, nichts Anderes als die Erreichung seines Zieles erstrebt. Seine Dem e lautet: .Exceliior !" ööher Er wandert durch das Dorf in den Al pen, wo die Dörfler ihn nicht verstehen. wo seme evlle ooer inc o,ung oen r r. 4. r r 4. Leuten unverständlich ist, wie eine fremde Sprache. Dies soll den rauhen, kalten Lebensweg des Genies versinnbildlichen. welches einsam, von den Menschen unverstanden und verkannt, durch's Leben wandert, unverzagt seinem hohen Ziele zustrebend. Der Wanderer läßt sich mcht von dem lächelnden Gluck emer friedlichen Häuslichkeit locken und fesseln, Er sieht nur die aufragenden Gletfcher, sem verhängnisvolles Ziel vor sich. Er beachtet Nicht die Warnungen des weltllugen, ersahrenen Alten, noch läßt er sich durch - den süßen Zauber der Frauenliebe zurückhalten. Allen, die sich ihm nahern, um ihn von der Verfolgung seines Zieles abzuhalten, antwortet er : ßTrflfinr u e?z, Mknck? tti,s " WC " I ' " I I Bernhard versinnbildlichen die äußeren religiösen Formen und Ceremonie', und während sie ihre Gebete murmeln, ft er: Excelsior!" damit andeutend, ÖQ c3 noch etwas Höheres, etwas Vollkommencrcs aebe. als Normen und Cere. ' - w i mome'n. Aber der aunoUna kommt M, jij ji a m a .1 um, ehe er noch sein Ziel, das heißt, die erstrebte Vollkommenheit, erreicht hat. und die Stimme, welche nun vom Himrr fp ... in . ti n t rn. . mei yerav vrjcciiior r rui, ii oas zerr. . v , I, . c inrpmrn nrr iinnprn tniTPiT itnn wpirrpr Bervollkommnuna nach dem Tode. Es I? vf V V toirb Jhn nicht entgangen sein, daß das ' - - liijort Excelstor , ursprünglich ein Ad Interessant für Llerzte Wie die Thüringer Zeitung" berlch tet, wird in Mühlhausen . Z. der Aus gang emer staatsanwaltlichcn Woruntersuchung lebhast besprochen, bei welcher es sick darum bandelt, ah ein Ar,t straf ma ist, welcher an einem MinderjähriI ....to- r r -n. . . gen oeyus ransiuilon ole iperailon einer Nlutentnebuna varnZmmt. nbnsich vorher , die Erlaubniß der Eltern desselben versichert zu haben, zumal wenn diese Operation in weitcrem Verlaufe durch Vernachlässigung den Tod des Operirten hcrbeiqcsührt hat. Der in Rede Nebende statt ist solaender : AnI ff ' fangs September vorigkn Jahres wurde W Müblbausen ein frinfjchni.ifiriapr Knabe beerdigt. Bei dem Begräbniß hörte man Stimmen im Publikum, die ihren Unwillen über die Aerzte aussprat - i . cyen, oencn man oen 00 des öcnaven schuld gab. Bald darauf erschien denn auty eine rliarung ocs r. V., worin gesagt wurde, daß jener Knabe nicht in I . Mm. jt- :t v ' i. ' mIgc der Operation, sondern am m,pf,u gestorben fei. Au den Antrag 1 . . - DC Aaters des verdorbenen Knaben 1 wurde die Voruntersuchung wegen sahriSwoer Tödwna aeaen dsn 5)r. N .in. geleitet und ergab, daß der Arzt behuss Transfusion für eine Kranke bei einer Amabl Men cken. die da iir t n ac Mark und eine. Flasche Wein erhielten, Mut. entziehungen gemacht hatte. Durch diese.Bezahlung verlockt, hatte auch jener löMjge Knabe sich erboten. , die Operaiion an vj) vorneymen zu lauen. le Blutentziehung wurde ohne Willen und I r irr . ... ...r'Willen oer Ollern von relspliy Ilus vorgenommen. Bald' darauf erkrankte der Knabe, es entwickelte sich an der Operationsflelle eine Entzündung, trotz starker Karbolsäure'Elnsprltznngen trat der Brand hinzu, und am 0. August . t k war der Knabe eine Leiche.' Trotzdem hat die Staatsanwaltschaft eine Anklage gegen die Aerzte nicht erhoben, weil festgestellt wurde, daß der Verstorbene den ersten Verband abgenommen und selbst einen anderen angelegt, auch. sogleich wieder mit dem verwundeten' I Cm W prme gearveiiei ijooc. .

I l - rw hm ' m

Gambetta'S Stern im Steigen. Aus Paris ist Gambetta von der Kammer einstimmig in den HeeresAus schuß gewählt worden. Der parlamentarische Armee-Ausschüß, wählte darnach mit 14 Stimmen Gambetta zum Präsidenten. Diese Nachricht ist in gewissem Sinne von nicht zu unterschätzender Wichtigkeit und gleichbedeutend mit ei nem erneuten Aufflammen . des in der letzten Zeit allerdings unverkennbar ge sunkenen Einflusses dieses hervorragen den Politikers. Mit ihm zugleich ist jedoch auch einer der getreuesten Bona partisten, der General Baron v. Neille, eine anerkannteAutoritär in militärischen Fragen, in jenen Ausschuß gewählt worden. Es dürste nicht uninteressant sein, daran zu erinnern, daß es der genannte Ossizier gewesen ist. welcher nach der Schlacht bei Sedan den bekannten Brief des Kaisers Napoleon an König Wilhelm übergab. Diese historisch, denkwürdige, so vielfachen Gemälden als Vorwurf dienende Szene hat ihre blei bende Seite Erinnerung auf dem Relief derjenigen Seite des Sieges-Denkmals aus dem Königsplatze zu Berlin gesun den, welche durch den Bildhauer Pros. Kell ausgeführt worden ist und den deutsch'französischen Krieg glorisizirt. Als es sich darum handelte, diePortraitAehnlichteit des französischen Generals der Nachwelt zu überliefern, wendete sich der genannte Künstler an den Baron v. Neille, welcher , mit 'außerordentlichem Entgegekommen denselben durch Uebersendung einer, großen Anzahl wohlge lungener photographischer Bilder in den Stand setzte, sein Äorhaben mit, wie bekannt, so vortrefflichem Erfolge zur Ausführung zu bringen.

Dieneueste Verwendung der.Dampfkraft ist jedenfalls dte zu Bewegilng'eines SystemsMnBürflen, mittels deren die Pferde geputzt- werden. In den Stallungen einer der Straßendahncompagnieen inNewVork ist ein sol cher Apparat aufgestellt, mittels dessen ein Pferd.in 1 Min. 15 See. auf das gründlichste geputzt wird. Die Bürsten, welche von 2 Arbeitern dirigirt. werden, machen in der Minute LOOUmdrehungen, können aber auf 1000 dergl. gebracht werden. Die Thiere scheinen für den ersten, Augenblick nervös, gewöhnen sich aber sehr rasch an die Manipulation, die ihnen zu behagen scheint. Wie gründlich die Maschine verfährt, sieht man an den Massen Staub,' die sich unter den Pferden auf dem Boden ablagern und mit Radewellen abgefahren werden. Die Anwendung rodirender Bürsten bei dem Frisiren menschlicher Köpfe ist bekanntlich schon alt. , T!e Verdingklnd.'r. In Navensburg, so schreiben osischweizerische Blätter, haben am letzten Sams . . - r . ? v . tag wieder die sogenZnnten Gestnde Märkte, alias Sklävleinmärkte begon nen, auf welchen sich Knaben und Mäd chen aus der Schmelz, Montasun und Tvrol an die Bauern in Schwaben verdmaen. Mi- ost werden wik' Nocb diese Nachricht lesen? jj- - - T Es sind etwa ein halb Dutzend Jahre her, seit man in der Presse unseres Landes mit Entrüstung davon sprach, daß jedes Jahr unerwachsene Kinder aus der Geaend vom Rhein und Boden ee in's Mmemverg! me UNS Vaurl lye, ym w w w w rn - r " - übcrgeschickt werden, um dort den Som mer hindurch zu kleinen Diensten in der Landwirtbschaft Verwendung zu finden. I ns . o C.HOsr fTl 1 T sl CI 2 us yuivir vnrn ummi w ui I cn ot . rr . v:. co (Hia. I "jjr - ' " 4J iiLcnrnDura. auran uic uuciii uuue böte auf fie-machen und diejenigen mit nehmen, welche sich - ihnen am billigen I . . - . & r. verdmgen. Welches lorran'vas oos hause für em Halbjahr der Sorge le dia sind. Im Herbst kehren die Kinder heim, und im Frühjahr treten sie den Sklävlemgang von Neuem an. Wahr scheinlich besteht diese Sitte schon lange; als dieselbe aber damals Gegenstand der öffenlichen Besprechung wurde, fand man Tu obne Weiteres abscbeulick und uner träglich ; eö galt als selbstverständlich. Ir c?. .r ..... tm.it ..rx.ee oap i raicg aus occ zueu gcicyani wer den müsse. Der Rus des Volkswillens drang bis in die Säle der schweizerischen Bundes Versammlung. Wie aber. Ankläger auftraten, fanden sich gleich auch Beschö niger. Die Sache , sei nicht so bedenk licv. bieß es : arme Eltern thäten nicht w - r w r w übel daran, ihre. Kmder nach Ravenö bura tn scbicken. diele bätten dann dock zu essen; die ländliche Arbeit in Schwa. den bekomme den. Kindern gut u. s. w.. aus alle, Fälle habe sich da der Staat I...- r mt . . k . inlcyl elnzumlicyen; man .onne oas sug lich der Schweizerischen Gemeindenützi I ttt-t-titx. .c .".1 r . rr . V! v . gen seieuiail uoeriunen, uic lvulvr schon Wandel schaffen. I Wir aebenu, daß alle, auch die sckreiendsten UedelNände erst aenauer ae 1 1 w" - ' 1 I k o - ,;n n,n , f., f lV II I I M bekämpfen und ganz beseitigen . kann. : ZU' m? nft-V Nachsorschungen über das Schicksal die. ser armen Verdingkinder gehört,-nichtö Unn TOittrln. mi man !br umxUhpn fröhlicher gestalte. Es will uns nicht in den Kops und freilich noch weniger in's Her, hinein, daß kleine Knaben und Mädchen stets vom März bis zum Ein tritt des Winters von ihren Eltern ge trennt leben sollen. Wenn die Gememden zu arm sind, den Eltern in derr nährung ihrer Kinder behülflich zu sein, warum thut' dann der Canton nicht etwas nach menschlicher. 'Gebühr ? Gibt es keinerlei Mittel, die Kinder zu be schöftigen, ohne sie auS dem Schooße der J ' . . Fatnilie ..wegzunehmen ? Aber, auch selbst dann, wenn eS unmöglich sein sollte.waS wir nicht glauben-diesen zr. en Geschöpfen daS Brod der Fremde zu .rspaien, so müßte wenigstens dasür Sorae aetraaen werden, daß' die Manderschast der Verdingkinder beaussichtigt I ' 1 . .mm- ' 1 . V und ihnen ein gewister Schutz gegen die

Mißhandlung 'rher M.nsch gmähn WUll.

Ist vielleicht in dieser Richtung ..was geschehen? Wir wissen es nicht.' Doch denken wir. wenn dem so, dann wenn dem So. dann hätte man dies laut genug verkündet, daß Alle es wüßten, und die Meldungen von der Abhaltung des NavenSburger Marktes würden dann, auch von Angaben, welche eine solche Besserung crkennen ließen, begleitet sein. Daß Eltern ihre Kinder der. eigenen Obsorge für so lange Zelt zu entäußern ein Recht haben, daß ein Vertrag wie die SpezieS derNavensburger DienstVertrages erlaubt sei ; dagegen könnte mnn ni- slslntnfilisl- Meinun bab-n : ': "i j v , . : V . ' die Angelegenheit bedarf iedoch- einer juristischen Erörterung nicht, so sehr tritt ihre sittliche Seite.hervor DieBun. desversammlung durste sich füglich mit ihr ernster befassen, als das erste Mal und nöthlgenfalls Commissare abordnen, um auch über dieses noch bedenklichere KrumirtHum" an Ort und Stelle Aufschlösse zu gewinnen. Ein chinesisches Geschäft. In New Bork giebt es natürlich für alle Nationalitäten Geschäfte, die nach dem be: den betr. Völkerschaften gebräuchlichen Style geführt werden. Während deutsche, französische, italienische, spanische Geschäfte nur einzelne Artikel führen, die ihren Dtammesangehörigen eigenthümlich sind, wie z B. die Deutschen pommer'sche Gänsebrüste, die französischen die feinsten eingemach I ten Fruchte, die ltaliemschen 20 Jahre alten Vramesankäse die spanischen Stra-j chino in Därmen, süßen Pseffer, eine eigenthümliche Art Wurst, und Safran, sind die chinesischen Geschäfte noch durch aus originell. Das größte der letzteren wlrd an Chattam und Motlstraße von -n er rr. r'i rtn rv.t . . I uong V)uen Illion tu zu ouyic oe, m t - - S-fc - ft. & t9 W I trieben. In Diesem X'stocn ynoel sich Alles, was die .ymelen vraucyen: fc. rm aT v W V Schnittwaaren, Kleider, Wäsche,Schuhe, Ct C4 .? X. ' KfJL- st Provlilonen, rzenelcn, lucnfcye. Parsümerien. Spielereien, alle Arten chinesischer Kunst - Industrie und wirkliche Kunstwerke. Die Verkäufer legen ledem ihrerKunden die Frachtbriefe für die betr. Waa- : . v!.t.ic. V - - t . . 'I rcn vor. um oiciciocn oaoon m uocucu i gen, daß die Waaren wirklich aus China importirt sind. Die. eigentliche. Buch führung besorgt ZZuen. in. englischer Schrist, aber alle EinzelConti's, sowie . r. r v v rn . ' . .!.r-;rr. Die ausyangenoen Prelsverzelcynllie wer M. mt tT S ms k m T k T m ocn in ujincu tuen vujiiiiuimtn uciugii.i Einzelne trnsiortme Eßwaarcn dursten x. ;x.a ' rr - (. . a. r.i VI.l nory nill uugemcm cianni , öic wesentlichsten derselben kosten die neben ihnen ausgeführten Preise : uaisiichflos sen $3.5 das Pfund, Schwalbennester $10. bis $25 das Pf., ein. Pfund giebt eine Suppe für 40 Personen; .die aallertartige Substanz schmeckt roh wie. arae bisches Gummi, getrocknete Lilien, 24 Cents das Pfund, Tintenfische 43 Cts. daö Pf., getrocknete Austern 75 das Pf., schwarze Datteln 30 C.' das Pf.) Wasiernüsie 25 C. das Pf., in Zucker conservirtes Fleisch 40 C. daö Pf.,Bam-bus-Sch.?ßlinge 25 C, daS Pf., letztere sind frisch, sehr theuer, und kommen nur kurze Zeit im Jahre vor, einge machter Ingwer 30 C. das Ps.'. wird auch in Europa'als' wirkliche .Delikatesse geschätzt, das getrocknete Fleisch der Kaffeedohnen, aus Ostindien kommend, 50 C. das Pf., bester Oolong Thee $2.50 daö Pf., Opium $2'50 die Unze, Theeliquör die ungefähr ein Pint haltende Originalflasche. $1.50.. Dieser Liquör wird auch in feinen amerikanischen Saloons sür mixod drinks verwendet. a : . ..xn cm Aiuuii ui uKiiii giuu te Italiens Haben nchd.r iSngstex, wwVtowtm Ziffern : Neapel 4S5.000. Mailand 322. 000, Rom 300.000, Turin -25.000. Palermo 245M0, Genua 180.000 Florenz 103.000, Venedig . 133.000. Messina 127.000, Bologna 123,000, Catania 101,000, und Livorno 98,000 Einwohner. Vom Jnlaude. Jo? sechs Jahren starb Jas h. Mick in San g'anciSco, nachdem er sein gesammtes Vermögen von mehr als zwei Millionen Dollars verschiedenen gemeinnützigen Anstalten im Staate Ealfornien vermacht hatte. Keine der letz-' teren hat seither einen Cent von den ihnen bestimmten Legaten gesehen und jetzt endlich sind' die Nachlaß-Verwalter wegen döswilliger Verschleppung der Regulirung und Absorbirung der Masse durch ihre Kostenberechnungen unter An klage gestellt worden. ' ' DaS Temperenz-Amen d'ement zur Constitution von Connecticut erlangte im Hause nicht die erforderliche Zweidrittel.Majorität. 115.Repräsen. tanten stimmten sür das Amendement. bloß 15 dagegen, und 119 entheilten sich ihrer Stimmen, , D i e L e g i S l ä.'t ü r .v o n R.h o d e Island hat ein Gesetz passirt, nach wel chem bei Kausgeschäften aus Abzahlung der Verkäufer in Fällen,' da der Abkäu fer mit den bedungenen Zahlungen nicht einhält, die seither' an ihn' geleisteten Zahlungen rcstituiren muß, wenn ' solche mindestens ein Drittel der vereinbarten Kauf umme betragen. AlSEntfchädigung für die Benutzung der Sachen durch den Ankäufer hat der Verkäufer, die. Zinsen aus den an ihn geleisteten Theilzahlunrs. w n ' t gen anzuseycn uno m iauen einer, grot : V '17 JL 1" ' 'ii kl ßeren Deteriorirung der Sachen; als sie ein vernünftiger Gebrauch derselben zur Folge 'gehabt habenwürde, haben drei Sachverständige die yoye der dem Ber käuler'zu gewährenden Entschädigung zu bestimmen. Dieses Gesetz. sieht sehr! wohlmeinend aus. eS' ist der eine ' be kannt Thatsache, daß alle solche Gesetze einerseits umgangen werden und andererfeitS'dem unbemittelten' Abkäufer. den Preis der Kaufobjecte vertheuern, ' Der Gesetzes-Vors chla g, Leute, welche in die den Indianern zu aewiesenen anvereien eindringen, im'

gKiS ! Arnnst V fZt.t-J. Z. X. o ... . , 1

".'U?..'.r.. XnS&irXZXZt :""MW' jy?"1?. 'a-NV"; mung, welche bloh! daym geyt, dazz derartige Eindringlinge ausgewiesen und cn rr n - " ! ä. . : C.)vn..(.(..A.I .im Ruckfalle mit einer Geldstrafe belegt 'werden sollen, und eö ist klar, daß jene ,Art Gesetzesubertreter sich fast nie m der Äage befindet, eine Geldstrase bezahlen !zu können. Nelson I. Waterbury in 'New Nork hatte vor Jahren dem berüch. .. . r? !:, nfm Briefe vorgeworfen, er habe, während ktnti zweimaligen Dienstzeit als Sheriff t . ..rr.. w ":.v :a.. ct.i-:J Sieuy in einem offenen niCQ vieimaj uer meueiuu.maicu u54" 1.,,; ' ht tnht m u 'r, ,,rtnfilfn. Kelln batte bier. f in tugendhaster Entrüstung wegen Zmerläumd'uua und aus Schadenersatz in von tz50,000 Klage erhoben und Waterbury hatte erklärt, daß er seinen mz.e ,TfnTt. nh hm N?w,: 'h9r Makrb.it seiner dem Kläaer aemack. ttn Narwürke antrete. Nichter Donobue hatte diesen Beweis für nicht erbracht erklärt, aber der Genernltermln: der Su preme Court hatte aus Avpeuation des Beklagten d:e es Crlenntnik umgestoßen und entschieden, daß der-Beweis der Wahrheit aan.z und voll erbracht sei und das ..AppellaNonsgencht .'.hat tn. semer Sitzung, an welcher .sämmtliche fünf Richter theilnahmen,' sich der Ansicht der vorigen Instanz . angeschlossen. Hieraus hat Kelly feine Klage, zurückgenommen und M.Kosten bezahlt. . Und-solch' , ein Mensch kann es mcht nur noch wagen, in New Vork über die Straße zu' gehen. sondern gebletet noch , heute über einen bedeutenden Einfluß. , In New York. wird jetzt seitens der Veteranen aus dem Kriege von 1812 für. ein Denkmal agitirt, . ttelcheS auf dem Grabe der auf dem CypreßHillCemetery bestatteten Kameraden lener .-. .. ein ' anen erren errlkyier weroen lou. . mrnt m M E.ns derzenigen qit. m mm mr M9 mmm' m. W welche sich aus den kseedundssang an der Küste von Labrador begaben, ist mit In. nn m.t -tl 1 fYI T 4,vuu ceyunosseuen nacy. 'lewsouno land' zurückgekehrt." Wie es heißt, be steht die Ge ammtbeute aus 136,000 Seehunden. . Dle Lehranstalt. rn den Ver. Staaten, welche das größte Einkommen n i jn ? f. mt neuBi. in Die uniDmiiai von 'jjiimiaan zu Ann Arbor. ' Das Jahreseinkommen derselben beläuft sich auf'tz300.0M Die nächt bestsituirten höheren Schulen sind Harvard", Nale". uvd.Cowmbia?. n r m. . , . W. y. o Quoe r o u i o t Q d 1 1 id l.a mm arm m . m - unr Tucrnco leivcc ein u;tauioicum erbauen. Dasselbe soll aus dem besten yr. , - r " e L ' v'.'' A ' ' iranu ausgesuyri roeroen urio z,vvv, 000 kosten. E i n e ff a hr t a u k L e b e n und Tod machte dieser Tage das Damps schiff .Columbia" mit zahlreichen Paffa gieren, an Bord in der Bai von San Francisco. .Dasielbelzatte .einen' Leck ! bekommen, durch den daö Wasser in Massen einströmte. Das SchiN sank xusebends. Da ließ der Cavitän die Kessel heizen, daß. djeDämpsspannung sie'erzittern machte die Sickerheitsoen tile belasten und nach der sandigen Küste steuern. Die Heizer standen bis über die Kniee im Wasier. und in dem Augen blicke,, als das Wasser, die. Feuerungen erreichte, lief daS .Schiff auf.' Die Rettung der Passagier. und.Mannschasten ging nun in größter Ordnung vor sich, und auch. die. Labung wird .geborgen werden.' An dem,Bruchtheile. einer Minute und 'an der' Stärke'. der Kcsicl hing das Leben vielleicht von Hunderten, Der Dampfer .Alaska- von der Guiyn-Linie, .welcher am 1.6. dS Mts. in NewNork lande.se, hat dieReise vonQueenstown bis Sandy .hook.in 7 Tagen 8' Stunden und 41 Minuten zuI ruaaeieai. . .as. 1 1 sie neu ue, ntm, I .. - r r in v?. r. rr ri " m .' ! r . . . y. ac ' hl 1 , ... . . U W ' !'n3 Ä m seiner vorletzten Reise von Sandy Hook nach Oueenstown " 7 Tage 6 Stunden 43 Minuten. Bei beiden Reisen ist die Zjtdiffercnz von 4 Stunden 22 Min. eingerechnet. Bei der Ende voriger Wo ehe abgehaltenen.. Versteigerung von Möbel und sonstigen Einrichtungsstücken aus dem Weißen Hause waien gegen 5000 Personen aus allen Schichten und Berusskreisen der Gesellschast anwesend. Die Auktion war die erste seit Bucha nan's Administration ;. sie umfaßte Zim-mer-Einrichtungen auö. dem östlichen Theile des Hauses. Zum Verkaufe ka men außer, allerhand Möbeln, Teppiche, Matratzen, Gemälde, Wandleuchter, Schatullen, Vorhänge, Gaidmen, alte eiserne Oefen. Zwei hohe Kmderstuhlz stammen :aus der NegierungSzeit des Herrn Hayes, der solche für seine Enkelchen anfertigen ließ; , ein sehr gut auSgeführter Globus, vormals Eigenthum des Frl. Nellie Grant, j-tzigerJrau Sartoris, brachte mehr, als derselbe neu gekostet hat.' Es wurde.im Allgemeinen sehr flott geboten,iind die .EMebrachten, obgleich zum Theil stark beschädigt,die Polsteemöbeln waren vonMotten ersreffen, .einen GesammterlöS l von über $6(XK)., -, - . . ' . i. ; .Binnen etwa drei W o che,n hat ' der , Draht allein auS. Amerika drei.Jäge.von Scheintod berichtet, emen in Rahway. N.'J., der zuspüt entdeckt, wurde, und einen 'im.Westen. und einen im Süden, welche rechtzeitig unmittelbar vor.der Beerdigung entdeckt wurden., DieMehrzahl der, Geschichten vom Le-. bendigbegrgbe.nlyerden sind Erfindungen; indesien kann ..die Vorsicht dagegen nie .". C..'.t. . V uocttrieoeu werven. ' ' ....). - - s 6 S,NEckWMttt:NobleSß Meine S'alle ist setzt eine der schönsten in , d Ctadt und bin tmStand HescKt, sie für Conerrte, VÄlle, 'Nnterh'uUnngen und für Vcreinlzwkt e bestens z fmpsdlen. . ' ,) ; i r -' . 1 Die. besten. Eelrönke... , pd ? Cizarrcn sind sie,, an An.' ' ' ' v WMiWcin,Eigentbümer.

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Halle

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Osm uölanve. Seit wenigen Tagen Hält ch in einem der ersten Berliner Hotels

eine Dame auf, deren romantische Lebensichlckiale bereits einem amerikani chen Schriitstellcr zum Vorwurf eines Dramas gedient haben. Die Dame welche in Begleitung ibrcr Tochter eine 'ergnugungsreile durch Deutschland macht, hat ihren Wohnsitz in San Irancisco aufgeschlagen, wo sie als Gattin eines der wohlhabendsten Mitglieder der J-mr rf-w , mm m. entral.Paclstcruppe aus Goldvill , r , . toi icywerilch aoer wuroe man letzt in der eleganten Welt, Tournüre und Chic den ehemaligen Goldwascherjungen wiedererkennen, welcher, in den Kleidern ei nes regelrechten Bergmanns der wil den .inimn recions" von SüdCaliornien 4 Jahre lang der Erde Schätze abzuringen versucht hat. Die Geschichte dieser Dame ist, wie gesagt, durch den amerikanischen Dichter Joaquin Miller n seinem, Drama Mt amteL" ziem ich getreu wiedergegeben worden. Sie sowohl als dor Monn ihrer Wahl waren zu arm, um zu heirathen, und als dieser sich entschloß gleich so vielen hundert Anderen, sein Glück in den Mmen zu suchen, folgte ihm das resolute Mädchen in einer Verkleiduna nach, welcke ibr Geschlecht nicht ahnen ließ. Diese so romantisch, so spannend beginnende Geschichte endete iedoch im Leben höchst prosaisch : es stellte sich heraus, daß der Mann ihrer Wahl" em Taugenichts ur.d falscher Spieler war, der denn auch in einem . Streit beim .Poker-Spiel erschosien wurde. Nach seinem Tode blieb die unerschrockene Frau noch. zwei Jahre lang in den ,GoldgräberCa'mp5, ohne daß ibr Geschlecht entdeckt wordenwäre. Bei. bem U'ehersall.' einer. Post. kutsche von Wells'Fargo durch Maro beure, Iedoch, als sie.zum,Be.isiäyd,der hartbedrängten Pasiagiere herbeieilte von. denen- einige bedeutende Geldsum-. men ; bei sich trugen wurde -c sie verwunde und in das Militärlazareth deö nächsten Posten, Fort Keegan. gebracht. Unter den Passagieren, deren Leben und. Vermögen sie hatte retten helfen, befand sich auch Oberst Fair, ein Mitglied deö vekanntcn .Septemvirätes der. SUberfürsten, jetziger Senator von Revada, auf welchen die Räuber es hauptsächlich abgesehen hatten, und der, al er von den Schicksalen seiner .Lebensretterin hörte, sie in sein. HauS.'einführte. Dort lernte sie. ihren jetzigen. Gatten kennen, der, merkwürdigerweise, ebenfalls früher. Goldgräber , gewesen i ist und. sich wohl erinnert, ' in einem der Camps am söge nannten GyPsumCrcek oft mit derjenigen zusammengetroffen zu sein, die jetzt seine Frau und ein Stern" in der guten Gesellschast von San Francisco ist. I n H o ll a nd undBelgien herrscht in . vielen Kreisen eine sehr thörichte Preußenfurcht", welche durch die augenblickliche Haltung deö Berliner Kabinets in ' gewissen wirthschaftliazen. Streitfragen erheblich' verstärkt wird. Dazu kom,mcn Auslassungen deutscher schutzzöllnerischer Blätter,, welche eine Angltedtrung Hollands an Deutschland' verlangen, um die schon in den Niederlanden vorhandene Abneigung, gegen Deutschland noch; bedeutend zu vcrmeh ren. Daß in ' solcher Stimmung jede Annexions-Schrulle irgendwo gläubige Gemüther . findet, ist erklärlich. Die Schlacht von Dorking", jene kleine Schrist, welche vor einigen Jahren den Engländern die Schrecken einer Invasion malte, findet fortwährend Nachahmun gen' in Beziehung. äuf andere Staaten. Rom, 3. Avril. An derFa?ade des Silvestrelli.Palastes in derMercede. Straße, wo emst Walter Scott, eme Zeit lang wohnte, ist zum Andenken an den Dichter eine Marmortasel angebracht worden. .Dieselbe, trägt in italienischerSprache folgende Inschrift: .Im Jahre 1832, dem letzten seines Lebens, wohnte der berühmte englische Schriftsteller in diesem Hause." In P ly m o.u.th ereignete sich ein ernste? Unfalls indem in einem sr. v . rr . : Veoauoe in .we.cyem ein iorlima zur r- M, I tftTr f-i.' V 'L vcyc Theil stürzte. riß;' ;öonSeve.n Mele .'mehr vher Äenjger ernste Äettetzungendavonirugefl. Aleä n.e S e g,n.u n g" deö deutfchenÄolltarifS ;ist j eine ? erhebliche BzemtraHtigung der deutschen, Mühlenindugnej ziilverzeichnfn Ein,ne,uer Belag .für dicThatsächeMnd'et 'sichln -einer MittheilunL,UflS-Slralsund, wonach die dortige Dampsmühle ihren Betrieb ein-, gestellt und ihre Arbeiter entlassen hat, da durch die neue Zollgetzzebung der Export erschwert und dadurch ein so bedeutendes Angebot von Mehl im Inlande hervorgerufen ist, daß die Kosten des Betriebes zu dem V rdiensten keinem Verhältniß standen. Die derselben Gesellschast gehörende Dümpfmühle in Wolgast sei zwar moÄentan noch in Thätigkeit, aber da dieselben Ursachen gleiche Resultate bedingen, so bürste auch, dort in nicht allzu serner Zeit' der' 95 triebSeinftellung die Entlassung der Arbeiter folgen. Schutz .der. nationalen Arbeit" und Arbeiterentlc.siung infolge. ' r. f r . l V r . vieler cyugmabregein.'kM in - recyr er baulicher Gegensaj Die Deutschen . in Un-, garn scheinen von der Theilnahme, wekche ihnen der BerlinerSchulyer.ein vidmet, nicht erbaut zu sein. In Temeövar nahm eine Versammlung deutscher Bür ger eine notivirte Resolutionen, welche den Aufruf jenes Vereins als eine"günzlich unbegrijndete, den thatsächlichen Verhältnissen widerstreitend Behaup-' tung bezeichnet, die -niemals begehrte Hilseleistung .deZ Auslands solcherart entschieden zurückweist und daö treue Zusammenleben . uit den übrigen Bürgern des Vaterlandes betont. Noch - in 14,Städten des Temeser Comitats: ist' die'Abhalwng ähnlicher' Versammln.gen beschlossen . ' D ieLondonerZeits I. Lancef warnt höchst nochdrücklich vor der einreißenden Gewohnheit, daß Laien

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