Indiana Tribüne, Volume 4, Number 215, Indianapolis, Marion County, 19 April 1882 — Page 2

Zndimm Hriöütte. FSgliche- und SonntagssusgaLc.

Ofsicc: l!2S. DclawarcStr. Kptered as aecond-clasä matter at the iostostice at Indianapolis, lndiaua.j ... -AZzonnements-Preisc : Tägliche Zluögaie . 12 Cts. Per Woche. EonntagSauSgabe . ...... . CtZ. PerNummer. Veide zusammen 15 Ctt. Per Woche. GF" DaS Tagblatt erscheint jeden Nachmit taa um 2 Uhr. Die EounKgZaukgab? erscheint dei Morgens. .TribirnePnblisMng Company. - Jndiaiapolis, Ind., -19: April 1882. " Zer letzte ffrost, welcher uns in den gleich auf das Öfter' fest folgenden Tagen, an die Unbestän digkeit und Unzuverlässtgkeit des ameri kavischen Klimas-mahnte und auf die den Frühling, herbeisehnenden Bewohner dieses Landes einen sehr unangenehmen Eindruck nachte,' scheint,, trotz.aller roi dersvrechendev Nachrichten,inicht von so nachtheiligen Folgen auf die Obst, spe ziell auf diePfirsichernte gewesen zu sein, wie man anfänglich anzunehmen berechtigt war. i Die Minimal-Temperatur in dem zwischen New Jersev und dem nörd lichen Virginien sich erstreckenden Ge biete, in welchem die Hauptpfirsichzucht deS Landes,- wenigstens des Ostens, lt triebertwird, siel nicht unter 28 oder 29 Grad. Und unter solchen Umständen darf man die .Hoffnung auf eine, gute Psirsichernte durchaus noch nicht aufgeden, namentlich ' venn mon. in Betracht zieht, daß am 12.April des Jahres 1880, welches ein vorzügliches Obstjahr' war, der Frost. sich noch viel weiter nach Sü den erstreckte, denn am Morgen des ge nannten Tages hatte man sogar im südlichen Tennesske und im mittleren NordCarolina.32 Grad, und der Bericht des Wetterbureaus lautete auf 24 Grad zu Atlantic City, N. I., und auf 27 Grad zu Norfolk, 93a;, sowie auf starken Frost auf der ganzen Halbinsel von Delaware' und gänzliche Zerstörung : der..Psirsich blüthen. - Und wenn es trotz dieses stärken Fro steS welcher 'ungefähr' axC - demselben Datum, wie. der" letzte diesjährige,, ein trat, im Jahre88d die reichste Pfirsichernte gab, welche dieses .Land jemals auszuweisen hatte, so darf man auch jetzt die Hoffnung aus eine reichePfirsichernte, auf welche man., vor 'dem Eintritt jener frostigen Tage allgemein rechnete, durch auS noch nicht aufgeben, zumal da es höchst unwahrscheinlich ist, daß in diesem Frühjahre ein abermaliger Frost eintre tenwerde.. Außerdem lauten die letzteren'Na'chrichten aus Delaware weit gün stiger,- -als. die früheren,, und wenn sie auch die Beschädigung'der Pfirsichbäume bestätigen, so berechtigen sie doch keineswegs zu der Annahme, daß die diesjährige Pfirsichernte eine . schlechte sein werde. . .. - Glut neue Kulturpflanze. JnNew Mexico und im' westlichen Theile'von Texas? wächst eine zu der Familie der CactsM' -gehörige Pflanze, welche von den Eingeborenen Amolf genannt wird. Dieselbe besteht aus einem Hauptstengel, von dem zahlreiche Zweige bis zu einer Länge von 18 Zoll ausgehen, uno die, gänzlich blätterlos, an ihren Enden wachsartig glänzende, wei und gelb gestreifte Blüthen tragen. Die Her'zwurzel, dringt biS zu 18 Zoll Tiefe in den BoZien ein. und.hat an ihrer dicksten Stelle einen Durchmesser bis zn 6 Zoll. Aus dieser Wurzel wird ein öliger Sast ausgepreßt, welcher dieselben reinigenden Eigenschaften besitzt wie die beste Seife und nicht nur gerade wie letzUzt bttweriM': werden kann, sondern auch "von den'eingeborenen Indianern und Mexicanern zum-Kopswaschen benutzt wird, das Haar weich und glänzend erhält und allen Erkrankungen der Kopfhaut vorbeugt Aus dem. Stengel und' den Zweigen der "Pflanze -werden grobe aber sehr dauerhafte Fasern gewonnen, die sich zu Flechtarbeiten, wie Matten, Stühlsitzen u.,:dgl! vorzüglich eignen.' DaS Rindvieh sucht im Frühjahre, die Pflanze, begierig,.ünd Dieselbe dient, in djeser.Jahreseit" genossen, als ein den Thiere heilsamesAbsührungsmittel.-Ein Geschäftsmann in'Tucson.lzat mit dem Wurelsafte ' Experimente angestellt . und versichert, daß solcher znm Reinigen der Wolle alle seither angewandten Wasch Mittel, übertreffe. . Die Pflanze wächst nurapfjsterilem Boden, der nichts anderes prsducirt,'und es sollen Versuche mit dem Anbau derselben gemacht werden. Die Pflanze kommt vereinzelt, auf dem ganzen. Gebiete von der Pacisicküste bis Neu-Merico und von dem südlichen Theile Nordamerika's". bis an die nördlichen Gebiete von Südamerika vor . und läßt sich voraussichtlich noch weiter verbreiten. Skodeless ein Deutscher? Der neue Attila, ' der große Germa neishasser Skobeleff von . germanischer Abstammung,' - das ist die allerneueste Neuigkeit mit welchem .das.Solo thurner'Tageblatl die Welt überrascht.' Man -hat dieser Quelle. zufolge. herausgefunden, daß der Großvater des rufst chm ; Generals aus dem. Bippcramt iamme.' Sein Großvater sei eiu.ChriZele Kobel von Wiedlisbach gewesen, der Anno 14 wegen verschmähter Liebe -und getrieben von seinem kriegerischen,Geiste den.aiserlichen-.'. welche-dort durchogen, 'sich angeschloffen' und mit ihnen fortgezogen sei. . Weil etwas kleiner Statur, habe man iyn ipir 's Kobele ge namtfcvSn thatkräftiges Wesen habe aber den russischen, Soldaten bald so imponttt..,doßeS bet jedem Anlasse nur bieß':Wo ist 'S Kobele?- 'So sei der. selbe nach' Rußland' geköylm'en,' - wo es , es .1 . . t t v v fl . f 15M lN.iZ0lge I eines vreveren unu unui

ligen Wesens gelungen sei, eine Tochter von altrussischem Adel zur Frau zu ge winnen. Diese habe von ihm nur die Russificirung seines . Namens verlangt, worauf unser Held gerne eingegangen sei, und aus dem ' Kobele wurde ein Skobeleff. Wegen der Verschmähung seiner Liebe in der Heimath habe er über Haupt alles Deutsche zu Hasjen angefan gen und auf sein Bürgerrecht in Wied liöbach veizichtet. Hiernach wäre also der Germanenhaß seines Enkels, des jetzigen Generals Skobeleff, eine Fami lientradition, und die spröde Tochter des damaligen Bürgermeisters von Wiedlis bach, die den Kobele nicht heirathen wollte, weil er ihr zu arm war, trüge die Schuld, wenn nächstens der Rassenkrieg zwischen den Slaven und Germanen zum Äusbruch kommt. So sagt man. Ko bele giebt es aber in Wiedlisbach auch jetzt noch mehrere. Herrn Slater's Stiftung wird bessere Früchte tragen, als so manche

Mlllton, die, wenn auch in bester Absicht, in prachtvollenPalästen für gemeinnützige Zwecke seither ira Lande angelegt worden istEuropa im Jahre 190 .Des Mensche i Hirn treibt wunler liche Blasen." Dieser Vers' wäre das richtige Mi Mo für die neueste Pariser Broschüre, die unter dem Titel Garde ä y oiis!" soeben erschienen, ist. Die Reilame hat sich derselben warm ange nommen, und durch ein, nicht ganz nn absichtliches Mißverständniß entstand die Nachricht, die Schrift sei von dem Kai ser von Brasilien versaßt. Sie mochte be: Jenen, welche die Broschüre nicht gelesen haben, einen Augenblick Glauben finden. Die Lectüre deZ wunderlichen Buch'ems überzeugt sofort Jeden, Dom Pedro könne nicht der Berfasser sem.' Der Autor unterzeichnet sich vates Ein Prophet sieht natürlich in die Zu kunst, und daher dürfen - wir uns nicht darüber wundern, daß er Ereignisse schildert, die erst kommen werden, und die Geschichte der ' Jahre 18901900 schreibt. AateS weiß nicht nur genau. daß im Jahre 1896 der große Krieg zwischen Deutschland und Frankreich entbrennen muß, sondern er theilt uns auch den Wortlaut deS -MemoireS mit. welches der künftige französische Botschaster in Berlin er nennt ihn de Eha bredy am 12. Januar 1895 an seine Regierung richten wlrd. Wir erfahren serner, daß im Jahre 1900 Kaiser Wü Helm noch regieren, Fürst Bismarck noch an der Spitze der deutschen. Politik ste hen wird. ' Unser Autor belehrt uns darüber, warum es zwischen Deutschland und Frankreich wieder zum Kriege kom men muß.. Bisher hat man. gemeint, die Gefahr liege in dem Revanchegelüste der Franzosen, und . wenn sich dieses sansttge, so sel der europäische Friede gesichert Daseist ganz falsch.' Nicht m Frankreich, sondern in Deutschland sinnt man auf Rache. ' ' ' ' ' ' ' ' Bon derNoth, die im deutschen Reiche gegen Ende des Jahrhunderts eintreten wird, macht der Verfasser eine sehr merk würdige. Beschreibung. - Es- schemt . für ihn drei charakteristische Kennzeichen der Armuth eines Volkes zu geben. Sie be stehen m möglichst großem Verbrauche von Schweinebraten, Bier und Cigarm a ff m . ren. Aus Grund einer stngirlen Vtan stik nimmt der Autor an, daß sich, im Jahre 1894 die Anzahl der deutschen Tabaksabriken undBrauernen gegen das Jahr 1879 mehr als verdoppelt haben und daß Deutschland buchstäblich m Wolken von Tabaksdampf und in einem Meer von Bier schwimmen werde. Ueber die Zunahme des Verbrauches, von Sauerkraut schwelgt er was für emen Franzosen sehr auffallend ist; dagegen rechnet er gewissenhaft aus, daß sich die deutschen Schweine in fünfzehn Jahrech um mehr als zwei Millionen vermehrt haben werden " ' : - Der Versasser erzählt nun die 6e3ta (?eriuan0rum zu Ende des Jahrhun derts. ' Er ist so liebenswürdig, zu ver t . t. f- - c- rr. . . . yazern, oaß zgarrmann, oer vonamii Hartmann von der. Moskauer Bahn, 1896 em Attentat gegen Kaiser Wilhelm versuchen und dann nach Paris entfliehen werde. . ' Die Verhandlungen ' über seine Auslieserung geben. denVorwand zum Kriege, denDeutschland wünscht. Frank reich, das Tunis,. Tripolis und Marokko erobert hat und dort Mit ewigen Auf ständen kämpfen mußist nicht vordere! tet, kann nur seine halbe Kraft aufbieten und wird um so schneller besiegt, als Italien sich mit -Deutschland verbündet und eine Armee von 140,0(0 Mann' in Südsranlreich emmarschiren läßt. Ein französisches Heer nach dem andern wird zur Uebergabe gezwungen, zuletzt.. fällt PanS. Der Friede kommt Frankreich sehr theuer zu stehen.. 'ES ''muß die De partements VoSges und Meuse-ganz, HauteSaone u.HaüteMarne zum grö ßeren Theile an Deutschland, an Italien Nizza, Savrchev, Corsica und Tru:i5 .ab treten. Ferner befahlt eö neun Milliarden lZriegsentschädigung an Deutschland, zwei an Italien, und die Hälste seiner Flotte muß eS Deutschland üöerlaffen. Außerdem wirdJränkreich m emen Bun desstaat mit einer von Bismarckvorge schriebenen Lersassung verwandelt. So werden die. wesentlichen Bestimmungen des Parijer FriedenS von 1897 lauten .die Franzosen. mögen., sich, bei dem Verfasser für die angenehme Perspective, sedanken, die er ihnen eröffnet.' Man mochte nun' gsaüben, Fürst Bis marck werde aus- seinen Lorbeeren aus ruhen, allein Vates" weiß es bester. Der deutsche Reichskanzler, wird, .kaum daß die deutschen Armeen auS Frankreich abgezogen sind, sich daran erinnern, daß an der Westgrenze deS' deutschen Reiches zwei kleine Völker wohnen die ' nicht germanischer - Ah stammung. .sind". '..Zu welcher Rasse er .die belgischen Vlämen und die Holländer rechnet, sagt der Ver sasser nicht: vielleicht' hält er sie für Kel ten. Bismarck verträgt die Existenz der Siwel kleinen Staaten ncht und uv rascht sie eines Tages ' mit einer Note, worin er von ihnen verlangt, sie sollten

sofort in den ouo.rcm cinircicn nv.o auf den Frkidm'.de! rcrchl?u. sie sich wcigerk', fordert er daL Visum e:7.cZ deutschen EonsulS fär jedes ans cincm belgischen oder houaud:jchcn Hafen auslausende Schiff, und nun kornmt cö zum Kriege. Eroötzl:chcin.'eisc lIßt dcrutor die zrrci kleinen A:n?rcn HoÜ'ir.dZ und Belgiens den deutschen SlrkiÜrsten längeren W'.dcrstLr.d leisten, cAj es Frankreich rermochlc, aber er :nuf; doch einräumen, daß die Vczrund?:??, schließllch geschlagen werden, vcur Iniwcrpen hält sich noch. Es wird reim lang von den Teutschen deiner!, und England sendet seine ganze Flot!?, um es zu befreien. .. Sie wird jedoch an der Mündung der Scheide von cer deutschen Seemacht unterAdmiratStrausch" voll ständig geschlagen, und nun sällt auch Antwerpen. Der Traun'. kkZ Fürsten Bismaick ist verwirklich:, ur.d Kaiser Wilhelm erläßt am 1'.' Januar 19t aus dem Lager von Tnrnaut eine Proklamation, worin er die Freundschaft und Allianz Deutschlands mit den Vereinigten Staaten von Nordamerika ver kündet. - DieZ ist der Inhalt der Broschüre. Eine Kritik dünkt uns übelflüssig. Ein mal sind wir trotz des feierlichen Ernstes, mit dem der Verfasser spricht, doch nicht ganz sicher, ob wir nicht mit einem muth willigen Spaßvogel zu thun haben, und wir mußten uns angesichts- sein r Auseinandersetzungen wiederholt daran er innern, daß wir heute den 1. April schreiben. Zweitens kann man mit Propheten überhaupt nicht streiten. Sie waren zu allen Zeiten ein reizbares Geschlecht und pflegten scho.n im alten Israel mit ihren Wiedersachern nickt sehr höflich zu sein. Wer die Geduld hat, bis zum Iah 1900 zu warten, der wird sich ja über zeugen können, ob die Weiffagungen des neuesten Sehers eintreffen. Uns hat an seiner Broschüre zumeist der classische Widerspruch belustigt, der zwischen ihrer Absicht und ibrer Wirkung herrscht, falls sie ernst gemeint ist: Der Verfasser haßt Deutschland und war bestredt, dies Gesuhl der ganzen außerdeutschen Welt mit zutheilen, vorDcutschland zu warnen und

es herabzusetzen. Der Eindruck aber. den der unbefangene Leser von seiner Schrift empfängt, ist der, daß das deut sche Reich über eine unwiderstehliche Dkacht - verfügt und daß alle übrigen Staaten nichts Besseres thun können, als seine Freundschaft zu suchen und dadurch den Frieden zu erhalten. So erreicht der Autor gerade das Umgckehrte, von dem, was er plante, und darin liegt der Humor seil.cr Broschüre. A. T. Stewart & Co. I DaS einst großartigste SchnittwarenGeschäft der Welt hat liquidirt. Dies, Nachricht erregt überall großes Aussehen und ist ein neuer Beweis für die alte Wahrheit, daß auch die größten Geschäfte nicht ungestraft die Grundsatze verleben dürfen, deren Befolgung sie ihre Blüthe verdanken. New "Vorker Kauflcnien, welche mit den Verhältnissen der Dry GoodS-Branche" speciell bekannt sind, ist die Geschäftsaufgabe nicht unerwartet gekommen.' Seit dem Tode A. T. Stewart's war das Geschäft in bestän digem Rückgänge begriffen, hatte es mehr und mehr -aufgehört, maßgebend im Schnittwaarengeschüst zu sein,. Importe von der früheren Bedeutung zu machen, war es von dem großartigsten Engrosund Detail - Geschäfte zu einem Detail geschäfte mitt'eren Ranges zusammengeschrumpft. . ' ' . ' 5 Bei' Stewart's Tode arbeitete das Geschäft mit einem Kapitale von mehr als 22 'Millionen Dollars.. Dasselbk hatte. in der Merchants' National Bank, deren Präsident Stewart war, ein Gut haben von. nie unter einer Million Döllprs und in drei weiteren Banken dergleichen' von nie unter 'einer halben Million; ;' Das Waarenlager in dem Geschäfte an Chambers und 10. Str. hatte einen Werth von zwölf Millionen, und ' der Werth der Waaren, in den Zweiggeschäften, sowie .'der. aus Reisen begriffenen Waaren reprasentirte zusamwen mit .den. vorausgesülzrten Werthen die genannte Summe. ; Unter Stewart kaufte .das Geschäft nie anders, als gegen baar. Nach sei uem Tode Übermacht? Hemy Hllton,.alL Hauplleitcr des Gcschästs .derWlttwc Stewart die, dieser in .Gemähheit de Stewurtschen Testaments baar. zu ge i t eT ." C !rrf'l. während eine Million und äußer ie iJf in vertrauten Kreisens er würde das

s Gefceiche Die

schäst auf eine seither nicht geahnte Hohe bringen. : Er etablirte em Zweiggeschäft in Chicago,- daS,dem Geschäfte, wie sich späte.? herausstellt nichts als .Verluste gebracht hat ; er ließ, damals wahr scheinltch ? durch den rapiden Rückgang deS Geschäfts' veranlaßt,--das Geschäft an Chambersstr. und Bröadway einge he'n und concentrirte ' die 'Thätigkeit . der Firma an 10. Straße und Broadway.' Um dieselbeZeit cr'.ieö Hr. Hilton das berüchtigte Editt, welches alle Juden von dem Besuche des Stemärt'schen Hrapd Union Hotel-, in Saratoga ausschloß, und Diejenigen mögen wohl rech! haben, welche sogen, daß diese Dummheit dem Geschäft, mindestens , die. Hälfte seines seitherigen Umsatzes'gekostc! habe.' Aus dem Riesen Geschäfte wurde schntller und' schneller ;ein iDetail.Geschäst in Schnittwaaren, deffen import'rte Artikel nur noch in Consignationen bestanden. DaS .HauS Stewart & Co. offerirtc acht oder neun skinkr'IZäbnken'ln verschiede? nm Theilen dcKLan)is fand aber nur für zwh Abnehmer , zu .entsprechenden preisen, dasselbe fing an, aus Credit zu kaufen,, gab Wechsel für dreißig Tage und länger, ließ .seine Papiere Visconti ren und brachte schließlich , Wechsel mit dem' Giro der.Lgittche'Stewart auf den Markt. Es ist nicht ..daran zu denken, daß irgend, jemand an den . Ruin .des Hauses dachte fr der jetzt denkt,' iabcr die angeführten 'Transaktionen wären für feden. Geschäftsmann. nicht .mißzuvcrsteyende Zeichen rapiden Krebsganges' H : Als ycrr tzslewart im Jahre 1822 .! 4.V.'. "12 cj...i.:n.. c . ! " . i. 1 . . seine Stellung als Schulmeister ausaad! und am Broadway in l der Nähe von

LhamderZstr. einen kleinen Schnittwaarenlaöen eröffnete, operirte er mit einem Letriebskapiiale von ungefilljr $1,200 in einem Laden von 22 Fuß Breite und 30 Fuß Tiefe. Als der Mann am 10. April 187 starb, bedeckte sein größter Geschäftspalast, der $2'750XK) gekostet hatte, zwei und ein viertel Acker, in der besten Lage der Metropole, waren in dessen acht Stockwerken achtzehn Acker unter Dach. ..Die laufenden Geschäfts? ausgaben betrugen über eine Million Dollars jährlich; dieser Palast umfaßte das großartigste Waarenlager der Welt, das weder in London, noch in Paris sei nes Gleichen hatte.' Die in ihm erzielten Verkäufe betrugen jährlich über 50Mil lionen Dollars. Außerdem besaß Ste wart Seiden, Wollen und BaumwollFabriken in New York, - bei ' Little Falls, dei Ho?yoke, Woodsstock, New Jersey. Utica, llats Krll,. Waterville, Gleenhain und hatie Zweiggeschäfte in Nottingham, Glaskow, Bradsord, Man chester,Belfort, Paris, Lyon, Berlin und Chemnitz. Der ehemalige Schulmeister verdankte seinen Erfolg seinm reellen und konsequent festgehaltenen Geschäftsprincipien, namentlich dem Grundsatze, nur gegen baar zu lausen, seiner Sparsamkeit, ei nem ihm angeborenen Verständniß für das, was die Masscn wollen und seiner rastlosk) Thätigkeit, die ihn lange Jabre hindurch 14 bis 18 Stunden täglich arbeiden ließ ; er bewohnte lange Zeit mit seiner Frckil ein kleines Zimmer über sei nem ersten Geschäfte und war, als sein Gesck äst schon. einen respectablen Um sang gewonnen hatte, nicht bloß Dispo neni. sondern sein eigener Buchhalter, Kassirer, Verkäufer und Aukläufer. Sei nem Aerständnip,' die Waaren gefällig zu airangiren, verdankt Stewart .eben falls einen großen The.il s.'ineS Erfolges. Die Panik des Jahres -1837 welche viele Opfer fcrdcrtc, förderte Stewart mächtig, indem sie ihn-' in den Stand setzte, für all sein Kapital- Waaren ein zukausen, für die er die Preise faktisch selbst gemacht hatte. Bemerkentwerth' ist ferner,. daß Stewart bis zu seinem Tooe stcc'ng öarauf, fah, daß die arme grau, die für sünsCents kaufte, mit der selben Aufmerksamkeit behandelt würde, wie der Kaufmann aus dem Westen der in der Engros - Atthcilüng'Bestellungen von hundcrtlausenden von Dollars auf gab. . Das einst größte Geschäft ' der Welt hat aufgehört zu er.ittiren, von den Mil lionen, die sein G ünder erwarb, ist noch genug vorhanden, aber da? Geschäft ist so zurückgegangen, daß zwar die Nüch richt von ftiier. L quidation überall, Aussehen erregt, in den Geschäftskreisen aber wenig gespürt wird.....V2VNt soquens! ( ; .7

Sieben, S e,r g e a n t e. n .und Unterosfiüere'dcs Bundesheeres, sind, we gen vorzüglicher Leistunacn.vom Senate der Ver. Staaten aU'ersehen worden, um zu Untcr-Lieutenants' befördert' zu werden. Diese Beförderung von Ge meinen zu Oisizieren' ist wegen ihrer Seltenheit auffällig. ' Man macht solche höchst rare Ausnahmenum von unserem Heer den Borwurf ' des Aristokratismus fernzuhalten. Die Ausnahmen aber be stätigen.dic Regel.., , I n .I! e w : V or k wurde . am Samstag der Wholcssle. Schwindler Mauricc Alsred Schwab .verhaftet, wel chcr im Laufe, der letzten z'vci Jahre. fünf Damen unter' falschen Vorwänden für verschiedene Theater engagirt und unter dem Vorgel cn, 'er wolle denselben die erforderlichen Garderddcn a ischaffen, um Summen von 530 bis H800 betro gen, hieraus v der Stelle eineö Kuli Importeurs brasilianische Geschäftsleute um TilusciidcesrLpst und zuletzt in Nc:v Dort als 'a''qeb!ich'r Eirwandercp Aa.cul für , wc'stlich- Suialcr-.'; ; sowie Evlor o as "rckor'nr ezg-chst welche dl, Z:k. c!'"vels.t.il.'.'MiZ kl, nVck einctn neu n TlitV no fuff'-n' in ' 'lUbn" ten, c'jniftuf T rtticn e nbftter .',t Oom Inlande. Der ehemalige dänische Rittmeister Alexander Bierregard, der lach -dem Kriege 1803-64 iriit i elfter' Pension - von jährlich 1 350 ? däüischen )!eichstha!ern - (ungefähr. -1ö0. Dollars) zus der. Armee. trat,inach New Vork-kam und hier bild als Lehrer des Deutschen ' v " r e r ? tW uno i5.ranzottlcoen iein AU!esvru!0.mmen ,'."'. ' ' " n ..... '. ' and, 'wurde'nm Samstage unter' der - . ' m . . . . ' s t ' ' l innage veryailel, tn itter cirzaqi chc Diedstäble verübt zu haben. Der einst tnppere Landsoldat" hatte .sich an gewöhnt, unter dem7Vorwande'ek suche :in Logis, ' verschiedene. 5)üuserzÄ'.be suchen und aus solchen ' irgend 'Äelch'e' Werth'gegenstände, -dtY it 'erwkschen: konnte, mitgehen zu heißen- Zahlreiche Pfandscheine wurden in .den Taschen, seiner hl'cheleganten Kleider gesunden.- - Ein E onstab e.l .h a t. t e a m 10. Oktober 187!) einen Maben. der bei. ei ner Vorstellung inMbjo's Theater mitwirkte, verhaften, wollen,' Direktor Gil more. hatte demselben aber daS.Betreten der Bühne unter dem Hinweises. auf die Verordnung ' untersagt, -daß nur Mit wirkenden" der Zutritt zur Bühne' ge stattet sei Herr Gilmore war datob zu, Tagen Gefängniß und 250 Geld strafe verurtheilt-worden. Di: Court of Appeals hat dieser Tage in letzter In stanz die Entscheidung umgestoßen und erkannt, daß.in der Durchführung der an sich klobenswerthen ; Regulation.welche Allen, äußer dfn'Angestellen'des Thea ters. den Zutritt' ' zur Bühne verbietet, eine ..Verachtung des Gerichts", welches den 5)astbefehl'ausstellte nicht gesunden werden könne der Beamte fei vielmehr zu tadeln.,- daß er:Ort und Zeit für'die intendirle . Verhaftung nicht bcff?r ge wählt habe,.z um so. mehr,, da, sein Ein schreiten' eine. Panique ' .imTealerahe veranlagen könnend ' ' ' -V.;;,'. 'Herr MacV egh tr at als Präsident der vorige Wache in Phila .delphia abgehaltcneaJahf.csversamm.. rWf.sffArf Vii 'WtXr)iritlift I 3 ' ' . ' r . , il - JUJiyr HIV . Viluim, ,,MVV. I"1.'1" her (Aiüttbicnftrtförrri Zium' ersZerr-Male ! der Civildienstreform' zum' ersierr-Male It tr.ii .v. . wrrrsctil.4Y:i;i' seid Monaten wieder in dieDeffentlich feit: Er tadelte den' Brief des ersten

Assistenten des Generalpoflmeisiers, General Hatten, in welchem dieser die Ansicht auSspricht, daß der Postdienst nicht nach den Grundsätzen der Reform zu behandeln sei. Ueber das dermallge Stadium der letzteren bemerkte der ehe mälige' General .Anwalt: Präsident N. B. HayeS hatte, wie aus seiner be kannten Vorlage hervorgeht, den besten Willen, wurde aber in der Praxis seinen Grundsätzen, namentlich im Süden, untreu ; GarsieldL vortrcsflichenr Streben machte Guiteau's Kugel ein vorzeitiges Ende, und Präsident Arthur ist als Prä ftdcnt .ein Anhänger des Boß'SystcmS, wie er es als Collcctor war. U eber. den geplanten Ab schluß' eines selbständigen Handelsvertrags zwischen Frankreich und Canada sagt die London Daiiy New : Wenn. Canada ein solches Necht hat, so haben es alle unsere Colonicn. Ein derarti ger Schritt mürdc der erste zur Unabhängigkeits Erklärung Canada's sein. Zu . der h ip Herd Angelegenheit ist jedes Urtheil noch hcu!c ver. srüht. Scldstdcmolratische StalwartZeitungen begründen ihre zu Ungunsten deS Herrn Blaine forcirten Urtheile nur in der. Weise, daß sie sagen, 'man müffe zwisHßn den Zeilen lesen" '''instnictioiis read between jthe lines." . . F r L : H orte n s e K i t t r i l ! wurde .'der Beginn der gegenwärtigen Legislatur von Nevada als zweiter Clerk angestellt' Der 'erste Clerk, Herr Henry H.' Welch, war außer sich, daß er mit einer Lady zusammen arbeiten solle, aber es blieb bei der' Ernennung Da kam es nun, wie es manchmal kommt, ffrl. Kittrell ist. heute.Frau Welch. ' ' Ei n alt er' Mißb rau ch. w e lchen das FlottenComite abschaffen will, ist!die Ertheilung von Prisengeldern. Wenn ein Kriegsschiff dr Verl'Staaten Flotte das . Glück hatte.' ein feindliches Kriegs oder Handelsschiff zu nehmen so hatte die' Männschaft nach Maßgabe ihreS Ranges' einen' Antheil an dem Nein ertrage, welcher aus dem : Erlös von der Beute erzielt wurde. ' :Jn der That das Government selbst bekam davon gar nichts, als das Schiff und '.die Waffen darauf. ,An Stelle dieser alten Räuber Politik schlägt daö FlottenComite und Departement erhöhte Pensionen für ausgediente Matrosen, und "Seeossiziere vor. ,'.' , " Na ch dem geschichtlichen Kartenwerke,, welches als ein Theil der Berichte über den. 10. Census soeben er schienen ist, ist die nördl.' Grenzlinie der , VereinI'Staaten 3337 Meilen läng be trägt die ?szahl er Quadratmeilen des Landes 1,3J8.l)3 liegt der Mittelpunkt unserer Bevölkerungsdichtigkeit südwestlich von,Cincinnati.. ' - . . . :D e m. S e cre t ä r .d er S chul aufstchts'SehSrd'e'in'Cönnkctlcut werden die Kosten, seiner amtlichen' Reisen 'aus der'Sta'atskaffe 'vergütet,' aber' derselbe reist trotzdem auf Freipüffe. v- Die Vorgesetzten schreiten ' gegen diesen' Schwin del nicht ein, und sie wiffcn warum. Aus Ch arlesto wn W. V a.; wird über einen Schcintodfall berichtet. Bei der zu BlueiCreek wohnenden und schon seit längerer, Zeit, schwer , kranken Mary Jcnkins stellten sich vor einigen Tagen alle Anzeichen des, Todes ein'. Die allem Anscheine' noch Verstorbene' wurde mit dem Todtengcwandebelleidet und in den Sarg gelegt. Während 'jedoch der Leichengottesdienst in' derKirche ' stattfand,' wurde der Sarg abermals geöffnet, um den Leidtragenden einen letzten Anblick det angeblich Todten zu ßcwähren ''Bei dieser Ge!?genheit 'zeigten sich auf' dem : Gesichte 'derTodtgeglanbten Spuren von.Leben.. Der SargHurde nach dem rquerl)quse, zurückgebracht, der; Jöryer. der öchcintödtett..verhärrl jedoch in ' elncm stiren' Zustände, wäh' rc'nd' aus dem Gesichte Spürc'ii 'voucben zu Tage ticUn. ' ' ; ' " ' Berrelfz.' d.er. Parte istellung Jäy GoUld's erinnert einenglisches Hechselblatt daran daß er einstmals ge äußert habe, er sei jn den rkpub!ika,nischen Distrik.en - New JorksRcpudZikanerin den . demokratischen . dacz,egel'. Äemokrat, aberimmer .und Unter allen Umständen ein.Vi.EriMann Seitdem" hat' sich Mold's' Einfluß' 'über ein-' bcheutend größeres Gebiet erstreckt und ev. vergißt eö niemals,daß er einer 'Partei- ange .hört, welchden Namen Gould-Partei führt.?! , . Er .ist'Eigentlzmzr des dmpkratischen NttJ,BorkerPlatteS),TheWolrund controllrte eine Zeit ' lang dierepubtikanische .ND., Tribune Diejenigen Candidatkn' weiche ' feine Interessen am meisten zu fördern v.ersprechen, kennen aus seine eifrigste Uuterstutzung rechnen, einerlei, wclchcrolitischcnPartei sie angehören mögen-H 5 , r, ; ; I I m' S.tl ttm 'e w Äer e y .h a t sich kürzlich .eine . Uogarisch-Amerikani sche lColonisations'Gcselljchasl" incorpo. rsten lasten mit einem Capitale , von SiOOXKM)- Jn dem vdn dieser Gesell schulst hcruusgegebenen Programm heißt es,' daß 'in Bälde ö00 Ackerbau , treibende ungarische Familien in dieses Land kom men, und daßviele andere ihnen folgen würden. - DieÄe'seaschaft will sich dieser zu crwuricnen Imm-tgrauien annehmen und süc!'diksc1!?en Ländcrcicn wie es Lkißt'dis zu 1 100.000 'c.' es, ankaufen. Auf diesen. Läui'erelen sollen von je 50 .amittettde,'w:mt Dölse'r erbaut .wer .yn.' '. 3 aY Ü VtO. ii-phi 'AQltii ju i i " s I . i. i v ü tf f .1 1 .' ? i : ' i

1 i I . . . H i . i George Gttnsicittcr. ' j 'J '.' 4 - ;4 I ; . i i - - 4 w- i -.. 1 .. ! - -? rwj-w ni rih3s--- ' ' V 1 i Ytfi$r!r?. t: cr vaA-'-i-s-y 1. Z L- Wt ; , - .-, 's . . . ,, i j . K t.- K-, . i i j , j, , . Lciehett -Bvstattcr. j i ; t - J " ! i . i . :. , . , ., i !, ; , ' L ) , , 274 6? Qarket?rä'e. zuckst und Liberty. . '7 'k - ? ' ' ... . f. j' - '3nHartüt!oli. 3nb: j ? i Leichen weiden ohne Eis austttral)rt. '. ' Telephone Tag und Nacht. .

Von: NuslanVr.

Anzapfen der R e a e Wolken. Die .Deutsche australisch Zeitung" zu Bri-dl!ne, Quecnland, rn Australien, dcrichtct von Lem Versuch ci ncö Professor 5). Pcpper, der mit Dynamit die Wolken anbohren wolltc, um Negcn zu verursachen. Gestüht ans Sie Erfahrung, daß große Luft-Erschüt-terungcn viegeN'W,'lkeu zusammengehen oder sie zum Erguß " ihrer Wasser Massen bringen was man besonders nach großen Schlachlcn bemerkt hat -ließ er den Drachen mit Dynamit f!. rtpn iVi rfn in her Uns hnri4i (vsefiri. VJVII, Ulk l'Vill 141 4V 4. 4. v VU.Vy 1 zität entzündet wurden. Alle ist hcrbcigclausen, und es bat fürchterlich gekracht, aber geregnet Hai's nicht. Der Professor sagt, die Drachen wären nicht, hoch genug gestiegen, ode? die Wolken roärcn nicht tief gcnuz gerocsen. Die zweite Vorstellung solle effektvoller we? den, hat cr versprachen. Moskau, 2. März. Vor uns liegt ein detaillirter Abschluß über ue Wirksamkeit des jüdischen Comites n Kiew während der Judenvcrsolgung m Süden Liußland's vom Jahre 1881. Nachdem vom 30. April dis zum 10. Mai ein vorläusiges Lager für die ob oachlosen Familien eingerichtet worden, stellte sich die Nothwendigkeit heraus, dem Aewcr Comite den Charakter eines Cen tralcömiles für den ganzen Süden von Rußland zu 'geben, und bei der Unzu länglichlcit der Mittel sich ' an ' die Betheiligung sämmtlicher GlaubenSgenos sen im In- und Auslande zu wenden. Das Ergebniß war ein glänzendes.. Bis ... -l t. t rt. ii f juia x. jiiouci iö3i oeirugcn lanimr llllze Vc.lrage eine umme von l, 482 Rubel, und zwar vom Auslande 72.365 Rubel,, aus Rußland 3,017 Kudel, durch H. Hinzburg 82,500 Ru del. An erlittenen Vertustcn während Der wiederholten Katastrophen sind im Comite 1080 Familien mit ' einer Einduße von, 86D.400. Rubel verzeichnet. Ziehen wir jedoch in Betracht, daß die Zahl sämmtlicher Familien, welches die Unterstützung des Comites beansprucht, 1737 beträgt, so dürfen wir schließen, daß die ganze Summe der Verluste sich üif 2.174,87 Rubel erstreckt. . i Die wirkliche Geschichte von dem in letztcrZeit mehrfach erwähn ten Zwei-Millionkn-Dicbstahl im bi schöstichcn Paläste zu Tournai ist nach belgischen Blättern die folgende : ' Als' Bischof du Rousseaux im Juli 1880 erfuhr, daß aus Antrag feines vom Papste unrechtmäßig abgesetzten Vorgängers Dumont das weltliche Gericht die Kasse der Bisthumverwaltung unter -Siegel legen werde, nahm er die Werthpapiere heraus und übergab sie dem Domherrn Bernard. der sie in seinen eigenen Geld schrank schloß. Als im Frühjahr 1881 Dumont gegen du Rousseanx Klage er hob aus Herausgabe der ihm vorcnthal tencn Wkrtbiiaviere. bekam Nernurd den. Austrag, dieselben anderswohin in Sl" cktrbeir in linaen. (5r steint hleUlhen i' ij - l " --'----- i&nn diTrnnlß tiirltlfifrt 5it fmfin . 'im . jv v v 0 W Juli 1881 wr das bischöfliche Inventar vollständig aufgenommen, und du Röus leanx fragte in Rom an! ob er die von dumont als zelnlgcntyum beanjpruchten Werthpapicre auch vorlegen solle. Roch ehe die Antwort, die. bejahend lau tcte, zurückkam, war Vernarb verschwunden. Von Davcr schrieb er noch, er nehme die Millionen mit über's Meer, später werde man ihm Gerechtigkeit widerfahren lasien". Daraus sandte der Bischof, der die Sache durchaus geheim rr . gcyallen iuiijcn woure, ven Domherrn Dubois nach Amerika,- um auf Bernard zu fahnden. Der Generalvilar desErz bischofs von New Jork unterstützte die Nachforschungen, aber vergebens. DaS Geld war fort,. und duRousseaux hat die Bedürfnisse seiner Diöcese bisher aus. seinemPrivalvermögen bestreiten müsien. Das Journal de Brurelles schließt seine Darstellung mit den Worten: Der B!' schof hat pricsterlich und bürgerlich seine Schuldigkeit gethan., Ist. aber Bernard ein gemeiner Dieb V ' D a s Alter d e r B u ch d r ' a er kunst. In der Londoner asiatischcn Gesellschaft hielt jüngst ein Herr A. Salov einen Bortrag über die Druckerkunst rn (5hina und Japan. Bereits 175 v. Chr. wurde der Text oer chinesischen K7assiker auf hölzerne Tafeln ge schnitten, von denen man Abdrücke nahm.- Am'-, lrnoe des. jeckiten JabrHunderts n. Chr. singman an, mit höl zernen Stereotypen zu druckenam Ende ees 10. Jahrhunderts kamen gedruckte Büchcr'lN allgemeinen Gebraus.'-' Das älteste Vorkommen des eigenilichea Dru ckc's n Japan,datirt .aus dem 8. Jahr hundert, die ältesten japanesischcn Drucke lind Rachdrucke von Schriften chinesischer. .Buddhisten, . Bedruckte Streifen, die einen .heiligen buddhistischen Text enthielten, wurden in derjahl von einer. Million in den Jahren 71 bis 770 in Japan vertyetit. Vocy lcyclnen die Platten hierfür in Kupfer oder Brsnze gegossen zu sein. Die ältesten japane lischcn Bucher stammen vom Jahre 120. . . x rr m i. i . - i ; tr- U K. cr jDiuu. öiu ocroeguiycn vstyiijijti chen soll' in China während deS 11. ' Rabrbundcrts erfunden sein: jedenfalls hat man selbst aus Korea auf diese Weise gedruckte Bücher von 1317 und 1324. r. ) .4 V oitvd cn Küsten unl) aus See", das Organ der deutschen Gesell fchaft zur RettungSchisfbrüchiger, bringt i'iUf Xi (SrrtnXiinrt.n nX an den deutschen Füsten' im: Jahre 1881 di:'folgenden Daten :" Es verunglückten - 112 Schiffe mit emer Besatzung von 489 Personen. .. 'JZavon 'wurden gerettet : durch Rettungsboote 96, durch Raketen. apparate 13, durch sonstige Hülse vom Lande 59, durch Sclbfthülfe 147; durch Hülfe in See 110 Personen, während nachweislich öl Personen ertranken, und zwar unter Umständen, die eine Rettung ausschlössen.': Der furchtbare Rordwest Sturms welcher 'sich in der' Nacht' vom 14. zum 15. Oktober erhob, gab fast,sammtllchenRettungsstatlonenderRord' sce Gelegenheit,' in Dienst zu treten. An'' 15. und 1. Oktober wurden 43 Perso? nen durch Rettungsgeräthe der Gesell