Indiana Tribüne, Volume 4, Number 214, Indianapolis, Marion County, 18 April 1882 — Page 4
Ttailirt 1869.
AUGUST MAI, Uhrmacher und Juwelier. 10 Süd Illinois Straße. POUDER'S Reinlicher Sleischmarkt, 232 st Wasbinqton IStr. 78 N. Pennsylvania Str. Stand: No.1OstMarket.Haus, Woselbst nur die besten Sorten Fleisch zu den niedrigsten Preisen verkauft werden, in Folge dessen das Geschäft sich nli jedem Xa&t bedeutend vergröbert. j. Giles Srnitli, Wholesale und Retail Plumbor und Gas-ITItter. OrB&tel Lager. Preise 25 Prozent niedriger alt M genv einem Hause der Stadt. 76 B. Yennsylvauia Straße, Westseite Indianapolis, Ind., 13. April 1882. Lok et I e s. Zur Beachtung ! Die Office der Jndiana Tribüne bestndtt sich 02 Süd Delaware Straße. Achtung! ES ist Niemand autoristrt, Gelder für uns zu kollektiren, als Herr 91. Schmidt. CkvllstandSregister. Geburten. lt)i angeführten Namen find die des valerl oder der Mutter.) Wm. Walters tt. April flnabf. George Rankin 10. -Christ. Rosenbaum 18. -LouiSGreiner v 16. m Heirath c n . Cornelius Curran mit Cather. ttinney. Andr. Womgener mit EUie Busking. ThomaS Ward mit Ellen Rowland. Fred. Franke mit Carrie Lieber. ' Todesfälle. L.Rich 25 Jahre 4. April. Fred. Marshall 2 Monaten 10. . Fr. Roberts 1 15. -ChaS. McJntosh 9 Jahre 8. JameS H. RodyerS wurde von Eliza RodyerS geschieden. t3r Die County.Commissäre inspi zirten heute das Armenhaus. tZT John Jenkins wurde wegen einer Seilerei mit einem gewissen Parks bestraft. kS- Emma B. Ward mochte gerne von Chri'tcph Ward.eiliem Trunkenbold geschieden werden. rs- JeZse Wright wurde zum Ver. walter der Nachlassenschaft von Samuel Wilson eingesetzt. In Superior Court No. 1 wurde öeute Morgen Meloia Whitley von JameS F. Whitley geschieden. , t Die hiesigen Kindergärten werden den 2-April, den hundertjährigen Ge burtStig Fröbel'S mit einem Kinderfeste feiern. Nur einer von Vielen. Jchzebrau che Dr. August ttönia.S Hamburger Tropfen mit bim besten Erfolg. schreib! Herr EhaS. Oppenhoff, Shipman, JllS. kS" Frl. Carrie Lieber und Herr Fred. Franke wurden gestern im Hause der Eltern der Brant in HymenSFesseln ge schmiedet. Unsern besten Glückwunsch ! S Dem Major lagen cheute Mor gen 27 Fälle vor. Die Meisten der Angeklagten gehörten zu jenen Geschöpfen deS weidlichen Geschlechtes, welche um blanke Geldstücke Leib und Seele verkau fen. Eine ganze Anzahl derselben wur de heute bestrast. O Die Firma C. B. ConeZ Co. petitionirte gestern die Cucuit Court um Ernennung eines RcceiverS zur Abwicklang de, Partnerfhip. C. B. Cones überschrieb feivenAntheil am Geschäft den Oläubizern der Centralbank. DieS macht eine Abwicklnng des Geschäftes nöthig u. müssen auS demselben die Gläubiger der Firma zuerst befriedigt werden. LouiS Weifenberger vmde zum Receiver er nannt. CQ- Zu den besten FeuerVersicher. ung Gesellschaften des Westens gehört unbedingt die .Franklin" von Jndiana poliS. Ihr Vermögen beträgt $320,000 Diese Compagnie reprSsentirt die .North Qestern National- von Milwaukee. Ver mögen, $1,007,193.92 und die German American- von New Nork, deren Vermö ge über $2,094,029.59 beträgt. Ferner repräsentirt sie die .Fire Association of London Vermögen Z1.000.000 und die panon vs 'jitw you mii einem Äer mögen von $2,700.000. Die .Franklin" ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten hat, fondern weil auker den regelmäßigen Raten auch bei groben Verlusten kein Ausschläger folgt. Herr Fr. Merz No. 439 Süd Ost Straße ist Agent, für die hiesige Stadt und Umgegend. E ni . i.T tm m
Sitzung deSStadttatbS.
Unsere Stadtvätcr waren gestern Abend wieder in Sitzung um über das Wohl und Wehe der Gemeinde zu berathen. Die leidige Kehrtchtangelegenheit. die wohl in diesem Iahihundert hier nicht mehr geregelt werden wird, kam wieder zur Besprechung. Das Contrakt'Comite berichtete über die Angebote, welche zur Wegschassung des Kehricht's eingereicht worden waren und wahrscheinlich in der Voraussetzung, daß der Stadträth die Angebote nicht acception werde, empfahl das Comite, daß in einem solchen Falle der städtische Anwalt angewiesen werde, eine Ordinanz auszuarbeiten, welche die alte Ordinanz widerruft, und welche es jedem Hausbewohner zur Pflicht macht die Abfälle zu entfernen. D. h. mit an dern Worten, daß jeder vor seiner eigenen Tbüre kehren soll, und da das die Leute bekanntlich nicht gerne thun, wird der Dreck haufenweise liegen bleiben, und wir haben auch für nächsten Sommer die an genehme Aussicht, uns an den schädlichen Düsten, welche aus den Abfällen ausfiel gen, weiden zu dürfen. Unbegreiflich ist es uns freilich, warum hier nicht ebenso gut wie in anderen Städten die Wegschassung des Kehrichts und der Abfälle von der Stadt aus er möglicht werden kann. Der Bericht über diese Angelegenheit wurde an ein aus den Herren Ward. Co wie und Dowling bestehendes Spezial Comite verwiesen. Der Gesundheitsrath berichtete, daß in der ersten Halste dieses Monats hier 47 Todesfälle vorgekommen sind. Eine Ordinauz wurde vom städtischen Anwalt vorgelegt, welche -bestimmt, daß nach dem 1. Jan. 1881 alle elektrischen Drähte (Telephonedrähte ausgenommen) unterirdisch gelegt werden müssen und welche verbietet, daß Telegraphenpfosten ohne städtische Erlaubniß angebracht werden. ES wurde berichtet, daß für Stra ßenverbesierungSzwecke im Monat März $3,GSG.92, verausgabt wurden. Das Comite für Rechnungen berichtete gegen eine Entschädigung welche L..G. 'Moore für seine seiner Zeit im Peflhause ver brannte Kleider verlangt. Der Feuerwehrrath berichtete über den Ankauf eineS neuen Hacken und,' Leiter wagen und empfahl daß nun auch 7.000 Fuß Schläuche angeschafft werden. Der Comitebericht bezüglich der Ver besierung der Central Ave. wurde ange nommen Herr Coy beantragte, daß der städtische Anwalt befragt werde ob ein Gesetz exi stirt, welches die Stadt daran hindert. gegen die VincenneZ Lotterie, und söge nannte Bücket ShopS einzuschreiten, da bekanntlich diese Gelegenheiten zu lpeculrren icqiimmer leren, ais .Gambling." Angenommen. Morrison stellte den Antrag eine Extra sitzung zur Besprechung der LizenkOrdi nanz einzuberufen. Der , Antrag wurde niedergestimmt. Der städtische Anwalt, welcher in der vorigen Sitzung, befragt wurde ob die Stadt ein Recht habe das TomlinfonEstate" zu verkaufen und zum Bau einer Stadthalle zu verwenden, berichtete daß dieStadt das allerdings thun önne, doch solle dafür geforgt werden. oaß Frau Tomlinson eine Dd" ausstellt. Em Antrag VokV's den Stadtschad meister aufzufordern den Verkauf des Tomlinson'schen Eigenthums IQ Tage lang anzuzeigen, wurde angenommen. Folgende StraßenverbesierungSOrdi ä. . . V V m ' a. nanzen wuroen paillrl: ilveulren ver Allen zwischen Meridian und Pennsylva nia Str., von 7. bis 8. Str. Pflastern und Einfasjen der Gossen an Jletcher Avenue, zwischen .Dillon . und 'Linden Straße. Pflastern deS östlichen Sei tenwegeö an Dillon Str. von -Proshect Str. bis Englifh Ave. Laternen an Spann Ave., zwischen Dillon und Lin den Str. Bekiefen der Alley zwischen Eddy und Tennesiee Str., von Garden bis Merrill Str. - Nivelliren, der ersten Alley südlich von Henry Str., von Mrsi sissippi bis Missouri Str. Nivelliren und Bekiesen der ersten Alley westlich von Illinois Str.. von 8. Str. bis zur näch. sten Straße nördlich von da. Nivelliren und Bekiesen e.r ersten. Alley nördlich von Vtr.,von ennesVtr. v:s zur ersten Allky östlich von Misisissippi Str. Niveliren und Bekiesen der ersten Allcy üblich von 3. Str., vou Pennsylvania bis Illinois Str. Pflasterung der Nord Meridian St.. von New 'gork .bis St. Clair Str., und von St. Clair Str. bis 7. Str. mit Cede? Blöcken. Later nen in Wabafh Str.. zwischen D'elaware und Pennsylvania Str. Pflastern der Gossen und Einfasien der Seitenwege der New York.Str., von New Jersey bis Ost Str. Dieselbe Verbesierung an New York Str., von Ost bis Noble Str. . . Die Ord'nanz. welche der I. W. R. R. das Recht giebt, ein Geleise über hr Depot südlich vom VandaliaDepot zu legen, erfuhr eine lange Besprechung. Als die Geschichte gar zu langwellig wurde, vertagte man sich um (leider) heute Abend wieder Zusammen zu kommen. . - 9 T DaS Calicokränzchen welches ge stern Abend von der Elisabeth Loge No. 493 K. & L. os H. in der Mozart Halle veranstaltet wurde, gewährte den Anwe enden ein paar sehr angenehme Stun den. DaS Hauptvergnügen bestand na ürlich im Tanzen und diesem sröhnte
man bis zum frühen Morgen.
Die Fleifchtbenernng. Ei.-.e etwas befremdliche Erjcl.einung in diesem Linde deS Ucbciflusscs ist die schon so lange anhaltende Theuerung der Fleischspeise und dürste cö wohl gar vielen unserer werthen eser und Leserinnen angenehm sein, wenn auch einmol diese brennende Fraße" näher beleuchtet, bez. in Ursache und Wirkurg zergliedert wird. . Noch vor vier Jahren war Fleisch fast um die Hälfte billiger al jetzt, ist aber seitdem stetig, in den Ietz'en anderthalb Jahren sogar so rapide gfstiegen. daß manche'Hausfrau und mancher Hausva ter sich bedenklich fragen, wo das enden soll! Wir lasten unsere Blicke über die weiten Fluren des Westens schweifen, die mit ung?heuern ViehRcinchos besetzten Llanos von Texas, die grünen Achänge der Sierra?, die Ebenen und Viebwendcn von Iowa, Kansas, Ncbraöka und Da kota, und schmunzeln vielleicht im Stillen über die unerschöpsl'chen Vorrat', e von saftigen Beefsteaks und dustenden Bra ten, die wir im Geiste dort erblicken. Dann wieder richten wir den theilneh wenden Blick hinüber, nach dem allen Va terland, dem unter Steuerdruck und Mi litariömus seufzenden Deutschland, und freuen uns, daß. wenigstens einer Noth, der dort noch viel ärgeren Fleisch und Buttertheuerung, durch den Ueberfluß des .Urcle Sam" abgeholfen wird. In kleinen Anfängen begann der Erporthande! von Rindfleisch nach Europa, hat aber jetzt bedeutende Dimensionen angenommen, namentlich seitdem der
Canning.P ozeß.daS Einmachen von zu bereitetem Fleisch in Blechbüchsen, erfun den wurde. In den letzien sechs Jahren sind in Chicago allein täglich durch schnittlich 21XX) bis 3CC0 Stück Rindvieh für den auswärtigen Markt geschlachtet worden. St. LouiS entwickelt in dieser Branche ebenfalls eine ziemlich lebhafte Thätigkeit und außerdem wird aus den östlichen Häfen noch Vieh lebend oder in frischgeschlachtetem und gefrorenem Zu stände nach England exportirt. Wenn nun' der amerikanische Vorrath an Schlachtvieh wirklich unerschöpflich wäre. so müßten wir diesen Export kaum ver spüren, aber die im Geiste geschaute Un erschöpflichkeit unserer westlichen Fleisch kammern war eben eine Fata Morgana Der Verkehr mit dem Auslande wird immer schneller und leichter. So lange Fleisch hier billiger ist, als in Europa, so wird Europa es mit Profit von uns kaufen und die Folge wird sein, daß die Preise auch hier stetig steigen, bis der europäischeConsum sich der erhöhten ame rikanische Forderungen wegen, wieder einschränken muß, oder bis auf natür lichem Wege eine ausreichende. Verweh rung deS Viehstandes der Ver. Staaten stattgefunden haben mag. Wenn wir nun auch eine der U. fachen der Fleischvertheuerung in dem Expor! erblicken müssen, so darf doch völlig be bauptet werden, daß wir ohne den furcht baren Winter von 1880 Sl diesen Exvort viel leichter hätten leisten kö.inen, ohne ihn drückend für uns (d. y. die hcimi schen Consumenten selbst) zu empfinden. In diesem strengen Winter ersroren und verhungerten ganze Heerdcn von Hornvieh zu Tausenden und Tausenden in den westlichen Trcitoricn in Mon tana, Washington, D rko'a u. s. w. Auch in Kansas kam viel Vieh um und die Cadover des aus Tcxas und dem Jndia nerTerritorium durch Kansas getriebenen und unterwegs vor Hunger und Kälte crepirten Viehs umsäumten die Wege. Jener Winter versetzte der Vieh jucht. im Westen einen harten Schlag, verlieh ihr aber auch zugleich einen neuen Impuls, da die Fleischpreise unmittelbar darauf zu steigen anfingen und dem Far mer dadurch die Vortheile der Viehzucht handgreifl ch r machten. Eine dritte Ursache d.r Theuerung ist die garstig machende Butter und KäseIndustrie im Westen und Nordwesten. Da der Farmer für die Milch einer Kuh in vrer Wochen mehr Geld lösen kann, als ihm ein ebenso altes Kalb einbringen würde, so wurde in den letzten Jahren in Wisconsin. Iowa und Nord Illinois verhältmüßig sehr wenig Junzvieh gezo gen. . Die meisten Kälber werden im Alter von - acht bis höchstens vierzehn Tagen geschlachtet. DaS wären also die Ursachen. . Die Wirkungen bergen aber das Heilmittel schon in sich. Veranlaßt durch die hö heren Preise ziehen die meisten Farmer des Nordwestens in diesem Jahre alle ihre Kälber auf, und die großenViehzüch ter in Texas und den westlichen Territo rien werden ebenfalls die Verluste des vorigen VinterS bald wieder übermunden haben.; Da aber ein richtiges Stück Schlachtvieh ' seine drei Jahre wachsen soll, so haben wir immerhin die unange nehme Aussicht vor Augen, daß die Fleischpreise sich noch wenigsteeS zwei Jahre lang ziemlich hochhalten werden. 1 3r Gestern Abend verhafiete man zwei junge Bursche Namens Charles Page und Wm. Lyon? weil man glaubt daß sie diejenigen sind, welche. gestern früh den Raub in Christ. Waterman's Grocery an de.' Ecke der Sü und Tennesiee Str. auszuführen beabsichtigten. Die Thüren der Grocery wurden mit Pulver aufge sprengt und die Spitzbuben beabsichtigten eben mit dem Casiaschrank ein ähnliches Experiment vorzunehmen, a!Z sie gestört wurden und schnell die Flucht ergrissen. In der Eile ließen sie ihre Einbrecher Werkzeuge zurück.
Tausend Dollar für eine Ärant.
Jodn Brannon hat Wm. H. Sarbcr auf $1090 Schadenersatz verklagt, weil derselbe ihm seine Brau! ab-pensiig ge macht hat. Brannon liebte rämlich ein junges Mädchen und wzr so glücklich, Gegenliebe zu finden. Da kam ein Dämon in Gestalt Sar bers und drängte sich zwischen die Lieben den. .' Sarber bestürmte das Mädchen von Brannon abzulassen und um sein Ziel zu erreichen, verleumdete er den jungen Mann, indem er 'der Braut.desselben er zählte, daß Brannon aus dem Gefängniß zu Greencastle entsprungen sei, und hier unter angenommenen Namen lebe. Bei der Braut machte diese Erzählung einen tiefen Eindruck und sie ließ sich dazu, be wegen, ihrem Bräutigam den Lauspaß zu geben. Brannon soll Anfangs ganz untröstlich darüber gewesen sein. Nach reiflicher Ueberlegung kam er jedoch zu der Ansicht, daß eine Braut, die sich aus diese Weise von einem Dritten bestimmen- läßt, gar nicht werth ist, seine Frau zu werden. Immerhin will er aber die Braut nicht so mir nichts, dir nichts aufgeben, und er glaubt, daß Sarber ihm wenigstens $1,000 Schadenersatz für sein verlorenes Glück schuldig ist. ; ' ' Die Superior Court. ... i . . . Jedes Mal, wenn der Termin der Richter unserer Superior Court abläuft macdt sich das Verlangm - kund, l ttsen Gerichtshof ron politischen . Einflüssen möglichst fieizuhalten. und, man versucht dies dadurch zu erreichen, daß man irgend einen Plan ausführt, durch welchen einer der Richter der MinoritälSpartei entnom men wird. Mit ein' Grund für dieses Verfahren ist der Umstand, daß die drei Richter der Superior Court zusammen einen AppellationSgerichtshof bilden, vor welchen auch zuweiltN Rechtsfragen in Bezug auf Wahlen gelangen und daß in solchen Fallen nicht bloß eine Partei im Richtercollegium vertreten sein fcllte. Im kommenden Herbst sind sämmtliche Richterstellen zu- besetzen. Angesichts besten war aus gestern Abend eine Ver sammlung der demokratischen Advokaten anberaumt worden, um die Frage zube sprechen. Die Versammlung fünd in dem Zimm:r d:r Superior Court No. 1 statt. Herr Rappaport holte als Ver? treter des liberalen Elementes ebenfalls eine Einladung zu der Versammlung er halten. .-.'-.. Herr Rand wurde zum Vorsitzenden und Herr Finch jr. zum Sekretär gewählt. Herr Bysield stellte den Antrag, daß jede Partei bloß zwei Kandidaten ausstellen solle. ES wurde hervorgehoben, daß da durch ein Kampf zwischen den beiden Kandidaten derselben Partei : entstehen müßte, indem von der Minoritätsparlci natürlich nur Einer 'gewählt werden könne. Ein . anderer Vorschlag wurde gemacht, dahin lautend, aß'für Z'mmcr No. 1 und 2 beide Partei:n. dieselben Candidalen nämlich einen' Demokraten und einen Republikaner aufstellen, für Zimmer No. '3 aber jede Partei ihren eigenen Kandidaten aufstelle. : ! Dieser Vorschlag fand etmaS mehr Anklang, eine größere Anzahl der Anwesenden war jedoch der Ansicht, daß mzn am Besten thue, gar keinenCompromiß zu versuchen. die Republikaner .seien imAkr nur dann bereit, ein Adko.nmen in dieser, Richtung zu treffen, wenn ste befürchten müssen, geschlagen zu werden. . Dieser Ansicht wieg ten sich die Herren Johnson Vron Williams und Taylor zu.- Dagegen empfahlen die Herren Bysield. Finch uid Wilson eifrig die andere Seite. - ,.t Herr R-ippapsrt' meinte die Ermäh lung Holman's zu einer Z it, in. welcher die Republikaner die entschiedene M.ijorität besaßen, sei ein Zeichen dafür, daß daS Volk die Vtttretnng beider Parteien - in der Superior Court wünsche ; ohne seine eigene Anncyl auszprecyen zu wouen. könne er doch sagend daß alle seine Freunde, mit denen, er Gelegenheit halte, über die Sache zu sprechen, dafür seien, daß Politik so viel rö t niöjlith. den Ge richten fern gehalten werde.' . H:rr Crovs y stellte schließlich den Antrag, daß ein Comite von Fünfen aufge stellt werde, um mit einem gleichen Comite der R publlkancr zu c'nfcriren . und der nächsten Versammlung Bericht zu erstal ten. Dieser Vorschlag wurde angenom men. und, der Vorsitzende ernannte für a Comne die Herren' Taylor. .Bhfild Johnson, Crcps.y urd Finch.,- . : v : .Daraus Vertagung. : . . . Der Mann, welcher gestern im größten ' Galopp die Washington StrasZe etttlang lief und endlich am Capital Schnbladen Halt machte muß große Eile gehabt baben. Er sagte, daß er noch mit dem nächsten Zngc abznreisen gedenkt, daß er sich aber noch vorher im Capital. Schubladen No. 18 st Washington Straße mit Stiefeln versehen will, denn die - Vortheile welche in jenem 'Geschäfte offerirt werden, bicten sich nicht überall. Zn seiner großen Ucberraschnng erhielt er anch noch ein Geschenk .als billige
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T Frau Friederika Müller klag t heute gegen Charles M. Coates, dern früheren Partner ihres Sohnes Arthur Müller in der Excelsior Creamcry und verlangt Herausgabe des ganzen vorhandencn Inventars. . r Der Stadtanwalt berichtet, dafc Iran Tomlinson niemals eine Dced für da? zum Tomlinson'schen Nachlassegeho rige Grundeigenthum auSzestellt habe. Wenn dies auch g:rade nicht nothwendig ist, so dürste man doch Schwierigkeiten in dem Verkaufe finden wenn keine Deed ausgestellt wird. Die Sache ist zur Zeit des Abkommens mit Frau Tomlinson jedenfalls sehr nachlässig behandelt wor den.' Margarctha. Strangmann reichte heute eine Scheidungsklage gegen ihren Gatten Friedrich ein. A'.S Gind ist grausame Behandlung angcgedcn. K.ägerin verlangt ferner, das; die der Ehe entsprossenen. Kinder unter ihre! Obhut gestellt werden, und daß ihr für E,hal tung derselben $1000 zugesprochen wer' den. Sie giebt an, ihr Mann hade. Geld in Ridinger's Bank un) er'ucht das Gericht um einenEinhaltsl efehl.damil ihm dasselbe vor Erledigung des Prozesses nicht ausbezahlt werde. ' ' ; Eritz Boettclier S5sifch -Ka5)'M 9 nir O. Washingtonstr. Dcibcstk Fleisch, jeden Tag frisch, steti vor' ralhig. 'Die wodlschmeckendste Vnrst, eil Bratwurst, ., Leberwur, . und Blutwurst. ff,t Hand. : ' Von Mme M n a cb 6fA(vftftlsÄ Gebrübev Frcnzcl, EckeWashinzton Strke und Virginia . Avenue. (Vance Block.) .. ;;..wn. .'2IUECKE SM-1i!' . r, :': 'i -
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