Indiana Tribüne, Volume 4, Number 214, Indianapolis, Marion County, 18 April 1882 — Page 2

Ittdimm Hribttne. FSgliche- und Konntagsausgaöe.

Offfcc: l2S. DelawareStr. Kperel ä5 ccond-elas matter at tl e f'ostotliee at Indianapolis, lnliana. AdnnemcntS-Preife : rSgttZze Ausgabe 12 Qtl. ttx Woch.-. TonntagZauZgabe ft Cts. perllummer. Beide zusammen . .-. 15 Ct'. ex ?oche. tST Las Taqblatt erscheint jedcn Nackmit. taq um 1 Uhr. Dle SonnagSauSgab erscheint deS Morgens. Tribune Publishing Company. Jndiaiapolis, Ind.. 18. April 1382. Zürst GsrtsÄaroff'S SZücktrlli .'giebt der London Times" Anlaß zu folgenden Bemerkungen : Fürst Gort .schakoss's Rücktritt ist schon wiederholt 'angekündigt worden, ohne daß sich jedoch die Nachricht bestätigte Jetzt hat sich aber endlich der alte Diplomat desinitiv von, der Politik zurückgezogen und die Leitung der äußeren russischen Angele flevheiten jüngeren Händen überlassen. Eine glänzende Carriere hat damit ihren Abschluß gesunden. Seit unesähr 60 Jahren war Fürst Gortschakofs. diplomatisch thatig, und während der Hälfte dieser Zeit hat er vor den Augen Euro pa's einen hervorragenden Posten beklei bet. Er hat sein 2an1 in den kritischsten Augenblicken seiner Geschichte vertreten. Zu wiederholten Malen hat er die Po litik desselben bestimmt, wenn es sich um Krieg oder Frieden Handels?. Sein 2t ben während des letzten halben Jahr Hunderts repräsentirt die russische Ge schichte, und es ist schwer, sich eine russi 'f(f, niiter yniitif in hnfn tn;frn mrft V Q V WlltIVV f V J f von dem alten Kanzler gelenkt wird. Als Fürst Bismarck noch im Knaben alter stand, war sein großer russischer Rivale . schon eine Berühmtheit, denn seine diplomatische Schule begann aus den Congressen zu Laybach und Verona. Man verlacht heute die Behauptung, daß es diplomatische 'Kunstgriffe gebe, die nur dem Eingeweihten bekannt seien, und ist der Ansicht, daß ein Jeder, der ie ersorder5che Intelligenz besitzt, aus dem Geöiete der Diplomatie Ersolge er ringen könne. Als aber Gortschakofs kein CtnrritT im flUFnfrt H?s?l?S r4...V 4. VV VIVJV JtVVII VVb W begann, hielt man für einen Diplomaten nicht nur die feinste Bildung, sondern auch specielle Begabung für das Fach und bedeutendes Genie für ein unerläß liches Erforderniß. und das ist in Wirk lichkeit auch noch 'heute der Fall; Ein irklicher Diplomat muß ein Muste' von Intelligenz sein. Er muß mehrere Svrachen verstehen und sprechen,. und zwar so geläufig, daß es Niemandem einfällt' über ihn, wenn er sich einer fremden Sprache bedient, lächeln. Er muß serner einen großen Schatz allge meiner Kenntnisse und eine gefällige, ge läufige und bestimmte Ausdrucksweise besitzen. Vor Allem aber muß er die stärkste Herrschaft über sich selbst und seine Leidenschaften auszuüben' im .Stande sein. ' Das Schweigen ist für "ihn eine gleich große Kunst, wie das Reden und das ist eine Hauptlehre der russischen Diplomaten, welche von Gort schakosf mit besonderem Gescbick bifolat wurde. Er verstand es in der That, zur rech ten Zeit zn schweigen oder zu reden, und man wird sich noch des Eindruckes er in7.e.'N, den er im Jahre 1870 durch die Erklärung bervorrief, der Pariser Ver trag von 1856 bedürfe einer Revision. Vielen .Engländern ist der Name Gortschakoff's identisch mit einer aggres siven Politik'im Orient, und sein Trä ger hat 'mit England häusig über orientalische Angelegenheiten verhandelt, zumal wenn es hinsichtlich derselben zu einer Krisis zu kommen drohte. Auch durch das von ihm erlassene Circular, in welchem er in Bezug aus die Aus schließung Rußland's vom Schwarzen Meere kurz und bündig erklärte, dieLage der Dinge könne nicht so bleiben, wie sie sei, wurde England namentlich berührt, und gegen Gortschakofs' Politik einge nommen.'. In der orientalischen Frage war er immer die Centralfigur, und er galt als der Urheber des letzten russisch türkischen Krieges ebenso wohl, wie für denjenigen deZ Friedensvertrages von San Stefano. - , . Kortsckakosi's Name- wrd' immer in Verbindung mit demjenigen eines andc ren großen Kanzlers genannt werden, mit demieniaen Bismarck's, welcher mit dem großen russischen Dlplomaken erst dann in näbere Werbinduna trat, als er preußischer Gesandter in St. Petersburg war, . wo die Beiden einander und ihre beiderseitigen Fähigkeiten und Talente genau kennen und schätzen lernten. Gortschakoff's ' Einfluß uar für Preußen während seines Krieges mit Oesterreich und während des deutsch-französifchen Krieges von höchster Bedeutung, was den allmählichen Eintritt eines M'.ßver ständnisseS .und einer Spannung zwischen Deutschland und Rußland, jedoch .nickt, verkinderte. . ?in oer allerlekten Zeit scheint.sich dieses. Verhältniß jedoch wieder zu bessern, und daraus scheint ortschakoff mit seinem Rücktritt gemar .ttt zu 'haben. . Blulregcn im Cctant. " Aus das britische Schiff Berean" sielen auf dessen Fahrt von Tasmanien um Cap Horn nach England am 16. v. M. unter dem 16. Gr. n. Br. und volle 600 Meilen westlich von den Cape de Verde Inseln Mafien stäubähnlichen,röthlichen, resp, sasranfarbenen Sandes nieder, und zwar so dicht, daß Segel, Tauwerk und Deck eme -Farbe wie lohgare? Mer an nahmen. Achnliche Erscheinungen find in jener Gegend schon wiederholt beob achtet worden, und die Seeleute nennen dietelben den rothen Nebel". .. südlichen Europa, namentlich in

Lyon, Genua und auf Sicilien bildet der dort sogenannte .Blutregen" ein analoges Phänomen. Der große, Ebrenberg nahm aus Grund zahlreicher mikroskopischer Untersuchungen an, daß der im atlantischen Ocean vorkommende ,?othe Nebel- aus Infusorien bestehe und aus den Thälern des Orinocco und AmazonenStrsmes in SüdAmerika von atmosphärischen Strömungen über den atlantischen Ocean verbreitet werde. Dieser Theorie trat bereits Admiral Smyth, nachdem er zahlreiche ihm zugeschickte Proben des rothen Nebel" so wohl, als des Blutregen- untersucht hatte, entgegen und statuirte, daß beide Erscheinungen aus Staub bestehen, der in der Sahara von dem Sirocco ausge wirbelt und von Luftströmungen nord östlich getragen wülde. Der Umstand, daß beide Phänomene nur zwischen Ja Tiuar und April beobachtet werden, und daß um diese Zeit die große afrikanische rm .. n ;n t . ! j.1 v:

Avune am iroacnucn ipnaji ,ur nie Ansicht des englischen Gelehrten und be fj . i. V!. - 1 . o c . . - s . iuiigi vz cciannic cueuiic uuti uti cirkelsörmigen Fortbew'L'L!??. d-r Mm,.--sphärischen Strömungen. I D Cyinesenfragr, .Der in New Haven, Eonn., studirend Chinese Zu Feu Tan sagt in einem Bries an die mm. Y. Eoening Post" über das Anti'Chinejengesetz: Wenn die Leute in Californien verlangen, daß sie gegen den Mitbewerb der Kuli's, der Sclaven arbeit und Sclaven find die Knli'6 geschützt werden und wenn, bie Ver. Staaten' die Einsuhr solcher Arbeiter regeln und auf Zeit verwehren, fo sind sie durchaus in ihrem Rechte und werden in der chinesischen Regierung eine herz liche Helserin finden. Die Abreise der Kuli'S von China wird nicht von der chi nefischen' Regierung genehmigt, sondery entschieden gemißbilligt. 'Das Gesetz sorgt aber fürAushebung der Einwände rung aller Arbeiter für die Düuer von 20 Jahren, fie unterwirft alle in das Land kommende Chinesen dem Paßmesen und hierin geht fie zu weit. Die Ame. rikaner haben China gezwungen, seine Häsen fremden Nationen zu öffnen, eine Folge dieses Zwanges ist die Einwände rung der chinesischen Ardeiter in die Ver. Staaten, nicht bloß Kulis, sondern auch freier, und ordentlicher Arbeiter, uud die Ver. Staaten haben diese Folge soweit es. sich nicht um Kuli's handelt, zu tragen." Herr Ju Feu Tan spricht ganz' verständig, vergißt aber, anzuge den, wie unsre Behörden im Stande sein sollen, die freien und' ordentlichen Arbeiter aleich bei ihrer. Landung von den Kuli's zu unterscheiden. Konnte die chinesische Regierung nicht die von ihr mißbilligte" Abreise der Kuli's verhin dern, wie sollen unsere Behörden den Ankömmlingen an der Nase ansehen, ob sie Kuli's oder freie Chinesen sind ? : WaS unseren Handel mit China an langt, so ist unsere Einfuhr von $8, 520,000 im Jahre 1870 auf $22,358, 908 im Jahre 1881, unsere Aussuhr nach China in derselben Zeit von $120, 000 aus $4,661,957 gestiegen. ES ist nicht anzunehmen, daß dieser Handel durch die Bill, wenn dieselbe nicht veto irt worden wäre, im mindesten gelitten hätte, denn erstens ist die Handelsbilanz entschieden zu Gunsten der Chinesen und zweitens werden die letzteren ihre Waa ren unter allen Umständen auS dem Lande beziehen, das sie' ihnen am besten. vor allem aber am- billigsten ' liefert. AlS. Kaufleute sind, wie sich kürzlich ein San Franciscoer Blatt ausdruckte, die ChinesenMenschen, die für einen Cha rakterwle 'Shakesveare's Shylok" kein Verständniß haben ; die auch von dem Feinde Geld und Profit, so lange der gleichen herauszuziehen ist, nehmen und das Blut erst fordern, wenn, der Feind nicht den mindesten Vortheil mehr bietet. Tie ttatcrstützuug des Schulwesens seitens der Bundesregierung vermittels einer Bewilligung von.. $iu,t)uu,uuu macht gerade jetzt, in Washington und auch anderswo im Lande wieder viel von sich reden. Diese Unterstützung ist aber bisher nur eine projektirte, welches Pro jekt übrigens möglicherweise früher oder später durch einen Congreßbeschluß reali sirt wird. Besagte zehn Millionen sol len bekanntlich unter die einzelnen Staa ten-und' Territorien vertheilt werden, und zwar nach Maßgabe-der größeren oder geringeren Unwiffeyheit, wie sie sich in den verschiedenen Staaten oder Ge bieten findet. : Derjenige. StaaV oder dasjenige Territorium, in welcher es die meisten Analphabeten giebt, soll, weil einer Unterstützung des Schulwesens am dringmdstewbedürftigie größte Sum me aus jener Bewilligung erhalten. Es ; erden. , übrigens verschiedene Punkte gegen dieses Unterstützungspro jekt geltend gemacht, üfld. ? namentlich wird darauf hingewiesen, baß. durch eine solche Bewilligung'" em, unangenehmer Präcedenzsall geschaffen und ,der Con greß sich gcnöthigtsehen würde, auch in Zukunft derartige Bewilligunzen zu ma chen. vr, V : - Aber gleichwohl erfreut sich die in Frage stehende Bill einer , großen Popula rität, zumal da wir'gerade jetzt, bei dem gegenwärtigen'Surplus der Einnahmen oer Regierung, heidenmäßig viel Geld haen-, das gar nicht besser angewandt werden könnte, als zu seiner: Unter stützung unseres Schülweses zu oem . er wähnten Betrage. Das Bundesschatzamt kann ein? solche Auslage sehr wohl ver' tragen, und 'es würbe diese Bewilligung' eine sehr geeignete Methode sein, um dem Volke der Bereinigten Staaten einen Theil des Geldes zurückzuzahlen welches von ihm mittels einer hoben Besteue rung erhoben' worden ist. ' EZ wird aber von verschiedenen Seiten-luch darauf hingewiesen, dafc es weit zweckmäßiger sei, die Bundesgelder zu - dem hier erür terten Zwecke zu verausgaben, als behufs Abzahlung der NationalSchuld, welche schon schneller abgetragen wird, als es die Gerechtigkeit gegen die. gegenwärtige Generation, welche das Geld dazu auf zubringen hat, gestattet.

urz, zene Bill ist eine sehr löbliche, und durch die Autfilkruiig derselben würde, fall die zehn Millionen nur in die richtigen 5)ände käme::. st;r viel Segen geschaffen werden köi-.ncn. Denn in dem Kampfe g.'gen die Tnmmheit und Ignoranz ist da Ge!) die beste Munition.

Jnr Nachadmtt ' c?!:''z:)!cn. Ein Duell Zwisten y.v ui'garischcn Edelleuten in Grow.rkcik, nat)::i im vorigen Monat in m'!.' der Bemühungen der 2ecunfc;inkn einen sehr befriedigenden Augaiuv Die beiden Gegner waren mit Allem, wc.s zu einem dem Ehrencodcx ci.tsprcendcn Zwei kämpfe gehört, zur Stelle und die Se cundanten traten zusan'.:uen, n:n über einen AussöhnunZs'Aezsuch zu bera then. Sie erklärten den Cumbattanten, sie hätten sich über ei:.Arrangement geeinigt, welches der Ehre keines der Gegner zu nahe lr.se, hätten die Art und Weise, wie da? Duell aus zutragen sei, schriftlich srstcsc!n und daten die Paukanten, sich iljtcn Anard' nungen zu unterwerfen und zu? Beobachtung der Vorschristen de? Schrift stückes, welches jedoch erst nach vollzöge nem Duelle zu eröffnen sei, aus Ekrenwort zu verpflicht?. Durch die Neuheit der Sache angeregt gaben beide Gegner dem Unparteiischen das verlangte Ehrenwort. . Die Secundanten leg ten nun eine Uniform -Mütze in daS Gras, in solche eine weiße rnid eine schwarze Kugel und erklärten, daS Schreiben enthalte die Bestimmung, die Wahl welcher Kugel deren Besitzer als unterlegene Partei erläre und welche SatiSfaction Dieser dem Sieger zu gewähren habe. Der beleidigte zog zu erst, nahm die weiße Kugel und seinem Gegner blieb die schwarze. Das geöffnete Schriftstück besagte, schwarz sei unterlegen und habe sich auf Ehrenwort zu verpflichten, von Stunde an und vier zehn Tage hindurch nichts anderes als Brod und Waffer zu genießen, et waige Krankheitsfälle ' ausgenommen. Der Unterlegene kam seiner Verpflichtung lelbstverständlich aufs gewissenhaf teste nach und wurde nicht nur nicht krank, sondern erklärte am Ende seiner Cur, er habe sich in seinem ganzen Leben nochnicht so wohl befunden. Zur Nachahmung zu empfehlen. Iowa zählt zur Zeit ir7 Kohlengruben, in denen im vor. Jahre 6174 Arbeiter 3.500.000 Tonnen Koh len producirt haben. Wie Postkutschen beraubt werden. Im fernen Westen und Südwesten wird die Beraubung der Postkutschen von iner gewissen Klasse dunkler Ehrenmanner geradezu gewerbsmäßig betrieben, und wie es scheint, ist diese Beschäftigung eine recht einträgliche, denn die Herren. .Posträuber" machen, wie daS ja auch ihre, zur Zeit in Waihmgton prozesstrten College thaten, tn der Regel reiche Beute. - 'Ueber die Methode, nach welcher bei der Beraubung von Postkutschen verfahren wird, gibt ein Opfer des lckten derartigen, Ereignisses bei Fredericksburg in .Texas in einer Nilttheilung an ein englisches Wechselülatt nähere Auskunft, und die über diese Raubthat gemachten Angaben entsprechen denjenigen,, welche über andere derartige Handstreiche ge macht wurden, vollständig. Es ist dem nach' ersichtlich, daß für die Gilde der Straßenräuber bestimmte Geschäfts Prinzipien bestehen. Unser Gewährsmann erzählt folgendermaßen : .Es waren ihrer zwei. Der Eine übernahm das Plündern und der Andere stand mit gespanntem Revolver dabei, bereit, jeden Augenblick abzudrü' cken. Der Erstere bemächtigte sich meiner Uhr, meines Ringes und meiner Busen nadel. Da Uhr die ein ganz befänderes .Machmerk ist so machte ich den i)!äu ber darauf aufmerksam. daZ; er sich möglicher Weise durch die Uhr verrathen und in Ungelegenheitcn bringen könnte, und zugleich steckte ich mkine Hand i, die Tasche, nahm $20 heraus und über reichte dieselben dem Ritter von dei Landstraße. Derselbe schien über dieses Geschenk sehr erfreut zu sein und gab mir die Uhr nebst ng und Busennadel zurück,' 'unterließ es aber nicht, meine Taschen uach weiterem Gelde zu untersuchen. Er fand jedoch, nichts. Dann forderte er mich auf, ihm bei der Unter suchung.. der Postfäcke behülflick zu sein, wozu, ich mich aus gewissen Vlündcn denn auch bereit finden ließ. Es fanden sich aber nur einige wenige Gcldbriefc und andere Werthfachen in den Postsäcken, darunter freilich eine goldene Uizr nebst Kette, die an einen zu San Angelo stationirten' Capitän in ber Bundesarmee adressirt war. . Die Strauchdiebe hielten unsZ unge sähr eine Stunde lang auf.aber erst, als-ich die anderen Postkutschen heran kommen sah, wurde mir etwas Zweifel baft, etwas ängstlich zu Muthe.denn die Räuber ließen mich und den Kutscheror sie hintreten und erklärten uns, daß. falls von der anderen Postkutsche auf sie gefeuert würde, wir zuerst rrschosscn werden würden. Es stand jedoch ein Baum in der Nähe, und ich trat mit besonderer Erlaubniß der beiden Räuber hinter den-selben,-um mich vor etwaigen Schüssen iu saldiren. Es wurde jedoch nicht ge ichoffen, denn es befanden sich keine Passagiere in der Postkutsch?. Der Kut scher aber dachte an nichts weniger als an Widerstand, und die $30, welche, er in seinem Besitz hatte, wurden ihm gelaffen. Im Uebrigen befanden sich keine Werth fachen in der zweiten Kutsche. .Die Räuber machten sich nun von Neuem an unsere Postkutsche und unterwarfen mei' nen Reifekoffer einer gründlichen Untersuchung. Derfe.be enthielt jedoch nichts Anderes als Kleidunsstiicke und Wäsche, welche Gegenstände für die strolche of fenbar keinen Werth hatten. Dann be fahl man uns, unsere Reise fortzusetzen, was wir uns nicht zweimal sagen ließen.

den wir sehnten uns darnach, möglichst bald aus der unangenehmen Gesellschaft dieser Burschen zu kommen.

Ein Wink für Tramps. In New ?)ork, Washington und zn deren namentlich großen Städten cintiviren jetzt verbummelte Genies und ge wöhnliche Bummler einenErwerbszweig, der um so gedeihlicher werden wird', je höher das befruchtende Ungemitter einer neuen Nationalcampagne an unserem politischen Horizonte hernufsteigt. Ein Tramp liest an dem Hausthürschilde ei ner eleganten Wohnung den Namen eines der Männer, die us den zchnkau" fend Dutzenden derer bekannt sind, dtY sich für außerordentlich qualifizirt, für Präsident oder VicePrä,ident halten. Es wird ihm aufgethan. Hätten Sie, verebrter Herr,, eine Kleinigkeit für einen Mitmenschen übrig, den unverschuldetes Elend " - .hier sind zehn Cents..Gott lohne es Ihnen. Ich las an Ihrer Thür den Namen Milton"; sind Sie vielleicht der große Mann, dessen Namen mir, dem ärmsten aller amerikanischen Bürger, täglich und an. allen Orten in die Ohren tönte ?" Ich heile Mitton." .Sie glauben nicht, welche Erwartunged das amerikanische Volk an diesen Namen knüpst. Ich komme aus dem Westen, ich habe den Wög hierher zu Fuß zurückgelegt, weil ich hier eine meinen Fähigkeiten angemeffene Stellung an einer Zeitung zu finoen hoffe. Jsn Hause des Farmers, der mir ein Nachtquartier gewährte, von den Leuten, denen ich mich auf meinem Wege anschloß, in den Wi'thshäufern. in denen ich mei nen angeborenen Dust mit abaestande nen Bierneigen still!.', hörte ich Ihren Namen." scheint Ihnen schlecht gegangen zu sein; Sie haben vermuthlich noch nicht gegeffen, in meinem Hause ist die Mahlzeit vorüber, nehmen Sie einen Dollar und essen Sie sich satt." .Gott lohne es Ihnen ! J.r, Alt und Jung spricht von Ihnen ; Ihre außerordentlichen staatsmännischenFähigkeiten Ihr eminentes Vermaltungstalent ist bekannter, als Sie glauben. Ich bin bis j tzt noch kein Politiker und deßhalb auch so schlecht ab, aber mein lebhaftes Gefühl für das Recht und für das Volk, zu dessen elendesten Bürgern ich gebäre, haben es mir zur Pflicht , gemacht, das was ich in den Zeitungen über Sie las, zu verbreiten, und ich weiß, daß die Wahrheit fich Freunde und Anhänger gewinnt, auch wenn fie aus dem Munde eines äußerlich herabgekommenen Men schen kommt. Im ganzen Westen ist kein Name so populär als der Ihrige. und diese Elnmüthlgkeit us toit wird nur durch die Stimmung imOsten über troffen..Ich war immer ein Freund deS Vokkes; ich hätte ihm ein Paradies geschaf fen, aber ich verlor die Chanc und das Volk daS Paradies, und jetzt empfehlen mir mein Älter und meine Gesundheit Zurückgezogenheit;' indeß ich kenne meine Pflicht, , und wenn das Volk rust, ich werde folgen." ; DaS Volk ruft nicht. bloß eS schreit, esSchon gut, mein Freund. Jzdeß in Ihren Kleidern dürften Sie. mit!Jren Bewerbungen um einen Platz an. einer Zeitung wenig Glück haben'. 'Bitte, nehmen Sie dies und laffenSie sich wie der bei mir sehen." - ' ' .Gott kohne eö Ihnen!? . : ' . Der Tramp hatte kaum das Zimmer verlaffen, als' er eie Zwanzig-Dollar Banknote- in seiner zerrissenen Westen tasche mit' einer Stecknadel feststeckte. Bärnnmhat durch seine befchworene Angabe, er habe -Jumbo" zu Zuchtzwkcken imvortirt, $2000 Zoll gespart. - Collector Robertson erwähnte bei dieser Gelegenheit zwei Vorgänge zollsreier Einführung von Elephanten; der erstere kam nach St.'- LouiS, der zweite nach Cincinnati.' . - ' ' ' " , , - ,. . 1 '.. i- ? -' i ? , . Co Jnlanve. 1, Die, S-T of rrtorn" j f i n b )ie eigentlichen E' tdeckr der , ' reichsten sildermii cn in Colon'd:' und ?!cvada, aden aber von ihrn Eitdeckuncze.n fast e nennensl?e?then Nutzen gehabt. Be 'lubert von der Romantik' und Unabangigkeit 'des .amp.-Lcbens" flichen sie nach Silbe, ädern, verkaufen ihre Entdeckungen für Kleinigkeiten nd suben weiter. Comslo'k. der Entdecker der nach ihm benannten Mine, die. schön über $100,i00,000 abwarf, verkaufte die Mine für Waaren im Werthe van $730. Einer der Entdecker der fabelüaft reichen .Terrible'Mine" verkaufte seine Hälfte für $Z00 un? .sein Compagnon erhielt kurze Zeit .daraus für die andere Hälfte etwas über $600. Dafielbe gilt von der aroßen .Hercules-Mine". und die Ge'chichte oes Minenlcdens.ist voll sslcher Vorkommniffe. . Was .Etsteddsods- sind, wird wohl - d Mehrzahl unserer Leser uubekannt sein. .ElsteddfSdS" sindgeste. wie sie in WaleS gefeiert werden, und zwar von literarisch-musikalischem Charakter. 'welche mit dem literarisch musi kalischen Theile der allegorischen'Volksspiele, viel qemein zu haben scheinen, da aus diesen Festen Musiker, Dichter und Schrislsteller mit - einander wetteifern, wobei der Sieger mit einem Geldpreise belohnt wird. Man beabsichtigt, nächste Weihnachten ein . solches Fest in New Bork zu seiern, und hat zu diesem Zwecke bereits die Preisrichter ernannt, unter wklchen sich E. H. Roberts vom .Utica Herald" und der Dichter E. M. Holmes befindet. . , L o c o m o t i v s ü h r e r I o h n Flarharity stieß aus der Denver &'Rio GrandeEisenbahn in Leadville. Col, ei nen Fcachtzug auf ein Seitengeleise und erhielt die Anweisung, mit seiner Maschine nach Eiler'S Station zu fahren, dort den nach Leadville bestimmten Pas' saoierzug zu erwarten und nachLeadville herauf ziehen zu helsen. . Der Maschinist

hatte kaum die Fahrt vergav angetreten.

als die Steuerung an der Maschine ; brach und letztere mit dem jederControÜe ; über die Maschine beraubten Führe? und dem Heizer in einer Geschwindigkeit von 100 Meilen in der Stunde hinab und an Eilers Station vorüberbrauste. Flarharity sah den Paffagicrzug sich entge genkommen, konnte absolut nichts thun, den Laus seiner Maschine zu regeln und sprang nebst dem Heizer ad. Als er wieder zum Bewußtsein kam, fand er seine Lokomotive kaum 10 Schulte von fich entfernt auf dem Bahndamme liegen. Dieselbe war aus den Geleisen qesprun gen und dem Führer des Paffagierzuges war es gelungen, den letzteren indem Äugenbl'cke zum Stehen zu bringen, da ohne den glücklichen Zufall die Locomotive in ihn hineingeschmetlert sein würde. Jlaharily und sein Heizer sind verletzt, aber mcht tödtlich. Ueber Amerika schreibt die London World" Folgendes : Der neuen Welt werden immer frische Elemcntc zugeführt werden in einem ununterbrochencn Strome von Immigranten, welche aus dem altelsfchwachen Europa kommen und arbeitslustig und an ein einfaches Leben gewöhnt find. Diefe werden fich nach und nach mit den Amerikanern vermischen und bewirken, daß, obgleich die Yankees der Neuengland Staaten und die alten südlichen Fami lien in der Regel seinen starken Nachwuchs aufzuweisen haben, daß die Bevölkerung der Ver. Staaten in erstaunlichen Verhältnissen wächst. Ueber Colorado's neuen Bundessenator, welcher zu Teller's Nachfolger ernannt worden ist. George M. Chilcott, liegen folgende Mittheilungen vor: Herr Cbilcott wurde 1828 in Huntington in Pennsy?vanien geboren. Von dort begab er sich nach Nebraska, wo er 185G zum Mitglied der Territo-rial-Legislatur gewählt wurde ; daffelbe geschah 1861 in Colorado, wohin er sich 185 begeben hatte. Später wurde er zum Delegaten Colorado's im Cöngreß erwählt. Dann vertrat er Pueblo County sowohl als Repräsentant, wie als Senator in der Staatsleaislatur. Herr Chilcott ist von Profession Rechtsanwalt und hal bisher eine bedeutende Rollern der Politik Cololado's gespielt. Der Bericht der New Y o r ker Polizeirichter liegt vor, daß die seit Jahren in der, Metropole wahrgenom mene Abnahme der Vergehen und Ver brechen einc.stetige ist. Nur das Iah? 1880 zeigte eine unbedeutende Zunahme gegen das ' Vorjahr. mit dieser einzi gen Ausnahme hat die Zahl der Verh?s tungen. seit 1874 stets abgenommen. Das Jahr 1881 zeigt eine Verminderung um zwei Priccnt gegen 188i) und mit 07,133 Verhaftungen gegen 84.821 im Jahre 1874 crgiebt sich im Ganzen eine Abnahme' der Verhaftungen um zwanzig Procent. Während 1873 auf je 12 3 Personen eine Verhaftung fiel, kam eine solche. 1881 erst auf 18 Personen. ' Auch das letztere Verhältniß be rechtigt New ' Zjork nicht, sich auf feine Tugendhaftigkeit besonders viel einzubilden, aber die Abnahme als solche ist erfreulich. Bei den Jrländern. kommt auf 12, bei den Deutschen auf 46 eine Bestrafung, resp. VerWeisung vor ein höheres Gericht. Wegen Trunkenheit wurden 7377 Jrländer. 3014 eingeborene Amerikaner und 864 Deutsche verhaftet; das sind die Wir kungen des neuerdings. von der Muckerbände in vielen Staaten mit erneuter Wüth verleumdeten Bieres. Im übri gen wird die Zahl der Verhaftungen in diesem Jahre bedeutend steigen, und zwar hoffentlich nicht, weil die Löhne viel niedriger und die Lebensmittel noch theurer werden, sondern weil mit dem 1. Mai das neue Strafgesetze buch des Staates New "Z)o:k in Kraft tritt. -Daffe.be enthält viel Gutes, aber auch einzelne sehr .blaue" Bestimmungen ; es bestraft das Fluchen undSchwören mit $1, gestattet Beamten, in deren Gchörweite geflucht w'rd. die Delin quenten ohne weiteres tue zrhn Tage deizustccken und bedroht Uel ertrelungen desSonn'azsgesetzcs mitGeldftrafen von 1 bis ?10. oder Gefängnißstrafcn bis zu 3 .Tagen oder beidcm. Seither beobachteten die Gascompagnieen überall dasVerfahren, ihre Gasmeffer als infallibel anzusehen und wenn ein Gäs-Consument sofortige Zahlung der ihm über das von ihm ver brauchte Gas zugestellten Rechnungen nicht leistete, demselben einfach das Gas abzudrehen. Dieser zur Nuisance gewordenen Usance gegenüber , hat dies?r Tage Richter Lawrence in New Z)ork entschieden, daß Gas-Consumenten berechtigt find, die von ihnen bestrittene Richtigkeit einer Gasrechnung zum Ge genstande einer gerichtlichenUntersuchung zu machen,' und daß die Compagnjecn erst dann berechtigt sind, das Gas b drehen zu lassen, wenn die Bezahlung des gerichtlich festgestellten Betrags nicht rechtzeitig erfolgt. Dies ist eine wichtige Entfcheidung, deren Prinzip Voraussicht lich von allen nicht unter dem Einflüsse der Compagnien stehenden Gerichten adoptirt werden wird. Nur in solchen FäUen würde eine andere'juristische Auf saffung berechtigt sein, in denen der Charternder Compagnieen ausdrücklich vorschreibt, daß für die Richtigkeit der auf ben Angaben der Gasmesser benhcndenRechnüngen dieRechtsvermuthung sprechen soll. ' . . George Grinsteiner, 0 ft. SLJLfi

iCk "-jC cto äl a. sie wohlhabend sind. Die KoulouS, deCtCC5t CvtstttCt. nen Schiffe unbekannt sind, passiren ihre Flüffe auf Hauten, welchen sie die Form 274 Ost Varkkiftralk, zv. Ost nnd Liberty. ' von Canoes zu geben wiffen. Einmal Indianapolis. Ind. ' sah der Reisende, wie eine Kouloudarne Leichen werden ohne Ei ausbewahrt. einen Fluß auf einer solchen Haut Pas Telephone Tag und Nacht. !sMe, während ihre, sieden Männer am

vorn Auslande.

Strafe segen schlechte Witze. In dem Wiener Schlaraffen verein der den Trulus pfl?gt m.rn fol gende Strafe gegen diejenigen anzu wenden, welche schlechte Wch'e se.acht haben. Der Verein bestimmt sur eine schlechte Anekdote oder einen schlechten Witz drei Stufen dxr inworung. Bei ker ersten börcn alle Anwesenden läutlos '. ohne mit einer M cne zu zucker, sehen m Crjähler starr Gesicht und fragen ihn, wenn er geendet, uut gebeuchel um Jnicrcsse im Chorus : Und die Pointe ?" Bciin zweite:, Grad hören sie edenfall? sämmtlich zu, ol.ne einen Laut von sich zu geben, ivenn er dann aber fertig ist. stehen fie d'r Reche nach aus, gehen emzcln zu ihm hin, drücken ihm die Harid und sagen mit unverbrüchli chcm Crnst : So t,abe ich nock nie gelacht, das war wirklich sehr gut." Beim dritten Grade der Entrüstung hören sämmtliche Trulus wiederum mit jenem Crnste, der sie in solchen Fällen auözeich net, zu, und sagen auch nachher kein Wort, nur geht einer hin, öffnet die Thür sperrangelweit, läßt sie offen sie yen und geht auf seinen Sitz zurück. Diese Prozedureu sind von besonders cr lomiicher ttiung, wenn ote unglualt chen Erzähler Gäste find, welche das Verfahren noch nicht lenneu. Dawar z. B. der bekannte Berliner Ex - Schau svieler Namens Ottomeyer, früher Re gisseur am Friedrich-Wilhclmstädtischen Theater, wiederholt zu Gaste. Dieser Herr halte die sonderbare Manier, mit len unter Wienern fortwöhrend über Wien zu schimpfen, das that er denn mehrmals hintereinander' auch in dieser Gesellschaft. Einmal nun, als er einen besonders schlechten Witz gegen Wien losgelassen, brachte , man gegen ihn den dritten Grad der Entrüstung zur An wendung. Die lautlos dasitzenden Kumvane, die offene Thür, das ganze Ensemble machte auf Ottomeyer einen fol chen Eindruck, daß er feinen Hut nahm und wirklich hinwegging wie begoffen. Dichter-Rache. WieRecht der alte römische Poet hatte, der die Dichter ein reizbar Geschlecht" nannte, das sollte Gambetta dieser Tage drastisch erfahren. Ein Herr Caffaignau, Arzt und Arrondissementsrath in Cauze, Tarn-et-Garonne, scheint in den Muße stunden, die ihm seine Praxis läßt, den Musen zu dienen ; die Früchle seiner In spirationen sammelte er in einen Band Gedichte in französischer Sprache und in gascognischem Dialekt, und von diesem Werke, offenbar seinem Stolz und seiner Freude, schickte er ein Exemplar an Gambetta. Den weiter Verlauf dieses Abenteuers, das so harmlos beginnt, entnimm! der Leser am besten dem nach stehenden schrecklich beredten Briefe, den der erbitterte Caffaignau am 15. März an Gambetta richtete und gleichzeitig im Wockenblältchen seiner Provinzialstadt veröffentlichte : An Herrn Leon Gam betta, Abgeordneter im gesetzgebenden Körper. Mein Herr ! Der geringe Werth meiner gascognischen und sranzösischen Gedichte", von denen ich Ihnen das erste Exemplar mit Widmung dar gebracht habe, rechtfertigt Sie bis zu einem gcwiffen Punkte, daß Sie mir nicht einmal deren Empfang bestätig ten ; da Sie mir aber auch auf keinen der drei dringenden Briefe geantwortet haben, die ich in jüngstcr Zeit an .Sie gerichtet, so geben Sie mir das Recht, hieraus folgende Folgerungen abzulei ten: Sie mögen ein intelligenter Mensch sein, aber Sie sind jedenfalls ein recht ungezogener Junge, und man riecht Jh nen den emporgekommenen Gewürzkrä mer an, mein Freundchen. Dieser Dust (sni generis), glaube n Sie das meiner alten Gascogner-Erfahrunz, ist danach angethan, Ihre Cavdidatur auf diePrä fidentschaft der französischen Republik sehr ernstlich zu gesährden. Empsangen Sie, wenn eö Ihnen recht ist. meine be sten Grüße.- Dieser Brief wird den armen Gambetta lehren, daß man Poe ten nicht ungestraft in ihrem Selbstbe wußtsein kränkt. Warum nimmt er fich aber auch kein Beispie! an dem großen Victor Hugo, der seit fünfzig Jahren jedem der zahllosen Dichter, die ihm ihre . Werke schicken, milPostwendung folgende stereotype Antwort fendet : Mann von Genie. Sie sind ein größercr Dichter als ich. Harren Sie aus! Es umarmt Sie ohne Neid. Ihr V ctor 5)ugo.Großfürst Wladimir äu tcrle in Wien zu einer hochstehenden Per sönlichkeit, er kynne nur bellagen, daß man außerhalb Äußlands die Skobelef fiaden-zuch Mafcstjb einer Peurtheilung berolilik Rußlands genommen habe. Das Echo, welches'Skodelcffz Reden er weckten, erschwere die Position der lei tenden Faktoren Rußlands Diese seien in einer eigenartigen und schwierigen Lage,"'welche klugerweise berückuchtigt werden sollte.' Der Großfürst versicherte, der EzarfowZe die ganze K.nserfamilie sei entschieden friedlich gesinnt und entschloffen, der entgegengesetzten Strömung bis zur äußersten Grenze die - SpV Zu bieten. Man gewann hier iul Wien den Eindruck, daß d'cse Veklicherungen ehrlich gemeint wa ren, aber Niemand weiß, wo die äußerste Grenze ist.bis zu welcher der Czar sich im Stande fühlt, der panslavistischcn Partei Widerstand zu leisten.- . Ei n tollküb n er Enalan der. In der Geographischen Gesellschast zu Paris hielt dieser Tage der un- - : r x . o :r...s.. r yuiiuc yiu'cuuc ujjaiDU einen inicrc fanten Vortrag über Hinter-Asien nnd über das Land der Koulou. bei welchen die Vielmännerei herrscht. Die dortigen cm l- r f.i V X. velver genieren lily nicur, ieqs uno auq fieben Männer ,u nehmen, je nachdem