Indiana Tribüne, Volume 4, Number 212, Indianapolis, Marion County, 15 April 1882 — Page 3

allerdings nicht glückte, da beute a&tüa

derselben entlassen und zu ihren Famiinrt .....'.J..Ci:jl fT V STs. im . ! tiiu jumuyciiai jino. )le 'ceulerel war solgendcrmaßen entstanden : .Heute Morgen hatten sich fünf den oberen Classen angehörende Schüler gegen einen Unterlehrcr aufgelehnt und sich gcwe gert, die ihnen auferlegten Strafarbeiten anzufertigen. Von 50 Kameraden begleitet, begaben sie sich unter Absingung der Marseillaise zum Direktor, dem sie folgendes Ultimatum stellten: Entlassung des verhaßten Lehrer, Begnadi gung der bestraften Brüder und monat lich zwei allgemeine Ausgehtage. Als Antwort auf dieses Ultimatum wurden die oberen Classen sofort aufgelöst, wäh rend der Unterricht in den unteren fort-dauert.- . Quedlinburg, 29. März. Die projektirte Verbindungsbahn Quedlinburg'Nordhausen wird folgendeRichtung nehmen : Von Quedlinburg am Quarrn dach aufwärts, über Suderode, Gern rode, dann im Thale östlich von Gern rode auswärts, rechts neben dem Stern Hause vorbei auf Mägdesprung Alexis bad ; von hier seitwärts nachHarzgerode, dann in gerader Tour über Neudorf. Schwende, neben Stolberg vorbei, aus Rettleborode, von da zieht sie endlich sich mit westlicher Richtung über Hermanns acker, Neustadt, Petersdorf nach Nordhausen. Deutsche LoealNachrichten. salberstadt, 29. März. Dc: ArmenDeputationsSekretär und stüd tische Begräbnik'Kommissär Hohenstein wurde wegen Unterschlagung ihm an vertrauter Gelder verhastet. Hettstedt, 29. März. Auf dem Kupferhammer hier wurde der GOjäjjrige Ausseher Lohmann aus Vurg.Oerner durch die -Explosion einer Dynamit Patrone getödtet. Merseburg, 29. März. Im Wartesaal des Bahnhofes zu Naumburg starb plötzlich der auf einer Geschäftsreise befindliche Restaurateur Geißler von hier, Besitzer der hiesigen Kaiser Wil Helm-Halle. Potsdam, 27. März. Großes Aussehen erregt hier der seit Donners tag von der Strafkammer des hiesigen Landgerschts verhandelte Prozeß gegen die Gattin eines höheren Beamten aus Konitz, welche von der unglücklichen Manie besessen gewesen zu sein scheint, durch anonyme Briefe Beleidigungen gegen allerlei Personen, mit denen sie gesell schastlich verkehrte, auszusprechen und dadurch zu versuchen, geschlossene Ver bindungen zu lösen. Es sind 73 Zeu gen, namentliq aus Glogau unoPrenz lau, vorgeladen worden, und die Aus sagen der Ersteren, die bis jetzt vernommen wurden, haben die seltsamstenDinge zu Tage gebracht, so daß man in Anbetracht derLebensflellung der Angeklagten nichts Anderes glauben kann, als daß dieselbe in eine ganz eigenartige Jdio tCA dlMatMAAWAtAM f A Oft Am ymiuic y uiiinynuiui u. mjii u theidigung fübren die Rechtsanwalte Holthosf und Sello aus Berlin. Nordhausen, 28. März. Dieledige Marie Witzgal aus Plauen im Voigtlande gehörte im Herbst noch dem Circus Lusch an, welcher einige Zeit lang hier Vorstellungen gab. Bei dem Aulbruch 'des Herrn Lusch blieb .Mariezurück, sie wurde Schenkmädchen im .Schützenhause". Am verganzenen Mittwoch ihresDienstes entlassen, wählte sie den Nachmittag zu einem Spazier gange in unserm Stadtwalde .Gehege". Da wurde sie plötzlich von einem Manne rücklings in den Hals gestochen und gleichzeitig niedergeworfen. Während ihres Hülferufes erhielt sie in die andere Seite des Halses weitere fünf Stiche, woraus der Angreiser entfloh, da in Folge des Hülferuses der Vorfall ge schah bei der berühmten Merwigslinde, unweit des Restaurants Zum Wald schlichen" eilige Schritte nahten. Durch ein dickes wollenes Tuch, welches Marie ...Witzgal um den Hals ge schlungen und das sich beim Niederreißen höher schob, sind die Stiche abgeschwächt worden, so daß eine gesührliche Wunde nicht vorhanden ist. Die, auf Grund der von dem Mädchen und anderen Perso nen, welche den Angreiker hatten davon eilen sehen, gegebenen Personalbeschrcibung veranlaßten Recherchen führten noch im Lause des gestrigen Tages zu der Verhaftung d?s Cigarren oder Tadakarbeiters Otto Schmidt. Es wurde vermuthet, daß ders-lbe in dem Mädchen seine diesem seh" ähnliche Frau, welche von ihm getrennt lebt, erblickt,' und aus diese einen Mordansall versucht habe; wie man indessen hört, will Schmidt du That lediglich aus Ucbcrmuch verübl haben. Posen. 28 März. Die Sozialistin v. Jankowska. ditJrau eines begüterten Großgrundbesitzers aus der Gegend von Kiew, welche in den im vorigen Monat yier stattgesnndcncn Sozialistenprozeß verwickelt war ' uno zu einer drcimonat lichen Gesängnißhttst, unter Anrechnung von zwei Monaten der bereits vorange gangenen halbjährigen Unttrsuchungs haft, verurtheilt Jurde, ist nach Ver düßung dieser Strafe aus dem GericytS gefängnisie entlasten und in das Polizei gefängniß übergeführt worden. Wahr scheinlich wird sie nunmehr des Landes verwiesen und per Schud über dieGrenze gebracht werden. Vom hicsigenSchwur gerichte wurde der Tagelöhner Simon Dyczek wegen Raubmordes, verübt an dem Schäfer Kalacki, zum Tode vcrur theilt. Hirsch ber g(Sch!esien). 29Mräz. Im hiesigen Landgerichts'Gcsängniß hat sich der kürzlich ' wegen' Brandstistung zu 12 ' Jahren . Zuchlhaus verurtheilte Schneider Ed. Hübner aus Steinseisfen erhängt. ' Liegnitz (Schlesien). 29. März. Wegen Veröffentlichung eines antisemi tischen Gedichtes in der .hier. erscheinen den patriotischen Zeitung", in welchem direkt zu Gewaltthätigkeiten gegen die Jsraeliten aufgefordert wurde, erkannte das Gericht, geuen den. Redakteur der Zeitung. Wilhl Bedren?.us 10 M.. . den Einsender deS'Gedichtes, Kaufmann Woltcr aus Pyritz, auf 50 Mjrk Geld, strafe.

H $ -TB "TJr ?-i9mt&L. AusSchwarzwälder j Fichtennadeln gewonnen ll r , I i Ein alt bekanntes vorzügliches Mittel gegen Rheumatismus Jleifccn im Geficht. Reihen im Gesicht. Reihen im Geslckt. Reißen im Gesicht. Reißen im Gcsicht. Gliederreißen, Gliederreißen. Gliederreißen, Glicderteißen, Gtiederreinen, Fkostbeulen, - ; Frostbeulen. Frostbeulen. Frostbeulen, Frostbeulen, Gicht. Gicht. Gicht. Gicht. Gicht. Gicht. Gicht. Gicht. Gickt. Gicht, Gicht. Gi N Hexenschuß, Hexenschuß. Hexenschuß. Hcxenschuß. Hexenschuß. Hexenschuß. Hüftenleiden, Hüftenleiden. Hüftenleiden, Hüstenleiden. Hüstenleiden Hüstenl'iBrandwnn den , Verstauchungen, Verstauchungen, Verstauchungen, Verstauchungen, Verstauchungen, Steifen Hals, . Steifen Hals, . ' Steifen Hals, Steifen Hals, Quetschungen. Quetschungen, Quetschungen. Quetschungen, Brühungen, Brühungen, Brühungen, ' Brühungen, Vrühungen, ' Frische Wunden, - ' Frische Wunden, Frische Wunden, Schnittwunden, Schnittwunden, Schnittwunden, . Schnittwunden, Zahnschmerzen, geschwollene Brüste, geschwollene Brüste, - geschwollene Brüste, geschwollene Brüste, ttopfweh, Kopfweh, - ' Kopfweh, Kopfweh', Kopfweh, Kopsweh, Kopfweh, Kopfweh,' . Kopfweh, Kopfweh, slückcnschmerzen. Nückenschmerzen, Nückenschmerzen, Nückenschmerzen, ... Nückenschmerzen, 'Ausgesprungene. Hände, Aufgesprungene Hände, ' Aufgesprungene Hände, Aufgesprungene Hände, . Gelenkschmerzen, Gelenkschmerzen, -. Gelenkschmerzen, .. Gelenkschmerzen, vhrenweh, Ohrenweh, . 7 Ohrenweh, Ohrenweh, Ohrenweh, Ohrenweh, Ohrenweh, Ohrenweh, Ohrenweh, Ohrenweh. und alle Schmerzen, welche ein äußerliche 'ttnel venolytgen. . Unfälle, mit Schmer, verbunben, kommen dann n, nenn in ie&er flamme or und cl ist dhkk Pflicht eine Jeden, stet ein Mittel bei der Hand ,u habe, welche nicht llein sogleich Linderung der Schmerzen bringt, sondern welche uch da Uebel in kurzer Zeit hellt. Alle diese bring da St. Jacobs ..Del. Jeder Flasche St. Jacob Oel tst in genau brauch.Anmjun tn deutscher, englischer, franzbs! scher, sp ischer. schmeischer, holländischer, dlnilcher, oovmiser, ronugtestich uno nauen,qe sprach detaeaeben. E,ne Fla'che Et. Jakob Oel kostet 10 Cent, (fünf Zischen für $2.00 ist tn jeder Apotheke iu haben tzrir dt BefteNung , nicht weniger l ts.oo sret nach allkn Tdktlen der er. Staaten versandt. Tl. Dogeler tt Co., Baltimore, Md. d Ä '.h h ö ö ö ö Eine Briefmarke KMZ. oaeler u. So. in Baltimore, .. sichert jedem, sich asur n:ere,nrendkn, ein vreViar d illusttir, ten Hamburger. Familien alinder ,Ül '."i.

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Ein rusjilchcr Mrfl. ' NV von Oraf ÜIrri Tolstoy, deutsch tt LSilhe! Lang.

(Forlscdung.) ".Sind wir hier am Ziel?" fragte der Neiteransührer. Die OprilschnikS begannen an die Thür der Mühle zu pochen. Lange blieb ihr Klopsen und Rusen unbeanwortet. Endlich .ließ sich in der Kammer ein hes. tiges Husten vernehmen und in einem über der Thür angebrachten Loche ward oer Kopf des Müllers sichtbar. Wen hat der liebe Gott um diese Stunde noch hierher geführt?" fragte der Greis, mit einer Heftigkeit hustend, als wollte er den Geist ausgeben. Komm herauf Hezenmeister, komm schleunigst heraus und stille da? Blut ! Der Bojar Fürst Wjäsemski ist schwer verwundet!" .Was für ein Bojar?" fragte der Alte, sich schwerhörig stellend. .Ach du Halunke ! Du fragst noch erst: .was für ein Bojar? Stoßt die Thül ein, Burschen !" .Wartet, lieben Freunde, wartet! Ich Ich komme; waxum die Thür einstoßen? Ich komme!" .Aha, hast du endlich verstanden, alter Hahn?" . .Werdet nicht böse, ihr Herren," sprach der Müller, eiligst herauskommen. .Wir wollen sogleich sehen, meineHerren! O, o! du lieber Gott! .... Aber wer hat ihm denn einen solchen Hieb versetzt?. . . . Nur noch einen halben Zoll, tiefer, und . die Stirnader wäre durchgeschnitten worden! Nun, Gott hat ihnbeschützt. . . .aber hier? Die Schulter ist ja fast bis auf den Knochen gespalten ! O, o! Das muß ein ordentlicher Kämpe sein, der seine Gna den so zurichtet hat !" Die Opritschniks traten beiseite. Der Müller neigte sich über Wjäsemski, verband ihm die Wunden, sprach ein Pater unser, legte ihm die Hand aus den Kops und begann zu murmeln: Je länger der Greis murmelte, desto längsamer strömte dos Blut, und beim letzten Worte hörte es vollständig zu fließenauf. Wjusemski war noch immer besinnungslos. Die Diener hoben ihn vor sichtig auf und trugen ihn auf der Trag' bahre fort. . Die Opritschniks stiegen zu Pferde und folgten ihnen. - Sobald die Diener und der Reiter trupp sich entfernt hatt und man im Walde keine menschliche Stimme mehr vernahm, öffnete der Greis die Mühle. .Bojarinja, sie sind ' fort !" sagte er. .Komm' hier in die Stube. Ach, meine arme erschreckte Biene, wie du, dich versteckt hast ! . Komm' nur hier in. die Stube, mem Täubchen, hier ist's behag licher." ' Ein alter Bekannter. An dem Tage nach der Zerstörung von Morosofs's Hause ritt ein schon bejahrter Kriegsknecht auf einem schwarzen Pferde durch den stillen Wald. Jeden Augenblick nahm er die ' Mütze ab und schien auf etwas zu horchen. .Halt, Galka !" sagte er, plötzlich dik Zügel anziehend; .da war's mir,als hört' ich wieder etwas ! Aber, so steh' doch still;' was plagt dich denn ? In derThat, da hör' ich Geräusch ! Und Michael ritt, mit verhängtem Zügel gerade auf das Geräusch zu. .Ach, Gott sei Dank," sagte er. als er zwischen den Bäumen hindurch der moosbedeckten Mauern und des sich die henden Mühlrades ansichtig wurde, .end lich bin ich da. !" . Michael stieg ab, band seine Galka an einen Baum, näherte sich mit einer gewissen Aengstlichkeit. der Mühle und klopste an die Thür. .Heda,' alier Halunke !" schrie er; .komm' heraus, oder ich stecke deine. Ba rake in Brand !" Da ließ sich ein Husten hören und in der kleinen Oesfnung über der Thür zeigten sich ein weißer Bart und ein runzliges Gesicht, in desien Mitte zwei hellgraue Augen funkelten. .Guten Tag, Meister", sagte er mit freundlicher Stimme. .Grüß Gott!" versetzte derMüller, .was verlangst du, braver Mann ?" .Es handelt sich um Folgendes, Mei fter: c3 ist ein großes Unglück geschehen; die verfluchten Opritschniks haben sich eines Herrn bemächtigt, ' ihn gefesselt znd nach der Slobona gebracht, wo a letzt wahrscheinlich bekümmerten Herzens im Gefängniß sitzt. Und warum ist er darin ? Das weiß nur Gott. Er hat sich weder gegen den Zaren noch gegen den Staat vergangen; er stellte sich nur auf die Seite des Rechts und der Ge rcchtigkeitindem er den Bojaren Woro soff und dessen Bojarinja vertheidigte.alS jene Verwünschten O: ' inmitten eines fröhlichen Festes heimtückisch angriffen und ihr HauS w Grund und Boden zer störten." Michael machte große Augen. . Schlage jetzt den Weg ein, der dort an der Fischte vorbeiführt. Geh immer gra de aus. Rechts und links wirst du viele Nebenwege erblicken, aber geh immer grade auö; und wenn du fünf Werst zurückgelegt hast, wirst du ein wenig seitab' eme kleine Jsba (Bauernhütte) erblicken; und in dieser Jsba findest du keine ein zige lebende Siele. . Bleibe dort bis zur Nacht; dann werden brave Leute kom' men, von denen du weiteres ersahren wirst. . ' Auf dem Rückwege komm hier vorbei, du wirst hier, Arbeit finden; dex Paradiesvogel ist dem Räuber wieder ent schlüpft, und bringst zum König vonDal matien, und in die Belohnung theilen wir uns." . Und ohne eine Antwort, abzuwarten, ging der Alte in die Mühle zurück und riegelte die Thür hinter sich zu. . Väterchen," schrie ihm Michael nach, .erkläre dich doch deutlicher von welchen Leuten sprichst du ? Und von was für einem.Voael redest du ?"

Aber 'der Muller antwortete nicht, und so gespannt Michael auch lauschte, er vernahm nicht als das Rauschen )es Wassers und das Knarren der Rä3c?. ' . . .Da sch einer, solch ein Teufelsbraten!" dachte der alteKriegskncchte .Wohin schickt er mich denn eigentlich ?. . . .Fünf Werste von hier befindet sich eine Jsba, Dort warte bis zur Nacht, und was dann weiter gcschelzen wird, weiß der Tcusei. Ich möchte dich selbst einmal hinschicken, alte Eule! Handelte eS sich nicht um den Bojaren, ich würde dir anders ausspielen ! Ist das ein saubererPatron, pfui ! Aa, Gazka, da bleibt und nichts Anderes übrig als- uns auf den Wkg zu machen und diese Teuselshütte auszusuchen." Und Michael stieg wieder zu Pserde, dcaann zu pfeifen und ritt in der von dem Müller angegebenen Richtung schnell i öen Wa'.d hinein.

Der Nüsse v e r g i ß t 'n i e e i n Wohlthat.' Es war schon spät, als Michael etwas abseits vom Wege ein Hütte bemerkte, schwarz und verräuchert, mehr einem un geheuren, halb gerösteten Pilz als einer menschlichen Wohnung' gleichend. Die Sonne war bereits untergegangen aus einer kleinen Lichtung in der Nähe erho ben sich Ncbelstreisen über dem hohen Grase. Die Lust war frisch und feucht. Die Vögel hatten ihr Singen und Zwitschern eingestellt; nur einige stimmten noch von Zeit zu Zeit ihr Abendlied an, 'schliefen jedoch, ehe sie es beendet, aus den Zwei gen ein. Nach und nach verstummten auch sie und inmitten des , allgemeinen Schweigens vernahm man nur noch das leise Gemurmelt eines unsichtbaren Ba ches und dann und wann das Gesumme der Abendkäfer. Da wären wir asso an Ort undStellk angelangt," sagte Michael und blickte sich um. Jn der That, keich lebende Seele zu sehen! Ich will warten und sehen, wer kommt und welcher Rath mir ertheilt wird.. Aber wenn, was Gott verhüten wolle,' wenn Einer käme, der.... bah! Ich fürchte mich nicht bei solcher Kör perstärke ! Wie würde ich diesem Müller den Hals umgedreht haben, hätt' es sich nicht um d'.e Rettung meines Herrn - ge handelt."- ' ' ' Michael stieg vom Pserde, legte seiner Gälka die Spannkette annahm ihr das Sattelzeug ab und ließ das Thier gehen, wohin es wollte. Er stieß mit dem Fuße gegen die nied rige Thür. Ihr trockenes langgezoge nes Knarren, das sast einem menschlichen Seufzer glich, Halle seltsam wieder an diesem menschenleeren Orte. Als sie sich endlich aus ihren Angeln drehte und an die Wand der Hütte anschlug, bückte. sich Michael und trat ein. Es herrschte tiese Finsterniß durin, und es schlug ihm ein Dunst wie von erkaltetem Rauch ent gegen. - Nachdem er ein Weilchen suchend um hergetastct, fand er auf dem Tische ein Stück Brod, das er sofort mit großem Appetit verzehrte, dann näherte er sich dem Herde, wühlte in der Asche und fand dort noch ein paar glimmende Kohlen. Nicht ohne einige Mühe gelang es ihm. sie zur Flamme anzufachen, worauf! den Kienspan anzündete, die über ein:r Bank angebracht war. Zwischen dem Herde und de? Wand befand sich ein Ge stell. ' An demselben hingen verschiedene Klei dungsstücke, unter andern ein . Kastan aus Brokat von so seinem Schnitt, als sei er sür einen Bojaren gemacht. An der Wand hing eine Missjurka") mit reicher goldcnerDamascirung.- Was aber ganz besonders Michael's Aufmerksam keit erregte und ihn mit seinem unbe kannten'Wirth einigermaßen wieder aus söhnte, das war ein in der Ecke stehendes vom Nauch vollständig geschwärztes Hei ligenbild. , j Michael machte vor'demselben einige mal das Kreuzzeichen, dann löschte er den Kienspahn aus, legte sich auf die Bank, reckte sich, gähnte und schlies bereits nach wenigen Augenblicken den Schlaf deS Ge rechten. - Nachdem er eine Weile! friedlich ' ge schlummert, ward er plötzlich durch einen heftigen Nippenstoß jählings vor - der Banlgeworsen. .Was soll das HKen ?" 'schrie Michael, sich, völlig wach von der Erde ausrastend.. Wer hat mich' gestoßen 1 Nimm dich in Acht, du Teufelsbraten ! Vor ihm stand ein robuster. Gesell mit wirrem Bart und breitem Dolch messer im Gürtel, der Miene machte'ihm noch einen zweiten Schlag zu .versetzen. .Laß das !" sagte ein zwelter kräftiger Bursch, über dessen Lippen sich kaum der erste Flaum zeigte. .Was hat erdirdenn gethan W- . ..; , , ' ; . Mit diesen Worten stieß'er seinen'Ge nossen bei Seite, stellte sich selbst vor Michael hin und begann ihn mit großenAu gen zu betrachten. ..vrv?' Er hat schon graue Haare !" bemerkte er mit einem gewissen achtungsvollen Er staunen. " . ' ' Was hast du dich dreinzumischen, du Tölpel !" rief der Erstere. Ist er etwa dein Vater oder Schwiegerva ter?" .Mir genügt es, daß er alt ist. Sieh nur, welche grauen Haare ! Ich sage dir, rühr' ihn nicht an, sonst werd ich Wütheno !" , ' ' .Aufgepaßt, Chlopko,- sagte Einer von ihnen, nimm dich in Acht . Wenn Mltka wüthend wird, geht's dir schlimm.' Binde nicht mit ihm an. Freundchen!". .Hol ihn der Teufel!" antwortete Chivpko und ging bei Seite; .haben wir deshalb so lange in den Wäldern gelebt, daß wir schließlich diesen Bären auflesen mußten?" ' ., . . (Fortsetzung folgt)., )Eint rt öisenmüte.die ein Theil der afc libctc.

Die Offizin ' -derInämna

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kmpfikhtt sich zur Anfertigung vo,i Rechnnttgen, Cirkularen, Brlesköpsen. Preislisten. Quittungen, Eintrittskarten, Mitgliederkarten, Broschüren, r Konstitutionen. Mreßkarten, und allen einschläglichen Ai tikeln unter Znsicherung' elcqanter AuSfübrung bei blüU gern Preis?. ' v'n"se'Z - i&iö;rii . - ...54? : Eisenbahn -Zeit Tabelle. Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüg in Indianapolis, an und nach Sonn tag. den 6. März 1881. Klevcland, ColumduS, Cincinnati und Jndia napolis Elsenvahn (Lee Lme.) A bgang: Ankunft: n J) 8 r 4.35 m . L 5 Lt L r täa L5 e Union Scco . i . 6.10 m G R 5 Jl .12.40 0 Carton Cl 1 .11.0S m Union Aeevm . . . 3.46 R? V .... 7.15 RM , t., 3 t2 ij .V5w I W SJ 5t 9x. 10.65 Sin Brightwood Division, K. C.C.und I. bgang täglich ., 1.1S ?m. Ankunft täglich 3.), bM Am -.1U m täglich. 7.A1AM 9.1? Bm täglich. 650 m 12.40 R 3.45 Nm .05 N täglich. .30 m täglich 10.55 m ...... .11 05 m 14.05 Kra ...... .12.55 Nm ....... 3 55 31m 6.25 täglich. 7.15 Nm ... .1105NM Pittöburg, Cincirniati & St. Louis Eisenbahn YPWAP iSttchmAceaus. DKSrauSgk iRZ1PWP rtaaiia .US m aenom sount. 9.55 m nommenTonnt.il.i5m , r täglich 11.15 m R &D Zlce auSgi S D sul. sonntags..... m YPWBP E-täalilbb.. 6onntaa 5.45 S! NV PW t tägl'ch..... I0.3Z Nm Dayton Cr aul. dayton Ex auSg sonntags . m conntag 10.35 m Chicago Route dia siokonzo. Chicago Schnell . I Jnd'a -Lou. ,ug täg .'1 45 Nm I Echnellzua... S 50 Bm Chicago Eipreß.l?.2z S!m i Jndpl's Lou. . I Erpreß ..... . 4.25 Nm Terre Haute, Vandalia & St.Loni Sisenbehn. vkaUTraw 7.00 ra L. u. C. Gxv..'.'. 5.?) Schnell,g ..... 3.60 Clfl Matt undce...',Vn Tag Srrrei .... 4.ZVNa ail undAcc... S.40N lag rv.r.. . OO N lenccttut cc. 4 'v Nm Vacifte 1.00 N L. dink.Grp...iI.4v m Cincinnatt, Indianapolis, St.' Loms u. Chicago Elsendahn Sinctnnan Division. ELouiSv.F L. 4.15 M tncinnatt re. 6.3 m cr. L Er pc. :.'0m ine. ce ...... 5.65 Nm Jndiavap Ac-. l"vm EL'vtlle Sxx. 11.5 Nm Weftern Gr.... e.20 Nm ff 6t L ff L . täglich In c c. 10.55 N . . käfahette Division. Peo & Burl 7.30 m die Lou 5 L. klzicago VtaW v. .15 51m täglich (cul.. 3.50 m Lafayttte cc. 11. 00 Um L Mall pc. . 3M Nm wkinnati ce. i.V)Krn Western r..... ö.40 Nm täglich X C Il.OT snin Jeffersonville, Vtadison und Jud'nvolik Visenbahn. LÜd r tZg. s.. 4.12 Vm I JndadRtl. 10.2 8 ad cc... 7.10 Bm ' Jnd5lziertazil.dO r ?nd Mad Wutl ?.KONmIRVN l,. .A, Abend 2lV tüt. 4 4 9im lt2StüQll 2.191V Wabash, St. Louis Pacific. ret ffbic Mai! 8..K) m hiS N Ertäg 3.4. Nm Tolr tWr..ll. Det u Eh Nail. 5.20 Nm ioi u Tet ...10.00 m 12.28 Nm htMich Er c c 6.25 Nm hi5Tolk.tägl1.00Nm Jndiana, Bloomwgton undWestem Eisenbahn. Pae 9ru Mail . . 7.45 m Äan2tr2.. 1.15 Nm aftern 9z - täglich... 4.10 Cm ne Svee . ... .10.30 tlaiutcl. 5.40 Nm rawf,rd.ke. 3.50 N Vuv R 1 ?r tägtl.00 Nm Indianapolis und St. Louik Eisenbahn. Xa cjrprtj, ee. täglich .. 7.25 m Oft u 612 Es. 7.00 Hv N Y u 6t L r täglich u c e. 11.10 Nm V r täg e 4.75 V LoealPaffenaer.1l.O0 Nm Da? x e etägl. 7.00 Nm Cincinuati,Hamillonä?ZndianapolisTiseniahn. Jndp t- StLoui 4.l5vm s EonnrvlllZlee 8.45 Bm EonnrvilleTcc 4.4 m ! Mail .11.45 Qn Zndpli uEt. L. 6.55 5Jrn Jndp u LtLvuil0.l5m Indianapolis und Vincennes Eisenbahn. . Vatl 3t kairo ff 7.00 L I ineenne ee..l".45 Bm tnenne ce . Z.Ä,Nm i Mail c Sair. 40 Indianapolis, Decatur n.Tpr.gfieldTisenbahn NorefieldZlee... 6.30 m ail u Tagr. .20 m Vontezuma Rcc. 3.3l) Nm Zacht Es 11.85 Km Nackt Sr 4.10 Cn MonteknmaAce.ll.t0 Cm Matt Tag l. 57 R Morefteld... 6.i5Nm ASge mit x. e. LehnZefselar. mit Schlas'Wagen. mit p. Parlor?Ear. nil ''.iz-l

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