Indiana Tribüne, Volume 4, Number 211, Indianapolis, Marion County, 14 April 1882 — Page 2
Zndimm Hriln'lttc. FSglichc- und Sonntagsausgave.
Osstce: Delawarc Ttr. KDerel gecoml-clasa matter at tlic i'ostoslice at Indianapolis, Imliana.J Adonnemcnts'Preisc : TSgUche AuSgabe'. . . . . . . . 12 QU. ttt Woche. TonntagSauZgabe . . . 5 CtS. vertanner. Veide zusammen,.....,. .IS Et', pcroche. BT" DaS Tagblatt erscheint jeden Nachmit. taa um 24 Uhr. Die EounagSaugabe erscheint deS Morgen?. Trilmne Publishing Company. Indianapolis' Ind.. 14. April 1683. CousularSeriStSbarkelt. Die Hunderte von Bürger der Ver. Staaten, welche in Japan und China leben und Geschäfte treiben, stehen nicht unter?, den ' Gerichten dieser Staaten, sondern lediglich' unter der Autorität un serer Conkuln Nur wenn dieselben da her als Kläger! oder Ankläger -gegen Eingeborene auftreten, eine: Forderung eintreiben'oder eine Anklage verfolgen, erscheinen sie vor den japanesischen resp, chinesischen, Gerichten, .. sie selbst, die Eingeborenen, sowie die Bürger an derer Nationalitäten haben ihr Recht gegen Bürger der Vereinigten Staa ten in. Civil und Strassachen le diglichor den Consular Gerichten zu nehmen. Indem unsere Negierung die diessallsige Bestimmung in die mit Ja pan und China abgeschlosienen Verträge aufnahm, folgte sie einerseits dem Bei spiele der europäischen Nationen, andern Theils der.'Nothwendigkeit, indem die asiatische .Gesetzgebung, und Rechtspre chung von der unsrigen principiell so verschieden ist, dadie Ausdehnung der selben auf amerikanische Bürger geradezu unerträglich sein würde. Von der Barbarei und Willkür des chinesischen Justizverfahrens macht. Herr David Dudley Field, der auf seiner Reise um die Welt, mehrfach Gelegenheit , hatte, dasselbe kennenzu lernen, ' folgende Be schrkibung : .Es ist nicht möglich, daß Jemand, dr das Justizverfahren in den Verein, i tauten, oder in einem der europäischen ,iilturstaaten kennt. und an dasselbe ge ':wöhnt ist, 'sich dem asiatischen Verfahren unterwerfen kann. Hier wird die Tor tur noch täglich angewendet, spielt der Eid in den Prozesien eine ganz unterge ordnete Rolle, sindAdvokaten unbekannt, &46 A sC M f lt m rS , Jf t trt A A j.YAiiiyi.. vMiiuyciuuuy - niuyv uuu uui Vorschriften bestehender Gesetze, sondern lediglich von der Willkür des Richters M J X A TmK W A (13 Mf4 A uw. , uuii iji uic -otyuuujujiy vii au geklagten barbarisch. Ich habe selbst und wiederholt gesehen wie Angeklagte vor dc.l Richter geschleppt wurden, eine schwere-eiserns Kette um-den Hals, an a deManderem Ende ein schwerer Stein befestigt war, den die Menschen in den Händen tragen mußten, um gehen zu können. Bei dem Eintritt in jbas Ge richtSzimmer warfen sich die Angeklagten aus die Kniee und rutschten,. den 'Stein zsr sich her schiebend, auf den Knieen und Handen in die.Mhe . des Richters, "in dieser Positur während der ganzen Verhandlung bleibend und kaum jemals die Augen zu einem ängstlichen Blicke aufschlagend. Eine Anzahl Gerichts dicner umgab den Richter, mischte sich in die' Verhandlungen und war jeden Augenblick bereit, den Angeklagten, wenn d:r Richter glaubte, derselbe lüge, mit te!S Anwendung der Folter zu Ablegung eines Geständnisses geneigt zu machen. Mit .'zuerkannten - Strafen .sind schwer v t v vi- n ; in. ' uno giaujara, unu uic nrenzigllng i eine häusig ausgeübte Form der Todes strafe. ES kann daher keine Rede davon sein, das jejigfVerhältniß unserer Bürger im Prinzipe zu ändern, wohl aber wird ' von den letzteren die Art der Ausübung derCansularGerichtsbarkeit als unge nügend' bezeichnet. . .- Die Amerikaner in Japan haben dem'Congresse eine Peti tion übersandt, in welcher sie die Haupt übelftände des r gegenwärtigen Versah renS hervorheben und um Abstellung bitten. k7 .,Die' hauptsächlichsten-derselben sind, daß, die- Consulargerichte das Verfahren vor Geschworenen nicht auch in An Nagesachen nicht kennen, sowie, -daß die. Gesetzgebung,, auf welche die Recht sNUchungder Cvnsuln zu bapren ist. lückenhaft, unklar und unsicher ist, ja sogar solH Bestimmungen völlig ent deyrt, ' die ' zur Beurtheilung -moderner rechtlicher Verhältnisse' nothwendig sind. Dijj Consulnk haben diejenigen Rechts regeln,, welche'durch' die Constitution der VeN'Stäülen'sanctionirt sind, also in der Hauptsache und - mit wenigen Aus nahmen des englischen, gemeinen Rechts als Basis hrer Rechtssprechung zu neh men. Umhie Gesetzgebungen der ein, zelne'n ! Staaten haben 'sich die Consuln nichzu-bekülJmern und .es leuchtet ein, bafc-jd1 mangelhaft auch die letzteren' im Allgemeinen sind, sie immer Verbesserun gen dem cornrnon law gegenüber ent halten, .... - - Der ersteren' begründeten Beschwerde läßt sich durch ein einfaches Gesetz abhel fen, welches anordnet, "daß die. Consuln sich in fiRtn Untersuchungen und.in EivilsächenaUf Änkrag einer der Parteien einer .Juryzu -bedienen haben.- In.Be treff itötefirnri Basis -förd' Nechts sprechung det. Consuln., resp, der Juries machediePeteten selbst den Vorschlag, die CeWbung .deS' Staates Calisor nien als sür.die Beurtheilung der Rechts Verhältnisse .amerikanischer- Bürger . in Japaniund China gültig zu erklären. DieWeseLg.ebung'deS'genannten Staa teS zersällt in ein bürgerliches Gesetzbuch, eine Civilproceß'Ordnung, eine Straf prozeßOrdnung und ein Strafgesetz buch.'irse' 'Gesetzbücher -dürsten die beste, jedenfalls logifch und systematisch am besteyge.ordnete Gesetzgebung unter denjenigen der. einzelnen Staaten sein.
ihre Vorschriften sind klar und ln ver ständliche: Sprache ausgedrückt und sie empfiehlt sich daher als Unterlage der Entscheidungen von Männern, welche häufig nicht Juristen sind.
Wozu deut schien Mütter ihre Söhne erziehen. Ulm, 24. März. Gestern Vormittag hat sich, dem Stuttgarter Beobachte zufolge, ein sonst ganz braver Soldat beim hiesigen Pionierbataillon, da ihm beim Antreten .eines lockeren Knopfes wegen" von seinem Hauptmann fünf Tage Arrest diktirt wurden, aus verletz tem Ehrgesühl mit seinem Dienstgewehr ersckosien. Mainz, 20. März. Zu den vielen Selbstmorden, die in der letzten Zeit unter den Truppen der hiesigen Garni son vorgekommen, ist heute ein weitere? hinzugekommen. In dem Arrestlokal erhängte sich verflossene Nacht ein Sergeant des 117. Regiments. Motiv un bekannt. Derartige' Berichte kann man fast tagtäglich in deutschen Blättern finden. Cle Qskeker-Penflonen. In dem diesjährigen Budget für die Armee befindet sich eine Klausel, welche die Pensionirung aller Osficiere, die über 2 Jahre alt und, vorschreibt. DaS Repräsentantenhaus hat diese Klausel bereits genehmigt, und es ist jetzt Sache des Senats, das Votum des Hauses zu bestätigen oder zu verwerfen. Die Os freiere unserer Armee hatten seither schon eine Ausnahme-Stellung. Wenn ein Cadett m Westpornt eintritt, sorgt der Bund für ihn, kleidet ihn, erzieht ihn und verzieht ihn und schafft, damit er ja nicht zu lange aus Avancement zu warten braucht, Ofsiciersstellen, bis auf 6 oder 7 Gemeine ein Ossicier kommt. Aber das genügt nicht und. da das Volk so vernünftig ist, keine Vergrößerung unse rer.,Glorr!chen zu wollen,.so sorgt man dadurch für schnelleres Avancement, daß man alle Officlere im Alter von ö2Jah ren und darüber pensionirt.' So werden die Osficiere frühzeitig pensionirt, nach' dem sie hohe Besoldungen gezogen und dem Staate nicht immer außerordentliche Dienste geleistet haben. Allen anderen Beamten gegenüber ist -einige Richtcrstellen ausgenommen die Pensionirung ein unbekannter Be griff, aber die Herren Osficiere sind die Schoßkinder der Nation und um das Avancement zu fördern, müssen dienst tüchtige Männer pensionirt werden, die zum Theil nichts gethan, als in Garni sonen eine sehr behäbige Existenz geführt haben. Viele freilich haben auch im Dienste gegen die Indianer gute Dienste geleistet, indem sie die Wilden civilisirten, im Zaume hielten oder todtschlagen halfen, aber sie wußten im Voraus, daß diese Sorte Osficlerdlenst nicht immer zu den Annehmlichkeiten gehört und brau chen für ihre etwaigen Strapazen nicht extra durch frühzeitige Pensionirung be lohnt zu werden. Die Pensionirung der Osficiere in Folge von Dienpun tuchtlgkeit ist eine gerechte Maßregel, aber die Pensionirung zu dem Zwecke der Avancements Beförderung ist eine unberechtlgteBevorzugung dieser Branche des öffentlichen Dienstes. Vielen die Civlldienstresorm betres senden Vorschlägen wird entgegengehal ten, daß durch deren Annahme ein Be amtenstand geschaffen würde, der Pen sionsansprüche erheben wird. Während man also allen übrigen Beamten gegen über das Pensionsprmzip absolut ver wirft, begünstigt man dasselbe in der Armee in einer das wirtliche Bedürfniß überschreitenden Weise. Wir sollten meinen, das Volk, habe zu warten, bis Mangel anOsfizierS'Asvrranten eintritt, ehe es auf Kosten des Schatzamtes für ein besieres Avancement in der Armee sorgt. Eine Regulirung des Civildien steS, welche, der Corruption der Beam ten vorbeugt, ist zehnmal nöthiger, als die künstliche Beförderung des Avancements in der Armee und alle diejenigen, welchen die g'egenwartigeBeförderung zu langsam erscheint, brauchen ja nicht nach Westpoint zu gehen. DaS Wachsthum der Staaten. Bei den ln diesen Tagen beendigten Verhandlungen über die Neu Einthei lung und Vermehrung der Congreßbe zirke in beiden Häusern des Congresies war eine Vergleichung des. relativen Wachsthums der einzelnen Staaten seit dem Jahre 1870 von besonderem In tereffe. ' Die Bevölkerung der Vereinig ten Staaten betrug bekanntlich 1870 23,558,371 und 1880 50,155,78 und zersiel in letzterem Jahre in 44.402,970 Weie und 6,580,793 Farbige. An diesem colossalen Zuwachs haben die ein zelnen Staaten in sehr verschiedenem Maßstabe Theil genommen. ' Die Südstaaten waren bei Beendi gung des Krieges in einer Versassung, daß Viele glaubten, dieselben könnten auch nach der Wierherstellung der Union ihre dereinstige Blüthe und ihren ehemaligen politischen. Einfluß niemals auch nur annähernd wieder gewinnen. Gerade das Gegentheil ist eingetreten. und der Segen der freien Arbeit hat materiell und politisch die Südstaaten mächtig gefördert. Die Südstaaten Alabama, Florida. Georgia, Louisiana, Mississippi, Süd-Carolina ad Virgi nien haben nach dem Census im 1880 eme Bevölkerung von 3,828,01. Weißen und von 3,821,820 Farbigen, und die Bevölkerung sowie der politische Einfluß der Staaten Arkansas, Kentucky. Ten nessee, Missouri, Marvland, NordCa rolina und Texas . ist in annäherndem ,Verhaltniffe gestiegen. Die Bevölkerung in den Südstaaten hat in den letzten zehn Jahren bis. 1880. bedeutend mehr zugenommen, als in den NeuEna5and und einzelnen der Mittelstatten, unid nur der Westen und Nordsesten kann sich in Folge seiner riengen europaischen Em Wanderung mit den südlichen und jüd l westlichen Staaten vergleichen.
In Tcxas ist die Bevölkerung um 773.470 Sceln oder um 94 Prozent seiner Bevölkerung in 1870 gestiegen, während sich die Pennsylvanlkn's um 70,940Sec!en oder22Proz.,NewVork'S um 700,112 Seelen oder 1 Prozent, Kansaö' um 031.097 Seelen odcr 173 Prozent, Illinois' um 537,980 Seelen oder 21 Prozent vermehrt hat. Von den Neu'England'Staaten zrigt nur Maffachusetts eine ähnliche Zunabme, nämlich 325,734 Seelen ode? 22 Pro zent. Die geringste Zunahme der Be völkerng hat Vermont zu verzeichnen, nämlich 1,735 Seelen "oder ein halbes Prozent seiner Bevölkerung in 1870. Nach Prozenten betrachtet ist die Zu nähme der Einwohner in Colorado am größten, da sie 387 Prozent beträgt, auf welches Nebraska mit 268 Prozent folgt. Illinois übertrifft mit seincrZunahme von 337,980 Seelen oder 21 Prozent zum ersten male die 332,8 2 Seelen oder 20 Prozent betragende Vermehrung von Ohio und hat sonach Aussicht, bei dem nächsten CensuS der drittgrößte Staat der Ver. Staaten zu werden.
Bom Kreuz zum Halbmond. Petersburg, 25. März. Schon seit längerer Zeit gingen Gerüchte um. daß im Belebejewszen und Sterlitamakschen Kreise des ' Ufaschen Gouvernements ganze Gemeinden vom Christenthum zumMohamedanismus übergingen. Diese Gerüchte haben sich nach der Nowoje Wremja vollständig bestätigt. Im Dorfe Konbjahkotba . sind 100 Familien zum Mohamedanismus übergetreten. Der Abfall begann im März 1881 damit, daß sich die getauften Tataren weigerten, den UnterthanSeid 'nach christlichem Ri tus zu schwören. Gleich daraus erklär ten sich die Bewohner des TorfeS Mele wowna als Anhänger des Mohameda nismus. Im Oktober vergangenen Jahres machte die Wolostverwaltung von Meleusowa dem örtlichen Geistli chen die Mittheilung,. möge in Zu kunst bei keinem Bewohner des Dorfes mehr zur Vornahme einer geistlichen Handlung erscheinen. Zu gleicher Zeit begannen auch die Tataren sich äußerlich als Mohamedaner zu zeigen, indem sie sich das Haar scheeren ließen, aus dem Kopfe den Fez trugen u. f.. Alle Be mühungen des örtlichen Geistlichen, der sich auch an seine Obrigkeit wandte, ha den bis jetzt nichts gefruchtet. In den beiden genannten Dörfern existiren nur drei Familien, welche dem Christenthum treu geblieten sind. Niederlage der Wiener Judenhetzer. Der edle Ritter von Schoenerer, Bis marckverehrer, Nationalitätssanatiker und nebenbei auch Arbettersreund", hat urzllch in einervonGewerbetrelbenoen einberufenen Versammlung den Versuch gemacht, in 'Wien den Antisemitismus nach bekannten Berliner Mustern einzusühren. Insbesondere ist es daraus ab gesehen,derArbeiterklaffe für dieStöckerei und Ruppelei Geschmack beizubringen. DiesBestreben hat schon jetzt ein gründ liches Fiasko zu verzeichnen. In einer am 25. März abgehaltenen sehr zahlreich besuchten Volksversammlung nahm zu nächst der Abg. Kronawetter" gegen die Schoencrer'schen BestrebungenStellung. Ein Arbeiter theilte dann mit. ein Mitglied des WienerAntisemitenComites,an dessen Spitze Herr v. Schoenerer steht. habe ihm einen Wink gegeben, daß die Antisemiten die Arbeiter als Infanterie beim Sturme gegen die Semiten gebrauchen könnten. Der Redner stellte daher folgenden Antrag : DU Arbeiter Oesterreichs erklären in der heutigen Versammlung, daß sie mit den naUona len Hetzereien und mit den Hetzereien ge gen die Juden nlchts.gemein haben und verwahren sich gegen jede Anspielung, als wenn von ihrer Seite Unterstützung zu hoffen wäre.- Nachdem -noch eine Anzahl von Rednern aufgetreten war, die sich in gleich scharfer Weise gegen die nationale und konfessionelle Hetze aus sprachen, wurde zur Abstimmung über den Antrag geschritten. .Man beschloß. über denselben zur Tagesordnung über zugehen, weil es eine Beleidigung sür den österreichischen Arbeiterstand wäre. wenn er erst beschließen mükte, daß er keme Nationalitäten . und Judenhete kennt." ElneShodoy-Prinzessln. Die Magdrb. Ztg. meldet: Die Tochter des bekannten reichsten Mannes der Welt". MißMackay, hat sich mit dem Sprößling der ältesten europäischen Kö nigsfamilie, Don Philipp Ludwig Ma na von Bourbon, verlobt. Die Nach richt ist deßhalb etwas überraschend, weil FräuleinMackay außerordentlich schwäch lich ist, weshalb man bisher in ihren Bekanntenkreisen annahm, daß sie sich nicht vermählen werde. Sie ist nicht eigentlich die Tochter des Herrn Mackay, sondern die seiner Frau, und der reiche kalifornische Silberminenbesitzer, : der Mann der ungezählten Millionen, hat die lunge Dame nach der Ehe Mit seiner jetzigen Frau adoptirt. .Die Familie der Bourbons beirathet somit in das imposanteste Vermögen der Weltchinein. Don .Philipp zählt, gegenwärtig 3o Jahre und ist Offizier der Kaiser!, bra silianischen Armee, aber mit G.ehmi aung der Regierung seines Onkels Don Pedro lebtr dauernd in Europa, ist somit gkwinermaßen Osnzier in absen tia. Er flammt aus der neopolitani schen' Linie der Bourbönen und sührt außer dem Geschlechtsnamen der Bour bons auch noch den Titel eines Prinzen von Brasilien. Er ist nicht reich, gilt aber als ein liebenswürdiger, feingedil deter Mann. Meistentheils wohnt er in Paris. So wäre denn eine neue Allianz zwischen einer neuesten Millionen'Dyna stie und der ältesten Herrscherfamilie ge schlössen. .
Belrackitune' ttbcr Irsse James.
Niemand ist vor seinem Tode glück lich zu preisen", lautete einer der Weis heitssprüche des alten Solon. Von dieser Ansicht . ging wahrscheinlich auch der Redakteur des englischen Wechsel blattes aus, in welchem wir folgende harmlose Betrachtungen über Jesse James, den von seinenCumpanen meuch linas erschaffenen amerikanischen Schin derhannes, finden : , , .. Jesse James ist wahricheinllch seit seinem Tode glücklicher, als er jemals bei seinen Lebzeiten war. - Während sei nes irdischen Daseins war er, obgleich er den Revolver wohl zu handhaben wußte und stets bereit war,' die seine Festnahme beabsichtigenden Sheriffs über den Hau, fen zu schießen, gezwungen, em Pseudo nym zu fuhren und stets mit der bei Weitem größten Mehrzahl seiner Mit menschen auf dem Qui-vive zu sie hen. Er sah sich ferner genöthigt, stets ein Arsenal mit sich zu führen und auch seine bescheidene Wohnung in ein Arse nal zu verwandeln. Und dieses in Ver bindung mit dem Bewußtsein, frei wie der Vogel- oder vogelsrei zr sein, hat wahrscheinlich während seiner Lebzeiten nie das Gefühl vollkommener Glückse llgkelt m ihm aufkommen lassen oder daffelbe doch sicherlich sehr beeinträchtigt. Und darunter hatte auch das Weib semes Busens zu leiden Aber kaum war er todt, so wurde er auch schon m einen Märtyrer, in einen Heiligen verwandelt. DaS Publikum eheste ihn mit einem statt lichen Leichengeprönge und emem gron artigen Begrädniß, welches einen ganzen Tag in Anspruch nahm, nachdem sein Leichnam, wie es sich gebührt, auf . dem Paradcbetle gelegen hatte. - Zwei Baptisten Prediger redeten an seinen Grade, wobei sie eine bedeutende Tugend'Bilanz zu seinem Gunsten ent deckten. Selbst seine Mutter, welche mit berechtigtem Stolze die Mord' Carriere' ihres edlen Sohnes verfolgt hatte und an seinem Grade in Ohnmacht fiel, nachdem sie sich in Verwünschungen gegen die Behördzn vollständig erschöpft hatte. räumt ein, dast er jetzt im Himnnl weit.' glücklicher sei, als er jemals hier auf Er. den als Räuber und Mörder war. Selbst verschiedene Zeitungen bringen dem großen Todten ihren ehrenden Tri but dar und verdammen seine Mörder. PessimistisqeS Urtheil. Anknüpfend an die bekannte hohe Sterblichkettsziffer in New Nork ünd den dortigen Ueberschuß der Todesfälle über die Geburten stellte Rev. Gallagher in New Z)ork dieser Tage die Behauptung auf, die Amerikaner ständen auf dem Aussterbe Etat und würden, ohne die fortdauernde Einwanderung bald von der Erde verschwinden. ' Als Gründe dieser Erscheinung sühr te der Redner folgende an:-1. Das einseitige Jagen nach dem Dollar. 2. zu vieles, häufiges und hastiges. Esten. 3. Unmäßigkelt im Trinken, 4. das Speculiren in Actien, Getreide, Wett rennen Bootsahrten, Schlußzetteln und am Spieltische, 5. die Abneigung, einen wenn auch nur bescheidenen, eigenen Haushalt zu sühren. 6. ungemeffener Ehrgeiz und gegenseitige Concurrenz ohne Schranken, 7. die Anbetung des Erfolgs.' Ein Körnchen Wahrheit ist natürlich auch in. dieser . pessimistischen Anschauung. . . JnMarseille sind sämmt liche Theater geschloffen auf Anordnung der Municipalität. . Schon . seit längerer Zeii war eine Reihe von Verbefferungen zur Sicherheit des Publikums ihnen auferlegt, aber die Direktoren hatten die Ausführungen verschoben.' Der Brand des Krystallpalastes hat nun die Behör de zu durchgreifender Energie veranlaßt. Der bekannte Bauun' ternehmer Dr. Stroußberg hat die Aus führung der Erdarbeiten an dem Canal bau von Leffeps inSub Entreprise genommen und ist von Berlin nach Panama übergesiedelt. Berliner Zeitungen warnen die Arbeiter, welqe nach dem Isthmus verlangt- werden, in das E.end und Siechthum, daö dort ihrer wartet, zu rennen. Oo : Inlands. : ' I n D e l a ma re s ch e i n t 1 i ch die Zuckerfabrikation aus Runkelrüben nicht zu bezahlen. ES sind daher bereits m'eh rere in der Umgegend von Wilmington errichtete Fabriken eingegangene Das selbe war kürzlich zu Portland in Maire der Fall, wo eine R5.benzucken fabrik in eine Rassinerie für Rohrzucker umgewandelt wurde. Die Legislat'ur von W is consin hat dikser'Tage daSGeetz sür ungültig erklärt, nach welchem Irrsinn als ein Grund sür Ehescheidung gilt. Einer unserer. Consuln, welcher. im Begriffe st ht, aus Europa heimzukehren, schreibt an einen seiner Freunde' Jeder Mann, welcher die Ver. Staaten verläßt, um denselben im Auslande zu dienen, ist ein Esel. Er verliert seinen Halt in der Heimath, und in der Fremde gelingt es ihm überhaupt nicht, einen solchen zu gewinnen." Wahrscheinlich haben schon viele.heim kehrende Consuln so gedacht.- , .. ? . Aus Californ-ie n bech t e n alle dort gastlrenden - SchauspielGesell schasten, daß das dortige., Publikunr.aar gern inS Theater gehen möchte, aber kein Geld hätte, außer wenn man zu sehr er mäßigten. Preisen spiele. .Man .kann ganz vorzügliche Aufführungen . um 20 Cts. die Person sehen--im California Theater" ; im Tivoli" kann man komi sH5"Opern mit ausgezeichneter Besetzung und 0070 Mann Chor zu 25 Cents sehen, und man bekomzP,2 . Tickets aus 2 Glas Freibier in den Kauf." , . ' Herr A l v.o r d i n . d e r N e w ?)orker Legislatur sagt er.erinnere sich noch recht wohl, daß Onöndagö Creek (der aus den Adirondacks entspringt) ein lebhafter, lärmender- Strom war, der unbegrenzte Wafferkraft sür allerhand Fabriken abgeben konnte. Jetzt aber ist er ein träger, garstiger, schmaler Bach,
zu nichts nutz, als zu einem Abzugs kanale. Aehnliche Veränderungen von Flußläufen sind dort langst bekannt, und es beginnt an Wasser für die Speisung der Staatskanäle zu mangeln. Jeder mann dort schreibt dies der Ausrodung der Wälder zu. Deswegen hat Alvord im Einklänge mit der Empfehlung der Gouverneurs. Botschaft eine Bill eingc bracht, welche alles Staatsland im Adi rondack'Gedirge zu einem Parke machen will. Bei einer Gedenkfeier zu Ehren Longfellow's, welche in Newport, R. I., gehalten wurde, kam zur Erwäh nung, daß er und alle beliebten Dichter Amerika'S, Wm. C. Bryant, Bayard Taylor,' John G. Whittier, Oliver Wendell Holmes und James Ruffell Lowell, nicht einer rechtgläubigen, son dern der unitarifchen Sekte angehangen hätten, oder doch Liberale gewesen seien. Dr. Senner in New N o r k
bemerkte, am 12. d. M. in einem Vor trage, über daö Thema. Amerika und die Zukuuft : n dem Umstände, daß die neue Welt ihren Namen nicht von dem waghalsigen, durch höfische Plünderungssucht angetriebenen. Entdecker, (.Vam W P M ? W imucin von oem rausmannlichenGeleyr ten Amerigo. Vespuccio erhielt, erblicke icq em Symbol der Zukunft Amerika's, deffen Kulturblüthen nicht von romanti schen Abenteurern, sondern von den ger manischen Arbeitern Geschaffen, wurden. Aus wirthschaftlichen Momenten ging stetödie Hauptbedeutung desContinentS ' . . . , ' ' (W r . für die Menichyeii yervor. Ais noh. wendige Consequenz der im Verlakfe seiner Entwickelung beobachteten strengen Gesetze eines stetigen Fortschrittes wird sich jene Culturentwickelung ergeben. welche' die große geschichtliche Aufgabe der Ver. Staaten ist." . Die G e m e i n d e d e r pro testantifchen Episcopalkirche in' New Jork, deren Kirche durch Feuer beschädigt lfl, hielt am Ostcrlonntage ihren Got tesdienst in der ihnen zur Verfügung ge stellten Emanu-El Synagoge an der fünften Avenue ab. . In Florida w u r d e. e in e Da me, welche lange Zeit am Rheumatis muß darnieder gelegen hatte, plötzlich in Folge eines Blitzschlages gesund, welcher ihr Haus traf. Die Dame glaubt jetzt an die Elektricität , als ein Universal Mittel. ' B etty-, die Frau d e S S er geanten Mason, hat wahrscheinlich nie mals so viel Geld gesehen, wie ihr jetzt zufließt., . Hoffentlich wird ihr dieses plötzliche Reichwerden nicht den Kois verdreben, wie es ja leider so oft der Fall.ist. ' In der Stadf New York werden alljährlich für Z10.000.000 Heu und Strod verkauft. Die Händler in diesem Artikel wollen jetzt behufs Regu lirung der Preise und der Geschäfts Methode eine Affociation bilden.' , . I tt Ma ssachusetts werden aus Deutschland importtrte Kartoffeln zu' demselben Preise verkauft, wie die einheimischen, nämlich zn $1.25 per Bushel. An Feinheit des Geschmacks sind jedoch die erstgenannten den letzteren weit überlegen. In dem Tabernakel zu Salt Lake City waren dieser Tage drei zehn Tausend Heilige vom jüngsten Tage" versammelt, um einem Vortrage des MormineN'Prästdenten Taylor zu zuhören, in welchem die Lage der Mor monen eingehend ' geschildert wurde. Taylor erklärte die Bestimmnngen der Edmunds'ichen .Blü für unconstitiiho 'nell, sagte aber, - es sei das Beste, sich denselben zu fugen, wahrend man sie in den Gerichten energisch bekämpfe. ' Eine theatralische Rührungsscene, wie . sie im Buche steht, fand neulich, in einem Washingtoner Theater statt. - Als die unter dem Na men . Rhea" bekannte . Schauspielerin daselbst, in einem zu Gunsten Betty's Und ihres Baby's- aufgeführten Stücke auftrat, wohnten die beiden Beulsizian ten" der Vorstellung .in einer Loge bei. Nach Schluß derselben '.ließ es Nheasich nicht nehmen,, selbst i)ie. Einnahmen der Frau Mason in ihrer Lage zu über reichen. Betty weinte, und das Babyweinte.. Die Schauspielerin drückte daö Baby" an ihre Brust und weinte, und schließlich weinte auch das ganzePubli kum mitsammt dem ganzen Theaterper Zönal. t" ' ' . In einem seit dem Tode Zesse James' veröffentlichten Gedichte wirddie Freigebigkeit des Rüuberhaupt mannes gefeiert.' Nun, mit dem Getde Anderer, .namentlich, wenn man eS sich in solchen Summen aneignet, wie Jeffe James es that, kann man schon steigebig sein. Der 'amerikanische Schinder-' hannes war auch sehr freigebig, mit .blauen Bohnen" und Dolchstichen. Indeed, was an lionorable man! ' D i z- v ie rz igjährige I u n gfrau Nora HurY hat dieser. Tage den 78jährigen Samuel D. EvanS in Ha verhill, Maff., einem zweimaligen Witt wer, wegen Bruch' des heirathsverspre chenS aus H.000 Schadenersatz verklagt. C h a r lesÄZoß. der Sohn der Frau,' welche die erste glagge.. der Ver. Staaten angefertigt hat, lebt hochbetagt im Armenhause zu San Francisco. . Der letzte 'Au ferst eh un gs Sonntag war gleichzeitig der Jahrestag der Auferstehung der Union; am 9. April 1865 übergab sich die confödcrirte Armee von Nold-Virginiin. bei Appo matox.der Potomac'Armee. i . I. H. Batcs. 41 Park Row (TimeS" Building). ; : ', RewHork. ' ', : . Anzeigen Agentur.
Oorn Auslande. Leopold F e l d in a n n , der bek nnte süddeutsche Bühnendichter, ist in Wien nach langer Krankheit im Alter von 80 Jahren gestorben. E: war im Jahre 1802 in München geboren worden, wo er sich der Handlung wid mete, zugleich aber schon als junger Mann ansing, sür das dortige Volks thcater mit glücklichem Erfolge zu schrei
den. Seit 1850 lebte Jeldmann in Wien, und auch hier sind mehrere seiner Stücke mit viel Glück und andauerndem Erfolge gegeben worden. Unter der großen Zahl feiner dramatischen Arbei ten sind besonders Der Sohn auf Rei fen. Der Rechnungsrath und feine Töchter", Die beiden Faßbinder" und Ein Filz als Prasser" zu nennen, welche sich lange Zeit als beliebte Repcrtoir stücke erhielten. - Noch ein Opfer desPari icr Krachs. Aus Montluon wird un term 24. März gemeldet : Hier' herrscht große Ausregung. Ein weit und breit bekannter Notar, Namens Pichot, hat einen Selbstmordversuch gemacht, und nun eilen die Leute aus der ganzen Ge gend herbei, um die Fonds, die sie der ihm hinterlegt hatten, zurückzufordern. Die Passiven belaufen sich auf beinahe eine Million. Herr Pichot hat, wie eS heißt, in Union Generale fpekulirt." Paris, 24. März. Lesueur, welcher Perivier, einem der drei Direc toren des Figaro, einen mit Schmuk gefüllten Tops vor dem Cafe Riche auf dem Boulevard des Italiens über den Kopf stürzte und ihn gräßlich beschmutzte, ' wurde gestern zu sechs MonatenGefäng niß verurtheilt. Perivier scheint sich aber M 4 AM 4 (k A M M f ät A W A iti Ami Jt. 4 A um uu vycjiuyiyuuuy, ujciujc uicukuujic ihm gaben, nicht zufrieden zu geben, da er die Direktoren der drei Blätter Elai ron. Giblas und Petit- Populaire. die sich am meisten über ihn lustig gemacht, hat fordern lasten. Eine hochinteressante Luther Sammlung," welche nahezu 5,000 Nummern umfaßt, ist nach Berlin MAtt?t HlA.V.tl Qt C f 1 ( f 1 fl $ t . VlliUUl IVUtUlU. O" yUIJUUlifcU, . Kupferstichen und Zeichnungen, vielfach nach Dürer und Eranach, gibt sie zu nächst Bilder von Luther vom Eurrende knaben an bis zu seinem Tode, in allen Stadien seines Lebens. Seine Frau, Kinder, Eltern bilden eine zweit? Abthei lung. Eine dritte Gruppe umfaßt seine Freunde : Melarichton, Förster, Sabi' nus u. s. w. In einer weiteren Abthei lung sind Luthers fürstliche Beschüder, allen voran die Kurfürsten von Sachsen, gesammelt ; das Pendant bilden seine fürstlichen Gegner. Es folgen dann die weltlichen und geistlichen Widersacher des großen Reformators und im Gegen -sah dazu die Geistlichen, welche, seinem Beispiele folgend, das Eölibat verwarfen und sich verheiratheten. Ebenso sind seine Vorläufer, Huß, Tauler, Savana rola u. a., und seine Jünger überaus zahlreich vertreten. Kunstkenner bezeich v:.f. c i .(o vi. .niv neu vieze ammiung ais vle vouiianvig ste auf das Zeitalter der Reformation stch beziehende Zusammenstellung von sZtrmitiA V)fff)i fC AttX frV VMW SZ V V V VV WlftWV. V aus derAbtheilung derVorläuserLuthers, sind von hohem Alter. Der neuernannte Fürst bischos von BreSlau, Probst Herzog, hat eine Carriere gemacht, wie dies zwar in der Geschichte der katholischen Kirche nicht selten, sonst aber nur wenigen Menschen lindern vergönnt ist. herzog ist der Sohn eines armen DorsschullehrerS in Kreise Brieg (Provinz Schlesien); in den. Jahren 184550 besuchte er die, Breslauer Universität und hatte währendolezer Jen icywer mir oes eoens cory -zu kämpfen. Nachdem er feine Weihen erhalten, wurde er als Diakonus an der Vincent und MatthiasKirche in Bres lau angestellt, kam aber bald in gleicher Eigenschaft an die Berliner St. Petri Kirche. Hier lag ihm unter Probst Pell dram der Religionsunterricht am katho lischen Waisenhause ob. Gleichzeitig fungirte er, und zwar 6-8 Jahre, als rr . v. o. n r . .T.r- t w a w i w a Vl3ltV(t- U1 YlilUtl HU UUlitii IIUV ziwil. Von Berlin wurde er später als Erzpriester und Schulinspektor nachBrieg gesandt, von wo er wieder nach Berlin kam, um an Stelle Pelldram's alSProbst ' an St. Hedwig eingesetzt zu werden. Das kaiserliche Palais in Livadia soll, einer Nachricht der St. Petersb. Wed." zusolge eingehen, und zwar entweder zu einem Jnvalidenhaus umocschaffen oder parcellirt. werden. Die aus P.-tcrsbürg in .dieser Angelegenheit nach Livadia ? abgeschickleCo i misston, constatirte eine unglaubliche Mißmirth schaft in dtrPala,s'Verwa!tuvg;.wö Hunderte vc,n. Rubeln genügt , hätten, filid Tausende verausgabt worden. E in e vornehme. Eh e. Eine englische Lady, die den Herbst ihres Lebens. in Rom, Nizza und Pau zu ver' bringen pflegte..,hattesich in' letzterer Stadt stelbllch in einen hübschen Jungen verliebt, der füglich ihr Enkelkind sein könnte. Der Gemahl der Dame em M, 9 r rt mm ppng vor einigen Wocyen IM 'carivo , rr ( ... : et v - . : m i. : i. . rougy inu in vnvvtt ein vuyiciucu seiner Ehehälfte mit der Anzeige, daß sie auf Scheidung zu klagen gedenke, , um - für, immer mit dem Manne ihreLiebe ' leben zu können, .und zum Schlüsse kam die Frage, .aus welches Einkommen si rechnen könne.- Der Gatte' beendigte) ruhig seine Whist'Partie, dann sandte er folgende Depesche an seine Gattin : Tausend Pfund jährlich.. Bitte, wie heißt der Antiquar ?" - ; DieWiener Universi? iüi jSfilt im stfioefoufenen . mester nicht weniger als 4323 Hörer ge gen 4572 Hörer im Winter Semester - 1880-81 die größte Frequenz aller Universitäten Oesterreichs .und Deutsch . lands. Auf 'die einzelnen Fakultäten verthiilt sich die Gesammtzahl der Hörei wie folgt:' An der theologischen Fakul tät waren inskribirt 220 Studenten (193 . ordentliche und 33 außerordentliche); an.: der juridischen 2240 (1972; ordentliche.: und 268 außerordentliche) ; an der.me dicinischen 1412 (1192 ordentliche und 120 außerordentliche); an der vbiloso
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